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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Reisen des Gesandten Prunklord



Prunklord
21-09-09, 09:34
Die Filicidad legt im Hafen von Venedig an und Prunklord steigt aus.

Es herrscht ein grauenhaftes Wetter.

Während er den Dogenpalast ,in dem sein Freudn Govanni lebt, sucht, beglotzen ihn die paar Menschen auf der Straße.


Ich muss mit meiner Kiste auf dem Rücken schon einen lustigen Anblick bieten, denkt er sich und schmunzelt

Prunklord
21-09-09, 09:34
Die Filicidad legt im Hafen von Venedig an und Prunklord steigt aus.

Es herrscht ein grauenhaftes Wetter.

Während er den Dogenpalast ,in dem sein Freudn Govanni lebt, sucht, beglotzen ihn die paar Menschen auf der Straße.


Ich muss mit meiner Kiste auf dem Rücken schon einen lustigen Anblick bieten, denkt er sich und schmunzelt

Prunklord
21-09-09, 10:27
Prunklord kommt, völlig durchnässt, am Dogenpalast an und wird ruppig von den Wachen angepackt.

Er zeigt ihnen seinen GEsandtenbrief und sie lassen ihn sofort runter.
Er solle ind er Halle warten, er Doge kommmt gleich.

Also betritt er die riesige Anlage und geht zum Haupthaus.
In der großen Halle angekommen setzt er sich auf einen Hocker nahe dem Kamin und wartet auf den Dogen.

Prunklord
21-09-09, 10:42
Nach einem herzlichen Empfang des Dogen hat er Prunklord mit in sein Arbeitszimmer genommen.

NAch einer kleinen Schilderung warum er hier ist beginnen Prunklord und der Doge und 2 Fässer Wein Unbarmherzig zu verhandeln.

Prunklord
21-09-09, 12:33
nach nur ein paar Stunden der Verhandlunge gehen Prunklord und Govanni (der Doge) gemeinsam in die Halle.

Dort hat sich inzwischen der gesamte Haushalt des Dogen gesmmelt.

Nach einer großen Vorstellungszeremonie setzten sich Prunklord und Govanni an den Kopf der Tafel und es wird aufgetischt.

Es gibt wunderbaren Wein, Bier, Cidre, Met, Kaffee, Most und was das Herz begehrt.

Als Speise hat der Doge heute

zur Vorspeise
Eine starke Zwiebelsuppe,
eine gute Soljanka

zur Hauptspeise
Fasan und Reh an Kartoffeln und Buttergemüse und dazu frisches weißes Brot

zur Nachspeise
Heidelbeeren mit Vanillesoße,
Kalte Pasteten und
Kuchen ausgesucht.


Prunklord beeindruckt und gerät in ein Essen einem der größten und Prachtvollsten Höfe Europas.

Prunklord
21-09-09, 14:06
Nach einem guten, an Vökllerei grenzenden, Abendmahl verabschiedet er sich für ehute von Govanni und begibt sich in das ihm zugewiesene Gemach.

Das Gemach ist genauso Prachtvoll wie der Rest des Palastes.

Er macht sich "bettfertig" (Schuhe ausziehen) und geht Zubett.

Prunklord
22-09-09, 09:11
Schon seit den Frühen Morgenstudnen sitzen Prunklord und Govanni in der Kammer des Vortages und verhandeln.
Vor ein paar Stunden hat er ein schnelles Botenschiff mit einem Zwischenbericht für Calypso losgeschickt.

Prunklord
23-09-09, 09:59
Sie (Prunklord und Govanni) haben inzwischen ununterbrochen Verhandelt und sind bisher nicht vorangekommen.

Vorerst haben sie die Verhandlungen begraben und Govanni teilt Prunklord unaufgefordert seine weiteren Pläne mit......

Prunklord
23-09-09, 12:50
Govanni ud Prunklord begeben sich wieder zum Essen in die Halle.

Heute werden

zur Vorspeise
kleine belegte Brote

zur Hauptspeise
Fisch/Rindbraten mit Salzkartoffeln, Buttergemüse und weißem Brot
Wildbraten an Safransoße mit einem Hauch Chili im Blätterteigmantel

Zur NAchspeise
Erdbeeren in Rotwein



Prunklord bedient sich an dem Wild während Govanni ihm die 2 neuen Personen zu seiner rechten Vorstellt.
Der eine ist der Momentane Erzbischof von Venedig Pietro Barbarigo.
Der andere ist der ehemalige Erzbischof von Venedig, Kardinal Gianalberto Badoardo.

Pietro schiebt die Erdbeeren lächelnd mit dem Kommentar,

Probiert sie!
Sie sind süß wie die Sünde

zu Prunklord, der sie dankend annimmt.
Er probiet sie un befindet das der Erzbischof recht hat.

Nach dem Kosten wendet er sich wieder seinem Wildbraten zu.

Prunklord
23-09-09, 13:45
Als er mit dem Mahl fertig ist verabschiedet er sich vom Dogen und geht in sein Gemach.

Dort zieht er sich um und geht, nach einem Tässchen Tee zu Bett.

Prunklord
24-09-09, 04:32
Da sie mit den Verhandlungen nicht weiterkommen, macht sich Prunklord an Govannis Flügel zu schaffen.

Totz der Tatsache das er lange nichtmehr gespielt hat, klingt das was er dem Flügel entlockt recht akzeptabel.

Prunklord
24-09-09, 06:10
DAs Mittagsmahl wird beim Dogen aufgetischt.

