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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : OT: Forenmembers - die Story



Prince_Cardon
26-06-05, 12:20
Soooooo... im WW-Forum werden dauernd Fortsetzungsstorys geschrieben... Ich dachte mal, dass wir eine Geschichte nur mit UNS machen können! Ich mache den Anfang. Nur mit mir, SamuL. und Keksus für den Anfang, und jeder darf mitschreiben! Wenn es gut wird, integriere ich die Storys in den Comic.

(achja: beachtet bitte, dass dies ein Forencomic sein soll: der Tod einer Figur im Comic würde den Tod einer Figur im Forum bedeuten... also lasst bitte keinen Forenmember sterben, wenn ihr schreibt, sondern bringt ab und zu eine Lösung mit WITZ rein! Natürlich kann sich jeder in die Story integrieren! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif)


...Es war eine dunkle Nacht... man sah nicht einmal den Mond am Himmel, da der komplette Himmel von Wolken verdeckt war... es regnete, (und da es im antiken Babylon noch keine Abflussrinnen gab), die drei Soldaten auf dem kleinen Platz standen knöcheltief im Wasser, da es seit drei Tagen ohne Pause geregnet hatte. Ein Soldat höte auf einmal ein seltsames Geräusch, und wollte nachsehen, während die anderen Zwei auf dem Platz bleiben sollten.
Soldat1: "Das war sicher nur wieder eine Ratte..."
Soldat2: "Bist du dir Sicher? In diesen Zeiten kann man ja nie wissen..."
auf einmal vernahmen die beiden Soldaten ein seltsames Geräusch, welches sie aufgrund des Lärms, den der niederfallende Regen verursachte nicht genau definieren konnten. Es kam aus der Richtung, in welche der dritte Soldat gegangen war. Einer der beiden wollte gerade fragen, ob dort drüben alles in Ordnung sei, als beide fast Zeitgleich bemerkten, dass das Wasser von dort aus immer mehr eine rote Farbe annahm. Wie auf Kommando zogen die beiden ihre Schwerter, doch es nützte ihnen nichts mehr, denn aus dem Schatten kamen zwei Dolche angeflogen, die sich jeweils in die Kehle eines der Soldaten bohrten...
Es war still... das Wasser färbte sich vom Blut rot, und aus dem Schatten kamen drei Gestalten hervor. Eine löste sich aus der kleinen Gruppe, und zog den Soldaten die stumpfen Dolche aus der Kehle, um sie unabgewischt an seinem Gürtel zu befestigen. Es war SamuL., ein Meister der Kunst des leisen tötens. Er besaß eine schwarze Tätowierung, die wie eine Augenmaske auflag, und ihm ein bedrohliches Aussehen verlieh. Die anderen beiden waren Keksus, ein Krieger, welcher bevorzugt frontal und mit zwei Schwertern kämpfte, und Cardon, ein Junge, welcher ein Schwert und einen Dolch besaß, und dessen Kampfstil sich immer an die jeweilige Situation anpasst. Die drei nahmen die gegenüberliegende Gasse, und wurden wieder eins mit den Schatten...

azbycx_627
26-06-05, 12:31
doch auch die Dunkelheit konnte sie nicht vor den wachsamen Augen ihrer Feinde verbergen, die endlich die Stunde der Rache kommen sahen. Ein paar Stunden und dann sollte der Schlag die Drei Krieger treffen und ihr Blut sollte die Vergeltung besiegeln!
"Lasst ihnen Zeit, ich will mich an ihrer überheblichkeit amüsieren! Wartet, nur dann können wir ihren Tod genießen... Wir sollten ihnen dankbar sein, dass sie die lästigen Soldaten beseitigen. Sollen sie sich die Finger schmutzig machen...", so sprach der Anführer, mit seiner zischenden Stimme. Wie auf seinem, breitete sich auf den Gesichtern seiner Untergebenen ein boshaftes Grinsen aus, so auch auf dem Gesicht der Kämpferin Rena die durch ihre Geschwindigkeit ihre Gegner auslöschte ohne, dass einer ihre Anwesenheit je bemerkte...

Prince_Cardon
26-06-05, 12:40
"Das hatte uns echt noch gefehlt! Erst 'leihst' du dir den Pferdewagen des Königs aus und schrottest ihn, und jetzt haben wir die Königliche Armee auf der Fersen und müssen uns verstecken!"
sprach Cardon jähzornig und konnte es dabei nicht unterlassen SamuL. zornig anzusehen.
"Hey, es war ein Unfall! Ich hatte diese Wand nicht gesehen, und hätten wir die Soldaten nicht getötet, hätten sie uns getötet!"
antwortete SamuL. gelassen.
"Mir doch alles egal!"
sagte Keksus
"Mir gefällt dieses herumgeschleiche nicht... warum können wir ihnen nicht Frontal den Kopf abreissen? Das wäre doch viel spann..."
In diesem Moment schlug etwas direkt vor ihnen in einer Wand ein, was zuerst wie ein Pfeil aussah, doch dann sahen die drei genauer hin, und bemerkten, dass es etwas unmöglich so spitzes sein konnte;
es war eine Rose...

P.s.: ja, da hast du recht

azbycx_627
26-06-05, 12:43
"Nur als kleine Warnung...", flüsterte Rena, bevor sie sich umwandte und schnell wie der Wind zu ihrem Ziel eilte - dem Tempel der Abendsonne! Fluchend eilte sie durch die Gassen, warum mussten diese verfluchten Dornen nur so scharf sein?! Kurz betrachtete sie ihre zerschundenen Finger und nahm dann wieder den Weg auf, denn für Unpünktlichkeit standen hohe Strafen!!!

Währenddessen versammelten sich die drei Krieger um die rätselhafte Rose. Teils aus echter Verwunderung, teils weil einer von ihnen nicht wusste wie er sich aus dem angerichteten Schaden wieder herausreden konnte...
"Da seht ihrs überall diese bösen Omen!", ereiferte sich Cardon. "Und was jetzt?"...

Prince_Cardon
26-06-05, 12:56
Keksus betrachtete die gesamte Umgebung aufmerksam...
"Entweder war das eine Warnung oder ein verdammt mieser Schütze; aber dafür ist mir diese Rose viel zu geradlinig in die Wand geflogen..."
Cardon rannte zwei Meter die Wand hoch und erklomm das Dach; er sah sich um und sagte dann:
"Ich sehe überhaupt niemanden... entweder verhüllt sich der Attentäter per Magie oder er ist schon längst weg..."
SamuL. lehnte sich gelassen an die Wand und pfiff ein Lied, welches er scheinbar selbst erfunden hat... dass ein Attentäter hinter ihnen her war, schien ihm völlig egal zu sein...
"Und überhaupt..."
murmelte Cardon
"Wer benutzt überhaupt Rosen für ein Attentat??? Wenn das wirklich bei diesem Attentäter immer so ist, dann ist es ein einzigartiger Stil..."
"Vermutlich eine Frau!"
Sagte SamuL., ohne sich dabei aus seiner lehnenden Haltung zu bewegen
"Die haben ja alle so eine Schwäche für dieses Zeug..."
Cardon dachte nach... wer auch immer das war, sie würden sich auf jeden Fall noch einmal begegnen; das stand schon einmal fest...

azbycx_627
26-06-05, 13:08
... vielleicht sogar früher als ertwartet. Denn auf beiden Seiten gab es Hindernisse. Etwa ein funktionsverlorenes Fahrzeug samt einer Menge schwerbeleidigter Soldaten oder auch Probleme sich in den tausendundeinen Gassen zurechtzufinden.
"Nein! NEIN!! NEEEIIIN!!!", schrie die verzweifelte Schützin. "Bei allen Göttern und Teufeln - hier war ich doch schon dreimal! Hach, so ein Käse..." Verzweifelt ließ sie sich auf ein ein paar Holzfässer nieder und blickte beinah trostlos auf das Schild "Willkommen zum fröhlichen Krieger". Als ihr Mund begann zu beben und kleine Tränchen ihre Sicht verschwimmen ließen, stand sie entschlossen auf! Lautstark versuchte sie sich neuen Mut zu machen: "Ich bin eine Kämpferin! Ich fürchte mich vor nichts! Die Gesandten des Königs habe ICH alleine vernichtet!" Die verwirrten Blicke der Passanten schienen sie nicht weiter zu stöen... "Deswegen finde ich einen Weg! Diese Krieger werden uns nicht entkommen! Sie werden meinen Hass noch zu spüren bekommen... sie werden an meiner Unbesiegbarkeit zu Grunde ge-..." Schnell drückte sie sich an die Wand. Dort schritten sie vorbei, die drei Krieger! Cardon, SamuL und Keksus. Sie sahen sie nicht, zu sehr waren sie damit beschäftigt SamuL davon abzuhalten lautstark in den Straßen zu trällern. So zogen sie mit ihrem demolierten Wagen vorbei, ganz vorne Cardon, der versuchte das Knurren seines Magens zu unterdrücken. Dahinter -der nun stille- furchteinflößende SamuL, dessen Dolche gefährlich in der Dunkelheit blinkten, ebenso wie seine Augen. Zum Schluss folgte wachsam Keksus und Rena musste sich dicht an die Wand drücken um nicht von ihm entdeckt zu werden. War ihr Ziel nicht ebenfalls der Tempel?

Schnell versteckte sie die Rosen, zog die Kapuze und den Schleier zurück und versuchte einen vertrauenswürdigen, fast dümmlichen, Gesichtsausdruck aufzusetzten. "Entschuldigung!!
Ja, ihr! Ein Moment bitte!"
Etwas verwundert blickten sich die drei jungen Männer an. "Was willst du?", wurde sie misstrauisch von Keksus gefragt.

"Euren Geleit, meine Herren. Ich bin Priesterin am Tempel der Abendsonne und erbitte euren Schutz... ob ihr als Danke eine Speiße in diesem wundervollen Gasthaus annehmen wollt?" ...

Keksus
26-06-05, 13:28
"Euren Geleit, meine Herren. Ich bin Priesterin am Tempel der Abendsonne und erbitte euren Schutz... ob ihr als Danke eine Speiße in diesem wundervollen Gasthaus annehmen wollt?" ...

"Irgendwas ist an ihr merkwürdig" raunte SamuL Cardon zu.
"Wir werden euch mitnhemen" sagt Cardon zu der mysteriösen Frau, sein Instinkt wurde vom Hunger unterdrückt
"Wir sollten aufpassen. Ich hab so das Gefühl das wir ihr schonmal begegnet sind. Lass sie nicht aus den Augen SamuL. Ich werd aufpassen dass sie Cardon nicht den Kopf verdreht".
Und so setzten sie, nun zu 4. ihren Weg zum Tempel fort...

azbycx_627
26-06-05, 13:49
Als Rena diesmal erneut unter das Schild trat, hatte die Verzweiflung vollster Zufriedenheit Platz gemacht. Sicher, ihr Meister wäre mit dieser Wendung der Ereignisse, die er vielleicht sogar ihrer Unfähigkeit zur Orientierung zuschreiben würde, alles andere als glücklich. Aber was er nicht weiß macht ihn nicht heiß. Schließlich war sein Plan ohne sie kaum durchführbar, er konnte sie demnach nicht verraten!! Aber würde er das als Verrat ihrerseits auslegen? Nein, das konnte er nicht, sie war zu wichtig und außerdem hatte sie keine Wahl. Besser die als irgendwelche Fremden... und als sie ihre Zweifel endlich besiegen konnte bemerkte sie das misstrauische Gesicht von SamuL und Keksus. Also versuchte sie geschwind die Aufmerksamkeit auf Cardons Gesicht zu lenken, oder das was aus der Suppenschüssel noch hervorschaute...
Diese Männer sollen es geschafft haben so viele von unseren Kämpfern zu besiegen? Egal, bis ich sie töten muss amüsiere ich mich eben mit ihnen!

"Ihr seid ja Scherzkekse!", lachte sie. Doch ehe sie es sich versah, blickten sie alle drei böse an. "Ähm... nein, ich meinte die... na das Gebähä-äck..." mit einem Lächeln das bisher noch jeden verführte reichte sie Keksus einen Keks. Der bemerkte die zahlreichen Wunden an ihren Händen... "Du bist ja eine ziemlich engagierte Priesterin, was?"

"A-amen", mumelte Rena und zog sich den Schleier über die erröteten Wangen.

Keksus
26-06-05, 13:51
Als Keksus die zerschundenen Hände der Priesterin sah wurde sein Misstrauen verstärkt. Er hatte das Gefühl mitten in eine Falle gelaufen zu sein.
"Warum ziehst du deinen Mantel nicht aus?" wurde sie von SamuL gefragt der ihr den Mantael bereits abnehmen wollte.
"Es ist zu kalt" sagte die Priesterin.
SamuL wollte ihr nicht glauben und riss ihr den Mantel einfach runter.
"Hey! Was machst du da" rief Cardon noch dazwischen.
Doch dieser verstummte sehr schnell als er sah das aus ihrem Mantel Rosen rausgefallen waren.
Sofort sprangen alle 3 auf und zogen ihre Waffen...

azbycx_627
26-06-05, 13:59
"Halt! Nicht!", schrie Rena. Ihre rechte Hand wanderte zu ihrem Kurzschwert, doch dann besann sie sich. Sie würde den Weg zum Tempel nie alleine finden! Die einfältigen Stadtbewohner konnte sie nicht fragen, sie würden die Armee informieren. Nein, sie durfte nicht die ganze Stadt auf sich aufmerksam machen! Selbst wenn es so leicht wäre, wie bei ihren früheren Gegnern und ein einziger Schwerthieb oder ein paar Würfe mit ihren Rosen genügen würden, sie musste sie besänftigen... nur wie?

Nervös strich sie die schwarzen Haare aus ihrem Gesicht. "Ich... ich.. mein Orden verlangt Rosen zum Ausschmücken des Altars und..."
"Schweig!" fuhr Keksus sie an, wütend schlug er auf den Tisch, der sogleich zerbarst.
Endlich dämmerte es auch Cardon: "Du wolltest uns töten! DU hast die Rose geworfen!"
"Wie bitte? Ich bin nur eine kleine Priesterin...hähä.." stammelte sie, während ihre Hand immer wieder zum Schwert greifen wollte.
"Lügnerin! Seit wann tragen Priesterinnen ein Kriegergewand?!" warf ihr nun SamuL vor.
"Seit... nein! Gut, in Ordnung! Die Rose kam von mir! Aber ihr Ziel verfehlte sie absichtlich, ich wollte nicht töten, ich wollte euch nur warnen!"
"Aber da hätte doch auch ein einfaches Vorsicht genügt..." wunderte sich Cardon.
"Es wird sich alles aufklären, es sei denn ihr bevorzugt es mich hier auf der Stelle zu töten..." erwartungsvoll schaute sie von einem zum anderen...

Prince_Cardon
26-06-05, 14:05
Cardon zog nun auch sein Schwert. Er fand diese Priesterin eigentlich zuerst niedlich, und ihr Angebot verlockend, doch dass sie die Attentäterin sein sollte, wäre ihm nie eingefallen. Auf einmal zogen mehrere Gestalten im Haus ihre Schwerter, und eine kränklich klingende Stimme rief:
"Das war das erste und letzte mal, dass du versagt hast, Rena!"
Das Mädchen lief grau an, die drei konnten ihre Furcht vor dieser Stimme richtig fühlen... ihre Pupillen waren nur noch so groß wie eine Bleistiftspitze...
"Nein, Meister! Gebt mir noch eine Chance!"
"Die hast du dir verspielt"
Auf einmal warf SamuL. einem der unbekannten Gegner einen seiner Dolche mitten zwischen die Augen. Er gähnte kurz und sagte:
"Nun... es ist mir egal, ob du nun mit oder gegen uns kämpfst, Hauptsache, es klebt wieder Blut an meinen Dolchen, das von eben ist schon fast getrocknet..."
Keksus stürzte sich nun mitten in eine Gruppe aus Gegnern, welche noch den Dolch verdauen mussten, und Cardon stürzt sich, in einer unbekannten Sprache rezitierend, dass seine 3 Gesichtstattoos blau leuchteten, wild in das Getümmel...

Der Kampf hatte begonnen, und Rena stand vor der schwersten Entscheidung, die sie je in ihrem Leben treffen musste...

azbycx_627
26-06-05, 14:21
Während die drei einen nach dem anderen töteten verfolgte Rena die Person, die ihr Todesurteil ausgesprochen hatte. Schnell hatte sie den alten Mann eingeholt. "Was hast du vor? Ich hätte es gleich wissen, du und deine Maskerade! Warum kommt der Meister nicht persönlich und überzeugt sich davon, dass ich NIE versage!"

"Oh, wie naiv du doch bist." langsam trat der Mann auf sie zu. "Glaubst du wir haben nicht bemerkt, dass du unserem Gefangenen zur Flucht verholfen hast?! Seit diesem Tage an liesen wir dich nicht aus den Augen, wir wussten doch, dass du den Weg nie finden würdest! Es war nur eine Frage der Zeit, bis wir dich in der Falle hatten. Deine kleinen Freunde überraschten uns aber doch, wer sind sie?"
Rena versuchte seinem Blick auszuweichen und spielte scheinbares Interesse an einem niedlichen Käfer vor.
"Sag uns den Namen oder ich schick die WIRKLICHEN Soldaten aus um dem Meister deinen Kopf zu..." Ehe er zu Ende sprechen konnte fiel er vornüber auf die schmutzige Gasse. Die Rose wurde von schwarzem Blut durchtränkt.
"Ich lasse mich nicht erpressen!"

Als sie in das Gasthaus zurücklief, war der Boden übersät von den Leichen ihrer ehemaligen Kameraden der schwarzen Armee.
"Nun zu dir..." sprach Cardon, und während er ihr sein Schwert an die Kehle hielt sagte er: "Merk dir eins Mädchen, verarschen lassen WIR uns nicht!"
"Ehrlich gesagt bin ich darin auch nicht besonders gut... aber wenn ihr Blut wollt ich kann euch zeigen, welches ihr gerne vergießen dürft."
"Pah! Wir sollen dir vertrauen?" spottete Keksus.
"An Vertrauen glaubt hier doch niemand, aber ihr haltet euch für stark, bringt mich doch um, wenn euch der Zeitpunkt passend erscheint..." aber unterschätzt mich nicht! Auch wenn sich mein Ziel geändert hatte! Beendete sie in Gedanken.

Die Wirtin kam mit ein paar Bierkrügen zurück in die Halle, kurz darauf ließ sich ein lautes Scheppern vernehmen...

Keksus
26-06-05, 14:45
"Wir werden dich nicht umbringen, noch nicht. Vieleicht könntest du noch nützlich sein. Aber eine falsche Bewegung und du wirst deine Köperteile im ganzen Land suchen müssen" drohte SamuL
"Wir sollten hier lieber schnell verschwinden bevor die Soldaten aufkreuzen". Da hatte Cardon wohl recht.
"Aber wir sollten keine Zeugen hinterlassen" sagte SamuL und warf der Kellnerin einen Dolch genau zwischen die Augen.
"Ganz nach meinem Geschmack". Scheint so als wären sich Rena und SamuL sehr ähnlich. Oder wollte sie sich nur einschleimen?
Keksus beendete damit erstmal seine Gedanken.
"Am schnellsten würden wir mit einem Wagen entkommen"
"überlass das mir" sprach Cardon, schwang sich auf einen vorbeifahrenden Wagen und schlug dem Fahrer den Kopf ab.
"Braucht ihr eine Mitfahrgelegenheit?", Cardon konnte sich ein lächeln einfach nicht unterdrücken. Sie sprangen alle auf und fuhren davon während sie die Soldaten hinter sich schreien höten. Aber wohin sollten sie nun gehen?

azbycx_627
26-06-05, 14:47
Immer noch ein bisschen beleidigt schwang sich Rena auf den Wagen. Nützlich?! Außerdem irrten sie sich, wen sie glaubten ihren Tod so schnell wie die der Soldaten herbeizuführen. Außerdem töten sie Unschuldige, aber der Dolch war toll, diese Anfertigung, einfach exzellent! Doch ihr Mut, ihre Stärke und ihre Vertrauenswürdigkeit würden sich mit Sicherheit noch zeigen lassen.
"Denn auf eure Gnade bin ich nicht angwiesen!" fuhr es ihr raus.
"Was is?" wunderte sich Keksus, der mit seinen Kameraden bis zu diesem Zeitpunkt noch über die Reiseroute diskutierte...

"WAS?!?! Ihr kennt den geheimen Pfad zum Tempel selbst nicht?! Und ihr wollt die berühmten drei Krieger sein?! Dabei findet ihr den Weg ja selbst nicht... wir werden alle nicht rechtzeitig zur großen Offenbarung ankommen, zu dem jeder mächtige Krieger erscheinen wird!" entsetzt starrte sie die Jungen an.
"Ganz langsam Madame!" begann Keksus "Im Zweifelsfall immer der Nase nach!"
"Mir ist furchtbar langweilig..." seufzte SamuL wärend er seinen Dolch schärfte.
"Wie wär's wenn wir einen der Soldaten nach dem Weg fragen? Inkognito versteht sich...das heißt niemanden töten! Wer meldet sich freiwillig?" Schon zeigten alle Finger auf Rena...

Keksus
26-06-05, 15:14
Doch es kam gar nicht mehr soweit um jemanden fragen zu können. Den plötzlich wurden sie von einem anderem Wagen gerammt. Noch während sie sich darüber wunderten was gerade passiert ist sprang schon ein Soldat auf ihren Wagen. Doch Keksus reagierte schnell stach dem Angreifer ein Schwert in den Magen und köpfte ihn mit dem anderem.
SamuL zögerte nicht lange und warf einen Dolch auf den Hals des Fahrers des gegnerischen Wagens, der daraufhin gegen eine Hauswand fuhr. Doch sie hatten keine Zeit sich über den Erfolg zu freuen. Denn schon kamen 2 neue Wagen voll mit Soldaten an. Cardon reagierte schnell. Er sprang auf einen der 2 Wagen, schwang einmal sein Schwert, und zerteilte so 3 der 5 Soldaten. Den nächsten tötete er indem er sein Schwert in den Hals des Soldaten steckte. Doch plötzlich nahm ihn der letzte verbleibende Soldat und wollte ihm das Genick brechen als auf einmal eine Rose in sein Ohr eindrang. Rena sprang rüber zu Cardon und sagte "Ich komme mit!".
"Am besten wir trennen uns und treffen uns beim Tempel" war der kluge Vorschlag von Rena.
"Aber wie kommen wir dort hin?" fragte Keksus.
"Immer der Nase nach" sagte Rena und konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. Und schon trennten sich ihre Wege bei der Abzweigung.
Merkwürdigerweise fuhren aber alle Soldaten Keksus und SamuL nach.

Andrey-Delany
26-06-05, 17:00
Plötzlich tat es einen ungeheuren Schlag und die Pferde wieherten schmerzerfüllt auf. Mit einem Mal
fiel der Streitwagen in eine riesige getarnte Fallgrube. Keksus und SamuL waren überrascht von
der Falle und konnten keinen Ausweg aus dem Graben
erkennen. Schließlich begann SamuL an einer Ecke der Fallgrube hinaufzuklettern und nach einer Weile tat es Keksus ihm gleich. Wieder auf den Strassen Babylons angelangt wollten sie gerade ihren Weg fortsetzen, als Keksus eine flüchtige Bewegung in den Schatten erkannte. etwas huschte dort durch die Dunkelheit. Unruhig sah er sich um und konzentrierte all seine Sinne auf das Huschen im Schatten. Dann bemerkte er plötzlich, dass er allein war. SamuL war wohl lautlos davongeschlichen, um den schattenhaften Bewegungen auf seine Art nachzugehen. Indessen wurde Keksus immer nervöser. Da trat langsam eine Gestalt aus dem Schatten. Es war, als würde die Finsternis selbst Gestalt annehmen. Der Mann war in einen weiten, schwarzen Kapuzenmantel gehüllt, sein Gesicht war vollkommen in der Dunkelheit verborgen. Das Geräusch von fliegendem Stahl brach die spannungsgeladenen Stille. Keksus konnte ein silbernes Blitzen erkennen, dass sich blitzschnell auf die vermummte Gestalt zubewegte. Mit einer Bewegung,
der Keksus Auge kaum folgen konnte, duckte sich die Gestalt unmenschlich schnell unter dem fliegenden Wurfdolch hinweg. Metall blitzte unter dem Mantel des Mannes auf und plötzlich hielt er eine seltsames Schwert in den Händen.
Die Klinge der Waffe war leicht gebogen und anstatt einer Parierstange prangte überhalb des Griffes eine kreisrunde Metallscheibe. Der Griff
war kunstvoll aus Elfenbein verarbeitet und ein roter Edelstein zierte den Knauf des merkwürdigen Schwertes. Es war eine Waffe, wie Keksus sie noch nie gesehen hatte. Lautlos trat SamuL neben seinen Gefährten aus dem Schatten und schleuderte einen weiteren Wurfdolch auf die dunkle Gestalt. Plötzlich sprang etwas aus dem Schatten hervor und warf sich vor den Mann. Weder Keksus noch SamuL konnten erkennen, was geschah, sie höten nur das Geräusch von Stahl, der auf Stahl krachte und im nächsten Moment erkannten sie eine Frauengestalt, die vor den Mann getreten war. Sie hielt zwei Krummsäbel schützend vor den Verhüllten und hatte anscheinend den Angriff mit einer ihrer Klingen abgewehrt. Die Frau trug einen schwarzen Mantel
und eine dunkle Hose, die ihr knapp bis über die Knie ging. Ihr Oberköper wurde von einem schwarzen Lederrüstung bedeckt und lange Haare fielen ihr über die geharnischten Schultern. Dann auf einmal stürmten die beiden synchron vor. SamuL nutzte die Gelegenheit, um noch einen weiteren Dolch zu werfen, doch er traf nur ins Leere. Langsam zog Keksus seine beiden Schwerter
und machte sich für den Ansturm bereit. Die Bewegungen der beiden Angreifer waren so schnell, dass die beiden kaum etwas erkennen konnten. Der dunkle Mann drängte Keksus mit seinen blitzschnellen Attacken sofort zurück, während SamuL Mühe hatte, den wirbelden Klingen
der Kriegerin auszuweichen. Schließlich täuschte Keksus einen Ausfall vor, trat stattdessen aber zur Seite und ging zum Gegenangriff über. Doch jede seiner Attacken gingen ins Leere und sofort stieß wieder die seltsame Klinge des dunklen Kriegers vor. Blitzschnell ging Keksus in die
Knie und wehrte den Stich nach oben hin ab. Seine beiden Klingen schloßen sich wie eine Schere um das Schwert des Kriegers, während er sich wieder aufrichtete. Schließlich zog er beide Waffen zur Seite weg unf führte sie gleichzeitig von beiden Seiten. Nun prasselten seine Hiebe und Stiche ohne Unterlass auf den dunklen Schwertkämpfer nieder, dass dieser diesmal gezwungen war, die Angriffe mit seinem seltsamen Schwert zu parrieren. Doch immernoch
schien es Keksus Gegner keine Mühe zu bereiten, seine Angriffe abzuwehren. Neben ihm versuchte
SamuL verzweifelt, den tödlichen Angriffen der
Kriegerin zu entgehen. Die Klingen zischten so schnell durch die Luft, dass sein Auge garnicht folgen konnte. Plötzlich sah er eine tödliche Klinge auf sich zurasen, der er nichtmehr ausweichen konnte. Doch im letzten Moment drehte
die Schwertkämpferin ihre Waffe, dass die Breitseite mit voller Wucht gegen den SamuLs Schlefe donnerte. Der brutale Schlag raubte ihm das Bewusstsein. Seinem Gefährten erging es nicht besser. Keksus Angriffe gingen ins Leere,
mit einem Tritt krachte der Fuß des Kriegers gegen seine Kniescheibe und zerschmetterte sie.
Keksus brach vor Schmerz in die Knie und der Schwertkämpfer packte ihn unterm Kinn. Keksus wurde brutal gezwungen, in das Gesicht des Mannes zu schauen. Der Krieger musste schwarze Haare haben und ein Ziegenbart zierte sein Kinn,
seine Augen waren von beängstigender Dunkelheit.
" Sieh mich an! Du wirst den Tag nie vergessen, an dem Teela und Andrey dich beinahe getötet hätten. " Mit diesen Worten schlug er Keksus
so heftig gegen die Schlefe, dass er das Bewusstsein verlor.

sry, konnte mir die Fortsetzung nicht verkneifen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

azbycx_627
27-06-05, 06:44
Cardon und Rena schauten dem Wagen ihrer Gefährten hinterher. Vielleicht hatte der Meister sie doch unterschätzt... zumindest hoffte Rena das nun.

Bevor die beiden ihren Weg fortsetzen konnten schreckten sie auf, da sie das Scheppern einer Rüstung höten. Sogleich lief Cardon in die Richtung aus der das Geräusch gekommen war und ließ Rena bei den Pferden zurück. "žPass auf den Wagen auf... und auf dich. überlege dir einen Weg!", rief er ihr noch zu bevor er um die nächste Ecke verschwand.

Noch immer die Zügel in der Hand begann sie sich ihrer Hilflosigkeit, was das Finden von Wegen anbelangt, allmählich wieder zu erinnern.
"žDann will ich lieber für das Kämpfen zuständig sein... Warte!", doch ihre Widerworte blieben ungehöt. Seufzend lies sie sich auf den Boden nieder. Der Tempel der Abendsonne... Sie werden damit den Sonnenuntergang meinen... Somit müsste sich der Tempel im Westen, am Rande dieser Stadt befinden. Natürlich im Westen! Sie erhob sich und blickt hinauf zum verdunkelten Himmel. Plötzlich bemerkte sie das Aufblitzen eines Schwertes und nur einen Augenblick später fiel ihr der Angreifer vor die Füße. Ein Wachtposten der königlichen Armee. Eine der Rosen verfehlte sein Herz um ihm einige letzte Worte zu ermöglichen.
"žIch kenne dieses Mal...", röchelte der Soldat und zeigte auf die kleine Tätowierung, die sich zwischen Renas Augen befand. "žDu gehöst zu denen, die des Königs Berater entführten!"
Langsam kniete sich die Kriegerin neben den Sterbenden. "žNun, Profp ist nicht länger ein Gefangener der schwarzen Armee." Plötzlich lächelte sie den Soldaten liebevoll an und strich zärtlich über die Rose, die aus seinem Hals herausragte... "žBeantworte mir doch bitte eine Frage...", hauchte Rena und mit einem Mal wurde ihre Stimme wieder kühl. "žWo liegt Westen?"


Als sie die Pferde von dem Wagen befreite, vernahm sie wieder leise Schritte und sah sich um.Sie entdeckte Cardon, unverwundet...

Prince_Cardon
27-06-05, 07:08
... aber den Schock ins Gesicht geschrieben. Er kam aus dem Schatten, und hinter ihm SamuL., welcher den gehunfähigen Keksus trug.
"Wir müssen sofort zu diesem Tempel! Wenn dort auch die mächtigsten Zauberer sind, können wir ihm noch helfen!"
rief ihr Cardon entgegen. Die beiden schnallten die Pferde wieder an den Wagen, und legten Keksus auf die Ladefläche. Sie waren ungefähr eine Stunde Richtung Westen unterwegs, als sie endlich den Tempel erreichten...
Sie gingen hinein, Cardon mit Keksus auf den Schultern, und erkundigten sich sogleich nach einem Heilmagier. Der gefragte Krieger antwortete knapp, dass der Magier bald eintreffen wird. Sie brachten Keksus in einen der Aufenthaltsräume und sahen sich um.
Auf einmal jauchzte Cardon:
"JAAAA!!! Die haben in der grossen Halle eine Kampfarena eingerichtet! Das ganze sieht aus, wie ein Stadttei Babylons, so riesig ist es!"
Bevor die anderen ihn aufhalten konnten, rannte er schon los und war in der Menge verschwunden...

azbycx_627
27-06-05, 08:02
Rena fuhr in entsetzt an: "žWie?! Nein, nicht! Das ist irgendetwas faul!" SamuL schien nur leicht verwundert, da er die Kampfeslust seines Freundes am eigenen Leib spürte.
"žHmmm... eine Kampfarena, nichts wie hin!" doch ehe er sich auf den Weg machen konnte stellte sich Rena ihm in den Weg.
"DU-holst-ihn-zurück! Wir können Keksus nicht alleine lassen. Außerdem müssten wir von Feinden umzingelt sein. Denn nun verfolgen uns die königlichen Truppen und die schwarze Armee! Wir sollten uns vor Fallen hüten." Mit Nachdruck versuchte sie SamuL ihre Worte begreiflich zu machen. Nach kurzem Zögern grinste er nur und antwortete: "žBeweise, dass wir dir vertrauen können und sorge für Keksus. Du willst dir doch nicht unnötig die Finger schmutzig machen?" als er ihr entschlossenes Gesicht sah fügte er hinzu: "žCardon werde ich schon wieder herbringen, wenn wir uns zwischendurch amüsieren, warum nicht?" Mit einem kurzen Zwinkern lief auch er hinaus und lies Keksus und Rena zurück. Ehe sie sich beruhigen konnte, griff eine Hand nach ihr und mit aller Kraft schleuderte Rena den Feind zu Boden, der schmerzhaft aufstöhnte.
"žMädchen!", keuchte der alte weißgekleidete Mann, dessen schneeweißen Bart mit Bluttropfen aus seinem Mund getränkt wurden. "žDeine Hände sind mit Kratzern übersäht, lass dir eine Salbe geben... und... hilf mir gefälligst beim Aufstehen!" Eilig stellte sie den Heiler auf seine Füße und versuchte ihr errötetes Gesicht erneut hinter dem Schleier zu verbergen. "žNein... nein, danke. Lassen sie die Narben, ein Kämpfer trägt sie als Erinnerung. Wir haben sie rufen lassen, damit sie sich um die Verletzungen eines anderen kümmern, er liegt dort auf der Bahre." Sie zeigte auf Keksus, der allmählich ins Delirium glitt.
"žEr wird heute nicht sterben, aber keine gewöhnliche Klinge kann eine solche Wirkung erzielen. Ich kann ihn am Leben halten, aber um ihn zu heilen, brauchen wir ein bestimmtes Kraut, das am Ufer des südlichen Flusses wächst. Mein Gehilfe soll dir das Kraut und den Weg beschreiben, es ist besser du gehst bevor du mir noch den Kopf einschlägst!" Bei diesen Worten schaute der Gehilfe des Magiers Rena argwöhnisch an.
"žNein, ich muss hier bleiben und Wache halten. Oder wollt ihr ihn mit eurem Krückstock gegen Feinde verteidigen?" zweifelte die junge Frau.
"žGut, dann mache ich mich auf, schlage mich mit meinem Krückstock durch gegen die lauernden Banditen, kämpfe mich durch die überfluteten Straßen Babylons und komme rechtzeitig zurück. Währenddessen versuchst du ihm die Verletzung hinfort zu prügeln..." während seinem Vortrag blickte er ununterbrochen kritisch Keksus an.
Leise seufzend sagte Rena: "žWie ihr wünscht. Nun denn, erklärt mir den Weg... aber so damit ich ihn auch finden kann!"

Ohne zu wissen, wo sich Cardon und SamuL befanden oder ob sie den Magiern vertrauen konnte schritt sie erneut auf den Straßen von Babylon und keiner der drei Gefährten konnte sehen, dass auch sie würdig war in ihre Reihen zu gehöen...

Keksus
27-06-05, 08:04
Während Rena die Kräuter holte hatte Keksus im Delirium eine Vision von mächtigen Artefakten.
Es waren Artefakte mit denen man die Zeit beeinflussen konnte. Es gab mächtige die viel konnte. Aber auch schwache die nur sehr wenig konnten. Er glaubte das die 2 Krieger von denen er und SamuL überfallen wurden solche Artefakte bei sich trugen. Das könnte ihre übermenschliche Schnelligkeit erklären. Plötzlich wachte er auf. Das erste was er sah war Renas Gesicht.
"Wies aussieht hast du dich schon erholt. Der Heiler hat sich um dich gekümmert. Und ich habe mich wegen dir mit ziemlich üblen Gesindel rumgeschlagen um die Zutaten für den Heiltrank zu besorgen."
"Die....2 Krie...ger. Sie haben Artefakte! Wenn... wir sie nicht auf...halten werden sie.... die ganze Stadt zerstöen!"
"Von was redest du da?" Rena war sichtlich irritiert.
"Er hat Recht", der Heiler hatte unauffällig ihr Gespräch belauscht. "Aber ihr könnt sie noch nicht besiegen, ich habe 2 solcher Artefakte hier. Allerdings sind es nur niedere. Mit ihnen habt ihr aber trotzdem schon mehr Macht als ihr sie euch jemals geträumt habt. Ich werde sie euch geben. Allerdings müsst ihr dann auch etwas für mich tun. "Einverstanden", sagte Rena. Keksus schlief schon wieder, er wahr noch zu erschöpft. Der Heiler ging aus dem Raum und kam ein paar Minuten später mit einem Armreif und einem Ring zurück. Er gab den Armreif und Rena und steckte Keksus den Ring an seinen Finger. "Mit diesen Artefakten könnt ihr die Zeit beeinflussen. Du, Rena, kannst mit deinem die Zeit zurückspulen. Und der Ring von Keksus bewirkt dass sich alles um ihn herum langsamer abspielt. Nur er selber kann sich noch normal bewegen. Leider habe ich nie herrausgefunden wie die Artefakte funktionieren. Was sie bewirken weiss ich auch nur von ein paar alten Steintafeln die zum größten Teil verwittert sind".
"Schade," sagte Rena, "aber das werden wir schon rausbekommen. Aber was sollen wir nun für dich tun?"

Prince_Cardon
27-06-05, 09:13
"Eure beiden Freunde wärmen sich ja gerade in der Kampfarena auf!"
Sprach der alte Mann
"Und was hat das mit ihrer Bitte zu tun?"
fragte Rena
"Nun ja... ich könnte wieder etwas Geld gebrauchen! Und heute um Mitternacht findet das grosse Blutturnier statt..."
sprach der alte Heiler
"Eure Freunde sollen den Preis gewinnen! Da Artefakte nicht erlaubt sind fallt ihr aus, und der Verwundete ist ja noch nicht fit genug..."
"Also sollen unsere Freunde ihr Leben riskieren, damit ihr eure Schulden bezahlen könnt?"
spottete Rena
"Nun... für euch wäre auch wieder etwas drin... es ist ein 2-gegen-2-Turnier, bei der die Gewinner neben Gold ähnliche Artefakte erhalten, wie ihr... doch diese sind mehr offensiv! Mit einem kann man einen kleinen Sandsturm um sich herum erzeugen, mit dem anderen wird man so schnell, dass man seinen Gegner fünfzig mal in zehn Sekunden treffen kann... Nur damit eure Freunde nicht leer ausgehen, wenn es um Kräfte geht..."
der Alte Mann lächelte Rena zu, und sagte dann:
"Die Artefakte dürft ihr behalten, den Preis hätte ich dann gerne!"
Rena dachte darüber nach... wenn sie diese Artefakte erbeuten könnten, dann hätten sie alle Kräfte zusammen, und könnten dieses Duo, das SamuL. und Keksus überfallen hat, im Team schlagen... Doch es war auch gefährlich... in diesem Turnier musste man seine Gegner töten, um weiterzukommen, und wenn sie gewinnen, würde der dunkle Meister rasch auf sie Aufmerksam...
"Einverstanden"
tönte es auf einmal von unten...
Keksus sprach schwach, aber dennoch deutlich:
"Diese beiden Knalltüten brauchen mal was, um sich auszutoben, und wir brauchen diese Artefakte, um zu überleben! Los! Sag' ihnen bitte bescheid, was wir tun müssen!"
Rena rannte sofort los, um die beiden im Getummel aus Kriegern zu finden...

SamuL.
27-06-05, 09:41
Währenddessen amüsierten sich SamuL. und Cardon in der Arena, glaubten Rena und kolki. Allerdings waren die beiden nicht mal bis dahin gekommen. Aus der Menschenmenge kamen plötzlich 2 Muskelbepackte Arme, die im Gedränge einfach im Vorteil waren und packten sie an der Kehle. Ein Stoß mit dem Schwertknauf auf den Hinterkopf und sie entschwanden ins Reich der Träume.
Als Cardon aufwachte wurde ihm erst langsam bewusst, dass er über einen großen hof getregen wurde. Ein Paar bärenstarke Hände hatten ihn gepackt, von SamuL. war keine Spur zu sehen. Sich zu wehren hatte keinen Sinn, er war einfach zu schwach.
Plötzlich sah er, dass er auf ein Loch in einer Mauer zugetragen wurde. Cardon fing an zu schreien, als er sah was dahinter war: nichts!
Da war gähnende Leere. Er versuchte einem seiner peiniger gegen das Schienbein zu treten, aber da war niemand! Luft, links und rechts von ihm, aber trotzdem dieser starke Griff. jetzt baumelten seine Füße über dem Abgrund. Oh mein Gott, ich kann den Boden nicht sehen, dachte Cardon. DA GIBT ES KEINEN ERDBODEN!
Die Hände ließen los.
Cardon fiel

und fiel

und fiel.

Er wusste nicht mehr, ob er schrie, es war bedeutungslos. Die Mauer war noch da, eine braune Lemziegelmauer. nein halt, oben war sie schwarz. Ein schwarzer nebel kroch an der mauer nah unten. nein er flog un er holte auf.
Cardon wusste nur, das wenn er den Nebel errechte es schlimmer war als zu sterben.
jetzt sah er auch die schwarze Wand, die sich von oben auf ihn zu bewegte.
Plötzlich stürzte er in Wasser. nein, er wurde mit Wasser beschüttet!
Als er die Augen öffnete, fand er sich in einem Kerker wieder. Vor Erleichterung wurde er fast ohnmächtig. Daran hinderte ihn aber ein zweiter Eimer und die Erleichterung verflog.
Er erschrak als aus den schwarzen nebelschwaden, die den kerker verdüsterten ein ihm wohlbekanntes grinsendes Gesicht auftauchte.
Cardon höte ein Stöhnen und drehte seinen kopf nach rechts. Als er SamuL. auf der Pritsche liegen sah, fing er an zu schreien

azbycx_627
27-06-05, 10:02
In dem Kerker gefangen schienen die Minuten wie Stunden, die Stunden wie Tage zu vergehen. In dem kalten Kerker, tief unter Babylon wurde ihnen allmählich bewusst, wie aussichtslos ihre Lage war. An Flucht war nicht zu denken, Keksus lag vermutlich noch schwer verwundet im Tempel und würde Rena sie überhaupte finden wollen? SamuL und Cardon beschlich das ungute Gefühl aus diesem Verlies nicht lebend heraus zu kommen, unauffindbar zu sein... und weit draußen dachte Rena dasselbe, die nun schon seit Ewigkeiten nach den beiden suchte und erkannte, dass die Lage immer bedrohlicher wurde...

Sie spürte fömlich die Anwesenheit der zahlreichen Feinde, aber es half nichts, da sie den Weg zurück zum Tempel doch nicht finden würde.
Die Sonne stand schon hoch am Himmel und versprach einen heißen Tag, die Menschenmenge ermöglichte ihr es unentdeckt zu bleiben doch sie konnte die Spuren der beiden Vermissten nicht aufnehmen. Bei der Arena waren sie nie aufgetaucht, hatte man ihr gesagt. Bald waren für sie nur noch zwei Fragen wichtig: Von welchen der beiden Gegnergruppen wurden sie angegriffen? Und... waren sie noch am Leben?
Hilflos blickte sie auf ihren Armreif, als könnte er ihr die Antworten liefern. Plötzlich schlug ihr Herz schneller, ohne ihn zusehen wusste sie, dass sich ein Krieger der schwarzen Armee in ihrer Nähe befand. Ebenso sicher wusste sie, dass er sie zu Cardon und SamuL führen würde, also schlich sie dem Mann unauffällig hinterher...

Prince_Cardon
27-06-05, 10:17
Sie folgte dem Mann in einen leeren Kellergang, und wusste nicht, ob dies der richtige war... er war kein Soldat des Königs, und die dunkle Armee schien es auch nicht zu sein... er machte vor einer Kerkertür halt, und sprach mit der Wache:
"Und? Schon was neues?"
"Der eine scheint der ehemalige Schüler von Meister Azghad zu sein, den anderen haben wir gefoltert, aber aus dem kriegen wir nix raus... ihm fehlen 2 Finger, also muss er wohl Schmerzen gewöhnt sein..."
Schüler? Meister Azghad? Diese Gruppe brachte Rena immer mehr Rätsel auf...
Der Mann kam zurück... darin sah Rena ihre Chance, innerhalb eines Sekundenbruchteils durchbohrten zwei Rosen die Kehlen des Wächters und des Kerls, den sie verfolgt hatte...
Sie nahm dem Wächter die Schlüssel ab, holte sich die Rosen wieder und schloss auf. In dem Raum war niemand ausser den beiden, die sie suchte... sie befreite die beiden von ihren Fesseln und weckte sie mit einem Eimer Wasser auf... Cardon riss geschockt die Augen auf, während SamuL. nur murmelte:
"Guten Morgen... habt ihr wieder vor mich auszukitzeln?"
er gab ein ziemlich seltsames Lachen von sich, und Rena fühlte sich genötig, ihn mit einer Ohrfeige wieder aus seinen Träumen zu holen...
"Häh? Was? Du?!?"
Sie holten die Waffen von den beiden, erzählten sich gegenzeitig was bisher geschehen war und machten sich auf den Weg zurück.
"Cardon? Wer ist dieser Azghad?"
fragte Rena
"Ich hätte es wissen müssen! Ich habe meinen alten Orden verraten, und das ist der Preis, den ich dafür zahlen muss! Ich werde mit Sicherheit eines Tages von einem Ordenssöldner getötet..."
sprach Cardon
"Cardon!!! Azhgad!"
"Oh, was? Achja, Azhgad! Er war mein Lehrer! Er brachte mir die Schwertkunst bei... der Unterricht war gut, aber die Sitten im Orden waren nichts für mich... jetzt ist er wütend..."
"Du hast also deinen Orden verraten?"
spottete SamuL.
"Davon hast du uns ja noch nie was erzählt!"
"Nun ja... ich hatte meine Gründe... dieser Orden führt die abartigsten Rituale durch... wer die rechte Hand des Meisters werden will, muss alle anderen Bewerber im Turnier töten, und am Ende ihr Blut trinken und ihren Magen essen..."
raunte Cardon
"Hmmm... niedlich!"
säuselte SamuL.
"Egal! In 3 Stunden beginnt das Blutturnier, und ihr müsst unbedigt gewinnen, sonst überleben wir nicht mehr lange in dieser Stadt!"
Mit diesen Worten zerrte Rena die beiden in den Aufenthaltsraum, wo Keksus wartete...

