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calypso1960
16-05-09, 00:25
Die Garnison hat einen großen Einflussradius und kann damit sich nähernde Feinde früher ausmachen und bekämpfen. Hier erfolgt die Ausbildung der Truppentypen Miliz, Pikeniere, Grenadiere und Mörser.


http://s7.directupload.net/images/090929/oiablhya.jpg (http://www.directupload.net) http://s3.directupload.net/images/090929/mlgxqlu4.jpg (http://www.directupload.net)
Die Garnison-----------------------------------------Der Schuldturm


Allein die Präsenz der Garnison sowie des bestens ausgebildeten Militärs verspicht uns ein hohes Ansehen bei den umliegenden Inseln und enormen Schutz vor Feinden.

Hier führt Kommandant Arthur das Regiment. Er hat sich in vielen Gefechten erfolgreich behauptet und leitet seine Truppen mit äußerster Disziplin und das Militär steht uneingeschränkt hinter ihm, zum Wohle der Bevölkerung Annoports.

calypso1960
16-05-09, 00:25
Die Garnison hat einen großen Einflussradius und kann damit sich nähernde Feinde früher ausmachen und bekämpfen. Hier erfolgt die Ausbildung der Truppentypen Miliz, Pikeniere, Grenadiere und Mörser.


http://s7.directupload.net/images/090929/oiablhya.jpg (http://www.directupload.net) http://s3.directupload.net/images/090929/mlgxqlu4.jpg (http://www.directupload.net)
Die Garnison-----------------------------------------Der Schuldturm


Allein die Präsenz der Garnison sowie des bestens ausgebildeten Militärs verspicht uns ein hohes Ansehen bei den umliegenden Inseln und enormen Schutz vor Feinden.

Hier führt Kommandant Arthur das Regiment. Er hat sich in vielen Gefechten erfolgreich behauptet und leitet seine Truppen mit äußerster Disziplin und das Militär steht uneingeschränkt hinter ihm, zum Wohle der Bevölkerung Annoports.

calypso1960
16-05-09, 14:40
Die Garde hat ihre ehrenvolle Aufgabe, Tanogrina mit dem gesamten Staatsschatz von Annoworld nach Annoport zu geleiten, hervorragend, wie nicht andes zu erwarten, erfüllt.
Sicher wurde das gesamte Vermögen in den Kellergewölben der Kirche verwahrt.

Die Gardisten haben ebenfalls ihren Umzug hinter sich gebracht und ihr neues Quartier bezogen. Kommandant Arthur inspiziert die Garnison, um sich einen groben Überblick zu verschaffen.

Morgen wird der alltägliche Dienst wieder aufgenommen werden und dann wird auch die Wache für den Senat eingeteilt. Schließlich werden in diesem Gebäude auch die alten Kirchenbücher und das Stadtarchiv verwahrt, die ein wertvolles Erbe der Stadt darstellen.

Inasha
19-05-09, 05:44
Vollkommen aus der Puste kommt Inasha bei der Garnison an und findet Kommandant Arthur vor, wie er gerade dabei ist, die neuen Rekruten auszuwählen.

Guten Tag Kommandant Arthur, schön dass wir beide die Übersiedlung hierher geschafft haben, begrüßt sie ihn.

Auch ihnen wünsche ich einen angenehmen Tag Inasha, ja in der Tat, wir sind gerade noch einmal mit dem Leben davongekommen. Aber Sie sind doch sicherlich nicht ohne Grund hier, ich kenne sie doch, lacht er.

Inasha
19-05-09, 05:49
Genau, Sie kennen mich schon gut, lacht sie zurück.

Könnten Sie mir einige ihrer Männer mitgeben, ich muss wertvolle Utensilien von meinem Medica-Haus zum Lagerhaus transportieren und möchte das nicht gerne ohne Schutz tun, denn es sind wirklich beträchtliche Werte, die da durch die Gegen gekarrt werden.

Aber gerne Inasha, dafür sind wir doch da. Er ruft 4 Gardisten herbei und gibt ihnen die entsprechenden Befehle.

Wenn Sie die Garde nicht mehr benötigen, schicken Sie sie einfach wieder in die Garnison, dann brauchen Sie nicht wieder mit zurückkommen.

Das ist wirklich freundlich von Ihnen, lächelt sie und macht sich mit den Gardisten auf dem Weg zurück.

calypso1960
22-05-09, 07:43
Sie betritt die Garnison und Kommandant Arthur hat gerade die Truppenübungen beendet.

Guten Tag Kommandant Arthur, hätten Sie einen Augenblick Zeit für mich? Sie wollten doch einiges mit mir besprechen, die Patrouille betreffend. Da die Garnison gerade auf meinem Rückweg liegt, könnten wir es gleich erledigen.

Gerne Frau Calypso, darf ich Sie gleich mit hineinbitten? Hätten Sie lieber Kaffee oder Tee?

Danke, ich nehme einen Kaffee. Sie setzt sich in den angebotenen Sessel und während der Kaffee serviert wird, beginnen sie ihr Gespräch…..

calypso1960
22-05-09, 08:03
Nach kurzer Zeit sind sie übereingekommen und Calypso verabschiedet sich.

Der Kaffee war ausgezeichnet, vielen Dank und das Gespräch mit Ihnen wie immer angenehm kurzweilig mit Ihnen, Kommandant. Ich schätze Männer, die souverän sind.

Galant bringt er sie zum Ausgang, sie passieren die Wachen und Calypso freut sich, dass die Stadt von so präsenten und gut ausgebildeten Streitkräften verteidigt wird.

calypso1960
28-05-09, 14:11
Sie erreicht zusammen mit Bischof Lupos die Garnison.

Die Wachen wurden schon verdoppelt, auch bis hierher scheint die Ankunft des Fremden gedrungen zu sein. Kommandant Arthur kommt ihnen mit festem Schritt entgegen.

Guten Abend Frau Bürgermeisterin, guten Abend Exzellenz. Gehe ich richtig in der Annahme, dass Ihr Besuch zu dieser späten Stunde etwas mit der Ankunft des Fremden zu tun hat?

calypso1960
28-05-09, 14:16
Ja Kommandant Arthur, darf ich vorstellen, Seine Exzellenz Bischof Lupos. Ich weiß nicht, ob Sie sich schon bekannt machen konnten?

Ich möchte heute Abend 8 Leute der Garde mit zum Senat nehmen. Das Gebäude sollte geschützt werden. Sie haben doch sicherlich schon Vorkehrungen getroffen?

Kommandant Arhtur dreht sich um, und winkt zu einigen Gardisten, die schon parat stehen, um ihren Einsatz anzutreten.

Frau Bürgermeisterin, einige meiner besten Männer werden zum Schutz des Senats abberufen werden und Ihnen treu folgen.

Sie verlassen die Garnison, um zum Senat zu gehen.

calypso1960
08-06-09, 13:28
Auf ihrem abendlichen Spaziergang mit Candy kommt Calypso heute an der Garnison vorbei.

Sie ist erstaunt, als sie Säbelrasseln und Kampflärm hört und entschließt sich, neugierig wie sie nun mal ist, sich ein wenig umzusehen.

Kaum betritt sie den großen Exerzierplatz, bietet sich ihr ein ungewöhnliches Bild.

Die Rekruten und Gardisten werden in fernöstlicher Nahkampftechnik unterrichtet, von dieser Art zu kämpfen hat sie schon gehört und bleibt wie gebannt stehen und schaut zu.

calypso1960
08-06-09, 13:55
Kommandant Arthur kommt auf sie zugeeilt.

Guten Abend Calypso, was verschafft mir die Ehre Ihres abendlichen Besuchs? Hat es sich schon rumgesprochen, dass wir uns neue Kampftechniken aneignen? Eigentlich hätten wir sie vorab informieren sollen, aber da wir nicht wissen, ob wir diese Art zu Kämpfen ausbauen wollen, haben wir uns entschlossen, vorerst zu schweigen.

Ich bin sprachlos, sagt sie und schaut ihn strahlend an. Dass Sie sich dafür interessieren, hätte ich niemals geglaubt. Lassen Sie mich noch einen Moment zusehen bitte, ich bin sehr daran interessiert.

Gerne, hier nehmen Sie Platz, dann können Sie in aller Ruhe den Übungseinheiten beiwohnen.
Er schiebt ihr einen Stuhl hin, aber sie lehnt dankend ab.
Nein danke Kommandant, ich bleibe lieber stehen, dann habe ich einen besseren Überblick. Wenn man etwas genau begreifen will, sollte man immer besser stehen, das erdet und macht den Geist frei.

calypso1960
08-06-09, 14:11
Der fremdländische Kämpfer wird ihr vorgestellt und Kommandant Arthur bittet ihn, der Bürgermeisterin einen kurzen Umriss um die Geschichte des Judo zu geben.

Mit einem Lächeln verbeugt sich der Meister vor ihr und beginnt, mit niedergeschlagenen Augen, zu erzählen.

Die am weitesten verbreitete fernöstliche Kampfsportart ist Judo, der "sanfte Weg".
Seine Wurzeln in Japan reichen rund 1.300 Jahre zurück, bis zu Ringkämpfen, die der Tenno alljährlich an seinem Hof abhalten ließ.
Lange Zeit waren die Kampfkünste vorwiegend auf Kraft ausgelegt. Erst im 16. Jahrhundert beobachtete Kampflehrer Akiyama Shirobei Yoshitoki, wie die "starken" Äste einer Kiefer unter Schneemassen brachen, während die elastischen Äste einer Weide sich unter dem Gewicht bogen und so den Schnee abstreiften.
Daraufhin machte Akiyama das Ju, das Nachgeben, zu einem Prinzip seiner Lehre. Und diese Technik ist diejenige, welche ich hier lehre, eine von gefährlichen Elementen weitgehend befreite Kampfkunst: Sie verzichtete auf Stöße, Schläge, Tritte und viele Hebeltechniken oder integrierte sie in die so genannte Kata - formale Bewegungsabläufe von Kampftechniken gegen imaginäre Gegner.

Und das wollen wir erlernen, es kann uns weiterhelfen im Kampf gegen die Gegner, wenn wir Techniken beherrschen, die ihnen nicht geläufig sind, sagt Kommandant Arthur mit stolzgeschwellter Brust.

calypso1960
08-06-09, 14:13
Na, dann mal viel Vergnügen weiterhin, lächelt sie und verbschiedet sich von Kommandant Arthur mit einem Handschlag und von dem fernöstlichen Meiste mit einer Verbeugung.

Komm Candy, ruft sie der Hündin zu um sich auf den Heimweg zu machen.

calypso1960
10-06-09, 06:44
Sie marschiert mit Candy in die Garnison und geht direkt in das Arbeitszimmer von Kommandant Arthur.

Guten Tag Kommandant, wie schön Sie hier anzutreffen. Ich will Sie auch nicht lange aufhalten, aber eine Bitte hätte ich. Wenn Sie dafür Sorge tragen würden, dass das Schloß in Zukunft von einigen Männern bewacht wird, denn der Bischof hat mir heute die alten Kirchenbücher der Stadt gezeigt. Das sind diese Dokumente von unschätzbarem Wert. Es wäre eine Katastrophe, wenn sie gestohlen würden.

Ich denke 6 Männer vor und im Schloss sowie 2 Gardisten, die abwechselnd vor den Räumen mit den Kirchenbüchern Wache halten, würden reichen.

calypso1960
10-06-09, 06:51
Ja Frau Bürgermeisterin, daran habe ich auch schon gedacht. Ich werde gleich morgen eien Mannschaft von 8 Männern abkommandieren, ihren Dienst am Schloß zu verrichten. Sie werden wöchentlich wechseln, damit sich keine Gewohnheit einschleicht.

Danke Kommandant, das Schloß ist momentan in einem desolaten Zustand, ich werde erst einige Reinigungskräfte mobilisieren, die morgen in der Frühe beginnen, den Prunkbau auf Vordermann zu bringen. Auf die sollten Ihre Männer auch ein Auge haben.

calypso1960
10-06-09, 06:52
Sie trinken noch einen Kaffee zusammen und unterhalten sich über die Geschehnisse der letzten Tage, bis Calypso sich verabschiedet, denn sie will im Senat mit James alles Notwendige besprechen.

calypso1960
11-06-09, 04:14
Kommandant Arthur hat 8 Gardisten abberufen, die ihren Dienst im Schloß versehen sollen und sie mit letzten Instruktionen versorgt.

Aber auch so wissen sie genau, wie sie sich zu verhalten haben, denn schließlich sind sie durch eine harte Schule gegangen und gehören zu den Besten.

calypso1960
07-07-09, 04:30
Calypso reitet in den Innenhof der Garnison ein und Velvet beginnt unruhig zu tänzeln, da die Kavallerie Übungen abhält und der Wallach sehr neugierig auf die anderen Pferde reagiert.

Sie bindet ihn am anderen Ende des Platzes an und begrüßt Kommandant Arthur, um sich den Ablauf der Übungen erklären zu lassen.

Sie setzen sich auf die Tribüne und Kommandant Arthur beginnt ihr einiges zu erzählen: Wir legen in erster Linie Wert auf die Beherrschung der grundlegenden Techniken des Reitens und die Ausbildung geländesicherer Pferde, denn die Schulung der Kavallerieoffiziere in der Geländereiterei wird immer wichtiger werden. Es werden in der Ausbildung Distanzritte im Sinne von Melderitten über weite Entfernungen sowie Stafettenritte eine große Rolle spielen, damit wir mit den anderen Ländern Schritt halten können. Außerdem bilden wir Reiter und Pferd bis zu den Übungen der hohen Schule aus, das garantiert eine enge Bindung zwischen Pferd und Reiter und ist dabei hilfreich beim täglichen Umgang mit den Pferden.

Sie hört sich alles interessiert an und denkt dabei an Velvet, der auch noch viel zu lernen hat.

calypso1960
07-07-09, 04:39
Es wird ihnen eine Tasse Kaffee gebracht und sie schauen sich Vorstellung noch weiter an. Calypso kann nur staunen, welche Einheit Pferd und Reiter bilden, wieviel Vertrauen zwischen ihnen herrscht und welche schwierigen Lektionen sie beherrschen.

Sie nimmt sich gleich vor, mit Velvet ein wenig mehr zu üben. Vielleicht kann sie ja bei Inasha einige Stunden Unterricht nehmen, die ist ja auch eine sehr gute Reiterin, denkt sie und trinkt ihren Kaffee aus.

calypso1960
07-07-09, 04:53
Sie verabschieden sich voneinander und Calypso verspricht, bald wieder vorbeizuschauen.

Hoffentlich komme ich in halbwegs gerader Haltung mit Velvet hier raus, denkt sie beunruhigt, während sie aufsteigt. Aber als hätte er es geahnt und sich ein wenig von den anderen Pferden abgeguckt, reiten sie in bester Manier aus der Garnison.

Draußen auf dem freien Feld lässt sie die Zügel lang und sie preschen im schnellen Galopp über die Wiesen in Richtung Wald.

calypso1960
18-08-09, 06:13
Sie reitet auf den Vorplatz und trifft Kommandant Arthur an, wie er gerade dabei ist, die Waffenlager zu inspizieren.

Guten Morgen Kommandant, begrüßt sie ihn und beide schütteln sich die Hände.

Guten Morgen Frau Bürgermeisterin, ich bin gerade dabei, die Waffenlager zu überprüfen. Möchten Sie mich ein wenig begleiten? Ich glaube, die haben Sie auch noch nicht gesehen.

Mit dem größten Vergnügnen, freut sie sich und begleitet ihn in die Gewölbe.

calypso1960
18-08-09, 07:44
Calypso ist erstaunt, wie viele Kanonen und Munition in der Garnison gelagert werden. Damit könnten wir ja einen Krieg gewinnen, lacht sie und folgt Kommandant Arthur in den zweiten Gewölbegang. Hier werden die Munition und Waffen gelagert.

Er zeigt ihr, wie einige dieser Waffen funktionieren und nachdem sie sich ausgiebig alles angeguckt hat, steigen sie wieder aus dem Gewölbe heraus und kehren sie zum Platz zurück.

Vielen Dank für die Führung Kommandant, es war wie immer sehr aufschlussreich, lächelt sie ihm zu, steigt auf Velvet auf und reitet langsam aus der Garnison, denn es wird Zeit nach Hause zu reiten.

calypso1960
10-09-09, 05:41
Calypso marschiert direkt durch den großen Vorplatz zum Hauptgebäude und läuft dann die Treppen hoch zum Arbeitszimmer des Kommandanaten.

Guten Morgen Kommandant Arthur, begrüßt sie ihn herzlich, nachdem sie auf seine Bitte hin eingetreten ist. Wenn sie etwas Zeit für mich haben, dann würde ich gerne mit Ihnen einige Dinge besprechen.

Gerne Frau Bürgermeisterin, antwortet er und bittet sie, Platz zu nehmen.

Einer der Offiziere kommt herein und schenkt ihnen heißen starken Kaffee ein. Sie warten mit ihrem Gespräch, bis er den Raum wieder verlassen hat.

calypso1960
10-09-09, 07:21
Sie haben sich lange Zeit unterhalten und Calypso hat ihm erzählt, dass sie eine kleine bis mittlere Armee benötigt, die in einigen Tagen mit den neugebauten Kriegsschiffen in den Orient fährt. Dort soll sie Thamia unterstehen und für den nötigen Schutz sorgen.

Kommandant Arthur nicht bedächtig und sichert ihr seine Hilfe zu.

Ich werde mich sofort darum kümmern, lächelt er und Calypso verabschiedet sich sichtlich erleichtert.

calypso1960
17-09-09, 07:40
Wieder einmal betritt sie den großen Platz der Garnison und geht die Treppen hinauf zur Arbeitsstube des Kommandanten.

Guten Tag Kommandant Arthur, begrüßt sie ihn, nachdem sie auf seinen Ruf hin eingetreten ist.

Ich bin gekommen, um mit Ihnen das Auslaufen der Kriegsschiffe am Sonnabend abzusprechen, sagt sie und nimmt dankend den Kaffee an, den er ihr anbietet.

Sie beginnen, sich über die kleine Armee zu unterhalten, die von Annoport aus mit den Kriegsschiffen in den Orient geschickt wird, um dort für Thamias Schutz und Sicherheit Sorge zu tragen....

calypso1960
17-09-09, 08:26
Der Kaffee hat ihr gut getan und nachdem sie alles besprochen haben, verbschiedet sich Calypso und macht sich auf den Heimweg.

