PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Funk auch getaucht



xBonnesx
21-06-05, 13:31
Laut U-Bootberichten haben die Funker auch unter Wasser (knapp unter der Wasseroberfläche) über Kurzwelle Funksprüche erhalten und gesendet.
Das mussten sie ja auch schließlich um Rudelangriffe abzustimmen.
Das Wäre noch eine Änderung für den Patch 1.4 !
Man könnte dann unter umständen hilfe durch die eigene Luftwaffe erhalten wenn mann selber durch die RAF unter wasser gedrückt wird.

xBonnesx
21-06-05, 13:31
Laut U-Bootberichten haben die Funker auch unter Wasser (knapp unter der Wasseroberfläche) über Kurzwelle Funksprüche erhalten und gesendet.
Das mussten sie ja auch schließlich um Rudelangriffe abzustimmen.
Das Wäre noch eine Änderung für den Patch 1.4 !
Man könnte dann unter umständen hilfe durch die eigene Luftwaffe erhalten wenn mann selber durch die RAF unter wasser gedrückt wird.

JG400Pips
21-06-05, 13:39
Das ging doch nur über die Kurzwelle oder?
Und deren Reichweite ist doch nicht gerade berauschend.
Oder man konnte die FT`s nur empfangen?
Gelesen hab ich sicher darüber,nur das Hirn lässt langsam nach....

Weiss da jemand genaueres darüber?

Bldrk
21-06-05, 13:43
glaube nicht.. funk sind ansich doch schallwellen (verbessert mich wenn ich falsch liege!) -die müssten von der wasseroberfläche immer wieder reflektiert werden, egal ob über- oder unterwasser.. also könnte man die nur empfangen wenn man sich in der gleichen umgebung ( wasser oder luft) befindet..
außerdem würden die signale unterwasser nicht weit genug reichen um die luftwaffe zu verständigen..

in diesem sinne:
Mast und Schottbruch!

DSK_Marlowe
21-06-05, 14:13
Ich glaub auch dass man auf Sehrohrtiefe noch über Kurzwelle funken konnte, aber ich weiß da leider nichts genaueres drüber...

Grubengraeber
21-06-05, 14:15
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Admiral_Doenitz:
glaube nicht.. funk sind ansich doch schallwellen (verbessert mich wenn ich falsch liege!) </div></BLOCKQUOTE>

Gerne http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif :"gefunkt" wurde (und wird) mit Radiowellen, das sind elektromagnetische Schwingungen die nicht höbar sind. Radiowellen entstehen dort, wo Ladungen in elektrischen Leitern zum Schwingen gebracht werden, wie beispielsweise in einer Sendeantenne. Wären es Schallwellen müsstest Du mit einem verdammt grossen Lautsprecher senden um in Brest noch gehöt zu werden . Und das noch bevor die Hafenausfahrt in Sicht ist. http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
Sicher ist das die Boote bei Sehrohrtiefe Funkmeldungen über Längstwelle empfangen konnten , zum senden mussten sie meines Wissen auftauchen da nicht über LW vom Boot aus gefunkt wurde.
Gruss

Bldrk
21-06-05, 14:37
meinte ich ja http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif
danke für die info.. http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif
weiß darüber eigentlich nur, dass dönitz aufgrund atmosphärischer stöungen ne ganze zeitlang keinen kontakt zu seinen leuten auf see hatte und schon dass schlimmste befüchtet hat.. http://www.ubisoft.de/smileys/wchand.gif

auf schallwellen hätte sowas ja ansich keine auswirkungen gehabt..

in diesem sinne:
Mast und Schottbruch!

MC_Cudden
21-06-05, 22:10
Laut Otto Kretschmer konnten auf Langewelle
(die Frequenzen habe ich zur Zeit nicht im Kopf)
Funknachrichten bis auf 60m ! Tiefe empfangen werden.

phantom1n8
22-06-05, 00:12
Das stimmt. Auf Langwelle hat man die Funksprüche vom "Wiederholungsprogramm" unter Wasser reinholen können.

Wenn man sehr lange unter Wasser war, konnte man das nutzen um wieder auf den neuesten Stand zu kommen.

Aber selbst unter Wasser Funksprüche absetzen war meines Wissens nach nicht möglich.

Trontir
22-06-05, 01:42
Der Empfang von Funksprüchen auf Periskoptiefe wird in SH3 simuliert. Die (erfolgreiche) Anforderung von Luftunterstützung unter Wasser würde ich für keine gute Idee halten: zum einen gab es an der Atlantikküste kaum Maschinen, die der Marine direkt unterstanden und zum anderen würde eine solche Möglichkeit die erdrückende Gefahr durch Flugzeuge, gegen die die Boote kaum etwas ausrichten konnten, abschwächen. Auch nicht realistisch http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Das Senden von Peilzeichen unter Wasser (wenn's das denn gegeben haben sollte) fände ich dagegen o.k. Nur: ohne Rudelangriffe zurzeit noch sinnlos. http://forums.ubi.com/images/smilies/35.gif

Tyke_sta
22-06-05, 03:24
Also ich weiss das man auf Sehrohrtiefe noch Funkschprüche senden konnte.

AdalbertSchnee
22-06-05, 05:59
Tach auch...

Also wenn ich mal meine Weisheiten einbringen darf:

Hab mal bischen in meiner Bibliothek gestöbert, und rausgefunden das Funksprüche empfangen und senden lediglich auf Sehrohrtiefe möglich war.

Hoffe es stimmt...

Gruß

Rantistaa
22-06-05, 07:12
Es ist richtig, dass es sich beim Funk um elektromagnetische Wellen handelt, die also nur bedingt vom Wasser beeinträchtigt werden. Deswegen gibt es auf den heutigen (deutschen)Ubooten folgende Möglichkeiten der Funkübertragung:

1. Der Broadcast: Die wichtigste Informationsquelle eines Uboots. über den Sender DHO38 in Saterland-Ramsloh im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) werden alle vier Stunden für genau eine Stunde alle Meldungen für die deutschen Uboote gefunkt. Alle Meldungen werden in den beiden folgenden Broadcast wiederholt, so dass man nur alle 12 Stunden einmal auf Funkempfangstiefe gehen muss. Da der Sender mit 23,4 KHz, also VLF (Längstwelle) arbeitet, dringen die Funkwellen als Bodenwelle auch in Erde oder Wasser bis zu ca. 30m Tiefe ein. Mit einer speziellen Antenne (die sich gut isoliert hinter dem Turm befindet), gelingt es auch meist, den Broadcast zu empfangen, ohne auf Sehrohrtiefe zu gehen. Das liegt allerdings auch daran, dass der Sender mit 800 Kilowatt sendet (dazu braucht er aber auch acht 352,8 Meter hohe Antennen die auf 3 Meter hohen Keramikisolatoren stehen. Kein Wunder, dass unter dem Sender nichts mehr lebt oder wächst).

2. Kurzwelle: Mit der über 7 Meter langen, ausfahrbaren 'Peitsche', kann das Uboot auch normale Funksprüche (Sprache oder Fernschreiben) übermitteln. Dies ist jedoch eine recht unsichere Methode, da das Uboot dadurch eingepeilt werden kann. Kurzwellen haben jedoch den Nachteil, dass sie sich durch die Luft ausbreiten (als direkte Welle oder als reflektierte Grenzwelle, je nach Frequenz). Probleme bereiten dabei jedoch oft die Isolatoren, da Salzwasser die Isolationseigenschaften der Isolatoren herabsetzen. Meist musste erst eine Weile mit aufgefahrener Antenne gefahren werden um die Isolatoren trocken zu bekommen. Bei Sturm war also das Funken erschwert. Lustig zu beobachten ist auch bei Sturm, dass die Antenne links und recht vom Uboot ins Wasser schlägt (daher auch der Spitzname 'Peitsche').

3. Kurzzeitsignal: Wenn nichts mehr geht, geht meistens dennoch das Kurzzeitsignal. Eine kurze Zeichenfolge von 4 Ziffern gibt dabei verschlüsselt den Standort und den Status des Uboots durch. Dazu wird der Sender kurzzeitg hochgepowert und überlastet. In einem einzelnen Burst wird dann das Signal über die Peitsche ausgestrahlt. Wegen der überlastung bricht das Signal sofort ab und ist somit nur wenige Hundertstel Sekunden lang. Ein Einpeilen ist damit nahezu unmöglich, zumindest aber extrem erschwert.

Ob auf den neuen 212er Booten auch Satellitenfunk benutzt wird ist mir leider nicht bekannt.

Kleine Anmerkung nebenbei: Interessanterweise werden über den Broadcast nicht nur militärische Meldungen ausgestrahlt, sondern auch Geburtstagstelegramme von Angehöigen oder (was immer besonders wichtig warhttp://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif Fussballmeldungen. Es gibt bestimmte Zeiten in der Woche, an denen der Funker wichtiger wurde als der Smut http://forums.ubi.com/images/smilies/11.gif

So, ich hoffe, ein wenig zur Klärung beigetragen zu haben.

Gruß, Rantistaa (seinerzeit Puster (Funker) auf U24)

xBonnesx
22-06-05, 10:55
Die "Peitsche" wird im Spiel Sub-Command ja sehr gut simuliert. Das ist ja eine Art Wurfantenne die bei bedarf ausgefahren werden kann was natürlich Geräusche verursacht.
Diese gab es aber damals noch nicht.
Ein funken in Pereskoptiefe wäre aber beim Silenthunter III nicht schlecht.
Denn im Kanal bekommt man schon mal hilfe wenn man Fühlungsmeldungen schickt (wurde in einem Feindfahrbericht mit Bildern sehr gut dokomentiert).

Rubb3lDi3K4tz
22-06-05, 12:00
Im Spiel ist es richtig simuliert, es kann auf Sehrohrtiefe empfangen werden, geht man tiefer gehts nicht mehr!

MC_Cudden
22-06-05, 16:15
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Originally posted by Eagleeyesix:
Im Spiel ist es richtig simuliert, es kann auf Sehrohrtiefe empfangen werden, geht man tiefer gehts nicht mehr! </div></BLOCKQUOTE>

Wenn soll ich jetzt glauben ?

Dir oder Otto Kretschmer ?

DerZombie
22-06-05, 17:14
Also das Empfangen geht definitv auf Periskoptiefe. Nur kannst halt bei Typ 1 Meldungen den Erhalt nicht bestätigen (macht das Game von selbst) und du erhältst diese zig mal. Merkt man aber erst wenn man den Funkmod drauf hat.

Powerage1968
22-06-05, 21:04
Getaucht Funksprüche absetzen (wenn es denn funktioniert hat???) wäre allerdings in der Nähe herumschwirrenden U-Jagd-Einheiten genauso dienlich wie im aufgetauchten Zustand (Feind höt mit...!). Da könnte man ja ebenso am Hellichten Tag den Scheisshaustank leerdrücken http://forums.ubi.com/images/smilies/16x16_smiley-very-happy.gif(U92-Das gehöt Verfilmt!!!!), schönen gruß...Foxi

Atrax666
23-06-05, 13:59
Dann bitte einmal die Turmumbauten im Laufe der VII-C Entwicklung im Auge fassen. Auf U201 sieht man erstmals die dicke Wölbung an der Backbordseite des Turms die die hydraulisch ausfahbare Stabantenne beinhaltete. Die war nicht dazu da um die lästigen Möwen beim auftauchen aufzuspießen sondern um einen betrieb der Funkanlage auf Sehrohrtiefe erlaubte....