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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Handelshaus London



romanwerber
16-10-08, 05:15
Roman sitzt in dem neuen Handelshaus der Grossen Handelsgenossenschaft zu Annoport in London und genießt die Aussicht auf die Themse. Er erwartet den Vertreter der Handelsgenossenschaft für London und erledigt dabei einige Briefe.

romanwerber
17-10-08, 02:33
Samuel Montague, der Vertreter der Grossen Handelsgesellschaft zu Annoport in London, nimmt seinen Schreibtisch in Besitz und verfaßt zunächst ein Rundschreiben an die Kaufmannsgilde zu London und lädt ein zur Eröffnung der Handelsvertretung. Nachdem er alle Briefe schwungvoll unterzeichnet hat, übergibt er sie seinem Boten und geht dann daran, die Vorbereitungen zu planen.

BaronPrunkhaus
17-10-08, 07:00
Durch Notfallkurirer der Köngin, ist der sieben mal versiegelte Brief des Barones den er gestern Abend losgeschikt hat angekommen:

Sehr geehrter Herr Roamnwerber, gestern fande eine wichtige Senatssitzung statt, im späteren Verlauf kam die schreckliche Idee, von dem Bischof Lupos, und der Medica Momo auf, Donluther aus der Stadt zu bannen, und dannach werd ich der nächste sein der gebannt wird, kehren sie sofort zuürck nach Annoport und retten sie noch was zu retten ist, es geht um das Schicksal unser Aller!

gez. Der Baron

romanwerber
18-10-08, 10:10
Unser Mr. Montague gibt letzte Anweisungen für die Eröffnung des Handelshauses. Es herrscht schon reger Andrang im Versammlungssaal des Hauses. Erschienen sind Vertreter der Londoner Kaufmannschaft sowie die in London ansässigen deutschen Kaufleute. Man bespricht die neuesten Entwicklungen und die meisten englischen Kaufleute wollen überhaupt erst einmal wissen, wo dieses Annoport liegt.

romanwerber
21-10-08, 12:59
Samuel Montague schließt das Kontor und begibt sich in die privaten Räume, die er darüber in dem Gebäude bewohnt. Bevor er sich an das köstliche Abendessen macht, sieht er zum Fenster hinaus auf die Themse, die still und ruhig daliegt.

romanwerber
05-11-08, 11:39
Samuel Montague erhält einen Brief des Herrn Roman Werber, in dem dieser ihn bittet, Informationen betreffend die evtl. Entführung des Herrn Baron. Samuel schickt kleine Botschaften an seine Informanten.

romanwerber
08-11-08, 14:19
Mr. Montague schreibt einen Brief an Herrn Werber:

Mein hochgeachteter Gönner und Freund,

ich darf mich beehren mitzuteilen, dass ich die Hand der Ms. Dorothy Honeymaker errungen habe, wir haben uns verlobt. Wir gedenken im nächsten Jahr zu heiraten und eine Familie zu gründen. Ms. Honeymaker stammt aus achtbarer Familie hier in London, ihr Vater ist Kaufmann und handelt mit Tuch.
Zu der Entführung des Herrn Baron kann ich nur sagen, eine recht undurchsichtige Geschichte. Der Entführer ist ein Herr namens del Torro, von zweifelhafter Herkunft und Familie. Warum man nun gerade den Herrn Baron geschnappt hat, ist rätselhaft. Seit er in Annoport lebt, hat er hier so gut wie keinen Einfluß mehr und kaum noch Verbindungen, seine Wichtigkeit ist also für die hohe Diplomatie als gering einzuschätzen. Inzwischen soll ja eine Lösegeldforderung in Annoport eingegangen sein. Die Königin ist not amused, vor allem, weil die Abreise des Barons nach Annoport schon ein Schlag in ihr Gesicht gewesen ist. Die Gesandtschaft dort war für sie ein Affront, denn eigentlich ist der dortige Bürgermeister auch gleichzeitig der Beauftragte und somit Gesandte der Königin. Es dürfte also alles von wenig Belang sein, man vermutet, dass der Herr Baron sicher in nächster Zeit wieder auftauchen wird.

Es grüßt Euch Euer treu dienender Knecht
Samuel Montague

BaronPrunkhaus
13-11-08, 13:44
Mitlerweile hat sich viel in London getan, die Königin und der König haben jetzt auch unterschrieben, aus Zwang durch die Entführung einer ihrer Söhne das:

1. Mit sofortiger Wirkung Westindien an Frankreich abgeben
2. Alles Nödlich von der Kolonie Virginia und alles Südlich von Virginia an Frankreich abtreten
3. Das für immer der Englische König den Anspruch auf französische Festlands gebiete aufgibt

Die Handelsberater und Militärgeneräle sind entsetzt. In London herrscht Aufruhr das Frankreich alle Engländer aus den durch Punkt 2 neuen erschaffenen Kolonien Quebec und Missesippi vertrieben hat...

romanwerber
17-11-08, 11:11
Samuel Montague schreibt an Roman:

Bester und Teuerster Roman Werber!

Gestern erreichte mich die Nachricht, dass Euer Brief nun endlich seinen Bestimmungsort erreicht haben soll. Was für ein Durcheinander! Ich hoffe nur, Euer Ton war nicht zu bestimmt, ansonsten befürchte ich, dass der arme Baron nicht ganz vollständig wieder in Annoport abgeliefert wird. Es sind ganz unsinnige Forderung hier angekommen, die unsere hochgeliebte Herrscherin zu erfüllen hat. Wir sehen uns in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt, wenn die Bedingungen nicht erfüllt werden, als Beilage zu diesem Brief angefügt. Letztendlich hatte ich jedoch Recht mit der Annahme, dass es hier nicht um den Herrn Baron geht.

Sobald es neue Entwicklungen gibt, benachrichtige ich Euch selbstverständlich sofort.

Euer Euch treu ergebener Samuel Montague.

romanwerber
23-11-08, 05:40
Samuel Montague erhält einen Brief des Herrn Werber:

Bester und Hochgeachteter Mr. Montague,
die Welt spielt verrückt, das ersehe ich aus Euren Briefen, hier in Annoport jedoch ist davon nichts zu spüren. Der Baron ist nun zurückgekehrt, ich habe ihn jedoch nicht gesprochen. Er ist wohl noch sehr angegriffen, aber vollständig. Ich hoffe nur, dass sein Wirken keine Auswirkungen auf unsere Geschäfte hat, denn er hat doch viel durcheinandergewirbelt. Gebietsabtretungen im Namen der Königin ohne Auftrag etc. Es wird hoffentlich keinen Krieg geben. Allerdings verstehe ich von diesen Dingen nicht allzuviel.
Zu Eurer Verlobung sende ich Euch die besten Grüsse und meine Wünsche sollen das junge Paar begleiten. Ich hoffe, dass Sie Ihre Hochzeitsreise hierher nach Annoport unternehmen werden, seien Sie meine Gäste.
Ich plane nun bald eine Gesellschafterversammlung, bitte gebt mir eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschäfte.

Euer treuer Freund
Roman

BaronPrunkhaus
23-11-08, 09:04
Doch Samuels schlimmsten Befürchtungen erfüllen sich, vor einer Stunde hat das Parlament einen Vorschlag angenommen der von der Königin persöhnlich gestellt worde; Krieg. Dieser Krieg wird als der Königin Anne´s Krieg (http://de.wikipedia.org/wiki/Queen_Anne%27s_War) in die Geschichte eingehen. Die Königin hat sich von Diego del Torro, wie auch der Baron, erpressen lassen, doch nun ist es genug sie will zurück schlagen und ihre Gebiete zurückholen, ebengerade wurde es bekannt, die Nachricht verbreitet sich schnell. Einige Royal Explorers werden gesandt um die Bevölkerung in der neuen Welt über den Krieg zu informieren, denn noch lebt die große Mehrheit friedlich in der neuen Welt....

romanwerber
08-12-08, 05:37
Ein Brief landet in Mr. Montagues Nachrichtenkasten:

Bester Montague,

ich höte lange nichts von Euch. Bitte sendet mir einen Rechenschaftsbericht über die Geschäfte des Handelshauses in London. Wie sehen die politischen Entwicklungen aus?

Euer treuer Diener

Roman Werber Gilden-und Ziegelmeister der Stadt Annoport

romanwerber
10-12-08, 05:11
Samuel Montague an Roman Werber:

Teurer Freund,

ich bin eine Weile krank gewesen, ein Wechselfieber. Dank der Pflege meiner liebsten Dorothy genas ich jedoch vollständig. So war ich dann zur Rekonvaleszenz noch einige Tage auf dem Landgut ihres Vaters, Eagle Park, wo es mir sehr gut ergangen ist. Nun bin ich erfrischt und kann mich wieder voll und ganz den Geschäften widmen. Einen Bericht meiner bisherigen Tätigkeiten und Ergebnisse lege ich hier bei. Was den Herrn Baron anbetrifft, brauchen wir, so denke ich, keine weiteren Informationen austauschen. Ich schlage vor, das Sie und ich sowie Di Presto ein Treffen vereinbaren. Auf Sarottini?

Es grüßt Euch Euer untertänigster Knecht

Samuel Montague

romanwerber
03-03-09, 03:10
Bester Montague,

bitte teilt mir mit, ob es noch Aufträge Eurerseits für die Reise in den Orient gibt. Ich weile im Moment auf Sarottini und werde voraussichtlich am 21.3. in Malta eintreffen, evtl. Nachrichten also bitte an die dortige Handelsvertretung.
Bitte sendet mir den Vertrag mit der Ostindien-Kompagnie über chinesisches Porzellan, damit ich ihn dem Bürgermeister von Annoport vorlegen kann, ebenfalls dorthin.

