1. #1
    Avatar von Taubenangriff Kam, sah und tippte
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    Was ich von Anno 1800 erwarte.

    Frohen zweiten Weihnachtstag, liebe Mitglieder des Öffi-Forums!

    Vorweg, Ich weiß, dass nachfolgende Ideen aufgrund von sehr viel Programmierarbeit nicht bis zur Veröffentlichung fertigwerden könnten. Daher muss ich an dieser Stelle auch offen sagen, dass ich nichts dagegen hätte, wenn das geplante Veröffentlichungsdatum auf Sommer 2019 oder sogar Herbst 2019 verschoben würde - Ich kaufe lieber ein fertiges Spiel zum Vollpreis als dass ich auf Patches warten möchte.

    Zugegeben, ich war schon bei der Ankündigung etwas skeptisch. "Das Anno" Kann es und wird es niemals geben. Es ist unmöglich alle Elemente aus allen alten Teilen zu vereinen und dabei gleichzeitig neue Ideen einzubringen, ohne dass es sich wie ein Haufen aus bunt zusammengewürfeltem Mischmasch anfühlt, wie ein Gitarrenbausatz, aus dem jemand versucht hätte, trotzdem eine Tuba zu bauen - Es funktioniert einfach nicht. Der Vorsatz, "Das perfekte Anno" zu erschaffen, ist falsch und wird nur zu einem desaströsen Erlebnis sowohl für die Serie als auch für BlueByte.

    Nach Anno 2205: Frontiers lagen auch die Nerven blank. Ein Entwickler, der sich über die Fans hinwegsetzte, mit dem Kopf durch die Wand die Politik Ubisofts durchzusetzen, und ein unvollständiges, vor Fehlern wimmelndes DLC zu veröffentlichen, das nicht im Season-Pass beinhaltet war, sowie direkt danach die Entwicklung des Spiels einzustellen, nur weil es nicht lief, und deshalb die Idee eines Mars-Addons (Welches ich wirklich gern gesehen hätte) fallen gelassen wurde - um so besser, dass nun eingesehen wurde, dass mit der Community mehr geht.
    Momentan ist die Union allerdings eher eine Plattform, die dazu dient, den Fans vom Spiel zu erzählen und auf eine Reaktion zu warten, um zu schauen, ob man es richtig gemacht hat oder nicht, damit einem dann der Fehler nicht im Spiel passiert - zumindest sehe ich das so, ich kann da nur für mich sprechen. Aber es gibt Verbesserungspotenzial, und BlueByte hat gezeigt, dass sie auf die Fans hören wollen, aber das ist nur der erste Schritt - Ich würde mir wünschen dass die Richtung dieses ersten Schrittes beibehalten werden würde.

    Ich möchte an dieser Stelle nun sagen, was ich mir von Anno 1800 wünschen würde, welche Ideen ich aus anderen Teilen wiedersehen möchte und auf welche ich verzichten kann. Auch weiß ich, dass ich mich zum Teil über unbeschriebene Blätter auslasse - trotzdem wurde bei einigen meiner Wünsche schon das Gegenteil bestätigt, wobei ich die inhaltlichen Teile dieses Gegenteils als sehr schädlich für das Spiel ansehe.

    Der erste Punkt ist ein genereller Komplexitätsgrad. Und damit meine ich grundlegende Sachen, die zu jedem Zeitpunkt im Spiel eine Rolle spielen und auf die nicht verzichtet werden kann. Als bestes Beispiel möchte ich an dieser Stelle Anno 1503 nennen, und seine Gebäude, die an nur an bestimmten Stellen Straßenanbindung ermöglichen, und das war bei jedem Gebäude so, und das darf auch bei jedem Gebäude gerne wieder so sein. Dies sorgt durchweg für einen Aufmerksamkeitsfaktor, der benötigt wird. Als zweites Beispiel muss ich wieder 1503 nennen. In jedem Teil außer in 1503 waren die Bewohner versorgt, wenn im gespiegelten Lager die Waren vorhanden waren. In 1503 selbst wurden die Waren an Marktständen verkauft.
    In Anno 1800 soll es so umgesetzt werden, dass zusätzlich zu Steuern (die dürfen etwas geringer ausfallen) am Stadtzentrum Waren verkauft werden, und die Bewohner sich die dort holen müssen. Der Einfachheit halber, da es neben den Steuern existiert) bringen nicht Waren pro Verkauf einmalig Credits, sondern erzeugen abhängig von der Einwohnerzahl eine Bilanz. Im Stadtzentrum kann nachgeschaut werden, wie hoch diese für jede einzelne Ware ist. Dazu ist natürlich wichtig, dass auch Unterversorgung stattfinden kann, wenn man ein Stadtzentrum in seinem Einflussbereich nur mit der höchsten Stufe füllt, da der Andrang zu hoch ist. Außerdem soll das Stadtzentrum ein Markthaus in seinem Einflussbereich benötigen. Zum ersten Beispiel zurück, das System aus 1503 sollte so übernommen werden.


