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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Danke für 1.3! Eine Erlebnisgeschichte der 1. Feindfahrt nach der Intallation.



W4chund
11-05-05, 07:16
Bergen, 16 Juni 1943,

die Mannschafft von U-849 bereitete sich auf seine 28. Feindfahrt vor.
Seit Beginn des Krieges war sie die erfolgreichste Crew der Deutschen Marine. Hatte sie doch 1,2 Millionen Tonnen an Handelsschiffen, 60.000 Tonnen an Kriegsschiffen versenkt und einige Piloten in den Bach geschickt. Bisher war ihnen das Kriegsglück immer treu, bis auf die 14. Feindfahrt wo sie durch einen Fliegerangriff 2 Kameraden verloren. Der Verlust war schmerzlich aber die Nachfolger waren schnell in die Mannschafft integriert und konnten die Früchte ihres Ruhmes ernten.
Sie waren die Höchstdekorierten der U-Boot Flotte. Selbst die Matrosen konnten ihre goldenen Ritterkreuze herzeigen was allen einen guten Schlag bei den Frauen ermöglichte. Auch dafür waren sie bekannt, ihre Feiern nach erfolgreichen Feindfahrten ließen einige Kneipen in Trümmern zurück und endeten für viele häufig in der Ausnüchterungszelle oder in den Armen einer schöner Frau.
Ihr Erfolg und ihr Kriegsglück war für den BdU der Anlaß sie zu mit den neuesten U-Boots Klassen auszustatten, da sie selbst im Tauchanzug aus einem 2 Sitzer eine tödliche Waffe machten.
Sie stellte ihre Fähigkeiten mit ihrem neuen IXD/2 wieder mal unter Beweis. Feindfahrt 27 endete für 120.000 Tonnen Amerikanischer und Britscher Handelsschiffe auf dem Grund des Ozeans.
Die Feier danach lies einige Kneipeneinrichtungen die Explosionen nachspielen.
Gerüchte über eine neue Geheimwaffe des Gegners tat die Mannschafft als böses Märchen ab und schenkte diesen keine weitere Beachtung.
Das sollte sich bald ändern.

9:00 Morgens, das Unheil nahm seinen Lauf. Einzig der Kapitän wusste den Namen der neuen Geheimwaffe " Patch 1.3", er konnte aber nicht so richtig etwas damit anfangen. Der Bericht vom Geheimdienst lies auch nichts Weltbewegendens oder schlimmes erkennen. Die Änderungen auf der eigenen Seite, welche gegen die Waffe halten sollten, waren zwar schön und sinnvoll doch wiegten sie die Mannschafft in einem falschen Gefühl der Sicherheit.
Der Kapitän entschied sich dem Bericht doch etwas mehr Glauben zu schenken und sein Handeln entsprechend anzupassen. Das Patroiulliengebiet lag südlich von England bei BF15. Wegen der zu erwartenden gegnerischen Präsenz im Ärmelkanal wurde der Kurs nödlich über Scapa Flow gelegt.

100 Km westlich von Norwegen traf U-849 auf ein Norwegisches Küstenschiff. Verunsichert von dem Geheimdienstbericht entschied sich der Kaptitän eine Fühlungsmeldung abzuschicken und danach zu tauchen um nicht entdeckt zu werden. Was kurz darauf folgte war Material für eine Wochenschau. 5 Stuka versenkten innerhalb weniger Minuten das Schiff mit ihren Bomben.
Beeindruckt von dem Schauspiel setzte U-849 seinen Kurs fort.

2 Tage später, kurz vor verlassen der Meerenge oberhalb von Scapa Flow im dichten Nebel, meldete der Funker Radarsignale. Dummerweise nicht aus welcher Richtung und viel zu spät. Die ersten Salven des J-Klasse Zerstöers trafen den Turm. Ein Alarmtauchen bei 50 m Tiefe endete fast mit einem Crash auf dem Meeresboden. Zeit zum durchatmen blieb nicht, der Zerstöer startete seinen 2. Anlauf. Getrieben von seinem Sonar platzierte seine Wsserbomben genau über U-849. Nur die Geistesgegenwart des LI rettete der Crew das Leben. Nach abwurf der Bomben empfahl der LI sofort auf 14m Tiefe zu gehen. Die Bomben glitten am Rumpf des Bootes vorbei und detonierten auf dem Boden unterhalb. Die Gefahr war aber noch nicht gebannt, der Zerstöer bereitete sich auf seinen 3. Anlauf vor. Es wurde Zeit die neuen Defensivmaßnahmen am Boot auszuprobieren. War es der Täuschköper oder das Hakenmanöver des LI welches den Zerstöer die Fühlung verlieren ließ. Keiner wusste es. Doch U-849 konnte entkommen und man sah in den Gesichtern der Mannschaft eine Leichenbläße aufsteigen. Noch nie waren sie so direkt mit der Gefahr konfrontiert worden.

Die Reparaturen nach dem Angriff waren schnell beendet und das Kriegsglück schien sie wieder eingeholt zu haben. Sie stießen auf 2 Liberty Frachter die nach kurzer Zeit mit 2 Torpedos Bewegungsunfähig waren. Geprägt von den Erlebnissen mit dem Zerstöer entschied der Kapitän in 2000 Metern Entfernung aufzutauchen und mit dem Geschütz den Frachtern die Fangschüsse zu geben.
Während die Geschützmannschafft sich bereit machte, begann die Torpedomannschaft die externe Reserve in das Boot zu bringen.
Die Kapitäne der Frachter hatten Courage, anstatt ihre Schiffe aufzugeben schoss der eine auf U-849 wärend der andere um Hilfe funkte. Es nützte ihnen nichts. 3 gezielte Schüsse auf die Waffen und 4 auf die Wasserlinie und sie sanken.
Doch die Sinne des Kapitäns waren irgendwie geschärfter und er befahl schnell zu Tauchen und mit Höchstgeschwindigkeit die Position zu verlassen. Das rettete abermals U-849 das Leben.
Die Lancaster Bomber müssen in der Nähe einen übungsflug abgehalten haben, so schnell wie sie da waren. Im Periskop konnte man sehen wie 9 Bomber ihre totbringende Fracht auf die Stelle warfen wo vor wenigen Minuten noch U-849 war.
Die Mannschafft erkannte das der Gegner wesentlich gefährlicher gworden war. Wie konnte eine Waffe mit dem nichtssagenden Namen " Patch 1.3" aus dem bisherigen Kanonenfutter solch akurate Gegner machen?
Ein gewisses Maß an Respekt und Angst schien sich innerhalb der Mannschafft auszubreiten und sie verließen das Gebiet, getaucht bis zur Dunkelheit.

1 Tag später, die Mannschafft war noch damit beschäftigt die 2 Torpedos in das Boot zu schaffen, erreichte U-849 die Meldung über einen großen Konvoi der Norwestlich auf England zulief. Der Jagdinstinkt war wieder geweckt, ein großer Konvoi, das verheisst viel Tonnage. Der Kurs war schnell berechnet und das Boot lief mit voller Fahrt diesen entlang.
"Flugzeug gesichtet" schallte es vom Turm in das Boot. " Nur ein Flugzeug" sagte der WO, sofort wurde die Flak besetzt und das Flugzeug war schnell abgeschossen. Einzig der Typ irritierte den WO, denn es war ein Trägerflugzeug. Was zum Teufel macht ein Amerikanisches Trägerflugzeug westlich von England?
Es blieb keine weitere Zeit sich darüber Gedanken zu machen, eine Staffel weiterer Flugzeuge desselben Typs startete seinen Angriff.
Das Kriegsglück schlug wieder zu. Kein Flugzeug konnte auch nur eine Bombe abwerfen. Die Flakschützen von U-849 verstanden ihr Handwerk und so rächten sie den Verlust ihrer Kameraden von damals.
Irgendwoher mussten die Flugzeuge aber gekommen sein. So entschied man sich zu Tauchen und den Horcher seine Arbeit tun zu lassen. Das war auch gut so, denn bald waren im Periskop 4 Lancaster Bomber zu erkennen die ihre Bomben ins Leere warfen.