Keksus
27-06-05, 10:27
"Oh man! Ist der immer noch bewusstlos?" fragte Cardon erstaunt.
"Nein. Er schläft momentan"
Auf einmal stand Keksus hinter den beiden
"Wie hast du das gemacht?!" SamuL konnte einfach nicht glauben was gerade passiert ist.
"Ich weiss nicht. Ich habe mir einfach vorgestellt das ich verdammt schnell bin. Und ich glaub es hat etwas mit diesem Ring hier zu tun" Keksus hatte es geschafft das Artefakt zu benutzen. Aber wie genau?
"Woher wusstest du überhaupt dass du das Artefakt hast?" Rena war sehr überrascht darüber.
"Wenn man sein Leben lang kämpft schläft man immer mit einem offenem Auge und einem aufmerksamen Ohr".
"Was ist das für ein Ring?" Cardon konnte sich einfach nix drauf einbilden
"Das sind Artefakte die die Zeit kontrollieren können, wenn ihr den Kampf dann gewinnt bekommt ihr auch welche. Ihr habt allerdings offensivere" Während Rena sprach kam auf einmal der Heiler in das Zimmer.
"Ihr solltet euch beeilen. Das Turnier fängt gleich an"

SamuL.
27-06-05, 10:28
Tosender Applaus empfing die Gemeinschaft, als sie die Arena betraten.
Keksus, ein siegessicheres lächeln auf den Lippen – den Ring wollte er solange wie möglich zurückhalten – die Kurzschwerter am Waffengurt seiner mit Silbernägeln besetzten Lederrüstung, war flankiert von Cardon, dessen riesiger Schild und das große Schwert, einen falschen Eindruck von Schwerfälligkeit verliehen, und SamuL., dessen blitzende Augen aus dem unbewegten Gesicht hervorstachen, und über dessen langen Dolchen seine Lumpen und die schlecht sitzende Rüstung über und über mit Dolchen besetzt war. Hinter ihnen lief Rena, das hübsche Gesicht fast vollständig unter der Kapuze bedeckt. Da blitzte etwas unter ihrem Mantel, den sie schnell zurecht rückte, damit die Rosen so lange wie möglich versteckt bleiben.

Auf der anderen Seite tauchten ihre Gegner auf. Erprobte Soldaten, die in ihrer gepflegten Rüstung und mit den glänzenden Waffen durchaus ernst zu nehmen waren. Auch verrieten ihre entschlossenen Mienen und die vielen Orden, das sie bestimmt nicht zum ersten mal kämpften. Mit diesen Leuten war nicht zu spaßen.
Plötzlich stöhnte Rena auf und selbst SamuL. wurden die Knie weich, als er sah, was da aus dem großen Tor herauskam: eine gigantische Echse, mit einem stacheligen Schwanz, Augen die fömlich Feuer zu speien schienen und blitzenden Reißzähnen, die vor Gift troffen.
Ein Drachen war es nicht, unsere Freunde waren sich nur nicht sicher, ob das gut oder schlecht war.

Ein lauter Gong ertönte, der Kampf begann!

azbycx_627
27-06-05, 10:30
"Nun, dann lasst uns alleine, den packen wir schon! Oder habt ihr vergessen, mit euren Artefakten dürft ihr an dem Turnier nicht teilnehmen." in Cardons Augen blitzte ein seltsames Feuer auf. Keksus uns Rena blickten sich zweifelnd an, und wenn sie die Artefakte nicht benutzten?

"Nun gönnt uns doch dieses Abenteuer, das nächste mal dürft ihr!" versicherte SamuL und ohne eine Antwort abzuwarten stürmten die beiden los zur Mitte der Arena und nahmen Gefechtsposition ein. Damit standen die Teilnehmer für dieses Turnier fest. Ohne den beiden Zurückgelassenen die Chance zum Handeln zu geben, schlug ein großes Tor vor ihnen zu. Für SamuL und Cardon konnten sie im Moment nichts tun, daher versuchten sie auf die Tribühne zu gelangen um wenigstens den Kampf mitverfolgen zu können.

Schreckliche Geräusche drangen aus der Arena, begleitet vom Tosen der Menge. Plötzlich war es still. Die Gesichter von Keksus und Rena wurden blass... was war Geschehen? Dann ertönte ein Zischen, ein Pfeifen und verwandelte sich schließlcih in einen lauten Knall. Das berühmte Feuerwerk verkündete den Beginn des Turnieres.

Völlig außer Atem blieben die beiden noch einen Augenblick stehen. "U-und ich dachte... alles wäre vorbei." keuchte Rena.
"Nein so schnell ni-..." , Keksus blickte erstarrt auf seine Begleiterin.
"Was ist?" wollte sie wissen. Sie versuchte aus seinem Blick eine Antwort abzulesen.
"Ich- ich spüre etwas... bemerkst du denn nichts?"
Langsam wurde auch sie unruhig. "Was meinst du?" Doch zur Antwort kam er nicht,er zuckte zusammen. Plötzlich floß ihm Blut die Seite herunter...
"Rena... meine Wunde, sie ist wieder aufgegangen!"
"NEIN!", widersprach sie. "Nein an dieser Stelle warst du nicht verletzt, diese Wunde ist frisch!" Mit einem Mal verschwamm alles vor ihren Augen, sie fühlte sich wie in einem Strudel geraten, merkwürdige Stimmen, die Menschen...
Als sie wieder zu sich kam, konnte sie kein Blut erkennen.
Er blickte sie wieder genauso an wie vor ein paar Momenten und als er begann: "Ich- ich spü... WA-?!" Ehe er diese Worte wiederholen konnte zog Rena ihn zu sich. "Was soll das?!" fuhr er sie fassungslos an.
"Schau!" Rena zeigte auf ein Wurfmesser, das nun tief in einer Wand steckte, es hatte sein Ziel verfehlt. "Das Messer hat dich getroffen, ich habe dich beschützt..."
"Rena... wovon sprichst du?"
"Das Artefakt! Ich glaube ich weiß wie es funktioniert... Keksus, ich habe gerade die Zeit zurückgedreht..."
"Dann wende deine neue Macht nun gut an, ich wollte gerade sagen, dass uns jemand auflauert... wir werden unseren Kampf noch austragen müssen, aber nicht in der Arena..." Dann starrte er in die Menschenmenge und endlich lösten sich daraus zwei finstere Gestalten. Wie auf Kommando zogen beide ihre Waffen. Die Mantel zu Boden geworfen, warteten sie nun auf IHREN Kampf...

Keksus
27-06-05, 11:59
Rena warf sofort eine Rose auf einen der Angreifer. Doch dieser wich geschickt aus. Doch da war etwas was nur Kesus bemerkte: Die Zeit wurde verlangsamt. Doch er selber konnte sich auch nicht normal bewegen. Anscheinend konnte er durch das Artefakt merken wenn jemand die Zeit verlangsamte. Und diese beiden Angreifer hatten sie wohl demnach schonmal getroffen..

azbycx_627
27-06-05, 12:08
... und damals waren sie ihnen hoffnungslos unterlegen. Verzweifelt versuchte Rena ihren Gegner zu fassen, doch selbst ihre Geschwindigkeit nutzte nichts, sie wurde manipuliert! War es eines der Artefakte, dessen Macht ihr Kampfgeschick einschränkte? Sie fühlte einen leichten Schmerz und sah Blut aus der Schulter fließen, doch der Gegner ließ ihr keine Zeit. Die Rosen halfen nun nichts mehr, sie brauchte Deckung! Also zog sie endlich ihre Kurzschwerter. Dank des Armreifes konnte sie dem nächsten verherrenderen Hieb entkommen, aber würde es bei der kleinen Verletzung an der Schulter bleiben, nur aus den Augenwinkel konnte sie Keksus in ihrer Nähe erahnen...

Keksus
27-06-05, 12:25
Rena musste einfach ihr verletzte Schulter ignorieren oder sie würde sterben. Die Zeit zurückspulen war sinnlos da ihre Feinde das ebenfalls konnten. Sie mussten sie irgendwie besiegen oder fliehen. Während Keksus verzweifelt die Hiebe der Gegner abwehrte fiel ihm ein wie er etwas Chancengleichheit herstellen konnte, er verlangsamte die Zeit. Sein Gegner war dadurch nun genauso schnell wie er selbst. Und dadurch war es jetzt endlich ein fairer Kampf. Er parierte einen Schlag des Gegners und und schwang sein Schwert, so dass er den Gegner etwas über der Hüfte traf.

Er parierte einen Schlag des Gegners. Allerdings wurde er dann vom Gegner am Bein getroffen.

Was nur Rena bemerkte: Die Zeit wurde zurückgespult direkt nachdem Keksus einen Gegner tötlich verletzt hatte. Es musste eine Möglichkeit geben diese Gegner zu besiegen. Die Artefakte konnte doch nicht unendlich viel Energie haben. Oder doch?

Auf einmal rannten die Gegner weg. Rena und Keksus wunderten sich warum.

In der Zwischenzeit waren SamuL und Cardon mitten im Kampf in der Arena verwickelt. mOmentan sah es nicht gerade sehr gut für sie aus.

SamuL.
27-06-05, 12:59
Cardon zog sein Schwert gerade mit einem schmatzenden Geräusch aus einer Soldatenrüstung, als er von hinten gepackt wurde, zum Glück höte SmaL. trotz des lärms das Keuchen seines Freundes und trennte mit einem gewagten Wurf den Arm durch.
Mit einem schnellen Rundumschlag verschaffte sich Cardon ersteinmal wieder Platz.
Plötzlich warfen 3 Angreifer SamuL., dem diese übermacht zu schnell kam, zu Boden. Als Cardon sich umdrehte kam ein Schwerthieb, den er gerade so mit dem Schild abfangen konnte.
Plötzlich sah SamuL. alles wie in Zeitlupe: Der Koloss in der Mitte packte sein Schwert mit beiden Händen und ließ es auf die ungeschützte Brust ds am Boden liegenden Kämpfers niedersausen.
Ein roter blitz rettete SamuL. vor dem sicheren Tod. Die Rose streifte den Hals de Koloss, wobei seine kehle durchgeschnitten wurde und blieb im Auge des zweiten mannes stecken. SamuL. konnte sich gerade noch zur Seite rollen, bevor der zentnerschwere Köper auf ihn nierderkrachte. Noch in aufstehen, erlöste er den verwundeten Angreifer von seinem Leid. Inzwischen hatte Keksus Soldat Nummer 3 das Genick gebrochen.
Gemeinsam, Cardon an der Spitze, metzelten sie den Rest des Widerstandes nieder, die Soldaten hatten keine Chance.
Kurz bevor der letzte Dolch von SamuL. die Aorta des letzten Soldaten durchtrennte wurde dieser plötzlich viel langsamer und auch Keksus fühlte sih plötzlich irgendwie träge. Und plötzlich wusste er warum: Vor ihnen zeichneten sich im Staub undeutlich 2 pechschwarze Silhouetten ab.
Der richtige kampf begann erst!

Andrey-Delany
27-06-05, 13:29
Hilflos sahen Keksus und SamuL zu, wie die beiden dunklen Krieger vorstürmten. Sie waren so schnell, dass ihre Gestalten nurnoch als Schatten zu erkennen waren. Keksus wappnete sich für den Angriff. Er sah einen Schatten nach seiner Kehle züngeln, doch im letzten Moment wirbelte die Klinge zur Seite und ein Metallernes Klirren ertönte. Neben ihm erlebte SamuL das gleiche.Dann begriff Keksus. So seltsam es auch klang, die beiden Schattenkrieger griffen sie garnicht an, sie hatten sie vor einem Hinterhalt beschützt. Mit einem Ruck drehte sich Keksus um und die Trägheit fiel von ihm ab wie eine zweite Haut. Doch dann mit einem seltsamen verzerrten Geräusch kam die Zeit zum Stillstand
Er erkannte einen riesigen Hünen mit ebenholzfarbener Haut, der hinter ihm das Schwert erhoben hatte. Langsam löste der Krieger namens Andrey seine Klinge von der des hünenhaften Kriegers und sah Keksus durchdringend an. " Wir sind nicht hier, um euch zu töten. Wir wollen euch nur warnen. In dieser Arena geht es nicht mit rechten Dingen zu, noch niemand ist lebendig aus dem Ring gestiegen. Unser überfall letzte Nacht galt nicht euch, sondern dem schwarzen Heer. Wir hielten euch für schwarze Soldaten, doch wir haben uns geirrt. Wir müssen uns gemeinsam den Weg gegen diese Bestien freikämpfen, oder wir werden alle sterben. Keksus war zwar wie erstarrt, doch er konnte seinen Gegenüber sehr wohl verstehen. Doch konnte er dem schattenhaften Krieger trauen? Sein Leben lag in Andreys Hand, soviel stand fest. Also blieb ihm garkeine andere Möglichkeit, als ihm Glauben zu schenken. " Ich sehe, wir verstehen uns , " mit diesen Worten drehte sich die Zeit mit einem Ruck wieder und alle erwachten aus ihrer Erstarrung. SamuL erkannte nurnoch einen dunklen Schatten, der blitzschnell an ihm vorbeihuschte und ihn vor einem Hinterhalt bewahrte. Cardon stand inzwischen einem in Mönchsgewänder gehüllten Mann gegenüber. Cardon griff mit wirbelnden Attacken an und verwendete auch seinen Schild als Waffe. Doch der Mönch machte einen Salto über ihn hinweg und landete hinter ihm. Mit einem brutalen Schmerz im Rücken sank Cardon zu Boden und erwartete den Todesstoß. Ein seltsam bekanntes Geräusch surrte zu ihm herüber und die Leiche des Mönchs fiel über seinen Rücken. " He SamuL, ich schulde dir was " " Wenn du die Schuld begleichen willst, überlass deine Gegner mir , " sagte der Angesprochene ohne auch nur die Miene zu verziehen. Selbst mit der Unterstützung von Andrey und Teela schien ihr Kampf aussichtslos. Immer mehr Krieger strömten in die Arena und für jeden Gefallenen erschienen
zwei Neue in ihren Reihen. Langsam schloß sich der Kreis um die sechs Kämpfenden. Rena hatte mittlerweile keine Rosen mehr und auch SamuL blieben nurnoch wenige Dolche. Ihre Lage schien aussichtslos, sie würden den Kampf verlieren...

sry, war schon am Schreiben während du gepostet hast, Cardon http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_frown.gif

Prince_Cardon
27-06-05, 14:04
Sie kamen immer näher und es schien keinen Ausweg mehr zu geben. Dann jedoch tauchte eine unbekannte, ältere Person auf, welche mit einem Schlag fast ein Drittel der Gegner erledigte...
Die Gruppe wusste nicht wer dieser jemand war, oder warum er ihnen half, aber diese Unterstützung brachte ihnen allen neuen Mut, und sie stürtzten sich alle metzelnd ins Getümmel... nach 10 Minuten war die Arena gereinigt und Applaus erfüllte die Halle welcher in den Ohren der ermüdeten Kämpfer sehr ironisch klang. Nachdem sie erstmal Luft geholt hatte, sagte Rena:
"Hab' dich ja schon beinahe vermisst, ProfP!"
Bei diesen Worten wurde Cardon beinahe Eifersüchtig, zwang sich aber schnell wieder zur Vernunft.
"Denkst du, ich lasse dich und deine neuen Freunde einfach so sterben?"
sprach ProfP mit einem breiten grinsen auf dem Gesicht
"Dir würde ich alles zutrauen!"
sprach Rena lächelnd.
"Achja, bevor ichs vergesse: fangt!"
Mit diesen Worten warf er SamuL. und Cardon Artefakte zu.
"Die Kette, die der Junge hat, gibt ihm eine Mordsangriffsgeschwindigkeit! Der Dolchwerfer hat einen Stein, der in den Standardsockel jeder Rüstung passen müsste... mit diesem Stein kannst du einen enormen Zeitsturm beschwöen!"
"Wo hast du die Dinger her?"
fragte Keksus
"Och... der Veranstalter hat mich schräg angeschaut!"
erwiderte ProfP wieder grinsend
"Ah! Ganz nach meinem Geschmack!"
raunte SamuL.
Damit gingen die Sieben aus der Arena, für alles gewappnet und mit dem Ziel das Geheimnis um die Arena zu lüften.
Kurz vor dem Ausgang warf Cardon seinen Schild weg
"Hätte ich mir doch nicht eben dieses Ding gekauft! Das macht mich viel zu langsam!"

Keksus
27-06-05, 15:31
"Als ob dich das jetzt behindern würde" sagte SamuL etwas sarkastisch.
"Vieleicht wird es das irgendwann, schließlich wissen wir nicht ob diese Artefakte irgendeine Energiequelle brauchen" Cardon hatte da die passenden Argumente.
"Aber was machen wir jetzt? Rena und Keksus sind schon wieder schwer verwundet worden, irgendwann wird es sie noch umbringen".
"Es... geht..schon.." waren die letzte Worte bevor Keksus wieder Ohnmächtig wurde. Er hatte einfach zu viel Blut verloren.
"Wir sollten hier schleunigst verschwinden, wir haben zuviel Aufmerksamkeit erregt." Da hatte ProfP recht.
"Aber wenn wir Keksus jetzt nicht helfen wird er sterben"
"Wenn wir ihm helfen sterben wir vieleicht alle!" Auch SamuL hatte recht.
Aber was würden sie nun tun?

Prince_Cardon
27-06-05, 15:50
Andrey schien wieder etwas einzufallen.
"Ah! Warum habe ich das nicht gleich gemerkt! Ich habe doch noch ein paar universale Heilkapseln in der Tasche!"
"Uni... was?"
fragte Cardon ungläubig
"Universale Heilkapseln! Jeder reisende Krieger sollte immer ein paar dabeihaben! Meine sind nur durchschnittsqualität, aber eine besonders gute hat einer Kriegerlegende zufolge mal einen Arm nachwachsen lassen!"
Sagte Teela
"Dann beeil dich! gib' den beiden je eine, sonst verrecken die uns noch weg!"
raunte SamuL.
Cardon und SamuL. legten Keksus auf den Boden und Andrey steckte ihm eine rot schimmernde Kapsel in den Mund und schüttete eine Flüssigkeit aus seinem Flachmann hinterher. Rena war noch nicht ohnmächtig und nahm selbst eine, dann gingen sie weiter...
Nach ein paar Minuten hustete Keksus, und SamuL. und Cardon konnten ihn wieder loslassen.
"Uhhh... hab' ich was verpasst?"
fragte Keksus
"Soso... Durchschnittsqualität, ja?"
bemerkte Cardon grinsend
ProfP amüsierte sich ein wenig an diesen ständigen Sticheleien und nahm einen grossen Schluck aus seinem Ziegenlederwasserbeutel.
"Was trinkst du da für ein Zeug?"
fragte Keksus
"Nun ja... reinster Pflaumenschnaps bester Qualität!"
erwiderte ProfP
"ALKOHOL?!?"
brüllte Cardon
"Bist du irre? Willst du mit unseren Feinden tanzen bis sie tot umfallen???"
fuhr ihn auch SamuL. an
"Heee! Eben in der Arena hatte ich auch schon vorher ein paar Krüge Bier intus und so weiter..."
erwiderte ProfP staubtrocken
"Er hat halt ein Problem mit Alkohol... mittlerweile geht das schon so weit, dass er nur richtig kämpfen kann, wenn er was getrunken hat..."
Sagte Rena
"Nun, wenn das so ist... komm'! Trink noch ein bisschen!"
sagte SamuL. mit sarkastischem Unterton
"Woher kennst du ihn eigentlich, Rena?"
wollte Cardon nun wissen
"Nun ja..."

azbycx_627
28-06-05, 06:56
"ž... ich stand in seiner Schuld." Rena blickte zu Boden, als sie um Worte rang. Während sich die anderen über den Fortgang der Reise berieten überprüfte Cardon zufrieden Renas verheilte Schulter.
Nach einer Weile fuhr sie fort: "žDu musst wissen, dass ich als eine Kriegerin der schwarzen Armee meine Aufträge stets bedingungslos erfüllen musste... als sie mich aufnahmen, war dies die Bedingung an mich. Würde ich einwilligen und keine Fragen stellen würden sie mich zu einer mächtigen Kämpferin bilden und ich wusste, dass ein normaler Orden keine Frauen aufnahm, besonders keine mittellosen wie ich. Zu Beginn machte es mir nichts aus, ich war dafür zuständig die Verräter zu bestrafen, nun bin ich es selbst, die von ihnen bestraft werden wird... jedenfalls änderten sich diese Aufträge irgendwann. Von dem eigentlichen Plan meines Meisters erfuhr ich nie, aber unter anderem wurde eine Racheplan verfolgt. Dass ihr später eines der Ziele wurdet, wisst ihr ja. Bevor die Armee sich nach Babylon aufmachte, sollte der König geschwächt werden, durch die Entführung seines Beraters – Profp! Doch es war unmöglich,er war einfach zu gut bewacht also sollten wir ihn erpressen... indem wir seine beiden Söhne in unsere Gewalt brachten. Wie gewünscht tauchte er auf, doch anstatt die Waffen niederzulegen tötete er die gesamte Besatzung einer unserer Festungen. Doch was er auch tat es war zu spät, seine Sohne waren bereits schon vor drei Tagen ermordet worden... von mir. Von diesem Tag an bekam ich Zweifel. Er weiß nicht, dass ich seine Kinder auf dem Gewissen habe... er glaubt immer noch, dass ich ihn aus Mitgefühl aus der darauf folgenden Gefangenschaft entließ... er sieht mich als Freundin an. Und ich wäre froh, enn sich das Töten zumindest lohnen würde, und wenn man Freunde hat macht das Kämpfen Sinn..." Nach dem sie ihren Bericht beendete blickte sie Cardon fragend an, würde er ihr Geheimnis bewahren?

Keksus
28-06-05, 07:06
Irgendwann würde Rena ihr Geheimnis auch den anderen erzählen. Aber jetzt war nicht der richtige Augenblick.
"Wovor wolltet ihr uns eigentlich immer warnen?"
Man konnte Keksus seine Neugier ansehen.
"Das wirst du noch früh genug erfahren," Wie immer behielt Andrey Geheimnisse für sich "Als erstes sollten wir aus der Stadt fliehen".
"Leichter gesagt als getan, wir können uns hier nicht mehr unerkannt bewegen," Cardon hatte Recht.
"Vieleicht können wir über die Dächer entkommen?" SamuL konnte also doch an was anderes denken als ans kämpfen.
"Eine gute Idee. Allerdings sollten wir nicht alle den gleichen Weg nehmen. Am besten wir teilen uns auf. Rena und SamuL, ihr geht über die Dächer. Cardon, ProfP und ich gehen durch die Strassen und..." Keksus wurde von Andrey unterbrochen.
"Tela und ich gehen durch die Kanalisation. Wir treffen uns eine Meile östlich der Stadt. Dort ist eine Oase."
Und schon trennten sich ihr Wege erneut für kurze Zeit.

Prince_Cardon
28-06-05, 07:29
Keksus und ProfP kletterten bereits die Leiter hoch, doch Cardon blieb noch unten bei Rena
"Keine Sorge, dein Geheimnis ist bei mir gut aufgehoben! Geheimnisse behüten war quasi meine erste Aufgabe in meinem alten Orden!"
mit diesen Worten zwinkerte er ihr zu und kletterte ebenfalls die Leiter hoch, welche aus dem Kampfkeller herausführte.
Rena blickte ihnen noch ungläubig hinterher, schüttelte dann aber den Kopf und wandte sich SamuL. zu, welcher ungeduldig mit seinem Dolch den Dreck unter seinen langen Fingernägeln wegkratzte.
"Fertig mit dem Getratsche? Dann kanns ja losgehen!"

Cardon und Keksus unterhielten sich noch an der Spitze, während ProfP ihnen hinterherging und hin und wieder seinen Pflaumenschnaps trank...
"Was meinst du? Können wir ihm trauen?"
fragte Keksus
"Nunja... wenn Menschen betrunken sind, sind sie meistens ehrlicher, also denke ich: ja!"
antwortete Cardon
"Nun, wenn du meinst..."
sagte Keksus
Auf einmal tauchten mehrere Gestalten im Schatten auf. Keksus konnte keinen von ihnen erkennen, aber Cardon erkannte sofort den Anführer, wobei er hasserfüllt die Augen zusammenkniff...
"Azghad!"


SamuL. und Rena rannten nun schon eine Weile über die Dächer, aber die Elitekrieger des Königs liessen sich nicht abhängen.
"Verdammt nochmal! Was wollen die von uns?"
keuchte Rena
"Ich hab' den Wagen von deren Chef gecrasht"
antwortete SamuL. ohne jegliche Emotionen im Gesicht
"Wie bitte?!? Den Pferdewagen des Königs?!?"
fragte Rena verdutzt
"Tjaa... deswegen verstecken wir uns auch im Schatten."
erwiderte SamuL.
Rena sparang über einen Graben in dem Boden aus Hausdächern, dessen Ursprung wohl eine Strasse sein musste, und rannte parallel mit SamuL. auf einer Höhe. Auf einmal sah sie wie die Krieger ihre Bögen spannten.
SamuL. reagierte schneller als Rena ihn warnen konnte. Er packte eine Fahnenstange, die aus einem Dach herausragte, drehte sich einmal um diese, wobei er geschickt den Pfeilen auswich und schwang sich darauf auf Renas Dächerebene. Die Elitesoldaten fluchten, und versuchten das Duo zu erschiessen,doch sie waren zu weit entfernt und waren zu schnell.
So setzten die beiden ihren Weg über die Dächer fort...

Andrey und Teela hatten weniger Probleme als die anderen. Sie hatten nur leichte Orientierungsprobleme in der Dunkelheit aber ansonsten schafften sie es in kurzer Zeit zum Treffpunkt. Nur, dass dort niemand wartete...

Keksus
28-06-05, 08:30
"Angreifen?"
"Angreifen!" mehr musste Cardon Keksus nicht sagen.
Keksus stürmte direkt auf Azghad zu. Dieser führte einen Schlag von links oben nach rechts unten aus.
Doch Keksus duckte sich, parierte den Schlag indem er auch einen solchen Schlag ausführte und ging, noch während er sich duckte, einen Schritt nach vorne rechts. Mit seinem 2. Schwert erstach er einen Gegner der ihn von hinten angreifen wollte.
Doch es geschah etwas merkwürdiges. Der Gegner verwandelte sich in Sand und flog direkt auf den Ring von Keksus zu. Er war dadurch so verwirrt dass er von Azghad eine hübsche Narbe auf die Brust verpasst bekam. Allerdings war das nur ein kleiner Kratzer, da er noch rechtzeitig einen schritt nach hinten vollführen konnte, und nicht weiter schlimm.
Cardon hatte gerade nachgeschaut was ein Untergebener von Azghad haute früh gegessen hatte als auch dieser sich auf einmal in Sand verwandelte und direkt auf das Artefakt von Cardon zuflog.
"Die Artefakte scheinen die Gegner zu absorbieren um sich aufzuladen!", damit konnte Keksus recht haben.
"Doch jetzt standen sie zu zweit ihrem bisher schlimmsten Feind gegenüber: Azghad.
Während Keksus die Schläge von seinem Schwert parierte schlich sich Cardon von hinten heran und wollte gerade sein Schwert mit der Wirbelsäule von seinem ehemaligen Meister vergleichen als dieser den Schlag geschickt abblockte. Doch Keksus nutzte diese Gelegenheit
und stach zu. Sein Gegner schrie auf. Doch dann hob er nur die Hand und Keksus flog gegen eine Wand.
"Das ist eine Angelegenheit zwischen mir und Cardon!" sagte Azghad.
Jeder weitere Versuch Cardon zu helfen schlug fehl weil er nicht zu ihm hindurchkam. Anscheinend hatte Azghad eine Barriere errichtet.
"Verdammt", entfuhr es Keksus. Irgendwie musste er Cardon doch helfen können...

Andrey und Tela kamen ungehindert zu der Oase durch. Sie hatten mit der Kanalisation wohl die beste Wahl getroffen.

SamuL und Rena waren auch schon fast da als sich ihnen mehrere Soldaten in den Weg stellten...

azbycx_627
28-06-05, 08:31
"Ja, du hattest Recht... DIES war der richtige Weg..." seufzte Rena.
"Wenn du mir gleich geglaubt hättest und deine falsche Theorie nicht mit Schlägen auf meinen Kopf hättest untermauern müssen, wären wir schon längst bei den andern." Obwohl er ihr diese Vorwürfe machte, verzog er keine Miene und schaute direkt auf die Richtung in der die Oase lag. Doch erkennen konnten sie nicht ob sich dort schon jemand aufhielt. Um wieder auf die Straßen zu kommen schwang sich SamuL an einen Mast und rutschte an ihm zum Boden. Rena ließ sich von dem Dach fallen, rutschte über die angebrachte Markise hinweg und landete sicher auf beiden Beinen. "Und war es von dir nötig jeden umzubringen, der sich aus welchen Gründen auch immer in unserer Nähe aufhielt?" Beide seufzten, sie hatten das Gefühl vom jeweils anderen zur Verzweiflung getrieben zu werden. Aber davon ließen sie sich nicht länger abhalten und eilten auf das Stadttor zu, welches den Weg zur Oase freigab.

Kaum hatten sie die Mauern umrundet warfen sich beide in den Wüstensand um den hinterhältigen Pfeilen auszuweichen. "Ein Hinterhalt!" schrie Rena.
"Dann hatten sie eben 10 Sekunden länger zu Leben." antwortete SamuL unbeeindruckt und zog seine Waffen.

Da trat der Hauptmann aus den Soldaten hervor, zog seine beiden schweren Schwerter und sprach: "Für alles werdet ihr nun bezahlen im Namen des Königs, werde ich euch Verbrechern, zeigen was es heißt sich mit babylonischen Soldaten anzulegen!"
Ein kurzer Blick zwischen SamuL und Rena und schon schoßen sie auf die Soldaten zu. Während sich Rena der linken und SamuL der rechten Flanke annahm. Dank ihren Artefakten schien der Sieg bald errungen zu sein, bis sich beide zuriefen "überlass mir den Angeber!".
Nur ein schwaches Lächeln hatte der Hauptmann für eine solche überheblichkeit übrig.
"Nun sollt ihr auch dieses Blutvergießen bezahlen." Er stürzte sich auf Rena, die mit ihren Kurzschwertern, den von Rosen durchbohrten Soldaten den Gnadenstoß erteilte. Da sie keine Möglichkeit zur Deckung hatte warf sie sich abermals zurück. Doch bevor sie den Boden traf, fiel der Hieb des Hauptmannes mit einer solchen Wucht auf die Stelle, an der sie eben noch gestanden hatte, dass sie weit von ihm Geschleudert wurde. Woher kam diese Kraft?! "Ein Artefakt?!" Sofort lief sie ihm erneut entgegen.
"Nein, es gibt noch mehr Mysterien als diese Artefakte." Bevor SamuL die beiden erreichen konnte, holte der Hauptmann zum nächsten Schlag aus...

Prince_Cardon
28-06-05, 09:04
Cardon wischte sich den Schweiss vom Gesicht.
Auf diesen Tag hatte er schon gewartet, seit er zu einem Ritual gezwungen wurde...
"Cardon... ich hatte dich immer gut behandelt, und nun spuckst du mir derart ins Gesicht!"
sagte Azghad kühl
"Gut behandelt?!? Du hast mir diese blauen Striche ins Gesicht gebrannt... du hast mich mehrmals dazu gezwungen, mir die Ordenssymbole in die Brust zu ritzen, und das nennst du gut behandelt? Ich kann die Narben zwar kaum noch sehen, aber ich werde es immer als brennendes Bild vor mir sehen können!"
schrie ihn Cardon an, und ging zum Angriff über.
Sein alter Meister hatte offensichtlich Probleme, diese Angriffe abzublocken, dennoch lachte er...
"Cardon... ich hatte mir viel von dir versprochen... siehst du nicht? Du bist mit dem Schwert bereits geschickter als ich! Doch du bist mir dennoch unterlegen... wärst du länger geblieben, hätte ich dich das gelehrt, dessen fehlen dich jetzt unterlegen macht... und zwar..."
Mit diesen Worten schoss ein rot leuchtender Ball aus seiner Handfläche "...MAGIE!!!", welcher Cardon hart gegen die unsichtbare Barriere schlagen ließ, hinter welcher Keksus stand, welcher es nicht fassen konnte, dass er unfähig war seinem Freund zu helfen. ProfP beobachtete das Treiben ohne beeindruckt zu sein... könnte aber auch daran liegen, dass er schon einen Liter Pflaumenschnaps seit dem Tempel getrunken hatte, dachte Keksus
Cardon rappelte sich wieder auf; Blut strömte ihm über das rechte Auge.
"Ihr glaubt immer noch an die Bestimmung des Ordens, Meister... und durch diesen fanatischen Glauben könnt ihr diesen Kampf nicht gewinnen!"
sagte Cardon
In diesem Moment griff er an, und verstand selbst nicht, was geschah: auf einmal schien sein Schwert von fünf Seiten gleichzeitig zu kommen, sein Meister konnte nicht alle Schläge abwehren und kassierte eine lange Wunde den Arm entlang... Cardon sah seine Halskette an und verstand endlich
"Jetzt ist euch die Niederlage gewiss, Meister... ich soll Magie beherrschen können um euch zu besiegen? Nun kann ich es!"
seine Stimme war kalt... diese Kälte hatte Keksus noch nie an ihm gesehen, und ihm wurde bewusst, wie wenig er doch erst über Cardon wusste...
Cardon hob sein Schwert in Kampfstellung und erwartete seinen letzten Kampf mit seinem Meister

Keksus
28-06-05, 09:28
"Wie ich sehe hast du ein Artefakt gefunden!" aus irgendeinem Grund lächelte Azghad "Nun das wird dir auch nicht viel bringen, früher oder später wird dir die Energie ausgehen."
"Ja aber für dich wird es noch reichen!"
"Das glaubst auch nur du! Deine einzige Möglichkeit zu überleben wäre wenn du zu mir zurückkehrst!"
"NIEMALS!!" Cardon schrie und griff mit einer Atemberaubenden Geschwindigkeit an. Sein alter Meister konnte nix tun um seine Schläge abzublocken. Und schon wenige Sekunden später lag dieser röchelnd am Boden.
"Komm...wi....wieder zu...m..miii....mir...und....du ...ka..kan...kannst...überleben!"
"Du bist am Boden. Du hast keine Chance mehr!"
"Ich....vie....vieleicht..ni...nicht....Aber..mei.. .mein...neuer...Mei...Me....Meis..."
Azghad konnte nicht mehr zuende sprechen, denn in seiner Wut hackte Cardon ihm den Kopf ab. Die Barriere verschwand und Cardons Halskette lud sich vom Sand von Azghad wieder auf.
"Wir sollten hier schnellsten verschwinden! Sein neuer Meister könnte wütend sein."
"Sollen sie nur kommen! Ich hab Azghad besiegt, ich werde auch seinen Meister töten können"
"Wenn du weiterhin so überheblich bist wirst du vieleicht nicht mehr lange genug leben um ihm gegenüberzustehen, und jetzt lass uns erstmal zur Oase gehen."
"Dem stimme ich zu",sagte ProfP
Cardon zweifelte in Wirklichkeit ob sie den Meister von Azghad wirklich aufhalten konnten. Hätte er die Halskette nicht gehabt hätte er verloren. Vieleicht war es doch besser seinem Meister zu dienen? NEIN! Schnell verdrängte er diesen Gedanken. Dennoch blieb eine Unsicherheit zurück...

azbycx_627
28-06-05, 10:11
Der erneute Schlag des Hauptmannes war noch kräftiger als der vorherige und selbst der herannahende SamuL wurde von dieser Wucht von den Füßen gerissen. Diesmal verfehlte der Hieb Rena nur um Haaresbreite, entschlossen stand sie wieder auf. Das Artefakt werde ich erst einsetzen, wenn ich seine Schwachstelle kenne, sonst endet dieser Kampf nie!
Das Schwert des Kämpfers war zu breit, als das die Rosen ihr einen Vorteil hätten erbringen können. Der Griff um die beiden Kurzschwerter wurde noch fester. Anstatt sie anzugreifen blickte der Feind ihr nur stumm in das Gesicht, oder sah er durch sie hindurch? Hinter seinem Rücken konnte sie plötzlich SamuL entdecken, der sich mit aller Kraft vom Boden abstieß um seinen Dolch tief im Genick des Gegners zu versenken. Zu spät reagierte Rena, als der Hauptmann mit einem Mal ausholte und SamuLs Köper weit von sich schleuderte. Dort blieb er reglos liegen. Warum konnte der Hauptmann so schnell reagieren? Seine Augen waren doch auf sie gerichtet, oder!?
"žSchade, dass du niemand sagen kannst, dass dein Freund und du von Nebu dem Hauptmann ausgelöscht wurden!" Wie ein Blitz kam ihr plötzlich ein Gedanke, das Artefakt! Sie versuchte die Zeit zurück zudrehen, doch nichts passierte! Die Energie, sie war also nicht unerschöpflich...
Um sich Zeit zu verschaffen, entfernte sich Rena weit von dem Gegner. Die höhere Geschwindigkeit musste sie sich irgendwie zu nutze machen. Doch zuerst wollte sie zu SamuL. Als sie ihn erreichte, stellte sie beruhigend fest, dass er noch atmete, kein Blut war zusehen. Jedoch blickte seine Augen auf seltsame Weise in die Leere. "žWenn du wieder wach bist bekommst du den Kopf Nebus von mir geschenkt!" rief sie ihm zu und schnappte sich einige seiner Dolche.
Die Schläge des Gegners folgten zwar nicht rasch, doch besaßen sie eine ungeheuerliche Reichweite. Mit dem nächsten horizontalen Schwerthieb Nebus ließ sich Rena sofort zu Boden fallen und warf ihm zwei der Dolche gegen die Beine während sie sich davon rollte. Es waren beinahe die einzigen Stellen ohne Panzer. Als er sich vor Schmerz aufbäumte, sprang ihm Rena auf den Rücken und stieß ihm den letzten Dolch in das Genick. Keuchend sah sie zu, wie er zu Boden fiel.
"žIch haße... es... wenn... man mich UNTERSCHÄTZT!" mit den letzten Worten trennte sie ihm dem Kopf vom Köper ab, steckte das Kurzschwert zurück in das Gewand und samt Nebus Kopf und SamuLs Dolchen eilte sie zurück. War es bereits zu spät?

Prince_Cardon
28-06-05, 12:02
ProfP torkelte voraus, während Keksus und Cardon nur ungläubig den Kopf schütteln konnten.
"Wie viel hat der sich denn während meines Kampfes reingeschüttet??"
fragte Cardon; sein Humor hatte sich wohl schon von dem Kampf erholt...
"Ungefähr einen Liter... und beeindruckt war er entweder nicht oder schon viel zu dicht um was zu merken..."
sagte Keksus grinsend
"Ts... dass der bei einem Liter Pflaumenschnaps noch stehen kann..."
sagte Cardon kopfschüttelnd
"Ehhaey, i... ihr! M- macht schon! W... wir müssän zuah Ohasä...!"
lallte ProfP
Keksus und Cardon sahen sich grinsend an, und gingen ProfP hinterher das Stadttor hinaus in Richtung der Oase...

Keksus
28-06-05, 12:14
Rena sah dass SamuL tot war. Und es gab nur eine Möglichkeit ihn zu retten. Ihr Armband war durch den Sieg über den Hauptmann wieder aufgeladen. Sie spulte die Zeit bis zu dem Zeitpunkt zurück bevor SamuL tödlich verwundet wurde.

Sie rannte auf SamuL zu und stiess ihn so vom Angriff des Hauptmannes weg. Sie selbst parierte den Schlag des Hauptmannes und schlug ihm ein Bein ab. Der Hauptmann fiel, und mit seinem letztem Atemzug sagte er Rena noch etwas:
"Ich bin ersetzbar! Der Meister wird euch alle töten oder dazu bringen für ihn zu arbeiten! Einer von euch ist schon praktisch auf unserer Seite!".
"Nein! Ich glaube dir nicht!"
"Dann wirst du sterben!"
Dies waren die letzten Worte des Hauptmannes bevor sein Kopf von einem Dolch dorchbohrt wurde.
"Was hat er dir gesagt?" SamuL war neugierig
"Ach nix."
Rena wusste nicht ob der Hauptmann nur gelogen hatte um Misstrauen unter die Gruppe zu bringen, oder ob es die Wahrheit war. Vieleicht war SamuL der Verräter? Er tötete Unschuldige! Aber wenn sie das glaubte würde sie ja niemanden mehr trauen können. Oder sie würde sterben. Der Hauptmann hatte sie zu sehr irritiert. Sie musste noch darüber nachdenken. Doch als erstes sollten sie zur Oase gehen.

Als sie ankamen waren die anderen schon alle da und warteten. Rena musterte sie eindringlich...

Prince_Cardon
28-06-05, 14:20
Rena ließ von Andrey ab, und ging herüber zu Keksus und Cardon, welche sich über irgendetwas unterhielten. Sieh kam auf einen Meter heran und bemerkte nun die grossen, verkrusteten Wunden, welche die Krieger trugen.
"Was zum...?!? Wo habt ihr euch denn so verwundet?"
Keksus wollte gerade antworten, als Cardon aufstand und erwiderte
"Wenn ich recht darüber nachdenke... es ist nichts..."
"Das glaube ich dir nicht! Was - ist - passiert?"
drängte Rena, während sie Cardon am Arm hielt und ihn so am gehen hinderte
"Ich sagte es ist NICHTS!"
brüllte Cardon, wobei er Rena wegschleuderte.
Auf einmal starrten ihn alle an, und er war selbst erschrocken über das, was er soeben getan hatte...
Cardon konnte diesen peinlichen Augenblick nicht aushalten und rannte in Richtung Stadt davon.
Rena kam wieder auf die Beine, und verstand nun, wen der Hauptmann meinte...
In Cardon schien irgendetwas ausgelöst, dessen Wirkung ihn zu einem Feind mutieren ließ.
"Keksus? Was zur Hölle ist unterwegs mit euch geschehen?"

Cardon rannte, bis er die anderen nicht mehr sehen konnte, und holte Luft. 'Nein! Ich darf mich nicht von diesen Zweifeln beherrschen lassen! Ich bin ein ehrenhafter Krieger, und ich werde nicht zum Orden überlaufen!'
Cardon schluckte, und begann zurückzugehen... auf einmal bemerkte er eine schwarze Wolke am Horizont... moment, dafür war es zu schnell...
Cardon strengte seine Augen an, und bemerkte mit Schrecken, dass sich eine Armee aus Sandmonstern Babylon näherte...

nun rannte er zurück...

azbycx_627
28-06-05, 14:36
Auf halbem Weg stieß er auf Rena. Sie öffnete bereits den Mund um ihm etwas zu sagen doch er unterbrach sie sofort: "žWir müssen zurück zu den anderen." Drängte er, doch Rena rührte sich nicht vom Fleck. "žZuerst sagst-..."
"žNein! Eine Armee ist hierher unterwegs, uns bleibt keine Zeit!" Da sie immer noch nicht verstand ließ sie sich nur widerwillig mit zerren. Ohne weiter ein Wort miteinander zu wechseln erreichten sie die anderen. Schnell berichtete Cardon von seiner Beobachtung und forderte alle auf sich zu rüsten, was sie dann auch unverzüglich taten.
"žWas wird uns erwarten?" wollte sich Profp erkundigen, der scheinbar seine Nüchternheit zurückgewinnen oder angesichts des drohenden Gefechts seine Trunkenheit beherrschen konnte. Keiner antwortete ihm, doch ihre Blicke verrieten, dass sie mehr darüber wussten als es irgendeinem Menschen zu wünschen gewesen wäre. Rasch war die Gemeinschaft bereit zum Aufbruch. Auf den meisten Gesichtern spiegelten sich ernste Blicke wider, auf anderen jedoch die Freude wieder ein neues Abenteuer auf Leben und Tod eingehen zu können. Doch einer Unterschied sich in seinem Gesichtsausdruck deutlich von den anderen, es war der von Cardon.

Er schnürte noch einmal das Schwert fester an seinen Gurt und erhob sich, da tauchte vor ihm plötzlich eine Hand mit einem Trinkbeutel auf.
"žHier. Nimm das." forderte ihn Rena auf. "žDas werden wir brauchen." Zögernd nahm er ihr den Beutel aus der Hand. Bevor sie sich jedoch um wenden konnte packte er sie am Handgelenk.
"žDanke, Rena..." bei diesen Worten konnte er ihr kaum in die Augen blicken "žWegen vorhin... es..."
"žSchon gut." Unterbrach sie ihn und versuchte nun endlich seinen Blick zu bekommen. "žKeksus hat mir von dem Kampf berichtet.. Haben wir nun nicht einen gemeinsamen Feind? Mich konnte er nicht verderben, dann schafft er es auch nicht bei dir, höst du? Also, bitte, vertrau mir."

Endlich schlossen sie sich den anderen an und es ging zurück gen Babylon...

Prince_Cardon
28-06-05, 14:52
...die Gruppe wollte zuerst der Armee in die Flanke fallen, doch dann erkannte selbst SamuL., dass es zu viele waren.
"Wir sollten wohl zurück in die Stadt und im Schatten der Gassen Schutz suchen!"
sagte Andrey
Cardon stregte erneut seine Augen an, und sah noch mal genauer hin.
"Es ist eine Armee aus Sandmonstern, doch der Anführer ist ein Mensch, dessen Aussehen ich nicht wirklich erkennen kann... es ist zu weit weg..."
sagte er
"Bloss weg, bevor die uns entdecken! Wir haben zwar Artefakte, aber eine ganze Armee ist dann doch etwas heftig..."
sagte Keksus
Sie lösten sich von dem ANblick und rannten wieder zum Stadttor...

Keksus
29-06-05, 07:59
Während die Armee auf Babylon zustürmte bemerkte ihr Hauptmann, Tristan, ein paar dunkle Umrisse in der Nähe einer Oase.
"Sie dir das dort drüben mal an! Das könnte ungebetene Gäste auf unsrer Party sein.
Nimm dir 5 Leute mit. Das sollte reichen um diese Witzfiguren zu besiegen."
"Ich glaub ich weiss wer das sein könnte", sagte CarlosL, Tristans direkter Untergebener. Und schon war er auf dem Weg bevor Tristan noch etwas weiteres sagen konnte.

ProfP sah das sich eine kleine Gruppe von der Armee löste.
"Wir sollten uns verstecken! Seht ihr das? Es hat sich eine kleine Gruppe von der Armee gelöst, und sie läuft direkt auf uns zu! Ich kann allerdings nicht erkennen wie viele es sind." ProfP bewirkte damit allerdings dass sich etwas Panik in der Gruppe breit machte.
"Mist! Es wäre ja eine gute Idee sich zu verstecken. Aber wo? Hier ist nix als Sand!"
Cardon war der erste der diese Panik zum Ausdruck brachte.
"Wir werden kämpfen!" Keksus wollte, wie immer, gleich wieder losstürmen.
"Wenn wir losstürmen sind wir verwundbarer. Wir sollten hier auf sie warten." SamuL entwickelte sich langsam zum Taktiker der Gruppe.

Als die kleine Gruppe der Armee ankam war SamuL geschockt.
"Hallo Bruder" sagte CarlosL und lächelte dabei...

Prince_Cardon
29-06-05, 08:31
"Was denn... du arbeitest mit Sandmonstern zusammen?"
spottete SamuL
"Du warst schon immer ein ziemlicher Tunichtgut, aber DAS ist selbst für dich zu krass!"
sagte er mit einem Anflug von Wut in der Stimme
"Nunja... es war interessanter, als alleine durch die Welt zu ziehen! Und der heutige Tag wird erst recht interessant!"
Sagte CarlosL mit einem Anflug von Hochmut in seiner Stimme
"Achja... ehe ich es vergesse... wie viele Eingeweide von starken Feinden hast du denn bereits in deinem Rucksack? Die von unserem Vater trägst du ja immer noch um deinen Hals..."
sagte er nun mit einem ernsten Gesicht
"Nun... es passten nicht alle in meinen Rucksack, also habe ich damit aufgehöt und aus Vater eine Waffe gemacht... beachte die Klingen, die aus dem Darm herausschauen..."
raunte SamuL
CarlosL lachte, und wandte sich um.
"Nun gut... heute werde ich mich selbst noch nicht mit euch beschäftigen... ich habe zu viel Respekt vor meinem Bruder... Wenn ich euch jedoch dabei erwische, dass ihr versucht unsere Soldaten in der Stadt aufzuhalten, werde ich euch nacheinander auseinandernehmen..."
Mit diesen Worten ging er wieder in Richtung Armee, doch die 5 Sandmonster, die er mitgenommen hatte, rannten nun auf die Gruppe zu...
Sandmonster sind nicht stark, und die Gruppe war in der überzahl, doch als die Gegner besiegt und von den Artefakten absorbiert wurden, war CarlosL schon längst wieder bei der Armee.
"SamuL! DAS war dein Bruder?"
fragte nun Cardon
er war erst seit einem Jahr bei den beiden, und kannte die anderen beiden nicht ins letzte Detail, und das beruhte auf Gegenseitigkeit.
Jeder hatte Geheimnisse vor den anderen, und das nicht ohne guten Grund...