    Der zweite Punkt sind die Markthäuser. Ich muss sagen, nicht gespiegelte Markthäuser rücken den Fokus vom gesamten Spiel zu weit weg. Anno hat den Anspruch, realistisch zu wirken, aber nicht realistisch zu sein. So verlockend die Idee von nicht gespiegelten Markthäusern auch klingen mag - Es passt nicht. Daher schlage ich vor, dass Markthäuser Waren abholen und ihr Lager gespiegelt wird, wenn man sie per Straße oder Eisenbahn verbindet. Die Eisenbahn muss dann noch Boni wie eine zusätzliche Transporteinheit geben, warum sollte man sie dann sonst benutzen - Denn in der Realität wären dann mehr Marktkarren für Warenabholung frei, da man sie nicht für den Transport zwischen Markthäusern benötigt.


    Der dritte Punkt ist, den Spieler zu zwingen, wobei ich dann auch auf das Multisessionsystem zurückkommen möchte. Im Moment scheint es mir so, als wolle man zuviel optional machen, damit auch ja kein Spieler unzufrieden ist, das Problem dabei, Anno geht verloren. Ich habe da schon sowas gesehen wie "Krieg in den Optionen deaktivieren" oder "Katastrophen deaktivieren" und ich weiß, das gab es schon - aber es gehört dazu. Wer neulich im Annoverse etwas mitgelesen hat, der wird vielleicht meine Erzählungen zum 8-Tornado-Spielstand gesehen haben, sowie immense Beleidigungen gegen 1404 *grins*, da mir das Spiel in neun Echtzeitstunden acht Tornados gespawnt hat, und natürlich sieben davon meine Hauptinsel trafen. Großes Pech, aber es haut mich jetzt nicht vom Hocker, sodass ich das Spiel deinstalliere, nachdem auf Bürgerstufe schon der erste Wirbelsturm zu Besuch kam, hatte ich zwar keinen Bock mehr, aber es hat Spaß gemacht, sich gegen die Herausforderung hochzuspielen!

    Dementsprechend wünsche ich mir von Anno 1800, dass in den Optionen Kernelemente wie Katastrophen oder Krieg nicht einfach so mal deaktivierbar sind, man kann höchstens die KI rausmachen. Auch Rekordbauer mal zum Kämpfen zu zwingen wäre doch mal was, wenn in den Sektoren, die durch Multisession dazukommen, immer eine zufällige KI siedelt, die man erst besiegen muss, bevor man das Land bebauen kann, macht es Anno einfach größer und abwechslungsreicher.
    Wo wir gerade von Multisession sprechen. Ich war sehr, sehr enttäuscht, als ich gehört habe, dass Kolonien keine Pflicht sind. Ressourcenknappheit ist doch gerade der Grund, warum man sich damals auf die Suche gemacht hat! Koloniesektoren (Zu denen ich gleich kommen möchte) sind eine Pflicht, wenn man an bspw. große Mengen Gold kommen möchte (nur 'n Beispiel). Hierbei kann der Handel helfen, Koloniewaren sind aufwendig in anderen Sektoren herzustellen, oder aber man kauft sie, wie das in Anno 1701 der Fall war, und das war ein Aushängeschild für Handel, der im Spiel fest verzahnt ist! Wenn die Koloniewaren dann auch Verbrauchswaren sind, ist Spaß garantiert!