Tangorina
30-09-09, 08:49
Die beiden Verwalter der Speicherstadt haben alles Baumaterial her schaffen lassen.Die Arbeiter haben längst angefangen die Kellerverließe auszuschachten,das wird auch nötig sein,denn es gibt ganz hart gesottene Burschen,denen ein paar Tage in völliger Dunkelheit bestimmt wieder zur Besinnung bringen werden.

Morgen werden dann die Wände gemauert,erst wenn das fertig ist,wird der Turm hoch gezogen.

Für heute wird aber bald Feierabend sein.Jamal ruft schon seine Leute zusammen.Sie werden noch den morgigen Tag besprechen,dann kann morgenfrüh gleich weiter gemacht werden.

Tangorina
02-10-09, 01:23
Tangorina erreicht die Garnison und Jamal kommt ihr gleich entgegen gelaufen.Er erzählt ihr,wie weit sie schon gekommen sind.Die Untergeschossen sind schon fertig und heute wird angefangen die Mauern für den Turm hoch zuziehen.Dazu wird ein Gerüst gebaut,welches mit den Turm mitwächst.Wenn der fertig ist,dann wird das Gerüst wieder Stück für Stück abgebaut.Sie werde aber heute mit dem Turm noch nicht fertig werden.Vielleicht in der nächsten Woche.Nebenan wird gleich noch ein kleines Häuschen für die Wachhabenden gebaut.Es ist nur als Unterkunft bei schlechtem Wetter gedacht,denn leben tun sie ja in der Garnison.

Tangorina fährt jetzt weiter zur Vorstadt.

calypso1960
05-10-09, 08:02
Sie trifft Kommandant Arthur draußen an, der gerade dabei ist, sich die Arbeiten an dem Schuldturm anzuschauen.

"Guten Tag Kommandant Arthur, da haben Tangorinas Arbeiter schon ordentlich was geschafft", lacht sie und schüttelt seine Hand.
"Worum ich Sie bitten wollte: Würden Sie bitte einige Männer abstellen, die bei den Hochtälern Patrouille laufen, dort sind ja die Bedürftigen untergebracht und es schaut recht chaotisch aus dort. Es reicht bestimmt schon, wenn die Leute sehen, dass Uniformierte dort Streife laufen, dann werden sie sich schon zu benehmen wissen.
Ich habe James schon gebeten, einen Putztrupp zu organisieren, der erst einmal für Sauberkeit dort sorgt."

"Gerne Calypso, ich werde mich gleich darum kümmern, morgen früh werden die Leute ihren Dienst dort antreten und für Ordnung sorgen."

Sie besprechen noch ein wenig die Arbeiten am Schuldturm und nach einer kurzen Zeit verabschiedet sich Calypso, denn sie muss noch weiter.

calypso1960
07-10-09, 07:31
Calypso reitet mit Velvet in den Innenhof der Garnison ein, bindet das Pferd an und geht mit Candy die Treppen hoch, zur Amtsstube von Kommandant Arthur. Auf ihr Klopfen hin bittet er sie, einzutreten.

"Guten Tag Kommandant Arthur, schön dass Sie ein wenig Zeit für mich erübrigen können, ich habe einige Dinge mit Ihnen zu besprechen", sagt sie und setzt sich in einen der Sessel.

"Aber für Sie habe ich immer Zeit Frau Bürgermeisterin", lächelt er und nimmt ihr gegenüber Platz.

Während einer der Offiziere den Kaffee serviert, beginnt sie über den Brief von Herrn Prunklord zu sprechen.

calypso1960
07-10-09, 07:46
"Heute Morgen fand ich einen Brief von Herrn Prunklord in meinem Postkasten vor, in welchem er mit mitteilt, dass mit seiner baldigen Rückkehr zu rechnen sei. Ihn begleiten werden u.a.

der Doge Goivanni II. Cornaro
4 Herzöge (Treviso, Bellunio, Vicenza, Padova)
2 Herzoginnen
Erzbischof von Venedig Pietro Barbarigo
Bischof von Rovigo
Ca. 40 Diener, Köche, Mägde etc.

Dies allein wird keinen Anlass zur Besorgnis geben, wir sind ja gut gerüstet und können für den Schutz unserer Gäste garantieren. Dennoch möchte ich Sie bitten, verstärkt im Schloss Wachen zu postieren, die Augen und Ohren in allen Richtungen offenhalten", zwinkert sie ihm verschwörerisch zu.

"Außerdem ist mir zu Ohren gekommen, dass der Doge mit einer großen Anzahl von Kriegsschiffen in Begleitung in unseren Hafen einlaufen will. Das besorgt mich nun doch ein wenig und hier benötige ich dringend Ihre Untertützung. Bitte seien Sie sehr wachsam und tun Sie alles erdenklich notwendige, um Annoport im Ernstfall zu verteidigen. Zwar glaube ich nicht, dass der Doge uns angreifen wird, aber wer weiß schon, was die Zukunft bringen mag."

Er nickt bedenklich mit dem Kopf und nimmt einen Schluck Kaffee.

calypso1960
07-10-09, 07:57
"Ich kann mir schon vorstellen, dass der Doge mit starkem Schutz im Gefolge anlanden wird, hoffen wir mal nicht, dass wir gezwungen sein werden, uns in irgendeiner Art und Weise zu verteidigen.
Aber seien Sie unbesorgt Calypso, wir sind auf ALLES vorbereitet und es gehört schon etwas mehr dazu als einige Kriegsschiffe, um uns etwas anhaben zu wollen", lächelt er sie beruhigend an.

Er erklärt ihr noch seine Maßnahmen, die er zu treffen gedenkt und nachdem sie einen weitern Kaffee getrunken haben, verabschiedet sie sich von ihm und setzt ihren Rundritt zum Schloss fort.

Tangorina
08-10-09, 01:13
In der Garnison herrscht reges Treiben.Die letzten Vorbereitung werden getroffen,so sind sie gut gerüstet,für den Besuch,den Annoport erwartet.

Tangorina sieht sich die Baustelle an und ist mehr als zufrieden.
Der Schuldturm ist fertig.Außen jedenfalls.
Jetzt werden noch die Innenarbeiten verrichte,naja da ist nicht allzu viel zu tun,denn die Taugenichtse,die hier mal einsitzen werden,sollen ja nicht denken,sie wären in der Sommerfrische.

Das Gerüst wurde schon wieder abgebaut und das Material zurück in die Speicherstadt gebracht.
Am Samstag wird wohl hier alles fertig sein.

Kommandant Arthur kommt auch gerade zum Schuldturm und die Beiden unterhalten sich noch über das Bauwerk und natürlich auch über den Besuch,der uns allen bevorsteht.

Später fährt Tangorina noch zur Vorstadt,denn der Turnierplatz sollte eigentlich auch fast fertig sein.

Tangorina
19-10-09, 01:08
Wie sie erwartet hat,ist der Schuldtrum fertig.Sie geht hinein und schaut sich alles genau an.Er entspricht genau dem,was wir brauchen.
Sie hofft nur,dass er nicht immer voll besetzt sein wird,denn das kostet der Stadt nur Geld,diese Burschen müssen ja schließlich verköstigt werden,aber da wird sie sich schon was einfallen lassen.Arbeit gibt es immer.

So geht ihre morgentliche Reise weiter,zur Vorstadt.

Tangorina
20-10-09, 00:43
Auch bis zu Kommandat Arthur sind die Ereignisse von gestern vorgedrunge und so hat er schon mal dreißig Männer Aufstellung nehmen lassen.Er wartet jetzt nur auf den Einsatzbefehl.Der muß eigentlich von der Bürgermeisterin kommen,aber sie ist nicht erreichbar.

Da sieht er Tangorina kommen.

*Guten Morgen die Herren,ich brauche eure Hilfe.


**Ich weiß schon,was gestern geschehen ist,aber wir werden jetzt wieder für Ruhe und Ordnung sorgen und das Gesinde dort hin schaffen,wo es hin gehört.Seit ihr berechtigt,uns den Befehl dazu zu erteilen?** Fragt er Tangorina.

*Eigentlich nicht,das ist nur Sache der Bürgermeisterin,aber das ist eine Ausnahmesituation und ich bin mir sicher,dass das auch in ihrem Sinne ist,was ich jetzt tue.Also erteile ich euch den Befehl zum Ausrücken und im Schloss für Ordnung zu sorgen.*

Gemeinsam mit den Soldaten und Kommandant Arthur,macht sich Tangorina auf den Weg zum Schloss,nicht wissend,was sie dort erwarten wird.

Tangorina
20-10-09, 03:27
Die Garde erreicht den Schuldturm und in ihrer Mitte befindet sich der Herzog von Padova,der sich seinen Aufenthalt hier bestimmt ganz anders vorgestellt hat.

Er wird in das erste Verließ gebracht,er hat Glück,da er noch nicht abgeurteilt ist,hat er eines mit einem winzigen Fenster,welches natürlich mit dicken Eisenstäben versehen ist.

Die Tür fällt ins Schloß und er ist mit seinen Gedanke alleine.

Was wird wohl jetzt mit ihm geschehen.Ein leichtes Bangen kriecht seinen Körper hoch und er kauert sich auf die karge Pritsche.

calypso1960
20-10-09, 08:57
Auf dem Weg zum Schuldturm kommt ihr Kommandant Arthur über den Weg gelaufen und sie unterhalten sich sofort über die Ungeheuerlichkeiten der letzten Nacht.

"Ein Glück, dass Tangorina Sie heute Früh sofort geholt hat, dann konnten Sie wenigstens gleich diesen unseligen Herzog einbuchten", sagt Calypso noch immer sehr verärgert.

calypso1960
20-10-09, 09:02
Wer hätte gedacht, dass die erste Person, die in unseren Schuldturm gesperrt wird, ein Herzog ist, wundert sie sich und da sie mittlerweile im Verlies angekommen sind, wirft sie einen Blick in die Zelle.

"Genauso hatte ich es mir vorgestellt", sagt sie verächtlich zu Kommandant Arthur, denn der Herzog fleht wimmerndd bei ihr um Gnade.

"Heute gibt es nur Wasser und Brot für ihn, er hatte gestern Abend genug Gelegenheit, fürstlich zu speisen. Wir werden wahrscheinlich heute Abend beratschlagen, was mit ihm passieren wird", sagt sie zum Kommandanten, während sie das Verlies wieder verlassen.

calypso1960
20-10-09, 09:07
"Passen Sie gut auf den Kerl auf und halten Sie ihn unter Verschluss. Niemand darf zu ihm rein und auch keiner von draußen mit ihm sprechen. Wir müssen erst ganz genau darüber beraten, was mit ihm geschehen soll", bespricht sie sich mit dem Kommandanten.

"Ja Frau Bürgermeisterin, das war auch mein Vorhaben. Übrigens, die weitern 10 Soldaten der Garde, die hier in der Garnison ohne Waffen verweilen, wurden vorerst auch unter Arrest gesetzt, bis wir genau wissen, was sich zugetragen hat", antwortet er.

"Gut so, dann sollen sie alle noch ein wenig schmoren und das soll ihnen einen Lehre sein, wie man sich nicht in anderen Ländern verhalten sollte, wenn man dort zu Gast ist".

Sie unterhalten sich noch ein wenig und kurze Zeit später verlässt Calypso die Garnison wieder, denn sie will zum Senat und sich dort auf den heutigen Abend vorbereiten.

calypso1960
20-10-09, 09:38
Kommandant Arthur lässt es keine Ruhe und er begibt sich mit 150 schwer bewaffneten Soldaten und einer kleinen Reiterstaffel zum Schloss, denn so etwas wie gestern Nacht darf sich nicht einmal ansatzweise wiederholen.

calypso1960
20-10-09, 14:04
Die Wache kommt schweigebadet von der elendigen Lauferei an der Garnison an und bittet um eine Unterredung bei Kommandant Arthur.

Nchdem die beiden sich besprochen haben, gehen sie zum Schuldturm und lassen den Herzog von Padova in Ketten legen und von 10 Soldaten wird er zum Senat geführt. Kommandant Arthur begleitet den Zug, damit kein Zwischenfall passieren kann.

calypso1960
20-10-09, 14:59
Kommandant Arthur und seine Soldaten kommen mit den Gefangenen beim Schuldturm an und sperren den Erzbischof, den Dogen, den Herzog von Padova und sonstige Italiener alle zusammen in eine Zelle ein.

Ein Schälchen Wasser und ein Stück trockenes Brot bekommt jeder von ihnen noch und dann wird die Tür verschlossen, die Gitter heruntergelassen und er hofft, dass ich das Problemm bis morgen von selbst gelöst hat.

8 Soldaten werden abkommandiert, die Wache halten und sie müssen nicht unbedingt eingreifen, sollte es zu Streitigkeiten in der Zelle kommen.

Prunklord
20-10-09, 15:01
In der ZElle ziehen sich, bis auf PAdova, der Doge und der Erzbischof in eine Ecke zurück.
Der Erzbischof nimmt Padova noch schnell die Beichte ab, ehe er sich auch in die Ecke zurückzieht.
Der Doge tut nun mit PAdova grauenhafte Dinge, die alles andere als katholisch sind. dAbei hilft ihm auch der Eisennagel, den der Doge in der Hose am "Schritt" versteckt hält....


Die folge daraus sind grauenvolle Schmerzensschreie von Padova.

Prunklord
21-10-09, 10:25
Giovanni ist nun endlich fertig mit der "Vernehmung" der Herzöge.
Nachdem diese ihm ein glaubhaftes, ehrliches Geständnis vorgebracht haben und ihm geschworen haben, das Geständnis bei den Verhandlungen zu wiederholen, bittet Giovanni eine der Wachen vor dem Verlies, ihnen Verbände zu bringen, damit die Herzöge nicht schmerzvoll verbluten. Alle haben sie schwere "Blessuren" erlitten.

Prunklord
21-10-09, 10:31
Nachdem der Soldat zurückgekommen ist, verbindet der Erzbischof die Herzöge.

Giovanni lässt den rostigen Nagel wieder ind er Hose verschwinden wartet auf die Verhandlungen. Natürlich hat er dabei die Herzöge strengstens im Auge.

Prunklord
21-10-09, 12:52
Die Soldaten der Garnison öffnen das Tor des Verlieses und holen die Herzöge, Prunklord, Giovanni und den Erzbischof heraus. Dann verschließen sie das Zimmer wieder.

Die "Gefangenen" werden, von 35 Soldaten eskortiert zum Senat gebracht.

calypso1960
24-10-09, 06:27
Nachdem sie auch hier die Wachen passiert hat, geht sie geradewegs zur Kommandant Arthurs Schreibstube.

Auf seinen Ruf hin tritt sie ein und er bietet ihr sogleich einen Platz an. Ein freundlicher Soldat stellt ihr eine Tasse Kaffee hin und sogleich trägt sie ihr Anliegen vor.

"Aufgrund der letzten Vorkommnisse möchte ich Sie ersuchen, im Hafen Wachen zu postieren, denn wenn Herr Prunklord aus Venedig zurückkommt, wollen wir nicht noch einmal so eine böse Überraschung erleben. Er darf gerne an Land kommen, meinetwegen auch in Begleitung von Herrn Pellicano, aber jede weitere Person wird vorerst in Gewahrsam genommen und auf Herz und Nieren geprüft. Wenn dann von uns eine Zustimmung kommt, darf sich diese Person frei in der Stadt bewegen, ansonsten kann sie gleich wieder mit dem Schiff nach Venedig zurückfahren".

calypso1960
24-10-09, 07:04
"Den gleichn Gedanken hatte ich auch schon", antwortet Kommandant Arthur bedächtig. "Und ohne Ihnen vorgreifen zu wollen, habe ich heute in aller Frühe schon einige Soldaten abkommandiert, die den Hafen im Auge behalten und die anlegenden Schiffe genauestens in Augenschein nehmen. Nun weiß ich ja, dass es alles in Ihrem Sinne ist und werde diese Regelung vorläufig so belassen".

"Kommandant Arthur, Sie können Entscheidungen dieser Art immer gerne selber verwirklichen, dazu brauchen Sie mein Einverständnis nicht", lächelt sie. "Wir haben beide dieselben Vorstellungen von Sicherheit und Ordnung in Annoport, da vertraue ich Ihnen voll und ganz".

Calypso trinkt ihren Kaffee aus und verabschiedet sich von ihm, denn jetzt will sie zu ihrem Spaziergang aufbrechen, Candy ist schon ganz aufgeregt, als ob sie etwas ahnen würde.

calypso1960
03-11-09, 04:47
Schon am Tor kommt ihr Kommandant Arthur entgegen und die Beiden gehen ein wenig im Innenhof spazieren.

"Ich brauche unbedingt eine Bewachung für die Kirche", sagt sie. "Dort liegen momentan viele Goldmünzen, die für den Dombau benötigt werden. Annoport ist zwar verhältnismäßig sicher, aber man kann nie wissen. Der Bischof hatte an 6 Wachen gedacht, was meinen Sie dazu?"

"Vorsichtshalber schicken wir 8 Männer, sicher ist sicher. Ich werde es gleich veranlassen, sie werden dann um die Mittagszeit dort eintreffen", sagt er.

Sie unterhalten sich noch ein wenig und Calypso macht sich mit Candy auf den Weg zum Markthaus, denn sie will dort ihre Abrechnung abliefern.

calypso1960
06-11-09, 02:45
Sie erwischt Kommandant Arthur gerade, als er zur Offiziersmesse will und bespricht mit ihm die erste Reise des neuen Gesandten von Annoport.

Er klärt sie darüber, dass es tatsächlich sehr ratsam sei, ihm eine zuverlässige Bewachung zur Seite zu stellen. 4 Männer können jederzeit für ihn abkommandiert werden, verspricht er ihr und die beiden trinken noch eine Tasse Kaffee zusammen, bevor Calypso ihren Weg zum Senat fortsetzt.

Prunklord
23-11-09, 10:40
Prunklord erreicht die garnision und wird zu Kommandant Arthur geführt.
Nach der Begrüßung, die mehr höflich als herzlich ausfällt, stellt Kommandant Arthur Prunklord die 8 Soldaten vor.
Prunklord bedankt sich beim Kommandanten und gibt den Soldaten Anweisung, auf dem Schiff zu warten.
Als Kommandant Arthur nickt, marschieren sie ab.

Dann verlässt Prunklord die Garnision und geht zu Moe's Taverne

calypso1960
01-02-10, 08:34
James kommt mit der Nachricht von Calypso bei der Garnison an und wird sofort zu Kommandant Arthur durchgelassen.