Da Prunklord zum erstenmal das Mittag mit in der Halle, deshalb ist er verwundert das es nur ei paar Leute an der Tafel sind.

Zum Mittag gibt es leichte Kost (Teigtaschen mit Kaninchenfleischfüllung) und Cidre, ein französischer Apfelwein.

Prunklord
24-09-09, 12:41
Nach dem Mittag ist er hoch in sein Gemach gegangen und arbeitet an seinen Gedichten weiter.

Prunklord
25-09-09, 03:44
Govanni hat Prunklord zur Jagd eingelanden.
Prunklord verabscheut die Jagd eigentlich, aber man kann dem Dogen keinen gefallen Ablehnen.

Aus diesem Grund sind sie schon seit 4.30 Uhr unterwegs.

Mehrfach hat Prunklord:

Hoffentlich kommt bald das Schiff aus Annoport

geknurrt. Er wartet Sehnsüchtig auf das Schiff, damit sie endlich weiter Verhandeln können.

Prunklord
25-09-09, 04:55
Sie haben 3 rehe erlegt und reiten nun zum Mittagsmahl.
Prunklord hofft das er nie wieder zur Jagd muss.

Prunklord
25-09-09, 07:48
Zum späten Mittagstisch hat der Doge heute fast nur geistliche Würdenträger eingelanden.

Das Mahl fällt heute eher bescheiden aus.
Govanni will Prunklord und den Erzbischof von Venedig Pietro Barbarigo enger bekannt machen.

Der Bischof verwickelt Prunklord in ein Unangenehmes Gespräch, aus dem er nicht so schnell entkommen wird......

Prunklord
25-09-09, 10:23
Er hat es vor 5 Minuten geschafft sich vom Bischof loszureißen, doch schon beginnt das Abendmahl.
Diesmal hat der Doge nicht an Gästen gespart.
Alle Herzöge, Fürsten, Grafen, Ritter, Hofdamen, Barone, Bischöfe, Erzbischöfe und Venezianische Kardinäle Venedigs sind Anwesend.
Prunklord ist ein wenig schockiert ob der Masse der Menschen und hofft das das nichts mit ihm zu tun hat.

Prunklord
25-09-09, 15:22
Grade als das Mahl sich dem Ende zuneigt erhebt sich der Doge und beginnt eine kurze Rede.

Werte Herrschaften.
ihr fragt euch vielleicht warum iht heute hier seid. Nun wie ihr wisst ist vor kurzem der Herzog von Rovigo gestorben.
Nun ist es an der Zeit einen Nachfolger zu bestimmen.
Ich habe vorrübergehend einen Freund am Hof.
Er trägt den Namen Prunklord.
Ich ernenne ihn hiermit zum Herzog.
Steht auf mein Freund und sagt ov ihr diese Bürde annehmt.

Prunklord erhebt sich. Ihm ist so schlecht das er nur nicken kann.
Der Doge bemerkt es zurfrieden und sagt:

Lasst uns Anstoßen!
Auf den Herzog von Rovigo.


Nachdem das und noch ein paar Dinge erledigt sind begibt sich Prunklord eilends in sein Gemach.
Er geht direkt zu Bett und denkt darüber nach was heute passiert ist.

Prunklord
27-09-09, 02:58
Da Prunklord jetzt Herzog ist verabschiedet er sich für ein paar Tage, um seine Ländereien zu besichtigen.
Er nimmt sich ein Pferd aus den Stallungen seines Hauses in Venedig (das zum Herzogstitel gehört) und reitet mit einer kleinen Wache los.

Prunklord
27-09-09, 10:54
Er kommt,d ank der guten Straße, in Rovigo an und erblickt eine alte Festungsanlage, die als Herzogssitz dienen soll.
Er geht hinein und bewundert die wunderschöne Burg.
Die Haupthalle hat maße von 100m x 60m.
Ein großer Kamin im Raum gibt wohlige wärme und Überall sind fenster eingelassen.
Die Burg und die Privatgemächer gefallen ihm auf Anhieb.
Als er sich beim VEerwalter des Herzogtums nach der Wirtschaft- und Finanzlage erkundigt wird ihm leicht schwindelig.
Gemäßd en Finanzbüchern ist er so reich, das es fast Sündig ist.
Prunklord erfährt das der Hauptteil des Goldes von Rovigo aus der Papierherstellung und der Modeindustrie kommt.
Er ist vollauf überwältigt von dem machtvollen Eindruck seines Besitzes.
Das einzige was ihm Missfällt ist die dauerhaft betrunkene und ungehobelte Wache.
Da muss er noch Abhilfe schaffen.
Wie er gerade noch erfährt beherrscht er 3 Schiffswerften mit dazugehörigen Schmieden.
Dies gefällt ihm wiederum sehr.
Prunklord beschließt nach einem kurzen Abendmahl seine Näheren Ländereien zu besuchen, nachdem er erfahren hat wie riesig sein Besitz ist.

Er herrscht über 4500 acre Land.
Auf diesem Land gibt neben der von ihm direkt regierten Baronie (Zentral-Rovigo) 8 Baronien.
Diese sind
West-Rovigo
Nordwest-Rovigo
Nord-Rovigo
Nordost-Rovigo
Ost-Rovigo
Südost-Rovigo
Süd-Rovigo
Südwest-Rovigo

Von diesen Baronien ist nach Zentral-Rovigo West-Rovigo die größte.
Diese gehört einem jungen Venezianier Namens Enrico Pellicano.
Prunklord denkt sich, das dieser Enrico ihm wahrscheinlich noch viel Kummer bereiten wird.