    Punkt vier: Koloniesektoren. Freilich ist es kein Geheimnis, dass im 19. Jahrhundert In Kolonien Rohstoffe abgebaut wurden und dafür Einheimische herangeknechtet wurden. Kolonien sind eine Chance für Anno 1800, ein neues System für Produktion einzuführen. (Okay, das könnte jetzt länger dauern)

    Koloniesektoren sind kleiner als normale Sektoren (Vielleicht wäre Kontinentalfläche mit einem kleinen Hafen eine Idee, oder auch wieder die Eisenbahn, die man ans Netz anschließen muss (so wie in Cities Skylines), damit man die Waren auch in die anderen Sektoren bringen kann). Die Einheimischen bauen dort eine eigene Stadt, die man in seinen Einflussradius bringen muss. Dabei kann es sein, dass man die falschen trifft und sie die Kolonialisierungsverbände des Spielers angreifen, somit muss man diese mit Truppen schützen. Hat man dann erst die Stadt in sein Einflussradius gebracht, kann man Produktion bauen.
    Da die Einwohner der Kolonie allerdings nur bestimmte Fähigkeiten haben, ist es wichtig, dass man die richtige Produktion baut, man kann alle Arbeitskrafttypen als Minenarbeiter einsetzen, aber nicht alle als Tierzüchter für seltene Tiere, die in den Zoo kommen. Die Arbeitskraft jeder Zivilisation hat also Boni auf bestimmte Produktionen, auch werden die Produktionen nur von ein oder zwei Zivilisationen freigeschaltet. Dabei soll es viele, viele Zivilisationen geben, die man in einer Partie jedoch niemals alle finden kann, der Einfachheit halber sollen diese Zivilisationen aber nur auf eine Bevölkerungsstufe begrenzt werden, sowie auf ein paar Grundproduktionen. Gebäude, die man in den Kolonien baut, sollen an die Umgebung angepasst sein. Beherrschen die Indianer beispielsweise die Tierzucht hervorragend, kann man dort exquisites Fleisch für die höchste Stufe produzieren. Gold findet man in der Wüste bei den Afrikanern. Bei den Afrikanern wachsen auch sehr gut zitrusfrüchte. Bei den Aboriginees kann man sehr seltene Gemüsesorten anbauen und bei den Azteken findet man Schätze.

    Im Spiel soll dann jede Kolonialware produziert werden können (Sagen wir, es gibt Zitrusfrüchte, Bisonfleisch und Gold, dann gibt es in jeder Partie mindestens eine Zivilisation, die das freischaltet, aber nicht alle Zivilisationen, die es gibt, heißt man kann auch nicht alle Boni mitnehmen). Um nicht zu große Steine in den Weg zu legen, kann man die Zivilisationen, die man finden möchte, in den Spieloptionen einstellen.

    Eine kleine Anmerkung zwischen vier und fünf, auch im Multiplayer soll es Multisession geben, damit werden die Kolonialwaren eben erst ermöglicht, und wenn man Pech hat, schnappt der Gegner sie dir weg und du musst Handel betreiben, oder aber im die Kolonie abluchsen.

    Der fünfte Punkt fällt unter die Rubrik Krieg. Der Hauptpunkt hier sind Landeinheiten. (Ich erdreiste mich mal an dieser Stelle zu einem dreisten Plagiat meines Beitrags in der Annothek). Der erste Wunsch wären die fehlenden Landeinheiten. Landeinheiten sind einfach nur geil, und mit ihnen eine Insel Stück für Stück zu erobern ist tausendmal sinnvoller als den Haupthafen zu kontrollieren (Was Schwachsinn ist). Ich würde mir hier wünschen, dass man einzelne Trupps selbst zusammenstellen kann aus vier oder fünf Klassen, schweres Gerät als Einheiten herstellen kann, die man auf der eigenen Insel baut und dann verschiffen muss, Infanterie- und Kavalleriesoldaten, und, was ich am geilsten fände, Schützengräben, die eigenen Einheiten Deckung geben und dafür sorgen, dass Gegnerische Soldaten nicht allzu viele Schüsse auf Einheiten treffen, die sich in diesen Schützengräben verstecken.
    Als zweites würde ich mir wünschen, dass alle Einheiten eine durchschnittliche Trefferquote haben. Sodass nicht mehr nach Schere Stein Papier klar ist, wer gewinnt, sondern auch etwas Glück dazugehört. Wenn ein Schiff oder Soldat seinen Schuss auf ein anderes Schiff/einen anderen Soldaten nicht trifft, macht es/er eben keinen Schaden, oder aber mehr, wenn es/er gut trifft. Außerdem würde ich mir wünschen, dass, je kürzer die Distanz zwischen zwei Schiffen ist, diese Trefferquote für beide erhöht wird und sie außerdem mehr Schaden machen, weil die Kugeln schneller und präziser treffen.
    Wenn Schiffe von der Küste auf Land schießen, sollten sie Flächenschaden machen.
    Und ja, Krieg ist nicht das Maß aller Dinge in Anno. Aber wenn man ihn als unwichtiges Element abstempelt und es zwischen zwei Teammeetings in einer Whatsapp-Gruppe bespricht, dann macht es sich sehr stark bemerkbar.

