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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Gesellschaft...und du!



Klassiker
11-10-04, 11:31
Da in anderen Diskussionen ja das Thema bereits angekratzt wurde, würde ich ihm gerne einen eigenen Thread widmen:
Die Gesellschaft.
Beeinflusst sie euch? Wenn ja: Positiv oder negativ? Und merkt ihr diese Beeinflussung? Und was hat das alles mit "Moral" zu tun?

Klassiker
11-10-04, 11:31
Da in anderen Diskussionen ja das Thema bereits angekratzt wurde, würde ich ihm gerne einen eigenen Thread widmen:
Die Gesellschaft.
Beeinflusst sie euch? Wenn ja: Positiv oder negativ? Und merkt ihr diese Beeinflussung? Und was hat das alles mit "Moral" zu tun?

Thom19
11-10-04, 11:57
Also ich denke, dass JEDER lügt, der behauptet, dass die Gesellschaft ihn nicht beeinflusst. Jeder wird in irgendeiner Weise von der Gesellschaft beeinflusst, sowohl positiv als auch negativ, das alles steht meiner Meinung nach aber nicht im Widerspruch mit den Thema Moral, solange man das nicht zulässt.

Kitemaster02
11-10-04, 12:16
muss ich mich Thom19 anschließen, sicher wird jeder auf irgend eine Weise von der Gesellschaft beeinflusst.
Die Frage ist nur, ob man sich dessen bewusst ist und wie weit man sich beeinflussen lässt.
Ich sag da nur mal als Beispiel "Beeinflussung durch Werbung" oder "Gruppenzwang". Sind sicherlich zwei Beispiele für eine negative Beeinflussung.
Wobei jegliche Art von Moralvorstellungen auch nur eine Art Gruppenzwang ist. Viele Leute bestimmen was man tut oder eben nicht machen soll.

Manarchios
11-10-04, 12:22
DAS SUBJEKT IST TOT!

Exterminas_II
11-10-04, 12:28
Ach, für mich sind das alles nur Statisten in meinem Leben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif ,man kann sich zwar nach ihnen ausrichten muss es aber nicht.

Ygdra
11-10-04, 12:29
Hi,

nun möchte ich mal provozieren:

Meiner Meinung nach gibt es sowas wie "die Gesellschaft" gar nicht.
Das ist ein konstruierter Begriff um Ideologien daran anzuknüpfen.
Zum Schluss kommen dann nämlich Sätze raus wie: Man muss die Gesellschaft vor den Menschen schützen!

Natürlich sind wir von der Meinung anderer Menschen abhängig. Das fängt schon als Kind an, das nach dem Lob und der Anerkennung der Eltern sucht. Und natürlich richten wir uns nach der Meinung vieler Menschen - auch wenn uns das nicht gut tut und uns nicht bewusst ist.

PrinceofShadows
11-10-04, 12:29
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Wobei jegliche Art von Moralvorstellungen auch nur eine Art Gruppenzwang ist. Viele Leute bestimmen was man tut oder eben nicht machen soll. <HR></BLOCKQUOTE>

Dem stimme ich voll und ganz zu. Moral gehöt zu den gesellschaftlichen Normen unserer Gesellschaft. Normen sind meist eben diese ungeschriebenen Gesetze, die wir als Gesellschaft für richtig halten. Ob sie es sind, ist eine andere Frage.
Im Endeffekt gibt die Mehrheit der Gesellschaft diese Norm oder Moralvorstellung vor.
Allerdings ist das nicht so, dass die Mehrheit plötzlich beschließt, dass Homosexualität normal ist und alle Heterosexuellen erschossen werden müssen.
Vielleicht wird es irgendwann einmal so kommen, aber Moralvortsellungen und explizit Normen unterliegen einer langen Entwicklung, die kulturell bedingt ist. Manche Dinge ändern sich schlagartig, aber diese sind oft nicht weiter relevant, und wenn doch, dann ändert es sich meist zum positiven hin...

