1. #1
    Avatar von Ubi-O5 Kam, sah und tippte
    Registriert seit
    Aug 2017
    Ort
    @O5ighter
    Beiträge
    971

    1. Anno Union Schreibwettbewerb

    Hallo Annoholiker,

    wie im heutigen Anno Union Post angekündigt, postet bitte hier eure Geschichten.

    Zur Erinnerung:
    Wir wollen wie ihr in der Rolle als Gouverneur eurer Insel die erste Anno Union NPC Abstimmung empfunden habt. Ob es ein rollenspielerischer Brief, ein Zeitungsartikel oder eine Kurzgeschichte über den Verlauf und das Ergebnis der Abstimmung ist, eure Kreativität ist gefragt.

    Der Wettbewerb beginnt heute und endet am 15. Januar. Danach werde wir bis Anfang Februar die drei besten Einträge auswählen. Dabei sind Form, Länge und ob ihr das Ganze sogar mit Bildmaterial unterstützen wollt rein euch überlassen.
    Viel Spaß beim Schreiben, ihr Wortschmiede!
     2 people found this helpful
    Share this post

  2. #2
    Avatar von Oldsmobile1963 Neuzugang
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    1
    Ich habe für meinen Beitrag eine PDF erstellt. Da ich den Inhalt hier nicht einfach nur posten wollte, habe ich sie hochgeladen.

    https://share.pdfsharing.com/625158d...51bc6da5cf37d5

    Ich hoff diese Art der Teilnahme ist genauso in Ordnung.

    LG Oldi
    Share this post

  3. #3
    Avatar von Ubi-O5 Kam, sah und tippte
    Registriert seit
    Aug 2017
    Ort
    @O5ighter
    Beiträge
    971
    Zitat von Oldsmobile1963 Go to original post
    Ich habe für meinen Beitrag eine PDF erstellt. Da ich den Inhalt hier nicht einfach nur posten wollte, habe ich sie hochgeladen.

    https://share.pdfsharing.com/625158d...51bc6da5cf37d5

    Ich hoff diese Art der Teilnahme ist genauso in Ordnung.

    LG Oldi
    Solange wir darauf zugreifen können, gehts in Ordnung.
    Share this post

  4. #4
    Avatar von Typ1166512 Neuzugang
    Registriert seit
    Aug 2017
    Beiträge
    3
    Werter Herr Castelli,

    wie ihr sicher ebenso, wie ich wisst, besteht unser Bündnis seit nunmehr 30 Jahren. Es sind 30 Jahre in welchen wir, die beiden mächtigsten Herrscher der Umgebung zusammen schlossen und es geschafft haben, unsere ab da gemeinsame Konkurrenz wirtschaftlich, sowie militärisch auf nahezu allen Ebenen auszustechen. Wir haben uns wahrlich einen stattlichen Ruf erarbeitet, der weit über die Grenzen unserer Ländereien hinaus bekannt ist. Doch trotz all unserer Macht können wir die Zeit und damit den Fortschritt nicht aufhalten; dessen seid ihr euch höchstwahrscheinlich ebenso bewusst, wie ich. Wie ich nun erfuhr, gibt es einen weiteren sehr mächtigen Gouverneur, der sein Einflussgebiet immer weiter ausdehnt und ich vermute, dass es auch nicht mehr allzu lange dauern wird, bis er in unsere Gefilde vordringt. Gasparov ist sein Name. Ich schätze, dass er sehr gut zu uns passen würde, da er zu einem großen Teil unsere Werte vertritt. Jedenfalls wusste er diese Werte bis jetzt immer durchzusetzen. Doch ich stelle euch nun eine Frage: Glaubt ihr, dass es bei uns überhaupt genug Platz und Ressourcen gibt, um einen solch großen Konkurrenten zu dulden? Ich glaube, dass Herr Gasparov sich durchaus zu einem Problem entwickeln kann, welches wir bereits, bevor es zu groß wird mit allen nötigen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen lösen sollten. Ansonsten fürchte ich, dass das Jubiläum, welches unsere beiden Reiche in zwei Jahren zu feiern haben, das letzte sein könnte. Wir sollten auf unser Erbe achten und im kommenden Jahrhundert auf keinen Fall klein beigeben.

    Vermutlich ist dieser Brief in diesem Jahr der letzte, den ihr von mir in diesem Jahr bekommt. Deshalb möchte ich euch einen erfolgreichen Start in das neue Jahrhundert und ins Jahr 1800 wünschen.

