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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Christoph Büttner - Haus Nr. 17



Christoph1955
06-08-09, 14:51
Sie kommen an das Haus und bleiben zunächst an der Gartenpforte stehen.

Nun, dann werde ich mir einmal das mein neues Heim ansehen. Gerne könntest du mitkommen Synola, aber ich kenne schon deine Antwort.

Und vielleicht hast du auch recht, um diese Uhrzeit allein mit einem für die Bürger noch fremden Mann.......

Wie wäre es denn, wenn wir uns gleich noch ein wenig in deinen Garten setzen würden? Dagegen kann niemand etwas haben, oder? lächelt er sie an.

Synola
06-08-09, 14:54
Synola lächelt zurück, wie gut er sie doch noch kennt.

Sicher Christoph, im Garten können wir uns sicher noch ein wenig aufhalten.

Ich richte dann noch einen kleinen Imbiss her, schaue du dir in Ruhe alles an und komme dann hinüber. Bis gleich, winkt sie ihm zu, dann geht sie hinüber zu ihrem Haus.

Christoph1955
06-08-09, 15:14
Er schließt die Türe auf und betritt sein neues Heim.

Schon nach wenigen Blicken erkennt er, dass die Bürgermeisterin nicht zuviel versprochen hat, das Haus ist tadellos in Ordnung, ein wenig Staub auf den Möbeln, doch es lässt sich gut auskommen mit den vorhandenen Möbeln, besonders die Küche gefällt ihm sehr gut, hier wird er alles so belassen. Er testet den Wasserzulauf, auch dieser funktioniert.

Die Küchenbank steht direkt unter dem Fenster und er blickt direkt auf Synola´s Küchenfenster, das gefällt ihm besonders gut http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Er geht die Treppe hinauf um auch die oberen Räume zu inspizieren. Zwei Schlafräume und ein Bad findet er, dazu noch einen kleineren Raum, dieser wird seine Schreibstube sein.

Die Räumlickeiten sind wohl kürzlich noch renoviert worden, er wird also nur hier und da einige Möbel austauschen.

Mit dem nächsten verfügbaren Schiff wird er dann schnellstens in die Heimat segeln um die Möbel und seinen restlichen Besitz hierher zu bringen.

Er schaut aus dem Fenster auf Synolas Haus und wieder umspielt ein Lächeln seine Lippen. Wie froh ist er, sie wiedergefunden zu haben und nun, sie ist zwar noch etwas zurückhaltend, aber das ist kein Wunder, stand er doch quasi über Nacht einfach vor ihr, damit musste sie erst einmal fertigwerden nach den Jahren der Ungewissheit.

Er freut sich auf den restlichen Abend und kann es kaum erwarten, bald für immer hier in der neuen Heimat ein neues Leben zu beginnen.

Christoph1955
07-08-09, 09:36
Er hat seine Tasche ins Haus gebracht und die wenigen Dinge in den Schränken verstaut, viel war es nicht, da er sich nicht auf einen längeren Aufenthalt eingerichtet hatte.

Nun aber ist alles anders gekommen, da wird er ein wenig improvisieren müssen, aber wenn es weiter nichts ist, es gibt Schlimmeres.

Ins Markthaus will er gleich noch, wenigstens einige Dinge braucht er, den Kaffee benötigt er dringend, außerdem Toilettenartikel und einige Kleinigkeiten für ein schnelles Frühstück.

Synola hat ihm heute angeboten, die Mittagsmahlzeit bei ihr einzunehmen, denn Klara kocht immer solche Menge, dass sie das alleine sowieso nicht essen kann. Außerdem meinte sie, dass allein zu speisen sowieso keinen rechten Spaß machte, und er hat ihr Angebot nur zu gerne angenommen. Da Klara zu dieser Zeit im Haus weilt, können auch böse Zungen nichts Schlechtes darin sehen. Er selbst sieht das eher locker, aber er möchte natürlich Synolas Ruf in der Stadt nicht schädigen, von daher wird er natürlich Vorsicht walten lassen, auch wenn es schwerfallen wird.

Nun aber ins Markthaus, denkt er sich, denn er möchte später noch in die Bibliothek.

Christoph1955
10-08-09, 06:03
Am Vormittag ist Marianna ihm heute im Haus zur Hand gegangen, während er einige Zimmer mit frischer Farbe versehen hat, schrubbte und putzte sie die anderen Zimmer, danach haben sie gemeinsam die Fenster auf Hochglanz gewienert.

Wenn er nun von seiner Reise zurückkehrt, muss er lediglich noch die Möbel neu anordnen, er fühlt sich aber nun schon recht wohl hier in seinem Haus.

Um den Garten möchte sich Marianna in seiner Abwesenheit kümmern, da ist er auch recht froh, denn Marianna hat eine geschickte Hand in dieser Sache.

Er holt die Schachtel mit dem Perlenarmband für Synola hervor, sehr gespannt ist er schon auf ihre Reaktion darauf am heutigen Abend, sie werden gmeinsam essen gehen in der Taverne, das Armband möchte er ihr aber schon vorher in ihrem Haus überreichen.

Synola
18-08-09, 14:06
Marianna steht schon wartend vor der Tür, auch Charlotte ist dabei, als Synola ankommt.

Gemeinsam gehen sie ins Haus, nun müssen sie sich beeilen, denn das Tageslicht schwindet immer mehr, wahrscheinlich werden sie gleich doch die Lampen noch entzünden müssen.

Die drei beginnen sofort mit dem Anbringen der Vorhänge, vergnügt erzählen sie dabei von den Ereignissen der vergangenen Tage.

Synola
18-08-09, 14:51
Alle Vorhänge sind nun angebracht und auch die neuen Kissenbezüge sind aufgezogen.
Gleich wirken die Räume viel wohnlicher und gemütlicher, sie gehen in jedes Zimmer, zupfen hier und da noch ein wenig den Stoff zurecht, dann sind sie zufrieden mit ihrer Arbeit.

Synola holt eine Flasche Wein aus der Kammer und schenkt drei Gläser voll ein, dann prosten sie sich zu und setzen sich noch ein Weilchen auf die Küchenbänke um zu schwatzen.

Synola
18-08-09, 15:11
Die Flasche Wein ist fast leer, sie spülen noch schnell die Gläser ab, löschen dann das Licht und gehen aus dem Haus.

Synola verschließt die Tür und verabschiedet sich von ihrer Mutter und Marianna, mit wenigen Schritten geht sie über die Straße und steht schon an ihrer Haustür.

Christoph1955
22-08-09, 15:17
Er sieht Synola auf der Straße, wie sie einen kurzen Moment stehen bleibt und ihm dann entgegenkommt.

Lachend stellt er die Kiste ab, wie lange mag sie auf ihn gewartet haben. Er geht ihr nun auch noch die letzten Schritte entgegen, dann breitet er die Arme aus, da ist sie schon bei ihm, er umfängt sie und so bleiben sie zunächst einige Augenblicke stehen, mitten auf der Straße.

Synola
22-08-09, 15:24
Als sie sieht, wie er die Arme ausbreitet, geht sie noch etwas schneller, endlich ist sie bei ihm und fällt ihm lachend in die Arme, engumschlungen bleiben sie eine Weile so stehen.

Synola ist in diesem Moment alles egal, mögen neugierige Augen sie beobachten, es stört sie nicht mehr, der Augenblick ist einfach zu kostbar um sich darüber Gedanken zu machen.

