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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Berge von Annoport



donluther1981
04-09-08, 16:15
Die Berge von Annoport bieten Schutz und unendeckte Quellen an Wasser für alle Bewohner von Annoport nach dem SEEBEBEN.

donluther1981
04-09-08, 16:38
Donluther ist an einem Berghügel angekommen und sieht wie sich mit aus dem Berg eine Wasserquelle aufgebrochen hat. Er ist müde und am Ende mit den Nerven, so dass er sich hinlegt und versucht zu schlafen. Im Gedanken ist er noch bei Sandra, eher er verschläft.

BaronPrunkhaus
04-09-08, 16:44
der Baron ist nach einer langen tour auf den berg angekommen, dort sieht er Donluther, Herr Donluther kommmen sie mit, mein schiff was mich hier her gebracht hat ist ja nach London zurück gefahren doch kurz nachdem sie hier wegefahren sind kam die Flutwell, so hat sich das Schiff Richtung dieser Insel bewegt, und hat dann hier Anker gelichtet, für die Reperatur , die Kapitänskahüte ist aber noch in Ordnung, und da die besatzung in der Flut zu meinm bedauernd fast vollständig gestorben ist, und nur noch der Steuermann, der 2te kapitän und 3 Matrosen, so hat uns der Vizekapitän angeboten die Nacht in der Kaüitänskahüte zuverbringen, dort gibt es 4 Betten, und vor allem ein dach übern Kopf...

donluther1981
05-09-08, 04:08
Donluther ist gestern nervlich nochmals zusammengeklappt und hat die Nacht auf den Bergen vor dem neuen Gebirgsbach verbracht. Jetzt ist er wach, doch wenn er von einem Aussichtpunkt auf das Tal bzw. Annoport schaut, bietet sich ihm ein Bild der Verwüstung. Annoport besteht nur noch aus einem Häufchen Elend, fast alle Häuser sind abgebrannt oder durch die Flutwelle zerstöt. Nicht einmal mehr die Kirche ist zu sehen,eigentlich das höchste Haus, wenn man die Kirchenglocke mitrechnet.Traurig und getroffen sitzt Donluther da und denkt darüber nach, wie es ohne Produktionen und so überhaupt in Annoport weitergehen soll. Vorallem der Tod von seiner Schwester Sandra, ist ihm sehr nahe gegangen.

donluther1981
05-09-08, 13:38
Nachdem er sich heute das zerstöte Städchen Annoport bzw. was davon noch übrig ist, angeschaut und mit einigen Bewohnern geredet hat, ist Donluther nun wieder zu seiner Bergstelle gegangen wo er vorläufig aus ein paar Lacken und ein bisschen Holz sich eine Behausung aufgebaut hat. Das Feuer an der Lagerstelle brennt auch schon recht gut und Antonius soll ja noch vorbeikommen.

antonius1957
05-09-08, 14:44
"Einen schönen guten Abend Donluther! Ich habe sehr gute Neuigkeiten zu berichten. Meine Crew hat das Seebeben ohne Verluste überstanden und einige meiner Leute haben heute ausgehaart um Schiffe anzuwinken, mit Feuern auf sich aufmerksam zu machen. Tatsächlich kam der beste freie Händler den ich kenne, Kapitän Barosso in unsere Nähe und ist sofort auf meine Männer zugesteuert. Die haben ihn über die Katastrophe berichtet. Stellt euch vor, er hat eingewilligt, heute Nacht noch mit mir und meinen Männern nach Annopolis zu segeln um dort das vorhandene Baumaterial und die ganzen anderen Dinge, die wir zurückgelassen haben, zu holen und hier her zu bringen!"sagt Antonius voll Freude zu Donluther.

donluther1981
05-09-08, 14:51
"Das ist die erste gute Nachricht seit gestern Nachmittag, eher uns das Seebeben, fast alles genommen hat, was wir je hatten. Da können wir bestimmt einiges an die Menschen im Tal in Annoport abgeben. Ich persönlich habe beschlossen, hier in den Bergen ein Haus zu bauen, es ist zwar nicht weit nach Annoport, aber sollte es wieder zu so einer Katastrophe kommen, haben die Bewohner und auch alle anderen Seelen eine richtige Zufluchstätte."sagt Donluther

antonius1957
05-09-08, 14:55
"Das ist ein guter Gedanke, und genauso machen wir es! Ich lasse euch, einige Männer hier, die morgen mit dem Baumfällen beginnen werden, denn Barosso hat uns gleichmal ein bisschen Baumaterial und Werkzeug dagelassen. Ich wünsche ihnen eine gute und erholsame Nacht"sagt Antonius und macht sich auf den Weg ins Tal.

donluther1981
05-09-08, 15:38
Donluther macht sich auf dem Weg zurück in die Berge, bzw. zum Hügel wo er sein vorläufiges Zuhause hat. Er ist sehr müde! "Wer will, der kann gerne bei mir am Hügel übernachten"denkt er noch.

donluther1981
05-09-08, 15:44
Donluther erreicht nun sein Nachtlager. "Das Theologenhaus ist zerstöt, vielleicht sollte ich mir das mit dem Berghaus doch noch mal überlegen, denn meine Schriften sagen schon, dass die Einsamkeit, tödlich sein kann"denkt er bei sich und schläft ein.

antonius1957
14-09-08, 11:09
Antonius und seine Männer freuen sich. Endlich, endlich ist das Haus in der Nähe der Berge fertig, ebenso das neue Haus Nr.30 in Annoport.
Hier in der Bergsnähe, ist nun das Werkhaus der Schreibwaren erbaut, wo ab jetzt Schreibwaren wie Tafeln, Bleistifte und Papier hergestellt wird. Wünsche und Bestellungen werden ausschließlich dann im Geschäft angenommen. Bei einem Köstlichen Festmahl, wird die Errichtung der beiden Häuser gefeiert.

BaronPrunkhaus
24-10-08, 15:11
Hinter den Begen liegt eine kleine Bucht, ein Schiff ist in Anmarsch auf die Bucht, es ist der Bote des Untergangs

BaronPrunkhaus
24-10-08, 15:32
Das Schiff legt an die feindlichen Pionieere beginenn sofort Holz aus dem Schiff auszuladen, und damit einen provisorischen Hafen und eine Schanze zu bauen....

BaronPrunkhaus
24-10-08, 15:37
Vonweitem sieht man eine große Flotte auf dem Weg zum eben gebauten provisorischen Hafen

BaronPrunkhaus
24-10-08, 15:59
17 Kriegschiffe sind angekommen, die Soldaten steigen aus, es sind 3200 Infanterieeinheiten 1100 Kavaleristen, und 26 Geschütze, und die 230 Pioniere, die aber ja schon länger auf Annoport gelandet sind, und nun eine Verteidigungsanlage aufabauen, ein späher des Baron hat dies alle beobachtet und rennt zur Gesandtschaft.

BaronPrunkhaus
24-10-08, 16:06
Hinter einer Schutzmauer von Bergen positoniert er die Infanteri, so ist sie vor der Geschützbombadierung sicher, der Baron befindet sich 1:2 in der Unterzahl

BaronPrunkhaus
24-10-08, 16:08
Währendessen, Diego del Torro, Genaral des Invasionsheer, wollte sich gerade bereit machen die Botschaft zu stürmen, da merkt er das der Baron sich direkt vor ihn sicher positoniert hat, ein Angriff in der Dunkelheit ist aber zu gefährlich, so lässt gibt er nur seinen Kanonen feuerfrei.

BaronPrunkhaus
24-10-08, 16:10
Der baron bemerkt das der Schutz von den feindlichen Kanonen durch den Bergwall nur begrenzt ist, er muss aber bis morgen durchhalten, dann wird die entscheidene Schlacht sein.

BaronPrunkhaus
24-10-08, 16:13
Diego merkt das das Kanonenfeuer nicht so viel bringt wie erhofft, so startet er einen Blitzangriff, bei Dunkelheit, ein Ererignis was es nur nie bis dahin gegeben hat, eine Schlacht bei Nacht...

BaronPrunkhaus
24-10-08, 16:15
Der Baron bemerkt durch die geräusche sofort den Angriff, um einen überblick zu haben lässt er seine Leute mit Fakeln ausrüsten, so dass er sieht, wenn die Fackel ausgeht, das an der Stelle die Linie eingebrochen ist...

http://img370.imageshack.us/img370/5109/armeeoe5.th.jpg (http://img370.imageshack.us/my.php?image=armeeoe5.jpg)http://img370.imageshack.us/images/thpix.gif (http://g.imageshack.us/thpix.php)

Legende:

Dunkelblau: Position des Barons und seine Generäle
Hellblau: Position der Truppen des Barones
----------------------
Dunkelrot: Artilerie von Diego
Rot (rotbräunlich) : Kavalerie von Diego
Hellrot: Infanterie von Diego
---------------------
Grau: Veränderung der Stellung

BaronPrunkhaus
24-10-08, 16:30
Die Soldaten des Barones können nicht mehr halten, 1500 sind in etwa gestorben, die restlichen 600 zeihen sich zur Botschaft zurück,

verfolgt von Diegos Kavalerie und Infanterie

BaronPrunkhaus
24-10-08, 17:02
Die Soldaten Diegos, werden schnell auf die Schiffe geladen, auch der entführte Baron, und die Pioniere sorgen dafür das alle Schiffe schnell wegkommen, auf das letzte Schiff gehen dann die Pioniere, und so schnell alle gekommen sind waren alle wieder weg, man würde nicht bemerken, wäre nicht das Blutbad in den Bergen, und die halb zerstöte Gesandtschaft, die jetzt wohl als Feldlazarett für die 550 übrig gebliebenen Soldaten des Barons sind.

neven869
10-12-11, 10:39
Neven reitet den steilen Berghang hinauf. Es fällt ihm schwer in der zunehmenden Dunkelheit etwas zu erkennen. Er hält an und steigt vom Pferd. Dann nimmt er eine Fackel und entzündet sie. Beim Weiterreiten fällt ihm das Sehen nun etwas leichter. Schnell zieht er seinen Schimmel zurück und schaut ganz unbeeindruckt in die klaffende Tiefe, in die er gerade fast gestürzt wäre.
Er blickt um sich. Dieses Gebirge ist derartig von Höhlen durchzogen, dass es Jahre dauern würde sie alle nach der Dienerschaft von Matthias zu überprüfen.
"HAAAALOOO!! Ist hier jemand?", ruft Neven durch das Gebirge. Etwas rührt sich. Neven sieht genauer hin. Plötzlich wird ein Gebüsch zur Seite gerissen und ein heruntergekommener Mann fällt über Neven her. Neven erkennt die Möglichkeit, einen der Diener entdeckt zu haben, und verzichtet daher darauf, sein Schwert zu ziehen. Stattdessen haut er dem Angreifer einmal auf den Kopf.

Fünfzehn Minuten später erwacht der Mann wieder. Er liegt an einem Lagerfeuer. Als er aufstehen will um zu fliehen, tritt ihm Neven auf den Fuß.
"Verzeiht mir bitte diese forsche Art, doch ich muss euch bitten zu bleiben. Kann es sein, dass euer Name William ist?"
Der Mann nickt benommen und fragt stammelnd: "Wer seid ihr?"
"Ich bin Feldherr Neven. Komissar und Leiter der Polizei von Annoport. Ich bin hier im Namen eures Herrn, Herr Matthias. Er bat mich euch zu finden. Nun, erzählt mir, was passiert ist."
William beruhigt sich etwas und beginnt zu erzählen als Neven seinen Fuß von dem seinigen zurückzieht:
"Wie unser Herr uns aufgetragen hatte, haben wir uns um das Haus gekümmert. Eines Tages kamen diese Männer in das haus und haben alles verwüstet. Wir konnten uns verstecken und hörten die Räuber von Übernahme Annoports und anderem reden. Da sind wir in die Berge geflohen."
"Macht euch keine Sorgen. Die besagte Diebesglide habe ich schon vor einiger zeit ausgehoben. Aber nun auf! Zeigt mir, wo die anderen Angestellten sind. Und dann bringe ich euch zurück nach Annoport."

William führt Neven darauf in eine Höhle, in der die Dienerschaft versammelt ist. Nachdem Neven ihnen erzählt hat, dass die gefahr vorüber ist und ihr Herr zurück sei, machen sie sich alle auf den Weg ins Tal.