Aus Norden kommend vernahm der Horcher mehrere Kontakte und bald sah man im Periskop was sich die Mannschafft seit Beginn ihrer Karriere erhoffte. Eine kleine Kampgruppe bestehend aus 4 Zerstöern und einem Begleitträger. Zugegeben, keine große Gruppe wie sie von anderen Kapitänen bereits erfoglreich angegriffen wurde. Aber das tat der Freude der Mannschafft keinen Abbruch glaubten sie sich doch wieder in ihrem Glück.
So begann U-849 damit sich in eine günstige Schussposition zu bringen und beachtete nicht sein Heck.
Das Pingen des Zerstöers der von Hinten Anlief kündigte sein totbringendes Bombardement an. Es blieb keine Zeit für ein schnelles Ausweichmanöver und U-849 wurde von den Explosionen getroffen. Zum Glück waren sie nicht so gezielt und die Schäden begrenzten sich auf die Aufbauten. Vorbei war es mit dem Anschleichen an den Träger, von nun an war U-849 entdeckt und kämpfte ums überleben. Der Kapitän des Zerstöers verstand sein Handwerk. Jeder Anlauf hinterließ einen Bombenteppich über dem Boot dem es nur mit Mühe und Not immer wieder knapp entkommen konnte.
Währendessen lösten sich 2 Begleitzerstöer aus der Formation des Trägerverbandes und unterstützten den einzelnen Zerstöer. Gejagt von 3 Zerstöern deren Mannschafft perfekt gedrillt war, versuchte U-849 die Fühlung zum Träger aufrecht zu erhalten.
Jeder Anlauf ließ 6 bis 10 Wasserbomben niederregnen. Zusammen mit dem Pingen der Sonargeräte begannen viele sich mit dem nahenden Tot abzufinden.
Doch plötzlich Stille, keine Zerstöergeräusche, kein Pingen, keine Wasserbomben. Es war Unheimlich, was war geschehen?
Getrieben von der Neugier ging U-849 auf 14 Meter Tiefe, was sich dann im Periskop offenbarte, stellte alles bisher dagewesene in den Schatten.

Der Trägerverband hatte seinen Kurs nicht geändert und war in Schussweite gekommen. Die 3 Zerstöer warteten hinter dem Boot und begannen sofort mit ihren Geschützen auf das Periskop zu schiessen. Es blieb wenig Zeit, doch sie reichte. Die Engländer sollten ihren Hochmut mit ihrem Tot zahlen.
Der erste Torpedo war für den Träger, die 2 anderen für die Zerstöer hinter dem Boot. 2 trafen ihr Ziel.
Der Träger versuchte noch auszuweichen, doch es war zu spät, der Torpedo detonierte genau unter seinem Maschinenraum, ab sofort war er bewegungsunfähig und seine Mannschafft begann ihn zu verlassen. Nur die Geschütze blieben bemannt.
Der Zerstöer, welcher den Angriff auf das Deutsche U-Boot begann sah sein Unheil nicht kommen. Der Torpedo traf seine Munitionskammer und riß ihn in 2 Teile. Die anschliessenden Explosionen fegten seine Mannschaft von dem Deck. Er sank in 20 Sekunden.
Der 3. Torpedo verfehlte sein Ziel und gleich darauf begann die Jagd von neuem in die sich nun auch die beiden anderen Zerstöer einklinkten, da der Träger ja verloren war.

Die Mannschafft von U-849 sah nun ihr Ende kommen, 5 Zerstöer noch dazu angestachtelt den Verlust ihres Missionsobjektes zu rächen begannen alles abzuwerfen was sie hatten.
Die vielen Wasserbomben und das Pingen trieben sie in den Wahnsinn, einzig der Kapitän behielt den überblick und einen klaren Kopf.
Um das Boot auf den Grund zu setzen war es zu Tief, es blieb also nur der Träger der bewegungslos im Wasser lag.
Die Aufbauten und ein Periskop waren unwideruflich zerstöt als das Boot, 2 1/2 Stunden Echtzeit später, eine Position unterhalb des Träger einnehmen konnte.
Endlich Zeit zum durchatmen, die Schleichfahrt konnte nun aufgehoben, die Torpedos nachgeladen und wichtige Reparaturen druchgeführt werden.
Doch die Deckung durch den Träger währte nur kurz.
Eine herbeigerufene Staffel Lancaster Bomber versenkte den Träger mit wenigen Bomben und U-849 war seinem Schutz beraubt.
Was dann folgte war pures Adrenalin.

Gerade dem sinkenden Träger enkommen ging das Boot mit voller Fahrt auf Sehrohrtiefe, die Geschütze der Zerstöer begannen wieder ihren Trommelwirbel.
Da war er, wie auf dem Präsentierteller lag er vor dem Rohr, er konnte dem Torpedo nicht entkommen, der Aufschlagzünder funktionierte tadellos. "Nur" noch 4 Zerstöer waren also zu erledigen.
Doch die anderen waren nicht so leicht zu kriegen, einer lief von Hinten mit voller Fahrt an und versuchte das Boot zu rammen.
Dank Alarmtauchen traf er nur den Turm der nun vollends hinüber war. Unbeschadet von dieser Kollision lief der Zerstöer weiter und warf seine Wasserbomben. Wie durch ein Wunder glitten sie am Boot vorbei und detonierten weit unterhalb. Da hatte wohl jemand vergessen die Tiefe neu einzustellen.
Wieder auf Periskoptiefe, "Rohr 2 Los, Rohr 5 Los". Rohr 2 traf das Heck des ablaufenden Zerstöers, der fortan ohne Ruder und mit einer Schraube seinen Weg fortsetzte. Rohr 5 traf sein Ziel innerhalb von 300 Metern und war nicht scharf geschaltet.
Der Anschließende Wasserbombenteppich traf die Tiefenruderanlage und die Backbordschraube von U-849.
Unfähig schnell zu tauchen blieb nur der offene Kampf. "Rohr 3 Los, Rohr 6 Los".
Rohr 3 traf den Ruderlosen Zerstöer mit voller Wucht in die Seite. Die Explosion und die Trümmer beschädigten den Zerstöer der kurz vorher seinen Teppich abgelegt hatte und zu dicht an seinem Kameraden war.
Rohr 6 explodierte unter Zerstöer Nummer 4, der Augenblicklich sank.
Blieben also noch 2 Zerstöer und ein Torpedo in Rohr 4
Zerstöer 3 war von der Schlagkraft und dem Verlust seiner Kameraden unbeeindruckt und Lief erneut auf U-849 zu. Es konnte ihm nicht entkommen, die Wasserbomben beschädigten 5 Stationen.
"Rohr 4 Los".
Zerstöer 3 zahlte diesen Angriff mit seinem Leben, er hätte nicht nach Steuerbord abdrehen und seine Breitseite präsentieren dürfen. Keiner hatte auch nur den Hauch einer Chance in die Boote zu kommen.
Da war es wieder, das Unheil bringende Pingen des verbleibenden Zerstöers. Sein Anlauf begann.
" Tiefenruder wieder klar" schallte es aus dem Heck des Bootes, " AAAALAARM, Wahnsinige Fahrt vorraus, Ruder hart Backbord"
Die Wasserbomben trafen nicht.
" Wassereinbruch gestoppt Herr Kaleun", " Gut gemacht Johann, gut gemacht"
Der nächste Anlauf. Die Bomben saßen, Wassereinbruch in 3 Stationen.
"Notauftauchen, wenn wir schon sterben müssen, dann nicht in dieser Zigarre"
60 Meter......50.........40......30..........."Rohr 1 bereit".......20......10 Meter......." Da ist er, Rohr 1 Los"


Fortsetzung folgt.