Er erzählt ihm, dass Calypso heute die Mitteilung erhalten hat, dass der Doge bis Samstag in Annoport aufschlagen wird. Zwar will er in friedlicher Mission kommen und seine sämtlichen Waffen und Kriegsgeräte freiwillig hier abliefern, aber Calypso ist nach wie vor mißtrauisch. Sie bittet den Kommandanten, mit allen verfügbaren Soldaten, Schusswaffen und Kanonen am Freitag schon am Hafen Stellung zu beziehen. Auch sollen alle Kriegsschiffe ab sofort mobilisiert werden, um den Dogen gebührend zu empfangen.

Mit ernstem Gesichtsausdruck nimmt Kommandant Arthur diese Information zur Kenntnis und gleich nachdem James sich wieder auf den Rückweg gemacht hat, geht er hinüber in die Offiziersmesse, um dort die Anweisungen zu erteilen.

Prunklord
07-02-10, 13:21
Prunklord liefert das Schwefel und die Waffen In der Garnison ab.
Nachdem das getan ist, nimmt er 85 Leute mit und bringt die 230 Pferde zum Gestüt.

calypso1960
21-09-11, 14:20
Die Soldaten stehen schon parat, um die Gefangenen in Gewahrsam zu nehmen.

Kommandant Arthur begrüßt sie und ihren Begleiter und bittet sie, in sein Arbeitszimmer zu kommen.

"Dann mal los Herr Meuwen, erzählen Sie", bittet Kommandant Arthur.

neven869
21-09-11, 14:28
"Nun, Feldherr Neven war mit seiner Flotte auf der Jagd nach den Piraten. Nachdem er sie gestellt und besiegt hatte, vernichtete er die Flotte von Herzog Ubrecht. Danach hetzte er den Transportbooten hinterher, welche eine 5000 Mann starke Armee mit sich führten die eine Stadt angreifen sollten, deren Namen ich nicht aussprechen kann. Neven griff sie mit seiner kleineren Armee an und vernichtete das feindliche Heer. Das da sind die einzigen Überlebenden. Danach erteilte er mir mein erstes Kommando und ich brachte die Gefangenen hier her."
Wenn er berichtet lässt Mauwer seinen Dialekt fallen.
"Ich schätze mal, dass Neven, dem Kaiser berichtet hat und sich auf den Weg hierher macht."

calypso1960
21-09-11, 14:39
"Gutgut", brummt Kapitän Arthur und schaut Herrn Meuwen scharf an.

"Wir werden die Gefangenen hier verköstigen und dann warten, bis Feldherr Neven von seiner Schlacht zurückkommt und bis er die Gefangenen selbst vernehmen kann, oder was meinen Sie?"

neven869
21-09-11, 14:42
"In Ordnung," antwortet Mauwer ruhig. "Gutn Abnd nok."
Mit einer ungeschickten Verbeugung verlässt er den Raum und geht zurück zum Boot.

calypso1960
21-09-11, 14:50
Kommandant Arthur schenkt ihr ein Gläschen Likör ein und bevor sie sich auf den Heimweg macht, unterhalten sie sich noch etwas. Calypso erzählt ihm von Herrn Neven und er hört erstaunt zu.

Nach einer Weile verabschiedet sie sich und bricht sie auf.

neven869
24-09-11, 14:50
Nevens Männer bringen die Diebe in den Schuldturm. Smuntje ist schon zur Stelle und macht eine Suppe, welche man nicht identifizieren kann.
"Morgen werde ich sie verhören," sagt Neven.

neven869
25-09-11, 05:09
Neven erreicht den Schuldturm. Als Kommandant Arthur ihn begrüßt, legt Neven die Waffen der Attentäter auf den Tisch und sagt:" Auch ihnen einen schönen Tag, Kommandant. Wenn Sie so freundlich wären, in der Gasse dort drüben werden sie sieben Tote finden. Notwehr. Es waren scheinbar Attentäter der Diebesgilde. Wenn Sie erlauben, ich bin die Gefangenen verhören."

neven869
25-09-11, 05:36
Als Neven in die Zelle kommt stehen die Gefangenen sofort auf und fallen auf die Knie.
"Bitte, bitte, bitte! Wir sagen alles aber bitte, wir wollen keine dieser Suppen mehr essen!" bettelt einer sofort los.
"Na dann, erzähl!" sagt Neven.
"Also, wir sind Leute die von der Armut zusammengetrieben wurden. Seither brechen wir in Häuser ein um uns versorgen zu können."
"Das ist eine sehr schöne Geschichte," erwidert Neven fast schon höhnisch. "Nun erzählt ihr bitte die Wahrheit."
Der Gefangene sieht ihn an, wie ein Schüler der seinem Lehrer eine schlechte Arbeit zeigt. "Aber..."
"Mal ehrlich, wenn ihr einfache Gesetzlose wärt, würdet ihr wohl kaum das Gold am Hafen stehen lassen. Ihr seid hinter Waffen her. Und ihr habt schon welche. Wie wollt ihr sonst die Gardisten überwältigt haben? Und nun sagt mir wo die Waffen sind und was ihr damit wollt!" sagt Neven mit seinem durchdringenden Blick.
Als die Gefangenen diesem Blick nicht mehr standhalten können wollen sie sich abwenden.
"Leutnant Manius! Holen sie Schiffskoch..."
"Halt!" rufen die Gesetzlosen welche jetzt die Nerven verlieren, "alles, nur das nicht! Die Waffen befinden sich in einem Keller in einem Wald. Wir wollten sie nutzen um uns mit den südlichen Korsaren verbünden zu können und Annoport zu übernehmen. Wisst ihr, Hassan ben Sahid verbündet sich nicht mit schwachen Leuten."
"Wie viele seid ihr?"
"Wir sind 500. Die Korsaren wollten uns in einem Monat unterstützen. Die Wertsachen brauchten wir um sie zu bezahlen."
"Zeig mir die Position des Kellers!" fordert Neven. Der Gefangene deutet auf eine Stelle auf der Karte.

Danach eilt Neven zu Kommandant Arthur. "Kommandant, gebt mir 150 Gardisten. Ich rufe meine Männer zusammen. Wir haben das Versteck der Diebe. Außerdem möchte ich, dass von nun an Tag und Nacht auf allen Straßen Wachen stehen. Jeder der Diebe muss geschnappt werden. Alle Schiffe, die den Hafen verlassen, müssen überprüft werden. Hassan ben Sahid soll unbedingt kommen. Ich greife die Diebesgilde sofort an."

Danach verlässt Neven den Schuldturm.

Mini-Engel
25-09-11, 11:10
Da kommt der Bote von Lady Louve an und sagt:
Hier ist eine Rechnung für Komandant Arthur.Sie beträgt 10020 Silberlinge wegen eines Gardisten der in meiner Heerins Kneipe einen Tisch ausversehen abfakelte dazu zählt auch eine Verschwendung von 6 Krügen Bier und die Bezahlung von 8 Krügen Most.Da es ihr Soldat ist müssen sie dafür aufkommen.
Mit freundlichen Grüßen Lady Louve
Sie sagte auch noch das ich euch sagen soll das sie ihr das Geld schnell geben sollten.
Nun wartet er auf eine Antwort.

Mini-Engel
25-09-11, 11:19
Darauf antwortet Arthur:,,Schon wieder?Ähm ich meine gut ich bezahle diese Schulden mal wieder.
Berichte dies deiner Heerin.

neven869
03-10-11, 05:02
Neven erreich die Garnison. Auch hier hinterlässt er ein Schreiben:

Sehr verehrter Kommandant Arthur,
Ich habe das Vergnügen, Sie zu einem Fest in mein Haus einzuladen. Der Anlass der Feier ist einerseits die Beseitigung der Diebesgilde und die Wiederherstellung der häuslichen Ordnung in Haus Nummer 4. Die Feier findet heute Abend um 8 Uhr statt. Sollten Sie durch ihre Geschäfte oder Sonstiges verhindert sein, müssen Sie sich deshalb keine Sorgen machen.

Gezeichnet Neven.

Neven reitet weiter.

neven869
05-10-11, 14:12
Neven erreicht nun den Schuldturm. Er beginnt den Anführer der Diebesgilde zu verhören:
Also, wie seid ihr zu den Waffen gekommen?"
Der Gefragte reagiert leicht trotzig: "Was geht dich das an?"
"Ich kann dir auch auf den Fuß treten. Also sprich! Oder ich lasse den Koch kommen."
"Das wirkt nicht!"
"Na gut, das bedeutet wohl schwere Geschütze. Leutnant Manius!"
Nach einer Weile seltsamer Folter schreit der Anführer: "HALT! Ich sage alles. Nur bitte packt die Federn von meinen Füßen weg!"
"Nun?" fragt Neven.
"Ein Arbeiter aus der Schmiede hat hinter dem Rücken seines Herrn Waffen für uns hergestellt. Außerdem hat er uns aufgemacht, damit wir auch dort einige Waren holen konnten."
"Und wer ist dieser Schmied?" fragt Neven mit strengem Blick. Darauf kommt einer aus der Reihe der Diebe: "Ähem, ich bin es. Bitte, bringt mich nicht um!"
"Mal sehen," sagt Neven leicht grinsend. "Ihr bleibt weiterhin inhaftiert, bis das Gerichtsverfahren durchgeführt wird. Eure Geständnisse sind schriftlich festgehalten. Ihr habt das Recht euch vor Gericht zu verteidigen."
Danach verlässt Neven den Schuldturm um den Bericht anzufertigen.

calypso1960
15-10-11, 04:50
Calypso erreicht den Schuldturm, grüßt die Garde und unterhält sich ein wenig mit Kommandant Arthur, der mit einigen seiner Soldaten Stellung bezogen hat.

Noch ist niemand zu sehen und so betreten die beiden den Prozeßraum, in dem alles für die Verhandlung vorbereitet wurde. Sie nehmen gleich in der ersten Reihe der Zuschauerbänke Platz und beginnen, in ihren Unterlagen zu blättern.

Prunklord
15-10-11, 04:54
Auch Prunklord erreicht den Schuldtrum und betritt den Gerichtssaal.

Mit einer ernsten Miene sagt er,
„Frau Bürgermeisterin, Kommandant Arthur." und nickt den beiden zu.
„Ich nehme an, Herr Neven vertritt die Anklage? Sie beide sind demnach als Beisitzer hier."

neven869
15-10-11, 04:56
Nun kommt auch Neven an.
"Guten Tag!"

Prunklord
15-10-11, 04:57
„Guten Tag, Herr Neven"

Prunklord sieht, dass die Garde die Angeklagten hereinbringt und fragt in die Runde:

„Wollen wir dann anfangen?"

neven869
15-10-11, 04:59
"Ja gut," sagt Neven und und macht dem Richter Platz.

calypso1960
15-10-11, 05:00
Calypso nickt zum Zeichen, dass angefangen werden kann und setzt sich bequem hin. Mal schauen, wie die erste Prozeßverhandlung in Annoport verlaufen wird, flüstert sie Kommandant Arthur zu, der eine sehr ernste und wichtige Mine aufsetzt.

neven869
15-10-11, 05:02
"Nun denn," beginnt Neven, "die Angeklagten haben sich geweigert einen Anwalt zu beanspruchen und wollen sich selbst verteidigen."

Prunklord
15-10-11, 05:05
Prunklord tritt an Neben vorbei und setzt sich auf den erhöhten Richterstuhl.

Links und Rechts von ihm nehmen Calypso und Kommandant Arthur Platz.

An zwei Tischen unten im Raum, jeweils an der Linken und Rechten Seite nehmen, an einem, die Beschuldigten Platz und dahinter postiert sich die Garde.

Auf der anderen Seite setzt sich Neven.

In einer Ecke des Raumes findet sich ein tisch, an welchem ein Protokollant der Stadt sitzt.

Kurz darauf erklärt Prunklord mit feierlicher Stimme.

„Wir haben uns heute, am 15.10.1711 im Schuldturm Annoports eingefunden, um die Hauptverhandlung im Falle der Diebesgilde zu führen.

Vorsitzender Richter ist Herr Marinius Prunklord, der Gesandte Annoports.
Beisitzer sind Frau Calypso, Bürgermeisterin Annoports und Kommandant Arthur, Kommandant der Garnison. Der Prozessbeginn ist auf 12:05 Uhr zu bestimmen.

Die Anklage wird vertreten durch Herrn Neven, seines Zeichens Polizeikommandant der Stadt.

Kläger, bringt eure Anschuldigungen und Beweise gegen die Beklagte Seite vor."

neven869
15-10-11, 05:10
"Die Angeklagten haben mehrere mehrere Diebstähle zu verantworten. Ferner haben waren sie Mitglieder einer Kriminellen Vereinigung, welche einige Todesfälle, mehrere Tötungsversuche und einen Mordversuch an einem Beamten zu verschulden hat.
Dies wird dadurch gestützt, dass sich die Angeklagten als geständig erwiesen haben. Die nötigen Dokumente liegen ihnen vor."

Prunklord
15-10-11, 05:12
„Die von euch, Kläger, vorgebrachten Anschuldigungen erfüllen, wenn sie denn Stimmen, den Tatbestand des Hochverrats.

Bitte schildert dem hohen Gericht genau, wie ihr der Angeklagten habhaft geworden seid und unter welchen Umständen dieses Geständnis herbeigeführt wurde."

neven869
15-10-11, 05:24
"Nun denn. Nachdem ich mein Amt erhielt begann ich sofort Untersuchungen anzustellen. Es stand fest, dass die Diebesgilde gut organisiert und ausgerüstet war. Ich fasste daher den Plan einige Mitglieder anzulocken. Daher ging ich mit einem Offizier meiner Landstreitkräfte, Leutnant Manius, laut über eine Ladung von Waffen und Gold redend durch die Straßen. Wie zu erwarten war erfuhr die Diebesgilde davon und 15 Mann versuchten die Kisten zu stehlen, wobei sie das Gold liegen ließen. Ich hatte einen Hinterhalt gelegt und konnte ihrer so habhaft werden.
Nach einem Verhör, wobei lediglich ein scharfer Blick und etwas Essen verwendet wurden, erzählten sie mir von dem Standpunkt des Gewölbes und nannten mir die Anzahl der Mitglieder.
Daraufhin ging ich mit 150 Gardisten und meinen Männern auf die Jagd. Als wir in das Gewölbe eindrangen, versuchten sich die Diebe zu wehren und griffen zu den Waffen ehe ich sie für verhaftet erklären konnte. Nach der Niederschlagung des Angriffs führten wir die verbleibenden 30 Mann in den Schuldturm. Dort gestanden sie letztendlich, dass ein Arbeiter aus der Schmiede für sie Waffen hergestellt hätte."
Neven holt ein wenig Luft.

Prunklord
15-10-11, 05:26
„Nundenn. Hat die Anklage noch weitere Beweise, Anschuldigungen oder sonstige, aus Ihrer Sicht, prozessrelevanten Informationen für das hohe Gericht?"

neven869
15-10-11, 05:29
"Es gibt durchaus noch weitere Beweise: Neben den schriftlichen Geständnissen wurde die erste Gruppe auf frischer Tat beim Stehlen der leeren Waffenkisten erwischt. Die zweite Gruppe war dabei das Diebesgut zu sortieren.
Als Zeugen wären die 15 verwundeten Gardisten vorzubringen."

Prunklord
15-10-11, 05:37
„Wenn dies alles war, was die Anklage vorzubringen hat, bitte ich euch, Herr Neven, die in diesem Moment vor Ihnen liegende Eidesstattliche Versicherung zu unterschreiben und damit an Eides statt die Richtigkeit und Wahrheit Eurer Aussagen zu beteuern. Sollten sich Eure Anschuldigungen als falsch erweisen, drohen Euch nach der Unterzeichnung der Versicherung zu Prozessende 3 Jahre Haft.

Als nächsten, gehen wir nun zur Aussage der Angeklagten über.

Da wir hier über die Straftaten einer Organisation urteilen, wurden, wie im Gesetzbuch Annoports festgelegt, von den inhaftierten dieser Organisation zwei Verteidiger aus ihren eigenen Reihen festgelegt. Diese sind, gemäß den Akten, Frau Katherine Cecill und Herr Frederik Durham.

Ich bitte nun beide vorzutreten."

Nachdem beide vorgetreten sind, erklärt er.

„Sie beiden, Angeklagten, haben nun die Möglichkeit, zu den vorgeworfenen Anschudigungen gegenüber dem Gericht Stellung zu nehmen. Sollten Sie dies nicht möchte, so wird das hohe Gericht die Entscheidung auf Grundlage der Aussagen der Anklage treffen."

neven869
15-10-11, 05:39
Während Neven unterschreibt hört er lautes Wutgebrüll und einige Flüche die gegen ihn gerichtet sind.
"Wäre dieser seltsame Schwachkopf uns nicht in die Quere gekommen wäre das alles anders gelaufen!" schreit Herr Frederik.

calypso1960
15-10-11, 05:42
Nun schlägt die Stimmung ein wenig um und sie sieht, wie Kommandant Arthur drohend aufsteht und die Brüllenden mit energischer Stimme zur Ruhe ruft.

Prunklord
15-10-11, 05:42
[Neven, schreibst du für die Angeklagten?]

„Ich bitte um Ruhe im Gerichtssaal. Möchten sich die Angeklagten zu den Anschuldigungen äußern?"

neven869
15-10-11, 05:45
Die Frau scheint etwas ruhiger zu sein als der Mann. "Wir wissen von alldem gar nichts. Wir wurden festgenommen ohne etwas verbrochen zu haben," antwortet sie mit einem diabolischen Blick auf Neven.

Prunklord
15-10-11, 05:47
„War dies die vollständige Aussage der Beschuldigten?"

neven869
15-10-11, 05:48
Neven steht ruhig auf, als ginge es ihn gar nichts an. "Dann möchte ich bitte wissen, wieso ihr beiden an meine Kisten gegangen seid. Als Zeugen lassen sich meine Männer und ein immer betrunkener Seemann, welcher nicht in meinen Diensten steht vorbringen."

neven869
15-10-11, 05:49
Die Frau klappt ihren Mund auf und wieder zu und der Mann beruhigt sich. Dann lässt er sich auf den Sitz fallen.

neven869
15-10-11, 05:55
Das allgemeine Schweigen lässt die Nervosität stark ansteigen. Dem cholerischen Herrn Frederik schein das nicht gut zu bekommen und er beginnt wieder laut zu fluchen.

Prunklord
15-10-11, 05:57
Prunklord wartet bis es ruhig ist, dann führt er weiter aus.

„Ich habe, um diesen Prozess zu verkürzen, die vorgebrachten Zeugen bereits am gestrigen Tage verhört.

Diese bestätigten die Aussage der Anklage. Ich sehe dieses Gericht also in der Lage, nachdem alle Beweise nun vorhanden zu sein scheinen, das Urteil zu sprechen.

Bevor wir jedoch das Urteil verkünden, das gemäß Gesetz bei diesen Anschuldigen folgen muss, haben die Angeklagten das letzte Wort."

neven869
15-10-11, 06:01
"Ihr verdammten *****!" beginnt nun auch die Frau. "Wartet nur bis Hassan ben Sahid kommt. Seine Flotte ist noch immer auf dem Meer! Er wird kommen. Gegen sein Flaggschiff kommt nicht einmal Nevens Nussschale an. Ihr werdet schon sehen. Dafür kommt ihr alle in die Hölle!"

Neven hat diesen Wutausbruch mit etwas Besorgnis angehört. Hatte die Flotte im Orient nicht schon längst viele Korsarenschiffe zerstört? Wie viele gab es noch?

"Hohes Gericht," beginnt Neven, "Ich habe noch ein Anliegen: Die Gefangenen, welche ich während meines Feldzugs hierher bringen ließ sind Kriegsgefangene. Ich bitte daher sie nun in die Freiheit zu setzen."

Prunklord
15-10-11, 06:12
Nach kurzer Rücksprache mit Calypso und Kommandant Arthur erheben sich die drei nun.

Prunklord erhebt die Stiime udn sagt mit ernster Miene,

„Im Namen Annoports und seines Volkes ergeht folgendes Urteil. Die Rädelführer der Diebesgilde, die ebenfalls die hier vorgestellten Verteidiger sind, werden hiermit zum Hochverrätertod verurteilt. Sie sollen an die Hinterachse eines Pferdekarren gefesselt durch vom Hafen durch die Stadt in die Garnison geschleift werden. Dort sollen sie angehängt werden. Dann sollen sie lebenden Leibes vom Seil geschnitten und ausgeweidet, zum Schluss geköpft, gevierteilt und verbrannt werden.

Den anderen Mitgliedern der Diebesgilde verurteilt das hohe Gericht zum Tode durch den Strang.

Die Hochverräter werden am 23sten des Monats gerichtet werden. Für die anderen gilt das Urteil für den morgigen Tage.

In Sachen der Kriegsgefangenen wird beschlossen, dass Herr Neven das Strafmaß für diese selbst beschließen kann."

Dann setzt er sich wieder.

„Die Verhandlung ist geschlossen."

neven869
15-10-11, 06:16
Als Neven den Verlauf des Todesurteils hört bekommt er schaudern. Wohl wahr, er ist Soldat und hat schon viele Male getötet. Aber er ließ niemals foltern. Doch Neven weiß, dass er machtlos gegen ein Gericht ist.
"Hohes Gericht, in diesem Fall werde ich die Kriegsgefangenen frei lassen."

Prunklord
15-10-11, 06:18
„Die Freilassung der Kriegsgefangenen ist hiermit zu Protokoll genommen.

Sie sollen mit einem Schiff in ihre Heimat zurückgebracht werden."


Er blickt zu den Gefangenen und nickt der Garde zu.

„Führt die Verurteilten ab."

neven869
15-10-11, 06:21
Neven verbeugt sich einmal kurz und verlässt darauf den Gerichtssaal. Er will zu den Gefangenen.

Als er ihre Zellen erreicht sagt er: "Laut Kriegsrecht sind Kriegsgefangene nach Beendigung des Krieges freizulassen. Ihr seid frei und werdet mit einem Schiff in eure Heimat gebracht werden."

Danach verlässt er den Schuldturm. Und macht sich wieder auf in die Bibliothek.

calypso1960
15-10-11, 06:25
Auch Calypso hat sich mit Unbehagen angehört, welche Strafe das Hohe Gericht den Inhaftierten angeordnet hat. Sie kann es sich nur so vorstellen, dass der Oberste Richter stark durchgreifen will und ein für alle Mal aufzeigt, dass in Annoport solche Untaten nicht geduldet werden.

Sie nimmt sich aber vor, noch einmal mit ihm unter vier Augen über die Art der Bestrafung zu sprechen.

"Herr Neven, ich schätze es, dass Sie die Kriegsgefangenen freilassen wollen", wendet sie sich zu ihm und sammelt ihre Unterlagen zusammen.

Prunklord
15-10-11, 06:26
Nachdem alle Ihre Unterlagen gesammelt haben und Arthur wieder zum Dienst geeilt ist, sind Calypso und Prunklord alleine im Saal.

calypso1960
15-10-11, 06:36
"Nun Herr Prunklord, gibt es noch etwas, das Sie mit mir besprechen möchten?"

Sie schaut ihn fragend an, denkt sich aber, dass er ihr bestimmt noch etwas zu sagen hat...

Prunklord
15-10-11, 06:39
„Nun Frau Calypso, ich wollte Ihnen nur folgendes sagen.

Es MUSSTE solch ein hartes Urteil fallen. Wir mussten ein Exempel statuieren, um zukünftige Täter davon abzuhalten. Diese Entscheidung geht im vollsten mit meinem Gewissen einher.

Einen schönen Tag wünsche ich Euch noch."

Sagt er, verbeugt sich und verlässt den Saal in Richtung seines Anwesens.

calypso1960
15-10-11, 06:48
"Das hatte ich mir fast gedacht. Aber ich gehe mal davon aus, dass das Urteil nicht im vollen Umfang vollstreckt wird", antwortet sie ihm, während sie mit ihm zusammen das Gebäude verlässt.

Als sie sein Kopfnicken und verschmitzen Gesichtsausdruck sieht, weiß sie, dass die Verurteilten zwar mit dem Tode zu rechnen haben, aber dass die angedrohten Foltermaßnahmen nicht ausgeübt werden.

Das wäre ja auch noch schöner, denkt sie belustigt. Wir verabscheuen den Krieg, wie können wir da zu solchen Foltermaßmaßnahmen greifen. Aber die Androhung dieser Art der Bestrafung wird sich aber hoffentlich herumsprechen, so dass weitere Straftaten in so einem großen Umfang gar nicht erst wieder stattfinden. Doch wer weiß? Die Zeiten ändern sich und das Diebesgesindel findet immer neue Mittel und Wege.

Prunklord
16-10-11, 11:05
Prunklord steht auf dem für die Hinrichtung vorbereiteten Podest.

Neben ihm steht der Scharfrichter. Dahinter und auf dem Weg vom Garnsionstor zu den Galgen stehen Wachen.

Die Menge steht davor.

Kurz darauf kommen die 28 Verurteilten aus der Garnison und machen sich auf dem von Wachen gesäumten Weg zu den Galgen. Wiederum vor und hinter sind 28 Verurteilten sind jeweils 4 Wachen.

Als sie den Galgen erreichen legt der Scharfrichter allen den Strick um den Hals.

Dann beginnt Prunklord mit lauter Stimme.

„Ihr, die ihr hier am Galgen steht, habt euch durch eure Taten schwer vor Gott, den Bürgern Annoports und zuletzt vor Annoport selbst versündigt. Zur Anklage zählen unter anderem Diebstahl, Raub, Mord, räuberische Erpressung, versuchter Mord und ein geplanter Staatsstreich. Für diese Vergehen wurden Ihr am gestrigen Tage vom hohen Gericht Annoports veruteilt, durch den Strick am Strang bis zum Tode. Möge Gott eurer Armen Seele gnädig sein."

Daraufhin nickt der dem Scharfrichter zu, welcher einen Hebel betätigt. Sofort öffnen sich Klappen unter den Verurteilten und sie hängen. Eimes guten Dutzend wird jedoch dir Qual durch einen Genickbruch erspart.

Kurze Zeit später sind auch die anderen erstickt und regen sich nichtmehr. Während die Annoportsche Garde 28 Kanonenschüsse in die Luft abfeuert, einer für jede Seele, schneidet der Scharfrichter die Toten ab und lädt sie auf einen Wagen.

„Heute in einer Woche, Volk Annoports, wird erneut eine Hinrichtung stattfinden. Bei dieser werden die Rädelsführer der Diebesgilde exekutiert. Auch dies Hinrichtung ist öffentlich.

Damit endet Prunklords Vortrag.
Nachdem die Menge sich zerstreut hat, begibt er sich heimwärts. Er ist blass im Gesicht und etwas wackelig auf den Beinen, wie er zu seiner Verwunderung feststellt.

AnnoJan2070---
30-04-12, 21:25
Jan kommt mit dem in Ketten gelegten Pirat Salmacan the Kidd an. Er steckt Salmacan in die Zelle Nr.100, verriegelt sie mehrmals und sagt:"Hier wirst du nicht so schnell wieder rauskommen. " Mit diesen Worten verlässt er den Schuldturm und geht zum Markt.

neven869
06-12-12, 16:45
Neven wird in den Schuldturm gebracht und in eine Zelle gesperrt. Kommandant Arthur tritt zur Zelle und sieht Neven in die Augen. "Feldherr, was ist euch denn da eingefallen?"
Neven sieht ihn an und antwortet. "Verdammt, ich bin unschuldig!"
Der Kommandant nickt. "Aber ohne Beweise für eure Unschuld wird das Gericht euch morgen zum Tode verurteilen!"
Neven sieht ihn an. "Morgen schon? Will man Manius denn keine Zeit lassen?"
"Der Grund ist einfach, dass ein solcher Fall für Unruhe sorgen kann. Das Gericht will möglichst schnell Klarheit in der Sache."
"Doch die Mordbezichtigung reicht nicht für ein Todesurteil!"
Arthur schüttelt den Kopf. "Ihr wurdet gesehen, wie ihr einen Dolch aus der Leiche des Lagermeisters gezogen habt. Und schlimmer noch: Da es der einzige Zeuge des Mordes am Hafenarbeiter war, werdet ihr damit in Verbindung gebracht. Ohne Beweise ist euch der Tod sicher!"
Neven sieht ihm in die Augen. Er ist sich sicher, dass etwas faul an der Sache ist, erkennt jedoch, dass der Kommandant keinen Anteil an dem üblen Spiel hat, in das Neven verstrickt ist. Dann antwortet er ruhig: "So oder so! Übermorgen wird ein Unschuldiger auf das Schafott geführt. Das ist unvermeidbar!"

Kommandant Arthur sieht Neven leicht verwirrt an und verlässt den Kerker, während Neven sich auf die ranzige Stohmatte legt.

neven869
07-12-12, 13:29
Als Neven in seiner Zelle aufwacht erscheinen einige Wachen und öffnen die Tür. "Feldherr Neven! Seid ihr bereit, euch vor Gericht zu verantworten?"
"Ja, das bin ich. Bringt mich in den Gerichtssaal!" erwidert Neven ruhig und überlegen. Die Soldaten legen ihm die Ketten an und führen ihn aus seiner Zelle in den Gerichtssaal. Dort stehen zahlreiche Leute, die laut schwatzend auf den in Ketten gelegten Feldherren blicken. Neven hält sich gerade und bewahrt seine Würde. Ruhigen Schrittes bewegt er sich zum Platz des Angeklagten.
Der Richter sorgt für Ruhe und wendet sich dann an Neven.
"Feldherr Neven, ihr seid angeklagt, den Lagermeister Hasner ermordet zu haben. Zudem steht ihr im Verdacht, im Mordfall Bulker eine Rolle zu spielen und eure Position missbraucht zu haben, um gezielt den einzigen Zeugen zu töten! Was sagt ihr dazu?"
"Nun", beginnt Neven "ich habe niemanden ermordet und auch mein Amt habe ich nicht ausgenutzt. Als ich kam um den Zeugen zu befragen, war er bereits tot. Er lehnte mit einem Dolch im Herz an einer Kiste. Außerdem hörte ich einen Schrei, der aber von draußen kam."
"Uns liegen Zeugenaussagen vor, die besagen, dass ihr hinengegangen seid und der Lagermeister Hasner dort getötet habt. Der Schrei sei von drinnen gekommen und als die Wachen hereinkamen habt ihr den Dolch aus dem Leichnam gezogen."
"Der Schrei kam von draußen. Aber auf der anderen Seite des Lagerhauses. Daher ist es möglich, dass er als Schrei von drinnen aufgefasst wurde."

Und so zieht sich die Gerichtsverhandlung hin...

neven869
07-12-12, 15:11
Nach einigen geschlagenen Stunden hat das Gericht genug gehört und zieht sich zum Beraten des Urteils zurück. Nach einigen Minuten kommt der Richter heraus.
"So hört das urteil des Gerichtes! Nach langer Beratschlagung wird Feldherr Neven des Mordes, der Beihilfe zum Mord und des Amtsmissbrauchs für schuldig erklärt!"
Ein Raunen geht durch den Saal. Manius springt auf und brüllt: "Hohes Gericht! Dieses Urteil ist eine Schande! Der Feldherr konnte alles widerlegen, was ihm vorgeworfen wurde!"
Der Richter harscht Manius an: "Schweigt still! Der Angeklagte hat zwar Erklärungen aber keine Beweise vorgetragen! Oder habt ihr, Leutnant Manius..."
Neven unterbricht den Richter: "Hauptmann! Er ist Hauptmann!."
"Schweigt! Also gut. Habt ihr, Hauptmann, Beweise, die dem Gericht noch unbekannt sind? So sprecht!"
Manius sieht Neven an, der ihn ruhig ansieht, mit einem Ausdruck, dass er weiß, dass es unmöglich war, innerhalb eines Tages etwas wirklich Gescheites zusammenzutragen. Dann setzt er sich mit mürrischer Miene, während der Richter fortfährt: "Der Angeklagte wird vom Gericht zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung wird am heutigen Abend vollstreckt. Feldherr Neven wird bis zu seiner Hinrichtung einen Sack über sein Gesicht gezogen und er verweile in seiner Zelle. hat der Verurteilte noch etwas zu sagen?"
Neven erhebt sich. Er steht vollkommen ruhig da und spricht: "Hohes Gericht! Ich bin nicht der Tat schuldig, die mir vorgeworfen wurde! Ich bin unschuldig. Doch da das urteil gefallen ist, wünsche ich, wie ein Soldat getötet zu werden. Ich will eine Erschießung durch 12 der besten Schützen der Annoporter Garde. Alles was ich besitze vermache ich meinem Vater. Gott stehe mir bei!"
"Dann erkläre ich diese Verhandlung für beendet! Der Verurteilte soll in seine Zelle gebracht werden!"

Die Wache zieht Neven einen Beutel über den Kopf. Ruhig lässt er sich in seine Zelle zurückbringen.

neven869
07-12-12, 19:02
Es ist bereits dunkel geworden. Der Platz wird von Laternen und Fackeln beleuchtet. 12 Gardisten laden ihre Gewehre mit größter Sorgfalt. Sie sind das Exekutionskommando für Neven.
Die Trommeln beginnen zu schlagen als eine zappelnde, sich stark wehrende Gestalt auf den Hof gezogen wird. Vor der Wand angekommen wird ihm der Sack vom Kopf genommen.
"Halt!" brüllt Kommandant Arthur, als er in das bleiche Gesicht des von Todesängsten geplagten Mannes sieht. Es ist nicht Neven. Der Feldherr ist verschwunden...

neven869
24-07-15, 14:54
Neven betritt die Garnison und geht auf den Schuldturm zu. Die Annoporter Garde ist in den letzten Jahren stark zusammengeschrumpft, da viele Gardisten die Stadt verlassen haben. Daher wird das Gebäude sowie viele Einrichtungen der Stadt auch inzwischen zum guten Teil von Nevens Männern bewacht, obwohl es Neven missfällt, seine eigene Armee so viele Aufgaben der Garde übernehmen zu lassen. Jetzt, wo wieder Leben in die Stadt kommt hofft er, dass die Garde ebenfalls wieder Zuwachs erhält.

Neven betritt den Schuldturm und geht zur Zelle des Gefangenen. Er lässt die Tür öffnen und geht hindurch. Vor ihm sitzt ein junger Mann in Gefängniskleidung. "Du hast mir also was zu erzählen?", beginnt Neven.
"Wie kommt Ihr darauf?" erwidert der Gefangene.
"Hör zu, wir wissen, dass du mit der neuen Diebesgilde in Verbindung stehst. Und wenn du nicht willst, dass ich dich vom Glockenturm des Doms runterwerfe, beginnst du besser zu reden."
"Diebesgilde?" Der Mann beginnt, spöttisch zu lachen. "Ihr wisst gar nichts! Nichts, was auf euch zukommt! Ihr seid am Ende!"
Neven packt den Gefangenen beim Hals und schleift ihn hoch zum Dach des Schuldturms. Dann hält er ihn am Fußgelenk über die Kante des Dachs. "Erzähl ruhig weiter! Ich bin ganz Ohr!"
Der Gefangene beginnt, unruhig zu werden. "Ich habe euch nichts zu erzählen! Ihr werdet es schon sehen! Er wird zu euch kommen!"
"Wer ist er?"
"Das weiß niemand! Er war plötzlich da. Und er scheint euch gar nicht zu mögen!!
Neven neigt den Kopf leicht zur Seite.
"Bitte.... mehr... mehr weiß ich nicht!" stammelt der Gefangene.
Neven zieht ihn zurück und lässt ihn von den Wachen zurück in seine Zelle bringen.
"Wie es aussieht, habt Ihr einen weiteren Feind, Feldherr" sagt Manius.
Neven überlegt. "Das mag sein. Aber wollen wir das Ganze mal nicht zu persönlich werden lassen. Wenn er Annoport bedroht, werde ich ihn zur Strecke bringen."

Neven verlässt den Schuldturm wieder.

neven869
04-08-15, 15:37
Neven betritt den Schuldturm.
Dort angekommen begibt er sich zu den Zellen der gefangenen Piraten.

"So, Freunde, was hat euch Konsorten denn nach hier her verschlagen?" fragt er an den gefangenen Kapitän der Piraten.

"Wir hörten, dass Annoport gerade schwach ist. Wir dachten, wir kommen kurz vorbei, räumen die Lagerhäuser leer und verschwinden dann wieder. Übliche Piratenarbeit eben." erwidert der Kapitän.

"Das hat ja wunderbar funktioniert!" verspottet Neven den Kapitän. "Sagt mir, wer, hat euch dazu motiviert, anzugreifen?"

"Das Gold natürlich!" bringt der Kapitän hervor. "Seit Monaten laufen Gerüchte um, dass Annoports Garde geschwächt ist. Und seid kurzem scheinen die Wachen immer voll beschäftigt zu sein, Da dachten wir, wir könnten schnell rein und wieder raus, ohne dass uns jemand Widerstand leistet."

"Tja, und jetzt schlaft ihr direkt neben dem Galgen." erwidert Neven. "Eins noch: Habt ihr von einer Person gehört, die die Verbrechen in Annoport koordiniert und kontrolliert?"

"Nein. So jemanden gibt es?" antwortet der Kapitän mit deutlichen Anzeichen von Verblüffung.

"Gut, ich glaube euch. Ich werde mit der Bürgermeisterin über euer Schicksal reden. Vielleicht finden wir einen Weg für euch am Galgen vorbei."

Neven verlässt den Schuldturm wieder.

neven869
04-08-15, 21:04
Wieder im Schuldturm angekommen begibt sich Neven wieder zu den Zellen der Piraten.

"Alle mal herhören! Heute ist euer Glückstag!" beginnt Neven.

Die Piraten stehen auf und gehen allesamt an ihre Zellengitter.

"Ihr alle erhaltet die Möglichkeit, der Hinrichtung zu entgehen. Annoport braucht im Moment Wachen. Ihr werdet für einige Zeit diese Posten übernehmen. Ihr erhaltet neue Kleidung, Verpflegung und Musketen mit Bajonetten. Und ihr werdet euch zurückhalten. Es wird eure Aufgabe sein, die Bürger der Stadt zu schützen und Verbrechen zu vereiteln."

"Warum sollten wir euch helfen? Nachdem ihr so unter uns gewütet habt?" fragt der Kapitän mürrisch.

"Zum ersten: Ihr bleibt am Leben. Zum Zweiten: Ihr werdet nach Erfüllung euer Aufgaben frei gelassen - ihr könnt auch das gekaperte Schiff zurückhaben und verschwinden, oder die Gelegenheit euer Begnadigung nutzen, um einem ehrlichen Leben in Annoport nach zu gehen- die Annoporter sind dankbare Menschen. Zum Dritten: Ich werde euch bezahlen. Sehr großzügig."

"Und was hält uns davon ab, uns einfach gegen euch zu wenden, wenn wir erstmal frei und bewaffnet sind?" bohrt der Kapitän weiter.

Neven grinst. "Nun, in erster Linie würdet ihr nicht bezahlt werden. Und zweitens..." Neven zieht sein Schwert auf langsame und bedrohliche Art und hält es seitlich von sich, sodass jeder es gut sehen kann. Die Klinge ist teilweise noch blutbeklebt vom gestrigen Gefecht. "Zweitens seid ihr doch allesamt sehr vernünftige Leute, oder? Ihr habt gesehen, was ich aufbieten kann - und das ist erst der Anfang dessen, was ich ausrichten kann. Falls mich ihr mich hintergehen solltet, werde ich die Straßen von Annoport mit eurem Blut tränken!"

Die Piraten blicken alle zu ihrem Kapitän. Dieser fängt plötzlich an zu grinsen und nickt. "Euer Angebot klingt fair... Feldherr. Meine Männer und ich stehen euch zur Verfügung!"
Die Piraten wirken allesamt erleichtert. Einige wohl, dass sie am Leben bleiben, andere freuen sich, dass ihr Kapitän ein solches Angebot für eine so große Summe ergreift, und andere hoffen vermutlich auf ein neues Leben.

Neven nickt den Gardisten zu. Diese öffnen die Zellen und die Piraten eilen jubelnd in den Hof, wo sie lange braune Seemäntel, Stiefel und ihre Waffen erhalten und sich dann sammeln. Der Kapitän geht auf Neven zu und reicht ihm die Hand. "Saber ist mein Name. Kapitän Saber."
"Es ist mir eine Freude Kapitän. Ich vertraue darauf, dass Ihr und eure Männer mich nicht enttäuschen werden." erwidert Neven.
"Gewiss nicht. Wir erwarten euren Befehl!"
"Gut, nehmt eure Mannschaft und führt sie ins nordöstliche Wohngebiet. Dort werdet ihr den dortigen Wachoffizier, Hauptmann Vincent von der Annoporter Garde nach besten Kräften unterstützen!"
"Aye!" antwortet Saber, begibt sich zu seinen Leuten und führt sie zum Zielort.

neven869
12-08-15, 01:06
Neven und Marie erreichen mit ihren Männern die Garnison. Eine große Meute hat sich vor dem Tor gesammelt und beginnt, mit Fackeln und Knüppeln auf die Garde einzudreschen.

"Sie wollen verhindern, dass die Garde eingreift." bemerkt Neven. "Führen wir den Befreiungsschlag aus!"

Als Neven sich nähert, fällt ihm auf, dass einige mit Schwertern und Musketen bewaffnet sind.

"Das erhört natürlich die Einsätze immens! Hey! Wer seines Lebens überdrüssig ist, soll zu mir kommen!" ruft er in die Menge und zieht sein Schwert.

Der bewaffnete Anteil der Randalierer geht auf ihn los. Die Schützen eröffnen das Feuer, doch Nevens Soldaten wehren mit ihren Schilden die Kugeln ab. Als sie nachladen stürmen Marie, Neven und seine Männer mit erhobenen Waffen auf sie zu. Die beiden Gruppen prallen aufeinander.
Neven pariert mit seinem Schwert einen Schlag von oben und treibt dabei die Spitze seines Schwertes in die Seite eines anderen Gegners. Dann tritt er den Gegner vor ihm zurück und fügt ihm einen Schnitt über die Brust zu.
Marie lässt ihr Langschwert weite Schwünge vor ihr durchführen und hält damit die Aggressoren auf Abstand. Doch dann hört man ein scheppern - es erscheint tatsächlich ein mit einer schweren eisernen Plattenrüstung ausgerüsteter Gegner in der Szene. Die Rüstung hält die Schläge von Maries Schwert ab. So greift sie ihr Schwert mit beiden Händen bei der Klinge und schlägt mit ihrer Parierstange wie mit einem Hammer zu. Die Rüstung erhält zunächst einige tiefe Beulen, doch dann durchschlägt Marie tatsächlich den Plattenpanzer und verursacht ein Loch auf Bauhöhe. Anschließend greift sie ihr Schwert mit der Rechten Hand beim Griff - mit der Linken lenkt sie die Spitze der Klinge dann in die entstandene Schwachstelle.

Inzwischen hat die Garde an Eifer gewonnen und die Aggressoren vom Tor zurück gedrängt. Direkt in die Arme von Neven und Marie. Neven wirft noch ein Wurfmesser auf den letzten Gegner mit Muskete und richtet dann sein Schwert auf die Randalierer. Die Gardisten legen ihre Gewehre an.

"Meine Güte, was soll dieser Käse denn?" ruft Neven den Randalierern entgegen. "Wenn ihr nicht bald mehr Ähnlichkeiten mit Käse haben wollt, als euch lieb ist, verhaltet ihr euch jetzt schön ruhig und ergebt euch!"

Der Blick in die Mündungen der Garde-Gewehre und auf Nevens blutverschmierte Klinge schüchtert die unbewaffneten Randalierer ein. Sie ergeben sich.
Kommandant Arthur tritt vor die Garnison. "Ah Feldherr, gut dass Sie da sind!"
Neven nickt ihm zu. "Kommandant, die ganze Stadt wird angegriffen. Bringen Sie ihre Reserven in Bewegung und sichern sie den Südteil der Stadt. Meine Männer kümmern sich schon um den Norden. Die Gefangenen lassen Sie bitte zum Dorfzentrum bringen."

"Einverstanden!" erwider Kommandant Arthur.

Neven und Marie begeben sich wieder auf den Weg, um weitere Unruheherde zu beseitigen.

neven869
19-08-15, 16:39
Hauptmann Manius erreicht mit vierzehn von Nevens Männern die Garnison und begibt sich zu Kommandant Arthur.

"Kommandant, ich benötige einen guten Spürhund der Garde für die Verfolgung eines Kriminellen. Es handelt sich um den Attentäter, der Senator Nevermann angegriffen hat."

"Ich dachte, er hätte keine Spuren hinterlassen?" erwidert Kommandant Arthur leicht verwundert.

"Das stimmte - bis gestern Nacht." antwortet Manius und zeigt dem Kommandanten Nevens Wurfmesser mit dem Blut von Reißzahn.

"Also gut. Gehen Sie zum Zwingermeister und lassen Sie sich Rufus mitgeben. Er ist der beste Spürhund, den wir hier haben. Und bringen Sie ihn heil zurück!"

"Das werde ich, Kommandant! Ich danke Ihnen!" bedankt sich Manius. Dann bricht er mit Rufus und den vierzehn Soldaten wieder auf.

neven869
19-08-15, 18:18
Manius erreicht mit seinen Männern, Rufus und dem gefangenen Attentäter den Schuldturm. Reißzahn wird in eine der sichersten Zellen gesperrt.

Manius wendet sich an Rufus. "Hast du gut gemacht, mein Großer! Hier eine kleine Belohnung!" Manius zieht ein großes Stück Trockenfleisch hervor und gibt dieses dem Hund,

Kommandant Arthur betritt den Hof. "Sie sind also erfolgreich gewesen, Hauptmann?"

"Durchaus Kommandant! Reißzahn ist hinter Gittern. Wir haben hier seine persönliche Habe. Sie können sich die Sachen ansehen, aber seien Sie vorsichtig! Sein Tagebuch ist vergiftet. Lesen Sie es nur mit gutem Schutz für die Hände. Ihr Hund hat uns gute Dienste geleistet. Ich danke ihnen, Kommandant!" erklärt Manius.

Anschließend salutieren die beiden voreinander und Manius begibt sich auf den Weg zurück zu Nevens Residenz.

neven869
23-08-15, 14:37
Im Schuldturm angekommen wird Neven in Reißzahns Zelle gelassen.

"So, Edward Kreider, ich sehe du schonst deine Stimme in letzter Zeit. Hast du etwa vor, in der Oper zu singen?"

"Eure Worte bringen euch nicht weiter." erwidert Reißzahn gelassen. "Was wollt Ihr mir schon antun? Mich töten? Bei meinem Strafmaß ist die Hinrichtung gewiss. Oder mich foltern?"

"Foltern? Nein, mit Folter erreicht man gar nichts. Aber ich habe meine eigenen Methoden." grinst Neven bösartig.

"Oh da habe ich aber Angst." sagt Reißzahn spöttisch.

Eine halbe Stunde später verlässt Neven die Zelle mit dem Verhör-Protokoll.
"Vielen Dank für diese Informationen!" Ruft er noch spöttisch in die Zelle zurück, wo Reißzahn völlig verwundert am Tisch sitzt, als könne er irgendwie nicht verstehen, was sich gerade abgespielt hat...

neven869
26-08-15, 12:29
Im Schuldturm angekommen werden die Überlebenden Söldner eingesperrt. Der Mann, der sich Chaos genannt hat, hat sich den ganzen Weg über ruhig verhalten. Er sagt nichts und starrt einfach vor sich hin.
Neven schleift ihn zu den Hochsicherheitszellen und wirft ihn dort hinein. "Wünsche einen angenehmen Aufenthalt!"


Als Neven und Marie das Gebäude verlassen, werden sie vor der Garnison von Grey angesprochen. "Ihr habt also Chaos und Reißzahn festnehmen können - aus letzterem sogar Informationen über den Auftraggeber gepresst. Wir sind beeindruckt."

"Das Gesicht von Chaos sagt mir rein gar nichts. Ihr hingegen wisst vermutlich mehr. Seht ihr ihn euch an und teilt mir mit, wenn ihr wisst, wer er ist. Für die Verurteilung ist sein echter Name praktisch. Und die Enttarnung verhindert, dass ein anderer sich diese Maske aufsetzt."

"Das ist überaus umsichtig. Wir werden dem nachkommen und sehen, ob wir ihn kennen. Dann wäre also die Mission unserer Hilfstruppen beendet?"

"Da bin ich mir noch nicht ganz sicher..." entgegnet Neven. "Wir brauchen eure Leute noch um einige kleine versprengte Gruppen fangen zu können. Bleibt noch drei oder vier Tage hier, bis die Lage wieder stabil ist."

"In Ordnung. Vier Tage. Am Fünften sind wir weg." antwortet Grey.

"Vergesst aber bitte nicht, Grey, solange die Garde von Annoport nicht wieder bei voller Besetzung ist, müsst ihr damit rechnen, dass Annoport eure Hilfe brauchen kann."

"Wir sind vorbereitet, Feldherr. Immer." antwortet Grey und geht wieder.

Reichlich müde aber froh begeben sich Marie und Neven zurück zur Residenz.

neven869
29-08-15, 19:19
In der Garnison angekommen sieht Neven, dass die Piraten im Hof versammelt sind.

"So, ihr habt euren Teil unserer Vereinbarung erfüllt. Wie versprochen seid ihr alle hiermit begnadigt und fortan frei. Euer Schiff steht im Hafen und ihr könnt euer Wege ziehen. Ihr könnt aber auch in Annoport bleiben. Die Garde braucht weiterhin Männer und ihr habt euch um die Stadt verdient gemacht und erhaltet eure Chance, Gardisten zu werden. Gut bezahlt, hoch geachtet.
Die Menschen von Annoport werden nicht vergessen, dass ihr ihnen geholfen habt und alle Wege stehen euch offen. Ich hoffe nur, dass eure Wege euch nicht zurück zur Piraterie führen."

Die Piraten geben ihre Waffen wieder bei der Garde ab und verlassen die Garnison in verschiedene Richtungen.

Neven wendet sich an Kommandant Arthur. "Einige von ihnen werden sicherlich kommen und sich einschreiben lassen. Bei einigen konnte ich es praktisch sehen."

Kapitän Saber kommt auf Neven zu. "Es war mir eine Freude, mit Euch Geschäfte zu machen."

"Was werdet ihr nun machen, Kapitän? Zurück auf die See?"

"Aye, natürlich. Aber diesmal etwas anders. Wenn mir unsere Sache hier eins gezeigt hat, dann, dass es viel lohnenswerter ist, Schiffe zu eskortieren als zu überfallen. Ich meine, Geleitschutz wird auch gut bezahlt. Und vielleicht hin und wieder etwas Freibeuterei..." grinst der Kapitän.

"Na dann, alles Gute noch! Und versucht, die Breitseiten der Python Regius fortan nicht zu provozieren."

Der Kapitän macht sich auf den Weg. Wenig später verlässt auch Neven die Garnison.

neven869
30-08-15, 03:52
Im Schuldturm angekommen werden die Gefangenen in verschiedene Zellen gesperrt.

Neven wendet sich Gert zu. "Sehen Sie sich mal diese Wachen an! Denen kommen Sie nicht bei. Nicht mit Geld, nicht mit Schmeicheleien, nicht mit Drohungen. Und weder mit China, noch mit ihren geliebten Engländern. Diese Männer sind diejenigen, die in Zeiten schwerster Not für Annoport eingestanden haben. Sie sind die Personifikation der Loyalität. Das sind die Männer, deren Arbeit Sie mit ihrer Ignoranz gefährdet haben.

Schöne Nacht noch, Herr Gert!"

calypso1960
31-08-15, 20:50
Die Hitze hat ihm zu schaffen gemacht, aber endlich hat er die Garnison erreicht und freut sich über den kühlen Schatten, den der Turm wirft.

Als die Garnison betritt und auf den großen Vorplatz kommt, läuft ihm Kommandant Arthur über den Weg. Die beiden kennen sich seit vielen Jahren und schätzen sich sehr.

"Guten Abend Kommandant Arthur, heute komme ich nicht, um mit Ihnen über Strategie zu plaudern, sondern im Auftrag der Bürgermeisterin.
Ihr habt hier Herrn Gert in Gefangenschaft. Er hat wohl vor einigen Tagen ein Schreiben an die Bürgermeisterin verfasst, auf welches sie jetzt geantwortet hat. Hier ist es, würdet Ihr es bitte Herrn Gert überreichen? Die Bürgermeisterin ist Euch sehr zu Dank verbunden", sagt er.

"Gerne James, gebt mir den Brief nur her, ich werde meinen letzten Gang sowieso noch zu den Gefangenen machen, dann übernimmt meine Mannschaft weiter."

Sie unterhalten sich ein wenig und beschließen, wann sie sich das nächste Mal auf einen Herrenabend im Offizierskasino treffen wollen. Danach tritt James den Weg zum Palast des Orients an, um die noch ausstehenden Übernachtungskosten zu überweisen.

calypso1960
31-08-15, 20:58
Kommandant Arthur dreht und wendet den Brief und betrachet stirnrunzelnd das Siegel. Muss ja was wichtiges sein, denkt er und geht hinüber zum Schuldturm, um die Gefangenen aufzusuchen.

Vor der Zelle von Herrn Gert angekommen, macht er halt und stellt erfreut fest, dass Herr Gert aufgehört hat, wilde Drohungen gegen alles und jeden auszustoßen. Er scheint sein Temperament etwas gezügelt zu haben.

"Guten Abend Herr Gert, hier ist Post für Sie von der Bürgermeisterin", ruft Kommandant Arthur in die Zelle und sieht, dass Herr Gert aufsteht und zu ihm kommt.

"Geben Sie schon her, wird auch langsam Zeit, knurrt er unwirsch und reißt dem Kommandanten das Schreiben förmlich aus der Hand. Mit einer kurzen Handbewegung bricht er das Siegel und entfaltet den Brief. Begierig beginnt er zu lesen:


Herr Gert,

Sie wissen, dass es Gefangenen, die in der Garnison einsitzen erlaubt ist, Briefe an staatliche Stellen zu schreiben. Schön, dass Sie sich zuerst an mich gewandt haben.

Nach mehrmaligem Lesen Ihres Schreibens habe ich mich trotz meiner Bedenken entschlossen, Ihnen zu antworten.

1. Ihre Ausreise war tatsächlich illegal, da ich von diesem Ausreiseverbot bereits einige Tage vorab schriftlich von Kommandant Neven informiert wurde. Ebenfalls hat er die Nachricht an unsere hochgeschätzte Markthausleiterin Synola übermittelt, welche ihrerseits sofort den Hafenmeister davon in Kenntnis setzte.
Anweisungen dieser Art müssen nicht schriftlich übermittelt werden, es bestand keine Veranlassung dazu, da der Hafenmeister direkt der Dienststelle des Senators für Wirtschaft und Häfen unterliegt, der wiederum dem Senat zuarbeitet.

Sie haben sich strafbar gemacht, da Sie den Anweisungen zuwider gehandelt haben, somit war die Verhaftung rechtens und notwendig.


2. Sie als ehrenwerter Bürger von Annoport haben für die Taten Ihrer Gäste Sorge zu tragen, sonst wird Herrn Stephanus ab sofort jegliche Einreise nach Annoport untersagt.

3. Das habe ich anders gehört, bitte klären Sie das mit Kommandant Neven persönlich.

4. Es braucht Ihnen nicht peinlich zu sein, dass Sie in dem von mir persönlich ausgestellten Haftbefehlt nur ein Tuch gesehen haben.
Schließlich waren Sie ja schon angeheitert, als Sie die Tür öffneten. In so einem Zustand ist es manchen Menschen eben nicht mehr möglich, Realität und Schein auseinanderzuhalten.
Es reicht, wenn Sie sich für dieses Missverständnis gebührend bei Kommandant Neven entschuldigen.

Anklagepunkte gegen mich sehe ich nirgends, somit können sie auch nicht von Ihnen fallen gelassen werden.
Sie haben ja wirklich Humor tz, tz, tz !

Des Hausfriedensbruchs hat sich Kommandant Neven nicht schuldig gemacht, denn Sie haben ihn höchstpersönlich in Ihr Haus eingeladen ... wenn auch in leicht angeheitertem Zustand ... aber das hatten wir ja schon.
Zu Ihrer Information: Hausfriedensbruch ist das vorsätzliche Eindringen GEGEN den Willen des Berechtigten. Sie haben ihm sogar die Tür geöffnet.

Sie schrieben dass Kommandant Neven während seines Aufenthalts in Ihrem Hause nicht Herr SEINER Sinne war. Bislang habe ich nur festgestellt, dass nur SIE nicht Herr IHRER Sinne waren. Wieder einmal der leicht angeheiterte Zustand ... aber lassen wir das jetzt.

Nun zu Ihrer Reise: Es freut mich außerordentlich, dass die Reise ihr Bewusstsein erweitert hat, so können wir ja noch Hoffnung bei Ihnen haben.

Ich bitte Sie, während Ihres Einsitzens in der Garnison vernünftig zu werden und sich den Gegebenheiten zu stellen. Ihr Aufenthalt dort wird sicher nicht von Dauer sein, es wird eine ordentliche Gerichtsverhandlung geben, ein Anwalt wird Ihnen gestellt. Sollten Sie dies nicht wollen, steht es Ihnen frei, sich selbst zu verteidigen.
Was ich mir bei Ihnen vorstellen könnte, denn dies würde für Sie die Chance zu sein, sich zu präsentieren.

Gruß
Calypso
Bürgermeisterin von Annoport

gez. am 31. des achten Monats im Jahre 1709

neven869
06-09-15, 14:03
Neven betritt die Garnison und begibt sich zum Quartier von Kommandant Arthur.

"Guten Tag, Kommandant. Wie geht es Ihnen heute?"

Kommandant Arthur erhebt sich von seinem Stuhl. "Ah, guten Tag, Feldherr! Mir geht es gut. Was verschafft mir die Freude?"

"Ach, nichts besonderes", antwortet Neven. "Wie steht es um die Gefangenen und die Besetzung im Schuldturm?"

"Die Richter haben in letzter Zeit viel zu tun gehabt. Die meisten Gefangenen waren Randalierer. Ein guter Teil von ihnen musste eine Geldstrafe bezahlen und sich nun wöchentlich melden. Die besonders schweren Fälle und die schwereren Verbrecher wie Diebe, Hehler und Mörder wurden zu Haftstrafen verurteilt - die schlimmsten wurden gehängt. Die Gefangenen verhalten sich aber zum größten Teil ruhig und machen den Garnisonswachen keine Probleme." berichtet Kommandant Arthur.

"Wie steht es um unsere besonderen Gefangenen?" fragt Neven.

"Edward Kreider - alias Reißzahn - verhält sich die meiste Zeit ruhig. Manchmal scheint er aber in Wut oder Panik zu verfallen - er scheint es nicht gewohnt sein, ohne Ausweg gefangen zu sein. Und Chaos - nun ja, er verhält sich ruhig. Er sieht um ehrlich zu sein irgendwie gebrochen aus."

"Ich habe ihm bei seiner Verhaftung einige Dinge aufgezeigt. Aber bleiben Sie vorsichtig bei ihm, Kommandant. Er ist überraschend gut im Schwertkampf und von ausgesprochener Intelligenz. Sollte er sich wieder aufraffen, kann er auch in Gefangenschaft überaus gefährlich werden. Und bis mir unsere Verbündeten Informationen zu seiner Person zukommen lassen, können wir ihn nicht vernünftig vor Gericht stellen." erklärt Neven Arthur. Dann setzt er noch hinzu: "Und wie steht es um unseren Problemfall?"

"Der Händler Stephanus brüllt in seiner Zelle unablässig herum. Er faselt von den Chinesen und den Engländern, die ihn beschützen würden. Herr Gert verhält sich in letzter Zeit ausgesprochen ruhig. Hin und wieder hört man einen Anflug von Wut, aber das hält nicht lange an. Beide verweigern es allerdings, sich vor einem Gericht zu verantworten."

"Na, wenn es ihnen hier drin gefällt, können die gerne noch etwas bleiben", lacht Neven und trinkt aus dem Glas Wasser, welches der Kommandant ihm gegeben hatte.

neven869
06-09-15, 14:56
"Und wie steht es um den Aufbau der Garde?" fragt Neven Kommandant Arthur nach einer Weile.

"Gut. Wir haben einen ordentlichen Zufluss an Rekruten und unsere Ausbilder haben die Hände voll zu tun." Kommandant Arthur führt Neven zum Balkon, von welchem aus sie einen guten Ausblick auf den Übungsplatz haben. "Das ist unsere neueste Kadetten-Kompanie!" präsentiert er stolz.

Neven blickt auf den Übungsplatz. Die Kadetten machen tatsächlich einen guten Eindruck und stellen sich bei den Übungen nicht zu dumm an. "Das ist gut. Annoport wird die Garde brauchen. Die kürzlichen Ereignisse dürften das den Bürgern ausreichend gezeigt haben."

Kommandant Arthur nickt.

"Es gibt eine Aufgabe für die Garde." fügt Neven hinzu. "Also eigentlich sind es zwei. Die Bürgermeisterin lässt das Armenviertel umbauen und im Wald wird eine Forsthütte errichtet. Aus der Erfahrung weiß ich, dass es auf Baustellen schnell zu Problemen kommen kann. Ist die Garde in der Lage, die beiden Baustellen zu überwachen?"

Kommandant Arthur überlegt. "Die erste Brigade von Kadetten ist bereits in der Lage, Wachaufgaben auszuführen. Ich werde ein halbes Dutzend zur Baustelle im Wald entsenden. Der Rest wird sicherstellen, dass die Baustelle im Armenviertel sicher ist."

"Ich danke Ihnen, Kommandant." antwortet Neven. "Ich werde beiden Gruppen einige meiner Soldaten zur Seite stellen. Sagen wir, zwei für den Wald und achtzehn für das Armenviertel. Und jeweils einen meiner Offiziere. Kadetten brauchen halt auch etwas Unterstützung von erfahrenen Kämpfern."

Die beiden Kommandanten verabschieden sich freundlich voneinander und Neven verlässt die Garnison wieder.

neven869
16-09-15, 23:28
Neven und Dumerian erreichen die Garnison.

"Das, Herr Wachtmeister, ist die Garnison von Annoport!" präsentiert Neven.
Kommandant Artuhr kommt ihnen entgegen. "Feldherr Neven, es ist reichlich spät, finden Sie nicht?"
"Ach Sie wissen doch, Kommandant: Das ist für mich die Mittagszeit!" scherzt Neven. "Aber zurück zu dem, weswegen ich hier bin: Wachtmeister Dumerian, ausgebildet an der Amerius-Akadademie. Er will sich der Garde zu Diensten stellen."

Kommandant Arthur mustert den jungen Mann. "Guten Abend, Wachtmeister. Sagen Sie, was hat Sie dazu bewogen, ins Militär zu gehen und zur Garde zu kommen?"

Dumerian1
16-09-15, 23:43
"Einzig das Militär bietet einen einfachen Bürgerssohn wie mir, ich bin der 5te Sohn eines Bürgers, die möglichkeit es zu etwas zu bringen, da ich den Willen habe richtig hart zu schuften und mir einen Namen zu machen. Hätte ich einen normalen Beruf ergriffen, würde ich jetzt tagein tagaus dieselbe Arbeit verrichten, und schließlich als ärmlicher Bürger wie mein Vater sterben. Und selbst wenn ich es nicht weiter bringe, so habe ich meinen Enkeln und Kindern gute Geschichten zu erzählen was ich erlebt habe." erklärt Dumerian
"Und zur Garde bin ich gekommen, weil ich die Stellenausschreibung an der Akademie gesehen habe, und weil ich in einer Taverne ind er Stadt den Botschafter eurer Insel getroffen habe. Er erzähle mir vieles über eure Insel, und kurzentschlossen schickte ich eine Bewerbung an den Herrn Feldherrn Neven. So nahmen die Dinge ihren lauf, und nun stehe ich hier"

neven869
16-09-15, 23:57
"Ehrgeizig sind Sie schonmal" bemerkt Kommandant Arthur. "Ich hoffe, dass Sie sich nicht mehr von diesem Ehrgeiz leiten lassen als gut für das Wohl der Garde und von Annoport ist. Das hat uns schon in der Vergangenheit einige vielversprechende Rekruten gekostet. Aber nun ist es spät. Die Quartiere sind in diese Richtung. Wir haben noch einiges an Plätzen frei, machen Sie es sich also gemütlich. Morgen können wir weiterreden und ihnen vielleicht auch schon eine Aufgabe zuweisen."

Während Kommandant Arthur sich wieder zurückzieht, begleitet Neven Dumerian zu dem Quartieren.

"Nun, ich hoffe, Sie werden sich bei der Garde wohlfühlen. Sie werden hier einiges erleben und viele Menschen kennen lernen. Und wo wir schon beim Lernen sind: Sie haben in der Akademie viel gelernt. Ich kann ihnen nur raten, nicht zu sehr auf das Lehrbuch zu beharren. Im Notfall zählt es nicht, ob Sie Paragraphen rezitieren können, sondern wie einfallsreich Sie sind.
Die meisten Offiziere der Garde sind recht erfahren und gerade in den letzten Wochen haben viele Gardisten an Erfahrung gewonnen. Mein Rat: Hören Sie gut zu, was diese Leute zu erzählen haben. Ihre Erfahrungen könnten eines Tages vielleicht mehr als nur ihr Leben retten!"

Die beiden verabschieden sich vor der Tür zu den Quartieren und Neven macht sich auf den Weg zurück zur Residenz...

Dumerian1
17-09-15, 21:20
Todmüde fällt Dumerian in eienn traumlosen Schlaf, und wacht erst wieder auf als die ersten Sonnenstrahlen durch das kleine hohe Fenster blinzelt, das fast einer Schießscharte ähnelt. Als er langsam wieder klarer denken kann, lässt er den Tag revue passieren. Die Worte: "Vertrau nicht zu viel auf deine Ausbildung" wollen ihm nicht aus den Kopf gehen.
Doch zu viel Zeit zum Faulenzen hat er nicht, denn er ist schließelich Soldat bei der Garde. Also steht er auf und geht noch ein bisschen verschlafen die Waschkammer an. Nach einem Spitzer Wasser ins Gesicht werden seine Gedanken schlagartig klarer, und er bemerkt seinen knurrenden Magen. Daher steuert er das nächste Ziel an, die Kantine, wo zu der Zeit schon hochbetrieb herrscht. Er grüßt zurück als einige Soldaten ihn grüßen, nimmt sich sein Frühstück und sucht sich einen leeren Platz im Speisesaal. Nachdem er aufgegessen hatte, geht er zu dem Büro des Hauptmanns und sagt zur Wache vor der Tür:
"Ich möchte gerne ein Treffen mit den Herrn Hauptmann"
"Gut, ich werde fragen" antwortet der Wachmann " Was ist euer begehr?"
"Ich möchte nur wissen was ich heute machen soll, ob er spezielle Aufträge für mich hat"

neven869
18-09-15, 20:22
Neven erreicht mit Sir Tom den Schuldturm. Dort bringt er ihn in eine der Zellen. "Ich weiß wirklich nicht, weshalb Sie hierauf bestanden haben. Aber ich denke, Sie werden schon ihre Gründe haben."

Dann wendet sich Neven an Manius, der auch eingetroffen ist. "Befragt ihn, Hauptmann. Vielleicht hat er ja irgendetwas beobachtet."

Auf dem Weg nach draußen läuft er einem Offizier der Garde über den Weg. "Sagen Sie mir Leutnant, ist Wachtmeister Dumerian hier? Bringen Sie ihn bitte hier her."

Dumerian1
18-09-15, 20:32
Gleich darauf wurde ich zu ihn vorgelassen. Kaum kam ich zur Tür hinein, sagte er zu mir:
"Du suchst eine Aufgabe? Vielleicht habe ich genau das richtige für einen Grünschnabel wie dich: Wir haben schon lange keine Inventur mehr gemacht, und wir haben statt Pikenträger und Miliz jetzt nur noch Soldaten. Und da Chaos ein chaos in unser System gebracht hat, mussten wir auch dass neu strukturieren. Also, wenge dein Wissen aus der Schule an und mach mir eine ordentliche Inventur!"
"Jawohl, Herr Kommandant" antwortet Dumerian zackig, salutiert und verlässt zügig das Zimmer. Sein nächstes Ziel ist der Personalstabsoffizier Terimus, der gerade eine Marschübung auf den Platz mit einigen Soldaten durchführt.

"Neinneinein" hört man ihn schon von weiten brüllen "So geht dass nicht !! Wenn ich Rechts um sage, dannn dürf ihr Hornochsen euch nicht links drehen!!"
Dumerian geht schnellen Schrittes über den Platz auf Terimus zu
"Oberleutnant Terimus" unterbricht Dumerian ihn.
"Was ist?" antwortet dieser unwirsch.
"Ich bräuchte einige Soldaten um Die Inventur zu machen, die der Herr Kommandant mir aufgetragen hat"
"Gut, aber diesen Sauhaufen kannst du auf keinen Fall haben, die sollen erstmal marschieren lernen. Geh in die Speisehalle und such dir 6 Mann raus"
"Jawohl, Herr Oberleutnant"
Dumerian salutiert wieder und geht in Richtung Speisehalle.

In der Speisehalle findet er auch sogleich die 6 Freiwilligen, und den ganzen Tag zählen Sie und Schreiben es auf. Er lässt nur schnell 20 minuten Mittagspause machen, und isst gemeinsam das Mittagessen in der Speisehalle mit seinen Soldaten. Am Ende dieses erschöpfenden Tages ist die Liste fertig, die er den Kommandanten gibt:

Die Inventur der Garde:

Mannstärke:

2109 Gardisten
203 Unteroffiziere
42 Offiziere

Aufteilungen auf die Truppklassen:

230 Gardereiter
310 Gardeartilleristen
118 Gardeingenieure

Ausrüstung und Material

3287 Uniformen
2445 Musketen mit Steinschloss
2443 Tüllbajonette
38.000 Musketenkugeln
3700 Pfund Schwarzpulver
5473 Schuss Artilleriekugeln diverser Kaliber
450 Pömpel (zum laden der Kanonen)
228 Zündstöcke (zum Abfeuer der Kanonen)
556 Pferde

Mobile Artillerie: (mit Pferdegespann)
33 1-Pfund Kanonen (48mm, leichte Kanone)
17 3-Pfund Kanonen (69mm, normale Kanone)
6 6-Pfund Kanonen (87mm, Schwere Kanone)
1 12-Pfund Kanone (110mm, Überschwere Kanone)
13 9-Pfund Haubitzen (100mm, Artillerie)

Festungsartillerie:
23 1/2-Pfund Drehbrassen ( 38mm, sehr leichte Kanone)
18 3/4-Pfund Drehbrassen ( 43mm, sehr leichte Kanone)
9 1-Pfund Drehbrassen (48mm, leichte Kanone)
28 6-Pfund Kanone (87mm, Schwere Kanone)
3 12-Pfund Kanone (110mm, Überschwere Kanone)
8 12-Pfund Mörser (110mm, Normale Artillerie)
2 64-Pfund Mörser(191mm, Schwere Artillerie)

Kleinzeug:
68 Offiziersschwerter
172 Pistolen
148 Helebarden für Wachdienste
87 Offiziersuniformen
128 Spaten und Schaufeln
67 Löscheimer
3 Regimentsfahnen
14 Trommeln
43 Flöten
29 Trompeten

"gutgut" lobt der Kommandant "einwandfrei und schnell erledigt, was anderes hätte ich von Ihnen auch nicht erwartet. Nun Ruhen Sie sich aus und kommen moren zum Morgenapell um 6:30. Dort werde ich die Aufgaben des Tages einteilen. Für huete sind sie entlassen, es scheint mir als könnten Sie das Bett Dringend gebrauchen"
Dumerian salturiert und verlässt den Raum in Richtung seines Raumes in der Kaserne.
In seinen Raum angekommen Zieht er nur noch seinen Uniform aus und legt sich schlafen

Sir_Tom_1
19-09-15, 00:35
Sitze in einer Zelle ... ganz allein ... und sage zu mir

Hätte nicht gedacht, dass ich den schönsten Tag meines Lebens in einer Zelle beende ...

führe den Satz in Gedanken zum Ende "... ich hoffe nur Synola geht es gut und sie regt sich nicht zu sehr auf ...

rede wieder

... das Missverständnis wird sich schon aufklären ...

in Gedanken fahre ich fort "... und wenn ich schon unter Verdacht stehe, dann bin ich hier drin wohl richtig ... und nicht nur unter Arrest in meinem Haus ... das wäre schlimmer für mich gewesen als das hier ...

rede wieder

... ich vertraue hier vollstens auf Neven und Marie und ihren Leuten, die werden den richtigen Täter bald finden und ich bin dann voll rehabilitiert

nehme nun einen Schluck Wasser aus dem Blechbecher ... verziehe eine Miene des ekels und spucke das Wasser wieder aus

Hm .... pfui ... was ist das denn für eine warme Brühe

Setze mich in eine Ecke ziehe die Beine an und lege meine Arme um die Knie und schliesse die Augen ... und sehe Synola .... wie sie in einer Smaragdhöhle steht ... das Strahlen ihrer Augen übersteigt das Leuchten der Smaragdkristalle die um sie herum aus dem Felsgestein ragen ... die Höhle verschwindet langsam und Synola kommt auf mich zu ... ich lächle und entschwinde in einem schönen Traum

Synola
19-09-15, 10:34
Als sie den Schuldturm betritt, kommt ihr gleich ein Wachmann entgegen, der nach ihrem Begehr fragt und sie denkt....“na du kommst mir gerade richtig.“

„Ich möchte zu Sir Tom und sie können auch gleich einen Offizier holen, am besten Hauptmann Manius, denn ich will hier einige Dinge klären,“ sagt sie mit fester Stimme.
„Und zwar sofort bitte, ich habe nicht soviel Zeit.“

Der Wachmann scheint ein wenig unerfahren zu sein, denn er wirkt nach ihren Worten gleich leicht nervös.

„Ja Ma’am, ich werde sehen, dass ich Hauptmann Manius finde,“ antwortet er und macht sich auf den Weg.

Sie setzt sich auf den einzigen Stuhl an den wackligen Tisch und beginnt schonmal damit, den Korb auszupacken und alles auf den Tisch zu stellen.

Nach einer Weile kommt dann endlich Hauptmann Manius herbei, der nichts Gutes ahnt, als er sie sieht.

„Guten Morgen Frau Synola, ich habe schon mit Ihnen gerechnet....“beginnt er zu reden.....

„Guten Morgen Hauptmann, das freut mich, dann sind sie sicher schon ein wenig vorbereitet und können sich denken, warum ich hier bin.
Sie haben ja sicher mitbekommen, dass selbst der Kommandant von der Unschuld Sir Tom’s überzeugt ist und weil das genauso ist, möchte ich, dass sein Aufenthalt hier so angenehm wie nur möglich gestaltet wird. Dazu gehört auch das er eine anständige Verpflegung erhält, das ist das Mindeste, was man erwarten kann. Sie können gern diese ganzen Dosen hier kontrollieren lassen, es ist nur essbares darin. Kalter Bratenaufschnitt, Hühnchenfleisch, Kartoffelsalat, Nudelsalat, Obst, und in dem Tuch ist ein frischer Laib Brot, heute morgen gebacken. Dann noch 3 Flaschen Wasser und ich bestehe darauf, dass er nur dieses Wasser zu trinken bekommt.“

Sie holt tief Luft und redet dann schnell weiter, bevor der Hauptmann was sagen kann.

„Herr Hauptmann, bei allem Respekt, aber ich möchte, dass Sie sich persönlich um sein Wohlergehen hier kümmern. Wie Sie das anstellen, liegt ganz bei Ihnen und teilen Sie das bitte auch dem Kommandanten von mir mit einem schönen Gruß mit.“

„Und jetzt geben Sie mit bitte einen großen Becher, damit ich ihm frisches Wasser bringen kann und dann möchte ich ihn sehen.“

Der Hauptmann schaut ein wenig ratlos drein, sowas hat er in seiner Laufbahn auch noch nicht erlebt, aber als er sie anschaut, denkt er sich, er verspricht ihr besser, sich um alles zu kümmern, bevor sie hier oder gar in der Stadt noch einen Aufruhr verursachen wird, was er ihr durchaus zutraut.

„Wir werden sehen, dass wir ihm all das zukommen lassen können, Synola,“ sagt er dann und weiter...“ja, natürlich können Sie ihn besuchen, wir müssen allerdings einen Wachmann abstellen, der dabei sein wird. Verstehen Sie mich nicht falsch, aber wir müssen sichergehen, dass sie ihm keine Waffe oder derartiges übergeben können, das verstehen Sie sicher.“

Entgegen seiner Erwartung bleibt sie ruhig......

„Das verstehe ich durchaus, wobei ich ja selten dämlich sein müsste, das zu tun, denn er ist unschuldig und wenn er fliehen würde, würde das einem Schuldeingeständnis gleichkommen.
Aber bitte, wenn Sie das nicht anders handhaben können, dann soll es eben so sein. Geben Sie mir doch bitte dann jetzt den Becher, damit ich endlich zu ihm kann.“

Manius stellt ihr wortlos den Becher hin, den sie bis obenhin mit dem frischen Wasser befüllt und dann machen sie sich auf den Weg zu Sir Toms Zelle.

Sir_Tom_1
19-09-15, 11:09
Als ich erwache auf dem Bett .. merke ich an meinen Rückenschmerzen, dass es gar kein Bett ist, sondern eine ziemlich harte Pritsche auf der ich gerade liege und mir wird wieder bewusst wo ich bin - sehe zur Tür und traue meinen Ohren kaum ... ich meine Synolas Stimme durch die steinernen Verließgänge zu vernehmen ... bin nun hellwach und setze mich auf ...

Synola
19-09-15, 11:19
Sie kommen an die schwere Tür, Hauptmann Manius befiehlt dem Wachmann aufzuschließen und die Tür zu öffnen.

Sir Tom sitzt auf der schmalen Pritsche.....und es zerreißt Synola fast das Herz, ihn so zu sehen. Aber sie lässt sich nichts anmerken, denn eine jammernde Frau ist das Letzte, was er nun gebrauchen kann.

Er schaut auf und als er sie erblickt, beginnen seine Augen zu leuchten und er lächelt sie an.

„Tom.....ich....hier habe ich erstmal frisches Wasser für dich....“

Der Wachmann hat sich in die Ecke neben der Tür verzogen und beobachtet sie mit Argusaugen.

Tom nimmt den Becher entgegen und trinkt einige große Schlucke.

„Synola....Herzblatt, ich freu mich so, dich zu sehen“...sagt er leise zu ihr.

Der Wachmann kommt einige Schritte näher...räuspert sich....“Es ist nicht erlaubt, so nah an den Gefangenen heranzugehen, Ma’am.....also bitte, entfernen Sie sich ein Stück.“

Synola haucht Tom noch schnell einen Kuss auf den Mund und geht dann einige Schritte zurück.

Sie erzählt ihm nun, dass sie einiges an Verpflegung gebracht hat und was sie mit Hauptmann Manius besprochen hat.

„Wehe, sie behandeln dich hier nicht gut und du wirst noch krank. Vielleicht hättest du doch besser im Forsthaus bleiben sollen, aber irgendwie kann ich dich schon verstehen. Wenn sie dich schon verdächtigen, dann auch richtig mit allen Konsequenzen,“ sagt sie.

„Sie werden den wahren Täter schon finden, Synola,“ sagt Sir Tom. „Es wird bald alles wieder gut sein, glaub mir.“

Ach, ihr liebenswerter Tom....immer positiv und mit seinem sonnigen Gemüt, wieder spürt sie, wie sehr sie ihn liebt und ein warmes Glücksgefühl fährt durch ihren Körper.....

„Ja, ich hoffe nur, sie finden ihn schnell, damit du hier wieder herauskommst, Liebster.“

Sie schaut ihm tief in die Augen....“ich muss jetzt gehen, aber ich komme morgen wieder. Vogel ist mitgeflogen, ich hoffe, er findet dich hier. Vielleicht kannst du da oben am Fenster gleich einmal rufen, wenn du einen Stuhl darunter stellst, müsstest du ziemlich weit nach oben kommen, so dass er dich hören kann.“

Da sie ja nicht so nah an ihn heran darf, streichelt sie zum Abschied mit beiden Händen über sein Gesicht und wieder spürt sie diesen Stich im Herzen.

„Bleib tapfer Liebster....bis morgen.....flüstert sie und geht rückwärts bis zu der schweren Eichentür, die der Wachmann nun wieder von außen verschließt.

Synola
19-09-15, 13:39
Als sie zum Ausgang des Gebäudes geht, begegnet ihr nochmal Hauptmann Manius.

"Hauptmann, ich bitte Sie nochmal inständig....behandeln Sie ihn gut und denken Sie immer daran, dass sie hier einen Unschuldigen inhaftiert haben," sagt sie leise. Und entschuldigen Sie, wenn ich vorhin ein wenig ruppig war, Sie können ja nichts dafür."

"Schon gut Frau Synola, machen Sie sich keine Sorgen, der Kommandant wird sicher alles tun, um seine Unschuld bald belegen zu können und dann haben Sie ihn wieder," lächelt er sie an.

Er schließt die Eingangstür auf, sie nickt ihm nochmals zu und verlässt dann das Gebäude.

Draußen hat sich eine kleinere Menschenmenge versammelt und ein tuscheln und wispern liegt in der Luft, das mehr und mehr verstummt, als sie mitten durch die Menschentraube hindurch schreitet. Kurz vor der Straße dreht sie sich nochmal zu den Leuten um.

"Ihr könnt alle mithelfen, den wahren Schurken zu finden, der den Brand im Markthaus gelegt hat, wenn ihr also etwas wisst oder beobachtet habt, setzt den Kommandanten oder einen anderen Offizier davon in Kenntnis. Ihr wollt Euch doch sicherlich nicht mitschuldig machen und Euch dafür eines Tages vor Eurem Herrn verantworten müssen....also denkt an Eure Seelen und an den, der hier unschuldig einsitzen muss."

Mit diesen Worten geht sie Richtung Markthaus davon.

Synola
19-09-15, 13:49
"tok tok tok"......der Vogel hat das Fenster gefunden von Sir Tom und schlägt immer wieder den Schnabel gegen die Gitterstäbe, dann hüpft er durch die Gitter in die Arrestzelle und lässt sich auf der Lehne des Stuhls nieder.

Dumerian1
19-09-15, 13:59
"Zuuum Apell, Alle Mann angetreten!" Alle Soldaten beielen sich aus ihren Schlafgemächern zu kommen, und am Paradeplatz aufstellung zu nehmen.
Auf dem Podest wartet bereits Kommandant Arthus.

Als sich alle aufgestellt haben und Ruhe eingekehrt ist, fängt der an mit fester Stimme zu sprachen: Oberleutnant Terimus: Du bleibst mit 120 Mann Garnision hier, ihr solltet auch die Polizeikräfte im Schuldturm unterstützen, dort sitzt auch wieder ein etwas promineterer Gefangener ein. Der Rest mit nach. Wir machen eine mehrtägige Übung im Wald."

Als die Garde abmarschiert ist, und nur der kleine Haufen Soldaten zurückgeblieben ist, kommt Oberleutnant Terimus zu mir und fängt an und sagt:

"Wachtmeister Dumerian. Du gehst mit Vizeleutnant Hemerich und 40 Soldaten zum Schudlturm. Und ich sage es dir auch, was ich Hemerich gesagt habe: Der Führungsstab der Garde glaubt nicht an seine Schuld. Ihre Aufgabe ist es für den Gefangen die Haft erträglich zu machen. Um die Beweise kümmert sich jemand anders."
"Verstanden, Herr Oberleutnant"

Er dreht sich um und geht. Nach einigen Schitten dreht er sich nocheinmal um und ruft Dumerian zu:
"Und noch etwas. Feldherr Neven ist gestern aufgetaucht und hat nach dir verlangt. Sie sollten heute noch zu ihn kommen und fragenw as er wollte"

Wenig später Treffen Dumerian, Hemerich und seine Männer am Schuldturm ein. Der Offizier der Polizeikräfte bedankt sich für die willkommene Unterstützung.
"Dumerian" sagt Hermich wenig später zu mir" Ich muss dir 2 Sachen sagen: erstens: Da dies mein Unternhemen ist, Verfüge ich dass alle Unteroffiziere und Offiziere sich hier duzen. Ich hasse dieses "Sie". Als nächstes schnappst du dir ein Teller und bringst den Gefangenen zu essen!"

Wenig später hat Dumerian das Essen besorgt und geht zur Zelle des Gefangen. Dort angekommen will der Wachmann wissen was er will
"Ich bringe den Gefangen zu essen. Öffnen Sie die Zelle, Soldat!"

Zügig kommt er den Befehl nach, Dumerian geht in die Zelle, macht die Tür zu und vergewissert sich dass außer Tom kein anderer hier ist.
"Sir Tom" beginnt Dumerian zu sprechen "Ich bringe ihnen zu essen. Und desweitern bin ich hier um ihnen im Namen von Hommandant Arthus zu helfen. Wir wollen Sie zwar nicht auf illegalem Weg hier rausholen, wir wollen Ihnen nur in angemessenen Rahmen helfen. Falls Sie entlastende Beweise wollen: Auch das ist schon in Arbeit. Also, was kann ich für Sie tun?"

neven869
19-09-15, 14:26
Als Dumerian die Zelle verlässt kommt ihm Hauptmann Manius entgegen. "Sie sind Wachtmeister Dumerian? Wie geht es Herrn Tom?"

Dumerian1
19-09-15, 15:30
"Ja, der bin ich. Dem Anschein nach geht es Tom gut. Bäuchten sie etwas von mir, Hauptmann?"

neven869
19-09-15, 15:43
"Ja, Feldherr Neven hätte einen Auftrag für Sie. Er sagt, es würde horizonterweiternd wirken können." erzählt Manius. "Die Sache ist folgende: Wir sind auf der Suche nach dem wahren Täter hinter dem Brand im Markthaus. Doch wenn der Feldherr oder unsere Leute anfangen, fragen zu stellen, könnte das den Täter aufmerksam und vorsichtig machen. Sie jedoch, sind neu bei der Garde. Sie können sich während ihrer freien Stunden in der Umgebung um das Markthaus unauffällig umhören. Wichtig wäre, dass Sie dabei nicht die Einstellung des Kommandanten zur Schuld Sir Toms preisgeben." erklärt er dem Wachtmeister. "Für ihre Dienstzeit wurden sie mir zugeteilt, um mir beim Verhör von Sir Tom zu assistieren."


"Der Feldherr scheint Potential, in ihnen zu sehen, Dumerian." setzt er dann noch hinzu.

Dumerian1
19-09-15, 15:54
"Ich bin geehrt über das Kompliment des Feldherrs. Soll ich noch hier bleiben oder gleich ein bisschen spazieren gehen?"

neven869
19-09-15, 16:10
"Zwecks dieser Aufgabe habe ich mit ihrem Vorgesetzten Offizier besprochen, dass Sie sich für die Dauer dieser Mission ihre Zeit als Wache im Schuldturm und als "Neugierieger" frei einteilen dürfen. Wenn ich Sir Tom vernehme, werde ich nach ihnen schicken." erklärt Manius.

Dumerian1
19-09-15, 19:29
Gleich darauf macht Dumerian sich auf dem Weg. Zuerst geht er noch seine Uniform aus und ziehst sich normale Freizeitkleidung an, und macht sich auf dem Weg in den Markt.

Dumerian1
19-09-15, 19:57
Schnell geht er in den Schuldturm hinein, und rennt die Treppen hinauf. Ohne Anzuplopfen stürmt er in das Büro des Hauptmanns, und und noch während er wegen des kräfterauenden Anstiegs nach Atem ringt, beginnt sofort seine Geschichte zu erzählen, wobei es ihm noch anzusehen ist dass er noch unte Schock steht. Am Ende der Geschichte ist er wieder ruhiger geworden, und der schließt mit den Worten:
"Vielleicht sollten wir den Feldherrn davon in Kenntis setzen?"

Sir_Tom_1
19-09-15, 23:57
Ich verbrachte den Tag, nach Synolas Besuch, nur damit vor mich hinzusinieren ... als der Vogel erschien habe ich mich kurzzeitig sehr gefreut und mich mit ihm "unterhalten"... im Laufe des Tages wurde ich nur noch von Dumerian, dessen Dienstgrad ich nun leider nicht mehr weiß, besucht, dieser brachte mir das Essen von Synola und versicherte mir alles zu tun um mich aus dieser misslichen Lage zu befreien ...

Der Mond wirft nun ein wenig Licht durch das Fenster in meine Zelle, so dass ich noch etwas sehen kann, während ich die letzten Reste des Essen verputze ... nehme nun ein Stück des frischen Brots und breche ein Stückchen davon ab und werfe es zum Beo, der immer noch am Fenster, zwischen den Stäben, sitzt und mich an sieht ... es wirkt als habe er Mitleid mit mir ...

Hier mein Freund ... für Dich

der Vogel krächzt kurz und ich lächle zu ihm nach oben ... trinke einen Schluck des frischen Wassers und lege mich danach auf die harte Pritsche ... spreche erneut zum Beo

Na ... was meinst Du ... geht es Synola gut, ich hoffe doch sehr ... sie war ja heute morgen sehr gefasst ... ich befürchte das war alles gespielt ... nein ... ich bin mir sicher das es gespielt war ... aber ich hoffe wirklich, dass sie sich die Sachen nicht so zu Herzen nimmt und auf Neven und Marie und auch dem Soldaten Dumerian, den ich heute das erste mal sah, genauso vertraut wie ich, dass sie den Fall bald aufklären.

von draussen ertönt eine grobe tiefe Stimme "RUHE IN DEN ZELLEN" ... zucke vor Schreck kurz zusammen ... und schweige ... schliesse kurz darauf die Augen, und das, was ich sehe zeichnet mir ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht

Sir_Tom_1
20-09-15, 09:51
werde durch ein Kratzgeräusch wach und setze mich auf ... suche mit den noch müden Augen nach der Quelle des Geräuschs.

Und dann sehe ich es ... EINE RATTE gräbt sich durch die Wand in meine Zelle ... im Moment kommt immer nur Kurz ihr Kopf zum vorschein, aber lange dauert es nicht mehr und sie ist durch.

Oh Nein ... das auch noch

sage ich leise und bemerke nun, dass der Beo leise zu mir in den Raum gleitet ... lautlos landet er neben den Loch.

"Guter Freund" denke ich so bei mir ... und dann ist es auch schon passiert ... die Ratte kuckte, der Beo pickte in den Kopf der Ratte ...

Der Vogel fliegt wieder nach oben und die tote Ratte liegt mit ihrem Kopf im Raum in ihrem Tunnel - schau lächend nach oben zum Fenster

Danke Freund

wende wieder den Blick zur toten Ratte und warte auf die Dinge die heute auf mich zukommen werden

Synola
20-09-15, 12:29
Ein wenig außer Atem erreicht sie das Gebäude und legt Kiras Leine um einen Holzpfahl in der Nähe.

"Mach Platz Kleines und brav warten, bis ich wieder da bin," sagt sie zu der Hündin, danach geht sie zu der Eingangstür und betätigt den schweren Türklopfer.

Fast sofort wird die Luke in der Tür geöffnet und ein Wachmann schaut sie an.

"Ich bin....." beginnt sie....aber der Wachmann öffnet schon im gleichen Moment die Tür.

"Ich weiß, wer Sie sind, Ma'am," antwortet er und lässt sie herein. Er grinst und sie denkt sich, dass sich ihr Besuch gestern wohl herumgesprochen hat. Den Weg kennt sie noch und so geht sie gleich in die winzig kleine Wachstube im Eingangsbereich und packt zunächst den Inhalt der Körbe aus.

Erstmal die Verpflegung, den Spießbraten, Krautsalat, den Schokokuchen, Apfelkuchen, einen frischen Laib Brot nochmal und dazu noch 2 Flaschen Wasser.
Dann den anderen Korb, hier legt sie Rasierzeug, Zahnbürste mit Zahnpasta, Seife mit Zedernduft, 2 Handtücher sowie neue Unterwäsche, Herrensocken und ein neues Hemd auf den Tisch. Letztere drei Dinge hatte sie gestern noch im Markthaus erstanden und hofft, die richtige Größe einigermaßen gut geschätzt zu haben.

"Beim Rasieren können Sie ja anwesend bleiben," sagt sie mit Blick auf das Rasiermesser. "Wobei Sir Tom dieses Messer niemals als Waffe einsetzen würde," beeilt sie sich, noch hinzuzufügen.

Der Wachmeister schaut etwas hilflos auf die unzähligen Sachen auf dem Tisch, versichert ihr aber, dass er Sir Tom alles zukommen lassen wird.

"Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich einfach an Komandant Neven oder Hauptmann Manius, diese Herren wissen Bescheid," lächelt sie ihn liebreizend an. "Könnten Sie dann so freundlich sein, und mich zu seiner Zelle führen, er wird mich sicher schon erwarten."

Der Wachmann lässt ihr den Vortritt an der Tür und geht dann an ihr vorbei voraus...."na wenigstens wissen sie hier, was sich gehört," denkt sie und folgt ihm.

Synola
20-09-15, 12:50
Von der Nebenstraße gegenüber, verborgen hinter den tiefhängenden Zweigen einer Trauerweide beobachtet ein Augenpaar Synolas Ankunft am Schuldturm.
Ob es Hass oder Begehren ist, was in dem Blick seinen dunklen Augen lodert, lässt sich nicht deuten......nur er allein weiß darüber Bescheid......

Sir_Tom_1
20-09-15, 14:10
gebannt blicke ich immer noch auf die Ratte und ab und an habe ich das Gefühl dass sie sich doch noch bewegt ... mich schüttelt es bei dem Gedanken ... aber zur Sicherheit lasse ich die Ratte keine Moment aus den Augen ... und denke dabei, dass ich lieber etwas anderes sehen würde ....

neven869
20-09-15, 14:11
Hauptmann Manius lässt die Zelle aufschließen und tritt ein. "Guten Tag Herr Tom! Es gab einige neue Entwicklungen, und ich müsste ihnen einige Fragen stellen."

Sir_Tom_1
20-09-15, 17:10
erhebe mich und begrüsse den Hauptmann freundlich und warte gespannt auf seine Fragen, welche ich natürlich wahrheitsgemäß beantworten werde, da ich bzgl. des Brands nichts zu verbergen habe

neven869
20-09-15, 17:27
"Man hat Sie, wie Sie wissen am an dem Stand gesehen, von welchem der Brand ausging. Als Sie sich "verdächtig geheimniskrämerisch" benommen haben, kann es sein, dass sie heimlich über eine Smaragd-Halskette geblickt haben? Und kann jemand Sie dabei gesehen haben?"

neven869
20-09-15, 17:52
Kurz nachdem Manius die Frage gestellt hat, wird die Zellentür abermals geöffnet. Synola steht in der Tür. Als sie sich anschickt, wieder umzukehren sagt Manius: "Ah Frau Synola, kommen Sie ruhig rein, ich stelle Herr Tom nur ein paar Fragen. Vielleicht fällt ihnen ja auch etwas dazu ein?"

Synola
20-09-15, 17:54
Sie schaut zuerst Tom an....."Hallo Tom, wie geht es Dir?".....geht auf ihn zu und streichelt ihm über die Wange. Dann schaut sie den Hauptmann an.

"Guten Tag Hauptmann Manius," begrüßt sie ihn.

"Gerne Hauptmann, wenn ich helfen kann, immer gern. Schließlich möchten wir ja alle, dass Sir Tom hier bald wieder herauskommt."

neven869
20-09-15, 18:06
Manius nickt Synola zu und wiederholt die Frage, die er Sir Tom gestellt hatte.

Synola
20-09-15, 18:07
Sie hört Toms Antwort auf die letzte Frage des Hauptmanns.....

Ich glaube nicht, dass ich mich derart verdächtig benommen habe. Die Kette habe ich Synola in meinem Haus überreicht und angelegt, da hatte ich keine Veranlassung, sie mir im Markthaus noch anzuschauen.

"Das kann ich so bestätigen Hauptmann.....die Kette hat Tom mir im Forsthaus geschenkt und gleich angelegt, das war kurz nachdem er von seiner Reise zurückkam."

Synola
20-09-15, 18:10
"Wenn Tom im Markthaus anwesend war, hat er sich im Übrigen nie lange in der Markthalle aufgehalten. Er war fast die ganze Zeit immer bei mir oben in meinem Büro."

Sie errötet leicht....."wir hatten jede Menge zu besprechen, vor seiner Reise und dann auch wieder, als er wieder da war. Vor allem wegen....ähmmm....dem Hausbau und dem Mobiliar, das er neu erhalten hat."

Sie lächelt Tom an bei diesen Worten und erinnert sich an die vielen schönen Stunden und spürt die Schmetterlinge wieder, als sie in seine Augen schaut.

neven869
20-09-15, 18:16
"Wichtiger ist eher der zweite Teil der Frage. Wir vermuten, dass irgendjemand euch beiden das Glück nicht so wirklich vergönnen will, und der Anblick der Kette als Auslöser für diese Tat fungierte. Also, kann jemand die Kette im Markthaus oder zu einer anderen Gelegenheit vorher gesehen haben?"

Synola
20-09-15, 18:28
"Darüber habe ich heute auch die ganze Zeit nachgedacht, Hauptmann. Tom und ich....also, wir waren nicht gerade vorsichtig, wenn wir uns getroffen haben. Und unseren Abschied am Hafen und auch die Begrüßung, als er von seiner Reise wieder zurückkam.....den haben sicherlich viele Leute beobachten können.

Es mag durchaus so sein, dass derjenige bemerkt hat, dass ich kurz nach seiner Rückkehr diese Kette nun ständig trage. Ich kann mir zwar niemanden vorstellen, der ihn oder mich oder gar uns beide so sehr hasst, aber ausschließen kann man das sicher nicht, einen Neider oder noch schlimmer....kann es ja durchaus geben, ohne dass jemand von uns ihn bemerkt hat. Wenn er sich unauffällig genug verhalten hat bisher."

"Das dieser Anschlag irgendwie mit uns zusammenhängt, denke ich mittlerweile auch.....fügt Tom hinzu. "Warum sollte er es sonst ausgerechnet auf das Markthaus abgesehen haben?"

Synola
20-09-15, 18:33
"Oder aber, er hat mich im Forsthaus durch ein Fenster beobachtet, als ich die Kette noch einmal betrachtet habe....."fügt Tom sinnend an.

neven869
20-09-15, 18:37
Manius fährt sich mit der Hand durchs Haar - die ganze Situation ist überaus kompliziert.

"Sie sagen also, Sie wären gar nicht an dem erwähnten Stand gewesen, und hätten dort auch nicht die Kette hervorgeholt? Aber Sie wurden dort eindeutig gesehen. Elf verschiedene voneinander unabhängige Zeugen haben das ausgesagt. Das ganze wird allmählich sehr verwirrend..."

Synola
20-09-15, 18:37
"Hauptmann....könnte man ihm vielleicht eine Falle stellen?" aufgeregt schaut sie Manius an.

"Ich habe draußen meine Kira angeleint...ich könnte noch ein wenig mit ihr spazieren gehen und sie schicken einige Wachleute in Zivilkleidung mit, die schauen können, ob mich jemand verfolgt..."

Synola
20-09-15, 18:41
"Es mag ja sein, dass ich irgendwann mal an diesem Stand war, aber mit Sicherheit nicht lange. Vielleicht habe ich ein schönes Tuch entdeckt für Synola und mir vorgenommen, es irgendwann zu kaufen, was ja an diesem Tag wohl nicht mehr ging, weil der Stand geschlossen war," anwortet Tom.

neven869
20-09-15, 18:45
Manius überlegt. "Das wäre einen Versuch wert. Ich muss aber vorher schnell dem Feldherrn von ihren Aussagen erzählen. Vielleicht kann er sich einen Reim darauf machen."

Dann geht er zur Tür. "Sie beide haben jetzt übrigens ein paar Minuten für sich." lächelt er und mit einem Wink bedeutet er der Wache im Raum, die Zelle mit ihm zu verlassen. "Klopfen Sie an der Tür, wenn sie bereit sind."

Synola
20-09-15, 18:48
Danke Hauptmann.....lächelt Synola.:o

Synola
20-09-15, 18:51
Kaum ist der Hauptmann zur Tür hinaus, liegt sie schon in Toms Armen und bald darauf spürt sie seine Lippen auf ihrem Mund......

Die beiden nutzen jede Minute dieser kostbaren Zeit, die sie nun für sich allein haben und wollen sich gar nicht wieder trennen....

Synola
20-09-15, 18:59
Erst nach einer ganzen Weile schaffen sie es, sich voneinander zu lösen.

"Ohh Tom, ich vermisse dich so sehr," flüstert sie in sein Ohr. "Du musst so schnell wie nur möglich hier heraus....und darum werde ich jetzt gehen, vielleicht habe ich wirklich Glück und dieser Schurke hat mich beobachtet und folgt mir jetzt, wenn ich noch mit Kira loslaufe."

"Ich liebe dich, Synola....pass auf dich auf, hörst du,,,,es macht mich ganz wahnsinnig, nichts weiter tun zu können," sagt Tom leise zu ihr.

"Mache dir keine Sorgen , mir wird nichts passieren....die Soldaten werden ja in meiner Nähe sein und dann ist schließlich Kira auch noch da. Sie darf man auf keinen Fall unterschätzen, sie ist stark und hat scharfe Zähne," lächelt sie ihn an.

Dann gibt sie ihm nochmal einen kleinen Kuss und klopft an die Tür......

Gleich darauf wird die Tür geöffnet, sie winkt Tom noch einmal zu und eilt dann hinaus.

neven869
20-09-15, 19:08
Im Hof der Garnison trifft Manius auf Neven und erstattet ihm Bericht.

"Also war Herr Tom laut seiner Aussage nicht wirklich in dem besagten Bereich und hätte die Kette nicht hervorgeholt. Entweder erzählen er oder die Zeugen uns Unsinn oder... wir haben einen Maskeradenkünstler in der Stadt, von dem wir noch nichts wussten."

Neven geht das Szenario im Markthaus noch ein weiteres Mal durch. Elf Leute haben Tom Abends im Markthaus an der Brandstelle gesehen. Alle waren vollkommen voneinander unabhängig.
Sechs verdächtigen Tom - er habe sich verdächtig benommen und am Stand herumgeschlichen. Es war Abends, der Stand war geschlossen. Die Zeugen stehen in zehn bis zwanzig Metern Abstand zu Tom und es wurde langsam Dunkel.

In Nevens Kopf beginnen sich die Dinge neu zusammenzufügen. "Manius, wir gehen Synolas Idee nach. Aber wir müssen damit rechnen, dass uns nichts auffallen wird. Schick ein paar Leute los, um Informationen zu sammeln, ob jemand am Abend vor dem Brand in Kleidung gesehen wurde, die Toms Kleidung ähnelt. Frag am besten ein paar Bettler. Die wissen meistens bescheid. Und schick einige Leute los um alle Zeugen zu beobachten - unser Täter musste unter Umständen gar nicht selbst gegen Tom aussagen."

Manius macht sich umgehend auf den Weg, während Neven sich in Richtung der Zellen begibt.

Synola
20-09-15, 19:15
Synola sieht niemanden, denkt sich aber, dass einige der Gardisten ihr schon folgen werden. Draußen ist bereits die Dämmerung hereingebrochen und so beeilt sie sich, aus dem Gebäude zu kommen.

Draußen hat Kira brav und geduldig gewartet und nun begrüßt sie ihr Frauchen überschwenglich.....Synola nimmt die Leine vom Holzpfosten und läuft dann langsam los und bemüht sich dabei, ganz zwanglos zu wirken und nicht die Blicke schweifen zu lassen.

Stattdessen plaudert sie mit der Hündin und spaziert die Straße herunter.....nur einige wenige Spaziergänger sind im Moment unterwegs.

Synola
20-09-15, 19:20
Der Mann gegenüber hätte beinahe die Geduld verloren.....seit wann sind die Besuchszeiten so lange, denkt er grimmig......da sieht er sie endlich aus dem Gebäude kommen.

Er wartet, bis sie einige Schritte gelaufen ist und macht sich dann gemächlich daran, ihr zu folgen.

Noch ist seine Zeit nicht gekommen.....das weiß er.....noch muss er geduldig sein. Aber er verfolgt sie nun schon so lange, da kommt es auf einige Wochen mehr nicht an.

Bisher hat sie ihn nicht einmal im Markthaus beachtet, in der Stadt wird sie ihn sicher noch weniger bemerken....

Sir_Tom_1
21-09-15, 00:10
Als Synola die Zelle verlassen hat, habe ich ihr sorgenvoll nachgesehen und gehofft, dass sie gut auf sich aufpasst ... ihr Plan ist gefährlich ... aber eventuell erfolgreich.

Kurze Zeit später benutze ich die Waschsachen die Synola mitbrachte ... danach fühlte ich mich in der frischen Kleidung, die wie angegossen passte, schon wesentlich besser ... dann liess ich mir den Spiessbraten mit dem Kraut schmecken ... der Beo war kurz mal weg um sich auch sein Bäuchlein zu füllen, aber er beeilte sich, und so war ich nicht lange "ganz" alleine ...

Die Dämmerung bricht nun an, was ich daran merke, dass sich die Zelle verdunkelt. Ich nehme einen Schluck Wasser und esse ein wenig von dem Schokoladenkuchen

Hmm ... köstlich ...

flüstere ich, damit ich nicht wieder einen Rüffel der Wache bekomme

magst Du auch etwas

sage ich in der selben Lautstärke zum Vogel, der daraufhin den Kopf auf und ab bewegt

na gut ... aber ich denke Du magst lieber ein paar Brotkrumen

breche das Brot in kleine Stückchen und werfe diese dann zum Fenster hoch, wo sie der Beo gekonnt mit seinem Schnabel fängt und verspeist

Ich hoffe wirklich, dass Neven und seine Leute den Fall bald gelöst haben, noch ein paar Tage hier drin möchte ich ungern verbringen

da ich wieder lauter rede, ertönt von draussen wieder "RUHE IN DEN ZELLEN"

ich bereue schon fast, dass ich das Angebot, bzgl. der Vewahrung im Forsthaus, von Neven ausschlug aber der Gedanke verfliegt bald und ich sehe die Sache wieder etwas positiver.

Nachdem ich mich bei fahlem Licht gewaschen habe, lege ich mich .... wiedereinmal ... auf die losen Bretter, die eine Pritsche darstellen sollen und denke fest an Synola und meine immernoch ihren blumigen Duft zu riechen, den sie heute wieder trug .... ihr Bild erscheint glücklicherweise wieder vor mir und so schlafe ich friedlich und ruhig ein ...

neven869
21-09-15, 07:37
Im Schuldturm angekommen, wird der Gefangene in eine Einzelzelle gesperrt und unter Bewachung gestellt.

Neven informiert die Wachen, sie sollen Sir Tom wieder in die Freiheit entlassen, sobald er aufwacht. Und sie mögen ihm noch Grüße vom Feldherrn übermitteln.

Dann geht er mit Marie wieder zurück zur Residenz, um etwas Ruhe zu finden...

Synola
21-09-15, 09:20
Bella kommt an den Schuldturm, klopft kräftig an die schwere Tür und ein Wachmann schaut durch die Gitterluke.

"Bitte, ich habe hier eine wichtige Nachricht an Sir Tom, die sofort weitergeleitet werden muss," sagt sie hastig und reicht dem Wachmann den Umschlag.

Der Wachmann schaut sie an...."hübsche Person, denkt er sich....und nickt. "Wird sofort erledigt, Lady."

"ich danke Ihnen," strahlt Bella ihn an und wendet sich eilig ab, sie muss ja noch weiter, ins Markthaus.

Mein liebster Tom,

endlich ist deine Unschuld bewiesen und du kommst heute wieder frei. Ich wollte dir nur kurz mitteilen, dass ich heute nicht ins Markthaus gehe, ich werde in meinem Haus auf dich warten.

In Liebe
Deine Synola

Sir_Tom_1
21-09-15, 10:38
Werde durch ein seltsame knacken wach .. als ich die Augen öffne sehe ich, dass die Türe offen steht und nehme nun den Soldaten in der Zelle wahr ... im nu bin ich hellwach und setze mich auf ... blicke verschlafen auf und sage dann

Guten Morgen Herr Wachmann ... was gibt es

Der Wachmann reicht mr einen Brief und setzt dann die Worte hinterher: "Schöne Grüße noch vom Feldherrn Neven ... Sie sind frei "

bin leicht geschockt und setze mich mit dem Brief in der Hand auf den Stuhl und sehe wie der Wachmann die Zelle verlässt und die Tür tatsächlich offen lässt

Hm .. Vogel ... das ist ja eine Wendung ...aber warum schreibt mir den Neven einen Brief ...

blicke dabei glücklich aber fragend zum Vogel ... ich öffne den Brief und nehme das Blatt heraus und beginne zu lesen ... muss nun verschmitzt lächeln und rede zum Vogel

Ach Vogel ... ich bin aber auch ein Trottel .. der Brief ist nicht von Neven ... sondern von Synola

nehme das Blatt und halte es ein wenig unter meine Nase und geniesse den blumigen Duft der ein wenig darauf liegt

Komm lass uns von hier verschwinden ...

Kaum habe ich die Worte ausgesprochen hebt der Beo ab und ist weg ... ich wasche mich ein wenig und packe dann alle Sachen in die vorhandenen Körbe ... und verlasse dann langsamen Schrittes die Zelle ... gehe durch die Gänge ... an den Wachleuten vorbei, die mich keines Blickes würdigen ... die gewundene Treppe hinauf ... und dann noch ein paar Meter ... und dann bin ich draussen ...

Freiheit Du hasst mich wieder