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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Handelshaus Neapel



romanwerber
18-10-08, 09:58
Roman, der nach einer stürmischen überfahrt von London in Neapel gelandet ist, inspiziert hier einen alten Palazzo, der als Handelsvertretung der Handelsgenossenschaft zu Annoport dienen soll. Das Haus gehöt der alten neapolitanischen Familie di Presto, deren letzter Vertreter, der Cavaliere Honoratio, die Vertretung übernehmen wird, da er völlig verarmt, ausser dem Palazzo nichts mehr besitzt.

romanwerber
18-10-08, 10:13
Roman ist sich inzwischen mit dem Cavaliere einig geworden und mietet für die Handelsgenossenschaft die zwei unteren Etagen des Palazzo di Presto.
Während er mit dem Cavaliere Honoratio noch ein Gläschen Wein aus dem Weinkeller des Hauses genießt, erreicht ihn die Post, die ihm aus London nachgesandt wurde. Roman wird aus den Zeilen des Barons nicht ganz schlau, beschließt aber, gleich morgen abzureisen und auch in Agathenburg nicht zu lange zu verweilen.

romanwerber
19-10-08, 12:19
Roman kehrt mit dem Cavaliere von einem Ausflug in die Umgebung zurück. Sie haben sich ein altes Weingut angesehen, das einem alten, sehr alten Baron della Rovere-Castima gehöt und der es verkaufen will, um mit seiner jungen Geliebten, einer schönen Wirtstochter mit dem Namen Faustina nach Venedig zu gehen und dort den Rest seines Vermögens zu verbrauchen, damit seine Erben, die seine Liaison nicht wollen, das Nachsehen haben. Roman will das Weingut kaufen und in die Handelsgenossenschaft einbringen, damit die Mitglieder der Handelsgenossenschaft dort von ihren anstrengenden Geschäften entspannen können. Der Cavaliere soll sich um alle weiteren Angelegenheiten deswegen kümmern.
Angekommen, packt Roman gleich seine Sachen, damit er in aller Frühe weiter nach Agathenburg zu Vetter Wilhelm reisen kann.

romanwerber
20-10-08, 13:33
Roman ist auf hoher See, es wird dunkel und vor ihm schimmern die Lichter des Hafens der Insel Agathenburg. Er freut sich, seinen Vetter Wilhelm wiederzusehen, es ist eine lange Zeit vergangen, seit sie sich das letzte Mal sahen.

romanwerber
21-10-08, 13:04
Cavaliere Honoratio Di Presto kleidet sich an, bestellt seine Kutsche und bricht zur Gesellschaft seiner Cousine, der Comtessa Pandolfini auf. Den späteren Abend wird er in Gesellschaft seiner Geliebten Maria, der Tochter eines Fischhändlers verbringen, mit der er zwei Kinder hat und der er eine Wohnung am Hafen von Neapel unterhält. Maria ist wohlgebaut und er freut sich schon auf ihre Rundungen.

romanwerber
05-11-08, 11:43
Honoratio Di Presto verläßt sein Lotterbett, in dem er mit seiner Geliebten Maria der Liebe frönte. Gemeinsam haben sie zweimal die Lanze gebrochen im Zweikampf der Lust. Nun ruht Maria in den seidigen Kissen und der Anblick ihres sich im Schlaf hebenden und senkenden weißen Busens ist ein Genuß für Honoratio. Dieser kleidet sich an und läßt den Kutscher bitten, den Wagen fertig zu machen.

romanwerber
05-11-08, 11:55
Die Kutsche ist vorgefahren und Honoratio begibt sich zum Weingut des Barons della Rovere-Castima, um den Kaufvertrag für das Gut zu unterschreiben, das dann der Handelsgesellschaft zu Annoport gehöen wird.

romanwerber
08-11-08, 14:25
Honoratio schreibt einen Brief:

Hochgeachteter Cavaliere Werber,

nun denn, ich geruhe mitzuteilen, dass das Weingut della Rovere Castima nun im Besitz der Handelsgesellschaft zu Annoport ist, im Vertrag aufgenommen ist Ihre Bestimmung eines Vorkaufrechtes, falls die Gesellschaft das Gut wieder verkaufen will. Der Vertrag geht Ihnen hiermit zu.
Ansonsten laufen die Geschäfte gut, jedoch höte ich noch nichts von Ihrer Geschäftspartnerin, der Frau Anno Thamia. Hat sie nun schon einen Vertreter hier gefunden? Mr. Montague schrieb mir von den Vorkommnissen, den Herrn Baron betreffend, ist er ein Geschäftsrisiko? Seine Verwicklung in die Diplomatie verschiedener Länder scheint mir auf jeden Fall ein Risiko für die Handelsgesellschaft zu bergen, wir sind auf die Gunst verschiedener Potentaten angewiesen.
Es grüßt Euch Euer hiesiger Freund

Di Presto

Anno_Thamia
14-11-08, 08:26
Nach langer Reise ist Frau Thamia nun in Neapel angekommen.Sie freut sich riesig ihre Heimatstadt wieder zu sehen und macht sich gleich auf den Weg in die Handelsvertretung um sich mit Donna Isabella zu besprechen.Dann muß sie auch noch Di Presto aufsuchen um die Verbindung mit Donna Isabella herzustellen.