Fortsetzung:

Die Geschütze zielten sofort als sie den Bug von U-849 erblickten. Doch der Torpedo traf sie bevor sie auch nur einen Schuss abgeben konnten. Die Alarmsirene tönte und alle Mann begannen den sinkenden Zerstöer zu verlassen. Die Mannschafft von U-849 konnte das zermürbende Gefecht für sich entscheiden.
Aber ihr Boot wurde stark beschädigt. Radar und Funk waren ausgefallen. Die hintere Tiefenruderanlage zerstöt, die Ruderanlage beschädigt, die Steuerbordschraube und Backbordschraube beschädigt. Der Turm und seine Aufbauten ein Wrack. Die Batterien, der Kompressor sowie die Diesel und Elektromotoren waren fast zerstöt. Wie durch ein Wunder wurde keiner Verletzt.
Als die Mannschafften das Oberdeck betraten und die Zerstöungen an ihrem Boot, die Trümmer der gesunkenen Zerstöer und die Leichen der Englischen Kameraden die im Wasser trieben, sahen holten sie der Schrecken des Krieges ein. Zum ersten mal wurde ihnen bewußt das der Tot den sie anderen brachten ihnen verdammt nahe gekommen war. Keiner sagte auch nur ein Wort, jeder versuchte das Erlebte und die Bilder die ihn umgaben zu verstehen. Sie gedachten der gefallenen Englischen Kameraden und zeugten den Toten ihre Hochachtung.
Es war der LI der das Schweigen durchbrach und den Männern befahl sich wieder ihren Aufgaben zu widmen. Es mussten dringende Reparaturen durchgeführt werden. Es gab immer noch Wassereinbrüche und das Boot war fast Manövrierunfähig. Auf dem Wasser treibend war es eine leichte Beute für Flugzeuge oder andere Schiffe die auf dem Weg zu ihnen sein könnten. Zudem waren die Torpedos Innen aufgebraucht und die externe Reserve musste in das Boot geschafft werden.
Bevor die Angst sie übermannen konnte waren sie wieder im "Geschäft"

Nachdem die Wassereinbrüche gestoppt waren wurden die Diesel zum laufen gebracht. Es war Segen und Fluch zugleich das die See ruhig und das Wetter klar war. Auf der einen Seite kamen sie mit den Reparaturen und dem Verladen der Torpedos schnell voran, auf der anderen Seite machten die guten Wetterbedingungen es dem Gegner einfach sie zu Lokalisieren. Die Gefahr, besonders durch Luftangriffe, war noch nicht gebannt. Gerade weil die Flak komplett zerstöt wurde bei dem letzten Gefecht.
Aber wieder einmal schien ihnen das Fortuna wohl gesonnen zu sein. Sie konnten unbehelligt ihr Boot wieder Einsatzbereit machen.

Noch benommen von den Strapazen der letzten Stunden erinnerte sich der Kapitän an den Funkspruch über den großen Konvoi. Ihre Position würde es ihnen immer noch ermöglichen ihn Abzufangen. Das Wetter war immer noch gut so daß sie gut vorankommen würden. Also berechnete er den Abfangkurs neu und sie liefen erneut ihrem eigentlichen Ziel zu.
2 Stunden später " Flugzeug gesichtet"........."AAALARRRRMM", die Bomben der Catalina verfehlten das Boot nur knapp, doch sie war nur die Vorhut. 4 Lancaster Bomber, vermutlich dieselben welche den Träger versenkten, warfen ihre Bomben ab. Ihr Teppich lag genau über dem Boot. Glühbirnen platzten, die Männer wurden umhergeschleudert. Dank der schnellen Reaktion der Mannschafft beim Alarmtauchen waren sie tief genug so dass das Boot keinen weiteren Schaden nahm. Die 2. Gruppe Bomber warf ihre Fracht ins Leere und auch die herbeieilenden Zerstöer konnten keine Fühlung zu U-849 aufbauen.
Allerdings war es nun gezwungen weiterhin getaucht zu bleiben und das Gebiet mit Schleichfahrt zu verlassen.
Die Chancen den Konvoi abzufangen sanken gegen 0.

Seit 4 Tagen hatten sie Sturm und Regen mit Sichtweiten unter 300m. Der Konvoi war unerreichbar und Frust machte sich in der Mannschafft breit. Zudem waren sie erschöpft da sie seit 8 Tagen lange Tauchfahrten über sich ergehen lassen mussten. Es war zu Riskant bei gutem Wetter Tagsüber an der Oberfläche zu fahren, solange man sich in Reichweite der Royal Air Force befand.
Sie hatten schon längst wieder Kurs auf ihr Patroiulliengebiet genommen als der Funker Radarempfang meldete. Schnell tauchte das Boot, die Erinnerung an das Zusammentreffen mit dem Zerstöer bei Scapa Flow war immer noch frisch.
Gerade auf 14 Metern angekommen höte man das erste Ping. Ein Clemson Zerstöer begann seinen Anlauf. In 250 Metern Entfernung tauchte er im Periskop auf, übergroß und furchteinflößend.
Seine Wasserbomben verfehlten knapp das Boot. In 50 Metern Tiefe und mit Schleichfahrt versuchte U-849 zu entkommen. Und es gelang, offensichtlich erschwerte der Sturm und die rauhe See dem Zerstöer die Arbeit.
"Zerstöer läuft an", ein V&W Zerstöer hatte plötzlich Kontakt zum Boot. Aber auch er verfehlte es mit seinen Bomben nur knapp.
Der Sturm schien auch seine Instrumente zu stöen, weitere Anläufe beider Zerstöer fanden 500 Meter entfernt statt.
So hatte der Horcher Zeit sich einen überblick über die Situation zu verschaffen. Er konnte einen Konvoi aus 6 Schiffen ausmachen, allerdings zu weit entfernt für einen Angriff.
Die Zerstöer gaben mittlerweile ihre Suche auf und liefen wieder zum Konvoi zurück. Der Kapitän von U-849 schätzte die Position und Kurs des Konvois und berechnete einen Kurs um diesen zu überholen. Den Happen wollte er sich nicht entgehen lassen.
2 Tage später, immer mit leichter Fühlung zum Konvoi war es dann soweit, der Angriff begann. Die Wetterbedingungen waren immer noch nicht ideal, der Sturm und die schlechte Sicht machten es schwer heranzukommen.
Plötzlich, " Empfange Radarsignale", wie konnte das sein? Sie waren noch weit genug entfernt vom Konvoi.
Nach dem Rundumhorchen offenbarte sich dann ihre Situation. Ein Einzelfahrer der nicht zum Konvoi gehöte war rein Zufällig auf sie gestoßen. In der Zange zwischen dem Geleitschutz und dem Einzelfahrer hatte die Mannschafft alle Hände voll zu tun, da wieder heil herauszukommen.
Es folgten 6 Anläufe der Zerstöer bis der Sturm wieder zum Verbündeten von U-849 wurde.
Froh mit dem Leben davon gekommen zu sein war die Mannschafft nicht enttäuscht darüber, dass sie die Fühlung zum Konvoi verloren hatten.
Sie nahmen wieder Kurs auf ihr Gebiet.

5 Tage Später, ohne Zwischenfälle, erreichten sie endlich BF15. Der Sturm war immer noch über ihnen, er schien sie wie eine Unheilbringende Wolke zu verfolgen.
Der NA berechnete einen Suchkurs im Quadranten, und eigentlich war die Mannschafft froh das die Suche bisher Ereignislos verlief. Sie hatte genug vom Sturm und davon, dass sie an die Gegnerischen Konvois nicht mehr heran kam.
Ein Horchkontakt erregte die Aufmerksamkeit des Kapitäns, es schien ein Konvoi zu sein der Ihr Gebiet kreutzte. Sofort gab er den Befehl zum Auftauchen und auf volle Fahrt zu gehen um die Distanz zum Kontakt schnell zu verringern. Der Sturm hatte etwas abgeflaut es regnete nicht mehr und die Sichtweite war gut.
Nach 20 Minuten tauchte das Boot wieder, kurze Zeit später erschien eine Kampgruppe im Dunst in 6000 Metern Entfernung. 4 Zerstöer, 1 leichter Kreuzer und ein Begleitträger, zu weit Entfernt und zu schnell für einen Angriff.
Was hatten die Briten vor, das soviele Kampfschiffe in diesen Gewässern kreuzten?
Das Boot nahm wieder seinen Suchkurs auf, mit den vorhandenen Schäden konnte es eh keinen Angriff wagen.
20 Stunden später war der Auftrag erfüllt, die Patroiullie war beendet und der Kapitän berechnete einen weiten Kurs um England herrum um möglichst unbehelligt nach Bergen zu kommen.
Es war seltsam, zum ersten mal fühlte er sich nicht als Jäger sondern als Gejagter

Eigentlich sollte die Rückfahrt ruhig verlaufen, war der Kurs doch jenseits aller bekannten Routen. Doch nur 4 Tage später, es stürmte wieder mit geringen Sichtweiten, " Empfange Radar".
Schnell ging das Boot auf Tiefe und kurze Zeit danach griff ein Clemson Zerstöer an. Dank dem Sturm war dieser ohne Effektivität doch er sorgte dafür dass das Boot abgedrängt wurde. Neugierig um was für einen Konvoi es sich handeln könnte behielt das Boot die Fühlung.
Am nächsten Morgen war es dann soweit. Der Kapitän konnte einen kurzen Blick erhaschen.
5 T3, 8 C3, 4 Truppentransporter, 2 kleine Tanker, 4 Küstenschiffe begleitet von 6 Zerstöern und 2 Korvetten. Unmöglich da ran zu kommen aber der größte Konvoi den er je gesehen hatte.
( Anmerkung des Authors: Der Rechner war im Zeitraffer verdammt langsam als ich auf den Konvoi traf)

Mit dem Bewußtsein das eine neue Zeit angebrochen war ging die Mannschafft 7 Tage später von Bord. Es war ihnen nicht mehr nach Feiern zu mute und zum ersten Mal wollten sie nicht sofort wieder auslaufen.
Das Glück war ihnen zwar wieder wohl gesonnen, immerhin kamen sie unbeschadet in Bergen an, aber die Erlebnisse dieser Feindfahrt haben sich in alle eingebrannt.
Ihr Selbstvertrauen war stark angeknackst.
Der einzige Lichtblick war das Gerücht über eine neue U-Boot Klasse, besser und schneller als alle bisherigen, welche sie wohl bald testen sollten.
Bis dahin versuchten sie sich mit dem Gedanken anzufreunden das sie in Zukunft mehr um ihrüberleben kämpfen müssen. Der Gegner war verdammt stark geworden und die Zeiten wo die Deutschen U-Boote die Oberhand im Atlantik hatten schien sich dem Ende zu neigen.

Fortsetzung wird irgendwann folgen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif. Screenshots kann ich leider keine anbieten, da keine abgespeichert werden seit der Intallation von 1.3 und den Problemen zusammen mit FF.

W4chund
11-05-05, 07:16
Bergen, 16 Juni 1943,

die Mannschafft von U-849 bereitete sich auf seine 28. Feindfahrt vor.
Seit Beginn des Krieges war sie die erfolgreichste Crew der Deutschen Marine. Hatte sie doch 1,2 Millionen Tonnen an Handelsschiffen, 60.000 Tonnen an Kriegsschiffen versenkt und einige Piloten in den Bach geschickt. Bisher war ihnen das Kriegsglück immer treu, bis auf die 14. Feindfahrt wo sie durch einen Fliegerangriff 2 Kameraden verloren. Der Verlust war schmerzlich aber die Nachfolger waren schnell in die Mannschafft integriert und konnten die Früchte ihres Ruhmes ernten.
Sie waren die Höchstdekorierten der U-Boot Flotte. Selbst die Matrosen konnten ihre goldenen Ritterkreuze herzeigen was allen einen guten Schlag bei den Frauen ermöglichte. Auch dafür waren sie bekannt, ihre Feiern nach erfolgreichen Feindfahrten ließen einige Kneipen in Trümmern zurück und endeten für viele häufig in der Ausnüchterungszelle oder in den Armen einer schöner Frau.
Ihr Erfolg und ihr Kriegsglück war für den BdU der Anlaß sie zu mit den neuesten U-Boots Klassen auszustatten, da sie selbst im Tauchanzug aus einem 2 Sitzer eine tödliche Waffe machten.
Sie stellte ihre Fähigkeiten mit ihrem neuen IXD/2 wieder mal unter Beweis. Feindfahrt 27 endete für 120.000 Tonnen Amerikanischer und Britscher Handelsschiffe auf dem Grund des Ozeans.
Die Feier danach lies einige Kneipeneinrichtungen die Explosionen nachspielen.
Gerüchte über eine neue Geheimwaffe des Gegners tat die Mannschafft als böses Märchen ab und schenkte diesen keine weitere Beachtung.
Das sollte sich bald ändern.

9:00 Morgens, das Unheil nahm seinen Lauf. Einzig der Kapitän wusste den Namen der neuen Geheimwaffe " Patch 1.3", er konnte aber nicht so richtig etwas damit anfangen. Der Bericht vom Geheimdienst lies auch nichts Weltbewegendens oder schlimmes erkennen. Die Änderungen auf der eigenen Seite, welche gegen die Waffe halten sollten, waren zwar schön und sinnvoll doch wiegten sie die Mannschafft in einem falschen Gefühl der Sicherheit.
Der Kapitän entschied sich dem Bericht doch etwas mehr Glauben zu schenken und sein Handeln entsprechend anzupassen. Das Patroiulliengebiet lag südlich von England bei BF15. Wegen der zu erwartenden gegnerischen Präsenz im Ärmelkanal wurde der Kurs nödlich über Scapa Flow gelegt.

