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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Fortsetzung nach T2T - meine Story (noch keinen Titel)



Profp
19-12-05, 17:00
Also Leutz, auch ich begeb mich mal unter die Schriftsteller und schreib ne Fortsetzungsgeschichte von T2T. Ich hab da schon so einige gute ideen im Kopf, nun muss ich sie nur noch Papierfähig machen... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif Das hab ich heute mal so hinbekommen:

Die aktuellste Version vom 11.1.06 (http://rapidshare.de/files/10873020/POP_fortsetzung.doc.html)

Es ist bereits Nacht geworden, aber der Prinz und Farah befinden sich immer noch auf dem Turm.
"žDas war ja eine unglaubliche Geschichte, Prinz, die ihr mir erzählt habt.", sagt Farah voller Bewunderung.
"žJa, das ist sie.", antwortet er ihr. "žAber ich versichere euch, dass jedes Wort wahr ist."
"žIhr habt Mut bewiesen, ihr habt nicht nur euer Schicksal geändert, sondern wolltet auch die Herrscherin der Zeit vor ihrem Schicksal bewahren."
"žDas wollte ich, ja.", sagt der Prinz, aber in seinem Gesicht zeichnet sich Trauer ab. Er steht von dem kalten Boden auf, auf dem die beiden sassen, geht zu dem Geländer des Turmes und blickt über Babylon. "žAber ich konnte es nicht. Ich hab am Ende alles nur noch schlimmer gemacht."
"žJetzt ist es aber vorbei, und eine neue Zeit kann für euch, für uns beginnen.", sagt Farah zu ihm und fasst ihm behutsam an die Schulter. Der Prinz nimmt ihre Hand und sieht sie an. Es kommt ihm so vor, als wären sie wieder bei den geheimen Bädern in Azad. Ihm ist die Situation so vertraut, so nah wie damals, und für Farah ist alles neu. Sie hat keinerlei Erinnerungen, was damals vor sieben Jahren geschehen ist.
"žKommt, es ist schon sehr spät.", sagt Farah. "žIhr müsst euch von den Strapazen erholen können. Gehen wir schlafen."
Farah und der Prinz entfernen sich von dem Turmgeländer und gehen in Richtung Schlafgemächer. Die ganze Zeit über schaut sich der Prinz umher, als ob er zum ersten Mal diese Gänge entlang schreitet. Farah bemerkt das Verhalten des Prinzen, aber sagt nichts dazu, da sie nun weiss, was der Prinz durchmachen musste, um endlich seinen Frieden zu finden.
Sie treten in eines der Schlafgemächer ein. Durch das offene Fenster weht der Vorhang sanft hin und her und der aufgehende Mond erhellt das Zimmer. Das Gemach ist edel eingerichtet, die Möbel sind aufwändig hergestellt und mit verschiedenen Symbolen verziert. Viele Pflanzen verleihen dem Zimmer eine natürliche Atmosphäre und das grosse Bett ist mit den besten Laken bezogen, die das Schloss zu bieten hat.
"žIch lass euch dann mal alleine.", sagt der Prinz zu Farah und will aus dem Zimmer gehen, doch Farah hält ihn zurück.
"žBitte, geht nicht.", sagt sie. "žBleibt bei mir."
"žAber...", doch weiter kann er nichts sagen. Farah presst sich an den Köper des Prinzen und küsst ihn. Zuerst ist der Prinz überrascht von der plötzlichen Aktion von Farah, aber dann geniesst er die Berührung ihrer Lippen.
"žKhack o lokiam.", entfährt es dem Prinzen. Farah huscht ein Lächeln über den Mund. Dann nimmt sie die Hand des Prinzen und geht mit ihm zusammen zum Bett. Und wieder kommt dem Prinzen die Szene in den geheimen Bädern in den Sinn. Dieselbe Situation ist ihm wohlbekannt. Doch er geniesst sie, als würde er sie zum ersten Mal erleben, genau wie Farah. Erschöpft schlafen sie nebeneinander ein.

