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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kampange viel zu kurz...allgemein viel zu wenig Anno!



Jikstar82
20-11-11, 15:44
Hallo zusammen.

Ich bin seit je her ein großer Anno Fan und ansich gefällt mir das neue Setting sowie die Umsetzung sehr gut. Die Ersten Missionen machen auch Lust auf mehr aber sobald man merkt das man in jedem Kapitel immer die gleiche Karte spielt ist es doch etwas ernüchternd.

Insgesammt hat die Kampagne also 3 verschiede Karten zu bieten. Ähm ja....das kann doch nicht euer Ernst sein...durch die Kampange und die Szenarien ist man so schnell durch wie bisher in keinem Anno oder einem dazugehörgen Addon. Selbst für ein Addon wäre der Spielumfang, da der Endlos Modus derzeit nicht spielbar ist, viel zu klein. Selbst falls der Endlos Modus irgendwann spielbar ist und es eine KI gäbe, wäre es vom Umfang her ein Witz.

Irgendwie bereue ich, das ich es mir gekauft habe und das empfinde ich als äußerst bedauerlich.
Desweiteren wollte ich hier nicht einfach nur Frust loswerden sondern meine Meinung als langjähriger Anno Fan kundtun. Auch wenn es wohl keine Auswirkungen haben wird...aber ich bin entäuscht von diesem, zwar sehr gut gemachten, aber viel zu kurzen/leichten Spiel.

Snoap
20-11-11, 16:01
da der Endlos Modus derzeit nicht spielbar ist

funktioniert einwandfrei bei mir.
klar ist die KI nicht der Hit, aber denke das wird noch nach korrigiert.

ps: Menschliche intelligenz wäre auch eine option.

Klaus2222
20-11-11, 16:14
hmm also würd auch sagen endlos läuft besser als die kampanie denn da bekommste keine punkte

Solagon
20-11-11, 16:32
Zitat von Snoap:
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">da der Endlos Modus derzeit nicht spielbar ist
funktioniert einwandfrei bei mir.
</div></BLOCKQUOTE>

Wirklich? Du kannst also im Offline-Modus deine Arche be- und entladen, Items in der Arche sockeln und bekommst die Expresslieferungen nicht quasi vor die Füße geworfen.

Jikstar82
21-11-11, 05:30
naja um das Off- und Online Dilemma gehts hier doch garnicht und ehrlich gesagt stört mich das auch nicht.

Meiner Meinung ist der Endlos Modus nicht spielbar da er viel zu leicht ist und keine Herrausfordung ist. Von der KI / den kleinen Inseln mal ganz zu schweigen. Fühle mich eher wie in einer Sandbox Version von Anno.

Kernpunkt meiner Kritik war aber der viel zu kleine bzw. kurze Spielinhalt...bin ich der einzige der findet, das das Spiel
a) viel zu leicht
b) viel zu kurz
c) ohne Abwechslung in der Kampagne
ist?

Also nach dem Grandiosen Anno 1404 Addon(vom Spielumfang) komme ich mir ein wenig verschaukelt vor.

Moryarity
21-11-11, 05:41
Zitat von Jikstar82:
Meiner Meinung ist der Endlos Modus nicht spielbar da er viel zu leicht ist und keine Herrausfordung ist. bin ich der einzige der findet, das das Spiel
a) viel zu leicht
b) viel zu kurz
c) ohne Abwechslung in der Kampagne
ist?


Ich denke, die Frage, ob das Spiel zu "leicht" und zu "kurz" ist, hängt sehr von der Art und Weise ab, wie Du spielst. Es ist halt ein Aufbau-Spiel und nur sekundär ein "machen wir die KI paltt"-Spiel. Von daher kann ich mich nicht darübetr beschweren, dass es zu leicht oder kurz wäre. Ich finde die Inseln diesmal sehr schön gestaltet und endlich hat der Schwierigkeitsgrad auch mal Auswirkungen auf die Inselbeschaffenheit und definiert nicht nur, ob die Gegner immer kommen und mir den Krieg erklären wollen.

Die Kampagne finde ich eigentlich serh nett. Ich finde es super, dass man endlich die Städte in die nächste Mission mitnehmen kann und es gefällt mir sehr gut, wenn in den "cut-Scenes" meine Stadt gezeigt wird! Das macht für mich sehr viel vom Flair der Kampagne aus. Daher stört es mich auch nicht, dass immer mehrere Missionen auf einer Karte sind, die dann erweitert wird..im Gegenteil, ich sehe das als großen Pluspunkt.

Im Gegensatz zu Dir wünsche ich mir auch schon seit 1602 endlich eine Kampagne, die nicht miilitärisch gelöst werden muss http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Die ersten Missionen sind daher hier auch ok, so ab 2-2 wird es dann wieder nervig, wenn man da diese Boote und chopper vernichten muss.

Schrotti1982
21-11-11, 05:59
Ich werfe mal einen kurzen Kommentar in diese Diskussion ein, auch wenn er nicht hilfreich erscheint, ich mach´s trotzdem :-)

Ich persönlich fand die Kampagne sowas von extrem langweilig, das ich diese irgendwann im 2ten Kapital vorzeitig abgebrochen habe...

