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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Esperanza



romanwerber
03-09-07, 16:00
Roman betrachtet das neue Schiff und knallt eine Flasche Seelentröster gegen den Bug. Schade, denkt er, dass die anderen nicht dabei sind. Aber na ja, sie werden es schon mitbekommen, dafür sorge ich, und dann geht das Geldverdienen so richtig los.

romanwerber
08-09-07, 12:09
Roman landet mit der Esperanza wieder im Hafen von Annoport, die Kakaoplantagen auf Sarottini sind fertig. Je eine für ihn und Herrn alexx.

romanwerber
13-11-07, 04:47
Roman nagelt weiterhin ein Pergament an die Esperanza:

Abfahrtszeiten der Esperanza nach Sarottini und zurück:

Montags gegen die 8te Stunde Abfahrt nach Sarottini, Reisende nach Sarottini bezahlen 1 Taler für die Reise ohne Bewirtung, bei Bewirtung 2 Taler an den Kapitän, Herrn Thunnes

Dienstags gegen die 8te Stunde Abfahrt von Sarottini, Preise wie oben

Mittwochs gegen die 8te Stunde Abfahrt nach Sarottini, Reisende nach Sarottini bezahlen 1 Taler für die Reise ohne Bewirtung, bei Bewirtung 2 Taler an den Kapitän, Herrn Thunnes

Donnerstags gegen die 8te Stunde Abfahrt von Sarottini, Preise wie oben

Freitags gegen die 6te Stunde Abfahrt nach Malta, Reisende nach Malta bezahlen 4 Taler für die Reise ohne Bewirtung, bei Bewirtung 6 Taler an den Kapitän, Herrn Thunnes

Samstags gegen die 18te Stunde Abfahrt von Malta, Preise wie oben

Die Fahrten von und nach Sarottini betreffen die Einfuhr des Kakaos von den Plantagen der Grossen Handelsgesellschafts Compagnie. Für Aufträge zum Transport anderer Rohstoffe der Insel Sarottini besteht die Möglichkeit der Anmeldung bei Herrn Thunnes als Kapitän der Esperanza oder Herrn Roman Werber, dem Gildenmeister, als Vertreter der Grossen Handelsgesellschafts Compagnie.

romanwerber
04-12-07, 02:37
Roman, auf dem Rüchweg nach Annoport, schaut über die Reeling aufs Meer und denkt über die Bedeutung fliegender Fische nach und ob er wohl mal eines dieser Meerungeheuer sehen wird, von denen in alten Berichten so viel die Rede ist. Oder eine Sirene? Lieber nicht, nachher wird man ins Meer gezogen und ich sehe mein schönes neues Kaufmannshaus nicht wieder.
Roman geht in seine Kajüte und schreibt einen Brief an Vetter Wilhelm.

romanwerber
06-02-08, 02:24
Die Esperanza hat vor über einer Stunde den Hafen von Annoport verlassen, an Bord neue Kakaopflanzen, da auf Sarottini Heuschreckenschwärme eingefallen waren. Sie schaukelt friedlich auf der ruhigen See dahin. An Bord sind auch einige Reisende, die sich die Insel und ihre Sehenswürdigkeiten ansehen wollen. Unter ihnen befindet sich eine tiefverschleierte Frau, die durch ihren Umfang und ihre Vorlieben für Pralinen auffällt. Sie macht dort Zwischenstation auf ihrer Reise nach London, nachdem sie sich unerkannt einige Tage in Roman Werbers Haus aufgehalten hat. Sie hat ihm einige Ideen für ein Stück geliefert, das für sie Sympathien wecken soll. Die Gräfin Agatha, wie einige richtig vermuten werden, braucht viel Unterstützung bei ihrer Verhandlung in London, wo sie sich gegen eine auf Hochverrat lautende Anklage verteidigen muss. So schaukelt sie mit dem Schiff einer ungewissen Zukunft entgegen. Die Zeitungen in London spekulieren darüber, ob Ramirez ihr verschollener Oskar ist oder nicht, denn wenn ja, wen hat Madame Nadasky umgebracht? Nun, Madame Nadasky hat auch so viel Schuld auf sich geladen, man denke nur an ihren eigenen Gatten. Das letzte, was man von ihr höte, als sie durch die Truppen der Königin von ihrem Inselreich vertrieben worden war, war die Nachricht, dass sie sich als Taschendiebin durchschlägt, was für ein Fall einer einstmals reichen Frau. Ihre Insel gehöt nun der Königin, ihre Stadt ist geschleift und wo einst Handel und Wandel blühten, sind heute Schaffarmen und Weizenfelder, so weit das Auge reicht. Auch wir müssen nun rätseln, ob es dem Eiland der Gräfin Agathe bald auch so gehen wird.

romanwerber
06-02-08, 06:14
Auf Sarottini angekommen, eilt die Gräfin gleich zum Plantagenhaus des Herrn Werber, wo sie die Zeit bis zum Abend verbringen wird. Das Schiff des Herrn Ramirez kommt gegen Mitternacht an und sie hofft, in zwei Tagen in London zu sein.

lupos55
05-09-08, 08:33
-------Vernichtet bei großen Erdbeben/Seebeben-----

ANNO 1704

romanwerber
10-09-08, 14:16
Die Schiffe Esperanza I und II liegen im Hafen und bewegen sich leicht zu den Wellen des Meeres. An Bord der Esperanza I feiern die Seeleute der beiden Schiffe ein Fest mit viel Rum und einem gebratenen Schwein. Roman hat einen extra Sold für die Beräumung seiner Ziegeleien gezahlt und jeder überlegt, wofür die goldenen Talerchen des Geldsacks Roman ausgegeben werden sollen. Man sieht auch so manchen finsteren Plan auftauchen, wo es noch mehr goldene Talerchen zu holen gibt,

Lord_Fortescue
22-09-08, 15:25
Nachdem alles verstaut ist und Fortescue den Kapitän begüßt hat, legt das Schiff ab...
<span class="ev_code_BLUE">Gut, dass ich die Esperanza für diese Sonderfahrt nutzen darf... Ansonsten hätte ich noch bis Freitag warten müssen</span>

Lord_Fortescue
23-09-08, 12:47
Die Reise verläuft ruhig. Bisher gab es nur ein kleineres Scharmützel mit einem niederländischen Freibeuter, der aber schnell das Weite suchen musste.

Lord_Fortescue
27-09-08, 18:40
Bei einem Zwischenaufenthalt in Lissabon entschließt er sich kurzerhand, das europäische Festland zu bereisen...

Lord_Fortescue
09-10-08, 04:33
Die Esperanza ist zurück in Annoport.
Die Vergangenen Tage waren sehr erfolgreich. Fortescue hat nicht nur in Europa alte Bekannte getroffen und kulturelle Veranstalungen in den großen Städten besucht, sondern nun auch endlich erfolgreich die Handelsvertretung in Malta eröffnet.
Es ist ihm gelungen, eine günstige Miete für ein schönes Kontor direkt am Hafen von Valletta zu bekommen, es bietet reichlich Platz für allerlei Waren, mehrere Büros für die Verwaltung und natürlich einen Sitzungssaal um Verhandlungen zu führen.

<span class="ev_code_BLUE">Ah, das gute alte Annoport... Wie gemütlich es doch ist, gegen das hektische Paris oder das wachsende London...</span> meint er als er das Schiff verlässt. Zwei Kontorarbeiter nehmen sich sogleich seiner Seekiste an um diese zurückzubringen.

romanwerber
27-03-09, 03:16
Die Esperanza I segelt gegen Süden. Roman steht an der Reeling und sieht auf die See. Das Wetter ist gut und ruhig. Roman hat ein flaues Gefühl im Magen, was wird die Reisenden erwarten?

romanwerber
27-03-09, 14:18
Roman ist nach dem Abendessen noch ein wenig an Bord herumgegangen. Nun geht er in seine Kabine und nimmt noch etwas von dem köstlichen Rotwein des Kapitäns und begiebt sich in seine Koje.

Lord_Fortescue
27-03-09, 14:54
Da ihn noch keine Müdigkeit überkommen hat, unterhält er sich mit dem Matrosen, der an Deck die erste Nachtwache übernommen hat...

romanwerber
29-03-09, 10:53
Das Wetter ist ungemütlich geworden, es regnet seit gestern und Sturm liegt in der Luft, Roman hält es daher für besser, in der Kajüte zu bleiben.