    So, im Grunde wären das die fünf Punkte, die ich in Anno 1800 möchte. Ich weiß, es klingt nach Arbeit, aber wofür haben wir mit BlueByte ein kompetentes Entwicklerteam, dass sich hoffentlich nicht zu schade ist, sich diese zu machen. Um vom Anfang kurz zu wiederholen, ich bin nicht abgeneigt noch ein halbes oder Dreivierteljahr mehr zu warten, wenn sich das im Resultat bemerkbar macht. Ich freue mich auf ein Anno 1800 und was dafür kommen wird.

    An dieser Stelle sei noch gesagt, dass ich mir wünsche, dass Ideen für DLCs, oder aber solche, die zu spät entstehen um sie ins Grundspiel zu packen, allesamt in ein großes Addon zusammengefasst werden (Bei kleinen Ideen wie einem anderen Menü bin ich auch zufrieden, wenn ich die in einem Patch kriege) . Ich möchte keinen Seasonpass und dann nochmal ein DLC und danach ein Addon kaufen, wenn ich 60€ für einen "Vollpreistitel" ausgebe, dann möchte ich auch "Vollpreistitel" haben.
    Auch muss ich sagen, dass schon die bloße Anwesenheit von Mikrotransaktionen mir den Magen umdrehen würden, also würde ich mich freuen, wenn man dies sein ließe.

    Ich wünsche allen Annoholikern und den Entwicklern frohe Festtage, und bedanke mich bei jedem, der meinen Beitrag bis zum Ende gelesen hat. Erholt euch gut und kommt gut ins neue Jahr!

    LG Nale
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  2. #2
    Avatar von Taubenangriff Kam, sah und tippte
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    Idee Nummer sechs (Faulheit, du hast deinen Zettel nicht nochmal abgearbeitet)

    Endbetriebe oder solche ohne Felder sollen Produktionsmodule erhalten. Das war eine der besten Ideen für die Anno-Reihe.
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  3. #3
    Avatar von LadyH. Moderator
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    Whow, da hast du dir echt Arbeit gemacht, Danke dafür!

    Ein Punkt macht mir persönlich Bauchweh.
    Zitat von Formerly_Nale Go to original post
    ...
    Der dritte Punkt ist, den Spieler zu zwingen, ....
    [...]
    Dementsprechend wünsche ich mir von Anno 1800, dass in den Optionen Kernelemente wie Katastrophen oder Krieg nicht einfach so mal deaktivierbar sind,
    DAS wäre für mich ein Grund, das Spiel nicht zu spielen, denn ich liebe Anno gerade WEIL man die zerstörerischen Kräfte ausschalten kann.
    Aber das ist nur meine kleine persönliche Meinung.
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  4. #4
    Avatar von Annothek Forum Veteran
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    Der zweite Punkt sind die Markthäuser. Ich muss sagen, nicht gespiegelte Markthäuser rücken den Fokus vom gesamten Spiel zu weit weg. Anno hat den Anspruch, realistisch zu wirken, aber nicht realistisch zu sein. So verlockend die Idee von nicht gespiegelten Markthäusern auch klingen mag - Es passt nicht. Daher schlage ich vor, dass Markthäuser Waren abholen und ihr Lager gespiegelt wird, wenn man sie per Straße oder Eisenbahn verbindet.
    Nennt man Logistik Waren zu bewegen und hat schon in Siedler super funktioniert. Es ist eher unlogisch das sich Waren in einem Spiel wie Anno beamen, dies erspart am Ende eigentlich jeden Transport.

    Der dritte Punkt ist, den Spieler zu zwingen, wobei ich dann auch auf das Multisessionsystem zurückkommen möchte. Im Moment scheint es mir so, als wolle man zuviel optional machen, damit auch ja kein Spieler unzufrieden ist, das Problem dabei, Anno geht verloren. Ich habe da schon sowas gesehen wie "Krieg in den Optionen deaktivieren" oder "Katastrophen deaktivieren" und ich weiß, das gab es schon - aber es gehört dazu.
    Öhm nö das gehört nicht dazu wo steht das? Bei dieser Einstellung wären schon 50% der Spieler weg von Anno.