Es ist noch Nacht, die Sonne ist noch immer verborgen. Farah und der Prinz schlafen tief und fest. Doch plötzlich höt der Prinz eine Stimme: "žPrinz, helft mir." Er wacht auf. Wer hat ihn da gerufen? Niemand ist zu sehen.
"žFarah, wart ihr das?", fragt er sie. Doch Farah schläft. War es nur ein Traum? Oder hat er sich das nur eingebildet? Er kann nicht mehr einschlafen. Er steht auf und zieht sich spärlich an.
"žWer war das? Wer hat nach mir gerufen?", fragt sich der Prinz leise zu sich selbst. Langsam läuft er zum Fenster. Der Vollmond geht langsam unter, erhellt aber immer noch die Stadt.
"žDiese Stimme. Ich bin mir sicher, ich kenne sie." Doch plötzlich schiessen dem Prinzen Bilder durch den Kopf. Er sieht Farah, ein Gespräch mit dem alten Mann, eine grosse Sandwolke. Die Bilder verschwinden. Was war da gerade geschehen?
"žNein, nein, das kann nicht sein. Der Sand wurde vernichtet, das kann nicht sein.", denkt sich der Prinz. Sein Kopf schmerzt. Die Schmerzen werden so stark, dass der Prinz ohnmächtig zu Boden fällt...

TeeAlk
20-12-05, 01:42
Entschuldige bitte, Profp, aber wenn du schon die deutsche Synchro und diesem so genannten Pluralis Majestatis nutzt, dann schreib bitte "Ihr", "Euer" usw. auch am Anfang groß.
Und, äh ..., nachdem die beiden also miteinander genossen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif haben, würde ich zum persönlichen "Du" wechseln. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Corona.Extra
20-12-05, 03:47
Wann kommt die Fortsetzung? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Keksus
20-12-05, 07:31
Noch ne Story. Darf ich darum bitten die als TXT Datei zusammenzufassen und zu uppen? Ich les das lieber abends im Bett als im Forum ^^

edit:
Ok...hm...nett ^^ *auf Fortsetzung wart*

Profp
20-12-05, 13:58
@Keks: is gut, werd ich machen

@TeeAlk: Warum ich immer noch in der Siezenform schreibe? Ganz einfach, ich bin der Meinung, dass früher man gleichwertige, adelige und hochrangige immer mit Sie angesprochen hat und nur die niedriegen (Sprich Sklaven, Diener) mit Du...

@alle: ich werd schauen, ob ich heut noch etwas mehr schreiben kann... denn viel hab ich schon im kopf, aber es muss alles noch sehr ausgeschmückt werden, dass es eine gewisse länge der Geschichte erreicht werden kann...

Profp
25-12-05, 18:13
sry, gibt Doppelpost, ich weiss, aber ich bring mal nen neuen Abschnitt:

