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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Crash to Desktop, Resource-Exhaustion-Detector - Virtueller Arbeitsspeicher



ElDiablo666-AW
27-04-19, 00:15
Hallo zusammen,

seit Wochen kann ich nicht vernünftig spielen. Das Spiel stürzt dauernd ab (Crash to Desktop) ohne Fehlermeldung.
Unter DirectX 12 viel schneller (nach Minuten bereits). Gespielt habe ich daher notgedrungen unter Direct X11.
Aber auch unter DirectX 11 stürzt das Spiel ab. Hier ist aber durchaus mal eine Stunde spielen drin, was unter DirectX 12 nicht zu schaffen war.

Folgende Hardware habe ich:
AMD Ryzen 5 2600X, 16GB RAM, Radeon RX Vega 56.

Ich habe natürlich hier im Forum (und auch woanders) immer wieder Beiträge gesehen, dass ich mit diesem Problem nicht alleine bin.
Absturz (Crash to Desktop) ohne Fehlermeldung haben viele. Es wird immer auf einen Patch gehofft.
Das Internet ist voll mit Tipps die ich alle getestet habe. Geholfen hat nichts davon.

Vorhin habe ich nach einem Absturz in die Ereignisanzeige geschaut und siehe da der Resource-Exhaustion-Detector war zu sehen mit folgender Meldung:
Windows hat diagnostiziert, dass der virtuelle Speicher unzureichend ist.
(Ich habe auch Screenshots erstellt die ich hier ja leider nicht anhängen kann).
Die Meldung finde ich witzig, weil ich gar keine Auslagerungsdatei (virtueller Arbeitsspeicher) aktiv habe. Ich glaube seit Windows XP schalte ich die ab.
Geht natürlich nur, wenn man genug RAM hat. Und sollte ein Programm/Spiel mehr RAM benötigen stürzt es halt ab. Dann kann man mehr RAM kaufen, die Auslagerungsdatei doch aktivieren oder das Spiel meiden.

OK denke ich zeichne ich das mit dem Ressourcenmonitor unter Windows 10 mal auf. Gespielt, Absturz.
Hier sehe ich, dass mein physikalischer Speicher noch gute 40% frei hat aber mein virtueller Speicher voll ist.
(Ich habe auch Screenshots erstellt die ich hier ja leider nicht anhängen kann).
Wie kann mir der Ressourcenmonitor virtuellen Speicher zeigen, wenn ich diesen deaktiviert habe?

Egal, kläre ich später. Erst mal testen, ob es damit zu lösen ist.
Ich erstelle also virtuellen Speicher mit 4 GB Anfangsgröße und 8 GB maximaler Größe.
Gespielt, Absturz (Crash to Desktop), Resource-Exhaustion-Detector, Ressourcenmonitor zeigt vollen virtuellen Speicher. Physikalischer war noch frei.

OK, virtuellen Speicher mit festen 10 GB (Anfangsgröße und maximale Größe erstellt).
Gespielt und was soll ich sagen ich konnte das erste Mal überhaupt unter DirectX 12 "länger" spielen.
Ich muss das jetzt noch länger testen aber ein Anfang ist gemacht.
Hinterher zeigte der Ressourcenmonitor auch keinen vollen virtuellen Speicher an.

Daher hier die Frage in den Raum was mir der Ressourcenmonitor als virtuellen Arbeitsspeicher anzeigt, wenn ich doch 0 MB festgelegt habe?
Warum bleiben 40% physikalischer Speicher frei und er meckert den virtuellen Arbeitsspeicher an?

Und als Tipp und Test für alle mit demselben Problem:
Schaut in die Ereignisanzeige, ob ihr nach einem Absturz den Resource-Exhaustion-Detector seht mit meiner Fehlermeldung.
Falls ja: Virtuellen Speicher erhöhen, nicht Windows selbst bestimmen lassen, eine höhere Anfangsgröße wählen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas

Mircosfot
27-04-19, 09:05
Sänk ju vor jor detäkting sät probläm! Endlich Mal einer der das Problem angeht. Es kann echt nicht sein, das man trotz hoher Bildraten auf´m Desktop crashed.

Animal_GER
27-04-19, 09:18
Ich hatte vor paar Tagen schonmal RADAR bei einem anderen Forenuser angesprochen. Der TE hatte sich aber nicht mehr rückgemeldet.

https://forums-de.ubi.com/showthread.php/207423-Für-mich-ist-es-unspielbar-habe-nur-freezes?p=2608117&viewfull=1#post2608117

Ich persönlich habe zu 16 GB Hauptspeicher eine 16 GB Auslagerungsdatei - keine Probleme mit TD2 und RADAR.