"Und? Was ist geschehen?"
fragte Tristan
"Wie ich es erwartet hatte, war mein Bruder in der Gruppe... ich habe sie ziehen lassen, aber ihnen eine Warnung dass sie uns nicht in den Weg kommen mit auf den Weg gegeben!"
antwortete CarlosL
"Nun gut! Nun lasst uns die Stadt einnehmen, damit unser Meister bekommt, was ihm zusteht, und wir unseren Teil abbekommen"
sagte Tristan, worauf sich die gesamte Armee weiter in Richtung Babylon bewegte...

Andrey-Delany
29-06-05, 09:25
Fortsetzung!!!!!

Andrey-Delany
29-06-05, 09:51
Wutentbrannt schlug SamuL gegen eine Palme, dass die Datteln von ihr herunter regneten. Ein brennender Schmerz explodierte in seiner Hand, doch darauf achtete er garnicht. Er hätte es wissen müssen. Doch er hatte es verdrängt, es war schwer wenn der ärgste Feind der eigene Bruder war. Doch der Mord an seinem Vater war gerecht gewesen. Betrübt lies er sich am Ufer des Sees in den Sand sinken. Nachdenklich starrte er in die Ferne, seine Begleiter hatte er schon fast vergessen. Da huschte plötzlich ein Schatten über ihn. " Ich sehe, das Treffen mit deinem Bruder macht dir viel zu schaffen ,"
erklang eine Frauenstimme. SamuL wollte auffahren, beherrschte sich aber noch . Seine Vergangenheit ging keinen etwas an, das war seine Sache. Aber wenn da durch ein Streit ins Rollen kam, taten sie nur das, was ihre Feinde mit diesem Zusammentreffen erreichen konnten.
SamuL schwieg und blickte weiter träumend in die Ferne, als hätte er die Stimme garnicht vernommen. Schließlich brach er aber doch das schweigen. " Ich werde ihn töten, wenn ich ihm das nächstemal begegne, " sagte SamuL entschlossen. " Was ist zwischen euch geschehen, dass ihr euch so sehr hasst, SamuL? ," fragte Teela. SamuL zögerte kurz. Seine sonstige Gefühlskälte war seit dem Treffen mit seinem Bruder verschwunden. " Nun, mein Vater war ein Soldat, ein großer Krieger. Doch er verstand nicht viel von Gerechtigkeit. Er achtete meine Mutter nicht und bestrafte sie jedesmal hart, wenn ihr Tun ihm etwas miesfiel. Eines Tages
hatte er zu hart zugeschlagen, er hatte sie getöetet. Ich weiss nicht wirklich, ob es seine Absicht gewesen war. Jedoch konnte ich nicht tatenlos dastehen und in meiner rasenden Wut erdolchte ich meinen eigenen Vater. "
" Und was ist mit deinem Bruder, was hat er damit zu tun? "
" Er war der Ältere von uns beiden, der Erstgeborene. Vater schenkte ihm seine ganze Aufmerksamkeit, wenn er zuhause gewesen war. Er hatte ihn schließlich auf eine Kriegerschule geschickt, damit er in seine eigenen Fußstampfen treten würde. Dort erfuhr er von meinem Mord an Vater. Aber er hat es nicht verstanden, er hat auch immer die Misshandlungen an meiner Mutter ignoriert. Aber er ist dennoch mein Bruder, trotzdem muss er sterben. Er dient den falschen Leuten. " " Ich hoffe, die Aussprache macht dir es etwas leichter, SamuL. Ich werde das Geheimnis bewahren, du kannst dich auf mich verlassen. Langsam ging die Sonne unter und schweigend verharrten sie noch eine Weile an ihrem Platz. Plötzlich erschien ein weiterer Schatten hinter SamuL. " Teela und ich haben noch etwas zu erledigen. Wir werden bis Sonnenaufgang weg sein, macht euch keine Sorgen um uns, passt lieber gut auf euch auf. Wir kommen schon zurecht " erklang Andreys Stimme.
Keksus fuhr herum und wollte ihnen folgen, als sie aufbrachen. Da sprach Andrey ohne sich umzudrehen: " Auch nicht du, Keksus. Das ist eine Angelegenheit die euch nichts angeht. Wir werden durch die Schatten wandern und sehen uns dann morgen bei Tagesanbruch. " Mit diesen Worten traten Andrey und Teela in die Dunkelheit der hereibrechenden Nacht und ihre Gestalten verschmolzen mit der wachsenden Finsternis.

Keksus
29-06-05, 09:58
Was machten Andrey und Teela? Und warum wollten sie nicht das jemand mit kommt?
Keksus würde sie irgendwann darauf ansprechen.
Er hatte jetzt erstmal nix vor. Und sie mussten sowieso erstmal auf Andrey und Teela warten. Deshalb beschloss er zu schlafen.

In der Zeit wo sie warteten passierte nix besonderes. Als sie wiederkamen wollte Keksus wissen was sie gemacht hatten.

"Geht schonmal vor! Wir kommen dann nach." Andrey und Teela wollten wohl nicht das die anderen etwas von dem Gespräch mitbekamen.
"Wir werdens dir sagen. Aber sag den anderen nix davon."
"Ok."
"Aber erstmal solltest du was essen. Du siehst ziemlich verhungert aus"
Mit diesen Worten gab Andrey ihm eine Kapsel.
"Ist das noch so ein Wunderding?" fragte Keksus während er die Kapsel runterschluckte.
"Ja." sagte Andrey.
"Was ist das für Zeug?" Keksus wurde ziemlich übel.
"Wir hatten euch doch gewarnt! Das ist die letzte Warnung! Wenn ihr weitermacht werden wir euch töten!"
Keksus übergab sich und blieb leblos liegen.

"Wie lange hält die Wirkung an?" Teela wusste nicht genau was Andrey Keksus gegeben hatte.
"Circa eine Stunde, in der Zeit ist er praktisch tot. Wir sollten die anderen davon überzeugen dass er übergelaufen ist."
"Mit etwas Glück wird er das schon..."

Als sie zu der Gruppe zurückkehrten wurden sie sofort von Rena gefragt wo Keksus ist.

"Er ist in die Wüste gerannt. Wir konnten ihn nicht aufhalten. Wahrscheinlich ist er zu der dunklen Armee übergelaufen."
"NEIN! Nicht Keksus!" Sie wollte gar nicht glauben was sie höte. Vieleicht meinte der Hauptmann, den sie getötet hatte, in wirklichkeit Keksus und nicht Cardon.
"Oder?... Vieleicht meinte dass der Hauptmann!" sagte Rena aufgeregt und verzweifelt."
"Was?" rief die Gruppe fast zeitgleich.
"Das war ein Teil den ich euch nicht erzählt habe. Der Hauptmann hatte mir noch gesagt dass einer von uns zu der dunklen Armee übergelaufen ist."
Die gesamte Gruppe schwieg.
"Dann... bleibt uns wohl nix anderes übrig als weiterzugehen..." sagte Cardon wütend und traurig zugleich
"Warum verrten mich nur alle um mich herrum?" SamuL traf es wohl am härtesten, er konnte niemanden mehr vertrauen...

Andrey und Teela haben den Auftrag ausgeführt, Meister.
Tristan hatte sich zuvor mit Andrey und Teela getroffen und ihnen den Auftrag gegeben, einen von der Gruppe Kampfunfähig zu machen. Keksus bot sich regelrecht an als er die beiden fragte was sie gemacht hatten.
"CarlosL ist gerade auf dem Weg und bringt ihn zu euch. Und ich glaube schon ich weiss bereits was ihr vorhabt..." Tristan grinste dämonisch.

azbycx_627
29-06-05, 10:51
Die Gruppe blieb jedoch noch eine Weile stehen, jeder hatte das Gefühl seine Gedanken ordnen zu müssen. So beschäftigt mit sich selbst bemerkte niemand, dass sich Teela und Andrey zurückzogen. Selbst wenn sie das Verschwinden beobachtet hätten sie trauten ihnen einen Verrat nicht zu. Langsam begannen Profp, Cardon und Rena sich für die Fortsetzung des Weges bereit zu machen. Nur SamuL blieb auf dem Boden sitzen und starrte ins Leere. Schließlich erhob auch er sich und als er langsam seinen Kopf hob blickte er die anderen entschlossen und streng an. Langsam aber nachdrücklich sagte er: "žIch habe nun genug von Verrätern. Ich-will-das-mein Vertrauen nicht mißbraucht wird! Ich schwöe, dass ich für jeden von euch mein Leben geben würde und wer nicht das selbe für uns schwöen kann, der soll es gleich sagen!" Bei diesen Worten gruben sich seine Finger so stark in die Hand, dass alle fürchteten, er würde sich damit verletzen.
Als erster trat Profp vor: "žGut, ich schwöe! Nie wieder werde ich zulassen, das Menschen die mir etwas bedeuten von meinen Feinden getötet werden!" Zufrieden lächelte SamuL ihn an.
Bei diesen Wort bemerkte Rena einen schweren Klos im Hals, doch die Vergangenheit sollte ihre Zukunft nicht beeinflußen, daher gab auch sie ihr Wort: "žIch schwöe, ich werde keinen von euch verraten und nie wieder auf Befehle eines Teufels höen!"
Jederzeit hätte auch Cardon dieses Versprechen geben können, doch es blieben ihm Zweifel, ob er sein Versprechen halten konnte. Aber vielleicht irrten sich Rena und er tatsächlich und der Verräter war Keksus "žGut, Leute. Ihr habt mein Wort." Wie zum Schließen dieses Bundes ertönte plötzlich ein lautes Donnergrollen, der Himmel wurde schwarz und der Tag zur Nacht. Die plötzliche Beunruhigung schoben alle auf das Gewitter. Aber besonders einer hatte nun Angst sein Wort brechen zu müssen.
Schnell packten sie die Sachen zusammen. Blieben jedoch noch unter einem der Häuserdächer stehen um sich zu besprechen, als einer der vier plötzlich eine grausame Kälte spürte, die den ganzen Köper erfaßte. Niemand sonst konnte dies spüren, doch die Person die es traf fürchtete, dass das Klopfen ihres Herzens noch bis hinaus in die Wüste zu höen war. Sie begann schneller zu atmen und blickte zu den anderen. Alles wurde schwarz und das Herz wurde schwer, es gab also doch kein Entrinnen... Rena starrte auf die ihr zugewandten Rücken und hätte ihnen so gerne alles gesagt. Doch die Entscheidung war schon gefallen, als man ihr damals das Tattoo auf die Stirn stach. Ohne noch einen Moment zu zögern drehte sie sich leise um und huschte ihn die Dunkelheit. Das Gewitter half ihr sich unbemerkt davon zu schleichen. Wenn die anderen ihr Verschwinden bemerken würden war es schon zu spät, sie würden sie für eine Verräterin halten und sie würden nicht versuchen sie zu retten.


Als Rena endlich weit genug entfernt war ließ sie sich an einer Hauswand zu Boden gleiten. Die Angst raubte ihr fast die Kraft. Seit einer Stunde lief sie nun schon davon. Und zum ersten Mal brauchte sie sich nicht zu sorgen den Weg nicht zu finden, denn sie spürte wohin sie laufen musste.
Sie hatte die Nähe des Meisters gefühlt, als diese Kälte kam, sie wusste wo er sich befand und er wusste so sie war, er tat dies immer schon, wurde ihr plötzlich klar. Daher konnte mir sein Vollstrecker in dem Gasthaus auflauern, deswegen schaffte er es ihr nur zu begegnen wenn ER es wünschte. Doch nun wirkte dieser Fluch auch umgekehrt, seine Gedanken lagen ihr nun offen.

Sie überlegte, was die anderen nun wohl taten, Profp, SamuL und Cardon... sie hatte tatsächlich geglaubt, man könne dem Meister entkommen und nun war es nicht Cardon sondern Keksus? Und auch sie musste sich von ihnen trennen. Aber wäre sie dort geblieben, hätte das ihr Tod bedeutet. Würde der Meister die drei finden, hätten sie zwar kaum eine Chance, aber sollte er erstmal sie getötet haben, wäre seine Unbesiegbarkeit unanfechtbar. Sie durfte sich von ihm nicht töten lassen, aber sie wollte auch nicht sterben, doch bevor er die Macht zurückbekam würde sie sich umbringen. Bevor er mich tötet tue ich es selbst.
Die Worte bei ihrem ersten Zeremoniell kamen ihr wieder in den Sinn: "žEs gibt ein besonderes Mysterium: Teile die Macht durch drei, vergrößere sie und dann hole sie zurück..." Sie war eine der drei Auserwählten. Damals verstand die Kämpferin diese Worte nicht, doch nun war es klar. Ihr Meister wählte drei Krieger, auf sie übertrug er seine Macht, was ihn aber nicht vollkommen schwächte. Dann sollten die drei Krieger durch ihre Stärke die Macht vergrößern und eines Tages würde er sich diese Macht zurückholen und unbesiegbar sein, dazu musste er diese Krieger töten. Er hätte Rena damals – in dem Gasthaus- nicht töten lassen, doch schwächen wollte er sie, um sie dann eigenhändig zu ermorden. Der Tag war gekommen an dem er diese Macht zurückforderte, von einem hat er sie sich bereits genommen. Es blieben also noch sie und ein anderer der ihm im Weg stand. Vielleicht würde sich der zweite Krieger für seinen Herrn opfern, hätte sie vor einiger Zeit nicht das selbe getan? Sie musste nun um jeden Preis verhindern, dass er all seine Kräfte zurückgewinnen konnte, und ihre dazu. Bisher hatte sie die von ihm verliehene Macht nie gespürt, doch nun machte sie sich bemerkbar und die Art diese einzusetzen stand schon fest: Sie würde ohne es jemanden merken zu lassen versuchen ihre Freunde zu schützen, doch sie würde verhindern dem Meister je zu nahe zu kommen.


Nun, machte sie sich auf den Weg. Die Energie ihres Meisters nahm sie augenblicklich nicht wahr, es bestand also keine Gefahr. Schon nach einiger Zeit bog sie in eine Straße ein und sah etwas auf dem Boden liegen, versteckt hinter einigen Fässern, es war ein Mensch, ein Mann...

Keksus
29-06-05, 11:48
Rena hatte zwar gehofft Keksus gefunden zu haben, und somit beweisen zu können dass er kein Verräter ist, doch sie hatte diesen Mann noch nie gesehen.
Er hatte ein Tatoo auf dem linken Arm und war in eine Lederrüstung gekleidet.

Plötzlich wachte der Mann auf.
"Wer seid ihr?" fragte der Mann und hielt sein Schwert bereits an Renas Kehle. Seine Geschwindigkeit war beeindruckend.
"Ich bin Rena, und ich versuche ,zusammen mit meinen Gefährten Babylon zu retten."
"Dann seid ihr ein Freund." sagte der mysteriöse Mann.
"Und wer seid ihr?" Rena war ziemlich neugierig.
"Einst war ich der Prinz von Persien, doch was ich jetzt bin... ich weiss es nicht..."
"Ihr solltet von mir fernbleiben. ich bringe euch nur in Gefahr! Ich werde von meinem Meister verfolgt. Er will mich tot sehen um noch mehr Macht zu bekommen!"
"Ich habe schon ganz andere...'Dinge'... besiegt, da wird euer Meister keine so große Bedrohung darstellen"

CarlosL hatte Keksus zu seinem Meister gebracht.
"Gut CarlosL. Lasst mich mit ihm allein"

Keksus wachte auf und als erstes sah er 2 dämonisch rote Augen.
"Hallo Keksus"
"Ww...w...er...sei...d...ihr?" Keksus hatte Angst, aber er wusste selbst nicht warum, er hatte dem Tod schon tausend mal ins Auge geschaut, und trotzdem hatte er Angst.
"Meine Identität ist nicht von Belang."
"Was....wo...ll...t...ihr?"
"Eure 'Freunde' sind eine Gefahr für mich, noch. Ich will das ihr sie tötet! Kümmert euch als erstes um Rena! Aber ich will sie lebend!"
"NIEMALS! Ich werde meine Freunde nicht verraten!"
"Ihr habt keine Wahl! Entweder ihr verratet sie oder ihr werdet sterben!" als der mysteriöse Krieger mit den roten Augen mit seinem Satz zuende war hob er sein Schwert und trennte Keksus Beine mit einem sauberem Schnitt vom Torso. Keksus schrie auf, es waren fürchterliche Qualen, aber aus irgendeinem Grund starb er nicht und fiel auch nicht in Ohnmacht.
"Solange du in meiner Nähe bist kannst du weder sterben noch Ohnmächtig werden. Aber du wirst Schmerzvolle Qualen erleiden. Ich kann deine Qualen beenden. Aber nur wenn du dich mir anschliesst." sagte der Krieger und hielt eine Rote Kapsel hoch, es war wohl eine der Kapseln die selbst Köperteile nachwachsen lassen konnte.
"Ni...ma....l...s!" Keksus hatte den Satz gerade beendet und der Krieger schlug ihm einen Arm ab.
Keksus konnte diese Qualen nicht ertragen! Es war schlimmer als die Hölle. Er konnte das nicht länger aushalten.
"D....ie....Ka...Ka...p...sel!"
"Später. Das wird dich lehren mir nicht zu wiedersprechen!"
Keksus fühlte sich etwas erleichtert als er wusste dass die Qualen bald beendet sein würden.

Andrey-Delany
29-06-05, 12:45
Fortsetzung!

Andrey-Delany
29-06-05, 12:59
Keksus erwachte vollkommen ausgeruht in einem weissen Zelt. Seine Kräfte waren wieder vollkommen zurückgekehrt und doch fühlte er sich irgendwie anders. War die Folter dieses dämonischen Wesens ein Traum gewesen? Er wollte aufstehen, doch plötzlich umschlossen Finger seinen Kopf. Er
fühlte die ausgedörte Haut auf seinem Schädel und bei diesem Gefühl überkam ihn ein Anflug von Ekel.
Die knorrigen Finger pressten seinen Schädel zusammen, doch Keksus konnte sich nicht wehren.
Er war wie gelähmt, fasziniert und entsetzt zugleich von dem Gefühl, dass ihn nun durchströmte. Er fühlte, wie etwas in ihn überging, etwas unendlich Böses nistete sich in seinem Geist ein. Doch seine Willenskraft leistete Wiederstand gegen den unwillkommenen Eindringling. Er wehrte sich mit aller Kraft gegen das Eindringen in seine Gedanken und seinen Geist, doch die bösartige Macht war einfach zu stark. Ein geistiger Schlag lies Keksus zucken, als der Parasit des Bösen seine Willenskraft brutal zerschmetterte. Er fühlt sich mit einem Male unglaublich stark und mächtig. Dieses Böse verlieh ihm unglaubliche Kraft. Doch mit diesem Gefühl der Stärke überkam
ihn auch etwas anderes. Der Drang zum Töten schien ihn geistig zu zereissen, so stark war er. Es gierte ihm nach Blut. Dann erinnerte er sich an die Worte des dämonischen Meisters und er nahm seine Aufgabe wahr.

" Ihr habt doch sicher davon gehöt, dass der Wächter des Schicksals vernichtet wurde, oder,?
fragte der Mann Rena. Als Rena gerade zu einer Antwort ansetzen wollte, schnitt er ihr das Wort ab. " Das war ich ," sagte er mit einem unüberhöbaren Stolz in der Stimme. " Was macht denn der große Prinz von Persien halbtot in der Gosse von Babylon,? " fragte Rena mit einem schadenfrohen Grinsen. " Das...ist eine andere Geschichte ," sagte der Prinz mit einem schüchternen Lächeln. Plötzlich tauchte eine Gestalt wie aus dem nichts vor ihnen auf. Keksus, Rena hatte ihn gefunden...

azbycx_627
29-06-05, 13:17
Oder besser gesagt hatte er sie gefunden. Ein riesiger Stein fiel Rena vom Herzen als sie Keksus scheinbar gesund auf sich zukommen sah, die Freude machte sie blind für seinen boshaften Blick. Mit einem Mal stand sie auf und auch der Prinz erhob sich.
"žWir dachten schon, dass... ach egal." Schnell versuchte sie die Erinnerungen zu verdrängen. "žLass uns zu den anderen und... nein, nein. Geh du, du musst alleine gehen. Aber beeil dich, sonst entkommen sie dir noch!" Ja, sie konnte ihn nicht begleiten, aber sie würden endlich wieder vereint sein, er könnte ihnen alles erklären. Es gab also doch Hoffnung!
"žKeine Sorge, sie werden mir nicht entkommen." Die Kälte in seiner Stimme lies Rena schaudern, was war passiert? Die Erkenntnis traf sie wie ein Schlag ins Gesicht. Nein, Cardon, DU bist nicht der Verräter... Selbst der Prinz, der die Geschichte dieser beiden nicht kannte ahnte, dass etwas Schreckliches passiert war. Doch er hielt sich zurück. Endlich wandte sich Keksus auch ihm zu. "žWer bist du? Ich müsste dich kennen... aber es scheint, als wären Erinnerungen ausgelöscht..." Rena und der persische Prinz blickten Keksus ungläubig an. Schnell erfasste diesen erneut die Kälte und Zweifel waren vergessen.
"žAlso Rena, wenn du mir nun bitte folgen würdest... und sag mir bitte wo sich die anderen aufhalten." Trotz größter Anstrengungen brachte er kein Lächeln zustande. Als sie sich weigerte zog er die Schwerter. Blitzschnell reagierte der Prinz und hielt ihn zurück. Rena machte sich erst gar nicht die Mühe, er durfte sie nicht töten. Aber wer weiß, welche Mächte er verliehen bekam... auch sie wurde dieser Mächte erst nun bewusst. Sie versuchte sich an die alten Weisungen zu erinnern und als Keksus die glühenden Schwerter zu Boden fallen lies, bestätigten sich ihre Erinnerungen...
"žWas war das?!" Keksus verstand nicht was geschehen war, seine Schwerter wurde plötzlich heiß wie Feuer.
"žDein neuer Herr hat nicht nur dir solche Gaben gegeben! Aber denke daran, nicht jedes Geschenk bringt Glück!" Wütend erhob sich Keksus und der Zorn lies ihn die brennenden Schmerzen vergessen. Doch was nun? Sollte sie wieder fliehen? Vielleicht konnte sie ihn besiegen, doch falls nicht hätte der Meister gewonnen... Bevor der Kampf beginnen konnte wurden die drei von königlichen Soldaten entdeckt. Etwas genervt wandte sich Keksus ihnen zu: "žIch habe keine Zeit für so etwas!"

Rena sah ihre Chance gekommen, zog den Prinz in die nächste Gasse, wo sie nun eine Entscheidung fällen mussten. "žWas soll das, Mädchen, ich werde diesen Kerl töten!" Schon wollte er hinaustreten als Rena ihn abermals aufhielt.
"žNein, seine Zeit ist noch nicht gekommen und ihr habt nicht das Recht ihn zu töten. Für euch bleiben genügend Feinde. Nennt mir euer Ziel, vielleicht kann ich helfen." Als sie höte, dass Keksus beinahe alle Gegner erledigt hatte drängte sie auf eine Antwort.
"žWie ihr wollt. Dann regelt das alleine. Mein Ziel ist der Palast, könnt ihr mir sagen in welche Richtung ich gehen muss? Diese Gassen hier sind mir fremd."
Etwas verzweifelt antwortete sie: "žDann lasst mich euch lieber fliegen lehren, als diesen Weg zu beschreiben..."
Mit einem kurzen Nicken verabschiedete sich der Prinz und stürmte davon. Ich muss mich tatsächlich um meine eigenen Angelegenheiten kümmern, dachte er ohne sich noch einmal umzuschauen.
"žBist du nun bereit Rena?" Der Schatten unter ihren Füßen wurde länger, sie konnte Keksus Atem bereits in ihrem Nacken spüren...

Andrey-Delany
29-06-05, 14:17
Vhoorrdtßätsuhnk

Entschlossen wandte sie sich um und trat Keksus entschlossen entgegen. Als Rena langsam ihre beiden Kurzschwerter zog, lächelte Keksus nur höhnisch. " Denkst du, dieser einfache Stahl kann dich vor mir beschützen? ," fragte er spöttisch.
Rena hatte keine Zeit zu antworten, denn mit diesen Worten ging Keksus ohne zu zögern zum Angriff über.
Mit einem unglaublich kraftvollen Satz sprang er nach vorne und seine beiden Klingen fuhren auf Rena hinab. Im letzten Moment lies sich Rena zur Seite fallen und rollte sich ab. Gefasst auf Keksus Attacke wirbelte sie blitzschnell herum.
Funken stoben, als Stahl auf Stahl traf. Keksus Hieb war so brutal, dass die schiere Wucht des Angriffes Rena nach hinten taumeln lies. Mit einem wütenden Schrei schwang Keksus seine beiden Klingen. Rena blieb keine andere Wahl, als sich unter dem kraftvollen Doppelhieb zu ducken. Sie bemerkte ihren Fehler zu spät. Keksus knie schnellte vor und traf Rena direkt unters Kinn, dass sie nach hinten fiel. Das Eisbein brach Rena die Nase und Blut rann ihre
hübschen Wangen herab. Der Metallerne Geschmack
des Blutes berührte ihre Zunge. Ihre Kräfte schwanden und über sich sah sie Keksus zum Todesstoß ausholen. Plötzlich hatte sie eine Idee. Ihre rechte Hand berührte nur flüchtig den Armreif, da fing die Zeit schon an, sich zurückzudrehen. Bis zu dem Punkt, als sie sich unter Keksus gewaltigen Angriff hinwegduckte.
Anstatt einfach nur den Kopf einzuziehen Hieb sie beide in einem tödlichen Scherenmanöver auf Keksus Beine. Keksus hatte keine Chance, ihren Gegenangriff abzuwehren und brach vor Schmerz brüllend in die Knie. Rena richtete sich wieder auf und holte langsam zum tödlichen Schlag aus.
Doch sie konnte nicht, sie war wie gelähmt bei dem Anblick, der sich ihr bot. Der Blutstrom, der aus Keksus Waden floss versiegte langsam. Als sie genauer hinsah, erkannte sie, wie sich die Wunde langsam schloss. Keksus richtete sich langsam und triumphierend auf. " So einfach bin ich nicht zu töten ". Mit diesen Worten rammte er der immernoch wie versteinerten Rena die Faust in den Magen. Ein furchtbarer Schmerz durchfuhr Renas ganzen Köper und sie die unmenschliche Wucht des Schlages lies sie gegen eine Hauswand donnern. Siegessicher näherte sich Keksus und sagte: " Ich bringe dich jetzt zu meinem Meister. Das ist besser für uns alle. "
Dann hämmerte seine Faust brutal gegen Renas Schlefe und sie verlor das Bewusstsein.

Keksus
29-06-05, 14:55
Keksus machte sich mit Rena auf dem Weg zu seinem Meister. Er fragte sich selbst warum er nicht schon eher übergelaufen war. Er war viel mächtiger als vorher.
Er könnte seinen ganzen Gefährten alle auf einmal besiegen.
Rena war von ihnen wahrscheinlich am einfachsten zu besiegen, sie glaubte immer noch an das gute in ihm. Ausserdem wollte sie nicht das er stirbt. Für sie selbst empfand er kein Mitleid, einst hatte sie versucht ihn zu töten, nun würde sie sterben, damit sein Meister mächtiger werden konnte. Aber wollte er das? Er könnte seinen Meister besiegen und seinen Platz einnehmen. Keksus verwarf den Gedanken schnell da sein Meister ihm bestimmt nicht genug Macht gegeben hatte.

Als Rena wieder aufwachte wurde sie immer noch von Keksus getragen. Sie wusste dass sie nicht mehr viel Zeit hatte um zu entkommen. Aber wenn sie entkam würde Keksus Meister ihn wahrscheinlich töten. Und das war eine Sache die sie nicht wollte.
Auf der anderen Seite wiederrum war Keksus ein Verräter, und musste getötet werden.
Allerdings konnte sie das einfach nicht tun.
Die anderen würden da weniger Mitleid haben.
Die Anderen! Das letzte mal wo sie noch den guten Keksus gesehen hatte war er mit Andrey und Teela zusammengewesen! Sie waren die Verräter! Irgendwie hatten sie Keksus beeinflusst. Es war nötig sie zu finden um ihn zu retten! Aber wie konnte sie fliehen? Keksus war viel stärker als sie. Und auch noch schneller. Alleine würde sie das nicht schaffen...

azbycx_627
30-06-05, 02:46
Auch wenn Rena die anderen aus dieser Sache raushalten wollte, musste sie nun darauf hoffen von ihnen gerettet zu werden. Wäre sie doch nie weggerannt, hätte sie ihnen doch alles gesagt! Aber wie konnte sie den anderen eine Spur hinterlassen? Keksus hatte scheinbar nicht bemerkt, dass seine Gefangene aufgewacht war. Langsam lies Rena den Armreif von ihrem Handgelenk gleiten, als er in die staubige Straße fiel hinterließ er keinen Laut. Es fiel ihr schwer sich von ihrem Artefakt zu trennen, irgendwie fühlte sie sich mit diesem Gegenstand verbunden und nun hatte sie keine Möglichkeit mehr sich zu schützen. Denn sie war zu schwach und selbst über die Mächte des Meisters schien sie stets nur Zeitweise verfügen zu können. Aber für sie war der Kampf ohnehin vorbei, der Armreif würde den anderen den Weg schon zeigen. Aber was wenn es bis dahin zu spät war, sie würden in die Arme des Meisters laufen! Bevor sie sich über diese Möglichkeit bewusst werden konnte, höte sie Stimmen näher kommen, schnell schloss sie die Augen.
Zwei Soldaten der schwarzen Armee kamen auf Keksus zu. "žGut. Ihr habt sie. Dann bringt sie hier in dieses Haus, die Gefangene zum Lager zu bringen wäre zu auffällig und zu gefährlich. Bringe du Keksus in den Kellerraum." Er deutete auf seinen Kameraden "žUnd vergesst nicht, ihr müssen alle Waffen oder ähnliche gefährliche Gegenstände abgenommen werden. Klarer Befehl vom Meister, obwohl es nicht so aussieht als ob Rena überhaupt noch auf zwei Beinen stehen könnte."
"žDer Meister wird schon seine Gründe haben. Und nun trödle nicht herum sondern richte dem Meister aus, dass alles bereit ist." Auf den Befehl von Keksus hin lief der erste Soldat davon.
In dem Keller angekommen stieß Keksus Rena so brutal gegen die Wand, dass sie ihre Ohnmacht nicht länger vorspielen mussten. Gründlich entfernte er alle Waffen, sogar die Spitze Haarspange, die bisher ihre Haare zusammenhielt. Mit einem quietschenden Geräusch schloss sich dann die schwere Eisentür.
Als Rena aufwachte, mussten sich ihre Augen erst an die Dunkelheit gewöhnen. Es gab kein Fenster in dieser Zelle, es drang nur etwas spärliches Licht aus dem Türspalt hinein. Stöhnend versuchte sie sich aufzurichten. Scheinbar hatte Keksus nur ihre Nase gebrochen, doch ihr ganzer Köper schmerzte. Ich muss fliehen! , dachte sie. Sie tastete sich von Wand zu Wand vor, aber alles war aus massiven Stein, es gab keine Möglichkeit zum Entkommen. Ob die anderen schon auf dem Weg hierher waren? Doch viel Zeit blieb ihnen nicht, sie spürte, dass der Meister auf dem Weg hierher war. Er durfte sie nicht töten, das musste sie verhindern. Erschrocken stellten ihre Hände fest, dass ihr alle Waffen abgenommen waren. Nein! Er durfte das Ritual nicht vollenden! Würde er es tun, würde er alle umbringen! Und sie hatte versprochen ihr Leben für sie zu geben! Verdammt Keksus!, dachte sie und schluchzte leise, du Idiot, er wird dich auch verraten, er verrät alle, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben!
Leise höte Rena ein zischendes Geräusch. Rena packte die Schlange an ihrem Schwanz und hielt sie in die Höhe. Sie musste sich durch einen Spalt hier herein gezwängt haben, vielleicht um der Hitze zu entkommen. Als Rena die Schlange genauer betrachtete konnte sie die Art zwar nicht genau feststellen, aber es handelte sich zumindest um eine Giftschlange. Ihre eigenen Worte kamen ihr wieder in den Sinn "žBevor er mich tötet, tue ich es selbst!". Wie sonst konnte sie ihre Freunde noch beschützen?


Profp, SamuL und Cardon standen noch immer unter dem Dach, als Rena schon weit entfernt war. Als Cardon endlich zum Aufbruch auffordern wollte, suchten seine Blicke Rena vergeblich. Ein Blitz erhellte die Umgebung um sie herum, sie war verschwunden!
Wie zu Stein erstarrt standen alle da. "žSie wird wieder kommen, vielleicht musste sie ihre Kleidung zurechtrücken oder so, sie kommt wieder , das weiß ich!" Profp wollte nicht glauben, dass sie einfach davon gelaufen war.
"žSie hätte etwas gesagt, wenn sie nur für kurze Zeit gegangen wäre." Cardon wollte darüber nicht länger nachdenken und packte seine Sachen zusammen.
"žNEIN!" Profp schaute die beiden streng an "žRena befreite mich damals aus dem Verlies, sie hat bewiesen, dass man ihr Vertrauen kann. Nach meiner Flucht sind wir eine Woche zusammen unterwegs gewesen, sie hat ihr Leben für mich aufs Spiel gesetzt. Diese Zeit zeigte ihr wahres Gesicht."
SamuL warf Profp seinen Ziegenlederbeutel zu. "žHast du während dieser Zeit nicht auch ständig gesoffen?!"
Jeder musste nun selbst entscheiden, was er glauben sollte...

Andrey-Delany
30-06-05, 03:16
FORTSETZUNG! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Ein Schatten huschte durch den Fackelschein ihres Lagers und schließlich erkannten sie Andrey und Teela. " Was habt ihr solange getrieben, ihr beiden,?!" fragte Cardon mit verschränkten Armen.
Er traute den beiden noch immer nicht, denn er hatte gelernt, sich nur auf seine eigenen Sinne zu verlassen. Auf Andreys Gesicht breitete sich ein genüssliches Grinsen aus. " Na was denkt, ihr denn? Teela ist meine Liebste und naja...ihr kennt doch die Fortpflanzungsrituale ," sagte er lächelnd. Als Cardon dann rot vor Schahm anlief,
wurde Andreys Grinsen noch breiter. Teela hingegen lächelte nun verführerisch. Doch dann wurde Andreys Gesichtsausdruck wieder ernst. " Wir haben eine Entdeckung gemacht. Keksus hat Rena besiegt und entführt. Er gehöte anscheinend von Anfang an zu der schwarzen Armee
und hat uns wie geplant verraten. " Cardon blickte Andrey durchdringend an. " Das kann nicht sein, nicht Keksus. Er war immer ein treuer und ehrenhafter Krieger, das würde er nie tun," stammelte Cardon nun verunsichert. " Ihr wisst nicht, welche Macht der Meister der schwarzen Armee besitzt. Ich selbst habe diese unglaubliche Macht einmal gespürt und glaubt mir, ihr wollt das nicht freiwillig tun.
Trotzdem müssen wir Rena retten, sonst wird der Meister ein Ritual an ihr durchführen, dass seine Macht ins
Unermessliche steigert. Kommt mit, wir haben sie aufgespürt. " Schweigend folgten Cardon, SamuL und Profp Andrey durch die nächtlichen Schatten.

So einfach würde sie es ihrem Meister nicht machen, sie würde sich nicht selbst töten. Mit einem Knarren öffnete sich die einzige Tür der Zelle und gleißend helles Sonnenlicht blendete sie. Rena brauchte einen Augenblick, bis sie sich wieder an das Tageslicht gewöhnt hatte. Wielange war sie nun schon hier drinne? Stunden?
Tage? Wochen? Ihr Zeitgefühl hatte schon lange ausgesetzt. Es traten zwei Gestalten ein, die von zwei hünenhaften Wächtern in der Uniform der schwarzen Armee flankiert wurden. Die eine Gestalt war Keksus, sie erkannte ihn sofort. Die andere Gestalt war ein breitschultriger Mann, der eine verzierte Rüstung trug. Nach ihrem Wissen über die Rangordnung in der schwarzen Armee musste der Mann ein hoher Offizier sein.
" Wir bringen dich jetzt zu deinem Meister, er erwartet dich schon, " begann der Offizier. Sofort löste sich einer der Wächter und band Rena grob die Hände. Dann packte der Hüne sie an der Schulter und stieß sie nach draussen. Keuchend fiel Rena in den staubigen Sand. Sie wurde wieder hochgezogen und schließlich fand sie sich zwischen den beiden Wächtern wieder. " Komm mit uns, Rena. Der Weg ist nicht weit, " fuhr der Offizier fort. Langsam folgte Rena Keksus und dem Offizier, doch ihre Umrisse verschwammen immer mehr in der Mittagshitze. Sie glaubte, einen unnatürlichen Schatten wahrzunehmen. Plötzlich funkelte Stahl in der Sonne und ein gellender Schrei ertönte links neben ihr. Als sich der andere Hüne zu seinem sterbenden Kameraden umwandt, war es schon zu spät. Diesmal blitzte der Stahl hinter ihm auf und fuhr ihm in den Rücken. Verwirrt von dem überfall zog der Offizier sein Schwert und auch
Keksus umschloss fest den Griff seiner Waffen. Er kam nichtmal dazu, sie zu ziehen. Etwas huschte blitzschnell an Keksus vorbei und wieder einmal erblickte Rena das gleißende Glänzen des Stahls in der Sonne. Sie kannte diese Klinge. Wenn man diese Waffe einmal gesehen hatte, konnte man sie nicht vergessen. Es war Andreys Schwert. Wiederstandslos durchschnitt die Klinge Keksus Sehnen und er brach zusammen. Bevor der Offizier reagieren konnte, ragte ein Krummsäbel aus seiner Brust heraus. Teela. Sie zog ihre Waffe wieder heraus und der Offizier sank leblos zu Boden. " Wir sehen uns in der Hölle, Tristan , " murmelte sie. Da eilten Profp, SamuL und Cardon herüber. Doch Rena starrte Andrey nurnoch ungläubig an. " Ich dachte, ihr...," stammelte sie. " Es ist nicht alles so, wie du denkst," erwiederte Teela an Andreys Stelle. Andrey trat
zu Keksus Leiche herüber und beugte sich zu dem Leblosen Köper herab. Er spürte die Lebenskraft, die Keksus durchdrang. Er suchte weiter in dem Verstand des Toten und fand schließlich, was er suchte. Die Macht des Bösen war stark in ihm, das spürte Andrey. Dann packte ihn unendliche Gier nach Macht. Langsam saugte er Keksus diese Böse Macht heraus und übertrug sie auf seinen eigenen Köper. Als SamuL hinzutreten wollte, versperrte Teela ihm den Weg. " Lasst ihn seine Tat vollbringen. Es ist notwendig. " Dann löste sich Andrey schließlich von Keksus Köper. Er sah erschöpft aus, wie nach einem langen Marsch durch die Wüste. Etwas an ihm hatte sich verändert. Cardon verspürte eine Aura von unvorstellbarer Macht, sie musste von Andrey ausgehen. Was hatte er getan? " Er lebt noch, aber er ist noch sehr schwach. Wir müssen ihn mitnehmen, sofort. " Ohne zu zögern warf Profp sich Keksus über den Rücken. Andrey sah um sich herum einige fragende Gesichter. We " Es bleibt keine Zeit für Erklärungen, wir müssen hier weg. Der Meister ist auf dem Weg hierher. Ich weiss nicht, ob ich alles Böse aus Keksus Köper entfernen konnte, also seid vorsichtig, wenn er aufwacht."
Rasch eilten sie an Profps Tempo angepasst die
Sanddünen herab.

Tristan spuckte Blut. Teela hätte ihn um ein Haar getötet, das würde nicht ohne Folgen bleiben. Die Planänderung gefiel ihm garnicht.
Langsam richtete er sich auf und blickte in die Richtung, wo Rena mit ihren neuen Gefährten hin verschwunden war. Er traute Andrey nichtmehr, etwas stimmte hier ganz und garnicht. Bei dem Gedanken an Teelas Worte lächelte er in sich hinein. " Früher als du glauben wirst ," sagte er mit einem dämonischen Grinsen.

Andrey-Delany
30-06-05, 06:00
Heute war Abi Gag, deswegen hatten wir keine Schule

Keksus
30-06-05, 07:23
Nach diesem Tumult war klar dass die gesamte schwarze Armee hinter ihnen her war. Sie mussten sich also schnellstens verstecken. Deshalb gingen sie in eine dunkle Seitengasse.
"Ich schlage vor wir fesseln Keksus am besten erstmal, er hat Rena mit Leichtigkeit besiegt. Wenn er immer noch böse ist wird er uns vieleicht alle töten." Cardon vertraute Keksus zwar, war aber dennoch Mistrauisch.
"Er ist jetzt nichtmehr so stark. Der ehemalige Meister von Rena hat ihn mit einer dunklen Saat so stark gemacht. Allerdings weiss ich nicht ob er trotzdem noch böse ist. Wenn er freiwillig übergelaufen ist haben wir ein Problem. Denn wenn wir Renas ehemaligen Meister besiegen wollen müssen wir alle Zusammenhalten. Denn obwohl er noch nicht seine gesamte Kraft hat, ist er bereits stärker als wir.

Nach einer Weile wachte Keksus auf. Es war mittlerweile Nacht geworden. Er fühlte sich zu sehr geschwächt um sich zu bewegen. UNd er konnte sich nicht mehr daran erinnern was passiert war. Er wollte Rena gerade zu seinem Meister bringen als er und Tristan angegriffen wurden.
Er hoffte das es Tristan noch geschafft hatte Rena zu seinem Meister zu bringen. Denn dann würde er an der Seite seines Meisters über die Welt herrschen können.
Auf einmal bückte sich jemand zu ihm runter. Es war SamuL.
"Na du Arschloch! Uns einfach zu verraten! Das hätte dir wohl so gepasst." Keksus konnte sich nicht wehren da er gefesselt war, und SamuL schlug ihm mit seiner ganzen Kraft ins Gesicht. Danach wurde wieder alles dunkel...

Prince_Cardon
30-06-05, 08:04
"Mann, SamuL! Jetzt hast du ihm den Kiefer gebrochen! Was denn, wenn er manipuliert wurde?"
Cardon konnte seinen Ärger über die ungebändigte Wut seines Freundes nicht verstecken
"Und wenn schon... ich habe ihm früher auch öfter den einen oder anderen Knochen gebrochen..."
SamuL schien jetzt alles egal zu sein...
"Aber... das... ich... du... argh!"
Cardon versuchte noch die passenden Worte zu finden, als alle aus der Ferne eine schreiende Stimme höten:
"Das sind meine Leute!
Das ist meine Welt!
ICH WERDE MICH NICHT FüRCHTEN!"
"Oh... das hätte ich fast vergessen... ich habe nicht nur Keksus, sondern auch den Prinzen getroffen..."
Rena schien irgendwie besorgt zu sein.
"WAAAAAAAAAAAAS???"
Der Rest der Gruppe konnte es nicht glauben...
"Und das nimmst du auf die leichte Schulter? Ich fass es nicht!"
Cardon blickte sie nur ungläubig an.
"Hasch chu fasch fffom Ffinschen cheschagt?"
Keksus war wieder wach. Mit seinem Kiefer konnte er kaum sprechen.
"Nun... er scheint sich wieder beruhigt zu haben... ich gebe ihm eine Kapsel."
Mit diesen Worten steckte er ihm eine blau schimmernde Kapsel in den Mund.
"Häh? Sind die nicht sonst rot?"
Fragte SamuL
"Tja... es gibt die normalen Heilerkapsel, die ist rot, und ihre Wirkung ist von der Qualität abhängig... aber es gibt noch andere... Die Bone-heal-Kapseln sind blau, und diese sind besonders gut für Knochenbrüche geeignet, da es bei ihr nur wenige Sekunden dauert, bei der roten aber ein paar Stunden. Es gibt die gelben, welche Verbrennungsnarben verschwinden lassen, und die grünen... esst nie eine grüne, es sind Giftkapseln, die einen für eine Stunde ausser Gefecht setzen, nachdem man sich eine Weile übergeben hat!"
Als Andrey fertig gesprochen hatte, war Keksus' Bruch schon geheilt...
"Uhhh... ihr habt den Prinzen getroffen? Und ich hab's verpasst? VERDAMMT!"
Keksus schien wieder der alte zu sein
"Das ist wohl der Beweis... wenn er zu benebelt war, um zu sehen, dass ihm der Prinz gegenüberstand, hat der Meister wohl seine Geistestricks an ihm ausprobiert..."
sagte Rena
Cardon kam alles ein wenig komisch vor... sollte er vielleicht so tun, als ob er überlaufen würde, um herauszufinden, was los war? NEIN! Diesen Gedanken verdrängte er schnell wieder. Er fühlte sich unbehaglich... sein alter Orden hatte ihn gelehrt, seine Instinkte u nutzen, sie belogen ihn nie... irgendeine dunkle Macht ging von Andrey aus, und schien auf ihn überzugreifen...
"Okay, wenn er wieder der alte ist, binde ich ihn jetzt los!"
höte sich Cardon selbst sagen...

Keksus
30-06-05, 08:47
Keksus tat so als ob er sich nicht errinnern könnte.
Cardon fiel bereits darauf rein. Vieleicht konnte er so Rena doch noch zu seinem Meister locken. Zum kämpfen war er noch zu schwach. Und wenn er seinem Meister Rena auslieferte würde er von ihm bestimmt wieder diese überwältigende Kraft erhalten.
"Wir können noch nicht weiter. Keksus ist noch zu schwach. Aber immerhin ist er wieder der alte." sagte Cardon.
"Das glaube ich nicht! Wir sollten ihn hier verrotten lassen, und selber weitergehen! Und selbst wenn er qwieder der alte ist, wer sagt uns dass er uns nicht erneut verrät." SamuL war noch Mistrauisch. Er hatte es satt andauernd verraten zu werden.
Keksus schlief bereits wieder, und konnte nicht höen dass SamuL ihm Misstraute.

Rena wollte schon wieder unbemerkt verschwinden. Aber dann fiel ihr ein dass es keinen Unterschied machte. Ihr ehemaliger Meister würde nun nicht nur sie, sondern auch Keksus verfolgen. Ausserdem traute sie Andrey nicht. Sie hoffte nur dass Keksus nun wirklich wieder der alte war.
Sie behielt lieber Andrey im Auge. Irgendetwas stimmte nicht mit ihm...

azbycx_627
30-06-05, 10:10
Rena konnte sich zu alldem nicht äußern. Etwas abseits von den anderen beobachtete sie die Gruppe. Sie war froh wieder bei ihnen zu sein, doch nachdem Keksus sie angegriffen hatte war alles anders. Noch immer verstand sie nicht, weshalb sie in der Zelle gezögert hatte, ihr Beschluss stand fest, hatte sie geahnt bald gerettet zu werden?
Langsam erholte sie sich, ihre Kraft würde bald zurückkehren und dann würde sie endlich wieder kämpfen können! Sie würde die Macht, die ihr der Meister verliehen hatte nutzen und mit ihren eigenen Fähigkeiten ein stärkerer Gegner sein als sie es jemals war. Schließlich fegte sie sich den Staub von den Kleidern und endlich fiel ihr wieder etwas ein, das Artefakt! Es lag noch immer auf der Straße! Oder hatten die anderen es bereits gefunden? Hatten sie vergeßen es ihr zu geben, da sie sich so sehr mit Keksus beschäftigten? Bis jetzt hatten sie kaum Zeit gehabt miteinander zu reden...