    Dementsprechend wünsche ich mir von Anno 1800, dass in den Optionen Kernelemente wie Katastrophen oder Krieg nicht einfach so mal deaktivierbar sind, man kann höchstens die KI rausmachen. Auch Rekordbauer mal zum Kämpfen zu zwingen wäre doch mal was, wenn in den Sektoren, die durch Multisession dazukommen, immer eine zufällige KI siedelt, die man erst besiegen muss, bevor man das Land bebauen kann, macht es Anno einfach größer und abwechslungsreicher.
    Sorry aber Spieler etwas aufzwingen was sie nicht wollen.....ne Danke, es gibt genug Spiele da draußen die Anno zum Teil um Längen schlagen aber ihnen das Spiel nicht vorschreiben was sie zu tun und lassen haben.

    Man merkt das du mit Anno nicht groß geworden bist....denn all diese Sachen waren schon immer optional in Anno.
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  5. #5
    Avatar von Taubenangriff Kam, sah und tippte
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    "Sorry aber Spieler etwas aufzwingen was sie nicht wollen.....ne Danke, es gibt genug Spiele da draußen die Anno zum Teil um Längen schlagen aber ihnen das Spiel nicht vorschreiben was sie zu tun und lassen haben."

    Es soll wohl auch Leute geben, die möglichst schnell alles klatschen wollen und ihre Produktion nicht austarieren, sondern einfach nur mal so schnell was hinbauen was dann halbwegs funktioniert. Dort ist es aber für dich kein Problem, den Spieler dazu zu zwingen, erst vier Öffentliche Gebäude und vier Waren produzieren zu müssen (Sie Revolution Mod UV). Warum hier nicht? Zuviel optional machen macht das Spiel unglaublich breit, aber Spieltiefe erzeugt das keine. Vorsorge gegen gewisse Katastrophen darf und soll es natürlich auch geben, ein gutes Beispiel ist da Anno 2070 - Tornados waren von der globalen Ökobilanz abhängig, und wenn man sich um diese gekümmert hat, dann hat das dazu geführt, dass keine Tornados mehr entstehen konnten - Warum dann nicht in 1800?
    Dem gleich die Stadtkatastrophen wie Krankheit und Feuer. Feuerwehren bauen zu müssen war eine gute Sache, denn es führt zu Komplexität im Stadtaufbau und erfordert gutes Planen durch die Abdeckbereiche. Im Anno 2070 - Grundspiel waren Diese Katastrophen weder deaktivierbar noch konnte man sie durch Items ausschalten (was einer der größten Fehler im Addon war). Was hat das gebracht? Dass jede Stadt Krankenhäuser, Feuerwehren und Polizeistationen brauchte. Und das war gut so. Ich sehe kein Problem darin, den Spieler zu etwas zu zwingen, was nur Sinn ergibt und was Spieltiefe hinzufügt. Auch wenn man Spieler aus anderen Sektoren erst vertreiben muss, bevor man diese vollständig besiedeln kann, fügt das immense Mengen an Spieltiefe hinzu. Also warum nicht mal die Arbeitshandschuhe anziehen und sich die Arbeit machen?

    Zugegeben, Ja, ich bin mit Anno nicht großgeworden. Wie denn auch in meinen jungen Jahren? Aber warum alles beim alten lassen? Frischer Wind ist das was eine Serie braucht, und deshalb werde ich auch immer ein Fan von den Zukunftsteilen bleiben, genauso wie ich Mittelalterteile wie 1404 und 1503 gern mag, aber auf eine Neuauflage mit einem Setting ein Jahrhundert weiter kann ich verzichten.
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  6. #6
    Avatar von Medaurus Neuzugang
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    ich kann und möchte da jetzt nicht auf jeden einzelnen Punkt eingehen, aber ich versuchs mal:

    Grundsätzlich finde ich den Text ziemlich gut, und auch die Idee das alles aufzuschreiben - bei Lagersystemem könnte man durchaus eine gute Logistik einbauen, sodass auch die Eisenbahn da eingebunden wird - da hab ich auch schon mehrere Kommentare zu gesehen - Logistik (wie von Annothek erwähnt) finde ich da sogar zuiemlich gut, mal was anderes als das städige Beamen von Waren..