Gruß

hitkuss
21-11-11, 06:16
Die Kampagne ist weniger klischeehaft als im Vorgänger. F.A.T.H.E.R wirkt deutlich gefährlicher als der komische Kardinal und sein Handlanger Guy. Das ist doch schon mal was.

Ok, dieser Strindberg ist saublöd und ein einziges Klischee. Den hätten sie rauslassen sollen. Der Guy Forcas von 2070.

In Anno 1440 fand ich alle Charaktere irgendwie unglaubwürdig. Außer Marie.

wusch0
21-11-11, 06:36
@Schrotti: Und was findest du an der Kampagne so langweilig?

Meridanus
21-11-11, 06:37
also ich muss sagen die Kampange ist von der zeit gesehen kurz (hab grad mal 8h gebraucht) und es waren eigentlich nur die vorletzte Mission "schwerer" der rest war find ich zu leicht...

Honigebarschen
21-11-11, 06:51
Zu leicht? Stimme ich voll zu!
Krieg gegen die lächerliche KI? Viel zu schwer, durch zu niedriges Einheitenlimit.

Jikstar82
21-11-11, 07:10
Zitat von Moryarity:
Im Gegensatz zu Dir wünsche ich mir auch schon seit 1602 endlich eine Kampagne, die nicht miilitärisch gelöst werden muss http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Die ersten Missionen sind daher hier auch ok, so ab 2-2 wird es dann wieder nervig, wenn man da diese Boote und chopper vernichten muss.

Ich habe mit keinem Wort gesagt das ich eine Kampange haben will die militärisch gelöst werden muss. Im gegenteil...es ist zwar teil des Spiels aber auch mir liegt das Aufbauspiel sehr am Herzen.
Paradox ist ja auch das du dir endlich mal eine Kampange wünscht die nicht auf Kampf rausläuft und deswegen zufrieden bist mit 2070 aber nunja...die Kampange muss leider militärisch gelöst werden.

Zurück zu dem warum zu leicht und warum zu kurz.

1. War ich nach ca. 8h durch...das ist für mich bisher das kürzeste Strategie- Aufbauspiel.

2. die hälfte aller Missionen habe ich gewonnen in dem ich 2-3 Aufträge gemacht habe und 1-2 Produktionsketten aufgebaut habe. Das kann doch wirklich nicht sein....und widerspricht wieder deinem Standpunkt das Aufbauspiel wäre in der Kampange ach so schön...

Für mich bleibt wie gehabt der Eindruck das die Missionen selbst gesplittet wurden um künstlich eine länge herbeizuführen. Mehr als 3 wirkliche Missionen hatte diese Kampange nicht zu bieten wobei diese auch alle relativ gleich und eintönig waren.

Wo sind die Missionen die schwer von der Planung sind wo man zum Beispiel eine -1000 Bilanz ausgleichen muss die man hat weil man was finanzieren muss. Wo sind die Missionen die Aufbauerisches können abverlangen und nicht ein stupides "wir tragen euch durch die komplette Kampange"(Tutorial) und eigentlich müsst ihr selber nix dazu beitragen.

Wie gesagt bin sehr entäuscht von dem Umfang dieses Spiels!

elute1977
21-11-11, 07:12
Die Story war ok, aber für mich nicht ausschlaggebend für den Kauf von Anno 2070. Schließlich lebt Anno vom Endlosspiel. Die Entwickler sind mit dieser Kampangne auf Wünsche von Spielern eingegangen, denn es sollte nicht mehr immer jedes Level mit dem kompletten neu Bau einer Stadt begonnen werden. War echt langweilig und eintönig. Ich persönlich finde diesen Ansatz sehr gut. Die Story war meines Erachtens nicht zu kurz. Ich habe von Donnerstag Morgen bis Samstag Abend (natürlich nicht am Stück, mit Pausen bzw. Nachtruhe) gebraucht um den verrückten Father zubesiegen. Ich schätze mal dass zwischen 20h und 25h reine Spielzeit draufging. Wie man die komplette Kampange in 8h schafft ist mir ein Rätsel, aber Respekt vor dieser Leistung.

Moryarity
21-11-11, 07:27
Zitat von Jikstar82:
Paradox ist ja auch das du dir endlich mal eine Kampange wünscht die nicht auf Kampf rausläuft und deswegen zufrieden bist mit 2070 aber nunja...die Kampange muss leider militärisch gelöst werden.

http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_confused.gif

Irgenwie hast Du das was falsch verstanden, ich habe doch gerade das Gegenteil geschrieben...

Ich mag die Teile der Kampagne, wo meine eigene Insel mit in die nächste Mission übernommen wird und dass die Karte mit jeder neuen Mission einfach ein Stück größer wird.

Ich mag aber nicht, dass die Kampagne militärisch gelöst werden muss, wie ich ja auch hier geschrieben habe:




Die ersten Missionen sind daher hier auch ok, so ab 2-2 wird es dann wieder nervig, wenn man da diese Boote und chopper vernichten muss.




2. die hälfte aller Missionen habe ich gewonnen in dem ich 2-3 Aufträge gemacht habe und 1-2 Produktionsketten aufgebaut habe. Das kann doch wirklich nicht sein....und widerspricht wieder deinem Standpunkt das Aufbauspiel wäre in der Kampange ach so schön...

Ich habe nirgendwo behauptet, dass diese Kampagne sehr stark auf Ausbau ausgeprägt wäre, ich habe gesagt, das ich mir das Wünsche.