Lord_Fortescue
29-03-09, 13:43
Der Gildenmeister lag mit seinem Gefühl richtig und das Schiff ist tatsächlich in einen ausgewachsenen Sturm geraten. Alles schlingert und kaum jemand kann sich noch auf den Beinen halten. Zum Glück haben wir ja einen erfahrenen Steuermann, denkt er und klammert sich bei der nächsten Rollbewegung an einem Mast fest.

romanwerber
30-03-09, 03:03
Roman, nach einem Frühstück in seiner Kajüte, genießt den schönen Morgen nach der unruhigen Nacht, die ihn ein paar Mal aus der Koje fallen ließ. Er freut sich darauf, morgen, wenn alles gut geht, in Melilla anzukommen, denn hier wird das frische Obst knapp, das sie mitgenommen hatten und es gibt sonst nur Pökelfleisch und Zwieback. Außerdem hat ihm die letzte Nacht gezeigt, dass das Reisen auf einem Schiff nicht nur angenehm ist, sondern auch gefährlich sein kann. Also je eher fester Boden unter den Füßen, umso besser.

romanwerber
31-03-09, 01:55
Roman freut sich an der frischen Seeluft und an seinem Frühstück. Die Kisten werden gerade gepackt und heute abend hofft er, endlich wieder in einem richtigen Bett zu schlafen.

romanwerber
31-03-09, 13:38
Die Esperanza I ist in den Hafen von Melilla eingelaufen. Roman und Lord Fortescue werden von Jean Durand begrüßt, einem hier seit vielen Jahren ansässigen französischen Kaufmann, in dessen Haus sie bis zur Abreise mit einer Karawane in Richtung Fez bleiben werden. Roman sucht erst einmal sein Zimmer auf, um sich etwas auszuruhen, gegen 21.00 Uhr gibt es ein spätes Treffen mit Durand.

romanwerber
31-03-09, 14:08
Roman sitzt behaglich in riesigen weichen Kissen ganz nach orientalischer Art mit Durand zusammen, der ihn einen wunderbaren Tee verabreicht, von dem unser Roman recht müde wird. Lord Fortescue ist nicht zu sehen. Die beiden sehen sich Karten an, von denen Roman aussucht, welche nützlich sein können für den Weg von Fez weiter nach Osten in Richtung Ägypten.

romanwerber
31-03-09, 14:35
Roman, nachdem er von Lord Fortescue nichts weiter hörte, seitdem sie gelandet waren, geht zu Bett und spricht sein Nachtgebet.

Lord_Fortescue
31-03-09, 16:35
Melitta gefällt ihm außerordentlich gut, sodass er erst jetzt von seinen Erkundungen zurückkehrt und müde ins Bett fällt...

romanwerber
01-04-09, 02:37
Roman ist zeitig aufgestanden und seit einer ganzen Weile mit Durand unterwegs, um sich die kleine Stadt Melilla anzusehen, einen Dolmetscher zu finden und die Gebühr an den Karawanenführer zu bezahlen, der dafür Wachleute bestellt, Reiter aus dem Stamm der Tuareg.

romanwerber
02-04-09, 14:23
Lord Fortescue haben ihre Sachen einigen Trägern übergeben, die sie zu einer Karawanserei vor der Stadt gebracht haben. Sie selbst begeben sich, begleitet von Durand, nach einem üppigen Abendessen selbst ebenfalls dorthin. Die Karawane, der sie sich anschließen, will in der Nacht aufbrechen, damit sie die Kühle nutzen können. Dort angekommen, begrüßt sie ein Dolmetscher, der sie weiter auf ihrem Weg begleiten wird, Hassan, Sohn des Mohammed. Lord Fortescue und Roman besteigen die ihnen recht seltsam vorkommenden Kamele, dann bricht die Karawane auf. Nichts ist zu hören, nur das Schnaufen der Tiere und leise Rufe der Reiter.

romanwerber
03-04-09, 15:30
Roman erwacht, als ihn jemand rüttelt. Er weiß erst gar nicht, wo er ist, aber dann erinnert er sich an die lange durchrittene Nacht und an seine Erschöpfung, den Aufbau des Zeltes und wie er gleich eingeschlafen ist. müde rafft er sich auf, sein Zelt wird verpackt und aufgeladen. Er winkt Lord Fortescue zu und dann setzt sich die Karawane wieder in Bewegung. Lord Fortescue macht ihm Sorge, er sagt kaum noch etwas und ist immer reichlich abwesend.

Lord_Fortescue
03-04-09, 17:46
Das Reiten auf den Kameln gestaltet sich einfacher als er anfangs angenommen hat. Die Tiere schwanken zwar wie Schiffe bei rauer See aber daran ist er ja gewöhnt... Die einzige Neuerung ist, bei Nacht zu reisen, wenn die Hitze des Tages im Gegensatz dazu ungewöhnlicher Kälte weicht.

romanwerber
08-04-09, 02:05
Roman ist ganz erschöpft, seit Tagen nur Sand und Sonne. Die Karawane bewegt sich jetzt auf eine Hügelkette zu. Morgen abend soll eine Oase mit dem Namen Die drei Brüder erreicht werden, den umständlichen arabischen Namen konnte er sich nicht merken. Roman überlegt aber schon, in Fès Lord Fortescue zu beauftragen eine Handelsstation dort zu errichten und für Annoport die Oase als "Außenposten" zu nutzen.
Mit einem Mal werden die Menschen und Tiere unruhig, Roman fragt den Dolmetscher, was los sei. Der sagt ihm, man fürchte einen Sandsturm. Die Tiere werden in einen Kreis gesetzt, dahinter die Menschen, die sich unter Tüchern verbergen, Roman sieht umher, kann aber nichts entdecken.

romanwerber
10-04-09, 13:24
Einen Sandsturm überstanden, denkt Roman und über die Hügelkette sind wir auch gut gekommen. Und keiner der gefürchteten Räuberbanden aufgetaucht und in zwei Tagen endlich in Fez. Roman dankt dem Herrn. Nun kann er auch mal daran denken, dass bald Ostern ist, wenn das auch niemanden um ihn herum interessiert.

romanwerber
14-04-09, 12:47
Roman und Lord Fortescue, vor zwei Tagen in Fez eingetroffen, haben sich in einer Herberge eingenistet und sich mit einem einheimischen Kaufmann verabredet.
Roman hat die Abenteuerlust gepackt und so macht er sich mit einem Dolmetscher auf und sucht eine Karawane, die weiter westwärts reisen will.
So läßt er Lord Fortescue eine Botschaft überbringen:

Bester Fortescue,

ich bitte Euch um Folgendes, da ich annehme, dass Ihr bald wieder zurückreisen werdet: Wenn Ihr wieder in Annoport eingetroffen seid, so befragt doch den Bürgermeister, ob wir in der Oase Die drei Brüder eine Niederlassung im Namen Annoports einrichten sollten, für die er verantwortlich wäre. Außerdem überlegt doch bitte, ob wir, d. h. die Handelsgesellschaft ein Handelshaus in Fez gründen sollten und ob Ihr das Haus übernehmen würdet. Ich werde nun etwa einen Monat weiter nach Westen reisen, um zu sehen, ob wir noch weitere Handelsposten oder Niederlassungen gründen können. Bitte grüßt den Bürgermeister von mir und ich hoffe, in fünf Wochen wieder in Annoport sein zu können.

Euer Roman

romanwerber
15-04-09, 02:03
Die Karawane wandert westwärts und Roman, der nach hinten blickt, sieht Fez am Horizont verschwinden.

romanwerber
16-04-09, 02:20
Roman sieht nur Sand, Sand und wieder Sand.

Lord_Fortescue
16-04-09, 11:54
Auch Fortescue tritt den Rückweg an, um dem Bürgermeister von Annoport über die vielen Vorteile einer Handelsniederlassung in Fez zu berichten. Wenn alles wie geplant läuft wird er in einigen Monaten zurückkehren, um den Posten einzurichten...

romanwerber
23-04-09, 05:52
Roman, den wir vor einigen Tagen verlassen haben, ist nicht weit gekommen. Drei Tagereisen von Fez entfernt, ist die Karawane von einem räuberischen Reiterstamm angegriffen worden, dabei wurden viele der begleitenden Wachmänner verletzt, ein Teil der Waren gestohlen und zwei der Kaufleute entführt. Nun sitzen alle in der Karawanserei in der Oase Zur Traurigen Dattel und werden nun aufbrechen, um nach Fez zurückzukehren, da die Vorräte zum Teil ebenfalls geraubt wurden. Roman ärgert sich sehr und wünscht alle Räuber in die Hölle bis zum Tag des Jüngsten Gerichts.

romanwerber
27-04-09, 02:41
Roman, nach Fez zurückgekehrt, hat sich gleich einer Karawane angeschlossen, die nach Melilla will. Roman ist froh, dass sein Dolmetscher diese strapaziöse Reise mitmacht, sonst wäre er in dem fremden Land völlig verlassen. Roman betet, dass er Melilla heil erreicht und dort ein Schiff auf ihn wartet und gute Nachrichten aus Annoport.

romanwerber
30-04-09, 02:35
Roman ist in der Nacht in Melilla angekommen, Nachrichten lagen für ihn jedoch bei Durand nicht vor. So geht er mit seiner Reisekiste heute an Bord der Faulen Birne, die ihn zunächst nach Malta bringen soll. Noch ahnt er nichts von dem Sturm auf Annoport.

romanwerber
01-05-09, 07:00
Roman, mitten auf See, erwartet ungeduldig die Gestade Maltas.

romanwerber
05-05-09, 06:44
Wir finden Roman wieder auf See, äußerst beunruhigt ist er so schnell wie möglich wieder aufgebrochen, ohne sich eine Erholungspause in Malta zu gönnen. Aber die Nachrichten, die ihn in Malta erwarteten, waren äußerst beunruhigend und er hofft, am Donnerstag in Annoport einzutreffen.