Langsam wuchs das Misstrauen in der Gruppe, jeder musste an den Worten des anderen zweifeln und jeder hatte seine Geheimnisse. Doch eines lies sie immer noch hoffen - ihr Schwur. Als Rena SamuL bemerkte lief sie schwach lächelnd auf ihn zu. Cardon wollte gerade zu Rena und SamuL, die sich nun leise unterhielten, als er abrupt innehielt. Intuitiv blickte er zu Andrey, aus seinem Gürtel schien etwas herauszurutschen, ein Schmuckstück, war es nicht Renas Armreif?! Warum besaß er ihn? Um sich zu vergewissern prüfte er ihr Handgelenk, sie trug das Artefakt nicht!
Cardon nahm sich einen Wasserbeutel und rief Andrey zu sich.
"Was ist?" Langsam schlenderte er auf Cardon zu.
"Du hast kein Wasser mehr." Die beiden standen ungefähr einen Meter auseinander und Cardon warf ihm von unten den Beutel entgegen. überrascht fing Andrey den Beutel, während Cardon an ihm vorbeilief, ihn unauffällig streifte und den Armreif in seine Tasche gleiten ließ. "Nichts zu danken!" Und damit ging Cardon auch schon weiter zu SamuL und Rena...

Prince_Cardon
30-06-05, 11:30
Cardon ging auf Rena und SamuL zu und fing ein paar Gesprächsfetzen auf:
"...natürlich Recht, aber du solltest nicht auch noch Cardon verdächtigen... der ist sicher schon darüber hinweg, dass er nur mit dem Artefakt gewinnen konnte."
sagte Rena
"Ja, vielleicht... aber wenn ich nicht mal mehr Keksus vertrauen kann, den ich immerhin schon vier Jahre länger kenne als Cardon, wieso sollte ich dann Cardon mehr Vertrauen schenken als Keksus?"
erwiderte SamuL
Cardon kniff geschockt die Augen zusammen; die beiden hatten ihn noch nicht bemerkt, er könnte also das Artefakt einfach einstecken und...
'NEIN! Ich darf es diesen Gedanken nicht erlauben, die Kontrolle über mein Handeln zu erlangen!'
Cardon schüttelte den Kopf um wieder einen klaren Verstand zu bekommen und ging wieder auf die beiden zu... jede Bemerkung der anderen, dass sie ihm auch nicht vertrauen konnten, führte bei ihm nur zu noch mehr Unsicherheit, also musste er das Vertrauen zurückgewinnen.
"Ach, Rena!"
sagte er, als er nahe herangekommen war
"Ich glaube, du hast da was verloren!"
Mit diesen Worten warf er ihr mit einem Grinsen den Armreif zu, welchen sie verdutzt auffing.
"Danke... wo... wo hast du den her?"
fragte sie ihn
"Glaub' mir oder nicht (SamuL verstand und schnaubte sarkastisch), aber Andrey hatte ihn...
und er sah nicht danach aus, als ob er ihn mir gegeben hätte, wenn ich höflich 'bitte' gesagt hätte..."
antwortete Cardon mit Ernst in der Stimme
"Nun werde ich misstrauisch... Keksus... Andrey... das passiert alles viel zu schnell hintereinander..."
sagte Rena
"Nicht zu vergessen, mein gottverdammter Bruder..."
grunzte SamuL
"Ja... ich... nun... ich denke, dass sich alles bald aufklären wird"
sagte Cardon zuversichtlich(?)
"Na, wenn du DIESER überzeugung bist..."
sagte SamuL sarkastisch
"wir werden sehen, SamuL, wir werden sehen..."
sagte Rena nun mit gesenktem Kopf

Keksus
30-06-05, 11:33
Als Keksus wieder aufwachte war es bereits wieder Tag.
Alle anderen waren schon wach.
"Schön dass du auch noch aufgewacht bist" lächelte Rena.
Die anderen waren ein Stück entfernt und konnte sie nicht höen.
"Plötzlich hielt Keksus Rena einen Dolch an die Kehle.
"Du kommst jetzt erstmal mit!"
"Aber..Aber...." Rena konnte es einfach nicht glauben! Keksus war immer noch böse!
Aber in diesem Augenblick fiel ihr der Armreif ein den sie von Cardon wiederbekommen hatte.
Sie wollte zurückspulen...
...doch der Armreif hatte keine Energie mehr! Andrey musste sie aufgebraucht haben!
"Geht ihr schonmal vor. Ich komme dann mit Keksus und Rena nach" sagte Andrey und begab sich Keksus
"Wie sollen wir sie zum Meister bringen ohne benerkt zu werden? Die anderen laufen ja auch zum Palast. Und es gibt nur einen Weg" Keksus kannte sich aber nicht so gut aus wie Andrey.
Rena stand der Schock direkt ins Gesicht geschrieben.
"Am besten wir gehen durch die Kanalisation, da wird uns niemand sehen," Andrey kannte sich in der Kanalisation besser aus als in irgendwelchen Gassen.
"und das hier" sagte Andrey während er Rena den Armreif abnahm "gehöt jetzt Keksus".
"Ich hab schon ein höheres Artefakt, du nicht" sagte er und warf Keksus den Armreif zu.

Sie kamen ohne weitere Vorkomnisse durch die Kanalisation und schließlich zu ihrem Meister.
"Gut! Ihr bringt mir Rena!" sagte dieser mit dunkler Stimme
Die Angst überfiel Rena. Sie wollte noch nicht sterben. Doch momentan sahen ihre Chancen schlecht aus...

azbycx_627
30-06-05, 11:48
"žDu hast meine Pläne ja ganz schön durcheinander gebracht Rena." sprach der Meister und wandte ihr den Rücken zu während er sich mysteriöse Zeichen auf das Gesicht malte. "žIch habe angenommen du würdest dich für mich opfern. Ich war davon überzeugt, dass du eine treue Untergebene bist, daher wandte ich bei dir keine Gedankenmanipulation an. Aber scheinbar bist du nun doch schwach geworden." Keksus und Andrey blickten stumm auf ihren Meister, fest hielt Keksus die Seile umklammert mit denen Rena gefesselt war.
"žNein, endlich bin ich stark, endlich brauche ich keine Befehle mehr!" Rena wollte losstürmen, doch Keksus zog sie sofort wieder zurück. "žHiergeblieben!" Er warf ihr ein hämisches Grinsen zu.
"žNun denn, Rena, mein Kind, wir wollen dich nicht lange quälen also..." Auf einen Wink hin öffnete sich die Tür zu einem dunklen Raum. "žEs ist wichtig, dass wir alleine sind, da sonst die Machtverhältnisse gestöt werden. Dort drin, meine Kleine, werde ich dich töten!" Langsam schritt er auf den Raum zu. Mit jedem Schritt, jedem Atemzug sog er sich den ganzen Genuss dieses Rituals ein. Keksus schubste Rena vor sich her zum Tor und lösste ihr dort die Fesseln. Rena rieb sich die wunden Handgelenke und... "žWas zu-...!" Bevor Keksus klar wurde, was sie vorhatte griff sie zu ihrem Schwert und rannte mit dem abgetrennten Arm hinein in den Raum. Als sie die Schwelle überschritt schlugen die Flügeltüren zu und sollten erst wieder geöffnet werden, wenn einer der beiden tot war. In dem Raum wurde es allmählich heller, nun sah sich Rena ihrem Meister gegenüber.
Das Echo seines Lachens hallte in dem Raum: "žDu dumme Göe! Was nützt dir dieses Schmuckstück!? Es ist noch nicht einmal mit Sand aufgeladen!" Unbeeindruckt streifte Rena den Ring über ihre Hand und mit zornig funkelnden Augen sagte sie: "žEr erinnert mich an bessere Zeiten. Der Ring gehöt zu MIR! Gerade ihr solltet über solche Mysterien doch informiert sein.... nein, ich vergaß. Ihr kämpft nicht mit dem Herzen!"
"žDu hast dich verändert. Schade, aber dein Untergang ist gewiss, warum kämpfst du noch, selbst gegen Keksus bist du gescheitert!"
"žJa, denn ihm WOLLTE ich nicht das Herz herrausreißen! Nun spüre ich die Macht, die ihr mir gegeben habt und gegen euch wende ich sie nun! Ein Fluch wirkt nun einmal immer auf beide Seiten."
"žWenn du zwei Minuten gegen mich durchhältst, dann lasse ich dir als Geschenk einen Menschen am Leben. Ich weiß schon, wer es sein soll." Wissend grinste er ihr zu.
"žWenn ihr nach zwei Minuten noch lebt, erzähle ich nach eurem Tod niemand, was für ein jämmerliches Arschloch ihr seid!" Endlich zogen beide ihre Waffen. Ihr Meister hatte sich heute für ein langes elegantes Schwert entschieden, dass im Licht beinahe gleißend hell schimmerte. Ohne ihre Rosen musste Rena zu den Kurzschwertern greifen. Die Waffen zu einem Kreuz haltend stürmte sie auf den Feind zu, doch ehe sie ihn erreichte kam ihr eine dicke Rauchwolke entgegen, er war verschwunden! "žWIE?!" Ein kleiner Luftzug warnte sie vor seinem Schwert und sie machte einen Satz nach vorne. "žDas waren nun 10 Sekunden Rena und es war schon fast vorbei!" Wieder ertönte sein schauriges Lachen. Wirbelnd ging sie erneut auf ihn los, doch jeder Schlag wurde von seinem Schwert abgewehrt. Renas Puls ging schneller, das Atmen fiel ihr schwer. Was war das für ein Rauch?!
Dann griff er endlich an, Rena konnte die Deckung kaum halten. Ein erneuter Schlag traf sie quer über den Bauch und sie stürzte zu Boden. Keuchend blieb sie dort liegen. "žDas war schon alles?! Rena, du machst es mir zu leicht!" Diese setzte sich nun auf die Knie. "žIhr habt Recht." flüsterte sie und wischte sich das Blut vom Mund. "žEntschuldigt." Mit einem gewaltigen Satz sprang sie nach vorne und riss den Gegner zu Boden. Mit ihrem Arm schlug sie ihm das Schwert aus der Hand. Ihre Beiden Schwerter begannen zu leuchten und plötzlich loderten Flammen auf, die ihr zorniges Gesicht erhellten. Mit dem Schwert holte sie weit aus und zielte auf die Brust des am Boden liegenden. Doch ohne ihm eine Wunde zuzufügen prallte es ab. "žVerfluchte Magie!" stöhnte Rena und steckte hilflos ihre Schwerter wieder ein. "žIch weiß, dass ihr stärker seid, aber solange ihr nur einen der drei Krieger getötet habt und ich meine und einen Teil eurer Kräfte besitze habe ich noch eine Chance. Regel Nummer Neun: Unterschätze nie deine Gegner!" Schließlich schleppte sie sich zu seinem Schwert und hielt es fest umklammert. "žHeute könnt ihr mich..." sie musste tief Luft holen "žnicht besiegen. Zeigt mir euren Fluchtweg, dann verspreche ich euch eine Revanche." Der Meister erhob sich langsam.
"žGlaubst du, du Weib, ich lasse dich gehen?! Glaubst du so gedemütigt, NOCH zu schwach um eine Frau zu besiegen, kehre ich zu meinen Männern zurück?!"
"žDann sagt ihnen, ich hätte mich in einen Vogel verwandelt und sei davon geflogen. Ihr wisst, dass keiner von uns heute den Sieg erringen kann. Ihr habt euch getäuscht, heute ist nicht dieser Tag, an dem ihr eure Macht zurück erlangt." Ohne weiter ein Wort zu verlieren deutete der Mann auf eine Inschrift an der Wand, als diese von Renas Fingern berührt wurden tat sich eine Tür auf, die scheinbar zu einer steilen Treppe führten. Sie vertraute ihm nicht, aber sie hatte nur diese Möglichkeit also schritt sie durch die Tür. Nach zwei Schritten, höte sie ein lautes Zischen und ein Art Blitz schlug Rena von den Füßen. Die Tür schloß sich, während Rena die Treppe hinunterfiel. Der Meister blieb zurück in dem Raum des Rituals.
Als Rena endlich den Sturz aufhalten konnte, fühlte sie sich ungewöhnlich schwach. Dieser Blitz, er hatte ihr Kraft geraubt. Noch einmal könnte sie den Meister nicht aufhalten. Daher nahm sie sich zusammen und rannte die Treppe hinunter. Sie trat auf einen großen Platz, wieder rein in die Welt. Dort schleppte sie sich unbemerkt in die Stadt. Sie musste der schwarzen Armee entkommen, sie würden sie nun erneut suchen, daher hatte er sie nur gehen lassen, weil er sie nach der Schwächung leicht wieder einfangen könnte. Wenn sie doch nur wüsste wo sich die anderen befanden...

Andrey-Delany
30-06-05, 11:52
Fortsetung

Prince_Cardon
30-06-05, 13:27
"Wo ist Rena?"
Fragte Cardon nun.
"Und... verdammt! Keksus, Andrey, und Teela fehlen auch!"
rief er nun
"Wie?"
Fragten ProfP und SamuL zusammen
"Ihr habt NICHT bemerkt, dass wir nur noch zu dritt sind???"
fuhr Cardon die beiden nun an
"Nun... nicht wirklich..."
antwortete ProfP
"NICHTSNUTZE!"
Schrie Cardon nun, dass in der Umgebung sämtliche Vögel erschraken und wegflogen
SamuL wollte ihm noch antworten, doch schon rannte er weg; auf der Suche nach Rena...
Er sah nun ein: er konnte seine Gefühle ihr gegenüber nicht verbergen, und er könnte
es sich nie verzeihen, wenn ihr etwas zugestoßen wäre... Nein, er würde den Verantwortlichen töten, wenn man ihr auch nur ein Haar gekrümmt hätte, selbst Keksus wäre vor seinem Zorn nicht mehr sicher...
er würde sein Artefakt ohne Rücksicht einsetzen, er würde, wenn es nötig wäre, der ganzen schwarzen Armee gegenübertreten...
Er rannte einfach ohne Ziel durch die Stadt, und machte Halt...
Das war es, was er immer befürchtet hatte...
er würde wieder auf den Zustand seiner alten Tage zurückkehren...
die Tätowierungen brannten in einem furchtbar unrealen Schmerz...
Der neue Ordensmeister wollte ihn zu sich rufen...
Cardon schüttelte diese Gedanken ab, und rannte weiter...

Eine Strasse weiter, nur von einer Mauer aus Häusern von Cardon getrennt, rannte Rena in die entgegengesetzte Richtung...

Keksus verstand es immer noch nicht... sein rechter Arm war einfach weg...
"Meister... I-ich brauche eine neue Kapsel!!!"
flehte er ihn an
"Ich habe keine mehr... du brauchst eine magische Hand... das wird schmerzhaft..."
erwiderte dieser mit einem schadenfrohen Grinsen...
Noch in den nächsten Minuten erlitt Keksus die furchtbarste Qualen in seinem ganzen Leben...
Als er wieder aufwachte, hob er seinen rechten Arm... er konnte es nicht fassen...
sein ganzer Unterarm sah so aus als würde es kein Fleisch sein, sondern was anderes...
er berührte es und stellte mit Schrecken fest, dass es stimmte... er war aus solidem, aber dennoch normal beweglichem...
SAND...

Prince_Cardon
30-06-05, 13:59
fertig

Andrey-Delany
30-06-05, 14:12
Cardon, ich war dran, falls du lesen kannst ! http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_mad.gif

Andrey-Delany
30-06-05, 14:45
Plötzlich zog Andrey sein Schwert und hielt es Keksus an die Kehle. " Du bist als Werkzeug nichtmehr zu gebrauchen, wir haben lange genug mit dir gespielt. " Verwirrt starrte Keksus Andrey an und auch der Meister wirkte überrascht. " Mein lieber Andrey ," begann er beschwichtigend, " Du wirst doch jetzt nicht noch einen Fehler machen. "
" Nein, das tue er sicher nicht ," sagte er in einem Ton, der erkennen lies, dass es ihm wirklich
ernst war. Um seiner Aussage noch etwas Nachdruck zu verleihen ritzte er mit seiner Klinge in Keksus Kehle, jedoch nicht zu tief, dass es sein Leben gefährdete. Teela war auf einmal verschwunden. Mit einem Male stürmte ein total erschöpfter Cardon herein und blickte verdutzt in die Runde. " Cardon, sie haben Rena! Ich weiss nicht, wo sie ist, wir müssen sie finden,!" log Andrey überzeugend. Die Situation klang Cardon einleuchtend, sein Misstrauen würde aber erst verschwinden, wenn er Rena wiedergefunden hatte. " Ich weiss nicht, was sie
mit ihr gemacht haben, auch sie kann vom Meister verdorben worden sein," fügte Andrey hinzu. Doch Cardon höte ihm kaum noch zu. Sein Blick war wie gebannt auf Keksus gerichtet, vor Zorn glühten seine Gesichtstätowierungen auf. " Du bekommst deine Rache , " erklang Teelas Stimme von Hinten. Langsam und siegessicher zog der Meister sein silbrigglänzendes Schwert. Gemächlich hob er den Waffenarm, bis die Klingenspitze auf Cardon zeigte. Plötzlich schnellte er vor, noch schneller als Andreys und Teelas Bewegungen waren die seinen. Doch damit hatte Teela gerechnet. Blitzschnell huschte sie zwischen Cardon und den Meister und fing den Angriff mit ihren beiden Krummsäbeln ab. Mit einem Tritt lies Andrey Keksus nach vorne taumeln und stürzte sich auf den Meister. Cardon stürmte wutentbrannt auf Keksus zu und drosch zornig auf ihn ein. Seine Schläge waren zwar unpräzise, aber so kraftvoll und schnell, dass der Angriff Keksus die Kräfte raubte. Währenddessen rangen Andrey und Teela mit dem Meister. Von beiden Seiten griffen sie ihn an und vertrauten auf ihre Schnelligkeit. Doch fast mühelos wich der Meister ihren Angriffen aus oder parierte eine Klinge, der ein menschliches Auge nicht einmal zu folgen vermochte. Dennoch liesen sie es nicht zu, dass der Meister zum Gegenangriff überging. Sie drängten ihn langsam, aber sicher zurück. Dennoch lies seine Kraft nicht nach. Er wich einen großen Schritt zurück, um Andreys tödlicher Klinge zu entgehen. " Ihr Narren. Sind wir jetzt in einen ewigen Kampf verstrickt, bis zum jüngsten Gericht beim Klang der Posaunen? " Teela antwortete, bevor Andrey das Wort ergreifen konnte. " Du könntest aufgeben ," sagte sie sarkastisch und lies ihre
Krummsäbel auf den Meister niederprasseln. Cardon hatte Keksus mittlerweile beide Waffen aus der Hand geprellt und setzte nun zum tödlichen Hieb an. Eine einzelne Träne rann ihm über die Wanne. " Für Rena," sagte er leise und seine Klinge sausste herab. Doch plötzlich war Keksus verschwunden. Ein dunkler Staub stieg um den Meister herum auf, doch Andrey und Teela griffen ohne Gnade weiter an und liesem ihn keine Pause. Nur trafen sie nicht auf Wiederstand. Der Meister und Keksus waren verschwunden.

Prince_Cardon
30-06-05, 14:52
Cardon sah sich um... sein Zorn war kaum noch zurückzuhalten...
"Ich HASSE ihn! Diesen Meister! Ich hasse Keksus für seinen Verrat! Ich hasse dieses verfluchte Babylon dafür, dass es solchen Bastarden überhaupt die Tore öffnet!"
In seiner Wut zerschmetterte er mehrere Statuen im Raum, bevor er zur Tür hinausranne...
Andrey und Teela sahen ihm zufrieden grinsend hinterher.
"Glaubst du, der Meister wird zufrieden sein?"
fragte Teela
"Er wird es... wir haben einen netten Kampf inszeniert, und der Junge ist nun so wütend...
es wird ein Kinderspiel ihn auf unsere Seite zu ziehen..."
antwortete Andrey
"Solange er nicht Rena trifft..."
bemerkte Teela
"Selbst auf diese Eventualität hat sich der Meister vorbereitet... es wird keine Probleme geben, diese Gruppe einen nach dem anderen zu verderben und vom Meister absorbieren zu lassen..."
Andrey war sich seiner Sache sehr sicher.

Rena erreichte nun SamuL und ProfP, welche gerade einen Schluck von ProfPs Pflaumenschnaps probierten.
"Wo ist Cardon?"
fragte sie
"Er war doch noch bei euch!"
"Sieh mal einer an..."
sagte SamuL
"Die Leute gehen ein und aus, als wäre das hier der Basar am Wochenende..."
bemerkte ProfP
Die beiden schienen wohl mehr als einen Becher getrunken zu haben...
"Wo-ist-Cardon?"
fragte Rena nochmals, diesmal aber mit mehr Nachdruck
"Er ist vor einer knappen Viertelstunde da lang gelaufen"
sagte SamuL, und deutetedabei auf die Gasse neben der, aus welcher Rena gerade kam.
"Verdammt..."
entfuhr es Rena

Keksus verstand es nicht...
erst wurde er als ersetzlich und verbraucht abgehakt, und nun rettete ihm der Meister das Leben... er befand sich nun genau im Nebenzimmer, welches verzaubert wurde, auf dass man durch die Wand nach draussen, aber nicht nach innen sehen konnte...
Nachdem Cardon aus der Tür rannte, sagte der Meister
"Mach' dir nichts aus dem, was soeben geschehen ist... es war alles inszeniert, um Cardons Wut zu wecken... vielleicht läuft er ja auch zu uns über, und ihr seid wieder zusammen, und zwar auf der richtigen Seite dieses Kriegs..."
Keksus verstand... nicht wünschte er sich trotz seinem bösen Willen mehr, als nicht alleine zu sein, sondern mit seinen alten Freunden gemeinsam auf dieser Seite zu kämpfen... und der Zeitpunkt schien nah...

Keksus
30-06-05, 15:47
Cardon war sauer! Er wollte Keksus den Kopf abreissen!
Ihn zurück zur guten Seite zu holen würde nicht mehr genug sein! Er sollte leiden!
Cardon rannte nur noch wütend durch die Stadt.
Plötzlich wurde er voneinem Krieger angegriffen.
Es war kein normaler Soldat, es war aber auch kein Sandmonster.
"Hallo Cardon! Du kannst dich nicht verstecken! Und du kannst auch nicht gewinnen! Du kannst nur überleben wenn du deine ganzen Vorsätze wegwirfst, und es mir gleich tust."
Cardon erkannte die Stimme!
"Keksus!...Ich bin nicht so schwach wie du! Ich werde niemals überlaufen. Eher werde ich sterben!"
In Keksus regte sich etwas. Doch es wurde Schnell von etwas anderem übertönt. Er ist schwach! Besiege ihn und bring ihn zu mir! Es war die Stimme seines Meisters.
Keksus zog seine beiden Schwerter und sagte noch kühl "Dann stirb."

Cardon stürmte vor. Seine Gesichtstatos leuchteten so hell wie nie zuvor. Er schlug... und traf Keksus rechten Arm...
Doch nix geschah.
"Du denkst wirklich das wäre so einfach? Mein Arm ist jetzt aus Sand. Du kannst ihn nicht mehr abtrennen!"
Cardon nahm sein Schwert hoch und nutzte es als Deckung. Die linke Seite seines Gesichtes schützte er mit seinem linkem Arm.
"Du denkst wirklich du hättest eine chance gegen mich?" lachte Keksus
"Nein! Aber ich werde mich nicht kampflos ergeben. Irgendwie bist du übergelaufen! Aber ich werde sterben bevor ich so werde wie du! Du bist ja nichtmal mehr ein Mensch!"

Keksus ging auf Cardon zu.
Dieser versuchte Keksus in der Taille zu treffen.
Doch dieser wehrte diesen Angriff ab indem er einen Schlag von links unten nach rechts oben ausführte. Die Schwerter kreuzten sich.
Doch Keksus hatte dank seiner höheren Erfahrung einen Vorteil. Er kreiste den Griff seines Schwertes zu seiner Köpermitte, machte einen Schritt nach rechts vorne und stach zu.
Cardon schrie auf und sackte zusammen.
"Du kommst jetzt mit! Der Meister wird dich schon davon überzeugen uns beizutreten."

azbycx_627
01-07-05, 06:39
Aus einer Gasse drang ein Scheppern nach dem andern, ein Klirren und immer wieder gefolgt von einem Fluch. Rena stand mitten in einem Scherbenhaufen. "žIhr Narren! Wir hatten nur diese Chance! Seht ihr denn nicht, wie sie uns alle benutzen?! Die spielen doch mit uns!" Und schon warf sie den nächsten Tonkrug gegen die Wand. Bis auf einen sicheren Abstand kam Profp auf sie heran. "žRena... lass das. Sieh mal, deine Wunde ist schon wieder aufgegangen..." Besorgt betrachtete er den Stoffstreifen, den sie ihr provisorisch um die Hüfte banden, er färbte sich erneut rot." Wütend drehte sie sich zu ihm um, würde sie nun das selbe mit ihm machen, wie mit dem Krug? Unter ihren nächsten Worten wich er etwa zurück. "žDU!! Ihr beide! Wie konntet ihr... ich... wozu hab ich denn nun gekämpft? Konntet ihr nicht dafür sorgen, dass er auf mich wartet..." Endlich verrauchte ihr Zorn und Profp tätschelte ihr tröstend den Kopf. Während er etwas hilflos zu SamuL sah, der jedoch nur mit den Schultern zuckte, sich dann erhob und sich entfernte. "žKleinen Augenblick." Schon war er verschwunden. "žSoll das jetzt ein Scherz sein?" fragte Rena, doch lachen konnte sie darüber nicht.
"žNun gut. Ich würde sagen, wenn SamuL zurück ist, machen wir uns auf den Weg. Andrey und Teela müssten uns nun auch bald eingeholt haben, dann sind wir schon fast wieder komplett, stimmts? Hmmm... hoppla, hab ich was falsches gesagt?"
"žProfp... Andrey ist unser Feind." erklärte sie Zähneknirschend. "ž So langsam verstehe ich... Es hat mich gleich überrascht, dass er mich gerettet hat. Das ergab einfach keinen Sinn. Er hat gelogen als er sagte er wolle das Ritual verhindern, nur hinauszögern wollte er es. Er konnte seinem Meister erst diese Macht gönnen, wenn er selbst stärker war, deshalb entzog er Keksus die schwarze Energie. Doch lies er das Böse zurück, nach Macht verlangte er. Diese hat er nun und Keksus ist inzwischen sicher wieder gestärkt. Verstehst du, sie verraten sich gegenseitig, ihre Machtgier und ihre Angst besiegt zu werden erstickt das Vertrauen im Keim. Wir sollten jedoch schnell zum Palast zurück, wenn wir zusammenhalten und keine Zeit verlieren haben wir noch eine Chance." Doch langsam begann auch sie zu zweifeln.
"žGut, ich bin bereit. Sobald SamuL zurück ist brechen wir auf."
"žVon mir aus kann˜s losgehen!" Keiner der beiden hatte seine Rückkehr bemerkt. "žHier, damit du uns nicht nur im Weg stehst, Rena." Damit überreichte er ihr einen gefüllten Beutel, als sie ihn öffnete huschte ein Lächeln über ihr Gesicht – Rosen. "žSo etwas nennt man Diebstahl." Doch wirklich entsetzt schien sie darüber nicht zu sein...
"žHab ich gern gemacht und nun treiben wir noch ein paar Sandmonster für dein Artefakt auf und dann auf in die Schlacht!" Rena fand bei seinen Worten wieder etwas Mut, sie würden es schaffen, es würde sich alles zum Guten wenden, solange Cardon noch am Leben ist...


Einige Zeit später trat der Meister erneut aus dem dunklen Raum herraus, in dem er vor einiger Zeit noch gegen Rena gekämpft hatte. Von seinem Schwert tropfte Blut, langsam schritt er auf die anderen zu. "žBringt die Leiche hier raus." Sein Befehl wurde sofort erfüllt. Von den drei Auserwählten blieb nun nur noch Rena übrig. "žWie ich euch schon sagte, um das Ritual effektiv auszuführen muss ich die dritte auch als Letzte töten, wie ärgerlich." Er würde nie zugeben, dass sie ihn überlistet hatte. Aber sie hatte nun einmal Recht gehabt, damals konnte keiner von ihnen den Sieg erringen, also wartete er nur auf seine nächste Gelegenheit. Als Rena ihm dann den Rücken zukehrte schien diese gekommen zu sein, doch sie war geflohen. "žNun müssen wir sie noch mal zu uns führen... oder nein, ich glaube aus einem ganz bestimmten Grund wird sie hier bald wieder auftauchen, hatte ich also Recht mit meiner Vermutung... Andrey, ist Keksus bereits bei ihm?"

Prince_Cardon
01-07-05, 07:44
"Ja, Meister... er hat ihn sogar bereits in eure "Folterkammer" gebracht, wo ihr ihn... überzeugen könnt..."
Sagte Andrey
"Sehr gut..."
sagte der Meister mit einem dämonischen Grinsen

Cardon erwachte und versuchte aufzustehen, doch er konnte nicht... er war an einen Tisch gekettet...
"Na? Wieder wach?"
höte er Keksus fragen
"Wieso bin ich nicht tot? Du hast mich voll..."
wollte Cardon fragen, doch Keksus unterbrach ihn
"Jeder dunkle Krieger hat einen ganzen Beutel Heilkapseln dabei..."
erklärte er grinsend
"Du... du Monster..."
sagte Cardon
Auf einmal packte ihn eine döre Hand am Kopf, und ihm fuhren Bilder durch den Kopf...
Er ging die Strasse entlang... er sah Rena...
er wollte gerade mit ihr reden, als etwas schreckliches geschah... Ein Schwert ragte aus ihrer Brust... sie kippte um und ein Sandmonster kam hinter ihr zum Vorschein...
"NEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIINN!"
mit diesem Schrei wachte er wieder in dem Raum auf, und blickte nun in das Gesicht des 'Meisters'
"Na? Gefällt dir was du gesehen hast? Das machen wir gleich noch mal!"
In der Dunkelheit unter der Kapuze kam ein dämonisches Grinsen zum Vorschein...

Andrey-Delany
01-07-05, 07:45
Der Meister quälte ihn eine schiere Ewigkeit mit dem schrecklichen Visionen. Cardon war so verstöt, langsam fing er an, seinen Verstand zu verlieren. Das Trauergefühl war in grauenhafte Verzweiflung umgeschlagen. Ein Geist schien ihn von innen zu zereissen. Cardon konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Der Schmerz der Visonen hatte seinen Verstand völlig gelähmt. Bei
dem Anblick lachte der Meister zufrieden. " Damit wären wir fertig. Nur eines fehlt noch. "
Wieder umfasste seine skelletartige Hand Cardons Schädel, presste ihn diesmal aber brutal zusammen. Er spürte eine unvorstellbare Macht in sich eindringen, ein Parasit des Bösen, der sich in ihm einnisten wollte. Sein Wille war stark, doch sein Zustand war mehr als schlecht. Trotzdem bäumte sich seine geistige Kraft gegen den Ansturm der unendlich bösen Energie auf. Jedoch vergebens. Mit einem brutalen geistigen Schlag fegte die bösartige Macht seinen Widerstand beiseite und drang tief in seinen Verstand ein. Irgendetwas Scheußliches schlich sich unaufhaltsam in seinen Geist ein und übernahm die Kontrolle über seinen Köper und seine Gedanken. Etwas in Cardon schrie auf, als
die Transformation vollzogen war. Eine Mordlust erfüllte seine Gedanken, wie er sie noch niemals verspürt hatte. Seine Gier nach Blut wuchs ins unermessliche, er musste ein Opfer finden. Er spürte die geistige Anwesenheit des Meisters
in seiner Nähe, doch er hatte keine Angst vor ihm. Er würde ihm dienen, bis er seinen Zweck erfüllt hatte. Dann band man ihn langsam los.
Während man ihn befreite, fragte Keksus: " Ist es denn wirklich klug, ihn loszubinden, Meister? " " Stellst du etwa meine Befehle in Frage, Keksus,? " erwiederte er schadenfroh. Nun war Keksus eingeschüchtert und vor allem verwirrt durch den schadenfrohen Ton seines Meisters. Dann verstand er. Ungläubig starrte er den Meister an. Ein breites Grinsen zeichnete sich unter seiner Kapuze ab, als der losgebundene Cardon Keksus ansprang wie ein Raubtier. Die urplötzliche Kraft von Cardon rang den überraschten Keksus zu Boden. " Du wirst nicht sterben, es wird zwar sehr weh tun, aber du bleibst am Leben! Wenn du erwachst, musst du SamuL und Profp ablenken. Unser lieber Cardon hier kümmert sich um seine liebste Rena, " befahl der Meister eindringlich. Cardon rang Keksus entgültig zu Boden, zog sein Hals zu ihm herauf und biss in seine Halsschlagader. Langsam und genüsslich trank Cardon das Blut, es erfüllte ihn mit einer neuen unerschöpflichen Kraft. Als er sein Durst gestillt hatte, stand er wieder von dem bewusstlosen Köper von Keksus auf und blickte seinen Meister erwartungsvoll an. " Nun geh und bring Keksus Köper zu Rena und ihren Freunden. Er wird Profp und SamuL ablenken, dann ist deine Zeit gekommen, um mir Rena zu bringen. Nun geh und verrichte dein Tagwerk, Vampir!, " sprach der Meister. Cardon hob den bewusstlosen Keksus auf. Er schien kaum etwas zu wiegen. So schnell, dass es eigentlich der Natur wiedersprach verschwand er mit der scheinbaren Leiche aus dem Palast des Meisters.
Sein Verstand wurde nurnoch von einem Gedanken beherrscht, er wollte Rena töten.

azbycx_627
01-07-05, 08:03
"žRENA!" Profp starrte entgeistert zu ihr herrüber, aus ihrem Köper ragte ein Schwert. Es hatte sich durch ihren Rücken gebohrt... Doch die Verletzte grinste nur kurz und berührte dann ihren Armreif.
"žRena, hinter dir, ein Sandmonster!" Schon fünfmal hatte sie diese Warnung bereits gehöt, immer wieder lies sie sich verletzen und spulte dann die Zeit zurück. Doch nun war es genug, die Freude über ihr zurück gewonnenes Artefakt sollte sich in Grenzen halten und so schleuderte sie dem Wesen eine Rose in die Brust. Sofort lud sich ihr Armreif auf. "žGut lasst uns gehen."
Als der Palast endlich in Sicht kam beschlossen sie sich noch eine Weile verborgen zu halten. "žWas nun? Die Anzahl der Wachen ist zu stark!" Seine Begleiter stimmten Profp zu.
"žIch fürchte nur uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Durch die Gedanken des Meisters, die ich von Zeit zu Zeit höen kann, weiß ich, dass Cardon noch am Leben ist. Nur... es ist so seltsam, er hat irgend etwas vor, er hält ihn sicher gefangen, daher dürfen wir keine Zeit verlieren!"
"žWie Rena? WIE sollen wir ihn befreien?" Rena kannte eine Möglichkeit, aber sie war gefährlich.
"žEs gibt einen Weg unbemerkt in den Palast zu kommen, durch diesen Weg konnte ich fliehen. Er ist unbewacht und solange der Meister uns nicht aufspürt, wird keiner damit rechnen, dass wir auf diese Weise in das Gebäude eindringen wollen. Dazu müssen wir aber äußerst schnell und leise sein."
"žWorauf warten wir dann noch?" SamuL konnte diese ständigen Beratungen nicht mehr ertragen. Aber schließlich wusste er nicht, wie gefährlich dieser Plan war. "žEinverstanden. Lasst uns unseren Schwur einlößen!" Die drei nickten sich übereinkommend zu.
Entlang der Mauer schlichen sich die drei in Richtung eines großen Felsens. "žDort hinter dem Felsen liegt der Zugang." Flüsterte Rena und winkte ihre Begleiter zum weitergehen. Als erstes erreichten SamuL und Rena den Durchgang, sie wollten Profp herbeiwinken, als er ihnen ein Zeichen gab schon einmal voraus zu gehen.
Profps Vermutung erwies sich als richtig, er wurde entdeckt, aber wie es schien blieben die anderen unbemerkt. Vielleicht hatte er noch die Chance seinen Verfolger zu töten, bevor dieser Alarm schlagen konnte. Der Mann kam jedoch seelenruhig auf ihn zu und schien sich der Gefahr, der er sich aussetzte gar nicht bewusst zu sein. "žDu bist Profp, richtig?" Ohne auf die Bestätigung zu höen fuhr er fort. "žBevor du mit Rena mitgehst solltest du noch etwas wissen..." Der Sprecher schien auch dann noch unbeeindruckt, als ihm Profp sein Schwert an die Kehle hielt. "žWas du mir auch sagst, ich vertraue Rena. Du kannst in mir kein Mißtrauen wecken!" Mit bloßen Händen drückte der Mann Profps Schwert langsam herunter. "žDann willst du deine Kinder nicht rächen?" Profps Gesicht wurde plötzlich aschfahl....

"žWir sind bald in dem Raum angelangt!" SamuL und Rena stiegen bereits die letzten Stufen der Treppe hinauf.
"žGlaubst du mein Bruder wird ebenfalls dort sein?" SamuL schien es als müsse er sich auf diesen Kampf bald gefasst machen.
"žAlles was böse ist wird dort sein. Es-.... NEIN!" Gerade konnte SamuL die schwankende Rena auffangen. "žWas ist?!" Doch anstatt zu antworten schüttelte sie den Kopf und nahm sich noch einmal zusammen.
"žWir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Oh, bitte nicht!!!" Schnell stürmten die beiden die letzten Stufen hinauf und betraten den dunklen Raum. "žDie Tür ist offen, LOS!" Ohne auf SamuL zu achten lief sie davon, sie musste ihn finden!
SamuL folgte ihr nicht, er hatte in einer Ecke etwas entdeckt, es war Keksus Leiche...

Prince_Cardon
01-07-05, 08:55
Rena stürmte in den Raum, und bemerkte erst zu spät, dass sie alleine dort war...
Aus der Dunkelheit leuchteten zwei rote Augen, und das Grinsen dieses Wesens hatte viel zu spitze Zähne...
Die Gestalt kam aus dem Schatten und entblößte ihr Gesicht...
Es war Cardon.
"Hallo Rena..."
kam es ohne Emotionen über seine Lippen...

SamuL wollte gerade nachprüfen, ob Keksus wirklich tot war, als nun auch noch ProfP ankam...
"Rena! Dieses verdammte Miststück! Hätte ich ihr die ganzen Jahre über doch kein Vertrauen geschenkt!!!"
er war ziemlich wütend, über was auch immer...
In diesem Moment erhob sich Keksus...

Der Kampf zwischen den einst heimlich verliebten dauerte nun schon eine Weile und keiner konnte die Oberhand erlangen...
"Cardon! Kämpfe dagegen an! Ich stand einst auch unter seinem Bann!"
flehte ihn Rena nun an...
"Für mich ist es dafür zu spät..."
sagte Cardon
"Unsinn! Ich stand zwei Jahre unter seinem Bann und konnte mich befreien!"
Rena wurde zornig
Auf einmal machte Cardon einen grossen Satz nach vorne und erwischte Rena an der Schulter...
Blut rann ihr von der Schulter über die Brust bis zur Seide, welche sie als Gürtel für ihren Kampfanzug benutzte, wo es den Stoff rot färbte...
"Du hast dich in ein Monster verwandelt!"
schluchzte sie
Cardon hatte sein Schwert in Angriffsstellung gehoben und Rena liess ihre Schwerter fallen...
"Wenn ich mit dir nicht lebend zusammen sein kann, dann töte mich, und wir werden durch SamuLs Rache vereint..."
sagte sie...
Cardon hielt inne als sie ihm direkt in die Augen sah... das rote Glühen in seinen Augen erlosch... irgendetwas ging in ihm vor...

Andrey-Delany
01-07-05, 10:36
Durchdringend blickte Rena Cardon an. Langsam senkte auch er seine Schwerter und lies sie schließlich ganz fallen. " Netter Versuch, Süße ,
" sprach er boshaft mit einer seltsam übernatürlichen Stimme und seine Augen begannen wieder zu glühen. Mit diesen Worten schnellte seine Flache Hand vor und traf Rena heftig vor der Brust. Sie sah den Angriff garnicht kommen, so schnell und überraschend hatte Cardon zugeschlagen. Die Wucht Des Hiebes schleuderte sie weit zurück. Benommen nahm sie noch wahr, wie Cardon mit einem lauten Knurren einen riesigen Sprung über die Mauer machte und dahinter verschwand.

Keksus Zähne bohrten sich tief in den Hals des überraschten SamuL. Der Angriff war so plötzlich gekommen, dass SamuL keine Chance zur Gegenwehr hatte. Er fühlte sich immer schwächer und eine unheimliche Kälte breitete sich in seinem Köper aus. Er sah den Tod greifbar vor sich. Doch plötzlich durchströmte ihn eine niegekannte Kraft und er spürte wie das Böse stark in ihm wurde. Er gab sich ganz der neueröffneten QUell der Macht hin und erkannte nicht die Verführung des Meisters, die dahinter steckte.

Andrey-Delany
01-07-05, 10:47
Ich habe nur keine Lust auf eine einfache Liebesgeschichte, ich steh auf die dramatische Tour http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Prince_Cardon
01-07-05, 10:48
Cardon konnte nicht fassen, was er getan hatte... er hatte Rena verletzt und sich auf die wohl uncharmanteste Weise von ihr verabschiedet die...
'Verdammter Wurm! Dir gehöt dieser Köper nicht mehr! Hö auf dir Gedanken zu machen, denn ICH bin jetzt der neue Herr über diesen Köper... welch Talente darin schlummern... es ist mir ein Rätsel warum du sie nie genutzt hast!'
'Das liegt wohl daran, dass die für dich interessanten Techniken für mich diejenigen sind, welche mich auf altes Niveau zurückwerfen würden!'
Cardons dunkle hälfte kontrollierte diesen Köper... der 'Meister' hat keinen Kontrollzauber gesprochen, sondern die guten und schlechten Eigenschaften seiner Seele voneinander getrennt und die dunkle gestärkt...
er musste einen Weg finden die dunkle Seite seiner Seele zu schwächen und wieder mit ihr zu verschmelzen, um wieder der alte zu werden...
'Wenn du dich für so überlegen hälst... warum lässt du uns nich in Trance fallen und einen Kampf um die Vorherrschaft in diesem Köper austragen?'
'Wenn du meinst...'
Der Köper von dem Vampir Cardon sackte in einer abgelegenen Gasse zusammen, und blieb dort liegen, um eine Entscheidung in seinem Unterbewusstsein zu fällen...
Cardon wusste nicht wo er war... alles um ihn herum war schwarz und wurde gelegentlich von bunten Schlieren durchzogen...
"Willkommen in deinem Unterbewusstsein!"
Sagte seine eigene Stimme... doch sie kam von weiter vorne...
Cardon sah sich selbst... bei dieser Manifestation des bösen waren jedoch keine Pupillen vorhanden... und die Tattoos waren rot...
"Was ist das hier...?"
fragte Cardon
"Das alles... ist nichts... im Moment sind nur wir in deinem Unterbewusstsein existent..."
antwortete ihm sein anderes Ich...
Auf einmal stürmte die Gestalt vor und griff an... Cardon konnte kaum die kräftigen und unpräzisen Schläge abwehren und kassierte zwei sich kreuzende Wunden auf der Brust... DIe Gestalt wollte wieder angreifen, doch diesmal war Cardon schneller; er griff an und zwang sein anderes Ich somit in die Verteidigung... auf einmal kam von unten ein Leuchten... Sein Artefakt!
Sein anderes ich besaß es nicht... anscheinend hatte das Artefakt eine Verbindung mit seiner guten Seite aufgebaut...
Siegessicher grinste Cardon sein anderes Ich an, welches nun vor Angst die Augen aufriss...

Andrey-Delany
01-07-05, 10:50
Nu sei ma ned eingeschnappt, sondern lass dir was einfallen, was die Geschichte interessant macht.

Andrey-Delany
01-07-05, 11:17
Kinder, reisst euch mal zusammen ^^
Wieso sollten keine Vampire nach Babylon kommen, wenn es da was zu holen gibt?

Ich brauch deswegen noch lang keine Therapie.
Wenn euch ned gefällt, was ich schreibe, könnt ihr meine Teile von mir aus gleich aus der Geschichte rauslassen, damit hab ich kein Problem.

übrigens: Interessant= Wendung

Ich bin übrigens gerne ein Vampir Freak, immernoch besser als Killerrosen Fan, das erinnert irgendwie an Sailor Moon ^^

azbycx_627
01-07-05, 11:37
Stumm setzte sie sich auf die Knie und steckte die Schwerter zurück in ihren Gürtel. Das Blut, das den Stoff immer mehr tränkte nahm sie gar nicht wahr. Sie hatte es versprochen, doch scheinbar war er verloren und damit auch sie... warum sollte sie jetzt noch vor dem Meister fliehen, wen konnte sie noch retten? Profp und SamuL... dachte sie schließlich, gut für sie muss ich durchhalten und dann habe ich mein Versprechen eingelöst. Wie auf die Antwort ihrer Gedanke erkannte sie die Stimme Profps hinter sich "žRena..."
"žGut, bei dir ist alles in Ordnung. Hö zu, Cardon ist... er wurde manipuliert... ich weiß nicht durch was, aber es sieht nicht gut aus. Wir sind nur noch zu dritt, aber wir müssen KÄMPFEN!" Das ist lächerlich, Rena! Der Meister sprach zu ihr. Siehst du nicht, du wurdest verwundet, er hätte dich beinahe getötet, du bist allein... NEIN! "žLos Profp, lass uns hier erstmal verschwinden."
"žRena..."
"žWas ist nur los? Und wo ist SamuL?" Profp schien nicht zu bemerken, dass SamuL in dem Raum zurückgeblieben war...
"žDU hast meine Söhne getötet... hast du mir deswegen geholfen?" Nein, dachte Rena und wich ein paar Schritte zurück.
"žBitte nicht... nicht jetzt." Nun bemerkte sie auch Props blutverschmierte Kleidung, hatte er SamuL in seiner Wut getötet?
"žDu bist noch teuflischer als dieser ganze Laden hier! Denn du hast es aus freiem Willen getan, du Biest!"
"žNein, Nein, NEIN! Hö auf! Es tut mir Leid! Du hast ja Recht, aber damals war alles anders! Ich habe mich verändert, bitte... du darfst..." Rena schüttelte hilflos den Kopf, in was für einen Albtraum waren sie nun alle geraten?
"žDa du mich belogen hast erkläre ich unseren Schwur für gebrochen." Langsam ging er auf sie zu. "žWarum wehrst du dich nicht?"
Auf einmal lächelte sie. "žHmmm... damit scheitert der Plan des Meisters. Wenigstens diese Genugtuung habe ich."
Da packten zwei Hände Profp plötzlich an den Schultern und rissen ihn weg. Keksus! Was tat er hier?
"žSamuL, schnapp dir Rena und bringe sie zum Meister. So langsam geht mir dieses Versteckspiel auf den Keks." Böse funkelten SamuLs Augen als er Rena ergreifen wollte. Doch die Blicke Renas standen den seinen in nichts nach. "žVollidiot!" donnerte sie und trat ihn mit letzter Kraft aus dem Weg. Auch Profp konnte dem noch nicht ganz erholten Keksus entkommen und eilte Rena hinterher. Doch als er vor dem Tor stand war sie bereits verschwunden. "žVerdammt!"

Rena wollte nur noch weg, jetzt war alles egal. Sie hatte vor zurück zum Tempel zu fliehen, doch wie immer täuschte sie sich auch jetzt im Weg. Oder war es dieses Mal etwas anderes das sie an diese Stelle führte? Da ihr der Schock des Erlebten noch tief in den Knochen saß ging sie nur langsam auf Cardon zu. Er zitterte und der Schweiß rann ihm von der Stirn, wie in Fieberträumen gefangen, begann er wirre Sachen zu sprechen. Rena wollte schon zurücklaufen, da höte sie plötzlich ihren Namen. Ohne nachzudenken ließ sie sich auf die Knie fallen. Mit beiden Händen hielt sie ihn schließlich fest gepackt, was passierte mit ihm?

Sein anderes Ich war bereits beinahe vernichtet, doch es schien als könnte keiner der beiden diesen Kampf überleben. Es kostete Cardon einfach zu viel Kraft. Mit einem letzten Stoß besiegte er seinen Gegner endgültig doch auch er selbst schien zu schwinden, Bilder tauchten vor seinem Geist auf... Rena von einem Schwert durchbohrt... diese roten Augen... der Meister... Rena, sie weinte sie war verletzt... sie hatte mir gekämpft... Die Bilder kamen immer schneller und sein Atem flog bereits, als ihn irgendetwas fest an den Boden drückte. Die Bilder verschwanden und das Schwarz hellte sich schließlich auf. Als er die Augen öffnete erkannte er die Umrisse Renas Gesicht. Ob er träumte?
"žDu hast er geschafft" erklärte ihm eine Stimme stolz. Die warmen Hände zogen sich zurück um ein paar Tränen aufzufangen, doch Rena beruhigte sich schnell wieder. Müde schloss er die Augen. Er hatte keine Kraft mehr... und auch Rena ließ sich erschöpft neben ihn fallen. Als sie sich dann anschauten mussten sie plötzlich grinsen. "žSollen wir würfeln wer wen zum nächsten Lazarett trägt?"
"žHö auf, du Spinner..." Doch als er dann ihre Hand nahm ließ sie sich lächelnd zurücksinken.
"žNun... wir sollten zu den anderen zurückkehren, sie werden erleichtert sein, wenn wir endlich wieder alle beisammen sind." Das Lächeln auf Renas Gesicht verschwand.
"žDa gibt es noch etwas, das du wissen musst..."

Keksus
01-07-05, 13:17
"Was sollte ich wissen?" fragte Cardon entsetzt
"Wir sind die einzigen beiden die noch zusammenhalten. ProfP hasst mich weil ich damals seine Kinder getötet hab. SamuL wurde zum Vampir.
zum Glück ist er es nicht lange. Da du nun keiner mehr bist werden die anderen auch wieder normal. Aber SamuL ist in der Gewalt des Meisters und wird wohl auch überlaufen." Rena verkneifte sich eine Träne.
"Heisst das etwa heissen wir sind die letzten beiden die noch zwischen dem bösen stehen?"
"Wahrscheinlich. Evtl. sind wir aber auch 3. Ich hab keine Ahnung was mit dem Prinzen passiert ist."
"Na toll. 2 geschwächte Krieger gegen die Armee des bösen." Cardon wollte nicht noch extra erwähnen dass sie wohl auch ihr Freunde töten mussten.

SamuL war gefesselt. An genau der selben Stelle wie einst Cardon.
"Keksus! Cardon ist nicht mehr auf unserer Seite! Allerdings wird sich uns dafür bald SamuL anschliessen" der Meister verfolgte einen genauen Plan. Allerdings wurde dieser durcheinander gebracht.
"Ich will das du in der Zwischenzeit deinen Auftrag fortführst und mir Rena bringst! Momentan bist du noch zu geschwächt, deshalb wird dich Schatten begleiten."
"Wenn ihr das für richtig haltet Meister" von dem ehemaligen Rebellen in Keksus war nix mehr übrig. Er befolgte blind die Befehle des Meisters ohne diese auch nur in Frage zu stellen.
"Aber diesmal werde ich kein Versagen tolerieren. Wenn du wieder versagst werde ich euch beide exekutieren!"
Somit hatte Keksus nun also auch noch Verantwortung für Schatten...

Prince_Cardon
01-07-05, 14:10
Rena und Cardon liefen eine Weile die Strasse lang, bis sie an einer beschmierten Mauer halt machten, welche Cardon eingehend betrachtete...
dort stand groß:
MENE, MENE, TEKEL, U-PHARSIN.
GEZEICHNET: DIE DUNKLE ARMEE
Cardon lachte laut los
"Diese Idioten! Nehmen etwas vergangenes als Vorbild für ihren Sturm auf Babylon!"
sagte er und wischte sich eine Lachträne ab...
"Was ist denn?"
fragte Rena verdutzt
"Hast du noch nie gehöt wie die Herrschaft der Chaldäer über Babylon beendet wurde?"
fragte Cardon
"Nein... nicht wirklich..."
antwortete Rena verlegen
"Nun, pass auf: Während seines letzten Mahls trank der Chaldäische König Belsazar dummerweise aus einem Becher, welchen er aus dem Tempel des Christlichen Gottes Jehova gestohlen hatte, worauf eine flammende Schrift an der Wand seines Palastes erschien... Keiner seiner Weisen konnte sie lesen, bis ein Junge erschien, der es ihm vorlas und übersetzte:
MENE: Gott hat das Königreich gezählt und vollendet...
TEKEL: Belsazar wurde gewogen und als zu leicht befunden...
U-PHARSIN: Das Königreich wird zerteilt und den Persern und Medern gegeben...
ach, ich erzähle viel zu viel..."
sagte Cardon
"Woher weißt du das alles?"
fragte Rena
"Naja, ich habe viel in der Ordensbibliothek gelesen..."
antwortete er etwas errötet
Rena war positiv überrascht; er war auch noch gebildet... glücklich lächelte sie ein wenig.
Die beiden setzten ihren Weg fort, mit dem Ziel ihre Kameraden zu finden...

"Verdammt! Irgendwie muss der doch kleinzukriegen sein!"
fluchte der Meister.
"Ach, verdammt, ich lass' ihn einfach heute Nacht liegen... ohne Nahrung wird er sicher irgendwann kleinzukriegen sein..."
SamuL lag auf dem Tisch und schnaubte verächtlich über die fehlgeschlagenen Folterversuche des Meisters...

Keksus
01-07-05, 15:53
Keksus musste nicht lange nach Rena suchen. Schatten konnte sie einfach aufspüren.

Nun standen sie sich erneut gegenüber.
Rena konnte sich nicht beherrschen und warf sofort eine Rose auf ihn. Sie hätte ihm direkt zwischen den Augen getroffen. DOch auf einmal huschte ein Schatten vorbei.

"Da du wohl nicht freiwillig mitkommen wirst, werden wir kämpfen müssen! Schatten! Kümmer du dich um Cardon!" Keksus musste diesen Auftrag unbedingt erfolgreich ausführen. Er würde sich keinen Fehler leisten.
Schatten stürzte sich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf Cardon und lockte ihn von Keksus und Rena weg.

Keksus wusste was für ihn auf dem Spiel stand. Er zog seine 2 Schwerter und griff an. Doch Rena warf eine Rose ,die so stabil war, dass sie Keksus Schwert zerstöte.
"Verdammte Schlampe!" entfuhr es ihm. Keksus schlug mit seinem Schwert genau auf Renas Taillie. Doch es schien als hätte sie es vorhergesehen dass er dies tun würde. Denn Rena zog blitzschnell ihr Schwert und parierte den Hieb. Dann fiel ihm auf das Rena ihren Armreif wieder hatte.
"Verdammter Andrey! Kann der denn nix richtig machen?"
Während Keksus noch abgelenkt war nutzte Rena ihren Vorteil, und schlug ihm gezielt ein Bein ab. Keksus schrie auf und kippte um. Rena stand nun über ihm und holte zum Gnadenstoss aus...

Prince_Cardon
01-07-05, 16:25
Rena wollte gerade zustechen, als Cardons Klinge wie aus dem Nichts angesaust kam und den Schlag abwehrte...
"Lass ihn... vielleicht können wir ihn noch bekehren...!"
sagte Cardon
"Ich dachte, du würdest mit dieser..."
Rena konnte nicht zuende sprechen, als Cardon schon auf die bewusstlose Schatten deutete...
"Wie dumm ist euer Meister eigentlich, dass er jemanden ohne Artefakt gegen uns antreten lässt?"
fragte Cardon
"Sie war zwar schnell, aber das kam nicht von einem Artefakt!"
fügte er hinzu
Keksus konnte nicht glauben, dass er so schnell besiegt wurde... er wusste, was das bedeutete...
er würde getötet werden...
"Keksus...!"
fing Cardon an
"ich weiß zwar, dass du im Moment vom Bösen beherrscht wirst, aber tief in deinem inneren bist du noch ganz der alte!"
Cardon wartete die Reaktion ab, während Keksus' Augen zwischen einem zornigen und und einem verwirrten Ausdruck wechselten...
'Nun wird er wieder der alte...' dachte Cardon...

Keksus
01-07-05, 16:53
Doch er irrte sich.

Denn Keksus stach mit seinem Schwert zu. Rena bemerkte dies, warf sich gegen Cardon, und wurde statt Cardon getroffen.
Keksus wurde von seiner letzten Energie verlassen.
Wenn er keine Hilfe bekam würde er das zeitliche segnen.
Cardon war voller Trauer. Keksus war ihm egal. Doch Rena hatte sich für ihn geopfert!
Jeder dunkle Krieger hat einen ganzen Beutel Heilkapseln dabei... erklang es in seinen Gedanken.
Schnell durchsuchte er Keksus leblosen Köper. Es waren noch 2 Kapseln übrig. Eine gab er Rena.
Dann überlegte er sich ob er Keksus helfen sollte. Als sie ihn das letzte mal gerettet haben wurde alles nur noch schlimmer...

azbycx_627
02-07-05, 03:06
Mit der zweiten Kapsel in der Hand stand Cardon noch unschlüssig neben Keksus. Rena, bei der die Kapsel schon gewirkt hatte musterte ihn kritisch.
"žEs wäre doch viel besser" sagte er langsam. "žWenn wir nach dem Sieg gegen den Meister alle zusammen heimkehren könnten."
"žAber diese Entscheidung liegt nicht bei uns... selbst wenn wir ihn besiegen, wer weiß ob wir Keksus noch retten können, er steht schon zu lange unter seinem Einfluss." gab Rena zu bedenken.
"žDann gibst du ihn jetzt auf? Hat der Meister gewonnen?" Cardon hatte seine Entscheidung gefällt.
"žNein, niemals. Gib ihm die Kapsel." Aber erhoffe dir nicht zu viel Cardon... dachte sie.
Sie konnten zusehen, wie sich die Wunden schlossen, doch es würde dauern bis er wieder vollständig bei Kräften sein würde, dann würde sich zeigen, ob sie richtig entschieden hatten. In der Zwischenzeit band Rena der ohnmächtigen Schatten die Hände zusammen, sicher ist sicher.
"žKennst du sie?" Cardon war aufgefallen, dass Rena die Gefangene eingehend betrachtete.
"žNein. Sie war für andere Bereiche zuständig... aber ich habe von ihr gehöt. Sie ist sehr schnell und kann sich verbergen, wann sie es wünscht. Wie groß das Böse in ihr ist weiß ich nicht... wir sollten wachsam sein." Damit erhob auch sie sich. "žWir können nicht warten, bis Keksus bei Kräften ist. Die Zeit läuft uns davon."
"žWenn wir ihn nicht im Auge behalten könnte er wieder vom Meister manipuliert werden." Oder er könnte uns erneut in den Rücken fallen, fügte Rena in Gedanken hinzu. Cardon blickte von Rena zu Keksus."žSo nun sind wir schon wieder drei von fünf." sagte Cardon.
"žWie wäre es mit vier von sechs?" Die beiden drehten sich erstaunt dem Krieger zu. "žIch kenne da eine Möglichkeit euren Freund endgültig zu befreien. Danach werdet ihr mir helfen, aber das wird ohnehin in eurem Interesse sein." Die blauen Augen des Mannes blickten sie durchdringend an...

Prince_Cardon
02-07-05, 07:35
Cardon blickte den Prinzen ungläubig an...
'Mann! Wenn Keksus ihn sehen könnte! Der würde ausflippen!' schoss es ihm durch die Gedanken...
"Ts... und schon ist er weg..."
sagte der Prinz.
Rena und Cardon drehten sich um; Keksus war verschwunden! Danach klingelten bei ihnen fömlich die Alarmglocken, drehten sich in die entgegengesetzte Richtung und fanden Schatten ebenfalls nicht mehr...
"Ich HASSE es..."
murmelte Rena...

SamuL trällerte ein Liedchen, als seine Gelenke unter der Gewalt der Streckbank knackten...
Schmerzen machten ihm nichts aus...
"Ach kommt schon! Noch eine Vierteldrehung, und ich bin meine Rückenschmerzen los!"
spottete er nur, während der Meister immer wütender wurde...

Keksus war auf dem Weg zurück, Schatten auf der Schulter tragend... er hatte versagt, und er wusste was das hieß...

Andrey-Delany
02-07-05, 08:44
Unbeeindruckt wandt sich SamuL in einer eigentlich unmöglichen Bewegung aus dem Folterintrument heraus und riss sofort einem der Wächter blutig die Kehle mit bloßen Händen heraus. " Ihr habt mir
zuviel Macht gegeben, Meister ," sagte er spöttisch. Mit einem Wink kamen ein duzent Soldaten der Armee herbeigeeilt und umstellten SamuL. " Du wirst sterben SamuL ," sagte der Meister. Doch ein leichtes Zittern lag in seiner Stimme, er war unsicher. " Nein. Ich werde euch vernichten und euren Platz einnehmen ," erwiederte SamuL gelassen. Da zogen die Soldaten ihre Schwerter und richteten die Klingen auf den umzingelten SamuL. Doch das beeindruckte ihn überhaupt nicht. Einer der Krieger konnte sich nichtmehr beherrschen und lies seine Waffe auf SamuL herabsaussen. Mit einer unmenschlichen Geschwindigkeit riss SamuL seinen Arm zur Seite und wehrte den Angriff ohne zu zucken ab. Der Stahl schnitt nichtmal in seinen Arm hinein.
Es war, als wäre seine Haut aus Diamant, doch äusserlich war keine Veränderung zu erkennen. SamuL wirbelte herum und brach dem Soldaten so schnell das Genick, dass er seinen Tod garnichtmehr mitbekam. Nun stießen von allen Seiten klingen nach ihm, doch mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit warf er sich wie ein Raubtier auf den Krieger vor sich. Einen Sekundenbruchteil später lag der Mann leblos am Boden. SamuL griff so schnell an, dass die Soldaten nur das Huschen eines Schattens bemerkten. Sie waren tod, bevor Verwirrung unter ihnen ausbrechen konnte. Langsam, aber unaufhaltsam schritt SamuL auf den Meister zu. " Wie ihr seht, bin ich euch weit überlegen. "
Ohne zu antworten zog der Meister sein glänzendes Schwert und griff an. SamuL war schon beinahe enttäuscht, wie langsam und schwerfällig
seine Attacke war. Fast Spielerisch machte er einen Schritt zur Seite, um den Schwerthieben zu entgehen. Der Meister verlor das Gleichgewicht und taumelte von seinem eigenen Schwung getragen nach vorn. Bevor er wusste, wie ihm geschah, schlug etwas brutal gegen seine Hand und er lies seine Waffe fallen. Schmerzerfüllt schrie er auf. Wie hatte er SamuL solche Kräfte geben können? Wo kamen all diese Kräfte her? Im nächsten Moment wurde er an der Kehle gepackt und empor gehoben. Wuchtig donnerte SamuL den Meister gegen die Wand. " Zeit zu sterben ," sagte SamuL mit einem schadenfrohen Grinsen. Brutal knallte er den Meister auf den Boden und stürzte sich sogleich auf ihn. Seine scharfen Zähne gruben sich tief in den Hals des Meisters
und SamuL saugte jeden Funken Leben aus ihm heraus. Gierig trank er das Blut des Meisters, bis er nurnoch eine blutleere Leiche war. Da erschienen Andrey und Teela in der Tür der Folterkammer. Sie verbeugten sich vor SamuL.
" Zu Diensten, Meister SamuL ," sagten sie unterwürfig. Ein dämonisches Grinsen breitete sich auf SamuLs Gesicht aus. Die Wendung der Ereignisse gefiel ihm ungemein.

azbycx_627
02-07-05, 09:38
"žSie können nicht besonders schnell sein, vor allem da Schatten nicht selbst laufen kann, wir sollten sofort die Verfolgung aufnehmen und dann entscheiden, was wir tun." Selbst jetzt konnte Cardon Keksus Todesurteil nicht aussprechen.
"žSie könnten überall sein!" Rena drängte es zum Palast. Aber dort würden sie nicht sein, sie hatte die Drohung des Meisters gehöt, wenn Keksus klug handelte ist er nun auf der Flucht.
"žSucht ihn, dann gehe ich alleine voraus. Wenn ihr sie nach einer Stunde nicht gefunden habt kehrt zurück." So versuchte der Prinz ein Kompromiß zu finden.
"žNein, wir sollten uns nicht aufteilen." Cardon zweifelte an diesem Vorschlag. "žAber es gibt nun einmal keine andere Möglichkeit." Stellte Rena fest und damit ging der Prinz voraus zum Palast. Kurz schauten die beiden ihm hinterher. "žNutzen wir diese Stunde. Wo beginn-..." Ohne jegliche Vorwarnung kippte Rena nach vorn. Im letzten Moment konnte Cardon sie noch auffangen. Sie begann zu zittern und die geschlossenen Augen zuckten ungewöhnlich schnell. Zuerst leise dann immer lauter begann sie zu sprechen: "žZuviel Macht... stirb... SamuL... NEIN! Das... unmöglich! Das Schwert... niemals... werde deinen Platz einnehmen... NEIN! Aaaahhhh!!!" Schreiend fuhr Rena hoch.
"žWas zum Teufel ist passiert?!" fragte er immer noch geschockt.
"žDer Meister... er ist tot!" brachte Rena keuchend hervor.
Cardon konnte es nicht fassen. "žWie?"
Rena holte tief Luft um wieder klar sprechen zu können."žEr wurde besiegt! Er wurde vernichtet! Er ist tot, alles ist vorbei! Verstehst du?!"
"žNein... ich... woher... wie konntest du das wissen?"
"žIch habe es gesehen, jedoch nicht alles. Jetzt sehe ich nichts mehr, denn ich konnte nur aus seinen Augen das Geschehene verfolgen. Damit zerfällt die schwarze Armee..." Allmählich tauchte ein Lächeln auf Renas Gesicht auf. "žEr wurde geschlagen!" Erleichtert legte sie denn Kopf gegen Cardons Brust.
"žAber von wem?" Er konnte sich nicht vorstellen, wer diese Kraft besitzen konnte.
"žEs war SamuL, Cardon. Ich habe es gehöt. Er hat gegen ihn gekämpft. Der Meister konnte ihn nicht auf seine Seite ziehen. Und nun da er besiegt wurde, fällt auch von Keksus das Böse ab. Aber bevor wir ihn suchen sollten wir zu SamuL vielleicht will man sich für den Mord an ihrem Meister an ihm rächen."
"žIn Ordnung, dann lass uns zu ihm gehen." Cardon konnte es nicht fassen, waren sie nun bald alle wieder vereint?
Rena hielt kurz inne. "žMoment noch." Sie nahm ihr Kurzschwert heraus und schloss konzentriert die Augen, als sie dann die Hitze spürte sah sie stolz die Flamen auf ihrem Schwert. "žWie es aussieht hat der Meister sein Geschenk nicht zurückgefordert." Beinahe fröhlich war sie nun bereit zum Aufbruch.

Einige Straßen weiter wurden sie von einem weiteren Mitglied ihrer Gemeinschaft entdeckt. Profp hatte lange nach Rena gesucht. Als er die beiden auf sich zukommen sah lies er das Schwert langsam sinken, sie wirkten irgendwie erleichtert...

SamuL.
02-07-05, 09:53
" Zu Diensten, Meister SamuL ," sagten sie unterwürfig. Ein dämonisches Grinsen breitete sich auf SamuLs Gesicht aus. Die Wendung der Ereignisse gefiel ihm ungemein.
SamuL war nicht der einzige, dem die Ereignisse gefielen. Andrey war hingerissen, er konnte seinen Triumph nur mühsam zurückhalten. "žDer Meister ist tot, endlich wurde er besiegt!"
Und genau das wunderte SamuL "žWie konnte ich ihn besiegen, noch dazu mit solcher Leichtigkeit?"
Andrey lächelte geheimnisvoll. "žich kann es dir sagen. Setze dich mit überkreuzten Beinen auf den Boden."
SamuL. und Andrey setzten sich einander gegenüber auf den Boden. "žSchließe deine Augen und nimm meine Hände!"
Auch Teela hatte sich im Hintergrund niedergelassen und murmelte jetzt mystische Formeln. Andrey begann genauso zu murmeln bis im Raum ein Rauschen zu höen war, welches rasch anschwoll, aber gleichzeitig seine Lautstärke nicht änderte.
Irgendwann hielt es SamuL nicht mehr aus und fing an zu schreien. Das Schreien ging in dem Tosen unter, was jetzt den ganzen Raum ausfüllte und eigentlich nur in Flüstern war.
Es widersprach allen Naturgesetzen, wäre SamuL nicht Hartes gewöhnt, wäre er schon lange wahnsinnig geworden.
Ein Blitz durchzuckte den Raum und als SamuL öffnete ... Nein, er öffnete sie nicht, sie wurden ihm geöffnet. Er steuerte seinen Köper nicht mehr!
In der großen Halle, stand noch jemand anders: der Meister, der Magier, den er gerade getötet hatte.
SamuL. höte sich sprechen: "žDu wirst es nicht schaffen! Du weißt, dass ich schon lange stärker als du bin. Erspare uns das Blut!", aber es war nicht seine Stimme. Jetzt wusste, er lauschte einer Erinnerung von Andrey.
Der alte Mann zog sein Schwert. "žEs wird sich zeigen, wer heute mehr Blut verliert!"
Andrey zog ebenfalls seine Waffe. "žAlso gut, ihr habt es so gewollt!"
SamuL konnte den Bewegungen von Andrey Köper nicht folgen, sein Schwert schwirrte durch die Luft, mal war es hier, mal da! Plötzlich standen sie hinter dem Meister, dann waren sie wieder vor ihm.
Wieder höte er Andrey reden, aber diesmal in seinem Kopf: "žVersuche nicht hinzusehen, fühle die Ereignisse! Konzentriere dich und jetzt sehe. Versuche nicht, den Bewegungen zu folgen, kenne sie einfach!"
SamuL atmete noch einmal tief durch (innerlich, sein Köper war nicht unter seiner Kontrolle) und dann sah er. Die Bewegungen hatten nichts an ihrer Schnelligkeit verloren, aber er erkannte jedes Detail. Der Meister war schon schwach, er konnte den Schweiß sehen.
Andrey schlug von rechts zu, der Meister blockte ab. Daraufhin startete Andrey einen Angriff von links oben. Wieder war das Schwert des Meisters zu Stelle, aber diesmal stieß Andrey seinen Fuß vor.
Der alte Mann flog durch den Raum, verlor seine Schwerter und blieb keuchend liegen. "žBitte Andrey, töte mich nicht, ich habe dich alles gelehrt. Andrey, ich bin nicht so gut wie du, aber immer noch brauchbar. Lass mich am Leben, sei du der Meister, aber lass mich für dich kämpfen.
Andrey trat schweigend auf die zusammengekrümmte Gestalt zu. Er hob sein Schwert und ließ es auf die Gestalt niedersausen. Es schlug auf dem Boden neben dem linken Bein des Mannes auf und zersplitterte.
In Andreys Stimme war nichts menschliches mehr asl er sagte: "žIch werde dich nicht töten. Ich bin der Meister und du tötest meine Feinde!"
SamuL war wie betäubt, als erneut ein Blitz erschien.
Er öffnete die Augen und blickte in das apokalyptische Grinsen von Andrey.
"žVerstehst du jetzt, warum der Meister so schwach war? Ich habe ihn geschwächt, damit du ihn töten kannst. Ich konnte ihn nicht töten, denn wir hatten ein Bündnis.
Nicht er war der Meister, SONDERN ICH!"

Andrey-Delany
02-07-05, 10:54
SamuLs Gedanken waren nun vollkommen verwirrt.
Er wusste nicht, was er noch glauben sollte.
Doch Andreys Worte klangen schlüssig. Der Meister
viel schwächer gewesen, als er erwartet hatte.
Plötzlich riss sein Gedankengang, als etwas abgrundtief böses seine Seele berührte. Er hatte nichtmehr die Kraft, um seine Augen offen zu halten und so schloss er sie. Etwas unvorstellbar böses griff nach seinem Herzen. Es war ein Gefühl, wie er es noch nie verspürt hatte. Es ähnelte zwar
der Verwandlung in das Wesen des Vampirs, doch schien es ihm ungemein schmerzvoller. Es erfüllte ihn nicht mit Kraft, es raubte sie ihm!
Seine Knie begann zu Zittern und er verlor das Gleichgewicht, als seine Kräfte langsam dahinschwanden. Das Raubtier, dass seit dem Vampirdarsein größtensteils seinen Verstand beherrschte, schreckte vor der lebensraubenden Macht zurück. " Du hast deine Aufgabe erfüllt, SamuL. Nun erhälst du deine Belohnung!, " dröhnte Andreys Stimme in seinem Geist. Auf einmal durchfuhr ihn ein Schwall reiner Energie.
Wut, Hass, Blutdurst und Gier machten sich in
SamuL breit. Er gelangte wieder zu einem Teil seiner Stärke zurück, auch wenn es nur ein Bruchteil dessen war, als er gegen den Meister gekämpft hatte. Gleichzeitig schoss ein Gefühl der Sympathie und Verbundenheit mit Andrey durch seinen Kopf. Er fühlte sich diesem Mann nahe, ja er war ihm ähnlicher, als er zugeben wollte. Nun beherrschte die Ergebenheit und Loyalität zu Andrey sein Handeln. Er war nicht nur sein Meister. Er war sein Freund.

Schatten und Keksus flohen nicht weiter vor ihnren Verfolgern. Sie lauerten ihnen in einer engen Gasse der Stadt auf. Als sie Rena und Cardon weit hinter sich wahrgenommen hatten, hatten sie nurnoch nach einer geeigneten Stelle für einen Hinterhalt ausschauh gehalten. Denn eines war ganz sicher: Keksus würde nicht Ruhen, bevor er Rena zu seinem Meister gebracht hatte.
Die Angst vor dem Versagen spornte ihn an, denn
er hatte doch Furcht vor dem Tod. Auch wenn er ihm hundertemale ins Auge gesehen hatte, machten ihm die Worte des Meisters Angst. Aber nun war er fest entschlossen, Rena und Cardon zu besiegen. Sie mussten erwarten, dass er zu seinem Meister floh. Sie würden nicht mit einem überfall rechnen. Ein böses Grinsen breitete sich auf Keksus Gesicht aus, als er die beiden Ahnungslosen sich in falscher Sicherheit wiegend die schmale Gasse entlangschlendern sah.

azbycx_627
02-07-05, 11:56
Keksus konnte das Warten kaum ertragen, warum liefen die beiden nur so langsam? Noch fünfzig Schritte, fünfundvierzig, vierzig... "šWas ist denn nun los?' fragte sich Keksus, als die beiden plötzlich stehen blieben. Cardon deutete auf eine Abzweigung des Weges, eine andere kleine Gasse. Nun unterhielt er sich leise mit Rena und schon bogen beide in die andere Straße ein! "žVerdammt!" fluchte Keksus. Damit war der Hinterhalt geplatzt. "žWir geben ihnen ein bisschen Zeit und dann werden wir ihnen folgen." Er blickte seine Begleiterin an. "žIst gut." Sagte diese nur. Sie glaubte im Gegensatz zu Keksus nicht an das Erbarmen des Meisters.

"žRena, warte...", Cardon hielt sie fest und deutete auf etwas.
"žProfp!" Rena hatte ihn nun ebenfalls erkannt. "žDu weißt doch, dass er sich nun rächen will!"
"žIch weiß nicht... Profp wird dir wohl nicht so schnell verzeihen, aber wenn wir ihm erstmal die gute Nachricht vom Fall des Meisters bringen, lässt er sicher mit sich reden." Als Cardon die zweifelnden Blicke Renas sah, fügte er schnell hinzu: "žKeine Sorge, ich pass schon auf dich auf." Endlich lies sich Rena mitziehen und die Zuversicht spiegelte sich in ihrem Gesicht, sie ahnten nicht, dass sie damit einem anderen die Chance auf Zufriedenheit zerstöten, Keksus hatte seine Chance vertan, denn als er in der Gasse ankam, war keiner mehr zu sehen.

Sein Schwert zu Boden gerichtet sah Profp die beiden auf sich zu laufen. Er war sich selbst nicht sicher, ob er Rena wirklich töten wollte, aber zumindest damit rechnen sollte sie! Aber als er Cardon gesund, mit Rena im Schlepptau, erkennen konnte, fiel ihm doch ein Stein vom Herzen. Aber er würde das nicht zugeben...
"šWas ist nur in euch gefahren?!' hätte Profp am liebsten geschrieen, aber Rena sollte nicht denken, dass es etwas Wichtigeres als Rache für ihn gab.
"žProfp, der Meister wurde besiegt!" verkündete Cardon stolz.
"žWa...WAS?!" Damit hatte er seine ganzen vorherigen überlegungen über Bord geworfen. "žWie das?! Wart ihr etwa dabei?"
"žNein, Profp... aber ich konnte es sehen! In der letzten Zeit standen mir die Gedanken des Meisters immer öfter offen, so deutlich wie heute war es noch nie! Profp, er ist tot!" Rena konnte es immer noch nicht fassen.
"žIch... ich weiß nicht. Ich kann erst an den Tod eines Menschen glauben, wenn ich die Leiche vor mir sehe..." Allen drei fiel bei diesen Worten die Sache zwischen Profp und Rena wieder ein.
Schuldbewusst sah Rena zu Boden. "žIch... Ich war damals nicht ich Profp! Ich kannte dich nicht! Ich konnte doch nicht ahnen, wie diese Mission verlaufen würde! Ich hatte nicht einmal Zeit zum Nachdenken, alles ging so schnell! Und der Meister..." Schluchzend brach Rena ab. Auch Profp hatte Tränen in den Augen, doch diese verschwanden schnell.
"žRena..." Er sagte dies ohne sie anzuschauen. "žIch werde dich nicht töten... du bist nun ein guter Mensch und davon sind schon genug gestorben. Mir sollte es reichen, dass der Mann, der dir diesen Befehl gab bereits getötet wurde..." Doch vergessen konnte er nie, was sie getan hatte. Als keiner von ihnen etwas sagte ergriff Cardon das Wort: "žÄhm, nun. Profp könntest du dich auf die Suche nach Keksus begeben? Dann würden Rena und ich nach SamuL schauen, außerdem haben wir noch eine Verabredung mit einem Prinzen." Etwas ungläubig blickte Profp zu Cardon, verließ die beiden aber dann seufzend um Keksus zu suchen.

Als Rena und Cardon an dem Palast ankamen wurden sie von niemandem an dem vereinbarten Treffpunkt erwartet. "žWo mag er wohl sein?" fragte sich Rena laut, während sie auf einer Mauer saß und die Beine baumeln ließ. Die Schultern zuckend sah sich Cardon um, keine Spur von dem Prinzen. Dann packte er Rena plötzlich, hob sie hoch und stellte sie neben sich auf den Boden. "žWas zu-...?" Doch schon entdeckte sie den Fund Cardons. Es war eine in die Mauer gehauen Nachricht.
"žAlso nach der Feinheit der Schrift zu urteilen muss die Klinge, mit der dies einge-..."
"žÄähh... Cardon? Warum entziffern wir nicht einfach die Schrift?" schlug Rena vor.
Etwas enttäuscht, dass er seine Waffen Kenntnisse nicht unter Beweis stellen konnte, begann er vorzulesen: "žMmhh... hier steht, dass wir nicht auf ihn warten sollen, die Nachricht scheint vom Prinzen zu stammen. Er beschreibt einen Weg... warte nein, einen Geheimgang, oder so... dort sollen wir unbemerkt in den Palast kommen. Er sagt es droht Gefahr... jetzt beschreibt er den Weg. Und dann ist hier noch ein Zeichen, aber ich kenne es nicht." Damit schloss Cardon seinen Bericht.
"žMöglicherweise weiß er noch nichts vom Tod des Meisters..." Rena versuchte sich einen Reim auf diese Botschaft zu machen.
"žDas glaube ich nicht, wir sollten lieber vorsichtig sein. Aber woher wollen wir wissen, dass diese Nachricht auch vom Prinz stammt? Vielleicht wurde er selbst gefangen genommen und das hier ist eine Falle."
"žWarte, dieses Zeichen... es ist das Zeichen für das Schicksal! Diese Nachricht stammt von dem Prinz!"
"žAch ja?" fragte Cardon vorsichtig.
"žJA! Er hat mir während unserer ersten Begegnung von seinem erfolgreichen Kampf gegen den Schicksalswächter erzählt. Ich bezweifle, dass außer mir noch viele andere davon wissen. Deswegen hat er dieses Zeichen hinterlassen!"
"žUnd du bist dir sicher?"
Rena richtete sich auf und sagte bestimmt: "žIrrtum ausgeschlossen."

Den geheimen Zugang zu finden nahm viel Zeit in Anspruch und es dauerte noch länger das Rätsel zu lösen, welches den Tunnel endgültig freigab. Doch dann betraten Rena und Cardon den unterirdischen Gang und als sie einige Schritte gegangen waren schlug die steinerne Tür geräuschvoll zu. Nun waren sie in der vollkommenen Dunkelheit gefangen.
"žJetzt bräuchten wir eine Fackel..." Cardon konnte nicht einmal Rena neben sich ausmachen.
"žEtwas Geduld bitte..." bat sie siegessicher. Sie zog eines ihrer Schwerter und wenig später leuchtete es bereits hell genug um die zerstöten Wände des Ganges zu erkennen.
Sie mussten lange über heruntergefallene Steine und ganze Felsblöcke wandern, bis sie endlich auf etwas stießen. Es war ein Stück Wand, das vollkommen unbeschädigt war. "žGlaubst du das hat etwas zu bedeuten?" fragte Rena.
"žNein, es scheint einer der verschlossenen Räume zu sein, die früher den hohen Priester dienten."
"žHier? So tief unter der Erde?" Neugierig betrachteten die beiden die glatte Wand. "žNun, hier konnten sie ihre Geheimnisse sicher bewahren."
"žIch will dort unbedingt rein!" Renas Augen leuchteten auf in der Hoffnung bald einen der legendären Tempelräume mit eigenen Augen sehen zu können. "žDann schlag mal gegen alles, was womöglich einen Mechanismus auslösen könnte." Tatsächlich hob sich das schmale Tor schon bald vom Boden, jedoch nur soweit, dass sie gebückt hindurch gehen mussten. Es erwartete sie jedoch nicht ein dunkler, zerstöter Raum, im Gegenteil: die Wände und der Boden, waren aus hellem Marmor angefertigt und von allen Seiten schien warmes Licht, das von einigen Steinen an den Wänden abgestrahlt wurde.
In der Mitte stand ein großer Altar und hoch oben im Zentrum des Raumes und des Lichts, lag ein grün funkelnder Stein. "žEin Smaragd." Sagte Rena gleich.
"žHier gibt es sicher größere Schätze als einen einfachen Edelstein. Er wird eine besondere Bedeutung haben, vielleicht wissen wir mehr, wenn wir diese Inschrift lesen."

Rena bewegte sich auf die Steintafeln zu, doch ihr war diese Sprache fremd. "žEs ist eine sehr alte Sprache, ich verstehe nicht mal das erste Wort." Rena wirkte ziemlich enttäuscht. "žWie gesagt, Rena. Damals in dem Orden nutzte ich meine Zeit um mein Wissen zu mehren. Es ist tatsächlich eine alte Sprache, doch ich könnte sie übersetzen..." Lange betrachtete Cardon die Zeichen. "žEs ist von einer alten Legende die Rede. Sie erzählt von einer schlimmen Zeit, in der die Mächte aus den Fugen geraten und die Gerechten und Guten Schlimmes erdulden mussten... die Götter waren sehr traurig und wollten Gerechtigkeit herbeiführen... das nächste kann ich nicht lesen... jedenfalls erzeugten sie einen mächtigen Stein, dieser Stein sollte an der Stelle zu finden sein, an der sich Der Euphrat und Tigris trafen... dann... merkwürdig hier ändert sich plötzlich die Sprache."
Rena sah sie sich genauer an. "žDann mache ich mal weiter. Hier wird von den Kräften des Steins gesprochen und zu welchem Zwecke er zu gebrauchen ist..." Plötzlich hielt sie inne. "žCardon schnapp dir diesen Stein!"

Sobald Cardon den Stein in den Händen hielt schlug die Tür, durch die sie gekommen waren, krachend zu. "žGefangen..." Flüsterte Rena.
"žEs wird hier schon noch einen anderen Ausweg geben." Langsam erloschen die Steine an den Wänden und nur noch das rot schimmernde Licht der Schwerter spendete etwas Licht. "žWir sind zum ersten Mal alleine, Rena." Zuerst verwirrt blickte sie Cardon an, doch dann hellten sich ihre Gesichtszüge auf. Langsam beugte er sich zu ihr herab...

Es dauerte eine Weile bis sich die beiden um einen Ausgang kümmerten, doch es schien keinen zu geben. Hoffnungslos standen beide vor der verschlossenen Tür. "žVerdammt!" brüllte Cardon und schlug gegen die Wand, die zu ihrer überraschung sofort auseinanderbrach. "žDer Mauer scheint unter der Zeit etwas gelitten zu haben..." Rena starrte immer noch verdutzt auf die zerbrochene Wand.
Doch dann gingen sie endlich weiter den dunklen Tunnel entlang...

Prince_Cardon
02-07-05, 15:14
Andrey saß nun auf dem Thron im Palast und grinste zufrieden über seinen Triuph...
"SamuL! Gehe nochmal ins Behandlungszimmer und sieh nach, ob..."
In diesem Moment stand Tristan in der Tür...
er hustete stark, doch er hatte alles überlebt...
"...sich Tristan wieder erholt hat..."
sprach Andrey zu Ende
Andrey erhob sich und trat Tristan entgegen...
"Herr! Dieser Angriff war nicht eingeplant..."
sprach dieser
"Nun, dass du ihn überlebst..."
Bei diesen Worten packte er ihn an der Kehle und hob ihn vom Boden
"war auch nicht eingeplant... sieh' dich als aus dem Orden entlassen an!"
Andrey schleuderte Tristan nun mit solcher Wucht weg, dass das Palastfenster, an welches er prallte, sofort zerbarst und er in die Gassen Babylons stürzte...
Tristan konnte gerade noch so eine Wäscheleine packen, bevor er aufgeschlagen wäre, doch diese riss an einem Ende und er klatschte mit voller Wucht gegen das nächste Haus und fiel den letzten Meter auf den Boden...
Wahrlich ein Sagenhafter Abgang aus dem Orden... dachte er noch, bevor er das Bewusstsein verlor


Cardon und Rena gingen noch eine Weile durch den Tunnel, als das Licht von Renas Schwertern wieder erlosch...
"Oh, nein! Nicht jetzt, bitte nicht jetzt!"
Rena versuchte heftigst die Schwerter wieder zum leuchten zu bringen, als der Tunnel von einem blauen leuchten durchzogen wurde...
Rena sah rüber zu Cardon, und bemerkte, dass seine Gesichtstattoos so hell leuchteten...
"Was bedeutet das, Cardon?"
fragte sie ihn
"Nun ja... immer wenn ich ein Gefühl besonders stark empfinde, fangen sie an zu leuchten... irgendwelche Ordensmagie... Ich hatte die Bibliothek leider erst zur Hälfte durch, als ich ging..."
antwortete er ihr
"Und ich glaube, du kannst dir wohl schon denken, welches Gefühl das momentan ist..."
fügte er verlegen lächelnd hinzu
Rena kicherte, und gab' ihm einen langen Kuss, wobei das Leuchten noch stärker wurde...

Keksus
02-07-05, 15:53
Doch plötzlich wurde Rena von einem Schwert durchbohrt!

"Na ihr Turteltäubchen!" grinste Keksus.
Rena sank blutend zu Boden und war kurz vorm Tod. Ausserdem war sie zu schwach um noch ihr Armband zu benutzen.
"NEIN!!!!!!!!" entfuhr es Cardon. Seine Gesichtstatoos leuchteten heller als zuvor. Die Wut machte ihn stark.
"Du kannst sie nicht retten! Nur ich kann das noch!" sagte Keksus und hielt einen Beutel mit Heilkapseln hoch den er auf dem Weg gefunden hatte.
"Damit du sie deinem Meister opferst? Eher würde ich sterben!"
"Dann...tut es mir Leid alter Freund."
"Wir sind keine Freunde mehr!" Cardon war so sauer wie noch nie zuvor in seinem Leben.
"Du kannst dir viel Leid ersparen! Wenn du deinen Weg mit mir fortsetzt wird Rena überleben. Wenn nicht sterbt ihr beide." Keksus wollte Cardon auf seine Seite ziehen. Doch er würde nicht zögern ihn zu töten wenn er sich weigerte.
"Ich werde nicht leben und zusehen wie sie stirbt!!!"
"Wenn das dein letztes Wort ist."
PLötzlich wurde Cardon Ohnmächtig.
Und hinter ihm tauchte Schatten auf.
"Gut gemacht Schatten! Bringen wir sie zum Meister."

Prince_Cardon
02-07-05, 20:10
Cardon erwachte mit furchtbaren Kopfschmerzen, und als erstes spürte er das warme Gefühl des über sein Gesicht laufenden Blutes...
Er wurde von Schatten über den Boden gezogen, doch sie befanden sich nicht mehr im Tunnel.
Cardon fragte sich, wie lange er wohl ohnmächtig war...
Er sah sich um; seine Blicke suchten Rena, welche er ohnmächtig auf Keksus' Schultern fand...
Plötzlich hielten Keksus und Schatten an, liessen Rena und Cardon gefesselt auf dem Boden liegen und verneigten sich...
"Meister! Hier sind wir wieder! Mit den Gefangenen!"
sprach Schatten
Angewidert und wütend zugleich stellte Cardon fest, dass Andrey den Platz des alten Meisters eingenommen hatte...


Keksus höte zum ersten Mal ihre weiche Stimme, und hätte schwöen können, dass ihm gleich die Brust vor Herzklopfen platzt...
Der Meister Andrey erhob sich und sprach zu ihnen
"Gut gemacht, meine Willenlosen Soldaten..."
mit diesen Worten ging er auf Schatten zu und sprach weiter
"...doch leider..."
führte er fort und packte Schatten am Hals
"...habe ich keine Verwendung mehr für euch...!"
mit diesen abschliessenden Worten schleuderte er Schatten aus dem bereits von Tristan zerschmetterten Fenster...
"NEEEIIIIINNN!!!"
schrie Keksus und sprang ihr hinterher...
"Thor...!"
bemerkte Andrey über diese Tat...


Es ist ein langer Fall vom Thronsaal im Turm zu Babel bis zum Boden, und Keksus schaffte es, Schatten einzuholen und zu greifen,
doch er wusste nicht, wie er den Sturz abbremsen sollte... er packte eine hängende Wäscheleine und bremste somit den Sturz nach unten ab...
doch er würde mit Schatten mit voller Wucht gegen die nächste Mauer schlagen...
um zu verhindern, das Schatten etwas geschah, streckte Keksus sein Bein aus um den Aufprall so abzuhandeln, dass Schatten nicht die Mauer berühren würde...
Keksus schrie laut, als sein Bein bei diesem Aufprall mit einem furchtbaren Knacken brach, und er stürzte den letzten Meter zu Boden...
Keksus verlor das Bewusstsein, hatte aber ein gutes Gewissen, dass er Schatten gerettet hatte...

azbycx_627
03-07-05, 06:30
Als Keksus wieder zu sich kam fand er sich in einem dunklen Hinterhof wieder. Schatten musste ihm eine Kapsel gegeben haben, da sein Bein vollkommen geheilt war. Als die Erinnerungen zurückkehrten suchten seine Augen Schatten vergeblich. Gerade wollte er sich auf die Suche nach ihr machen, als hinter ihm ihre Stimme auftauchte: "žWohin willst du?" fragte Schatten leise. Sie konnte noch nicht einmal Dankbarkeit für ihre Rettung empfinden, da sie nach diesem Verrat keinen Sinn mehr entdecken konnte. "žIch weiß nicht..." "šAber ich würde es bevorzugen in den Palast zurückzukehren um Andrey den Kopf abzuschlagen.' Doch aus Rücksicht auf Schatten, behielt Keksus seine Gedanken für sich.
"žDann bring mich hier weg... ich will raus aus diesem verfluchten Babylon!" Wütend ballte Schatten die Fäuste zusammen...

Etwas weiter entfernt konnte ein anderer seine Suche endlich abschließen – Profp hatte Keksus gefunden. Da er noch immer nichts von dem Machtwechsel wusste und annahm der Meister sei nun endgültig besiegt, lief er vertrauensvoll auf Keksus und seine Begleiterin zu...

"žSie ist noch nicht tot." Andrey hatte bemerkt, dass Cardons Blicke auf der ohnmächtigen Rena ruhten. Besorgt stellte dieser fest, dass sich ihre Brust immer schneller hob und senkte. Bald würde sie tot sein und auch eine Kapsel konnte sie dann nicht mehr zurückholen. "žEs liegt an dir wie lange sie leben wird, Cardon."
"žWas?!" Cardon empfand nur noch Ekel für diesen Mann.
"žEin kleines Opfer von dir und Rena wird nichts geschehen. Sie kann von mir aus zurück in ihre Heimat, ich brauche und fürchte sie nicht. Meinem Meister war sie etwas schuldig, doch mich interessiert sie nicht. Wie gesagt es liegt an dir." Andrey sah mit Wohlwollen zu, wie Rena langsam ihren Todeskampf verlor und damit wurde Cardon ebenfalls geschwächt.
"žVon was redest du? Was willst du von mir... gib ihr doch endlich die verfluchte Kapsel!"
"žDu bist wirklich zu früh aus dem Orden ausgetreten... es gibt soviel, dass du nicht weißt..." Er wusste, dass er Cardon noch mehr zur Verzweiflung bringen konnte, wenn er jedes Wort nur langsam über seine Lippen kommen ließ.
"žNun sprich schon!"
"žEtwas Geduld, sonst verstehst du es ja doch nicht... Nun gut, wie gesagt fordere ich von dir ein kleines Opfer. Du bist nun, ausgenommen von mir, der einzige aus dem Orden, der noch an dem großen Ritual teilnahm. Dort bekamen wir alle sonderbare Mächte überreicht. Eines davon war die Fähigkeit die Geister anderer zu kontrollieren... ich glaube du und Rena könnt euch an euren kleinen Streit noch gut erinnern... Jedenfalls besitzt du diese Mächte wie ich, der Meister vor mir und Azghad. Doch um sie benutzen zu können müssen sie trainiert werden, geschult und es bedarf viel Erfahrung. Doch du hast dich stets zu wenig mit Magie befasst. Und bevor du auch nur annähernd diesen Geheimnissen auf die Spur kamst, bist du aus dem Orden ausgetreten. Sehr zum Bedauern Azghads, der dich gerne hier auf diesem Thron gesehen hätte..." Cardon schnaubte nur verächtlich. "žNun bin ich es aber Cardon, und ich wäre doch sehr beruhigt, wenn ich der einzige mit diesen Fähigkeiten wäre. Versteh mich nicht falsch, ich brauche dich nicht zu fürchten, aber ich habe gelernt, dass man seine Macht von allen Seiten schützen muss. Deswegen, Cardon, bitte ich dich diese Mächte abzugeben."
"žDu bist vom Irrsinn umkrallt! Ich bin mir dieser Mächte noch nicht einmal bewusst. Wie willst du mir das nehmen?"
Andrey lächelte zufrieden, auf diese Frage hatte er bereits gewartet: "žEiner Legende zufolge, gibt es hier einen magischen Stein, der solche Mächte nehmen kann. Dazu solltest du allerdings nicht bei Bewusstsein sein, da der Stein seine Wirkung sonst nicht erzielen kann. Ich weiß nicht alles über diesen Stein, aber er wird mir ein nützliches Werkzeug sein und anschließend werde ich ihn zerstöen."
"žWenn ich mich also von dir bewusstlos schlagen lasse und du mich zu diesem Stein bringen kannst, dann lässt du Rena frei?"
"žJa, Cardon. Dann lasse ich sie gehen. Allerdings kann ich nicht versprechen, dass ich auch dich einfach so davon kommen lasse." Damit hatte Cardon schon gerechnet. "žNun gut, dann..." Bevor er zu Ende sprechen konnte, lies ein Soldat sein Schwertknauf auf ihn niedersausen. Bevor er das Bewusstsein verlor höte er Cardon sagen: "žGut, und nun bringt Rena eine dieser stärkeren schwarzen Giftkapseln und werft sie dann vor den Palast, ich will von diesen Leuten keinen mehr sehen."
Cardon wollte noch schreien, da wurde er von dem Schwarz überwältigt. Er bekam nicht mehr mit wie sich aus dem Schatten eine Gestalt löste, es war SamuL. Mit der Kapsel in der Hand ging er auf Rena zu. "žGut, SamuL verabreiche ihr die Kapsel und dann befödere sie nach draußen." Dann zog Andrey sich zurück. Mit einem teuflischen Grinsen gab SamuL Rena die Kapsel und trug sie vor die Tore des Palastes. Dort angekommen huschte er in einen versteckten Winkel und legte den leblosen Köper auf den Boden. Sich selbst ließ er daneben sinken, seine Hände hatten Spuren der roten Kapsel. Er hatte ihr anstatt der Giftkapsel eine heilende gegeben und wartete nun auf ihr Erwachen.
Nach ein paar Minuten öffnete Rena die Augen: "žSamuL... wo ist Cardon? Und wo warst du die ganze Zeit?!" Schnell erklärte ihr SamuL die ganze Geschichte, von seinem Kampf gegen den Meister, von Andrey und schließlich seiner kurzzeitigen Loyalität zu diesem. "ž... weißt du, Rena, wenn man sein ganzes Leben keine Lust hatte auf die Befehle von anderen zu höen, dann ändert sich das auch nicht innerhalb von einem oder zwei Tagen." Etwas zweifelnd sah Rena SamuL an, so leicht konnte auch nur er von solchen Dingen sprechen. "žJedenfalls dachte ich nach einiger Zeit, dass Andrey vielleicht doch nicht so ein toller Kerl ist. Es hätte mir ja gefallen selbst Meister zu sein, aber man sitzt doch nur hauptsächlich rum, das wäre mir auf Dauer einfach zu lahm." Langsam musste Rena lächeln. "žUnd da dachtest du, du könntest mich mal schnell retten?"
"žHmmm... ja, du bist eigentlich ganz okay." Als er ihr beim Aufstehen helfen wollte bemerkte er einen seltsamen Gegenstand in ihrem Gewand. Schon zog er den grünen Stein hervor. "žWas ist das?" wollte er gleich wissen.
"žWillst du mal sehen, wie schwach die alle sind, wenn ihnen die Magie und schwarze Energie genommen wird?" Lächelnd erzählte sie SamuL die Geschichte des Steins. "žDann verlierst du deine Merkwürdige Feuer Macht doch ebenfalls." Er schien das Problem wieder sofort erkannt zu haben. "žDann werden wir uns wohl wieder Fackeln kaufen müssen. Und nun lass uns zu Cardon gehen. Wer weiß wie Andrey reagiert, wenn der Stein nicht mehr da ist." Also wieder rein in den Palast...

Prince_Cardon
03-07-05, 09:02
Cardon wachte auf, als ihm ein kalter Eimer Wasser ins Gesicht geschüttet wurde...
"Du kleiner, mieser..."
begann Andrey
Cardon verstand nicht was mit ihm los war... irgendetwas verärgerte ihn...
er versuchte sich zu bewegen, doch er war an ein Kreuz aus Stein gefesselt worden...
"Der Stein ist weg! Wo versteckst du ihn, du kleine Ratte?"
setzte Andrey fort..
Cardon schwieg nur und tat nichts, worauf Andrey ihm ein blaues Auge schlug...
"Wenn du mir nicht sagst, wo das Ding ist, werde ich deinen Kopf aufschneiden, und die Antwort selbst finden!!!"
Sagte Andrey zornig...
Cardon sah ihn nur mit halb offenen Augen an... ihm war jetzt alles egal... Rena war tot, und er würde ihr am liebsten folgen...
Andrey ging langsam auf einen Altar in der Nähe zu, und nahm ein scharfes Messer in die Hand...
"So... wenn du dich weigerst, wirst du die alten Ordenssymbole bald wieder auf deiner Brust stehen haben..."
Die Wachen, welche links und rechts von Cardon standen, packten nun seine Torsobekleidung und zerrissen sie einfach...
Cardon hing nun mit blossem Oberköper an dem Kreuz und erwartete die möglicherweise letzte Peinigung seines Lebens...

Keksus
03-07-05, 10:10
Keksus gab Schatten recht. Es gibt nix mehr was sie noch in Babylon hält. Seine ehemaligen Freunde würden ihm nie wieder vertrauen. Und Andrey wollte ihn und Schatten tot sehen.
Sie mussten einfach weg aus dieser verfluchten Stadt. Allerdings war die Wüste lang und sie brauchten Proviant. Und ausserdem wussten sie nicht wie viele Männer Andrey hinter ihnen herschicken würde, und ob er ihre Flucht überhaupt bemerken würde.
Langsam wünschte sich Keksus nie die Seiten gewechselt zu haben. Doch es war bereits zu spät um jetzt wieder umzukehren und wieder für das gute zu kämpfen. Er und Schatten würden wohl für immer auf der Flucht bleiben...

Prince_Cardon
03-07-05, 10:45
Cardon hatte jegliche Hoffnung aufgegeben... Andrey würde ihn bis zum Tode foltern...
Doch Cardon riss sich zusammen... wenn er stirbt, würde er Rena vielleicht wiedersehen...
"Soso... hast du keine Angst mehr vor dem Ritual??? Als du fünf warst, hast du immer geheult wie ein Baby, als die Ordensprieseter
mit den Messern kamen...
"Kann es sein, dass das langsam so an die 15 Jahre her ist?"
fragte Cardon sarkastisch
"Tz... und immer noch ein loses Mundwerk..."
grinste Andrey
Andrey kam langsam auf Cardon zu... er hielt den Dolch in der Hand, als wäre er etwas elegantes, wie eine Feder...
er kam so langsam auf Cardon zu, dass Cardon fast wahnsinnig wurde...
Als er endlich vor ihm stand, setzte Andrey den Dolch auf dem Brustbein an und blickte nun
wahnsinnig... bis auf einmal eine Rose wie aus dem Nichts kam, und sich tief in Andreys Hand bohrte, welcher den Dolch mit einem Schmerzensschrei
fallen ließ...
"Rena!"
Cardon stand die Freude wahrlich ins Gesicht geschrieben, als er sie sah...
SamuL warf zwei Dolche, welche die zwei Wächter töteten und zwei weitere, welche Cardons fesseln durchtrennten...
"Schnell raus hier, Cardon!"
rief ihm SamuL zu und Cardon befolgte diese Anweisung, während Andrey noch versuchte sich die Rose aus der Hand zu reissen...



Keksus und Schatten gingen noch eine Weile zusammen durch den dunklen Hinterhof um einen Ausweg zu finden, als sie eine Gestalt auf dem Boden fanden...
"Tristan!"
sagte Keksus...

Keksus
03-07-05, 12:35
Schatten hatte noch eine Heilkapsel und gab diese Tristan.
Die Kapsel wirkte schnell und Tristan wachte auf.
"Hallo Tristan, wie ich sehe wurdest auch du vom Meister verraten, wenn du willst kannst du uns begleiten. Wir verschwinden aus Babylon." sagte Keksus.
Tristan dachte nach und willigte dann ein.
"Na gut. Aber wir brauchen Proviant, ich weiss wo wir welchen herbekommen."
Keksus und Schatten folgten Tristan. Nach einer Weile kamen sie dann auch bei einem Haus an wo noch Vorräte drin waren.
"Geht ihr rein und holt die Vorräte. Ich halte draussen Wache." waren Tristans erste Worte nachdem sie das Haus erreicht hatten.
Schatten und Keksus gingen in das Haus als plötzlich die Tür hinter ihnen zufiel.
Schatten lief sofort zur Tür und versuchte sie zu öffnen.
"Er hat die Tür verbarrikadiert!" Schatten sprach aus was sich Keksus bereits dachte.
"Wir sollten schnellstens einen Ausweg finden! Wenn Tristan wieder kommt wird er bestimmt nicht alleine sein!"

Tristan hatte die beiden eingesperrt und war nun auf dem Weg zu Andrey. Er würde ihn sicher Belohnen wenn er ihm die beiden auslieferte...

Prince_Cardon
03-07-05, 14:50
SamuL, Rena und Cardon traten hinaus ins helle Sonnenlicht und sahen sich nach einem Fluchtweg um...
Cardon wurde wieder bewusst, dass er mit freiem Oberköper herumrannte, also schnappte er sich etwas von der nächsten Wäscheleine...
"So was nennt man meines Erachtens nach Diebstahl"
Sagte Rena grinsend...
Cardon hätte ihr am liebsten einen Kuss gegeben, doch sie wurden noch von schwarzen Kriegern verfolgt...


ProfP ging durch die Gegend, und wusste nicht, wohin er sollte... auf einmal höte er mehrmals ein Geräusch, als ob etwas gegen Holz schlagen würde...
er ging zur nächsten Tür, von der das Geräusch kam, und höte genauer hin... Hinter der Tür stöhnte jemand... vielleicht lag' jemand verletzt dahinter...
Ern nahm das Fass von der Tür weg, welches die Tür versperrte, und öffnete die Tür...
Was er dahinter sah, verschlug ihm die Sprache, und trieb' ihm die Schamesröte ins Gesicht...
Langsam schloss ProfP wieder die Tür, räusperte sich einmal und beschloss mit einem Grinsen einfach abzuwarten, bis die beiden fertig waren...

Keksus
03-07-05, 14:58
Keksus und Schatten wunderten sich warum ProfP nix gemacht hatte. Er hätte sie ganz einfach töten können.
Sie zogen sich schnell wieder an und nahmen ihre Waffen. Dann gingen sie raus und trafen auf ProfP.
Schatten zog sofort ihr Schwert und hielt es Profp an die Kehle.
"Es war ein Fehler von dir uns am Leben zu lassen. So eine Chance bekommst du kein zweites mal!"
"Aber...wie...?" ProfP war sichtlich irritiert.
"Wir können dich nicht gebrauchen Töte ihn Schatten!"
"Nein! Wartet!" ProfP stand die Angst ins Gesicht geschrieben.
Doch er konnte nix mehr tun. Schatten zog ihr Schwert durch seinen Torso. Innerhalb weniger Minuten würde er sterben.
Keksus war schon etwas weitergegangen. Er wollte einfach nicht mit zusehen wie ein alter Kamerad von ihm starb. Eigentlich tat es ihm Leid das er Schatten aufgetragen hatte ProfP zu töten. Doch er hatte keine Wahl. Sein Geist wurde vom bösen beherrscht. Allerdings war es nicht mehr so stark wie einst, als der alte Meister noch lebte. Aber trotzdem konnte er nie wieder zu den guten wechseln.
"Lass uns gehen Schatten. Wir haben einen weiten Weg vor uns" sagte Keksus noch bevor er und Schatten weiter ihren Weg gingen. Bald würden sie den Stadtrand von Babylon erreichen...

azbycx_627
04-07-05, 08:23
"žEs sind zu viele!" rief Rena Cardon und SamuL zu, als diese sich den Schwarzen Soldaten stellen wollten. Widerwillig folgten ihr die beiden in die nächste Gasse. "žIch HASSE es vor einem Kampf wegzulaufen!"
Rena die schon ein Stück voraus gelaufen war, drehte sich abrupt um. "žSie haben sich aufgeteilt! Wir sitzen in der Falle!" Rena wich sofort zurück an eine Hauswand um Rückendeckung zu erhalten, Cardon stellte sich davor um sie zu schützen. "žHehe... kommt nur!" Rena verdrehte die Augen als SamuL vor lauter Vorfreude mit der Zunge an seinem Dolch entlang fuhr. Cardon bemerkte zu spät, dass Rena plötzlich von einer Hand gepackt und in die offene Haustüre gezogen wurde. Schnell stürzte auch er hinein. Nur SamuL hatte von dem Geschehen nichts mitbekommen, als er sich dann nach seinen Freunden umschauen wollte, stellte er erschrocken fest, dass sie sich nicht mehr hinter ihm befanden. Die Schwarzen Krieger waren schon fast um die Ecke, als er endlich begriff und ebenfalls in das Gebäude eilte. Dort konnte er Cardon und Rena mit einer warmen Tasse Tee in der Hand entdecken. "žWas zum-...?"
"žWillkommen." SamuL drehte sich nach der Stimme um und entdeckte einen weißgekleideten Mann. Es war der Heiler aus dem Tempel.
"žIch erinnere mich an dich! Du hast Keksus geheilt!" Als er sprach richtete er seinen Dolch, den er vergessen hatte einzustecken, gefährlich nah an den Hals des alten Mannes.
"žJa, und ich erinnere mich an euch." Gab er zurück, wobei er ärgerlich Rena betrachtete und sich seinen Kopf rieb. Er hatte ihre unhöfliche Begrüßung scheinbar nicht vergessen und als dann auch Rena daran erinnert wurde, drehte sie verlegen den Kopf zur Seite. "žIhr solltet mir danken, ohne mich wärt ihr nun nicht mehr am Leben und als Zeichen DEINES Dankes nimm bitte diesen Dolch runter!"
Die drei Krieger schreckten auf, als sie höten, dass sich beide Gruppen ihrer Verfolger nun begegnet waren. Schnell zogen sie ihre Waffen. "žWir bedanken uns erst, wenn sie bekämpft sind. Wie soll euer schäbiges Haus uns Schutz bieten?" fragte SamuL misstrauisch.
Der Magier lächelte nur spitz und zum Schrecken aller brüllte er plötzlich aus vollem Leibe: "žIHR VERFLUCHTEN HUNDE!!!! HIER SIND WIR!!! HIER IN DIESEM HAUS!!! HOLT UNS DOCH!! WI-...!!" Rena warf sich sofort auf den Mann, wobei beide zu Boden fielen und presste ihm die Hand auf den Mund. Mit einem Mal herrschte eine vollkommene Stille in dem kleinen Raum. Leise höten sie die Stimmen der Offiziere: "žSie müssen in eine Gasse abgebogen sein... Gehen wir zurück, es wird ohnehin Zeit sich zu sammeln." Cardon, SamuL und Rena fielen die Kinnläden herunter. "žWie... wie ist das möglich?" Cardon fand als erstes seine Sprache wieder.
"žNun jeder babylonischer Heiler hat das Recht auf Schutz, deswegen ist es unser Privileg unsere Häuser mit einem Zauber zu schützen. So können uns Feinde nicht wahrnehmen." Zufrieden bemerkte er die erstaunten Gesichter. "žNormalerweise ist dieser Schutz nicht so stark, aber mit dem Geld, das ihr bei dem Turnier für mich gewonnen habt, konnte ich mir nun die beste Verteidigung leisten."
"žUnglaublich, damit braucht ihr euch vor nichts zu fürchten..." Cardon bemerkte etwas verärgert, dass Rena noch immer mit dem Heiler auf dem Boden lag.
"žJa... außer zu temperamentvolle Frauen..." Unverzüglich erhob sich Rena und half dem Mann beim Aufstehen.
"žAber warum habt ihr uns geholfen?" fragte Cardon.
"žZum einen, weil es die Berufung eines Heiler ist das Leben anderer zu retten, besonders in diesen Zeiten ist jede Hilfe nötig. Zum anderen hatte ich das Gefühl, bald auf die Hilfe von ein paar Kämpfern angewiesen zu sein..." Die drei schauten sich skeptisch an. "žWas habt ihr nun vor? Ihr wollt doch nicht aus Babylon fliehen oder?"
"žNein." Versicherte ihm Rena. "žAber wir müssen auf einen günstigen Zeitpunkt warten um unsere Feinde endgültig zu besiegen. Wir haben nun zwar endlich die Möglichkeit gefunden, das Böse zu vertreiben... doch dafür sind unsere Gegner noch zu stark, wir müssen auf eine passende Gelegenheit warte..." Nun war es an dem Heiler Rena zweifelnd anzuschauen. "šJa, mit dem Stein können wir diesem Krieg ein Ende setzen...˜ fuhr es Rena durch den Kopf.
"žNun brecht auf, wann ihr es für richtig haltet. Aber tut mir eingefallen und nehmt euch noch eines anderen Kriegers an, er steht auf eurer Seite. Ich habe ihn vor dem Tod bewahrt, er liegt hier in meiner Kammer..." Er führte die drei in einen Raum, sofort riefen sie alle aus einem Mund: "žProfp!!"

Die drei waren nun schon seit einiger Zeit im Haus des alten Mannes. Rena war in Cardons Armen eingeschlafen und auch er genoß die kurze Zeit der Ruhe, ganz im Gegensatz zu SamuL, der nun schon seit Ewigkeiten am Fenster stand und endlich auf neue Ereignisse wartete. Dann schien es, als hätte er etwas entdeckt. "žSchaut euch das an! In der Stadt brennt es!" Sofort waren alle bei ihm und sahen die riesigen Flammen im Westen der Stadt auflodern. "žDer Tempel!" brüllte der Heiler und warf sich sofort sein Mantel über. "žWer sollte den Tempel angreifen?" fragte Rena und hielt den Mann kurz vor der Tür auf.
"žNa, die schwarze Armee! Dann haben sie also doch das Geheimnis des Tempels enthüllt..."

Keksus
04-07-05, 10:03
Tristan ging in der Zwischenzeit zu Andrey.
Die Wachen konnten ihn nicht aufhalten. Er war, obwohl er angeschlagen war, viel stärker als sie.
Schließlich stand er vor Andrey.
"Du schon wieder! Es war ein Fehler von dir wieder zu kommen! Ein 2.mal lasse ich dich nicht am Leben!" sagte Andrey.
"Das solltet ihr aber. Denn Keksus und Schatten leben. Und ich habe sie eingesperrt. Wenn ihr also wissen wollt wo sie sind müsst ihr mich wohl oder übel erdulden."
"Na gut. Aber wenn du lügst werde ich dich persönlich ausweiden!"

In der Zwischenzeit rannten der Heiler, SamuL, Cardon und Rena zum brennenden Tempel. ProfP war noch zu erschöpft um mitkommen zu können.
Als sie endlich am Tempel ankamen sahen sie wie tausende Soldaten den Tempel stürmten und die Stadt anzündeten. Wenn sie so weitermachen würden, würde nicht einmal der Schutzzauber des Heilers helfen. Denn dieser konnte vieleicht vor dem bösen schützen. Nicht aber vor Feuer.

Keksus und Schatten gingen derweil weiter Richtung Stadtausgang als auch sie das Feuer bemerkten.
"Wenn es brennt können wir uns vieleicht unbemerkt Proviant besorgen!" Schatten hatte ,wie immer, gute Ideen. Sie war eindeutig das Gehirn der beiden.
"Gut. Aber lass uns schnell machen. Ich will keine Sekunde länger in dieser verfluchten Stadt bleiben! Diese Stadt hat mir alles genommen. Und ich will nicht mehr daran erinnert werden." Keksus verbarg zwar seine Trauer, allerdings war sie vorhanden...

Prince_Cardon
04-07-05, 14:29
Der Heiler blickte besorgt in das Feuer
"Jetzt wird es wohl nie mehr das große Treffen der Krieger geben..."
sagte er traurig
"Ach... Wir haben welche übriggelassen?"
fragte SamuL sarkastisch...
"Jaja... macht euch nur darüber lustig..."
antwortete der Heiler genervt...
Doch ihm schenkte niemand mehr Gehö... die drei waren schon losgerannt...

"Ist es nicht seltsam, Keksus?"
fragte Schatten
"Was denn?"
fragte dieser
"Na, dass erst nach Tagen der wahre Angriff stattfindet... erst seit Andrey die Kontrolle übernommen hat..."
antwortete Schatten
"Ja... sieht ganz danach aus, als hätte er das seit Jahren geplant..."
antwortete Keksus und verabscheute das böse immer mehr...

"Du hast mich angelogen Tristan..."
"A-a-a-a-aber sie waren hier drin! Irgendwer muss sie befreit haben!"
stammelte Tristan...
"Nun... du hast dich das letzte Mal als Versager gezeigt..."
In Andreys Augen lag Mordsucht...

Keksus
05-07-05, 06:48
Andrey zögerte nicht und zog sofort sein Schwert.
Tristan wollte wegrennen, allerdings wurde er von Andrey`s Soldaten festgehalten.

"Nun Tristan. Es war dein letzter Fehler mich zu belügen..."
"WARTET! BITTE!!!"
"Bei mir hast du keinen letzten Wunsch frei!"
"BITTE! ICH HOLE SIE FüR EUCH! ICH WEISS WAS SIE VORHABEN!"
"Dann sag es mir! Oder du stirbst!"
"Sie...Sie wollen Vorräte holen und die Stadt verlassen!"
"Das hättest du besser auch machen sollen! Tötet ihn!"
Andrey machte sich persönlich auf die Suche nach Schatten und Keksus. Tristan überlies er seinen Soldaten.

Prince_Cardon
05-07-05, 14:21
Cardon schützte seine Augen mit der bloßen Hand vor den Funken, doch die Hitze schlug ihm immernoch direkt gegen die Augen und gab' ihm das Gefühl, als würden seine Augen bald austrocken...
"War eine dämliche Idee mitten hier reinzurennen!"
schrie Cardon um den Lärm der Flammen zu übertönen
"Ja, vielleicht... aber das ist doch mal wieder ein lustiges Abenteuer!"
schrie SamuL zurück
Rena verdrehte die Augen bei diesen Bemerkungen...
"Und ihr seid ein Team, obwohl ihr so verschieden seid???"
schrie sie den beiden über die Flammen hinweg zu
"Das macht die Sache doch erst richtig interessant!"
schrien die beiden synchron zurück, als aus den Flammen heraus mehrere Sandmonster auftauchten...

Tristan steckte sein Schwert zurück in seinen Gürtel, während hinter ihm alle 15 Soldaten zusammenbrachen...
"Schlappschwänze..."
Murmelte er noch, bevor der letzte sein Leben ausgehaucht hatte... vor Andrey hatte er Angst, aber normale Soldaten waren selbst als Armee noch zu schwach für ihn...
Das hätte Andrey eigentlich wissen müssen, oder wusste er es und hatte dies mit Absicht getan?
Tristan fühlte sich unbehaglich und nahm die nächste Gasse, in der genug Schatten war, damit er sich verbergen konnte...
"Zeit die Seiten zu wechseln, wenn man mich so verrät..."
Sagte er noch...

"Hehe... das war einfach"
sagte Schatten grinsend, als sie bereits aus dem vierten Laden Lebensmittel und Wasser mitbrachte...
"Okay, das ist gut... aber hole uns noch ein wenig Wasser, denn der Weg durch die Wüste ist lang!"
sagte Keksus, und Schatten eilte noch einmal weg...
"Wo die nur alle sind...?"
fragte sich Keksus... waren sie alle beim Tempel und ergötzten sich alle an diesem Schauspiel, oder waren sie geflohen?
In diesem Moment erschien Tristan aus einer Gasse...

Keksus
05-07-05, 15:46
"Versteck dich! Ich werde ihn ablenken!" sagte Keksus.
"Ok. Ich schnapp ihn mir von hinten!"

"Hallo Tristan! Du mieses Arschloch!"
"Warte!"
"Ein weiteres mal legst du uns nicht rein!"
"'Uns'? fragte Tristan?"
Und in diesem Moment wurde er auch schon von Schatten geschnappt, und ein Messer lag an seiner Kehle.
"Was meinst du Keksus? Soll er leiden oder soll ich ihn schnell erledigen?" Schatten setzte ein fieses grinsen auf.
"WARTET! Ich bin nicht mehr auf Andrey`s Seite!"
"Beim letzten mal dachten wir das auch! Doch du hast uns eiskalt verraten!"
In Keksus Augen brannte eine Wut auf wie er sich nicht mehr gespürt hatte als er noch für den Meister arbeitete.
"ABER ICH KANN EUCH HELFEN!" In Tristans Augen sah man pure Angst.
"Ich werde dir keine zweite Chance geben!" Keksus hasste Tristan. Er hatte ihn bereits einmal verraten, er würde es wieder tun. Und dieses Risiko wollte er nicht eingehen.
Schattens Messer drückte langsam etwas stärker auf Tristans Kehlkopf.
"BITTE!"
"Ich glaub er könnte uns noch hilfreich sein. Wir sollten ihn mitnehmen" Schatten sah wohl als einzige Tristans Gefühle in seinem Gesicht.
"hmm....Na gut. Aber auch nur weil das dein Wunsch ist. Aber sobald er nur daran denkt uns beide zu hintergehen werde ich dafür sorgen dass sein Gehirn nicht annähernd in der Nähe seines Kopfes ist." Keksus war noch wütend. Allerdings konnte er Schatten keinen Wunsch abschlagen. Und dass sie in der Nähe war bewirkte auch dass er seine Wut beherrschen konnte und nicht in Raserei verfiel. Schatten lies Tristan in der Zwischenzeit los.
"Andrey! Er...Er sucht euch!" Das waren die ersten Worte doe Tristan nun hervorbringen konnte.
"WAS!?" schrien Schatten und Keksus zeitgleich.
"Ich....Ich...habe ihm gesagt was ihr vorhabt..." in Tristan kam wieder die Angst hoch. Er wusste das Keksus immer noch nicht der alte. Der Keksus der vor ihm stand würde ihn ohne mit der Wimper zu zucken töten. Wahrscheinlich war es nur Schatten die ihn noch davon abhielt.


Als ProfP aufwachte war er ganz alleine. Er höte nur leise von draussen Schreie.
Das interessierte ihn momentan aber nicht. Er wollte wissen wie er überlebt hat, wer ihn gerettet hat. Doch in dem Zimmer in dem er war, war es stockdunkel. Nur durch den Türspalt fiel flackerndes Licht herein...

Tristan_129
06-07-05, 09:53
cool, ich bin ein Feigling

azbycx_627
06-07-05, 12:17
Profp versuchte zu erkennen woher das Licht kam, wollte aus den vielen Schreien etwas heraus höen, doch er wusste nicht ob er überhaupt schon wach war. Er versuchte mit aller Kraft die Augen offen zu halten, sank aber immer wieder zurück auf sein Lager. Er hatte keine Kraft und selbst die Angst konnte nicht verhindern, dass er immer wieder das Bewusstsein verlor. "šIch darf nicht einschlafen!' sagte er sich immer wieder, als würde er ahnen, dass diese sein Tod bedeutete.
Die Flammen hatten in dem steinernen Haus keine leichte Beute gefunden, aber allmählich fraß sich das Feuer in die Balken, was das Einstürzen der Wände zur Folge hatte. Die Stube, in der die Krieger und der Heiler zuvor gesessen hatten, war vollkommen mit Rauch gefüllt und durch die geöffnete Tür zog dieser nun auch in das Zimmer, in dem Profp lag. Der Schlaf hatte ihn erneut gepackt, nur wurde dieser immer wieder von Keuchen und Husten unterbrochen. Als die Hitze und der Luftmangel stärker wurden, wachte Profp endlich schweißgebadet auf. Als er endlich verstand, was geschehen war, versuchte er sich aus dem Bett zu erheben und sich zumindest ein paar seiner Kleidungsstücke überzuwerfen. Das Atmen fiel in dem kleinen Raum immer schwerer und er musste sich um nicht zu ersticken ein Tuch vor den Mund halten. Immer noch hustend versuchte er sich zur Haustür zu schleppen. Gegen die Bewusstlosigkeit ankämpfend versuchte er durch die verrauchte Stube zu kommen, die Einrichtung war bereits von den Flammen erfasst und das laute Knarren und Krachen verriet einen baldigen Einsturz der Decke. Die Zeit wurde immer knapper und Profp konnte sich nur noch kriechen vorwärts bewegen. Verzweifelt streckte er die Hand nach der Tür aus, er lag bereits auf dem Boden und die Tür war noch zwei Meter entfernt. "žIch muss..." doch ein erneuter Hustenanfall machte ihm das Sprechen unmöglich. Er schloss die Augen und versuchte sich noch einmal zusammenzureißen. Kurz vor der Tür wurde auch diese vom Feuer erfasst und er sah keine Möglichkeit mehr aus dem brennenden Haus herauszukommen. Dann höte er Stimmen und schrie um Hilfe. Zu spät bemerkte er seinen Fehler, als plötzlich Soldaten der schwarzen Armee in der Tür standen. Das Haus war zu zerstöt, als das der Zauber noch hätte wirken können. Teuflisch lächelnd schaute einer der Soldaten auf Profp herab. "žHehe... lass uns ihm den Flammentod ersparen!" Und schon schoss das Schwert auf Profp zu. Er hatte keine Kraft mehr auszuweichen und mit geschlossenen Augen erwartete er den Todesstoss. Doch er kam nicht... Da packten ihn plötzlich zwei Hände und zogen ihn mühsam aus der Tür hinaus. "žRen..." Doch weiter konnte er nicht sprechen. Er sah von der ruß verschmierten Frau zu den Soldaten, aus denen je eine Rose herausragte. "žDas war knapp..." sagte sie noch bei dem Versuch wieder an Luft zu kommen. Dann zog sie ihn ein Stück weiter weg und flößte ihm wieder etwas Wasser ein. Allmählich konnte Profp wieder atmen und auch das Sprechen war ihm, wenn auch nur stockend, möglich. "žWoher wusstest du, wo...ich-...?"
"žWir waren selbst Gäste des Heilers. Wir ließen dich zurück, da wir es eilig hatten. Erst zu spät ist uns eingefallen, dass du möglicherweise in Gefahr bist ohne die Chance dich selbst zu retten. Entschuldige, aber es ging so schnell. Ich hoffen nur, Cardon und Rena beschützen den Heiler. Wir hatten kaum Zeit nachzudenken, wir mussten handeln." Rena überlegte noch, ob sie den Kranken mitnehmen sollte, er hatte sich zwar etwas erholt, aber schien für diesen Kampf noch zu angeschlagen zu sein.
"žRena, was ist überhaupt passiert?" Er konnte den Ursprung des Feuers nicht mehr ausmachen.
"žDie schwarze Armee, sie hat den Tempel angegriffen." Erklärte sie und blickte dann dem geschockten Profp ins Gesicht.
"žNEIN! NEIN! Diese verfluchten... sie haben es also geschafft, dann ist nun alles verloren... wie weit konnten sie vordringen?" Er hielt Rena fest gepackt an den Schultern und drängte auf eine Antwort.
"žAls ich gegangen war, waren wie schon vor der Halle. Der Heiler hat gesagt sie wollen eine Raum stürmen, der ein paar Ebenen unterhalb liegt. Doch die wenigen Krieger des Tempels und königlichen Soldaten, die nicht zur schwarzen Armee übergelaufen sind, werden die Verteidigung nicht lange halten können. Und wenn Andrey dann erstmal auftaucht... Verdammt! Was will er von dem Tempel?!"
"žEr will Babylon, Rena. Und der Tempel ist der Schlüssel dazu. Er ist das Herz dieser Stadt, dort sind alle Geheimnisse, aller Mysterien aufbewahrt, es ist ein bedeutendes Machtinstrument dieser Stadt und außerdem bietet er seit einiger Zeit Schutz für eine noch bedeutendere Person..." Er brach ab und schloss die Augen.
"žFür wen?" Rena spürte, dass sich nun bald alles aufklären würde,
"žFür den König." Wir dachten, er wäre sicher. Profp wurde klar,dass er als Berater des Königs schon lange versagt hatte. "žAls er damals beinahe getötet wurde, war es denn Heilern nicht mehr möglich gewesen ihn rechtzeitig zu heilen. Seit diesem Zeitpunkt wandelt er zwischen Leben und Tod. Ich als Berater musste entscheiden, was nun geschieht. Die Lage Babylons war zu unruhig um eine solche Wendung der Ereignisse verkraften zu können, wir konnten das Volk nicht beunruhigen. Also verkündeten wir, der König wäre fort um die Grenzen des Reiches zu sichern. Doch er lag sicher und verborgen in einem Raum des Tempels, geheim gehalten und bewacht von den besten Männern. So sollte ich während seiner Krankheit das Land regieren. Diese Aufgabe bereitete mir Furcht, doch ich hatte keine Wahl. Nach kurzer Zeit jedoch, kam die Botschaft von der Entführung meiner Söhne..." Rena schaute bekümmert zu Boden und auch Propf musste seine Erzählung kurz unterbrechen. Mit einem tiefen Atemzug sprach er weiter: "žWir haben bei diesem Spiel alle unfreiwillig mitgespielt, Rena, aber nun können wir uns dagegen wehren. Damals war es mir nicht mehr möglich meinen Posten wieder aufzunehmen und ich beschloss durch das Land zu ziehen, eine Weile begleitet von dir. Nun kehre ich hierher zurück und werde meine Pflicht einlösen. Wir müssen sie aufhalten! Wenn sie den König töten ist das Land endgültig ohne eine führende Hand, die Armee würde sich auflösen oder überlaufen. Somit wäre Andrey das Land ausgeliefert. Mit den Mächten, die er dank dem Tempel erlangen kann ist ein Gegenschlag unmöglich. Er muss jetzt aufgehalten werde, aber das ist unmöglich..." Verzweifelt legte Profp seine flache Hand auf das Gesicht.
"žEs gibt da eine Möglichkeit." Rena zog den Stein aus ihrem Gewand un präsentierte ihn stolz. Nicht ohne Genugtuung bemerkte sie die Verblüffung des Freundes. "žSobald er einen Fehler macht, schlagen wir zu! Sobald er bewusstlos ist, entmachten wir ihn! Und dann geht seine Macht und all das Böse mit ihm verloren... die Sandmonster verschwinden, die Menschen sind von seinem Einfluss geheilt und die restlichen Soldaten brechen in Chaos aus. Dann sind wir an der Reihe. Das wird ihre Niederlage und so werden WIR siegen!" Profp bemerkte die Leidenschaft hinter ihren Worten, es war nicht der Drang zu töten, es war der Kampf um Freiheit, der keinen Rückzug duldetet. "žDazu müssen wir jetzt nur diese lasche Armee aufhalten..." Rena zwinkerte ihm zu und half ihm dann beim Aufstehen. Alle seine Schmerzen waren vergessen, der letzte Kampf hatte begonnen...

SamuL und Cardon versuchten sich in der Zeit ein Bild der Lage zu machen, wobei sie eine Spur aus Leichen hinterließen. Rena und Profp waren auf dem Weg zu ihnen, Andrey und seine Männer ebenfalls. Das große Treffen der Krieger fand euch heute statt, nur unter anderen Bedingungen und ohne die Garantie, alle Krieger wieder lebend nach Hause zu schicken. Den Heiler hatten SamuL und Cardon schon lange aus den Augen verloren...

Prince_Cardon
07-07-05, 17:50
SamuL warf seinen letzten Wurfdolch in die Kehle des angreifenden Sandmonsters, woraus ein matschiges Geräusch resultierte...
"Ich habe nichts mehr zum werfen! Sollen wir abhauen?"
rief er Cardon zu, welcher darauf einen Gegner entwaffnete, einen Kopf kürzer machte und SamuL das Schwert zuwarf
"Auf keinen Fall! Lerne mal, zu improvisieren!!!"
schrie dieser über den Lärm der Schlacht hinweg
überall waren Soldaten des Königs, welche gegen Soldaten der schwarzen Armee ankämpften... wären SamuL und Cardon nicht da, hätten sie die Schlacht schon längst verloren...
Die verwundeten wurden irgendwohin getragen... also musste der Heiler hier irgendwo sein, fuhr es Cardon durch seine Gedanken, während er einen Schlag parierte, und den Feind wegschleuderte, welcher benommen gegen eins der riesigen Fenster taumelte, und kurz darauf begleitet von einem lauten Krachen in die Schluchten Babylons stürzte...
Cardon drehte sich Kopfschüttelnd wieder den Kämpfen zu, und sah zwei verlorene Kämpfer, welche etwas entfernt von der Gruppe kämpften...
Der königliche Soldat hielt sich erst gut, doch schon bald durchbohrte ihn der Schattenkrieger mit seinem Schwert...
Cardon suchte SamuL, welcher nun im Treiben kämpfte... er hatte das Schwert bereits wieder abgelegt und kämpfte mit zwei gestolenen Dolchen...
Plötzlich trat eine vermummte Gestalt aus dem Getümmel heraus... es war nicht Andrey, aber aus der Kapuze schimmerten zwei rote Augen, und hinter dieser Gestalt trugen zwei Schattensoldaten eine Frau an einem Kreuz...
Es war nicht Andrey... so viel stand schon einmal fest...

Rena und ProfP beeilten sich, um noch rechtzeitig zum Tempel, oder was auch immer davon übrig war zu gelangen, bevor es zu spät war...
Sie wussten noch nichts von den gigantischen Ausmassen der Schlacht...

Keksus
08-07-05, 10:06
"Lass uns zum Stadtausgang gehen. Wir haben was wir brauchen." sagte Keksus gefühllos. Allerdings fiel Tristan auf wie er Schatten ansah.
"Aber wie sollen wir durch die Wüste kommen? Wir haben zwar Vorräte allerdings muss man die auch tragen."
Schattens Frage wurde direkt beantwortet als Tristan pfiff und 3 Pferde angeritten kamen.
"Du bist ja doch zu was zu gebrauchen" sagte Keksus. Und so ritten sie Richtung Stadtausgang. Die die einst auf ihrer Seite waren hatten sie verraten, und von den anderen wurden sie verstossen. Irgendwann würden sie wiederkommen und sich ihrer Vergangenheit stellen müssen.
Aber die Stadttore war noch weit entfernt.

Auf dem Weg ritt Schatten neben Keksus.
"Wir müssen reden."
"Gut. über was?" fragte Keksus neugiereig
"Darüber was in dem Haus passiert ist."
"Ich weiss. Wir waren unvorsichtig. Und nur weil wir keinen Ausgang gefunden haben hätten wir nicht gleich... Naja du weisst schon. Und ausserdem hatten wir Glück. Hätte ProfP seinen Verstand nicht wegesoffen wären wir jetzt wohl tot." Keksus wusste noch immer nicht warum genau ProfP sie nicht angegriffen hatte. So zog er die einzig logische Schlussfolgerung.
"Wäre Tristan mit Andrey gekommen auch."
"Das stimmt. Wir hätten das nicht so voreilig machen sollen." war Keksus Kommentar.
"Genau das meine ich."
Schatten lächelte ihn noch an und dann ließ sie sich wieder zurückfallen.
Sie ritten in einer Linie mit etwas Abstand dazwischen um kein Opfer von überfällen zu werden, sollte Andrey sie angreifen.
Ganz hinten sorgte Schatten für Rückendeckung. In der Mitte ritt Tristan, so konnte er sie nicht unbemerkt angreifen. Schatten würde dies sofort bemerken. Und vorne ritt Keksus.

Sie waren fast beim Stadtor als ihnen Rena und ProfP entgegenkamen...

Andrey-Delany
10-07-05, 04:04
Sie schienen vor etwas panisch zu fliehen. Keksus konnte nicht erkennen, vor was die beiden davonliefen, doch das Entsetzen in ihren Gesichtern war unverkennbar. Rena schrie ihnen etwas entgegen, doch sie war noch zu weit entfernt, als dass Keksus sie verstehen konnte.
Plötzlich war ein Donnergrollen zu höen und dunkle Wolken bedeckten den eben noch blauen Himmel. Etwas unvorstellbar Böses war im Begriff,
sich auf sie zu stürzen, das spürte Keksus. Er war schon sehr intensiv mit der Natur des Bösen
vertraut, auch wenn er erst seit ein paar Tagen Andreys Plan unbewusst verfolgte. Und die entsetzliche Macht, sie sich ihnen nun näherte, nahm ihm vollkommen den Atem. Er drehte sich um.
Schatten erging es nicht anders als ihm. Sie schien schon von der Anwesenheit dieser unheimlichen und unvorstellbar bösen Macht überwältigt. Rena kam nun näher und schrie ihnen weitere Worte entgegen, doch Keksus, Schatten und Tristan waren alle vollkommen gelähmt von der mächtigen Präsenz. Unter großer Anstrengung
überwand sich Keksus und beobachtete den schwarzen Nebel, der nun aufzog. Für einen Moment schien er Blind in der Woge der Dunkelheit zu sein, doch dann stoben plötzlich die Schatten auseinander und eine einzige Gestalt wurde sichtbar. Keksus konnte sie kaum erkennen. Ihre Umrisse liesen auf eine dunkle Kutte deuten, wie sie die christlichen Mönche trugen. Langsam schritt die Gestalt auf Keksus und die anderen zu. Ein schwarzer Nebelschleier
senkte sich um sie herab, um ihnen den Fluchtweg
abzuschneiden. Eine unglaubliche Panik ergriff Keksus im Angesicht der Gestalt. Es war nicht Andrey, dass wusste er. Und doch musste dieses Wesen eine unglaubliche Macht besitzen. Langsam aber sicher schloss der dunkle Nebel einen Kreis
um die Gefährten und Rena verschwandt kurz in der Finsternis. Auch der Mönch war nirgendwo mehr zu sehen. Von Entsetzen erfüllt taumelte Rena durch den Nebel und stieß kurz vor Profp zu
Keksus und Schatten. Sie zitterten am ganzen Leib und ihre Augen waren vor Panik geweitet.
" Dort... ist etwas ," stotterte Rena. Die sonst so tapfere Kriegerin war nun vollkommen unsicher, wie es Keksus bei ihr noch nie gesehen hatte. Doch sie sprach nicht weiter, denn nun starrte jeder gebannt auf den schwarzen Nebel, der sie nun umzingelt hatte. Dann trat die dunkle Gestalt hindurch. Sie durchschritt den Nebel, als wäre sie mit ihm verschmolzen. Sie trug tatsächlich eine Kutte, aber von einem unnatürlich Dunklen schwarz, dass die Farbe allein das Leben zu verhöhnen schien. Rena tastete ruckartig nach dem Stein, doch mit Entsetzen musste sie feststellen, dass er nichtmehr da war, wo er sein sollte. Schweigend
kam der dunkle Mönch immer näher, während sie unbeholfen ihre Waffen zogen. Die Angst machte ihre Bewegungen ungeschickt, dass sie allein dafür mehrere Versuche brauchten. Doch einen schien dieses Wesen nicht zu beeindrucken. Elegant zog Tristan sein Schwert aus der Scheide . " Leute, egal was passiert, bleibt zusammen.
Wir können nur überleben, wenn wir zusammen kämpfe, versteht ihr? " Keksus gab mit einem ruckartigen Nicken sein Einverständnis und auch die anderem folgten seinem Beispiel. Schließlich war der Mönch nurnoch wenige Meter von ihnen entfernt und blieb unerwartet stehen. Die Kapuze der Kutte war nicht so tief ins Gesicht gezogen, dass man das Gesicht garnicht erkennen konnte.
Hätte diese Gestalt ein Gesicht gehabt. Dort wo
das Gesicht des Wesens hätte sein müssen, gähnte
dunkle Leere. Rena fühlte sich von einem unerbittlichen Blick durchbohrt, der sie wie ein Speer aufspießte. Als die Gestalt sich dann wieder in Bewegung setzte, formierten sie sich
einigermaßen diszipliniert zu einem Halbkreis.
Immernoch schritt der dunkle Mönch gemächlich und schweigend auf sie zu. Rena wusste, dass ihre Rosen gegen die Macht dieses Wesens nutzlos waren, sie mussten ihr mit blanken Schwertern begegnen. Endlich schloss sich der Halbkreis und sie griffen an. Als erster schwang Keksus seine beiden Klingen, doch die Attacken gingen ins Leere. Etwas donnerte mit ungeheurer Wucht gegen seine Brust und er verlor den Boden unter den Füßen. Er wurde einfach beiseite gefegt, wie ein lästiges Insekt. Auch Rena wurde von einer unmenschlich starken Faust getroffen und zu Boden geworfen. Schließlich stand nurnoch Tristan dem dunklen Mönch gegenüber. Er täuschte einen Schwerthieb vor, machte dann aber einen
Aufallschritt zur Seite und stieß blitzschnell zu. Wiederstandslos durchbohrte seine Klinge den
schwarzen Stoff der Kutte und drang tief in das Wesen ein. Regungslos stand der dunkle Mönch da, durchbohrt von Tristans Schwert. Als dieser wieder seine Klinge herausziehen wollte, kam ihm
der Mönch zuvor. Brutal stieß er gegen die Parierstange des Schwertes, dass Tristan mit beiden Händen seine Waffe umklammernd nach hinten taumelte. Das Wesen wirbelte herum und verpasste Tristan einen Tritt in die Magengrube,
dass er in die Knie brach.

SamuL fühlte, dass seine Freunde in Gefahr waren. Er konnte Babylon noch nicht verlassen, das war er ihnen nach all den Jahren schuldig.
Er eilte durch die Gassen und sah auch schon den
dunklen Nebelring vor sich. Mit einem Mal stürze er sich in die Finsternis...und kam hindurch.
Er sah seine gebrochenen Gefährten am Boden liegen und eine triumphierende in eine schwarze Kutte gehüllte Gestalt. Er würde ihn nicht besiegen können, das wusste er. Aber der Vampir in ihm könnte es. Er wusste, dass er damit Gefahr lief, für allemal die Kontrolle über seinen Köper zu verlieren, doch er durfe seine Freunde nicht diesem Wesen überlassen, koste es was es wollte. Der Geruch von Blut stieg ihm in die Nase und er gab seinen geistigen Widerstand schließlich auf. Nun übernahm das Tier in ihm die Kontrolle. Blitzschnell eilte er zu dem Mönch herüber, machte einen Satz und trat kräftig zu. Die Wucht des Trittes schleuderte den Mönch einige Schritte zurück und er stürzte zu Boden. Doch sofort rappelte er sich wieder auf, um SamuL entgegen zu treten. Doch SamuL lies ihm keine Chance. Unerbittlich stießen seine gefalteten Hände vor, so schnell, dass seine Bewegungen zu einem wandernden Schatten
verschmolzen. Schließlich wand sich der Mönch
in seiner misslichen Lage zur Flucht und stürmte
auf den schwarzen Nebel zu. Doch SamuLs Blutdurst war gerade erst erwacht. Seine Freunde ahnten nichts davon. Erst als sich seine spitzen
Zähne tief in in Renas Halsschlagader bohrten,
erkannten sie das Böse, das nun wieder erwacht war.

Keksus
10-07-05, 05:23
Doch noch bevor SamuL anfangen konnte Rena auszusaugen sprang auf einmal Cardon auf ihn zu und stiess sein Schwert in den Bauch von SamuL.
Dieser schrie auf und ergriff die Flucht.