Anno_Thamia
14-11-08, 08:35
Donna Isabella ist hocherfreut als sie die kutsche vorfahren sieht und Frau Thamia aussteigt.Gleicht eilt sie herbei um sie zu begrüßen,dann gehen sie ins Haus.Donna Isabella weist die Bediensteten an eine guten Tropfen zu bringen,dann unterhalten sie sich über die Geschäfte.Frau Thamia stellt fest,dass hier alles zu ihrer Zufriedenheit läuft,die Waren aus Annoport kommen pünktlich an und werden dann weiter verkauft.Der Erlös kann sich sehen lassen.Sie schnacken noch eine Weile dann macht sich Frau Thamia auf den Weg zu Di Presto.

Anno_Thamia
14-11-08, 08:49
Der Kutscher kannte die Villa von Di Presto,so das es nur eine kurze Fahrt dort hin war.
Ein Diener öffnete ihr die Wagentür und geleitete sie zum Haus.Wie prunkvoll das alles hier ist.Ein Hausdiener brauchte Frau Thamia in den Salon und reichte ihr eine Karaffe mit Wasser.Dann erschien Di Presto ,sie eröterten die Zusammenarbeit mit Donna Isabella.Sie teilte ihm auch mit das sie alle paar Wochen nach Neapel reisen würde um alles zu überwachen.Brachte aber gleichzeitig zum Ausdruck,dass das nichts mit Misstrauen den Leuten hier gegenüber zu tun hat,denn sie weiß das Donna Isabella hervorragende Arbeit leistet.Es ist nur so eine Manie von ihr,immer selbst nach dem Rechten zu sehen.Di Presto schmunzelt ein wenig,aber er kann das gut verstehen,dann bietet er Frau Thamia an die Nacht in seinem Hause zu verbringen,was sie dankend annimmt.Es sollt noch ein sehr fröhlicher Abend werden..............

Anno_Thamia
17-11-08, 08:39
Die nächsten Tage verbrachte Frau Thamia damit sich noch ausfürlicher mit Donna Isabella zu unterhalten um alle Details fest zulegen.Die Reise hierher ist doch recht beschwerlich,so das sie nicht laufend hier her fahren muß.Sie wird heute noch alte Bekannte besuchen,bei denen sie auch übernachten wird,um morgen wieder den Heimweg anzutreten.

romanwerber
17-11-08, 11:05
Di Presto schreibt einen Brief an Herrn Werber:

Werter Freund!

Es ist mir die große Ehre zuteil geworden, Eure Geschäftspartnerin, die Frau Anno Thamia kennenzulernen. Ich war auf das Äußerste entzückt, einer so charmanten Dame zu begegnen. So denke ich, in nächster Zeit auch Donna Isabella kennenzulernen, deren Büro ich gerade hier im Erdgeschoß einrichte. Die Abrechnungen werden Euch zum Ende des Monats zugesandt.
Ansonsten beehre ich mich, Euer herzlicher Freund zu sein.

Honoratio Di Presto

romanwerber
23-11-08, 05:48
Honoratio Di Presto erhält einen Brief des Roman Werber.

Teurer und bester Cavaliere,

zunächst meine Grüsse an Euch und ich hoffe, es geht Euch gut.
Zunächst das Wichtigste: Der Baron ist wieder im Lande, krank, aber vollständig. Ich konnte ihn noch nicht sprechen. Habt Ihr etwas gehöt, hat sein unglückseliges Wirken schon Aufregung hervorgerufen? Schließlich war er zu der wenn auch erpreßten Unterschrift keineswegs durch die Königin autorisiert und ich hoffe nur, es gibt keinen Krieg, der Annoport ruinieren würde. Aber von dieser Weltpolitik verstehe ich eben zu wenig. Bester Cavaliere, wie weit seid Ihr mit dem Bericht? Ich bitte Euch darum, einen vorläufigen Bericht schon jetzt zu senden. Ich plane eine Versammlung der Gesellschafter hier.
Einem teuren Freund die besten Grüsse

Roman Werber

P. S. Der Vertrag für das Weingut hat mich unbeschädigt erreicht, besten Dank für Eure Tüchtigkeit.

Anno_Thamia
02-12-08, 06:11
Donna Isabella macht sich auf den Weg zu Di Presto um zu schauen wie weit die Einrichtung ihres Büros fortgeschritten ist.Dann kann sie auch endlich richtig ihre Arbeit aufnehmen,denn ihr Haus war doch ein wenig klein.

Di Presto scheint nicht zu Hause zu sein,also hinterläßt sie ein Schreiben.

Verehrter Honoratio Di Presto

Biite teilen sie mir doch mit wann ich denn mit dem Einzug in mein neues Büro rechnen kann.