Prunklord
27-09-09, 14:32
Prunklord kehrt auf seine Burg zurück und begibt sich in sein Privatgemach.
Ein Feuer praselt im Kamin, sod as es schön Warm ist.
Er geht ind as Bücherregal im Raum und nimmt sich einen französischen Ritteroman heraus.
Der Roman fesselt ihn sosehr, das er die Zeit vergisst....

Prunklord
28-09-09, 13:27
Nach einem sehr harten ersten Tag im Amt des Herzogs sinkt er erschöpft auf seinem Bett zusammen.
Er gerät im einen Dämmerzustand und denkt etwas schleppend über den Tag nach.

Kurz darauf schläft er ein.

Prunklord
29-09-09, 09:30
Prunklord ist seit den fürhen Morgenstunden auf den Beinen.

Nachdem die wichtigsten Regierungsgeschäfte des Herzogtums erledigt sind verlässt er mit einer noch gewaltigeren Truhe als seine normale Reisetruhe zu Pferd das Herzogtum udn macht sich auf nach Venedig

Prunklord
29-09-09, 13:39
Prunklord reitet schnell an den Wachen vorbei, die sich mit einem höflichen Mylord verbeugen.Es herrscht ein grauenhaftes Unwetter über Venedig. Er übergibt das Pferd einem Stallknecht und geht direkt in die Halle.
NAchdem er sich beim Dogen gemedelt hat geht er direkt in seine Kammer.
Kurze Zeit später kommt auch ein Diener mit seiner neuen Kiste, die er schnell Abstellt und geht.
Prunklord öffnet die Kiste und fördert 500.000 Silberlinge an den Tag, welche 1/8 der Ersparnisse des Herzogtums Rovigo ausmachen.
Den Rest lässt er zur VErwaltung hier.
Er packt das GEld in seine alte Reisetruhe und liest wieder den Ritterroman, en er ebenfalls eingepackt hat.

Prunklord
05-10-09, 09:40
Nach einigen Tagen des Müßigganges, ist vor ein paar Stunden das Botenschiff angekommen. Der Doge hat sofort damit angefangen, die Waren aus Annoport auf Herz und Nieren zu untersuchen. Er ist mit der Qualität mehr als zufrieden und nachdem sie alles über den Eisenexport geregelt haben, beschließen sie, das der Rest nicht hier gereglt werden kann.

Daher lassen sie eine kleine Foltte rüsten und schicken Herrn Pellicano wieder mit dem Schiff los nach Annoport.

<span class="ev_code_RED">Wird jetzt umbenannt in Die Venezianische Rebuplik</span>

Prunklord
24-10-09, 04:44
Tatsächlich kommt das Schiff Mittags in Venedig an.
Prunklord und Pellicano steigen aus und gehen zum Dogenpalast, wo sie ungehindert passieren können.

Als sie am Raum des Dogen vorbeikommen, hört Prunklord Dinge, die er nur als Größenwahnsinnig bezeichnen kann.
Er und Pellicano gehen in den Raum, um Giovanni zu beänftigen.

Prunklord
24-10-09, 07:31
Prunklord stürmt mit hochrotem Kopf aus dem Beratungszimmer und wirft dem Dogen üble Flüche und Beledigungen entgegen und was er doch für ein Narr sei, wenn er glaubt,das er den heiligen Stuhl erobern kann.

Sie (Prunklord und PEllicano) stürmen aus dem Dogenpalast.
Auf Pellicanos Reiseschiff angekommen, "verkauft" Prunklord Pellicano seinen Herzogstitel für dessen gesamte Barschaft in Venedig, sein bestes Handelsschiff in Venedig + Mannschaft + Jahresheuer.
PEllicano geht sofrt darauf ein, sodass Prunklord sofort, nachdem alles verladen ist, im Hafen ablegen kann.
Er verabschiedet sich mit einem freundschaftlcihen Lebe wohl von Pellicano, während er aufs Schif steigt
Der Kapitän (Neville) des Handelsschiffs (Pelikan) sagt, das sie morgen Spätnachmittag in Annoport seien können. Aber nur wenn alles glatt läuft.

Prunklord
27-11-09, 10:56
Prunklord steht vor der Pforte der Burg von Barcelona und sucht in seinem vollgestopften Gepäckkoffer nach seinen Gesandtenring/-brief, da die Wache ihn nicht einlassen will.

Die 1,5 Millionen Silberlinge sind zum Glück sicher versteckt.

Prunklord
27-11-09, 12:14
Er hat den Ring endlich gefunden und wird zum in die Halle vorgelassen.
Dort ist gerade das Abendmahl in vollem gange. Wie Prunklord es erwartet hat, sitzt der König an der Spitze der Tafel, seine Frau zu seiner linken.

Prunklord geht zur Hohen Tafel, sinkt vor dem König auf die Knie und bemerkt kurz und grüßend,

Sire.

Als der König im bedeuted Aufzustehen, steht Prunklord auf.
König Philipp V. fragt würdevoll.

„Wer seid ihr und was habt ihr uns, dem König von Spanien, zu sagen?"

Prunklord erwiedert untertänig

Sire,
Mein Name ist Prunklord...
„Ahh, Giovannis Todfeind. Was wollt ihr?"
...und ich bin im Auftrag Annoports hier, um mit euch Verhandlungen zu führen.
„Ahh.
Nun dann setzt euch zu uns an die Tafel und speist mit uns. Danach könnt ihr mit uns in unser Gemach kommen. Natürlich werden meine Diener euch auch ein Gemach herrichten."