    Euer treuer Verbündeter

    file:///C:/Users/chrisi/Desktop/ngcncncn.png
    Share this post

  5. #5
    Avatar von Typ1166512 Neuzugang
    Registriert seit
    Aug 2017
    Beiträge
    3
    Falscher Link am Ende xD
    naja das war eh nur ne unterschrift
    Share this post

  6. #6
    Avatar von cookiecoker Neuzugang
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    1

    Brief an den Erben Northburgs

    Mein Freund und Kollege Master Northburg
    Seit Jahrhunderten nun sind wir zusammen des Städtebauens Meister geworden, und sind stets bestrebt sowohl das Moderne zu prägen als auch das Alte zu bewahren.
    Doch nun gibt es einen neuen Spieler der behauptet der bessere zu sein. Gasparov heißt er und nennt sich selbst der Visionär.
    Artur. Gasparov.
    Wie dir auffallen mag ist sein Name einer der im Zarenreich nicht unüblich ist Er will utopische Städte bauen wo hingegen das einfache Volk bei ihm in sklavenähnlichen Zuständen schmachten muss. Abscheulich. Mich überkam schon die kalte Wut bei den Geschichten unserer Urgroßväter über Forcas und den Kinderhandel oder die Planungen des verruchten und niederträchtigen Kardinals eines Kreuzzuges. Allein wenn ich die von unseren Familien betreuten Städte sah wusste ich dass alle für die Stadt verantwortlich sind und alle, ja alle, teilhaben müssen am Volk und sich an der Pracht ihres Werkes ergötzen sollten.
    Er will dies nicht. Kein zusammenspiel von Industrie und Stadt. Kein Zuckerbrot für das Volk, nur das nötigste für die einfachen Leute.
    Die Arroganz ist selbst für unsererzeit ein Phänomen, aber deswegen dürfen wir ihn nicht unterschätzen dürfen.
    Sein Stammbaum ist gefüllte mit geradezu elitärer Verwandschaft und Vorfahren auf die er, wenn ich sagen darf, zu recht stolz ist.
    Doch ich weiß wie wir dieses Individuum dazu bringen selbst uns seinen gebührenden Respekt zu zollen.
    Eine Ausstellung. Über die Wunder der orientalischen Baukunst und Kultur. Die Riesigen Norien werden am Eingang wachen und alles wird die Exotik dieser Welt den Menschen näher bringen und dann, ja dann, werden die Menschen sehen wer der wahre Visionär ist. Sie werden sehen wie wir die Menschen behandeln und in scharen in unsere Städte strömen.
    Wir werden es mit diesem Plan schaffen. Der Name deiner und meiner Familie werden wieder erstrahlen und unser gerechter Lohn uns zuteil.
    Gott auf deinen Wegen
    N
    Share this post

  7. #7
    Avatar von Fusselfluse Neuzugang
    Registriert seit
    Nov 2010
    Beiträge
    3
    Werter Herr Gasparov,

    nun haben Sie die Wahl also tatsächlich gewonnen... Zu meinem großen Bedauern wie ich sagen muss. Sehen Sie, ich freue mich natürlich darüber endlich einen würdigen Gegner gefunden zu haben. Doch wie Sie sicherlich verstehen können, kann es nur einen Visionär geben. Besser noch: nur eine Visionärin!
    Ja, sie lesen richtig. Ich darf mich vorstellen, meine Name ist Lady Sarina. Sie werden mitnichten von mir gehört haben, da Sie dem gemeinen Volk ja keine Beachtung, oder gar Bedeutung schenken. Ein großer Fehler wie Sie bald erfahren werden, denn gerade das gemeine Volk kann oft der Schlüssel zum Ruhm sein.

    Ihr Interview war wirklich sehr erhellend für mich, insbesondere Ihre wage Andeutung zum architektonischen Eklektizismus. Ich vermute Sie werden den leichtsinnig-oberflächlichen Eklektizismus bevorzugen. Ich dagegen ziehe die gewissenhaft-wissenschaftliche Richtung vor. Oder womöglich folgen Sie dem Weg des Eklektizismus´der Bequemlichkeit; in dieser Hinsicht gebe ich dem Eklektizismus der Überzeugung den Vorzug. Selbstverständlich werden Sie, werter Herr Gasparov, sehr viel Verstand einsetzten. Jedoch sollte man auch das Gefühl nicht außer acht lassen.

    Welchen Weg auch immer Sie einschlagen mögen, seien Sie sich sicher, dass Sie mit ihrer Aussage vollkommen ins schwarze getroffen haben. Ich hoffe es spricht nicht gegen das Dekorum, wenn ich es so offen ausdrücke: Ich muss wohl völlig übergeschnappt sein! Doch vom gemeinen Volk kann man es eben nicht anders erwarten.

    Ich freue mich sehr darauf, Sie bald persönlich kennen zu lernen, werter Herr Gasparov. Auf dass es ein ebenbürtiger Wettstreit werden möge, bei welchem Sie Ihr wundervolles Exempel statuieren können und merken werden, dass noch jeder seinen Meister (oder eben seine Meisterin) gefunden hat.