DanHot1337
27-04-19, 14:14
Auslagerungsdatei auf AUTOMATISCH stellen, PC neustarten, dann noch mal testen.

Auslagerungsdatei sollte NIE abgestellt werden, sagt auch MS, selber dazu eine Suchmaschine benutzen.

MadMojoT1
27-04-19, 14:45
Moin Agents,

eine Auslagerungsdatei sollte da sein, ja. Kann man auch gern auf automatisch stellen.

Früher zu Zeiten von ATA HDD wurde empfohlen, sie fest einzustellen, da automatisch bedeutet, die Datei wird vergrößert / verkleinert >> extra Plattenzugriffe >> Verzögerungen / Ruckler. Das braucht man heutzutage mit den üblichen SSD nicht mehr zu befürchten.

Cheers
Mojo

ElDiablo666-AW
27-04-19, 17:28
Die Auslagerungsdatei ist dafür da Daten aus dem RAM aufzunehmen, wenn dieser voll läuft. Solange mein RAM aber nicht ausgereizt wird sehe ich keinen Grund eine (trotz SSD) viel langsamere Auslagerungsdatei zu verwenden. Zumal Windows leider selber entscheidet was ausgelagert wird. Das hat früher schon bedeutet, dass Windows irgendwann anfängt Daten auszulagern, obwohl noch genug RAM frei ist. Das ist ein schlechtes Management, daher schalte ich es ab.

Wenn Winzigweich meint die Auslagerungsdatei sollte nie ganz ausgestellt werden können brauchen sie die Möglichkeit dafür doch nur entfernen.
Wenn ich genug RAM habe sehe ich keinen Grund auch nur ein Byte irgendwo hin auszulagern.

Die Frage ist jetzt macht Windows was falsch oder fordert The Division 2 irgendwie explizit virtuellen Speicher an?

Mich wundert halt bereits, dass der Ressourcenmonitor was von virtuellen Speicher anzeigt (der voll läuft), obwohl ich keine Auslagerungsdatei aktiv habe.
Gibt es da noch was internes bei Windows?

Kein anderes Spiel hat bei mir damit ein Problem.Entweder sie reizen meine 16 GB schon nicht aus oder machen intern irgendwas anders.
Und immer im Hinterkopf behalten, dass The Division 2 abstürzt, weil ich zu wenig virtuellen Speicher habe. Nicht, weil ich zu wenig physikalischen Speicher habe. Bei 60% Auslastung vom RAM kann man doch nicht abstürzen, weil virtueller Speicher fehlt.

Wenn 16 GB RAM und 16 GB virtueller Speicher ausreichen würde mich ja mal interessieren, ob jemand mit 32 GB RAM auch diese Probleme hat.
Ich befürchte, dass auch hier virtueller Speicher ausreichend vorhanden sein muss was sonst zum Absturz führt.

DanHot1337
27-04-19, 17:49
Der Grundgedanke mag ja richtig sein hat aber nichts mit der Prxis zu tun!
Windows und diverse Programme brauchen diese Auslagerungsdatei.
Extrembeispiel:
Photoshop startet erst gar nicht wenn keine vorhanden ist!

BaTzE1337
27-04-19, 17:58
Ich hatte mit DX 12 auch immer in unregelmäßigen abständen nen Crash to Desktop.
Hab bei mir zu meinen 16 GB DDR 4 meine Auslagerungsdatei auf 20 GB Festgelegt.In der TheDivision2.exe auf kombatibilität gehen und Haken bei Vollbildoptimierungen deaktivieren rein.
Dann unten auf Hohe DPI Einstellungen ändern klicken....haken bei Hohe DPI Skaliereung überschreiben rein und auf Anwendung Stellen.

Spiel jetzt Seit 2 Tagen Ohne Crash unter DX 12 vlt hilft es ja den ein oder anderen

MadMojoT1
27-04-19, 18:29
Moin ElDiablo666-AW

Die Auslagerungsdatei ist dafür da Daten aus dem RAM aufzunehmen, wenn dieser voll läuft. Solange mein RAM aber nicht ausgereizt wird sehe ich keinen Grund eine (trotz SSD) viel langsamere Auslagerungsdatei zu verwenden. Zumal Windows leider selber entscheidet was ausgelagert wird. Das hat früher schon bedeutet, dass Windows irgendwann anfängt Daten auszulagern, obwohl noch genug RAM frei ist. Das ist ein schlechtes Management, daher schalte ich es ab.
ein klares Jaiiiin.....

Windows lagert "inaktive" Prozesse dorthin aus, um den aktiven (Vordergrund-)Prozessen genügend Ram zur Verfügung zu stellen. Manche Win 10 Programme fordern auch explizit Speicher in der Auslagerungsdatei an. Das Ausschalten kann so u.U. sogar dazu führen, dass Win 10 selbst arge Probleme bekommt. Man sollte sie daher nie abschalten. Ich meine ich habe sogar irgendwo einmal gelesen, dass 32bit Programme (und davon gibt es ja immer noch genug), wenn sie Speicherbereiche über 2GB nutzen wollen, das nur über den Umweg Auslagerungsdatei machen können.

Wie auch immer, es tut nicht weh, die Auslagerungsdatei zu nutzen. Und nebenbei sorgt man vermutlich auch unbewusst noch für mehr Stabilität des Systems.

Cheers
Mojo

ElDiablo666-AW
28-04-19, 21:05
Vorab:
Ich habe eine minimale Auslastung vom virtuellen Speicher, wenn ich gespielt habe (ein paar Megabyte).
Das habe ich mit der Leistungsüberwachung aufgezeichnet. Das spricht nicht dafür, dass etliche GB virtueller Speicher da sein müssen.

Leider hatte ich jetzt auch einen Crash to Desktop mit virtuellen Speicher eingeschaltet und ohne meine bisherige Fehlermeldung.
Hier muss es noch was geben.


Windows und diverse Programme brauchen diese Auslagerungsdatei.
Extrembeispiel:
Photoshop startet erst gar nicht wenn keine vorhanden ist!
Wie geschrieben habe ich seit Windows XP keine mehr an. Es gab nur Probleme, wenn Spiele den RAM ausgenutzt haben und dann abgestürzt sind.
The Division 2 ist bei mir das erste Spiel was mich offenbar zwingen will den virtuellen Speicher zu benutzen.


Ich hatte mit DX 12 auch immer in unregelmäßigen abständen nen Crash to Desktop.
Hab bei mir zu meinen 16 GB DDR 4 meine Auslagerungsdatei auf 20 GB Festgelegt.In der TheDivision2.exe auf kombatibilität gehen und Haken bei Vollbildoptimierungen deaktivieren rein.
Dann unten auf Hohe DPI Einstellungen ändern klicken....haken bei Hohe DPI Skaliereung überschreiben rein und auf Anwendung Stellen.
Spiel jetzt Seit 2 Tagen Ohne Crash unter DX 12 vlt hilft es ja den ein oder anderen
Danke werde ich mal testen, weil es wie oben geschrieben jetzt bei mir auch zu einem Crash to Desktop trotz Auslagerungsdatei gekommen ist.


Windows lagert "inaktive" Prozesse dorthin aus, um den aktiven (Vordergrund-)Prozessen genügend Ram zur Verfügung zu stellen. Manche Win 10 Programme fordern auch explizit Speicher in der Auslagerungsdatei an. Das Ausschalten kann so u.U. sogar dazu führen, dass Win 10 selbst arge Probleme bekommt. Man sollte sie daher nie abschalten. Ich meine ich habe sogar irgendwo einmal gelesen, dass 32bit Programme (und davon gibt es ja immer noch genug), wenn sie Speicherbereiche über 2GB nutzen wollen, das nur über den Umweg Auslagerungsdatei machen können.
Wie auch immer, es tut nicht weh, die Auslagerungsdatei zu nutzen. Und nebenbei sorgt man vermutlich auch unbewusst noch für mehr Stabilität des Systems.
Wenn ich genug RAM habe braucht Windows ja nichts auslagern. Mich stört ja, dass in dem Moment mein RAM nicht annähernd voll ist.
> Manche Win 10 Programme fordern auch explizit Speicher in der Auslagerungsdatei an.
Ist das wirklich so? Geht das? Ich dachte das ist Aufgabe vom OS? Der Prozess fragt nach Speicher und Windows besorgt ihn (RAM, Auslagerungsdatei).
Das mit den 32 Bit Programmen habe ich auch gelesen. Wie oben geschrieben habe ich seit Windows XP keine Auslagerungsdatei mehr aktiv.
Ich scheine keine 32 Bit Programme zu benutzen, die mehr als 2 GB RAM benötigen.