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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die 1.Feindfahrt von U-2303



NeCron1986
11-05-05, 10:09
Wir schreiben September 1944.

Die Alliierten sind in Nordfrankreich gelandet und im Begriff Lorient einzunehmen, welches der Crew von U-2503 bisher als "trautes Heim" gedient hatte.

Als letztes U-Boot lief U-2503 aus Lorient aus, kurz darauf übernahmen die Alliierten die Stadt.


Der jetzige Kapitänleutnant des Bootes schlug einen Kurs zwischen England und Irland ein, weil das HQ im meldete, der Kanal wäre voll von britischen Torpedobooten und Zerstöern.

Nun denn... U-2503, nun umgesattelt von einem IX/D2 auf den neuen Typ XXI (geschah vorher kurz in Bergen) war voller Elan und dampfte fröhlich gegen das Keltische Meer.

Da der neue Typ XXI nur zum "Luftholen" auftauchen musste, dachte sich der Kapitänleutnant und sein LI die gesamte Strecke auf Sehrohrtiefe und mit ausgefahrenem Schnorchel zu durchfahren...

Doch die Männer ahnten nicht was ihnen bevorstehen würde und trafen in der Meerrenge von Firth of Clyde auf einen "extrem großen" alliierten Konvoy, der sich aus Handelsschiffen aller Größen und "leider" auch aller Zerstöerklassen zusammensetzte...


Der Konvoy fuhr mit 5Kn in Richtung Liverpool.
Der Kapitänleutnant und sein WO konnten nicht zulassen das durch die geladenen Panzer, Flugzeuge und LKW noch mehr tapfere Kameraden in der Normandie ihr Leben ließen und U-2503 ging zum Angriff über...

Sichtmeldung erfolgte bei leichtem Nebel und mittlerem Wellengang.
Nach 13 Minuten Schleichfahrt in Richtung Konvoy verließen Torpedos die Rohre 1-6.

Der LI befahl: "Auf 130m gehen!"

Mit Spannung erwartete die gesamte Crew die Torpedotreffer... noch 20 sekunden bis zum Aufschlag... 15...10...5.. Torpedotreffer!!

2 Aale gingen vorbei, doch 4 trafen einen C3-Cargo, 2 Linienschiffe und einen T3-Tanker.

Das erste Linienschiff veriss es in zwei Teile, denn der WO hatte die Tiefe bei seinem Aal knapp unterhalb des Kiels gesetzt.

Auf Schlag hatte U-2503 über 48.000 BRT versenkt.

Kurz durfte die Crew aufjubeln, danach befahl der Kapitänleutnant Stille.

Die 7 Zerstöer der Eskorte liefen an. Einer schien ärgerlicher als der andere zu sein, denn nach 2min in 130m Tiefe regneten 15-20 WABOS auf U-2503 nieder...

Mit viel Glück und mit 17Kn erzeugenden Elektromotoren flüchtete U-2503 unter dem Konvoy Richtung Atlantik.

Die Zerstöer verfolgten das Boot noch etwa 30min Realtime und ließen dann ab.

Alle waren erleichtert und gut gelaunt über die versenkte Tonnage, sowas hatte noch keiner erlebt, selbst die Offiziere nicht,die alle das Eisere Kreuz II.Klasse an der Brust hängen hatten.


3 Tage später nödlich Scapa Flows meldete der RA Radarkontakt.

Zuerst einen einzelnen und dann 5-6. Eine britische Hunter-Killer-Group.

Die Crew jubelte, hatte sie der Verlust von Lorient schwer getroffen und U-2503 ging auf Fühlung.

Schnell waren die begleitenden Zerstöer identifiziert und auch der Träger wartete auf seine Versenkung.

Das Wetter war abscheulich: starker Nebel und Windgeschwindigkeiten von 15 Metern pro Sekunde.

Keine gute Vorraussetzung um eine Hunter-Killer-Group anzugreifen, obwohl U-2503 Zaunkönige in Rohr 4 und Rohr 5 schlummern hatte.

Bei "NULL-Sicht" ging U-2503 auf Sehrohrtiefe und erblickte kaum 500m vor ihm den Begleitträger Bogue der mit gemütlichen 15Kn Fahrt Richtung Norwegen nahm.

Der WO befahl Rohr 3 und 4 bewässern und Mündungsklappen öffnen. Die Matrosen führten seine Befehle aus und da war es soweit.

U-2503 wurde entdeckt. 3-4 Zerstöer nahmen Kurs auf das Boot indessen inneren 56 Männer damit beschäftigt waren die beiden Zaunkönige abzufeuern, weitere Sonarkontakte zu melden und gleichzeitig auf 210m Tauchtiefe zu gehen...

Die beiden Zaunkönige I verließen die Rohre und sofort wurde "Alarmtauchen" gerufen.