    In respektvoller Ehrerbietung,

    Lady Sarina
    Share this post

  8. #8
    Avatar von Marc_The_Miner Neuzugang
    Registriert seit
    Sep 2017
    Beiträge
    1
    Zutiefst geehrter Herr Gasparov,

    ich möchte mich Ihnen bekannt machen. Ich bin der Gouverneur Ihrer Majestät, unserer Königin und Ihr neuer Nachbar. Ich freue mich sehr, dass Sie, der glanzvolle Artur Gasparov, die Abstimmung gewonnen haben - auch wenn dies nicht anders zu erwarten war. Was hätte ich nur gemacht, wenn einer der anderen, Hafsa Sultan, Jacob “Jake” Turner, Florence Morel, Silas Grendel oder Dr. Hugo Mercier gewählt worden wäre? Sie sind der einzige, der genügend Können und Glanz besitzt, um die Ehre erwiesen zu bekommen, in Anno 1800 integriert zu werden. Sie sind der einzige, der die Fähigkeiten und architektonisches Wissen aufweist, um in der wundervollen Welt von Anno 1800 - anstatt sie zu ruinieren - den letzten Schliff gibt und sie perfekt mit architektonischen Meisterwerken abrundet. Die anderen Teilnehmer bei der Abstimmung würden diese brillante Welt nur zerstören, indem sie hässliche Fabriken bauen würden, die nur Ruß und Schmutz in die Welt schleudern würden, Sie hingegen nicht. Außerdem würden Einige die Welt auch noch mit Krieg und Metzeleien verschandeln und dadurch den Fortschritt und den Bau von großartigen Monumenten nur verzögern. Sie sind ein friedvoller, kultureller und intellektueller Herrscher, der Ihrer Majestät gewachsen und ehrenwert ist. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, da ich wirtschaftlich sehr stark bin und Sie mit Ressourcen versorgen kann, während Sie ungestört weiter arbeiten können und neue Baupläne anfertigen können. Für Notfälle steht mir außerdem die Flotte Ihrer Majestät zur Verfügung und so können wir uns gemeinsam gegen diese Banausen verteidigen und Ihre architektonischen Meisterwerke beschützen! Ihre Städte werden so so schnell wie noch nie aus dem Boden sprießen und Ihre bisherigen an Schönheit, Größe und Glanz bei weitem übertrumpfen!

    Und bis dahin würde ich Ihnen gerne einen Auftrag mit entsprechender Bezahlung von Ihrer Majestät überreichen: Ihre Majestät, die Königin, würde gerne einen neuen Sommerpalast bauen lassen, aber sie hat noch keinen Architekten mit einem Blick für das Ästhetische gefunden. Der Einzige, der sich bisher beworben hat, ist dieser abscheuliche Jorgensen. Und so jemanden darf man nicht die Ehre erweisen, einen Palast für Ihre Majestät zu konstruieren, sonst wird der Palast so ästhetisch wie ein Hühnerstall.

    Ich hoffe, dass Sie dieses Angebot annehmen. Sie sind unsere letzte Hoffnung!

    Ich betone noch einmal, dass ich sehr froh bin, dass Sie Artur Gasparov, in der Epoche des architektonischen Eklektizismus unter uns weihen, und dass ich mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen sehr Freue.

    Mit ehrenwerten Grüßen

    der Gouverneur Ihrer Majestät
    Share this post

  9. #9
    Avatar von julcek111 Neuzugang
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    2
    Hier meine Idee für die Teilnahme am Schreibwettbewerb. Ich hoffe es gefällt
    Share this post

  10. #10
    Avatar von BitteWenden Kam, sah und tippte
    Registriert seit
    Apr 2014
    Beiträge
    126
    Unerwartete Wendungen im Leben des Gustav Jørgensen


    Gustav Jørgensen hasste Überraschungen. Ganz besonders wenn sie morgens in Form seines wild gestikulierenden Sekretärs kamen.
    „Ein wichtiger Brief“. Pah. Wichtige Briefe bekam er schon lange nicht mehr. Warum auch, niemanden interessiert ein Familienmitglied das so hoch oben im Norden haust. „Von wem ist der?“. „Von ihrem Halbbruder Norbert“. Norbert? Von dem hatte er ewig nichts mehr gehört.