100 Km westlich von Norwegen traf U-849 auf ein Norwegisches Küstenschiff. Verunsichert von dem Geheimdienstbericht entschied sich der Kaptitän eine Fühlungsmeldung abzuschicken und danach zu tauchen um nicht entdeckt zu werden. Was kurz darauf folgte war Material für eine Wochenschau. 5 Stuka versenkten innerhalb weniger Minuten das Schiff mit ihren Bomben.
Beeindruckt von dem Schauspiel setzte U-849 seinen Kurs fort.

2 Tage später, kurz vor verlassen der Meerenge oberhalb von Scapa Flow im dichten Nebel, meldete der Funker Radarsignale. Dummerweise nicht aus welcher Richtung und viel zu spät. Die ersten Salven des J-Klasse Zerstöers trafen den Turm. Ein Alarmtauchen bei 50 m Tiefe endete fast mit einem Crash auf dem Meeresboden. Zeit zum durchatmen blieb nicht, der Zerstöer startete seinen 2. Anlauf. Getrieben von seinem Sonar platzierte seine Wsserbomben genau über U-849. Nur die Geistesgegenwart des LI rettete der Crew das Leben. Nach abwurf der Bomben empfahl der LI sofort auf 14m Tiefe zu gehen. Die Bomben glitten am Rumpf des Bootes vorbei und detonierten auf dem Boden unterhalb. Die Gefahr war aber noch nicht gebannt, der Zerstöer bereitete sich auf seinen 3. Anlauf vor. Es wurde Zeit die neuen Defensivmaßnahmen am Boot auszuprobieren. War es der Täuschköper oder das Hakenmanöver des LI welches den Zerstöer die Fühlung verlieren ließ. Keiner wusste es. Doch U-849 konnte entkommen und man sah in den Gesichtern der Mannschaft eine Leichenbläße aufsteigen. Noch nie waren sie so direkt mit der Gefahr konfrontiert worden.

Die Reparaturen nach dem Angriff waren schnell beendet und das Kriegsglück schien sie wieder eingeholt zu haben. Sie stießen auf 2 Liberty Frachter die nach kurzer Zeit mit 2 Torpedos Bewegungsunfähig waren. Geprägt von den Erlebnissen mit dem Zerstöer entschied der Kapitän in 2000 Metern Entfernung aufzutauchen und mit dem Geschütz den Frachtern die Fangschüsse zu geben.
Während die Geschützmannschafft sich bereit machte, begann die Torpedomannschaft die externe Reserve in das Boot zu bringen.
Die Kapitäne der Frachter hatten Courage, anstatt ihre Schiffe aufzugeben schoss der eine auf U-849 wärend der andere um Hilfe funkte. Es nützte ihnen nichts. 3 gezielte Schüsse auf die Waffen und 4 auf die Wasserlinie und sie sanken.
Doch die Sinne des Kapitäns waren irgendwie geschärfter und er befahl schnell zu Tauchen und mit Höchstgeschwindigkeit die Position zu verlassen. Das rettete abermals U-849 das Leben.
Die Lancaster Bomber müssen in der Nähe einen übungsflug abgehalten haben, so schnell wie sie da waren. Im Periskop konnte man sehen wie 9 Bomber ihre totbringende Fracht auf die Stelle warfen wo vor wenigen Minuten noch U-849 war.
Die Mannschafft erkannte das der Gegner wesentlich gefährlicher gworden war. Wie konnte eine Waffe mit dem nichtssagenden Namen " Patch 1.3" aus dem bisherigen Kanonenfutter solch akurate Gegner machen?
Ein gewisses Maß an Respekt und Angst schien sich innerhalb der Mannschafft auszubreiten und sie verließen das Gebiet, getaucht bis zur Dunkelheit.

1 Tag später, die Mannschafft war noch damit beschäftigt die 2 Torpedos in das Boot zu schaffen, erreichte U-849 die Meldung über einen großen Konvoi der Norwestlich auf England zulief. Der Jagdinstinkt war wieder geweckt, ein großer Konvoi, das verheisst viel Tonnage. Der Kurs war schnell berechnet und das Boot lief mit voller Fahrt diesen entlang.
"Flugzeug gesichtet" schallte es vom Turm in das Boot. " Nur ein Flugzeug" sagte der WO, sofort wurde die Flak besetzt und das Flugzeug war schnell abgeschossen. Einzig der Typ irritierte den WO, denn es war ein Trägerflugzeug. Was zum Teufel macht ein Amerikanisches Trägerflugzeug westlich von England?
Es blieb keine weitere Zeit sich darüber Gedanken zu machen, eine Staffel weiterer Flugzeuge desselben Typs startete seinen Angriff.
Das Kriegsglück schlug wieder zu. Kein Flugzeug konnte auch nur eine Bombe abwerfen. Die Flakschützen von U-849 verstanden ihr Handwerk und so rächten sie den Verlust ihrer Kameraden von damals.
Irgendwoher mussten die Flugzeuge aber gekommen sein. So entschied man sich zu Tauchen und den Horcher seine Arbeit tun zu lassen. Das war auch gut so, denn bald waren im Periskop 4 Lancaster Bomber zu erkennen die ihre Bomben ins Leere warfen.

Aus Norden kommend vernahm der Horcher mehrere Kontakte und bald sah man im Periskop was sich die Mannschafft seit Beginn ihrer Karriere erhoffte. Eine kleine Kampgruppe bestehend aus 4 Zerstöern und einem Begleitträger. Zugegeben, keine große Gruppe wie sie von anderen Kapitänen bereits erfoglreich angegriffen wurde. Aber das tat der Freude der Mannschafft keinen Abbruch glaubten sie sich doch wieder in ihrem Glück.
So begann U-849 damit sich in eine günstige Schussposition zu bringen und beachtete nicht sein Heck.
Das Pingen des Zerstöers der von Hinten Anlief kündigte sein totbringendes Bombardement an. Es blieb keine Zeit für ein schnelles Ausweichmanöver und U-849 wurde von den Explosionen getroffen. Zum Glück waren sie nicht so gezielt und die Schäden begrenzten sich auf die Aufbauten. Vorbei war es mit dem Anschleichen an den Träger, von nun an war U-849 entdeckt und kämpfte ums überleben. Der Kapitän des Zerstöers verstand sein Handwerk. Jeder Anlauf hinterließ einen Bombenteppich über dem Boot dem es nur mit Mühe und Not immer wieder knapp entkommen konnte.
Währendessen lösten sich 2 Begleitzerstöer aus der Formation des Trägerverbandes und unterstützten den einzelnen Zerstöer. Gejagt von 3 Zerstöern deren Mannschafft perfekt gedrillt war, versuchte U-849 die Fühlung zum Träger aufrecht zu erhalten.
Jeder Anlauf ließ 6 bis 10 Wasserbomben niederregnen. Zusammen mit dem Pingen der Sonargeräte begannen viele sich mit dem nahenden Tot abzufinden.
Doch plötzlich Stille, keine Zerstöergeräusche, kein Pingen, keine Wasserbomben. Es war Unheimlich, was war geschehen?
Getrieben von der Neugier ging U-849 auf 14 Meter Tiefe, was sich dann im Periskop offenbarte, stellte alles bisher dagewesene in den Schatten.

