1. #1
    Avatar von mpg1960 Neuzugang
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    Hallo Kaleuns,
    ich habe mal an die Strategen und Taktiker folgende Frage:
    Spielsituation: Konvoi ist geortet, Sicht ist miserabel. Habe Maschinen gestoppt, noch aufgetaucht und lauere auf die kommenden Schiffe.
    Was habt ihr für Erfahrungen, wie man in Schussposition kommt?
    -Tauchen unter die Termalschicht um die Zerstöer hinter sich zu lassen?
    -Auf Seerrohrtiefe gehen, Sicht wird da halt noch schlechter, hoffen das einen niemand entdeckt, ranpirschen und bei Entdeckung ab in die Tiefe?
    -Versuchen aufgetaucht so weit wie möglich an den Konvoi heran und den Zerstöern vorbei zu manövrieren? Voll Fahrt oder eher schleichen?

    Bin mal gespannt auf euere Tipps und Erfahrungen.
    Vorab besten Dank!
    Martin Paul
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  2. #2
    Avatar von Tzw Kam, sah und tippte
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    Hallo Martin Paul,

    tja, sind alles Optionen.

    Ich selbst gehe überwasser ran, soweit ich sicher bin, nicht gesehen zu werden. Das bedeutet, dass ich den Gegner auch nicht sehe oder ein gutes Stück außerhalb des "Ortungskreises" in der Karte bin.
    Ich gehe dann in passende Position am voraussichtlichen Kurs, auf die Entfernung mache ich auch AK, wenn nötig. Kommt der Gegner heran gehe ich auf Sehrohrtiefe und Schleichfahrt (nicht nur langsame Fahrt). Bin ich in Position mache ich ein "Full Stop", also kurz langsam zurück, um wirklich zu stehen. Dann gelegentliches Sehrohr-Peilen, der Position Keeper macht da durchaus Spaß, aber nicht vergessen, den vor dem Schuss abzuschalten.
    Derweil Suche ich mir lohnenswerte Ziele, suche im Erkennungshandbuch nach und Stelle die Torpedos auf geplante Tiefen und Zündmechanismen ein, und überlege mir eine Schußreihenfolge für möglichst gleichzeitige Einschläge.
    Wird man in dieser Position nicht gerade überlaufen, bleibt man von den Zerstöern unentdeckt, wobei das Sehrohr immer so tief eingestellt sein muss, dass es öfters überspült wird. Da muss man schon dran bleiben am aufgeschalteten Ziel und ab 1.4 aufpassen, weil die Software ab diesem Patchlevel die Tiefe "freundlicherweise" automatisch einstellt. Natürlich falsch (weil ohne Berücksichtigung der Fehlsteuerung), Danke nach Rumänien!
    Danach Abschuss der Aale, hoffentlich nach Plan (aufpassen beim Zielwechsel mit der Tiefensteuerung, daher erst Zielwechsel, dann Rohrwechsel, so wird's vermieden).
    Die Heckrohre sind meistens für Zerstöer-Abfangschuss klar, also Hi-Speed, flach eingestellt, Kontaktzünder.
    Ich wünsche mir Schussentfernungen unter 2000 Yards und warte die ab, allerdings bleibt dann meist wenig Zeit, um abzudrehen.
    Nach dem Abschuss gehe ich auf einen Kurs, der mir ein Entkommen ermöglichen soll, mich aber gegenüber den gefährlichsten Zerstöern nicht wehrlos macht. Werde ich entdeckt, gibt es meistens bei den Zerstöern eine "Pannenserie", dann gebe ich Schleichfahrt auf und manövriere auch mit AK wenn nötig, bleibe aber auf Sehrohrtiefe, um mich zu wehren. Ein wildes Katz & Maus Spiel, bei dem man immer die Gratwanderung zwischen Versenkung, Ausweichmöglichkeit des Zerstöers und zu kurzer Laufstrecke machen muss.
    Oft genug bleibt ein ungesichertes "Restgeleit" zurück, welches gerade bei schlechter Sicht mit Radar und Bordkanone ausgeschaltet werden kann. Wichtig ist dabei jedoch die Identifizierung der Ziele, weil sonst die Versenkung nicht den Weg ins Logbuch findet! Bei einem einmal identifizierten Pott bleibt dann aber der "Feindstatus" gespeichert, solange man nicht taucht.
    Bei richtig schlechter Sicht würde ich mich auch trauen, auf Radartiefe im Geleit mitzulaufen, wird man aber aufgetaucht von einem plötzlich zudrehenden Zerstöer gepackt, überlebt man das zwar mit einem schnellen Aal, aber es zeigt sich, dass die Ruderübertragung eine starke Affinität für des Gegners Granaten hat, womit die Feindfahrt beendet wäre, weil man nur noch geradeaus fahren kann (auch sehr realistisch).

    Gruß
    Tzw
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  3. #3
    Avatar von Roschdworschd Neuzugang
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    Bei schlechtem Wetter leg ich mich so in Lauer - So tief eie möglich - daß der Geleitzug genau über mich fährt. Kommen die ersten Schiffchen vorbei geh ich auf Sehrohrtiefe, mach meine Aale fertig und feuere aus allen Rohren auf 2 oder drei Ziele gleichzeitig. Muss natürlich alles fix gehen. Sobald einer der Kapitäne das Sehrohr mitten im Geleitzug entdeckt gehts nämlich wild drunter und drüber.
    Vorteil davon ist auch, das die Zerstöen in diesem Moment weitab außerhalb des Geleits herumsuchen.
    Dann beginnt das Verpissen. So tief und so unauffällig wie möglich suche ich das Weite. Evtl. ein paar Kursänderungen nach hier und nach da....
    Wenn die Zerris aufgegeben haben geh ich nochmal kurz hoch und schau, ob ich die übrig gebliebenen Schiffe nochmal abfangen kann. Wenn ja, dann geht das Spiel nochmal von vorne los.

    Ideal ist, wenn man die Schiffe nur angeschossen hat. Die treiben dann oft antriebslos herum und können mit dem Deckgeschütz erledigt werden. Das spart Torpedos.
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  4. #4
    Avatar von RavenITS Junior Mitglied
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    Das handhabe ich ähnlich wie Roschdi

    Mal hier was zum gucken dazu..

    Auf Lauer lege ich mich knapp außer Sichteite des konvoiführenden Zerstöers, also 1100y cirka, am liebsten genau im Fahrwasser des äußersten Frachters.. in 90 Fuß Tiefe. Das reicht, um das Boot auch bei starkem Seegang unter Wasser versteckt zu halten, und man kann in Ruhe kurz vor Sichtkontakt die Torpedorohre öffnen. Machinen aus, Schleichfahrt anordnen, bloß keinen Lärm, bis der führende Zerstöer weg ist.



    Die Maus zeigt auf den Kontakt, der als erster in Sicht kommt (Sch...wetter, 1000y Sichtweite hab ich vorher bei nem Einzelfahrer gemessen, vermerkt und hier wieder eingezirkelt). Sobald der 10 Meter vor mir vorbeigerauscht ist, hoch auf 50 Fuß (Trick gegen Wellen vorm Periskop), Periskop hoch und Aale verteilen an jeden der noch nicht hat oder nochmal will. Maximal einen pro Frachter.

    Was Roschdi gut findet, mache ich mit Absicht.. Anschießen. Maschinenraum, Schrauben, alles feine Ziele. Der, der an mir vorbeigeschippert ist, bekommt mit den Heckrohren noch einen Gruß, während ich nach Süden abdrehe sobald die Frontrohre leer sind.

    Liegen die Frachter dann auf Grund oder bewegungsunfähig herum, das ist so nach 6-8 Torpedoabschüssen, sind die Zerstöer auch schon da.. idealerweise müssen die aber durch die Frachter durchmanövrieren. Also runter auf 305 Fuß mit meiner Tambor und nen schönen Schlenker zum Abfangen fahren..

    Schleichfahrt, Gefechtsstationen, volle Reparatur-Crew besetzt.. angeblich sollen die DDs ja auch hin und wieder mal was treffen aus Versehen:



    Das gibt genug Zeit, um da unten im Dunklen, hier ab Wegpunkt 2, Schleichfahrt aufzuheben und nachzuladen, während man mit 3 Knoten nen netten Kreis fährt.. die Markierung da ist übrigens ein bewegungsloser Frachter, den ich vom letzten Wegpunkt aus fertig bedienen wollte.. als ich an Wegpunkt 3 ankam sank er von selbst und ich konnte in Ruhe auftauchen und mit AK ablaufen.. Schlechtwetter sei Dank! Normalerweise hätten mich die Zerstöer noch Stunden beschäftigt, aber ohne Sicht über Wasser, wenn sie unter Wasser nach dir suchen.. hast du gewonnen.
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  5. #5
    Avatar von mpg1960 Neuzugang
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    Hallo Leute,
    sorry, dass ich mich jetzt erst für euere ausführlichen Tipps bedanke! Waqr einbischen "abgetaucht".
    zu Tzw: Ja bei mir endet es auch oft in einem Katz-und-Maus-Spiel mit den Zerstöern. Dein Tipp, die Sehrohrtiefe so einzustellen, dass es ab und an überspült wird ist SUPER! Ist dir auch aufgefallen, dass die "dicken Pötte" in der Regel in der Mitte des Konvois fahren? Das macht die Zielsuche etwas einfacher. Ich versuche aber immer unter die 2000 yards zu gehen. So ab 750 y sind ganz gut.
    Zu Roschdworschd: Direkt unter dem Konvoi zu lauern habe ich noch nicht versucht. Werde ich aber auf jeden Fall testen! Ist es da nicht schwer zwischen all den Schiffen zu manövrieren, ohne gerammt zu werden? Ich werds ausprobieren.
    Zu RavenITS: Echt super deine screen shots! Sehr hilfreich! Mit dem Anschießen der Frachter ist das so eine Sache. Manchmal trifft man den Maschinen- oder Ruderraum. Wenn nicht habe ich schon oft festgestellt, dass die Schiffchen reicht unbeeindruckt weiter Fahrt machen und ich nicht mehr dran komme. Ich feuere daher immer mindestens zwei Aale auf die Ziele ab. Auftauchen und dann den Rest mit dem Deckgeschütz zu erledigen ist immer eine feine Sache.

    Also zusammen, nochmal besten Dank!
    Martin Paul
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  6. #6
    Avatar von RavenITS Junior Mitglied
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    Ist auch eine Möglichkeit, aber bei mir an Bord gilt "nur ein Aal pro 10.000 Tonnen Ziel", das hält die Statistiker bei Laune und übt gut ein.. und erstaunlicherweise funktioniert es sogar prima, man darf nur nicht zu weit weg sein, darum mag ich Schmuddelwetter bei Angriffen am liebsten. Sehr schwer ist das Manövrieren erst, wenn die Sicht auf 500y sinkt während man wartet, wenn man das Spiel aus "hart Backbord, AK zurück" rechtzeitigem "AK voraus, Ruder 0" allerdings beherrscht, kann man gerade bei dieser Nullsicht sogar am meisten punkten.. denn dann greife ich eh komplett aufgetaucht an und versenke auch mal den ein oder anderen DD mit der Deckgun, weil ich ihn zuerst an Schatten identifiziere, während er noch fleißig mit der Taschenlampe in die Erbsensuppe hält..
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  7. #7
    Avatar von LeVieux_823 Junior Mitglied
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    Ich für meinen Teil bin da auch etwas großzügiger mit dem Torpedos, wobei ich auch nicht im Konvoi auftauche, sondern bevorzugt bei 90? und ca 900-1000 Yards liege. Da bekommen dann kleinere Schiffe inkl Zerstöer 1 Torpedo, mittlere und große Schiffe 2, große Linienschiffe und Truppentransporter 3 und schließlich Schlachtschiffe und Träger 4.
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