    Das letzte Mal, als sie sich getroffen hatten, hatte er mit dem Bau einer enormen Statue geprahlt. Er selber hatte nur müde gelächelt, für Prunk und Gloria war auf seiner Insel kein Platz. Für die Maschinen der neuen Zeitrechnung war es hier viel zu kalt und so musste man sich mit Fischfang, Waljagt und Pelzen begnügen. Niemand sprach es je aus, aber Gustav hatte in diesem ganzen Gebilde aus Arbeit, Frost und Plackerei ein sehr einfaches Leben. Er musste hier und da mal einen Streit klären oder einen besonders großen Fisch loben. Ansonsten saß er in seiner warmen Residenz und genoss das Nichtstun. Sein Großvater war der Eiskönig, der Mann der diese Gefilde einst erschloss. Er hatte mit diesem Mann rein gar nichts gemeinsam. Unermüdlich trotze er dem Wetter, Legenden sagen er hätte die gesamte Stadt alleine errichtet. Nun ja, Stadt. So nannten es der überwiegende Teil der Menschen hier, die noch nie über den Rand dieser Insel hinausschauen konnten. Und wer es tut kommt meist nicht zurück. Warum auch?

    „Wollen sie den Brief jetzt öffnen?“. Er zuckt zusammen. Irgendwie musste er in Gedanken versunken sein. „Sicherlich“. Er öffnet den Brief und beginnt zu lesen…
    (Auf "Show" drücken, um den Brief anzuzeigen!)
    Spoiler:  Show

    Gasparov.
    Selbst hier hatte man von diesem Mann gehört. Ein Visonär ohnegleichen.
    Und auch wenn sein Volk aufgrund der Abgeschiedenheit nicht an der NPC-Wahl der Union teilgenommen hatte, so hätte er wahrscheinlich auch hier die ein oder andere Stimme gesammelt.

    Erst will er den Brief in das eisige Nass der hiesigen Ödniss entlassen, doch er hält inne. Sein Leben ist eine Farce. Tagein, tagaus friert er sich hier zu Tode. Sein Name wird in keinem Geschichtsbuch erscheinen. Doch wenn er am Sturz Gasparovs beteiligt wäre, nun das würde eine ungeahnte Wendung in seinen Lebenslauf bringen. „Man bringe mir meinen Schreiber“. Schreiben hatte er nie gelernt, sein Vater hatte es für unwichtig befunden. Er ließ zwei Briefe schreiben. Einen an Norbert, um ihm seine Unterstützung zuzusichern und einen an Gasparov in dem er seine Begeisterung für seine Werke ausdrückt, und um ihn zu bitten ihm…ja was eigentlich zu bauen? „Somit bitte ich sie, mir einen mächtigen Barsch zu errichten“. „Einen mächtigen Barsch?“. „Genau“. Sein Schreiber wirkte kurz irritiert, doch hinterfragte er den Inhalt seines Briefes nicht weiter. Zufrieden lehnte er sich in seinen Sessel zurück. Jetzt kommt seine Zeit.

    Er erwacht durch einen Knall, einer seiner Männer stürmt in seine Schafzimmer. „Wir werden angegriffen!“. Angegriffen? War sein Bruder schon da? Handelte es sich um ein Missverständnis? Er rennt zu seinem Fenster. Die erbärmliche Hafenanlage steht komplett in Flammen, riesige eiserne Schiffe sind im Begriff Anker zu legen. Menschenmassen stürmen in die entgegengesetzte Richtung. „Wie kommen wir hier am besten raus?“. „Garnicht. sie haben uns schon umstellt" antwortet der resignierte Fischer. „Aber wer wür…“. In diesem Moment öffnen sich die Türen, mehrere Unbekannte stürmen herein und er wird zu Boden gedrückt. Dahinter tritt ein Mann ins Licht. Er kommt ihm seltsam bekannt vor. „Gasparov? Aber...“. „Du Wicht, du hast doch nicht ernsthaft geglaubt, irgendjemand würde dich um Unterstützung bitten? Dein Bruder hat schon viel früher versucht mich anzugreifen. Natürlich ist er kläglich gescheitert. Doch ich wollte wissen, wer von seinen respektlosen Familienmitgliedern noch auf seiner Seite steht, und praktischerweise fand ich diesen Brief bei seiner Festnahme in seiner Tasche. Offenbar entschied er sich, doch auf deine Hilfe zu verzichten. Jedenfalls scheinst du einer dieser hinterlistigen Verräter zu sein. Deswegen sehe ich mich jetzt leider gezwungen hier die Kontrolle zu übernehmen. Unter dem Eis dieses dreckigen Eilands winken nämlich ungeahnte Schätze, Resourcen ohnegleichen. Du Tölpel hast es natürlich nie herausgefunden. Wo wir gerade bei dir sind…Du wirst den Rest deines Lebens in den Tiefen meiner Verliese fristen. Schafft ihn aus meinen Augen!“.

    „Wendung im Lebenslauf…“ war das letzte was man ihn murmeln hörte, als er hinausgetragen wurde.
     1 people found this helpful
    Share this post