Der Trägerverband hatte seinen Kurs nicht geändert und war in Schussweite gekommen. Die 3 Zerstöer warteten hinter dem Boot und begannen sofort mit ihren Geschützen auf das Periskop zu schiessen. Es blieb wenig Zeit, doch sie reichte. Die Engländer sollten ihren Hochmut mit ihrem Tot zahlen.
Der erste Torpedo war für den Träger, die 2 anderen für die Zerstöer hinter dem Boot. 2 trafen ihr Ziel.
Der Träger versuchte noch auszuweichen, doch es war zu spät, der Torpedo detonierte genau unter seinem Maschinenraum, ab sofort war er bewegungsunfähig und seine Mannschafft begann ihn zu verlassen. Nur die Geschütze blieben bemannt.
Der Zerstöer, welcher den Angriff auf das Deutsche U-Boot begann sah sein Unheil nicht kommen. Der Torpedo traf seine Munitionskammer und riß ihn in 2 Teile. Die anschliessenden Explosionen fegten seine Mannschaft von dem Deck. Er sank in 20 Sekunden.
Der 3. Torpedo verfehlte sein Ziel und gleich darauf begann die Jagd von neuem in die sich nun auch die beiden anderen Zerstöer einklinkten, da der Träger ja verloren war.

Die Mannschafft von U-849 sah nun ihr Ende kommen, 5 Zerstöer noch dazu angestachtelt den Verlust ihres Missionsobjektes zu rächen begannen alles abzuwerfen was sie hatten.
Die vielen Wasserbomben und das Pingen trieben sie in den Wahnsinn, einzig der Kapitän behielt den überblick und einen klaren Kopf.
Um das Boot auf den Grund zu setzen war es zu Tief, es blieb also nur der Träger der bewegungslos im Wasser lag.
Die Aufbauten und ein Periskop waren unwideruflich zerstöt als das Boot, 2 1/2 Stunden Echtzeit später, eine Position unterhalb des Träger einnehmen konnte.
Endlich Zeit zum durchatmen, die Schleichfahrt konnte nun aufgehoben, die Torpedos nachgeladen und wichtige Reparaturen druchgeführt werden.
Doch die Deckung durch den Träger währte nur kurz.
Eine herbeigerufene Staffel Lancaster Bomber versenkte den Träger mit wenigen Bomben und U-849 war seinem Schutz beraubt.
Was dann folgte war pures Adrenalin.

Gerade dem sinkenden Träger enkommen ging das Boot mit voller Fahrt auf Sehrohrtiefe, die Geschütze der Zerstöer begannen wieder ihren Trommelwirbel.
Da war er, wie auf dem Präsentierteller lag er vor dem Rohr, er konnte dem Torpedo nicht entkommen, der Aufschlagzünder funktionierte tadellos. "Nur" noch 4 Zerstöer waren also zu erledigen.
Doch die anderen waren nicht so leicht zu kriegen, einer lief von Hinten mit voller Fahrt an und versuchte das Boot zu rammen.
Dank Alarmtauchen traf er nur den Turm der nun vollends hinüber war. Unbeschadet von dieser Kollision lief der Zerstöer weiter und warf seine Wasserbomben. Wie durch ein Wunder glitten sie am Boot vorbei und detonierten weit unterhalb. Da hatte wohl jemand vergessen die Tiefe neu einzustellen.
Wieder auf Periskoptiefe, "Rohr 2 Los, Rohr 5 Los". Rohr 2 traf das Heck des ablaufenden Zerstöers, der fortan ohne Ruder und mit einer Schraube seinen Weg fortsetzte. Rohr 5 traf sein Ziel innerhalb von 300 Metern und war nicht scharf geschaltet.
Der Anschließende Wasserbombenteppich traf die Tiefenruderanlage und die Backbordschraube von U-849.
Unfähig schnell zu tauchen blieb nur der offene Kampf. "Rohr 3 Los, Rohr 6 Los".
Rohr 3 traf den Ruderlosen Zerstöer mit voller Wucht in die Seite. Die Explosion und die Trümmer beschädigten den Zerstöer der kurz vorher seinen Teppich abgelegt hatte und zu dicht an seinem Kameraden war.
Rohr 6 explodierte unter Zerstöer Nummer 4, der Augenblicklich sank.
Blieben also noch 2 Zerstöer und ein Torpedo in Rohr 4
Zerstöer 3 war von der Schlagkraft und dem Verlust seiner Kameraden unbeeindruckt und Lief erneut auf U-849 zu. Es konnte ihm nicht entkommen, die Wasserbomben beschädigten 5 Stationen.
"Rohr 4 Los".
Zerstöer 3 zahlte diesen Angriff mit seinem Leben, er hätte nicht nach Steuerbord abdrehen und seine Breitseite präsentieren dürfen. Keiner hatte auch nur den Hauch einer Chance in die Boote zu kommen.
Da war es wieder, das Unheil bringende Pingen des verbleibenden Zerstöers. Sein Anlauf begann.
" Tiefenruder wieder klar" schallte es aus dem Heck des Bootes, " AAAALAARM, Wahnsinige Fahrt vorraus, Ruder hart Backbord"
Die Wasserbomben trafen nicht.
" Wassereinbruch gestoppt Herr Kaleun", " Gut gemacht Johann, gut gemacht"
Der nächste Anlauf. Die Bomben saßen, Wassereinbruch in 3 Stationen.
"Notauftauchen, wenn wir schon sterben müssen, dann nicht in dieser Zigarre"
60 Meter......50.........40......30..........."Rohr 1 bereit".......20......10 Meter......." Da ist er, Rohr 1 Los"


Fortsetzung folgt.

Fortsetzung:

Die Geschütze zielten sofort als sie den Bug von U-849 erblickten. Doch der Torpedo traf sie bevor sie auch nur einen Schuss abgeben konnten. Die Alarmsirene tönte und alle Mann begannen den sinkenden Zerstöer zu verlassen. Die Mannschafft von U-849 konnte das zermürbende Gefecht für sich entscheiden.
Aber ihr Boot wurde stark beschädigt. Radar und Funk waren ausgefallen. Die hintere Tiefenruderanlage zerstöt, die Ruderanlage beschädigt, die Steuerbordschraube und Backbordschraube beschädigt. Der Turm und seine Aufbauten ein Wrack. Die Batterien, der Kompressor sowie die Diesel und Elektromotoren waren fast zerstöt. Wie durch ein Wunder wurde keiner Verletzt.
Als die Mannschafften das Oberdeck betraten und die Zerstöungen an ihrem Boot, die Trümmer der gesunkenen Zerstöer und die Leichen der Englischen Kameraden die im Wasser trieben, sahen holten sie der Schrecken des Krieges ein. Zum ersten mal wurde ihnen bewußt das der Tot den sie anderen brachten ihnen verdammt nahe gekommen war. Keiner sagte auch nur ein Wort, jeder versuchte das Erlebte und die Bilder die ihn umgaben zu verstehen. Sie gedachten der gefallenen Englischen Kameraden und zeugten den Toten ihre Hochachtung.
Es war der LI der das Schweigen durchbrach und den Männern befahl sich wieder ihren Aufgaben zu widmen. Es mussten dringende Reparaturen durchgeführt werden. Es gab immer noch Wassereinbrüche und das Boot war fast Manövrierunfähig. Auf dem Wasser treibend war es eine leichte Beute für Flugzeuge oder andere Schiffe die auf dem Weg zu ihnen sein könnten. Zudem waren die Torpedos Innen aufgebraucht und die externe Reserve musste in das Boot geschafft werden.
Bevor die Angst sie übermannen konnte waren sie wieder im "Geschäft"

Nachdem die Wassereinbrüche gestoppt waren wurden die Diesel zum laufen gebracht. Es war Segen und Fluch zugleich das die See ruhig und das Wetter klar war. Auf der einen Seite kamen sie mit den Reparaturen und dem Verladen der Torpedos schnell voran, auf der anderen Seite machten die guten Wetterbedingungen es dem Gegner einfach sie zu Lokalisieren. Die Gefahr, besonders durch Luftangriffe, war noch nicht gebannt. Gerade weil die Flak komplett zerstöt wurde bei dem letzten Gefecht.
Aber wieder einmal schien ihnen das Fortuna wohl gesonnen zu sein. Sie konnten unbehelligt ihr Boot wieder Einsatzbereit machen.