Beeinflussung durch die Gesellschaft... Wenn ich ehrlich bin, dann würde ich ganz klar sagen: die Gesellschaft kann mich nicht beeinflussen. Nicht mit ihrem ständigen Geplänkel "ach es geht uns so schlecht" und auch nicht mit anderen Dingen, wie "kaufe dies, kaufe das und du bist glücklich", "rauche und du bist cool" oder was auch immer.
Andererseits findet aber dennoch eine Beeinflussung statt - alltäglich.
Es kommt darauf an, wie man "Beeinflussung" definiert. Letztendlich werden wir dauernd beeinflusst, jeder Schritt, jede Handlung wird beeinflusst. Ich gehe über den Zebrastreifen, weil mich ein Auto dazu zwingt - ansonsten würde ich überfahren werden. Ich kaufe mir ein belegtes Brötchen, weil ein Freund sich ebenfalls eins gekauft hat - und es sieht einfach verdammt lecker aus!
Beeinflussung "zwingt" uns quasi dazu, mit unserer Umwelt zu agieren, sich mit ihr auseinander zu setzen und darauf zu reagieren.
Dies alles geschieht durch unsere Wahrnehmung und fällt unter den Begriff "kognitive Psychologie" (Kognition = Vorgang und Ergebniss der menschlichen Informationsverarbeitung).
Wir haben Sinne, die uns durch diese Welt leiten. Mit diesen Sinnen nehmen wir Signale auf, die auf uns einströmen. Wir nehmen somit jegliche Beeinflussung wahr, ob gewollt oder nicht. Aber letztendlich entscheiden wir selbst, was uns erreichen soll und was nicht, bewußt oder unbewußt...

Anime-tenshi
11-10-04, 12:31
Die gesellschaft?
Mich? Nur Negativ.
Weil jeder der mich sieht meint ich wäre der an dem man seine wut auslassen kann.

Nero1988
11-10-04, 14:15
die gesellschaft macht jeden zu dem was er jetzt ist
manche können damit leben manche nicht... manche isolieren sich vor der gesellschaft weil sie erkannt haben das sie nicht funktionieren kann und ich zähl mich dazu! ich zieh mich lieber zu meinen freunden zurück lass die andren reden und damit hat sich die sache..anstatt mich endlos und sinlosen disskusion zu ergeben denk ich mir lieber meinen teil denn die gesellschaft tut was sie will

Anachronismus.
11-10-04, 14:55
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR> DAS SUBJEKT IST TOT! <HR></BLOCKQUOTE>
Vollkommen falsch. Das Subjekt bestimmt den Rest.
Ihr seid also ein Teil, der Gesellschaft - und beeinflusst sie damit auch.

Extrodier
11-10-04, 14:58
Das wirkt aber auch the other way around...

Anachronismus.
11-10-04, 14:59
Das ist zwingend

tim_der_grosse
11-10-04, 15:52
Als ein Teil einer "Gesellschaft" beeinflusst jeder Mensch diese auch - in welchem Ausmaß, sei dahingestellt. Andererseits wird man natürlich von der Gesellschaft, von den Mitmenschen beeinflusst. Das könnte ich mir auch gar nicht anders vorstellen.

Somit denke ich, beruht das eine auf dem jeweils anderen...

Kitemaster02
11-10-04, 16:06
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Nero1988:
die gesellschaft macht jeden zu dem was er jetzt ist
manche können damit leben manche nicht... manche isolieren sich vor der gesellschaft weil sie erkannt haben das sie nicht funktionieren kann und ich zähl mich dazu! ich zieh mich lieber zu meinen freunden zurück lass die andren reden und damit hat sich die sache..anstatt mich endlos und sinlosen disskusion zu ergeben denk ich mir lieber meinen teil denn die gesellschaft tut was sie will <HR></BLOCKQUOTE>

Aber sind deine Freunde nicht auch Teil der Gesellschaft? Und beeinflussen deine Freunde dich nicht auch in deinem Verhalten?
Man kann sich nicht ganz von der Gesellschaft ausschließen, man ist ein Teil davon, da hat "Anachronismus" und "Tim der große" schon recht.

Thom19
11-10-04, 16:40
Aber da muss ich Ygdras Anmerkung mal weiter verfolgen. Was ist Gesellschaft? Wie definiert man Gesellschaft? Kann dich was beeinflussen, wo du nicht genau weißt, was es ist? Hm, ein interessanter Standpunkt.

Anime-tenshi
11-10-04, 19:59
Was bedeutet heutzutage das Wort Gesellschaft?

Gesellschaft. Entweder du gehöst zu ihnen. du Bist so wie sie, oder du bist anders und ein Außenseiter.

Bldrk
12-10-04, 00:40
Ersteinmal ein großes lol^^
Na, ihr Pseudopsychologenhttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

"Entweder du gehöst zu ihnen. du Bist so wie sie, oder du bist anders und ein Außenseiter."