Prunklord folgt dankbar der Einladung und setzt sich zwischen einen Herzog von Leon, dem Burder des Königs, und den Erzbischof von Valencia.
Sofort entbrennt ein Gespräch der 3 Männer.

Prunklord
27-11-09, 13:52
Der König löst die Tafel auf und geht in seine Gemächer.

Prunklord will ihm folgen, doch der Erzbischof rät ihm, zu warten bis einer der Diener kommt.
Tatsächlich kommt nach 5 Minuten ein Diener und bringt Prunklord zu dem König.

Dort wird hinter verschlossenen Türen verhandelt.

Prunklord
27-11-09, 14:58
Prunklord kommt zufrieden aus den Zimmern des Königs und geht in das für ihn Vorbereitete Gemach, um zwei kurze Briefe zu verfassen.

Nachdem das getan ist, erkundigt er sich nach Boten und Botenschiffen, so dass die Nachricht direkt losgeschickt wird.

Danach geht er noch in die Stadt und betritt ein winziges Bauernhaus. Dort sitzen seine Wache bei einer kräftigen Suppe.
Prunklord geht in den Keller und sieht nach, ob das Geld noch hier liegt. Als er sich dessen versichert hat, verlässt er das BAuernhaus und geht zurück zur Burg.

Wieder in der Burg angekommen, geht er in "sein eigenes" Gemach, macht sich fertig für die Nacht und geht zu Bett.

calypso1960
29-11-09, 12:59
Der Bote klemmt sich den großen versiegelten Umschlag unter den Arm und verlässt das Kurierschiff. Eilig macht er sich auf die Suche nach dem Aufenthaltsort von Herrn Prunklord.

Nachdem er sich einige Male durchgefragt hat, wird er zur Burg verwiesen. Nach mehrmaligem Klopfen wird ihm aufgetan und man führt ihn in die große Halle, wo er einen Moment warten soll.

Er schaut sich neugierig um, denn in so einem herrschaftlichen Hause war er noch nie.

calypso1960
29-11-09, 13:05
Einer der Diener kommt ihm entgegen und erklärt, dass gerade in großer Runde gespeist wird und Herr Prunklord momentan unabkömmlich ist.

Worauf der Bote ihm den Umschlag in die Hand drückt und und verlangt, dass dieser sofort zu Herrn Prunklord gebracht wird.

Leicht verärgert geht der Diener mit dem Umschlag in den Speisesaal und verbeugt sich vor dem Gesandten von Annoport, um ihm das Kouvert zu überreichen. Der Bote sieht durch die leicht geöffnete Tür, wie Herr Prunklord den Umschlag öffnet und zu lesen beginnt.


Geschätzter Herr Prunklord,

ich danke Ihnen außerordentlich für die schnelle Übermittlung der Verhandlungsergebnisse.

Wie Sie schon zu Recht erkannt haben, wird es uns nicht möglich sein, aufgrund unseres neutralen Status, Soldaten nach Spanien zu schicken.

Aber da Sie es mit Ihrem Verhandlungsgeschick und dem Freundschaftsgeld ermöglicht haben, ein Bündnis mit den Spaniern zu schließen, wollen wir es dabei belassen. Ich gehe dann davon aus, dass am Freitagabend das Bündnis mit Phillip V., Herzog von Anjou und König von Spanien unterzeichnet werden kann.

Ich danke Ihnen sehr für Ihren Einsatz und sehe die Entscheidung, Sie zum Gesandten von Annoport zu ernennen, als glückliche Fügung an.

Bitte überreichen Sie dem König von Spanien das beiliegende Schreiben.

Mit lieben Grüßen
Ihre Calypso

__________________________________________________ __________________________________________


Gott zum Gruße Majestät,

ich danke Ihnen für die freundlichen Zeilen, die Sie mir haben zukommen lassen und freue mich, dass unsere beiden Länder mittels eines Bündnisses in eine glorreiche Zukunft blicken werden.

Annoport als neutraler Staat wird Spanien im Rahmen seiner Möglichkeiten stets unterstützend zur Seite stehen. Ich schätze es sehr, dass Sie unseren Status anerkennen und in unserem Sinne Ihre Taten und Handlungen bedenken mögen.

Die Regierung von Annoport benutzt diesen Anlass, um das Spanische Königreich erneut ihrer vorzüglichsten Hochachtung zu versichern.

Calypso,
Bürgermeisterin von Annoport

gezeichnet am 29. November 1709

Nachdem sich der Bote überzeugt hat, dass alles seine Ordnung hat, geht er in die Küche um nachzusehen, ob er ein wenig von dem Essen abstauben kann.

Prunklord
29-11-09, 14:47
Prunklord liest den Brief zum 4.Mal und geht dann in die Kammer des König. Diesem überreicht er die, an den König adressierte, Nachricht.
Dieser lächelt darüber und bittet Prunklord Platz zunehmen

Dann verschließen sie wieder die Tür und verhandeln weiter, denn Prunklord möchte gerne Profit aus den Verhandlungen, um die es gut steht, rausschlagen.

Kurz nach beginn der Verhandlungen klopft es an der Tür und ein Diener kündigt den König von Portugal, Johann V., an.
Prunklord ist sich der Chance bewusst und Verhandelt, nachdem die Türen wieder verschlossen sind, mit den beiden untereinander verfeindeten Herrschern.

Prunklord
30-11-09, 11:28
Prunklord sitzt mit den beiden Königen in seiner Kammer und schreibt dem Vertrag.