"Endlich bist du da, ich wollte es fast nicht mehr glauben, dass du heute noch ankommst", flüstert sie, Himmel jetzt muss sie fast heulen, nur das nicht, denkt sie und ringt um Fassung.

Christoph1955
22-08-09, 15:39
Er hält sie immer noch fest, vergräbt das Gesicht in ihren Haaren und atmet ihren Duft ein.

Endlich, denkt er immer wieder, dann flüstert er ihr einige beruhigende Worte zu und spürt, wie sich ihr Körper langsam entspannt.

Dann erst wird er sich bewusst, dass sie immer noch auf der Straße stehen, sanft löst er sich von ihr.

"Ich denke, es ist besser, wir gehen ins Haus, die Tür kann weit offen bleiben, bis alle Kisten hier eingeladen sind", sagt er leise.

Synola nickt nur, sie kann kaum sprechen, sie überreicht ihm den Schlüssel und sie gehen die letzten Schritte zum Haus, Christoph schließt die Türe auf und sie betreten gemeinsam das Haus.

"Ich werde jetzt nochmal runter zum Hafen gehen, mach es dir gemütlich, ich bin gleich wieder da".

Er lächelt ihr nochmal zu, und geht wieder hinaus, einige Männer kommen ihm bereits wieder beladen entgegen, er weist sie an alles ins Haus zu bringen.

Synola
22-08-09, 15:50
Nichts mit gemütlich machen, denkt sie lächelnd, entzündet schnellstens einige Lampen, die Männer stehen noch draußen bei den Kisten, sie bittet sie nun, die Kisten am besten nach oben zu bringen, geht vor und öffnet die Türe zum Arbeitszimmer.

"Hier könnt ihr die Kisten abstellen, sollte der Platz nicht reichen, bringt noch welche hier herein". Mit diesen Worten öffnet sie die Tür zum Schlafzimmer, dann geht sie wieder nach unten, sie wird nun den Tisch im Salon decken, zuerst aber holt sie aus dem Schrank die Flasche Rotspon und entkorkt diese, dann füllt sie zwei Gläser und stellt sie auf den schon vorbereiteten Esstisch.

Nun erhitzt sie Wasser in einem Topf für die Würstchen, gibt sie hinein, holt den Kartoffelsalat und beginnt, den Tisch zu decken.

Sie ist gerade fertig, als sie seine Stimme wieder hört.

"Ich habe alles nach oben bringen lassen", sagt sie ihm.

Christoph1955
22-08-09, 15:56
"Gut, ich bin gleich wieder da", grinst er und wuchtet nun die schwere Kiste nach oben.

Als er wieder herunterkommt, schaut er in die Küche, sie holt gerade das Besteck aus der Schublade. Nun erst bemerkt er den Blumenstrauß auf dem Küchentisch.

"Eine schöne Idee von dir, aber du reichst mir völlig", sagt er und sieht, wie sie errötet.

Er lacht sie an, "ich habe einen Bärenhunger, was hast du denn da drin im Topf"?

Synola
22-08-09, 16:02
"Kartoffelsalat und heiße Würstel gibt es, nichts Besonderes, ich wusste ja nicht, wann du ankommst", lacht sie.

"Sei so lieb und entzünde noch den Kerzenleuchter, er steht schon auf dem Tisch".

"Dann können wir essen, ich hatte seit heute Mittag auch nichts mehr, und kippe jetzt bald um vor Hunger", legt die Würstchen auf eine Platte und folgt ihm in den Salon.

Christoph1955
22-08-09, 16:09
Endlich zur Ruhe kommen, denkt er, und sieht schon wieder etwas Neues.

"Die Vorhänge hast du angebracht, das schaut aber richtig gut aus", staunt er.
"Du solltest dir doch keine Arbeit machen hier, meine Güte, aber ich freue mich sehr darüber, ich danke dir", sagt er freudestrahlend, steht wieder auf, umarmt sie und drückt ihr einen leichten Kuss auf die Wange.

Synola
22-08-09, 16:14
Synola wird schon wieder rot, sie sieht seine Freude und lacht zu ihm hoch.

"Nach dem Essen kannst du dir die anderen Räume anschauen, wir haben überall welche angebracht an die Fenster, meine Mutter und Marianna haben mir tüchtig geholfen, es war keine große Mühe. Und die passenden Kissenbezüge gleich mit dazu anfertigen lassen", lächelt sie ihn an.

Christoph1955
22-08-09, 16:18
Er schüttelt den Kopf und betrachtet sie liebevoll.

Was hast du bezahlt dafür?

Synola
22-08-09, 16:22
"Das, mein Lieber, musst du gar nicht wissen, es ist ein Geschenk von mir zu deiner endgültigen Ankunft in deiner neuen Heimat, es ist alles gut so und ich freue mich, wenn es dir gefällt". lächelt sie. "Außerdem, schau hier", sie deutet auf das Perlenarmband, "das ist noch viel kostbarer, dieses Geschenk von dir, ich trage es furchtbar gern, am liebsten würde ich es jeden Tag anlegen, aber dafür ist es zu schade. Nur für besondere Gelegenheiten", lächelt sie.

"Und nun erzähle mir bitte von deinem Vater, wie hat er deine plötzlichen Pläne aufgenommen, begeistert war er bestimmt nicht", wechselt sie unvermittelt das Thema.

Christoph1955
22-08-09, 16:33
Er schüttelt noch einmal den Kopf und schaut sie lange an.

Sieht sie wieder erröten und wie sie dann etwas fahrig das Glas Wein nimmt und ihm zuprostet.
Sie trinken gemeinsam, er dreht das leere Glas in der Hand, dann beginnt er zu erzählen.

Alles berichtet er ihr, von Beginn an bis zu dem etwas schmerzlichen Abschied.

Synola
22-08-09, 16:52
Synola schaut ihn mitfühlend an und greift dann zu seiner Hand.

"Wir werden deinen Vater besuchen, so oft es geht und auch er kann hierher kommen wann immer er möchte, du hast Platz genug und auch bei mir ist er immer ein willkommener Gast. Er hat die Fortuna und da er nicht mehr ständig unterrichtet, wird es ihm sicher möglich sein, oft zu kommen.

Aber es ist immer schwer, seine Heimat zu verlassen, das kann ich dir sicher nachfühlen. Es vergeht aber mit der Zeit, du wirst sehen, endet sie und schaut ihn prüfend an.

Christoph1955
22-08-09, 16:57
Er haucht einen leichten Kuss auf ihre Hand.

"Wo du bist, da ist meine Heimat", sagt er leise und dann.......

sehen sie sich in die Augen und sagen eine ganze Weile gar nichts mehr http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Synola
22-08-09, 17:13
Irgendwann dann beginnen sie doch, den Tisch abzuräumen.

Gemeinsam erledigen sie noch den Abwasch, trinken den Wein dabei und planen bereits ein wenig die Aufstellung des Mobiliars im Haus.

"Sobald du die Möbel ausgetauscht hast, helfe ich dir mit dem Auspacken der Kisten, vielleicht schaffen wir alles noch bis zum Abend".

Christoph1955
22-08-09, 17:26
Er protestiert gleich, aber er weiß auch, wie dickköpfig sie sein kann.

Nun gut, beeilen werden wir uns aber nicht, morgen soll das Wetter herrlich werden, da können wir zum See gehen und ein kleines Picknick machen. Außerdem fange ich nicht gleich am Montag an im Schulhaus, da kann ich nächste Woche noch alles fertig machen, ab dem 01.09. beginnt erst meine Anstellung.

Es sei denn, du hast keine Lust auf ein Picknick, dann machen wir etwas anderes, grinst er.

Synola
22-08-09, 17:32
Ohh, Picknick klingt sehr gut für mich, aber ein wenig arbeiten können wir vorher schon, danach dann zum See, lacht sie ihn an.

Sie haben den Abwasch erledigt und sitzen noch auf der Küchenbank um den Wein auszutrinken.

Noch einmal klingen die Gläser aneinander, dann steht Synola auf, es ist sehr spät geworden und sie sollte nun wirklich gehen.

Sie verabschiedet sich liebevoll von ihm, noch eine letzte Umarmung, dann huscht sie zur Tür hinaus und geht schnellen Schrittes über die Straße.

Christoph1955
22-08-09, 17:39
Er steht an der Tür und sieht ihr nach, bis sie an ihrer Tür ist.

Sie winken sich noch zu, dann ist sie im Haus verschwunden und er schließt die Tür. Er löscht alle Lampen im Haus, auch die Kerzen.

Jetzt erst spürt er die Müdigkeit, er geht sofort nach oben, zieht die Kleidung aus, schmeißt alles auf einen Haufen, wäscht sich noch und dann sofort ins Bett.

Denkt noch an die Geschehnisse des Abends, von der Müdigkeit übermannt schläft er jedoch schnell ein.

Christoph1955
23-08-09, 04:21
Schon seit dem frühen Morgen geht es hoch her im Haus, die Mannschaft der Fortuna arbeitet zügig und gewissenhaft, gerade haben sie das letzte Möbelstück ausgetauscht, die alten Möbel in den Garten gestellt.

Christoph bedankt sich nun bei seinen Männern und sie bekommen für die zusätzliche Arbeit eine großzügige Entlohnung, gemeinsam wird nun noch eine Tasse Kaffee getrunken, frisches Brot, Schinken und Käse dazu.

In seinem Arbeitszimmer steht nun wieder der vertraute Schreibtisch mit den passenden Bücherregalen, die Männer werden nun noch den heutigen Landgang genießen.

Christoph geht nun nach oben, zuerst wird er ein Bad nehmen, danach eine gründliche Rasur, so wie er jetzt aussieht, möchte er Synola nicht unter die Augen kommen.

Synola
23-08-09, 04:45
Auf ihr Klopfen wird schnell die Tür geöffnet, vor ihr steht Christoph, die Haare noch feucht vom Baden.

Nach der Begrüßung trinken sie gemeinsam noch eine Tasse Kaffee, dann beginnen sie mit dem Auspacken der Kisten.

Während der Arbeit wird viel erzählt und gelacht, sie kommen gut voran und werden bis zum Nachmittag sicher etliche Kisten ausgeräumt haben.

Christoph1955
23-08-09, 09:28
Er verschließt die Türe und geht über die Straße, da kommt Synola schon ihm schon entgegen.

Zuerst nimmt er ihr den schweren Korb ab, dann gehen sie gemeinsam Richtung See und freuen sich auf die gewiss schöne Abkühlung.

Christoph1955
23-08-09, 11:44
Hat ein blütenweißes frisches Hemd mit schwarzer Hose gewählt und macht sich auf den Weg zu Synola.

Christoph1955
27-08-09, 04:15
Heute ist er fertig geworden mit dem Auspacken der Kisten, die leeren Kisten bringt er auf den Dachboden.

Im Garten stehen noch die ausrangierten Möbel, er wird mit der Bürgermeisterin sprechen, ob sie dafür Verwendung hat, vielleicht für die Bedürftigen, sie sind wirklich zu schade um nur als Brennholz Verwendung zu finden.

Christoph1955
28-08-09, 06:11
Er stellt mit Erschrecken fest, wie spät es schon geworden ist und beeilt sich nun mit dem Umziehen, denn er hat eine Verabredung und möchte nicht unpünktlich sein.

Eine leichte Jacke noch übergezogen, dann geht er aus dem Haus, Richtung Taverne.

Christoph1955
31-08-09, 05:47
Nachdem er mit Synola den Wissensstand der Schüler ausgiebig besprochen hat in den letzten Tagen, hat er den ganzen Morgen über den Unterricht für den ersten Tag morgen ausgearbeitet.

Nun verlässt er das Arbeitszimmer, macht sich im Bad ein wenig frisch und geht dann aus dem Haus, um gemeinsam mit Synola die Mittagsmahlzeit einzunehmen.

Wirklich praktisch nur über die Straße gehen zu müssen, grinst er für sich und steht nach wenigen Schritten vor ihrer Tür.

Er will gerade klopfen, da sieht er sie schon um die Ecke biegen, langsam geht er zurück zum Gartentor und erwartet sie hier.

Christoph1955
06-09-09, 03:19
Christoph sitzt noch in der gemütlichen Küche bei einer Tasse Kaffee und liest dabei in dem Buch "Pädagogik der neuen Zeit".

Er schaut aus dem Fenster, das Wetter sieht gut aus, er überlegt noch einen Spaziergang zu machen vor der Kirche, mal sehen ob Synola schon fertig ist.

Kurz entschlossen verlässt er das Haus.

Christoph1955
06-09-09, 05:10
Im Haus angekommen, geht er gleich ins Arbeitszimmer um weiter den Mathematikunterricht für morgen vorzubereiten.

Er freut sich auf die gewiss leckere Mahlzeit, die ihn heute noch erwartet und auf den weiteren Verlauf des freien Tages.

Christoph1955
10-09-09, 09:34
Er hat die Arbeitsbücher beiseite geräumt und macht sich ein wenig frisch.

Er wird nun neue Bücher ausleihen und bekommt bestimmt auch eine frische Tasse Kaffee.

Christoph1955
16-09-09, 02:55
Christoph sitzt am Frühstückstisch und überfliegt noch einmal kurz den Brief, den er gestern Abend verfasst hat. Er ist an seinen Vater gerichtet und enthält unter anderem eine Einladung zu einem Besuch, soll sein Vater doch mit eigenen Augen sehen, wie gut er es hier angetroffen hat.
Auch Synola und ihre Mutter würden sich sehr freuen, ihn hier begrüßen zu dürfen.

Schnell trinkt er den Rest seines Kaffees und verlässt das Haus.

Christoph1955
16-09-09, 13:22
Er hat einen warmen Pullover über sein Hemd gezogen, greift nun zu dem Strauß roter Rosen und geht aus dem Haus.

Christoph1955
18-09-09, 13:34
Er pfeift leise vor sich hin, während er sich fertig macht.

Dann löscht er die Lampen und eilt aus dem Haus.

Christoph1955
24-09-09, 09:35
Er sitzt in seinem Arbeitszimmer und hat damit begonnen, die Lateinarbeiten durchzuarbeiten.

Gerade greift er zum nächsten Heft, als es an der Tür klopft.

Er geht in den Flur um die Tür zu öffnen, sein Vater steht davor und lacht ihn an.

Die Überraschung für Christoph ist voll gelungen, beide Männer umarmen sich, dann nimmt Christoph dem Maat die Kiste ab und Herr Büttner gibt ihm ein Trinkgeld für seinen Dienst.

"Wie schön, dass es so schnell mit deinem Besuch geklappt hat, lacht Christoph. "Ich freue mich sehr, was denkst du wird Synola staunen und auch ihre Mutter, da werden wir uns alle gemeinsam ein schönes Wochenende machen."

Er zeigt seinem Vater das Gästezimmer und während dieser seine Garderobe auspackt, kocht Christoph eine frische Kanne Kaffee und bereitet einen Imbiss vor.

Dann machen Vater und Sohn es sich im Salon gemütlich, sie haben sich eine Menge zu erzählen.

Synola
24-09-09, 13:20
Nach wenigen Schritten steht sie vor seiner Tür und klopft an.

Christoph1955
24-09-09, 13:27
Er hat schon gewartet und öffnet die Tür.

Sofort ergreift er ihre Hand und zieht sie ins Haus.

"Schau einmal, ich habe eine Überraschung für dich," sagt er lachend und öffnet die Tür zum Salon.

Synola
24-09-09, 13:33
"Himmel, was ist los?" lacht sie.

Im Salon brennen zig Kerzenleuchter und ein Feuer prasselt im Kamin.

Dort steht auch ein älterer Herr, der sich in diesem Moment zu ihnen umdreht.

Synola erkennt ihn sofort, die Ähnlichkeit ist unverkennbar, das kann nur Christoph´s Vater sein, seit einer kleinen Ewigkeit haben sie sich nicht mehr gesehen.

"Andreas, so eine Freude, Christoph hat mir gar nicht erzählt, dass er dich erwartet, so eine schöne Überraschung."

Sie geht auf ihn zu und sie umarmen sich herzlich, mit Christoph´s Eltern hat sie sich seit jeher gut verstanden, der Tod seiner Mutter kam nur leider viel zu früh.

Christoph1955
24-09-09, 13:38
"Synola, meine Liebe, du bist noch hübscher als früher, wenn ich das sagen darf," lächelt der ältere Herr sie an und betrachtet sie wohlwollend.

Christoph steht dabei und freut sich, dass ihm die Überraschung gelungen ist.

"Ich habe ihn vor einigen Tagen eingeladen, Synola, aber ich wusste nicht genau wann er eintreffen würde und heute stand er überraschend vor der Tür."

"Er wird bis zum Anfang der nächsten Woche mein Gast sein, nicht wahr Vater?"

Christoph1955
24-09-09, 13:43
"Aber natürlich Junge, mich werdet ihr so schnell nicht los," lacht Andreas, nimmt Synolas Arm und führt sie hinüber zur gemütlichen Sitzecke.

Hier sitzen bereits Frau Charlotte und Marianna, die drei setzen sich nun dazu und Christoph öffnet eine neue Flasche Wein, damit sie alle auf ihr Wiedersehen anstoßen können.

Hell klingen die Gläser aneinander und bald ist eine rege Unterhaltung im Gange, es wird sicher ein sehr langer Abend werden.

Synola
24-09-09, 13:50
Synola ist sehr glücklich, Christoph´s Vater nach so langer Zeit endlich einmal wiederzusehen, bedeutet er doch auch ein Stück alter Heimat für sie, es gibt soviel aus ihrer Kinder- und Jugendzeit das durch ihn wieder auflebt.

Bald schon ist die Vergangenheit wieder lebendig geworden, da Christoph und sein Vater eine Pfeife rauchen, haben sie das Fenster geöffnet und ihr Lachen ist sicher bis zum Stadtkern zu hören.

Christoph1955
24-09-09, 14:27
Sie amüsieren sich alle köstlich und es scheint ein langer Abend zu werden.

Charlotte und Marianna bereiten in der Küche noch eine deftige Kartoffelsuppe, sie rufen nach ihnen und sie setzen sich in die gemütliche Küche um die Suppe zu essen, dazu wird frisches Brot gereicht.

Synola und Christoph schauen sich an, wie sollen sie morgen aus dem Bett kommen, nun, es wird irgendwie gehen müssen.

Synola
24-09-09, 14:37
Obwohl sie schon einige Happen daheim gegessen hat, isst Synola mit gutem Appetit, denn die Suppe ist einfach zu köstlich.

Nach dem Essen gehen sie wieder hinüber in den Salon und sitzen gemütlich beisammen, Christoph legt einige Holzscheite nach im Kamin, der Abend ist noch lange nicht zu Ende.

Synola
24-09-09, 15:13
Synola ist die Erste, die sich verabschieden möchte, die Herren murren zwar ein wenig, machen aber im Grunde nur Spaß.

Sie verabschiedet sich herzlich von allen und lässt sich von Christoph zur Tür bringen.

Hier dauert der Abschied ein wenig länger, dann aber löst sie sich von ihm und entschwindet schnell in die Nacht.

Sie dreht sich noch einmal um und sieht ihn an der Tür wartend stehen, bis sie an ihrem Haus angelangt ist.

Synola
27-09-09, 02:30
Sie klopft an die Tür und wird bald darauf eingelassen und von Christoph liebevoll begrüßt.

Die beiden Herren haben schon auf sie gewartet, der Frühstückstisch ist liebevoll gedeckt, und der Kaffeeduft verbreitet sich im Haus.

Herzlich begrüßt sie Christoph´s Vater und setzt sich an den Esstisch.

Bald ist eine lebhafte Unterhaltung im Gange, das Gespräch dreht sich natürlich um die Schule, wie sollte es auch anders sein bei drei Pädagogen.

Synola
27-09-09, 03:57
Es war ein gemütliches Frühstück, Synola hilft Christoph noch den Tisch abzuräumen, bevor sie wieder nach Hause muss, denn die Ente wartet auf die Zubereitung, das Mittagsmahl werden sie alle gemeinsam heute bei ihr einnehmen.

Herr Büttner sen. wird morgen wieder aufbrechen, zu lange möchte er nicht seiner Universität fernbleiben, so denkt er schon ein wenig wehmütig an den Abschied morgen.

Gerade hat er ihnen eröffnet, dass er Christoph die Fortuna schenkt, dieser ist sehr gerührt, das Schiff birgt viele Kindheitserinnerungen für ihn.

Herr Büttner hat bereits daheim die Verabredung getroffen, dass ein befreundeter holländischer Kapitän, dessen Schiff in der Nähe auf Handelsfahrt ist, ihn wieder zurück in die Heimat bringen wird.

Synola freut sich mit Christoph, haben sie doch nun ein Schiff zur Verfügung, mit dem sie ausgedehnte Fahrten unternehmen können.

Nun verabschiedet sie sich schnell, sie muss sich beeilen, damit das Mittagessen pünktlich auf dem Tisch steht.

Christoph1955
28-09-09, 06:30
Sehr früh am Morgen musste er sich von seinem Vater verabschieden.
Ein Schiffsjunge des holländischen Handelsschiffs klopfte an die Tür seines Hauses um zu vermelden, das das Schiff angelegt hat, der Kapitän erwarte ihn, um wieder in die Heimat zu fahren.

Schnell haben sie die restlichen persönlichen Sachen eingepackt, danch hat sein Vater sich noch von Synola verabschiedet und sich dann auf den Weg Richtung Hafen gemacht.

Christoph1955
01-10-09, 14:25
Er korrigiert die letzten Lateinarbeiten, dabei geht sein Blick immer wieder zum Haus gegenüber.

Viel lieber wäre er jetzt dort, aber die Arbeiten will er morgen zurückgeben, schließlich ist es der letzte Schultag vor den Ferien.

Außerdem muss er noch seine Abrechnung erstellen, er ist schon wieder spät dran damit.

Morgen wird er mit Synola sicher wieder einen schönen Abend verbringen können, so greift er seufzend zum nächsten Heft.

Wieder einmal geht ihm der Gedanke durch den Kopf, dass es so nicht mehr lange weitergehen kann, er wird sich einen Plan ausdenken, wie er schnellstens seine Zukunft mit ihrer verknüpfen kann.
Er grinst in sich hinein, eigentlich gibt es da nur einen Weg.....

Christoph1955
02-10-09, 13:24
Er holt schnell seine Abrechnung aus dem Arbeitszimmer und zieht eine warme Jacke über.

Dann geht er aus dem Haus, Richtung Markthaus.

Christoph1955
04-10-09, 12:13
Er sitzt gerade gemütlich im Salon und liest in einem Buch, als es an der Tür klopft.

Vor ihm steht ein Mädel in einfachen Kleidern, trotzdem ist sie hübsch anzusehen.

"Guten Abend, was kann ich für Sie tun?"

<span class="ev_code_BLUE">"Ich möchte gerne lernen bei Ihnen, wäre das wohl möglich?"</span>

Erstaunt bittet er sie daraufhin in sein Haus, führt sie in den Salon und bittet sie, Platz zu nehmen.

Sie erzählt ihm nun, dass sie gerne eine bessere Aussprache lernen würde, außerdem sei sie sehr schlecht im Lesen und würde auch dieses gerne so schnell wie nur möglich verbessern.
<span class="ev_code_BLUE">Ich könnte jeden Tag am Nachmittag zu Ihnen kommen, wenn Ihnen das recht ist, bitte, sehr wichtig das für mich."</span>

Er überlegt kurz, nun, warum soll er dem Mädel nicht helfen, schließlich ist er Lehrer. So macht er sich keine weiteren Gedanken dazu und sagt ihr zu.

"Kommen Sie dann bitte zur 3. Stunde, das bekommen wir schon hin, spätestens in 3 Wochen werden Sie bestimmt schon viel besser lesen und sich ausdrücken können."

Marie ist überglücklich, der Herr scheint sehr nett zu sein, nicht einmal über eine Bezahlung hat er gesprochen.
<span class="ev_code_BLUE">"Gut, ich komme morgen zur 3. Stunde. Vielen Dank, ich freue mich sehr."</span>

Er begleitet sie wieder zur Tür und sieht ihr lächelnd nach, wie sie die Straße hinunter geht.
Ein liebes Ding, denkt er, jetzt in den Ferien habe ich sowieso viel Zeit, warum soll ich ihr nicht helfen.

Dann schließt er wieder die Tür und geht zurück in den Salon, zu seinem Buch.

Christoph1955
05-10-09, 11:07
Die Nachhilfestunden für Marie waren sehr erfreulich, sie bemüht sich sehr, neue Dinge so schnell wie möglich zu erlernen.

Außerdem hat er sie einen kleinen Aufsatz verfassen lassen, den er gerade korrigiert.

Wenn sie so weiter lernt, wird es nicht lange dauern und sie kann in die öffentliche Nachhilfe
wechseln.

Er rechnet mit 2 - 3 Wochen, die sie noch Einzelunterricht bekommen sollte.

Kurz denkt er daran, Synola von seiner Schülerin zu erzählen, dann verwirft er das, es scheint ihm nicht wichtig zur Zeit.
Außerdem soll sie die Ferien auch einmal genießen, gerade diese Woche in der sie endlich einmal ganz frei hat.

Christoph1955
06-10-09, 13:28
Er hat den Tisch im Salon gedeckt mit Blumen und Kerzen und ein kleines Menü hergerichtet.

Gerade schenkt er den Riesling in die Gläser, als es klopft.

"Aha, da ist sie endlich," denkt er freudig, stellt die Flasche ab und geht zur Tür, um zu öffnen.

Synola
06-10-09, 13:40
Sie tritt ein, als er die Tür öffnet, sein strahlendes Lächeln kann sie heute jedoch nicht so herzlich erwidern, aber sie bemüht sich, er soll ihr nicht gleich anmerken, dass ihr etwas im Magen liegt.

"Mmmhh, das riecht aber lecker hier, gebackener Fisch, richtig?" lächelt sie.

Sie lässt sich die Jacke abnehmen und geht in die Küche, er protestiert zwar, aber sie lacht nur und beginnt damit, die Speisen in Schüsseln zu füllen.

Gemeinsam tragen sie alles in den Salon und setzen sich an den Tisch. Sie prostet ihm zu und nippt an dem Glas, lecker, der Wein.

Synola
06-10-09, 13:49
Während sie sich unterhalten, schweifen ihre Gedanken immer wieder ab, sie ist nicht ganz bei der Sache und hofft, dass er nicht merkt.

Wenigstens jetzt noch nicht, er hat sich solche Mühe gegeben mit dem Essen, das kann sie ihm nun doch nicht verderben. Es wird sicher eine ganz einfache Erklärung geben für die Besucherin am Nachmittag.

Christoph1955
06-10-09, 13:57
Er spürt schon die ganze Zeit, dass irgendetwas nicht stimmt.

Sie wirkt abwesend und hört ihm nicht richtig zu, außerdem scheint sie keinen rechten Appetit zu haben, denn sie stochert mehr in dem Essen herum, als alles andere.

Er greift zu ihrer Hand und schaut sie an.

"Und jetzt sage mir, was los ist, etwas stimmt nicht mit dir, geht es dir nicht gut? Oder hattest du Ärger heute?"

Synola
06-10-09, 14:08
Sie schaut ihn an, sieht sein liebevolles Lächeln und schiebt den Teller beiseite. Also gut, dann jetzt sofort reinen Tisch machen, denkt sie, ist wohl auch besser so, denn sie kann sich nicht verstellen.

Sie holt tief Luft und beginnt dann.

"Als ich heute Nachmittag nach Hause kam, sah ich zufällig eine junge Frau, die zu dir ins Haus kam. Das wäre an sich nicht weiter schlimm, nur ist sie ziemlich lange bei dir geblieben und ich wüsste gern, warum sie so lange hier war und auch, warum du mir bis jetzt nichts darüber erzählst."

Nun war es heraus und sie sieht ihn abwartend an. Und dann - das darf doch nicht wahr sein - schüttelt er den Kopf und bricht in ein lautes Lachen aus.

"Kannst du mir mal sagen, was so lustig ist?" fragt sie, einen Ton schärfer jetzt und spürt, wie die Wut in ihr hochsteigt.

Wie kann er sich über sie lustig machen?

Christoph1955
06-10-09, 14:18
Er bemüht sich, mit dem Lachen aufzuhören, bekommt das Grinsen aber nicht aus dem Gesicht.

"Meine Güte, du meinst Marie, die Haushälterin von Herrn Prunklord. Nun, da kann ich dich gleich beruhigen, sie war gestern auch schon da und zwar aus dem Grund, dass sie so schnell wie möglich besser werden will im Lesen und auch im Sprechen unserer Sprache, sie ist gebürtige Französin.

Noch zwei bis drei Wochen, dann kann ich sie in deinen Kurs schicken, dann ist sie soweit, dass es einmal pro Woche reicht mit dem Üben.

Es ist nichts Besonderes, warum sollte ich darüber etwas erzählen? Wir waren im Arbeitszimmer und ich habe mich bemüht, ihr in kurzer Zeit möglichst viel beizubringen.
Das ist alles. Du musst dir nicht weiter dein hübsches Köpfchen zerbrechen, meine Liebe, es ist alles ganz harmlos.

Innerlich denkt er, "aha, sie ist eifersüchtig, nun, das ist ein gutes Zeichen," und der Gedanke lässt ihn wieder grinsen.

Synola
06-10-09, 14:31
Sie hört seinen Ausführungen zu und wird noch wütender über sein Grinsen.

"Ach, gestern war sie auch schon da? Und noch zwei Wochen soll sie hierhin zu dir kommen, allein in deinem Haus, jeden Tag mehrere Stunden.
Und das findest du also völlig in Ordnung, denn ein Mann kann sich ja alles leisten, oder?

Ich frage dich, warum gehst du nicht mit ihr ins Schulhaus? Oder noch besser, die obere Etage der Bibliothek ist fast immer leer, da kann sie herrlich und in aller Ruhe lesen und schreiben und was weiß ich noch.

Wir haben uns in der ersten Zeit vor allen versteckt, aber sie kommt bei hellem Tageslicht jeden Tag in dein Privathaus, das darf doch wohl nicht wahr sein und du machst dir überhaupt keine Gedanken darüber? Bald werden mich alle mitleidig anschauen und sich fragen, warum ich so etwas mitmache, denn das wir ein Paar sind, hat wohl schon mittlerweile jeder mitbekommen."

Sie ist lauter geworden, als sie beabsichtigt hat, trinkt ihr Glas mit einem Zug leer und schenkt sich gleich ein neues ein. Fast hätte sie die Hälfte verschüttet, so sehr zittert ihre Hand, aber es geht zum Glück nicht ganz so viel daneben.

Christoph1955
06-10-09, 14:46
Er grinst nun nicht mehr, weil er merkt, dass sie es wirklich ernst meint.

"Aha Synola, daher weht also der Wind. Du fühlst dich zurückgesetzt, irgendwelche Leute könnten ja etwas denken, ja? Seit wann interessieren dich die Leute? Mir sind sie egal und ich sehe gar nicht ein, warum sie nicht in mein Haus kommen soll, es passiert nichts Verbotenes und ich bin niemandem Rechenschaft darüber schuldig, wer meine Besucher sind, das wäre ja noch schöner.

Wenn du das erwartest, muss ich dich enttäuschen, es tut mir leid, aber ich werde nicht so handeln, wie du dir das vorstellst, nur weil dir weibliche Besucher bei mir nicht in den Kram passen.

Entweder akzeptierst du das, oder.....

Er hält inne und trinkt nun auch sein Glas leer, schenkt nach, aber seine Hand ist ruhig dabei. Dann wirft er ihr einen Blick zu und sieht, wie sie ihn fassungslos anschaut.

Synola
06-10-09, 15:10
Sie kann nicht glauben, was sie da hört.

Wie kann er so gar kein Verständnis zeigen und ihre Argumente einfach wegwischen?

"Oder was? Ich akzeptiere dein Verhalten nicht, mach das ruhig so weiter, aber ohne mich. In dieser Hinsicht ist mir nicht egal, was die Leute reden und dir sollte es auch nicht egal sein, in deiner Position. Aber gut, wenn du dabei bleibst, gibt es wohl nichts mehr zu sagen, dann kann ich ebenso gut gehen und treffe du weiter deine Französin hier und werde glücklich damit."

Sie steht auf, trinkt den letzten Schluck Wein und wartet auf ein versöhnliches Wort von ihm.
Es kommt aber nichts. Sie knallt daraufhin das Glas auf den Tisch und es zerbricht in viele kleine Scherben.

"Das Glas erstze ich dir, keine Sorge" sagt sie spöttisch, "und ich finde auch allein hinaus, gebe dir keine Mühe."

Im Flur reißt sie ihren Mantel vom Haken, öffnet die Tür und stürmt hinaus, die Tür fällt mit einem lauten Knall ins Schloss.

Sie bemüht sich, ruhig über die Straße zu laufen und nicht zu rennen, das gelingt ihr auch, endlich ist sie fast an ihrer Tür.

Christoph1955
06-10-09, 16:24
Er sitzt immer noch am Tisch, unfähig auch nur irgendetwas zu machen.

Das hat er so nicht gewollt, doch auch wollte er sich nichts vorschreiben lassen.
Schließlich soll sie nicht denken, er sei ein Hampelmann, der nach ihrer Pfeife tanzt.

Insgeheim muss er ihr in der Sache an sich sogar recht geben, das ist das Schlimmste. Er hat nicht weiter nachgedacht, welches Licht das auf sie beide wirft, wenn er hier jeden Tag Damenbesuch empfängt.

Eigentlich tut es ihm jetzt schon leid, dass er nicht im letzten Moment doch nachgegeben hat, doch jetzt ist es zu spät.

Er wird sehen müssen, dass er in den nächsten Tagen alles wieder geradebiegt. Verlieren will er sie auf keinen Fall und er kennt ihren sturen Kopf. Er wird sich einiges einfallen lassen müssen.

Er beginnt damit, die Scherben von dem Glas einzusammeln, autsch, eine Scherbe steckt in der hand, na prima.
Er presst eine Serviette auf die Wunde, und räumt dann den Tisch ab.

Jedenfalls muss ab sofort Schluss sein mit Marie in seinem Haus, soviel ist klar, sollte Synola sie noch einmal hier sehen, könnte er seine Koffer packen.

Beim Aufräumen legt er sich einen Plan zurecht, danach ist ihm schon besser zumute, es muss einfach klappen.

Synola
08-10-09, 04:03
Klara kommt ans Haus und wirft den Umschlag in den Postkasten.

Schüttelt leicht den Kopf, sie versteht gar nichts mehr, was mag nur vorgefallen sein, die beiden haben sich doch immer so gut verstanden....

Dann geht sie weiter, Richtung Stadt.

Christoph1955
08-10-09, 17:29
Im Haus gegenüber sind alle Lichter erloschen.

Er nimmt das kleine Geschenk, steckt die Karte nochmal fest hinein und geht dann aus dem Haus, über die Straße.

Christoph1955
08-10-09, 17:37
Er ist wieder in seinem Haus und verschwindet gleich im Bad, bald schon ist er bettfertig und geht ins Schlafzimmer.

Im Bett verschränkt er die Arme unter dem Kopf, nun wird er abwarten, wie sie das Friedensangebot aufnimmt.

Lange noch liegt er wach, bis er irgendwann in einen unruhigen Schlaf fällt.

Christoph1955
14-10-09, 05:05
Gerade will er das Haus verlassen um einige Teile einzukaufen, als Klara durch die Gartenpforte kommt.

Guten Tag Christoph, das trifft sich gut, ich habe hier eine Nachricht für Sie von Synola. Es geht ihr zum Glück wieder sehr viel besser.

Das freut mich, Klara, das sind gute Nachrichten, lächelt er und nimmt den Umschlag, den Klara ihm reicht.

Ungeduldig reißt er ihn gleich auf und wieder erhellt ein Lächeln sein Gesicht.

Danke Klara, richten Sie Synola doch bitte aus, dass ich pünktlich bei ihr sein werde und mich schon sehr freue, sie wieder zu sehen.

Das mache ich gerne Christoph, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und alles Gute morgen.

Ja Klara, es wird wirklich Zeit, ein klärendes Gespräch zu führen, danke.

Klara nickt ihm nochmals zu und geht über die Straße, während er nun Richtung Stadt geht.

Christoph1955
15-10-09, 11:56
Er hat sich sorgfältig zurecht gemacht und geht nun aus dem Haus, das Geschenk in der Manteltasche.

Irgendwie sind alle Worte weg, die er sich zurecht gelegt hat, na, das kann ja heiter werden, denkt er.

Christoph1955
19-10-09, 16:56
Im Haus angekommen, verschließt er die Türe und geht gleich nach oben, um sich bettfertig zu machen.

Dabei denkt er noch ein wenig über den Dogen und seine Probleme nach.

Im Bett jedoch fallen ihm schnell die Augen zu und er ist schon bald fest eingeschlafen.

Christoph1955
23-10-09, 09:50
Er packt die Umschläge mit den insgesamt 10 Briefen ein, außerdem noch die Pläne für die Druckerei und die Buchbinderwerkstatt.

Dann zieht er seinen Mantel an und macht sich auf den Weg, zuerst geht er zum Kurierdienst.

Christoph1955
24-10-09, 03:41
Er hat nur ein kleines Frühstück zu sich genommen, nun wird er noch einmal den Kurierdienst aufsuchen.

Will doch mal genau sehen, ob der Brief an Weidmann auch rausgegangen ist, so ganz traut er dem Betrieb dort noch nicht.

Christoph1955
30-10-09, 07:22
Schnell läuft er gleich die Treppe hoch ins Schlafgemach, nachdem er eingetreten ist.

Hier zieht er sich in Windeseile um, es sind alte, abgetragene Sachen, die er nun trägt, für Malerarbeiten genau das richtige.

Dann zieht er noch eine alte Jacke über, verschließt das Haus und macht sich auf den Weg zur Baustelle.

Christoph1955
05-11-09, 01:50
Er ist in aller Frühe aufgestanden, hat sich schnell fertig gemacht und nur ein kleines Frühstück zu sich genommen.

Nun zieht er eine warme Jacke über und macht sich gleich auf den Weg zum Hafen.

Christoph1955
05-11-09, 10:50
Er hat das Geld schon vorgepackt in Säckchen, es sind insgesamt 400.000 Silberlinge, die an Weidmann gezahlt werden müssen.

Die Geldsäcke packt er in einen Rucksack, nimmt diesen auf den Rücken und macht sich auf den Weg zum Hafen, zu der Pamir.

Außerdem liegt der unterschriebene Vertrag bei, der Moritz Weidmann auch noch ausgehändigt werden muss.

Christoph1955
21-11-09, 04:04
Gestern Abend hat ein Bote die Bewerbungen dreier Pädagogen überbracht, mit einer Empfehlung seines Vaters.

Andreas schreibt allerdings auch, dass ihm noch mehr Bewerbungen vorliegen, er habe allerdings noch nicht alle durchsehen können. Sie sollten sich daher mit einer Entscheidung noch Zeit lassen, sofern es nicht allzu eilig ist.

Bei einer Tasse Kaffee sieht er die Anschreiben und Zeugnisse aufmerksam durch, am Nachmittag wird er diese auch Synola vorlegen.

Christoph1955
21-11-09, 06:06
Nach einem längeren zweiten Frühstück macht er sich fertig, um zur Druckerei zu gehen.

Vorher will er die Bewerbungen noch schnell bei Synola abgeben, Klara kann sie entgegen nehmen.

Er verschließt die Tür und macht sich auf den Weg.

Christoph1955
10-12-09, 15:07
Er ist ziemlich erschöpft, als er von der Druckerei kommt.

Trotzdem feuert er noch den Kamin an, denn es ist sehr kalt im Haus, hier muss einmal ordentlich durchgeheizt werden.

In der Küche macht er ein kleines Abendbrot zurecht und schaut aus dem Fenster. Gegenüber sieht er noch einen Lichtschein und ist schon fast versucht, hinüber zu gehen.

Dann verwirft er den Gedanken wieder, Synola wollte noch die Briefe an die Pädagogen verfassen und danach früh zu Bett gehen.

Er nimmt die Brote und das Glas Bier mit in den Salon und macht es sich mit einem Buch im Sessel gemütlich, einige Seiten wird er noch lesen und dann auch schlafen gehen, es war heute ein besonders anstrengender Tag.

Christoph1955
20-12-09, 03:49
Mit der Erklärung, er müsse die Räume wieder einmal gründlich durchheizen, ist er in sein Haus hinübergegangen.

Er hat Feuer im Kamin und Ofen gamacht und sich danach umgezogen. Nun zieht er seinen Mantel an und macht sich auf den Weg zum Haus der Bürgermeisterin.

Christoph1955
20-12-09, 05:42
Nach einer Weile ist er an seinem Haus angekommen.

Auf das Gesicht von Synola freut er sich jetzt schon, das wird ein Spaß werden an Heiligabend.

Die Räume sind zwischenzeitlich wohlig erwärmt und er setzt sich an seinen Schreibtisch um noch ein wenig an den Büchern zu arbeiten.

Christoph1955
22-12-09, 03:03
Er hat sich fertig gemacht und wird nun zum Markthaus gehen, denn schließlich soll alles perfekt sein für die Ankunft der kleinen Kira.

Schnell trinkt er den Rest seines Kaffees und geht dann aus dem Haus.

Christoph1955
22-12-09, 03:54
Wieder daheim, verstaut er alles oben auf dem Dachboden in einem Schrank, bis auf das Geschenk, das er noch hübsch verpacken will.

Man kann schließlich nie wissen, ob Synola nicht doch einmal hierherkommt, schließlich besitzt sie auch einen Schlüssel zum Haus.

Im Arbeitszimmer legt er einige Holzscheite nach im Kamin, er wird hier eine Weile an den Geschäftsbüchern arbeiten.
Erst am Nachmittag wird er noch zur Druckerei gehen.

Christoph1955
22-12-09, 14:11
Nach kurzer Zeit ist er an seinem eigenen Haus angekommen, geht hinein und zieht den Mantel aus.

In der Küche feuert er den Ofen an, er wird nun noch eine Kleinigkeit essen und dann früh zu Bett gehen.

Christoph1955
24-12-09, 02:29
Am Fenster stehend hat er beobachtet, wie Synola das Haus verlässt.

Nun geht er auf den Dachboden und holt die beiden Körbe aus dem Schrank. Das hübsch verpackte Geschenk für Calypso nimmt er aus der Schreibtischschublade, dann verlässt er das Haus und geht über die Straße.

Synola
26-12-09, 04:35
Vor seinem Haus verabschiedet sie sich herzlich von Andreas, er wird heute wieder Annoport mit einem Kurierschiff verlassen und in seine Heimat, nach Nürnberg, zurückkehren.

Dann geht sie über die Straße und winkt ihm noch ein letztes Mal zu.

Christoph1955
26-12-09, 04:37
Er schließt die Tür auf und sie gehen hinein.

Am frühen Morgen hat Andreas bereits seine Sachen gepackt, nun bleibt noch Zeit für eine Tasse Tee, dann wird er seinen Vater zum Hafen bringen.

Christoph1955
26-12-09, 04:53
Nachdem sie den Tee getrunken haben, ist es Zeit zum Hafen zu gehen.

Wieder einmal ist die Zeit des Abschieds gekommen, Christoph nimmt die Reisetasche seines Vaters und sie verlassen das Haus.

Christoph1955
20-02-10, 04:23
Marianna arbeitet schon seit den frühen Morgenstunden in seinem Haus, einen wahren Frühjahrsputz veranstaltet sie und alles wird von oben bis unten gewienert und geschrubbt.

Sie macht das gern für ihren Neffen, wann sollte er auch Zeit dafür haben, denn er ist bereits wieder in der Druckerei und wird erst am Abend heimkommen.

Gerade hat sie sich einen Pfefferminztee zubereitet, nach einer kleinen Pause geht es dann weiter.

Synola
20-02-10, 14:05
Synola hat heute das Futter für Kira auch hier deponiert, sie werden sich sicher auch öfter in der nächsten Zeit in Christoph's Haus aufhalten, so wie heute Abend.

Kira ist noch dabei, das ganze Haus zu erkunden, sie schnüffelt in sämtlichen Ecken herum, auch die oberen Räume sucht sie dabei auf, sie haben extra alle Türen offen gelassen.

Später soll sie noch den Pansen bekommen, den Klara vom Markthaus mitgebracht hat, diesen hat Synola aber im Schuppen hinter dem Haus gelagert, er stinkt wirklich furchtbar, aber das hatte sie ja schon von Calypso gehört.

Sie sitzen gemütlich am Kamin bei einem Glas Rotspon zusammen und beratschlagen gerade wieder über den Kauf eines Pferdes mit Kutsche, dafür müsste auf einem der Grundstücke allerdings erst einmal ein Stall gebaut werden.

Synola
20-02-10, 15:05
Kira scheint alles erkundet zu haben und hat sich zu ihnen an den Kamin gesellt.

Christoph holt den Pansen aus dem Schuppen und geht in die Küche und kaum raschelt das Papier, läuft die kleine Hündin auch schon in die Küche.

Synola geht hinterher und sieht lächelnd zu, wie Kira erwartungsvoll nach oben schaut wo Christoph das Stück Pansen in der Hand hat.

http://s7b.directupload.net/images/100220/2vt9cxnp.jpg (http://www.directupload.net)

Er lässt das Stück fallen, sie schnappt es sich und rennt damit zu ihrer Decke und beginnt mit dem Schmaus.

Synola
20-02-10, 15:57
Es ist spät geworden und Synola verabschiedet sich von Christoph, für Kira verzichtet sie auf die Leine für das kurze Stück über die Straße.

Sie winkt ihm noch einmal zu während er an der Tür stehen bleibt bis sie an ihrer Haustür angekommen ist.

Kira schaut etwas verdutzt zurück, läuft dann aber schnell zu ihr, als sie die Haustür aufschließt.

Christoph1955
21-05-10, 17:58
Nachdenklich sitzt er im Sessel in seinem Schlafzimmer und schaut aus dem Fenster.

Einige Male hat er das Thema Hochzeit angeschnitten, doch Synola weicht diesem Thema immer sehr schnell aus, keine Rede mehr von einer Heirat im Mai. Zuletzt hatte sie ihm erklärt, dass beide im Moment mit viel zuviel Arbeit eingedeckt sind, als das an eine große Hochzeit gedacht werden könne.
"Wenn ich heirate, dann auch richtig, dazu brauche ich viel Zeit für die Vorbereitungen, verstehe das doch bitte, Liebster," hat er ihre Worte noch im Ohr.
Sie haben sich nun auf die Monate August/September geeinigt, wenn......ja, wenn nicht wieder etwas Wichtiges dazwischen kommt. Der Sommer wird also noch ins Land gehen und ihm bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten, was sollte er auch anderes tun.

Langsam steht er auf, um ins Bad zu gehen.

Es wird Zeit, ins Bett zu kommen, morgen erwartet ihn einiges an Arbeit in der Druckerei und die Geschäftsbücher müssen auch noch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Dabei weiß er jetzt schon, dass es wohl wieder einige Zeit dauern wird, bis er in den Schlaf findet.

"Morgen," nimmt er sich vor, "werden wir einen festen Termin für die Hochzeit ausmachen," und mit diesem Gedanken schläft er dann endlich ein.

Christoph1955
02-06-10, 04:30
Nachdem er das Haus betreten hat, eilt er gleich auf den Dachboden, um die Reisetasche zu holen.

In fliegender Hast sucht er seine Sachen zusammen und packt die Tasche. Danach schließt er im Arbeitszimmer die Tür des Schreibtisches auf und holt mehrere Geldsäcke hervor, die er auch gleich in die Tasche packt.

Es ist gerade erst eine halbe Stunde vergangen, er verschließt die Tür und legt den Schlüssel in den Blumenkübel daneben, wie es mit Synola verabredet ist. So kann sie ab und an nach dem Rechten schauen, weiß er doch nicht, wie lange er der Heimat fern sein wird.

Schnellen Schrittes macht er sich auf den Weg zurück zum Kurierdienst.

Christoph1955
29-08-10, 03:42
"Ich muss zugeben, ich bin nervös!" Christoph betrachtet sich ein letztes Mal im Spiegel und rückt die Fliege zurecht.
Dann geht er in die Küche zu einigen Gästen die schon anwesend sind und trinkt einen letzten Schluck Kaffee.

"Mach dir keine Sorgen!" meint Bruder Luigi und Hilarius lächelt in sich hinein. "Es wird schon alles gut gehen. Nur sollten wir uns langsam auf den Weg zur Kirche machen. Niemand mag einen Bräutigam, der seine eigene Hochzeit verpasst."

Christoph schaut besorgt auf die Uhr, doch es ist noch ein wenig Zeit. Trotzdem sagt er seinen Gästen Bescheid und gemeinsam verlassen sie das Haus, um sich auf den Weg zur Kirche zu machen.

Christoph1955
20-09-10, 09:19
Mit langsamen Schritten geht er nochmals durch sein ehemaliges Heim, nichts jedoch erinnert daran, dass er hier einmal gewohnt hat.

Seine persönlichen Dinge sind längst abgeholt worden und am Wochenende war ein Reinigungstrupp hier, was auch gleich ersichtlich wird, wenn man ins Haus tritt. Die Holzdielen glänzen frisch eingewachst und durch die blitzblanken Fenster fallen die Sonnenstrahlen in die Zimmer.

Nach Schulschluss ist er hierher gekommen, nur zm sich nochmal zu vergewissern, dass er wirklich nichts vergessen hat. Sogar auf dem geräumigen Dachboden hat er nachgesehen, konnte jedoch auch dort nichts mehr entdecken.

Wieder in dem Flur ankommend sinniert er kurz darüber, wie alles angefangen hat, als er hierher nach Annoport kam. Im Großen und Ganzen hat das Schicksal es gut mit ihm gemeint, resümiert er nach einer Weile. Allen Widernissen zum Trotz hat sich letztendlich noch alles zum Guten gewendet.

Nun endlich, seit einigen Wochen hat er sein großes Ziel erreicht und ist ein verheirateter Mann und glücklich noch dazu. Die Druckerei läuft hervorragend und im Ort ist er als Lehrer ein angesehener Bürger. Was sollte er noch mehr wollen vom Leben?

"So kann das weitergehen," murmelt er leise vor sich hin und denkt an seine Gattin, die sich zur Zeit in der Bibliothek aufhält um dort die Bürger bei der Auswahl des Lesestoffs zu beraten.

Er nimmt den Umschlag vom Dielentisch, eine Nachricht ist darin an die Frau Bürgermeisterin, Synola hat sie vorhin noch in aller Eile geschrieben.

Dann tritt er nach draußen und verschließt sorgfältig die Tür. Den Schlüssel packt er in den Umschlag und macht sich auf den Weg zu Calypso.