    Krieg und Katastrophen sollten meiner Meinung nach deaktivierbar sein... Man muss es deswegen ja nicht deaktivieren

    Und auch ich würde für ein richtig gutes Anno auch länger warten.. ^^
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  7. #7
    Avatar von Annothek Forum Veteran
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    Wenn ich so etwas wollte wie oben gewünscht würde ich Civ spielen.....und nicht Anno.
    Warum wurden weil die Items mit Addon bei 2070 eingeführt? Genau weil sich die Spieler beschwert haben.........warum möchte eigentlich jeder ständig aus Anno ein Kriegsspiel machen? Denn auf das läuft es am Ende raus, scheinbar. Die letzten Anno haben klar gezeigt das die Spieler von Katastrophen die nicht abschaltbar sind genervt werden und wer genervt ist wird ein Spiel irgendwann in die Ecke hauen.....Der Großteil der Spieler möchte sich eine Welt basteln die ihm gefällt und nicht alle Naselang sich mit Krieg, Pest und Cholera beschäftigen.

    Mag ja alles nett klingen aber das das kein Anno mehr am Ende ist sollte dann auch klar sein. Anno lebt davon das Spiel auf vielen Wegen zu spielen du möchtest aber von vorn herein 50% der Wege abschalten, was am Ende aber auch bedeutet 50% der Spieler ist weg vom Fenster und nach 2205 was ja angeblich so schlimm und schlecht ist, bleiben dann nicht mehr viele.

    Ich gehe auch davon aus, da wir nun Alpha Status haben das Landeinheiten nicht kommen, der Aufwand diese stimmig und nutzvoll jetzt noch einzubauen steht in keinem Verhältnis zum nutzen, daher werden hier schon die ersten abspringen, was bleibt dann am Ende? Richtig ein kleiner Haufen und diesem dann noch Vorschreiben was sie zu spielen haben? Tja dann klappen wir den Deckel lieber gleich zu.....denn viele bleiben da nicht mehr.

    Man sieht es eigentlich schon Recht gut an dem Feedback in vielen Bereichen, Blog Forum und I-Net, für meinen Geschmack ist das eher Mau wie Hype. Einhorn Forderungen und Palmen gehören da nicht zum Hype, Nimm auch mal die vielen alten "Hasen" aus Anno davon sind fast alle weg und auf 1800 angesprochen kommt nur naja schön neues Anno aber ich bin damit durch......und du möchtest denen jetzt noch strikte Vorschriften machen wie ihr Spiel zu spielen ist? Das will ich sehen.....
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  8. #8
    Avatar von crashcids Banned
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    Zugegeben, Ja, ich bin mit Anno nicht großgeworden. Wie denn auch in meinen jungen Jahren? Aber warum alles beim alten lassen? Frischer Wind ist das was eine Serie braucht, und deshalb werde ich auch immer ein Fan von den Zukunftsteilen bleiben, genauso wie ich Mittelalterteile wie 1404 und 1503 gern mag, aber auf eine Neuauflage mit einem Setting ein Jahrhundert weiter kann ich verzichten.

    Aber ich bin damit groß geworden ... und ich stehe nicht alleine damit da. das mit den beiden Zukunftsannos
    vieles nicht besser, sondern schlechter wurde. Und wenn sich das so fortsetzt, dann wird Anno 1800
    ein Flop werden. Denn wie ich vor einigen Tagen erfahren habe, soll es im Strategie- und Aufbau-Genre
    2 Neuerscheinungen im Jahre 2018 geben. Und das wars dann, wenn man das Anno 1800
    hinklatscht. Das Wegfallen des Landmilitärs, Weiterverwenden der Engine aus 2205 und derselben
    Graphikeffekte (wie man am schlechten Wasser sehen kann) steigern bei mir persönlich die große
    Befürchtung, das Anno 1800 dann Ende 2018 als auf 19.Jahrhundert getrimmtes Anno 2205
    auf dem Markt kommt. Und das will ich nicht haben ... genausowenig ein Anno 1400 - Remake.

    Es heißt doch seitens der Entwickler, sie wollen das Beste aus allen Annos in einem Anno 1800
    vereinen. Ich kann mir nicht vorstellen, das das geht. Entweder man entscheidet sich für für ein Anno ala'
    Anno 1503 oder Anno 1701 oder Anno 1404/2070 oder 2205 ... alle 4 Möglichkeiten/Schwerpunkte zu
    vereinen halte ich für ausgeschlossen. Das wird dann was halbgares werden.

    Ich finde es schade, das man aus den Möglichkeiten, die sich aus einem 19. Jahrhundert - Setting
    ergeben, so wenig macht und so wenig Mut zum Risiko hat. Und es ist auch schade, das so viele hier
    im Forum das auch noch toll finden. Das zeigt, wie genügsam man mittlerweile ist. Es werden auch zu
    wenig sinnvolle Vorschläge gemacht ... und wenn doch einige diese machen, werden diese gleich
    zerredet. Ich persönlich habe deswegen auch keine Lust mehr, hier was zu schreiben. Wozu auch?

    Offensichtlich gilt hier nur die Meinung von wenigen ...

    MfG crashcids
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  9. #9
    Avatar von Taubenangriff Kam, sah und tippte
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    Oha. Ich sehe ich habe hier eine schöne Diskussion losgetreten.

    Was ist der Sinn dahinter, den Spieler zu zwingen, sich Arbeit verschiedenster Art zu machen? Es soll auch mal ein wenig Stress herrschen. Wenn ich eine Stadt baue, dann gibt es in dieser immer die Gefahr, dass ein Feuer ausbricht, oder dass die Bevölkerung krank wird. Durch Bereitstellen von Impfungen und Rauchmeldern können Schäden verringert bzw. vorgesorgt werden (soviel zur Gegenwart). Aber kann man dieses Risiko irgendwie gegen Null schlagen? Nein. Es wird immer kranke und Brände geben, und das ist der Grund warum es Schwachsinn ist, Katastrophen abschaltbar zu machen, und nur weil man das irgendwann mal konnte in alten Teilen, heißt das nicht, dass das dort gut war. Vorsorge ja, abschalten nein.

    "Der Großteil der Spieler möchte sich eine Welt basteln die ihm gefällt und nicht alle Naselang sich mit Krieg, Pest und Cholera beschäftigen."

    Dann ist der Großteil der Spieler halt einfach zu faul durch Strapazen zu gehen, um so seine Siedlung an die Spitze zu treiben. Mit der Begründung kann man auch einführen, dass man nur der Spieler an der Börse Auktionen starten kann, respektive mit 999 Einfluss an der Börse beginnen.

    "Anno lebt davon das Spiel auf vielen Wegen zu spielen du möchtest aber von vorn herein 50% der Wege abschalten"

    Einer dieser Wege sind beispielsweise Katastrophen. Wenn du Katastrophen abschaltest ist schonmal ein Element weg, dass den Weg beeinflusst.

    Auch dass fremde Zivilisationen nichtmal einfach für dich arbeiten liegt doch auf der Hand. Wo wäre denn bitte der Sinn dabei, man geht zu einem Stammeshäuptling und sagt: Hier, wir sind die Herrenrasse, arbeitet für uns." Was erwartet man bitte, dass er sagt: "Aber klar doch!"? Viel eher wird er sich nen Speer nehmen und diesen der Kolonialistengruppe durch die Gesichter ziehen. Man kann entweder darauf verzichten, die Gruppen zu unterdrücken, indem man Kolonialwaren einkauft, oder aber man muss für Kolonien kämpfen, für eine stabilere und regelmäßigere Produktion.
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  10. #10
    Avatar von WhitbyWyrm127 Kam, sah und tippte
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    Ich schliesse mich den anderen an! Krieg und Katastrophen nicht abschaltbar?? Dann ohne mich, denn ich bin nicht so der Kriegsfürst, auch kein Pro-Gamer. Bin Gelegenheitsspieler, deswegen deaktiviere ich bei den anderen Annoteile (wenns denn möglich ist) beides, denn ich möchte nicht 20 mal anfangen, nur weil Pest, Feuer etc meine Siedlung/Anbaugebiete ausmerzen (oder aber ein anderer Spieler/KI)

    Wo wir gerade dabei sind (auch wenns nicht hierher gehört), Annothek hatt das bereits erwähnt, Anno ist kein Kriegsspiel wie C&C, es ist ein Aufbauspiel!


    Dann ist der Großteil der Spieler halt einfach zu faul durch Strapazen zu gehen, um so seine Siedlung an die Spitze zu treiben
    Dann nenn mich bitte Herr von und zu FAUL...
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