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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prince of Persia: the Shadow of the Prince - meine Story



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DaveTheFreak
20-02-05, 11:27
In diesem Thread geht es mehr oder weniger darum, dass ich eine Geschichte schreibe.
Ihr sagt mir einfach mal wie ihr diese Story findet (diese Story bezieht sich auf das alternative Ende, mit dem Dahaka als Endgegner). Es geht um PoP 3. Ich nenne den Dritten Teil mal:
Prince of Persia: the Shadow of the Prince

1. Kapitel:
Die Ankunft in Babylon

Als der Prinz mit Kaileena auf Babylon ankam, brannte alles. Die gesammte Stadt war zerstöt, von einer dunklen Gestalt. Als sie an Land gingen, begegnete der Prinz der dunklen Gestalt. Diese sagte: "žDies ist alles meins, denn ich bin der Prinz...". Kaileena glaubte nicht, was sie da gehöt hatte. Sie griff die dunkle Gestalt an, doch diese verschwand sofort. Der Prinz und Kaileena wunderten sich, wo sie hin sei. "žDas ist ein Prinz? Nein!", sagte Kaileena.
Der Prinz sagte, dass es möglich währe. Der alte Mann habe doch dauernd gesagt, dass niemand sein Schicksal ändern kann. "žWas? Willst du sagen, du wirst diese Gestalt?", sagte Kaileena. Plötzlich tauchte die dunkle Gestalt hinter Kaileena auf und griff sie. Sie schrie, doch sein Griff lockerte sich nicht. "žAhhh..... Wie schön." ,lachte die Gestalt. "žLass sie los!!!", schrie der Prinz. Doch die Gestalt lachte nur weiter und auf einmal verschwand sie, mit Kaileena

2. Kapitel:
Verloren und Gefunden

Der Prinz wusste gar nichts mehr. Er hatte niemanden, der ihm helfen könnte. So ging er durch die leeren Straßen in Babylon, die in Flammen standen. Alle waren tot, überall lagen Tote, es schien so, als hätte niemand das Massaker überlebt. Doch da sah der Prinz, einen alten Mann am Boden liegen. Er konnte es nicht glauben, doch es war der alte Mann. Er lag da, sein Köper war voller Blut und das Atmen fiel ihm schwer. Er sagt leise: "žNiemand kann sein Schicksal ändern. Doch du hast es getan. Aber du weißt nicht, was du jetzt für ein übel angerichtet hast." Der Prinz sah ihn ernst, aber traurig an. "žIch bringe dich erst einmal in Sicherheit."

3. Kapitel
Der Rat des alten Mannes

So trug der Prinz den alten Mann in ein leeres Haus das nicht in Brand stand. "žDu hast den Dahaka besiegt, Kaileena vor ihrem Schicksal gerettet. Aber du hast vergessen, dass das Rad der Zeit sich dreht, auch ohne deine Hilfe. Ich weiß was passieren wird, ich habe es gesehen."
"žWas wird passieren?", fragte der Prinz mit Angst im Blick. "ž Du wirst..."
Der alte Mann war ruhig, zu ruhig. "žWas werde ich?", sagte der Prinz. Doch der alte Mann war tot. Was war nun? Musste er es selber herausfinden? All diese Fragen gingen dem Prinzen durch den Kopf. Er wusste nichts mehr, war er jetzt ganz allein? So machte er sich auf um Kaileena zu suchen. Die Straßen hatte er noch nie so gesehen, das sonnst so schöne Babylon, es war vollkommen zerstöt.

4. Kapitel
Ein ungewolltes Treffen

Der Prinz sah, in der Ferne, zwei Männer. "žDa ist er, wir müssen die Befehle des Meisters ausführen!" Sie gingen schnellen Schrittes auf ihn zu. Er lachte nur in sich hinein und ließ sie kommen. Eine Chance, seiner Wut ausdruck zu geben, kam auf ihn zu. Doch unerwartet griffen ihn die Männer nicht an. Plötzlich zog einer von ihnen eine Flasche aus der Tasche und warf diese vor des Prinzen Füßen. Er hatte nicht richtig wahrgenommen, was soeben geschah. Und da wurde er müde. Seine Augen wurden schwach und vielen zu. Die Männer brachten ihn an einen dunklen Ort...

5. Kapitel
Aufwachen!!!

Der Prinz wachte nach einiger Zeit auf und war in einem großen Raum. "žHallo!", rief eine tiefe Stimme, welche nach dem Prinzen selbst klang. Er drehte sich um und sah sich selbst. War dies wirklich er? Sein Ebenbild grinste ihn an. Plötzlich schlug ihn jemand, doch es war nicht sein Ebenbild. Er fiel in Ohnmacht. "žMach die Augen auf!", sagte eine Stimme. Der Prinz fand sich auf der Straße wieder und ein überlebender war über ihn gebeugt. "žSchnell wir müssen weg von der Straße, bevor wir entdeckt werden", sagte der überlebende hastig.



So, jetzt sagt mal was. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, weiß aber nicht obsch zuende schreiben soll. Soll ich? Also ich will Feedback!!! Sagt eure Meinungen, gebt mir Ideen wies weitergehen könnte/ sollte.

omega04_049
20-02-05, 14:03
Ich finde deine Geschichte bisher richtig gut. Schreibe sie ruhig weiter, ich bin gespannt wie sie endet http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif

Murmelwerfer
20-02-05, 14:13
Gefällt mri auch richtuig gut.
Bin shcon gespannt. Schreib ma weiter =)
los los los^^

TeeAlk
20-02-05, 15:26
Ja, schreib weiter. Aber bitte vermeide Klischees:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by DaveTheFreak:
"žDa ist er, wir müssen die Befehle des Meisters ausführen!" <HR></BLOCKQUOTE>
http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_rolleyes.gif Meister ist an sich auch untypisch für Persien. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Schnurpel2004
20-02-05, 16:42
He, nicht schlecht... aber das mit der Flasche und dem hin- und her von der Straße und zurück habe ich nicht ganz verstanden - naja, vielleicht erklärt es sich ja in deiner Fortsetzung http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Eine Bitte: vergiß Farah nicht... schließlich haben wir sie ja schon am Kreuz gesehen... und bitte nicht noch eine von den "flotten 3er Geschichten" http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey-Delany
20-02-05, 16:55
darf man an deiner Geschichte weiterschreiben? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Profp
21-02-05, 01:33
Gar nicht schlecht. bin beeindruckt. schreib nur weiter...

DaveTheFreak
21-02-05, 10:17
Das hätt ich echt nicht gedacht, dass euch meine Geschichte gefällt. Werde sie morgen weiter schreiben (22.2), da ich im Moment nur kurz im Forum sein kann, Schulstreß!
@Andrey-Delany: Why not? Aber klau mir bitte keine Ideen (Grins).
http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gifDaveTheFreak http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

PS: @Schnurpel2004: Obs nen Dreier gibt? Neja, mal schaun. Schreib ja auch nur wies mir grad einfällt. Aber ich folge trotz dem einer Idee...

DaveTheFreak
21-02-05, 12:23
Ah, isch habs doch geschafft. Musste zwar auf die Simpsons verzichten, aber egal. Ach und sollich eigentlich immer meine Geschichte oben aktualisieren, oder immer neue Sachen reinschreiben? Neja, den nächsten Teil, der kommt mal hier mit hin:

6. Kapitel
Ein Traum?

"žWas, was ist passiert?", fragte der Prinz den Fremden. "žIch habe dich nur hier auf der Straße gefunden"
"žWo ist Kaileena?", sprach der Prinz hastig. "žKaileena, noch nie gehöt. Aber ich schätze mal der dunkle Meister hat sie." "žDer dunkle WAS hat sie. Wo ist sie?" "žSie ist wahrscheinlich in dem großen Tempel, der dunkle Meister hat dort alle seine Gefangenen", erwiderte der Fremde. Er wollte den Prinzen noch warnen, aber dazu kam es nicht. Der Prinz rann schon in Richtung des Tempels.

7. Kapitel
Der weg zum Tempel 1

Er rannte so schnell er konnte, durch die brennenden Straßen von Babylon. Doch unterwegs entdeckte er zwei Leute, sie hatten eine graue Uniform um, die aus Bändern bestand. Sofort rannten diese auf ihn los und griffen ihn an. Der eine wollte ihn erstechen, doch der Prinz machte eine Rückwärtsrolle. Aber unverhofft stand da der zweite und griff ihn. Er wollte ihn erwürgen, während der andere auf den Prinzen stürmte, doch in diesem Moment machte der Prinz einen Rückwärtssalto über den einen und stach ihm sein Messer aus der Tasche in den Rücken. Der Zweite, wutentbrannt, stürmte los mit einem Geschrei, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Der Prinz schnappte sich ihn und nahm ihn in die Würge. "žWas willst du, wo ist Kaileena?" "žAhhhhh, ein Mädchen, hahaha", lachte der Mann in Grau. "žSie ist noch am leben, aber du, nur teils", lacht der Mann, allerdings so schrecklich, dass der Prinz ihm sofort die Kehle durchschnitt. "žIch nur Teils? Was auch immer er damit sagen wollte, ich muss Kaileena retten!"

8. Kapitel
Der Weg zum Tempel 2

Er rannte weiter, bis er kurz vor dem Tempel stand. Er hielt inne, er spürte, dass irgendetwas nicht stimmte. Es lag ein Geruch von verbranntem Fleisch in der Luft und es wurde langsam dunkel. Die Sterne fingen an zu funkeln, doch irgendwas größeres beunruhigte ihn. Aber er wusste nicht was. Da er allerdings unbedingt Kaileena retten wollte, schritt er schnellen Schrittes auf den Tempel zu. Je näher er kam, desto mehr merkte er, dass etwas nicht stimmte. Irgendetwas fehlte, in ihm...

9. Kapitel
Ein Schatten, ein Tempel

Als er eintrat, hatte er ein Gefühl der Angst. Langsam und leisen Schrittes ging er voran. Plötzlich ging an ihm ein Schatten vorbei, er sah aus wie er, aber es war nicht sein Schatten. Aber an statt inne zu halten, ging er weiter. Er sah eine Treppe, die hinabführte, wahrscheinlich in das innere des Tempels. Unten schien es so, als sei dort Licht. Der Prinz, fest entschlossen Kaileena zu retten, ging hinab, doch er wusste nicht, was dort unten auf ihn wartete...

PS: Schreib erstwieder was rein, wenn Story fertig. Allerdings in ner neuen Discussion.

Andrey-Delany
23-02-05, 14:38
gefällt mir stilistisch viel besser, auch wenn du mal kurz in der Zeit springst. Ich schreibe weiter, aber ich unterteile jetzt nicht in Kapitel...und Ideen klaue ich erst recht nicht.
Ach ja, wer sich leicht gruselt, sollte nicht weiterlesen. Mein Part wird nähmlich sehr düster und grauenhaft http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif


...denn es sollte schlimmer kommen, als er sich in seinen bösesten Alpträumen ausgemalt hatte.
Der Tempel war durch und durch besudelt mit Blut, er war entweiht. Das Licht, das der Prinz vernommen hatte, stellte sich als Trugbild heraus,
Denn aus dem einstigen Haus des Lichtes war nun ein Domizil der Finsternis geworden. Kein Licht kam durch die Nischen, als würde die Sonne selbst nicht in dieses bösartige Gemäuer scheinen wollen.
Als er weiter die Treppen hinab ging, stieg ihm ein scheußlicher Geruch von Verwesung in die Nase. Dort unten mussten unzählige Leichen vor sich hinsiechen, denen nicht einmal die letzte Ehre erwiesen worden war. Fest entschlossen stieg der Prinz bis zum Ende der Treppe hinab und wollte geradewegs weitergehen. Doch er konnte nicht. Mitten in seiner Bewegung erstarrt blickte er in das Gesicht einer der Leichen, die die Ursache für den Todesgestank hier unten sein mussten. Doch die Leiche war nicht tot. Der Soldat, der einmal in seinem Leben ein stolzer und starker Krieger gewesen sein musste, wankte gurgelnd auf den Prinzen zu. Der Prinz löste sich endlich nun aus der Erstarrung und zog sein Schwert. Der Untote grinste ihn hämisch aus seinem zerfetzten Gesicht an, doch es wirkte nur wie eine hasserfüllte Grimasse. Dann griff der Prinz an. Seine Klinge fuhr hinab in das leblose Fleisch des Kriegers. Jedenfalls sollte sie das.
Stattdessen hieb der Prinz ins Leere und geriet hätte um ein Haar das Gleichgewicht verloren. Bevor er sich Gedanken darüber machen konnte, wohin der Untote hätte hin verschwunden sein können, spürte er einen Angriff hinter seinem Rücken.
Blitzschnell fuhr der Prinz herum und parrierte im letzten Moment den gewaltigen Schlag des untoten Kriegers. Diesmal würde er nicht den Fehler begehen, ihn zu unterschätzen. Die Klinge seines Gegners von sich wegschiebend trat er dem Untoten kräftig gegen sein Bein. Der leblose Krieger ging vor Schmerz, den er eigentlich garnicht fühlen dürfte, in die Knie. Doch der Prinz durchschaute sein Manöver und sprang über den wirbelnden Stahl des Untoten hinweg. Gleichzeitig warf er sich nach vorne und seine Klinge beschrieb einen tödlichen Kreis aus Stahl.
Das Haupt des Untoten rollte davon und der leblose Köper des Kriegers erschlaffte nun entgültig. Der Prinz erwies ihm die letzte Ehre, indem er eine Fackel von der Wand nahm und den Leichnam des Kriegers in Brand steckte. " Möge deine Seele Frieden finden, Verdammter", flüsterte der Prinz.
Nun sah er sich in der Halle um, in die die Treppe geführt hatte. Es musste einmal der Altarraum des Tempels gewesen sein, bevor dieses Gemäuer verdorben wurde. Doch immernoch war der Raum auf eine bizarre und dunkle Art und Weise schön. Die kunstvollen Muster, die die schwarzen Wände zierten, die unheimlichen Wasserspeier, welche wie lebendig auf den Prinzen herabblickten und der mit dunklen Symbolen versehen Altar, der nun ein Bildnis von unheiliger Blasphemie abgab. der Prinz konnte das Böse spüren, das hier hauste. Eine uralte Macht musste es sein, viel älter als die Stadt Babylon selbst... dann fiel sein Blick auf die Wand hinter dem Altar. Ihm stockte der Atem, als er es endlich bemerkte.
An der Wand hinter dem Altar waren die Leiber von Menschen auf Pfählen aufgespießt, die in der Mauer verankert waren. Ihre Gliedmaßen waren auf unnatürliche Art und Weise verrenkt und deformiert, es bot einen schrecklichen Anblick. " Gefällt dir, was du siehst? ", ertönte plötzlich eine Stimme aus der Dunkelheit. Der Prinz blickte sich erschrocken um, doch konnte er niemanden in dem Raum ausmachen. Er dachte schon, er hatte es sich eingebildet, da dröhnte die Stimme ein zweitesmal an sein Ohr:" Ist es nicht schön, all die Menschen leiden zu sehen? "
Die Stimme machte den Prinzen zornig. " Ihr seid ein Feigling, das ihr euch nicht zeigt. Kommt aus eurem Versteck heraus!", brüllte der Prinz wütend. Da lachte die Stimme, laut und durch die Akustik des Raumes verzerrt." Ich bin in keinem Versteck. Kannst du mich denn nicht sehen", verspottete die Stimme den Prinzen. Nun war er verwirrt." Ich will gegen dich kämpfen, ich fordere dich heraus! Nun komm aus deinem Versteck gekrochen und kämpfe wie ein Mann!", rief der Prinz, rasend vor Zorn. " Du hast nicht das Recht, mich herauszufordern! ", brüllte die Stimme, diesmal war sie zornig und ihr Lärm ohrenbetäubend. " Was wollt ihr von mir? "
" Ich will, dass du stirbst, Prinz von Persien", höhnte die Stimme. Die letzten Worte klangen in den Ohren des Prinzen wie eine Beleidigung, als die Stimme seinen Titel aussprach. " Wer seid ihr?", fragte der Prinz, der nun durch die antwort etwas eingeschüchtert wirkte. " ich bin dein Tod, junger Narr ", rief die Stimme. Plötzlich nahm der Prinz ein Huschen im Schatten des Raumes wahr. Doch dann entglitt der Schemen sofort wieder seinem Blickfeld und war in der Finsternis verschwunden. " Warum solltet ihr das tun? ", rief der Prinz verzweifelt. Plötzlich trat eine Gestalt aus dem Schatten und der Prinz vernahm die Worte einer bekannten Stimme: " Weil es mein Schicksal ist." Wer da vor ihm stand, war niemand anders als seine Geliebte. Kaileena.
Aber wie konnte das sein? Hatte sie ihn die ganze Zeit betrogen? Aber wenn sie ihn hätte töten wollen, wieso hatte sie es denn nicht längst getan? Nach ihrem Beischlaf hatte sie eigentlich keine bessere Gelegenheit dafür bekommen können. Das ergab alles keinen Sinn.
Dann löste er sich von dem Bann und brachte nur ein einziges verzweifeltes Wort hervor:" Warum?"
Er war den Tränen nahe, wie hatte er sich nur so leicht die Liebe von Kaileena vorgaukeln lassen können? Wie als Antwort auf diesen Gedanken formten sich Kaileenas wunderschöne Lippen zu einem bosartigen Grinsen, wie es der Prinz noch nie bei ihr gesehen hatte." überrascht, Teuerster?," fragte sie voll beißendem Spott.
Der Prinz schaute sie an. Doch schon nach wenigen Sekunden gab er nach, als er den Blick schmerzerfüllt senkte. Kein Schwert hätte ihm je eine solche Wunde beibringen können. Und keine Heilkunst würde sie je wieder schließen können.
" Dann tu, wozu du gekommen bist ", sprach der Prinz kraftlos. Er brachte es nicht übers Herz, ihren Namen auszusprechen. Plötzlich brach Kaileena in schrilles Gelächter aus. " Dein Blut wird nicht an meinen Händen kleben ", lallte sie und vollführte eine seltsame Geste.
Plötzlich schien der Schatten des Raumes zusammenzufließen und langsam formte sich eine Gestalt aus der dunklen Masse. Die Angst selbst war zum Leben erwacht, das größte Grauen schien aus der Hölle empor zu steigen, als das Wesen sich erhob.
Es hatte keinen Leib aus Fleisch und Blut, doch nun blickte die reine Bosheit in Form dieser Schattengestalt den Prinzen an. Und vor dem, was er sah, konnte er nicht die Augen schließen.
der formlose Schatten spiegelte all seine größten Ängste wieder, ständig wechselte seine Gestalt. Der Prinz wich stück für stück vor dem materialisierten Grauen zurück, bis sein Rücken an die kalte Steinwand drückte...

Ich hoffe, ich habe deine Aussage oben nicht falsch verstanden, Dave. Sry, wenn ich jetzt gegen deinen Willen deine Geschichte weitergeschrieben habe. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif
Ansonsten, bitte mich auch kritisieren http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

DaveTheFreak
23-02-05, 15:10
He Andrey,
verstehst hoffentlich, wenn ich deins nicht lese. Will mich ja von niemandem auch nur annähernd beeinflussen lassen... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

PS: Ich lese es erst wenn meins fertig ist, dauert allerdings noch ein wenig:
ca. zweites Quartal 2005 http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Schnurpel2004
23-02-05, 15:27
He Andrey, du schreibst gut http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif Ich finde zwar deinen Anfang ein wenig eklig geraten, aber dann fängst du dich und es ist nicht mehr so übertrieben horrormäßig. (Naja, ist eben nicht ganz mein Geschmack: Wände voller aufgespießter Leichen... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_razz.gif ) Aber die personifizierte Angst gefällt mir...

Weiter - Weiter - Weiter !!!

Teela21
23-02-05, 16:25
Mein Schatz, deine Geschichte ist Klasse. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
Im Gegensatz zu Schnurpel finde ich die blutige Atmosphäre die du beschreibst,toll und passend (was kein Wunder ist, bei den Dunkelelf Büchern die ich gerade lese).
Also, schreib bloß weiter!!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
24-02-05, 15:41
danke schatz, es ist mir eine Ehre euch als Publikum zu haben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

...und der dunkle Schatten auf ihn zutrat. Der Prinz schloß die Augen, immernoch spürte er das nahen des abgrundtief Bösen. Plötzlich schien ihn eine eiskalte Hand zu ergreifen und seine Kehle zuzuschnüren. Alle Luft wurde aus den Lungen des Prinzen gesogen und er rang nach Atem. Der Schemen war nun unmittelbar vor ihm, er spürte die grausame Macht dieses Wesens bis ins Mark. Er wehrte sich gegen den Würgegriff des Schattenwesens, doch es war vergebens. Er spürte, wie das Wesen ihm seine Lebenskraft aussaugte, sich an ihm labte wie ein Löwe an seiner Beute. Nun begann sich alles um den Prinzen zu drehen, er nahm seine Umgebung nurnoch verschwommen wahr. Dann verlor er das Gleichgewicht und stürzte. Er prallte hart dem kalten Steinboden auf und verlor nun entgültig das Bewusstsein.
Als er erwachte, fühlte er immernoch harten Stein unter sich. Doch er war warm. Der Prinz spürte die Sonne auf seiner Haut und den seichten Wind, der durch seine Haare fuhr. Wo war er?
Doch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, drang eine wohlbekannte Stimme an sein Ohr:" Ich dachte schon, ihr würdet niemals erwachen. Herje und das nennt sich Prinz, lässt sie feige von der Prinzessin retten. Sollte das nicht anders herum sein?" Es tute gut, diese altbekannte Stimme zu höen. Er hatte sie schon zu lange nichtmehr vernommen, er hatte sie so vermisst.
Dann öffnete er die Augen und sah seine Retterin vor sich. Die zierliche Gestalt einer Inderin blickte ihn an. Endlich. Wielange hatte er sich diesen Tag sehnlichst herbeigewünscht, Farah wiederzusehen. " Du, du...", der Prinz brachte vor überraschung keinen klaren Satz mehr über die Lippen. " Ja, ich habe dich auch vermisst," sagte sie und lächelte den Prinzen liebevoll an....

gorasonas
25-02-05, 13:23
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by DaveTheFreak:
He Andrey,
verstehst hoffentlich, wenn ich deins nicht lese. Will mich ja von niemandem auch nur annähernd beeinflussen lassen... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
<HR></BLOCKQUOTE>

Solltest du aber ich, bin sicher das würde deinen Stil positiv beeinflussen wenn du dir von Andrey etwas abschaust (nicht vom Inhalt sondern vom Schreibstil)

J.J.J
25-02-05, 14:03
Wow!! Nicht schlecht was ihr hier schreibt. Stilistisch nicht immer sehr gut aber die Ideen sind wirklich gut!

DaveTheFreak
25-02-05, 14:06
@gorasonas: Ja, iss ja in Ordnung, deine Meinug. Doch es gibt da 2 Probleme:
1. Ich kann mir nicht einfach so einen Stil aneignen, das währe dann "geklaut" (Egal ob der Anfang von mir ist oder nicht).
2. Wenn ich den Text lese, bekomme ich automatisch seine Ideen mit, welche mich indirekt beeinflussen. Dies will ich nicht, ich will meinem Faden folgen, ohne irgendwelche Einflüsse.

Andrey, du weißt, das ist nichts gegen dich. Hoffe du verstehst warum ich deinen Text noch nicht lese. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
25-02-05, 18:50
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by DaveTheFreak:
@gorasonas: Ja, iss ja in Ordnung, deine Meinug. Doch es gibt da 2 Probleme:
1. Ich kann mir nicht einfach so einen Stil aneignen, das währe dann "geklaut" (Egal ob der Anfang von mir ist oder nicht).
2. Wenn ich den Text lese, bekomme ich automatisch seine Ideen mit, welche mich indirekt beeinflussen. Dies will ich nicht, ich will meinem Faden folgen, ohne irgendwelche Einflüsse.

Andrey, du weißt, das ist nichts gegen dich. Hoffe du verstehst warum ich deinen Text noch nicht lese. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif <HR></BLOCKQUOTE>

ich weis schon, warum. Willst dich nicht von mir beeinflussen lassen.

Andrey-Delany
26-02-05, 06:20
... Der Prinz erhob sich von dem heissen Stein, auf dem er lag und richtete sich auf. Wo war er?
Als er sich umschaute, erblickte er nur Sand, eine große Wüste, die sich um den riesigen Felsen herum ausbreitete, auf dem sie standen. Er konnte nicht weit sehen, denn sein Auge wurde von umgebenden Sandstürmen getrübt." Was du da siehst, ist alles er", sagte Farah nun. Dem Prinzen gefiel garnicht, wie sie das letzte Wort betohnt hatte. So ehrfürchtig und respektvoll hatte er die sonst so temperamentvolle Inderin noch nie sprechen höen. " Wer ist er?, " fragte er nun. " Ich hatte dich für klüger gehalten. Hat dir Kaileena denn nichts erklärt? " Der Prinz schwieg. Die Herrscherin der Zeit hatte ihn hintergangen, wie er es niemals für möglich gehalten hatte. Bei dem Gedanken stieg wilder Zorn in ihm auf. Er ballte die Hände zu Fäusten, dass die Gelenkte knackten. Bei ihrem nächsten Treffen würde er Kaileena töten, für all das, was sie ihm angetan hatte." Was ist mit dir? ,"fragte Farrah, der das Verhalten des Prinzen nicht verborgen geblieben war." Nein, sie hat mir garnichts erzählt. Woher weisst du überhaupt von ihr?, " knurrte der Prinz." Sie ist meine Mutter." Die Antwort traf den Prinzen, wie ein Schlag ins Gesicht. " Nagut, ich werde dir alles erzählen. Es ist eine lange Geschichte, wir sollten lieber hineingehen, bevor uns ein Sandsturm noch zu nahe kommt. Gemeinsam stiegen sie die Stufen des Felsens
hinab und Farrah führte den Prinzen zu einer Öffnung in dem Gestein, der einen Gang bildete.
Hier traten sie ein und Farrah begann mit der Geschichte. " Als dein Vater jung war, da war sein Thron ein umkämpftes Gut. Seine Feinde waren zahlreich und die Niederlage schien unabwendbar. Doch dann kam ein Bote, der ihm
aus einem unbekannten Reich eine Öllampe als Geschenk brachte. Sofort hatte dein Vater gemerkt, dass es keine gewöhnliche Lampe war,
denn sie war so wunderschön und strahlte eine unglaubliche Macht aus, die keinem verborgen blieb. Als die entscheidende Schlacht um den Thron des Sultans näher rückte, beschloss er, das Geheimnis zu lüften und rieb an der Lampe.
Ein Djinn erschien, wie ihn die Welt mächtiger nie gesehen hatte. Er versprach deinem Vater,
seine Feinde zu vernichten. Aber nur unter der Bedingung, dass der Djinn zum Erben des Thrones ernannt wurde. Der Sultan willigte ein und schon bald waren seine Feinde vernichtet, von gewaltigen Sandstürmen und anderen grausamen Gewalten der Natur heimgesucht. Dann Gebar
deine Mutter ihr erstes Kind. Und der Sultan brach mit dem Djinn, denn er wollte seinen eigenen Sprössling auf dem Thron setzen, wenn er
einmal nichtmehr war. Doch der Djinn blieb geduldig. Das Reich Persien erblühte unter der Herrschaft deines Vaters und deine Mutter gebar
weitere zwölf Kinder. Nun wurde ein großes Fest
zur Ehre des Friedens zwischen Persien und Indien gegeben und der Djinn sah seinen Tag der Rache gekommen. Er verwüstete den ganzen Palast.
Dabei tötete er die zwölf ersten Kinder des Sultans, nur das Jüngste verschonte er um seines Schicksals willen. Nun zog er weg aus Babylon, doch nicht allein. Denn er hatte des Maharadschas Gemahlin geraubt, Kaileena. Sie war noch jung und galt als die schönste Frau der bekannten Welt. So schenkte er ihr ewige Jugend ,denn er liebte sie wie ein Mensch. Er brachte sie auf eine einsame Insel im großen Ozean des Südens und sie gründeten ihr eigenes Reich, fernab von dem Krieg zwischen Indien und Persien, den sie entfacht hatten. Dort erwählte sie das Schicksal wegen ihres schlimmen Vergehens als Herrscherpaar der Zeit aus. Sie sollten ewiglich
den Strom der Zeit lenken, wie es das Schicksal ihnen befahl. So kam es zu ihrem größten Meisterwerk an Magie, der Sanduhr der Zeit. In ihr war die Zeit gefangen, die unabänderlich verging. Doch schon bald wandte sich der Freigeist des Dschinns gegen das Schicksal und er nutzte den Sand der Zeit für seine Zwecke.
Selbst vor seiner Gemahlin Kaileena hielt der Sultan der Zeit seine Machenschaften geheim.
Doch als das Schicksal von seinem Missbrauch der Sanduhr erfuhr, schickte es seinen mächtigsten
Krieger aus. Den Dahaka." Bei der Erwähnung des Wächters der Zeit zuckte der Prinz zusammen, fing sich aber sofort wieder. " Doch in seinem Trotz stellte sich der Dschinn dem Dahaka zum Kampf. Doch er unterlag dem Wächter der Zeit, denn nur die Klinge des Wassers konnte den Dahaka bezwingen. Doch diese war von der erzürnten Kaileena an einem geheimen Ort versteckt worden. So kam es, dass der Djinn dem Dahaka zum Opfer fiel. Darauf wurden alle Männer, die die Insel bewohnten, verbannt oder erschlagen. Und von nun an hegte Kaileena, die alleinige Herrscherin der Zeit, nichts als Hass
für das männliche Geschlecht.
Doch mit dem Fall des Dschinns war die Macht des Inselreiches geschwunden und der Maharadscha
hatte endlich gefunden wonach er suchte. Mit einem riesigen Heer segelte er im Krieg gegen das Reich von Kaileena, doch nur wenige überlebten. Denn Kaileena hatte in der Verliesen der Insel durch ihre Magie Soldaten aus einfachem Sand erschaffen, die keinen Schmerz kannten. So hielt das Reich der Insel stand, doch wurde von einer kleinen Gruppe erfahrener
Krieger die Sanduhr gestohlen und nach Indien gebracht. Wie du weisst, habt ihr sie in der Schatzkammer meines Vaters gefunden. Und der Wesir hatte euren Vater und euch hintergangen,
denn er war ein Handlanger des Dschinns aus alten Tagen. Denn Kaileena hatte die Sanduhr mit einem Fluch belegt und der Wesir wusste davon.
So wurden in jener Nacht, wie du weisst, alle
Menschen des Palastes in Sandkreaturen verwandelt. Wir besiegten den Wesir, doch nun
war Aufgrund deines Missbrauchs des Sandes dir der Dahaka auf den Fersen. Doch du hast das Rätsel um das Schwert des Wassers gelöst und ihn vernichtet. Nur eines wusstest du dabei nicht.
Durch den Tod des Dahakas wurden alle Seelen, die jemals von ihm verschlungen wurden, wieder
zurück ins Leben gerufen. Unter ihnen auch der Dschinn der Zeit. Er nutze die Gelegenheit und verleibte sich alle anderen Seelen ein. Nun ist er zu dem mächtigsten Wesen geworden, dass
diese Welt je gesehen hat. Und in seinem Zorn, griff er Babylon an und nun brennt es. Denn seine Scharen sind zahlreich. Nur du kannst ihn töten. Aber sei vorsichtig, denn des Djinns Macht ist so groß, dass er seine Gestalt zu verändern vermag. Lass dich nicht von dem Schein trügen...

y0uRfe4r
26-02-05, 08:32
Wow Andrey coole Idee,die Verknüpfung mit allem und die Familie des Prinzen usw. nur weiter so ich will noch mehr...

DaveTheFreak
26-02-05, 12:08
Frage an alle! Kann mir zufällig jemand einen persisch/ arabisch/ orientalisch (eins von denen) klingenden Namen nennen? Brauche nämlich einen für meine Story, mir fällt aber nichts ein. Der beste Name von euch kommt in meiner Geschichte vor. Ach und was würdet ihr zu verschiedenen Enden sagen?

PS: Brauch unbedingt den Namen, damitsch weiter schreiben kann!!!

@Schnurpel2004: Es gab bei mir (so weit wie ich jetzt bin) schon das 1.te (?) Wiedersehen mit Farah. Und ein Dreier ist auch noch nicht in meiner Story, es wird auch keiner kommen.

Schnurpel2004
26-02-05, 13:07
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by DaveTheFreak:
Wiedersehen mit Farah...

SCHÖN -> ich hoffe was für´s Herz?! Denk an die "Damen unter euch"...

ein Dreier ist auch noch nicht in meiner Story, es wird auch keiner kommen. <HR></BLOCKQUOTE>

Laß dir gesagt sein, das mit den Dreiern geht selten (lange) gut... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey-Delany
27-02-05, 09:04
Leute, übt mal Kritik an meiner Story. Ich mag mehr Rückmeldungen höen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

solder05
27-02-05, 10:55
Wirklich nicht schlecht, deine story, kannst es ja offiziel veröffentlichen, kommt bestimmt gut raus.

DaveTheFreak
27-02-05, 12:05
Hej, Leutchen. Ich habe mal einen kleinen Ausschnitt aus meiner Geschichte parat:

Nach einer langen Zeit voller Kämpfe sah der Prinz ein Haus, welches noch in Takt war. Er ging hinein und sah nur eines: Blut. Am Boden lagen Köpfe oder andere Köperteile, überall stank es nach Verwesung. Nur in einer kleinen Ecke saß jemand. Als er näher kam sah er, dass es ein kleiner Junge war. Dieser bibberte, und war voller Blut. "žWer bist du, und was machst du hier?", fragte der Prinz. "žIch, ich ..... bin Ramin". Ramin war ein Junge mit schwarzen, kurzen Haaren. Neben ihm lag ein toter, blutüberströmter, alter Mann. "žEr, er hat meinen Vater getötet.", bibberte der Junge vor sich hin. In seinem Gesicht sah man Angst und auch Trauer. "žDas tut mir Leid! Weist du wer das war oder kannst du ihn beschreiben?", sagte der Prinz langsam wobei Trauer in seiner Stimme lag. "žEin dunkler Mann, er hat...." Der Junge hielt inne. Seine Augen wurden rot und tränen kullerten sein Gesicht herunter. "ž...ihn vor mir ermordet!" In diesem Moment fing der Junge an zu weinen. Doch nicht nur er weinte, denn dem Prinzen lief eine Träne die Wange herunter. Wer war dieser Meister oder dieser dunkle Prinz? Wieso bringt er dieses Leid über die Menschen in Babylon? "žAlles wird gut!", sagte der Prinz leise. Obwohl er selbst nicht so recht daran glaubte, wollte er es versuchen, allein für den kleinen Jungen. Aber was wird aus dem Jungen, wenn der Prinz den dunklen Mann finden will? Da sah der Prinz eine Luke im Boden. Er ging hin und stieg hinab. Es war dunkel, nur ein kleines Fenster spendete Licht. Aber nirgends war Blut, oder auch Tote lagen nicht da. Der Prinz nahm den Jungen und brachte ihn in den Raum. "žBleib hier und lass niemanden durch die Luke hinein. Ich komme wieder und dann wird alles gut sein!", sagte der Prinz zu dem Jungen. Er ging nach oben und sah den Jungen noch mal an. Noch nie hatte er solches Elend und so viel Leid gesehen.

Schreibe jeden Tag weiter. Ach und dies ist nur ein Ausschnit!!! Die ganze Geschichte dauert noch eine ganze Zeit lang, bis sie fertig ist. Und diesen Teil habe ich hinein gestellt, weil er etwas Trauer zeigt. Habe versucht auch an die Damen unter uns zu denken. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Teela21
27-02-05, 13:08
Auf den Damen unter uns Satz falle ich nicht nochmal rein. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_razz.gif
@Dave: Mit deinem Erzählstil kann ich mich nicht so richtig anfreunden, denn du schreibst etwas stufig und abgehackt, im gegensatz zu Andrey, der seine Geschichte viel flüssiger rüberbringt. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif(sorry)
@Andrey: Deine Story ist einfach klasse Schatzi. Spannend, fesselnd und voller neuer, unerwarteter Handlungsstränge. Die Idee mit den Dschinn ist wirklich gut. Bin schon gespannt wie du die Maske einbauen wirst(falls überhaupt). http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Andrey-Delany
28-02-05, 14:53
danke, schatzi. Du treibst mich damit schon zum weiterschreiben an http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

...Der Prinz sah Farah ungläubig an. Er hatte nie auch etwas derartiges geahnt. Wie hatte sein Vater nur jemals einem solch bösartigen Djinn trauen können? Das konnte einfach nicht wahr sein. Er wollte es einfach nicht glauben. Farahs Geschichte hatte sein ganzes Weltbild umgeworfen, es konnte einfach nicht wahr sein!
Aber warum sollte Farah ihn belügen?
" Wie es scheint, hat Kaileena ihre alte Liebe wiedergefunden ," brummte der Prinz grimmig.
" Wie dem auch sei, wir müssen dem Wandler Einhalt gebieten. Du bist es dem Schicksal schuldig," erwiederte Farah. Dann Prinz besann sich darauf, seine Gefühle für Kaileena vor Farah zu verbergen. Denn er befürchtete schlimmes, wenn sie von ihrer Liebe erfuhr...falls es das jemals gewesen war...