Da habe ich ganz andere Erfahrungen.

dragon12321
12-10-04, 02:25
Der Mensch ist und bleibt ein Herdentier, daher ist das Individuum zwar in sich einzigartig, damit aber immer noch Teil der Gesellschaft, egal wie sehr es sich dagegen sträubt http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Anachronismus.
12-10-04, 02:59
Die Gesellschaft ist der Zusammenschluß der Subjekte.
(Wie gesagt es ist nicht tot)
Dieser Zusammenschluß ist nicht freiwillig oder unfreiwillig.
Auch wenn du, DEG, dich selbst in der Rolle des Außenseiters siehst gehöst du zu ihr, und übernimmst wenn überhaupt dort die Rolle des Außenseiters.

Nexusworker
12-10-04, 07:22
Tja, die Gesellschaft. Unsere Gesellschaft ist kultiviert, zivilisiert, modern, tolerant und offen allem neuen gegenüber(Der Sarkasmus tropft!)http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Scherz beiseite, auch wenn ich dass hier schon teilweise gelesen habe, ja, die Gesellschaft beeinflusst jeden von uns auf irgendeine Weise, aber Sie macht uns bei weitem(jedenfalls nicht jeden) zu dem , was wir sind. Ich hab meine ganz eigene Meinung, und gebe absolut nichts auf irgendwelche Trends und was gerade in oder cool ist, das ist mir sowas von egal.
Ich gebe mich so, wie ich bin(wann immer das möglich ist) und schließe mich nicht einfach der Meinung einer großen Masse an, ohne darüber nachzudenken und in Frage zu stellen.

Abgesehen davon finde ich unsere "Gesellschaft", so wie sie heute ist, stark untertrieben, nicht so toll.
Zerstöung unser Umwelt, Bockmist von den Regierungen, Kriege zwischen Ländern usw...anzumerken wäre vielleicht, dass es wohl "verschiedene" Gesellschaften gibt, denkt man nur über die diversen Ansichten und Kulturen der Völker nach.
Was mich persönlich unter anderem an unserer Gesellschaft ankotzt, ist die Einstellung, dass der Job & Geld mehr oder weniger das wichtigste im Leben zu sein scheint. Man arbeitet, um zu überleben - man lebt, um zu arbeiten - man sollte eigentlich arbeiten, um zu leben. Das erlebe/höe ich immo direkt/indirekt praktisch jeden Tag & überall.
Verzicht aufs Privatleben, Lohnkürzung, blablabla...

Außerdem, denke man nach, unsere Gesellschaft (z.B. Medien, Presse) tut immer so perfekt und tolerant. Doch ist es dann genau diese Gesellschaft, die den ersten Stein wirft.

Die Menschheit lebt im allgemeinen mehr nebeneinander & gegeneinander statt miteinander(aber ich glaube, dass hatte ich schon mal irgendwo geschrieben).
Auf jeden Fall sträube ich mich oft sehr dagegen, wenn ich mit der "Gesellschaft" verglichen werde.

Bldrk
12-10-04, 07:29
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by dragon12321:
Der Mensch ist und bleibt ein Herdentier, daher ist das Individuum zwar in sich einzigartig, damit aber immer noch Teil der Gesellschaft, egal wie sehr es sich dagegen sträubt http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif <HR></BLOCKQUOTE>

War das jetzt unter Anderem auch an mich gerichtet? oO

dragon12321
12-10-04, 08:18
Nein, das war nur allgemein zur Diskussion in den Raum gestellt http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Waike
12-10-04, 10:55
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Outside of society
Waiting for me
Outside of society
Is where I wanna be <HR></BLOCKQUOTE>

Ich glaube die Gesellschaft beeinflusst Leute vorallem, welche sie nicht hinter fragen, was ganz logisch ist... Man kann sich dagegen wehren, wie weit ist dann die Frage.
Ich hasse es als Teil der Gesellschaft gesehen zu werden... Ich bin ich, und ich lasse mich so wenig wie möglich von den Dingen beeinflussen, die ich nicht mag. Die Gesellschaft ist für mich wie ein Gefängnis... Nur wenn man sich selbst ist, nicht mit dem Mainstream mitrennt, und nicht nur tut was einem gesagt wird, frei ist. Aber wie schon gesagt, wie lange und wie weit hält man das durch...

Ech-Ushkya
12-10-04, 11:37
Interessante Frage.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, was die Gesellschaft ist. Sind es einfach alle Menschen? Oder ist die Gesellschaft mehr als die Summe ihrer Teile?

Beinflusst werden von der Gesellschaft vermutlich alle. Sogar Einsiedler. Denn die halten sich ja höchstwahrscheinlich absichtlich von der "Gesellschaft" der anderen fern.