AnnoJan2070---
28-04-12, 21:48
In seinem Rundgang in den Bergen Annoports entdechkte Jan ganz zufällig ein zusammengerolltes Pergament in einer kleinen Felsspalte. Er dachte sich:"Was kann das wohl sein?" Jan zog das Pergamentstück ganz vorsichtig hinaus. Von Neugier gepackt rollte er das Pergament vorsichtig auseinander. Es war eine Karte zu unermesslichen Reichtümern. Es beschrieb alle ihre geheimen Stützpunkte. Außerdem waren auf ihr auch unvorstellbare Schätze verzeichnet. Begeistert verstaute Jan diese wertvolle Karte an einem freien Platz und rannte voller Tatendrang sofort zum Schiffsbibliothekar, auf seinem Schiff Tortuga

neven869
26-08-15, 06:34
Neven und Marie marschieren mit zweihundert von Nevens Leuten dem Bergpfad entlang. Dabei sind sie jedoch vorsichtig und halten Ausschau nach einem möglichen Hinterhalt. Doch alles ist ruhig.

Nach einigen Stunden erreichen sie die Höhle, in welcher sich Chaos mit seinen Leuten befinden soll.

"Vorsicht Männer!" warnt Neven seine Soldaten. "Die Höhle ist sicherlich gespickt mit Fallen. Bezieht hier Stellung und entzündet einige Fackeln."

Marie klopft auf einige große Felsen und blickt zu Neven herüber. Dieser nickt ihr entgegen.

"Ihr da!" befiehlt sie einigen Soldaten. "Helft mir, diese Felsen zum Eingang zu bewegen. Wir lassen sie dort hinunter rollen!"

Die Soldaten zögern nicht und rollen die großen Steine zum Höhleneingang. Als die Brocken hinunterrollen hört man lautes Rumpeln und Krachen. Inzwischen haben die Männer ihre Fackeln entzündet und begeben sich mit Neven und Marie in die Tiefe. Im Licht der Fackeln werden eine Vielzahl an Fallen sichtbar, die durch die Felsbrocken aktiviert und damit entschärft wurden.
Sie steigen hinab in die Höhle, bis diese in ein großes Gewölbe mündet. Vor ihnen stehen eine große Zahl an bewaffneten und gerüsteten Männern. An ihrer Spitze steht ein Mann in dunkler Lederrüstung, zwei Einhandschwertern in den Händen, dessen Gesicht zur oberen Hälfte von einer schwarzen Maske verdeckt wird. Über seinen Kopf ist eine dunkelgraue Kapuze gezogen. "Chaos" tritt einige Schritte vor.

"Feldherr Neven!" ruft er. "Was glaubst du eigentlich, was du hier machst?"

"Ich mach deinen kleinen Laden hier jetzt dicht!" ruft Neven zurück, während seine Männer in Kampfposition gehen.

Chaos brüllt wütend und seine Männer stürmen los. Nevens Männer stoßen einen kurzen Schlachtschrei aus und stürmen ebenfalls los. Die beiden Parteien treffen sich in der Mitte des Gewölbes. Im Zentrum des Kampfes stoßen Neven und Chaos aufeinander.
Neven beginnt den Kampf aus dem Ansturm heraus mit einem schweren Hieb seines Zweihandschwertes von oben gegen seinen Gegner. Chaos blockt den Hieb mit seinem linken Schwert und setzt mit dem rechten zu einem Gegenangriff von unten an. Diesen Angriff blockt Neven mit seiner rechten Armschiene ab und drückt mit dem Heft seines Schwertes gegen Chaos Brust, wodurch er ihn zurückwirft.

Marie schwingt ihr Langschwert in weiten Bögen vor ihr her und schlägt Schneisen in die Reihen der Feinde. Dabei lässt sie ihre Flanken von zwei von Nevens Männern decken.

Chaos springt mit einer Drehung auf Neven zu und lässt seine beiden Schwerter immer abwechseln angreifen. Neven pariert die Hiebe, ergreift dann Chaos linken Arm und zieht ihn zu sich her, wobei er ihn mit dem Kopf stößt. Chaos weicht erneut einige Schritte zurück, lässt sich aber nicht beirren und geht wieder auf Neven los. Diesmal greift er immer mit beiden Waffen an zwei verschiedenen Stellen gleichzeitig an. Einer dieser Hiebe entgeht Nevens Parade, kann aber die schwere Schuppenrüstung des Feldherrn nicht durchdringen
Chaos blickt hinüber zu Marie. Dann springt er einige Schritte weit zurück und lässt mehrere schwer gepanzerte Söldner auf Neven zustürmen.
Er selbst wendet sich Marie zu und führt direkt mehrer schwere Angriffe gegen sie aus. Marie ist überrascht von der Agilität und Kraft ihres Gegners und kann seine Angriffe mit Mühe abwehren.
Chaos erkennt, dass er Marie in die Defensive gedrängt hat und stürmt weiter auf die los. Mit beiden Schwertern führt er einen Angriff von oben durch, doch die Schwerter bleiben auf halbem Weg in der Luft stehen. Die sind auf Nevens Klinge gestoßen, welcher den Angriff blockt.
Chaos blickt zu den gerüsteten Söldnern hinüber, welche tot auf einem Haufen liegen. Mit einem weit ausgreifendem Seitwärtsschlag zwingt Neven Chaos dazu, einige Meter Abstand zu gewinnen.
Neven führt eine Reihe von immer schneller werdendem Hieben, Schlägen und Stichen aus, welche Chaos nur mit größter Mühe parieren kann. Dann brüllt er laut auf. Nevens Zweihänder ist in sein Bein eingeschlagen.
Chaos weicht noch weiter zurück und humpelt aus dem Kampf, während ihm einige gerüstete Söldner den Rücken decken.

Nachdem er einen gewissen Abstand zum Getümmel gewonnen hat, verbindet er seine Wunde. Als er sich umdreht steht Neven vor ihm. Chaos beginnt zu lachen.

"Ich wusste, der Angriff auf deine Verlobte würde dich provozieren. Ich bin der einzige, der dich voll und ganz versteht."

Dann beginnt jedoch Neven plötzlich zu lachen. "Du bist klug. Und du bist geschickt im Kampf. Aber keines von beiden kannst du so gut wie die glaubst. Du verstehst mich nicht."

Chaos hat aufgehört zu lachen, als Neven anfing. "Wie meinst du das? Ich bin du! Ich bin dein Gegenstück!"

Neven lacht weiter. "Ein tolles Gegenstück! Bei unserer ersten Begegnung sagtest du mir, ich sei dem Chaos des Krieges entkommen, ich hätte es überlebt. Oh, wie sehr du dich da irrst. Ich habe Kämpfe ausgefochten, die du dir nicht vorstellen kannst. Ich habe Fürsten in die Knie gezwungen und einen Kaiser entmachtet. Ich habe jede Herausforderung, die einem Krieger gestellt werden kann, gemeistert. Ich habe das Chaos der Schlacht nicht überlebt, ich habe es gelebt! Ich bin ihm nicht entkommen, ich habe es zurückgelassen. Dieses Leben wurde mir zu einfach, zu langweilig. Jetzt jedoch stehe ich einer größeren reizvolleren Herausforderung gegenüber. Frieden und Ordnung zu halten.
Alles was du bist, wofür du dich siehst - all das ist nichts anderes als ein lästiges Überbleibsel, dass nicht sehen will, dass seine Zeit vorbei ist."

In den Augen von Chaos erkennt Neven das pure Entsetzen. Er stolpert einige Schritte zurück und stößt mit dem Rücken gegen die Wand. Neven nutzt diese Gelegenheit und reißt seinem Gegenüber die Maske herunter und blickt ihm ins Gesicht.
"Ich habe nicht die geringste Ahnung, wer du bist..." erklärt Neven.
Der Mann beginnt wieder zu brüllen. "Das kannst du mir nicht antun. Ich bin das Chaos! Ich bin dein Gegenstück. Dein stetiger Begleiter. Dein Gefährte auf allen Reisen. Ich bin..."

"Du bist gefeuert!" sagt Neven und schlägt Chaos mit dem Panzerhandschuh ins Gesicht, sodass er bewusstlos zusammenbricht. "Und verhaftet bist du übrigens auch."

Neven greift ihn beim Kragen und schleift ihn zurück zum Ort des Kampfes. Dort sieht er, dass seine Männer die Söldner zum größten Teil niedergekämpft haben. Der Rest von ihnen hat sich ergeben.

Die Gefangenen werden in Ketten gelegt und in Richtung des Schuldturms in Annoport abgeführt.

Synola
18-09-15, 12:51
Der Weg wird nun ziemlich holperig und mir wird etwas mulmig zumute, ein Achsbruch wäre so ungefähr das letzte, was wir nun gebrauchen könnten.

Wir sind zwar nun aus dem Wald heraus, aber in einiger Entfernung sehe ich eine Baumgruppe, da könnten wir die Stute gut festmachen und sie steht im Schatten.

Meinst du, dass wir von hier aus besser laufen sollten? frage ich, in der Hoffnung, dass er zustimmt.

Sir_Tom_1
18-09-15, 12:58
Ja, Synola, da vorne ist es gut, da steht unser schnelles Pferdchen auch im Schatten

Steige von der Kutsche ab, gehe um diese herum und hebe Synola herab ... drücke ihr einen schnellen Kuss auf die Nasenspitze

Du fährst ganz schön rasant mein Herzblatt ... aber Du hast die Zügel stets fest im Griff ... Respekt

Küsse sie abermals - aber diesesmal auf ihren Mund ... und während ich den Korb mit den Speisen in den Flechtkorb mit den Werkzeugen vorsichtig platziere führt Synola das Pferd in den Schatten ... ich komme ihr mit dem Korb und den anderen Gerätschaften über der Schulter entgegen ...

So ... nun gehen wir zur Nordseite des "Greb"

lache wieder los

Synola
18-09-15, 13:21
Also, das geht nicht, du sollst doch nicht alles allein tragen. Lass mich wenigstens die Decke tragen und gib mir diese Hacke noch, so schwach bin ich gar nicht, dass ich nichts tragen könnte.

Lache ihn an und nehme ihm kurzerhand die Hacke von der Schulter und die Decke aus dem Korb.

Tja, wo ist nun Norden....hmm, keine Ahnung....ich werde mal einfach mitgehen, er wird schon wissen, wo es langgeht.....denke ich bei mir...
Er muss ja nicht wissen, dass ich mich mit den Himmelsrichtungen in der Natur gar nicht auskenne, braucht man da nicht einen Kompass....

Ja...dann ähhmm....zur Nordseite.....zwinge mich zu einem lächeln und hoffe, dass er meine Unsicherheit nicht bemerkt.

Ach, die Fahrerei mit der Kutsche lernt man schnell und Finja ist sehr gelehrig gewesen und leicht zu führen. Sie wurde schon auf dem Friesenhof an ein Gespann gewöhnt.

Sir_Tom_1
18-09-15, 13:28
Auf zur Nordseite des Greb

sage ich lachend und krame in meiner Jackentasche etwas goldens heraus ... klappe dieses auf ... richte es in der Hand aus ... und packe es dann wieder weg.

So meine Liebe ... wir müssen erst noch ein wenig westwärts gehen und wenn wir dann direkt vor dem Berg stehen, müssen wir rechts rum ... richtung Nordwest ... las uns gehen

sehe ihren verwunderten Blick und belohne sie dafür mit einem kurzen Kuss ... nehme nun an der noch freien Hand und so ziehen wir los

wir könnten ja schon mal überlegen was mit dem "We..." gemacht ist ... Schade, dass mein Vater nicht noch 1 Sekunde länger gelebt hat, dann wüssten wir es ....

Synola
18-09-15, 13:36
Ha...sie hat es gesehen, er hat so ein Teil, einen Kompass eben....nun, dann kann ja nichts mehr passieren, wenigstens können sie sich so nicht verlaufen....

Hoffe ich jedenfalls....

Ach ich mache mir schon die ganze Zeit Gedanken mit diesem "We"....aber mir will nichts Gescheites dazu einfallen. Außer das in deinem Nachnamen diese Buchstaben enthalten sind. Einfach hat er es dir nicht gerade gemacht, aber ich habe die Hoffnung, dass es etwas ganz Besonderes ist, was wir finden werden. Zumindest ganz am Ende der Reise, wo immer sie auch hinführen mag.

Sir_Tom_1
18-09-15, 13:47
An der Westseite des größten Berges angekommen halte ich kurz an lasse Synola los .. hole nochmals den Kompass heraus ... richte ihn wieder aus ... und packe ihn wieder weg ... und nehme wieder Synolas Hand

Wir sind richtig, hier nun nach Nordwesten ... also rechts halten ... bis ungefährt zur Mitte des Berges an dieser Seite ...

blicke Synola an ..

Geht es mit dem Gepäck, Du kannst ruhig noch etwas hinten in meinen Korb legen, wenn Du möchtest ...

und ja ... einfach hat er es uns wirklich nicht gemacht ... und es muss einfach etwas besonderes sein .. wieso hätte er sonst sterbenskrank die Reise zu mir und meiner Schwester unternommen ...

Ich habe auch schon überlegt, was das "We.." bedeuten könnte, ... vielleicht wollte er "Weg" sagen ... oder eben ein anderes Wort mit "W"

Synola
18-09-15, 13:49
Wie gut, dass ich die flachen Stiefel angezogen hab, bei dem Gekraxele hier kann man sich ja die Beine brechen....

Lache ihn an und lass mir nichts anmerken.....solche Wanderungen bin ich kaum noch gewohnt, aber werde tapfer durchhalten.

Ohh, nein, es geht mit dem bisschen Gepäck, du trägst ja schon das meiste...tja. Weg, daran hab ich auch schon gedacht. Vielleicht sehen wir ja etwas ähnliches wie einen Pfad oder eben Weg....
Oder eine weitere Himmelsrichtung, Westen zum Beispiel.

Sir_Tom_1
18-09-15, 13:56
Ja, das könnte auch sein .. dann werden wir im Westen zuerst suchen, wenn wir da sind

Nach ca. einer halben Stunde sage ich

warte mal Synola .. ich glaube hier könnte die MItte sein ... blicke die Entfernung abschätzend nach links und rechts ... ja ... ich denke nun sind wir direkt im Norden des Berges ...

lasse Synola los und lege den Korb und das restliche Werkzeug ab

Hm .. ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich hab nach der Wanderei schon ein wenig Appetit bekommen ... wollen wir erst ein wenig was essen, bevor wir hier jeden Stein umdrehen

lächle Sie an und wische ihr vorsichtig einen kleine Tropfen Schweiss von der Stirn, der sich gerade auf den Weg zu ihrem Auge machte

Synola
18-09-15, 14:10
Du wirst lachen, aber dasselbe wollte ich gerade auch vorschlagen. Ich habe heute Morgen fast nichts essen können vor lauter Aufregung.

Suche mit Blicken den Berg ab, in der Hoffnung, einen kleinen Schatten zu erblicken....

Siehst du einen Schatten, ich seh keinen.....mit diesen Worten breite ich die Decke auf dem sandigen Gelände aus und beginne damit, den Korb auszupacken.

Einige Scheiben Weißbrot, Käse, Weintrauben, 1 Dose mit Würstchen und 1 mit Gurkenscheiben und Radieschen....und eine Flasche Wasser stelle ich auf die Decke und klopfe auf den Platz neben mir.

Dann mal guten Appetit.....

Erstmal einen Becher Wasser, ich bin halb verdurstet....fülle 2 Becher mit Wasser und reiche ihm einen an......streiche mit der anderen Hand über seine Wange und sehe in die wachen blauen Augen.....

Sir_Tom_1
18-09-15, 14:16
setze mich sehr nahe neben Synola und küsse leicht ihre Hand und nehme das Wasser - in ihre Augen fast versinkend sage ich ...

Na dann Prost mein Herzblatt ... auf eine erfolgreiche Suche

wir stossen mit den Bechern an und trinken jeder einen großen Schluck ... nehme mir dann ein Stück Käse und eine Weintraube und ... stocke

WEIN ... WEIN ... beginnt mit W .. siehst Du hier irgendwo eine Weinrebe oder so etwas ...

blicke mich suchend um ... erfolglos

also ich nicht

führe die Weintraube zu Synolas Mund und warte darauf dass sie diesen ein wenig öffnet

Synola
18-09-15, 14:38
Nur zu bereitwillig öffne ich den Mund und nehme sanft die Weintraube aus seinen Fingern, nicht ohne mit den Lippen eine kleine Weile an seinen Fingern zu verbleiben, stoße ein wenig mit der Zungenspitze an.... und sehe ihm dabei tief in die Augen......

Was sagtest du gerade....Weinrebe....schaue mich um...sehe aber auch keine.....

Greife zum Messer und schneide mit zitternden Fingern einige Stückchen Käse zurecht.....

Sir_Tom_1
18-09-15, 14:42
vergehe fast innerlich vor Hitze als Synola die Weintraube von mir nimmt und mir dabei diesen Blick zu wirft, der mich fast alles um mich herum vergessen lässt ... doch dann lässt sie ab, und kümmert sich um den Käse ... ich nehme mir noch ein Stück des bereits geschnittenen und eine Scheibe Brot dazu

Also ich sehe keine Weg, keine Weinreben, keinen Weg ... auch anderes mit "W" sehe ich nicht, kein Wasser, keine Wolke ... aber es muss doch etwas mit einem "W" zu tun haben ... blöder Hinweis ein "W" kann alles sein ...

Synola blickt starr auf die seltsam geformten Palmen sieht, welche ein Stück unterhalb kreuz und quer wachsen

Synola
18-09-15, 14:56
Ich sehe auf die Palmen.....aber sehe nicht wirklich etwas, denn der Blick seiner blauen Augen sagt mir mehr, als Worte es vermocht hätten. Vernehme seine Worte wie aus weiter Ferne und komme nur langsam in die Realität zurück....

Hmmm......plötzlich fällt mir ein Wort ein.....

Palmwedel - wenn er an Wedel dachte, könnte er die gemeint haben?

Sir_Tom_1
18-09-15, 15:03
Wedel .. ja .. nicht schlecht .. aber die sind ja oben ... ich dachte eher wir müssen unten suchen ...

rücke ganz nahe an Synola und drücke ihr zum Trost einen Kuss auf die Wange ... und dann sehe ich, dass selbe was Synola gerade sieht .. 4 Palmen die seltsam gewachsen sind ... und

Synola
18-09-15, 15:24
Unten suchen....tja dann, schauen wir mal näher hin....

Nehme noch ein Stück Käse und stehe dann auf, um zu den seltsam gewachsenen Palmen zu gehen.....

Sir_Tom_1
18-09-15, 15:26
ich folge Synola, als ich neben ihr stehe drücke ich Synola an mich ... ich kann meinen Augen nicht glauben ...

Sir_Tom_1
18-09-15, 15:31
drücke Synola noch ein wenig fester und denke bei mir .... mein Vater war fertig mit Reden ...

Synola
18-09-15, 15:38
Schaue zu ihm hoch und merke, wie er überlegt......

Was denkst du? Ich bin mir nicht sicher......

Sir_Tom_1
18-09-15, 15:44
Ich denke wir stehen vor dem W ... er meinte kein Wort mein Herzblatt er meinte buchstäglich den Buchstaben -> und da ist er ... mit ein wenig Phantasie geht das doch als W durch, oder was meinst Du?

bin auf einmal sehr unsicher und weiß auch nicht so recht ob wir hier nun weitermachen sollen

Meinst Du ich soll die Schaufel und Hacke holen ...

schaue fragend in ihr hübsches Gesicht und meine eine Träne erkennen zu können ... wische diese sanft mit einem Finger weg

Synola
18-09-15, 15:53
Hab ich dir schon gesagt, dass ich dich sehr liebe....?

Ich kann mir gar nicht erklären, warum mir gerade jetzt die Tränen in die Augen kommen, vielleicht der Gedanke an seinen sterbenden Vater....ach, es ist alles so verworren....

Entscheide du, ich kann es nicht......flüstere ich.

Sir_Tom_1
18-09-15, 16:03
Ja, das hast Du .. und ich höre es immer wieder gern ... aber ich liebe Dich mehr ...

entferne auch die restlichen Tränen und küsse ihre, durch die Tränen, feuchten Lippen sehr sanft

Sir_Tom_1
18-09-15, 16:17
löse den Kuss und hole schnell den Spaten und die Hacke und gehe zurück zu Synola und nehme sie fast ziehend mit unter das "W"

.. willst Du Hacke oder Schaufel

Synola
18-09-15, 16:21
Ich nehm die Schaufel......strahle ihn an und die Sonne wird noch um einiges heller als vorher schon.

Sir_Tom_1
18-09-15, 16:28
OK mein Herzblatt, dann gehe mal ein Stück zur Seite ...

ich hole weit mit der Hacke aus und ziehe diese mit aller Kraft über meine Kopf hinweg Richtung Boden ... die Hacke versinkt weit im Boden und es macht nicht das erwartete Geräusch ... im Gegenteil ... die Hacke steckt fest ...

Nanu .. Synola ... Herzblatt ... ich denke wir stehen hier nicht direkt auf dem Boden ... lass uns mal die ganzen Wedel hier entfernen

Sir_Tom_1
18-09-15, 16:39
wir arbeiten fleissig

Synola
18-09-15, 16:42
Puuhhh....schweißtreibende Arbeit.....die Schaufel in die Erde rammt, die zum Glück nicht ganz so hart ist, weil er mit der Hacke vorarbeitet.....

Sir_Tom_1
18-09-15, 16:48
Als wir die Fläche gesäubert haben, sehen wir, dass wir auf einer Art "Luke" stehen ... einer Lucke aus zusammengebunden Palmenstämmen ..mein Herz schlägt immer schneller ... und diesesmal ist nicht nur Synola daran Schuld

Herzblatt ... ich denke wir brauchen Licht ... holst Du mal die Kerzen aus dem Korb während ich hier die Stämme entferne ...

bei den Worten hole ich mein Taschenmesser heraus und beginne die Stricke zu zerschneiden und die Stämme wegzurollen ....

Sir_Tom_1
18-09-15, 17:02
als alle Stämme weg sind .. ist vor mir ein Loch mit einem Durchesser von ca. 1 Meter und ich schaue hinein, sehe aber nichts ... das Lock geht leicht abfallend in Richtung Berg

Synola
18-09-15, 17:06
Ich laufe natürlich sofort zum Korb und krame nach den Kerzen, das Herz klopft bis zum Hals und aufgeregt suche ich nach den Streichhölzern.

Endlich gefunden....laufe zurück und beginne damit, die Kerzen zu entzünden

Meine Güte, das ist wirklich nichts für schwache Nerven....siehst du schon was?

Sir_Tom_1
18-09-15, 17:13
mit der Kerze voran krieche ich in den Tunnel ...

nein .. mein Herzblatt ich sehe trotz der Kerze nicht viel ... sieht nicht nach einer großen Höhle aus ..

also ich komplett im Loch verschwunden bin rufe ich nach hinten

Moment ... hier liegt etwas rum ... ich komme zurück ... Herzblatt .. zieh mich an den Füssen raus .. hier hinten funkelt es ohne Ende ...

Synola
18-09-15, 17:26
Ich packe beherzt zu und ziehe, so kräftig ich kann....uppss, ganz schön schwer, der Mann.....

Waaaaas.....was funkelt da, kannst du es erkennen? rufe ich

Sir_Tom_1
18-09-15, 17:28
als ich draussen bin zeige ich Synola zuerst nicht was ich in der Hand habe

Synola ich glaub ich weiss was da drin ist ... da drin hat es gefunkelt .. und zwar ...

fasse langsam an den Anhänger ihrer Kette ..

erinnerst Du Dich an die Geschichte bzgl. der Kette?

mit dieser Frage .. nehme ich die Hand hervor und öffne sie ... ich halte eine ca. 5cm großen Smaragd in Händen

Synola
18-09-15, 17:34
Ich starre auf den Edelstein in seiner Hand und dann mit großen Augen ihm ins Gesicht.

Also doch.....das meinte er, als er sagte, es würde sich alles ändern....vielleicht gibt es noch mehr davon? Konntest du da was erkennen?

Sir_Tom_1
18-09-15, 17:40
Mein Herzblatt .. da unten schimmert es nur so vor sich hin ... alles grün ... so grün wie deine Augen ... nur glänzen Deine Augen noch viel viel schöner

bei diesen Worten umarme ich sie und drücke meine Lippen auf ihre

Wir müssen hier alles wieder schnell verdecken, sage ich zu ihr ... das darf keiner finden ... hilfst Du mir wieder dabei .. das bleibt unser Geheimnis ... den einen Stein nehmen wir mit ...

werfe den Stein gezielt in den Proviantkorb

Synola
18-09-15, 17:48
Mir bleibt fast das Herz stehen bei seinen Worten....erwidere den Kuss und helfe dann mit, die Stelle wieder so herzurichten, dass sie mit der umliegenden Gegend verschmilzt.

Es sieht ganz danach aus, als hätten sie hier einen wahren Schatz gefunden und das würde bedeuten.....

Ich denke nicht weiter, da muss ich in aller Ruhe mit Tom noch reden.....erstmal das eben Erlebte verarbeiten.

Synola
18-09-15, 18:04
Tom ergeht es nicht viel anders als mir und wir packen schweigend alle Utensilien zusammen und machen uns dann auf den Weg zurück zur Kutsche.

Nach dem langen Fußmarsch sind wir beide heilfroh, als wir zur Baumgruppe kommen, verstauen schnell die Gerätschaften und Körbe und steigen auf den Kutschbock.

Erst nachdem Finja in einen langsamen Trab fällt, finden wir unsere Stimmen wieder und beginnen damit, einen Plan zu schmieden, wann wir den gesamten Schatz holen werden, denn zu viel Zeit sollte natürlich nun auch nicht verstreichen. Am besten würden wir dafür direkt am frühen Morgen wieder losziehen, um bis zum Abend alles zu schaffen.

Ich werde mir dann noch einmal zwei Tage Urlaub nehmen, vielleicht schon in der nächsten Woche, kündige ich an.

Einige Meter weiter können wir die ersten Bäume erkennen, nun sind wir bald wieder im Wald und dann nichts wie heimwärts, zum Forsthaus.

Sir_Tom_1
30-07-18, 10:52
An sandigen Ufer angekommen betreten wir die Insel. Der Kapitän gibt dem zuvor an den Riemen sitzenden Matrosen den Befehl beim Ruderboot zu bleiben.

So verlassen wir zu Dritt den Strandbereich - ich voran und hinter mir geht der Matrose mit der Flinte, welche er immer noch auf mich richtet, und am Ende der Kette folgt der Kapitän.

Schon bald sind wir bei dem Baum angekommen, an dem Synola damals Finja samt Kutsche festmachte ....

Sir_Tom_1
06-08-18, 09:31
Nach einer gefühlten Ewigkeit der Wanderei kann ich vom schroffen Felsübergang zum Wald die 4 Palmen erkennen.

HIER ...

rufe ich Huntington zu und lasse die folgenden Worte leiser folgen

... da vorne ... wo die Felsen aufhören ... und die Palmen beginnen ... da ist der Eingang ...

Der Kapitän schaut mich gierig grinsend an und geht mit immer schneller werdenden Schritten auf die Bäume zu. Dort angekommen nimmt er sein Gepäck vom Rücken und gibt mir die Schaufel, welche daran befestigt war und befielt mir anzufangen und dem Matrosen weiter auf mich zu zielen.

Die Schaufel lege ich zuerst beiseite und beginne damit die Palmblätter zu entfernen, die Synola und ich vor so langer Zeit hier wieder so platziert hatten, wie sie nun immer noch liegen ...

... meine Gedanken schweifen ab, hin zu ihr, doch ein rüder Stoss in meinen Rücken durch die Flinte holt mich ins hier und jetzt zurück ...


... so greife ich nun nach der Schaufel und verringer damit die Sandschicht .... kurz darauf liegt sie vor uns ... die Luke ...

Sir_Tom_1
13-08-18, 10:07
als ich mich erhebe, bemerke ich den starren Blick von Kapitän Huntington auf die Planken, die den Eingang versperren ... und als er leise vor sich hin murmelt:

... es ist also wahr ...

... läuft ein wenig Speichel über seine Lippen. Leicht hektisch befielt er dem Matrosen mich - an einem Baum gelehnt - in Schach zu halten, während er sich selbst daran macht die losen Bretter zu entfernen und den Eingang frei zu legen.

Kurz danach blickt er in das schwarze Loch ... dreht sich zu seinem Gepäckstück ... öffnet es und holt eine Kerze heraus ... entzündet diese und begibt sich dann in die Dunkelheit der Höhle.

Ich warte derweil auf meine einzige Chance mich aus meiner misslichen Lage zu befreien ... und da kommt sie ...

Lautes Lachen und Jubelgeschrei kann man aus der Höhle entnehmen und der Matrose wendet seinen Blick von mir ab, hin zum Loch.

Jetzt oder nie

sage ich - kaum hörbar - zu mir selber und bin dabei mich in eine rasche Bewegung zu versetzen .... doch dann durchfährt mich ein kleiner Schreck, als ich etwas an mir vorbei zischen höre ...

Sir_Tom_1
17-08-18, 13:45
Was war das ...

frage ich mich in Gedanken und dann sehe ich wie der Matrose, ohne eine Laut von sich zu geben, von einem Pfeil - mitten in die Brust - getroffen, zusammensackt.

Ich bin zu erstaunt und bevor ich die Möglichkeit nutzen kann nach der Flinte zu greifen, erscheint der Kapitän aus der Höhle, sieht den Matrosen dort liegen und wendet seinen Blick auf mich.

Sein Gesichtsausdruck ändert sich von Freude zu Wut ... er zieht seine Pistole ... doch da vernehme ich nochmals das surrende Geräusch ...

Huntington ist getroffen und lässt die Pistole fallen, und führt seine Hände an den Pfeil, welcher sich in seiner linken Oberkörperhälfte befindet.

Und wieder ändert sich seine Mimik ... diesesmal ist reines Entsetzen daraus zu lesen ... er sinkt auf die Knie und dann zur Seite und macht seinen letzten Atemzug ...

Auch ich sinke nun auf die Knie ... mein Herz schlägt so schnell, dass mich das Pochen in den Schläfen schmerzt ... ich frage mich in Gedanken, was sich denn da nun in den letzten Sekunden abgespielt hat ... finde aber keine Antwort ... und so hebe ich die Arme langsam in die Höhe und rufe mit zögerlicher Stimme ...

HALLO ... WER AUCH IMMER ... DA IST ... ICH ... ERGEBE MICH

Sir_Tom_1
20-08-18, 11:10
Nach einer gefühlten Ewigkeit bei der ich kein Wort, sondern nur ein kurzes Rascheln im Gebüsch, vernehmen konnte, nehme ich die Arme herunter und stehe auf.

Verdutzt blicke ich um mich und dann auf die 2 Leichen vor mir - denke kurz nach - und fasse einen Plan.

Zuerst bedecke ich den Eingang zur Höhle wieder mit den Brettern und nachdem ich ein wenig Sand darauf geschaufelt habe, lege ich die Palmenblätter wieder darüber ...

... in diesem Moment höre ich entferntes Grollen - wie Donnerschläge bei einem Gewitter .... ich blicke nach oben und kann aber keine Wolke erkennen ... kratze mich danach am Haupt und senke meinen Blick zurück zum Boden - hin zum Kapitän und seinem Matrosen.

Na gut ... ich will mal nicht so sein ...

sage ich zu den Toten gewandt und hebe die Schaufel auf und beginne, ein wenig entfernt von der Höhle, ein großes Loch zu graben ...

Sir_Tom_1
23-08-18, 10:59
Als die Beiden in ihren Gräbern liegen, setze ich mich kurz und nehme mir den Rucksack von Kapitän Huntington und zu meiner positiven Überraschung finde ich darin meine ganzes für mich wichtiges Hab und Gut ... sogar das goldene Fernrohr ... ich wühle weiter, doch das was ich suche finde ich nicht .. skteptisch blicke ich Richtung "Grab" ...

Er wird doch wohl nicht ...

bei diesen Worten stehe ich auf und durchsuche die Jackentasche von Huntington und finde das Gesuchte und sage bestimmt

... das ist meine Uhr ...

werfe dem toten Kapitän dabei einen verächtlichen Blick zu und verfrachte angesäuert mit dem Fuss etwas Sand über seinen Kopf. Begebe mich zurück zum Rucksack und öffne dabei ganz behutsam die Uhr ... puste ein paar Mal darüber und halte sie dann an mein Ohr ...

... sie tickt ...

stelle ich mit Freude fest und stecke diese zugeklappt in meine Jackentasche, dort wo DIESE Uhr hingehört. Auch die anderen Utensilien, welche mir gehören, nehme ich an mich.

Den Rucksack samt restlichen Inhalt und auch die Flinte und Pistole werfe ich zu den Toten und beginne das Grab mit Erde und Sand zu bedecken ....

Sir_Tom_1
23-08-18, 16:08
... nach getaner Arbeit stütze ich mich lässig an den Schaufelstiel und begutachte aus einiger Entfernung den Ort des Geschehens.

Ja ... gut ... wenn man davon nichts weiß, sieht man auch nichts ... nun an, dann werde ich mich mal um den Matrosen beim Boot kümmern müssen

hebe bei diesen Worten die Schaufel an und drehe diese um und blicke auf das Schaufelblatt, mit dem ich dem Kerl gleich einen "Scheitel" ziehen werde ...

So mache ich mich auf den Weg ... am Baum angekommen verlangsamere ich meine Schritte soweit, dass man meine Bewegung schon pirschen nennen kann und halte die Schaufel so, dass ich jederzeit damit zuschlagen könnte ...

Unweit der Stelle, an der wir an Land gingen, luge ich durch ein Gebüsch an den Strand und sehe ... NICHTS

Ich verharre ein paar Minuten hinter der Deckung und lausche angespannt auf jedes Geräusch ... NICHTS

Schlussendlich fasse ich den Entschluß den Strand zu betreten und ich erblicke ... Fußabdrücke, welche hin zum Meer führen ... ich folge diesen und sehe, dass diese an einer Stelle enden, an der sich ein roter Fleck im Sand befindet ... daneben eine Schleifspur ... auch dieser folge ich ein paar Meter ... bis diese durch eine Spur eines Ruderboots, welche vom Strand ins Meer führt abgelöst wird ...

Verdutzt setze ich mich in den Sand und fahre mir mit der Hand durch die Haare und frage mich selbst

Was ist denn hier passiert ...

Nach ein paar Minuten des sinierens meine ich mir ein Bild der Vorkommnisse hier machen zu können und beginne zu grinsen, erhebe mich und verlasse den Strand und schreite vorsichtig an der Küste entlang in Richtung Ankerplatz des Schiffes ...

Sir_Tom_1
24-08-18, 14:02
Auch hier werde ich langsamer je näher ich an den Küstenabschnitt komme, von dem aus man das Schiff der East-India-Company sehen müsste - jedoch ist auch hier ... NICHTS

Wo ist das Schiff ... Was geht hier vor ... vielleicht kann ich was entdecken, was Licht hinter diese ganze Sache bringt ...

so führe ich das Fernroh an mein Auge und überblicke damit das Meer und sehe ... NICHTS ... doch halt, da schwimmen ...

... HOLZTEILE!

Irgendwie glücklich und erleichtert über diese Situation setze ich mich ratlos auf einen Felsen, denke über alles Geschehene nochmals nach und da kommt mir das "Donnern" in den Sinn, welches ich vorhin hören konnte ... schüttle kurz den Kopf ...

Kann das sein?

frage ich mich laut selbst und wende den Blick nach oben und spreche leiser weiter

Du meinst es wirklich gut mit mir ... Danke für die irdische Hilfe, welche Du mir zuteil werden lässt ...

Der Danksagung lasse ich noch ein "Vater unser" folgen, bekreuzige mich danach, und schiebe das Fernrohr wieder zusammen und tausche es in der Jacke gegen die Uhr und sage leise glücklich zu mir selbst ...

Na dann ... mein Goldstück ... nun werde ich Dich mal ein wenig zweckentfremden ...

... lese die Zeit ab und schaue dann nach oben ... orientiere mich, indem ich mich ein paar mal um mich selbst drehe ... blicke nochmals auf die Uhr und die Sonne ... und verschwinde im Wald, der hier an die Küste grenzt ....