So, ich bemüh mich Zeit dafür zu finden. Hab nur wenig Zeit...aber für euch tu ich doch alles *schatzi zuzwinker*

Andrey-Delany
01-03-05, 14:58
" Wir müssen nach Babylon und ihn vernichten," sagte Farah plötzlich und riss den Prinzen aus seinen Gedankengängen. Doch schnell hatte er sich gefangen. " Aber wie sollen wir ihn denn bezwingen? Er ist ein Djinn, Farah," entgegnete er. " Hey, uns wird schon irgendwas einfallen. Jedes Wesen dieser Welt ist besiegbar, auch wenn auf unterschiedliche Arten und Weisen," sagte sie.
Dem Prinz war nicht geheuer bei dem Gedanken an diesen Djinn. Er hatte in dem dunklen Tempel gesehen, wozu Kaileena wirklich fähig war und welch grausame Macht sie besaß. Und wenn der Wandler an ihrer Seite war, der nach Farahs Geschichte wohl noch ein viel mächtigeres Geschöpf sein musste als Kaileena, so standen ihre Chancen garnicht gut. Er hatte nicht vergessen, welch dunklen Zauber Kaileena in dem Tempel heraufbeschworen hatte und er erinnerte sich mit Grauen an diese schreckliche Szene. Aber er konnte jetzt nicht aufgeben.
Er hatte das Schicksal schon einmal besiegt. Dann konnte er es auch wieder tun. " Na dann los, worauf warten wir noch?" Farah lächelte ihn an. " immernoch ganz der jugendliche Prinz. Du wirst wohl nie erwachsen." Sie trat weiter in den Gang hinein, der sie vor den Stürmen der Wüste schützte. " Das hier ist ein Fluchttunnel, den ich entdeckt habe. Ein uralter Geheimgang.
Hierher bin ich geflohen, als der Wanlder die Stadt angriff. Und Flüchtlinge habe ich hier heraus in Sicherheit gebracht. Nun lass uns hoffen, dass der Djinn den Gang nicht entdeckt hat." Leise schlichen sie durch die dunklen Gänge. Sie mussten sich tief unter der Erde befinden und das einzige Licht spendeten ihnen wenige Fackeln an den Wänden.
Der Prinz spürte, dass etwas nicht stimmte, doch er verschwieg es. Dennoch spannte er seine Sinne bis zum zereissen an und konzentrierte sich vollkommen auf ihre Umgebung und einen möglichen Hinterhalt. Dann stieg ihm ein Geruch in die Nase, der ihn aufschrecken lies. Er hatte diesen Gestank erst vor kurzer Zeit das letztemal gerochen. Es roch nach Tod. Bevor er den Gedanken zuende führen konnte, huschte plötzlich
ein dunkler Schemen aus einer Nische des Ganges.
Er musste ihnen aufgelauert haben. Sie wussten von dem Gang...

Teela21
01-03-05, 15:25
Weiter!
Ich brauch mehr. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

J.J.J
02-03-05, 09:01
@AndreyDelany: Du hast echt Talent!!!

Andrey-Delany
02-03-05, 14:48
Ich bin froh, dass es euch gefällt. Ich schreibe ja schon, sooft ich kann.
Tut mir leid Schatzi, bin ein vielbeschäftigter Mann *tröstknuddel* http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Der Prinz spürte den Angriff mehr als er ihn sah, denn in dem Dunkel des Ganges irrten sie nun fast blind umher. Blitzschnell sausste sein Schwert aus der Scheide und parrierte im letzten Moment einen Säbelhieb, der ihm wohl den Schädel gespalten hätte. Doch prasselten regelrecht die Schläge und Stiche des wirbelnden Angreifers auf den Prinzen nieder. Mit Mühe entging er den zahllosen Attacken seines Gegners, wurde aber dennoch den Gang zurück gedrängt. Als, er merkte, wie Farah sich eines weiteren Angreifers erwehrte, lies er einen Moment seine Deckung ausser acht. Er spürte, wie etwas Scharfes tief in das Fleisch seiner Schulter schnitt und ein fürchterlicher Schmerz entbrannte in ihm. Er keuchte und taumelte zurück. Doch sein Gegner drang nurnoch brutaler auf ihn ein und versetzte ihm eine Schnittwunde quer über die Brust. Der Prinz schrie auf und ging in die Knie. Er spürte den Luftzug, als sein Gegner zum tödlichen Hieb ausholte. Doch damit hatte er gerechnet. Blitzschnell beschrieb die Klinge des Prinzen einen tödlichen Halbkreis aus Stahl und schnitt tief beide Oberschenkel seines Gegners. Vor überraschung, wie vor Schmerz schrie der Angreifer laut auf und schien einen kurzen Moment betäubt von seiner Wunde. Der Prinz nutzte diesen Vorteil und rammte seinem Gegner
die Klinge bis zum Heft in den Bauch. Der Schrei verstummte. Der Prinz atmete erleichtert auf, doch dann fiel ihm Farah wieder ein. Ihr Gegner hatte sie bis zu der letzten Fackel zurückgetrieben, doch dort hielt sie Tapfer stand. Ihre Künste mit dem Krummsäbel standen ihrem Talent mit dem Bogen umzugehen in nichts nach. Doch der Angreifer würde sie töten, wenn er nichts unternahm. Er war ihr durch seine Unglaubliche Schnelligkeit und ausgefeilte Kampftechnik weit überlegen. Und nun konnte der Prinz endlich sehen, wer die Angreifer waren.
Farahs Wiedersacher war komplett in schwarz gehüllt und sein Gesicht war in einen dunklen Turban gleicher Farbe gehüllt. Solche Männer hatte er noch nie gesehen. Nun stürmte er den Gang entlang, Farah zu Hilfe eilend. Doch er sollte es nicht bis zu ihr schaffen...

Schnurpel2004
02-03-05, 15:01
N E I N, du kannst doch jetzt nicht aufhöen!!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_eek.gif

Andrey-Delany
03-03-05, 14:25
Ich baue eben gerne Spannung auf, Schnurpel http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Aber mit der Zeit wird hier die ganze Geschichte drinne stehen, das schwöe ich http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

...denn plötzlich begann der Boden unter seinen Füßen zu beben. Ein ohrenbetäubendes Bersten von Fels war zu höen, als sich ein tödlicher Abgrund vor dem Prinzen auftat. Hastig blickte er sich nach einer Fluchtmöglichkeit um, doch vergebens. Der gesammte Teil des Ganges, in dem er mit dem dunklen Krieger gekämpft hatte, bröckelte und riss wie eine gigantische klaffende Wunde auf. Es gab kein Entkommen. Er fiel. Der Sturz schien endlos zu dauern, alles war schwarz um ihn.
Das Letzte, was er sah, war rötlicher Felsboden, auf den er hinabstürzte. Dann verlor er das Bewusst sein.
Als er erwachte, spürte er ein schrecklich schmerzhaftes Pochen in seinem Kopf. Alles um ihn herum war dunkel, er konnte nichts sehen. Das einzige, was er wahrnahm, war die grauenhafte Hitze und den harten Stein unter seinen Füßen. Als er versuchte, sich zu erheben, stürzte er sogleich wieder. Er war gefesselt.
" Ah, endlich seid ihr wach," erklang eine tiefe, männliche Stimme. Erschrocken lies der Prinz seinen Blick schweifen, doch er konnte durch die Dunkelheit immernoch nichts erkennen als eine leere Schwärze. Er spürte die Macht, die von ihrem Sprecher ausgehen musste. " Ich hoffe, ihr hattet eine angenehme Reise, mein Prinz." Der Spott, der in der Stimme mitschwang war nicht zu überhöen." Gebt euch keine Mühe. Ihr könnt euch nicht befreien. Nicht gegen meinen Willen in meinem Reich!". Ein dröhnendes Lachen ertönte. " Aber ich erfülle dir einen letzten Wunsch. Die letzten Stunden deines erbärmlichen Lebens wirst du mit deiner Geliebten verbringen," sprach die Stimme. Und plötzlich schwand die Dunkelheit, wie eine schwarze Wolke, die den Himmel bedeckt hielt.
Der Prinz fand sich auf einer winzigen Insel aus rotem Sandstein wieder, die von einem großen Lavasee umgeben war. Jetzt, wo er das flüssige Gestein sah, stieg die Hitze in seinen Kopf. Alles begann sich um ihn zu drehen und er drohte, wieder in Ohnmacht zu fallen. Und neben ihm saß Kaileena. seine geliebte Kaileena, die hinterhältige Kaileena, auf einem Felsvorsprung und lächelte ihn an. Von dem Besitzer der Stimme fehlte jeder Spur, aber das stöte den Prinzen nicht weiter. Denn nun sah er seine Rache gekommen...

Teela21
04-03-05, 14:48
Klasse Schatzi, deine Geschichte wird ja immer besser. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
Deine Erzählweise des Kampfes erinnert mich sehr an den Autor R.A.Salvatore und das ist ein ganz dickes Kompliment.
Weiter so (hoffentlich bald!).

Andrey-Delany
05-03-05, 04:15
oh, du vergleichst mich mit Salvatore. Wie süss von dir * umarm *
Habe bisher die ersten beiden Dämonendämmerung Bände von ihm gelesen, einfach genial geschrieben.
Naja, dafür bist du süsser als alle Schokolade der Welt, Schatzi http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

...und er wollte sich erheben, um sein Werk zu vollenden. Doch als er dies tat, wurde ihm wieder schmerzlich bewusst, dass er festgekettet war. Doch glücklicherweise nahm er noch das beruhigende Gefühl einer Klinge an seiner Seite war. Seine Feinde würden ihre Nachlässigkeit bereuen. Aber jetzt lag er hilflos, auf alle viere ausgestreckt, auf dem glühend heissem Steinboden, gefesselt von mächtigen Ketten aus einem ihm unbekannten Metall. Er versuchte, sich zu drehen und zu wenden, um eine für seinen Köper einigermaßen ertragbare Position zu bekommen. Doch der Versuch scheiterte kläglich, die Ketten waren so fest gespannt, dass dem Prinzen die Hitze des Metalls die Haut versengte und seine Durchblutung stoppte. Als er sich qualvoll unter seinen grausamen Fesseln wand, bemerkte er garnicht, wie Kaileena von ihrem Felsen aufstand und zu ihm rüberging. " Ach, mein geliebter Prinz...," sprach sie, mit einer Stimme, so sanft wie eine kühle Sommerbrise. Doch der Prinz lies sich davon nicht täuschen. " Spar dir deine verräterischen Worte, falsche Schlange ," schnitt er ihr grimmig das Wort ab. " Du hast mich hintergangen und aufs Schlimmste betrogen. Dafür wirst du noch bezahlen, Herrscherin der Zeit. " Der hohe Titel klang in der Stimme des Prinzen mehr wie eine Beleidigung als eine ehrenvolle Anrede. Aber Kaileena schien davon seltsam verwirrt zu sein. " Was habe ich dir denn getan, mein Teuerster? "
Der Prinz blickte seine einstmals Geliebte hasserfüllt an. " Du wolltest mich in dem dunklen Tempel töten. Etwas schattenhaftes, Grauenvolles hast du herbeigerufen. Doch zu deinem Leid wurde ich gerettet. Wenn wir hier freikommen, wirst du deine gerechte Strafe erfahren." Kaileena schaute ihn verzweifelt an, eine einzige Träne rann ihr über die Wange. " Ich habe dir nichts getan. Er hat mich die ganze Zeit hier eingesperrt. So glaub mir doch, ich würde dir niemals etwas antun, mein geliebter Prinz." " Ich habe gesehen, wie du mich umbringen wolltest. Du kannst mir nichts vormachen. Aber das ist auch bald vorbei, denn deine Zeit des Lebens ist bald abgelaufen."
" Ach, mein liebster Prinz" seufzte Kaileena traurig, dann plötzlich erklang ein metallisches Geräusch. Der Prinz drehte sich qualvoll in eine Position, wo er den Grund des Geräusches ausmachen konnte. Er sah blitzenden Stahl in Form eines Wiederhakens zwischen die Felsen geklemmt. Bevor er sich weitere Gedanken machen konnte, schwang sich eine zierliche Gestalt das Seil hinauf und betrat die Insel. Farah. Er wollte etwas sagen, doch die Inderin schnitt ihm das Wort ab. " Wir haben jetzt keine Zeit. Schnell, oder wir werden alle sterben. " Sie holte einen Schlüssel hervor und und öffnete die Ketten des Prinzen. Warum war Kaileena eigentlich nicht angekettet? Doch es blieb ihm keine Möglichkeit, den Gedanken weiter auszuführen, denn Farah schubste ihn direkt auf das Seil zu. Schnell hatten sich die Drei nach unten gehangelt und betraten das schwarze Boot...

ninsche
05-03-05, 07:53
muss schon sagen, die Story gefällt mir richtig gut - Kompliment!!!

bin schon richtig gespannt wie es weitergeht!!!

Andrey-Delany
08-03-05, 05:31
und griffen hastig nach den seltsam geformten Rudern. " Beeilung, er wird gleich hier sein, " sagte Farah sichtlich nervös. Die Hitze auf dem Boot, welches aus einem dem Prinzen unbekannten Material bestand, war schier unerträglich. Dem Prinz schien es, als würde er in ein großes, heisses Feuer gestoßen. Qualvoll waren ihre Ruderbewegungen, als auf das scharfkantige Ufer des Lavasees zuhielten. Jede Muskelanstrengung kostete dem Prinzen unglaubliche Anstrenung und heisse Pein. Keiner sprach auch nur ein Wort, bis sie nach einer schieren Ewigkeit das steinerne Ufer erreicht hatten. Es kostete dem Prinzen sehr viel Kraft, aus dem Boot auszusteigen und an der kantigen Felsklippe empor zu klettern. Die Hitze schien noch zuzunehmen, als er das Boot verlies. Er schnitt sich an unzähligen Ecken und Kanten der tückischen Felswand blutig und fing nun vor Pein an zu straucheln. Er gab ein Schmerzhaftes Stöhnen von sich. Seine Schmerzgrenze war erreicht, die Hitze stieg in seinen Kopf und lies den Prinzen schwindeln. Er lies den Felsen mit einem letzten Schmerzensschrei los, schon sah er den feurigen Abgrund auf sich zu rasen...

so, bitte wie immer kritisieren http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

und Schatzi, du hast Post http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

ninsche
08-03-05, 11:22
endlich wieder ein Stück Story, aber
wehe du lässt den Prinzen sterben http://forums.ubi.com/images/smilies/cry.gif

piratprince
08-03-05, 14:17
Sehr schöne Geschichten möchte ich sagen!!! Tallent ist wichtig aber es auszunutzen ist wiederum was anderes!!!

Also echt klasse Andrey-Delany und DaveTheFreak !!! Sehr schön geschriebn ich kann mir bilder vorstellen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Ich sollte mich demnächst auch mal ins Zeug legen und eine frei erfundene Geschichte über unseren Prinzen schreiben oder einen neuen Prinzen!!!

Aber NOCHMAL GRoßES LOB von mir http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Teela21
08-03-05, 15:33
@Muffin
Das solltest du machen. Auf deine Version bin ich wirklich gespannt. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

@Andrey
Du hast ne Antwort http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
Und jetzt schreib schön weiter Schatz das letzte Ende macht mich psychisch fertig http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey-Delany
09-03-05, 12:39
... und hatte den entgültigen Tod vor Augen. Doch so durfte es nicht enden. Nach allem, was er erlebt hatte, sollte er da wirklich bei solch einem Sturz den Tod finden. Er entschloss sich, nicht zu sterben. Der Prinz konzentrierte sich nun vollkommen auf den Sand der Zeit, den er immernoch beherrschte. Die Macht des Sandes durchdrang ihn und überwältigte ihn fast, doch er hielt ihn noch mühevoll unter Kontrolle. Die Zeit schien nun langsamer zu vergehen, doch der Prinz selbst konnte sich immernoch wie gewohnt bewegen, weil der Sand der Zeit nur seine Umgebung beeinflusste, nur nicht ihn. Nun spürte er auch keinen Schmerz mehr und griff blitzschnell in eine Felsritze, um sich dort wieder emporzuziehen. So schnell er konnte, kletterte er die tückische Klippe hinauf, getrieben von der Angst, dass der schreckliche Schmerz wieder in ihm explodieren würde, wenn die Wirkung des Sandes nachlies. Doch der Prinz war im Laufe der Jahre während seinen Abenteuern zu einem hervorragenden und gewandten Kletterer geworden. So zog er sich hastig den letzten Felsvorsprung empor, als endlich die Macht des Sandes verblasste. Sofort fuhr der Schmerz wieder durch seinen Köper, er spürte ihn intensiver als je zuvor. Er schien abermals den halt zu verlieren, doch diesmal konnte ihm keine Sand der Zeit aus der tödlichen Lage befreien.
Als der Prinz schon fast die Hoffnung aufgegeben hatte, erschien eine zierliche, weibliche Hand in seinem Blickfeld. Ohne zu zögern packte er sie mit einer Hand, während er sich mit der Anderen über die letzte Hürde dieser Kletterpartie hievte. Die Hand zog ihn mit unerwarteter Kraft empor. " Du lässt nach, Prinz , " sagte Farah spöttisch. Die beiden Frauen waren beide schon auf dem Plateau über der scharfkantigen Klippe angekommen. " Noch sind wir nicht in Sicherheit, wir müssen hier schnell raus!," fügte Farah hastig hinzu. Das Plateau mündete in einen steilen Pfad, der sie wiederrum in ein gewirr von rotsteinigen Gängen führte. Der Prinz hatte Mühe, mit dem Tempo von Farah mitzuhalten, was für Kaileena kein Problem zu sein schien. Schon bald würde seine Rache vollkommen sein und er könnte die Herrscherin der Zeit ein für allemal vernichten...

J.J.J
10-03-05, 01:33
Einen kleinen Fehler hat es in der Geschichte. Wie konnte er den Sand der Zeit benutzen wenn er gar nicht erschaffen wurde?????

Ghostylein
10-03-05, 08:09
@Freak hab eie frage und das ist folgendes stirbt die Kaileena nicht am ende von pop2 wenn ja wie kann sie dann mit prinz nach babylon zurückkeren?

DaveTheFreak
10-03-05, 10:32
@Ghostylein: Sie stirbt nur beim normalen Ende, beim alternativen nicht.

@ALL: ICH üBERGEBE DIESEN THREAD AN ANDREY-DELANY!

PS: Ich weiß nicht obsch meine Story weiter schreiben sol, will ja eh keiner mehr...

Andrey-Delany
10-03-05, 13:04
J, der Dahaka wurde getötet, aber der Sand der Zeit existiert ja immernoch. Also kann er ihn noch nutzen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

piratprince
11-03-05, 11:42
@DaveTheFreak


Och komm jetzt bloß nicht aufgeben!!!
bzw. machs nicht so wie ich ich gebe es auch auf ne story zu schreiben da ich gar nicht angefangen habe ^^

J.J.J
11-03-05, 14:28
@Andrey: Er hat verhindert das der Sand der Zeit erschaffen wurde (in dem er Kaileena nicht getötet hat!!) also kann er ihn in der Gegenwart nicht mehr benutzen.

Andrey-Delany
11-03-05, 14:34
dann verpack ich das eben noch in meine Story

J.J.J
11-03-05, 14:39
Dann ist ja gut.

ninsche
12-03-05, 15:00
weiter schreiben *bitte*

Andrey-Delany
15-03-05, 15:47
Er unterbrach seinen Gedankengang abrupt, als er ein goldenenes Schimmern in der Ferne erkannte. Beflügelt von der Hoffnung, dem grauenhaften Höhlen nun endlich entrinnen zu können, stürmte der Prinz auf den Eingang zu. Voller Freude rannte
er dem Ausgang aus dem steinernen Labyrinth entgegen. Doch als er ankam und in den Himmel hinauf blickte, sah er nur dunkle Wolken, die sich zusammenzogen. ein lautes Donnerkrachen zeriss die Stille und seltsam goldene Blitze durchzuckten die schwarze Wolkendecke. Der Blick des Prinzen senkte sich und er erkannte die Ruinen der einstmals großen und mächtigen Stadt Babylon. Seiner Stadt. Kein Haus war von dem Zorn des Djinns verschont geblieben, jede Mauer war eingerissen und bröckelte nun ihrem entgültigen Zerfall entgegen. Die Luft stank nach Schwefel und immernoch brannten viele Gebäude der Stadt. Der Prinz brauchte einen Moment, um die apokalyptische Szene, die sich im dar bot, richtig begreifen zu können. Die angenehm blauen Farben des Himmels waren verschwunden und nun schien es, als sei das Firmament in Blut getränkt, so rot schien es auf
die Erde herab. Wielange war es her, seit er mit Kaileena, dieser verdammten Verräterin, in Babylon angekommen war? Er hatte jegliches Zeitgeffühl verloren und so konnte er diese Frage nicht beantworten.
Ruckartig drehte sich der Prinz um, als sich ihm eine Gestalt von hinten näherte. Es war Kaileena. Er hielt nach Farah ausschau, doch sie war nirgends zu sehen. Aber angesichts seiner bevorstehenden Rache war ihm das recht egal.
" ich kann das erklären, " sagte Kaileena verzweifelt. " Du...., " knurrte der Prinz und drängt Kaileena an die Felswand des Labyrinthausganges. Als sie zur Seite entweichen wollte, stemmte er die Arme gegen das Gestein. Nun war sie ihm vollkommen ausgeliefert.
Als Kaileena den Mund öffnen wollte, um zu protestieren, hatte der Prinz seine Lippen schon auf ihre gepresst. Anders als erwartet gab sich Kaileena dem Kuss vollkommen hin. Doch es war keine Leidenschaft und auch keine Zärtlichkeit in dem Kuss. Er war stürmisch, aber ihn führte keine Liebe. Er war nicht schön, mehr ein Gewaltakt als eine Liebeserklärung. Doch Kaileena gab sich ihm dennoch hin.
So schien der Kuss der beiden eine Ewigkeit zu verweilen, wie die Lippen der Beiden miteinander verschmolzen und eins zu werden schienen. Doch dann lies der Prinz so plötzlich von ihr ab, wie er es begonnen hatte. Einen kleinen Moment schaute er sie an und bewunderte noch einmal all die Schönheit der Herrscherin der Zeit. Eine einzelne Träne rann ihm die Wange hinab, als er da seine einstmals Geliebte erblickte. Doch es war keine Träne des Zorns, sondern der Trauer.
Seine Bewegung kam so plötzlich und schnell, dass Kaileena es nicht einmal spürte.
Der Prinz vollführte eine blitzschnelle Drehung, zog sein Schwert aus der Scheide und führte die Drehung zuende, während er zum tödlichen Streich ausholte. Die Klinge aus Damaszenenstahl durchschnitt Kaileenas Haut, als wäre sie aus Seide. Die Herrscherin der Zeit stieß ein schmerzvolles Keuchen aus und blickte den Prinzen entsetzt an. Der Prinz konnte den Anblick der sterbenden Kaileena nicht ertragen und so stieß er ein letztes mal mit seinem Schwert zu und bohrte die Klinge bis zum Heft in das Herz der Herrscherin der Zeit. Er spürte wie das Leben aus seiner einstmals Geliebten wich wie ein Wind eine Kerze ausbläst. Jetzt war ihr Lebenslicht entgültig erloschen und seine Rache hatte sich erfüllt. Er hätte sich erlöst fühlen müssen, befriedigt von dem Gefühl der tötlichen Genugtuung von Kaileenas Verrat. Doch er spürte, dass er einen schrecklichen Fehler begangen hatte...

Teela21
16-03-05, 16:51
WoW!!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_eek.gif
Schatz mir bleibt die Luft weg, schreib bloß weiter!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

DaveTheFreak
17-03-05, 13:44
Hi ihr, ich lass auch mal wieder was von mir höen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif :

10. Kapitel
Die Folterkammer

Er kam immer näher. Aber als der Prinz den Raum sah, hielt er inne. überall lagen Tote. Sie waren verbrannt, aufgespießt oder gerade gefoltert worden. In einer Zelle sah er jemanden, jemand der ihm Bekannt vorkam. "žHilfe, helft mir!", sagte die Person aus der Zelle.
Die Stimme ließ keinen Zweifel mehr, es war...

11. Kapitel
Eine alte Freundin

...Farah. "žFarah, seid ihr es?" "žJa, wonach sieht es denn aus. Ihr müsst mich hier raus holen, bevor die Wachen kommen!", sprach Farah hastig. Der Prinz ging zu ihr und fragte wo der Schlüssel sei. "žIn dem Raum, da hinten", sagte sie. Der Raum auf den sie zeigte, lag neben der Zelle. Doch es schien so, als währe dies kein Raum, wo ein Schlüssel liegt. Der Prinz ging hinein und ihm wurde schlecht. Obwohl er schon viel erlebt und gesehen hatte, war dies für ihn das Schlimmste. überall Blut an der Wand, die Leichen waren zerstückelt und ihre Gedärme und Innerein lagen auf dem Boden. Die Köperteile lagen überall verstreut herum. An der einen Wand des Raumes, hing ein Mensch, aber es war kein einzelner, er bestand aus Mehreren. Genau unter ihm lag ein Schlüssel, war es der Schlüssel, den Farah meinte?

12. Kapitel
Der Schlüssel und sein Wächter

Er hob ihn auf, nichts passierte. Doch als er den Raum verlassen wollte, höte er eine Stimme, die ihn rufte. Er drehte sich um und sah den Menschen der aus mehreren Einzelteilen der Gefangenen bestand. "žWo willst du hin? Aber egal, wo du hin willst, es wird dir nicht gelingen!" Der sonnst so tot aussehende an der Wand lebte. Er zog die Messer aus der Wand, die ihn festhielten. Langsam ging er auf den Prinzen zu, welcher sein Schwert zog. "žGlaubst du wirklich, du kannst mich mit so etwas vernichten? Hahaha.... Niemand kann mich töten, viele haben es versucht, aber niemand kann den Schlüsselwächter töten!"

13. Kapitel
Der Kampf mit dem Wächter

Der Prinz rannte auf ihn zu und stach ihm sein Schwert in die Brust. Unbeeindruckt, zog er es langsam hinaus. Es war voller Blut, mehr Blut als normal. Der Wächter griff den Prinzen am Hals und hob ihn hoch. "žDies ist dein Ende, Prinz!" Der Prinz war verblüfft, woher wusste er das? Der blutige Arm des Wächters drückte zu, doch plötzlich ließ er locker. "žAber deine Zeit ist noch nicht gekommen, noch nicht..." Mit diesen Worten zersprang der Schlüsselwächter, wobei seine Gliedmaßen durch den ganzen Raum verteilt wurden. Das Blut spritzte dem Prinzen ins Gesicht und die Gedärme flogen gegen die Wand. Der Prinz hatte keine Ahnung, warum er nicht getötet wurde. Warum wurde er im letzten Moment verschont? All diese Fragen stellten sich ihm. Doch ob sie jemals beantwortet werden würden, wusste er nicht.
Farah rufte den Prinzen, welcher immer noch nachdachte. Er fragte sich dauernd: "žWarum?".

14. Kapitel
Erinnerung an alte Zeiten

Er ging zu Farah und machte die Zelle auf. "žDanke!", seufzte Farah. In ihrem Gesicht spiegelte sich Hoffnung. "žWer bist du eigentlich, mein Retter. Du kommst mir zwar bekannt vor, aber..." Der Prinz antwortete: "žTakulukia". "žIch seid es. Ich habe so viele Fragen die ich euch stellen muss", sprach Farah hastig. "žSpäter! Ich muss wissen was hier vor sich geht. Wer ist der "žMeister"?" "žDer Meister ist ein dunkler Prinz, er hat Babylon zerstöt und alle getötet die sich ihm in den Weg stellten. Er ist grausam und unmenschlich.", sagte Farah mit einem finsteren und verächtlichen Blick. "žWo ist dieser dunkle Prinz?", fragte der Prinz. "žEr ist außerhalb der Stadt Babylon, in seinem Palast" Farah sah den Prinzen an, in ihren Augen kamen Tränen zum Vorschein. "žEr hat meinen Vater hier in diesem Raum vor meinen Augen ermordet! Ich musste sehen, wie er leidete und qualvoll starb." Der Prinz sah sie traurig an und sagte: "žDas tut mir leid. Ich werde diesen Meister finden und ihn töten! Du wirst dich in Sicherheit bringen, geh so weit weg wie du nur kannst. Ich muss Kaileena retten." "žWer ist Kaileena?", fragte Farah. Und so erzählte der Prinz die ganze Geschichte, von der Befreiung des Sandes bis hin zur Änderung seines Schicksals.

15. Kapitel
Vorbereitungen für den Weg zum Palast

"žDas heißt ja....", sagte Farah. Der Prinz antwortete: "žJa, genau das heißt es." "žAber dann.... Ich kann das nicht glauben! Nein! Lass uns aus Babylon verschwinden und es kann so wie damals werden, nur wir zwei", sagte Farah bestürzt. "žDas geht nicht, nichts wird so wie früher. Ich muss diesen Meister ausschalte, nur dann haben wir wieder Frieden. Und Kaileena, ich muss sie retten!", sprach der Prinz mit einer verzweifelten Miene. "žVergiss Kaileena, lass uns von hier verschwinden!", sagte Farah erzürnt. "žNein! Ich kann sie nicht vergessen. Und du, bring dich in Sicherheit!" Er rannte aus dem Tempel, so schnell er konnte. Nur noch ein "žWartet, geht nicht!" hallte aus dem Dunklen des Tempels. Farah rannte hinterher und schrie: "žEs ist zu gefährlich." Der Prinz blieb stehen, nahm sie in den Arm und sagte: "žIch werde zurückkommen und der dunkle Prinz wird tot sein." Sie weinte und versuchte den Prinzen aufzuhalten, doch egal was sie sagte, es half nichts. Er ging und machte sich auf den Weg, wobei er noch schnell rief: "žIch komme wieder und dann wird alles gut sein!"

16. Kapitel
Der Weg zum Palast 1 - der kleine Junge

Der Prinz kämpfte sich durch die Straßen, an fast jeder Ecke standen Wachen. Langsam fragte er sich, ob es richtig war, Farah alleine zu lassen. Doch es war zu spät, er konnte nicht umkehren. Nach einer langen Zeit voller Kämpfe sah der Prinz ein Haus, welches noch in Takt war. Er ging hinein und sah nur eines: Blut. Am Boden lagen Köpfe oder andere Köperteile, überall stank es nach Verwesung. Nur in einer kleinen Ecke saß jemand. Als er näher kam sah er, dass es ein kleiner Junge war. Dieser bibberte, und war voller Blut. "žWer bist du, und was machst du hier?", fragte der Prinz. "žIch, ich ..... bin Ramin". Ramin war ein Junge mit schwarzen, kurzen Haaren. Neben ihm lag ein toter, blutüberströmter, alter Mann. "žEr, er hat meinen Vater getötet.", bibberte der Junge vor sich hin. In seinem Gesicht sah man Angst und auch Trauer. "žDas tut mir Leid! Weist du wer das war oder kannst du ihn beschreiben?", sagte der Prinz langsam wobei Trauer in seiner Stimme lag. "žEin dunkler Mann, er hat...." Der Junge hielt inne. Seine Augen wurden rot und tränen kullerten sein Gesicht herunter. "ž...ihn vor mir ermordet!" In diesem Moment fing der Junge an zu weinen. Doch nicht nur er weinte, denn dem Prinzen lief eine Träne die Wange herunter. Wer war dieser Meister oder dieser dunkle Prinz? Wieso bringt er dieses Leid über die Menschen in Babylon? "žAlles wird gut!", sagte der Prinz leise. Obwohl er selbst nicht so recht daran glaubte, wollte er es versuchen, allein für den kleinen Jungen. Aber was wird aus dem Jungen, wenn der Prinz den dunklen Mann finden will? Da sah der Prinz eine Luke im Boden. Er ging hin und stieg hinab. Es war dunkel, nur ein kleines Fenster spendete Licht. Aber nirgends war Blut, oder auch Tote lagen nicht da. Der Prinz nahm den Jungen und brachte ihn in den Raum. "žBleib hier und lass niemanden durch die Luke hinein. Ich komme wieder und dann wird alles gut sein!", sagte der Prinz zu dem Jungen. Er ging nach oben und sah den Jungen noch mal an. Noch nie hatte er solches Elend und so viel Leid gesehen.

17. Kapitel
Der Weg zum Palast 2 – Wut und Hass

Fest entschlossen und voller Hass ging der Prinz weiter, er musste diese dunkle herrschende Macht zerstöen. Ein paar Diener des dunklen Prinzen kamen ihm in den Weg. Sie griffen sofort an. Der Prinz war so voller Wut, dass er sie regelrecht abschlachtete. Er nahm sein Schwert und steckte es dem einen in den Rücken, wobei er es langsam drehte. Bei einem anderen Diener hackte er bloß den Kopf ab und schoss diesen an die Wand. Dem Dritten steckte er das Schwert in den Bauch, nahm es wieder raus und zog die Innerein aus dem Köper. Am Ende lagen die Reste der Diener wild verstreut herum, über all war Blut. Der Prinz hatte einen Ausdruck der Rache im Gesicht. Dies befriedigte ihn aber nicht, dass er die Leute abgemetzelt hatte. Die einzigste Möglichkeit seinen Hass zu besiegen, war den Meister dieser Leute zu töten.

18. Kapitel
Der Weg zum Palast 3 – das Haus des alten Mannes

Er ging weiter, weiter und immer weiter. überall war nichts anderes zu sehen als Tote die in ihren Blutlachen lagen. Wo waren die sonnst so vollen, lebendigen Straßen wo Kinder spielten? Nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts, erinnerte an das alte Babylon. Da sah der Prinz ein Haus, das ihm sehr bekannt vorkam. Er kam näher und erkannte es wieder, es war das Haus des alten Mannes. Er ging hinein und es war voller Blut. Gab es denn nirgends eine Stelle, wo alles normal zu sein schien? Das ganze Haus, voll mit Blut! Wie hatte es der alte Mann geschafft, von hier wegzukommen? Alles Fragen, die nie beantwortet werden würden. Er ging durch das Haus und schaute sich um. Alles war durcheinander, die Bücher lagen verstreut herum und waren mit Blut verschmiert. Plötzlich sah der Prinz ein Buch. Aber es war kein normales Buch, sondern es war das Tagebuch des alten Mannes. Er schaute hinein, doch was er sah, war etwas anderes, als er dachte. Es stand da: "ž....versucht sein Schicksal zu ändern. Ich konnte ihn nicht daran hindern, er wollte nicht höen. Er hat nicht sein Schicksal geändert, er hat es nur auf eine andere Art verschoben. Er wird es sein, der.....". Da stand noch etwas, aber er konnte es nicht erkennen, es war zu viel Blut auf dieser Stelle. Was wird sein, was wird der Prinz sein, was wird er machen? All diese Fragen, und es waren keine Antworten in sicht. Aber allein der Wille, diese Fragen zu beantworten, war Anreiz genug um weiterzumachen.

19. Kapitel
Der Weg zum Palast 4 – der Vorgarten

Doch wie soll es jetzt weitergehen? Die einzigste Möglichkeit dies herauszufinden, ist zum Tempel zu gelangen. Zum Tempel in dem alle Fragen beantwortet werden können. Einfacher gesagt als getan, denn vor dem Tempel war ein riesiger Garten voll mit Wachen. An fast jeder Ecke stand eine Wache, wie könnte man also vorbeikommen? Da erkannte der Prinz, dass es nur eine Möglichkeit gäbe: sich durchkämpfen. Er ging in den Garten und da kam auch schon die erste Masse von Gegnern. Sie sahen fast so wie die Sandzombies aus, mit einem Unterschied: sie sind schwerer zu besiegen und zerfallen nicht in Sand. Aber anstatt umzukehren, rannte der Prinz auf sie zu. Dabei schrie er so laut, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Noch nie hatte der Prinz einen Schrei mit so viel Trauer im Herzen von sich gestoßen. In diesem Moment schien nichts mehr zu existieren, nur noch er und die Wachen. Voller Extase und Wut metzelte er sie nieder, auf grausamste Art und Weise. Einige flehten um ihr Leben, doch der Prinz lächelte nur und schlug ihnen den Kopf ab. Ohne auch nur das geringste Gefühl von Reue tötete er alle, niemand überlebte. Das einzigste was noch übrich blieb, waren die Toten und ihre Gliedmaßen, welche wild verstreut herumlagen.

Andrey-Delany
17-03-05, 14:02
entscheid dich mal ^^
Du hast mir eigentlich den Thread übergeben *überheblich quengel*
das bringt mich aus dem Konzept...naja, egal ^^
Was man nicht alles für seine Fans tut * zu Schatzi schiel und lächel*

... und aus dieser Befürchtung wurde Gewissheit, als er ein gackerndes, schrilles Lachen vernahm.
Reflexartig drehte er sich blitzschnell um und blickte in das Gesicht von...Farah.
Das war nicht möglich. Sie hatte ihm die Wahrheit erzählt, ihn gerettet im Verlies des Djinn und sollte ihn jetzt hintergangen haben? Bei dem Gedanken stiegen dem Prinzen bittere Tränen in die Augen. Farah klatschte triumphierend in die Hände. " Das habt ihr hervorragend gemacht, mein Prinz. Ich wusste, dass ihr sie töten könnt," sagte die Inderin mit beißendem Spott. Irgendetwas schien dem Prinzen an dieser Farah seltsam, da stimmte etwas ganz und garnicht. Diese Frau hatte ihn aus dem unterirdischen Kerker des Djinns befreit, da bestand kein Zweifel. Er hätte es viel früher erkennen müssen. Diese Frau sah zwar aus wie Farah, aber sie sprach und bewegte sich vollkommen anders als die zierliche Inderin es tat." Warum machst du das mit mir? ," stotterte der Prinz tränenüberströmt. " Ach, ich diene nur meinem Herren und Meister, dem mächtigen Djinn Jazir Alfanar. Aber damit du mir glaubst, werde ich dir nun die einzige Wahrheit erzählen. Ich habe dir geholfen, den Wesir zu töten. Aber nur, weil er meinem Meister abtrünnig geworden war. Er hatte die Macht für sich begehrt und mein Meister, Gefangen im Geist des Dahaka, konnte nichts dagegen unternehmen. Da kam mir seine Tücke mit der Sanduhr nur recht und du hast ihn ja letztendlich auch getötet. Ich sollte dir dafür danken. Ich wusste auch, dass dich der Dahaka wegen dem Sand der Zeit verfolgen würde und ich wusste auch, dass du ein Mittel finden würdest, ihn zu vernichten. Damit mein Meister endlich befreit würde...und du schenktest ihm die Freiheit, du Narr...

DaveTheFreak
17-03-05, 14:28
Und? Wer hat den Anfang der Geschichte geschrieben, die du weitermachst? Und nur weil der Thread "dir gehöt", ohne mich währ er nicht da. Also beschwer dich nicht! Und von wegen aus dem Konzept bringen? Neja, iss ja Normal. Ich weiß nicht ob dus verstehst, aber mein Leben lang haben mir die Leute alles nach gemacht. Ich fange an mit Skaten, die anderen auch. Ich arbeite mit dem Doom3 Editor an ner Hochhausmod, die anderen auch. Sobald ich mit dem Warcraft 3 Editor gearbeitet habe, hamms die anderen auch gemacht. Versteh mich nicht falsch, aber auch du hast mich aus meinem Konzept gebtacht! Wie wärs mit so ner Art 50:50 Thread?

PS: Hab in letzter Zeit sehr viel nachgedacht, deshalb "bringe ich dich aus dem Konzept". Vielleicht verstehstes ja... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

PS:PS: Pirat of Persia Warrior Muffin hat mich gewissermaßen ermurigt weiterzuschreiben. (Thx, hab so was gebraucht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif )

Andrey-Delany
18-03-05, 08:23
eigentlich nicht...aber egal, schreiben wir eben parallel. Ich will dir deinen Spaß nicht nehmen, wollte nurnoch mal auf deine Aussage hinweisen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

DaveTheFreak
18-03-05, 09:17
Na gut, is cool. Ach und hast du schon eine Idee für dein Ende (wills nicht wissen wies ausgeht, sondern will wissen ob es auch bei dir "einfach so" kommt)? Obwohl...
Ich schreib dann auch mal weiter... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
18-03-05, 11:32
ja, ich hab schon ne Idee für mein Ende

Teela21
18-03-05, 16:24
Lass die kleinen Kommentare Schatz und schreib weiter. Ich bin schon voll auf Entzug.*zitter* http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey-Delany
19-03-05, 07:42
dein Wunsch sei mir Befehl, Liebste http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Der Prinz sank auf die Knie. " Aber warum musste Kaileena sterben, " fragte er schluchzend. Farah blickte verächtlich auf ihn herab. " Du hast den Sand der Zeit vernichtet. Aber mein Meister wollte
wieder einen solchen erschaffen, doch mächtiger und einflussreicher als der Alte. Doch er konnte ihn nur erschaffen, wenn seine verräterische Gemahlin sterben würde. Und weil man das Buch der Zeit nicht ändern kann, mussten wir dich dazu bringen, sie zu töten. Du hast dein Schicksal mit dem Mord an Kaileena entgültig besiegelt, Prinz ," entgegnete Farah mit einem boshaften Grinsen. Nun endlich begriff der Prinz. Er erinnerte sich endlich, wo er den gleichen Zweifel an der Person verspürt hatte.
Es war in dem dunklen Gemäuer des Tempel gewesen, als er dort Kaileena gegenüber gestanden hatte. Seine Tränen versiegten mit seiner plötzlichen Erkenntnis. Die Worte von Farah hallten in seinem Kopf wieder. Denn er vermag sein Äusseres nach Belieben zu verändern, hatte sie gesagt. Hasserfüllt stand der Prinz auf, voller Zorn und Erkenntnis, wer da vor ihm stand. Er zog sein Damaszenenschwert aus der toten Kaileena heraus und lies die Klinge auf Farahs Kehle zeigen zeigen. " Du kannst mich nicht täuschen, Jazir!," brüllte er wütend. Plötzlich war das spöttische Grinsen auf dem Gesicht der Inderin verschwunden und spiegelte verzweifelte Verwirrung wieder. Plötzlich stieß der Prinz nach vorn und seine Klinge erwachte zum Leben. Blitzschnell zuckte der tödliche Damaszenenstahl vor und lies dem Stich einen schwungvollen Hieb folgen. Doch Farah trat nur einen Schritt zur Seite und brachte somit den Prinzen aus dem Gleichgewicht. Er taumelte vorwärts und konnte im letzten Moment noch einen Sturz abfangen. Doch Farah machte keine Anstalten, ihren Vorteil auszunutzen und ihn anzugreifen. " Du kannst mich nicht besiegen, Prinz," erklang eine machtvolle, tiefe Stimme aus ihrem Munde. Zornig drehte sich der Prinz zur Seite und lies die Klinge seines Damaszenenschwertes in rascher und präziser Folge auf Jazir runterprasseln. Doch der Djinn in der Gestalt der zierlichen Indern verzichtete sogar darauf, seinen Krummsäbel zu ziehen.
Geschickt wich er jeder Attacke des Prinzen aus,
dass seine Klinge ihn jedesmal verfehlte. Jazir lachte laut auf. " Gib es auf, Prinz. Du kannst mich nicht vernichten. " Doch da stürzte sich der Prinz wild auf ihn, erzürnt über das spöttische Verhalten des Djinns. Blitzschnell und mit seiner ganzen Kraft schlug er wahllos auf Jazir ein, der ihm ein ums andere mal auswich. Doch schließlich zwang er den Djinn dazu, den Krummsäbel zu ziehen, um einen wilden Hieb des Prinzen im letzten Moment parrieren zu können. Die höhnische Miene von Jazir verfinsterte sich, aber immernoch ging er nicht zum Angriff über. Entschlossen ging der Prinz wieder zum Angriff über. Diesmal waren es präzise und kräftige Hiebe gepaart mit ausgefeilter Technik, mit denen er den Djinn zurückdrängte. Jazir parrierte lässig jeden Hieb, doch er hatte immermehr Mühe, das Schwert des Prinzen abzuwehren. Schließlich parrierte der einen kräftigen Schlag von schräg oben, doch
der Prinz schwang diesmal plötzlich seine Klinge
sofort wieder und zwar mit voller Wucht gegen das Krummschwert des Djinns. Diese Öffnung der Deckung seines Gegners nutze der Prinz sofort aus. Bevor Jazir seine Klinge wieder in Abwehrstellung bringen konnte, stieß der Prinz nach vor und der Damaszenenstahl schnitt tief in den Bauch der Inderin. Der Prinz schrie schmerzerfüllt auf und taumelte fassungslos zurück. Zwar hatte das Krummschwert des Djinns ihn nichtmal gestreift, aber trotzdem spürte er einen brennenden Schmerz wie von einer Schwertwunde in seinem Bauch. Die Pein überwältigte ihn und er brach in die Knie.
Doch er spürte, dass der Djinn nun auch zusammenbrach, er hatte ihn verletzen können. Beide keuchten sie vor Schmerz. Aber wie konnte das sein? Wieso verspürte er den Schmerz der Wunde, die er dem Djinn beigebracht hatte. Er konnte seine Gedanken nicht weiterverfolgen, denn nun verlor der Prinz entgültig das Bewusstsein...

Teela21
19-03-05, 16:02
Irre!!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_eek.gif
Mehr, ich brauch meeeehr. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Andrey-Delany
20-03-05, 06:07
...Der Prinz erwachte aus erschöpfenden Schlaf, furchtbare Alpträume hatten ihn heimgesucht und geplagt. Langsam öffnete er seine Augen, doch entgegen seiner Erwartung war er wohl nicht wieder von dem Djinn gefangen genommen worden. Als er die Augen endlich vollends Aufschlug, erkannte er ein
Zelt, dass sich um ihn herum aufspannte. Wo war er und wie war er hierher gekommen? Der heisse Tag musste der dunklen und kalten Nacht von Persien gewichen sein, denn kein Licht fiel auf die weisse Plane des Zeltes herab. Er lag auf einem unbequemen Feldbett, aber wenigstens hatte er einen annehmbaren Schlafplatz. Er wollte aufstehen, um weiter dannach zu schauen, wo er sich befand. Doch als er sich erhebten wollte, durchzuckte ihn ein gleißender Schmerz im Bauch. Sofort fiel er wieder auf sein Feldbett und unterlies auch weitere Versuche, auf die Beine zu kommen. Dies schien auch garnicht so nötig, denn die Antwort auf seine Fragen schien von selbst zu ihm zu kommen. Es raschelte an der Zeltplane und eine Öffnung tat sich auf. Als erstes trat ein Mann mit einer Öllampe ein, den der Prinz als einen Krieger erkannte. Seine harten Gesichtszüge und seinen muskelbeladenen Köperbau, der noch unter dem ledernen Harnisch zu erkennen war, war unverkennbar. Der Krieger stellte sich rasch neben den Eingang des Zeltes
und beleuchtete mit seiner Lampe nun fast den ganzen Raum. Der Prinz erblickte an dem Waffengurt des Kriegers einen Säbel, wie er ihn noch nie gesehen hatte. Die Klinge steckte in seiner Scheide und war somit nicht zu erkennen, bis auf die wilde Geschwungenheit des tödlichen Stahles. Doch der Griff schien seltsam gebogen und anstatt von einer Parrierstange besaß der Säbel eine kleine, kreisrunde Fläche und am Knauf prangte ein seltsam geformter Rubin. Der Prinz wurde von seiner Betrachtung der Waffe weggerissen, als der nächste Mann eintrat. Er war relativ klein, aber sehr drahtig. Er trug einen Kettenpanzer, der an Armen und Beinen vergoldet war. Um seine Schultern hatte er einen prachtvollen, roten Umhang gezogen und an seiner Seite hingen gleich zwei der Schwerter, die ihn eben noch so in den Bann gezogen hatte. Den Kopf dieses Mannes kröhnte ein edelsteinbesetzter Goldreif statt eines Turbans. Er schien amüsiert darüber, wie ihn der Prinz musterte, doch schließlich durchbrach er die Stille der Nacht.
" Ich grüsse euch, Fremder. Wir möchten gerne wissen, wer ihr seid, " sagte er plötzlich ernst und in einem Ton, der keinen Wiederspruch duldete. Der Prinz blickte sie ungläubig an. " Ich bin der Prinz von Persien. Mir wurde meine Stadt genommen, denn viele grausame Krieger fielen in ihr ein und durch eine List wurde ich zur Flucht gezwungen," antwortete er schließlich. " Soso, ihr seid der Prinz von Persien," sagte der Krieger, den der Prinz mittlerweile als eine Art Anführer ausgemacht hatte. Er wollte antworten, doch bevor er auch nur zu Wort kam, setzte der Anführer wieder ein.
" Ich bin Assadir, Hauptmann der Heimatlosen Krieger. Wir fanden euch in der gefallenen Stadt Babylon und brachten euch hierher. Was ist dort geschehen? "
Der Prinz hatte keine Ahnung, was geschehen war.
Er hatte den Fall von Babylon garnicht miterlebt." Es ist...ich weiss es nicht, " sagte er zögernd. " Ihr wisst es nicht? Ihr seid der Prinz des persischen Reiches und wisst nicht, was mit eurer Hauptstadt geschen ist?, " Assadir blickte ihn ungeduldig an." Du bist ein Lügner,"
sagte erschließlich in drohendem Ton. " Doch ich gebe dir eine letzte Chance, deine Wahrheit unter Beweis zu stellen, auch wenn ich dir nicht
glaube. Ich habe gehöt, dass der Prinz von Persien ein hervorragender Schwertkämpfer sein soll. Es heisst, niemand könne ihn im Zweikampf schlagen. Wenn ihr meinen stärksten Krieger im Kampf besiegt, dann verspreche ich euch, dass wir Seite an Seite eure Stadt zurückerobern.
Doch solltet ihr den Kampf verlieren, werdet ihr
sterben. Alles andere kann euch nach eurem Tod ja egal sein. Bei Sonnenaufgang wird dein Kampf stattfinden, also ruh dich aus. Du wirst alle deine Kräfte brauchen," mit diesen Worten verlies der Hauptmann das Zelt wieder und der Krieger folgte ihm schweigend. Der Prinz dachte an eine mögliche Flucht, doch er verwarf den Gedanken sofort wieder. Wenn er den besten Krieger des Hauptmanns besiegen könnte, hätte er neue Verbündete gegen Jazir den Djinn. Und er würde jede Hilfe brauchen. Mit diesem Gedanken fiel er in einen traumlosen Schlaf...

Bldrk
20-03-05, 13:15
Nicht schlecht!
Ich mache ja selbst eigene Geschichten, (Siehe Prince of Persia : Dying Sun) aber das kann man gar nicht mit so etwas vergleichen!
Weiter so!
Ich weiß, es ist nicht leicht, leute mit seiner Geschichte zu fesseln, aber du machst das gut...

J.J.J
20-03-05, 15:05
Naja... die Geschichte ist fesselnd und die Ideen gut aber im Moment lässt der Stil etwas zu wünschen übrig..

Teela21
20-03-05, 16:48
@J.J.J
Mach`s doch besser. http://www.ubisoft.de/smileys/angry_2.gif *zu Schatz halt*

J.J.J
21-03-05, 08:42
Erstens war die Kritik nicht für dich. Zweitens dachte ich man dürfte auch Kritik ausüben!!!

Teela21
21-03-05, 14:32
Das darfst natürlich, und nimm es mir nicht übel, ok?
Ich reagier halt ein wenig über wenn es um meinen Hasi-Schatz geht. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Andrey-Delany
21-03-05, 14:49
Tut mir leid. Ich glaube in Punkto Stil hast du Recht, wenn es um den letzten Teil geht. Kritik ist berechtigt, ich will ja aus meinen Fehlern lernen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Und Schatzi, du bist die Beste *knuschti* http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

J.J.J
22-03-05, 07:21
Was tut dir Leid???? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_confused.gif
@Teela21: Nimm ich dir auch nicht.

Andrey-Delany
22-03-05, 14:14
na, dass ich den Stil verhunzt habe, was sonst ^^

... und erwachte noch vor dem Aufgang der Sonne.
Alle seine Gedanken kreisten um den bevorstehenden Kampf. Er wusste nichts über die Kampftechnik der Heimatlosen Krieger, kannte nicht ihre Strategien
und wusste bis heute noch nicht einmal von der Existenz einer solchen umherziehenden Streitmacht.
Der Schmerz der Wunde war wundersamer Weise entgültig verschwunden, nichteinmal eine Narbe oder das Zeichen einer Verletzung war an seinem Bauch zu erkennen. Doch er dachte nicht weiter darüber nach, sondern konzentrierte sich auf den bevorstehenden Zweikampf. Ihm waren zwar keine Fesseln angelegt worden, doch sein Schwert befand sich nichtmehr bei ihm. Der Prinz stand von seinem unbequemen Feldbett auf, legte seinen Lederharnisch an, der neben seinem Schlafplatz lag und trat zum Zelteingang, um ihn zu öffnen. Als er lautlos aus dem Zelt schlüpfte, bermerkte er die er schon die Anzeichen einer Morgendämmerung. Langsam, aber beständig, wich die kalte, dunkle Nacht einem blendend hellen und sengend heissen Wüstentag. Der Prinz erspähte einige Soldaten, die das Nachtlager bewachten. Ein Lager, das viel größer war, als er es sich vorgestellt hatte. Es musste an die tausend Zelte umfassen, in der eine wohl mächtige Streitmacht schlummerte. Der Prinz suchte sich eine größere Ebene zwischen zwei Zelten aus, um seine übungen zu vollführen. Er entspannte seinen Geist, lies ihn frei werden und verfiel in einen tranceartigen Zustand. Doch er behielt noch immer die Kontrolle über seinen Köper und begann, seine Muskeln ausgiebig zu dehnen. Als er die Muskellockerung beendet hatte, rief er sich noch einmal alle waffenlosen Kampftechniken ins Gedächtnis, die er kannte und
vollführte sie auf dem Sand, eine nach der anderen, immernoch in dem tranceartigen Zustand völler Konzentration verweilend. " Wirklich beeindruckend, " ertönte plötzlich eine Stimme hinter ihm und riss den Prinzen aus seiner Meditation. Als er sich umdrehte, blickte er in das bärtige, wettergegerbte Gesicht von Hauptmann Assadir. Der Anführer der Heimatlosen Krieger wurde von zwei muskelbepackten, gigantischen Soldaten flankiert, welche riesige Krummsäbel auf dem Rücken trugen. " Aber ich frage mich, ob das reichen wird, um heute zu überleben," fuhr er fort. Der Prinz wollte etwas erwiedern, doch Assadir schnitt ihm das Wort ab.
" Wir werden es gleich erfahren. " Der Prinz verzichtete darauf, Fragen zu stellen und folgte
dem Hauptmann schweigend. Während er hinter Assadir her trottete, liesen sich die beiden Soldaten so zurückfallen, dass sie nun zu beiden Seiten des Prinzen marschierten. Doch das lies den Prinz kalt. Er würde keinen Fluchtversuch tätigen. Er wusste, dass er niemals dieser ganzen Armee entfliehen konnte. Der Hauptmann führte ihn aus dem Lager heraus geradewechs zu
einem großen Haufen seiner Krieger. Als sie sich
den versammelten Soldaten näherten, bildeten sie
diszipliniert eine Gasse, doch Assadir blieb abrupt davor stehen und auch die beiden Bewacher des Prinzen gesellten sich nun zu der Menge. Schweigend wies der Hauptmann auf die Gasse und ohne zu zögern trat der Prinz entschlossen zwischen die Reihen der Krieger. Er spürte die verächtlichen und hasserfüllten Blicke, mit denen die Soldaten ihn regelrecht aufspießten.
Flüche und Beleidigung gingen im Lärm der Masse unter. Ein paarmal wurde er sogar angespuckt, doch er lies es schweigend über sich ergehen.
Ganz plötzlich stob Menge auseinander und bildete einen Kreis um ihn herum. Erst jetzt bemerkte der Prinz das gleißende Blitzen unmittelbar vor ihm. Es musste ein Schwert sein, dass im Sand steckte. Doch bevor er zu der Waffe eilen konnte, löste sich ein einzelner Krieger aus dem Kreis und trat vor das Schwert. Der Prinz musterte seinen Gegner. Es war ein Mann von mittlerer Größe, breite Schultern verliehen seiner Gestalt etwas Stolzes. Sein ganzer Kopf war kahl geschoren und der Prinz erkannte tätowierte Symbole auf seinem ausdruckslosen Gesicht .
Das Alter des Kriegers konnte der er nur erahnen. Er war zwar nicht so eine bedrohliche Gestalt, wie die Bewacher des Prinzen, doch er spürte, dass der Mann eine ungeheure
Kraft und Energie ausstrahlte, wie er es noch nie erlebt hatte. Er würde all seine Kraft und eine perfekte Kampftechnik brauchen, um den Krieger besiegen zu können...

Teela21
22-03-05, 16:41
Ich kann nichts mehr dazu sagen und lasse einfach Simbole sprechen.
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Andrey-Delany
23-03-05, 16:20
... Irgendwie musste er an das Schwert gelangen.
Und so unternahm er das dummste und hoffentlich auch unerwartete Vorhaben, direkt auf den kahlgeschorenen Krieger loszustürmen. Entschlossen
spannte er all seine Nerven zum Zereissen an und rannte mit weit ausgreifenden Schritten auf den Soldat zu. Doch dieser rührte sich nicht einmal, es schien, als würde er den Ansturm des Prinzen überhaupt nicht registrieren. Als den Prinz nurnoch wenig Fuß von seinem Gegner trennten, spannte er seine Beine an und sprang auf den Krieger zu. Immernoch schenkte der kahlgeschorene Soldat seiner gefährlichen Lage keine Beachtung, sondern starrte den Prinzen nur ausdruckslos aus seinen kleinen, stechenden Augen an. Der Fuß des Prinzen schnellte vor, direkt auf die Kehle des Kriegers zielend.
Doch er traf nicht. Da, wo eine Sekunde zuvor der Soldat gestanden hatte, war er nichtmehr zu sehen. Der Prinz stürzte mit rudernden Armen zu Boden, rollte sich geschickt ab und blickte sich
nach dem Krieger um. Zurecht erwarteter er schon
einen brutalen Angriff, denn von der Seite hagelten plötzlich Fäuste auf den Prinzen hinab, dass er Mühe hatte, die Schläge zu blocken oder ihnen auszuweichen. Der kahlgeschorene Soldat griff kämpfte mit einer dem Prinzen völlig fremden Kampftechnik, die ihn in die Defensive drängte. Ein Faustschlag, der schneller war, als dass ein menschliches Auge der Bewegung folgen konnte, traf ihn schließlich so hart in der Magengrube, dass der Prinz zurücktaumelte und vor Schmerz keuchte. Doch der Krieger kannte keine Gnade und vollführte eine Drehung, um anschließend all seine Energie in einem Tritt gegen die Brust des Prinzen zu entladen. Der Schmerz fuhr explosionsartig durch die Brust des Prinzen, als der Fuß des Soldaten gegen seine Knochen krachte. Es lag eine solche Kraft in der Bewegung, dass der Prinz meterweit weggeschleudert wurde und in den heissen Sand fiel. Er wusste jetzt, dass er den Kampf nicht gewinnen konnte. Sein Gegner war ihm in jeder Hinsicht überlegen und lies ihm keine Chance.

Doch er würde nicht kampflos aufgeben. Er raffte sich auf und erhob sich von dem glühendheissen Sandboden. Er schmeckte den metallartigen Geschmack von Blut in seinem Mund, doch der Schmerz sportne ihn nur noch mehr zum Sieg an. Diesmal lies er den kahlköpfigen Krieger zu sich kommen, um ihn anzugreifen. Der Soldat stürzte auf den Prinzen zu und setzte zu einem Tritt im Sprung an. Doch der Prinz wich erst garnicht aus. Stattdessen ergriff er das Bein des Kriegers und warf ihn zu Boden. Blitzschnell zuckte der andere Fuß des Kriegers zur Seite und
der Prinz war gezwungen, seine schmerzerfüllte Hand zurückzuziehen. Aber damit hatte er gerechnet und lies seinerseits seinen Fuß auf den am Boden liegenden Krieger herabsaussen. Blitzschnell griff der kahlgeschorene Soldat nach dem hervorschnellenden Fuß des Prinzen mit beiden Händen und trat ihm gleichzeitig die Beine unter dem Leib weg. Der Prinz stürzte nach hinten und schon schien sein Tode nahe...

Berserker1989
24-03-05, 04:01
Was soll ich sagen auser...bitte schnell weiter schreiben!! Die geschichte ist klasse!!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_eek.gif

Andrey-Delany
24-03-05, 09:19
... Doch da erblickte er ein stählernes Glitzern vor seinen Füßen. Hastig zog er das Schwert aus dem Sand und erhob sich wieder, um dem kahlgeschorenen Krieger entgegen zu treten. Er stand weiter von dem Prinzen weg, als er erwartet hatte und schien auf den Agriff von ihm zu warten,
immernoch war auf seinem Gesicht nicht die geringste Regung zu erkennen. Wütend nahm der Prinz die Herausforderung an und sprintete auf den Soldaten zu. Er täuschte einen Sprung an, schlitterte aber stattdessen mit der Klinge nach vorne über den Sand seinem Feind entgegen. Im letzten Moment zuckte die Hand des sonderbaren Kriegers zu seinem Gürtel und flirrender Stahl
schlug das Schwert des Prinzen beiseite. Geblendet von dem gleißenden Licht der Sonne, dass sich auf
der Klinge des kahlgeschorenen Soldaten spiegelte, machte der Prinz einen Schritt zurück
und wechselte sofort in Abwehrhaltung. Als der Krieger sein Schwert auf den ihn herabfahren lies, machte er einen ausweichenden Schritt zur Seite und vollführte mit seiner Klinge eine tödliche Drehung. Der Hieb des Prinzen ging ins Leere und er sprang instintiv hoch. Nur knapp entging er einem tiefen Streich des geduckten Kriegers und führte seinerseits im Flug einen kraftvollen Stoß mit seinem Schwert nach unten.
Der geheimnisvolle Krieger wirbelte blitzschnell zur Seite, um der tödlichen Attacke ausweichen zu können, doch die Klinge des Prinzen fuhr ihm in die Schulter. Ein Raunen ging durch die Menge, die der Prinz in seinem Kampfrausch fast vergessen hatte. Ohne ein Anzeichen von Schmerz griff der Krieger den Prinzen nun an, deckte ihn
regelrecht mit einem Hagel von schnellen und kräftigen Hieben ein. Der Prinz hatte große Mühe, die wirbelnde Klinge des geheimnisvollen Kriegers abzuwehren und so brachte sein Gegner ihm zahlreicher Schnittwunden an Arm, Oberschenkel und Schulter bei. Die Schwerttechnik des geheimnisvollen Kriegers schien der des Prinzen weit überlegen, die Niederlage war nun unvermeidlich...

Berserker1989
24-03-05, 12:00
...keine ahnung was ich schreiben soll!! Das is eben wie bei einen guten Buch man will immer wissen wie es weiter geht und kann es nicht aus der Hand legen!! Die Geschichte feselt einen richtig!! Schreib weiter!! http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif

Andrey-Delany
25-03-05, 06:57
Um einem tödlichen Schwertstoß des Kriegers auszuweichen, lies sich der Prinz fallen und seine Klinge zuckte schon zur Parade nach oben. Funken stoben, als Stahl gegen Stahl klirrte. Triumphierend ragte nun der überlegene Soldat über ihm auf, die Waffe zum entgültigen Todesstoß erhoben. Da trat der Prinz mit aller Kraft gegen das Knie seines Gegners. Ein lautes Knacken war zu höen, als die Kniescheibe des geheimnisvollen Kriegers barst. Doch der Mann schien keinen Schmerz zu kennen und lies sein Schwert auf den Prinzen herabsaussen. Blitzschnell schlug der Prinz die stählerne Klinge zur Seite und hieb nach den Beinen des Soldaten. Blut spritze, als der unglaublich scharfe Damaszenenstahl in das Schienenbein des Kriegers schnitt und eine klaffende, tiefe Wunde hinterlies. Diesmal wankte sein Gegner und dies nutzte der Prinz gnadenlos aus. Er trat dem Mann die Beine unter dem Leib weg, dass er auf ihn herabfallen musste und strecke sein Schwert empor. Der geheimnisvolle Krieger hatte keine Chance. Er fiel herab in die todbringende Klinge und wurde regelrecht aufgespießt, als der Prinz
ihn an sich presste und das Schwert in seinen Leib stieß. Die Waffe ragte blutgetränkt aus dem Rücken des Mannes heraus, so tief ging der Stich des Prinzen, der den Damaszenenstahl bis zum Heft in
das Fleisch seines Gegners gerammt hatte...

piratprince
25-03-05, 08:09
@Andrey-Delany


Großen Respekt!!! An die das alles LESEN^^ http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif


Neinich ich (sollte süß gelesen werden) meine dich Andrey-Delany!!! OOOOOOO

danke das Gott und alle teilchen die auf der Welt dir die rechnerischHä?? beeindruckende Gabe verleicht haben und dich schrieben ließen!!!

Ich finde gut das du uns unterhäst !!! I love what you entertain!!!to UUUU (eigentlich muss da noch ein S hin) (musste sein sonst fehlt da was)!!!


ALSO BIG RESPEKT!!

mach weiter so !!! Und schreibe vorallem weiter !!! Vergiss die Schule das Essen das Leben um dich Herum Schreib einfach weiter !! Schreib bis du stirbst!! nein und werde wiedergeboren auch dann gilt für dich schreibe weiter!! Schriebe bis zur Unendlich keit und noch darüberhinaus!!!!!


man scheiß auf alles SCHREIBEN UND LIES DAS HIER NICHT SONDERN SCHREIB GEFÄLLIGST WEITER MENSCH HUMEN WRITE écrire und ekteb (das letzte ist arabisch nur neben bei)


Und ja schönen Tag^^

Andrey-Delany
26-03-05, 06:25
... Doch er spürte, dass noch ein Funken Leben in dem geheimnisvollen Krieger war. Plötzlich war ein
ohrenbetäubendes Tosen zu höen und als er aufsah, erblickte er die herannahenden Krieger, die nun den Kreis um ihn schlossen. Stöhnend richtete sich der Prinz auf und brachte gleichzeitig den dem Tode nahen Soldaten vor sich auf die Beine und bewahrte ihn mit all seiner Kraft vor einem Sturz in den heissen Sand. Die Krieger kamen immer näher
und sie würden ihn töten, wenn er nichts unternahm. Aber er hatte auch keine Chance gegen eine derartige übermacht in solch einer misslichen Lage und so fasste er einen verzweifelten wie auch mutigen Entschluss. Er hob sein Schwert, setzte es dem schwer verwundeten Krieger an die Kehle, hielt ihn aber immernoch auf den Beinen und durchtrennte blitzschnell die Hauptschlagader des beinahe Toten. Er schnitt weiter hinein und es krachte, als die Halswirbel brachen. Der Damaszenenstahl fuhr durch den Hals des Kriegers und trennte dann entgültig den Kopf von seinen Schultern. Die Krieger waren nichtmehr weit von ihm entfernt, der Kreis würde sich bald schließen. Als der Prinz sein blutiges Werk vollendet hatte, fiel er Köper des Mannes leblos in den sengend heissen Sand. Als die Soldaten nurnoch wenige Fuß entfernt waren, begann er, seine Trophäe zu allen Seiten zu schwenken und stieß unmenschliche Schreie aus, die auch die Tapfersten der Krieger erzittern ließen. Ängstlich wichen die Soldaten von ihm zurück, doch der Kreis blieb weiterhin erdrückend eng und es war immernoch kein Ausweg in Sicht...

ninsche
26-03-05, 06:32
Wahnsinn, kaum schaut man mal ne woche nicht nach, schon wird die story immer besser!!!

Der Hammer, weiter so!
Richtig klasse!!

Teela21
26-03-05, 17:37
http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif

Berserker1989
27-03-05, 06:51
Ich schliesse mich Pirat of Persia Warrior Muffin an!! Schreib weiter!! Nicht Denken...Schreiben!!!!

Andrey-Delany
29-03-05, 15:58
Doch dann trat eine Gestalt aus der furchtsamen Menge hervor, den der Prinz als ihren Anführer erkannte, als er sich ihm näherte." Du hast Mut und meisterlichen Umgang mit der Klinge bewiesen.
Meine letzten Zweifel erstarben, als ich eure Gürtelschnalle erblickte. Ihr seid es wahrhaftig, Sahidi. " Der Mann kniete ehrfürchtig vor dem Prinzen nieder, während dieser den abgetrennten Kopf des Toten verwirrt fallen lies. Er bemerkte, wie die Soldaten ihre Angst langsam verloren und es ihrem Anführer gleich taten. Ein triumphierendes Gefühl stieg in ihm auf, als er auf die niederknienden Soldaten herabblickte, doch dann schoss ihm die Frage durch den Kopf, warum sie dies alles taten. Warum unterwarfen sie sich ihm? Schließlich sprach er die Frage laut aus. " Was soll das? Ihr seid nicht meine Untertanen, ich weiss nicht einmal wer ihr seid...," sprach der Prinz mit leicht zitternder Stimme. " Wir sind die verlorengeglaubte Armee eures Vaters. Als er
mit seinen Heeren in Indien einfiel, bildeten wir die Vorhut seiner gewaltigen Streitmacht. Doch wir wurden von dem Rest des Heeres abgeschnitten und kein Bote drang nach Babylon durch, um von unserem Verbleib zu berichten. Seitdem ziehen wir umher und verdingen uns als
Söldner, jedoch immer gemeinsam. Doch nun werdem wir mit euch gegen den Feind in die Schlacht ziehen, wo wir wissen, dass ihr der rechtmäßige Sultan seid, Sahidi." " Erhebt euch, ihr habt vor niemandem zu knien. Nach allem was ihr durchgemacht haben müsst, euch aber trotzdem zurück in die Heimat wagt und eure Treue erfüllt, habe ich euch zu danken. Doch selbst dazu haben wir keine Zeit, denn der Feind ist mächtig und er wird uns zerschmettern, wenn wir nicht rasch handeln," entgegnete der Prinz. " Männer, macht euch marschbereit. Wir haben noch einen langen Weg vor uns und eine harte Schlacht steht bevor, " rief Hauptmann Assadir den Kriegern zu. Der Anführer der Soldaten brachte den Prinzen in das Kommando Zelt und sie berieten über ihre Angriffstaktik auf das eroberte Babylon. " Unser Feind hat die Stadt vollständig geschleift, kein Stein steht mehr auf dem anderen. Ihr Anführer wird wohl im Palast seines Sieges fröhnen, wo wir ihn leicht
angreifen können. Doch er wird sicher genau das erwarten..., " begann der Prinz, doch der Hauptmann schnitt ihm das Wort ab. " Verzeiht, wenn ich euch unterbreche, Sahidi, aber mit was für einem Feind haben wir es überhaupt zu tun? "
Einen Moment zögerte der Prinz, aber dann beschloss er, Assadir die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie für einen Mann wie ihn absolut unglaubwürdig erscheinen müsste. " Also gut, ich
weiss nicht genau über die Anzahl seiner Truppen
bescheid, aber es müssen sich ihm sehr viele Korsaren aus dem indischen Ozean angeschlossen haben." Er machte eine kurze Pause und holte tief Luft. " Ihr mögt mir vielleicht nicht glauben, aber unser Feind ist kein Mensch. Nichteinmal ein Wesen von Fleisch und Blut. Es ist ein Djinn und zwar ein sehr mächtiger. Er vermag seine äussere Erscheinung nach Belieben zu verändern, also seid auf der Hut, Hauptmann."
Assadir starrte den Prinzen kurz fassungslos an, nahm jedoch sofort wieder Haltung an. " Nun, Sahadi, in diesem Punkt muss ich euch wohl glauben. Ich hoffe nur, dass wir seine Macht brechen und ihn besiegen können," sprach er. " Lasst den Djinn nur meine Sorge sein, kümmert euch nur um das Heer der Korsaren. Um zu unserer Angriffsstrategie zu kommen, ich glaube, in seiner Siegessicherheit hat unser Feind keine Verteidigungsanlagen in der Stadt aufgestellt. Wir greifen am besten von Nord- Westen aus an, dort ist der Palast und ihn müssen wir mit allen Mitteln erobern. der Feind wird keinen derartigen Angriff erwarten, niemand von ihnen ahnt auch nur von der Existenz unserer Streitmacht. Wenn wir bei Nacht in die Stadt einfallen und sogleich den Palast besetzen können, ist uns der Sieg sicher. Trotzdem müssen wir vorsichtig sein. Wie ich die Streitmacht der Korsaren einschätze müssen sie uns zahlenmäßig weitüberlegen sein, also müssen wir das Element der überraschung geschickt ausnutzen. Wenn der Palast unter unserer Kontrolle ist, verteidigt ihr ihn gegen die Feinde und ich werde den Djinn suchen und vernichten. Habt ihr eine Karte von Babylon? " Der Hauptmann ging zu einem großen Tisch in der Mitte des Zeltes und rollte ein großes Pergament darauf aus. Es zeigt die Stadt Babylon und ihre Umgebung in allen Einzelheiten.
" Sehr gut ," lobte der Prinz und stützte sich mit beiden Händen auf die Karte. " Von hier aus greifen wir die Stadt an ," sagte der Prinz und deutete mit dem Finger auf den nordwestlichen Teil von Babylon. " Dort müsste die Mauer genug Risse haben, dass wir schnell genug unbemerkt in die Stadt gelangen können. Schickt Späher aus, um Wachen auszumachen und schaltet sie so leise wie möglich aus. Unsere Truppen marschieren dann
zum Palast," der Prinz zog den Finger schlängelnd über die Karte bis zu dem riesigen Symbol des Palastes auf dem Pergament. " Wir werden den Palast nicht direkt angreifen, das wäre viel zu gefährlich. Wir benutzen einen Geheimgang, der mit Allas Gnade noch intakt ist.
Er befindet sich in einem Wachturm des Palastes auf der Nord- West Seite. Wenn wir in das Gemäuer gelangt sind, müssen wir so schnell und effektiv wie möglich alle Wachen ausschalten und den Palast unter unsere Kontrolle bringen. Wenn das geschafft ist, werde ich mich dem Djinn stellen und zwar allein. Ich hoffe, ihr könnt dort lange genug die Stellung halten, bis der Kampf vorrüber ist. Denn ohne ihren Anführer, der alles zusammenhält, werden sich die Korsaren zurückziehen. Dann ist der Sieg unser. Doch wenn ich versage, ist ganz Persien dem Untergang geweiht...

J.J.J
30-03-05, 05:03
Gut gut, jetzt ist es Stilistisch wieder in ordnung. Die Geschichte ist natürlich wie imme fesselnd.

Andrey-Delany
04-04-05, 09:26
... " Sahidi, was ist mit eurer Wunde? Sie sieht nicht so ernst aus, aber wenn sie sich entzündet...," der Hauptmann stockte kurz " Soll ich einen Wundarzt holen lassen? " Der Prinz überlegte sich, das Angebot anzunehmen. Fast lies er sich von seinem Stolz überwältigen und hätte es abgelehnt. Doch was, wenn die Wunde sich wirklich entzünden würde und das Fieber ihn überkäme. Es könnte über Sieg oder Niederlage entscheiden, was er jetzt sagte. " Nun gut, Assadir. Lasst einen Heiler kommen, ich will frisch für die Schlacht sein. " Mit diesen Worten trat der Prinz aus dem Kommandozelt, gefolgt von seinem Hauptmann, der ihm den Weg zu dem Feldlazarett wies. " Ruht euch ein bisschen aus, Sahidi, ihr seid geschwächt. Wir haben gute Heiler hier, sie werden euch wieder genesen lassen, bis die Truppen marschbereit sind . " Der Hauptmann verschwand wieder zwischen den Zelten und lies den Prinzen allein. Er trat in das Zelt ein und sofort begrüßte ihn ein alter Wundarzt, um ihn zu untersuchen. " Die Wunde ist nicht tief, trotzdem hat sie einen Nerv in eurer Schulter getroffen. Aber wir haben ausreichend Heilmittel, um euch für die Schlacht gesund zu pflegen. " Der Prinz wurde angewiesen, sich hinzulegen, worauf der alte Wundarzt ihm eine brennende, schwarze Salbe auf die verwundete Schulter strich und sie mit einem weissen Leinenverband straff umwickelte. " so, ruht euch noch ein wenig aus. Ihr könnt dazu hier bleiben, wenn es euch beliebt." Der Prinz entschied sich dafür, zu bleiben. Sofort fiel er in einen traumlosen und leichten Schlaf, der ihm viel Erholung brachte. Als er erwachte, spürte er, dass seine Kräfte wieder vollkommen in seinen Köper zurückgekehrt waren, er fühlte sich so frisch wie selten zuvor. Nun war er bereit für die Schlacht, bereit für den entscheidenden Kampf mit dem Djinn...

J.J.J
05-04-05, 12:12
Eigentlich ganz gut.............nur find ichs nicht so geignet für ins Forum (Da du nur sehr wenig schreibst).

Andrey-Delany
05-04-05, 12:43
es heisst geeignet für das Forum, J http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Und wenn du willst, dass ich mit der Geschichte aufhöe, bitte schön.

Schnurpel2004
05-04-05, 15:22
Nein !!! http://www.ubisoft.de/smileys/motzi.gif

J.J.J
06-04-05, 13:08
Danke für die Korrektur.....
Und ich habe nicht gesagt das du aufhöen sollst. Ich sagte nur das die letzte Passage eher für ein Buch und nicht für eine Kurzgeschichte im Forum geeeignet war. Aber wenn du meinen Kommentar nicht mehr willst.......

blade-devil
06-04-05, 13:13
@ J.J.J: Wieso sollte gerade die letzte Passage nicht für ein forum geeignet sein?
das kapier ich nicht^^

J.J.J
06-04-05, 14:20
Ich glaube eher mein Kommentar ist hier unerwünscht.

Andrey-Delany
06-04-05, 19:13
J, du kannst kritisieren. Aber bitte dann auch sinnvoll und konstruktiv, sonst lass es einfach

blade-devil
07-04-05, 06:07
Die Frage war nicht bös gemeint, wollt hald nur wissen warum das nicht in ein Forum passen sollte. Ich hatte keinerlei bösen Hintergedanken. Mich interessiert bloß wie du darauf kommst.

J.J.J
07-04-05, 09:45
Was ich als Sinnvoll bezeichne, ist wie man sieht nach deiner Meinung Sinnlos.

blade-devil
07-04-05, 11:33
Schluss aus, keine Handgreiflichkeiten!!!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif Wir wollen ja keinen krieg anzettelnhttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif J.J.J du bewertest weiterhin die Geschichte und Andrey-Delany, du höst nicht auf zu schreiben http://www.ubisoft.de/smileys/3.gif

ninsche
09-04-05, 04:20
also ich weiß nicht was du hast J.J.J.
so ne kleine verschnaufpause in der packenden story muss und darf mal sein!!!

WEITERSCHREIBEN!!!!!!!!
das warten regt mich auf!!!

Andrey-Delany
11-04-05, 11:20
...Der Prinz erwachte vollkommen ausgeruht in dem Feldlazarett des Zeltlagers. Er hatte sich vollständig erholt, die Entzündung der Wunde war verhindert worden und gleichzeitig schmerzte sie nichtmehr. Doch nun war das Zelt leer, kein Verwundeter oder Wundheiler war mehr anwesend. Geschwind schlüfte er in seine gewohnte Kleidung, dem leichten Lederharnisch und der Samthose, schnallte sich seinen Waffengürtel um und trat nach draussen. Die Nacht musste schon lange ihren dunklen Mantel über der Wüste ausgebreitet haben. Das ganze Lager war in Uufruhr versetzt, doch alle Soldaten, auf die der Prinz traf, schwiegen. Er hatte auch keine Lust, sie wegen ihres Benehmen zur Rechenschaft zu ziehen als er eine von vielen Fackeln beleuchtete Sanddüne erblickte . Er folgte den Männern dorthin und wie erwartet traf er auf Hauptmann Assadir. Der Mann schien ungeöhnlich gut gelaunt und grinste den Prinzen an. Er hätte
ihn wegen dieses Benehmens bestrafen können, doch der Prinz war im Laufe der Jahre zu einem starken Krieger geworden und hatte auf jegliche Privilegien verzichtet. Also hatte er keinen Grund, diesmal eine Ausnahme zu machen. " Ihr seid recht spät, Sahidi, " sagte der Hauptmann. " Ich habe auf euch gewartet. Ich wollte die Späher nicht ohne eure Anwesenheit losschicken, ihr kennt ja unseren Plan am besten" fuhr er fort und wandte sich an eine Gruppe von Krieger. " Späher, ihr werdet die nordwestliche Mauer des eroberten Babylon auskundschaften. Bringt uns Kunde von den Wachenstellungen des Feindes und lasst euch nicht von ihm entdecken. Nun geht. ", sprach Assadir zu den Soldaten. " Wartet ," rief der Prinz schnell, bevor sich die Späher auch nur zum Gehen wenden konnten. " Ich gehe mit ihnen, Hauptmann. " " Aber Sahidi...das ist gefährlich..." wollte Assadir einwenden, doch der Prinz schnitt ihm das Wort ab. " Ich bin ein nicht weniger Krieger als ihr, ausserdem kenne ich den Feind besser als jeder andere eurer Männer. Geb mir einen Bogen, damit ich sie nach Babylon führen kann. " Der Hauptmann bemerkte, dass jede Wiederrede sinnlos war. Der Prinz hätte sich keinesfalls von seinem Vorhaben, mitzugehen, abbringen lassen. " Nun gut, Sahidi.
Ich gebe euch meinen Bogen. Aber seid bloß vorsichtig, " sagte er und griff seinen geschulterten Bogen und seinen Pfeilköcher, um es dem Prinzen zu überreichen. Der Bogen war ein
Meisterstück, aus dem feinsten Holz geschnitzt und kunstvoll verziert. Der Prinz schulterte den Bogen und schnallte den Köcher über den Rücken. Dann verschwand er mit den anderen Spähern wortlos in der schwarzen Nacht. Lautlos huschten sie durch die Ebenen der Wüste Persien und schon bald konnten sie die Mauern Babylons sehen. " Also, wir teilen uns auf. Immer zwei übernehmen einen Abschnitt der Befestigung und spähen ihn nach Wachen aus. Und wenn ich euch ein Zeichen gebe, wird einer von euch sofort zum Zeltlager zurückeilen und das Heer hierher führen. Ich gehe allein. ", sagte der Prinz. Nun teilte er die Krieger in fünf Zweiergruppen auf, die die Mauer nach Wachen ausspähen sollten. Er selbst beschloss, eine geeignete Stelle zu finden, um die Zinnen zu erklimmen. Er kannte die Mauer noch gut genug, um eine solche Stelle schnell zu finden und machte sich an den Aufstieg nach oben, als er keine Wache in seinem Sichtfeld ausmachen konnte. Fast war er oben angekommen, da höte er Schritte den Wehrgang der Mauer entlangstürmen. Es folgte das Sirren von Bogensehnen und aus den Schritten wurde ein Poltern. Die Todesschreie der Wachen waren nicht sehr laut, also konnten sie sicher sein, dass kein Alarm geschlagen würde. Endlich war er auf den Zinnen der Befestigung angelangt und schwang sich darüber hinweg. Wieder höte er Schritte auf der Mauer, dann gab er das vereinbarte Zeichen und einer der Krieger schlich rasch aus dem Sichtfeld der Wachen, um das Heer hierher zu führen. Abermals sirrten die Bogensehnen der Späher, doch diesmal fielen die Wachen lautschreiend die Mauer herunter. Jetzt hatte man sie sicherlich bemerkt, doch der Prinz musste die Wachen bis zu der Ankunft des Heeres aufhalten. Er nahm seinen Bogen von der Schulter, legte einen Pfeil auf die Sehne und spannte ihn. Als er sich umsah, erblickte er Korsaren, die eine Treppe zur Mauer hinauf heraufeilten und lies die Sehne los. Der Pfeil flog und bohrte sich einem der Männer in die Kehle und er starb sofort. Sofort lies der Prinz weitere Pfeile zu seinen Feinden fliegen, die Folge waren drei weitere tote Korsaren. Doch nun waren sie zu nah, worauf der Prinz den Bogen fallen lies und sein Schwert zog. Den ersten Korsaren empfing er mit einem schwungvollen Hieb, der seinem ausweichenden Gegner das Gleichgewicht raubte und die Mauer herunterfallen lies. Sofort wich der Prinz zurück, doch nur, um im nächsten Moment wieder vorzustoßen. Die Mauer war an dieser Stelle so klein, dass immer nur ein Mann Platz hatte und das kam dem Prinzen zugute. Sein wirbelnder Angriff verwandelte sich plötzlich in einen geraden Stich und durchbohrte die Brust seines nächsten Gegners, worauf dieser leblos in die Tiefe stürzte. Diesmal wich der Prinz nicht zurück, sondern stürmte weiter. Als sein nächster Gegner einen heftigen Schlag parrierte, stieß er ihn einfach in den Abgrund unter der Mauer. Plötzlich schienen die Korsaren vor ihm zrückzuweichen, sie schienen aufeinmal ängstlich und wollten ihm garnicht entgegentreten. Aber warum griffen sie ihn nicht an? Die Frage würde später beantwortet werden müssen, denn auf einmal stürmte ein besonders großer und kräftiger Korsar aus der Menge auf ihn zu und griff den Prinzen an...

piratprince
11-04-05, 12:37
Suppi du schreibst http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

J.J.J
12-04-05, 09:25
Also die Geschichte gefällt mir sehr gut. Nur stillistisch ist es nicht immer gut. z.B.:
die Entzündung der Wunde war verhindert worden und gleichzeitig schmerzte sie nichtmehr. Oder:
doch alle Soldaten, auf die der Prinz traf, schwiegen. Besser wäre: doch alle Soldaten, die dem Prinz begegneten, schwiegen (oder, eilten schweigend an ihm vorbei). Doch schlussendlich bist du kein Schriftsteller und dafür ist es nicht schlecht.

J.J.J
12-04-05, 09:27
Es hat nur ein paar Stilistische unebenheiten wie z.B.: die Entzündung der Wunde war verhindert worden und gleichzeitig schmerzte sie nichtmehr. Oder,doch alle Soldaten, auf die der Prinz traf, schwiegen. Er hatte auch keine Lust, sie wegen ihres Benehmen zur Rechenschaft zu ziehen als er eine von vielen Fackeln beleuchtete Sanddüne erblickte . Aber sonst ist es gut.

Andrey-Delany
12-04-05, 16:00
Bist du L3 Deutsch Lehrerin oder was? Diese Fehler sind nur entstanden, weil ich einen Satz eingefügt habe und dann das ein bissel umändern wollte, ist mir wohl nicht gelungen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif

Teela21
12-04-05, 19:10
Sei nicht traurig Schatz, ich find es klasse. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
J.J.J will halt nur klugscheissen.

TheFettKeks
13-04-05, 00:47
Hey Andrey-Delany! schreibst gut. (Fast so gut wie ich http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_rolleyes.gif

J.J.J
13-04-05, 07:08
@Teela21: Das nennt man Kritik ausüben.
@Andrey-Delany: Das waren nur Bsp., es hat noch mehr solcher Sachen.

piratprince
13-04-05, 12:10
@JJJ

ich finds gut wenn du ihn verbessern kannst!!!

und Andrey-Delany weiß ja auch selber was er getan hat!!! Bzw. selbst entscheiden ob eben unbewusst oder eben bewusst den Fehler begang http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif!!! Hauptsache er schreibt weiter!!! denn seine Geschichte ist sehr phantasievoll umschrieben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Andrey-Delany
16-04-05, 07:21
Doch statt den Prinzen über den Haufen zu rennen, wand sich der riesige Korsar zur Seite und stürmte noch während er seinen gewaltigen Hieb vollführte an dem Prinzen vorbei.In vollem Lauf vollführte der Hüne seinen kraftvollen Rückhandstreich, der den Prinzen entzwei gespalten hätte. Doch im letzten Moment brachte dieser seine Klinge hoch und wehrte den unglaublich heftigen Angriff ab. Funken stoben, als der riesige Krummsäbel des Korsaren gegen die Damaszenenklinge des Prinzen prallte. Er taumelte von der Wucht des
Angriffs ein Stück zurück, so hart und überraschend war die Attacke des Hünen gewesen.
Sofort fing er sich wieder, bevor er stürzen konnte und wirbelte herum, als er seine missliche Lage erkannte. Blitzschnell parrierte
der Prinz einen hohen Hieb, der ihm den Kopf von den Schultern getrennt hätte und ging seinerseits nun zum Angriff über. Das Damaszenenschwert des Prinzen sausste in einem tödlichen Halbkreis über seinem Kopf auf die Schulter des Hünen herab. Doch, als er hätte sein Gegner diese Attacke vorrausgeahnt, brachte
der riesige Korsar seine Klinge zwischen sich und dem tödlichen Damaszenenstahl. Er drückte des Prinzen Klinge nach vorne, lies sich dann aber wieder zurückgleiten. Plötzlich stieß er sofort wieder vor und trat dem Prinzen überraschend und brutal gegen den Oberschenkel, dass dieser das Gleichgewicht verlor und von der Mauer stürzte...

J.J.J
16-04-05, 16:48
Nur eine unebenheite: Doch, als er hätte sein Gegner diese Attacke vorrausgeahnt, brachte
der riesige Korsar seine Klinge zwischen sich und dem tödlichen Damaszenenstahl.
Aber sonst ist es wirklich gut!!!!

Andrey-Delany
17-04-05, 07:12
Schwertkämpfe kann ich gut beschreiben, da mach ich die wenigsten stilistischen Fehler http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
18-04-05, 16:03
...verzweifelt griff er nach dem Mauerstück und klammerte sich mit seiner freien Hand an den bröckelnden Stein. Dem Tod grade um ein Haar entronnen, ragte nun der Hüne drohend über ihm und
holte schon zum tödlichen Hieb aus. Doch der Prinz reagierte blitzschnell und stieß sein Damaszenenschwert von unten in den Oberschenkel des Riesen. Der gewaltige Klinge des Riesen zerschnitt ein Haar breit vor dem Gesicht des Prinzen die Luft, aber die klaffende Wunde, aus der das Blut in Strömen floss, machte ihn nur wütend. Dem Prinz schien es, als würde der Korsar garkeinen Schmerz zu spüren, obwohl seine Wunde sehr tief sein musste. Als der Hüne zu einem weiteren Angriff ansetzte, lies der Prinz die Mauerkante los und stürzte in die Tiefe. Unglaublich schnell brachte er sich in der Luft in waagerechte Lage. Kraftvoll stemmte er beide Beine gegen die Mauer und stieß sich schwungvoll
ab. Der Prinz sah nun in Rückenlage ein Hausdach auf sich zurasen und knallte schließlich hart auf die Ziegel. Für eine Sekunde verlor er das Bewusstsein, doch dann fing er sich wieder. Langsam und vor Schmerz stöhnend erhob sich der Prinz und richtete sich auf dem Hausdach auf. Er hatte nur Glück gehabt, dass wusste er. Diesmal hätte er die Zeit auch nicht zurückdrehen können, es wäre ein entgültiger Tod gewesen. Kein Sand der Zeit würde ihn mehr vor seinen Fehlern bewahren können, das musste er einmal wieder schmerzlich erfahren. So stand er zum Kampf bereit auf dem Ziegeldach des Daches und erwartete den Hünen, der von der Mauer aus verachtend auf ihn herabblickte...

Teela21
18-04-05, 18:19
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J.J.J
19-04-05, 10:40
Es ist schade das du denn Text schreibst aber nicht ein 2mal liest. Denn dann hättest du dass gesehen: dem Ziegeldach des Daches
Lauter kleine Stillistische oder Artikel Fehler (z.B der Gewaltigen Klinge Statt die Gewaltige Klinge), nehmen der Geschicht ein Wenig den Reiz.

Andrey-Delany
19-04-05, 13:44
ich hab nicht immer soviel Zeit, J.

J.J.J
19-04-05, 14:41
Hab ich auch nicht gesagt. Ich habe nur gesagt es würde deine Geschichte noch verbessern.

Andrey-Delany
20-04-05, 13:32
Dann plötzlich sprang der Riese mit einem Satz von der Mauer auf den Prinzen zu. Es war unmöglich, den Sturz konnte kein Mensch überleben. Aber irgendwie hatte der Prinz das beunruhigende Gefühl, dass dabei etwas nicht stimmte. Warum sollte sich der Hüne in den sicheren Tod stürzen?
Das hatte keinen Sinn. Und so war der Prinz sicher, dass sein Gegner lebend auf das Dach aufkommen würde, um ihn zum Kampf zu stellen. Er spreizte die Beine und ging in einen elastischen Stand und erwartete den Angriff des auf ihn herabstoßenden Korsaren. Irgendwie brachte es der Hüne zustande, noch während seines gewaltigen Sprunges zum Hieb auszuholen und schließlich sausste die riesige Klinge des Krummsäbels auf den Prinzen herab. Der Riese hatte die Beine in der Luft angezogen, als er den mächtigen Hieb vollführte, der den Prinzen in zwei Hälften gespalten hätte. Statt auszuweichen, drehte der Prinz seinen Oberköper
ein kleines Stück zur Seite und fing den tödlichen Stahl mit seiner eigenen Klinge ab. Sein elastischer Stand gab ihm zwar ungeheuren Halt, doch die brutale Wucht des Hiebes schleuderte ihn einfach zu Boden. Wieder schlug er auf dem harten Ziegeldach auf und rollte sich sogleich zur Seite weg, als der Krummsäbel des Riesen erneut in seine Richtung schwang. Blitzschnell erhob sich der Prinz , auf eine Hand gestützt, und der tödliche Damaszenenstahl seiner Klinge fuhr wiederstandslos durch den Knöchel des riesigen Korsaren. Ein lautes Knacken war zu höen, als der Knöchel unter dem rasiermesserscharfen Schwert des Prinzen zerbarst. Der Hüne schrie laut auf, vor Wut unddiesmal auch vor Schmerz. Sein massiger Köper wankte auf dem Ziegeldach des Hauses. Doch der Prinz lies ihm keine Atempause. Er erhob sich nun vollends und attackierte den Riesen mit einigen präzisen und schnellen Hieben, die ihn taumelnd Richtung Dachkante trieben. Als der Prinz sah, dass sein Gegner die Angriffe nurnoch mit Mühe abwehren konnte, wollte er dem Kampf nun ein Ende bereiten. Er vollendete schließlich seine Technik mit einem schwungvollen Spinkick, als sein Gegner nurnoch den tödlichen Abgrung hinter sich hatte und ihm das Zurückweichen nunmehr unmöglich war. Der kraftvolle Tritt traf den muskelbepackten Korsaren in der Magengrube und schleuderte ihn in den dunklen Abgrund der Nacht hinab...

J.J.J
21-04-05, 10:03
wird besser. Natürlich hat es immer noch kleine Fehler aber sie sind nicht sehr stöend. Die Geschichte ist wie immer sehr gut.

Andrey-Delany
21-04-05, 11:51
...Triumphierend blickte der Prinz in die Dunkelheit herab. Fackeln erhellten den großen Platz vor dem Haus, dass er seinen Gegner sehen konnte, als er zu Boden stürzte. Doch der Hüne stieß nichteinmal einen Schrei des Todes oder Angst aus, sondern vollführte kurz vor dem Boden einen eleganten Salto rückwärts und landete mit der Rechten Hand auf dem harten Stein abstützend in gebückter Haltung. Der riesige Korsar schien unverletzt, als er sich sogleich auch wieder zur vollen Größe aufrichtete und den Prinzen etwas enttäuscht ansah. " Du dachtest wohl, du hättest mich besiegt, Ahriman. Aber so einfach mache ich
es dir nicht. " Er zog etwas Kleines aus seinen Gürtel, was der Prinz von seinem Beobachtungspunkt aus nicht erkennen konnte. Dann schleuderte er dieses etwas auf ihn zu. Erst im letzten Moment begriff er, als ein metallernglänzendes Ding im Fackelschein blitzte, doch dann war es schon zu spät...

Teela21
21-04-05, 13:42
Schatz,....MUSST du immer aufhöen wenn es am spannensten ist?!! Das macht einen echt fertig. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

piratprince
21-04-05, 14:32
Ja ich finde er hat großes Talent!!!
*ganz ganz ernst Andrey-Delany * !!!!

Aus ihm wird noch was http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif


Ich hab nicht alles gelesen doch was ich gelesen habe ist schon ziemlich gut

Andrey-Delany
22-04-05, 11:57
Schatzi, ich mach das immer mit Absicht, damit ihr
euch auch brav Gedanken über den weiteren Verlauf macht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

ninsche
23-04-05, 02:18
hey, klasse story!!!!
immer weiter so!

aber das mit dem gedanken machen stimmt schon.
ist aber echt gemein von dir!!!!!!!!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Sari163
28-04-05, 09:14
Wow, die Geschichte ist echt klaase.

Bin schon total auf den nächsten Teil gespannt... http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif

Andrey-Delany
29-04-05, 10:52
... Das rasiermesserscharfe Metall schnitt tief in die Kehle des Prinzen, Blut quoll aus der tödlichen Wunde hervor. Der Prinz wusste, dass dies sein Tod sein würde. Der Schmerz seines Schicksals peinigte ihn härter als alles, was er je gekannt hatte. Langsam aber sicher floss der Saft des Lebens aus ihm heraus, am Ende würde er nurnoch eine leblose und leere Hülle sein, das wusste er. Doch mutig sah er dem Tod ins Auge. Er hätte es wissen müssen. Er hatte viele Gefahren überwunden, doch irgendwann ereilt der Tod jeden. Und nun war es an ihm zu sterben. Sein Herz höte auf zu schlagen und alle Nerven waren betäubt von dem höllischen Schmerz der Wunde. Dann fiel er, das Dach des Haues herab, auf den Steinboden und somit dem sicheren Tod entgegen. Doch bevor er auf dem Grund aufschlug, geschah etwas seltsames. Er hatte es schoneinmal erlebt, als er aus dem Gefängnis von Jazir geflohen war. Auf einmal verlangsamte sich die Zeit und schien rückwärts zu laufen, als würde jemand den Sand der Zeit nutzen. Sofort sah sich der Prinz wieder dem kolossalen Krieger gegenüber, der schon zum Wurf ausholte. In einem
verzweifelten Ausweichmanöver lies sich der Prinz rückwärts auf die harten Ziegel des Daches fallen. Ein heller Ton war zu höen, als der tödliche Stahl über ihm blitzschnell vorbeiflog.
Doch nun hatte er das Gleichgewicht verloren und rutschte die Dachkante herunter. Schnell sah er sich nach etwas schützendem um, doch er fand nichts. Den nächsten Angriff erahnend lies sich der Prinz von der Dachkante fallen, vollführte in der Luft eine Schraube und gleichzeitig einen Salto rückwärts und rollte sich schließlich auf dem steinernen Grund ab. Wieder vernahm er das Geräusch von fliegendem Stahl, doch er verfehlte ihn abermals. Da stürmte der wütende Hüne auch schon mit gezogenem Säbel heran und schwang einen gewaltigen Hieb. Plötzlich sprang etwas zwischen die beiden Kämpfenden und lies den riesigen Korsaren zurückprallen. Etwas griff den Hünen mit übermenschlicher Schnelligkeit an und drängte ihn zurück. Keuchend sah der Prinz zu, wie diese dunkle Gestalt seinen Gegner vor sich hertrieb und das in einer Geschwindigkeit, der das menschliche Auge garnicht mehr folgen konnte. Die Luft war erfüllt von Schmerzensschreien des Riesen, die mysteriöse Gestalt schien ihm schwer zuzusetzen. Dann knallte der Hüne auf einmal tödlich getroffen auf den harten Stein der Straßen von Babylon. Der rätselhafte Retter des Prinzen drehte sich nun dem erschöpften Thronerben zu und da offenbarte er sich ihm, als der Schatten wie Kleider von ihm abfiel...
abfiel

ninsche
30-04-05, 01:52
klasse!!!!
wirklich toll der abschnitt!

weiterschreiben, schnell!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_rolleyes.gif

Andrey-Delany
30-04-05, 08:49
Das war nicht möglich. Nein, das konnte nicht sein. Es war, als schaute er in den Spiegel. Sein Retter glich ihm vom Scheitel bis zur Sohle. Amüsiert über die Verblüffung des Prinzen breitete sich ein weites Grinsen über die Mundwinkel des mysteriösen Kriegers aus. " überrascht, Ahriman? ," durchbrach eine durchaus bekannte Stimme das Schweigen. Er hatte die Stimme schon einmal vernommen. im Verlies des Dschinn war es gewesen, er hatte in seinen Geist gesprochen. Es war Jazir persönlich. Aber diese Erkenntnis schien ihn eher noch mehr zu verwirren. Denn warum sollte sein ärgster Feind ihm das Leben retten? Das war grotesk. " Wieso tötest du mich nicht, Dschinn? Wieso rettest du mein Leben und bist nicht fähig mir meines zu nehmen? Wir sind Feinde, Konkurenten um den Thron des Schah könnte man sagen. Wenn du den Titel willst, musst du mich töten, " mit diesen verzweifelten Worten stürmte der Prinz vorwärts und setzte zu einem weiten Hieb an. Doch bevor der Damaszenenstahl auch nur mit dem Dschinn in Berührung kommen konnte, stob die Gestalt von Jazir auseinander. Plötzlich teilte sich das Spiegelbild des Prinzen in viele schwarze Raben, die wild durcheinander flogen, aber allesammt dem Prinzen entkamen. " Du hast noch nicht gewonnen, Prinz ", donnerte eine unmenschliche Stimme vom Himmel herab. " Ich werde dich vernichten, du feiger Flaschengeist! Komm runter und kämpfe mit mir, wenn du auch nur einen Funken Ehre besitzt!," schrie der Prinz den nächtlichen Himmel an. " Nein Ahriman, das wirst du nicht. Du kannst mich nicht besiegen, " ertönte die ohrenbetäubende Stimme wieder. " Wieso nennt ihr mich Ahriman, was hat das zu bedeuten?, " versuchte der Prinz nun dem Dschinn zu entlocken. Doch als Antwort darauf bekam er nur ein lautes und dröhnendes Lachen zu höen.
" Du wirst mein sein, Prinz. Bis in alle Ewigkeit ," lallte es abermals vom Himmel herab schallend. Plötzlich bildete sich in der Finsternis der Nacht ein Dunst von einer solchen
lichtaufsaugenden Schwärze, dass de, Prinz einen Moment nur schwarz vor Augen war. Die menschenverachtende Dunkelheit schien Gestalt anzunehmen, als sich der Dunst langsam zu etwas
formte. Auf einmal verspürte der Prinz eine
schreckliche Angst vor dieser lebensverachtenden
dunklen Masse. Irgendwie kam ihm das alles bekannt vor. Er hatte schon einmal diese Schwärze erblickt, das wurde ihm schlagartig klar. Es war in dem dunklen Tempel gewesen,
als er Jazir in der Gestalt von Kaileena begegnet war. Doch Farah hatte ihn vor den
lebensvernichtenden Klauen der Dunkelheit gerettet. Er war es der lieblichen Inderin
schuldig, sich nun selbst gegen diese lebensverachtende Dunkelheit zu verteidigen.
Farah, er würde sie finden, er würde sie wieder in seine Arme schließen können. Und dafür musste er sich nun der personifizierten Angst stellen.
Fest entschlossen, gegen die tödliche Schwärze anzukämpfen straffte er seine Schultern und drehte sich langsam, mit der Schwertspitze nach vorne zeigend, um die eigene Achse. Diesmal
war es nicht nur eine Stelle, wo sich der finstere Dunst konzentrierte. Der Dunst schien den Prinzen zu umringen, eine Flucht war unmöglich. Langsam, aber sicher nahm der lebensverachtende Ring der Dunkelheit Gestalt an. Die finsteren Schatten formten sich ähnlich
menschlichen Proportionen. Erst nahm der Köper die menschliche Form an, dann wuchs um ihn herum
ein Mantel aus Finsternis, der sich auf den Köpfen der Gestalten zu schattenhaften Kaputzen vereinigte. Nun erhoben die Gestalten der Dunkelheit ihr Haupt und blickten den Prinzen von allen Seiten an. Die Verwandlung war vollendet und der Prinz sah sich dem mächtigsten
Gegner gegenüber, dem er jemals begegnet war...

Andrey-Delany
02-05-05, 09:47
bevor ihr nichts dazwischen postet, schreib ich nicht weiter http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

J.J.J
02-05-05, 12:48
Hast dich stillistisch schwer verbessert! Die Geschichte ist natürlich wie immer fesselnd.

Andrey-Delany
03-05-05, 05:46
Er war nun von sieben schattenhaften Gestalten
mit weiten, dunklen Mänteln umringt. Plötzlich langten ihre schwarzen Hände zur Taille und zogen mit einem klirrendem Geräusch synchron ihre Schwerter. Sieben kerzengerade und rabenschwarze Klingen zeigten drohend auf den Prinzen. Sie stimmten gemeinsam in ein ohrenbetäubendes Kreischen ein, dass der Prinz sich die Hände auf die Ohren pressen musste, um nicht den Verstand zu verlieren. Es war ein Chor des Grauens, eine Symphonie der Finsternis, die die schemenhaften schwarzen Gestalten anstimmten. Schrecklich war ihr Todesgesang, doch der Prinz hielt stand. Dann ganz plötzlich, von einem Augenblick auf den Anderen, verstummte das fürchterliche Gekreische der dunklen Gestalten, der Prinz erwartete schon ihren Angriff. Da stürmten sie auch schon von allten Seiten auf ihn zu und wollten ihn zwischen ihren
schwarzen Klingen zermalmen. Doch damit hatte der Prinz gerechnet und blitzschnell wie elegant
sprang er in die Luft, vollführte einen Salto rückwärts und lies sein Damaszenenschwert herabsaussen. Ein seltsames schlurfendes Geräusch war zu höen, als der rasiermesserscharfe Stahl den Schatten des dunklen Schemens zerteilte. Es folgte ein grauenerregender Schrei und der schwarze Dunst stob wie von starkem Wind erfasst auseinander...

J.J.J
04-05-05, 05:16
Das ergibt für mich keinen Sinn: blitzschnell wie elegant
sprang er in die Luft,
Aber sonst ganz gut

Andrey-Delany
10-05-05, 10:08
...nun sah sich der Prinz immernoch sechs der angsterfüllenden Wesen gegenüber. Da schwappte der
schwarze Dunst vor, als die übrigen Schattenwesen sich auf den Prinzen stürzen wollten. Diesmal befand sich in ihrem Angriffskreis eine kleine, aber ausschlaggebende Lücke. Die Klinge aus Damaszenenstahl beschrieb einen flirrenden Halbkreis und gleichzeitig vollführte der Prinz eine Drehung um sich selbst und durch die Angriffslücke der Schattenwesen hindurch. Wieder zerfiel der dunkle Dunst einer schwarzen Gestalt zu seltsamen Staub, als das Schwert des Prinzen die Gestalt an der Hüfte entzwei teilte. Reflexartig taumelten die fünf übrigen Schattenwesen zurück, dass keiner den anderen mit dem Schwert streifte. Wieder griffen
die angsterfüllenden Gestalten den Prinzen an, diesmal stürmischer und mit lautem unmenschlichen Kreischen. Sie führten ihr Manöver in Pentagramm Formation um den Prinzen und zornig schwangen sie ihre seltsamen rabenschwarzen Klingen. Da rannte der Prinz
dem einzelnen an der Spitze des Pentagramms entgegen, duckte sich blitzeschnell unter den seitlichen Angreifern hinweg und führte einen tiefangesetzen Stich gegen das einzelne Schattenwesen. Der Damaszenenstahl fuhr wiederstandslos durch den schwarzen Dunst einer schemenhaften Wade und schon löste sich die Gestalt auf und er schlitterte durch den Schwung des Laufes weizer. Der Prinz reagierte sofort indem er einen gewaltigen Satz nach vorn machte, sich herumriss und zwei rabenschwarze Klingen im letzten Moment parrieren konnte. Nun rotteten sich die letzten vier Schattenwesen zusammen, ja
schienen sich sogar zu einem mächtigeren Wesen zu verbinden. Der schwarze Dunst der schwarzen Gestalten verflechtete sich ineinander. Langsam wurden die Konturen der neuen Gestalt sichtbar,
sie war von menschlicher Form. Der Schatten verfloss zu einer schwarzen Haut, bildete finteres Fleisch, dunkle Knochen und kräftige rabenschwarze Muskeln kamen zum Vorschein. Das Wesen glich nun einem mittelgroßen Mann von sehr kräftiger Natur. Als die Gestalt die Lider aus Schatten öffnete, starrten rotglühende Augen in das Gesicht des Prinzen. Der Schattenkrieger besaß keine Waffe, wie der Prinz erkannte. Doch da griff die rabenschwarze Gestalt auch schon an. Der Prinz wollte die Waffe gegen seinen neuen Feind erheben, doch der trat so heftig gegen die Breitseite der Klinge, dass der das Schwert den Händen des Prinzen entglitt und mit einem Klirren gegen eine Hauswand prallte. Der Schattenmann griff nun mit seiner eisigen und finsteren Hand an die Kehle des Prinzen. Er hatte keine Chance, dem unglaublich schnellen Angriff auszuweichen und so drückte der Schatten
die Kehle des Prinzen zusammen, dass ihm die Luft wegblieb. Keuchend sah sah der Prinz unter dem eisig kalten und erbarmungslosen Griff des Schattenkriegers sein Leben aus ihm weichen...

Andrey-Delany
11-05-05, 07:19
gimme critics, ich würde gern weiterschreiben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Schnurpel2004
11-05-05, 07:44
Sag mal @Andrey, wo sind eigentlich Farah und Kaileena abgeblienen? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey-Delany
11-05-05, 09:09
öhm, also Farah kann ich nicht verraten, aber Kaileena ist tot! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_rolleyes.gif

Andrey-Delany
15-05-05, 08:30
...doch als nurnoch ein kleines Fünkchen Lebenskraft in ihm war, riss das Schattenwesen den Prinzen hoch und schleuderte ihn kraftvoll gegen eine steinerne Hauswand. Brutal prallte der Prinz gegen den kalten Stein und ein grausamer Schmerz durckzuckte seine Muskeln. Aber er verlor nicht das Bewusstsein, ganz im Gegenteil. Plötzlich erstarkten sein Köper wieder und er fühlte sich stärker als je zuvor. Dann erhob er sich langsam und blickte den Schattenkrieger durchdringend an.
" Bringen wir es zuende, " sagte er und stürmte durchströmt von frischer Kraft auf seinen Gegner zu. Bevor er das Schattenwesen erreichte sprang er nach vorn in die Luft und trat mit dem rechten Bein gegen die schemenhafte Kehle der Gestalt. Wie erwartet duckte sie sich blitzschnell darunter hinweg und so stieß der Prinz sein linktes Bein schräg nach unten. Ein seltsames Zwischen ertönte, als der Fuß des Prinzen gegen den schattenhaften Kriefer des Kriegers schlug. Die dunkle Menschengestalt taumelte zurück und der Prinz erkannte seine Chance. Noch bevor er wieder den Steinboden wieder berührte, vollführte er eine elegante Drehung und lies seinen Fuß gegen die Brust des
taumelnden Schattens schmettern. Der Tritt war so mächtig, dass die dunkle Gestalt den Boden unter den Füßen verlor und gegen eine steinerne
Wand prallte. Völlig überrascht von dem meisterlichen Angriff des Prinzen erhob sich der Schattenkrieger voller Zorn und stürmte nun seinerseits auf den Prinzen zu. Der Prinz duckte sich leichtfertig unter den wirbelnden Schattenfäusten hinweg und fegte seinem Gegner die Beine unter dem Leib weg. Blitzschnell fuhr sein Standbein zurück und seine flache Hand schnellte vor. Er erwischte den dunklen Krieger
am Kinn während er fallend in Schräglage gekommen war. Wieder wurde die schattenhafte Menschengestalt gegen eine Steinwand geschleudert. Aber wieder stand sie aus den Steintrümmern auf, denn die Wucht des Schlages hatte selbst den harten Stein erschüttert und die Wand bröckelte nun. Da nahm der Prinz endlich die Schlacht war. Unzählige Todesschreie waren zu höen und tödliche Bogensehnen sirrten . Assadirs Männer waren da. Doch würden sie den Kampf gegen die Korsaren auch gewinnen können?
Wie als Antwort flog plötzlich ein riesiger brennender Feuerball über die Stadtmauer und schlug in einem Haus unweit der beiden Kämpfenden ein. Stein zerbarst bei dem Aufprall des gewaltigen Geschosses und tödliche Splitter flogen durch die Luft. Eine unendliche Woge von
Staub wehte ihnen entgegen, dass der Prinz für einen Moment lang Blind auf beiden Augen war. Plötzlich krachte eine mächtige rabenschwarze Faust auf seine Brust und er ging zu Boden. Doch als der Schattenkrieger zum tödlichen Tritt ansetzte, schob sich der Prinz unter der dunklen Gestalt hindurch und packte ihn mit aller Kraft an seinem rechten Bein. Schwungvoll stemmte er den schweren Schattenkrieger an seinem Bein hoch , lies los und trat ihm so kräftig er konnte gegen den Bauch. Durch die Kraft dieses Trittes
wurde die dunkle Gestalt in die Luft geschleudert und flog in die tosenden Flammen des Feuerballs. Sie verbrannte mit einem unmenschlichen Kreischen in dem züngelnden Feuer...

Andrey-Delany
22-05-05, 05:39
... Nun sah sich der Prinz iin Mitten einer erbarmungslosen Belagerungsschlacht, aber unglücklicherweise war er von seinen Männern abgeschnitten und befand sich hinter den Linien des Feindes. Seltsamerweise stellte sich dieses Problem als eigentlichen Vorteil heraus, denn die Korsaren schienen ihn garnicht angreifen zu wollen. Ja, sie wichen sogar vor ihm zurück wenn er sich ihnen näherte. Erschöpft von dem Kampf mit dem Schattenkrieger wankte er Prinz mit gezücktem Schwert durch die zerstöten Strassen Babylons, auf der Suche nach dem Palast. Dort würde er die Antworten auf seine Fragen finden.
Feuer regnete auf seine Stadt herab und die ohnehin schon halb zerstöten Strassen wurden durch die Geschosse der belagernden Armee vollkommen niedergerissen. Welch eine Ironie des Schicksals, er zerstöte seine eigene Stadt. Der Prinz kümmerte sich garnichtmehr um die Situation, in der sich die beiden bekämpfenden Parteien befanden, er nahm keinen weiteren Anteil an der Schlacht, er suchte nurnoch nach dem Palast. Nach einer schieren Ewigkeit des Irrens durch die zerstöten Straßen Babylons unter einem Hagel von vernichtendem Fels und Feuer fand er schließlich, wonach er suchte. Die Zwiebeltürme des persischen Scha- Palastes ragten weit über den anderen Häusern und der riesige Gebäudekomplex schien zu der Verwirrung des Prinzen unversehrt. Dort drinnen musste er Jazir, den Dschinn, finden. Er suchte nun nach dem Geheimgang an einem der Ecktürme. Langsam tastete er über den kalten Stein des nordwestlichen Turmes und fand wonach er suchte.
Es befanden sich dort fünf Druckplatten, die er in einer bestimmten Reihenfolge betätigen musste. Schnell erinnerte er sich der richtigen Kombination und die gerundete Wand des Turmes drehte sich mit einem ächzenden Laut des Steines nach Aussen. Der Prinz schritt entschlossen und furchtlos in das offene Gemäuer. Da bemerkte er seinen Fehler. Plötzlich ertönte ein Knirschen hinter ihm und die Steinwand schwang in ihre ursprüngliche Position zurück. Man konnte diese steinerne Geheimtür nur von ausserhalb öffnen, also würde keiner der heimatlosen Krieger ihm folgen. Aber das war nicht nötig, nach allem was er gesehen hatte würde kein einziger der Korsaren ihm auch nur ein Haar krümmen. Aber was war mit dem riesigen
Krieger gewesen, der ihn angegriffen hatte, schoss ihm plötzlich durch den Kopf. Er hatte sich selbst in diese missliche Lage gebracht und er würde sich auch wieder aus dieser Lage herausbringen. Er durchquerte den Palast ungehindert, denn er schien vollkommen leer zu sein. Kein Leben regte sich mehr in dem riesigen prachtvollen Gebäudekomplex. Gezielt steuerte der Prinz den Thronsaal an, denn er hoffte dort
auf Jazir den Dschinn zu treffen. Doch als er ankam, erblickte er etwas sehr sonderbares. Der Thronsaal war beleuchtet von vielen Kerzen, aber
des Prinzen Aufmerksamkeit erregten die beiden
Frauen. Es standen sich zwei völlig identische
Gestalten gegenüber. Beide waren sehr schlank, von indischem Braunton und trugen schwarzes hochgestecktes Haar. Ihr Kleid war kurz geschnitten und von einem Rot, das dem Prinzen
die Sonne im Herzen aufging. Farah. Das beides war...Farah? Da erinnerte er sich an ihre Worte: " Der Dschinn vermag seine Gestalt zu verändern, als gebt acht..." Beide Frauen standen sich reglos gegenüber, bis plötzlich eine der beiden
einen Krummsäbel, der vor ihr auf dem Boden lag, aufhob und auf die andere Farah losstürmte. Auf einmal hatte sie auch ein Krummschwert in der Hand und beide kämpften verbissen miteinander.
Keiner der beiden Farahs schien die Oberhand zu gewinnen, denn anscheinend hielt der Dschinn seine Kräfte zurück, um den Schein zu wahren.
Plötzlich spürte der Prinz Schmerzen. Es waren zwar unbedeutende Pein, die er fühlt, doch er
spürte ganz deutlich einen Schmerz, der dort nicht hingehöte, wo er ihn jetzt überfiel. Er wandte sich den beiden Farahs wieder zu und versuchte auszumachen, welche der Dschinn sein konnte. Langsam studierte er ihre Bewegungen, aber ihr Kampfstil und ihre Art der Bewegung war absolut identisch. Die beiden Frauen kämpften, als würden sie den Prinzen garnicht wahrnehmen, was den Prinzen zusehens verwirrte. Er verzweifelte bei dem Gedanken, die falsche Farah zu erkennen...

Andrey-Delany
24-05-05, 11:34
...Vor sich sah der Prinz plötzlich einen weiteren Krummsäbel auf dem Boden liegen. Er bückte sich, nahm ihn an sich und wartete auf einen passenden Augenblick. Da vollführte eine der Beiden einen weitausholenden kraftvollen beidhändiggeführten Hieb, während die Andere vor dem Angriff einen großen Ausweichschritt machte. Der Prinz ergriff die Gelegenheit beim Schopf und eilte kampfbereit
auf die Lücke zwischen den Kontrahentinnen zu. Gleichzeitig führte er mit den Schwertern gleichzeitig zwei gewaltige Hiebe. Die beiden Frauen waren sichtlich überrascht und parrierten beide nur knapp. Es bereitete ihnen sichtliche Mühe, die Waffe bei dem Zusammenprall nicht loszulassen. Aber der Prinz lies ihnen keine Atempause und vollführte zwischen den beiden eine halbe Drehung. Während der Bewegung lies er
abermals die beiden Klingen kraftvoll seitlich durch die Luft saussen. Funken sprühten als die beiden Klingen auf Gegenwehr stießen. Doch diesmal schwang der Prinz seine beiden Schwerter über die Klingen der Frauen hinweg und legte seine ganze Kraft in diese beiden überraschenden Hiebe. Die beiden Farahs stöhnten vor Schmerz, als die Wucht der Hiebe ihnen die Waffen entriss. Bevor eine der beiden auch nur eine Bewegung machen konnte, zeigten die beiden Klingen des Prinzen auf ihre Kehlen. " Höt auf, verdammt! ," schrie er wütend. " Keine von euch
rührt sich, bevor ihr mir nicht erklärt, was hier vorgeht! ," fuhr der Prinz zornig fort.
Die Farah zu seiner Rechten kam der Anderen zuvor: " Mein Prinz, ich kann alles erklären.
Der Dschinn hat auf euch gewartet und wollte euch mit diesem Trick verwirren, aber...," sagte sie, wurde aber von der anderen Frau unterbrochen. " Sie lügt, mein Prinz. Sie ist in Wirklichkeit der Dschinn, ihr müsst ihn...,"
sprach sie, wurde aber nun ihrerseits unterbrochen. " Glaubt ihr kein Wort ," sagte sie wütend. " Genug jetzt ," sagte der Prinz kalt und drohend.
Er musste einen Weg finden, den betrügerischen Dschinn zu entlarven. Da überwand er sich und lies die beiden Klingen näher zu den Kehlen
der beiden Frauen wandern. Es kostete ihn starke
Willenskraft, als der kalte Stahl die weiche Haut berührte und einen absolut ungefährlichen
Schnitt in jede einritzte. Sie würden etwas
Blut verlieren, aber es würde ihm helfen, den Druck auf den Dschinn zu verstärken. Plötzlich durchfuhr ihn ein zuckender einschneidender Schmerz an der Kehle, als würde unsichtbarer Stahl zur Rache seine Kehle wie die der beiden
Frauen ritzen. Doch fest entschlossen ignorierte
er diese Pein und verstärkte sogar noch den Druck auf die Kehlen der beiden Farahs. Sein eigener Schmerz wurde stärker, doch er beherrschte sich. Er würde Beide töten müssen,
wenn ihm keine andere Wahl blieb. Er musste den Dschinn hier und jetzt töten, das wusste er einfach. Wenn er es nicht tat, würde unsäglich
viel Leid geschehen. Das sagte ihm eine innere Stimme. Da erinnerte sich der Prinz plötzlich wieder an seine Zeit mit Farah in dem verfluchten Palast seines Vaters. Und an ihr eigenes Grab. Jetzt kam ihm eine Idee. Er zog seine beiden Schwerter zurück. " Ich habe eine Frage an euch. Wenn ihr nichtmehr
weiter wisst und vor einer verschlossenen Türe steht, wenn euer Leben davon abhängt einen Ausweg zu finden, was tut ihr dann?, " fragte er. Eine Sekunde herrschte eisige Stille im Thronsaal, doch dann höte er die Stimme zu seiner Linken klar und deutlich sprechen. " Kakulukiam ," sagte sie laut. Da zuckte das Schwert in der Rechten vor und durchbohrte die Kehle der falschen Farah. Unmenschliche Todesschreie stieß der Dschinn aus, doch da durchfuhr den Prinzen eine seltsam eisige Kälte.
Ein brennender Schmerz durchzuckte seine Kehle
und er spürte das Leben weichen, genauso wie er um den sicheren Tod des Dschinns wusste. Tödlich verwundet fielen die beiden auf die Knie und er hötete nurnoch ein letztes " Nein ," das die wahre Farah sprach. Dann verlor er das Bewusstsein, alles wurde schwarz um ihn. Nur weit entfernt glomm ein Lichtschimmer im ewigen Dunkel. Langsam, aber unaufhaltsam bewegte er sich auf diesem seltsamen Lichtschein zu. Tief in seinem Inneren, wusste er, was das bedeutete,
wusste was passieren würde. Er starb...

Schnurpel2004
24-05-05, 12:15
Nein! http://forums.ubi.com/images/smilies/cry.gif

Murmelwerfer
24-05-05, 12:22
Nein http://forums.ubi.com/images/smilies/cry.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/cry.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/cry.gif _http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-sad.gif
Am Ende nimmt er diesen ---> http://www.ubisoft.de/smileys/bomber.gif
und fliegt weg. keine schlecht idee was http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif?


ne scherz mach am bitte weiter ^^

http://www.ubisoft.de/smileys/plane.gif http://www.ubisoft.de/smileys/plane.gif http://www.ubisoft.de/smileys/plane.gif http://www.ubisoft.de/smileys/plane.gif http://www.ubisoft.de/smileys/plane.gif

J.J.J
24-05-05, 14:55
Also ich muss sagen: Super der letzte Abschnitt ist einfach genial!!!Falls es das Ende ist, ist es wirklich gut.

Andrey-Delany
24-05-05, 16:13
Danke J., ist meine Ehre ein Lob von meinem schärfsten Kritiker einzuheimsen.
Und ob das das Ende ist, werdet ihr ja noch sehen.
Btw. wollt ihr, dass es das Ende ist? Gebt mal eure Meinungen ab http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

MasterAngel88
26-05-05, 17:44
Boah endlich geschafft...hab mich 3MAL registriert bis es klappte...naja jetzt gehts, also erstmal dickes Lob deine Story ist der Hammer und wie du es schreibst machst auch gut, besonders die Kämpfe, ausggeglichen machst es auch, also nicht nur Kämpfe oder ewige Gespräche.
Das Ende ist schon supper, aber du kannst es noch weiter machen, wenn dir noch was einfällt ^^. Also auf Bald

M.f.G. MasterAngel

P.S. Ausserdem, KANNST IHN DOCH NÌCHT EINFACH STERBEN LASSEN !!!!!!!!!!

J.J.J
27-05-05, 09:57
Also ich fände es als Ende gut. Weiss nicht recht wie du es machen würdest aber es könnte sein dass es dann ein bisschen daneben geht. Und warum immer ein Happy End??

Andrey-Delany
29-05-05, 16:06
..Er wusste, dass dies das entgültige Ende war. Er konnte es nicht aufhalten, er kam sich so hilflos vor, als er dem Lichtschein immer näher kam. Doch plötzlich ertönte ein seltsam mystisches Zischen
und irgendwie bewegte er sich nun von dem Licht weg. Er ging rückwärts, ohne sich umzudrehen, konnte aber garkeinen Einfluss auf das Geschehen nehmen. Dann kam er wieder zu Bewusstsein. Doch alles schien viel langsamer zu geschehen, aber vor allem geschah es rückwärts. Die Zeit drehte sich langsam, aber unaufhaltsam zurück, er konnte sogar den Atem des Schicksals zwischen höen. Er war gezwungen, sich alles nocheinmal anzuschauen, aber in umgekehrter Reihenfolge, denn er hatte keine Kontrolle über seinen Köper. Da erkannte er an der Gürtelschnalle der falschen Farah einen nur allzu bekannten Dolch.
Ruckartig wurde er dann wieder in die Realität zurück katapultiert, kurz bevor er dem Dschinn in die Kehle schnitt. Er war so überrascht, wieder im reellen Gefüge der Zeit zu sein, dass er garkeine Chance hatte, die falsche Farah zu töten. Denn der Dschinn nutzte die Verwirrung des Prinzen aus und machte einen Ausweichschritt nach hinten. " Du siehst, Ahriman, du kannst mich nicht töten. Denn unser beider Leben hängt von dem des Anderen ab. Keiner von uns kann ohne den Andere exisitieren. Nur die Diener des Schicksals können dieses Lebensband umgehen und sie machen immernoch Jagd auf dich. Du hast keine Chance, sie werden dich irgendwann erwischen...," den Rest der Worte des Dschinns nahm der Prinz garnicht mehr wahr. Er starrte nur gebannt auf die Konstruktion, die auf der anderen Seite des Thronsaales stand. Eine riesige Sanduhr. Doch sie war düsterer und dämonischer als die Sanduhr der Zeit. Das Glas war blutrot und das ganze Gebilde zierten abscheuliche und blasphemische Symbole und Kreaturen. Diese Sanduhr strahlte eine Bosheit aus, wie es der Prinz noch nie gespürt hatte.
Aber wie war das möglich? Wie war es dem Dschinn gelungen, eine neue Sanduhr der Zeit anzufertigen? Als hätte er die Gedanken des Prinzen gelesen, unterbrach sich der Dschinn selbst und sprach mit einer mächtigen und übermenschlichen Stimme:" überrascht, den Sand der Zeit wiederzusehen? Nun, ich konnte doch nicht das Risiko eingehen, dass du dein Leben wegwirfst und mich dabei umbringst. Da du den letzten Sand der Zeit durch mein Eheweib vernichtet hast, musste ich eine neue anfertigen. Ja, das Schicksal hat mich den Bau dieses mächtigen Artefaktes gelehrt und so nutze ich mein wissen, den Sand der Zeit zu rekonstruieren. " In dem Ton des Dschinns schwang ein unverhohlener Triumpf und großer Stolz mit. " Ich werde einen Weg finden, dich trotzdem zu vernichten, Jazir! Du hast mein Leben zerstöt, mich meines Landes beraubt und mich dazu verleitet Kaileena zu töten! Ich werde suchen, bis ich weis, wie ich dich besiegen kann und dann wirst du vor meinem Zorn erzittern. Denn mein ist die Rache!, " schrie der Prinz ihn wutentbrannt an. Doch das schien den Dschinn mehr zu amüsieren, denn es zeichnete sich ein breites Grinsen auf seinem Gesicht ab. " Ja, das ist Ahriman, wie ich ihn kenne. Sein Zorn ist schrecklich und seine Rache blutig. Doch vergiss nicht, du bist auch sterblich, Prinz," entgegnete der Dschinn in fast höhnischen Ton. Das letzte Wort hatte er nur verächtlich ausgespuckt, als wäre der Titel eine Beleidigung. Der Prinz spürte auf einmal, dass sich etwas veränderte. Der Raum schien dunkler zu werden, das Böse schien stärker präsent zu sein. Und seine Präsenz wuchs. Und jetzt bemerkte der Prinz auch, woran das lag. Langsam
hüllten die Gestalt der Farah, der sich der Dschinn bediente, finstere Nebel ein. Schatten verfloss mit Haut, Fleisch und Knochen, bis von
der Menschengestalt kaum noch etwas zu erkennen war. Doch der Prinz hatte diese Gestalt schon einmal gesehen. Es war die Gestalt des Sandgeistes...

MasterAngel88
29-05-05, 16:18
*Freu* schön das du weiter schreibst, jetzt nachdem du zusammenhänge geschrieben hasst wegen den Sand versteh ich auch warum bisher ab und zu dies überhaupt geschehen konnte.
Also weiter !!!!....bin gespannt http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
30-05-05, 11:24
..." Ich weiss, du sahst mir einmal garnicht so unähnlich, Ahriman. Und lange ist es noch nicht her," donnerte die mächtige und mystische Stimme des Dschinns noch lauter, als würde seine neue Gestalt die ihm einen noch mächtigeren Stimmton gestatten und riss den Prinzen aus seiner Faszination. " Dies ist meine wahre Gestalt, auch wenn es kaum jemand weiss. Denn du musst wissen, nicht viele überleben eine Begegnung mit meiner Urgestalt, " fuhr Jazir in triumphierenden Ton fort. Doch wie war es möglich, dass er im Reich Kaileenas damals die Maske des Todes hatte nutzen und in die Gestalt des Dschinns verwandeln lassen? Die Frage musste deutlich auf den Zügen des Prinzen zu erkennen sein, denn es folgte sofort eine Antwort: " Oh ja, sicher weisst du es noch nicht. Genauso wie ich den Sand der Zeit im Auftrag des Schicksals erschuf, schmiedete ich heimlich die Maske des Todes
aus dem mystischen Metall des Schattens. Sie sollte mir gestatten, in ein verfälschtes Zeitgefüge einzugreifen, so wie es der Dahaka vermochte. Und dazu verlieh ich dieser Maske die Kraft, das Schicksal zu ändern. Leider verschlang mich der Dahaka, ohne dass ich eine Chance hatte sie auch nur einmal zu nutzen. Denn sonst wäre ich dem Schicksal entkommen und hätte nicht Jahre in dem dunklen Gefängnis des Dahakas zubringen müssen. Doch es geschah, was geschehen musste und du befreitest mich, Ahriman. Ist es nicht eine Ironie des Schicksals, dass du damit deinen eigenen Untergang besiegelt hast? " Plötzlich kam in dem Prinzen eine Frage auf, die ihm eigentlich hätte früher einfallen sollte. Sie war so auffällig und wichtig, dass er garnicht wusste, warum er sie noch nicht gestellt hatte. " Warum nennst du mich Ahriman, Dschinn? Wer soll das sein? ," fragte er verwirrt und neugierig zugleich. Da ertönte das
laute und dröhnende Lachen des Dschinns. " Du weisst nicht einmal wer du bist? Nun, dann will ich es dir erzählen. Es wird so oder so nichts ändern, dein tödliches Schicksal ist unabwendbar.
Du, der du der Prinz von Persien genannt wirst,
bist die Inkarnation des Bösen. Das Element der
Zerstöung wählte aus einer Laune der Natur deinen Köper aus, um ihn zu verderben. Und wenn du dir deine Taten vor Augen führst, wirst du den Sinn auch begreifen. Denn du warst es, der die Sanduhr öffnete, genauso wie du es warst, der mich von dem Schattengefängnis des Dahakas erlöste. Natürlich hast du einen freien Willen,
aber die Zerstöung ist dein Schicksal, du selbst wirst den Untergang aller Reiche auf Erden herbeiführen. Das ist deine wahre Natur,"
erzählte Jazir in ernstem Tonfall. Doch bevor der Prinz etwas erwiedern konnte, fuhr der Dschinn fort: " Und um dieser Welt das Schicksal des Leids durch dich und deine bloße Anwesenheit
zu ersparen, werde ich dich vernichten, Ahriman.
Und dann werde ich alle Reiche unter mir vereinen. Denn all eure Habe gehöt rechtmäßig mir. Und mein wird sie sein! " Jazir sprach diesmal in einem so ernsten Tonfall, dass es den
Prinzen schauderte. " Aber wie kann das sein? Ich bin nie ein böser Mensch gewesen. Ich wollte doch immer nur meinen Vater mit Stolz erfüllen und ruhmreich Persien dienen. ," sagte der Prinz in einem traurigen und zugleich verzweifelten Tonfall. Er spürte, dass der Dschinn ihm die Wahrheit sagte und keine weitere Intrige sponn. Und er wusste, dieses Gefühl würde ihn nicht trügen. Irgendwie erschien ihm der Dschinn plötzlich wütend und das ängstigte den Prinzen. Nie zuvor hatte er einen solch mächtigen Zorn
verspürt, wie den Jazirs. Die Wut des Dschinns
war fast sichtbar und erschlug den Prinzen fast mit ihrer Intensität. " Der Geist Ahrimans beseelt deinen Köper, nur diesem Zustand verdankst du es, dass ich dich als kleiner Junge
nicht zusammen mit deinen anderen Brüdern getötet habe! Du magst ein guter Mensch sein, doch das Böse ist in dir und wird dich zu seinen Taten missbrauchen, ohne dass du es bemerkst.
Hast du dich nicht einmal gefragt, wie dein Name lautet? Man gab dir keinen, denn dein Vater wusste von dem Geist Ahrimans in dir. Denn ein anderer Name hätte das Böse erzürnt und unsägliches Leid wären die Folgen für die ganze
Welt gewesen. So ist dein Titel zu deinem Namen geworden, denn jedermann fürchtet sich davor,
deinen wahren Namen auszusprechen. Nur wenige
wussten davon und die meisten sind schon lange tot. Was denkst du denn wäre passiert, wenn
der persische Volksmund von deiner Besessenheit
gewusst hätte? Revolten hätten deinen Vater gestürzt und so siegte der Gier nacht Macht
über den Glauben an das Böse in seinem Sohn, "
grollte der Dschinn. " Doch ihr müsst mich entschuldigen, ich brauche die Maske des Todes um dich zu besiegen. Das Schicksal wird entscheiden, wer von uns sie als erstes findet. ", fuhr er in einem normalen Ton fort, soweit das bei einer gewaltigen Stimme wie der seinen überhaupt möglich war. Plötzlich zerstob die Schattengestalt des Sandgeistes in viele kreischende Krähen. Als die schwarzen Todesboten
schließlich verschwunden waren, wandte sich der Prinz Farah zu. Ihm war es schon peinlich, sie erst jetzt zu bemerken und Aufmerksamkeit zu schenken. Er verzichtete darauf, Worte zu verwenden und schloss sie in die Arme.
Wie hatte er diese liebliche Gestalt vermisst.
" Mein Prinz ", hauchte die zierliche Inderin. "
Es ist so schön, euch wiederzusehen. Ich dachte schon, ich würde euch verlieren. Doch ihr habt euch den Weg tapfer durch Babylon erkämpft und mich erneute gerettet...". Sie wollte nochmehr sagen, doch der Prinz lies es nicht zu er sah sie einen Moment an und drückte dann zärtlich seine Lippen auf die ihren. Farah erwiederte seine Gefühle, der Kuss war lang und leidenschaftlich. Erst jetzt, wo er seine geliebte Farah wiedersah ,bemerkte der Prinz, wie sehr er sie vermisst hatte. In einer Welt von Chaos und Zerstöung war sie sein Sonnenstrahl, der durch die dunklen Wolken des
Schicksals brach. Schließlich lösten sich die beiden voneinander und Farah sprach. Ihre Worte klangen die wohlige Musik in den Ohren des Prinzen " Wir müssen die Maske des Todes finden, mein liebster Prinz. Sie ist der Schlüssel zum Kampf gegen den Dschinn. Schnell, wir haben keine Zeit zu verlieren." Und schon eilte Farah vorraus, bevor der Prinz etwas erwiedern konnte...

J.J.J
30-05-05, 16:01
Wow....von der Geschicht her einfach umwerfend! Aber Stillistisch...naja war schon besser. Ich find die Vortzeszung sehr gelungen Nahtlos und nicht übertrieben

Andrey-Delany
30-05-05, 16:32
falls dir die Worte fehlen, ich glaube du meinst Fortsetzung http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_razz.gif

Andrey-Delany
31-05-05, 08:25
doch der Prinz hielt noch einmal in seiner Bewegung inne. Als Farah das bemerkte, drehte sie sich zu ihm um und wieder erklang ihre sanfte Stimme: " Was hast du? " " Die Sanduhr, Farah. Wir müssen sie zerstöen ," antwortete der Prinz entschlossen und stürmte sofort mit gezogenem Schwert auf den dämonischen Neubau der Sanduhr zu,
bevor Farah ihn auch nur zurückhalten konnte. Wutentbrannt schwang er den Krummsäbel in der Linken und führte einen gewaltigen Hieb, der einen Menschen vermutlich in zwei Teile gespalten hätte. Ein verzerrter Klang ertönte, als die Klinge gegen das blutrote Glas prallte.
Da spürte der Prinz plötzlich ein seltsames Pochen in seinem Linken Arm und schließlich schienen seine Muskeln dort zu explodieren. Ein
seltsamer Schmerz durchzuckte den Prinzen, Schmerz von einer Art, wie er ihn noch nie zuvor verspürt hatte. Die explodierende Pein riss den Prinzen von den Füßen und er wurde durch die Wucht seines Hiebes nach hinten und schließlich zu Boden geschleudert. Als er sich wieder erheben wollte, bemerkte er, dass die Klinge des Krummsäbels von der Waffe abgetrennt war. " Das hättest du nicht tun dürfen. Der Dschinn hat das Glas der Sanduhr
mit seinem eigenen unsterblichen Blut getränkt und damit ist auch etwas seiner Lebenskraft auf
das Artefakt übergegangen.
So leid es mir tut, mein Prinz, doch ich fürchte darum, dass er dich doch besiegen wird. Solange er die Macht über den Sand der Zeit hat ist er unsterblich," belehrte ihn Farah. " Nein, Farah.
Es gibt einen Weg. Ich muss die Maske des Todes finden,! " sagte er, erzürnt über seinen eigenen
Angriff. " Du hast keine Ahnung, wie es ist, sich dem Schicksal entgegen zu stellen. Ich habe es getan und ich werde es wieder tun. Ich werde zuende führen, was ich angefangen habe, egal was du davon hälst, Farah,! " fuhr er in wütendem Tonfall fort. Doch sofort taten ihm die harten Worte leid. Er hatte keinen Grund dafür, wütend auf Farah zu sein. Sie hatte ihm nichts getan.
Und doch erweckte dieser peinliche Fehler, die Sanduhr vernichten zu wollen, einen ungewollten und unberechtigten Zorn in ihm. Doch er durfte Farah nicht für seine Situation verantwortlich machen, das wäre mehr als nur ungerecht. " Mein Prinz? ," fragte Farah schließlich zögernd.
" Ja? ," knurrte er. Immernoch stieg Zorn in ihm auf und er konnte keinen Grund dafür erkennen. Bald würde ihn das Gefühl überwältigt haben und die Kontrolle über sein Handeln verlieren. " Wer
ist diese Kaileena, mein Prinz ,? " fragte Farah
fast ängstlich. Einen Moment starrte der Prinz die zierliche Inderin wutentbrannt mit funkelnden Augen an, dann antwortete er: " Das ist unwichtig, sie weilt nichtmehr unter den Lebenden. Doch ich kann meine Gefühle für sie nicht leugnen! " Da wich Farah plötzlich vor dem
Prinzen zurück. Als er sie ansah, erkannte er Furcht und eine ergreifende Traurigkeit zugleich in ihren Augen. " Ich habe sie durch eine Tücke
des Dschinns verloren. Wer sagt, dass er diesmal nicht wieder ein falsches Spiel mit mir treibt,?
" fragte der Prinz gereizt von dem Gefühl des seltsamen Zornes. Da sah ihn Farah ernst an
und plötzlich war alle Angst und Trauer aus ihrem Blick verschwunden. " Du weisst, dass er Recht hat. Und ich weiss es auch. Du spürst es, mein Prinz. Die Wahrheit ist hart, aber du bist
stark. Dein Mitgefühl und Sanftmut gebieten dem Ausbrechen der Zerstöung einhalt in deinem Geist. Verlier bloß nicht den Verstand, sondern bekämpfe den Hass und den Zorn, den das Böse in dir entfacht. Als Jazir dir die Wahrheit mitteilte, war ihm bewusst, dass er damit den dunklen Teil deiner Seele stärkt. Er hat es nur getan, um dein Wesen fast entgültig zu spalten.
Du musst deine dunklen Gefühle beherrschen, sonst ist alles Getane umsonst und dein Reich wird in ewiges Chaos stürzen. Nur du kannst das verhindern. Und nun komm, wir müssen zu deinem Heer," sagte sie und eilte los. Sie lies dem Prinzen keine Zeit zu fragen, warum sie von seiner Streitmacht wusste. Doch dann ignorierte er den misstrauischen Gedanken, aber er würde das noch mit Farah klären. In der Stille der Nacht durchquerten sie den Palast sehr schnell.
Doch Farah nahm einen anderen Weg. Da wurde es dem Prinzen klar. Sie wollte zum Haupttor des königlichen Gebäudekomplexes...

Andrey-Delany
01-06-05, 15:10
... eilig stiegen sie die Treppen über dem gewaltigen Tor hinauf, um den Öffnungsmechanismus zu betätigen. Dort angelangt hasteten sie gleich wieder die Stufen hinab und stürmten durch das offene Haupttor des Palastes in die Dunkelheit der Nacht. Und gleichzeitig mitten in eine erbarmungslose Schlacht. überall erklangen Todesschreie und die Luft war erfüllt von stickigem Rauch. Der Prinz wusste, dass Hauptmann Assadir sein Handwerk verstand. Er vertraute dem Mann, dass er Babylon zurückerobern würde. Die nächtliche Dunkelheit wurde nur von den Brandgeschossen der Belagerer erhellt, ansonsten schienen in dieser Nacht keine Sterne und auch der Mond war von Wolken bedeckt. Dem Prinzen war klar, dass er das Heer der Heimatlosen nicht im Stich lassen konnte und so eilte er zu dem nächstgelegenen Wachposten der Korsaren, Farah wich nicht von seiner Seite.
Er lies den Wachen keine Chance, als sie wie es bei den Korsaren üblich zu sein schien, vor ihm die Flucht ergriffen. Er schnitt ihnen den Weg ab und lies seinen tödlichen Damaszenenstahl auf
sie herabsaussen. Seine Klinge verwandelte sich in einen flirrenden Halbkreis und brachte nach und nach alle Wachen der Korsaren zu Fall. Trotzdem blieb jegliche Gegenwehr aus. der Grund musste wohl der Lebensbund zwischen dem Prinzen und dem Dschinn sein...

MasterAngel88
01-06-05, 15:44
also geschichtlich suppi wie immer http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif, stylisch etwas geschächelt aber ok....WIE GEHTS WEITER !!!!!!!!???????

Andrey-Delany
04-06-05, 17:46
Gemeinsam mit Farah eilte der Prinz weiter durch die hitzige und gnadenlose Schlacht. überall brannte Feuer und immer wieder regneten die riesigen Feuerbälle der belagernden Katapulte auf die Stadt herab. Die einstmals prachtvolle Stadt Babylon hatte sich in ein gewaltiges Flammeninferno verwandelt. Die Hölle schien auf die Erde gekommen zu sein und machte die friedliche Nacht zum hellichten und heissen Tag.
Der Prinz versuchte Hauptmann Assadir in dem brennenden Chaos ausfindig zu machen, doch nirgendwo konnte er auch nur ein Anzeichen seiner Reiterabteilung erkennen. Da erschallte auf einmal ein lautes Krachen wie das Bersten von schwerem Holz und das Wiehern von Pferden drang an des Prinzen Ohr. Er versuchte die Richtung auszumachen, aus der der laute Krach gekommen war, doch das erwies sich schon nach einem kurzen Versuch als unnötig. Der Prinz erkannte zwar nur undeutlich, wie etwas durch den Qualm des Feuers stürmte. Aber er wusste, wer dies sein musste. Das Geräusch von Hufschlägen kam immer näher und plötzlich sah er sich einer großen Schar Reiter gegebüber. Die Heimatlosen Krieger. " Steigt auf, Sahidi ," ertönte die Stimme von Assadir, der das Reiterregiment anführte. Einer der Krieger führte ein zusätzliches Schlachtross am Zügel
und kam damit auf den Prinzen zu. Selbst durch die Rauchschaden der zahllosen Brände nahm der Prinz die Stärke dieses Tier wahr. Er spürte gradezu die unbändige Wildheit und die gewaltige Kraft des schwarzen Hengstes. Es musste ein ganz besonderes Pferd sein. Er erkannte, dass der Blick des schönen Tieres auf ihm ruhte und ihn nicht aus den Augen lies. Schließlich stieg der Prinz ruckartig auf den Rücken des Schlachtrosses, Eile war geboten. " Wir müssen den Kern ihres Heeres spalten. Nur so können wir über ihre Streitmacht siegen. Sie sind mehr, als ich erwartet hatte, aber wenn es uns gelingt, einen Keil zwischen ihre Truppen zu treiben, können wir sie einzeln aufreiben. Wir führen den Angriff frontal auf ihre Armee, Feldwebel Sami fällt ihnen mit seiner Reiterschar in die rechte
Flanke und schließlich wird Sadin mit einer großen Zahl an Infanterie und Bogenschützen die
linke Flanke übernehmen. Wir wissen, wo sich ihre Streitmacht konzentriert. Sami wird als erster seinen Angriff über die Flanke führen, die Korsaren werden die Reiter durch den Qualm kaum wahrnehmen. Wenn sich ihre Truppen dann gegen die Reiterattacke formiert haben, werden wir zum ihnen stoßen. Dann werden sie einem Angriff auf zwei Seiten gegenüberstehen und während ihr Gefühl der Verwirrung noch anhält,
führt Sadir seine Männer gegen ihre linke Flanke
und wir zerschmettern sie. Wir müssen nur auf das Signal von Samis Truppen warten, dann sind wir am Zug, mein Prinz. " Assadir hielt einen Moment inne. " Die Männer brauchen euch, Sahidi.
Wir brauchen euer Schwert, mein Prinz. Wenn ihr den Männern zeigt, die gut ihr Herrscher in der Schlacht zu kämpfen weiss, dann wird sie das umso mehr ermutigen. Und wir werden diesen Mut brauchen, denn die Zahl der Korsaren ist groß."
Der Hauptmann wandte sich nun an seine Leute. "
Bildet einen Keil für den Angriff und wartet auf
den fliegenden Pfeil von Sami, " schrie er, dann
wandte er sich dem Prinzen zu. " Ihr werdet sie anführen, Sahidi. Ihr bildet die Spitze des Keils " sagte er leise. Zweifelnd an dem Vorhaben des Hauptmanns nahm der Prinz seine Position an der Spitze des Keils ein...

Andrey-Delany
05-06-05, 08:07
doch er zögerte noch einen Moment. " Was ist mit Farah?, " fragte er. " Sahidi, sie ist eine indische Sklavin. Macht mit ihr, was... ," erwiederte
der Hauptmann, doch voller Zorn über dessen Worte unterbrach ihn der Prinz. " Wagt es ja nicht, Farah eine Sklavin zu nennen! Sie hat mir im Kampf gegen den Dschinn beigestanden, bevor ihr überhaupt die Grenzen zu Persien überschritten habt! Ich sollte euch für diese Wortwahl auspeitschen lassen, Hauptmann. Seid
froh, dass die Umstände mich dazu zwingen, euch
vorläufig nicht zu bestrafen! Bringt ein Pferd für die Inderin! ," brüllte der Prinz wütend. Die letzten Worte waren an die gesammte Kompanie
gerichtet, doch keiner reagierte auf seinen Befehl. " Verzeiht, ich wusste nicht, dass euch
dieses indische Mädchen so ans Herz gewachsen ist, Sahidi. Doch meint ihr nicht, sie wäre besser im Zeltlager aufgehoben, weit weg von der gefährlichen Front? ," sagte Assadir mit einem unterwürfigen Ton in der Stimme. Verärgert darüber, dass die Männer sie nicht in ihr Gespräch einbeziehen wollten, obwohl es ja um
ihren Verbleib ging, schaltete sich endlich Farah selbst ein. Sie war dem Prinzen bis zur Spitze der Keilformation gefolgt, stand nun in trotziger Haltung neben dem kraftvollen Schlachtross und funkelte den Hauptmann an. " Genug damit, Hauptmann. Ihr habt den Prinzen gehöt. Ich verzeihe euch an seiner statt eure Bemerkung, doch nun gebt mir ein Pferd. Ich will
an eurer Seite kämpfen! ," sprach sie in einem beherrschten Ton. In Assadirs Augen loderte Zorn auf, als er die verspottenden und erniedrigenden
Worte der Inderin vernahm. Doch er verzichtete auf eine Antwort, denn ihm war bewusst, dass der Prinz auf ihrer Seite stand. Und seine Loyalität
zum persischen Reich war wohl noch so groß, dass er weitere Kritik an dem Vorhaben der beiden lieber auslies. Aber der Prinz war sich unsicher, ob es wirklich eine gute Idee war, Farah mit in ihre Schlachtreihen aufzunehmen.
Sicher war sie eine kampferfahrene Kriegerin. Sie hatte es schließlich einmal fertig gebracht, aus dem Kerker von Jazir zu fliehen. Doch die Gedanken des Prinzen kreisten sich nurnoch um die Befürchtung, dass sie in der Schlacht fallen könnte. Er hatte Kaileena schon in seinem Krieg gegen den mächtigen Dschinn verloren, er wollte nicht auch noch seine liebste Farah verlieren.
Er hatte sovieles mit ihr erlebt, ohne dass sie es wusste und seine Liebe war bei ihrer Begegnung im Thronsaal wieder neu entflammt. Konnte er es riskieren, auch noch das Letzte, was ihn an seinem Leben erfreute zu verlieren?...

Andrey-Delany
06-06-05, 12:01
Dann fasste er einen Entschluss. Er könnte es nicht verkraften, Farah in dieser Schlacht zu verlieren. " Farah, du fliehst hinter die nordöstliche Stadtmauer, dort wartet eine Kompanie Fußsoldaten. Sie werden sich aufnehmen und im Falle eines Angriffes beschützen. Habe keine Angst, ich bin bald zurück ," sagte er, doch seine
Willenskraft schwand als Farah sich ihm zuwandte und ihn aus funkelnden Augen anstarrte. " Nein, mein Prinz. Ich kann nicht zulassen, dass ihr alleine in diese entscheidende Schlacht reitet. Ich werde mit euch gehen, ob gegen oder mit eurem Willen, " erwiederte sie in einem bestimmenden Ton, der keinen Widerspruch duldete. Der Prinz sah ein,dass Farahs Entschluss entgültig feststand und wie er sie kannte, würde sie nichts und niemand davon abhalten können. Einen Moment hielt er noch ihrem durchdringenden Blick stand, dann wandte er sich Hauptmann Assadir zu. " Bringt ihr ein Pferd ," befahl der Prinz. " Es tut mir leid, aber wir können keines entbehren, Sahidi, " antwortete er in einem verzweifelten Ton. Er erkannte die missliche Lage in der er sich befand. Doch sie hatten keine Zeit für weitere Streitereien. Stattdessen schwang sich Farah einfach wie als Antwort auf den Hauptmann auf des Prinzen Schlachross und saß hinten auf. Da fiel dem Prinzen ein seltsames ebenhölzernes Schimmern auf dem Rücken des Hauptmanns auf und er bekam eine Idee. " Hauptmann, gebt mir euren Bogen," befahl er ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen und diesmal leistete Assadir ohne ein weiteres Wort folge. Der Hauptmann hatte mit einem leichten Schenkeldruck seinem Ross zu verstehen gegeben, dem Prinzen sich im Schritttempo zu nähern. In einer eleganten Bewegung, die von viel Kampferfahrung zeugte, nahm Assadir seinen Bogen von der Schulter und überreichte die Waffe und einen randvoll gefüllten Ebenholzköcher mit Pfeilen dem Prinzen. Sofort gab er beides an Farah weiter, die hinter ihm sicher im Sattel saß. Bevor der Hauptmann auch nur eine Gelegenheit hatte, etwas zu erwiedern, strafte der Prinz ihn mit einem eiskalten und zugleich
anmaßenden Blick, dass ihm, falls er etwas sagen
wollte, ihm die Wort im Hals stecken blieben. Doch entgegen der Erwartungen des Prinzen ritt
Assadir schweigend zurück in seine Position in dem Angriffkeil. Sie mussten nicht lange warten,
da flog ein brennender Pfeil im hohen Bogen in ihre Richtung. Das war das Signal zum Angriff.
An der Spitze des Keils gab der Prinz seinem Hengst mit Schenkeldruck zu verstehen, dass er
los gallopieren sollte. Blitzschnell reagierte das erfahrene Schlachtross und stürmte vorwärts.
In seinem Nacken spürte der Prinz, wie die anderen Reiter in der Formation folgten. Sein Tier legte ein rasendes Tempo vor, das es nicht lange würde durchhalten können. Doch das war auch garnicht nötig. Der Prinz vernahm das Geräusch von Stahl der auf Stahl prallte und
gellende Todesschreie drangen an seine Ohren.
Er verstärkte den Schenkeldruck etwas, um
die Geschwindigkeit seines Schlachtrosses kurz vor dem Zusammenprall mit den Schlachtreihen der Korsaren noch einmal zu steigern. Der beißende
Qualm raubte dem Prinzen fast den Atem und er konnte nur verschwommen durch den grauen Rauch sehen. Doch er wusste, dass er sich geradewegs
auf die Kerntruppe des Korsarenheers zubewegte.
Es bereitete ihm große Mühe, die Zügel bei dem
Tempo des Pferdes noch in den Händen zu behalten. Da schlug ihm auf einmal eine große Wolke grauen Staubes entgegen, doch er hatte keine Möglichkeit auszuweichen. Stattdessen ritt
er einfach durch den feinen aufgewirbelten Sand hindurch. graue Kieselchen regneten in seine Augen, dass es brannte und es bereite ihm große Schmerzen, seine Augen geöffnet zu lassen.
So plötzlich wie die Staubwolke erschienen war,
war der Prinz ihr auch wieder entkommen. Dem Prinzen blieb jedoch keine Zeit zum erleichterten Aufatmen, denn die Truppen der Korsaren befanden sich nun unmittelbar vor ihm.
Mit einem kraftvollen Kampfschrei preschte der Prinz in die Reihen der verwirrten Krieger hinein. der Aufprall riss ihn fast vom Rücken seines Pferdes. Er spürte, wie Farah hinter ihm
das Gleichgewicht verlor, dennoch stürzte sie nicht. Doch statt langsamer zu werden nahm das
Tempo des Schlachtrosses noch zu. Die rechte Hand des Prinzen glitt blitzschnell zum Waffengürtel und zog in einer Bewegung sein
Damaszenenschwert aus der ledernen Scheide. Er verlor fast wieder das Gleichgewicht und wäre beinahe gestürzt, wenn das Pferd nicht endlich
angefangen hätte, langsamer zu werden. Wahllos
zuckte die Klinge des Prinzen nach Rechts und
Links, er konnte bei der Geschwindigkeit des Pferdes die Korsaren nur sehr verschwommen erkennen und immernoch brannten die Staubköner in seinen Augen. Der Damaszenenstahl schnitt wiederstandslos durch die Rüstung der Korsaren,
wo der Prinz einen ihrer Krieger traf und Blut spritzte nun in alle Richtungen. Das ganze Schlachtfeld schien nur aus Blut, Schmutz, Staub und Stahl zu bestehen, bemerkte der Prinz, als er versuchte, während des scharfen Galopps seines Schlachtrosses durch die Reihen, einen besseren überblick über die gegnerische Streitmacht zu bekommen. Plötzlich traf sein Tier auf harten Wiederstand, es stieß ein lautes Wiehern aus und brach zusammen...

SamuL.
06-06-05, 12:02
Du liest zu viel Wolfgang Hohlbein

Lord_Revan1987
06-06-05, 12:06
Also ist wirklich gut gelungen. Bloß das er bsser auf die Grammatik achten solltehttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Andrey-Delany
06-06-05, 13:31
Originally posted by SamuL.:
Du liest zu viel Wolfgang Hohlbein
Auch sinnlose Kommentare sind willkommen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
07-06-05, 06:12
in einer eleganten Bewegung lies sich der Prinz von seinem Ross fallen, erkannte sofort einen nahenden Feind, drehte den Unterköper etwas zur Seite und zielte mit dem Fuß auf seinen Kehlkopf.
Doch der Prinz verfehlte sein Ziel und stattdessen prallte sein Stiefel hart gegen die Schulter des Korsaren und lies ihn einige Schritte zurücktaumeln. Noch während seiner Falles zog der Prinz mit seinem Oberköper nach und landete auf beiden Füssen mitten im Schlachtgetümmel. Sofort drangen Feinde von allen Seiten auf ihn ein. Er machte einen Satz hoch in die Luft, um ihren Angriffen zu entgehen, verlagerte sein Gewicht auf den Oberköper und stürzte sich mit dem Kopf voran auf einen der Korsaren. Der Damaszenenstahl bohrte sich tief in die Brust seines Feindes, als der Prinz wie ein Raubvogel auf ihn herabstieß. Doch so scharf die Klinge war konnte sich der Prinz hinter der Leiche des Korsaren abrollen, ohne seine Waffe zu verlieren. Sofort waren wieder zwei Krieger da, die ihre Krummsäbel auf ihn herabprasseln liessen. Fast mühelos parrierte der abwechselnd ihre Attacken,
täuschte eine Ausweichbewegung zur Seite vor, drehte den Oberköper aber zur anderen Seite und schwang einen kraftvollen Hieb mit dem Damaszenenschwert. Der Krieger bemerkte seinen Tod nichteinmal, so schnell war das Manöver des Prinzen geschehen. Er nutzte seine Chance, als der andere Korsar einen Moment gelähmt vor überraschung war und stieß seine Klinge in den beharnischten Bauch des Mannes. Wiederstandslos durchdrang der rasiermesserscharfe Stahl hartes Leder und Fleisch. Eine Sekunde starrte der Korsar den Prinzen noch fassungslos an, dann sackte er zusammen und der Prinz zog die blutige
Klinge aus ihm heraus. Warum griffen ihn die Korsaren an? War das Lebensband zwischen ihm und Jazir schon zertrennt, hatte der Dschinn die Maske des Todes gefunden? Das konnte nicht sein,
das war unmöglich. Aber bestand nicht die Möglichkeit, dass die Korsaren ihren Bund mit dem mächtigen Dschinn gebrochen hatten? Er führte den Gedankengang nicht zuende, denn plötzlich schoss ihm Farah durch den Kopf. Rasch versuchte er, sie in dem Getümmel ausfindig zu machen, doch er erkannte nur Blut, Schmutz und klirrenden Stahl. Er musste Farah finden...

SamuL.
07-06-05, 07:32
Originally posted by Andrey-Delany:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by SamuL.:
Du liest zu viel Wolfgang Hohlbein
Auch sinnlose Kommentare sind willkommen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif </div></BLOCKQUOTE>
Jetz werd nich arrogant, meine Kommentare waren nie sinnvoller!

Andrey-Delany
07-06-05, 11:50
... Doch er fand keine Gelegenheit, seine Suche fortzusetzen. Aus den Augenwinkel nahm er einen Angriff von der rechten Seite wahr und vollführte eine ausweichende Drehung zur Seite. Nur knapp entging er dem Hieb des Korsaren, der um ein Haar seine Seite aufgeschlitzt hätte. Der Prinz schlug eine Finte, machte einen überraschenden Satz nach vorn und sein Fuß schnellte vor. Der harte Tritt zerschmetterte die Kniescheibe des Korsaren und der Krieger brach mit einem Schmerzensschrei in die Knie. Scheinbar achtlos schritt der Prinz an ihm vorbei und löschte mit einem fast beiläufigen Hieb sein Leben aus. Da spürte der Prinz plötzlich einen Luftzug in seinem Nacken, der einen gewaltigen Säbelhieb ankündigte. Blitzschnell duckte sich der Prinz unter dem Angriff hinweg und drehte sich gleichzeitig zu
seinem Gegner um. Es war ein hünenhafter Koloss von einem Korsar, wie derjenige, mit dem er auf der Mauer Babylons gekämpft hatte. Wie eine Schlange züngelte die Klinge des Prinzen vor.
Funken stoben, als sich die Klingen der beiden Kontrahenten kreuzten. Sie lösten sich kurz voneinander und der riesige Korsar schwang einen gewaltigen Hieb. Im letzten Moment erkannte der Prinz, dass die Attacke auf sein Damaszenenschwert zielte. Er zog seine eigene Waffe nach vorn und der Hüne taumelte durch den
Schwung seines eigenen Angriffs nach vorn. Der Prinz nutzte die Gelegenheit der kurzen Deckungslosigkeit seines Gegners und rammte ihm
sein Damaszenenschwert bis zum Hefti in den Bauch. Als der
Hüne noch zuckte, ergriff der Prinz ihn mit der linken Hand an der muskolösen Schulter und drückte ihn weiter in seine Klinge hinein. Der
Köper des hünenhaften Korsaren erschlaffte allmählich und der Prinz zog seine blutüberströmte Waffe aus dem leblosen Köper.
Da erkannte er schlagartig Farah in dem Getümmel. Ihr rotes Samtkleid glänzte in Mitten des dreckigen Staubes und fließenden Blutes der Schlacht. Sie rang mit einem Korsaren, der sich grundlegend von den anderen Kriegern unterschied. Selbst durch den aufgewirbelten
Staub erkannte der Prinz den mit goldenen Schlangen und Skarabäen verzierten Harnisch
des Kriegers. Anders als alle anderen der Korsaren trug er einen Mantel in Blutrot und führte gleich zwei Krummsäbel. Als er dem Kampf
der beiden ungleichen Gegner einen Moment zusah, wusste er, dass Farah unterliegen würde. Die Hiebe des Kriegers waren so präzise und schnell, wie der Prinz es noch bei keinem anderen Kämpfer gesehen hatte. Er musste Farah zu Hilfe eilen...

Andrey-Delany
08-06-05, 14:10
doch das Kampfgetümmel war um ihn herum, aber er musste ihr helfen. Er stürmte auf die beiden Kämpfenden und ignorierte alle anderen Korsaren. Wenn sie ihn angriffen, wehrte er gekonnt ab und brachte jeden beinahe beiläufig zu Fall, seine Gedanken waren voll und ganz auf den Kampf zwischen Farah und dem
seltsamen Korsaren ausgerichtet. Er musste auch ein paar leichte Schnittwunden einstecken, doch den Schmerz nahm er garnicht wahr. Schließlich stieß er den letzten Krieger zur Seite, der zwischen den beiden ungleichen Kämpfenden und ihm stand. Farah schaute einen Sekundenbruchteil in seine Richtung, als sie ihn erkannte. Doch diese kurze Unachtsamkeit reichte dem Krieger. Ein Krummsäbel schoß blitzschnell vor, nur ein Haar breit von Farahs eigener Klinge entfernt und gleichzeitig beschrieb der andere Schwertarm
einen stählernen Halbkreis aus flirrendem Stahl, , der mit unglaublicher Wucht gegen Farahs Waffe krachte. Die zierliche Inderin lies für einen Moment ihren Griff etwas locker. Mit einer so schnellen Bewegung, dass das Auge des Prinzen ihm kaum noch zu folgen vermochte, schwang der Krieger einen Bogen mit der Klinge in seiner Linken. Der Stahl schlug das Parrier von Farahs Waffe und ihr Säbel flog im hohen Bogen davon. Bevor der Prinz reagieren konnte, vollführte der Korsar eine elegante Drehung um Farah herum und presste beide Klingen gegen ihre Kehle, während er sie als lebendes Schutzschild vor sich zwang.
Seltsamerweise griffen den Prinzen nun keine Korsaren mehr aus dem Hinterhalt an, wie er eigentlich vermutet hatte. " Der Prinz höchst persönlich, welch eine Ehre ," sagte der Korsar spöttisch mit einem boshaften Lächeln auf den Lippen. " Verzeiht, ich hatte mich noch nicht vorgestellt. Emrid ist mein Name und ich bin der Befehlshaber von diesem Piratenpack. Jazir hat mir viel von euch erzählt. ich sollte mich vor euch in acht nehmen sagte er, ihr wäret gefährlich wie kein anderer. Doch sagt mir, Prinz von Persien, wie kann ein Mann gefährlich sein, der Angst um eine Frau hat? ," fuhr der Korsar fort. Bei seinen letzten Worten hatte er den Druck auf Farahs Kehle verstärkt. Ein einziger Tropfen Blut rann ihren Hals hinab und fiel auf den staubigen Boden. Der Prinz hatte sichtlich Mühe sich zu beherrschen und sich nicht wild und zornerfüllt auf Emrid zu stürzen.
" Seid kein Feigling, Korsar. Kämpft gegen mich,
wie es sich für einen ehrenhaften Krieger gebührt, " forderte der Prinz mit einem wütenden Unterton in der Stimme. Da wurde Emrids Grinsen noch breiter. " Oh, habt ihr eine Schwäche für
diese Inderin,? " spottete er. " Zu Schade, denn ich werde sie töten ." Mit diesen Worten nahm er seine beiden Schwerter von ihrer Kehle und stieß sie mit dem Knauf dem Prinzen in die Arme. Da schoss sein rechter Krummsäbel auch schon vor, um Farah zu durchbohren. Doch damit hatte die Inderin gerechnet und lies sich unglaublich schnell zur Seite fallen. Nun galt der Angriff dem Prinzen, der Emrids Klinge im letzten Moment zur Abwehr zur Seite schlug. Doch der Prinz hatte keine Gelegenheit, in die Offensive zu gehen. Sofort prasselte Hieb um Hieb auf ihn herab und er hatte Mühe die unglaublich schnellen Angriffe des Korsarenanführers abzuwehren. Immer weiter drängte Emrid den Prinzen zurück, weit in das Schlachtgetümmel hinein. Der Prinz zwang sich, nun nichtmehr auf Farah zu achten sondern sich voll auf den Kampf zu konzentrieren. Er musste eine Lücke in der Deckung seines Gegners finden, irgendeine Schwäche für ihn nutzen können. Wenn er in der Defensive blieb, würde er den Kampf verlieren, bevor er überhaupt richtig begonnen hatte...

Andrey-Delany
09-06-05, 13:25
die Kraft des Prinzen schwand angesichts der überlegenen Wirbelangriffe des Korsarenanführers.
Doch keiner der Korsaren drang auf ihn ein und auch keiner der Heimatlosen Krieger griff in den
Kampf ein. Sie beide kämpften ihre eigene kleine Schlacht, unabhängig von dem Geschehen um sie herum. Doch es schien ganz so, als würde Emrid diese Schlacht gewinnen. Ohne unterlass zuckten seine beiden Klingen nach vorn und drangen den Prinzen gnadenlos zurück. Seine Attacken waren so präzise und von einem derartigem Tempo, dass der Prinz keine Gelegenheit zu einem Gegenangriff bekommen konnte. Langsam erlahmten seine Kräfte, die vorherigen Kämpfe hatten schon sehr an seiner Energie gezehrt, doch er hatte sich jetzt wohl überschätzt. Lange würde er dem Ansturm des Korsaren nichtmehr standhalten, es war nurnoch eine Frage derzeit, bis er einen Fehler in seiner Abwehr beging und Emrid ihm die ersten Wunden beibringen konnte. Die zunehmende Erschöpfung blieb auch seinem Gegner nicht verborgen und so änderte er seine Angriffstechnik. Statt in blitzschnellen wirbelnden Attacken den Prinzen zurückzudrängen,
schwang er nun sehr präzise und perfekt aufeinander abgestimmte Hiebe mit einer Kraft, die der Prinz ihm garnicht zugetraut hätte. Doch dem Prinzen blieb keine andere Möglichkeit, als jeden seiner brutalen Attacken zu parrieren. Bald würde die Wucht eines Hiebes ihm die Waffe aus der Hand prellen, sein Griff um das Damaszenenschwert lockerte sich schon zwanghaft unter heftigen Schmerzen. Da taumelte plötzlich ein Krieger von der Seite zwischen die beiden Kontrahenten. Der Prinz reagierte unmöglich schnell, ihm war dabei egal ob er Freund oder Feind vor sich hatte und riss den Mann an der Schulter zu sich herum. Er presste ihn nun als lebendes Schutzschild mit der freien Hand von vorne an sich. In seinem Kampfrausch brachte es Emrid nicht zustande, seinen Hieb zu bremsen und so schnitten beide Klingen von links und rechts durch die Luft. Der Angriff hätte dem Prinzen den Kopf von den Schultern trennen sollen, aber stattdessen krachte der Stahl gegen den Halswirbel des herangetaumelten Kriegers und enthauptete ihn mit einem knochenberstenden Geräusch. Verdutzt von dem plötzlichen Manöver des Prinzen und dem enthaupteten Krieger öffnete Emrid eine Sekunde lang seine Deckung. Dies war die einzige Chance des Prinzen und ohne zu zögern nahm er sie war. Mit einer Eleganz, die eigentlich dem erschöpften Zustand des Prinzen widersprach, vollführte er einen kraftvollen Drehtritt, nachdem er dem toten Krieger blitzschnell das Schwert aus der Hand genommen hatte. Der Tritt lies den Toten gegen den überraschten Emrid prallen, dass dieser zurücktaumelte. Festentschlossen und erfüllt mit
der Kraft der Hoffnung griff der Prinz den Korsarenanführer an...

Da_Chegga
09-06-05, 13:59
Originally posted by DaveTheFreak:
In diesem Thread geht es mehr oder weniger darum, dass ich eine Geschichte schreibe.
Ihr sagt mir einfach mal wie ihr diese Story findet (diese Story bezieht sich auf das alternative Ende, mit dem Dahaka als Endgegner). Es geht um PoP 3. Ich nenne den Dritten Teil mal:
Prince of Persia: the Shadow of the Prince

1. Kapitel:
Die Ankunft in Babylon

Als der Prinz mit Kaileena auf Babylon ankam, brannte alles. Die gesammte Stadt war zerstöt, von einer dunklen Gestalt. Als sie an Land gingen, begegnete der Prinz der dunklen Gestalt. Diese sagte: "žDies ist alles meins, denn ich bin der Prinz...". Kaileena glaubte nicht, was sie da gehöt hatte. Sie griff die dunkle Gestalt an, doch diese verschwand sofort. Der Prinz und Kaileena wunderten sich, wo sie hin sei. "žDas ist ein Prinz? Nein!", sagte Kaileena.
Der Prinz sagte, dass es möglich währe. Der alte Mann habe doch dauernd gesagt, dass niemand sein Schicksal ändern kann. "žWas? Willst du sagen, du wirst diese Gestalt?", sagte Kaileena. Plötzlich tauchte die dunkle Gestalt hinter Kaileena auf und griff sie. Sie schrie, doch sein Griff lockerte sich nicht. "žAhhh..... Wie schön." ,lachte die Gestalt. "žLass sie los!!!", schrie der Prinz. Doch die Gestalt lachte nur weiter und auf einmal verschwand sie, mit Kaileena


Schön, allerdings ist mir im ersten Teil aufgefallen, dass du sehr oft "sagen" verwendest http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif. Du kannst ja "Antwortete", "fragte", "stellte er/sie fest" e.t.c. verwenden http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif.

Da_Chegga
09-06-05, 14:01
Originally posted by Andrey-Delany:
gefällt mir stilistisch viel besser, auch wenn du mal kurz in der Zeit springst. Ich schreibe weiter, aber ich unterteile jetzt nicht in Kapitel...und Ideen klaue ich erst recht nicht.
Ach ja, wer sich leicht gruselt, sollte nicht weiterlesen. Mein Part wird nähmlich sehr düster und grauenhaft http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

[ Gekürzt ^^]

Sry, wenn ich jetzt gegen deinen Willen deine Geschichte weitergeschrieben habe. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif
Ansonsten, bitte mich auch kritisieren http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

(Entschuldigung wegen Doppelpost)

Schön geschrieben, auch genau das, was Dave gemacht hat nicht gemacht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif *zwinker*

Dein Schreibstil erinnert mich an... Wolfgang Hohlbein?

Andrey-Delany
09-06-05, 14:53
danke, aber so arg wie hohlbein is das doch nicht.

ninsche
10-06-05, 12:27
http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif toll, ohne worte!!!!!! http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif

Andrey-Delany
10-06-05, 15:17
ah, auch mal wieder http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

MasterAngel88
10-06-05, 17:28
Boah.....bist grammar technisch wieder aufn höhepunkt...weiter so, machst super, bist so fies und höst immer spannend auf.....menno.

Andrey-Delany
11-06-05, 04:29
naja, ich bau eben gern Spannung auf http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
11-06-05, 10:41
Emrid hatte stieß den toten Korsaren zur Seite und
wehrte mühelos die Hiebe des Prinzen ab. Da machte
der Prinz ein Ausfall, indem er einen großen Schritt auf den Korsar zu machte und sein Damaszenenschwert auf Schulterhöhe nach vorne stieß. Mit einer blitzschnellen Seitwärtsdrehung wich der Korsarenanführer gekonnt dem Stich aus und schwang seine beiden Krummsäbel zum Gegenangriff. Doch damit hatte der Prinz gerechnet
und seine andere Klinge zischte kurz nach dem Stichangriff zu der Seite, wo Emrid hin auswich.
Der Damaszenenstahl durchdrang mühelos den verzierten Panzer und fügte dem Korsaren eine klaffende Bauchwunde zu. Einen normalen Menschen
hätte diese Wunde ausser Gefecht gesetzt, doch Emrid merkte man nicht einmal die Schmerzen an, die ihm der Schnitt bereiten musste. Stattdessen
funkelte er den Prinzen nur hasserfüllt an und ging zum Angriff über. Diesmal waren die Hiebe nicht sehr präzise, aber von einer Härte und einer Schnelligkeit, dass es dem Prinz langsam seine letzten Kräfte raubte, die Attacken abzuwehren. Wie ein erbarmungsloser Sturm trieb Emrid den Prinzen vor sich her. Da erkannte der Prinz, dass er seinem Gegner hoffnungslos unterlegen war. Er konnte gegen ihn nicht gewinnen. Die Technik des Korsaren war der seinen weit überlegen, seine Bewegungen waren ungleich schneller als die des Prinzen und er von einer unglaublichen Kraft erfüllt, die selbst dem Tod zu trotzen schien. Emrid war der bessere Kämpfer und er würde ihn besiegen, das erkannte der Prinz nun mit grausamer Sicherheit.
Jedesmal, als er mühevoll die brutalen Hiebe des Korsarenanführers parrierte, wuchs seine Gewissheit darüber. Die wilden wirbelden Angriffe Emrids prasselten gnadenlos auf ihn herab und die letzten Kräfte des Prinzen schwanden. Er nahm kaum noch etwas von seiner Umgebung war, die Welt schien nurnoch aus schattigen Umrissen zu bestehen. Ein weisses Flackern blendete fast seine Augen. Er merkte noch, wie er rückwärts taumelte und nur knapp einen Sturz verhindern konnte. Dann schlug etwas unglaublich Hartes wuchtig gegen seine Schläfe und er sank zu Boden. Doch war es die Ohnmacht oder der Tod? War sein Leben zu Ende oder schlummerte er nur? Hatte Emrid ihn wirklich getötet? Ganz egal wie es wirklich sein sollte, sein Leben war nun in den Händen des Korsaren...

MasterAngel88
11-06-05, 11:52
Jo gut, mich stöt etwas das bei all seinen Kämpfen er immer wieder denkt...ooh...der gegner ist stärker als ich werd gleich verlieren...blablabla...und DANN kommt was dazwischen oder er wird durch den Sand wieder zurück....also wiederbelebt eben. Bist auch schon ziehmlich lang an diesen Kampf, sollte viell. mal weiter gehen, ich weiss du schreibst gerne Schwertkämpfe und machst auch gut...aber das soll ja nicht die ganzr Geschichte sein.

Andrey-Delany
11-06-05, 15:58
wird es nicht, aber das ist nunmal wichtig

MasterAngel88
11-06-05, 17:20
Na dann, bin ich gespannt wie es weiter geht !!! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
12-06-05, 07:29
Nach einer schieren Ewigkeit erwachte er aus schrecklich verzerrten Alpträumen. Er war glücklich darüber, sich nichtmehr klar an den geträumten Schrecken erinnern zu können, so grauenhaft war es gewesen. Er verwarf jeglichen Gedanken an den Traum zwanghaft und wurde seiner Umgebung gewahr. Er befand sich in mitten eines Raumes oder besser gesagt, er hing dort. Er spürte kein Boden unter den Füßen und als er versuchte seine Arme zu bewegen wurde dieser Versuch mit einem krampfhaften Schmerz belohnt, er spürte die Härte von Eisen um seine Handgelenke.
Man hatte ihn wohl an der Decke des Raumes mit Ketten gefesselt und diese an einem eisernen Schanier aufgehängt. Er wusste nicht, wielange er dort schon hing doch er fühlte sich so zerüttet und erschöpft wie noch nie in seinem Leben. Plötzlich knallte etwas wuchtig gegen den Raum und ihm wurde ein nur allzu vertrautes Rauschen gewahr. Der Raum war zwar vollkommen dunkel, doch an den Geräuschen erkannte der Prinz, dass er sich wohl auf einem Schiff befand. Der Schmerz an seinen Handgelenken nahm
seit seinem Erwachen rapide zu, mittlerweile war die Qual kaum noch auszuhalten. Die Pein steigerte sich ins Unermessliche und der Prinz verlor erneut das Bewusstsein. Er wusste nicht, wielange die Ohnmacht gedauert hatte, aber er wusste, dass er von einem leichten Schmerz an der Wange wieder aufgewacht war. Er öffnete die Augen und durch eine Luke, die in eine hölzerne Treppe mündete drangen unerbittliche grelle Sonnenstrahlen ein. Das gleißende Licht blendete ihn und er war gezwungen, die Augen wieder einen Moment zu schließen. Dann öffnete er sie wieder und blickte direkt in das boshaft lächelnde Gesicht seiner selbst. Nur, dass der andere Prinz wohl um einiges gepflegter und bei besserer Gesundheit sein musste. Sein Spiegelbild wurde flankiert von zwei in dunklen
und weiten Kapuzenmänteln gehüllte Gestalten und hinter ihnen schien im Schatten eine weitere Person zu stehen, doch die Sicht auf sie wurde durch die Schattengestalten verdeckt. Die seltsamen Gestalten zogen die Aufmerksamkeit des Prinzen auf sich und als er genauer hinsah, erkannte er, dass ihre Kleidung nicht aus festem Stoff bestand. Der Köper der Gestalten war von einem in sich verlaufenden Schatten bedeckt, der unablässlich
in Bewegung war. Diese Schattenhaftigkeit erinnerte den Prinzen an den Dahaka, auch spürte
er eine ähnliche Macht, wie er es in der Gegenwart des Wächters der Zeit gefühlt hatte.
" Guten Morgen, Ahriman ," sagte sein Spiegelbild mit einer dem Prinzen bekannten überirdischen Stimme in spöttischem Tonfall. Er hatte nicht die Kraft, etwas zu erwiedern, seine Haltung presste alle Luft aus seinen Lungen und er atmete nur schwer. " Es ist schön, dich wiederzusehen, mein Freund ," fuhr der Dschinn fort. " Darf ich vorstellen, die Gesandten des Schicksals ," er machte eine bekanntmachende Geste in die Richtung der beiden schattenhaften Gestalten. " Wie du weisst, sind sie sehr erpicht auf deinen Tod. Aber auch auf mich ist das Schicksal nicht gut zu sprechen, der Dahaka hat mich nicht aus reinem Appetit verschlungen."
Der Prinz bemerkte etwas, doch er wusste nicht was. Irgendetwas war sonderbar an dieser Situation, was allem was er wusste wiedersprach.
Aber er wusste nicht was es war und er in seinem Zustand war er viel zu schwach, um weiter darüber nachzudenken. " Mein geschicktes Handeln
zwingt sie aber zu einem Bündnis mit mir ," sprach er triumphierend und so überheblich, dass es sogar die kühnsten Reden von größenwahnsinnigen Herrschern übertraf. Doch die
Gesandten des Schicksals schienen von seiner Arroganz gänzlich ungerührt. Konnten sie ihn nicht verstehen oder besaß Jazir wirklich ein bedeutendes Druckmittel, dass das Schicksal zur Passivität zwang. " Wir erreichen bald die Küste
der Insel der Zeit. Wie ich annehme, kennst du dich dort garnicht so schlecht aus. " Jazir hielt kurz inne, jedoch nur um gleich wieder das Wort zu ergreifen. " Du wirst mich zur Maske des Todes führen, Ahriman, " sagte in plötzlich ernstem Ton. Mit einer befehlenden Geste bedeutete er den Dienern des Schicksals, zur Seite zu treten und die verdeckte Gestalt trat in Erscheinung. Farah. Sie lag in Ketten und ihr Zustand schien nicht besser als der des Prinzen, sie konnte kaum aufrecht stehen. " Wenn du dich mir wiedersetzt, werden wir grausame Dinge mit deiner kleinen Inderin anstellen, die du dir nichtmal in deinen schlimmsten Alpträumen vorstellen könntest. " Mit diesen Worten trat der Dschinn vor und schlug dem Prinzen mit der Faust so hart gegen die Schläfe, dass er erneut das Bewusstsein verlor...

MasterAngel88
12-06-05, 10:49
Boah !!!! Spitze, bin sehr gespannt wie es weiter geht, ich kann mir noch nichtmal richtig ausmalen wie es weiter gehen soll.
Also "Bravo"!!

Andrey-Delany
13-06-05, 16:00
Diesmal wurde er dem schrecklichem Alptraum gewahr, dem er vorher entrinnen konnte. Er fand sich auf der Insel des Schicksals wieder, doch alles schien zerstöt und überall züngelten Flammen. Alles war seltsam verzerrt und so erzeugten die Flammen ein kurioses schneidendes Geräusch. Der Prinz fühlte, wie er durch das heillose Chaos der Ruinen taumelte. Er torkelte wie vom Wahnsinn ergriffen durch die verzerrte Welt des Alptraumes. Da kam eine Frauengestalt in seine Sicht und er wurde Farah gewahr. Er versuchte sie zu erreichen, doch er schaffte es nicht. Seine Schritte zwangen ihn, sich seiner Geliebten nicht zu nähern. Plötzlich ertönte ein grausames verzerrtes Krachen und Schatten stiegen langsam hinter Farah auf. Der Prinz wollte ihr zurufen, sie warnen vor der bevorstehenden Gefahr. Doch sie schien ihn nicht wahrzunehmen und stand einfach nur regungslos da, während sich der Schatten um ihre zierliche Gestalt schloss. Langsam, aber sicher sog die Dunkelheit Farahs Menschlichkeit in sich auf.
Die Hilflosigkeit und den Zwang, bei der Szenerie zuzusehen machte den Prinzen rasend. Doch schließlich hatte die Finsternis Farahs Gestalt komplett absorbiert. Doch damit nicht genug. Langsam wuchs der Schatten, nachdem er Farah aufgesogen hatte, zu unermesslicher Größe.
Es bildete sich ein mächtiger Schemenköper, der von einem gehönten Haupt gekrönt wurde. Die Augen des Dahaka flackerten rot auf und er begann zu lachen. Es war die unheimliche überirdische Stimme von Jazir, die er schrecklich verzerrt wahrnahm und sein Trommelfell fast platzen lies. Dann stürmte der Wächter der Zeit auf den trauernden Prinzen zu.
Er spürte die grauenhafte Anwesenheit des Dahaka in allen Facetten, es kam ihm schlimmer vor als
bei ihren anderen Begegnungen. Das Monstrum näherte sich ihm blitzschnell und seine Tentakel umschlossen ihn, um den Prinzen, genau wie Farah zuvor, sich einzuverleiben. Er fühlte die grauenerregende Kälte des Schicksalschattens, doch er konnte nicht schreien. Die Finsternis, die ihn langsam einhüllte, raubte ihm seinen Atem. Er fühlte, wie der Dahaka nach seiner Seele griff und sie verschlingen wollte. Da war
der Traum plötzlich vorbei und der Prinz erwachte schweißgebadet in dem dunklen Schiffsraum. Das Schlagen der Wellen gegen das Holz schien abgeschwächt, sie waren der Insel der Zeit sehr nahe, das spürte der Prinz. Doch was hatte Jazir mit ihm vor? Und was hatte das alles mit der Maske zu tun? Doch bald sollten all seine Fragen auf eine Antwort stoßen. Und zwar früher, als er jemals zu hoffen gewagt hätte...

MasterAngel88
13-06-05, 17:22
SUPER SUPER SUPER, echt klasse, noch besser ist das man weiss das bald antworten kommen!!!! lass uns nicht so lange warten *lach*

Andrey-Delany
14-06-05, 06:14
da öffnete sich plötzlich wieder die Schiffsluke.
Und abermals blendete ihn das gleißende mittlerweile ungewohnte Licht der Sonne. Seine Augen begannen vor Schmerz zu tränen. Mit schnellen Schritten kamen drei Korsaren die Holztreppe hinab. Als der Prinz sie genauer betrachtete, erkannte er Emrid. Der Korsarenanführer hatte eine kalte Miene aufgesetzt
und wies seine beiden hünenhaften Begleiter in einer dem Prinzen unbekannten Sprache etwas an,
worauf beide Schlüssel aus ihren Gewändern hervorkramten. Sie waren von so großem Wuchs, keine Hilfe brauchten, um an die Ketten des Prinzen zu kommen. Die beiden Arme des Prinzen wurden grob festgehalten und mit einem klickenden Geräusch öffneten sich seine eisernen Fesseln. Erschöpft fiel der Prinz zu Boden, doch
die beiden Hünen wussten das zu verhindern. Mit
ihrer animalischen Kraft hieften sie den Prinzen etwas hinab, damit er auf Augenhöhe mit ihrem Anführer war. Doch statt das Wort zu erheben, lies Emrid die Fäuste sprechen. Wuchtig rammte er dem Prinzen die gefaltete Hand in die Magengrube. Der starke Griff der hünenhaften Korsaren verhinderte, dass der Prinz das Bewusstsein verlor. Dann plötzlich liesen Emrids
Begleiter den Prinzen los und er fiel kraftlos zu Boden. Erschöpft und dem Tode nahe brach er in die Knie. Eine ruckartige Bewegung zog ihn an seinem Kinn wieder hoch und Emrids Faust schlug ihm so heftig ins Gesicht, dass seine vertrocknete Haut aufplatzte. Er hatte keine Kraft mehr, den Korsarenanführer anzublicken und
sein Haupt wurde nur von dessen Hand auf Augenhöhe gehalten. Emrid schrie wütend auf und
packte den Prinz. Mit einer unglaublichen Kraft
rammte er ihn gegen die Planken des Schiffes. Als der Prinz erneut kraftlos zu Boden sank, schmetterte der Korsarenanführer sein Knie gegen
die Brust. Knochen knackten unter dem Aufprall
und der Prinz keuchte vor Atemnot. Emrid hatte ihm alle Luft aus den Lungen geraubt und er drohte erneut, in Ohnmacht zu fallen. Da spürte er Hände, die seine Fußgelenke packten und einfach durch den Schiffsraum schleiften. Er knallte brutal gegen die erste Stufe, als er die Treppe hochgezogen wurde. Der Schmerz hatte die Grenze des Wahrnehmbaren überschritten und so verspürte er garnichts mehr. Sein ganzer Köper schien taub. Immer wieder schlug sein Kopf gegen die Holzstufen, als er die Treppe hochgeschleift wurde. Als die Korsaren ihn an Deck weiterschleiften, bemerkte er, dass das Schiff immernoch nicht vor Anker gegangen war. Es hielt immernoch Kurs und der starke Wind trieb es schnell voran. Frische Luft fuhr durch das pechschwarze Haar des Prinzen, als man ihn hochzog. Er fühlte, wie sie etwas um ihn herumwickelten. Seil. Sie schnürten ihn eng ein
und knoteten seine neuen Fesseln kompliziert zu.
Schließlich wurde er grob nach vorne gestoßen und er erkannte den Bug des Schiffes vor sich.
Er merkte, wie die Korsaren zwei Enden des Seiles irgendwo an der Reling festbanden und schließlich wurde er erneut nach vor gestoßen.
Diesmal taumelte er vor den Bug des Schiffes und fiel hinab. Er sah das sanfte Blau des wellenstillen Meeres auf sich zurasen, doch im letzten Moment spannte sich das Seil und er blieb vor dem Bug des Schiffes hängen. Langsam erholte sich sein Köper von der Taubheit und er spürte einen scharfen Schmerz in seinem Rücken.
Was hatten sie mit ihm vor?...

MasterAngel88
14-06-05, 18:51
Fein fein, mal sehen WAS du mit ihm vorhasst ^^.

Zwei mängel:


Erschöpft fiel der Prinz zu Boden, doch
die beiden Hünen wussten das zu verhindern.

er fiel zu boden....und DANN verhinderten sie es.....nicht wirklich möglich...hättest schreiben müssen wie: Der Prinz wäre vor erschöpfung zu boden gefallen was die Hünen jedoch zu verhindern wussten.
Ganz davon abgesehen ist es auch unlogisch ihn davon abzuhalten wenn Emrid ihn doch eeh halb zu tode prügelt.

zweitens:
Langsam erholte sich sein Köper von der Taubheit und er spürte einen scharfen Schmerz in seinem Rücken.


Sehr...ausdruckslos geschrieben, wenn der Prinz doch prügel bekommen hat das er kurz vorm Tod stand (was zwar nicht nur an der Prügel lag aber trotzdem) dann tut ihn bestimmt nicht nur der Rücken weh....auch wenn es ein "scharfer" schmerz war....besser wär gewesen wenn du es so geschrieben hättest das er sich elend fühlte oder so was in der Art.

Nur ne Kritik, du machst das super, es soll nicht beleidigend sein sondern als unterstüzung dienen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif.

Bin übrigens sehr gespannt wie du alles so drehen willst das es weiter geht.....so wie du es geschrieben hasst sind die Beine gebrochen http://www.ubisoft.de/smileys/wchand.gif

Andrey-Delany
15-06-05, 11:00
ihm tut der Rücken weh, weil er grade kielgeholt wird. Ich schreibe halt welcher Schmerz hervorsticht. Ich könnte auch seitenweise mich seinen Schmerzen widmen, aber das würde arg ausufern.
Und es hat seinen Sinn, warum die ihn nicht zu Boden fallen lassen.

Andrey-Delany
15-06-05, 16:24
Bei all dem Schmerz, den er von oben bis oben brennend verspürte, brachte er es trotzdem noch mühevoll fertig, den Kopf zu heben. Er blickte auf das weite Meer hinaus und erspähte nicht weit entfernt ein kantiges Felsenriff. Panik stieg in ihm auf, als er begriff, dass das Schiff genau auf
die Felsen zusteuerte, bald würde er von dem harten Riff zerschmettert werden. Dann erscholl
von Deck heftiges Geschrei und etwas fiel ins Wasser. Mehr und mehr Geschrei ertönte und weiteres stürzte platschend ins Meer. Dann wurde der Prinz mit einem Ruck empor gezogen und starrte in das Gesicht seines Ebenbildes. Langsam hiefte der Dschinn ihn über die Reling und lies ihn fast behutsam auf Deck sinken. " Wenn noch jemand auf die Idee kommt, ihm ein Haar zu krümmen, dann reisse ich demjenigen persönlich die Seele aus dem Leib!, " donnerte der Dschinn in einer Lautstärke, dass dem Prinzen die Ohren höllisch schmerzten. Die Korsaren hatten sich ängstlich in eine Ecke des
Schiffes gedrängt und blickten Jazir völlig entsetzt an. Ein Mann löste sich schließlich aus der Menge. Der Prinz erkannte ihn an seinem roten Mantel und dem verzierten Harnisch. Emrid
trat entschlossen dem Dschinn entgegen. " Ihr befehlt uns schon viel zu lange, Dschinn Jazir.
Damit ist jetzt Schluss. Niemand kommandiert die Korsaren des Indischen Ozeans herum, auch kein Dschini! ," entgegnete der Korsarenanführer mit erstaunlicher überzeugung. " Wir haben euch zu eurem Sieg verholfen, Jazir. Doch wo bleibt euer
Dank? " Zur Antwort trat der Dschinn an die Reling, wo sich ein einzelner Korsar vor Furcht zusammengekauert hatte. " Dies ist mein Dank, du nichtswürdiger Korsar !" Mit diesen Worten packte der Dschinn den ängstlichen Korsaren am Kragen, zog ihn in die Höhe und schleuderte ihn scheinbar mühelos über Bord. " Verdammt, Jazir. Ohne unsere Hilfe hättet ihr den Prinz nie bekommen. Gebt uns, was uns zusteht oder der Prinz wird sterben , " erwiederte Emrid ungerührt von der Tat des Dschinns. Da funkelten
Jazirs Augen zornig auf und er schritt langsam auf den Korsarenanführer zu. " Ihr wollt mir drohen, Mensch? Meine Dankbarkeit besteht darin, euch nicht eines grausamen Todes sterben zu lassen. Aber ihr seid undankbar für das, was ich euch zuteil werden lies. Auch meine Geduld kennt ihre Grenzen ," sprach Jazir und blitzschnell schoss seine Hand vor. Bevor Emrid reagieren konnte, schloss sich die Hand des Dschinns um seinen Hals und hob ihn fast mühelos hoch, dass er den Boden unter den Füssen verlor. Der Prinz konnte dem ganzen Geschehen nur zusehen, seine
totale Erschöpfung und der anhaltende brutale Schmerz hinderten ihn an einer Flucht. Hilflos
sah er sich das Geschehen an. Er erkannte, dass die Hand des Dschinns erbarmungslos die Kehle des Korsarenanführers zusammendrückte...

MasterAngel88
20-06-05, 10:05
SUPER SUPER!!!...weiter *hechel*
Gut gemacht, lass den Emrid töten....dieser wiederling!!!!!!!!!!

Andrey-Delany
22-06-05, 10:28
Aber plötzlich begann das Tageslicht zu schwinden.
Ein formloser Schatten verbarg die Sonne und langsam begannen sich dunkle Gestalten vor Jazir zu materialisieren. Schwarzer Rauch nahm langsam Gestalt an, verfloss ineinander zu einem Schattenwesen. Der Prinz spürte eine unheimliche Macht, die von den sich langsam formenden Geschöpfen der Finsternis ausging. Diese Schatten hatten etwas abstoßendes an sich, als ob es einem Menschen nie bestimmt sein solle, solche Wesen zu erblicken. Ihre Köper ähnelten von der Form her dem eines Menschen, trotzdem schienen sie auf eine unbeschreibliche Weise abstoßend. Schließlich war die Manifestation vollendet und der Prinz erkannte die beiden Wesen. Sie waren bei ihm unten in dem Schiffsraum gewesen, als der Dschinn ihn verhöt hatte. Und doch hatte er bei ihrem ersten Treffen keine derartig mächtige Präsenz verspürt, die nun seinen Verstand zu sprengen
schien. Jazir lockerte seinen Griff um Emrids Hals und schleuderte ihn fast beiläufig mit einer ungeduldigen Bewegung gegen die Reling.
Ein seltsames Zischen ertönte von Seiten der Schicksalsdiener. Es musste eine Art Sprache sein, doch sie überstieg alles dem Prinzen verständliche. Langsam schwoll das Zwischen der
Schattenwesen zu einem ohrenbetäubenden Kreischen an. Mittlerweile schien der ganze Himmel von dunklen Wolken bedeckt, doch kein Regentropfen regnete hinab. Auf einmal ergriff
ein unnatürlich starker Wind die Segel des Schiffes. Donnernd krachten die Wellen immer stärker gegen die Holzplanken. Bald müsste das Holz unter dem Ansturm der tobenden Wellen zerbersten, dachte der Prinz. Auch das Boot schwankte heftig unter dem Seesturm. Das verzerrte Gekreische der Schicksalsdiener steigerte sich schier ins unermessliche und ein
seltsamer Schmerz durchfuhr den Köper des Prinzen. Es war keine Wunde von köperlicher Art, aber etwas donnerte mit unglaublicher Wucht
gegen seinen Verstand und drohte, ihn zu zerstöen...

Sari163
22-06-05, 15:05
wahnsinn, die geschichte wird ja immer besser.
Spann uns nicht so lange auf die Folter bis du weiterschreibst....

Andrey-Delany
23-06-05, 16:03
Da donnerte die überirdische Stimme des Dschinns
über das Tosen der Wellen hinweg: " Ich bin der oberste der sieben Erzdew, erster Diener von Ahriman, dem Herren der Unterwelt. Das Schicksal hat keine Macht über mich! " Plötzlich keimte in dem Prinzen eine seltsame Wut. Der Dschinn hatte
mit seinem Ausruf etwas in dem Prinzen geweckt, etwas mächtiges, das den Prinzen nun von innen zu verschlingen drohte. Rasch stieg der Zorn in ihm auf, wie ein Baum der plötzlich aus der Erde schiesse, und steigerte sich ins Unermessliche. Einen Zorn von dieser Art und dieser Intensität hatte der Prinz nie zuvor verspürt. Irgendetwas drang in seinen Verstand ein und dann verlor er schließlich komplett die Kontrolle über seinen Geist. Er brüllte so laut vor Zorn auf, wie es einem Menschen eigentlich garnicht möglich war. Etwas hatte Besitz von ihm
ergriffen und übernahm nun die Kontrolle über das Handeln des Prinzen. Sein Gebrüll übertönte selbst die ohrenbetäubende Stimme Jazirs, den Korsaren mussten die Trommelfelle platzten. In seinen eigenen Ohren klang der Zornesschrei verzerrt und irgendwie unwirklich, aber er empfand es nicht als laut. Doch die Reaktionen in seiner Umgebung machten ihm deutlich, dass seine Stimme unglaublich gewaltig sein musste. Die See schien nun zu kochen und ein unglaublich
starkes Beben erschütterte den ganzen Ozean. Wellen türmten sich zu der Größe von der Stadtmauer Babylons auf und überschwemmten das Deck des Schiffes. Die Schreie der ertrinkenden Korsaren gingen in dem Getöse des unnatürlichen Unwetters unter. Der eben noch rabenschwarze Himmel färbte sich langsam rot, als würde er in Blut getränkt, und mit einem unglaublich lauten Getöse regnete es riesige brennende Felsen. Rund um das bedrohlich wankende Boot platschten die Feuerbälle in die See. Plötzlich schien selbst das Wasser zu brennen, als hätte es Feuer gefangen. überall züngelnden Flammen. In Mitten des Chaos versuchten der Dschinn und die beiden Schicksalsdiener einen Ausbruch aus ihrem sicheren Untergang im Angesicht der Macht dieser
Naturgewalten...

Andrey-Delany
26-06-05, 15:52
Da das hier niemand mal zu lesen scheint, hö ich jetzt auf...oder was meint ihr? ^^

MasterAngel88
26-06-05, 18:45
Haha....man wird dir ja wohl nicht nach jeder weiterführung deiner Geschichte was schreiben müssen, du machst das super, aber das müssen wir dir ja nicht andauernd sagen, oder http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
27-06-05, 11:17
doch, das müsst ihr, sonst schreibe ich nicht weiter http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

MasterAngel88
27-06-05, 13:53
na dann...hasst du feiiiiiiiiin gemacht...schreib weiter http://www.ubisoft.de/smileys/1womo.gif

MasterAngel88
09-07-05, 14:39
emmmm....HALLO!!!!....schreibst du nicht mehr weiter ?
Büdde Büdde!

Andrey-Delany
19-07-05, 06:19
...da wurde dem Prinzen auf einmal schwarz vor Augen. Ein starkes Gefühl der Benommenheit und Erschöpfung überkam ihn, so sank er langsam in die unaufhaltsame Ohnmacht hinein.
Schließlich wurde er durch das Knarren von viel zu lange nichtmehr geölten Schanieren geweckt. Er befand sich in einem kleinen Raum, der von Holzwänden zusammengehalten wurde. Helle Sonnenstrahlen fielen durch die offenen Fenster.
Der Prinz fühlte sich wieder kräftig und ausgeruht, so stieg er sofort aus seinem Bett, dass direkt an der Wand festgemacht war und auch
nicht den Holzboden des Raumes berührte. Vorsichtig stieg er hinab, doch die Tiefe war geringer als befürchtet. Langsam schlenderte er zu einem der Fenster herüber, die ein spärliches Loch im Holz der Wand darstellten. Er musste blinzeln, als ihm die Sonne direkt ins Gesicht schien. Trotzdem nahm er ihre wohlige Wärme wahr und genoss dieses Gefühl einen Moment lang. Dann öffnete er wieder die Augen und blickte hinaus. Vor ihm erstreckten sich die weiten des Ozeans,
Das Sonnenlicht glitzerte silbern auf der Wasseroberfläche. Dann bemerkte der Prinz auch den Seegang. Die wogenden Wellen schienen jedoch ruhig und das leichte Wanken des Schiffes war kaum zu spüren. Wieder ertönte das Knarren, das gleiche Geräusch, das ihn geweckt hatte. Doch diesmal war es näher, viel näher. Erschrocken durch das plötzliche Ächzen von Schanieren drehte sich der Prinz reflexartig zu der Holztür, dem einzigen Ausgang seiner Kajüte.
Eine weissgekleidete Person betrat seinen Schlafraum. Es handelte sich um einen schlanken,
aber großgewachsenen Mann, dessen himmelblaue Augen den Prinzen gutmütig anschauten. Sein Haar
hatte die Farbe des Goldes und fiel strähnig bis auf seine Schultern herab. Die ebenmäßigen Züge und die dunkle Hautfarbe des Mannes zeugten von seiner indischen Herkunft. Bevor der Prinz etwas sagen konnte, begann der weissgekleidete Mann:" Wie ich sehe, geht es dir gut. Das freut mich, denn dein Zustand war sehr schlimm, als wir dich vorgefunden hatten. " Die Stimme des Mannes war ruhig und wohlklingend, doch auch nicht von weibischer Natur. Aber da fiel dem Prinzen ein, dass er nichteinmal wusste, wielange er sich auf dem Schiff befand. Er hatte keine Ahnung, wieviel Zeit vergangen war, seit sein übernatürlicher Wutausbruch die Brasse des Dschinns zerstöt hatte. " Sieben Tage. Vor sieben Tagen haben wir dich gefunden ," fuhr der Mann in Weiss fort, als hätte er seine Gedanken gelesen. Er lächelte freundlich. " Entschuldigt
meine Unhöflichkeit. Ich habe vergessen, mich vorzustellen. Mein Name ist Lazin und ich bin Gesandter des großen Ormuzd. Keine Sorge mein Prinz, wir sind bald da. Und wenn der große Herr euch empfängt werden sich all eure Fragen klären ," sprach der Mann weiter. Der Prinz starrte den Mann nur sprachlos an, ihm blieben die Worte im Halse stecken. " Ruh dich noch etwas aus, bis wir angekommen sind. Genieße deine Ruhe, denn sie ist bald vorbei ," sagte der Mann namens Lazin schließlich. Ein prophezeiender und drohender Unterton lag in seinen letzten Worten,
die den Prinzen nachdenklich werden liesen. Doch
Lazin lies ihm keine Zeit für Fragen. Wortlos wandte sich der weissgekleidete Mann um, ging hinaus und zog die Tür, von einem schweren Knarren der Scharniere begleitet, zu...

MasterAngel88
19-07-05, 10:10
Super das du doch noch weiter schreibst, was war denn los ?

Andrey-Delany
19-07-05, 12:38
kleine kreative Lücke, aber die ist jetzt gefüllt.
Vielleicht kommt noch ein Beitrag, bevor ich am Freitag für 2 Wochen nach Frankreich fahre. Aber das kann ich noch nicht mit Sicherheit sagen...

Andrey-Delany
22-07-05, 07:15
...der Prinz war von einer plötzlichen Müdigkeit erfüllt. Es war kein erschöpftes Gefühl, ganz im Gegenteil. Eine wohlige Wärme und die Sehnsucht nach Ruhe breitete sich in seinem Köper aus. Langsam stieg er wieder in sein Bett und sofort nachdem er sich auf der weichen Matraze ausgebreitetet hatte, fiel er in den Schlaf. Er verlief nicht traumlos. Der Prinz stand am Bug des Schiffes und sah Farah in der Ferne auf einem einsamen Fels in der stürmischen See. Der Wind blies stark in ihre Segel, doch er trug ihn nicht näher an Farah heran. Plötzlich brach eine Welle über dem Fels, auf dem Farah thronte, doch plötzlich erwachte der Prinz aus seinem Traum. Die angenehmen Schreie der Möwen ertönten in seinen Ohren, sie hatten ihren Hafen erreicht. Neugierig auf den Anblick ihres Ziels sprang der Prinz aus seinem Bett, kleidete sich in seine Sachen, die über einen Stuhl mitten in seiner Kajüte geworfen ware, und stürmte zur Tür hinaus. Eine kleine Holztreppe führte ihn direkt an Deck, wo die Matrosen fleißig ihrer Arbeit nachgingen. Keiner schien von ihm Notitz zu nehmen, doch das beuruhigte ihn nicht. Er trat zum Bug und sah auf das Meer hinaus. Er konnte nur graue Nebelschwaden erkennen, die seine Sicht auf Land oder das Meer verhüllten. Wie konnten sie so zielsicher in diesem dichten Nebel auf einen Hafen zusteuern? Sie würden an einem Riff zerschellen, wenn sie nicht großes Glück hatten! Immer wieder durchstießen kreischende Möwen die graue Masse, verschwanden aber auch gleich wieder im Nebel. Gebannt starrte der Prinz auf die dichten Schwaden, die ihm jede Sicht verwehrten. Irgendetwas stimmte nicht mit dem Nebel, er schien dem Prinzen irgendwie...unnatürlich. Plötzlich spürte er eine Hand auf seiner Schulter und zuckte erschrocken. Als er sich umdrehte, erkannte er Lazin. Ein wissendes Lächeln lag auf seinen Zügen "Wieso fahren wir durch diesen Nebel? Ist es denn nicht zu gefährlich, wir könnten leicht auf ein Riff stossen und kentern, " sprach der Prinz unsicher. Der Nebel beunruhigte ihn auf eine Art und Weise, wie er es noch nie erlebt hatte. " Urteile nicht über Dinge, die du nicht verstehst. Der Nebel ist keiner, der durch die Laune des Wetters hervorgerufen wurde. Er ist eher eine Art Schutz vor unliebsamen Blicken," antwortete der Inder. " Aber was schützt der Nebel, Lazin? ," fragte der Prinz, dessen Neugier nun geweckt war. " Nicht jeder ist würdig, den heiligen Berg, den Thron des Ormuzd
zu sehen. Noch niemand hat es ohne die Erlaubnis meines Herren durch den Nebel geschafft. Er entscheidet, wer durch den Nebel kommt und wer
bei dem Versuch scheitert, den Berg zu finden. "
Der Prinz wandte sich um und konzentrierte sich.
Seine Sinne waren bis zum zerreissen angespannt, als er versuchte, etwas im scheinbar undurchdringlichen Nebel des Ormuzd zu erkennen.
Für einen Augenblick verflogen alle grauen Schwaden und gaben den Blick auf einen riesigen Berg frei, der bis über die Wolken hinauf ragte.
Dann sank sich wieder die verhüllende Masse auf das Meer hinab und nahm dem Prinzen erneut die Sicht auf den Berg. Schweigend beobachtete der Prinz weiter den Nebel, doch ein zweitesmal verflog er nicht. Aber nach einer Weile konnte er gelbe, leuchtende Punkte durch die dichten Schwaden erkennen. Das Geschrei der Möwen wurde immer lauter. Ganz plötzlich durchbrach das Schiff die schier unendliche Nebelwand, zerschnitt die graue Masse und lies sie hinter sich zurück. Dem Prinzen erbot sich ein prächtiger Anblick. Er erblickte einen so wunderschönen Hafen, wie er ihn noch nie zuvor gesehen hatte. Sein Atem stockte, als seine Augen die kunstreich verzierten Hafenstege streiften. Es gab viele Anlegestellen, so viele, dass der Prinz sich nicht traute, sie zu zählen.
Doch kein Schiff lag dort vor Anker. " Wo sind all die anderen Schiffe? Niemand erbaut einen solchen Kai für ein Schiff, Lazin, " sagte der Prinz ohne sich umzudrehen. " Du hast recht, das tut niemand. Aber du vergisst, wir haben viel auf der Welt zu tun. Es ist oft sehr mühseelig, das Gleichgewicht wiederherzustellen, weisst du, " antworte Lazin gelassen. Der Blick des Prinzen
wanderte über den gewaltigen Berg, dessen Gipfel
über den Wolken thronte. Direkt über ihm schien die Sonne so hell, wie er es selten gesehen hatte und verlieh dem Gestein des Berges einen
goldenen Glanz. Er wollte etwas sagen, doch Lazin schnitt ihm das Wort ab. " Genug jetzt, du wirst deine Kraft für den Aufstieg brauchen ," sprach er mit ruhiger Stimme. Der Prinz drehte sich langsam zu ihm um und schaute ihn ungläubig aus weit aufgerissenen Augen an. Lazin konnte sich ein triumphierendes Lächeln nicht verkneifen...

MasterAngel88
22-07-05, 15:12
Bis auf ein paar Rechtschreibfehler weiterhin super. Da du erstmal in Urlaub fährst wünsche ich dir viel spass =).
Ich hoffe das du frisch erholt weiter schreibst *grins*.

J.J.J
21-08-05, 08:25
Wow da hast du ja schon einen halben Roman zusammen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif. Die ganze Geschichte ist sehr gut mit vielen überraschenden Wendungen. Manchmal jedoch lässt das Stillistische zu wünschen übrig. Es hat auch viele Flüchtikeitsfehler, wie z.B. sich statt ihr usw. aber im Grossen und Ganzen ist es eine sehr gute Geschichte....wann geht es denn endlich weiter?

Andrey-Delany
27-08-05, 12:32
endlich komm ich auch mal wieder rein, hatte login probleme...und schön, mal wieder was von dir zu lesen, J. mein schärfster Kritiker http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Ich werde weiterschreiben...bald.
Freut euch drauf.

MasterAngel88
27-08-05, 13:06
Originally posted by Andrey-Delany:
endlich komm ich auch mal wieder rein, hatte login probleme.

Du auch ?...dann war ich wohl nicht der einzigste, naja jetzt geht es wieder


Ich werde weiterschreiben...bald.
Freut euch drauf.

Schön das zu höen, wie waren die "Ferien" in Frankreich ?

J.J.J
27-08-05, 13:17
Freut euch...ts ts ts als müsstest du das noch extra schreiben! Wie lang müssen wir noch warten?

Andrey-Delany
27-08-05, 20:10
Nich so ungeduldig, ihr kriegt schon noch Futter http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey-Delany
28-08-05, 07:54
...Als sie am Hafen anlegten, gingen sie gleich von Bord und machten sich an den Aufstieg des Berges. Erst jetzt bemerkte der Prinz, wieviele der weissgewandteten Krieger das Schiff beherbergt hatte. Er selbst war in einem Kreis von acht der seltsamen Männer eingeschlossen. Er wusste nicht, wozu das beim Aufstieg des Berges gut sein sollte.
An den klaffenden Abgründen des tückischen Wanderpfades hatte er sowieso keine Möglichkeit zu fliehen, auch wenn er es gewollt hätte. Irgendetwas an der Umgebung kam ihm vertraut vor, doch behaglich fühlte er sich nicht. Etwas in ihm verabscheute diese Gegend zu tiefst, das spürte er. Lange folgten sie schweigend dem breiten, aber trotzdem abschüssigen Pfad, der wie eine Wendeltreppe den riesigen Berg hinaufführte. Der Prinz spürte eine Anwesenheit von etwas unglaublich Mächtigem und Gütigem und diese Präsenz wurde immer stärker, je weiter sie den Berg erklommen. Er hätte beim spüren dieser Aura Glück und Freude verspüren müssen, doch etwas in ihm reagierte mit einem unbändigem Hass
auf die mysteriöse Macht. Ihm brannten soviele Fragen auf der Zunge, doch er wusste, dass sie auf dem Weg zum Gipfel nicht beantwortet werden würden. " Auf dem Weg zum Gipfel des heiligen Berges darf nicht gesprochen werden. Es würde die Felsen erzürnen und das würde unser alle Ende bedeuten. Es heisst, der Weg ist das Ziel, doch der Gipfel ist die Antwort," hatte Lazin zu ihm gesprochen, kurz bevor sie sich an den Aufstieg gemacht hatten. Er würde zu dieser Antwort durchdringen und geduldig den langen Weg
ertragen. Lazin hatte einmal den Namen Ormuzd erwähnt. Er kannte diesen Namen, doch war es schon lange her. Er hatte ihn in einer der religiösen Schriften seines Vaters gelesen, doch er konnte sich nichtmehr entsinnen, welche Bedeutung Ormuzd dabei zugekommen war. Er würde es herausfinden...

J.J.J
28-08-05, 13:40
Ok immerhin hast du weiter geschrieben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Aber da hab ich ein paar sachen die nicht so toll sind: wieviele der weissgewandteten Krieger das Schiff beherbergt hatte.....weisgewandete? Warum nicht bekleidete? Das kling besser...ist natürlich nur ne Kleinigkeit.

dass sie auf dem Weg zum Gipfel nicht beantwortet werden würden. " Auf dem Weg zum Gipfel des heiligen Berges darf nicht gesprochen werden. Es würde die Felsen erzürnen und das würde unser alle Ende bedeuten.
Nun ja ich glaube du weisst selber, dass dieser Ausschnit stillistisch schlecht ist.
Ansonsten ist es gut....aber man kann ja ab so einem kleinen Abschnitt nicht viel sagen... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_razz.gif

MasterAngel88
28-08-05, 15:19
Sehr erfreulich das du weiter geschrieben hasst, auch wenn es nicht alzu..."aufschlüssig", spannend oder ähnliches ist.
Aber ich glaub das kriegst du schon noch hin http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
12-09-05, 13:21
...eine schiere Ewigkeit wanderten sie nun schon auf dem steilen Pfad des Schweigens. Langsam zweifelte der Prinz daran, dass ihre Reise überhaupt ein Ende haben könnte. Er hatte den riesigen heiligen Berg von Lazins Schiff aus gesehen, doch da hatten die Wolken den Gipfel verborgen. Der Prinz hatte trotzdem die unglaubliche Größe dieses mächtigen Berges unterschätzt. Schon viele Stunden irrten sie in
der weissen, dichten Masse der Wolken umher. Seitdem sie in den Himmel eingetaucht waren, mussten sie nun auch langsameren Schrittes gehen, denn der sich um den Berg windene Pfad
war auch schon gefährlich gewesen, als sie noch
sehen konnten, was vor ihren Augen war. Doch der Prinz gab nicht auf, es musste einen Gipfel geben. Jeder Berg hatte eine Spitze, egal wie hoch er war. Und an dieser Reise würde der Prinz nicht scheitern. Er hatte keine Angst vor dem Tod, doch er war kurz davor, so viel zu erfahren und vielleicht auch zu erreichen. Doch das änderte nichts daran, dass er auch nur ein Mensch war. Seit ein paar Stunden knurrte sein Magen immer wieder und ihm war, als hätte er eine Woche nichts mehr gegessen. Seine Kehle fühlte sich an wie Wüstensand, so ausgetrocknet war er. Der Durst drohte schon stundenlang ihn zu übermannen. Der Köper des Prinzen war wund von den Schürfungen, die er sich in dem undurchsichtigen Weiss zugezogen hatte und seine
Füße schmerzten krampfhaft schon seit vielen Stunden bei dem Marsch über das harte Berggestein. Obwohl er durch die massigen Wolken des Himmels keinen Schritt weit sehen konnte, so wusste er doch, dass seine Begleiter bei ihm waren. Doch sie halfen ihm nicht. Er wusste um ihre Anwesenheit, höte ihren gleichmäßigen Atem durch den bedeckten Himmel hindurch und doch bot niemand von ihnen eine helfende Hand an. Sie mussten doch wissen, wie es um ihn stand. Er wäre schon mehr als ein Dutzendmal um Haaresbreite in den endlos tiefen Abgrund gestürzt, aber das schien seine Begleiter nicht zu kümmern. Und damit hatte er sich abgefunden.
Er würde den Berg besiegen und zwar allein. zu Tode erschöpft aber trotzdem voller Hoffnung schritt der Prinz weiter durch den schneeweissen Nebel der Himmelswolken. Etwas in ihm hegte einen unbändigen Hass gegen diesen Ort. Er wusste, dass er hier noch nie gewesen war, doch etwas war in ihm, dass diesen Berg kannte. Immer
stärker versuchte das Gefühl der Abscheu und Verachtung vor dem Berg ihn anzustecken, doch
die schlummernde Macht in ihm blieb erfolglos.
Plötzlich schimmerte etwas durch die dichte Wolkenmasse hindurch. Ein matter goldener Schein
zeigte dem Prinzen den Weg. Die Macht in ihm schrie auf vor Schmerz, als er dem glanzvollen Licht folgte. Er spürte, dass etwas in ihm im Begriff dazu war auszubrechen. Er hielt den Atem an und blieb stehen. Er wartete darauf, dass etwas geschah, dass diese geheimnissvolle Macht auf ihn übergriff. Doch dieser Moment blieb aus.
Wieder machte er sich daran, dem immer heller werdenden Sonnenschein zu folgen. Dann auf einmal durchbrach der Prinz die Wolkendecke und
warmer Sonnenschein schien auf sein Gesicht herab. Er brauchte eine Weile, sich an die unerwartete Helligkeit zu gewöhnen, doch dann
wurde ihm das Licht immer angenehmer. Ein wohliges Gefühl der Geborgenheit
floss durch seinen Köper. Einen Moment genoss er mit geschlossenen Augen dieses ihm unbekannte Wohlbefinden, dann wandte er sich seiner Umgebung zu. Vor ihm lag der Gipfel des heiligen Berges und dort thronte die prachtvollste Stadt, die er jemals erblickt hatte. Weiss waren ihre
Mauern und glitzerten silbrig im Sonnenschein.
Langsam und von dem Anblick gefangen durchschritt der Prinz das gewaltige Stadttor,
dessen goldene Flügel weit geöffnet waren.
Die Gebäude der Stadt waren in persischer Architektur erbaut, doch schien alles so kunstvoll und verschnökelt. Jedes Haus besaß kunstvoll verzierte Wände und die Türen waren aus kompliziert bearbeitetem Elfenbein gemacht.
Auf jedem Dach schimmerten goldene Ziegel und geöffnete
silberglänzende Fenster gaben Einblick in die
Wohnungen der Einwohner. Plötzlich berührte ihn etwas an der Schulter, gerade als er durch ein offenes Fenster spähen wollte. Wie durch ein Wunder erschreckte er sich nicht und zuckte nicht einmal zusammen, obwohl er die Bewegung keinesfalls vorausgeahnt hatte. Er drehte sich um und schaute in Lazins Gesicht. Der Mann hatte sich verändert. Äusserlich schien er immernoch der selbe zu sein, doch nun umgab ihn eine seltsame Aura der Wärme und Vertrautheit. Er wirkte irgendwie machtvoller. Lazin lächelte den Prinzen an. " Willkommen in meinem
bescheidenen Heim, Prinz von Persien. Willkommen in der Thronenden Stadt des heiligen Berges Abordji," sprach der weissgekleidete Mann freundlich. Er machte eine einladende Geste.
"Ich versprach dir, dich zu meinem Herren führen. Und hier ist er," fuhr Lazin fort. Er machte eine Pause, doch nichts geschah. Dann
erklang seine angenehme Stimme abermals in den Ohren des Prinzen. " Wie du, Prinz von Persien, bin ich mein eigener Herr. Darf ich gestatten, meinen waren Namen zu nennen? Ich bin Ormuzd, Herr der Anesha Spentas und der Yazatas. Nun folge mir bitte, wir müssen über dein Schicksal beraten. " Mit diesen Worten legte Ormuzd ein Schritttempo vor, dem der Prinz nur schwer folgen konnte...

Andrey-Delany
14-09-05, 13:40
...Ihm schossen soviele Fragen durch den Kopf, doch Ormuzds eilende Schritte liesen dem Prinzen keine Atempause. Er eilte durch die prachtvoll verzierten Strassen der Gipfelstadt und schließlich erreichten sie ein besonders auffälliges Gebäude inmitten der prunkvollen Häuser. Es war ein riesiges, von Säulen gestütztes
Gebäude, das dem Prinzen irgendwie an altertümliche Tempel in den Aufzeichnungen seines Vaters erinnerte. Das Dach des Tempels leuchtete in allen Farben des Regenbogens durch zahllose eingravierte Edelsteine, die mit den Ziegeln verschmolzen. Schon von weitem erkannte der Prinz verschnökelte Muster aus meisterlich bearbeitetem Marmor an den Säulen des Tempelgebäudes und das große goldene Tor blendete ihn durch die Sonnenspiegelung. Er konnte nur schwerlich auf dessen oberfläche einen kunstvoll bearbeiteten Löwenkopf, Hundekopf und in der Mitte des Tores, wo die Tore sich teilten, einen besonders prachtvollen Hahnenschädel erkennen. Der Prinz hob seinen Kopf und ihm wurde ein gewaltiger, mosaikbesetzter Zwiebelturm mit goldener Krone gewahr. Eine gewaltige Treppe, deren Boden mit Silber bestrichen war, führte herauf zu der Tempelanlage, die das Zentrum der Gipfelstadt zu sein schien. Ormuzd hatte angehalten, um den Prinzen den Anblick dieses unglaublich prachtvollen Tempelgebäude geniessen zu lassen.
Ein eitles Grinsen umspielte seine Mundwinkel.
" Wir müssen weiter ," sagte er plötzlich. " Wir sind schon spät, " fuhr er fort und eilte mit diesen Worten die Treppen zu dem riesigen Gebäude hinauf. Der Prinz beeilte sich, um nicht zurückzufallen und schloß schließlich wieder zu Ormuzd auf. Kurz bevor sie das Tor erreichten,
machte Ormuzd eine kaum wahrnehmbare, schnelle
Bewegung mit seinen Händen und der goldene Hahn teilte sich, die mächtigen Flügel stoben knirschend auseinander. Mit weit ausgreifenden Schritten lief Ormuzd den mit kunstvoll bearbeiteten Goldbüsten gesäumten Gang entlang.
Er schien es sehr eilig zu haben, dachte sie der Prinz. Was war geschehen, wovon er nichts wusste
und vor allem, wer zur Hölle war Ormuzd. Er folgte dem eilenden Ormuzd bis vor eine elfenbeinerne Flügeltür, in der zwei eingravierte Stiere in der Mitte die Höner mit einander kreuzten. Wieder machte der weissgekleidete Inder eine leichte Handbewegung
und die die goldenen Flügel schwangen auf. Der
Prinz starrte in eine prunkvolle Halle, an deren Wänden überall exotische und kunstvoll verzierte
Waffen hingen. In der Mitte der Halle befand sich eine riesige Tafel aus weissem Holz, die einen Kreis beschrieb, in der Mitte aber ein gähnendes Loch im Holz lies. An diesem seltsamen Tisch saßen zweifelslos die mächtigsten Krieger und einflußreichsten Herrscher ganz Asiens, wie der Prinz unschwer erkennen konnte. Ormuzd unterlies eine Begrüßung der Anwesen, sondern machte eine einladende Handbewegung in die Richtung des Prinzen und erhob seine Stimme:" Dies ist der Prinz von Persien, der Bezwinger des Dahakas, in dessen Brust zwei Seelen wohnen." Die Blicke der Männer, die den Prinzen regelrecht aufspießten, war voller Misstrauen.
" Nun lasst uns das vollbringen, wozu wir hier zusammen gekommen sind. Lasst uns über sein Schicksal richten," fuhr Ormuzd fort und führte den Prinzen an einen leeren Platz an der Tafel.
Die Worte des Inders erfüllten den Prinzen mit großen Unbehagen. Wer waren diese Menschen, dass sie über sein Leben entscheiden durften?...

MasterAngel88
14-09-05, 20:13
Nicht schlecht her Specht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Bis auf 2,3 Fehler und ein paar dinge die mich "verwunderten" oder unlogisch fand...aber naja, geschichtlich natürlich Top...bist naürlich mal wieder so fies und machst bei Spannenden Situationen Stop....Bravo, und weiter so!

Andrey-Delany
24-09-05, 07:16
...Ormuzd führte nun den Prinzen zu seinem Platz an der Tafel und er setzte sich schließlich zu der Rechten des weissgekleideten Inders. Schritte waren zu höen, doch der Prinz musste sich nicht umschauen, um ihren Ursprung zu ersuchen. Es hatten sich wohl Wachen hinter den prunkvollen Säulen dieser Halle verborgen, die nun hinter ihm
Stellung einnahmen. Was ging hier vor?
Ormuzd erhob seine Stimme erneut:" Ich vertrete weiter die Meinung, dass wir ihn gegen Mithocht ausziehen lassen müssen. Auch wenn er dem persischen Reich schon viel Unglück gebracht hat, so hat er trotzdem schon oft seinen Heldenmut und sein Bestreben für das Gute auf dieser Welt unter Beweis gestellt. " Plötzlich
fuhr ein Ratsmitglied auf. Er war von recht schmaler und kleinwüchsiger Statur, doch der Mann strahlte eine unglaubliche Entschlossenheit aus. Solch seltsame mandelfömige Augen, wie die seinen, die nun Ormuzd zornig anblickten, hatte der Prinz noch nie gesehen. " Vergiss nicht, Herr, in ihm der Geist des Ahriman. Er vergiftet seine Seele und lässt ihn schlimme Dinge vollbringen. Wer kann uns garantieren, dass er den Dschinn wirklich vernichtet und sich ihm nicht einfach als Werkzeug bedient? ," sprach er mit einem unüberhöbaren wütenden Unterton. " Er hat den Dahaka vernichtet, Jiu Lin. Er weiss seine inneren Dämonen zu bekämpfen...," antwortete Ormuzd, wurde aber wieder von dem Mann Namens Jiu Lin unterbrochen. " Aber hat er denn nicht auch den Sand der Zeit befreit und ihn für seine Zwecke missbraucht? Hat er nicht das Gefüge der Zeit ins Chaos gestürzt, nur um sein eigenes Leben zu retten? Ich glaube, das ist jawohl Beweis genug für seine bösartige Natur," schnaubte er zornig. " Diese Taten waren nicht seine Absicht. Er war Opfer einer Intrige,
die einem Diener des Mithocht entsprang. Natürlich wohnt der Geist Ahrimans auch in ihm,
aber auch dieser verspürt einen unbändigen Zorn gegen seinen verräterischen einstigen Diener.
Ahriman hat sein ganzes Reich an ihn verloren.
Und nur deswegen kam der Gott der Finsternis in
die Welt der sterblichen, er floh vor seinem eigenen Diener! Er ist zwar unser Feind, doch wenn wir die neue Ordnung, die Mithocht im Begriff ist, in die Welt zu bringen, nicht zerstöen, wird es ein viel schlimmeres Ende nehmen. Was ist dir lieber, Jiu: Das alte Gleichgewicht oder das Chaos, welches Mithochts
Machtanspruch mit sich bringt?," schmetterte ihm Ormuzd entgegen. Der Prinz wusste, dass nurnoch dieser Mann zwischen ihm und seinem sicheren Tod stand. " Ormuzd, du selbst solltest doch am besten wissen, dass man Böses nicht mit Bösen
besiegen kann. Ich bin dein Kind, wie wir alle.
Wir sind dankbar, dass du uns Zuflucht in diesen schlimmen Zeiten gewährst, aber diese Lösung kann nicht dein Ernst sein! Der Prinz muss sterben und Ahriman mit ihm!," donnerte Jiu Lin.
Der Streit der Beiden war im Begriff zu eskalieren. Doch da breitete sich Ruhe auf Ormuzds Zügen aus. Er lächelte. " Jiu Lin, der Prinz von Persien ist auch kein gewöhnlicher Edelmann. Er ist Astvat-ereta, der dritte Saoshyant. Er wird Frasho-kereti entfesseln. Du darfst ihn nicht töten, " sagte Ormuzd in ruhigem Ton. Plötzlich machte sich eine nervöse Stimmung unter den anderen Ratsmitgliedern breit. Sie tuschelten leise und warfen dem Prinzen zweifelnde Blicke zu. Was hatte das alles zu bedeuten? " Nagut, Ormuzd ," begann Jiu Lin von neuem, er schien diesmal sehr viel beherrschter. " Du lässt mir keine andere Wahl, Herr. Wenn er Astvat- ereta ist, dann wird er mich in einem Schwertkampf besiegen. Hiermit fordere ich den Prinzen von Persien zum Zweikampf bis zum ersten Blut!" Die letzten Worte hatte er laut gerufen. Ormuzd lächelte zufrieden. " Wie du willst, das ist dein gutes Recht. Aber nimmt er überhaupt an? ," fragte der
Mann in Weiss und wandte sich dem Prinzen zu.
Alle Augenpaare waren nun auf ihn gerichtet.
Was sollte er tun? Bevor der Zweifel ihn beeinflussen konnte, fasste der Prinz einen Entschluss. " Ja, ich nehme die Herausforderung an. Wenn du gewinnst, liegt mein Schicksal in deinen Händen, Jiu Lin. Aber wenn ich gewinne,
bin ich frei," sprach der Prinz entschlossen.
" So soll es sein ," bestätigte Jiu Lin mit einem triumphierenden Grinsen."Morgen beim ersten Licht der Sonne treffen wir uns in der Arena des Krieges. Möge der bessere Gewinnen ,"
fuhr er fort. Beifall ertönte nun im ganzen Raum. Ormuzd maß den Prinzen nun mit dem
gleichen zweifelhaften Blick, wie es vorher die Ratsmitglieder getan hatte. Er brauchte jetzt keine Ruhe, obwohl der Aufstieg ihm eigentlich alle Kräfte hätte rauben sollen. Er brauchte
Training, denn der morgige Tag würde über sein Leben entscheiden. Oder über seinen Tod...

MasterAngel88
24-09-05, 16:26
Gut gut,
Find es zwar etwas merkwürdig das die beiden jetzt kämpfen müssen um das zu entscheiden aber naja, du schreibst die Kämpfe ja klasse!
..."Astvat- ereta" sollte das so sein ?...wenn ja...wie soll man das denn aussprechen ???...lol..
Naja.....bin schon auf den Kampf gespannt...

Andrey-Delany
25-09-05, 06:54
Schau ma in der persischen Mythologie nach, da wirst du es finden http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
28-09-05, 11:57
Als die Ratsmitglieder sich erhoben, da die Sitzung nun ein Ende gefunden hatte, hielt Ormuzd den Prinzen mit einer eindeutigen Geste auf und bedeutete ihm, zu warten. Als alle Ratsmitglieder die prunkvolle Halle verlassen hatten, drehte sich Ormuzd zu dem Prinzen. " Dir ist hoffentlich klar,
dass ich dir in deiner Lage nicht helfen kann. Das
morgige Duell zwischen dir und Liu Jin ist ganz allein dein Kampf. Wenn du ihn verlierst, ist alles verloren. Wenn du stirbst, wird etwas schreckliches geschehen. Etwas, das nicht passieren darf," sprach er mit ernster Stimme.
Nach einer kleinen Pause fuhr er fort. " Ich will dir nichts vormachen, Jiu Lin ist zweifellos der beste sterbliche Krieger, den ich ja bei der Arbeit bewundern konnte. Und du musst wissen, ich bin schon recht alt. " Bei den letzten Worten umspielte ein ungewohnt schelmisches Lächeln seine Mundwinkel. " Du hast keine Chance gegen ihn, nicht die Geringste. Ich weiss über deine meisterlichen Fertigkeiten bescheid, aber mit seiner Perfektion kannst du dich nicht messen. Du hast nur eine Chance gegen ihn. Du musst auf seine Weise gegen ihn Krieg führen, " fuhr er fort. " Was meinst du damit?,"
fragte der Prinz verwirrt. Seit Lazin ihm seinen
wahren Namen offenbart hatte, wirkte der Inder irgendwie seltsam. Auf eine kuriose Art sogar erhaben. " Jiu Lin entstammt dem Kaiserreich China. Er ist halb Japaner und halb Chinese. Diese asiatischen Völker praktizieren die Sun Tsi, was soviel wie die Kunst des Krieges bedeutet. In diesen Lehren ist von allerlei taktischen Rafinessen die Rede, doch ein wichtiges Element haben diese Gemeinsam: Die Täuschung. Du musst Jiu Lin etwas vorgaukeln. Bring ihn dazu, dich zu unterschätzen oder tue etwas unerwartetes, was ihn überrascht. Denn genauso wird er kämpfen und am wenigsten erwartet er von einem persischen Prinzen, diesen Stil zu kopieren. " Langsam begriff der Prinz.
Er sollte Jiu Lin mit seinen eigenen Waffen schlagen. " Ich verstehe ," antwortete er schließlich. Plötzlich schoss ihm die Aussage durch den Kopf, als Ormuzd von Jiu Lin als sterblichen Krieger sprach. " Wer bist du, Ormuzd?," fragte er bestimmend. " Du bist kein Mensch, soviel weiss ich. Doch was bist du? "
Ormuzd lächelte schwach. " Willst du die Antwort wirklich höen? ," fragte er beschwöend. " Ja,"
gab der Prinz entschlossen zurück. " Nagut ," sagte Ormuzd und seufzte tief. " Ich bin Ormuzd, manche Menschen nennen mich auch Ahura Mazda. Ich bin das, was ihr einen Gott nennt." Für einen Moment stockte dem Prinzen der Atem. Ormuzd fuhr schließlich fort. " Ich bin der Schöpfer eurer Welt, sowie Ahriman der Schöpfer der Unterwelt ist. Die Anesha Spentas und Yazatas sind meine Diener. Gute Geister, die meinen Einfluss auf eurer Welt stärken. Und in
deiner Brust wohnt mein Negativ, mein Gegenpol. Ahriman, der Herrscher der Unterwelt." Langsam fand der Prinz seine Fassung wieder. " Aber wie konnte er in mich eindringen? Und warum? Was ist geschehen? ," fragte er Ormuzd. " Lass es mich dir erklären. Ahriman war der uneingeschränkte
Herrscher über sein Reich. Doch einem seiner Diener waren seine Methoden nicht grausam genug.
Dieser Diener war Mithocht, der Herr des Zweifels. Er scharte viele Erzdämonen um sich und führte Krieg gegen Ahriman in seinem eigenen Reich. Darauf war der Herr der Finsternis nicht vorbereitet und so floh er. In die Welt der Sterblichen. Dort glaubte er, Mithocht für immer entkommen zu sein. Doch dieser wandelte von nun an in der Gestalt des bösartigen Dschinns Jazir in der Welt umher, um seinen Herren ausfindig zu machen. Und den fand er, in dir. Den Rest kennst du. " Der Prinz war verblüfft. " Woher wisst ihr von Farah?, " fragte er neugierig. " Nunja, sie ist meine Dienerin. Sie ist kein Mensch, Prinz. Sie ist eine Anesha Spentas, ein guter Geist. Sie sollte dich vor dem inneren übel Ahrimans
beschützen. Doch auch ihre Macht ist begrenzt und so kam sie in Gefangenschaft," sprach Ormuzd und wandte sich zum Ausgang. " Ist sie hier ?,"
fragte der Prinz voller Hoffnung. Ein strahlendes Lächeln erschien auf Ormuzds Zügen.
" Ja. Aber nun ist es Zeit, dass wir dich für deinen morgigen Kampf vorbereiten. Du wirst sie dannach sehen können...wenn du es überstehst..."

MasterAngel88
28-09-05, 13:40
Wow, klasse, ich bin richtig baff.
Klasse muss sagen damit hätte ich nicht gerechnet, bist eben immer wieder für eine überraschung gut.
Also..Spitze, mach weiter so!

J.J.J
29-09-05, 10:44
Wow du hast echt Vortschitte gemacht. Ich weiss nur nicht, ob es wirklich sinnvoll war Gott mit einzubeziehen....aber das wird sich noch zeigen, ich hoffe in der BALDIGEN Fortsetzung http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
30-09-05, 05:06
Es ist nicht Gott. Es ist das, was man in der persischen Religion als Gott bezeichnet. Was ich draus mache, muss dass nicht 1 zu 1 umsetzen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

J.J.J
30-09-05, 13:36
Na hoffentlich doch (kopieren nicht erlaubt bei einer Geschicht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif) aber trozdem missfällt mir der Gedanke das ein weiterer Unsterblicher dazu gekommen ist, dazu noch mit "Engeln". Naja du wirst die Lage sicherlich zufridenstellend meistern (geschwollener wollte ichs nicht schreiben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif) und BALD weiter schreiben
Ach ja mein Acc. wurde gelöscht, daher bin ich nicht mehr dein bengel (ich schätze du weisst wovon die rede ist) S 5 hatte ja prob.

Andrey-Delany
01-10-05, 06:16
keine Engel, das sind nur gute Geister verdammt. Ohne den ganzen Engel-Kitsch, schau dir ma die persische Mythologie an, dann weisst du auch, wovon die Rede ist.

schade, mir gefiel der Gedanke, dein Meister zu sein http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

J.J.J
01-10-05, 06:48
Na gut dann halt gute Geister...im Moment kommt es bei mir aufs gleiche heraus, wird sich aber noch zeihgen ob es so bleibt, da du ja schon sicher weisst wie es weiter geht und du schon am schreiben bisthttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif und ich habe übrigens 0,00000 Ahnung von der persischen Mythologie...
villleicht wäre es nicht schlecht, wenn in der Geschichte die "gut-böse-Grenze" verschleiert ist und nicht wie in manchen Klassischn Roman gut ist gut böse ist böse.

Andrey-Delany
01-10-05, 12:13
wirst schon noch sehen ^^

Andrey-Delany
04-10-05, 12:34
...Ormuzd marschierte plötzlich ohne ein Wort los.
Das göttliche Wesen schien den Prinzen nichtmal mehr zu beachten, doch dafür gab es noch nicht einmal einen Anlass. Doch dann verstand der Prinz und fasste sich für seine dumme Gedanken an den Kopf. Schnell folgte er Ormuzd auf seinem Weg. Ohne sich zu ihm umzudrehen oder seine Schritte zu verlangsamen brach er das Schweigen zwischen den Beiden. " Ich habe damit gerechnet, dass Jiu Lin so auf dich reagieren würde, auch wenn ich auf seine Vernunft gehofft hatte. Ich habe schon Vorkehrungen für dein kurzes Training getroffen, Meister Cao Cao wird euch unterrichten. Er ist der beste Lehrer in der asiatischen Kampfkunst, den ich hierher bewegen konnte. Sei ein aufmerksamer Schüler und verärgere ihn nicht. Er ist ein mächtigerer Gegner als es den Anschein hat und genau so eine Erscheinung sollst du auch Jiu Lin bieten. " Mit diesen Worten betraten sie einen großen, aber seltsamerweise schmucklosen Raum. Der Prinz hätte nie erwartet, dass auch nur ein Zimmer der unzähligen in diesem Tempel nicht mit mehreren Ornamenten und religösen Symbolen geschmückt wäre. Doch diese kleine Halle war so etwas. Wie ein Kieselstein unter vielen Diamanten, dachte sich der Prinz. Dieses Zimmer musste extra für sterbliche Besucher eingerichtet worden sein, vielleicht war die Halle auch nur für den asiatischen Lehrmeister hergerichtet worden, von dem Ormuzd nur in höchsten Tönen sprach. Als er
den Fuß in den Raum setzen wollte, hielt ihn Ormuzd abrupt zurück und maß ihn eines strengen Blickes. " schmutzige Stiefel sind in dem Dojo von Cao Cao verboten, also zieh sie aus. Keine Angst, du wirst sie hier nicht brauchen," sagte er und trat ohne ein weiteres Wort aus der Tür
der Halle, die sich wie von Geisterhand hinter ihm schloss. Der Prinz erkannte jetzt erst, dass der Raum den Ormuzd als Dojo bezeichnet hatte,
zur Gänze mit weichen hell beigen Matten ausgelegt war. an den Wänden bildeten hölzerne Säulen ein riesiges Rechteck und am anderen Ende des Raumes entdeckte der Prinz eine komplizierte Konstruktion, die einem einzigen Schwert als Waffenständer diente. Als er sich seiner schweren Lederstiefel entledigt hatte, ging er langsamen Schrittes zu dem Schwert hinüber. Als er der Waffe immer näher kam, bemerkte er die ungewöhnlich schmale und sehr leicht gebogene Klinge. Ein Parrier konnte er nicht entdecken, nur eine dünne sechseckige Metallscheibe schien der Hand als Schutz zu dienen, die dieses Schwert führte. Behutsam, als könnte die Waffe bei der kleinsten Berührung zerbrechen, zog der Prinz das fernöstliche Schwert aus der Holzscheide und führte einige Probehiebe. Es war besser ausbalanciert als jeder Säbel den er je geschwungen hatte und mit einem Blick auf die Klinge erkannte der Prinz eine perfektes Exemplar und erkannte die tödliche Schärfe seiner Schneide. Mit dieser Waffen liesen sich seine persischen Säbelkampftechniken nur schwerfällig ausführen, er musste eine andere Art finden, diese exotische Waffe zu führen. Der
Prinz hielt mitten in der Bewegung inne, als ein Klatschen ertönte. Er versuchte die Richtung auszumachen, aus der das Geräusch kam und machte schließlich eine der vielen Holzsäulen aus. Langsam und mit erhobenem Schwert schlich er zu
der vermeintlichen Quelle des Klatschens. " Du kämpfst gut, Prinz von Persien ," erklang eine Stimme mit fernöstlichem Akzent. " Wer bist du?,"fragte der Prinz fordernd, während er sich weiterhin lautlos der Säule näherte. " Das ist unwichtig. Viel wichtiger ist, was ich aus dir mache ," erwiederte die Stimme. Dann war der Prinz so nah an der Säule, dass er einen Angriff starten konnte. Er machte einen blitzschnellen Schritt um die Holzstütze herum und griff dort an, wo er den Sprecher vermutet hatte. Doch da war nichts. " überrascht ?," höte er urplötzlich direkt hinter sich die Stimme. Er fuhr herum und verwandelte die Drehung in einen gewaltigen Hieb, der seinen Gegner in zwei Teile spalten sollte. Doch wieder ging seine Attacke ins Leere und der Prinz verlor das Gleichgewicht. Er stolperte vorwärts und konnte grade noch seinen Sturz abfangen, doch der Schwung seines eigenen Angriffs lies ihn weitertaumeln. Plötzlich spürte er die nur zu bekannte Kälte von scharfem Stahl in seinem Nacken...

Andrey-Delany
06-10-05, 09:56
ohne Kritik gibts keine Fortsetzung *zu J schiel*

Aber auch andere dürfen gern ihre Meinung über das Geschriebene kundgeben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

J.J.J
06-10-05, 10:07
Wow, das ist eine super Fortsetzung, mit nur einem kleinen Makel, weiter abr nicht schlimm. Vorallem hat du in diesem Abschnitt ide Spannung sehr gut aufgebaut...und im richtigen Moment aufgehöt zu schreiben...wie immer natürlich http://forums.ubi.com/images/smilies/51.gif http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
und ich hoffe das deine Fortsetzung sehr bald kommt....

Tristan_129
06-10-05, 10:33
Hey die Namen erinnern mich irgendwie an Dynasty Warriorshttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_confused.gif

MasterAngel88
06-10-05, 13:48
Interessant, interessant...
Hass natürlich glänzend geschrieben!
Ich bin gespannt wie du nun die Asiatische Kampfkunst reinbringst http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif nachdem bisher ja nur die Persische vorkam und das ja mehr ein Kleveres Haudrauf war.
Nun muss der Prinz wohl viel Eleganz und Geschick zeigen...lol.
Weiter so, auf deine Fortsetzung bin ich sehr gespannt!

Andrey-Delany
06-10-05, 14:50
Da hast du wohl recht, Tristan http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
09-10-05, 08:45
...In einer blitzschnellen Bewegung täuschte der Prinz ein Ausweichmanöver nach vorne vor und lies
sich aber zur Seite fallen. Er spürte den scharfen Luftzug des Angriffes hinter sich haarscharf an seinem Ohr vorbeiziehen und rollte sich schließlich auf dem Boden ab, dass er wieder festen Stand bekam. Doch als er sich in die Richtung des Angriffes wand, war niemand zu sehen.
Aus den Augenwinkeln erkannte er einen lautlos huschenden Umriss, der kaum wahrnehmbar durch die Schatten der Säulen schlich. Plötzlich war
die Gestalt verschwunden und der Prinz hielt nervös Aussschau nach allen Seiten. " Wenn du mir Auge in Auge gegenüberstehen kannst, werde ich dich unterweisen. Also streng dich mal ein bisschen an, ich hatte von dem König der Klingen
eigentlich etwas mehr erwartet ," ertönte die Stimme mit einem unverkennbaren spöttischen Unterton. Irgendwie kam ihm die Art diese Stimmlage bekannt vor, irgendwo hatte er sie schon einmal gehöt. Doch er konnte sie nicht zuordnen und so konzentrierte er sich nun vollkommen auf seine Umgebung. Mit einem Mal spürte er einen heissen Atem im Nacken. Reflexartig fuhr der Prinz herum und schwang das
schmale Schwert. Er erkannte nur, wie sein Gegner ihm nun seinerseits den Rücken zuwandte und blind mit seiner Waffe den Hieb des Prinzen parrierte. Sofort folgte ein Stich des Prinzen, der genau zwischen die Schulterblätter des Mannes zielte. Doch die Klinge zerschnitt nichts weiter als die Luft. Wie aus dem Nichts heraus krachte etwas in den Magen des Prinzen und lies ihn nach hinten stürzen. Er schaffte es noch, sich abzurollen und kam wieder auf die Beine.
Da stand wieder der Mann, ihm den Rücken zugewandt. " Persien ist wohl kein Land der Schwertkämpfer, wenn du als ihr Bester gilst ," spottete er. Doch der Prinz hielt seine Wut im Zaum. Er wusste, dass er die Aufgabe nur meistern konnte, wenn er sich beherrschte und absolut unter Kontrolle hatte. Dann kam ihm eine Idee. Er stürmte mit vorgetäuschtem Zorn auf den
Mann zu, als wolle er ihn aufspießen. Doch kurz vor ihm sprang er ab, vollführte einen Salto über den Mann drüber und lies seine Klinge in einer komplizierten Kreisbewegung nach unten fahren, damit der Mann nur in seiner derzeitigen Position abwehren konnte. Dabei vollführte er eine Schraube, dass er seinem Gegner gegenüber aufkam. Doch er blieb nicht auf den Füßen und so hatte er die Klinge des Mannes wieder an seiner Kehle. Doch er hatte ihn gesehen. während des Saltos hatte er seine Augen gesehen. " Ich hätte nicht gedacht, dass du das schaffst ," sagte der Mann und zog sein Schwert zurück. " Aber lass dich nicht täuschen. Die richtige Arbeit liegt noch vor uns."...

MasterAngel88
09-10-05, 17:41
Super,er kennt die Person also ? Mal sehen wer das sein soll...AAH! ich hab ne Ahnung..*hehe*.
Dann mach mal weiter!

J.J.J
27-10-05, 10:42
ganz gut nur ein paar Kleinikeiten aber ansonsten sehr gut geschrieben aber warum lässt du uns immer sooooo lange warten???

Andrey-Delany
31-10-05, 09:58
sry war in New York und nun gibbet Schulstress

J.J.J
31-10-05, 10:38
Nun ja da bist du nicht der Einzige http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
ich hoffe nur die Schule hält dich nicht alzulange auf Trab. Warum warts denn du überjautp in New York, Ferien?

Andrey-Delany
31-10-05, 14:04
genau deswegen...war übrigens cool, kannst mir übrigens auch mal deine icq nummer geben per pn ^^

J.J.J
01-11-05, 14:12
icq? ich besitze das Ding nicht...ich hoffe dir genügt die msn Adresse.

MasterAngel88
01-11-05, 16:56
by the way... nach langer pause wegen Aufenthalt in New York...wann gehts denn weiter *g*.
Dort Ferien? Was macht man den in den Ferien in New York?
lol...wärst ein paar Kilometer weiter nach unten "geflogen" hättest mich besuchen können.

Andrey-Delany
02-11-05, 11:27
bin wieder zurück, aber ich muss viel für Schule und eine andere Geschichte tun, mit der ich bei nem Wettbewerb mitmachen will.

MasterAngel88
02-11-05, 14:40
Ahja, aber so in ein 2 Wochen, oder?
Ansonsten viel Spass bei dem Wettbewerb. Und Glück...*grins*.

J.J.J
06-12-05, 14:28
Hmmm also du lässt dir eindeutig sehr viel Zeit mit dieser Story...wann geht es endlich weiter?

Andrey-Delany
07-12-05, 06:41
ich sage dazu nur: neues Jahr, neues Glück http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

princess-o-p
07-12-05, 12:24
Meine Fresse, das hat Tage gedauert bis ich die ganze Geschichte gelesen hatte...Aber:
Hammer!!! Während der Geschichte hast du dich deutlich entwickelt, das ist gut. Klar, nicht immer fehlerfrei...aber ich bin gespannt. Sind ja bald Ferien, dann kannst du noch weitere 8 Seiten schreiben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

J.J.J
07-12-05, 13:32
Hmm das würde bedeuten dass du erst nächstes Jahr weiterschreibst....naja bis dahin werd ich mir wohl die Zeit mit dem neue PoP Spiel vertreiben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
08-12-05, 07:20
das bedeudet es garnicht, es ist nur deine Interpretation meiner Aussage http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Keksus
08-12-05, 07:27
Wenn irgendjemand die Geschichte mal als Textdatei uppen würde damit ich sie mir ausdrucken kann würd ich mir die auch mal antun.

Andrey-Delany
08-12-05, 08:14
kannst doch alles in word einfügen :P

Keksus
08-12-05, 08:18
Ach...da muss ich schon wieder so viel machen ^^
Ich mach das doch schon bei der FOrenstory ^^ Ausserdem bin ich zu faul und bekomm ja bald T2T -> Keine Zeit http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey-Delany
08-12-05, 12:11
sonst kommst du aber nicht in den Genuss http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

prinzschwert
14-12-05, 16:20
hallo

wollt ihr euch meine fortsetzung nach ttt durchlesen, dann los. vorabgesagt, ich habe das spiel noch nicht aber ich habe gehöt das er sterben soll, wenn das eintreffen sollte habe ich folgende story für den 4 teil der trilogie.

zieht in euch rein: http://forums.ubi.com/images/smilies/51.gif erinnert ihr euch noch an sands of time,alles was der prinz getan hat, hat spuren hinterlassen, (soweit-korrekt), dann müsstet ihr ja auch bemerkt haben, dass der prinz beim baden mit farah, naher mit ihr schläft (sex-hat). doch der prinz hat ja zum schluss diesen kompleten zeitabschnitt zurückgespult. also ich denke die story so weiter: nach sot wird farah plötzlich ungewolt schwanger, keiner weis warum, doch der prinz hat nicht alle seine spuren mit dem sand der zeit rückgängig gemacht. farah ist schwanger von ihm. (ERKLÄRUNG, klingt ein wenig freky:der prinz wurde von der zurückspulung der zeit in allen fällen ausgeschlossen, allso müssten ja auch all seinem organismus entsprunen flüssigkeiten vom sand der zeit nicht beeinflusst worden sein. d.h. dass der samen des prinzen in farah keimt, ohne dass dieser es weis.)farah bringt das kind zur welt. dieses kind (EIN-JUNGE) besitzt seit geburt an ein seltsames mahl (Zeichen)auf der linken brust dort wo das herz sclägt, dieses zeichen ist ein ....... .farah bekommt von verschiedenen mystikern ihres wohnortes gesagt, dass ihr kind dieses mahl nicht umsonst trägt, die mystiker sagen ihr dass dieses kind das zeichen eines nicht lebendigen kindes trägt, es ist zwar aus fleisch und blut, doch soll es auf erden wie ein schatten wandeln. farah berücksichtigt die ,meinung der mystiker nicht, diese sagten ihr nemlich dass sie dieses kind weggeben sollte und zwar an eine mit dem teufel im bunde stehende hexe, den nur sie allein, nach meinung der mystiker, in der lage das unglaublich böse in diesem kind zu konntrollieren. doch farah kann ihre mutterinstinkte nicht überwinden da der kleine junge so verdammt süß und nidlich ist dass farah alle meinungen um sich herum vergisst. sie entschlisst sich aufgrund von ketzungen dafür mit ihrem neugeborenm wieder nach azad, dem königreich ihres vaters, zurück. doch das gerücht von der geburt des personifizierten bösen spricht sich schnell rum. doch farah gelingt es, das ihr baby unerkannt bleibt.......

FORTSETZUNG FOLGT
und wagt es ja nicht diese, meine geschichte weiterzuschreiben, denn es würde sowieso nichts nützen, denn ich habe die vorlage vor mir liegen und kann euch nur sagen dass es noch viel besser weitergeht.

auch die ubisoft mitarbeiter solten aufpassen denn die story hat es in sich. (KEIN SELBSTLOB; WURDE MIR MEHRFACH BESTÄTIGT) DANGER!!!!!

MasterAngel88
14-12-05, 22:00
@Andrey-Delany = Schade das du erst im neuen Jahr weiter schreiben wirst. Aber ich zumindest freue mich sehr drauf! Weiter so.

@prinzschwert = Hmm... Also mich hasst du noch nicht so richtig überzeugt, und wenn du ein wenig mehr auf deine Rechtschreibung achten würdest...
Es ist nicht soooo schlimm, aber es würde sich besser lesen lassen. Ansonsten, wäre es vielleicht besser wenn du es etwas mehr "dramatischer" schreiben würdest, aus der Sicht von der Prinzessin z.B. Denn so wie du es jetzt machst, so erzählt was denn so passiert ist nicht so toll, es würde mehr Spannung und Persöhnlichkeit reinbringen. Nur eine Art Anregung...

M.f.G. Master Angel

Andrey-Delany
16-12-05, 06:57
Das was du erzählst klingt nach einem historischen Bericht...und wieso sollte denn aus dem Kind, das einem normalen männlichen Samen entsprang, eigentlich etwas böses werden? deine theorie, warum farah überhaupt schwanger wird, ist sehr unlogisch, denn die Geschehnisse in SoT haben alle nie stattgefunden, der Prinz allein wurde nicht daraus getilgt, es entstand eine komplett neue Zeit, die durch den Tod des Visirs herbeigeführt wurde...also mich überzeugst du damit garnicht, finde es arg klischeehaft und ziehmlich an den hanebüchen

princess-o-p
17-12-05, 15:02
Originally posted by MasterAngel88:

@prinzschwert = Hmm... Also mich hasst du noch nicht so richtig überzeugt, und wenn du ein wenig mehr auf deine Rechtschreibung achten würdest...
Es ist nicht soooo schlimm, aber es würde sich besser lesen lassen.

M.f.G. Master Angel



*räusper* siehe deine Rechtschreibung? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Keksus
17-12-05, 15:03
Hat sich mittlerweile mal jemand die freizeit genommen und die Story in eine Textdatei geschrieben und formatiert? ^^
Bin zu faul das selber zu machen ^^

princess-o-p
17-12-05, 15:08
O man, ich habe mir auch die Mühe gemacht, es 8 Tage lang zu lesen, das schaffst du schon *daumenhoch*

Keksus
17-12-05, 15:22
nö ^^ dagegen weiger ich mich strikt ^^
Ich warte mal ab ^^ Vieleicht machts ja doch irgendjemand ^^

MasterAngel88
17-12-05, 15:36
Originally posted by princess-o-p:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by MasterAngel88:

@prinzschwert = Hmm... Also mich hasst du noch nicht so richtig überzeugt, und wenn du ein wenig mehr auf deine Rechtschreibung achten würdest...
Es ist nicht soooo schlimm, aber es würde sich besser lesen lassen.

M.f.G. Master Angel

*räusper* siehe deine Rechtschreibung? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif </div></BLOCKQUOTE>

Lol...ja ne? http://forums.ubi.com/images/smilies/88.gif Ich rede vom richtig schreiben. Das gross und klein Geschreibe ist so wieso blöde. Ich lebe hier in der Dom. Rep. da wird Spanisch gesprochen und im Englischen genauso. Da wird nichts Gross geschrieben, ausser eben Eigennamen, Städte, Länder und am Anfang vom Satz.
Ja, wie auch immer... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif.

<span class="ev_code_YELLOW">EDIT: Ausserdem, Ich will ja auch keine "Story" schreiben das ich richtig schreiben müsste </span> http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-wink.gif

@keksus
Vielleicht macht sich ja jemand, oder der Autor selber, sich die Mühe und packt das ganze in eine Datei wenn er es zu Ende schreibt.

Andrey-Delany
18-12-05, 15:55
da muss der Autor ma schauen, ob er das macht http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Keksus
18-12-05, 15:57
Da kann sich der Author jetzt Zeit lassen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
Bin momentan mit "Babylon Phoenix" und AvP - Band 3 beschäftigt http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey-Delany
03-01-06, 09:52
...Die folgenden Stunden verbrachte der Prinz mit einer sehr harten, ihm aber unbekannten Form des Schwertkampftrainings. Im Hinblick auf den bald bevorstehenden Kampf und die wenige Zeit, die ihm für das Erlernen dieser neuen, ihm fremdartig erscheinenden, Kampftechnik zur Verfügung stand, fügte er sich den Anweisungen seines Lehrmeisters vollkommen. Er lernte in kürzester Zeit verschiedene Techniken des Katana, wie Meister Cao Cao das seltsam geformte Schwert nannte und auch eine ihm vollkommen neu erscheinende Art des waffenlosen Kämpfens, die sich als weitaus effizienter herausstellte, als der Prinz erwartet hatte. Durch die damit verbundene Meditation erlangte der Prinz im Kampf eine höhere Ebene der Konzentration und verbesserte somit seine Stärken oder glich seine Schwächen aus. Er erlernte eine ganz neue Form des Kämpfens, die auf Täuschung basierte, welche darauf abzielte, seinen Gegner zu einer Fehleinschätzung seines Könnens zu verleiten.
Doch die übungen gingen nicht spurlos an seinem Köper vorüber, sie verlangtem dem Prinzen alle seine Kräfte ab und brachten ihn oft an die Grenze der totalen Erschöpfung.
Schließlich überreichte Cao Cao seinem Schüler einen Kampfstab aus Holz, der, wie der Meister erklärte, Bo genannt wurde. " Doch er ist kein gewöhnlicher Kampfstab, mein Schüler," erklärte der Meister dem Prinzen. " Er birgt ein Geheimnis ." Plötzlich fuhr die Hand von Cao Cao in einer blitzschnellen Bewegung über das obere Ende des Bos und zog ein Katana aus dem vermeintlichen Kampfstab. " Täuschung hat viele Gesichter ," sagte er zufrieden und lächelte den etwas verdutzen Prinzen freundschaftlich an.
Dann erhob der Meister das Schwert und spannte seine Muskeln. " Verteidige dich, wenn du kannst, " sprach Cao Cao in einem befehlenden Ton und griff ohne weitere Vorwarnung an. Das Katana durchschnitt in kreisenden Bewegungen die Luft und bemühte den Prinz, die stetigen und komplizierter Angriffsmanöver seines Meisters abzuwehren. Doch der ausgehölte Bo hielt den kraftvollen Attacken von Cao Cao stand. Langsam
fand der Prinz einen Rhytmus mit seiner Waffe und bald hatte er auch die Technik seines Gegners durchschaut, dass er seine folgenden Angriffe vorausahnen konnte. Die Stunden der Meditation zahlten sich nun aus und den Prinzen ergriff ein Gefühl der überlegenheit. Er wollte
noch ein wenig in der Defensive bleiben, doch er hatte vor aus ihr herauszubrechen und seinen Meister zu besiegen. Aber bevor er dies in die Tat umsetzen konnte, hielt sein Meister mitten im Kampf inne. Der Prinz besaß genug Disziplin, es ihm gleich zu tun. Er würde seinem Meister nicht in den Rücken fallen, er war schließlich kein Feind, den er zu töten beabsichtigte.
" Doch bedenke, dass auch dein Gegner dich zu täuschen vermag ," sagte Cao Cao beschwöend und plötzlich krachte die Klinge des Katana mit der schmalen Breitseite erst gegen die eine, dann gegen die andere Hand des Prinzen, die den Stab fest umklammerte. Er spürte den Schmerz und eine damit verbundene Taubheit in seinen Händen, als er den Kampfstab notgedrungen fallen lies. In einer schnellen Bewegung machte der Prinz einen Ausfallschritt nach hinten und sofort mit aller Kraft gegen die Breitseite von Cao Caos Katana.
Der Meister hatte damit gerechnet und drehte seine Klinge. Aber er hatte nicht mit der Schnelligkeit und Kraft des Prinzen gerechnet. Bevor die scharfe Schneide zum Ziel des Prinzen werden konnte, krachte der Fuß gegen die Klinge und plötzlich schmetterte der zweite Fuß gegen Cao Caos Handgelenk. Stöhnend vor überraschung und unerwartem Schmerz ging der Meister in die Knie. " Du hast dich als würdiger Schüler erwiesen ," sagte er mit gepresster Stimme. " Doch eine Lektion steht dir noch bevor "...