1. #1
    Avatar von Schaefer40 Forum Veteran
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    Jedem eine Spit...! 3D-Drucker

    ... na das ist wohl doch etwas übertrieben


    aber ich denke, mithilfe von 3D-Druckern wird es einfacher und günstiger werden, Oldtimer-Warbirds und Originalmotoren zu erhalten und zu restaurieren.


    Vielleicht werden so doch noch Exemplare für Flugtage entstehen, die eigentlich "ausgestorben" sind...


    Was meint Ihr?


    Schaefer

    PS: Weiß jemand, was aus den ganzen Spits geworden ist, die in Fernost in vergrabenen Kisten gefunden wurden?
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  2. #2
    Avatar von Glykol02 Forum Veteran
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  3. #3
    Avatar von der.Launebaer Forenlegende
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    Auch wenn ich herzlich wenig von Industriedesign und Herstellungsprozessen verstehe, so heißt es nicht, dass nur weil 3D-Drucker langsam den Heim-Sektor erreichen, aufeinmal alles ein Kinderspiel wird. Das Verfahren des 3D-Drucks gibt es in seinen frühesten Formen schon seit Jahrzehnten und wird voranging beim Erstellen von Prototypen angewandt. Das Besondere ist hierbei der addidtive Prozess im Gegensatz zum subtrahierenden Prozess, wodurch man weniger bis gar keinen Materialabfall erhält und Teile von Grund auf in ihrer erwünschten Form erzeugt werden. Das Rad wurde also nicht völlig neu erfunden.

    Bei der Restauration von Warbirds werden vielmehr die fehlenden Originalunterlagen das Problem sein, sowie einfach das Interesse und das nötige Geld. Und Nachbauen kann ja ein Jeder. Alte Maschinen wieder flugfähig machen hingegen nur Wenige.

    Die nun allmählich einzughaltenden Heimgeräte beschränken sich dabei auf kleinre Objekte wie Schmuck und Kleinteile, sowie Kunststoffe aus denen dann das Erzeugnis "gedruckt" wird. Größere Geräte, die auch Metalle verarbeiten, werden auch weiterhin der Industrie vorbehalten sein.
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  4. #4
    Avatar von Six_OClock_High Forum Veteran
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    Nichts für Ungut, aber ich halte das für Blödsinn. Nicht die Technik an sich, sondern die Idee, dass man damit zuhause eine Spit würde nachbilden wollen. Bei dem Autohersteller, für den ich derzeit arbeite, kostet z.B. die Herstellung einer Instrumententafel aus hartem, sprödem Kunststoff mit derselben Technologie ca. 45.000 €. Dann hast du aber nur die Oberflächen abgebildet. Du hast keinerlei Innenleben und keinerlei mechanische Funktion. Und man stelle sich mal die Stromkosten vor, die anfallen würden um Metallpartikel in der Menge und Güte wie sie z.B. für einen Motorblock notwendig wären, miteinander zu verschweißen. Das Verfahren taugt auf absehbare Zeit bestenfalls für solche Kleinteile an Maschinen, die nur orginalgetreu aussehen und keinerlei Belastungen standhalten müssen.
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