PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Modbarkeit - not all is lost(?)



Petri1976
08-04-10, 05:11
Rückblickend auf den glorreichen dritten Teil der Serie darf ich sagen, dass neue Schiffs- und Hafenmodelle eine feine Sache sind, aber bei Weitem nicht den Suchtcharakter ausmachen den SH3 für mich angenommen hat.

So wie ich es erinnere gab es die ersten Mod-Diskussionen über unrealistische Ladezeiten und Handling des Deckgeschützes, sowie nervtötendes Crewmanagement.

Beides wusste ein findiger Modder (ich glaub er hies Berie oder so ähnlich?) entsprechend zu ändern. Aus vielen nachfolgenden Änderungen und Modifikationswünschen erwuchsen später die MegaMods die wirklich das Leuchten in die Augen der Community brachten. Und ich denke diese Mods bieten weit Mehr und Wichtigeres als neue 3-d Modelle.

- Korrekte Schiffs- und Flotillien Namen
- Thermal-Schichten
- Funkverkehr mit geschichtlich korrekt recherchiertem Inhalt
- den Vorhalterechner mit Drehscheiben für manuelles Zielen auf trigonometrischer Grundlage
- Ein ausgefeiltes Suchsystem der Zerstörer
- realistische Sonarstärke und Nutzung durch den Feind
- Kartenwerkzeuge (Winkelmesser, Kompass, Lineale, Geschwindigkeitstabellen…) um feindliche Konvois effektiv beschatten und zeitlich (nachts) abpassen zu können
- Sichtweite und Sichtbarkeit intelligent angepasst an Wetter, Tageszeit und Kalender...

Die Liste könnt noch ellenlang sein aber ich denke ihr versteht worauf ich hinaus will. Realismus in Form von guter historischer und physikalischer Recherche. Was man uns insbesondere seit der letzten Dekade verkauft ist bessere Grafik. Und ist ja auch klar. Da kommt das Geld zusammen. Unreal Engine pro Lizenz 350.000$. Wie oft wurde die wohl verkauft? Ich hab keine Ahnung. Aber ich denke Hardwarehersteller, Softwarehersteller und Endnutzer allesamt gieren nach mehr grafischer Leistung. Geschenkt. Die echte Leistung und der Mangel der immer wieder beanstandet wird ist die künstliche Intelligenz und ergo Realismus.
Ein Schachcomputer heutzutage - unschlagbar. Zu erklären aus einem 64 Feld großen Spiel, einer vorher festgelegten Anzahl von Einheiten und möglichen Bewegungen. Zwar mit einer Unzahl möglicher Spielzüge, aber dennoch ist diese Explosion der Möglichkeiten inzwischen überschau-, vorherseh- und programmierbar. Aber ich schweife ab.

Schon mal jemand was von einer KI-Engine gehört? Irgendein cleveres Tool, dass das Implementieren von Handlungsroutinen einfach und überschaubar macht und nicht in einem Codechaos enden lässt? Nein? Ich auch nicht. Und hier kommt das Genie des Modders ins Spiel, der diese Details über Umwege dankenswerter Weise in das halbgare Spiel reinfieselt.
Spieleprogrammierer = 90% Designer; Modder = 90% Freak

Grafik beiseite. Auch ohne neue 3d-Modelle ist nicht alles verloren. Die Frage ist doch viel mehr was sich an Schiffsverkehr, Feindverhalten, U-Boot Bedienung etc. ändern lässt.
Und dann wird SH5 vielleicht doch noch ein Kaufkandidat. Eigentlich erbärmlich, dass man auf so was hoffen muss, wo die Vorlagen doch schon alle da waren. Ich versteh es nicht.
Wir wollen Wolfsrudel, intelligentes Konvoi Verhalten, realistische Waffen – und Materialphysik…
Wir bekommen Glitzerwasser.
Ich könnt heulen. Aber wie gesagt ich hoffe, dass das modifizieren auch kleinerer Details den Unterschied machen wird. Das und wenn der 1000fach bemängelte DRM weg ist (musste noch sein).

Petri1976
08-04-10, 05:11
Rückblickend auf den glorreichen dritten Teil der Serie darf ich sagen, dass neue Schiffs- und Hafenmodelle eine feine Sache sind, aber bei Weitem nicht den Suchtcharakter ausmachen den SH3 für mich angenommen hat.

So wie ich es erinnere gab es die ersten Mod-Diskussionen über unrealistische Ladezeiten und Handling des Deckgeschützes, sowie nervtötendes Crewmanagement.

Beides wusste ein findiger Modder (ich glaub er hies Berie oder so ähnlich?) entsprechend zu ändern. Aus vielen nachfolgenden Änderungen und Modifikationswünschen erwuchsen später die MegaMods die wirklich das Leuchten in die Augen der Community brachten. Und ich denke diese Mods bieten weit Mehr und Wichtigeres als neue 3-d Modelle.

- Korrekte Schiffs- und Flotillien Namen
- Thermal-Schichten
- Funkverkehr mit geschichtlich korrekt recherchiertem Inhalt
- den Vorhalterechner mit Drehscheiben für manuelles Zielen auf trigonometrischer Grundlage
- Ein ausgefeiltes Suchsystem der Zerstörer
- realistische Sonarstärke und Nutzung durch den Feind
- Kartenwerkzeuge (Winkelmesser, Kompass, Lineale, Geschwindigkeitstabellen…) um feindliche Konvois effektiv beschatten und zeitlich (nachts) abpassen zu können
- Sichtweite und Sichtbarkeit intelligent angepasst an Wetter, Tageszeit und Kalender...

Die Liste könnt noch ellenlang sein aber ich denke ihr versteht worauf ich hinaus will. Realismus in Form von guter historischer und physikalischer Recherche. Was man uns insbesondere seit der letzten Dekade verkauft ist bessere Grafik. Und ist ja auch klar. Da kommt das Geld zusammen. Unreal Engine pro Lizenz 350.000$. Wie oft wurde die wohl verkauft? Ich hab keine Ahnung. Aber ich denke Hardwarehersteller, Softwarehersteller und Endnutzer allesamt gieren nach mehr grafischer Leistung. Geschenkt. Die echte Leistung und der Mangel der immer wieder beanstandet wird ist die künstliche Intelligenz und ergo Realismus.
Ein Schachcomputer heutzutage - unschlagbar. Zu erklären aus einem 64 Feld großen Spiel, einer vorher festgelegten Anzahl von Einheiten und möglichen Bewegungen. Zwar mit einer Unzahl möglicher Spielzüge, aber dennoch ist diese Explosion der Möglichkeiten inzwischen überschau-, vorherseh- und programmierbar. Aber ich schweife ab.

Schon mal jemand was von einer KI-Engine gehört? Irgendein cleveres Tool, dass das Implementieren von Handlungsroutinen einfach und überschaubar macht und nicht in einem Codechaos enden lässt? Nein? Ich auch nicht. Und hier kommt das Genie des Modders ins Spiel, der diese Details über Umwege dankenswerter Weise in das halbgare Spiel reinfieselt.
Spieleprogrammierer = 90% Designer; Modder = 90% Freak

Grafik beiseite. Auch ohne neue 3d-Modelle ist nicht alles verloren. Die Frage ist doch viel mehr was sich an Schiffsverkehr, Feindverhalten, U-Boot Bedienung etc. ändern lässt.
Und dann wird SH5 vielleicht doch noch ein Kaufkandidat. Eigentlich erbärmlich, dass man auf so was hoffen muss, wo die Vorlagen doch schon alle da waren. Ich versteh es nicht.
Wir wollen Wolfsrudel, intelligentes Konvoi Verhalten, realistische Waffen – und Materialphysik…
Wir bekommen Glitzerwasser.
Ich könnt heulen. Aber wie gesagt ich hoffe, dass das modifizieren auch kleinerer Details den Unterschied machen wird. Das und wenn der 1000fach bemängelte DRM weg ist (musste noch sein).

FriedI9te
08-04-10, 05:17
But almost all !

Nein, wollen wir das Kind nicht mit dem Bad ausschütten, SH5 ist noch nicht tot sondern nur auf Eis gelegt.
Vielleicht nimmt es doch irgendwann ein halbewgs gutes Ende.
Ich hoffe noch immer sehr darauf, dass selbst die Super Modder noch nicht wissen was alles gehen wird.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Gandalfi2005
08-04-10, 07:49
Ich stimme Dir voll und ganz zu. Zumal eigentlich genug Schiife im Stock vorhanden sind nur in den Kampagnen nicht referenziert werden. Meines Erachtens kann man da in der Kampagne schon viel mehr an verschiedenen Schiffen rausholen.
Zumal ich des weiteren glaube, dass nach einiger Zeit auch neue Schiffsmodelle implementiert werden können. HaT Bei SH3 auch lange gedauert.