Es hängt auch hier davon ab, wie Du spielst..mit ein oder 2 Produktionsketten kommt man am Anfang noch hin, aber so am dem zweiten Kapitel, da habe ich so etwas über 3000 Einwohner angesiedelt.




Wo sind die Missionen die schwer von der Planung sind wo man zum Beispiel eine -1000 Bilanz ausgleichen muss die man hat weil man was finanzieren muss.

Keine Ahnung wie es bei Dir lief, aber so in etwas war bei mir die Situation im zweiten Abschnitt. Man muss die hundsteuren Techs da ansiedeln und schon zu Spielstart war die Bilanz bei -500, dann auch noch gleich da Schiffe übernehmen, weil man angegrifen wird. da musste ich erstmal ne Tycoon-Siedlung hochziehen, damit ich mir den ganzen Kram, den die wollten auch leisten konnte und die Bilanz mal ins positive kam.


Wie gesagt bin sehr entäuscht von dem Umfang dieses Spiels!

Warum reduzeirst du denn den "Umfang des Spiels" auf die Kampagne. Die Kampagne war doch schon immer nur ein sehr kleiner Teil des Spiels..das eigentliche Spiel ist doch das Endlosspiel. Verglichen mit den hunderten Studnen, die man da spielt, kann die Kampagne vom Zeitumfang ja nur den kürzeren ziehen...

max.k.1990
21-11-11, 07:46
@moryarity es ist leider so, dass man in einer Kampagne niemand vom Hocker reist mit "Gründe ein Wirtschaftsmonopol" oder ähnlichem

Moryarity
21-11-11, 08:06
Zitat von max.k.1990:
@moryarity es ist leider so, dass man in einer Kampagne niemand vom Hocker reist mit "Gründe ein Wirtschaftsmonopol" oder ähnlichem

Vielleicht Dich nicht. Ich kenne aber mindestens noch 2 Leute außer mir, die sich sehnlichst wünschen, dass eine Kampagne mal nicht nur aus Rumballern besteht. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Außerdem haben Szenarien aus 1404 sehr deutlich gezeigt, dass man auch ohne kriegerische Handlungen interessante Aufgabenstellungen erreichen kann.

Siedle XY Adlige an ohne, dass die EInwohner Steuern zahlen war doch eine schöne AUfgabe, ohne kriegerische Elemente http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif


Und davon mehr, in einer schönen Geschichte verwoben, das wäre eine Kampagne für mich.


So bekommen immer nur die Leute eine Kampagne, die Krieg führen wollen, die anderen gucken wie immer in die Röhre.

Anno1711
21-11-11, 08:36
Das man seine Siedlung in innerhalb eines Kapitels behalten konnte find ich auch gut

Das problem bei der kampagne ist das man sie nicht verlieren kann auser man verbaut sich total hat kein geld mehr.
Es gibt keine zeitlimits oder sonstiges die eine herausforderung darstellen man kann sich mit einen auftrag soviel zeit lassen wie man will mann hat zu keinen zeitpunkt gefahr von der KI auf seiner Insel angegriffen zu werden das einzigste was sie machen ist ein paar handelsrouten schiffe angreifen was man einfach nachbauen oder eskotieren kann
Zuviele aufträge mann sollte einige zusammenfassen und mehr eigendenken erfordern

bei 1404 gabs kampagne missionen das musste man verteidung bauen sonst wär man überrannt worden oder beim Dombau am Schluss hat man für jede Stufe ein zeitlimit da war es möglich eine mission zu verlieren im gegensatz hierzu

Entweder man macht Krieg in der Kampagne den man auch verlieren kann oder lässt ihn raus weil das Ergebnis des Kindergartenkriegs hier steht am anfang schon fest

Ich spiele nur offline und hab so 22h stunden für die Kampagne gebraucht wobei ich fand das es am anfang zu lange leicht war

DoktorKumpel
21-11-11, 10:41
Vielleicht Dich nicht. Ich kenne aber mindestens noch 2 Leute außer mir, die sich sehnlichst wünschen, dass eine Kampagne mal nicht nur aus Rumballern besteht.

Die Anno 2070 Kampagne besteht nur aus rumballern? Haben wir dasselbe Anno gespielt?

Die einzige Mission, in der es wirklich nur ums "rumballern" geht ist die letzte und das ist immerhin die finale Schlacht gegen Father. Was ist mit Mission 3-1, in der man die Ruinen der Ecos übernimmt und eine florierende Stadt mit ein paar tausend Einwohnern bis zur dritten Stufe aufbaut ohne dass man behelligt wird?

Das Ganze wird dann noch storymäßig um das Element Umweltverschmutzung ergänzt, verursacht durch die atomaren Explosionen. Was ist denn bitte daran auszusetzen?

Klar, die Kampagne ist nicht der Kaufgrund des neuen Anno aber wer hat das denn erwartet? Die Kampagne dient als Tutorial um die enorme Menge der neuen Spielelemente einzuführen und zu erklären, nicht mehr und nicht weniger. Wenn der Threadersteller hier schreibt "allgemein zu wenig Anno" dann muss man echt seine Zurechnungsfähigkeit in Frage stellen. Dieses Anno platzt geradezu vor Möglichkeiten und Umfang, kein Serienteil davor hatte diese Spieltiefe.

stardazzled
21-11-11, 13:08
Zitat von DoktorKumpel:
Die Anno 2070 Kampagne besteht nur aus rumballern? Haben wir dasselbe Anno gespielt?