Auf seiner Flucht begegnete er diesem merkwürdigen Mönch. Dieser hatte sich zu seinem entsetzen schon wieder erholt.
SamuL kam gar nicht mehr dazu seine Waffen zu ziehen. Der Mönch war direkt vor ihm und stiess seine Hand in SamuL.
"Diese Macht kann ich gut gebrauchen" sagte der Mönch in einer merkwürdig klingenden und bösen Stimme, als er SamuL`s Vampirmacht entzog. Allerdings eignete er sich nur die Macht an. Und hatte nicht den Nachteil den alle Vampire hatten: Den Blutdurst.
Dann verschwand der Mönch in den Gassen und SamuL blieb liege. Er war nur bewusstlos.

Keksus sah seine Chance. Er konnte Rena, Cardon und ProfP erledigen. Seit dieses Wesen verschwunden war war wieder die Dunkelheit in ihm erwacht. Und sie war stärker als je zuvor.
Er zog ein Schwert und Schritt zielsicher auf ProfP zu.
Dieser kapierte gar nicht was Keksus vorhatte, als dieser ihm ein Bein Abschlug und sich Cardon zuwandte.
Rena lag bereits blutend am Boden, Schatten hatte sich um sie gekümmert. Ihr schien es genauso zu gehen wie Keksus.
Cardon erkannte erst was los war als er Rena am Boden sah.
Blanke Wut stieg in ihm auf. Er zog seine Schwerter und stürmte auf Keksus zu.
Dieser konnte den Schlag gerade so noch parieren und hielt es für besser nun auch sein 2. Schwert zu ziehen.
Während Keksus sein 2. Schwert zog parierte er mit diesem einen Schlag der direkt in seine Taille gehen sollte.
Allerdings konnte auch Cardon seinen Schlag parieren und entging so nur knapp einer Enthauptung.
Doch Keksus hatte mehr Erfahrung als Cardon.
Er machte einen Ausfallschritt und schlug mit seinem 2. Schwert Cardons Arm ab. Und mit dem anderem Schwert durchbohrte er Cardon, welcher nun stark blutend zu Boden sank.

Auf einmal liess Keksus seine Waffen fallen.
"Was hab ich getan?" fragte er leise.
Er konnte seine Trauer nicht mehr zurückhalten.
Er erinnerte sich wie sie damals zusammengekämpft hatten. Wie Cardon ihm das Leben gerettet hat.
All diese Erinnerungen waren verblasst als Keksus überlief. Und nun kamen sie wieder. Stärker als je zuvor.
Noch lebte Cardon. Doch bald würde er sterben.
Rena und ProfP erging es ebenfalls nicht besser.

Andrey-Delany
10-07-05, 05:27
wann und wie hast du bitte SamuL den Vampir ausgetrieben, erklär mal bitte

Andrey-Delany
10-07-05, 07:03
Nein, so muss es nicht sein. Das siehst du doch daran, dass SamuL wieder zum Vampir wird. Cardon hat das Tier in sich zwar besiegt, dennoch bleiben die anderen vom Vampirismus befallen.

azbycx_627
10-07-05, 10:26
Verzweifelt starrte Keksus auf seinen Freund. "žWas habe ich getan?" fragte er sich immer und immer wieder. Er musste mit ansehen, wie das Leben aus Cardon wich und seine Suche nach einer übrig gebliebenen Heilkapsel war erfolglos.
"žWarum zögerst du noch?" Schatten wischte Renas Blut von ihrem Schwert, sie konnte sich nicht erklären, weshalb Keksus nun so unschlüssig vor den Besiegten stand. "žLos, verpass ihm meinetwegen noch den Gnadenstoss, wir hatten unsere Rache. Zeit zu gehen." In der Annahme damit alles geklärt zu haben lief sie voraus, doch dann bemerkte sie, dass Keksus ihr nicht folgte.
"žSchatten... hast du noch eine Kapsel?" Keksus musste Cardon retten, er konnte an nichts anderes denken.
"žNEIN!" Schatten war außer sich. "žWarum? Du willst sie doch nicht etwa retten?! Ohne MICH!" Als sie die Antwort in seinen Augen ablesen konnte lief sie wutentbrannt davon. "šNein!' fuhr es Keksus sofort durch den Kopf und eilte ihr hinterher. Er konnte Cardon nicht sterben lassen, aber Schatten bedeutete ihm einfach zu viel. Bevor er sie einholen konnte stolperte er plötzlich und fiel auf die Knie. Er hatte Tristans leblosen Köper einfach übersehen. Mit einem Mal kam ihm eine Idee, eilig stöberte er in den Taschen des Kriegers, Schatten hatte er erstmal vergessen. Mit der roten Kapsel in der Hand lief er zurück zu den Verwundeten. Er ließ sich gleich vor Cardon fallen und streckte die Hand aus, kurz bevor die Kapsel seine Lippen berührten hielt er plötzlich inne. "šUnd die anderen?' Unsicher erhob er sich. Profp blutete stark, doch auch er atmete noch. Rena lag auf dem Rücken daneben, die Augen geschlossen, den Mund leicht geöffnet, seit einiger Zeit schon konnte man daraus keinen Atemzug mehr höen. Ein Stück davon entfernt lag schließlich Cardon, er war noch mitten in dem Todeskampf, den die beiden anderen möglicherweise schon verloren hatten. "žVerdammt!" Natürlich bedeutete ihm Cardon von den dreien am Meisten, aber er wollte auch nicht Schuld sein, wenn die beiden anderen starben. Außerdem, wie würde Cardon reagieren, wenn er Renas Tod erfahren würde? Könnte er Keksus dann überhaupt dankbar sein? Selbst bei Profp hatte er Zweifel, er hatte noch eine Rolle zu spielen... Aber Cardon rettete mir das Leben! "šWenn ich je einen richtigen Freund hatte, dann war er es...' "žVerdammt!" fluchte Keksus noch einmal, bald würde es für alle zu spät sein. Er holte noch einmal tief Luft und schloss die Augen um nicht noch einmal zu zögern. Dann schritt er auf die Person zu, deren Leben er retten würde...

Schatten lief schnell in eine Richtung davon, ihre Wut würde noch lange nicht verfliegen. Mit einem Mal jedoch blieb sie stehen. "žDann werde ich eben alleine gehen." Sagte sie kühl. Ihre Wut verwandelte sich allmählich in bloße Gefühllosigkeit und Kälte. Schließlich bemerkte sie eine am Boden liegende Gestalt und ein teuflisches Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. "žDu willst deine Freunde retten? Ihn kannst du nun nicht mehr retten..." SamuL war noch immer bewusstlos und bemerkte die Frau nicht, die entschlossen mit gezogenem Schwert auf ihn zuschritt...

Andrey-Delany
10-07-05, 12:11
pah, denk dir wenigstens was sinnvolles aus, warum
er kein Vampir mehr ist. Ich wollte auch nich der böse Obermufti sein, aber ihr habt mich dazu gemacht. Änder ich da was dran? Nein.
Also sei ma kreativ, man

Andrey-Delany
10-07-05, 13:16
ja, dass SamuL kein Vampir mehr sein sollte, ist keineswegs nachvollziehbar.

Andrey-Delany
10-07-05, 14:57
hast du was gegen mich, nur weil ich die Geschichte mal bissi spannend mache anstatt immer Friede, Freude, Metzelkuchen?
Zeig mir die Stelle, an der SamuL von seinem Vampirdasein erlöst wird und ich bin zufrieden.

Ich hab nichts gegen positive Wendungen, nur sollten sie ein wenig Sinn ergeben. Ich seh bei der Sache mit SamuL keinen Sinn, sry. Und du solltest mich doch etwas ernster nehmen, wenn du mal tolerant sein willst.

Die Sache mit SamuL ist für meinen Geschmack viel zu brachial, als hättet ihr einfach keine Lust drauf und würdet euch nichma was interessantes einfallen lassen, um die Situation zu ändern!

Andrey-Delany
11-07-05, 08:36
Ich will mich nicht streiten, ich diskutiere lieber. Mir erschien es eben als irgendwie naja, etwas einfallslos. Er ist nunmal vom Vampirismus befallen und hat nichtmehr vollkommene Kontrolle über seinen Köper, sein Wille existiert noch, aber du setzt so fort, als hätte SamuL nur so getan, als wäre er ein Vampir oder als wäre er ein Vampir auf Zeit...

Natürlich sollte eine Geschichte ein sinnvolles Ende haben, aber trotzdem will man doch auch Spannung aufbauen und die Story nicht immer geradelinig durchziehen. Unvorhersehbare Wendungen machen eine Geschichte doch erst interessant. Ein Buch, bei dem man alles vorraussagen kann, les ich nicht gern, weil es einfach uninteressant ist, da fehlt eben der " aha " Effekt.
Ich lasse dir deine Meinung, klar, aber du scheinst da was falsch zu verstehen. Ich finde eure Beiträge nicht sinnlos oder uninteressant, ich finde nur diese Sache mit SamuL einfach etwas arg brachial dargestellt. Ich beziehe mich
in meiner Kritik nur auf diesen einen Punkt, der Rest gefällt mir...mehr oder weniger

Andrey-Delany
11-07-05, 09:05
Ok, da du deine Meinung bezüglich von Vampiren abgegeben hast, habe ich auch mal andere Kritikpunkte. Zum Beispiel fand ich die Sache mit
Sandartefakten en masse total bescheuert. Wie soll das denn eurer Meinung nach funktionieren, wenn mehrere Leute gleichzeitig die Zeit manipulieren?
Das fand ich arg übertrieben. Und einmal, als ich hier noch nichts geschrieben hatte, wurde eine gewisse Riesenechse in der Arena eingebracht, die einfach komplett vergessen wurde, als wäre sie garnichtmehr dagewesen.

Der Rest ist Geschmackssache. Ich würde es nicht als vergeigt bezeichnen. Es klingt vielleicht ah bissi übertrieben, aber bei der Sache mit SamuL hätte ich doch etwas mehr Kreativität erwartet.
Und mit Humor kann ich es sehen, wenn du SamuLs Wandlung witzig gestaltest. Hast du aber nicht.
Naja, auch wieder Geschmackssache...

Andrey-Delany
11-07-05, 09:41
Keksus, du hast keine Ahnung von Vampiren.
Sie passen nähmlich genausogut wie die Sandartefakte

Andrey-Delany
11-07-05, 09:53
genausowenig wie man im PoP Universum mit Rosen tötet oder in Arenen offiziell um Sandartefakte kämpft, genausowenig gibt es im PoP Universum eine schwarze Armee oder riesige Echsen die plötzlich verschwinden...

Andrey-Delany
11-07-05, 10:26
Ich hätte auch einfach sagen können, dass der Meister die Kontrolle über Cardon übernimmt, aber ich wollte es eben mit dem Aberglaube der Vampire in Verbindung bringen. Und warum sollen Vampire bitte übertrieben sein? Es heisst ja, viele Köche verderben die Suppe und hier kochen ziehmlich viele. Ich hab nix dagegen, wenn du Aliens reinbringst, solange es einen Sinn ergibt.

Aber bevor du nach dem Sinn des Vampirismus fragst, kann ich dir schon antworten: Der Meister wollte einen Forumscharaktere umpolen, dass er seine Freunde unerwartet von innen vernichtet oder mindestens verwirrung stiftet.
Statt einer simplen Gehirnwäsche hab ich eben den Aspekt des Vampirismus reingebracht, der sie aller Kontrolle, auch der des Meister, entziehen
kann.

Andrey-Delany
11-07-05, 11:03
Denkst du etwa, ich würde die traditionelle Variante der Vampire einbringen? Dann hast du weit gefehlt http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Ich creire meine eigene Form des Vampirismus, so einfach ist das. Im Prinzip stärkt der Vampir nur die animalischen Triebe des Menschen. Sein Handeln wird nun nichtmehr durch seinen Willen kontrolliert. Ausserdem hat er einen durch die Krankheit übertragenen Blutdurst. Doch man kann den Vampir in sich bekämpfen, nur nie komplett besiegen. Den Durst kann man beherrschen, aber es ist sehr schwer. Soll ich meine Form des Vampirismus ins Forum stellen, damit ihr es versteht? Vielleicht wäre das besser

Andrey-Delany
11-07-05, 11:15
Tu ich garnicht, ich wollte Keksus nur die Sache mit dem Vampirismus erklären!

Keksus
11-07-05, 11:34
Gerade als Schatten zuschlagen wollte schnellte ein Schwert vor und fing ihren Schlag auf.

"Ihn kann ich noch gebrauchen! Dich nicht!" sagte Andrey der aus einer Gasse hervorgeschnellt war.
Schatten hob sofort ihr Schwert. Und genau in dem Moment schnellte auch schon Andreys Schwert auf ihr Gesicht zu. Der Schlag kam so überraschend dass Schatten ihr Schwert verlor.
Sie war wehrlos. Ohne Waffe hatte sie keine Chance.
Andrey nutzte diese Chance und schlug sein Schwert in Schattens Taillie.
Schatten schrie auf und fiel zu Boden.
Doch Andrey gab ihr keinen Gnadenstoss.
"Du wirst hier qualvoll verbluten!" sagte dieser auf einmal.
Dann schnappte er sich SamuL verschwand genauso plötzlich wie er gekommen war.
Er brauchte wahrscheinlich wieder neue Soldaten.

Gerade als Keksus Cardon die Kapsel geben wollte höte er Schatten schreien.
Das war seiner Wahl nicht gerade hilfreich.
Er konnte Schatten, seine bisher einzige Liebe, retten oder seinen besten Freund...

Andrey rannte in der Zwischenzeit zu seinem neuem Unterschlupf. In seinen Turm konnte er nicht mehr zurück. Einer seiner Wachmänner konnte ihm mit seinem letzten Atemzug noch mitteilen dass sich merkwürdiger Mönch dort einquartiert hatte.
Glücklicherweise war er da unterwegs gewesen um nach Keksus und Schatten zu suchen.
Nun Schatten hatte er erledigt. Doch Keksus war noch irgendwo in Babylon.
Ausser ihm waren da auch noch Rena, ProfP und Cardon.
Es würde nicht leicht für ihn werden, Babylon wieder einzunehmen.

Schatten1988
15-07-05, 02:36
Schatten lag blutend am Boden. Niemand würde ihr helfen. Von Keksus konnte sie sich keine Hilfe erhoffen. Er blieb bei Cardon, schließlich war er sein bester Freund und er musste ihm einfach helfen. "ž Jetzt ist alles vorbei...", dachte sich Schatten während ihr die Tränen über die Wangen liefen. "ž Ich hab es wieder vermasselt. Ich hatte nicht einmal Zeit um...Ahhh!" Der Schmerz ließ nicht nach, im Gegenteil, er wurde immer stärker. "ž So sterbe ich also..." Sie schloss ihre Augen. Vor ihrem geistigem Auge sah sie immer nur das Bild eines einzigen Mannes: Keksus. "žWas ist nur los mit mir?" fragte sie sich und riss ihre Augen wieder auf.
Schatten sah alles nur noch verschwommen als sie bemerkte, wie sich langsam die Umrisse eines Mannes näherten.


Keksus wusste immer noch nicht wen von seinen alten Freunden er retten sollte.
"ž Was soll ich nur Tun?" schrie er auf. "ž Eine Kapsel, 4 Freunde und Schatten ... sie liegt auch irgendwo und stirbt gerade!"Keksus war total verzweifelt.
"žVielleicht kann ich dir helfen "ž höte er plötzlich hinter sich.
Hinter ihm Stand ein junger Mann, gekleidet wie ein Heiler, nur viel zu jung um einer zu sein. Geheimnisvoll schaute er Keksus mit seinen grünen Augen an. "ž Wer zum Teufel bist du?" fragte Keksus.
"žWer ich bin? Das ist unwichtig. Ich sage nur so viel:Ich gehöe nicht zu den Heilern wie du vielleicht vermutest hasst."
"žAber...?"fragte Keksus.
"žWarum ich das tue? Eigennutz! Wenn ich dir helfe steigere ich meine eigenen Fähigkeiten."
"žDann beeil dich .Bitte! "schrie Keksus.
Kühl sagte der Fremde aber: "žWarte, vielleicht spielen wir darum...?"
"ž Das... das ist nicht dein Ernst oder...?"
"ž Ich bin halt auf meinen Vorteil aus! Warum das so ist hat dich nicht zu interessieren. Also nur ein Rätsel..."



"ž Dir scheint es ja sehr schlecht zu gehen." Schatten geriet in Panik als sie sah, wer vor ihr stand. Der fremde Mönch!
"ž Was...was willst du? Ich bin doch schon halb tot! Kannst du mich denn nicht einfach sterben lassen?" sagt sie mit ihren letzten Kräften.
"ž Nah... nicht doch! Du könntest mir eventuell noch nützlich sein."
"žWarum sollte ich dir helfen? fragte Schatten ärgerlich.
"žIch weiß was passiert ist, warum du hier liegst, und warum dieser kleine Penner nicht hier bei dir ist "Sagte der Mönch mit einer Betonung die Schatten dazu hätte bringen können, ihm dem Kopf abzuschlagen. Doch sie wusste, dass, selbst wenn sie nicht halb tot wäre, gegen diesen seltsamen Mann keine Chance hätte.
"žWage es nicht noch mal Keksus einen Penner zu nennen, du mieses Ar*******!" röchelte Schatten mit letzter Kraft.
"žEr hat nur mit dir gespielt. das weißt du doch oder? Nicht...? Ohhh...das tut mir jetzt Leid wenn ich dich verletzt habe!" Schatten hatte nicht mehr die Kraft etwas zu sagen.
"žEr hat dich angelogen, dir was vorgemacht! Bei der ersten Gelegenheit hätte er dich verraten! Oh! Das hat er ja bereits! Oder... oder siehst du ihn hier an deiner Seite? Ist er hier um dir zu helfen? Ist er das? "schrie der Mönch in Schattens Ohren.
"ž Nein ! Er ist ja lieber bei seinen , wie hat er sieh doch gleich genannt, Freunden!
Sie sind ihm wichtiger als du! Du hast ihm nie etwas bedeutet! ER HATT DICH DIE GANZE ZEIT ANGELOGEN!" Der Mönch erhob sich und drehte sich mit dem Rücken zu Schatten. über seine Schulter schauend sprach er zu Schatten: " Wenn du für mich arbeitest, rette ich dir dein Leben. Allerdings musst du dann etwas für mich erledigen. Ein Auftrag, danach kannst du tun und lassen was du willst."
Schattens Geist war inzwischen total benebelt. Sie wusste nicht mehr was Wahr und was Falsch war. So stimmte sie dem fremden Mönch zu.



"žDas ist nicht dein Erst! Sie sterben gleich!" rief Keksus verzweifelt.
"žDir bleibt keine Wahl." Der fremde Heiler zog die Augenbrauen hoch.
Mit zitternder Stimme beschloss Keksus schließlich: "žNa gut, ein Rätsel aber beeile dich bitte!"
Der Heiler sprach mit gedämpfter Stimme: "ž Ist nicht bekannt, bis man sie misst. Doch verloren, wenn sie geflossen ist."
Entsetzt sah Keksus sich um. "žVerflossen...wovon redet er da?"
Rätsel waren nicht Keksus stärke. Er wurde immer nervöser als er sah, dass auch Cardon nicht mehr viel Zeit hatte.
"žZ...Zeit..." flüsterte jemand. Es war allerdings so leise, dass der vermeintliche Heiler es nicht zu höen schien .Keksus dreht sich in die Richtung aus der die Antwort kam.
Rena! Sie lebte noch. Schnell und ohne zu zögern rief er dem Heiler zu:" Zeit! Die Antwort lautet Zeit!"
über diese Unerwartetherweise richtige Antwort schien der heiler überrascht zu sein. "ž Na gut ich helfe ihnen." Er legt seine Hand auf die Schulter jedes einzelnen und plötzlich schienen alle Wunden und Verletzungen wie nie da gewesen. Keksus freute sich riesig als er sah wie Cardon aufstand und er rannt so schnelle er konnte auf ihn zu.
"ž Gott sei Dank, es geht euch gut. Ich dacht schon es sei aus mit euch!" Erleichtert ließ Keksus seine Schultern sinken.
Langsam regten sich auch die anderen. Tristan sagt Spöttisch "ž wenn man bedenkt dass du und deine Kleine Freundin uns erst so zu gerichtet haben...."
"žKleine Freundin?" Schockiert sah Keksus nach oben .Er hatte Schatten total vergessen. Sie würde wahrscheinlich immer noch daliegen und sterben.
"žWo...wo ist dieser Heiler?" Er war nicht mehr da. Cardon, der inzwischen Rena wieder in den armen hielt, bemerkte:" müsstest du nicht noch eine Heilkapsel haben...? Das war die Idee!" Warum hasst du das gesagt?" fragte Rena Cardon. Dieser lächelte sie nur an. Rena verstand nicht aber sie vertraut Cardon.
So schnell sie konnten rannten sie zu der Stelle, an der sie Schatten schreien höten.
Aber sie war schon nicht mehr da. "žWo ist sie denn?"fragt Profp als plötzlich ein Schwert aus dem Nichts auf Keksus zuflog. Glücklicher weise konnte dieser gerade noch ausweichen. Langsam kam aus der Dunkelheit eine gestallt angelaufen. "žSchatten!" riefen alle laut im Chor. "žKeksus ich werde dich töten!"
Schrie Schatten den 5 entgegen.

Den Auftrag, den Schatten von dem Mönch erhielt lautete:" Töte Keksus und SamuL! Denn diese beiden konnten für kurze Zeit meines Einflusses widerstehen. SamuL hätte mich beinahe getötet! Sie könnten meine Macht gefährden, finde und töte sie, danach bist du frei! " SamuL wurde ja von Andrey verschleppt also würde Keksus ihr erstes Opfers ein.


"žWas? Wovon redest du da?" frage Keksus. Plötzlich bemerkte Rena das Schatten nicht so kämpft wie, als sie schon mal gegen Rena und Cardon kämpfte.
"žIrgendwas stimmt nicht mit ihr ...!" rief Tristan laut den anderen zu, welche das natürlich schon längst mitbekommen hatten. Die Augen von Schatten waren kalt. Sie zeigte keine Gefühlsregungen.
Plötzlich lief Schatten mit gezogenem Schwert auf Keksus zu und traf ihn knapp an der Wange als Rena sie von hinten festhielt. "žWas tust du denn?"rief diese.
"žIch werde ihn töten! "Schrie Schatten und riss sich los. Rena fiel zu Boden aber Cardon lief sofort hin um ihr zu helfen.
Mit einer wahnwitzigen Geschwindigkeit rannte sie auf Keksus zu. doch sie wurde immer langsamer bis sie plötzlich anhielt, ihr Schwert runter nahm und flüsterte" Ich will das doch gar nicht! Was tu ich denn hier?" Als sie hoch schaute sah man, dass ihr Tränen über die Wangen liefen.



Cardon half Rena, welche von Schattens Stoß am Boden lag, auf. Profp und Tristan beobachteten alles aus sicherer Entfernung.

Andrey-Delany
15-07-05, 07:51
Dein Inhalt gefällt mir, nur solltest du darauf achten, nicht in den Zeiten zu springen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Andrey-Delany
16-07-05, 11:01
SamuL schreckte aus einem Alptraum hoch. Er fand sich in einem dunklen Gemäuer wieder, das der Architektur nach zum Palast von Babylon gehöen musste. Er lag ausgestreckt und ausgeruht auf dem seltsamerweisen unangenehm kalten Steinboden. Wielange hatte er geschlafen und wo war er nun? Alles Fragen, auf die er keine Antwort wusste. Er taste an seinen Gürtel, aber
das beruhigende Umfassen seiner Dolchgriffe blieb aus. Ein Gefühl der Unsicherheit beschlich SamuL. Unbewaffnet würde er eine leichte Beute für jeden sein, der ein Schwert trug. Langsam erhob er sich und lockerte seine Muskeln. Er fühlte sich kräftig und ausgeruht, was angesichts seines spärlichen Schlafplatzes und seiner ungemütlichen Umgebung recht seltsam erschien. Er versuchte, den Raum zu überblicken, in dem er sich befand, doch dunkle Schatten verwehrten ihm die Sicht. Nur einzelne Sonnenstrahlen fielen durch die löchrige Steindecke. Und trotzdem erschien ihm seine Umgebung seltsam vertraut, als wäre er schon einmal hier gewesen. Plötzlich glitt ein unnatürliches Huschen durch die Schatten der Finsternis. Jemand war hier. Ein unangenehmes Schleifen ertönte und Funken sprühten. einen Augenblick später sah er in das Gesicht einer allzu bekannten Frau. Teela. Langsam, fast gemächlich schritt sie auf einen Fackelhalter an einer der vielen Steinsäulen des Raumes zu und steckte den brennenden Stecken in die eiserne Halterung. " Wie ich sehe, bist du wach. Das ist gut ," sagte sie kalt. Bei diesen Worten stieg Zorn in SamuL auf. Ein Hass auf diese Frau entbrannte in ihm, er wollte sie um jeden Preis töten. " Nun komm schon, tu dir keinen Zwang an ," sagte Teela mit einer heranwinkenden Geste, als hätte sie seine Gedanken gelesen. Da spürte SamuL wieder den Vampir in sich. Er war stark, drohte seinen Verstand zu überwältigen. Doch er würde ihn nicht die Kontrolle übernehmen lassen.
Stattdessen würde er den Vampir in sich kontrollieren müssen. Entschlossen schaute er Teela in die Augen. Es waren keine Anzeichen von Gefühlen darin zu erkennen, doch gerade diese Tatsache verlieh den Augen eine besondere Schönheit. Kalt und emotionslos erwiederte Teela
aus ihren eisblauen Augen SamuLs Blick. Dann senkte SamuL das Haupt, als könnte er ihrem Blick nichtmehr stand halten, hob aber sofort wieder den Kopf und machte einen Satz nach vorn.
Blitzschnell schoß sein Fuß vor, auf Teelas Hals zielend. Doch der Tritt ging ins Leere. Statt eines Treffers geriet SamuL ins Taumeln. Teela war nichtmehr dort, wo sie sein sollte. " Zu langsam ," flüsterte eine Stimme in sein Ohr.
Sofort donnerte etwas gegen seine Schulter, dass SamuL von der Wucht herumgerissen wurde und mit Mühe einen Sturz verhinderte. Teela lachte. " Du hast keine Chance. Kein Mann kann mich besiegen ," sprach sie triumphierend. Wutentbrannt griff
SamuL wieder an. Seine Fäuste prasselten mit übermenschlicher Schnelligkeit auf Teela herab.
Doch sie hielt es nicht für nötig, seinen Hieben auszuweichen. Stattdessen wehrte sie jeden seiner Schläge ihren wirbelnden Armen ab. SamuL
nahm ihre Bewegungen nur verschwommen war, so schnell war Teela. Plötzlich knallte etwas mit unglaublicher Kraft gegen SamuLs Brust und er wurde von den Füßen gerissen. Hart krachte er gegen eine der steinernen Säulen, die von dem Aufschlag leicht zu bröckeln begann. Er konnte Teela so nicht besiegen, doch der Vampir in ihm
musste gefangen bleiben. Würde er ihn ein drittesmal freilassen, wäre die Kontrolle über seinen Verstand entgültig verloren. Zornig raste er auf Teela zu und attackierte sie erneut. Jedenfalls wollte er das. Plötzlich war sie nichtmehr dort, wo sie vorher gestanden hatte.
" Wenn du nicht sterben willst, dann schließ dich uns an. Du kannst nicht gewinnen und das weisst du auch. Aber wäre es nicht weise, sich auf die Seite der Stärkeren zu schlagen, auf die Seite der Sieger? ," hallte Teelas Stimme in dem
Raum. " Niemals!, " schrie SamuL aus Leibeskräften. " Dann ist dein Tod besiegelt ,"
ertönte plötzlich eine andere Stimme. Andreys
hochgewachsene Gestalt löste sich aus dem Schatten, sein seltsames Schwert mit quälender Langsamkeit aus der Scheide ziehend schritt er auf SamuL zu...

Andrey-Delany
17-07-05, 09:14
danke, Fehler ist behoben http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

btw. Fortsetzung http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Plöttzlich vernahm SamuL ein gewaltiges Donnern. Direkt über ihm pochte es so heftig gegen die Steindecke, dass es heftig zu bröckeln begann. Andrey hielt in seiner Bewegung inne, als das dröhende Geräusch immer weiter anstieg. SamuLs Blick wandte sich zur Decke und beobachte die unglaubliche Kraft, die dort am Werk war. Hastig
eilte er von dem Donnern weg, falls die Decke wirklich nachgeben sollte. Und das keinen Moment zu früh. Im nächsten Augenblick krachte es noch einmal brutal gegen den harten Stein und die massive Decke zerbarst in tausend Einzelteile. Auf einmal erfüllte grelles Sonnenlicht den Raum. SamuL konnte erkennen, wie ein Schatten einen Satz zu ihnen hinab machte, doch die plötzliche Helle blendete seine Augen erst einmal für eine Weile. " Du hier ,?" ertönte Andreys Stimme unglaubig. In seinem Unterton war eine Unsicherheit zu höen, wie SamuL es bisher nie bei dem Meister erlebt hatte. " Ich mache deinem dunklen Treiben ein Ende, Meister Andrey Delany ," erwiederte eine ruhige Stimme. Langsam gewöhnten sich SamuLs Augen an den grellen Sonnenschein und sofort musterte er den Eindringling neugierig. Er war von mittelgroßem Wuchs und ein kunstvollgeschnittener Lederharnisch schützte seine Brust. Er trug eine lange, rote Schärpe und zwei edle Krummschwerter
waren fest von seinen Händen umschlossen. Sein Haar fiel dunkel bis fast auf die Schultern hinab, jedoch trug er keinen Bart, wie es bei den Persern üblich war. Dann fiel SamuLs Blick plötzlich auf die kunstvolle Gürtelschnalle des
Mannes. Es zeigte das Symbol des Sandes der Zeit! Der Prinz war gekommen, um Andreys Machenschaften ein ENde zu machen. Doch würde es selbst dieser lebenden Legende gelingen, Andrey zu besiegen. Wie konnte er daran nur zweifeln! Er war der Prinz von Persien und der König der Klingen, niemand vermochte ihn zu besiegen!
Wie Raubtiere begannen sich der Prinz und Andrey zu umkreisen, SamuL war einfach gebannt von dem Anblick der sich ihm bot. Wie zwei rivalisierende Löwen zogen sie ihre Kreise. Da glitt SamuLs Blick zu der aufgebrochenen Decke.
Durch die Trümmer würde er das Dach erklimmen können. Er verschwendete keinen weiteren Gedanken und rannte los, so schnell er konnte. Gerade als er den Trümmerfels besteigen wollte, riss ihn etwas mit unbarmherziger Kraft nach hinten und im nächsten Moment drückte ein Dolch gegen seine Kehle. " Andrey, wenn du noch einen Funken Ehre besitzt, lässt du ihn gehen! Er hat nichts damit zu tun, ich bin dein einziger Feind!, " rief der Prinz ungeduldig. " Er ist mein Sklave und er gehöt mir ," erwiederte Andrey zornig über die Forderung des Prinzen.
" Nagut, dann lass uns um ihn kämpfen ," schlug der Prinz vor. " So sei es ," willigte Andrey ein und stieß ohne eine Warnung vor. SamuL konnte nicht erkennen, ob er traf, denn die beiden Krieger bewegten sich so schnell, dass sein Auge ihren Bewegungen nicht folgen konnte. Sie verschwammen zu konturlosen Schatten, so geschwind bewegten sie sich. Es erschien SamuL wie ein eleganter Tanz des Todes, wie die beiden dort miteinander rangen. Hilflos sah er mit Teelas Dolch an der Kehle seinem Schicksal entgegen...

Keksus
07-08-05, 09:13
Lass dich nicht von deinen Gefühlen beherrschen! TÖTE IHN!hallte es in Schatten`s Kopf.

Und obwohl sie es nicht wollte, tat sie genau das. Sie stürzte sich auf Keksus. Dieser konnte gerade so noch ausweichen.
Er wollte sie nicht angreifen. Er wusste das dies wahrscheinlich sein Tod sein würde. Aber er wollte sie einfach nicht angreifen.
"Hö auf damit Schatten!" rief er.
"Nein." entfuhr es ihr Gefühllos
"Ich konnte mich auch von der dunklen Macht losreissen! Also kannst du das auch!" Keksus hoffte so was erreichen zu können.
"Warum sollte ich? Dadurch bekomme ich Macht!"
"Vieleicht ist das so! Aber du verlierst viel mehr!"
"Es mag sein dass ich viel verliere. Doch durch die Macht die ich bekomme ist das ein Preis den ich gerne eingehe"
"Das bist nicht du! Die Schatten die ich kenne würde niemals so reden!"
Schatten antwortete nicht und kurz erkannte man in ihren Augen wieder Gefühle.
Doch dieser Augenblick war nur kurz. Und Keksus wurde dadurch abgelenkt.
Schatten nutzte das und griff gleich wieder an und traf Keksus am Arm.
"Schatten! Hö auf damit! Ich werde dich nicht angreifen! Ich könnte mir nicht verzeihen dich zu töten! Weil ich dich Liebe! Könntest du es ertragen mich zu töten?!"
Schatten höte auf anzugreifen und lies ihr Schwert fallen.

Tristan_129
07-08-05, 09:33
Boah,
was für eine Liebehttp://forums.ubi.com/images/smilies/heart.gif
Das hätte ich nicht von dir erwartet,Schatten!

Schatten1988
22-08-05, 07:16
@Tristan Was hab ich denn bitte gemacht?
Keksus hat das geschrieben nicht ich. Den musste vollsülzen...

Ach ja Andrey, meine " Zeirsprünge" waren lediglich Rechtschreibfehler... http://forums.ubi.com/images/smilies/88.gif
Zufälle gibts.

so Leute ich geb euch einen Tipp
es fängt mit "F" an...

Schatten1988
23-08-05, 07:43
SamuL. War immer noch von Teela gefangen. Andrey und der Prinz kämpften noch immer. Und noch immer waren sie so schnell, dass SamuL nichts erkennen konnte. Allerdings schien Teela den beiden folgen zu können. Plötzlich Erschrak sie aber. SamuL wusste erst nicht warum, bis er sah wie ein Schwert durch die Luft flog. Es war das Schwert von Andrey, der Prinz konnte es ihm aus der Hand schlagen. Andrey lag am Boden und der Prinz holte zum finalen Schlag aus. Teela konnte dies allerdings nicht zulassen. Sie stieß SamuL von sich um Andrey zu retten. Sie ergriff eine brennende Fackel um den Prinzen zu verbrennen. Als sie dies aber tat, geschah plötzlich aber etwas seltsames...der Prinz fing an sich zu verwandeln (hahaha).SamuL nutzte die Gunst der Stunde und rannte zum Trümmerhaufen. Er rannte so schnell wie er es nie für möglich gehalten hatte. War es Angst, Furcht? ... Oder einfach nur sein Instinkt der ihm sagte: "žLAUF!" Auf jeden Fall erreichte er das Dach über die Trümmer, er war nun frei aber was sollte er nun tun? Sollte er Cardon suchen? Oder lieber aus der Stadt flüchten? Hätte es überhaupt noch einen Sinn Cardon zu suchen? "žVielleicht wäre es besser seine Eigene Haut zu retten." dachte sich SamuL. "žNein, ich darf so nicht denken!" Und schon lief SamuL los, zur Suche nach seinen Freunden, falls sie es noch waren....

"žDu...? Du...was...?" Schatten konnte es nicht glauben. Langsam ging sie einige Schritte zurück. "Ahh..."Sie spürte wieder diesen tiefen Schmerz. Plötzlich rannte sie weg, einfach nur weg. Als wollte sie flüchten, vor den anderen, vor Keksus, vor ihren Gefühlen...

Keksus
25-08-05, 17:36
Schatten wusste das Keksus sie mochte.
Sie bemerkte es daran wie er sie ansah, mit ihr redete und dass er in seiner Wut nur noch von ihr gebremst werden konnte. Aber sie wusste nicht dass er in sie verliebt war.
Sie sollte ihn umbringen, aber sie konnte es nicht.
Schatten war sich nicht sicher ob sie für ihn dasselbe empfand. Es ist einfach zuviel passiert.

Bring ihn um!

Die Stimme hallte immer noch in ihrem Kopf.
Aber sie höte nicht mehr darauf.
Sie wollte momentan nur noch weg, einen klaren Kopf bekommen...

Cardon erstach einen weiteren Gegner.
"Wenn du das nächste mal jemandem deine Liebe gestehen willst mach es gefälligst leise Keksus! Durch dich wurden wir von der Armee entdeckt!"
Cardon hatte recht. Keksus schaute in jede Gasse um einen Fluchtweg entdecken zu könen.n Doch was er sah erfreute ihn nicht. Aus jeder Gasse strömten haufenweise Gegner. Hier würden sie nicht soleicht rauskommen.

Der Prinz wra kurz abgelenkt und Andrey nutzte diese Chance um zu fliehen. Er hatte schon ein gutes Stück zum Dach geschafft als der Prinz plötzlich wieder aufrecht stand. Allerdings sah er sehr verändert aus.
"Nicht so schnell!" sagte dieser, als er blitzschnell mit einer Kette ausholte die sich um einen Balken schlang. Der Prinz sprang und nutzte die Kette um einen anderen Balken zu erreichen. Dann sprang er in Andreys Richtung und nutzte die Kette um ihn von dem Balken zu holen.

Andrey schrie auf. Die Kette hatte sich um sein Bein geschlungen und er stürzte von dem Balken.
Er schlug auf dem Boden auf und verlor das Bewusstsein.
Der Prinz landete elegant neben ihm.

Keksus
26-08-05, 03:15
So fertig.
Ich glaub da war ich wohl schon fast eingeschalfen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif Wenn ich mir jetzt so anguck wie oft ich mich wiederholt hab...

Schatten1988
29-08-05, 12:54
hmm...soll ich weiterschreiben?

Law1988
29-08-05, 13:13
Ja tu uns den Gefallen ! http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif

Schatten1988
30-08-05, 12:01
nene ich lass es lieber sein *auf traubensaft zeig*

Keksus
30-08-05, 12:02
Originally posted by Schatten1988:
nene ich lass es lieber sein *auf traubensaft zeig*

ja das wird wohl besser sein *den part gelesen hab*

Schatten1988
11-09-05, 09:27
Schatten lief in Richtung des Ischtartores im Süden Babylons. Das wollt sie jedenfalls aber irgendwie war sie doch in die falsche Gasse gelaufen und war nun umgeben von Bäumen, Sträuchern und anderen Gewächsen." Sind das etwa...?" erstaunt sah sie sich um"...die hängenden Gärten!" Es war ein wunderschöner Ort. überall grünte und blüht es.
Da Schatten müde war, beschloss sie, sich unter einer der vielen Palmen dort auszuruhen...doch irgendwann schlief sie ein.

"žVerdammt! So werden wir nie fertig!" schrie Cardon. überall waren Gegner und langsam neigten sich die Kräfte der Freunde dem Ende entgegen.
Plötzlich bewegten sich ihre Feinde nicht mehr. Was war geschehen? Eine vermummte Gestalt trat zwischen den Gegnern hervor.
"žNa? Komme ich zu spät?" fragte sie.
"žIch weiß ja nicht wer du bist aber du wirst jetzt sterben!" schrie Tristan und rannte auf die Gestalt zu.
Diese hob nur die Hand und Tristan schien an einer Art Energieschild abzuprallen.
"žIst das der Dank dafür dass ich euch schon 2 Mal das Leben gerettet habe?"
"žIch erkenne dich!" rief Keksus" du bist dieser seltsame Spieler!"
Langsam nahm die Vermummte Gestalt ihre Kapuze vom Kopf. Es war wirklich der Mann mit den grünen Augen, welcher Cardon, Rena, Profp und die anderen schon einmal vor dem Tod gerettet hatte.
"žSpieler? Nennt mich doch lieber...Inubis!"
"ž Wie hast du das gemacht? Mit den Soldaten meine ich." Fragte Rena zögerlich.
"ž Ich bin ein Magier...das war nur eine leicht übung. Aber jetzt werde ich euch allerdings von hier wegbringen, ich weiß nämlich nicht wie lange mein Bannzauber noch wirkt!"
Inubis nahm 2 Würfel aus seiner Tasche und warf sie vor seine Füße.

Plötzlich fanden sie sich in einer Gasse etwas westlich wieder.
"žIch werde euch nun verlassen, aber denkt dran...das Leben ist ein Spiel." Mit diesen Worten verschwand Inubis wieder .Er war nun auf den weg in die Hängenden Gärten der Semiramis.

Schatten erwachte aus ihrem schlaf als sie plötzlich eine fremde Stimme höte...
"žHallöchen meine kleine..." sagte jemand.
"žWer...?" fragte Schatten "ž...Warte, ich kenne dich! Du bist Inubis, einer der mächtigsten Magier in der Gegend...selbst mein alter Meister hat dich gefürchtet!"
"žNana...du brauchst doch nicht so böse zu schauen. Ich will dir nur eine Geschichte erzählen..."
"žEine Geschichte?"
"ž Ja...eine Geschichte über das Leben."

"žBoah, der war ja toll!" rief Profp.
Aber Rena meinte nur: "žWir sollten lieber überlegen, was wir als nächstes tun werden...!"

Keksus
11-09-05, 15:39
"Das gesamte Leben entstand aus dem Sand." begann Inubis seine Geschichte.
"Es war eine perfekte Welt in der es keine Gewalt gab, kein Leiden."
Schatten höte Inubis gespannt zu.
"Doch eines Tages spaltete sich die Erde und ein Teil der Einwohner trennte sich somit von der Masse." fuhr er fort.
"Und über die Jahre hinweg veränderten sie sich. Sie entwickelten Gefühle und lernten zu lieben. Sie waren nicht länger Kreaturen des Sandes sondern waren nun Menschen."
"Was?!" rief Schatten dazwischen
Inubis ignorierte dies und erzählte weiter.
"Doch die Sandmonster entwickelten sich nicht weiter. Und das gefiehl ihrem Anführer nicht, den ihr nur als dunklen Mönch kennt."
"Demnach ist der Mönch über 2000 Jahre alt!" fuhr Schatten dazwischen."
"Ja, allerdings hat er gelernt den Sand für sich zu nutzen und hat so die ewige Jugend erhalten. Nun lass mich mit meiner Geschichte fortfahren."
"Ok"
"Die Sandmonster wollten die Menschen unbedingt ausrotten. Doch sie scheiterten immer wieder. Ihr letzter Angriff war allerdings erfolgreich. Sie verbündeten sich mit der schwarzen Armee und schafften es so Babylon einzunehmen. Allerdings war dieses Bündnis nur von kurzer Dauer. Direkt nach der Einnahme Babylons wendeten sich die Armeen gegeneinander und kämpfen nun um die Vorherrschaft. Dennoch werden sie euch gemeinsam jagen. Denn sie wissen das ihr die einzigen seid die sie aufhalten können. Jeder von euch hat ein Geheimnis was er am liebsten vergessen will. Doch es ist die einzige Chance die Sandmonster und die schwarze Armee zu besiegen. Doch alleine kann das keiner von euch schaffen. Ihr müsst wieder gemeinsam kämpfen. Nur so haben wir eine Chance!"

Andrey-Delany
12-09-05, 10:48
Respekt Keksus. Bisher absolut das Beste, was ich von dir gelesen habe http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

the_prince2004
03-10-05, 16:59
"Doch die beiden sollten erfahren! Das sie nicht die einzigen wahren die gegen die dunklen Armeen kämpften." sagte Inubis mit erstauntem Gesicht.

"Es gab ein Wesen welches sich im verborgenen in einem der beiden Helden hielt!
Dieses Wesen sollte nur in Erscheinung treten falls einer in Gefahr geriet." flüsterte Inubis Schatten mit gruseliger Stimme zu!

Wie dieses Wesen aussieht sollte sich bald zeigen. Denn die Armeen näherten sich unseren beiden Helden aus allen Richtungen!"

Keksus
03-10-05, 17:03
Schatten war ungeduldig und wollte unbedingt noch mehr wissen.
"Den Rest wirst du erfahren wenn es soweit ist."
Nun wusste sie nicht mehr wohin. Keksus und die anderen würde sie soleicht nicht wieder finden.

Keksus träumte. Es war ein Traum der immer wieder kehrte.
Er hatte einen Auftrag. Er sollte die eliminieren die seinem Meister im Weg stehen. Und er führte diesen Auftrag mit unglaublicher Präzision aus. Denn er wusste nur so würde er hoch genug aufsteigen um nah genug an seinen Meister ranzukommen und ihn zu töten. Er wollte schon immer Macht besitzen. Es war ni sein Wunsch gewesen jemandem zu dienen. Und deshalb führte er jeden Auftrag geduldig aus.
In seinem Traum wiederholte sich der Auftrag immer und immer wieder.
Es war Nacht. Und sein Ziel befand sich in dem Haus direkt vor ihm. er schlich langsam zur Tür und knackt diese unglaublich schnell. nach kurzem suchen fand er sein Ziel. Ein Mann mittleren Alters, ein General des Königs.
Keksus schlich sich an. Sein Opfer schlief, das machte die Sache einfacher. Er zückte seinen Dolch und erhob ihn über den Kopf des Mannes.
Doch dann erwachte der General. Er konnte noch schreien bevor Keksus seinen Auftrag vollendete.
Das war schlecht. Ein paar sekunden später stand eine Frau im Türrahmen. Er sah sie nur kurz und verschwand dann.
Dann wachte er mit einem Schrei auf.

Schatten schoss es ihm wie immer nach dem Traum durch den Kopf. Die Frau war Schatten. Und er hatte ihren Bruder getötet. Als sie sich wiedertrafen hatte er sie erkannt. Doch glücklicherweise war es andersrum nicht genauso.
Schon seit seiner Jugend hatte er Aufträge für den dunklen Herrscher angenommen. Cardon und die anderen wussten nix davon. Denn er hatte ein Doppelleben geführt. Seine Freunde hielten ihn für einen guten Mann, denn er kämpfte mit ihnen gegen den dunklen Herrscher. Doch er hatte stets Aufträge für den dunklen Herrscher angenommen. Doch eines Tages fand dieser das herraus. Er fand es herraus kurz bevor Keksus nah genug an ihm dran war und ihn hätte töten können. Das war nun etwa ein Jahr her. Und sein Ziel war stets das gleiche geblieben. Er wollte Macht!

Andrey-Delany
04-10-05, 07:48
Keksus, achte mal auf ne einheitliche Zeit beim schreiben. Ansonsten ganz gut

Schatten1988
05-10-05, 10:25
"žEine Frage hätte ich noch bevor ich gehe." Sagte Inubis, der gerade verschwinden wollte.
"žWarum hast du dich dem dunklen Meister verschrieben?" Schatten sah Inubis stumm an bis sie antwortete: "ž Vor etwa einem Jahr hat man mir meinen Bruder genommen. Es war mitten in der Nacht, er hat schon geschlafen, als er heimtückisch im Schlaf erstochen wurde. Wie ich herausfand, war es ein Agent, der von jenem Herrscher geschickt wurde, für den ich arbeitete." Schatten fing an zu weinen, "žIch hatte doch nur noch ihn, unsere Eltern sind schon gestorben als ich noch sehr klein war. Er hat mich aufgezogen, mich beschützt und dann kommt so ein feiger Mistkerl und ersticht ihn!" sagte sie unter Tränen. "žIch hab mich eingeschlichen um diese Agenten zu finden, zu stellen und zu töten! dieser Abschaum der Menschheit wird für den Mord an meinem Bruder sterben! Mein Schwert in seiner Brust wird das letzte sein was er lebend erlebt!" Inubis sah Schatten in ihr verweintes Gesicht, "žRache also, bist du sicher das du das willst? "žJa! Meine Seele ist so oder so verdorben, was macht es da noch aus." "ž...nun gut aber sage mir: wie willst du ihm denn ein Schwert in seine Brust jagen, ohne ein solches?"
Schatten faste an ihren Gürtel. Das Schwert war fort! "žNatürlich! Ich hab es verloren als...als" sie wollte ihren Gedanken nicht fortführen.
Inubis sah sie an "ž...Nagut, ich will ja nicht dass du mir wegstirbst. Nimm diese Katare" mit diesen Worten übergab er Schatten 2 Scherenkatare. Inubis zog sich die Kapuze seines Mantels über das Gesicht. "žDas könnte interessant werden, wirklich interessant..."murmelte er. Schatten fiel in diesen Moment ein merkwürdiger Blutfleck auf seinem Mantel auf. Doch bevor sie etwas sagen konnte, warf Inubis seine beiden Würfel vor seine Füße und verschwand.

"žHerzerweichend" höte sie plötzlich hinter ihr. Als sie sich umdrehte, stand ein Soldat der schwarzen Armee hinter ihr. "žMhh...ob ich eine Belohnung bekomme wenn ich dich töte?" fragte der Soldat spöttisch. "žKannst es ja mal versuchen..." grinste Schatten. Sie wollte unbedingt ihre neuen Waffen ausprobieren. Und eh man sich versah, lag der Soldat blutüberströmt und tot am Boden.

"žWas ist los?" rief Cardon der nach Keksus' Schrei angelaufen kam. "žNichts! Nichts...es ist nichts...ich habe nur schlecht geträumt." sagte dieser.
Cardon sah Keksus an, "ž Es ist vielleicht besser wenn du uns erstmal nicht begleitest. So fertig wie du bist können wir dich nicht gebrauchen." Sagte Cardon grinsend. Keksus war ein wenig beleidigt, aber er verstand was Cardon ihm sagen wollte.

Sorry Leute, aber ich wollte unbedingt die Katare haben. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Keksus
05-10-05, 10:37
Keksus dachte nach. Er sollte mittlerweile mächtig genug geworden sein um Cardon zu besiegen. Dieser war ein guter Kämpfer. Aber das Problem war dass sich alle anderen dann auch gegn ihn stellen würden. Aber Cardon war der letzte. Der letzte der dabei war, und der einzige der ihm noch mehr Macht geben konnte. Nun fast. Es gab noch einen, den dunklen Herrscher. Doch dieser war noch zu stark.

Cardon, Rena, ProfP und Tristan gingen ihren Weg ohne Keksus weiter. Sie wussten nur dass sie den dunklen Mönch aufhalten mussten. Allerdings haben sie keine Ahnung wo sich dieser aufhalten könnte...

Irgendetwas war merkwürdig an Inubis. Schatten wusste nur noch nicht was. Allerdings wusste sie dass sie ihn nicht zum letzten mal gesehen hatte. Doch darauf konnte sie sich momentan nicht konzentrieren. Sie wusste dass der Möder ihres Bruders ganz in der Nähe sein musste.
Allerdings wusste sie nicht ob sie es schaffen würde ihn alleine zu besiegen. Und sie wusste auch schon wen sie, wenn nötig, um Hilfe bitten würde. Er würde nicht ablehnen.

SamuL rannte nur noch durch die Gassen in der Hoffnung Cardon und die anderen zu finden. Alleine würde er diesen Kampf nicht gewinnen können. Es waren einfach zu viele.

Andrey-Delany
06-10-05, 09:54
Keksus, ned in den Zeiten springen, bleib ma einheitlich und schreib ned soviel "wussten", macht es ned so schön zu lesen wegen diesem stylistischem manko.

schatten, schön geschrieben. echt gut http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Schatten1988
08-10-05, 04:00
Soll ich? Soll ich? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif Ja! ich soll!

Schatten1988
08-10-05, 04:01
"žIch hätte da ja mal eine Frage..."fing Profp an. "žWie wollen wir eigentlich diesen Mönch besiegen. Beim letzten Mal haben wir doch schon keine Chance gegen ihn gehabt." "žIch weiß nicht wie, aber wir müssen es einfach versuchen." Sprach Rena, "žwir haben keine Wahl. Er hat noch immer den Stein, den wir brauchen um Andrey zu schwächen."

"žIch werde einfach Keksus fragen ob er mir hilft! Er wird mir garantiert helfen... hoffe ich jedenfalls." dachte sich Schatten und rannte los. Doch plötzlich hielt sie wieder an: "Was, wenn er eine Antwort von mir will?" schoss ihr durch die Gedanken. "Was werde ich ihm sagen?" Ihre Gesichtszüge wurden kalt "žAch was! Ich brauche ihn nicht! Ich brauche niemanden! Ich bin stark! " Schatten sah zur Seite, zu dem kleinem Brunnen der dort stand und erschrak. Sie sah im Wasser nicht nur ihr Spiegelbild, sondern auch das von Keksus neben ihr. "žKeksus?" freudig sah sie hoch und schaute sich um. Aber da war keiner. "Was? Was war das?" fragte sie sich. Schatten wurde zornig. "žWas soll das? Ich habe doch gesagt dass ich ihn nicht brauche!" Sie sah in den Brunnen zu ihrem Spiegelbild. "žMan bin ich blöd!" sagte sie zu sich selbst und verwischte ihr Spiegelbild. "žDieser Mann nervt mich einfach nur! Männer spinnen doch. Ich will sie einfach nur vergessen." Aber in diesen Moment fühlte sie sich auf einmal einsam. Schatten dachte an die gemeinsame Zeit mit Keksus. "žNein, ich muss diese Gedanken verdrängen! Die Zeiten sind vorbei! Es tut nur weh!" redete Schatten sich immer wieder ein "žAber was wenn er schon längst weg ist? Und wenn ich meine Meinung plötzlich ändere? Dann bin ich allein und er ist nicht mehr da." Sie ging einige Schritte zurück, und stieß mit dem Rücken vor eine Statue, wie sie in den hängenden Gärten oft vorkommen. Sie lehnte sich dagegen und ließ sich langsam daran herunter. Sie lehnte nun sitzend mit dem Rücken zur Statue. "Ach was! Ich will ihn nur schnell vergessen sonst muss ich Nächte lang nur noch heulen." Sie stand schnell auf. "žJa! So muss es sein! Ich will ihn nicht. So was habe ich hinter mir. Was soll dieses Gejammer eigentlich? Mensch, Mädchen werd Erwachsen! Geh doch einfach wenn es so leicht ist! Kein Liebeskram!" Doch dann dachte sie nach: "žWas mache ich mir hier eigentlich vor?" Schatten kniff die Augen zusammen"... Nein, ich will keinen Mann! Ich werde es nur bitter bereuen!" Schatten lief ein paar Schritte durch die vielen Büsche. Dann stand sie auf einmal vor einer Wand mit prächtigen Malereien. Zu sehen war die Babylonische Göttin Ischtar. "žWas willst du mir erzählen?" fing Schatten an "žLiebe und Kampf zusammen? Das wird niemals gehen!" Doch dann musste sie daran denken, wie sie mit Keksus gemeinsam kämpfte. Schatten strich mit ihrer Hand über die Wand. "žNaja...anscheinend doch. Na fein, wegen mir! Außer ihm keinen anderen Mann." Eilig lief Schatten davon. Doch bevor sie aus den Gärten raus war, drehte sie sich noch einmal um und rief der Abbildung der Göttin entgegen: "žIch danke dir!" und verbeugte sich bevor sie sich auf die Suche nach Keksus aufmachte.

Der Prinz wollte gerade zum Gnadenstoß ausholen, als Inubis plötzlich hinter ihm auftauchte und seinen Arm zurückhielt. "žNein, nein das wirst du nicht tun. Er ist noch eine wichtige Schachfigur in diesem Spiel!" und zeigte auf Andrey. "žGeh jetzt, spare deine Kraft für den wirklichen Feind." Der Prinz schien aufgebracht, machte sich dann aber doch auf den Weg.
Andrey war gerettet.

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Nur so: Ischtar war die Babylonische Göttin des Kampfes und der Liebe. Ihr zu Ehren wurde das Tor einer gewaltigen Festungsanlage benannt. Dieses Doppeltor war etwa 40 Meter hoch und die Rekonstruktion steht im Vorderasiatischen Museum in Berlin. Es gehöte zur Prozessionsstraße und war mit Ziegelreliefs geschmückt....wen es interressiert. Mh...wahrscheinlich niemanden, naja, was soll's.

Andrey-Delany
08-10-05, 06:42
hmmm, jetzt wirds aber schnulzig ^^

aber das mit Ischtar is scho interessant http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Schatten1988
08-10-05, 06:47
Hey was willst du? Ich bin auch nur ein Mädchen, das ligt in meinen Genen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_razz.gif

Andrey-Delany
08-10-05, 07:31
das is nur ne ausrede und ich kann aus eigener erfahrung sagen, dass nicht alle mädels so sind http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_razz.gif



Plötzlich kam Cardon eine Idee. " Verdammt, wieso bin ich nicht früher darauf gekommen,?" dachte er laut. Rena und Profp drehten sich zu ihm um und schauten ihn erwartungsvoll an. " Der Mönch hat den Stein, der Andrey schwächt. Doch vielleicht weiss er nicht einmal, wozu dieser Stein gut ist. Ausserdem wird Andrey diesen Stein wiederhaben wollen und wir drei können niemals gegen dieses mächtige Wesen bestehen. Wir müssen uns mit Andrey verbünden." " Hast du vergessen, dass er uns schon einigemale verraten hat? Wie willst du ihm jetzt noch trauen können,?" zweifelte Rena an Cardons Plan. " Er hat keine andere Wahl. Auch er alleine kann dem Mönch nicht den Stein entwenden. Wir sind in diesem Kampf aufeinander angewiesen, " erwiederte Cardon. " Aber was tun wir, wenn wir den Mönch besiegt haben? Wir können Andrey den Stein nicht überlassen, er würde uns in dem Moment vernichten wo er wieder in Vollbesitz seiner Macht ist. Und ohne den Stein können wir ihn nicht besiegen, " meinte Profp. Hinter Cardons Stirn arbeitete es. " Andrey weiss doch garnicht, dass der Mönch den Stein hat...glaube ich zumindest. Wir bieten ihm an, dass wir ihm seinen Stein zurückgeben, wenn er uns hilft, den Mönch zu besiegen. Und wenn der Mönch tot ist entwenden wir ihm den Stein und machen uns aus dem Staub. Andrey und den Mönch können wir nicht
am gleichen Tag besiegen, unsere Kräfte sind nicht messbar mit den ihren. Wir werden uns dann ein Versteck suchen, wo wir uns ausruhen und mit frischen Kräften können wir auch Andrey besiegen. Dann ist Babylon von allem übel befreit," sprach Cardon überzeugt. " Also stellt sich nurnoch die Frage, wie wir mit Andrey reden können, ohne vorher getötet zu werden, " gab Rena mit einem schelmischen Lächeln von sich...

PrinCe140987
08-10-05, 07:49
Muss man den immer wie die "anderen" sein?

Keksus
08-10-05, 08:12
so geplaudert und nun bitte ich euch darum eure nicht story posts zu löschen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Schatten1988
09-10-05, 03:15
Außerdem @Andrey, die Chance das ihr sowas nochmal von mir zu sehen beommtligt etwa bei 0 http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_razz.gif
Sowas kommt bei mir nur alle 5 jahre vor. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Andrey-Delany
09-10-05, 08:18
ich zähl schon die Tage http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Keksus
13-10-05, 15:17
Schatten verfluchte ihre Gedanken. Sie machte sich über etwas Gedanken was vollkommen irrelevant war. Sie wusste ja nichtmal wie der Möder ihres Bruders aussieht.
Wie sollte sie ihn also finden? Der einzige der ihn gesehen hatte war ihr Bruder. Und dieser war tot.
Schatten musste sich bei dem Gedanken die Tränen verkneifen.
Auf einmal schoss es ihr durch den Kopf:
Inubis!
Der Möder hatte ihren Bruder mit einen Dolchstoss durch den Kopf getötet. Der Dolch ging komplett durch den Kopf durch.
Und der Blutfleck bei Inubis war auf seiner Kapuze. Wie bei ihrem Bruder!
Inubis war...ist...ihr Bruder! Aber er konnte unmöglich noch leben! Wie war das möglich?
Egal, zuerst muss ich ihn finden dachte sie sich, nur er wusste wie der Möder ihres Bruders....sein Möder aussah. Er blickte ihm im letzten Augenblick vor seinem Tod in die Augen.
Aber wie sollte sie ihn finden?

Keksus
13-10-05, 15:35
Fertig

Andrey-Delany
13-10-05, 16:36
Inubis hat sein Gewand aber seeeeeeeeehr lange nicht gewaschen

Schatten1988
16-10-05, 02:08
Der Gute ist tot...ich glaub der hat im Moment wirklich andere Probleme. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_razz.gif

Schatten1988
20-10-05, 10:30
"žTeela!" fiel Cardon ein. "žWenn wir Teela dazu bringen könnten mit uns zusammen zuarbeiten, würde uns Andrey bestimmt nicht angreifen. "žJa, das stimmt. Aber dazu müssten wir Teela erstmal allein antreffen. Und ich glaube nicht, dass sie Andrey auch nur einen Moment aus den Augen lässt." Sagte Rena. "žWir entführen sie!" rief Tristan. "žAbgesehen davon, dass sie dadurch wohl kaum vertrauen zu uns bekäme", zweifelte Rena "žwie willst du jemanden wie Teela bitte entführen? Ich meine: Teela ist sehr erfahren und ich glaube kaum, das einer von uns in der Lage wäre sie einfach so aus dem Hinterhalt zu entführen. Nein, das ist keine gute Idee."

Keksus befand sich in einer Seitengasse. "žIch muss Cardon irgendwie alleine zu fassen kriegen." dachte er sich "žAber wie nur..." Plötzlich kam SamuL um die Ecke gerannt.
"žHey Keksus! Was ist los? Wo sind die anderen?" Auf einmal hatte Keksus eine Idee.

Der dunkle Herrscher stand in seinem Turm und dachte nach. "žWas bitte sollte das denn? Warum hast du ihnen geholfen?...INUBIS?" Tatsächlich tauchte Inubis plötzlich hinter ihm auf. "žIhr habt mich angelogen...als ich euch meine Seele verkaufte um als Sandgeist weiter zu leben sagtet ihr, sie sei tot! Ist sie aber nicht!" "žAch ja...eure ...Schwester nicht war?"
"žIhr habt mir eine Lüge aufgetischt, nur um an meine Seele zu gelangen, damit ich euch...diene. Aber das hat nun ein Ende. Macht euch auf euer Ende bereit! IHR SEID NICHT LÄNGER MEIN MEISTER!
Inubis griff an. "žHa! Du Narr! Du hättest nicht kommen sollen!" mit diesen Worten schlug der Herrscher Inubis zu Boden. "žHast du wirklich geglaubt, jemand wie du könnte mich besiegen? Erst durch mich hast du deine Magierkräfte erlangt!" Inubis schwieg. "žNa also...mh...Ich könnte dich töten, für immer diesmal...aber du könntest mir noch nützlich sein..." In diesem Moment rappelte sich Inubis auf, holte aus und schlug den Dunklen so heftig gegen die Turmwand, dass diese mit einem lauten Knall zerbrach und eine riesige Staubwolke sich über Turm verteilte.

Schatten sah die gewaltige Staubwolke, die sich über dem Turm verteilte. "žDa muss er sein." Dachte sie sich und lief so schnell sie konnte zu jenem Turm.

"žInubis, Inubis, Inubis..." fing der dunkle Herrscher an: "žDu bist geschickt, du bist schnell, du hast Fähigkeiten von denen andere nur Träumen, Schade dass du sie niemals weiter gegeben hast." "žHa! Das denkst du! Eine Schülerin hatte ich...genau eine." "žUnd ihr vertraust du? Soll ich dir etwas erzählen? Es geht um deinen Möder... und um sie "Er flüsterte Inubis etwas ins Ohr.
In diesem Moment stand Schatten, total außer Atem, in der Tür. "žI...Inubis! Ich weiß dass du mein Bruder bist! Ich...ich... muss etwas wissen!" "žEin Familientreffen! Wie Süß!" begann der Herrscher: "žWie ein Stinktier auf den Weg nach Kairo. Ich töte euch am besten beide. Ich habe keine Lust mehr auf diesen Zirkus." Er wollte gerade auf Schatten zu rennen, als Inubis Schatten packte und mit ihr verschwand.

Die Beiden tauchten in einer Gasse in der nähe des Turmes auf.
Inubis setzte sich als Schatten sagte: "ž Ich weiß das du mein Bruder bist." "žDas sagtest du bereits...aber was wolltest du wissen?"
Schatten zögerte "žWer hat dich getötet?" "žDu willst es nicht wissen." "žDoch das will ich! Ich habe versprochen, dass ich dich Räche"
Inubis lehnte sich zurück "žVersteck dich...er kommt gerade." Schatten drehte sich um. Schockiert sah sie, wer da durch die Gassen gelaufen kam: SamuL.. Und neben ihm ...Keksus.

Keksus
25-10-05, 17:53
"SamuL?!" fragte Schatten schon fast verzweifelt. Sie dachte sich schon dass es nicht so ist, aber sie klammerte sich daran. Sie wollte die Wahrheit nicht aktzeptieren!
"Nein..." sagte Inubis."...nein...es ist nicht SamuL".
"Das kann nicht sein! Das ist nicht möglich!" rief Schatten verzweifelt. Sie liess sich an der Wand nach unten gleiten und blieb auf dem Boden sitzen.
"Das kann nicht sein! Das ist nicht möglich!" sagte sie verzweifelt, mehr zu sich selbst als zu den anderen Anwesenden, sie wusste nicht was sie tun sollte.
"Ich weiss das du das nicht aktzeptieren willst, aber so ist es nunmal..." antwortete Inubis.
"Und jetzt ist die Zeit gekommen wo du eine Entscheidung treffen musst..."

Keksus
26-10-05, 06:13
Fertig

Schatten1988
03-11-05, 10:54
Verdammt, Keksus! Nun sag mir doch endlich, wo Cardon ist." Sagte SamuL wütend.
"žAber wenn ich es nicht weiß...." Sagte Keksus. "žDu lügst mich an. Seit wir in diese Sache hier rein geraten sind, vertraue ich dir immer weniger. Eines Tages wirst du uns verraten!"
"žNa wenn du meinst..." antwortete Keksus gelassen. SamuL wurde immer wütender.
"žAber wenn du solche Gedanken hast, wer sagt mir...das du uns nicht verraten wirst...oder...fehlt dir der Mur um dich gegen alle zu stellen...?" fragte Keksus fies grinsend.
Das war zuviel für SamuL. Er schlug Keksus mitten ins Gesicht "žDu mieser kleiner..."
"žAha...wenn's mit dem Worten hapert...." Unterbrach Keksus ihn. "ž...Einst waren wir Freunde...aber jetzt bist du nur noch Abschaum! Du wirst uns alle noch mal umbringen!"
"žAch...Ist das so?" fragte Keksus. "žAch es hat ja doch keinen Sinn..." knurrte SamuL "ž...Aber glaub nicht, dass ich dir noch einmal helfen werde!" und so rannte er weg, unwissend, ein Teil Keksus' Plan zu sein...

"žNein, nein, nein. So kommen wir nicht weiter!" Rena wurde fast wahnsinnig. "žAll diese Ideen sind total schwachsinnig!" "žSie hat recht" sagte Tristan, "žSo wird uns Andrey niemals helfen" Cardon dachte eine Weile nach. "žUnd wenn wir Andrey dazu bringen, eine Lebensschuld zu machen? Dann muss er uns helfen. Fragt sich nur, wer soll ihn dazu verpflichten?" Die Frage schien sich zu beantworten, als sich alle Blicke auf Tristan richteten...

"žEine Entscheidung? Du verlangst von mir eine Entscheidung wo ich noch nicht einmal weiß wem ich noch trauen kann?" fragte Schatten Inubis "žHast du eine Ahnung wie oft ich in den letzten Tagen schon verraten wurde?" Inubis sah Schatten an "žIch weiß, ich habe versprochen dich zu rächen." Setzte Schatten fort "ž Aber soll ich denn wirklich den Mann den ich...." Sie konnte nicht zu Ende sprechen da sie in diesen Moment von dem vorbei rennenden SamuL angerempelt wurde. "žPass doch auf!" schrie sie ihm noch hinterher. Aber das hätte sie besser nicht tun sollen. Denn in diesen Moment hatte Keksus sie entdeckt...

Keksus
03-11-05, 11:13
"Schatten!" rief Keksus ihr zu. Doch Schatten wusste nicht wie sie reagieren sollte. Sie versuchte wegzurennen, und war den Tränen nah. Doch Keksus hielt sie sanft am Arm fest.
"Du weisst es, oder?" wurde sie von Keksus gefragt. Schatten sagte nix. "Du musst es verstehen! Ich hatte keine andere Wahl mein Ziel zu erreichen!"
Das war zuviel für sie. Und sie schrie ihn an: "DEIN ZIEL?! WAS IST SO WICHTIG WAS DEN TOD MEINES BRUDERS RECHTFERTIG?!"
"Ich musste es tun! Es war meine einzige Möglichkeit näher an meinen ehemaligen Meister ranzukommen, ich musste diesen Auftrag erfolgreich ausführen! Sonst hätte er mir nicht mehr vertraut!"
"Dadurch das du jetzt hier bist sehe ich doch dass du dein Ziel sowieso nicht erreicht hast!" Schatten beruhigte sich langsam, doch man konnte immer noch deutlich den Hass in ihrer Stimme höen.
"Der Tod meines Bruders hat dar gar nix gebracht! NIX! Und selbst wenn! Dein 'Ziel' kann niemals so wichtig gewesen sein! Es hätte den Tod meines Bruders onehin nicht gerechtfertigt!"
"Du musst mir einfach glauben! Es geht hier um viel mehr! Es geht um Macht! Dein Bruder war nur ein kleiner Bauer in einem grossem Spiel!"
Keksus versuchte es Schatten zu erklären, allerdings erfolglos.
"NUN SAG MIR ENDLICH WAS DEIN ZIEL WAR!" brüllte Schatten ihn an.
"Es geht um Macht. Ich wollte....will den Meister vom Thron stossen, und selbst die Macht an mich reissen....und ich würde dafür weitere Morde verüben...."

Andrey-Delany
04-11-05, 06:44
eigentlich sehr unrealistisch, dass sich Keksus Schatten so offenbart...

Keksus
04-11-05, 06:54
Originally posted by Andrey-Delany:
eigentlich sehr unrealistisch, dass sich Keksus Schatten so offenbart...

Warum unrealistisch? Ausserdem musst ich ja Atmosphäre erzeugen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Schatten1988
05-11-05, 03:00
"žDu...du hast ihn getötet nur um an Macht zu kommen? Wie konntest du nur? Weil du zu feige warst, dich deinem Meister direkt stellen?" Keksus wusste nicht was er sagen sollte
"žIch scheine mich total in dir getäuscht zu haben...wir werden uns wohl nun nicht wieder sehen" "žWarte doch...." rief Keksus und versuchte Schatten, welche sich abwendete und gehen wollte, aufzuhalten. In diesem Moment sah Keksus Schattens Katare vorblitzen. "žWas...Was ist das? Woher hast du die?" "žGlaubst du wirklich, ich hätte den Möder meines Bruders einfach so davon kommen lassen?" "žAber... aber du kannst mich doch jetzt nicht angreifen...jetzt, wo ich dich erst wieder gefunden habe" fragte Keksus zögerlich "žHö auf!" rief Schatten "žWeißt du eigentlich, dass ich für dich meine Rachegedanken aufgeben wollte? Ich hatte gehofft du würdest von alleine darauf kommen und mir alles erzählen und dich sogar entschuldigen, auch wenn das nichts daran geändert hätte das du meinen Bruder getötet hast...Ich war wirklich so naiv und habe an dich geglaubt." Schatten zog ihre Waffen "žDu willst mich wirklich angreifen? Ich will aber nicht mit dir kämpfen!" "žTu nicht so scheinheilig! Wahrscheinlich war eh alles was du mir erzählt hast eine Lüge" "žNein, bitte, du musst mir glauben!" versuchte Keksus sie zu überzeugen "žSag mir: wenn du mich angreifen willst, warum hast du dann vorhin versucht vor mir wegzurennen?"

Keksus
05-11-05, 11:04
"Ich hatte nicht vor dich anzugreifen weil ich dachte du hast eine Vernünftige Erklärung für das was du getan hast! Und einst sollst du wissen: Ich werdekeine Reue empfinden wenn ich dich getötet hab! Du hast jetzt nur eine Wahl: Entweder du kämpfst oder du stirbst wie ein Feigling!"
Plötzlich wurde sie von Inubis unterbrochen der auf einmal hinter ihr stand.
"Warum willst du ihn noch töten? Ich bin doch hier, oder?"
Schatten verstummte, sie wusste nicht was sie darauf antworten sollte.
"Du wolltest ihn töten um mich zu rächen. Aber wie du siehst bin ich nicht tot!"
Schatten wiedersprach ihm.
"Du bist weder tot noch lebendig, und das nur wegen ihm! Ich muss das hier zuende bringen!"
"Was würde das bringen? Was hättest du davon ihn jetzt noch zu töten? Ich selbst wurde von ihm getötet, aber siehst du wie ich versuche ihn umzubringen? Nein! Denn ich habe das nicht vor, für jeden von uns ist ein Schicksal vorgeschrieben, und dieses Schicksal können wir nicht ändern! Niemand kann das!"

Keksus
07-11-05, 08:36
Fettig!

Andrey-Delany
07-11-05, 10:58
gibs zu, du hast das alles nur geschrieben, um den alten mann rezitieren zu können ^^

Keksus
07-11-05, 11:41
Originally posted by Andrey-Delany:
gibs zu, du hast das alles nur geschrieben, um den alten mann rezitieren zu können ^^

Das war eher ne spontane reaktion ^^

Schatten1988
11-11-05, 09:38
Plötzlich kamen Soldaten um die Ecke gerannt. "žDort sind sie! Los, schnappt sie euch!" riefen sie.
Keksus zog sofort seine Schwerter und auch Schatten machte sich zum Kampf bereit, "žGlaub aber nicht dass die Sache jetzt erledigt ist, verstanden!?" sagte Schatten noch zu Keksus bevor beide ihr Gegner angriffen. Keksus griff zwei Soldaten auf einmal an. Der erste ging zu Boden und auch der Zweite brach blutend zusammen. Plötzlich kam aber ein dritter Soldat von Hinten und wollte gerade zuschlagen. Er blieb aber plötzlich stehen und fing an Blut zu spucken und fiel zu Boden. Hinter ihm trat Schatten hervor, "žDanke..." sagte Keksus aber Schatten antwortete nicht. Inzwischen mischte auch Inubis im Geschehen mit. Die Gegner prallten an seinem Energieschild ab und Inubis benutzte seine Magierkräfte um einen nach dem anderen zu erledigen.
Schatten und Keksus waren jedoch von einigen Gegnern eingekesselt wurden. Alle Versuche eine Schneise in die Gegnermenge zu schlagen, schlugen fehl. Die beiden wurden immer mehr in Richtung einer Hausmauer gedrängt. "žVerdammt, hier kommen wir nicht raus!" fluchte Keksus. Auf einmal schlug Schatten ein Fenster ein und kletterte hindurch. Keksus rief ihr noch hinterher: "žHey, du kannst mich doch jetzt hier nicht alleine stehen lassen!" und sprang auch durch das Fenster hindurch. "žWenn wir sie einzeln durch die Tür locken können wir sie schlagen!" rief Schatten Keksus entgegen. In diesem Moment wurde auch die Tür eingeschlagen. "žSchnell! Verbarrikadier den Weg!! Sie dürfen nicht durchkommen!" schrie Schatten, aber es war zu spät. Die Gegner waren schon im Haus drin und griffen wieder an. Seltsamerweise verfolgten nun alle Schatten. Diese rannte, wissend nicht mit all diesen Gegnern fertig werden zu können, davon. Keksus wollte ihr helfen als er aber unvorhersehbar doch angegriffen wurde. Um den Schlag auszuweichen sprang er hinter einen der Holzpfeiler, welche das Dach abstützten. Das Schwert seines Gegners bohrte sich fast bis zur Hälfte in den Holzpfeiler hinein und steckte fest. Diesen Augenblick nutzte Keksus aus und trat dem Feind in den Bauch, worauf dieser zu Boden fiel und Keksus ihn erledigen konnte.
"žAHHH!" rief Schatten, die immer noch vor den Massen von Gegnern flüchtete. "žKomm hierher!" schrie Keksus ihr hinterher. Schatten rannte auf Keksus zu. "žFass mit an!" rief er und hob einen herumliegenden Tisch an. "žGut. Und jetzt...wirf ihn um!"
gemeinsam warfen sie den Tisch den entgegen rennenden Gegner entgegen, dass diese alle den Tisch abbekamen. Leider knallte der Tisch samt Feinden vor den schon sehr bröckligen Holzpfeiler. Keksus, nichts ahnend, betrachtete triumphierend die besiegten Gegner als Schatten schon das gefährliche anhöende Knacken, zerberstenden Holzes höte. Der Pfeiler drohte auseinander zu brechen und das Dach damit einstürzen zu lassen. Und das Schlimmste: er würde Keksus erschlagen. Dieser schien dies aber nicht mitzubekommen. Doch da fiel der Holzpfeiler wirklich. "žNein, Keksus pass auf!!" schrie Schatten und stieß Keksus zur Seite...

Keksus
14-11-05, 08:51
Doch das hatte seinen Preis. Schatten wurde von einem herunterstürzenden Balken am Kopf verletzt und fiel blutend und bewusstlos zusammen.
Keksus hatte Glück und bekam kaum etwas ab.
Er stand auf und sah sich sofort nach Schatten um. Und dann sah er sie unter dem Balken liegen.
"NEEEEEEIN!", Keksus konnte es nicht fassen, sie war tot. zumindest glaubte er das. Doch er liess sich nicht lange von seiner Trauer aufhalten. Stattdessen handelte er, leider zu überstürzt. Er zog seine Schwerter, arbeite sich einen Weg ins freie, und machte sich zum Kampf bereit.
"IHR WOLLT MICH?! KOMMT UND HOLT MICH!" er war ausser sich, er wollte sich nur noch rächen, dafür was dank dieser verfluchten Kreaturen mit Schatten passiert war. Und die Gegner liessen nicht lange auf sich warten. Sie kamen in Massen auf ihn zugestürmt. Er wartete nicht auf sie sondern stürzte sich in seiner Wut direkt auf sie. Einer nach dem anderem fiel. Sie konnten ihm nix entgegensetzen. Und gerade als er dachte er wäre fertig bemerkte er noch wie etwas auf ihn zugeflogen kam. Er konnte nicht mehr ausweichen und es bohrte sich durch seine Schulter. Er sackte zusammen und sah sich an was ihn da getroffen hatte. Es war eine Art Dolch der an einer Kette hing. Er konnte es noch nicht mal genauer identifizieren schon wurde es wieder aus seinem Köper gerissen, und er fiel rückwärts zu Boden. Sein Blick war durch den hohen Blutverlust verschwommen geworden, doch bevor er endgültig bewusstlos wurde sah er noch eine schwarze Gestalt über sich. Nein, das war falsch. Sie war nicht komplett schwarz, auf ihr waren sandfarbene Runen.
"Das ist mein Krieg! Nicht deiner!" sagte die Gestalt und ging wieder. Aber nicht ohne ihm vorher noch einen Tritt ins Gesicht zu verpassen. Das war zuviel und Keksus wurde endgültig bewusstlos.

Schatten1988
15-11-05, 09:10
Inzwischen wachte Andrey auf. "žWas?...wo?" Er sah sich um, aber von seinem Gegner, dem Prinzen, war nichts mehr zusehen. "žEin seltsamer Mann hat dich gerettet..." sagte Teela leise.
"žEin Mann? Könnte es sein...?" Teela schaute Andrey fragend an. "ž...Nein, schon gut...ich habe nur laut gedacht..." sagte Andrey ...Aber wenn sich selbst Inubis in dieses Spiel einmischt, ist es außer Kontrolle. Vielleicht wäre es an der Zeit meine Position wieder einzunehmen. Dachte er sich, bevor er und Teela über die Trümmer hinaus kletterten.

Inzwischen waren keine Gegner mehr am Leben und Inubis konnte sich nun auf die Suche nach seiner Schwester und deren Begleiter machen. Da sah er Keksus blutend auf der Straße liegen. "žOh nein...." Inubis heilte Keksus so, wie er es auch mit Rena, Cardon und den anderen getan hatte. Langsam kam Keksus zu sich. "žWas ist passiert?" fragte Inubis ihn immer wieder. Aber Keksus sah nur schweigend in Richtung Haus. "žJetzt komm schon!" sagte Inubis und hob Keksus auf seine Schultern.
Als die Beiden das Haus betraten, fiel Keksus' Blick sofort auf die anscheinend tote Schatten und auch Inubis konnte seinen Blick nicht in eine andere Richtung lenken. "žSie ist tot...sie ist tot..." murmelte Keksus immer wieder vor sich hin. "žWas redest du da?" fragte Inubis "žSie ist überhaupt nicht tot. Schau doch genau hin." Und tatsächlich atmete sie noch, wenn auch nur sehr schwer. Während Inubis seine Schwester heilte, erzählte er Keksus: "žUnsere Familie war schon immer sehr zäh. Es hätte mich arg gewundert, wenn Schatten nicht so wäre." Inubis sah zu Keksus auf. "žWir sind zäh, stolz...aber manchmal auch unglaublich stur...Und meine kleine Schwester, unglaublich sensibel" Langsam schlossen sich die Verletzungen von Schatten und sie wachte auf. Die beiden Männer halfen ihr sich aufrecht hinzusetzen. "žDanke Inubis" war das erste was sie sagte. Aber Inubis war mit seinen Gedanken schon wo anders. Er ist erwacht dachte er sich bevor er sprach:"žIch werde euch nun verlassen. Ich muss mich noch um jemanden kümmern. Aber ich komme wieder" mit diesen Worten verschwand Inubis und nur ein wenig Sand blieb zurück.

Ich hätte nicht gedacht, dass Inubis sich einmischen würde...dachte Andrey bevor er sich erschrak. Inubis stand plötzlich vor ihm... "žEs wird Zeit" sagte er Andrey mitten ins Gesicht.

"žVerrückt, was?" fing Schatten an "žErst will ich dich töten und dann rette ich dir dein Leben"
"žWarum hast du das überhaupt getan?" fragte Keksus sie ernst "žHättest du mich meinem Schicksal überlassen, hättest du deine Rache bekommen und hättest dir nicht einmal die Hände schmutzig machen müssen" Schatten sah ihm in die Augen. "ž Achja...es ist schon seltsam was Menschen machen...wenn sie verliebt sind..."

"žWas meinst du mit, es wird Zeit?" fragte Andrey misstrauisch. "žDu hast mich schon richtig verstanden, Es wird Zeit dass du deinen Platz in der Einheit gegen den dunklen Herrscher einnimmst! Du bist ein Teil von ihnen, und du bist auch ein Teil des Sieges den sie hoffentlich erringen werden." Antwortete ihm Inubis. "žAber was wenn ich den dunklen Herrscher gar nicht besiegen will?" fragte Andrey zynisch. "žDenk doch nach. Ruhm und Ehre wird dein sein....."

Andrey-Delany
15-11-05, 11:02
" Oh, Ruhm und Ehre, sagst du? Was nutzt mir alle der Ruhm , wenn ich in dem Kampf falle. " Andrey machte eine kurze Pause. Als Inubis etwas entgegnen wollte, unterbrach er ihn sofort. " Ich werde den dunklen Herrscher töten, wenn die Zeit gekommen ist.
Aber ich werde keine deiner Schachfiguren sein, Zauberkünstler ," sagte Andrey entschlossen.
" Dann lässt du mir keine Wahl ," sagte Inubis mit bedauernder Stimme und einem leisen spöttischem Unterton. Plötzlich löste sich eine Gestalt aus dem Schatten. Die Umrisse eines Mannes wurden im Fackellicht etwas klarer. Er war mittelgroß, nicht besonders kräftig, aber seine Haut war von rabenschwarzer Natur. Auf ihr schimmerten gelbliche Symbole des Sandes der Zeit. Das Wesen starrte Andrey hasserfüllt an. " Wie ich es euch sagte, mein Prinz. Dieser Mann ist nichtmehr zu bekehren, der Einfluss des Ordens hat ihn unwiderruflich zu einem Geschöpf des Bösen gemacht. Er wird euch euren Thron
rauben, der euch rechtmäßig zusteht, dieser Mann verdient keine Gnade, " sprach Anubis beschwöend an die dunkle Gestalt gewand.

Teela vernahm wildes Geschrei und das Klirren von Stahl. Sofort eilte sie zu der Quelle des Kampfeslärmes und erblickte Cardon und Rena, die eine Bresche in einen Wachtrupp schlugen. Doch sie würde nicht eingreifen, sie wollte die beiden nicht ehrlos meucheln. Teela wollte einen Kampf von Angesicht zu Angesicht, die schöne Kriegerin brannte schon lange darauf ihre verborgene Macht zu enthüllen...

Keksus
15-11-05, 12:08
"Wie meinst du das? Vor ein paar Stunden wolltest du mich noch umbringen und jetzt liebst du mich auf einmal?" fragte Keksus verwirrt. Allerdings freute er sich darüber, denn schließlich war es noch nicht allzulange her wo er sich in Schatten verliebt hatte.
"Eniges ändert sich schnell wenn man dem Tod nahe ist" war die kühle Antwort von Schatten.
Keksus wollte etwas erwiedern, doch auf einmal spürte er einen heftigen Schmerz in seiner Schulter die Inubis geheilt hatte. Schatten bemerkte dies.
"Was ist los? Geht es dir gut?"
Keksus wollte antworten, doch der Schmerz war zu stark. Er wusste nicht was los war,als Inubis die anderen geheilt hatte, hatten diese auch keine Schmerzen mehr gehabt. Doch bei ihm waren die Schmerzen stärker als in dem Augenblick in dem dieser merkwürdige Dolch seine Schulter dorchbohrte.
Unter starken Schmerzen zog er seine Rüstung aus, und das was er bei deiner Schulter feststellte erfüllte ihn mit Entsetzen.
Der Sand von seinem Sandarm breitete sich auf seinen restlichen Köper aus.
"Wie ist das möglich?!" entfuhr es Keksus unter Schmerzen.
Inubis! schoss es ihm durch den Kopf.
"Soviel zum Thema er wolle sich nicht rächen" murmelte er noch leise. Die Schmerzen wurden schwächer. Doch wer weiss wie lange er das noch aushalten würde.

Schatten1988
26-11-05, 07:12
"žSolange ich mich um ihn hier kümmere wirst du nachschauen, ob der andere bereits das Zeitliche gesegnet hat. Und wenn er noch lebt...töte ihn endgültig. Ich habe keine Zeit mehr mich selbst um ihn zukümmern..." befahl die dunkle Gestalt Inubis. "žAber, Herr. Sollte ich euch nicht lieber bei eurem Gegner helfen? Er ist sehr mächtig." Zweifelte dieser. "žGeht!" schrie die Gestalt wütend. "žWie...wie ihr wünscht, Herr...." Und so verschwand Inubis wieder einmal.

"žWarte hier...ich versuche einen Heiler aufzutreiben" rief Schatten während sie aus der Tür hinausrannte "žNicht weggehen!" Keksus betrachtete seine Schulter. In diesen Moment schloss sich plötzlich die Tür wie von selbst und hervor trat: Inubis. "žSo du lebst also noch....Ich hätte nicht gedacht, dass du solange durchhältst" "žDu mieser Verräter. Ich hätte wissen müssen dass man dir nicht trauen kann." Sagte Keksus wütend. "žNun, man kann mir schon trauen..." antwortete Inubis ruhig. Aber mit wütender Stimme setzte er fort: "žaber du elender Möder nicht!" mit diesen Worten verpasste Inubis Keksus einen Tritt gegen die Schulter.
Dieser verkniff sich einen Schrei.
"žWeißt du was?" fragte Inubis Keksus "žWenn du mich damals nicht umgebracht hättest müsste ich jetzt nicht so leiden!" fragend sah Keksus Inubis an. "žIch Lebe nicht, bin aber auch nicht tot. Egal welche Schmerzen mir zugefügt werden, ich überlebe sie alle. Ich bin verdammt zu ewigen Leiden. UND DAS ALLES NUR WEGEN DIR!" "žWarum sollte ich Schuld an deinen Leiden sein? Ich habe dich nur getötet und dafür wurde ich bestraft. Ich habe dich nicht wiedererweckt!" Inubis schrie nur zurück: "žABER WENN DU MICH NICHT GETÖTET HÄTTEST, HÄTTE MAN ALLGEMEIN MICH NICHT WIEDERERWECKEN KÖNNEN!...und jetzt wirst du das Gleiche Schicksal erleiden wie ich. Durch den Sand in deinem Arm konnte ich meine besondere Fähigkeit einsetzen. Sobald du qualvoll gestorben bist, wirst du als Diener wieder auferstehen"
Da bemerkte Inubis erst die Person, die alles mit angehöt hatte. Schatten stand in der Tür. Das Säckchen Heilkapseln, das sie ein paar Soldaten gestohlen hatte, ließ sie vor entsetzen zu Boden fallen.

Keksus
26-11-05, 09:40
Schatten war sprachlos.
"Ich....ich denke....du willst dihc nicht rächen" sagte sie leise. Allerdings wollte sie vor ein paar Minuten Keksus noch selber töten.
"Du wolltest es doch selber tun! Aber das ist nicht deine Sache! Die Rache gebührt alleine mir!" Inubis versteckte sich nicht mehr. Er zeigte nun offen wie er wirklich war.
"Nun? Wie konntest du so lange überleben? Eigentlich müsstest du bereits ein Sandmonster sein! Was schützt dich davor?" fragte Inubis ruhig Keksus.
"Das werd ich dir niemals erzählen!"
Keksus griff mit seinem Sandarm nach seinem Schwert. Doch plötzlich durchfuhr ihn wieder ein Schmerz, der ihn erneut zu Boden fallen ließ, die Infektion breitete sich weiter aus.
"Ah! Deshalb!" Inubis bemerkte den Ring den Keksus an seinem Finger hat.
Gerade als Inubis ihm diesen abnehmen wollte stürzte sich Schatten auf ihn.
"Das wirst du nicht tun!" schrie sie und warf ihn zu Boden.
Inubis landete Hart. Doch er warf Schatten ohne Mühe von sich runter und stand wieder auf....und wurde von einem Pfeil durchbohrt.
"Was?" entfuhr es Schatten.
Inubis war nicht tot. Allerdings war er an die Wand genagelt wurden.
Wo kam das her? Schattens Frage wurde beantwortet als auf einmal eine Bogenschützin auf sie zu kam. Und hinter ihr ein schwarzer Mann...der sie niederschlug.
"Ich hab dir gesagt du sollst mir nicht ihm Weg stehen, Farah!" sagte dieser noch und ging jetzt auf Keksus zu der am Boden lag.

Keksus
26-11-05, 11:17
Fertig.

Allerdings nicht grad meine beste fortsetzung.

Schatten1988
27-11-05, 04:07
"žIch hätte wissen müssen, dass dieser Versager es nicht fertig bringt, einen einfachen Menschen zu töten. Alles muss man selber erledigen..." langsam ging die schwarze Gestalt auf Keksus zu. Plötzlich kam ein Schwert angeflogen. "žDu hast wohl gedacht ich wäre schon tot, was?" Andrey war der dunklen Gestalt, welche ihn zuvor in einem gnadenlosen Kampf fast getötet hätte, gefolgt und stand nun angeschlagen im Türrahmen. "žAber so leicht bin ich nicht unterzukriegen!"
"žIhr?!" fragte Schatten entsetzt. Aber Andrey sagte nur kühl: "žüberrascht mich wieder zusehen? Das solltest du aber nicht. Denn schließlich...." Andrey ging ein paar Schritte auf Schatten zu. "ž...denn schließlich will euch ja immer noch loswerden...nicht wahr?"
Schatten hatte furchtbare Angst. Alleine würde sie einen Kampf mit Andrey nicht überleben.

Die dunkle Gestalt wollte gerade zuschlagen, als sich Andrey blitzschnell von Schatten abwendete und sein Schwert auf die Gestalt zu warf. Diese bemerkte leider das anfliegende Schwert und wich aus. Im gleichen Moment flog aber auch ein Pfeil auf die Gestalt zu. Farah war wieder aufgewacht. Ihr Pfeil erwischte die Kette, welche sich am Arm der dunklen Gestalt befand, und verhädderte sich darin. Die Wucht des Pfeils war allerdings noch so stark, das der Pfeil sich, samt Kette, in einen der noch stehenden Holzpfeiler bohrte. Die Gestalt war nun wortwötlich fest gekettet.
Diesen Augenblick nutzte Schatten aus. Sie zerrte Keksus so schnell sie konnte aus dem Haus hinaus und versteckte sich in einer dunklen Seitengasse. Unwissend, das Andrey ihnen gefolgt war...

Keksus
27-11-05, 16:24
Farah ging auf die dunkle Gestalt zu.
"Ich werde euch nicht töten, denn ich habe Hoffnung dass ihr eines Tages wieder ihr selbst werdet"
Mit diesen Worten ging Farah. Sie hatte nicht die Absicht irgendjemanden zu töten wenn dazu kein Grund bestand. Sie würde versuchen die 2 anderen wieder zu finden und sich ihnen anzuschliessen. Dann hätte sie eine grössere Chance dem Volk von Babylon zu helfen.

Keksus konnte sich kaum aufrecht halten. Er würde nicht mehr lange überleben wenn sich die Infektion weiter ausbreitet. Doch wenigstens waren sie momentan in Sicherheit, zumindest dachte er das bis Andrey um die Ecke kam.
"Habt ihr mich vermisst?" waren seine ersten Worte, und mit diesen schreckten Keksus und Schatten auf.
"Andrey!" entfuhr es Schatten.
Dieser reagierte nicht darauf und ging weiter auf sie zu.
"Was bringt es dir noch uns jetzt zu töten?" fragte sie.
"Ganz einfach: Ihr steht mir nach wie vor bei meinen Plänen im Weg!" war die kühle Antwort Andreys.
"DEINE PLÄNE?! Du verfolgst immer noch einen Plan?! Babylon steht kurz vor dem Untergang! Was bringen die jetzt noch deine verdammten Pläne?!"
"Mach dir darum mal keine Sorgen, ich habe mich abgesichert..."

Keksus
25-12-05, 18:21
In Diesem Augenblick kam plötzlich ein Pfeil an Andrey's Gesicht vorbeigeflogen.
"Wir sehen uns wieder!" rief er und verschwand dann wieder.
"Geht es euch gut?" fragte sie mit einem lächeln.
Doch dieses verschwand schnell als sie sah das Keksus infiziert ist. Sofort spannte sie ihren Bogen und richtete ihn auf Keksus.
"Bleibt von mir fern!" rief sie.
Sie erinnert sich noch zu gut daran was der Sand anrichten kann. Der Prinz wurde auch von ihm befallen. Und seitdem trachtete er öfter nach Rache, und wurde dunkler, egoistischer.
Schatten sah entsetzt zu, und gerade als Keksus sich wieder vor Schmerzen krümmte stiess sie Farah zur Seite die gerade dabei war ihren Pfeil abzuschiessen. Sie wollte keinen Menschen töten, jedenfalls nicht wenn es nicht unbedingt nötig war, aber bei einem Sandmonster würde sie keine Gnade zeigen. Dank Schatten ging ihr Pfeil daneben, doch damit gab sich Farah nicht zufrieden.