Anno_Thamia
15-06-09, 02:27
Thamia sucht den Kapitän auf und begrüßt ihn,dann stellt sie sich vor,denn sie kennen sich ja noch nicht.Nach einen kurzen Plausch gibt sie ihm die Bücherliste und bittet ihn sofort auszulaufen,denn es eilt etwas.

Miguel de Cervantes
7 x Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha
5 x Der edelmütige Liebhaber
5 x Das Fräulein Cornelia
5 x Der Eifersüchtige von Extremadnia
Albrecht Dürer
5 x Das Rhinozerus
Niklaus Manuel
5 x Der Ablasskrämer
Otto von Guericke
5 x Die verwüstete und verödete Schäferei
Gottfried Wilhelm Leibniz
5 x Von der Weisheit
Georg Wickram
5 x Die sieben Hauptlaster
5 x Weiberlist
5 x Des jungen Knaben Spiegel
Anton Praetorius
5 x Von Zauberei und Zauberern
Jacob Bidermann
5 x Utopia
Michel Beheim
5 x Das Buch von den Wienern (Reimchronik)
Georg Greflinger
5 x Die Entdeckung der Insel Pines
Sophie Albrecht
5 x Das höfliche Gespenst
Paul Rebhun
5 x Hausfried

Gut,sagt er,ich werde sofort Segel setzen lassen,dann sind wir vielleicht am Donnerstag wieder hier,wenn den Wind uns wohlgesonnen ist.

Thamia wünscht eine gute Fahrt und verläßt das Schiff.
Schon ertönen die Kommandos zum Auslaufen.

Anno_Thamia
23-06-09, 00:25
Die Esperanza liegt auch wieder im Hafen,auch ihr Kapitän hat noch Geld von Thamia zu bekommen,er wird es sich heute holen.

Lord_Fortescue
06-08-09, 12:11
Bespricht mit dem Kapitän die Route und beaufsichtigt die Verladung seines Gepäcks. Dann werden bereits die Leinen gelöst und die "Esperanza" bricht mit der Flut auf.

Lord_Fortescue
08-08-09, 05:46
Am Horizont taucht der Hafen von Valletta auf...

Lord_Fortescue
25-08-09, 05:18
Geht an Bord, die Seekiste wird von zwei Hafenarbeitern an Bord gebracht. Drei Tage später wird er vorausichtlich in Annoport eintreffen.

Lord_Fortescue
28-08-09, 12:34
Die Esperanza ist nun nach Annoport zurückgekehrt

Prunklord
14-09-09, 08:08
Er kommt auf der Esperenza I an und sagt der Besatzung das sie nun als Postschiff der Stadt dienen soll.
Er erklärt der Besatzung die Route und das sie bald Auslaufen. Sie sollen alles vorbeireiten.

Die gleiche Prozedur macht er mit der Esperenza II

Dann geth er um Frau Calypso aufzusuchen.

Prunklord
22-09-09, 12:24
Die Esperenza I ist gestern früh ausgelaufen und hat gut fahrt gemacht.

Sie ist gerade an der deutschen Küste angekommen, als sie in einen schlimmen Sturm gerät.



Die Esperenza II ist an der spanischen Küste angekommen.

Prunklord
25-09-09, 03:31
Der Wind war sehr günstig, so das vom Krähennest der Esperenzas aus schon der Hafen von Annoport zu sehen ist.

Carmina_Lara
08-08-15, 21:43
Carmina geht nun auf die leicht schaukelnde Esperanza und winkt allen nochmal zu.
*
Ihre Koffer sind bereits unter Deck, sie will aber hierbleiben, es ist mild und so kann sie sich noch ein wenig länger verabschieden.*
*
Das Schiff hat nun abgelegt, es dauert aber noch ein wenig,bis sie die Hafenausfahrt erreicht haben werden.
*
*Dann nimmt es immer mehr an Fahrt auf und sie sieht Annoport immer kleiner werdend im letzten Licht des Tages.
*
Nun also beginnt ihr neues Leben....was es wohl bereithält,fragt sie sich.

Synola
09-08-15, 13:53
Kapitän Henry Rostron denkt, dass sie am Abend Goldfurt erreicht haben werden.

Sobald die Markthausleiterin das Schiff verlassen hat, werden noch Kanonen und Musketen aufgeladen, danach soll die Esperanza I wieder nach Annoport zurück segeln.

Carmina hatte ihm heute Morgen eine Nachricht der neuen Markthausleiterin übergeben, sie informiert ihn, dass er sich direkt nach der Ankunft bei ihr im Markthaus einfinden möge.

Synola
10-08-15, 12:59
Durch das schwere Unwetter hat sich die Fahrt der Esperanza I verzögert. Segel mussten repariert und geflickt werden, erst dann konnten sie weiterfahren und werden nun voraussichtlich am späten Nachmittag in Annoport eintreffen.

Synola
12-08-15, 16:01
Gestern ist die Esperanza I nun von Goldfurt zurück gekehrt und umgehend wurden die Kanonen und Musketen in die Speicherstadt gebracht. Etliche Fuhrwerke wurden dafür gebraucht, die den ganzen Tag hin- und herfuhren.

Ab sofort werden Esperanza I und II nun wieder als Kurierschiffe genutzt. Die Beförderung von Passagieren ist trotzdem noch möglich, muss aber nach wie vor im Markthaus gemeldet werden.

Synola
04-09-15, 14:41
Nachdem sie die wackligen Planken der Esperanza I betreten hat, geht sie aufs Schiff und fragt einen Matrosen, wo sich Kapitän Rostron aufhält.

"In seiner Kajüte ist er wohl, soll ich ihn holen?"

"Nicht nötig," antwortet sie, "ich werde runtergehen."

An der Tür zur Kapitänskajüte klopft sie und hört ein etwas knurriges "Herein", er scheint keine gute Laune zu haben, denkt sie.

"Guten Tag Herr Rostron, alles in Ordnung?" fragt sie ihn.

"Ohhh," ruft er erstaunt, "welch Glanz in meiner Hütte. Frau Synola, was führt sie zu mir?"

"Ich habe einen neuen Auftrag, Herr Rostron, wir benötigen dringend Holz aus Röschenhof. In den nächsten Tagen wird dann nur die Esperanza II den Kurierdienst übernehmen. Holen Sie soviel Holz ab, wie Sie aufs Schiff bekommen können," lacht sie und nimmt dankend eine Tasse Kaffee entgegen.

"Die Hälfte des Holzes können die Fuhrwerke direkt zur Baustelle im Wald bringen, den Rest zur Speicherstadt, Ronaldo weiß auch über alles Bescheid," erklärt sie ihm.

"Danach können Sie gleich noch einmal losfahren, ich gehe davon aus, dass wir für das Armenviertel auch noch einiges an Holz benötigen werden."

Sie trinkt nun den Rest ihres Kaffee's, verabschiedet sich von Rostron und verlässt dann das Schiff wieder.

Synola
06-09-15, 11:09
Die Esperanza I hat bei Tagesanbruch Segel gesetzt und ist nun bereits einige Stunden unterwegs nach Röschenhof.

Kapitän Rostron rechnet damit, dass er morgen im Laufe des Vormittags mit der ersten Lieferung Holz wieder in Annoport ankommen wird.

Synola
07-09-15, 11:58
Das Schiff läuft in den Hafen ein und es wird gleich mit dem Abladen begonnen, sobald es sicher vertäut ist.

Danach wird Rostron direkt wieder nach Röschenhof fahren, um weiteres Baumaterial zu holen, so wie es abgesprochen war.

Synola
09-09-15, 09:47
Die Esperanza I befindet sich auf ihrer Route Goldfurt - Röschenhof - Kirchdorf und wird in den nächsten Wochen Baumaterial und Werkzeuge nach Annoport schaffen.

Als Kurierschiff steht weiterhin die Esperanza II zur Verfügung.

Synola
13-08-17, 09:07
Seit längerer Zeit ist die Esperanza I wieder als Kurierschiff eingesetzt, was Kapitän Rostron auch sehr freut, kommt er doch so in den Genuss, weiter hinaus zu segeln und nicht nur in der näheren Umgebung herumzuschippern.

Das sie das letzte Unwetter nicht ganz so heil überstanden haben, wurmt ihn zwar ein wenig, aber damit muss man schließlich rechnen auf dem offenen Meer.

Der Hafen von Malta war nicht weit entfernt gewesen und in der dortigen Werft konnten alle Schäden repariert werden, so dass die Esperanza seit heute wieder unter vollen Segeln fahren kann.
Die Vorhersagen sind günstig, so dass Rostron damit rechnet, am späten Dienstag Abend den Heimathafen zu erreichen.

Synola
17-08-17, 17:02
Kapitän Rostron, galant wie immer, ist ihr beim Betreten des Schiffs behilflich und so steht sie bald neben ihrem Koffer, den der Kapitän von einem Schiffsjungen zu ihrer Kabine bringen lässt.

"Ich habe Ihnen unsere größte Kajüte herrichten lassen, ich hoffe, Sie fühlen sich dort wohl. Zwei Tage werden wir wohl unterwegs sein, denke ich." Dann erzählt er ihr von dem Unwetter, welches sie aufhielt und was alles repariert werden musste.

Synola hört nur mit halbem Ohr zu, sie möchte nun schnellstmöglich lossegeln und atmet auf, als der Kapitän den Befehl zum Auslaufen gibt.

Kurz darauf hat das Schiff die Hafeneinfahrt passiert und das offene Meer erreicht. Annoport ist nur noch schemenhaft auszumachen und Synola wendet sich dem Meer zu.....sie nimmt sich vor, diese Reise voll auszukosten, den Urlaub hat sie sich wohl redlich verdient.

Synola
12-09-17, 09:43
Während sich die Esperanza bei günstigem Wind noch auf dem offenen Meer befindet, steht Kapitän Rostron an Deck und entzündet seine Pfeife. Seine warme Jacke kann er schon seit 3 Tagen in der Kajüte belassen, hier in diesen warmen Gefilden reicht die leichte Kapitänsuniform völlig aus.

Am späten Nachmittag werden sie den Hafen von Messina erreicht haben, dort wird er einige Geschäfte erledigen und sollte dann noch etwas Zeit haben, bis er Synola an Bord holen wird. Einige Matrosen sollten dann das Schiff gründlich reinigen, während er und seine Offiziere die Zeit für ein wenig Amüsement nutzen können. Die Aussicht darauf lässt ihn in seinen Bart schmunzeln, solche Tage gibt es nicht sehr oft, umso mehr freut er sich darüber.

Synola
13-09-17, 10:01
Es liegen so viele Schiffe im Hafen, dass es gar nicht so einfach ist, die Esperanza ausfindig zu machen, doch nach einigen Minuten hat sie das Schiff erblickt und atmet auf. Gemeinsam mit Matteo bahnt sie sich einen Weg durch die Menschenmenge und kurz darauf hat Kapitän Rostron sie auch entdeckt.....er steht bereits an Deck und wartet auf sie. Vor einer halben Stunde hatte er noch das Schiff inspiziert um die Aufräum- und Putzarbeiten zu begutachten. Es gab nichts auszusetzen, wie gewohnt hatte die Mannschaft alles zu seiner Zufriedenheit erledigt und so waren sie bereit, alsbald in See zu stechen. Schließlich wollen sie heute noch bei Tageslicht einige Seemeilen zurücklegen.

„Holla da sind Sie ja.....guten Abend die Herrschaften“, dröhnt der Kapitän mit seiner tiefen Bassstimme und reicht Synola die Hand, um ihr über das wacklige Fallreep zu helfen. Matteo hat bereits den Koffer auf dem Boden des Schiffs abgestellt, er begrüßt nun auch den Kapitän und wendet sich dann wieder Synola zu.
Diese verabschiedet sich von ihm mit einer kurzen, aber herzlichen Umarmung....sie dankt ihm nochmals für die herrliche Zeit und nimmt auch ihm das Versprechen ab, sie im nächsten Jahr zu besuchen.

Kurz darauf verlässt Matteo das Schiff, er wird jetzt noch einige Freunde treffen und bei einem von ihnen übernachten. Noch ein letztes Winken, dann ist Matteo im Gewühl der Menschen untergetaucht.

Synola
13-09-17, 10:02
„Das hat ja gut geklappt, Herr Rostron.....ich bin wirklich sehr erleichtert“, lacht Synola den Kapitän an.

„Haben Sie etwa Bedenken gehabt, ich könnte nicht pünktlich sein“? Rostron schüttelt lächelnd den Kopf und ruft einen Matrosen herbei, der den Koffer in Synola’s Kabine bringen soll.

„Sie sehen gut erholt aus Synola, eine schöne Farbe haben Sie bekommen“, sagt Rostron, als er sie genauer in Augenschein genommen hat.

„Ja danke Herr Rostron, das Wetter war aber auch ausgesprochen gut, wenn es überhaupt einmal geregnet hat, dann nur in der Nacht und am nächsten Morgen schien wieder die Sonne.“

Einige Minuten setzen sie noch die Unterhaltung fort, dann gibt der Kapitän seinem 1. Offizier das Zeichen zum Ablegen und kurz danach schallen dessen Befehle über das Schiff, während Synola mit Rostron einen ruhigen Platz an der Reling sucht, bis das Schiff das offene Meer erreicht haben wird.

Bald sind die Taue gelöst, der Anker eingeholt und die Segel gesetzt...langsam setzt sich die Esperanza in Bewegung und Synola lässt ihre Blicke noch ein letztes Mal über die schöne Stadt schweifen, bevor sie sich wieder ganz dem Kapitän widmet, um die Unterhaltung fortzusetzen und ihm schon ein wenig über ihren Urlaub zu erzählen.

Synola
13-09-17, 10:07
Das Schiff hat die Hafenausfahrt passiert, der Wind ist deutlich stärker geworden und Synola entschuldigt sich bei Rostron.....erst jetzt merkt sie die Auswirkung der langen Kutschfahrt und möchte vor dem Abendessen ein wenig ruhen.

Kapitän Rostron begleitet sie noch bis kurz vor ihre Kabine und verabschiedet sich.
„Bis gleich dann zum Essen, Synola, wir haben noch viel Zeit für nette Plaudereien, bis wir die Heimat erreicht haben“, lächelt er ihr zu.

„Ja sicher Herr Rostron, in den nächsten Tagen werden wir viel Zeit haben und ich hoffe, das Wetter hält sich noch 2 oder 3 Tage. Umso mehr werde ich die Heimfahrt genießen,“ lächelt sie zurück, öffnet die Tür zu ihrer Kabine und geht hinein.
Sie legt die kurze Jacke ab und zieht auf der Pritsche sitzend ihre Schuhe aus, dann legt sie sich hin und nach einer kleinen Weile fallen ihr die Augen zu......mit dem sanften Schaukeln des Schiffes ist sie bald darauf eingeschlafen.

Synola
27-09-17, 16:07
Nach kurzer Zeit erreicht das Schiff die Hafeneinfahrt und nun wird es an Bord noch hektischer. Doch in all dem geschäftigen Treiben sieht Synola die gute Zusammenarbeit der Mannschaft, jeder weiß genau, was er zu tun hat und so haben sie bald darauf die Anlegestelle erreicht.

Ein Schiffsjunge hat auf Anweisung des Kapitäns bereits ihren Koffer aus der Kabine geholt und Synola hat ihn dankend entgegen genommen.

Während das Schiff festgemacht wird, verabschiedet sie sich herzlich von Rostron. Auf dieser Reise hat sie ihn sehr viel besser kennengelernt und er ist ihr nun noch sympathischer geworden als er es bereits vorher war. Auch von den Offizieren nimmt sie nun Abschied und betritt dann die etwas wackligen Planken der Zugangsbrücke.
Die Mannschaft freut sich auf einige Tage Landgang, viele von ihnen werden endlich wieder Zeit für ihre Familien haben. Noch ist es aber nicht so weit, erst müssen alle Arbeiten auf dem Schiff erledigt sein.

Synola
03-02-18, 15:24
Während die Karrenschieber ihr Gepäck auf das Schiff laden, unterhält sie sich mit Kapitän Rostron und beide erläutern noch einmal die Reiseroute, die sie in den nächsten Wochen durch mehrere große Städte Europas führen wird.

Das erste Ziel wird das Handelshaus in Neapel sein und Synola ist schon sehr gespannt, den Conte Luigi Centurione persönlich kennenzulernen. Auch ist sie froh darüber, Kapitän Rostron an ihrer Seite zu haben, weiß sie doch, dass sie sich voll auf ihn verlassen kann.

Der erste Offizier gibt den Befehl zum Ablegen, bald darauf herrscht geschäftiges Treiben an Bord und bald darauf hat das Schiff den Hafen verlassen.

Zwei Schiffsjungen schnappen sich ihr Gepäck, um es in ihre Kajüte zu bringen.

Synola
23-08-18, 20:15
An Deck ist deutlich zu spüren, dass der Sommer sich bald verabschieden wird, die Abende sind bereits kühl geworden und Synola hat sich in eine warme Weste gehüllt. Diese zieht sie nun enger um ihre Schultern, während ihr Blick in die Ferne schweift und sie ihren Gedanken freien Lauf lässt.

Die Handelsreise ist beendet und sie konnte gute neue Verbindungen knüpfen und - was noch wichtiger war - die Handelshäuser sind in sehr gutem Zustand und werden erfolgreich geführt. In den Geschäftsbüchern gab es keine nennenswerten Beanstandungen, es gibt nichts, worüber sie sich den Kopf zerbrechen müsste. Sie könnte eigentlich glücklich und zufrieden sein, gäbe es da nicht diese Ungewissheit, die sie Tag für Tag an "ihn" denken lässt. Wobei sich Traurigkeit und eher zornige Gedanken abwechseln. Heute jedoch ist sie in einer ganz seltsamen Stimmung, die sie selbst nicht erklären kann.

Was wird sie daheim erwarten......es wird zwar noch einige Wochen dauern, bis sie in Annoport eintreffen wird und doch spürt sie, wie eine leise Hoffnung in ihren Gedanken Form annimmt. Wie so oft, bemüht sie sich dann, ihren Gedanken eine andere Richtung zu geben.....eine in der sie sich sicher fühlen kann.

Sie hat kaum bemerkt, dass der Wind noch weiter aufgefrischt hat, doch jetzt beginnt sie trotz der Jacke zu frieren. Noch immer ein wenig zögernd zwingt sie sich dann doch, ihren Blick vom Meer loszureißen und geht langsam an der Reling entlang zum Eingang und in Richtung der Kajüten. Noch bleibt ihr viel Zeit zum Nachdenken, bis dahin sollte sie versuchen, die Heimfahrt ein wenig zu genießen.

Synola
06-11-18, 12:13
Einige Tagesreisen von Annoport entfernt geriet die Esperanza in ein furchtbares Unwetter. Die Mannschaft tat alles, um den Untergang des Schiffs zu vermeiden und doch sah es ganz danach aus, als sollten sie diesmal den Kampf in den meterhohen Wellen verlieren.

Auch Synola wusste, dass hier niemand überleben würde, selbst wenn sie es in die Rettungsboote schafften. Diese würden in der tobenden See wie Nussschalen zerbrechen. In dem bereits eiskalten Wasser würde keiner länger als einige Stunden durchhalten.

Ihre einzige und letzte Chance wäre ein Schiff, dass sie aus der Seenot retten könnte. Bisher hatten sie allerdings auf ihre SOS-Signale noch keine Antwort erhalten.
Noch hatte sie die Hoffnung nicht ganz aufgegeben und hier, allein in der Kapitänskajüte, versuchte sie, nicht den Mut zu verlieren. Doch sie erkannte sehr deutlich, dass sie dem Tod noch nie so nahe war, wie an diesem Tag.

Synola
20-12-18, 14:55
In der Einsamkeit der Kajüte und inmitten des Lärms der tosenden See, der bis hinunter zu ihr drang, sann sie über ihr Leben nach, dass mit dem heutigen Tag vielleicht zu Ende gehen würde.
So viel Schönes hatte sie in den letzten Jahren erlebt, dass bei Weitem die schweren Stunden überwog und doch hatte sie das Gefühl, dass sie unbedingt überleben musste, da sie noch einige Dinge zu einem Ende führen müsste.
Zu viele Fragen waren noch offen.....die dringlichste davon war jene, was mit Sir Tom passiert war, warum hatte er sich nie gemeldet...lebte er noch und wenn ja, wo war er?

Mitten in diese Gedanken hinein hörte sie plötzlich, dass der furchtbare Lärm des vom Sturm gepeitschten Meeres gegen das Schiff abflaute, sie konnte wieder Stimmen hören, darunter auch die des Kapitäns. Sie hob den Kopf, den sie in ihren Armen vergraben hatte und wagte es zuerst nicht, zu glauben, spürte aber im gleichen Moment, dass das Schiff nicht mehr wild umher schlingerte, sondern spürbar ruhiger auf dem Wasser lag.

Mit noch ungelenken Beinen vom langen Sitzen auf der Koje erhob sie sich, machte einige Schritte zum Bullauge hin und spähte hinaus. Und wirklich, ihr Gefühl hatte sie nicht getrogen.....keine meterhohen Wellen waren mehr zu sehen, das Meer war zwar noch nicht ruhig, doch es sah nicht mehr allzu gefährlich aus.

Sie wandte sich ab und ließ sich mit noch zittrigen Knien auf den Stuhl Rostrons am Schreibtisch fallen und während sie noch versuchte, ihr Glück zu fassen , öffnete sich die Kabinentür und der Kapitän betrat die Kajüte.

Synola
28-02-19, 19:16
Die Erschöpfung war Kapitän Rostron deutlich anzumerken, er rieb sich die rotgeränderten Augen, dann schaute er Synola müde an und sagte mit leiser Stimme:
„Alle haben es nicht geschafft....sechs Männer hat sich das Meer geholt, in Anbetracht dieses Orkans sind es noch wenige Opfer, die wir zu beklagen haben. Lange ausruhen kann die Mannschaft nun auch nicht, zuerst müssen die gröbsten Schäden am Schiff repariert werden, bevor wir überhaupt wieder an eine Weiterfahrt denken können.“

„Das tut mir sehr leid, Herr Rostron, es ist immer schlimm, wenn es Tote zu beklagen gibt“, sagte Synola leise, bevor sie aufstand und eine Cognacflasche nebst Gläsern aus einem Schrank nahm.
„Ohne Ihre umsichtige Führung hätte es sicher noch viel mehr Opfer gegeben, es hätte auch durchaus sein können, dass wir alle gestorben wären. Sie müssen sich gewiss keine Vorwürfe machen.“

Sie tranken von dem Cognac und hingen eine Weile ihren Gedanken nach, bis sie von Deck die Stimme des 1. Offiziers hörten, der bereits Anweisungen gab, um die ersten Arbeiten an dem Schiff vorzunehmen.

„Es wird bestimmt zwei Tage dauern, wenn nicht sogar drei, bis wir langsam wieder Fahrt aufnehmen können“ sagte Rostron und schenkte noch einmal Cognac nach. „Im besten Fall könnten wir einen Hafen anlaufen und das Schiff in einer Werft wieder einigermaßen flott machen, bevor wir endgültig Kurs auf Annoport nehmen.“

Synola prostete ihm zu und nippte an dem ungewohnten Getränk, dass ihr bereits zu Kopf stieg, hatte sie doch den ganzen Tag noch nichts gegessen.
„Mir ist alles recht, Herr Rostron“, antwortete sie, „die Hauptsache ist, wir kommen bald nach Hause. Ich werde nun sehen, wie ich helfen kann......erst einmal unseren Bestand an Lebensmitteln durchschauen, da wird sicher einiges verdorben sein, es steht ja fast alles noch unter Wasser.“

„Auch ein Grund mehr, alsbald einen Hafen anzulaufen und Proviant aufzufüllen,“ stimmte Rostron ihr zu und gemeinsam verließen sie die Kajüte.

Synola
01-03-19, 15:23
Die Aufräumarbeiten dauerten den ganzen Tag hindurch bis in die Nacht, im Schein des Mondes und einiger Öllampen, erst dann konnte man wieder einigermaßen trockenen Fußes durch die Räumlichkeiten des Schiffs kommen und auch die wichtigsten Reparaturen waren fertig.

Danach versammelten sich alle an Deck, um der Toten zu gedenken und erst dann gönnten sie sich einige Stunden Schlaf, um Kraft zu sammeln für den kommenden Tag.

Auch Synola konnte vor Erschöpfung kaum noch stehen und fiel in einen bleiernden Schlaf, kaum das sie in ihrer Kajüte in ihrer Koje lag.

Bei strenger Rationierung hatten sie für einige Tage noch Trinkwasser und Verpflegung, aber was kam dann? Sie konnten nur darauf hoffen, möglichst schnell Land zu entdecken, auch wenn der Ort noch so klein war, an dem sie ihre Vorräte auffüllen könnten.

Auch konnte die Mannschaft hier auf dem offenen Meer nicht alle Schäden am Schiff reparieren, sie mussten dringend an Land und in eine Werft.

Trotz ihrer Erschöpfung war es ein unruhiger Schlaf, aus dem sie immer wieder aufschreckte um dann festzustellen, dass sie nur wieder von dem schrecklichen Unwetter geträumt hatte.

Synola
01-03-19, 16:32
Beim ersten Licht des neuen Tages gingen die Instandsetzungsarbeiten an dem Schiff weiter und Synola erwachte von dem Hämmern......ein Sonnenstrahl schien durch das Bullauge und vertrieb die schlimmen Träume der letzten Nacht.
Nach einer Katzenwäsche und raschen Bürstenstrichen durch ihre Haare begab sie sich an Deck, wo geschäftiges Treiben herrschte. Mit einem Becher Kaffee in der Hand begrüßte Rostron sie und erklärte ihr gleich, dass die Arbeiten gut vorankämen und sie wohl heute bereits daran denken konnten, wieder Fahrt aufzunehmen, es würde zwar langsamer vorangehen als es normal der Fall wäre, aber immerhin kämen sie weiter.
Erfreut über die guten Nachrichten machte sich Synola auf den Weg zur Kombüse, ein Kaffee wäre jetzt genau das, was sie braucht.

Sir_Tom_1
01-03-19, 16:42
... ein Krächzen hallt durch die Luft, als sich ein schwarzer Vogel der Esperanza nähert ...

Synola
01-03-19, 16:47
Mit dem gefüllten Kaffeebecher geht sie wieder an Deck um sich ein sonniges Plätzchen zu suchen und ihren Kaffee zu genießen.

"Wir haben uns die Karte angeschaut und ein wenig gerechnet," lächelt Rostron sie an. "Demnach sind wir höchtens noch 4 Tagesreisen von Annoport entfernt, das bedeutet, wir können ohne Halt weiterfahren bis nach Hause. Die restlichen Arbeiten können dann in unserer eigenen Werft vorgenommen werden."

Im ersten Moment glaubt Synola, der Kapitän will sie auf den Arm nehmen, doch dann merkt sie schnell, dass er es ernst meint und kann ihr Glück kaum fassen. Sie kann sich gerade noch zurückhalten, Rostron zu umarmen......daher schenkt sie ihm nur ein strahlendes Lächeln und sagt ihm, dass dies wunderbare Neuigkeiten sind.

Wieder einmal zeigt sich, wie nah Glück und Leid beieinander liegen.......und sie denkt bei sich, es könnte alles vollkommen sein, wenn in Annoport derjenige wäre, den sie am meisten vermisst.

Sir_Tom_1
01-03-19, 17:07
... da der Wind dem Vogel entgegen bläst verstummen seine Laute ... doch dann erreicht er das Schiff und lässt sich auf dem Mast mit einem lärmenden Krächzen nieder ...

Synola
01-03-19, 17:14
Synola sieht einen Schatten über das Schiff fliegen und kann sich das nicht erklären, sind sie doch noch Meilen weit von einem Land entfernt. Doch fast gleichzeitig hört sie einen ihr bekannten Laut....ein Krächzen, welches sie niemals vergessen hat und auf das sie oft Wochen lang gewartet hat.

Sie schaut in die Richtung, aus der sie den Laut vernommen hat und ihr Blick geht zu dem Mast......langsam steht sie auf und traut kaum ihren Augen.....ist das wirklich IHR Beo, der da plötzlich wie aus dem Nichts hier auf dem Schiff erschienen ist?

Synola
01-03-19, 17:23
Auch Rostron ist der Vogel aufgefallen und er folgt ihrem Blick.....

"Sagen Sie mal.....das ist doch der Beo von Sir Tom, wie kommt der denn hierher?"

Er greift zum Fernrohr und schaut suchend übers Meer.....während Synola wieder auf den Stuhl sinkt, sie hat plötzlich das Gefühl, als würden ihre Beine sie nicht mehr tragen.

Sir_Tom_1
01-03-19, 17:28
.. der Beo fliegt gekonnt in die Nähe von Synola und krächzt leise die einzigen Worte die er kann "Sir Tom" und verdreht dabei leicht seinen Kopf ...

Synola
01-03-19, 17:49
Der Beo hat sich in ihrer Nähe auf der Reling niedergelassen und so kann sie genau den Namen hören, den er ausspricht.......den Namen des Mannes, den sie so viele Monate vermisst hat und von dem sie nicht wusste, was passiert war und ob er überhaupt noch lebt.
Sie stellt sich an die Reling neben den Beo und streicht ihm sanft über das Köpfchen, wobei der Vogel diesen in ihre Hand schmiegt und und nun weiß sie mit Sicherheit, dass es nur sein Beo sein kann.
In diesem Moment ruft der Kapitän ihr zu, dass er ein Schiff entdeckt hat, das auf sie zuhält. Es ist noch zu weit weg, als das er einen Namen ausmachen könnte, aber das es Kurs auf ihr Schiff nimmt, kann man genau erkennen.

Synola
01-03-19, 18:16
Rostron reicht ihr lächelnd das Fernrohr....

"Schauen Sie mal, vielleicht können Sie was erkennen.....also wenn mich nicht alles täuscht, dann steht da an der Reeling vorne.....ach, sehen Sie selbst....

Mit zitternden Händen greift Synola nach dem Fernrohr und schaut hindurch, hat vor lauter Aufregung zunächst das Schiff gar nicht im Blick, doch dann sieht sie es.

Der Mann an der Reeling......sie erkennt ihn sofort, trotzdem schaut sie weiter durch das Glas, um sich die Bestätigung zu geben.....es ist Sir Tom, ihr Verlobter.....sie fasst es immer noch nicht richtig und reicht Rostron das Rohr nach einer Weile zurück.

"Es ist nicht zu glauben, Herr Rostron, aber das ist er......so lange habe ich auf ihn gewartet und nun sehen wir uns hier wieder, auf dem offenen Meer."

Sie bleibt an der Reeling stehen und beobachtet, wie das Schiff immer näher kommt.......

Synola
11-03-19, 15:30
Es wurde allmählich kühl an Deck, doch Synola spürt die Kälte nicht, allerdings fühlt sie im Moment auch nichts anderes. Sie kann es immer noch nicht fassen, dass es Tom ist....dort auf dem Schiff, dass stetig näher kommt.

Kapitän Rostron hat das Fernrohr wieder übernommen und sagt nach einer kleinen Weile:

"Ich denke, ich erkenne den guten Kapitän Hiob auf dem Schiff neben ihrem Verlobten, nunja, dann wird er ihn wohl gefunden haben und sicher waren sie auf dem Weg nach Annoport. Die Route stimmt ja mit unserer überein."

Der Beo sitzt immer noch auf einem Mast in ihrer Nähe und es scheint so, als würde er genau wissen, was sich gerade hier abspielt.

Synola
11-03-19, 15:58
Ganz schwach klingt eine Stimme an ihr Ohr, die sie wohl aus Hunderten heraushören könnte und sie meint, ihren Namen vernommen zu haben.

Ein wenig hilflos schaut sie Rostron an, der ein breites Grinsen im Gesicht hat. Bei ihr versagt im Moment alles, auch die Stimme......daher verlegt sie sich zunächst auf ein Zuwinken.

"Na, dann wollen wir mal schauen, dass wir ihren Sir Tom an Bord der Esperanza bekommen," sagt der Kapitän und zwinkert ihr zu.

Sir_Tom_1
11-03-19, 16:22
der Beo erhebt sich und fliegt seinem Freund entgegen

Synola
11-03-19, 16:22
"Um Himmels willen".....entfährt es ihr, als sie Tom ins Wasser springen sieht.

"Na, wenigstens habe ich nun meine Stimme wieder gefunden," denkt sie noch und sieht bald darauf einen Rettungs-Schwimmreifen weit über die Reling fliegen.

"Für ein Boot hätten wir keine Zeit mehr gehabt," erklärt Rostron und schüttelt den Kopf.....

Sir_Tom_1
11-03-19, 16:30
... ich schwimme und schwimme und schwimme ... dann höre ich das Krächzen über mir

Na .... alter ... Freund ...

da ich bei jedem Wort einen Schluck des Ozeans nehme, unterlasse ich es, das Gespräch mit dem Vogel fortzuführen und schwimme weiter ... das Schiff wird vor mir immer größer und ich bemerke eine Art Reifen auf dem Wasser treiben ...

"So ein Glück aber auch" denke ich, denn meine Kraft lässt langsam nach - so greife ich nach dem Hilfsgerät ... und bemerke wie ich dem Schiff immer näher komme, ohne etwas dazu beizutragen ... dann sehe ich das Seil an dem Ring und erkenne die Lage, blicke nun zum Schiff und rufe

SYNOLA - ICH KOMME

Synola
11-03-19, 16:55
"Er hat den Reifen," ruft Synola dem Kapitän zu und beobachtet, wie Tom nun an das Schiff herangezogen wird.

"Wenigstens kann er nicht mehr untergehen," denkt sie sich und kann nun nicht umhin, in lautes Lachen auszubrechen....jetzt, wo die Gefahr vorüber ist.

Sir_Tom_1
11-03-19, 17:04
schnell nähere ich mich mit dem Reifen dem Schiff und vernehme dann ein mir wohlbekanntes Lachen ... doch bevor ich mir darüber Gedanken machen kann, schlägt mein Kopf schon gegen die Schiffswand ...

... reibe mir den Kopf, während ich bemerke, wie mein Körper aus dem Wasser nach oben gezogen wird ...

Oh es geht aufwärts

sage ich zu mir ...der Beo fliegt dabei um mich herum und ich hoffe er verwechselt mich nicht mit einem Wurm, der an einer Angel hängt ...

Wage es nicht mich zu picken

raune ich dem Vogel entgegen - sehe dann nach oben und rufe erneut

SYNOLA

Synola
11-03-19, 17:42
"TOM", ruft Synola nach unten, während ihr Verlobter nach oben aufs Boot gehievt wird.

"Ach Tom, was machst du wieder....das war doch gefährlich, einfach so in die kalten Fluten zu springen."

Ein Matrose hat bereits eine warme Decke besorgt, die sie ihm nun aus der Hand nimmt, um sie Tom gleich umzulegen, sobald er an Bord des Schiffes ist.

Ungeduldig wartet sie darauf, dass die letzten paar Meter bis zur Bordkante überwunden sind.......während fast die gesamte Mannschaft mittlerweile an Deck ist, will sich doch keiner ihr Zusammentreffen entgehen lassen.
Selbst der Koch steht bei ihnen und verkündet, dass er schon einen heißen Tee mit ordentlich Rum bereitet hat.

Sir_Tom_1
11-03-19, 19:22
höre Synola meinen Namen rufen und ein paar Augenblicke später erreiche ich den oberen Rand, wo mir eine helfende Hand entgegen ragt ... ich greife bereitwillig nach dieser und schon bin ich an Bord ...

... und da steht sie - meine Synola - mein Ein und Alles ... obwohl es erst ein paar Monate her ist, kommt es mir vor, als hätte ich ihr hübsches Antlitz über Jahre nicht gesehen ...

tropfnass mit lochrigen Strümpfen nähere ich mich ihr langsam an ...

...sehe ihr lockiges Blondes Haar - mit der einen Strähne, die da ist, wo sie nicht hingehört ...

... dann stehe ich vor ihr und blicke in ihre smaragdgrünen Augen, lege eine Hand auf ihre weiche Wange und sage zaghaft

Synola - es tut mir Leid ... mein Plan - es war kein guter Plan

Synola
11-03-19, 19:30
"Tom....ach Tom.....es waren ganz furchtbare Monate in dieser Ungewissheit," flüstert sie ihm zu und umarmt ihn....gleichzeitig legt sie die Decke um seine Schultern und schmiegt sich in seine Arme, ungeachtet der Tatsache, dass sie dabei nass wird.

"Du musst mir später alles erzählen, aber zuerst musst du in trockene Kleidung kommen, so pitschnass wie du bist, holst du dir noch eine Lungenentzündung," spricht sie weiter und schiebt ihn sacht in Richtung Türe, die zum Unterdeck führt.

Sir_Tom_1
11-03-19, 19:37
bin erleichtert über die Begrüssung, da ich schlimmeres erwartet hatte und wahrscheinlich auch verdient hätte ... auf dem Weg zur Tür reicht mir jemand eine Tasse mit einem dampfenden Getränk darin ... aus den Augenwinkeln sehe ich nun die Menschenmenge, die sich um uns versammelt hat, welche ich zuvor nicht wahrgenommen hatte.

Ach Herzblatt, es war alles so furchtbar ... ohne Dich ... und dann der Sturm ... ich dachte ich hätte Dich für immer verloren ...

dann werde ich durch ein dumpfes Geräusch unterbrochen und drehe mich um und sehe wie eine Planke von Kapitän Hiobs Schiff auf die Esperanza gelegt wird

sie nur ... Kapitän Hiob ist auch schon da ... hätte ich das gewusst ...

lächle Synola verlegen an

hätte ich ja gar nicht ins Meer springen müssen ....

Synola
11-03-19, 19:53
Rostron hatte Synola noch einiges an neuer Kleidung für Tom in die Hand gedrückt, irgendwer hatte dafür gesorgt......jetzt, wo Tom Kapitän Hiob erwähnt, dreht sie sich noch einmal kurz um.

"Kapitän Hiob, ich grüße Sie, wir sind gleich wieder da, ich zeige Tom nur die Kabine, wo er sich umziehen kann," lächelt sie den alten Seebären an.

"Ja, mein lieber Tom, das war wieder eine deiner impulsiven Entscheidungen, sie sind nicht immer die besten," sagt sie leise.

"Wir werden uns über einiges unterhalten müssen, aber das hat Zeit bis später. Ich bin so froh, dass du wieder da bist," sagt sie und legt den Kopf an seine Schulter.

Sie sind nun an ihrer Kabine angelangt und sie öffnet die Tür.

"So, nun ziehe dich erstmal um.....ich, äähhmm....gehe dann mal wieder nach oben.

Sie gibt ihm noch einen kleinen Kuss, später können sie sich mehr Zeit füreinander nehmen, dafür bleiben noch viele Stunden am Abend, die allein ihnen gehören werden.

Sir_Tom_1
11-03-19, 20:03
verdutzt sehe ich Synola hinterher, als sie mich allein in der Kabine zurücklässt ...

äh Synola ...

doch da ist die Tür schon zu ...

äh Danke ...

setze mich nun, in der Decke eingehüllt, auf einen Stuhl und nehme einen Schluck aus der Tasse

AU ... Heiß ...

entfährt es mir und beginne zu pusten und rede mit mir selbst

äh .. ja ... nun .. bin ich hier ... und meine Liebe ist da draussen ... zusammen ... und doch nicht zusammen ...

schlürfe vorsichtig ein wenig von dem Gebräu

Hmm ... da ist ja Alkohol drin ... gut ... sehr gut

stelle die Tasse ab und beginne mich zu entkleiden und nutze die Decke um mich abzutrocknen bevor ich in die frische Sachen schlüpfe ...

Sir_Tom_1
11-03-19, 20:05
Draussen an Deck steht Kaptiän Hiob und sieht wie Synola wieder hervor kommt und er geht zu ihr, legt eine Hand auf ihre Schulter und sagt

Synola - es tut mir Leid ... mein Plan - es war kein guter Plan

Synola
11-03-19, 20:14
Diese Worte hatte sie doch schonmal gehört heute und so muss sie doch darüber lachen, auch wenn die Sache an sich gar nicht so lustig ist. Doch sie war schon immer ein Mensch, der sich schnell mit anderen Gegebenheiten abfand und keinem lange etwas nachtrug.

"Herr Kapitän, grämen Sie sich nicht......ich bin sicher, Sie haben ihr Bestes versucht. Es wird sicher Stunden dauern, bis Tom und ich über alles geredet haben. Zuletzt traf uns noch dieser Sturm und es sah fast danach aus, als sollten wir den nächsten Tag nicht mehr erleben. Aber es kam anders, zum Glück und nun sind wir alle gesund wieder beieinander, das ist doch die Hauptsache, oder?" lacht sie Kapitän Hiob an.

Einer der Matrosen reicht ihr einen Becher von dem Tee mit Rum.....und sie prostet allen zu und nimmt dann einen ordentlichen Schluck......und hat dann ihre liebe Mühe, einen Hustenanfall zu vermeiden.....Herrje, da ist aber wirklich ordentlich Rum drin, fast mehr als Tee.

Synola
20-03-19, 16:03
Es vergingen noch etliche Stunden, dann waren Sir Tom und Synola endlich allein, um in Ruhe die Ereignisse der vergangenen Monate einander erzählen zu können.

Was Synola zu hören bekam, ließ sie ein ums andere Mal in Entsetzen ausbrechen......besonders, das Tom nur mit großem Glück aus seiner Gefangenschaft ausbrechen konnte und sein Leben scheinbar am seidenen Faden gehangen hatte.

"Und ich habe von alldem nichts geahnt", sagte sie zum Schluss und nahm ihren Verlobten in die Arme.

"Werden denn nun diese Verbrecher niemals mehr auftauchen?" Mit großen, fragenden Augen schaut sie Sir Tom an.....

Sir_Tom_1
20-03-19, 16:12
... ich machte immer kurze Pausen, während ich beim schildern der Ereignisse in den tiefgrünen Augen Synolas versank, als ich Synola ansah - so wie nun gerade wieder ... plötzlich werde ich in das hier und jetzt zurück geholt und lege zur Beantwortung der Frage mein Hand auf die meiner Liebsten

Hm .. .ich weiß es nicht mein Herzblatt ... ich weiß es nicht ... seltsam war, dass ich es immer nur mit dem einen Kapitän zu tun hatte ... vielleicht hat er nur auf eigene Faust gehandelt und wollte den ...

drehe mich nun schnell zu allen Seiten um bevor ich ganz leise weiter spreche

... ganzen Reichtum für sich

nehme dann einen Schluck aus der Tasse und merke, dass darin dann doch etliches an Rum ist

Synola
20-03-19, 16:25
Sie sieht ihn das Gesicht ein wenig verziehen.......es ist wohl ein wenig viel Rum drin, mein Schatz, sagt sie, nun schon etwas ruhiger geworden.

Und wer dir nun in dieser ganzen Sache geholfen hat, weißt du nicht? Wie war das noch, dieser Unmensch wurde von einem Pfeil getroffen?


Mittlerweile war die Nacht hereingebrochen und die Esperanza segelte weiter Annoport entgegen, im Verlauf des nächsten Tages sollten sie endlich wieder zu Hause sein.

Sir_Tom_1
20-03-19, 16:33
stelle die Tasse ab

... ja schon ein wenig ..

da entfährt mir ein kleines "Bäuerchen"

tschuldige ... ich glaube die 7 Tasse ist irgendwie nicht soooo gut

lächle bei der Aussage verschmitzt und sage

Ja, das mit dem Pfeil ... ich habe da so einen Verdacht

unterbreche kurz und sehe Synola dann wieder ernst an

denn ich denke, und ich weiss, Du denkst das selbe wie ich, denn nur ER wusste ja ... äh ... Bescheid .. über den Sch...

nehme dann doch noch schnell einen Schluck

ich meine ORT

auf meinen Gesicht bereitet sich nun wieder ein lächeln aus

Apropos Ort, weißt Du was ich sehr komisch fand auf der Insel, auf der ich war?

Synola
20-03-19, 16:41
Ja...ähhmm.....du solltest vielleicht den Rest des Glases lieber wegkippen....also ich meine, über Bord schütten, lacht sie.

Dann wieder ernst.....du denkst wirklich....also ich hatte ihn ja auch schon in Verdacht......nur wäre das einfach ungeheuerlich, darüber mag ich gar nicht nachdenken.

Nein,,,,was war dort komisch, erzähle mal.

Sir_Tom_1
20-03-19, 16:55
höre Synolas Worte und denke so bei mir "das gute Zeug verschwenden" --- stehe dann auf und auf dem Weg zum geöffneten rundlichen Fenster nehme ich noch einen versteckten Schluck bevor ich den Rest langsam, mit trauriger Miene, über Bord gehen lasse und lausche dabei Synolas Aussage

Ja meine Liebste ... ich kann es mir einerseits auch nicht vorstellen, aber wer weiss ... ich weiss es leider nicht

als ich wieder am Tisch bin drücke ich Synola einen Kuss auf die Wange und setze mich dann wieder neben sie

... und auf der Insel ... da waren große Steine aufgestellt, die sahen aus wie große Eier ... und stell Dir vor ... die Menschen hatten diese bemalt ... also es gibt schon seltsame Bräuche auf dieser Welt ..

führe die Tasse wieder zum Mund ... bis ich merke, dass diese je leer ist ... und stelle sie entäuscht wieder auf den Tisch

Synola
20-03-19, 17:09
Sieht seine Leidensbittermine, nachdem er die Tasse entleert hat und lächelt leise in sich hinein. Weiß aber doch genau, dass ihm so viel Alkohol nicht bekommt und er am nächsten Tag vollkommen neben sich stehen würde.....und das, wo sie doch darauf hofften, zu Hause anzukommen.

Vielleicht war das die Osterinsel.....kichert sie, denn sie ist auch leicht beschwippst.

Gibt ihm nun einen kleinen Kuss und streicht ihm sacht das etwas wirre Haar aus der Stirn.

Hast du denn auch die Inselbewohner, also die Einheimischen kennengelernt....oder sie wenigstens einmal sehen können?

Sir_Tom_1
20-03-19, 17:25
also Synola ihre Hand von mir wegführt sehe ich ein blitzen an ihrem Finger, doch bevor ich darauf eingehe, beantworte ich ihre Frage

Nein ... die haben sich nicht blicken lassen ... und Du meinst diese Inseln heißen Oster-Inseln ... meinst Du sie bemalen deswegen die STEINE, weil sie keine EIER haben

.. irgendwie kommt es mir so vor, als würde der Rum dafür sorgen, dass ich ein wenig wirres Zeug rede ... doch dann bin ich wieder putz munter und ganz bei der Sache und hefte meinen Blick an Synolas Smaragde, wobei sich schon wieder diese eine blonde Locke auf dem Weg macht einen davon zu verdecken

Ach und ... übrigens ... Danke, dass Du ihn noch trägst ...

hebe dabei meine Hand leicht an, an deren Finger es ebenfalls funkelt

es hätte ja sein können, dass ...

Synola
20-03-19, 17:30
Noch hält die Neugier sie wach, doch langsam spürt Synola eine bleiernde Müdigkeit, sie kann kaum noch die Augen offen halten.

Vielleicht sollten sie doch sehen, dass sie noch ein paar Stunden Schlaf bekommen....es war ein anstrengender Tag und morgen würde es nicht viel anders aussehen, sollten sie es wirklich nach Hause schaffen.

Also....ganz ehrlich.....in manchen Momenten hätte ich ihn wirklich fast abgenommen.....aber ich habe es nicht übers Herz gebracht....sagt sie und streichelt seine Hand.

Wir sollten nun sehen, dass wir noch ein wenig Schlaf bekommen, was meinst du? Lass uns einfach so einschlafen, wie wir sind....gleich hier....die Pritsche ist zwar schmal, aber das passt schon, oder?

Tja, das ist doch schade, dass du von den Einheimischen niemanden gesehen hast, vielleicht haben sie dir sogar geholfen....wer weiß.

Sir_Tom_1
20-03-19, 17:36
.... bin Dankbar über die Offenheit ihrer Antwort und erkenne dabei in ihren hübschen Augen dass die Erschöpftheit nun eintritt

Ja, Du hast Recht, Herzblatt, ich denke wir sollten langsam die Lichter löschen, es ist schon spät ... und morgen ... ja morgen ... sind wir wieder Zuhause

streiche dabei mit dem Zeigefinger über ihre Wange und lasse eine lieblichen Kuss folgen

Synola
20-03-19, 17:49
Nachdem sie nun weiß, dass auch Tom müde geworden ist, genießt sie eine kleine Weile den Kuss und holt dann flugs eine Decke hervor.

Ich denke, die wird reichen für uns beide, sagt sie lächelnd und Minuten später kuschelt sich Synola an Tom und ist im nächsten Moment schon eingeschlafen. Endlich wieder ohne Sorgen, was der nächste Tag bringen mag. Ganz im Gegenteil.....sie schläft ein mit der Gewissheit, bald wieder zu Hause zu sein......mit Tom gemeinsam.

Sir_Tom_1
20-03-19, 17:57
... liege noch ein Weilchen mit offenen Augen neben Synola, da ich es immer noch nicht glauben kann, nun endlich meiner Liebsten wieder ganz nah zu sein ... als ich an der ruhigen Atmung merke, dass sie ins Reich der Träume entschlummert ist, küsse ich sie kurz auf die Stirn und schliesse dann auch meine Augen.

Synola
20-03-19, 18:13
Einige Stunden später scheinen die ersten Sonnenstrahlen durch das kleine Bullauge und davon wird Synola wach......leise Schnarchtöne neben ihr verraten, dass Tom immer noch tief und fest schläft......ganz sicher eine Folge der vielen Gläser Rum, die er gestern konsumiert hat.

Sie lächelt in sich hinein und kann es immer noch nicht richtig glauben, dass er endlich wieder bei ihr ist.....mit einem kleinen seufzen schmiegt sie sich noch einmal kurz an ihn und will gerade leise aufstehen, als er erwacht.

Sir_Tom_1
20-03-19, 18:20
Öffne die Augen ....und da ich mir nicht sicher bin, was ich sehe, schliesse ich sie wieder und öffne sie erneut ... doch es ist kein Trugbild ... und so flüstere ich

Gott sei Dank ... es ist kein Traum gewesen ... Synola bist Du schon wach?

küsse Synola, wie zuvor als ich die Augen schloß, auf die Stirn ... und fasse dann an meine

Oh mein Gott ... die 7. Tasse ...

Synola
20-03-19, 18:36
Guten Morgen, mein Liebling......sagt sie leise und lächelt ihn an.....hast du gut geschlafen?

Wie fühlst du dich? ....und denkt sich, wie gut, dass er nicht noch mehr Rum getrunken hat......

Sie selbst fühlt sich blendend und voller Tatendrang.......und so klettert sie über ihn hinweg und kramt in ihrem Koffer nach frischer Wäsche und einem anderen Kleid.

Während du wach wirst, schau ich mal, dass ich frisches Wasser bekomme......zwinkert sie ihm zu und greift zu einer großen Kanne.

Sir_Tom_1
20-03-19, 18:44
bemerke natürlich die gute Laune Synola's an ihrem morgendlichen Elan und denke so bei mir - dafür liebe ich Dich ... und durch diese schönen Gedanken ist mein Kopfbrummen schon um einiges erträglicher

Ja Liebste ... ich habe schon lange Zeit nicht mehr so tief und ruhig geschlafen ....

und setze frech mit einem lauten Lachen hinterher

woran das wohl lag

drehe mich aus dem Bett und blicke Synola nach wie sie Richtung Tür tänzelt

Ja ... Wasser ist gut ... äh ... ist das dann zum duschen oder zum trinken?

Synola
20-03-19, 18:53
Das freut mich, mein Schatz.....ich habe auch sehr gut geschlafen.....

Und das Wasser.....na, zum Waschen natürlich Liebster......wenn wir schon die Nacht in unseren Kleidern verbracht haben, da brauchen wir jetzt Wasser und Seife zum Abschrubben.....antwortet sie lachend und geht zur Tür hinaus, Richtung Kombüse.

Sie freut sich schon auf den Kaffee, den sie gleich in der Kabine des Kapitäns bekommen werden.....ein kleines Frühstück gibt es sicherlich auch, wenn auch nicht mehr viel an Proviant übrig ist.

Und wenn Tom erstmal einen Kaffee getrunken hat, wird er sich auch gleich besser fühlen, denkt sie sich heiter.

Sir_Tom_1
20-03-19, 18:59
... vernehme Synolas Worte, und als sie die Kabine verlassen hat, schaue ich zum Fenster - dann an mir herab und brummle vor mich hin

stimmt ... die Vorhänge sind ja offen ... darum haben wir ja auch die Kleidung an ... äh ... oder ... puh ... ich brauche einen Kaffee

in diesem Moment flattert etwas scharzes an die rundliche Öffnung des Raums und krächzt

Ah ... guten Morgen mein Freund ... wenn Synola zurück ist, hat sie sicherlich auch etwas für Dich dabei