Euer

Roman

romanwerber
03-06-09, 14:12
Samuel Montague an Roman Werber:

Teurer Freund,
das sind ja keine guten Nachrichten mit der Auflösung der Handelsgesellschaft, aber die Gründe sind einsehbar.
Ich habe soweit alles veranlaßt, die Mietverträge sind gekündigt für die Geschäftsräume, so daß in der nächsten Woche ich hier die Übergabe machen kann. Bei der Deutschen Kaufmannsgilde hier in London ist die Löschung der Handelsgesellschaft im Register ebenfalls registriert.
Durch die großzügige Abfindung, die Ihr mir zukommen ließet, ist es mir möglich, in das Geschäft meines Schwiegervaters, des zukünftigen meine ich, einzusteigen. So scheide ich mit wenig Bedauern, werde Euch aber als einen guten Freund weiterhin wissen.

Euer Samuel Montague

romanwerber
03-09-09, 02:26
Roman ist kurzentschlossen der Idee gefolgt, in London seinen Freund Samuel Montague aufzusuchen, der inzwischen Leiter einer NIederlassung des Unternehmens seines Schwiegervaters in Torbay geworden ist. Samuel ist im Moment in London, um einige Geschäfte abzuwickeln und bittet Roman, ihn nach Torbay zu begleiten und seine Familie kennenzulernen. So besorgt Roman noch einiges, dann geht es mit der Postkutsche auf einem recht stickigen Innenplatz in Richtung Torbay.

Synola
26-08-15, 09:06
Ein Brief aus Annoport von seiner guten Freundin Synola ist im Hause des Sir Robert Walpole angekommen.

Er wird gebeten, ein geeignetes Haus in London zu suchen, um dort eine neue Handelsvertretung einzurichten und einen fähigen Handelsvertreter einzustellen.

Sodann sollte der neue Handelsvertreter nach Annoport geschickt werden, um den neuen Handelsvertrag zu unterzeichnen, dann nach seiner Rückkehr in London ein Treffen mit der hoch geschätzten Kaufmannsgilde zu vereinbaren um den ein wenig aus der Spur gekommenen Handel wieder aufleben zu lassen.

Walpole ist hoch erfreut von seiner alten Freundin zu hören, die er als Inhaberin der Buchdruckerei in Annoport schätzen gelernt hat und lässt nun einen Schreiber kommen, um einige Briefe zu diktieren.

Bei seinen erstklassigen Geschäftsbeziehungen wird er ihren Wunsch schon sehr bald erfüllen können und denkt bereits jetzt darüber nach, höchstpersönlich mit dem neuen Handelsvertreter ihr in Annoport einen Besuch abzustatten.

„Einige Tage Urlaub von den Amtsgeschäften könnte ich auch mal wieder brauchen,“ denkt er weiter,

Sein Butler kündigt den Schreiber an und Sir Robert konzentriert sich nun auf die Briefe, die er zu erledigen hat, dabei wird er eine Tasse seines geliebten Orangentees genießen.

Synola
08-09-15, 13:52
Sir Walpole schreitet durch die neuen Amtsräume des gestern fertig gestellten Handelshauses. In der Nähe des Church Square, der Marble Street, war er fündig geworden.....in dem Geschäftshaus wurden 2 Räume frei, die hat er renovieren lassen, die Möbel hatte man ihm für kleines Geld überlassen.
Am Ende des Flurs gibt es eine Gemeinschaftsküche, die für kleinere Empfänge hier im Haus völlig ausreichend sein wird.
Eins der Zimmer wurde als Arbeitszimmer eingerichtet, das zweite Zimmer soll überwiegend als Besprechungszimmer dienen und hier sollen auch Gäste empfangen werden. Ein großer ovaler Mahagonitisch mit acht Stühlen drum herum beherrscht hier das Bild, dazu stehen an den Wänden passende Regale mit den unterschiedlichsten Büchern.

Als Verwalter hat er Daniel Hennessy eingestellt, ein Sprößling einer alteingesessenen Kaufmannsfamilie.

Robert begibt sich nun an den Schreibtisch, um seiner Freundin Synola in Annoport einen weiteren Brief zu schreiben, in dem er sie informiert, dass hier alles für rege Handelsgeschäfte vorbereitet ist. Er lässt sie wissen, dass es in den nächsten Wochen leider nichts werden wird mit einem Besuch seinerseits, seine Amtsgeschäfte hier halten ihn fest, man liegt mit den Franzosen ein wenig im Clinch und da könne er unmöglich fort.
Er wird aber mit Mr. Hennessy baldmöglichst nach Annoport kommen, alsbald dann, wenn sich die Fehde bereinigt hat. Bis dahin solle sie unbedingt Kontakt aufnehmen zu Daniel, er wird ihr sicher gern zu Diensten sein und ihren Wünschen nachkommen können, es gebe nicht vieles, was nicht irgendwie machbar wäre, wenn auch manchmal auf ungewöhnlichen Wegen.

Walpole wedelt mit dem Papier in der Luft, damit die Tinte schneller trocknet, dann nimmt er einen Umschlag, faltet den Brief und steckt ihn hinein. Zu guter Letzt bringt er sein Siegel auf und verlässt dann das Haus, um den Brief zum Postamt zu bringen.