"žPrinz, wacht auf.", ruft Farah und rüttelt an seinem Köper. Langsam kommt der Prinz wieder zu sich. Es ist bereits Tag geworden, die Sonne erhellt den ganzen Raum. Behutsam richtet er sich auf. Da sieht er, dass auch der alte Mann im Zimmer ist. Ruhig wie immer steht er da, doch auf seinem Gesicht zeichnet sich die Sorge ab.
"žWas ist passiert?", fragt der Prinz.
"žIch weiss es nicht. Ich hoffte, ihr könntet es uns erklären.", sagt Farah. Der Prinz setzt sich auf das Bett. Mühsam versucht er, sich an die vergangene Nacht zu erinnern.
"žEs war wie in Azad. Diese Visionen, diese Bilder... sie schossen plötzlich durch meinen Kopf. Aber es war anders... schmerzhafter... als ob mein Kopf anfangen würde, zu explodieren. Wie aber sollte das möglich sein? Damals konnte ich mithilfe des Sandes in die Zukunft sehen, doch jetzt ist er aus dieser Welt. Wie also sollte das möglich sein?"
Farah bleibt stumm, sie kennt keine mögliche Antwort darauf. Sanft fährt sie durch sein langes, schwarzes Haar.
"žDer Sand der Zeit.", spricht plötzlich der alte Mann los, "žEr mag aus dieser Welt fort sein, doch er ist nicht für immer verschwunden."
"žWie meint ihr das?", fragt der Prinz überrascht, doch er weiss die Antwort schon, bevor der alte Mann etwas sagt.
'Diese Welt war nicht für mich bestimmt. Aber es gibt andere. Ich werde meinen Platz finden....'
Kaileenas Worte hallen in seinem Kopf.
"žSie war es.", flüstert der Prinz leise. "žSie braucht meine Hilfe."
"žWie?", fragt Farah. Sie verstand zwar die Worte die er sagte, doch nicht dessen Bedeutung.
"žBevor ich diese Visionen bekam, höte ich eine Stimme um Hilfe rufen. Ich bin mir jetzt sicher, dass es Kaileena gewesen sein muss. Aber wie? Sie hatte doch all den Sand in meinem Köper entfernt."
"žVielleicht doch nicht alles.", wirft der alte Mann ein. "žNur sie kennt die ganze Macht des Sandes. Es wäre möglich, dass gewisse Kräfte immer noch in euch existieren. Ihr seid der einzige der noch lebt, der vom Sand der Zeit infiziert war. Es wäre möglich, dass ihr so eine Verbindung zu der Herrscherin erhalten habt, die weit über die Grenze dieser Welt reicht."
"žAber wenn es denn so sei.", sagt der Prinz und steht auf. "žWie sollte ich ihr helfen können? Ich habe nicht die Macht dazu."
"žWarum solltet Ihr der Herrscherin denn helfen?", fragt Farah in einem energischen Ton. "žIch habe selbst gehöt, was sie gesagt hat. Sie hat ihren Platz in einer anderen Welt gefunden. Wenn es das Schicksal nicht gut mit ihr meint, ist das zwar tragisch, aber es sollte euch nicht mehr kümmern. Ihr habt hier wichtigeres zu tun. Das Volk braucht einen neuen König."
"žIch weiss.", sagt der Prinz zu Farah, steht dennoch mit dem Rücken zu ihr. "žDoch ich habe keine Kraft mehr dazu. Das Königreich muss wieder von Anfang an aufgebaut werden, da der Vezir alle Soldaten, Wächter, Diener, einfach alle umgebracht hat. Ich habe mich zu lange damit beschäftigt, mein Schicksal zu ändern. Ich bin ausgelaugt... zu schwach um jetzt eine solch wichtige Position zu übernehmen."
"žAber wer soll denn nun über Persien regieren, wenn nicht ihr? Ihr seid der einzige Nachkomme von König Sharaman. Es gibt sonst keinen mehr, der einen rechtmässigen Anspruch auf den Thron hat."
"žBitte Farah, versteht doch. Ich... ich brauche Zeit, um über meine Zukunft nachzudenken. Bis gestern wusste ich noch nicht einmal, ob ich eine Zukunft habe...", sagt der Prinz und dreht sich dabei zu Farah um, die immer noch auf dem Bett sitzt.
"žEs tut mir leid.", sagt sie und steht auf. "žEs ist nur... der Gedanke, dass ihr euch wieder in Gefahr stürzen wollt, um ihr Schicksal zu ändern. Ihr habt doch selbst erlebt, dass dabei alles nur noch schlimmer werden kann."
"žJa, leider nur zu gut.", sagt er und wendet den Blick von ihren Augen. "žAber hat sie nicht auch Frieden verdient? Kann sie denn nicht in einer Welt leben, in der man nicht nach ihrem Leben trachtet?"
"žWie kommt ihr denn darauf, dass nach ihrem Leben getrachtet wird?", fragt Farah mit stutzigem Blick.
"žEs ist nur so ein Gefühl. Weshalb sollte sie mich denn sonst um Hilfe rufen? Doch eines versteh ich dennoch nicht. Sie kann doch in die Zukunft sehen. Aber anscheinend hat sie nicht gesehen, dass die neue Welt nicht besser sein wird als diese."
"žEs könnte sein, dass sie nur die Zukunft in dieser Welt kennt.", sagt der alte Mann. "žAber andererseits könnte sie auch mehrere Zukunftsversionen sehen."
"žBevor wir mit dem Schiff hierher kamen, sagte sie, dass von allen möglichen Schicksalen dies das vielversprechendste sei. Ich denke, dass sie mehrere Möglichkeiten der Zukunft gesehen hatte, doch auch in dieser Version starb sie. Deshalb wollte sie mich töten, damit sie leben kann. Aber ich habe dies verhindert und sie hierher gebracht, nur damit sie wieder stirbt."
"žAber dafür lebt ihr.", sagt Farah zu ihm. "žUnd das ist wohl das vielversprechendste daran. Ihr konntet immerhin eurem Schicksal entgehen. Selbst wenn ihr von Kaileena getötet worden wäret, der Vezir hätte keine Ruhe gegeben und sie getötet. Und dann wäre niemand da gewesen, um ihn aufzuhalten."
"žJa, das stimmt. Aber hier geht es nun nicht mehr um das, was hätte sein können, sondern was sein kann. Kaileena wusste, was sie hier in Babylon erwartet, doch anscheinend nicht, was danach sein wird. Ich habe ihr versprochen, dass sie in Frieden leben kann, und da dies hier nicht möglich ist, will ich dafür sorgen, dass sie es in einer anderen Welt kann. Aber ich weiss dennoch nicht, wie ich zu ihr gelangen könnte."