Die einzige Mission, in der es wirklich nur ums "rumballern" geht ist die letzte und das ist immerhin die finale Schlacht gegen Father.

aus der nahen Erinnerung:

Mission 2-2: mind. die Verteidungsanlagen (6 Geschütze) von Father muss man mit der Viper zerlegen
Mission 2-3: die Insel im Nordosten ist nur besiedelbar, wenn man zuerst drei Geschütztürme (2 stationär, 1 beweglich) zerstört
- netterweise gibt zur Umgehung eines Kampfes gegen die Schiffe oder Drohnen im Westen (Nuklearraketen) das UBoot als Alternative

DoktorKumpel
21-11-11, 13:36
@eikoatoride

In keiner der von dir genannten Missionen geht es auschließlich ums "rumballern".

2-2 hab ich gerade nochmal gestartet, da ist der erste Auftrag den man bekommt eine Unterwasserbasis zu errichten um Öl als Hilfslieferung an Dr. Bartok zu liefern.

Moryarity
21-11-11, 13:43
Vielleicht war "nur" rumballern zu hart gewählt, aber es gibt wie immer eben keine Kampagne, die man spielen kann, ohne den Militärteil benutzen zu müssen.


Will ich das Ziel erreichen, muss ich zwangsläufig irgendwann Kriegsschiffe bauen und Türme zerstören. Die eine Alternative war ja schonmal super, da man da dem kriegerischen Part aus dem Weg gehen konnte http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Aber bisher war halt in jeder Anno-Kampagne früher oder später Krieg angesagt, das brauch ich halt nicht. Ich spiele auch Endlosspiele immer friedlich und ich würde halt auch gerne mal eine Kampagne zu Ende spielen, ohne mich durch diese Kampfeinlagen quälen zu müssen.

DoktorKumpel
21-11-11, 13:52
Was reizt dich denn an einer Kampagne bei der es ausschließlich ums Siedeln geht? Welche Daseinsberechtigung hätte sie gegenüber einem friedlichen Endlosspiel?

Moryarity
21-11-11, 14:01
Zitat von DoktorKumpel:
Was reizt dich denn an einer Kampagne bei der es ausschließlich ums Siedeln geht? Welche Daseinsberechtigung hätte sie gegenüber einem friedlichen Endlosspiel?

Man könnte auch fragen, welche Daseinsberechtigung denn eine kriegerische Kampagne hat gegenüber einem Endlosspiel Deiner Wahl mit einer Gegner-Kombination Deiner Wahl http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Aber sie hat die gleiche Berechtigung wie die andere auch. Es geht darum, neue Spielelemente bereitzustellen. Kennst Du die Szenarien von 1404, die so tolle Dinge gebracht haben, wie Bevölkerung,die keine Steuern zahlt etc. Das sind neue Ansätze für das Endlosspiel, die man ruhig auch in eine Kampagne einbetten könnte.

Es sollte halt Heruasforderungen geben, die nicht auf kriegerischen Aspekten aufbauen, sondern eben andere Aspekte einbringen.

Wenn ich kriegerisch spielen will, kann ich mir auch einfach ein Endlosspiel mit KIs zusamnmenstellen und die platt machen. Da brauche ich auch keine Kampagne dazu.

Dragoloss2000
21-11-11, 14:02
Ich denke, das wenigstens ein kleiner Militärteil in der Kampagne enthalten sein muss. Schließlich ist diese ja auch da, um den Spielern die wichtigsten Spielmechaniken zu erklären http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Und dazu gehört halt auch der Krieg

Moryarity
21-11-11, 14:12
Es spricht doch aber nichts dagegen eben der kriegerischen Kampagne noch eine friedliche zu machen, oder?!?

max.k.1990
21-11-11, 15:28
@Mory aber eine spannende Kampange (das ist auch das ziel eine gute story zu erzählen wo auch spannung aufkommt) das erreicht man vllt mit liefern sie 100t in 20minuten oder so halt nicht. Das ist stress aber keine Action oder so.

Und friedliches Spielen wie "errichten sie ein Monument" als mögliche Kampangenaufgabe kann man auch gemütlich im Endlosspiel machen.

Aber es wie immer eine Frage der Seite von der man schaut. Aber ich empfinde eine friedliche Kampange als langweilig. Kein Anreiz die zu spielen wenn ich lediglich ein Endlosspiel mache mit etwas mehr Story drum rum...

stardazzled
21-11-11, 15:32
Zitat von DoktorKumpel:
In keiner der von dir genannten Missionen geht es auschließlich ums "rumballern".

2-2 hab ich gerade nochmal gestartet, da ist der erste Auftrag den man bekommt eine Unterwasserbasis zu errichten um Öl als Hilfslieferung an Dr. Bartok zu liefern.