Miacha die Amazone
12-10-04, 11:41
Hmmm...ich glaube, ich lasse mich schon von der Gesellschaft beinflussen.
Und wenn ich mich von ihr auch nur dazu veranlasst fühle, mich ihrer Meinung zu widersetzen.http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Klassiker
12-10-04, 12:27
Ich möchte mal ein bisschen von den Trends weggehen, zur Provokation eine These:

90 Prozent unserer Ansichten, Meinungen und Gedanken stützen sich entscheidenst auf die Gesellschaft, ganz einfach deshalb, weil selbige uns schon im Denken einschränkt!

Meinungen?

Kokuyo
12-10-04, 13:39
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Klassiker:
Ich möchte mal ein bisschen von den Trends weggehen, zur Provokation eine These:

90 Prozent unserer Ansichten, Meinungen und Gedanken stützen sich entscheidenst auf die Gesellschaft, ganz einfach deshalb, weil selbige uns schon im Denken einschränkt! <HR></BLOCKQUOTE>

Ich möchte deine These ein wenig abwandeln:

90% unserer Ansichten, Meinungen und Gedanken sind von der Gesellschaft (Verwandte, Bekannte, Freunde...) übernommen worden, zu einem Zeitpunkt da das kleine Kind das wir alle einmal waren, dankbar für jede Vorgabe, dankbar für jede Abnahme an Denken war. Und bevor man von diesen "Das macht man nicht" und "Das gehöt sich nicht" nicht wegkommt, sein eigenes auf sich selbst begründetes Ich findet, ist man diesen übernommenen und angenommenen Ansichten & co. ausgeliefert, im Denken eingeschränkt und wird sie standhaft gegen jede Angriffe verteidigen...

Kokuyo
12-10-04, 13:40
@Klassiker

Interessante Sig in diesem Zusammenhang ;-)

"Was einmal gedacht wurde, lässt sich nicht mehr zurücknehmen."

Anachronismus.
12-10-04, 14:14
"übernommen" finde ich etwas unglücklich formuliert.
Denkst du noch so wie deine Urgroßeltern? Das wäre die Schlußfolgerung. Nein, es wird darauf gestützt.



Die Gesellschaft zeichnet sich nicht zuletzt durch die Medien aus.
Auch diese bestimmen also unseren Gedankenrahmen.

Die erwähnte Familie bestimmt nur den groben Umriss. Die Medien und der Rest bestimmt das Wesentliche.


Was meint ihr schränkt uns - und daran besteht kein Zweifel - am Meisten ein:
Familie, Medien oder das Grau der Masse?

Kokuyo
12-10-04, 14:44
Menschen werden geprägt, geprägt in ihrem Wesen, in den ersten 3-4 Lebensjahren. Alles danach ist nur noch Tünche, Putz.
Mit wem hat ein Mensch in diesen ersten 3-4 Lebensjahren zu tun...? Und was wird einem Menschen in diesen ersten 3-4 Lebensjahren vermittelt?

Anachronismus.
12-10-04, 14:56
Und was versteht es in den ersten 3-4Jahren? :-)
Ich halte da spätere Jahre für wichtiger

Kokuyo
12-10-04, 15:28
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Anachronismus.:
Und was versteht es in den ersten 3-4Jahren? :-)
Ich halte da spätere Jahre für wichtiger <HR></BLOCKQUOTE>

Ich rede nicht von Verstehen (in dem Sinne wie man dieses Wort gern gebraucht).
Ich rede von Prägen. Das Wesen (oder meinethalben Charakter, wenn dir dieser Begriff angenehmer ist) eines Menschen formen.

Abgesehen davon verstehen (begreifen) Klein- und Kleistkinder wesentlich mehr als allgemein hin gern angenommen werden möchte. Wieso sonst "erziehen" manche Kinder ihre Eltern....



.

SeniorDingDong
13-10-04, 00:59
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Klassiker:
Ich möchte mal ein bisschen von den Trends weggehen, zur Provokation eine These:

90 Prozent unserer Ansichten, Meinungen und Gedanken stützen sich entscheidenst auf die Gesellschaft, ganz einfach deshalb, weil selbige uns schon im Denken einschränkt!

Meinungen? <HR></BLOCKQUOTE>

Naja, man braucht ja auch die Gesellschaft um zu überleben. Man wird im Krankenhausgeboren, deine Eltern sind natürlich auch Menschen der Gesellschaft und das meiste wird du von denen lernen.