@Keksus... ich werd nun immer die aktuellste Version im ersten Post als File zum runterladen hinbringen... mit Datum...

Keksus
25-12-05, 18:16
@profp

Thx. Für den DL-Link und für die Fortsetzung http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Endlioch wieder was zum lesen ^^

Profp
11-01-06, 16:17
So, ich hatte mal wieder Lust, an meiner Story weiter zu schreiben...

"žPrinz, ihr müsst euch damit abfinden, dass ihr Kaileena diesmal nicht mehr helfen könnt.", sagt Farah.
"žBitte geht jetzt. Beide.", sagt der Prinz, wendet sich von ihnen ab, läuft zum Fenster und sieht über die Stadt. Farah möchte noch etwas sagen, doch der alte Mann hält sie davon ab. Er nimmt sie sanft bei der Hand und verlässt mit ihr das Zimmer. Der Prinz ist ganz in seinen Gedanken versunken.
"žIch möchte ich helfen, aber wie? Ich könnte tagelang darüber nachdenken, wie ich zu ihr gelangen könnte, und dennoch keine Lösung finden. Warum hat sie mich um Hilfe gebeten? Und vor allem wie?", denkt sich der Prinz. Doch auf einmal hat er einen Geistesblitz.
"žWenn Kaileena mit mir Kontakt aufnehmen konnte, kann es sein, dass es auch von meiner Seite her klappen könnte.", sagt der Prinz leise vor sich hin. "žEinen Versuch ist es Wert." Er geht zurück zum Bett, legt sich hin, schliesst seine Augen und versucht sich zu entspannen. Die ganze Zeit denkt er nun an Kaileena. "žKaileena, höt ihr mich?", schwirrt in seinem Kopf herum. Eine Weile sind nur seine Worte in seinen Gedanken, doch plötzlich ist da eine weitere, eine weibliche Stimme:
"žJa Prinz, ich kann euch höen." Völlig erschrocken über diese Worte, öffnet der Prinz seine Augen und springt vom Bett auf. Einige Sekunden lang kann sich der Prinz nicht rühren, zu überrascht ist der, dass es geklappt hat. Nachdem er sich wieder etwas beruhigt hat, schliesst er im stehen erneut die Augen.
"žBitte, ich muss mit euch reden.", denkt er diesmal. "žIch muss mit euch reden."
Da durchdringt ihn einen stechenden Schmerz in seinem Kopf. Voller Schmerz schreit der Prinz auf und sinkt auf die Knie. Der Schmerz wird immer stärker, so stark, dass der Prinz wieder ohnmächtig wird. Doch diesmal hatte er keine Bilder, die er sah.
Die Ohnmacht ist nicht von langer Dauer. Als er wieder aufwacht, ist er immer noch im selben Zimmer. Er sieht eine Person vor sich. Zuerst denkt der Prinz, es ist Farah, die in das Zimmer gerannt war, als sie den schmerzerfüllten Schrei höte. Doch er täuscht sich. Vor ihm steht Kaileena, in Fleisch und Blut.
"žWie... wie ist das möglich?", fragt der Prinz. "žWie kamt ihr wieder hierher?"
"žIch bin nicht wirklich hier.", sagt Kaileena mit ihrer sanften Stimme. "žWir sind in der Geisterebene. Ich habe euch auf denselben Weg hierher gebracht, wie es der dunkle Prinz getan hatte."
"žAber wie...?" Der Prinz versteht nichts. Es war ihm schon ein Rätsel gewesen, wie sein dunkles Ich plötzlich vor ihm stehen konnte.
"žAls ich euch von dem Sand der Zeit befreit hatte", fängt Kaileena mit der Erklärung an, "ž da hab ich einen kleinen Rest von dem Sand in eurem Köper gelassen. Es war genug, damit ihr die Stärke beibehieltet, die der Sand einem Menschen verleiht. Ich wollte euch damit ein Geschenk machen, doch stattdessen nutzte eure dunkle Seite dies aus, um einen letzten Versuch zu starten, euren Köper zu übernehmen."