Mit gehobenen Gruße verbleibe ich als ihre

Donna Isabella

romanwerber
08-12-08, 05:41
Di Presto an Donna Isabella:

Holde Frau, hohe Gebieterin:

Ich beeile mich, Euch mitzuteilen, dass Eure Räume hier in der Handelsvertretung nun fertig sind und von Euch benutzt werden können. Teilt mir den Termin Eures Einzuges mit, damit Euch mein Pfötner die Tore öffnen kann.

Euer kniefälliger Honoratio Cavaliere Di Presto

Anno_Thamia
09-12-08, 23:45
Hochverehrter Di Presto

Für meinen Umzug habe ich den 12. Tag des 12. Monats im Jahre des Herren 1702 ins Auge gefaßt.
Ich hoffe es ist ihnen recht.

Eure ehrfürchtige Donna Isabella

romanwerber
10-12-08, 05:02
Hochzuverehrende, Edle Donna Isabella,

für Euren Beginn hier ist nun alles bereitet. Ihr habt folgende Räume zur Verfügung: Ein Vorzimmer mit Eingang von der Via Porto, ein Kontor, ein größerer Saal und ein Privatissimum. Für Eure Kutsche nutzt Ihr das Tor von der rückwärtigen Viuzza fornaio. über das Treppenhaus gelangt Ihr dann in Euer Vorzimmer und in die zweite Etage zu den Räumen des Herrn Werber und den Empfangsräumen der Handelsgesellschaft zu Annoport. Die Schlüssel hält mein treuer Pfötner Piero für Euch bereit, der auch angewiesen ist, zu Eurem Einzug etwas von dem wundervollen Kakao zu bereiten, der von Herrn Werber aus Sarottini geschickt wurde. Ich selbst kann noch nicht sagen, ob ich an dem Tag anwesend sein werde, werde mich aber eilen, Euch hier so schnell wie möglich willkommen zu heißen.

Untertänigster Diener

Honoratio Di Presto

Anno_Thamia
12-12-08, 05:40
der Umzug ist in vollem Gange und die Pferdegespanne waren auch pünklich,die sie bestellt hat,die Arbeiter laden alles auf die Fuhrwerke und bringen zum Anwesen von Di Presto,wo schon Donna Isabella wartet.Die Zeit drängt,denn sie muß auch noch den Bericht für Frau Thamia fertig machen.Hoffentlich schafft sie das alles bis in Annoport die Sitzung stattfindet.

romanwerber
03-03-09, 03:06
Bester Di Presto, teurer Freund!

Bitte teilt mir noch mit, welche Aufträge Ihr habt für Malta, bitte direkt dorthin an die dortige Handelsvertretung. Ich weile im Moment auf Sarottini und werde am 21. März in Malta eintreffen.

Es grüßt Euch

Euer
Roman

romanwerber
03-06-09, 14:15
Di Presto an Roman:

Bester Werber,

nun, hier ist soweit alles in die Wege geleitet, ich werde, nachdem Donna Isabella und Ihr Eure Räume hier aufgegeben habt, mit meiner geliebten Maria nach Venedig gehen und das Haus verkaufen. So wünsche ich Euch alles Gute auch weiterhin und bedaure, nicht mehr zu sein Euer Freund Di Presto.

PS Das Geld für den Verkauf des Weingutes müßtet Ihr per Boten erhalten haben. Die Quittung sendet mir noch hierher.

Synola
25-08-15, 01:55
Conte Luigi Centurione entstammt einem alten Adelsgeschlecht, hat das heruntergekommene Haus mit seinen letzten Kröten gekauft und, da zum Glück handwerklich begabt, mit eigenen Händen und Zuhilfenahme einiger alter Freunde, in den letzten Jahren wieder in einen wohnlichen und ansprechenden Zustand versetzt.

Durch das Glücksspiel ist er nun wieder zu recht ansehnlichem Wohlstand gelangt und hat im Erdgeschoss des Hauses einige Amtszimmer eingerichtet. Mittlerweile ist er Eigentümer von zwei Schiffen, die regen Handel innerhalb des europäischen Raums betreiben.

Vor zwei Wochen hatte er den Speicher entrümpeln lassen und es wurden alte Akten gefunden, die ihm vorgelegt wurden und beim Wühlen in den Papieren ist ihm ein bemerkenswertes Dokument in die Hände gekommen, welches Annoport als wahren Goldschatz im Handel auszeichnet, auch der Handelsvertrag ist noch gut erhalten und lesbar.
Die außerordentlich guten Handelsbeziehungen gedenkt er daher wieder aufzunehmen und so greift er heute zu Papier und Feder, um einen Brief an den Handelspartner aufzusetzen.

Sein Weib, die Contessa Inglorida, serviert ihm an diesem späten Abend noch ein Glas Vecchia Romagna und teilt ihm dabei mit, dass sie sich zu Bette begeben wird.
„Geh nur, Lorida, wärme das Bett an und dann bin ich auch gleich da,“ sagt er und gibt ihr einen Kuss auf die Stirn.
Nachdem sie das Zimmer verlasssen hat, wendet er sich wieder dem Brief zu, den er noch morgen im Postamt aufgeben wird.