Noch benommen von den Strapazen der letzten Stunden erinnerte sich der Kapitän an den Funkspruch über den großen Konvoi. Ihre Position würde es ihnen immer noch ermöglichen ihn Abzufangen. Das Wetter war immer noch gut so daß sie gut vorankommen würden. Also berechnete er den Abfangkurs neu und sie liefen erneut ihrem eigentlichen Ziel zu.
2 Stunden später " Flugzeug gesichtet"........."AAALARRRRMM", die Bomben der Catalina verfehlten das Boot nur knapp, doch sie war nur die Vorhut. 4 Lancaster Bomber, vermutlich dieselben welche den Träger versenkten, warfen ihre Bomben ab. Ihr Teppich lag genau über dem Boot. Glühbirnen platzten, die Männer wurden umhergeschleudert. Dank der schnellen Reaktion der Mannschafft beim Alarmtauchen waren sie tief genug so dass das Boot keinen weiteren Schaden nahm. Die 2. Gruppe Bomber warf ihre Fracht ins Leere und auch die herbeieilenden Zerstöer konnten keine Fühlung zu U-849 aufbauen.
Allerdings war es nun gezwungen weiterhin getaucht zu bleiben und das Gebiet mit Schleichfahrt zu verlassen.
Die Chancen den Konvoi abzufangen sanken gegen 0.

Seit 4 Tagen hatten sie Sturm und Regen mit Sichtweiten unter 300m. Der Konvoi war unerreichbar und Frust machte sich in der Mannschafft breit. Zudem waren sie erschöpft da sie seit 8 Tagen lange Tauchfahrten über sich ergehen lassen mussten. Es war zu Riskant bei gutem Wetter Tagsüber an der Oberfläche zu fahren, solange man sich in Reichweite der Royal Air Force befand.
Sie hatten schon längst wieder Kurs auf ihr Patroiulliengebiet genommen als der Funker Radarempfang meldete. Schnell tauchte das Boot, die Erinnerung an das Zusammentreffen mit dem Zerstöer bei Scapa Flow war immer noch frisch.
Gerade auf 14 Metern angekommen höte man das erste Ping. Ein Clemson Zerstöer begann seinen Anlauf. In 250 Metern Entfernung tauchte er im Periskop auf, übergroß und furchteinflößend.
Seine Wasserbomben verfehlten knapp das Boot. In 50 Metern Tiefe und mit Schleichfahrt versuchte U-849 zu entkommen. Und es gelang, offensichtlich erschwerte der Sturm und die rauhe See dem Zerstöer die Arbeit.
"Zerstöer läuft an", ein V&W Zerstöer hatte plötzlich Kontakt zum Boot. Aber auch er verfehlte es mit seinen Bomben nur knapp.
Der Sturm schien auch seine Instrumente zu stöen, weitere Anläufe beider Zerstöer fanden 500 Meter entfernt statt.
So hatte der Horcher Zeit sich einen überblick über die Situation zu verschaffen. Er konnte einen Konvoi aus 6 Schiffen ausmachen, allerdings zu weit entfernt für einen Angriff.
Die Zerstöer gaben mittlerweile ihre Suche auf und liefen wieder zum Konvoi zurück. Der Kapitän von U-849 schätzte die Position und Kurs des Konvois und berechnete einen Kurs um diesen zu überholen. Den Happen wollte er sich nicht entgehen lassen.
2 Tage später, immer mit leichter Fühlung zum Konvoi war es dann soweit, der Angriff begann. Die Wetterbedingungen waren immer noch nicht ideal, der Sturm und die schlechte Sicht machten es schwer heranzukommen.
Plötzlich, " Empfange Radarsignale", wie konnte das sein? Sie waren noch weit genug entfernt vom Konvoi.
Nach dem Rundumhorchen offenbarte sich dann ihre Situation. Ein Einzelfahrer der nicht zum Konvoi gehöte war rein Zufällig auf sie gestoßen. In der Zange zwischen dem Geleitschutz und dem Einzelfahrer hatte die Mannschafft alle Hände voll zu tun, da wieder heil herauszukommen.
Es folgten 6 Anläufe der Zerstöer bis der Sturm wieder zum Verbündeten von U-849 wurde.
Froh mit dem Leben davon gekommen zu sein war die Mannschafft nicht enttäuscht darüber, dass sie die Fühlung zum Konvoi verloren hatten.
Sie nahmen wieder Kurs auf ihr Gebiet.

5 Tage Später, ohne Zwischenfälle, erreichten sie endlich BF15. Der Sturm war immer noch über ihnen, er schien sie wie eine Unheilbringende Wolke zu verfolgen.
Der NA berechnete einen Suchkurs im Quadranten, und eigentlich war die Mannschafft froh das die Suche bisher Ereignislos verlief. Sie hatte genug vom Sturm und davon, dass sie an die Gegnerischen Konvois nicht mehr heran kam.
Ein Horchkontakt erregte die Aufmerksamkeit des Kapitäns, es schien ein Konvoi zu sein der Ihr Gebiet kreutzte. Sofort gab er den Befehl zum Auftauchen und auf volle Fahrt zu gehen um die Distanz zum Kontakt schnell zu verringern. Der Sturm hatte etwas abgeflaut es regnete nicht mehr und die Sichtweite war gut.
Nach 20 Minuten tauchte das Boot wieder, kurze Zeit später erschien eine Kampgruppe im Dunst in 6000 Metern Entfernung. 4 Zerstöer, 1 leichter Kreuzer und ein Begleitträger, zu weit Entfernt und zu schnell für einen Angriff.
Was hatten die Briten vor, das soviele Kampfschiffe in diesen Gewässern kreuzten?
Das Boot nahm wieder seinen Suchkurs auf, mit den vorhandenen Schäden konnte es eh keinen Angriff wagen.
20 Stunden später war der Auftrag erfüllt, die Patroiullie war beendet und der Kapitän berechnete einen weiten Kurs um England herrum um möglichst unbehelligt nach Bergen zu kommen.
Es war seltsam, zum ersten mal fühlte er sich nicht als Jäger sondern als Gejagter

Eigentlich sollte die Rückfahrt ruhig verlaufen, war der Kurs doch jenseits aller bekannten Routen. Doch nur 4 Tage später, es stürmte wieder mit geringen Sichtweiten, " Empfange Radar".
Schnell ging das Boot auf Tiefe und kurze Zeit danach griff ein Clemson Zerstöer an. Dank dem Sturm war dieser ohne Effektivität doch er sorgte dafür dass das Boot abgedrängt wurde. Neugierig um was für einen Konvoi es sich handeln könnte behielt das Boot die Fühlung.
Am nächsten Morgen war es dann soweit. Der Kapitän konnte einen kurzen Blick erhaschen.
5 T3, 8 C3, 4 Truppentransporter, 2 kleine Tanker, 4 Küstenschiffe begleitet von 6 Zerstöern und 2 Korvetten. Unmöglich da ran zu kommen aber der größte Konvoi den er je gesehen hatte.
( Anmerkung des Authors: Der Rechner war im Zeitraffer verdammt langsam als ich auf den Konvoi traf)

Mit dem Bewußtsein das eine neue Zeit angebrochen war ging die Mannschafft 7 Tage später von Bord. Es war ihnen nicht mehr nach Feiern zu mute und zum ersten Mal wollten sie nicht sofort wieder auslaufen.
Das Glück war ihnen zwar wieder wohl gesonnen, immerhin kamen sie unbeschadet in Bergen an, aber die Erlebnisse dieser Feindfahrt haben sich in alle eingebrannt.
Ihr Selbstvertrauen war stark angeknackst.
Der einzige Lichtblick war das Gerücht über eine neue U-Boot Klasse, besser und schneller als alle bisherigen, welche sie wohl bald testen sollten.
Bis dahin versuchten sie sich mit dem Gedanken anzufreunden das sie in Zukunft mehr um ihrüberleben kämpfen müssen. Der Gegner war verdammt stark geworden und die Zeiten wo die Deutschen U-Boote die Oberhand im Atlantik hatten schien sich dem Ende zu neigen.

Fortsetzung wird irgendwann folgen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif. Screenshots kann ich leider keine anbieten, da keine abgespeichert werden seit der Intallation von 1.3 und den Problemen zusammen mit FF.

Suedwester
11-05-05, 07:29
http://www.ubisoft.de/smileys/97_2.gif
Und w-w-wie ging´s a-a-aus ?

W4chund
11-05-05, 07:33
Da bin ich noch dran, um 4:00 bin ich müde nach dem Abspeichern müde ist Bett gefallen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif.

mhawlitzky1
11-05-05, 08:32
[QUOTE]Originally posted by W4chund:


eigentlich war mir dein Text zulang um ihn ende lesen zu wollen - aber,ich konnte nach dem ich angefangen hatte nicht aufhöen :-)

NETTE DOKU. Hut ab!

Lg vom Mike

rehfett
11-05-05, 08:53
Ich sag nur,
WO BLEIBT DAS ENDE ?
http://www.ubisoft.de/smileys/horsie.gif

StS_Joker
11-05-05, 08:53
http://www.fh-trier.de/~gielj/smilies/fear.gif

Mehr davon http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Und wenn möglich noch 1-2 Bilder dazu http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Swedish_Pikeman
11-05-05, 09:32
Ich musste es auch komplett lesen, habe jedes Wort genossen und verschlungen! KOMPLIMENT!
Der Bericht ist echt genial, ich kam mir vor als wäre ich Kriegsberichterstatter und habe dabei zusehen dürfen!

Tja: "Gute Leute muss man haben, gute Leute!

Und für das Ende: "U-849 darf nicht sterben!" http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Bye, Seasnake.....

W4chund
11-05-05, 12:09
Die 28. Feinfahrt ist beendet http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Zeffus
11-05-05, 15:52
Stark!

Gandalfi2005
11-05-05, 16:09
Sehr guter Bericht ! Prima und weiter so

W4chund
12-05-05, 09:16
*Achtung, langer Text mit eigener Meinung* http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Danke für das positive Feedback. Eigentlich war die Geschichte nur ein begeisterter "Schnellschuss", weil die Gegener im Spiel endlich nicht mehr so dumm sind. Bugs hin Bugs her, Fakt ist, das dieses Spiel ein Suchtpotential hat.
Und bevor mich alle Zerpflücken und als Schleimer beschimpfen, nutze ich die Gelegenheit und tue meine Meinung kund. Ich möchte hier keine unsinnige Diskussion lostreten, davon gibt es schon genug in diesem Forum.

Vielleicht mag es daran liegen das ich nicht, wie die meisten anderen die vom Spiel enttäuscht sind, jeden Tag geifernd auf das Spiel gewartet hatte, sondern Spontan, als ich es im Regal sah, zugegriffen habe.
Für alle die mit der Kaufentscheidung hardern weil sie viele negative Aussagen zum Spiel gelesen haben, von Leuten aus der Community die maßlos enttäuscht sind. Das Spiel selber ist Genial und wenn man die "Frustaussagen" einiger Leute ignoriert zudem Vorurteilsfrei an das ganze ran geht, dann stellt man schnell fest das ich recht habe.
Die meisten Leute regen sich mehr über die Firmenpolitik und über das Verhalten von einigen Verantwortlichen sowie deren Handlangern auf, als über das Spiel selber. Womit sie in einigen Fällen auch recht haben.
Damit will ich nicht die gängige Firmenpolitik gut heissen, wie sie von vielen Spieleschmieden und ihren Publishern durchgezogen wird. Allerdings, seit Silent Service und Hunt for Red October wartete ich auf eine U-Boot Simulation die diesen Referenzen das Wasser reichen kann. SH3 kann das meiner Meinung nach.
Es läuft überwiegend Stabil, die Community hat schnell was an Mods draufgelegt und die Patche zum Spiel haben bisher Verbesserungen gebracht. Gut, 1.3 ist nicht so der Bringer und es kommt der Verdacht auf das er eigentlich nur schnell gemacht wurde um die Meute kurzzeitig zu beruhigen.
Aber er hat etwas wichtiges erreicht, die KI ist wesentlich "knuspriger" geworden.
Ich hatte schon früher mit den Gedanken gespielt eine Story, inspiriert von den Erlebnissen im Spiel, zu schreiben.
Nun, mit 1.3 habe ich es endlich geschafft http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif.
Allerdings sind noch 2 logische Fehler drinnen und die Rechtschreibung ist auch nicht so prall. Ich gelobe Besserung http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif.
Die Idee für eine neue Story schwebt mir schon vor, vorrausgesetzt es besteht Interesse.

Just my 2 Cents.

Suedwester
12-05-05, 09:23
Aber immer. - Gute Leute muss man eben haben! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Leider werden die in den letzten zwei Tagen rapide weniger... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif

W4chund
13-05-05, 11:44
Und da soll noch mal einer sagen das es seit 1.3 keine Konvois mehr gibt.

Neben dem Konvoi noch ein paar Jagdszenen die ich mir mit Zerstöern geliefert hatte.

Hmm...ich würd sie ja gerne uploaden....irgendwie streikt hier was http://www.ubisoft.de/smileys/26.gif


http://www.raffts.net/sh3screens/Konvoi1.JPG

http://www.raffts.net/sh3screens/Konvoi2.JPG

http://www.raffts.net/sh3screens/Konvoi3.JPG

http://www.raffts.net/sh3screens/SH3Img11-5-2005_3.34.28_458.JPG

http://www.raffts.net/sh3screens/SH3Img11-5-2005_3.34.36_459.JPG

http://www.raffts.net/sh3screens/SH3Img11-5-2005_3.34.42_898.JPG

http://www.raffts.net/sh3screens/SH3Img13-5-2005_0.2.18_352.JPG