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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Fortuna



Christoph1955
18-08-09, 05:52
Die Fortuna ist beheimatet bei Nürnberg und gehört Christoph's Vater, der als angesehener Pädagoge oft reisen muss, um in den weit verstreuten Universitäten zu dozieren, außerdem wird er des öfteren zu Vorträgen außerhalb Nürnbergs eingeladen.

Nun aber wird die Fortuna beladen mit Christoph's Mobiliar und Hausrat, die letzten Kisten werden gerade an Bord gehievt, lange wird es nicht mehr dauern und die Seereise zurück nach Annoport kann beginnen.

Sein Vater war sehr erfreut, über Synola und ihre Mutter zu hören und dass es beiden so gut geht. Weniger erfreut hat ihn allerdings die Tatsache, dass sein Sohn nun so weit entfernt eine neue Heimat finden wird, doch letztendlich liegt ihm sein Glück näher als alles andere und so wird er ihn schweren Herzens ziehen lassen.

Da er über das eigene Schiff verfügt, wird er - so oft es seine Zeit zulässt - nach Annoport segeln, und einige Tage dort verweilen bei seinem Sohn.

Vater und Sohn verabschieden sich nun, ein schmerzlicher Abschied für beide, doch mit dem Versprechen, sich wenigstens 3 - 4 mal im Jahr zu sehen.

Christoph bleibt an Deck, während die Fortuna langsam aus dem Hafen fährt, zunächst ein Stück den Fluss entlang, um dann Kurs aufs offene Meer zu nehmen.

Ein wenig wehmütig ist ihm nun doch zumute, doch der Gedanke an Annoport und was ihn dort erwartet, lässt ihn alles andere vergessen. Bei gutem Wind, so hofft er, wird er noch vor dem Wochenende wieder in Annoport an Land gehen können.

Christoph1955
20-08-09, 16:42
Sie kommen gut voran, Christoph spricht gerade mit Kapitän Larssen, der meint sie könnten es bis Samstag schaffen nach Annoport.

Kapitän Larssen, sein erster Steuermann, der Navigator und Christoph vertreiben sich noch ein wenig die Zeit beim Kartenspiel, bevor sie ihre Kojen für die Nacht aufsuchen.

Die Buddel Rum werden sie noch leeren, ein letztes Mal prosten sie sich zu und so geht der Männerabend seinem Ende entgegen.

Christoph1955
22-08-09, 14:40
Von weitem sieht er die Lichter der Stadt, gleich werden sie in den Hafen einlaufen, lange dauert es nicht mehr und er ist in der neuen Heimat angekommen.

Die Fortuna wird hier vor Anker gehen und am Montag in der Frühe wieder in See stechen.

Christoph1955
22-08-09, 14:53
Befehle werden gebrüllt, die Mannschaft ist gut aufeinander eingespielt und die Fortuna läuft in den Hafen von Annoport ein.

Ein leichter Ruck geht durch das Schiff, dann können die Leinen festgezurrt werden, alle sind froh, gleich festen Boden unter den Füßen zu haben.

Christoph1955
21-09-09, 02:45
Die Fortuna befindet sich seit gestern auf hoher See, Andreas Büttner, Christoph´s Vater, hat sich nach der Einladung seines Sohnes kurzentschlossen auf die Reise begeben nach Annoport. Da er im Moment keine wichtigen Termine hat, kann er sich in der heimischen Universität vertreten lassen, auf den Oberstudienrat Berger kann er sich verlassen.

Nachdem er eine Weile an Deck war, geht er nun wieder in seine Kajüte, es ist doch schon reichlich kühl und ungemütlich hier draußen.

Am Mittwoch sollten sie Annoport erreicht haben, er freut sich sehr auf das Wiedersehen und eine Überraschung hat er auch für seinen Sohn.

Christoph1955
22-09-09, 13:15
Die Fortuna hat gut Fahrt gemacht heute, bei gutem Wind sollten sie morgen gegen Abend in Annoport ankommen, meint Kapitän Larssen.

Andreas hat endlich wieder einmal viel Zeit zum Lesen, was er ausgiebig nutzt, die Koje könnte etwas bequemer sein, die alten Knochen wollen nicht mehr so mitmachen wie er es gerne hätte.

Langsam erhebt er sich von dem Lager, "sollte mal etwas herumlaufen", grummelt er vor sich hin und macht sich auf einen kleinen Rundgang durch das Schiff.

Christoph1955
24-09-09, 08:23
Andreas Büttner ist froh, denn vor einiger Zeit kam Land in Sicht und die Fortuna nimmt Kurs auf die Insel, die man aus der Entfernung schon gut erkennen kann.

Sehr oft wird er eine solche Reise nicht mehr unternehmen können, das Alter macht sich doch schon deutlich bemerkbar.

Nun aber freut er sich, denn bald schon wird er seinen Sohn in die Arme schließen können.

Christoph1955
24-09-09, 08:34
Die Fortuna läuft nun in den Hafen von Annoport ein und gemeinsam mit Kapitän Larssen steht Andreas an Deck, bis das Schiff fest vertäut ist.

Seine Reisekiste hat er bereits neben sich, die wird ein Maat zum Haus seines Sohnes bringen.

Dieser hat ihm in seinem Brief die Lage des Hauses beschrieben, er hofft, dass er es sofort finden wird.

Nun verabschiedet er sich herzlich vom Kapitän, und geht langsam die Reling hinunter, den Maat mit der Kiste im Schlepptau.

Christoph1955
28-09-09, 13:37
Bei einem guten Cognac hat er alles mit Kapitän Larssen geklärt. Die Mannschaft hat zur Begrüßung eine Extrabezahlung in einem Umschlag bekommen, das Geld können sie sich nach Gutdünken einteilen, sicherlich sind einige darunter, die alles auf einmal auf den Kopf hauen, aber das soll seine Sorge nicht sein.

Im Hinblick auf zukünftige Aufträge wird Christoph eine Nachricht an die Bürgermeisterin verfassen, dass die Fortuna auch der Stadt zur Verfügung steht.

Die beiden leeren nun ihre Gläser, dann bricht Christoph wieder auf und tritt den Heimweg an.

Christoph1955
30-10-09, 03:23
Er sieht den Kapitän schon an Deck, wie er gerade gemütlich eine Pfeife schmaucht und geht gleich zu ihm aufs Schiff.

Da er nicht viel Zeit hat, kommt er auch gleich zur Sache, die Fortuna soll heute noch ablegen und auf die Reise nach Leipzig gehen.

Kapitän Larssen hat schon einige Vorbereitungen getroffen nach ihrem letzten Gespräch, auch sind schon alle Vorräte an Bord.

In gut einer Stunde wird die Fortuna dann in See stechen, Christoph wünscht eine gute Reise und verlässt dann das Schiff, er muss sich doch sehr beeilen, um nicht zu spät zum Unterricht zu kommen.

Synola
30-10-09, 05:52
Die Fortuna hat den heimatlichen Hafen verlassen und gleitet bei gutem Wind über das Meer.

Sollten die Wetterbedingungen so bleiben, werden sie wohl morgen Abend, spätestens aber am frühen Sonntag die Stadt Leipzig erreicht haben.

Synola
01-11-09, 03:03
Die Fortuna ist am frühen Morgen im Hafen der Stadt Leipzig angekommen.

Nachdem sie fest vertäut wurde, geht Kapitän Larssen von Bord, zum Haus von Moritz Weidmann, um ihm die Nachricht von Christoph und Synola zu überbringen.

Larssen ist darüber informiert, dass alles Weitere von Weidmann koordiniert werden wird.

Synola
02-11-09, 03:57
Noch gestern wurde damit begonnen, das Mobiliar der Handwerker aufs Schiff zu schaffen.

Allerdings muss noch ein zweites Schiff beladen werden, dann so groß ist die Fortuna nun auch wieder nicht, dass man hier alles verladen könnte.

Das zweite Schiff stellt Weidmann seinen ehemaligen Mitarbeitern zur Verfügung, es muss auch noch einige Büchersendungen mitnehmen.

Am Ende des heutigen Tages werden die Schiffe fertig beladen sein, so dass sie morgen in aller Frühe wieder auslaufen können.

Synola
03-11-09, 02:42
Am frühen Morgen hat die Fortuna zusammen mit dem Begleitschiff den Hafen von Leipzig verlassen.

Kapitän Larssen hat die Handwerker und neuen Bürger von Annoport unter seine Fittiche genommen und erzählt ihnen ein wenig über ihre neue Heimat.

Alle sind schon sehr gespannt, was sie dort erwarten wird, besonders der Lehrling, der noch nie über Leipzig hinaus gekommen ist.

Synola
04-11-09, 03:46
Das Wetter hat sich verschlechtert, Kapitän Larssen sitzt in seiner Kajüte und schreibt ins Logbuch.

Er denkt sich, dass sie Annoport morgen in der Frühe erreicht haben werden.

Christoph1955
05-11-09, 01:52
Die Luft ist trübe und neblig, doch durch sein Fernrohr kann Kapitän Larssen den Hafen von Annoport bereits entdecken. Schon bald werden sie in der Heimat angekommen sein.
Seine Gäste befinden sich auch allesamt an Deck und schauen gespannt auf die Insel in der Ferne.

Synola
18-11-09, 04:04
Einige Schiffsjungen machen sich mit Karren auf den Weg zur Druckerei, sie werden die Bücher abholen, die mit der Fortuna nun ausgeliefert werden können.

Synola
18-11-09, 04:28
Gestern wurden bereits alle Vorräte aufgefüllt, die ganze Besatzung freut sich darauf, wieder auf eine große Reise gehen zu können.

Die Kisten werden auf das Schiff verladen und kurz danach gibt Kapitän Larssen das Zeichen zum Auslaufen.

Die Leinen werden gelöst, laute Befehle erschallen auf dem Schiff und die Fortuna verlässt langsam den Hafen von Annoport.

Zunächst wird man in östlicher Richtung segeln, nach Leipzig. Danach geht es in den Süden, in den Hafen von Barcelona.

Christoph1955
20-11-09, 03:40
Die Fortuna hat im Hafen von Aken festgemacht, die Bücher für Weidmann werden ab hier mit der Postkutsche an ihren Bestimmungsort in Leipzig befördert.

Die Druckpresse wird auf das Schiff geladen und in zwei Stunden geht die Reise weiter in südlicher Richtung.

Kapitän Larssen unterzeichnet die Lieferpapiere und geht dann von Bord, er möchte sich die kleine Hafenstadt ansehen.

Christoph1955
24-11-09, 06:55
Die Fortuna befindet sich im Hafen von Venedig, an ihrem letzten Bestimmungsort.

Hier wird man einige Tage vor Anker gehen um die Vorräte wieder aufzufüllen, bevor es wieder Richtung Heimat geht.

Die Mannschaft und auch Kapitän Larssen freuen sich auf den Landgang, es gibt in dieser Stadt einige Sehenswürdigkeiten und das pralle Leben pulsiert in den Gassen.

Christoph1955
28-11-09, 08:12
Bei klarem Wetter kann Kapitän Larssen bereits durch sein Fernrohr die Umrisse von Annoport sehen.

In etwa einer Stunde werden sie den Heimathafen erreicht haben.

Sein Pfeifchen schmauchend begibt er sich in seine Kajüte um einige Einträge ins Logbuch zu machen, auch ein Gläschen Rum kann er jetzt gut vertragen.

Synola
29-11-09, 03:20
Nachdem die Fortuna gestern im Heimathafen festgemacht hat, haben einige Schiffsjungen die Druckpresse zur Druckerei geliefert und danach im Markthaus eingekauft, um die Vorräte aufzufüllen.

Dann wurde das Schiff wieder auf Vordermann gebracht und gründlich geschrubbt, denn am Dienstag sollen sie wieder auslaufen.

Die Mannschaft hat am gestrigen Abend in der Schenke noch ordentlich gefeiert, so liegen heute fast alle noch in ihren Kojen und schlafen ihren Rausch aus.

Kapitän Larssen allerdings sitzt mit seinem ersten Steuermann beim Frühstück und bespricht mit ihm die Route für die nächste Woche.

Synola
04-12-09, 14:23
Die Fortuna ist auf ihrem Weg zum Hafen von Antwerpen.

Von hier aus werden die Bücher und Zeitschriften mit der Postkutsche weiter befördert.

Auch die Skizzen für die Zeichnungen durch die freie Zeichenschule werden auf den Weg nach Nürnberg bebracht.

Synola
10-12-09, 13:41
Kapitän Larssen sitzt mit einigen Männern am Tisch seiner Kajüte beim Kartenspiel zusammen.

Die zweite Flasche Rum ist gerade geöffnet worden, bisher verlief die Fahrt ruhig und ohne besondere Vorkommnisse, so dass sie sich einen zünftigen Männerabend leisten können.

Morgen, so schätzen sie, werden sie gegen Mittag wohl den Hafen von Annoport erreichen.

Synola
12-12-09, 02:58
Die Fortuna ist von ihrer Reise zurückgekehrt und wieder im heimatlichen Hafen.

Kapitän Larssen macht sich auf den Weg zur Druckerei, um mit Christoph den Auftrag für die nächste Woche zu besprechen.

Synola
16-12-09, 03:16
Die Lehrjungen sind am Hafen angekommen und einige Schiffsjungen der Fortuna beginnen mit dem Verladen der Kartons.

Gabriel übergibt den Brief an Kapitän Larssen, er möge diesen bitte an den Duke von Buckingham weiterleiten lassen, sobald sie in London sind.

Larssen nickt, steckt den Brief ein und bleibt an Deck, bis alle Kartons auf dem Schiff verstaut sind.

Kurze Zeit später erschallt der Befehl zum Ablegen und die Fortuna verlässt langsam den Hafen.

Synola
18-12-09, 10:51
Die Fortuna hat London erreicht und während die Bücher entladen werden, erteilt Kapitän Larssen einem Schiffsjungen den Auftrag, den Brief des Herrn Prunklord dem Duke of Buckingham zu überbringen.

Der Bursche verstaut den Umschlag in seiner Jackentasche und läuft gleich los, um den Auftrag auszuführen.

Synola
18-12-09, 13:14
Der Schiffsjunge kommt zurück und vermeldet Kapitän Larssen, dass er den Brief dem Duke übergeben hat.

Larssen ist zufrieden und nimmt wieder sein Buch zur Hand.

Am nächsten Morgen wird die Fortuna ihre Reise fortsetzen, der nächste Hafen wird der in Barcelona sein.

Synola
21-12-09, 05:57
Die Fortuna ist wieder im Heimathafen angekommen, heute werden die Vorräte aufgefüllt, denn am Nachmittag wird sie bereits wieder auslaufen, zur letzten Reise in diesem Jahr.

Kapitän Larssen macht sich nun auf den Weg in die Stadt, er hat noch einiges zu besorgen.

Synola
22-12-09, 02:56
Die Fortuna befindet sich auf ihrer letzten Fahrt im alten Jahr, die Mannschaft freut sich schon auf den bevorstehenden Heimaturlaub.

Der Hafen vor Rom wird die letzte Station sein, da der Wind günstig ist, wird man am Nachmittag dort anlegen können.

Synola
06-01-10, 06:48
Auf der Fortuna herrscht reges Treiben, neue Vorräte werden angelegt, denn morgen wollen sie auslaufen.

Kapitän Larssen schaut die Wetterberichte durch und plant die beste Route die sie nach Deutschland, England, Spanien und Italien führen wird.

Synola
07-01-10, 04:03
Alle Kisten sind gut verstaut im Lagerraum der Fortuna und Kapitän Larssen gibt den Befehl zum Auslaufen.

Die Leinen werden gelöst und hektische Betriebsamkeit setzt ein, dann verlässt die Fortuna langsam den heimatlichen Hafen.

Ihr erstes Ziel ist Hamburg, danach geht es weiter nach London. Es sind zwar weitere Schneefälle gemeldet worden, jedoch keine Stürme und so hofft Larssen, dass sie ohne größere Probleme ihre Bestimmungsorte erreichen werden.

Synola
13-01-10, 16:01
Nachdem sie einen tosenden Sturm auf hoher See überstanden haben, nimmt die Fortuna wieder Kurs auf die heimatliche Küste.

In zwei Tagen hoffen sie, in den Heimathafen einzulaufen.

Kapitän Larssen wird eine Liste mit Nachbestellungen einiger Bücher mitbringen, da bekommen die Drucker und Buchbinder eine Menge zu tun.

Synola
15-01-10, 06:04
Die Fortuna läuft in den Hafen von Annoport ein, die Leinen werden festgemacht und die Mannschaft ist froh, bald wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Gleich werden etliche von ihnen ihre Familien wiedersehen, auch Kapitän Larssen freut sich, nach langen Tagen auf hoher See wieder daheim zu sein.

Er schickt einen Schiffsjungen mit der Liste über die Buchbestellungen zur Druckerei, damit die Handwerker schnellstmöglich informiert sind.

Christoph1955
27-01-10, 10:44
Die Schiffsjungen hieven die schweren Kisten an Deck und dann gleich in den Lagerraum.

Sie beeilen sich mit der Arbeit, bringen dann die Karren schnell zurück zum Kontor und sind froh, als sie wieder ins Warme kommen. Da ist ihnen die Arbeit in der Kombüse doch lieber, dort müssen sie wenigstens nicht frieren.

Synola
28-01-10, 03:34
Die Fortuna hat am frühen Morgen den Hafen von Annoport verlassen und segelt seit einigen Stunden dem ersten Routenpunkt entgegen.

Die Reise wird wieder nach England, Spanien, Italien und auch nach Deutschland gehen.

Bei gutem Wind macht das Schiff schnelle Fahrt, allerdings muss ständig Ausschau nach Eisschollen gehalten werden, innerhalb der Crew findet dafür jede halbe Stunde ein Wechsel statt, länger hält es keinen auf dem Ausguck bei dieser eisigen Kälte.

Synola
03-02-10, 10:43
Die Fortuna ist gestern in einen schweren Schneesturm geraten, hat sich aber in den Hafen der Hansestadt Hamburg retten können.

Zunächst müssen nun hier die notwendigen Reparaturarbeiten durchgeführt werden, so dass sich die Handelsfahrt merklich verlängern wird.

Kapitän Larssen hat eine Nachricht verfasst, die ein Botenschiff auf dem schnellsten Weg nach Annoport bringen wird.

Zum Glück waren die Bücher gut gesichert und haben keinen Schaden genommen.

Synola
05-02-10, 02:21
Die Schiffsreparatur konnte in der Frühe beendet werden und Kapitän Larssen hat den Befehl zum Auslaufen erteilen lassen.

Während an Deck hektische Betriebsamkeit einsetzt, verlässt die Fortuna den Hafen von Hamburg und nachdem die Hafenausfahrt hinter ihnen liegt, geht es mit voller Kraft voraus auf das offene Meer.

Die Route wird nun weiter nach London führen.

Synola
13-02-10, 04:45
Alle Aufträge sind ausgeführt und die Fortuna segelt mit voller Kraft zurück gen Heimat.

Kapitän Larssen sitzt in seiner Kajüte mit einem Becher Kaffee und schreibt einige Einträge ins Logbuch.

Am Montag hofft er Annoport erreicht zu haben, es weht ein heftiger Wind, allerdings müssen sie gut aufpassen und nach im Meer treibenden Eisschollen Ausschau halten.

Synola
16-02-10, 02:47
Mit einem Tag Verspätung ist die Fortuna im Hafen von Annoport eingelaufen.

Mit einem leichten Ruck kommt das Schiff zum Stillstand, die Seile werden festgemacht und das Fallrepp heruntergelassen.

Die Mannschaft freut sich auf die freien Tage, allerdings sind einige von ihnen zu Reinigungsarbeiten abkommandiert worden.

Synola
03-03-10, 03:20
Kapitän Larssen sieht die Jungen mit den Karren kommen und entsendet weitere Matrosen, die bei der Verladung der Kisten behilflich sein sollen.

Während der freien Tage ist die Fortuna gründlich überholt worden, die Vorräte wurden aufgestockt und die Mannschaft steht ausgeruht bereit, auch das Wetter spielt heute mit, es ist ein guter Tag um wieder in See zu stechen.

Synola
03-03-10, 03:53
Die Kisten mit den Büchern sind im Lager der Fortuna fest verzurrt, nachdem der Befehl zum Auslaufen erschallt ist, wird der Anker gelichtet und die Seile von den Pollern gelöst.

Geschäftiges Treiben herrscht an Bord, die Segel werden gesetzt und unter langsamer Fahrt verlässt die Fortuna den Hafen von Annoport.

Diesmal führt die Reiseroute zunächst nach Malta, dann geht es weiter nach Venedig, von dort aus nach Barcelona, hier hat Larssen einen Tag Landgang eingeplant.

Schon bläht der Wind die Segel, nachdem das Schiff die Hafenausfahrt verlassen hat und Larssen macht sich auf den Weg in seine Kajüte.

Synola
12-03-10, 06:11
Die Fortuna ist bereit zum Auslaufen und nachdem der Kapitän mit seinem Steuermann an Bord ist, ertönt der Befehl zum Ablegen.

Nachdem sie das offene Meer erreicht haben, wird der Kurs bestimmt, Richtung Spanien zum Hafen von Barcelona.

Bei der guten Wetterlage, sollten sie es vielleicht sogar schaffen, im Laufe des morgigen Tages in Barcelona anlegen zu können.

Synola
23-03-10, 04:01
Mit dem Hafen von Marseille hat die Fortuna die letzte Station erreicht und die Bestellung des Verlags Monpellier ausgeführt.

Hier wird man heute die Vorräte erneuern, einige Schiffsjungen hat Kapitän Larssen in die Stadt zum Einkauf geschickt.

Ganz früh am nächsten Morgen soll es dann zurück in die Heimat gehen, doch den heutigen Tag kann die Mannschaft bei herrlichem Frühlingswetter noch in der Stadt genießen. Alle haben jedoch die Ermahnung des Kapitäns im Kopf, nicht zu tief ins Glas zu schauen, wehe dem, der betrunken zurück an Bord kommt.

Synola
30-03-10, 03:58
Seit einigen Tagen liegt die Fortuna wieder im Heimathafen, das Schiff wurde gründlich überholt und gesäubert, nun freuen sich alle auf einige freie Tage im Kreis ihrer Familien.

Erst nach den Osterfeiertagen soll die nächste Reise anstehen, es sei denn, die Stadt hätte einen brandeiligen Auftrag, der keinen Aufschub gestatten würde und kein anderes Schiff zur Verfügung stünde.

Synola
12-04-10, 04:08
Die Fortuna hat auf ihrer nächsten Rundreise den Hafen von Barcelona erreicht und soeben den Anker geworfen.

Nachdem das Schiff fest vertäut ist, beginnt man sofort damit, die Bücherkisten abzuladen und mit einigen Karren in das Handelsgebäude zu bringen.

Nach einem kurzen Aufenthalt geht die Fahrt dann auch schon wieder weiter, nach Malta, danach wird der nächste Routenpunkt Genua sein.

Synola
23-04-10, 03:17
Kapitän Larssen hat sich an Deck begeben und seine Pfeife entzündet, nachdem alle Aufträge erledigt sind können er und seine Mannschaft bei schönem Wetter die Rückreise nach Annoport genießen.

Einige Delfine sind zu sehen, die sich entschlossen haben, das Schiff ein kleines Stück des Weges zu begleiten. Lächelnd schaut er den munteren Gesellen zu, wie sie pfeilschnell durch das Wasser gleiten und dabei elegante Sprünge vorführen.

Mit den Gedanken ist er dabei schon bei seiner Familie, spätestens am Sonntagmorgen sollten sie den Heimathafen erreicht haben.

Synola
27-04-10, 03:54
Das Fallrepp ist schon herunter gelassen, so dass sie gleich das Schiff betreten können.

"Guten Morgen Kapitän Larssen, darf ich Ihnen Frau Katharina vorstellen, sie ist Musiklehrerin an unserer Schule und wird uns heute begleiten."

Larssen begrüßt die beiden Damen und richtet dann einige nette Worte an die Schülerschar. Danach nickt er seinem Steuermann zu und dieser gibt auch gleich das Zeichen zum Ablegen.

Nachdem der Anker eingeholt und die Seile gelöst sind, geht ein leichter Ruck durch das Schiff und die Fortuna setzt sich langsam in Bewegung. Die Kinder haben sich an der Reling verteilt und winken den Hafenarbeitern zu, die kurz in ihrer Arbeit innehalten und freundlich zurückwinken.

Geschäftiges Treiben herrscht auf dem Schiff während die Segel gesetzt werden und die Fortuna den Hafen verlässt, mit einigen kreischenden Möwen über ihnen geht es hinaus aufs offene Meer.

Synola
27-04-10, 04:34
Auf dem Meer bläst ein kräftiger Wind und sie ziehen alle zunächst ihre warmen Pullover über.

Synola und Katharina teilen die Kinder in Gruppen ein, vier Matrosen bekommen sie dazu zur Seite gestellt. In den einzelnen Gruppen ziehen sie nun los, das Schiff zu besichtigen und die Bereiche kennenzulernen.

Danach sollte es Zeit sein für einen kleinen Imbiss, der bereits in der Kombüse vorbereitet wird.

Synola geht mit ihrer Gruppe zunächst unter Deck, natürlich dürfen sie auch die Kajüte des Kapitäns besuchen.

Synola
27-04-10, 05:25
Larssen hat einige Decken auf Deck verteilen lassen, Synola und Katharina haben es sich mit den Kindern darauf bequem gemacht und genießen einen kleinen Imbiss.

Einige der Kinder mussten schneller wieder an Deck als ihnen lieb sein konnte, die schaukelnden Bewegungen des Schiffes verursachten dort unten bei manchen schnell eine leichte Übelkeit. An der frischen Luft war diese zum Glück bald wieder verschwunden.

Während des Essens erzählt Larssen den Kindern spannende Geschichten seiner Erlebnisse, die er in den langen Jahren auf See erfahren durfte.
Auch für Synola ist seine Erzählung hochinteressant und sie freut sich über seine rege Anteilnahme an diesem Ausflug.

Das Schiff hat Kurs auf die Sandbänke genommen, Larssen kennt die Stellen ganz genau, an denen man die Robben beobachten kann.

Danach wird die kleine Reise zu einem der vielen Fischgründe weitergehen, dort soll geankert und einige Netze ausgeworfen werden, zum Mittagessen wird dann in der Kombüse der fangfrische Fisch zubereitet.

Synola
27-04-10, 10:29
Der frische Fisch hat allen sehr gut geschmeckt, der Fang war ertragreich und so kann eine ganze Menge Fisch am Abend noch ins Markthaus von Annoport in den Verkauf gehen.

An den Sandbänken haben die Kinder eine Vielzahl von Robben beobachten können, etliche von ihnen waren völlig aus dem Häuschen, denn so nah haben sie die Meerestiere noch nie sehen können. Einige der flinken Schwimmer sind neugierig an das Schiff heran gekommen, fast hatte Synola den Eindruck, dass auch die Tiere fasziniert von den menschlichen Besuchern waren.

Während sie eine kleine Insel ansteuern, werden Delfine vom Ausguck her verkündet, was wiederum Begeisterungsrufe bei den kleinen Schülern hervorruft. Flugs verteilen sie sich an der Reling, um auch nur ja nichts zu verpassen.

Eine kleine Gruppe der Tümmler ist unterwegs und vollführt immer wieder akrobatische Sprünge, nun sind sie schon ganz nah an die Tiere herangekommen, die Segel werden zum Teil eingeholt und die Fortuna fährt ganz langsam im Kreis, damit alle dieses Schauspiel genießen können.

Synola lacht Katharina an, die mindestens so begeistert zuschaut wie die kleinen Schüler. Bis auf die Übersiedelung nach Annoport war sie kaum auf dem Meer, umso erfreulicher ist dieser Anblick nun für sie.

Synola
27-04-10, 10:50
Von Natur aus sehr neugierig und zutraulich umkreisen die Delfine das Schiff und schauen mit keckernden Lauten auf die schnatternde Kinderschar an der Reling.

Ein Matrose kommt mit zwei Eimern kleiner Fische herbei, eine kleine Extraportion dürfen die Kinder an die Tiere verfüttern. Ganz besonderen Spaß haben die Kinder über das aufspritzende Wasser, dass sich dabei an Deck verteilt und Synola und Katharina sich lachend in Sicherheit bringen lässt.

Dann sind die Eimer leer und die Segel werden wieder gehisst, die Delfingruppe umkreist das Schiff ein letztes Mal und zieht dann weiter.

Alle sind ziemlich nass geworden, daher helfen Synola und Katharina den kleinen Schülern aus den feuchten Pullovern, fast alle haben ihre wetterfesten Jacken noch mitgenommen, in die sie nun hineinschlüpfen.

Nach der ganzen Aufregung bekommen alle einen großen Becher heißen Kakao und langsam kehrt auf dem Schiff wieder Ruhe ein.

Synola
27-04-10, 11:11
Die kleine Produktionsinsel ist erreicht und sie steigen um in die kleinen Beiboote, denn nun soll noch ein Besuch bei einem Kerzenzieher folgen.

Als die Insel erreicht ist, können sich die Kinder nach den Stunden auf dem Schiff erst einmal gründlich austoben.

Synola steht derweil mit Katharina etwas abseits des Strandes und sie lassen ihre Blicke über das Land schweifen. Weit erstrecken sich die Hanfplantagen vor ihnen und auf der linken Seite können sie viele Imkerfarmen ausmachen.

Nachdem die Kinder eine Weile getobt haben, machen sie sich auf den Weg zu den Kerzenziehern, dort können die kleinen Schülerinnen und Schüler dem Handwerker bei seiner Arbeit zusehen und dieses Handwerk kennenlernen.

Synola
27-04-10, 11:39
Der Besuch bei dem Kerzenzieher hat den Kindern gut gefallen, sie konnten sehen, wie die Kerzen entstehen, die daheim in den Kerzenhaltern und Leuchtern stehen.

Alle Kinder haben zum Abschluß des Besuchs eine Kerze geschenkt bekommen, die sie gleich nach ihrer Ankunft zurück auf der Fortuna in ihren Taschen verstaut haben.

Müde von den Eindrücken des Tages ruhen sie sich nun auf den Decken aus, reichlich spät ist es schon geworden und die Sonnenstrahlen wärmen deutlich weniger.

Der Schiffskoch hat mittlerweile eine heiße Suppe zubereitet und Synola und Katharina helfen dabei, die großen, bauchigen Tassen an die Kinder zu verteilen. Sicher werden davon die Lebensgeister wieder erwachen.

Synola gönnt sich eine ruhige Stunde zusammen mit Kapitän Larssen in dessen Kajüte, beim Essen möchte sie schon einmal mit ihm über die nächste Auslieferung von Büchern und des neuen Journals reden.

Synola
27-04-10, 14:02
Die Fortuna hält seit einiger Zeit Kurs auf den Heimathafen und schon bald sind die Umrisse der Insel zu erkennen.

Langsam gleitet das Schiff durch die Hafeneinfahrt, nach kurzer Zeit ist das Pier erreicht, und die Fortuna wird an ihrer gewohnten Anlegestelle festgemacht.

Synola und Katharina bedanken sich bei Kapitän Larssen für die gute Zusammenarbeit, nun gehts mit den Kindern über das Fallrepp und bald haben sie wieder festen Boden unter den Füßen.

Die jungen Pädagoginnen schauen in strahlende Kindergesicher, der Ausflug hat sich für alle mehr als gelohnt, es war ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag für alle.

Synola zählt die Kinder zur Sicherheit durch, alle sind beisammen und so geht es nun Richtung Stadtkern.

Synola
02-06-10, 03:01
Die Kisten mit den Büchern sind gestern verladen worden und im Lagerraum des Schiffes verstaut.

Bei strahlendem Sonnenschein verlässt die Fortuna den Hafen, um die bekannte Route zur Auslieferung der Bücher abzufahren.

Sie werden sicherlich mindestens drei Wochen unterwegs sein, die Crew um Kapitän Larssen ist jedoch voller Tatendrang, war doch der Aufenthalt in der Heimat diesmal recht lang.

Nachdem die Hafenausfahrt passiert wurde, geht es mit vollen Segeln aufs offene Meer, zunächst Richtung Italien.

Synola
22-06-10, 11:02
Seit einigen Tagen schon liegt die Fortuna im Hafen von Annoport, die letzte Reise verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Das Schiff ist überholt und geschrubbt worden, die Segel wurden auch ausgebessert wo es nötig war.

Ein Bote hat im Haus von Kapitän Larssen die Nachricht überbracht, dass Synola den Kapitän am späten Nachmittag auf dem Schiff treffen möchte.

So sitzt Larssen bei schönem Sonnenwetter bereits an Deck und raucht in aller Ruhe sein Pfeifchen, neben sich eine große Tasse Kaffee.

"Mal sehen, was so anliegt," denkt er sich und schmaucht weiter.

Synola
22-06-10, 11:52
Sofort steigt sie auf das Schiff, Kapitän Larssen begrüßt sie wie immer sehr freundlich und bietet ihr gleich einen frisch gebrühten Kaffee an.

Synola kennt zwar das Gebräu, will aber nicht unhöflich sein und nimmt dankend die große Tasse entgegen.

Nachdem sie auf der Bank an Deck sitzt, beginnt sie damit, Larssen von ihren Befürchtungen zu erzählen, Christoph könne auf seiner Rückreise mit einem Kurierschiff von dem schrecklichen Sturm erfasst worden sein, von dem sie gehört hat.

Larssen hört sich ihre Sorgen zunächst ruhig an, dann gehen beide hinunter in die Kapitänskajüte, dort will er nachsehen, ob er nicht noch Aufzeichnungen der Wetterlage der letzten Woche finden kann.

Synola
22-06-10, 13:25
Nach einiger Zeit des Suchens in verschiedenen Papierstapeln hat er die Aufzeichnungen des Wetters gefunden.

Er hat ihr jede Karte genau erklärt, es ist wirklich ein schwerer Sturm im Süden Deutschlands zu sehen, der sich vom Meer kommend ausgebreitet hat.

<span class="ev_code_BLUE">"Das hat aber doch noch gar nichts zu sagen, solange wir nicht wissen, wann genau Herr Büttner das Schiff bestiegen hat,"</span>beruhigt er Synola.

Sie schaut ihn zweifelnd an.

"Kapitän Larssen, ich muss das unbedingt wissen, seinen Vater möchte ich nicht durch einen Boten oder einen Brief beunruhigen, er ist gerade erst wieder von seiner schweren Krankheit genesen.

Bitte, fahren Sie mit ihrer Mannschaft doch die Route ab und erkundigen Sie sich an den Häfen, es gibt ja Passagierlisten, nur so können wir herausbekommen, welches Schiff er zu welchem Zeitpunkt genommen hat. Wenn es nicht anders geht reisen Sie nach Nürnberg, dort wird er zunächst die Kutsche genommen haben.

Ich weiß nur, dass er längst hier sein müsste, wenn er länger hätte bei seinem Vater verweilen wollen, hätte er eine Nachricht geschickt."

Mit Tränen in den Augen schaut sie ihn an und Larssen nickt.

"Beruhigen Sie sich erstmal, vielleicht gibt es eine ganz einfache Erklärung. Wir werden jedenfalls alles Nötige unternehmen, um seinen Weg zu verfolgen. Morgen bei Sonnenaufgang laufen wir aus," sagt er dann.

"Gut Herr Larssen und lassen Sie mir bitte zwischendurch eine Nachricht zukommen, sobald es geht, damit diese Ungewißheit ein Ende hat," bittet sie ihn leise.

Damit verabschiedet sie sich und verlässt langsam das Schiff. Larssen schaut ihr noch eine Weile sinnend hinterher und geht dann auch von Deck, er will seinen 1. Steuermann aufsuchen und beide werden noch heute Abend die Mannschaft zusammentrommeln.

Synola
23-06-10, 02:14
Früh am Morgen hat die Fortuna den heimatlichen Hafen verlassen, Richtung Deutschland.

Nur Larssen und sein erster Steuermann kennen den wahren Grund der Reise, für die restliche Mannschaft handelt es sich um einen normalen Auftrag.

Nach einer kurzen Besprechung haben die Herren entschieden, gleich den kleinen Hafen am Main-Donau-Kanal anzusteuern, dies sollte der erste Punkt gewesen sein für Christoph, um auf schnellstem Wege nach Annoport zurückzukehren.

Sollte er hier kein Schiff bestiegen haben, kann man immer noch die einzelnen Hafenstationen abfahren.

Bei gutem Wind sollten sie den Main-Donau-Kanal in zwei Tagen erreichen.

Synola
25-06-10, 03:42
Die Fortuna hat den kleinen Hafen am Fluß erreicht und festgemacht, danach ist Kapitän Larssen gleich in das kleine Kontor gegangen, um sich die Schiffslisten der letzten Woche zeigen zu lassen.

Mit einem gehörigen Schrecken hat er dann herausgefunden, dass Christoph in der letzten Woche, am Mittwoch, die Abfahrt der Andrea Gail zur Heimfahrt genutzt hat.

Der Hafenmeister kommt dazu und berichtet Larssen, dass die Andrea Gail wie viele andere Schiffe auch, als vermisst geführt wird, nur wenige haben es zurück in den Heimathafen geschafft, es handelte sich ausnahmslos um die Schiffe, die noch nicht allzu weit draußen waren auf dem offenen Meer, als am Donnerstag der verheerende Sturm ausbrach.

Auf diese erschütternde Nachricht hin bekommt Larssen erstmal eine große Tasse Tee mit einem gehörigen Schuss Rum, den kann er jetzt auch gebrauchen, wie soll er diese Botschaft daheim ausrichten - er mag sich gar nicht vorstellen, wie Synola das aufnehmen wird.

Aber es hilft alles nichts, er muss zurück nach Annoport und diese Mitteilung machen, so betrüblich sie auch ist. Auch er selbst ist sehr betroffen, weiß er doch, wie niedrig die Überlebenschance bei einem derartigen Unwetter ist.

In einem Zug leert er die Tasse und verabschiedet sich vom Hafenmeister, mit schnellen Schritten geht er dann zurück zur Fortuna.

Als er auf dem Schiff ist, gibt er gleich den Befehl zum Auslaufen und wartet nicht wie sonst an Deck, sondern begibt sich gleich in seine Kajüte. Schon jetzt beginnt er damit, sich die Worte zurecht zu legen, mit denen er die schreckliche Nachricht überbringen muss.

Synola
28-06-10, 03:52
Larssen hat sich seine Pfeife angezündet und steht seit einiger Zeit an Deck, immer noch legt er sich die Worte zurecht, mit denen er Synola die Schreckensbotschaft überbringen soll.

Um die Mittagszeit wird man den heimischen Hafen wohl wieder ereicht haben, dann kann er dieses Gespräch endlich hinter sich bringen.

Synola
28-06-10, 11:12
Die Fortuna hat am Pier festgemacht und Kapitän Larssen hat gleich danach das Schiff verlassen.

Er macht sich auf den schnellsten Weg zur Bibliothek, weiß er doch, dass er Synola dort jeden Nachmittag antrifft.

Synola
29-06-10, 04:24
Die Abfahrt der Fortuna hat sich ein wenig verzögert, denn es sollen noch zwei Kisten mit Büchern mitgenommen werden auf die Reise nach Italien. Außerdem mussten die Vorräte noch aufgestockt werden.

Colin hat den Brief von Synola an Kapitän Larssen übergeben, ach, wie gern wäre er auf dem Schiff geblieben und mitgefahren nach Italien, aber er wird hier gebraucht.

Bevor sie Sizilien anlaufen um in der Abtei Nonantola Christoph abzuholen, werden sie den Hafen von Napoli anlaufen und die beiden Kisten ausliefern mit den Buchbestellungen.

Nun aber ist alles bereit und Larssen gibt den Befehl zum Auslaufen. Der Anker wird eingeholt und die Leinen gelöst, die Segel gesetzt und die Fortuna verlässt den Hafen von Annoport.

Auf dem Schiff ist die gute Stimmung zurückgekehrt, sie wird noch besser werden, wenn man den lange Vermissten an Bord geholt hat.

Synola
02-07-10, 03:53
Die Fortuna hat am Hafen in Sizilien festgemacht und Larssen macht sich auf die Suche nach der Abtei Nonantola.

Unterwegs trifft er auf einen Einheimischen, der ihm genau den Weg erklären kann, es ist ein Fußmarsch von etwa einer Stunde und er führt hinauf in die Berge.

So macht Larssen sich auf den Weg, erstmal will er wissen, wie weit Christoph's Genesung voran geschritten ist.

Christoph1955
04-07-10, 05:08
Mit großer Begeisterung wird er auf dem Schiff empfangen, die gesamte Mannschaft hat sich an Deck versammelt, um ihn zu begrüßen.

"Nun aber genug, es wird Zeit, dass wir wieder nach Hause kommen, was meint Ihr," winkt er lachend ab.

Das lässt sich die Mannschaft nicht zweimal sagen, der Anker wird eingeholt, die Seile gelöst, dann werden die Segel gesetzt und die Fortuna verlässt mit langsamer Fahrt den Hafen.

Nachdem sie die Hafenausfahrt passiert haben, nimmt die Fortuna volle Fahrt auf und es geht endlich wieder Richtung Heimat, nach Annoport.

Christoph bleibt mit Larssen an Deck und sie stecken sich eine gute Zigarre an, bei herrlichem Sonnenschein und bestem Wind lässt sich die Heimfahrt genießen.

Christoph1955
06-07-10, 18:26
Zur Nacht ist die Mannschaft aufgeteilt worden, die Hälfte der Crew arbeitet, während die anderen ruhen können.

Bei verlangsamter Fahrt segelt die Fortuna weiter, morgen wird man Annoport erreicht haben.

Er sitzt in seiner Kajüte und versucht, sich auf das Buch zu konzentrieren, aber es hat gar keinen Sinn, seine Gedanken sind bei seiner Verlobten. Seine Ankunft morgen wird sie sicherlich in helle Aufregung versetzen, auch er ist jetzt schon voller gespannter Erwartung auf den Tag.

Christoph1955
07-07-10, 06:16
Sie durchfahren die ersten Inselgruppen der heimatlichen Gefilde, noch eine gute Stunde und sie werden den Hafen von Annoport erreicht haben.

Christoph sitzt mit Larssen zusammen in bequemen Liegestühlen an Deck und beide genießen das herrliche Sommerwetter.

Die Fahrt ist sehr angenehm verlaufen und er fühlt sich wieder gut, keine Spur von Schwäche ist mehr vorhanden. Die frische Seeluft hat ein übriges getan und ihm eine gesunde Bräune verliehen, was ihn noch frischer und vitaler aussehen lässt.

Einige Pfunde hat er zwar noch weniger, was seinem Aussehen allerdings mehr nutzt als schadet.

Nun kann er es kaum noch erwarten, endlich nach Hause zu kommen.

Christoph1955
07-07-10, 07:53
Langsam läuft die Fortuna in den Heimathafen ein. Christoph steht an der Reling und beobachtet das vertraute Treiben am Hafen, während der Anker ausgeworfen und die Seile an den Pollern festgemacht werden.

Er fühlt sich wie neugeboren, erst recht jetzt, da er wieder daheim ist. Schon morgen möchte er in der Druckerei nach dem Rechten sehen, Synola soll auch ein wenig von ihren Ferien haben und er ist schließlich ausgeruht von dem langen Nichtstun.

"So, dann wünsche ich Euch einige schöne Tage an Land. Wir sehen uns wieder, sobald ich mich ein wenig eingearbeitet habe. Genießt die freie Zeit bis dahin," zwinkert er ihnen zu und verlässt dann das Schiff.

Synola
18-07-10, 14:05
Heute nun ist die Fortuna wieder beladen worden, um die nächsten Buchbestellungen auf den Weg zu bringen.

Colin hat Kapitän Larssen auch die Einladungskarte für Thamia übergeben, mit der Bitte um Weitergabe. Außerdem hat er mehrere Journale der Moden und alle Ausgaben des Annoporter Morgenblattes an Bord.

Die Fortuna nimmt morgen früh zuerst Kurs Richtung Orient, auf dem Rückweg dann die Südlandroute.

Die Mannschaft freut sich darauf, dass es wieder rausgeht aufs Meer, alle haben sich während des Landurlaubs sehr gut erholen können.

Synola
19-07-10, 04:07
Die Fortuna ist bereits seit einigen Stunden unterwegs, bei gutem Wind sollte man in einigen Tagen Abu Dhabi erreicht haben.

Kapitän Larssen ist gespannt, was sie dort erwarten wird, Frau Thamia soll ja einiges geleistet haben, auf dieser Insel.

Da sie lediglich Bücher an Bord haben, könnte er noch Ware zuladen für Annoport.

Er wird nun ein wenig die Sonne und das herrliche Wetter an Deck genießen, dazu fehlt ihm jetzt nur noch sein Pfeifchen, die er nun aus seiner Jackentasche holt, um sie zu stopfen.

Synola
22-07-10, 06:32
Die Fortuna hat Abu Dhabi erreicht und macht am Hafen fest.

Synola
26-07-10, 06:06
Mit voller Fahrt geht es nun weiter nach Barcelona, dann folgt Madrid, danach Malta und zum guten Schluss London und Paris.

Synola
30-08-10, 05:01
Das Fallrepp ist bereits herunter gelassen und sie begrüßen lachend Kapitän Larssen, Bruder Hilarius und Luigi, die vor wenigen Minuten hier angekommen sind.

<span class="ev_code_BLUE">"Dein Vater wollte eigentlich noch mitkommen zum Hafen, aber leider hat er es nicht mehr geschafft, die Nacht gestern war doch sehr lang," </span> sagt Hilarius und zwinkert Christoph zu.

"So lang wird die Reise ja nicht, am Samstag sind wir ja bereits wieder hier," antwortet Synola lachend.

Während sie noch an Deck stehen und sich unterhalten, geht ein leichter Ruck durch das Schiff und langsam verlässt es den Hafen.

Synola schaut zurück und sieht Annoport kleiner werdend, sie lehnt sich an Christoph und ist einfach nur glücklich, so sehr freut sie sich auf die unbeschwerten Tage.

Dann krault sie Kira hinter den Ohren, die Hündin ist doch ein wenig aufgeregt, eine Schifffahrt ist doch noch ungewohnt für sie.

Synola
31-08-10, 02:05
Nach einer ruhigen Nacht auf See hat die Fortuna Sizilien erreicht und steuert den kleinen Hafen von Nonantola an.

Synola sitzt mit Christoph an Deck, es ist herrliches Wetter und sie haben es vorgezogen, hier die Einfahrt in den Hafen mit zu erleben.

Synola
04-09-10, 04:25
An Deck stehend winken Christoph und Synola dem Abt und Bruder Hilarius und Luigi zu, dann verlässt die Fortuna langsam den kleinen Hafen.

Morgen Nachmittag werden sie voraussichtlich Annoport erreicht haben.

Synola
05-09-10, 05:05
Sie haben die nördlicher liegenden Gefilde erreicht, was an der spürbar kühleren Luft zu merken ist.

Synola hat sich eine Wollstola umgelegt und genießt in einem Liegstuhl die wärmenden Strahlen der Sonne. Diesen letzten Tag des Müßiggangs will sie noch auskosten, morgen ist es mit der Ruhe vorbei, es steht der erste Schultag nach den Ferien an.

Kira döst neben ihr auf einer Decke, schaut aber immer wieder kurz auf, so ganz traut sie dem Aufenthalt auf dem Schiff noch nicht.

Christoph hat sich mit Kapitän Larssen in dessen Kajüte zusammen gesetzt, die beiden Männer verstehen sich und unterhalten sich gern miteinander.