Das "rumballern" hab ich auch als das gesehen, was dem in Anno am nächstens kommt: der Kampf, egal wie. Wenn ich wirklich rumballern will, geht das wohl immer noch in UT am besten. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

(2-2: die Türme sind in der allerletzten Aufgabe zu zerstören, bevor man den Antivirus einspeist - von Anfang war keine Rede)

Nebenbei: ja, ich hätte auch sehr gerne eine komplett friedliche Kampagne oder zumindest immer friedliche Alternativen für das kriegerische Herangehen - auch gerne mit zusätzlichen (Bau-)Aufgaben verbunden.

Bin halt eher ein Baumeister. In Pharao, Zeus und Emperor (sagt sicher jemandem was) habe ich meine Gegner auch eher bestochen als bekämpft und IMMER die friedliche Karte der kriegerischen vorgezogen.

Carvel_DE
21-11-11, 16:35
Zitat von eikoatoride:
(2-2: die Türme sind in der allerletzten Aufgabe zu zerstören, bevor man den Antivirus einspeist - von Anfang war keine Rede)

Man kann sich auch tarnen, dann gibt's auch kein Geballer http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Aber ganz vermeiden lässt es sich in der Kampagne natürlich nicht. Wobei ich das hier gar nicht so schlimm finde: 2070 ist das erste Anno, in dem mir der Militärmodus Spaß macht.

Strike1975
21-11-11, 17:25
*sarkasmusein*

Wo habt ihr denn die Kampange gefunden!?
Ich habe das Tutorial gespielt und freute mich, dass es nu endlich los geht
und dann war schon alles vorbei.

*sarkasmusaus*


Also auch ich muss sagen, dass ich die Kampange als recht kurz empfinde.
Auch im Vergleich zu vorigen Teilen, mal von dem abgesehen, wo es gar keine gab. x)
Die Empfindung (wie hier gelesen), dass man 3-4 Kampangenmissionen einfach noch mal unterteilt hat,
um mehr Missionen zu bekommen kann ich nicht leugnen.

Hier das Argument immer wieder zu bringen, es geht ja ums Endlosspiel finde ich nicht richtig.
Sicherlich ist es ein wesentlicher Bestandteil (geworden), aber ANNO machte auch immer eine gute und auch
lange Kampange aus.
Hier habe ich wirklich das Gefühl die Kampange ist einfach das Tutorial für die Endlosspiele.

Also ich habe ja auch vom ersten Anno weg alle Teile gespielt und das Endlosspiel und der MP
kamen erst im Laufe der Zeit Bedeutungsmäßig hinzu.

Ich bin auch überzeugt, dass immer noch die Mehrheit das Spiel kauft wegen dem Singelplayer / Kampange!
Das würde ich allerdings ein wenig Generationsabhängig machen.
Denn der Teil der nur den MP und das Endlosspiel braucht, ist bestimmt nicht zu unterschätzen und inzwischen
wenigstens gleichwertig.

Ich gehöre jedenfalls zu den Oldies, die das Spiel wegen einer guten,interessanten und langen Kampange kaufen.
Hier war ich in 1404 voll zufrieden, bis auf die Fehler in der Startphase, die dann gepatcht wurden.
In 2070 bin ich doch eher enttäuscht, auch wenn ich jetzt nicht so weit gehen würde, das ich sage, der kauf tut mir Leid.

Ich hoffe jetzt nur, dass es für 2070 noch ein tolles Addon geben wird, wo dann vielleicht auch noch eine nette
(zufriedenstellende) Kampange drinnen ist.

Das Spiel an sich macht mir Spaß, auch wenn es (für mich) etwas unübersichtlicher geworden ist,
durch die verschiedenen Ebnen. Die Technik und Features habe sich weiter entwickelt,
sind aber komischer Weise an bestimmten punkten nicht zu Ende gedacht. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Das man jetzt die Wahl hat zwischen zwei Fraktionen ist OK, aber ehrlicher Weise würde ich mir das in einem
weiteren Anno lieber nicht mehr wünschen. Gerade zu Anfang ist das doch sehr Erschlagend im Baumenü
bzw. allgemein in den Menüs. ... zeitweise hat mal halt einfach das Gefühl es ist zu viel des Guten.
Wobei sich das sicherlich mit der Länge der Spielzeit auch geben wird.

Ja soweit mal meine Empfindungen dazu.
Ich geh mal wieder weiter spielen und warte was der nächste Patch und dann sicherlich auch ein Addon bringen werden.

DoktorKumpel
21-11-11, 17:54
Man könnte auch fragen, welche Daseinsberechtigung denn eine kriegerische Kampagne hat gegenüber einem Endlosspiel Deiner Wahl mit einer Gegner-Kombination Deiner Wahl Wink

Aber sie hat die gleiche Berechtigung wie die andere auch. Es geht darum, neue Spielelemente bereitzustellen. Kennst Du die Szenarien von 1404, die so tolle Dinge gebracht haben, wie Bevölkerung,die keine Steuern zahlt etc. Das sind neue Ansätze für das Endlosspiel, die man ruhig auch in eine Kampagne einbetten könnte.

Es sollte halt Heruasforderungen geben, die nicht auf kriegerischen Aspekten aufbauen, sondern eben andere Aspekte einbringen.

Wenn ich kriegerisch spielen will, kann ich mir auch einfach ein Endlosspiel mit KIs zusamnmenstellen und die platt machen. Da brauche ich auch keine Kampagne dazu.

Was du schreibst stimmt schon, so wie wir beide derzeit argumentieren kommen wir nicht weiter. Worauf ich die ganze Zeit hinaus will ist folgendes:

Als Entwickler kannst du es dir nicht leisten, eine Kampagne zu machen bei der es NUR mit friedlichen Lösungen weitergeht, genausowenig kansnt du es dir leisten eine Kampagne zu erschaffen bei der du nur einen Gegner nach dem anderen Platt machst. Du musst Elemente vermischen und für Abwechslung sorgen. Einmal hast du einen Gegner den du ausschalten musst, ein andermal musst du eine große Siedlung aufbauen. DAS ist es, was eine Kampagne gut macht, es ist die Abwechslung zwischen beiden Elementen.

Eine Kampagne wie du sie vorschlägst würde sicher ein paar Leute glücklich machen, sie würde aber von Vielen kritisiert werden. Irgendwo musst du den kleinsten gemeinsamen Nenner finden und der liegt nunmal meiner Meinung nach nicht in der komplett friedlichen Variante.



Denn der Teil der nur den MP und das Endlosspiel braucht, ist bestimmt nicht zu unterschätzen und inzwischen
wenigstens gleichwertig.

Ich kann dir versichern dass du zur absoluten Minderheit gehörst wenn dir bei Anno die Kampagne wichtiger ist als das Endlosspiel. Mach doch mal eine entweder/oder Umfrage hier im Forum, ich wette das Ergebnis wird eindeutig sein.

Waldfee5555
22-11-11, 01:22
Habe heute das Anno 2070 auch doch gespielt.
Es ist gut gemacht aber man hätte doch bei den Items mehr Farbe gebraucht und nicht alles in Blau zu halten man muss schon zwei mal ihn sehen was man kauft oder nicht

Moryarity
22-11-11, 02:46
Zitat von max.k.1990:
@Mory aber eine spannende Kampange (das ist auch das ziel eine gute story zu erzählen wo auch spannung aufkommt) das erreicht man vllt mit liefern sie 100t in 20minuten oder so halt nicht. Das ist stress aber keine Action oder so.

Wie schon gesagt, liegt das im Auge des Betrachters. Du empfindest "Action" als spannendes Element, das ist ok. Ich finde das halt nicht. Für mich ist dieses kriegerische in gleichem Maße stessig, wie langweilig. Langweilig, weil es mich einfach in Anno rein garnicht interessiert, wenn ich "Action" will, dann gehe ich Zombies und Monster metzeln http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif
Stressig, weil ich nicht RTS-like diese Klickorgie über mich ergehen lassen will.

Solche Szenarien wie in 1404 fine ich bei weitem spannender und interessanter als "Bauen Sie 20 Kriegsschiffe und zerstören sie den Feind" und dann geht die Klickorgie los http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif



Und friedliches Spielen wie "errichten sie ein Monument" als mögliche Kampangenaufgabe kann man auch gemütlich im Endlosspiel machen.

Das ist kein Argument, Du kannst auch im Endlosspiel Gegner vernichten. Es geht ja darum, neue Spielelemente einzubauen, eben so wie in 1404 (Hast Du die Szernarien mal gespielt?!?)


Aber ich empfinde eine friedliche Kampange als langweilig. Kein Anreiz die zu spielen wenn ich lediglich ein Endlosspiel mache mit etwas mehr Story drum rum...

Siehst, ich finde die kriegerische Kampagne langweilig und das ist auch der Grund, warum ich die so selten fertig spiele http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif Wer sagt denn, dass es in der firedlichen Variante nur um den aus dem Endlosspiel bekannten Aufbau gehen muss, es kann ja auch andere Elemente geben.


Zitat von DoktorKumpel:
Als Entwickler kannst du es dir nicht leisten, eine Kampagne zu machen bei der es NUR mit friedlichen Lösungen weitergeht, genausowenig kansnt du es dir leisten eine Kampagne zu erschaffen bei der du nur einen Gegner nach dem anderen Platt machst. Du musst Elemente vermischen und für Abwechslung sorgen. Einmal hast du einen Gegner den du ausschalten musst, ein andermal musst du eine große Siedlung aufbauen. DAS ist es, was eine Kampagne gut macht, es ist die Abwechslung zwischen beiden Elementen.

Da Anno ein Aufbauspiel ist, wäre eine Kampagne so ganz ohne Aufbau ja auch unnötig http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Uhd wie schon gesagt, liegt "interessante Kampagne" im Auge des Betrachters. Im Moment werden die kriegerischen Spieler bei der Kampagne bevorzugt, die friedlichen Spieler werden wie bisher immer fast ausgeschlossen..und die Anzahl an friedlichen Spielern ist glaube ich höher als Du denkst. Auch die würden gerne mal das ende der Kampagne sehen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif



Eine Kampagne wie du sie vorschlägst würde sicher ein paar Leute glücklich machen, sie würde aber von Vielen kritisiert werden.

Daher frage ich ja, was dagegen spricht, neben der normalen Kampagne eine friedliche anzubieten bzw für die kriegerischen Aktionen friedliche Alternativen anzubieten. IN 2070 gibt es da ja shcon teilweise, indem an sich vorbeischleichen kann, aber das könnte einfach noch ausgebaut werden.

Strike1975
22-11-11, 04:22
Zitat von DoktorKumpel:
Ich kann dir versichern dass du zur absoluten Minderheit gehörst wenn dir bei Anno die Kampagne wichtiger ist als das Endlosspiel. Mach doch mal eine entweder/oder Umfrage hier im Forum, ich wette das Ergebnis wird eindeutig sein.

Also bei einer Umfrage hier im Forum würde ich dir Recht geben!
Denn diese Spieler sind im Normalfall dann hier im Forum auch nicht unbedingt (wirklich) aktiv.

Aber wenn du meinst es so genau zu wissen, bitte.
Ich hingegen kenne genug Spieler, die viel wert auf eine Story und somit die Kampange legen.
Das Endlosspiel gehört dann allerdings mit dazu um die Sache abzurunden und den "Langzeitspaß".

Fakt für mich bleibt aber, ohne eine richtige Kampange ist Anno kein Anno ... gehört halt einfach dazu.
Diesmal gabs zwar eine (kurze), aber war eigentlich mehr Tutorial als wirklich eine Kampange.
Ich denke einfach mal, es ist wie immer, es fehlte für mehr einfach die Zeit.
Denn es gäbe genug Möglichkeiten und Potential in diesem Spiel für erheblich mehr.

Waldfee5555
22-11-11, 06:33
Es muss für alle was dabei sein einer möchte es ihn Ruhe Aufbauen ohne Krieg und der andere mit Krieg.

Es muss für alle was dabei sein einer möchte es ihn Ruhe Aufbauen ohne Krieg und der andere mit Krieg.

Es hätte mehr sein können bei Anno 2070,bei den Endlossiele wie bei den Anno 1404 mit der Einstehlung

Kupferschiff96
22-11-11, 10:29
Ich finde die Kampagne ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden ANNOs. In 2070 war die Kampagne nicht sehr gut, sie war ok.
In 1404 haben sie die Kampagne deutlich besser hinbekommen, meiner Meinung nach.
In 2070 fand ich es seltsam wie sich der Schwierigkeitsgrad von Kapitel 1 zu Kapitel 2 verändert hat. In Kapitel 1 musste man nur kleine Aufträge erledigen, für den Anfang sicherlich ok, in Kapitel 2 hatte man auf einmal ein Bilanz von -500 bis -600 für Anfänger eine harte Nuss.
Für Fortgeschrittene kein Problem, ich hab einfach die ganze Zeit verkauft, aber auch die Führung was man wie viel bauen muss war in 1404 deutlich besser gelungen.

lg Kupferschiff96

Moryarity
22-11-11, 10:35
Zitat von Kupferschiff96: aber auch die Führung was man wie viel bauen muss war in 1404 deutlich besser gelungen.



http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_confused.gif?!?

In 2070 hast Du doch zu anfang nur die Dinge, die du auch wirklich bauern musst und die ganzen Quests geben Dir doch exakt an, wovon wieviel gebaut werden muss.

Die Aufgaben sind doch wirklich "Bau einen Sandextraktor, ein Kalksteinbergwerk und eine Betonfabrik"..viel genauer geht doch eigentlich nicht mehr.

In 1404 wurdest Du viel früher allein gelassen...

DoktorKumpel
22-11-11, 10:37
Daher frage ich ja, was dagegen spricht, neben der normalen Kampagne eine friedliche anzubieten bzw für die kriegerischen Aktionen friedliche Alternativen anzubieten.
Die Frage ist etwas komisch weil die Antwort trivial ist. Warum bietet man nicht zwei oder drei Kampagnen an von denen jeweils eine sogar nur einen Teil der Spielerschaft glücklich macht? Weil man keine unendlichen Ressourcen zur Verfügung hat, ganz einfach.

Du machst eine Kampagne mit der du den kleinsten gemeinsamen Nenner sucht, also versuchst ein bisschen was für alle einzubauen.

Moryarity
22-11-11, 11:07
Zitat von DoktorKumpel:
Du machst eine Kampagne mit der du den kleinsten gemeinsamen Nenner sucht, also versuchst ein bisschen was für alle einzubauen.

Mit dem Unterschied, dass die Leute, die friedlich spielen, völlig außen vor gelassen werden.

Als friedlicher spieler ist es vlökkommen unmöglich das Ende der Kampagne zue rleben. Es ist schon besser als in 1701, denn da war es schon früh sehr kriegsintensiv. In 1404 waren die Kriegsereignisse wenigsten gesripted, aber auch da war nervig.

Das Problem ist halt, dass bei dem jetzigen "KGN", die friedlichen Spieler niemals das Ende der Kampagne erleben.

Thomas061
22-11-11, 14:05
Ich finde das neue Anno sehr gelungen und die Kampagne von einen durchgeknallten Computer interessant. Erinnert mich an den uralten Film 2001 Odysse im Weltraum....

Ich bin in der Kampagne ziemlich am Ende und finde den Umfang, zumindest den der Kampagne, vollkommen in Ordnung. Bei 1404 waren die Level auch erst später länger und schwerer, wobei ich subjtiv den Eindruck habe, das 2070 etwas anspruchsvoller ist; kann mich natürlich auch täuschen.