Die Vertragsbedigungen und noch eine bitte hat er mit einem dem schnellsten und besten Boten Spanien nach Annoport geschickt.

calypso1960
01-12-09, 09:08
Wieder einmal kommt der Bote laut schnaufend an der Burg an und händigt dem Diener, der ihm die Türe öffnet, den Umschlag von Calypso aus.

"Aber gebt Acht, dass Ihr den Brief schnell dem Gesandten von Annoport aushändigt, es ist sehr wichtig", bittet er den Diener, der sich sogleich mit dem Brief auf den Weg macht, Herrn Prunklord zu suchen.


Hoch geschätzter Herr Prunklord,

ich muss schon sagen, Ihr legt ein gewaltiges Tempo vor bei der Abwicklung der Verhandlungen, aber das ist ja ganz in unserem Sinne. Nun zu den einzelnen Punkten.

Punkt 1-7: Kann ich bedingungslos zustimmen

Punkt 8: 4.500 Silberlinge erscheint mir zu wenig für die Qualität der Waren. Ich denke, Sie können mit Ihrem Charme locker bis zu 10.000 Silberlinge rausschlagen. Schließlich liefern wir ja Waren von hohem Wert und ausgezeichneter Beschaffenheit.

Punkt 9: Kann ich definitiv nicht zustimmen.
Wie kommen wir denn dazu, uns von unseren Handelspartnern diktieren zu lassen, mit welchen Staaten wir Freundschaften pflegen dürfen und mit welchen nicht? Dieser Punkt ist vollkommen inakzeptabel.

Punkt 10: Dieser Punkt steht nicht im Einklang mit unserer Verfassung. Wir sind ein neutraler Staat und werden ganz sicher nicht in einen Krieg, egal zwischen welchen Ländern, eingreifen.

Punkt 11: Stimme ich zu

Punkt 12: Bitte um genauere Erklärung.
Kann ich es so interpretieren, dass wenn der König von Spanien verstirbt und keine Nachkommen hinterlässt, das spanische Reich dann unter Portugal und Annoport aufgeteilt wird?
(Nur zur Info: Sollte ich versterben, wird mein Amt an ein Ratsmitglied weitergegeben. Annoport kann nicht aufgeteilt werden.)

Mit vorzüglicher Hochachtung
Calypso, Bürgermeisterin von Annoport
gez. am 1. Dezember 1709

Prunklord
01-12-09, 10:25
Prunklord sitzt gerade auf ein Pferd neben seiner Wache auf, als ein Bote Calypsos Brief bringt. Prunklord liest ihn sofort und nachdem sich der Tross, welcher den spanischen hof bildet, in Bewegung gesetzt hat reitet Prunklord zwischen die beiden Könige und verhandelt weiter, um zu sehen, wie man die Bedigungen angleichen kann.

Der Grund für diese Reise durch Spanien ist die Verlegung des Hofes nach Madrid. Prunklord hat das Geld vorschaffen lassen und vor der Reise noch ein paar Händler aus Barcelona kennengelernt.

Prunklord
02-12-09, 12:00
Auf deM Weg nach und in Madrid hat Prunklord ununterbrochen auf die beiden Herrscher eingeredet.
Nun hat er direkt nach Verhandlungsende (vor 3.5 Std) noch schnell einen Brief an Calypso losgeschickt.

calypso1960
03-12-09, 09:12
In einem wahren Eiltempo ist der Bote über die Meere geschippert und hat endlich den Gesandten von Annoport in Madrid im Palacio Real, ausfindig gemacht.

Vollkommen ausgepumt übergibt er ihm den Umschlag und wird sogleich von Herrn Prunklord in die Küche des Palastes geschickt, damit er sich stärken kann.

Unterdessen faltet Herr Prunklord das Schreiben auseinander und beginnt zu lesen:


Mein lieber Herr Prunklord,

ich danke Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz und kann mir vorstellen, dass es Ihr ganzes Verhandlungsgeschick erfordert. Aber noch immer bin ich mit einigen Punkten nicht ganz einverstanden.

Zu Punkt 8:
Mit den 6.300 Silberlingen bin ich einverstanden, vielleicht können wir im Laufe der Zeit etwas höher gehen, wenn sich die Staatskasse von Spanien ein wenig erholt hat.

Zu Punkt 9:
Wir werden nach wie vor unseren diplomatischen Kontakt zu Toulouse aufrecht erhalten, ihn aber deutlich einschränken. Da ist das einzige Zugeständnis, zu dem ich bereit bin.

Zu Punkt 10:
Wie vorab besprochen, werden wir keine Soldaten zu Auslandseinsätzen entsenden. Unsere Soldaten dienen nur dem Schutz von Annoport. Aber ich bin gerne bereit, noch weitere Geldmittel zur Verfügung zu stellen, damit kann sich Philipp so viele Soldaten kaufen, wie er möchte. Ihr habt eigenen Entscheidungsspielraum bei der Summe, aber bedenkt, dass auch die Geldmittel von Annoport nicht unerschöpflich sind.

Zu Punkt 12:
Ist genehmigt.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet auch diese kleinen Hürden noch spielend nehmen.

Es grüßt Euch ganz herzlich

Calypso


Anbei noch zwei Briefe an die Könige von Portugal und Spanien:


Königliche Hoheit und hoch geschätzter Johann V.,

ich freue mich sehr darüber, dass unsere beiden Länder nun auch bald durch Handelsbeziehungen miteinander verbunden sein werden und sichere Ihnen jegliche Unterstützung – im Rahmen unserer Möglichkeiten – gerne zu.

Mit den allerbesten Grüßen
Calypso, Bürgermeisterin von Annoport
gez. am 3. Dezember 1709


Gott zum Gruße Majestät,

mein lieber Philipp, es beglückt mich sehr, dass wir uns auf Handelsebene näher kommen und ich begrüße es außerordentlich, dass Ihr unsere Bedingungen für das Zustandekommen des Handelsvertrages anerkennt.

Mit den besten Empfehlungen
Calypso, Bürgermeisterin von Annoport
gez. am 3. Dezember 1709

Prunklord
03-12-09, 13:20
Pruklord schickt den neuen Brief mit den neuen BEdingungen und dem fertigen Vertrag los.

calypso1960
03-12-09, 14:41
In Windeseile hat der Brief die Ozeane überquert und vollkommen außer Atem kommt der Bote bei Herrn Prunklord an und händigt ihm die unversehrte Schatulle aus.

Dankend nimmt der Gesandte von Annoport sie entgegen, öffnet sie und findet dort ein Schreiben, das an ihn gerichtet ist sowie einen Siegelring und den Abdruck von Calypsos Unterschrift.


Verehrter Herr Prunklord,

anbei meine schriftliche Zustimmung zu den Vertragspunkten.

Mit diesem Schreiben erhalten Sie in der Schatulle wie vereinbart einen Siegelring sowie einen Siegelabdruck mit meiner Unterschrift.
Hierbei bitte ich Sie, besonders sorgfältig aufzupassen, dass die Unterschrift nicht in falsche Hände fällt.

Ich freue mich schon auf Ihre Rückkehr, wir haben bestimmt viel zu besprechen.

Mit den herzlichsten Grüßen

Calypso, Bürgermeisterin von Annoport
gez. am 3. Dezember 1709

Prunklord
03-12-09, 14:44
Prunklord geht in die Archive, in denen die Könige warten, der 2. Vertrag liegt hier.
Er kopiert die Unterschrift auf die Urkunde und setzt das Siegel mit Wachs.

Dann gibt er dem Boten die Schatulle und eine Kurznachricht.

Als der Bote weg ist, geht er in die Stadt, holt das Geld, händigt es an die Köngie aus und wünscht ihnen die besten Grüße und die besten Diplomatischen Erfolge und die andern Floskeln. DAnn schüttelt er seine Wache wach und reitet mit ihnen in Richtung Wien.

Prunklord
04-12-09, 11:15
Prunklord erreicht die Residenz der Habsburger in Wien und wird von dem Diener in de SPeisesaal geführt.

Er sieht sich um und nickt Lord Fortescue zu, der an der Tafel sitzt.
Während Prunklord zum Anführer der Habsburger, Karl VI. wie er sich nennt, geht, entdeckt er an der Tafel auch etwas, was ihm missfällt. An der Tafel sitzt ein Gesandter Venedigs.

Nach der Begrüßung wird er an die Tafel eingeladen und er setzt sich direkt auf den freigewordenen Platz neben dem Erzbischof von Wien.

Prunklord
05-12-09, 11:56
Prunklord kommt, freudentaumelnd aus dem Verhandlungszimmer.
Er hat, zusammen mit Lord Fortescue die Venezianier ausgestochen.
Nun schickt er den fertigen Vertrag, von dem keine Kopie existiert, mit Einwilligung des Hauses Habsburg über einen Blitzboten nach Annoport.

Prunklord
05-12-09, 16:22
Prunklord und der Lord haben die Sachen zusammengepackt.
Nun gehen sie zu den im Hof wartenden 11 Pferden und beladen eines mit Gepäck. Auf den anderen sitzen 8 Wachen.
Prunklrod und Fortescue sitzen auf den freien Pferden auf und die Gruppe reitet los Richtung Calais, wo die Pelikan wartet.

Prunklord
07-01-10, 10:25
Prunklord und der Kardinal haben sich heute in Begleitung des Duke of Buckingham in den Königlichen Palast in Westminster begeben. Nachdem sie die geschmückte Festhalle betreten hatten, hatte Königin Anne sie kühl begrüßt und Prunklord sowie den Kardinal zu ihren Betratern in eine Kammer gerufen.
Wie sich herausstellte, war Buckingham ein hoher Mann in Adelskreisen.

Vorhin sind Prunklord und der Kardinal aus der Kammer gekommen. Als Buckingham zu ihnen gestoßen ist, haben sie sich auf den Rückweg nach London gemacht.....



Im Haus des Herzogs setzt Prunklord einen Brief auf und schickt ihn mit Buckinghams Schnellstem Boten weg.

Danach verfallen sie in ein Gespräch.
Dabei ergreift der Kardinal das erste Wort.

<span class="ev_code_BLUE">Ich danke euch, euer Gnaden, das ihr mich, einen "Feind des Volkes", in eurem Haus aufgenommen habt. Ich hoffe ich kann den Streit zwischen England und Frankreich beenden.</span>

<span class="ev_code_RED">Das hoffe ich auch Eminenz. Ich als Herzog habe schon genug Aufgaben. Wenn die Königin nun auch noch in den Krieg gegen Frankreich zieht, muss ich auch noc eine Armee ausheben.</span>

Der Herzog seuftzt.
Dann ergreift Prunklord den losen Faden.
Gott bewahre. Ich bin froh, das wir heil da rausgekommen sind.
Er wartet kurz.
So Eminenz. Ich habe meinen Anteil der Abmachung erfüllt und das Gesamte Diplomatische Gewicht Annoports in die Waagschale geworfen. Ich hoffe, ihr erfüllt den euren Teil?

<span class="ev_code_BLUE">Natürlich, Prunki...</span>
Prunklord brummt grimmig
<span class="ev_code_BLUE">Ihr müsst es mir nur sagen und ihr habt jeden Vertrag mit Frankreich, den ihr euch wünscht. Und natürlich werde ich dem Papst ein bisschen ins Ohr flüstern.</span>

Prunklords Mine hellt auf
Dann ist ja gut. Der Doge von Venedig muss sich entgültig geschlagen geben, wenn er Exkommuniziert wird.

Buckingham erhebt sein Weinglas
<span class="ev_code_RED">Auf unsere Ränke.</span>

Der Kardinal und Prunklord stimmen in den Tost ein und leeren beide das Glas. Dann begeben sich die drei Männer zu Bett.

calypso1960
08-01-10, 10:52
Der Palastbote erhält einen Brief aus Annoport und beeilt sich, ihn dem Gast sofort zu bringen.

Da er nicht stören will, klopft er nur kurz an die Tür und schiebt den Umschlag unter der Tür hindurch.


Werter Herr Prunklord,

Sie haben mein uneingeschränktes Vertrauen, solange Sie mir regelmäßig Berichte über Ihre Aktivitäten zukommen lassen. Selbstverständlich haben Sie meine Erlaubnis, in England eine Botschaft zu errichten. Bitte passen Sie höllisch bei Anne auf, sie verdreht Ihnen das Wort im Munde, ehe Sie es zu Ende gesprochen haben. Auch die anderen Herren schmieden gerne Ränke, bitte achten Sie genau auf jedes Wort, das Sie von sich geben und lesen Sie jedes Schriftstück zweimal durch.
Sie sind zwar hier in Annoport schwer entbehrlich, aber wenn es die Situation erfordert, dann nutzen Sie die Zeit, die sie noch in England verbringen, um die bereits vorhandenen Kontakte aufrecht zu erhalten.

Übrigens, Ihrem kleinen John geht es ausgezeichnet, er wächst und gedeiht und hat seinen eigenen Kopf, worin er Ihnen sehr gleicht.

Nun lassen Sie es sich gut gehen und lassen Sie sich von der englischen Meute nicht unterkriegen. Sie sind jedem von ihnen ebenbürtig.

Den beiliegenden Brief überreichen Sie bitte Anne.

In aufrichtiger Anerkennung

Calypso, Bürgermeisterin von Annoport



Meine geschätzte Anne,

wie es mich freut, wieder einmal von Dir zu hören. Viel zu lange musste ich ohne Deine Komplimente, die mich immer sehr zum Lachen bringen, auskommen.

Meine Liebe, wir, das heißt Annoport, schließen noch immer einen Pakt, mit wem wir es möchten, da hilft es auch nichts, wenn Du wieder verstimmt bist. Das schadet nur Deiner Gesundheit und macht Falten. Aber da liegt ja bei Dir sowieso schon vieles im Argen.

Und ich gebe Dir den guten Rat, unseren Herrn Prunklord nicht zu unterschätzen. Erfreue Dich an seinem Witz, seinem Geist und lasse Dich ein wenig von ihm unterhalten und Du wirst sehen, dass er vielen von Deinen "Ratgebern" und Günstlingen haushoch überlegen ist.

Und nun grüßt Dich ganz herzlich Deine Calypso, die sich wohl fühlt in dem weit reichenden Schatten, den Du wirfst.

Calypso, Bürgermeisterin von Annoport
Gezeichnet am 8. Januar 1710

Prunklord
09-01-10, 12:43
Prunklord sitzt im Haus des Herzogs von Buckingham und denkt über den Tag nach.

Am Morgen betrat in Begleitung des Kardinals den königlichen Palast und bat Königin Anne, in die Kapelle zu kommen. Diese folgte der Bitte etwas verwundert. In der Kapelle reichte Prunklord ihr den Brief von Calypso. Wie Prunklord erwartet hatte, wurde ihr Gesicht mit jedem Wort wutverzerrter. Nachdem sie den Brief durchgelesen hatte, wollte sie eine Schimpftirade anstimmen. Allerdings ermahnte der KArdinal sie, das er ein KArdinal der heiligen Mutter Kirche sei und sie sich in einem Gotteshaus befinden, weshalb sie sich doch bitte mäßigen sollte. Also zügelte die Königin sich und diktierte Prunklord und den Kardinal in ihre Gemächer. Dort hatten sie dann den ganzen Tag verhandelt. Am Ende der Verhandlungen hatte sie Prunklord noch einen Brief für Calypso mitgegeben und gesagt, er solle sich am besten in einem Haus in London verkriechen.


Prunklord ist für diese Zurechtweisung sehr dankbar. Denn draußen fällt der Schnee in Massen.

Gerade als Prunklord einen Boten mit einem brief für Calypso losgeschickt hat und sich einem Glas Wein widmen will, kommt der KArdinal von einem Spaziergang zurück und Prunklord bietet sich ein erheiternder Anblick.
Der magentarote Talar des Kardinals ist Schneeweiß, dafür aber die ansonsten hellhäutige Nase und die Ohren rot. Seine Kardinalshut, so erklärt er, wurde vom Orkanartigen Wind weggeblasen, sodass auch seine schwarz-grauen Haare Schneeweiß sind.

Prunklord räumt bereitwillig seinen Sessel am Kamin, in welchen sich der Kardinal dankend setzt. Auch bringt Prunklord ihm ein Glas Rotwein. Nach einem Ausgiebigen Gespräch über das Wetter und einer Diskussion über den besten Wein sind die beiden Männer nun ins Schachspiel vertieft.

calypso1960
11-01-10, 11:24
Der Briefbote wirft den Brief aus Annoport in den Postkasten von Herrn Prunklord und kämpft sich fluchend wieder durch den Schnee. Mühsam setzt er Fuß vor Fuß, um durch die Schneewehen zu gelangen und der Rückweg ist noch weit.


Überaus geschätzter Herr Prunklord,

wie ich Ihren Schreiben entnehmen, haben Sie sich bei unseren englischen Freunden durchgesetzt und unsere Interessen äußerst förderlich vertreten.

Wie haben Sie denn den Duke of Buckingham nur dazu gebracht, uns sein Stadthaus als Sitz für unsere Botschaft in London zur Verfügung zu stellen? Egal, ich glaube, das will ich gar nicht so genau wissen.
Bitte richten Sie dem Duke meinen ganz herzlichen Dank aus. Selbstverständlich wird für ihn und sein Gefolge jederzeit eine adäquate Anzahl an Zimmern in unserem Schloss zur Verfügung stehen, falls er wieder den Wunsch haben sollte, uns mit seinem Besuch zu beehren.

Ich danke Ihnen aufrichtig für die gute Arbeit, die Sie in England leisten und schätze mich glücklich, in Ihnen einen so befähigten Gesandten gefunden zu haben.

Bei uns schneit es übrigens auch, nimmt aber wohl hoffentlich nicht solche Ausmaße wie in England an. Bitte überreichen Sie beiliegendes Schreiben an Anne und seien Sie immer auf der Hut bei ihr.

Ich verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung

Calypso, Bürgermeistern von Annoport
gez. Am 11. Januar 1710



Holde Anne,
Dein Schreiben hat mich wie immer sehr amüsiert. Es scheint Dir momentan wieder schlechter zu gehen, was ich wirklich sehr bedaure. Plagt Dich wieder die Gicht, oder warum versuchst Du, Dein Gift bis nach Annoport zu verspritzen? Oder neidest Du mir etwa die Gunst der Kirche, hättest Du sie auch gerne?

Nunja, an Menschenkenntnis hast Du ja mittlerweile etwas gewonnen, denn Du hast den wahren Wert unseres hochgeschätzten Gesandten Herrn Prunklord erkannt, wozu ich Dich sehr beglückwünsche.

Übrigens, wenn Du Deinen Wert in Kilogramm rechnest, dann kommt das mit dem zehnfachen ungefähr hin………. Gräm Dich nicht meine Liebe, Deine Tage sind sowieso gezählt wie man hört, also versuche das Beste aus ihnen herauszuholen.

Calypso, Bürgermeisterin von Annoport
gezeichnet am 11. Januar 1710

Prunklord
14-01-10, 07:44
Die verhandlungen sind fast abgeschlossen.

Soeben kam aber eine Brief des französischen Kardinals. Prunklord hat eine Notiz dazugesteckt und ihn dann mit dem Eilboten nach Annoport bringen lassen.

Prunklord
15-01-10, 09:00
Prunklord hat soeben den fertigen Vertrag losgeschickt und segelt nun mit der Pelikan heimwärts

Prunklord
04-07-10, 15:52
Prunklord sitzt auf einem braunen, alten Klepper und reitet durch ein grauenhaftes Unwetter.

Während die Blitze um ihn herum einschlagen, der Regen an seinem Lederkaputzenmantel abprallen und der Klepper sich durch den Sturm kämpft, betet er unablässig vor sich hin, nur mit einem Ziel vor Augen:
Seine Geburtsstadt Gera

Prunklord
05-07-10, 07:02
Nachdem er gestern Nacht durchnässt hier in Gera angekommen war, hatte er sich nach einer herzlichen Begrüßung zum schlafen hingelegt.
Dann kamen heutemorgen seine Schwester und seine alte Mutter und führten ihn herum.

Da er am Mittwoch jedoch schonwieder fort will (nach Kairo) und unterwegs planmäßig kein Ort zum Schreiben hat, hat er sich in die Schreibstube seines Vaters begeben.
Nun ist der Brief fertig und er drückt ihn einem Kurier in die Hand.

Nachdem auch das erledigt ist macht er sich auf zu dem Fürsten v. Gera.

Prunklord
06-07-10, 07:30
Prunklord verbringt einige schöne Tage in Gera und hat einen kleinen Erfolg für Annoport errungen.

Nach einem sehr gehaltreichen Abendessen mit dem Geraer Fürsten hat er erreicht, das die Geraer Tuchmacher und -färber feinste Tuche und Stoffe zu einem guten Preis von 140 Silberlingen je Geraer Elle (57cm) nach Annoport verkaufen.

Er beschließt, den Brief mit dieser Mitteilung jedoch erst in Genua zu schreiben.

Prunklord
23-07-10, 14:42
Prunklord packt seinen Koffer um am morgigen Tage aus Rom zu entfliehen.

Prunklord
02-08-10, 08:07
Prunklord ist wieder auf See und auf dem Rückweg nach Annoport, um Christophs und Synolas Hochzeit beizuwohnen.
Seine Pelikan hat er dabei allerdings in Sizilien zurückgelassen.
Er hofft morgen Abend in Annoport anzukommen.

Prunklord
03-08-10, 06:57
Die Reise verlief viel schneller als geplant und so sind sie nun schon kurz vor der Seinemündung.
Nebenbei hat Prunklord beim Kapitän 3 gute Teppiche erstanden und muss zusehen wie sein Reisegeldbeutel schon ziemlich leer ist.