Sobald man dann zu Schule geht ist alles aus http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Dort findet ja ein extremer prozess von Gleichschaltung statt. Irgendeine Führungsgruppe gibt Trends und Meinungen vor und Andere folgen mangels eigener Meinung sofort , Andere passen sich dem an um nicht verstossen zu werden.

Man hat ja Angst vor dem Unbekannten, man versteht es nicht, man kann es nicht kontrollieren daher ist dieses Verhalten nur natürlich.

So jetzt muss ich zur Arbeit und schicke den Kram einfach mal ab http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

patla04
13-10-04, 05:47
Wer soll denn behaupten können, dass die Gesellschaft einen nich beeinflusst. Wir alle sind doch Teil der Gesellschaft, dass kann doch nicht völlig unberührt an uns vorübergehen.

Raudorn
20-10-04, 13:00
Ich denke einer der härtesten Fälle, die wir kennen, zum Thema Beeinflussung der Gesellschaft und Gemeinschaft ist nach wie vor die Zeit der NSDAP. Jeder der Gemeinschaftskunde in der Schule hat/hatte, weiß wovon ich rede. Manche kennen auch den Film "Die Welle". Aber auch im täglichen Alltag können wir uns unmöglich von der Gesellschaft vollkommen abschotten.
Selbstverständlich haben wir einen freien Willen. Aber wie leicht lässt er sich beeinflussen? Meiner Meinung nach sehr einfach. Denkt ihr wirklich die meisten der Menschen, die anfangen zu rauchen, fangen an, weil ihnen der Tabak schmeckt? Eine Butterstulle ist gesünder und schmeckt genauso gut. Gut, wenn sich der Köper an die Giftstoffe gewöhnt hat, ja eher davon abhängig ist, schmeckt der Rauch vielleicht. Mir selber hat er nicht geschmeckt und ich weiß genau warum ich angefangen und wieder aufgehöt habe.
Ein anderes Beispiel:
Einige von euch haben sicher den Spiegelartikel über die WCG (World Cyber Games), gelesen und alle von euch, die schonmal Kontakt mit Ego-Shootern gehabt haben oder sie aktiv spielen, wissen, dass der Spiegel völligen Quatsch geschrieben hat und sich nicht einmal mit der Materie befasst hat. An für sich nicht schlimm. Dann hat der Spiegel eben einen falschen Eindruck bekommen. Viel schlimmer dagegen ist, dass all die Menschen, die selbst nie Computer-Spiele spielen und diesen Artikel lesen, dessen Meinung übernehmen, da sie sich unmöglich über alles informieren können. Dafür können sie nichts, dass ist den Menschen angeboren und könnte sich nur durch totale Islolation unterbinden lassen.
Noch mehr deutliche Beispiele:
Galileo und seine Theorie
Jesus und die Kreuzigung durch die Römer
Hexenverbrennungen

Die Leute damals im Mittelalter wussten in Wirklichkeits nichts über angebliche "Hexen". Sie wussten nur was sie höten und glaubten das. Was blieb ihnen sonst auch übrig?

Eigentlich dürfte es niemanden wundern, warum die breite Masse der Menschen "wegschaut", wenn Unrecht geschieht. Sie haben entweder Angst selbst als "Unrechter" dazustehen oder können nicht anders, wenn sie normal in der Gesellschaft leben wollen.

Mfg Raudorn

Miacha die Amazone
20-10-04, 13:37
Natürlich lässt man sich von dem was man höt beeinflussen.
Aber man kann sich in einem gewissen Maß auch aussuchen was man höen will.
Ich habe zum Beispiel nie Ego-Shooter gespielt, aber da ich die Leute, die in Foren erzählen, dass sie Egoshooter spielen nicht so übel, manchmal sogar symphatisch finde glaube ich ihnen, dass man davon nicht zum Massenmöder wird.http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Eine weitere Möglichkeit, dem Einfluss der Gesellschaft zu entgehen ist die, keine Freunde zu haben, die einen zu Rauchen, Alkoholkonsum und ähnlichem überreden könnten.
Ich sehe aber ein, dass niemand diese Alternative freiwillig wählt.

Zur Hexenverfolgung: Die Leute kannten die angeblichen Hexen. Sie hätten daran zweifeln können, dass diese Personen schuldig sind.