U-2503 ging auf 200m und da regnete es schon Wasserbomben die glücklicherweise knapp am Boot vorbeisanken und in etwas 250m Tiefe explodierten...

Nun begann das Katz und Maus Spiel--- nach mehreren Haken steuerbord und backbord und unzähligen ausgestoßenen BOLD 3 verloren die Zerstöer die Fühlung und kurvten verwirrt 190m über U-2503 herum.

Das Wetter hingegen kannte keine Gnade, die beiden Zaunkönige kurvten noch herum und plötzlich gab es zwei Explosionen. Die Crew war nicht sicher, welche Schiffe nun getroffen waren.

Der LI, welcher schon unglaublich 47 Feindfahrten miterlebt hatte, meinte still es brechen die Schotten des Trägers.

Dementsprechend musste die andere Explosion einem Zerstöer gegolten haben und so war es auch...

Doch das Grauen hatte noch kein Ende, denn keine 100m neben U-2503, welches inzwischen in einer Tiefe von 210 Metern still lag schoß der getroffene Zerstöer in die Tiefe.

Alle waren schweißgebadet aber heilfroh das der Zerstöer sie verfehlt hatte.

2 Stunden später meldete der SO: "Keine Kontakte mehr" und U-2503 ging auf Sehrohrtiefe.
Zu seinem Erstaunen lag der brennende Träger mit etwa 45? Schieflage im Meer.

Keine Spur von den Zerstöern,...die mussten den Unglücksort bereits verlassen haben. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Der Kaleu befahl Rohr 1 und 2 zu bewässern und, wenn bereit, zu feuern.

Die Torpedos traffen den Träger in der hinteren Sektion, wonach der hecküber wie ein Stein sank.

Erleichtert nahm U-2503 Kurs auf Bergen um Reparaturen vorzunehmen und sich auf seine 2. Feindfahrt im Typ XXI vorzubereiten ... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif


Fortsetzung folgt.

NeCron1986
11-05-05, 10:09
Wir schreiben September 1944.

Die Alliierten sind in Nordfrankreich gelandet und im Begriff Lorient einzunehmen, welches der Crew von U-2503 bisher als "trautes Heim" gedient hatte.

Als letztes U-Boot lief U-2503 aus Lorient aus, kurz darauf übernahmen die Alliierten die Stadt.


Der jetzige Kapitänleutnant des Bootes schlug einen Kurs zwischen England und Irland ein, weil das HQ im meldete, der Kanal wäre voll von britischen Torpedobooten und Zerstöern.

Nun denn... U-2503, nun umgesattelt von einem IX/D2 auf den neuen Typ XXI (geschah vorher kurz in Bergen) war voller Elan und dampfte fröhlich gegen das Keltische Meer.

Da der neue Typ XXI nur zum "Luftholen" auftauchen musste, dachte sich der Kapitänleutnant und sein LI die gesamte Strecke auf Sehrohrtiefe und mit ausgefahrenem Schnorchel zu durchfahren...

Doch die Männer ahnten nicht was ihnen bevorstehen würde und trafen in der Meerrenge von Firth of Clyde auf einen "extrem großen" alliierten Konvoy, der sich aus Handelsschiffen aller Größen und "leider" auch aller Zerstöerklassen zusammensetzte...


Der Konvoy fuhr mit 5Kn in Richtung Liverpool.
Der Kapitänleutnant und sein WO konnten nicht zulassen das durch die geladenen Panzer, Flugzeuge und LKW noch mehr tapfere Kameraden in der Normandie ihr Leben ließen und U-2503 ging zum Angriff über...

Sichtmeldung erfolgte bei leichtem Nebel und mittlerem Wellengang.
Nach 13 Minuten Schleichfahrt in Richtung Konvoy verließen Torpedos die Rohre 1-6.

Der LI befahl: "Auf 130m gehen!"

Mit Spannung erwartete die gesamte Crew die Torpedotreffer... noch 20 sekunden bis zum Aufschlag... 15...10...5.. Torpedotreffer!!

2 Aale gingen vorbei, doch 4 trafen einen C3-Cargo, 2 Linienschiffe und einen T3-Tanker.

Das erste Linienschiff veriss es in zwei Teile, denn der WO hatte die Tiefe bei seinem Aal knapp unterhalb des Kiels gesetzt.

Auf Schlag hatte U-2503 über 48.000 BRT versenkt.

Kurz durfte die Crew aufjubeln, danach befahl der Kapitänleutnant Stille.

Die 7 Zerstöer der Eskorte liefen an. Einer schien ärgerlicher als der andere zu sein, denn nach 2min in 130m Tiefe regneten 15-20 WABOS auf U-2503 nieder...

Mit viel Glück und mit 17Kn erzeugenden Elektromotoren flüchtete U-2503 unter dem Konvoy Richtung Atlantik.

Die Zerstöer verfolgten das Boot noch etwa 30min Realtime und ließen dann ab.

Alle waren erleichtert und gut gelaunt über die versenkte Tonnage, sowas hatte noch keiner erlebt, selbst die Offiziere nicht,die alle das Eisere Kreuz II.Klasse an der Brust hängen hatten.


3 Tage später nödlich Scapa Flows meldete der RA Radarkontakt.

Zuerst einen einzelnen und dann 5-6. Eine britische Hunter-Killer-Group.

Die Crew jubelte, hatte sie der Verlust von Lorient schwer getroffen und U-2503 ging auf Fühlung.

Schnell waren die begleitenden Zerstöer identifiziert und auch der Träger wartete auf seine Versenkung.

Das Wetter war abscheulich: starker Nebel und Windgeschwindigkeiten von 15 Metern pro Sekunde.

Keine gute Vorraussetzung um eine Hunter-Killer-Group anzugreifen, obwohl U-2503 Zaunkönige in Rohr 4 und Rohr 5 schlummern hatte.

Bei "NULL-Sicht" ging U-2503 auf Sehrohrtiefe und erblickte kaum 500m vor ihm den Begleitträger Bogue der mit gemütlichen 15Kn Fahrt Richtung Norwegen nahm.

Der WO befahl Rohr 3 und 4 bewässern und Mündungsklappen öffnen. Die Matrosen führten seine Befehle aus und da war es soweit.

U-2503 wurde entdeckt. 3-4 Zerstöer nahmen Kurs auf das Boot indessen inneren 56 Männer damit beschäftigt waren die beiden Zaunkönige abzufeuern, weitere Sonarkontakte zu melden und gleichzeitig auf 210m Tauchtiefe zu gehen...

Die beiden Zaunkönige I verließen die Rohre und sofort wurde "Alarmtauchen" gerufen.

U-2503 ging auf 200m und da regnete es schon Wasserbomben die glücklicherweise knapp am Boot vorbeisanken und in etwas 250m Tiefe explodierten...

Nun begann das Katz und Maus Spiel--- nach mehreren Haken steuerbord und backbord und unzähligen ausgestoßenen BOLD 3 verloren die Zerstöer die Fühlung und kurvten verwirrt 190m über U-2503 herum.

Das Wetter hingegen kannte keine Gnade, die beiden Zaunkönige kurvten noch herum und plötzlich gab es zwei Explosionen. Die Crew war nicht sicher, welche Schiffe nun getroffen waren.

Der LI, welcher schon unglaublich 47 Feindfahrten miterlebt hatte, meinte still es brechen die Schotten des Trägers.

Dementsprechend musste die andere Explosion einem Zerstöer gegolten haben und so war es auch...

Doch das Grauen hatte noch kein Ende, denn keine 100m neben U-2503, welches inzwischen in einer Tiefe von 210 Metern still lag schoß der getroffene Zerstöer in die Tiefe.

Alle waren schweißgebadet aber heilfroh das der Zerstöer sie verfehlt hatte.

2 Stunden später meldete der SO: "Keine Kontakte mehr" und U-2503 ging auf Sehrohrtiefe.
Zu seinem Erstaunen lag der brennende Träger mit etwa 45? Schieflage im Meer.

Keine Spur von den Zerstöern,...die mussten den Unglücksort bereits verlassen haben. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Der Kaleu befahl Rohr 1 und 2 zu bewässern und, wenn bereit, zu feuern.

Die Torpedos traffen den Träger in der hinteren Sektion, wonach der hecküber wie ein Stein sank.

Erleichtert nahm U-2503 Kurs auf Bergen um Reparaturen vorzunehmen und sich auf seine 2. Feindfahrt im Typ XXI vorzubereiten ... http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif


Fortsetzung folgt.

Yellow_Sub
11-05-05, 11:41
Ganz nett aber ohne Bilder glaub ich nichts. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

ManuelS1980
14-05-05, 02:33
Laut Uboat.net hatte U-2503 überhaupt keine Tonnage gemacht http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-sad.gif

Trontir
14-05-05, 05:21
Spannend geschrieben, NeCron1986! Welche Patchversion hast du benutzt - 1.3? Wie sind die Nachladezeiten im Typ XXI mit 1.3?

Und ja - eine Fortsetzung würde ich auch gerne lesen ... lass dich von den ewigen Nöglern nicht abhalten http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif

ManuelS1980
14-05-05, 07:10
Nein, das sollte kein genögel sein http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Ich meinte ja nur das dies nicht in der "realität" so geschehen ist..aber die Geschichte ist spannend also mehr davon http://www.ubisoft.de/smileys/horsie.gif