Der Umzug in die Zukunft ist jedenfalls gelungen.

t0der
22-11-11, 17:52
Für mich hat sich die Kampagne dargestellt wie ein (stark) erweitertes Tutorium mit noch ein paar Rüschen dran (also genau dass, was ich erwartet hatte http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif
Sonst ist das Szenario prima (stimmig) umgesetzt und auch F.A.T.H.E.R. ist ein unterhaltsamer Schurke.
Allerdings macht das Spiel insgesamt noch den Eindruck, es sei Opfer einer Deadline geworden (Zierelemente! KI! Internet! Bugs!) - dafür habe ich aus professioneller Sicht Verständnis - Verträge mit Werbeagenturen, Plattenpressen und nicht zuletzt dem Publisher müssen ja termingerecht eingehalten werden (sofern kein fatal vorliegt - was es hier nicht tut). Allerdings erwarte ich, dass das Spiel im Nachhinein gepatcht wird. Ich habe die Limited Edition erstanden - und sollte dies nicht der Fall sein, werde ich als Kunde den weiteren Konsum von Anno (bzw. Ubi) einstellen und auch anderen dazu raten - ist zwar Schade, aber leider die einzig konsequente Möglichkeit.

Quadraginta
22-11-11, 22:43
Ich bin bei der letzten Kampagnen Mission und finde sie soweit ok. Verglichen mit der Anno 1404 Kampagne finde ich sie aber eher schlecht. In Anno 1404 war viel mehr Stimmung drin. Wenn ich nur zb an Marie D'Artois denke, die allzeit bereit war, das "heilige Schwert in das Herz der Ungläubigen zu stooooooßeeeeeen" und wie sie dann voll in die Fresse bekommen hat und mit der blutigen Kopfbandage mit letzter Kraft dir Instruktionen gibt. Der Guy de Forcas war doch herrlich, dieser herablassende Ton von dem http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif Und Lord Northburg war eh immer dein größter Fan und fand alles "FABELHAFT!" was du gemacht hast.
In den Endlossspielen bzw den Missionen fand ich die andern Computerspieler auch super in 1404, ob des der jaulende Jorgensen war oder die giftige Constanza bis zum geschleckten Gavin ("Ich bin letztin gestolpert..........Es war Guy de Forcas, wie immer, auf allen vieren."). In 2070 wirkt es bis jetz auf mich n bissl arg fad was den Aspekt "Stimmung" angeht :/ Der FATHER klingt ja auch die ganze Zeit wie ein Geisteskranker, dafür klingt E.V.E als ob sie nich bis 3 zählen kann, wenn man nich die richtigen Knöpfe an ihr drückt. Allerdings wart ich auch jeden Moment drauf, dass sie mir sagt "You are unable to warp because you are warp scrambled." oder "The capacitor is empty." (Eve online anyone? http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif)

Ich find das Setting super gelungen, mir gefällt die Musik sehr gut und ich mag die 3 Fraktionen und unter Wasser Stationen haben, ich find das total genial, aber ich überleg jetz schon, ob ich nich aufs Add-on warten soll (das ja bestimmt kommen wird). Ich will nich alles wie in 1404 haben, aber ich will 2070 so lieben und damit so Spaß haben können wie mit 1404. Anno 1404 hatt ich damals ganz kurz vor dem Add-on gekauft und für mich is 1404 automatisch Venedig. Ich fand die Basis-Szenarien schon super, aber die zusätzlichen (Steueroase, Karges Land, Bettlerwette oder Herrscher der Meere um nur einige zu nennen) fand ich Hammer und hatte so viel Spaß. Deswegen möcht ich fast am liebsten noch so lang warten und dann einsteigen, wenn auch manches evtl gepatch'ed wurde (weiss es nich, aber viele im Forum äußern sich ja negativ über die KI der Computergegner im Endlossspiel).
An den Erfolgen könnten sie noch bissl schrauben = hinzufügen, ein "Schnell!Hat jemand weiße Unterwäsche?!" wirds aber eh net geben, allerdings hab ich bei "Niemand hat vor eine Mauer zu errichten" erstmal "hui" gesagt, aber insgesamt muss da noch was gehn!

Achja, wo schreibt man denn rein, wenn man (Schreib/Info-)Fehler entdeckt?
Und gibts einen Thread, der den Geheimnissen gewidmet ist? Hab bisher nur eins "enthüllt"

qkiazd
22-11-11, 22:56
Mich haben die überzogen wirkenden Anno Sprecher eher genervt, da ich eher ein Freund von guter Handlungen bin als von "lustig" wirkenden Sprechern bei denen man den Charakter schon an der Tonlage offenbart bekommt.

Mich erinnert dies eher an ein Kasperlestheater, leider wird dies in der Siedler-Reihe auch regelmässig praktiziert. Der Comic/Kinder Charme soll wohl die Grafik unterstützen, was jedoch wie schon gesagt Geschmackssache ist. Zudem empfinde ich Filme mit der Engine zeitgemässer als Bildchen die man hin und her schiebt welche ggf. auch nur von Textfeldern unterstützt werden.

EiterMutant
30-11-11, 14:44
Verdammte Pazifisten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Solange der Mensch existiert wird es Kriege geben. Davor ist auch die Zukunft nicht sicher.

Moryarity
30-11-11, 19:34
Zitat von EiterMutant:
Verdammte Pazifisten http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Solange der Mensch existiert wird es Kriege geben. Davor ist auch die Zukunft nicht sicher.

Wenn alle Pazifisten wären, könnte man das Problem umgehen http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif