1. #11
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    Die Drachenfee wurde heute voll mit Datteln beladen und ist jetzt fertig zum Auslaufen.Thamia hat noch einige Briefe geschrieben,die sie Ringström mitgibt.Ferner bittet sie ihn noch mehr Werkzeug und Steine zu liefern.Sie wünscht ihm noch eine gute Reise,dann geht der Kapitän an Bord seines Schiffes.
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  2. #12
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    Ein wenig wehmütig ist ihr schon,als sie das Schiff davon segeln sieht.Gerne wäre sie auch mitgefahren,aber es gibt hier noch so viel zu tun,da geht das nun mal nicht.Irgendwann wird auch sie Annoport wiedersehen.Thamia geht zurück zu ihrer Hütte,es gibt noch einiges zu tun,bevor es dunkel wird.
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  3. #13
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    Über Abu Dhari geht die Sonne auf und es wird schnell warm,viel zu warm,findet Thamia,aber damit muß sie leben.

    Letzte Nacht hatte sie unerwarteten Besuch.Niemand hat davon etwas mitbekommen.

    Einige Landstriche,die schon voll erblüht waren,wurden verwüstet.Unter den Menschen bricht ein heiden Geschrei aus,was Thamia zuerst nicht verstehen kann.Sie denkt an wilde Tiere.Nur waren es wilde Tiere in Menschengestalt.Die Korsaren haben wieder ihr Unwesen getrieben.Sie alle können von Glück reden,dass sie noch leben,denn mit diesen Burschen ist nicht zu spaßen.Der alte Mann fordert Schutz.Thamia überlegt was sie machen kann.Annoport hat auch keine Kriegsschiffe,wozu auch,bisher wurden keine gebraucht.Es gibt hier zwar noch die alte Werft,aber es fehlt ihnen das Material,um Kriegsschiffe zu bauen,die Magdalena ist längst weg,so kann sie keine Waren mehr ordern.

    Das heißt also,im Augenblick können sie nicht viel ausrichten,als Nachts Wachen aufzustellen.Ja nur womit sollen sie die Räuber in die Flucht schlagen? Mit Datteln etwa? Tiefe Sorgenfalten bilden sich auf Thamias Stirn.Hier muß schnell Abhilfe geschaffen werden,leider weiß sie im Moment auch nicht wie.

    Jetzt werden sich alle erstmal an die Arbeit machen und versuchen,alles wieder in Ordnung zu bringen.Viele Tage Arbeit waren umsonst,dementsprechend ist auch die Stimmung unter den Menschen.
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  4. #14
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    Es vergeht kein Tag,wo nicht die Sonnen gnadenlos vom Himmel scheint.Langsam gewöhnt sich Thamia daran.Sie sieht schon fast aus ,wie ein Normade,genauso gekleidet und auch den Turban hat sie auf den Kopf,wegen der Sonne.Eigentlich sind die Frauen tief verhüllt,aber dass ist ihr zu unpraktisch.So läuft sie,mehr wie ein Mann gekleidet rum.Was zum Anfang mit etwas Argwohn betrachtet wurde.Jetzt nehmen es die Menschen als normal hin.

    Auf den Feldern wurde schon vieles wieder in Ordnung gebracht.Einige neue Plantagen wurden angelegt.Wenn nur nicht der tägliche Kampf ums Wasser wäre.Die Leute beten täglich Allah möge ihnen Regen bescheren,aber er scheint sie wohl nicht zu hören,oder ist anderweitig beschäftigt,denn es ist keine einzige Wolke am Himmel zu sehen.

    Heute wird begonnen die erste Teppichknüpferei zu erbauen und gestern wurden,in den Bergen Minen gesichtet.Ein Gruppe von Männern macht sich gerade auf den Weg dorthin,um genau zu erkunden,was dort abgebaut werden kann und ob es für sie von Wert ist.
    Thamia wird heute den ganzen Tag auf den Seidenplantagen arbeiten.
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  5. #15
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    Die Sonne steht hoch am Himmel und brennt gnadenlos.
    Die Männer sind aus den Bergen zurück gekommen und alles findet sich auf den Marktplatz ein,um die Neuigkeit zu hören,was sie dort gefunden haben.Auch Thamia begibt sich dort hin.

    Als fast alles versammelt sich beginnen die Männer zu erzählen.

    Sie haben eine riesige Goldmine gefunden,auch Steine gibt es hier.Etwas weiter in den Bergen sind auch Eisenminen.Nicht zu vergessen drei großen Kupferminen.Das bedeutet Arbeit für ein ganzes Leben,lachen die Leute,dann werden sie sicher auch was verkaufen können und der Handel wird wieder aufleben,außerdem können sie viele schöne Dinge herstellen,denn es gibt geschickte Handwerksburschen unter ihnen.

    Thamia hört sehr interessiert zu.Als das Wort Kupfer fällt,ist sie doch ganz Ohr,denn das brauchen wir dringend in Annoport denkt sie. Nur haben wir jetzt schon die Zeit,in den Minen zu arbeiten? Es gibt noch so viel andere Arbeiten,die erledigt werden müssen.Gerade ist die Teppichproduktion im Aufbau.

    Heute Abend,bei Feuer werden alles beratschlagen,was jetzt am Wichtigsten ist.
    So langsam gegeben sich alle in ihre Hütten,denn zum Arbeiten wird es jetzt viel zu heiß.Später wird es weiter gehen.
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  6. #16
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    Gestern Abend wurde noch lange Rat gehalten.Vieles Neue wurde entdeckt,den Menschen ist schon bewußt,welch einen Reichtum sie hier gefunden haben.Sie können aber noch nicht so richtig etwas damit anfangen.Zu viel strömt aufeinmal auf sie ein.Noch haben sie genug zu tun,die Plantage herzurichten,immer wieder das Wasser im Auge behaltend,aber das glitzerne Metall reitz sie schon.Vor allem das Kupfer,sie haben hier einen begnadeten Kupferschmied,der könnte die schönsten Dinge daraus machen.Nur um das Kupfer verarbeiten zu können,brauchen sie auch Kohle und noch haben sie keine gefunden,auch wissen sie,dass dann sehr viel Holz gebraucht wird,was hier nicht gerade reich gesät ist.Viele Fragen blieben gestern offen,so werden wir alle gemeinsam,heute wieder unser Tagewerk nachgehen und heute abend weiter beratschlagen.Es wurde aber schon ,so bald es hell war,wieder ein Trupp Männer ausgeschickt,um nach Kohle zu suchen,vielleicht entdecken sie ja auch noch einen kleine Oase,wo viele Bäume wachsen,dann hätten sie erstmal Holz.Werkzeuge haben sie erstmal ausreichend,bis die Drachenfee wiederkommt.Das wird allerdings noch einige Zeit dauern,denn sie wird wohl heute erst in Annoport erwartet.
    Thamia wird heute auf den Gewürzfarmen arbeiten.

    Heute Abend wird sie darauf drängen,dass die Leute zu einer Entscheidung kommen,ansonsten wird sie entscheiden,denn sie braucht das Kupfer in Annoport.

    Alle brechen jetzt zu ihrer Arbeit auf,noch ist es nicht so warm und deshalb wird nicht getrödelt,denn schnell kommt die Mittagshitze.
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  7. #17
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    Wie jeden Tag strahlt auch heute die Sonne vom Himmel,alle gemeinsam haben in den letzten Tagen hier viel geschafft.Die Nahrungsversorgung ist stabil.Leider gibt es immernoch nur Milch zu trinken,das muß Thamia ändern.Die Leute trinken hier doch bestimmt auch Most,sie wird einen Brief an Tangorina schreiben,das sie ständig mit Most versorgt werden.

    Da an den Küsten jede Menge Krabben rumkrabbeln,haben wir beschlossen,Diese einzufangen und mit auf den Speiseplan zu bringen.Es sind so viele,leider dauert die Reise nach Annoport zu lange,so kann man sie nicht verschiffen,denn sie würden unterwegs schlecht werden.
    Vielleicht werden wir eines Tages einen Weg finden,sie doch nach Annoport zu schaffen.

    Auch haben sich etliche Fischer an die Arbeit gemacht,denn es gibt reichlich Fischgründe.Thamia hat den Menschen gezeigt,wie man einen kleine Feuerstelle einrichtet,um Essen zuzubereiten.Immerhin gibt es jetzt nicht nur Datteln,sondern auch Fisch am Spieß.Die Krabben werden gekocht.Nur gibt es noch keine Töpfe,aber einige Männer haben gegonnen,das Kupfer abzubauen und ein,wirklich talentierter Kupferschmied,wird daraus Töpfe und Pfannen herstellen,die,wenn der eigne Bedarf gedeckt ist,auch nach Annoport verschifft werden können.

    Inzwischen wurde soviel Kupfer abegebaut,dass die Drachenfee,die schon seit zweit Tagen hier vor Anker liegt,damit beladen werden kann und das Kupfererz nach Annoport bringen wird,dort muß es dann weiter verarbeitet werden.

    Thamia hat den Brief von Calypso gelesen,sie liest aber auch zwischen den Zeilen und sie weiß,dass es ihrer Freundin eigentlich gar nicht so Recht ist,dass sie hier bleiben will,aber sie hat ihre Entscheidung für sich getroffen.

    Jetzt schreibt sie noch einen Brief,dann kann die Drachenfee in See stechen.
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  8. #18
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    Die Arbeiten in der Kupferschmiede gehen gut voran,der junge Mann hat wirklich Talent.Er hat schon wundervolle Töpfe und Pfannen hergestellt.Alle sind reichlich mit Ornamenten verziert.Die sind eigentlich viel zu schade,um darin Essen zuzubereiten.Calypso würden die Augen über gehen,wenn sie diese Schönheiten sehen würde.

    Thamia wird mal ein paar davon mit der Drachenfee mitschicken,dann hat die Bürgermeisterin als Erste solche Töpfe und Pfannen.Auch werden jetzt schon Krüge und Becher aus Kupfer hergestellt.

    *Wir brauchen unbedingt ein eignes Schiff,das immer hierbleibt und uns zur Verfügung steht*,sagt sie zu den Stammesältesten.

    **Ja das ist eine sehr gute Idee,es gibt doch am anderen Ende der Insel noch die Werft.Wir sollten dort mal hingehen und uns umsehen.

    Wie jeder Normadenstamm besitzt dieser auch Kamele,so dass sie nicht laufen müssen,denn der Weg wäre doch recht beschwerlich,da die Insel sehr groß ist.

    Thamia läßt etwas zum Essen und Trinken einpacken und die beiden und weiter acht junge Männer machen sich auf den Weg.Vor heute Abend werden sie nicht zurück sein.
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  9. #19
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    Heiß und stickig ist die Wüste.Die kleine Gruppe geht tapfer ihren Weg.

    *Dem Herr,sein dank,dass wir keinen Sandsturm haben,welchen auch immer*,scherzt Thamia.

    Nur ist ihr gar nicht zum Scherzen zu Mute.Sie kann den Glutofen kaum aushalten,aber sie hält sich wacker.
    Bald werden sie wieder das Meer erreicht haben,dann kann sie sich erstmal abkühlen.
    Die Anderen belächeln sie nur,ist ja auch kein Wunder,die kennen nichts anderes.In Annoport würden sie wahrscheinlich nur in Pelzen rumlaufen,so würden sie frieren.

    Achja Annoport,sie vermißt es doch sehr,alle ihre Freunde,auch Cyrano,ihr Hund fehlt ihr.
    Ob er wohl hier in dieser Hitze leben könnte?Ja und Mandala,Katzen lieben doch die Wärme,aber solche?.
    So viele Fragen auf die sie keine Antwort weiß.
    Vielleicht kommt ja Calypso eines Tages auf die Idee,ihr Cyrano mit der Drachenfee hier her zu schicken,ach wäre das eine Freude,dann hätte sie ein kleines Stückchen Heimat bei sich.
    Obwohl die Menschen hier alles äußerst liebenswert sind,so bleibt sie doch eine Fremde.
    Vielleicht wird sich das ja eines Tages ändern.

    All diese Gedanken schwirren ihr durch den Kopf,wärend sie die Wüste durchqueren.
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  10. #20
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    Vor Tagen schon hat die kleine Gruppe das andere Ende der Insel erreicht und die Werft entdeckt.Sie sieht ziehmlich herunter gekommen aus und es wird viel Arbeit reingesteckt werden müssen.Sie haben sich gründlich umgesehen und festgestellt,das ein Wideraufbau einem Neubau gleich kommen würde.So haben sie alles was noch verwertbar ist auf die Kamele verteilt und sich auf den Rückweg gemacht.

    Seit dem Morgengrauen sind sie schon unterwegs,bisher war der Weg leicht zu bewältigen,aber jetzt kommt die Sonne und mit jeder Minute,die vertreicht,steigt sie höher und ihre Strahlen werden erbarmungsloser.

    Erst am Nachmittag werden sie die große Oase wieder erreicht haben.Alles sind sehr gespannt,was sich in der Zwischenzeit dort getan hat und ob die Kriegsschiffe schon eingetroffen sind und ob die Drachenfee den Most mitgebracht hat.
    Sowas kennen die Menschen hier zwar noch nicht aber sie werden ihn lieben.Schließlich kann man nicht immer nur Milch trinken und dann auch noch Ziegenmilch,die mag sie ja nun gar nicht.


    Solange es noch nicht so heiß ist,kommen sie zügig voran,nachher wird es etwas langsamer gehen,denn sie müssen laufen,da die Kamele ja voll bepackt sind,nur denen macht die Hitze überhaupt nichts aus.Sie können die Wüste durchqueren ohne einen Tropfen Wasser.Die Glücklichen,nur deswegen möchte sie doch kein Kamel sein,auch wenn sie sich manchmal so aufgeführt hat.Naja die Zeiten sind lange vorbei,jetzt führt sie ein ganz anderes Leben,fern ab von Luxus.

    *Halt*,ruft sie.
    *Schaut mal,was ist denn das da vorne?*
    Alle halten die Hand über den Augen,um von der Sonne nicht geblendet zu werden.Sie sehen nur ein Glitzern.
    Das kann auch eine Fatamorgana sein,denkt Thamia.

    Sie laufen erstmal drauf zu.
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