"žZum Glück konnte ich ihn dennoch besiegen. Er war nicht mehr stark genug.", sagt der Prinz. "žAber was ist mit diesen Bildern? Warum tauchten die auf einmal in meinem Kopf auf? Sind das etwa Visionen? Solche wie ich sie damals in Azad hatte?"
"žEs tut mir leid, dass ihr nun meinetwegen solche Schmerzen habt. Das wollte ich nicht. Ich hatte keine Ahnung, was der Sand in euch alles anrichtet. Ich hoffe, ihr könnt mir diesen Fehler verzeihen." Tränen zeichnen sich in ihren Augen ab. Der Prinz sieht, dass Kaileena ihm nur helfen wollte, dass sie das alles nicht mit Absicht getan hatte.
"žWarum habt ihr mich um Hilfe gerufen?", will der Prinz nun wissen. "žWie soll ich euch helfen? Ihr seid nun nicht mehr in dieser Welt, wie sollte ich zu euch gelangen?"
"žWie ihr wisst, kann ich nicht nur eine Zukunft sehen, sondern mehrere.", sagt Kaileena. "žAber diese verschiedenen Zukünfte sind immer in der selben Welt. Ich weiss, dass viele andere existieren, doch kann ich nur die Zukunft sehen, in der ich gerade existiere. Als ich in einer anderen Welt ankam, durchfluteten mich viele Visionen. Doch die eine war schrecklicher als die andere. Es spielte keine Rolle, welche Zukunft eintreffen würde, mein Tod wäre wieder gewiss. Damit hätte ich mich abgefunden, doch es gab auch Versionen, in denen eure Welt eine Rolle spielte."
"žWas waren denn das für Möglichkeiten?", fragt der Prinz.
"žDurch meinen Tod und mithilfe von Magie übernahm mein Möder die gesamte Kraft des Sandes. Er wird dadurch zum Herrscher der Zeit. Doch er wollte nicht nur die Gewalt über seine Welt haben, sondern auch die der anderen Welten, also auch eure."
"žWäre das denn überhaupt möglich? Es würde ihn doch zuviel Energie kosten, wenn er durch die Welten gehen will."
"žJa, es wäre möglich.", antwortet ihm Kaileena. "žIhr habt recht, es würde ihn sehr viel Energie kosten. Doch mithilfe des Sandes wäre er unsterblich, also hätte er auch eine Ewigkeit Zeit."
"žDas klingt, als ob es wieder der Vezir wäre, der euch nach dem Leben trachtet.", sagt der Prinz.
"žNein.", sagt Kaileena. Der Prinz ist überrascht von der Antwort. "žIhr seid es, oder anders gesagt, eine schreckliche Version von euch. Das ganze Königreich leidet unter seiner Tyrannerei. Als ich mich von den Visionen erholt hatte, musste ich fliehen, denn er war schon hinter mir her. Ich landete schliesslich beinahe vor seinen Füssen. Im Moment bin ich in Sicherheit, doch es wird nicht mehr lange dauern bis er mich finden wird und seine, und vielleicht auch eure Welt, vernichten wird."
"žAber wie konnte er denn von eurer Existenz wissen?", fragt der Prinz.
"žAuch in dieser Welt gibt es die Mythologie von einer Herrscherin der Zeit, doch dort wurde sie noch nie gesehen. Bis gestern..."
"žKaileena, ich würde euch gerne helfen. Ich habe euch Ruhe und Frieden versprochen, doch stattdessen werdet ihr immer noch gejagt und getötet. Aber wie soll ich in eure Welt gelangen? Der Sand, der noch in mir ist, reicht niemals aus, um ein Portal in eure Welt zu öffnen."
"žIhr habt recht, ihr habt nicht die Macht dazu. Doch mein Schöpfer kann euch helfen."
"žEuren Schöpfer? Ich dachte, ihr existiert seit Anbeginn der Zeit?"
"žDas ist so nicht ganz korrekt. Ich wurde erschaffen, um über die Zeit zu regieren, doch vor mir gab es bereits Menschen... aber auch Hexen und Magier. Dass ich seit beginn der Zeit lebe, ist nur ein weit verbreiteter Irrtum. Als damals, vor vielen tausend Jahren, eine Hexe schwanger wurde, wollte sie mithilfe eines Zauberers das mächtigste Wesen erschaffen, das die Welt je gesehen hat. Ein Mädchen kam auf die Welt, und die beiden begannen, an dem Mädchen viele Zaubersprüche, Tränke und Flüche auszuprobieren. Mehrere Jahre später hatten sie ihr Ziel erreicht und sie erschafften ein Wesen, das die Macht hatte, in die Zukunft zu sehen und auch die Zeit zu manipulieren. Sie erschafften mich. Doch nur wenige Sekunden, nachdem ich geboren wurde, wurde ich von Visionen heimgesucht, die alle das selbe zeigten; meinen Tod. Und in den meisten Visionen kamt ihr vor, der mich töten wollte. Also schickte ich meinen Schöpfer in eure Zeit, damit er euch töten kann, bevor ihr überhaupt zur Insel der Zeit gelangen konntet. Ich schickte ihn zu euch, als ich noch ein kleines Kind ward. Doch er konnte es nicht übers Herz bringen, euch zu töten, also verschanzte ich mich auf der Insel und erschaffte die ganzen Sandwachen, damit sie mich vor euch beschützen können. Aber auch mein Schöpfer gab nicht auf. Er wollte euch davon abhalten, dass ihr zusammen mit eurem Vater Indien überfallen würdet, doch er hatte zuwenig Einfluss darauf, ihr ginget nach Indien. Und so nahm die Tragödie ihren Lauf."
"žAber wer ist euer Erschaffer? Wie kann ich ihn in solch kurzer Zeit finden?", unterbricht der Prinz ihre Geschichte.
"žNun, lasst mich noch ausreden.", sagt Kaileena mit ruhiger Stimme. "žAls ihr die Sanduhr geöffnet hattet und somit der Dahaka heraufbeschworen habt, suchtet ihr Rat. Mein Schöpfer wollte aber nicht, dass ihr zur Insel reist, also hat er euch von der Insel erzählt und was euch dort erwarten würde. Doch sein Plan ging nicht auf und ihr reistet dennoch los."
Langsam dämmert es dem Prinzen: "žIhr sagtet gerade, dass mir euer Schöpfer von der Insel erzählt hat. Wollt ihr etwa sagen, der Schöpfer ist..."
"žJa.", bricht Kaileena ihm ins Wort. "žIhr kennt meinen Erschaffer. Er ist seit eurer Kindheit euer bester Freund. Es ist der alte Mann."

Andrey-Delany
12-01-06, 11:39
so wie du das schreibst klingt das ja nach nem Bühnenstück, nem richtigen Drama, auch ma ne Variante, der Prinz auf der Bühne http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

blackpotter1987
12-01-06, 12:29
aber am ende beim satz vom profp " Er ist seit eurer Kindheit......."
ich frage mich wieso keine ferunde vom prinzen bekannt sind????

aber jetz zum text der is ganz gut
allerdings muss ich andrey zustimmen
aber trotzdem schreib weiter http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Profp
12-01-06, 14:49
Also beim schreiben stell ich mir das immer vor, als wäre es ein Film... ich schreibe kein Spiel, sondern eine Geschichte... Kämpfe wird es mit sicherheit geben, aber nicht an jeder Ecke wie in den Spielen...

Andrey-Delany
13-01-06, 09:56
Wenn du einen Film schreibst, schreibst du ein Skript und das ähnelt meist sehr einem Drama http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif