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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gebrauchtmarkt direkt über Ubi eine Alternative zur Accountbindung?



Maureen_Kelly
15-03-10, 09:25
Prost Gemeinde,
mir kam da eben wegen einem anderen Thread eine Idee zum Thema Gebrauchtmarkt. Der neue DRM zielt ja auch recht massiv in diese Richtung. Aber wie wäre es denn, wenn sich stattdessen die Anbieter selbst diesen Markt unter den Nagel reißen würden, statt ihn zu unterbinden? Nehmen wir aus aktuellem Anlass und weil wir schon mal bei ihnen im Forum sind Ubisoft. Das Ganze nun ungeachtet des DRM, der sich erübrigt hätte, wenn es in erster Linie um den Gebrauchtmarkt gehen sollte.
Assassins Creed 2 als neuer und beliebter Titel ist so ein Spiel, welches bestimmt ein Topseller auf dem Gebrauchtmarkt wäre. Man spielt es einmal durch, zweimal, vielleicht noch ein drittes Mal. Und dann? Wandert es beim bestehenden Status Quo im Regal, um da zu verstauben. Okay, Sammler haben eh nichts anderes damit vor gehabt. Aber die Realität zeigt uns, dass solche Spiele verdammt oft bei ebay, GameStop, auf dem Flohmarkt, oder beim Kumpel landen. Spieler gibt es in jeder Altersklasse und jeder Gesellschaftsschicht. Nicht jeder hat ausreichend Geld, Platz und Lust, immer alle Spiele zum Neupreis zu kaufen, dann auch noch zu sammeln. Was bleibt einem aber anderes übrig, als dann bis zum Budget zu warten, oder halt – was ja offiziell verboten ist – das Ding mitsamt Account weiter zu geben und damit Ärger mit Ubi zu riskieren, wenn es raus kommt.
Wie wäre es also, wenn Ubi selbst gebrauchte Spiele zurück nehmen würde? Man hat AC2 ein paar Mal durch, will es nicht mehr haben. Nun kommt aber Siedler 7 raus, auf den man auch ganz scharf ist. Normalerweise verscherbelt man also AC2, um wenigstens einen Teil des Neupreises von S7 in der Tasche zu haben. Wieso dann nicht direkt bei Ubi? Ob man nun per ebay verkauft, ein Päckchen packt und noch zusehen muss, dass die Adresse richtig geschrieben ist, kann man sich bequem bei Ubi ein Rücksendedingsi ausdrucken, das man auf das Packerl klebt. Wer keinen Drucker hat, muss dann doch abschreiben, aber das macht man ja nicht anders, wenn man was an amazon zurück schickt. In einem beilegenden Formular kann man dann angeben, ob man lieber S7 billiger haben will, oder einen Geldbetrag überwiesen. Der Geldbetrag/auf S7 anzurechnende Betrag könnte gestaffelt werden. Je älter ein zurück geschickter Titel ist, umso weniger gibt es dafür vom einst gezahlten Preis zurück.
Eine Auszahlung für das gebrauchte Spiel würde keinen Verlust bedeuten, weil dieses gebrauchte Spiel dann wiederum von Ubi im Gebrauchtstore günstig angeboten und von anderen Sparfüchsen gekauft werden können. Accountgebundene Spiele (wäre dann vielleicht nur noch für MP-Teile nötig) können unkompliziert direkt nach Eingang wieder vom Account gelöst und freigeschaltet werden. So kommt es zu keinen Überschneidungen und alles läuft sauber ab. Kein Spieler muss seinen Account unerlaubt hergeben und kein Käufer muss Angst haben, beim Account vom Verkäufer über den Tisch gezogen zu werden. Singleplayer(teile) können von den Servern genommen werden, verursachen keine Datenmassen und Lags mehr.

Natürlich wäre das ein ziemlicher Aufwand, so eine Abteilung aufzuziehen und zu unterhalten. Aber es bringt ja auch was. All der Gebrauchthandel fließt über die eigene Tasche Ubisofts, die Kunden könnten sicher sein, dass ihnen keine Unannehmlichkeiten entstehen, was wiederum für das Image der Firma gut ist. Läden wie GameStop müssten keine Existenzängste haben, weil sie immer noch mit den Konsolenversionen und den PC-Produkten anderer Hersteller, die sich einen solchen Service nicht leisten können/wollen Geschäfte machen können.
Was würdet ihr davon halten, wenn ihr eure Spiele, die ihr nicht mehr haben wollt, auf diese Weise ganz legal und unkompliziert wieder los werden könntet? Wenn ihr nicht mehr überall herumschauen müsstet, wo ihr eventuell den besten Preis für euer Spiel, sondern eine Preisgarantie bekommt? Wenn ihr eure Erfolge, Speicherstände etc behalten könnt, falls ihr euch irgendwann das Spiel doch noch einmal zulegen möchtet und dann nicht wieder von vorn anfangen müsst? Wenn es dann vielleicht auch wie bei amazon mit den Retouren möglich wäre, diese gebrauchten Spiele Dank Agreement Ubi/Post kostenlos verschicken zu können und ab einem gewissen Gegenwert des eventuell neu dort bestellten Titels (oder mehrerer gebrauchter) kostenlos bequem nach Hause zu bekommen? Und wenn darüber hinaus eben der Onlinezwang wegfiele, nur weil Ubi verhindern will, dass jemand sein Spiel einfach so verkauft und ihnen somit das Geld flöten geht, das sie eingenommen hätten, wenn euer Direktkäufer sich das Spiel hätte im Laden kaufen müssen.

Maureen_Kelly
15-03-10, 09:25
Prost Gemeinde,
mir kam da eben wegen einem anderen Thread eine Idee zum Thema Gebrauchtmarkt. Der neue DRM zielt ja auch recht massiv in diese Richtung. Aber wie wäre es denn, wenn sich stattdessen die Anbieter selbst diesen Markt unter den Nagel reißen würden, statt ihn zu unterbinden? Nehmen wir aus aktuellem Anlass und weil wir schon mal bei ihnen im Forum sind Ubisoft. Das Ganze nun ungeachtet des DRM, der sich erübrigt hätte, wenn es in erster Linie um den Gebrauchtmarkt gehen sollte.
Assassins Creed 2 als neuer und beliebter Titel ist so ein Spiel, welches bestimmt ein Topseller auf dem Gebrauchtmarkt wäre. Man spielt es einmal durch, zweimal, vielleicht noch ein drittes Mal. Und dann? Wandert es beim bestehenden Status Quo im Regal, um da zu verstauben. Okay, Sammler haben eh nichts anderes damit vor gehabt. Aber die Realität zeigt uns, dass solche Spiele verdammt oft bei ebay, GameStop, auf dem Flohmarkt, oder beim Kumpel landen. Spieler gibt es in jeder Altersklasse und jeder Gesellschaftsschicht. Nicht jeder hat ausreichend Geld, Platz und Lust, immer alle Spiele zum Neupreis zu kaufen, dann auch noch zu sammeln. Was bleibt einem aber anderes übrig, als dann bis zum Budget zu warten, oder halt – was ja offiziell verboten ist – das Ding mitsamt Account weiter zu geben und damit Ärger mit Ubi zu riskieren, wenn es raus kommt.
Wie wäre es also, wenn Ubi selbst gebrauchte Spiele zurück nehmen würde? Man hat AC2 ein paar Mal durch, will es nicht mehr haben. Nun kommt aber Siedler 7 raus, auf den man auch ganz scharf ist. Normalerweise verscherbelt man also AC2, um wenigstens einen Teil des Neupreises von S7 in der Tasche zu haben. Wieso dann nicht direkt bei Ubi? Ob man nun per ebay verkauft, ein Päckchen packt und noch zusehen muss, dass die Adresse richtig geschrieben ist, kann man sich bequem bei Ubi ein Rücksendedingsi ausdrucken, das man auf das Packerl klebt. Wer keinen Drucker hat, muss dann doch abschreiben, aber das macht man ja nicht anders, wenn man was an amazon zurück schickt. In einem beilegenden Formular kann man dann angeben, ob man lieber S7 billiger haben will, oder einen Geldbetrag überwiesen. Der Geldbetrag/auf S7 anzurechnende Betrag könnte gestaffelt werden. Je älter ein zurück geschickter Titel ist, umso weniger gibt es dafür vom einst gezahlten Preis zurück.
Eine Auszahlung für das gebrauchte Spiel würde keinen Verlust bedeuten, weil dieses gebrauchte Spiel dann wiederum von Ubi im Gebrauchtstore günstig angeboten und von anderen Sparfüchsen gekauft werden können. Accountgebundene Spiele (wäre dann vielleicht nur noch für MP-Teile nötig) können unkompliziert direkt nach Eingang wieder vom Account gelöst und freigeschaltet werden. So kommt es zu keinen Überschneidungen und alles läuft sauber ab. Kein Spieler muss seinen Account unerlaubt hergeben und kein Käufer muss Angst haben, beim Account vom Verkäufer über den Tisch gezogen zu werden. Singleplayer(teile) können von den Servern genommen werden, verursachen keine Datenmassen und Lags mehr.

Natürlich wäre das ein ziemlicher Aufwand, so eine Abteilung aufzuziehen und zu unterhalten. Aber es bringt ja auch was. All der Gebrauchthandel fließt über die eigene Tasche Ubisofts, die Kunden könnten sicher sein, dass ihnen keine Unannehmlichkeiten entstehen, was wiederum für das Image der Firma gut ist. Läden wie GameStop müssten keine Existenzängste haben, weil sie immer noch mit den Konsolenversionen und den PC-Produkten anderer Hersteller, die sich einen solchen Service nicht leisten können/wollen Geschäfte machen können.
Was würdet ihr davon halten, wenn ihr eure Spiele, die ihr nicht mehr haben wollt, auf diese Weise ganz legal und unkompliziert wieder los werden könntet? Wenn ihr nicht mehr überall herumschauen müsstet, wo ihr eventuell den besten Preis für euer Spiel, sondern eine Preisgarantie bekommt? Wenn ihr eure Erfolge, Speicherstände etc behalten könnt, falls ihr euch irgendwann das Spiel doch noch einmal zulegen möchtet und dann nicht wieder von vorn anfangen müsst? Wenn es dann vielleicht auch wie bei amazon mit den Retouren möglich wäre, diese gebrauchten Spiele Dank Agreement Ubi/Post kostenlos verschicken zu können und ab einem gewissen Gegenwert des eventuell neu dort bestellten Titels (oder mehrerer gebrauchter) kostenlos bequem nach Hause zu bekommen? Und wenn darüber hinaus eben der Onlinezwang wegfiele, nur weil Ubi verhindern will, dass jemand sein Spiel einfach so verkauft und ihnen somit das Geld flöten geht, das sie eingenommen hätten, wenn euer Direktkäufer sich das Spiel hätte im Laden kaufen müssen.

Lukin1971
15-03-10, 09:35
Das wäre eine sehr gute Alternative, wenn die großen Hersteller wie EA, Ubisoft und Co. ihre Spiele bis zu einem gewissen Alter (meinetwegen maximal 3 Jahre) wieder abkaufen würden.

Damit wären viele der Probleme gelöst. Man hätte zwar das Problem, daß man dann pro Publisher ein Paket packen müßte, aber so problematisch sehe ich das auch nicht.

Obwohl für meine Zwecke eigentlich kaum Verkäufe in Frage kämen. Zumindestens nicht von den Topspielen her.

Maureen_Kelly
15-03-10, 09:38
Oh - was vergessen: mir ist klar, dass so eine Gebrauchtmarktschiene alleine schon buchhalterich für einen Hersteller dem nahe kommt, wie wenn man sich einen rostigen Nagel schön gemächlich ins Knie bohrt. Aber potenzielle Kunden auszuschließen, weil sie gute Gründe haben, nicht immer online sein zu können/wollen (keine Flat möglich, instabile Inetverbindung, kein Empfang unterwegs etc rein die Technik betreffend) ist auf Dauer noch unangenehmer. Da käme dann zum rostigen Nagel, der das Kundenvergraulen bedeutet noch, dass man sich nicht mal mehr die OP leisten könnte, einen solchen Nagel wieder anständig entfernen zu lassen.


<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Zitat von Lukin1971:
... Man hätte zwar das Problem, daß man dann pro Publisher ein Paket packen müßte, aber so problematisch sehe ich das auch nicht.

Obwohl für meine Zwecke eigentlich kaum Verkäufe in Frage kämen. Zumindestens nicht von den Topspielen her. </div></BLOCKQUOTE>

Man muss jetzt auch mit einzelnen Päckchen los, wenn man sie über ebay vertickert. Oder eben einzeln los zu den Gebrauchthändlern. Dürfte das kleinere Übel sein.

und auch wenn man selbst nicht seine Spiele verkaufen will, würde man trotzdem davon profitieren, wenn an deshalb nicht mehr immer und überall online sein müsste für ein Singleplayerspiel, bzw. die Server im Multiplayer weniger Probleme machen würden, wenn da nicht ständig auch alle Singleplayer drüber laufen. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Moryarity
15-03-10, 10:16
Ein interessanter Ansatz, aber ich möchte eine Frage in den Raum stellen:

Was verdient der Publisher daran?



ok, das Spiel wieder loszuwerden ist für den Spieler nett, wenn er es denn loswerden will. Es wäre für den Spieler auch nett, wenn er dafür eine Gutschrift auf ein anderes Spiel erhält....

ABER...was bringt das dem Publisher?!? Er soll für ein Spiel, dass er bereits verkauft hat und das der Kunde gespielt hat wieder Geld zurück geben? Er hat die Kosten für den buchhalterischen Aufwand etc...

Glaubst Du dass diese Kosten über den Gebrauchtmarkt getragen werden? Wie wird entschieden für wieviel Geld ein solches Spiel "wieder verkauft" wird?

Irgendwie ist mir das noch nicht ganz klar.

Maureen_Kelly
15-03-10, 11:48
Warum ist denn wohl einem Hersteller - unabhängig vom Produkt - ein Gebrauchtmarkt ein Dorn im Auge? Eben weil er an diesem Weiterverkauf absolut nichts mehr verdient. Er macht nur einen Verlust, weil der, der das Spiel gebraucht kauft, eben nicht mehr beim Hersteller (wenn auch über den Umweg Händler) kauft. Doppelten Verlust macht er dann auch noch, wenn dieser Kunde sein erworbenes Produkt andernorts verkauft und sich dann auch selbst wieder ein gebrauchtes Produkt zulegt.

Verkauft ein Hersteller seine eigene Ware auch gebraucht, indem er sie von den eigenen Kunden wieder zurück bekommt, dann hat er das schon mal wieder in der eigenen Tasche. Auch wenn er dafür dem Verkäufer etwas zahlen muss, das muss er schließlich auch, wenn er selbst nachproduzieren muss wegen der Nachfrage. Da spielt ja sogar noch ein Umweltaspekt mit. Will nicht wissen, was da an Verschmutzung, Energie- und Rohstoffverbrauch anfällt, um eine Spiele-DVD mit Packung herzustellen. Wenn ein Spieler der Marke "will ich nicht mehr, schmeiss ich weg" die Möglichkeit hätte, gegen Gutschrift oder Bares zurück zu schicken, wären sogar die Deponien entlastet (nicht als echtes Argument ernst nehmen, wäre aber eine gute Werbestrategie http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif ) So oder so hat der Spielepublisher (um wieder bei Ubi zu bleiben) durch einen eigens aufgezogenen Gebrauchtmarkt eine immer verfügbare Menge billiger Alternativen für die Spieler, die keinen Wert auf Erstauflage, glatte Cover und presswerkfrische Scheibe legen, sondern sparen wollen, oder gar müssen.

Da Ubi sowieso schon einen eigenen Shop hat, kann das nicht so kompliziert sein, das zu integrieren. Lager, Versandabteilung etc sind vorhanden, könnten ausgebaut werden. Hey, das schafft vielleicht sogar noch Arbeitsplätze, wieder was gut gemacht! Bleibt lediglich die Verbuchung, weil das nicht so einfach ist, wie bei Presswerk, Hüllenhersteller und Druckerei bestellen, zusammenpacken lassen und dann verkaufen. Aber immer noch besser und weniger verlustbehaftet, als die bisherige Variante. Oder eben einen Boykott der Spieler, die diese Spiele dann nicht mehr kaufen, weil man ihnen den Weiterverkauf unmöglich macht.

Lukin1971
15-03-10, 12:16
Alles eine Frage des Preises und Spieles. Natürlich funktioniert das nicht bei Spielen wie SIMS, die selbst Monate bis Jahre nach dem Release fast noch den Einstiegspreis kosten und auch dafür verkauft werden.

Es geht hier mehr um die Games, die eh in der Ramschecke (Pyramide) landen würden wo sich der Publisher die Zweitauflage schenken könnte oder deutlich geringer ausfallen lassen.

Und wenn er 100% Aufschlag nimmt, verdient er aufgrund der Masse auch an den used Games.

Beispiel: neues Spiel 19,95 EUR, gebraucht für 10,00 VK über Publisher, EK 4-5 EUR.

RaNe1968
15-03-10, 12:39
finde ich einen sehr guten Ansatz.

Mal abwarten, ob sich jemand von Ubi dazu äußert. Ich glaube es weniger.

Christian_650
15-03-10, 12:45
Eher regnet es Aufwärts als das sich wer aus der Ferengizentrale hier zu Worte melden wird.

muf
15-03-10, 12:55
ich weis nicht woraus man immer so fest schließt, dass der Gebrauchtmarkt entgangener Gewinn oder gar 'Verlust' ist http://forums.ubi.com/images/smilies/blink.gif

Die meisten Leute die ich kenne (mich eingeschlossen) haben eh ein festes Budget im Monat/Jahr, dass sie bereit sind in Spiele zu investieren. Klr könnt ich jetzt argumentieren, ich kaufe vllt. statt 2 gebrauchter Spiele ein neues - man muss dann aber auch andersrum argumentieren, dass der Verkäufer, der seine Spiele dann nicht mehr verkauft, ebenso weniger neue Spiele kaufen wird.
Hinzu kommen viele Leute denen das Hobby so wenig bedeutet, dass sie grundsätzlich für kein Game mehr wie 10 oder 20€ zahlen.

Wenn der Gebrauchtmarkt tot ist, verdient man sicher ein Stück weit mehr mit Budget Titeln, ich denk aber auch dass die Neupreis Abverkäufe ebenso sinken.

So oder so, die Rechnung das jeder Gebrauchtkauf entgangener Gewinn ist, ist ebenso schlüssig, wie das jede gezogen Raubkopie entgangener Gewinn ist.

Ob und wie hoch beides Schaden verursacht ist nirgends je bewiesen worden (wobei auch ich zumindeszt bei Raubkopien von einem gewissen Schaden ausgehe http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif)... Ubi wirds ja aber nun bald sehen, ob die Verkäufe nun so brutal in die Höhe schnellen, jetzt wo man ja super geschützt ist. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

ShadowXx1972
15-03-10, 13:33
Klingt alles gut und schön aber kriegen Publisher echt den Hals nicht voll, dass sie jetzt auch noch an Gebrauchtspielen verdienen mussen?

An Konsolenspielen verdienen sie bei Gebrauchtveräufen auch nichts... und verliert da einer ein Wort drüber? Nein!
Mittels Kopierschutz käme Ubi doch schon alleine an meine Daten (wenn ich nicht im Forum angemeldet wäre) und die sind, das kann niemand leugnen, Gold wert.

Das war schon bei den Sims2 so. Extra für das Game einen Mailaccount nur für die Registrierung erstellt und keine 4 Wochen später quoll der über mit Spam. Soviel zu dem Thema.

Aber wieder zurück. Wenn es Ubi quer steht, dass sie an gebrauchten PC Spielen nichts verdienen sollen sie einfach keine mehr produzieren.
Wie gesagt bei Konsolengames ist das komischerweise kein Thema.
Aber na ja wenn die Kurse auf Tauchfahrt gehen nimmt man jeden Euro mit den man kriegt, könnte ja sein dass die Vorstandsetage vom Milliardär zum Millionär verarmt. http://www.ubisoft.de/smileys/bag.gif

Ich bleibe dabei:
Mir kommt keine Konsole und keine Ubispiele mehr ins Haus! ANNO 1404 plus Addon war das letzte was gekauft wurde. Andere Publisher werden sich über mein Geld mehr freuen und die sind es auch wert!

Gordholm
16-03-10, 04:55
An und für sich eine Überlegung wert, aber nichts für mich. Im normalfall bleibt ein gekauftes Spiel in meinem Besitz, ich spiele auch ab und an mal noch einen "Klassiker" wenn mich das Nostalgiegefühl packt.
Aber falls ich ein Spiel oder gar ein komplettes System welches ich besitze verkaufen will dann brauch ich weder UBI noch EA dazu und schon gar nicht deren Erlaubnis um dies zu machen.