P.S: Der heutige Mensch hat eher Angst, als
"Rechter" angesehen zu werden http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

JoJo_
20-10-04, 14:22
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Miacha die Amazone:
P.S: Der heutige Mensch hat eher Angst, als
"Rechter" angesehen zu werden http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif <HR></BLOCKQUOTE>

*zweifeläußer* Naja... ich hab so das Gefühl, die Rechten werden wieder stärker... und mehr.

MaggotsPulse
20-10-04, 15:26
die gesellschaft kotzt mich an,aber ich lehn mich nich gegen sie sondenr ich benutz siehttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gifalso beeinflusse ich die gesellschaft das sie für mich positiv is

Miacha die Amazone
21-10-04, 13:27
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by JoJo_:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Miacha die Amazone:
P.S: Der heutige Mensch hat eher Angst, als
"Rechter" angesehen zu werden http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif <HR></BLOCKQUOTE>

*zweifeläußer* Naja... ich hab so das Gefühl, die Rechten werden wieder stärker... und mehr. <HR></BLOCKQUOTE>


Hmm..vermutlich hast du recht (ähh..link? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif). Ich bin bloß zu optimistisch.http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif
Es gehen zu viele den rechten Weg.http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif


@MaggotsPulse: Du beeinflusst die Gesellschaft?
Reife Leistung.Könnt ich nicht.


Ich frag mich, ob der Mensch überhaupt einen freien Willen hat.
Entweder man wird von den Eltern beeinflusst, oder vom Rest der Gesellschaft...(man kann sich aussuchen, von welchem Teil der Gesellschaft man sich beeinflussen lassen will, aber beeinflusst wird man so oder so)aber irgendwo muss es noch eine Möglichkeit geben,selbstständig auf neue Ideen zu kommen, sonst würden wir ja immer noch leben wie in der Steinzeit http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Bldrk
21-10-04, 16:19
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by MaggotsPulse:
die gesellschaft kotzt mich an,aber ich lehn mich nich gegen sie sondenr ich benutz siehttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gifalso beeinflusse ich die gesellschaft das sie für mich positiv is <HR></BLOCKQUOTE>

Tatsächlich?
Was ist mit der "Schminketragenden" Gesellschaft?

Miacha die Amazone
22-10-04, 13:05
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by SoulReaver2105:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by MaggotsPulse:
die gesellschaft kotzt mich an,aber ich lehn mich nich gegen sie sondenr ich benutz siehttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gifalso beeinflusse ich die gesellschaft das sie für mich positiv is <HR></BLOCKQUOTE>

Tatsächlich?
Was ist mit der "Schminketragenden" Gesellschaft? <HR></BLOCKQUOTE>

Hmm...ich versteh nicht ganz, was du damit meinst.
Dass die "Gesellschaft" nicht ihr wahres Gesicht zeigt?

Anachronismus.
22-10-04, 15:45
Doch, es stimmt schon, dass man Angst hat als "Rechter" angesehen zu werden.
"Schwarzer", "Neger" - was sagt man, nach wortenringend, man könnte als Rechter angesehen werden.
Dunkelhäutiger, aber ist dunkel nicht schlecht?
Nein,nein,nein...

<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR> Hmm...ich versteh nicht ganz, was du damit meinst. <HR></BLOCKQUOTE>
Ich denke mal Leutchen, welche sich schmincken...bleich..
Er will auf gleichgesinnte hinaus...durch welche er beeinflusst wird - er hats schleißlich nicht erfunden. Und selbst wenn - was hätte ihn zu diesem Punkt gebracht, beeinflusst.

Miacha die Amazone
23-10-04, 05:40
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><font size="-1">quote:</font><HR>Originally posted by Anachronismus.:
Doch, es stimmt schon, dass man Angst hat als "Rechter" angesehen zu werden.
"Schwarzer", "Neger" - was sagt man, nach wortenringend, man könnte als Rechter angesehen werden.
Dunkelhäutiger, aber ist dunkel nicht schlecht?
Nein,nein,nein...
<HR></BLOCKQUOTE>
Naja..."man" iat ein dehnbarer Begriff.Es gibt sicher Leute die Angst haben als Rechte angesehen zu werden...aber das sind leider nicht alle.

Warum sollte man überhaupt die Hautfarbe anderer Leute erwähnen? Ist doch irrelevant.Wenn mans unbedingt tun muss kann man ja Schokoladenfarben sagen. Das ist hundertpro nicht negativ...oh, Mist, es gibt ja auch weiße Schokolade...du hast Recht, das ist schwierig. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Bldrk
23-10-04, 12:15
Wenn ich Anachronismus. richtig verstehe, dann hat er mich verstandenhttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif