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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Division 1.5: Ragequit Feedback von einem Spieler



lilfranky1971
06-04-19, 09:01
Ein Feedback von einem Spieler der das genau sagt was auch ich denke.
Ich hätte es nicht besser schreiben können.

Sein Feedback:

Division 1.5: Ragequit

The division 2 ist ein open-world Loot-shooter wie Destiny, nur mit Deckungssystem. Heißt: Man kreiert sich eine eigene Spielfigur, rennt über eine offene Karte, ballert aus Deckung auf feindliche NPCs, levelt auf und sammelt Beute. Nach Anthem nun schon der zweite Loot-Shooter, den ich dieses Jahr anpacke. Ist er besser als Anthem? Nun ja, ich will es mal so formulieren: Er schafft etwas, das Anthem nicht gelingt - er bringt mich regelmäßig zum Ragequitten. Warum? Weil dieses VERDAMMTE #ß&$§-SPIEL so VERDAMMT UNFAIR ist mit einer derart MIESEN, HOLPRIGEN STEUERUNG und BESCHI**ENEN SKILLS, dass ich es manchmal gegen die Wand werfen könnte!

Äh, kann mir jemand hier bitte mal erklären, was los ist?

Ok, beruhig dich, calm down, versuch, objektiv zu bleiben... beginnen wir mit der Story! Story... welche Story? Zu behaupten the Divison 2 hätte eine zusammenhängende Geschichte ist so, als behaupte man sie Dark Souls Serie hätte eine zusammenhängende Geschichte. Es gibt eine Rahmenhandlung, die im Vorgänger aufgesetzt wurde. Sprich: wahnsinniger Genetiker erschafft Virus um die selbstzerstörerischen Triebe der Menschheit voranzutreiben... oder so. Zu behaupten, Gordon Amherst hätte eine nachvollziehbare Motivation ist mehr als weit hergeholt.

Jedenfalls bricht in New York eine Epidemie aus und die Division (Schläferagenten) wird aktiviert um die wachsende Anarchy randaliernder Gangs einzudämmen und ein Heilmittel zu finden. Während der erste Teil der Mission gelingt, macht sich der abtrünnige Division Agent Aaron Keener mit Amhersts Forschungsdaten aus dem Staub. Soweit das Ende von The Division 1.

Nun beginnt der Nachfolger 7 Monate später. Im Tutorial, das... irgendwo stattfindet. Vielleicht New York... oder auch nicht. Jedenfalls wohnen wir der Landung irgendwelcher Truppen bei (möglicherweise die Black Tusk aus dem Endgame. Erklärt wird hier nix). Dann ein Notruf der unser Alter Ego nach Washington DC ruft. SO und jetzt habe ich eine Frage, liebe Entwickler: WTF happened here? Soweit ich weiß, herrschte eine Quarantäne in New York. Wie also hat sich die Seuche verbreitet? Sind einzelne Erkrankte durchgekommen und hat sich die Epidemie so ausgedehnt? Wenn ja, wie viele Städte sind noch betroffen? Und wie verhalten sich die anderen Staaten? Fragen über Fragen und auf NIX kriegt man eine Antwort. Ist im Kontext auch egal. Wir sind hier, müssen das Weiße Haus zur Basis ausbauen und dasselbe machen, wie in New York. Dennoch, nach der mauen Story vom Vorgänger habe ich mehr erwartet. SELBST ANTHEM ERKLÄRT MEHR - und wenn das der Fall ist, so haben wir hier ein dickes Problem.

Und die mit Pathos bis zum Brechreiz angefüllten Zwischensequenzen tragen wenig zur Entwirrung bei. Eher das übliche "oh, es geht uns so mies! Bitte rette uns, großer Agent" und "Oh, du hast uns gerettet, großer Agent! Danke! Wir stehen ewig in deiner Schuld". Ich hab es schon einmal gesagt und sage es wieder: SCHAFFT EUCH BESSERE AUTOREN AN, UBISOFT! Selbst 9-Jährige sind hiermmit chronisch unterfordert. Zumal mir stumme Helden mehr und mehr auf den Sack gehen.

Weiterwntwicklung? Eher Rückschritt!

Zunächst mal finde ich es schade, dass ich meinen Agent aus dem Voränger nicht importieren kann. Der Charakter-Editor hat diesmal ein paar mehr Anpassungsmöglichkeiten... aber im Grunde sieht jeder gleich aus. Dear Ubisoft: selbst F2P-MMOs haben heutzutage bessere Editoren!

Darüber hinaus hat sich mit Skills und Auflevelung einiges getan. So gibt es neue Fähigkeit und Variationen... das Problem: viele davon sind, nach meiner Meinung, unspektakulär und unnütz. Nehmen wir z.B. das "Glühwürmchen". Man markiert mehrere Gegner und die Drohne verpasst jedem eine Sprengkapsel, die miteinander verbunden sind. Ist die Drohne fertig und steht eine Verbindung (als Linie dargestellt) gehen alle hoch. In der Theorie cool... aber in der Praxis... nun, zunächst gibt es vor allem ein Problem in Innenarealen. So platzt die Drohne, trifft sie auf ein Hindernis... wie Wände oder Inneneinrichtung. Davon gibt es in den innenlevels jede Menge, was dazu führt, das selten auch nur zwei Ziele markiert wurden, ehe sie crasht. Manuell lassen sich die Sprengladungen nicht auslösen... und gegen einzelziele bringt sie schon mal gar nichts.

Ein ähnliches Problem hatte ich mit der Hover-Drohne, die ich zig mal in Innenräumen aktivieren wollte, doch häufig beim Hochwefen gegen irgendwas prallte oder trotz ausreichender Ziele lethargisch auf der Stelle schwebte und sich auch keinem Ziel zuweisen ließ. Von der Sniper-Variante des stationären Geschützes will ich in diesem Zusammenhang gar nicht erst anfangen. Der Chemiewerfer ist zwar ganz nett, aber auch nicht besser als der Granatwerfer aus dem Vorgänger... und der Schild, den ich früher so gerne mochte, hält im Nachfolger deutlich weniger aus. Zudem neigt meine Figur dazu, zu verhaken wenn sie mit dem Schild um Deckung oder Treppen hochgehen soll (vor allem rückwärts!). Und welchen Nutzen der Scanner hat, sehe ich nicht. In 90% aller Fälle ist es schlicht nicht nötig, Ziele hervorzuheben... ganz einfach auf Grund der KI - was mich zum nächsten Punkt bringt...

Wo laufen sie denn? Von allen Seiten!

Die Feind-KI ist so eine Sache. Manchnmal erscheint sie mir clever, wenn sie mir in die Seiten fällt und zu Zangenmanövern ansetzt... und dann wieder geradezu grausam dämlich, wenn ihre Wege in Deckung hinter mir, geradewegs durch mein Schussfeld führt. Generell neigen Feinde dazu, zu chargen. Gewöhnlich würde ich das begrüßen, verhindert es doch ewige whack-a-mole-Sniperduelle auf Distanz. Das Problem ist jedoch häufig der Spawn. Gerade bei Aktivitäten in der Open world - wie Nachschubsicherung - neigen Feinde dazu von allen Seiten zu kommen. Toll in einem Deckungshooter. Ich kann weder aus der Deckung noch darin bleiben. Dazu kommt, dass die Steuerung beim Schlüpfen in und aus Deckung immer noch verdammt hakelig ist. Immer wieder schmiegt sich mein Agent an die falsche Seite und will sich kaum lösen. Er bleibt an Unebenheiten des Untergrunds hängen und beim Sprint wird gern mal der Druck der Strife-Tasten (A,D) ignoriert. Kommt dann noch ein gelegentlicher Server-Lag hinzu liegt mein Charakter schneller am Boden als mir lieb ist. Und dann ist da noch der enemy-Popin. Ein Fall: Ich entstieg einer Kanalisation. Mein Feindradar zeigte mir unmittelbare Nähe zu Gegnern an, also quetschte ich mich an der Oberfläche gleich in Deckung. Nichts. Dann drehe ich mich um und sehe, wie Hyena-NPCs aus derselben Kanalöffnung aus der ich kam teils ploppen, teils glitchen -obwohl in der Kanalisation weit und breit kein Feind zu sehen war. Ist man Tod kann man nach Hilfe anderer Spiele rufen (sofern man allein unterwegs ist). Bei mir wurden diese selten genug beantwortet. Was blieb war also an einem Kontrollpunkt zu respawnen und wieder loszumarschieren. Ärgerlich, wenn dies auf dem Weg zu einem Questgebiet passiert - noch ärgerlicher, wenn dies dreimal nacheinander geschieht.

Der glückliche Hamster im Laufrad

Ok, was macht the Division 2 also besser als sein Vorgänger? Es hält den Spieler bei der Stange. Ständig spawnt ein neues Event in der Nähe oder man stolpert über einen von zig Loot-Behälter. Von den Hauptwegen abzuweichen und Seitengassen zu erkunden hat sich selten so belohnend angefühlt. Zu dem sind die Siedlungen, die man im Verlauf des Spiels freischaltet, mehr von Belang. Sie geben einen Projekte, für die man Loot und Fertigungsmaterial bedarf und für deren Fertigstellung man belohnt wird. Ständig werden neue Aktivitäten freigeschaltet während sich der Fertigkeiten-Pool nach und nach erweitert. Und hat man das Endgame erreicht, so erhält man mit den Söldnern der "Black Tusk" eine neue, anspruchsvolle Bedrohung und mit den "spezialisierungen" neue, auflevelbare Wege zu spielen. Es gibt drei Darkzones (nach wie vor die Aktivität, die ich am wenigsten schätze) und höhere Schwierigkeitsgrade für besseren Loot. Crafting-Baupläne sind jetzt noch nützlicher. So sind Dinge wie Waffenmods jetzt nicht mehr bloß Loot, sondern freischaltbare Erweiterungen, deren Baupläne man sich aber erst aneignen muss.

Kurzum: die Langzeitmotivation ist groß. Ubisoft hat sich wirklich Gedanken bezüglich des Endgames gemacht. Ändert nur leider wenig daran, dass mir der Kontext in der Handlung fehlt.

Schöne Apokalypse

Über die Technik gibt es nicht viel zu meckern. Auf hohen Einstellung ist The division 2 ein Schmaus für die Augen. Selbst auf niedriger Detailstufe geht das Spiel noch in Ordnung, wenn auch mit Problemen bei der Sichtweite (wenn weiter entfernte sprengbare Kanister ausgeblendet werden ist das mist für taktisches Vorgehen). Wenn die Hardware es zulässt sollte man daher nicht mit weniger als mittlerer-Detailstufe spielen. Von den gelegentlichen Lags abgesehen lief es rund und die Ladezeiten sind angenehm kurz (vor Allem im Vergleich mit Anthem).

Was die cosmetics angeht, so ist alles was ich bisher im Spiel gefunden hab größtenteils langweiliger Kram, der alles andere als cool aussieht. Aber bei einem Spiel mit einem Echtgeldshop für derlei Dinge, erwarte ich auch nicht wirklich viel anderes.

FAZIT

The Division 2 ist im Kern The Division 1 mit geringen Verbesserungen und mehr Langzeitmotivation. Dafür aber mit mieserer Story (dass dies überhaupt möglich ist...), lahmen Skills (warum kann der Zerstörungs-spezialist keine Minigun haben?) und einer Steuerung an der nicht gefeilt wurde. The Division 1.5 wäre ein treffenderer Name. Am besten geeignet ist es nach wie vor für jene, die eine feste Freundesgruppe zum Herumstromern haben. Wer, wie ich, aber häufiger solo unterwegs ist.... eben weil er/sie keinen Gamer-Freundeskreis hat, für den mag sich die Spielerfahrung anders anfühlen. Zur Veranschaulichung würde ich hierfür gern einen alten Sketch wiederbeleben:

Der Krieg hier ist nicht nur Leute erschießen! Der Krieg hier ist stundenlang hinrennen und dann Leute erschießen! Der Krieg hier ist stundenlang hinrennen und dann Leute erschießen und dann findest du Loot. Der Krieg hier ist stundenlang hinrennen und dann Leute erschießen und dann findest du Loot und dein Inventar it voll. Der Krieg hier ist stundenlang hinrennen und dann Leute erschießen und dann findest du Loot und dein Inventar it voll und dann willst du den Loot ausfliegen. Der Krieg hier ist stundenlang hinrennen und dann Leute erschießen und dann findest du Loot und dein Inventar it voll und dann willst du den Loot ausfliegen und dann spawnt ein Rare-NPC hinter dir und killt dich und dann verlierst du alles. Der Krieg hier ist stundenlang hinrennen und dann Leute erschießen und dann findest du Loot und dein Inventar it voll und dann willst du den Loot ausfliegen und dann spawnt ein Rare-NPC hinter dir und killt dich und dann verlierst du alles und dann RAGEQUIT.

Sorry, aber so gut The Division 2 den Spieler auch bei der Stange hält, so genieße ich doch mehr das Gameplay von Anthem. Warum es bei mir dennoch besser abschneidet? Schlicht weil die Technik in besserem Zustand ist, das Loot-System besser funktioniert und es einen besser bei der Stange hält. Anders als bei Anthem sehe ich hier jedoch
keine Luft nach oben.

Quelle;
https://www.gamestar.de/community/leser-rezensionen/division-15-ragequit,18216.html

lilfranky1971
06-04-19, 09:16
Noch zu ergänzen seine Wertung für das Spiel von Ihm was auch ich der Meinung bin die ebenfalls sehr tutrifft.

Wertung

Pro

open-world
vielzahl ineinandergreifender Aktivitäten
gute Grafik und Effekte
motivierendes Endgame
Mehr Vielfalt im Loot

Kontra

lahme Skills
Gegner KI und spawning
Steuerung verbesserungswürdig
Story absolut lahm und verwirrend
Echtgeldshop
Barebone Charakter-Editor

Es wird darauf hingewiesen dass das Feedback von den Spieler mit gewissen Tönnen und auch mit sehr viel Rechtschreibfehler
geschrieben wurde.
Dennoch hat er Recht in allen Belangen.

Firderis
06-04-19, 09:24
Also die bisherigen Kommentare zu dem Lesertest sprechen für sich, sorry. Und damit sind nicht einmal jene in Sachen Rechtschreibung oder Ähnliches gemeint. Sondern eher solche:

Also ich kann die Review nicht nachvollziehen. Das einzige Manko dem ich dir zustimme ist die miese Story. Der Echtgeldshop stört mich überhaupt nicht, da es dort ausschließlich kosmetische Items zu kaufen gibt und ich nicht wie in bspw. EA Spielen ständig auf den Ingameshop hingewiesen werde. Die Steuerung finde ich phantastisch und kann mich in keinster Weise darüber beschweren. Auch deine Kritik an der Zerstörer Spezialisierung kann ich nicht nachvollziehen, denn schließlich sind ja noch weitere Spezialisierungen angekündigt, diese wären absolut sinnfrei, wenn man mit 3 alles abdecken würde. Außerdem bin ich so wie du immer nur solo in der Welt unterwegs, für Missionen joine ich in Gruppen und spiele danach wieder solo weiter. Das geht super einfach und schnell. Auch der Schwierigkeitsgrad hält sich solo absolut in grenzen, ich finde es gehört dazu, dass man ab und zu mal stirbt. Für mich ist TD2 der mit Abstand beste Lootshooter den es bisher gab. Ich habe bisher knapp 100 Stunden gespielt und werde sicherlich auch noch die 200 voll kriegen

Woodroov1
06-04-19, 10:10
Hmm, ok. Hier jetzt meine Meinung zu dem Review; ganz ohne Ghostwriter.

Ja, TD2 polarisiert. Mich persönlich interresiert die Story nur am Rande. Damit kann ich schon mal die Hälfte des Textes getrost ignorieren. Der Absatz mit den redundanten Wiederholungen ist ebenfalls ohne Inhalt und daher m.E. recht sinnfrei.

Damit bleibt schon mal nur noch so ein Drittel des Textes übrig.

Ok, da gibt es dann ggf. schon ein paar Kritikpunkte, die man unterschiedlich bewerten könnte. Auf der PS4 habe ich beispielsweise null Steuerungsprobleme. Btw: Kann man das Kleben an Deckungen nicht in den Optionen ausschalten, so man denn will?

Die angesprochenen Skills nutze ich nicht. Wenn man in der Open World auf dem Weg zu Punkt x "drei" mal auf die gleiche Weise vor dem Ziel down geht, beweißt das erst mal nur eins; nähmlich eine ziemliche Lernresistenz.

Irre ich mich, oder kann man nicht alle Cosmetics auch ohne Echtgeld ingame erfarmen? Der Verweis darauf ist also auch über. Da geht Ubi doch wohl eher moderat mit um. Abgesehen davon ist eine schicke Hose ja nicht gerade spielentscheidend.

Gut. Es gibt Bugs und vielleicht auch Schwächen bei der Levelarchitektur. Aber zumindest bei mir war mein Controller noch nicht in Gefahr. Von Rage und Quitt bisher auch noch keine Spur zu fühlen.

Na ja. Ist halt meine subjektive Meinung. Kann man, muss man aber nicht so sehen.

Es gibt sicher noch viel zu verbessern. Mal sehen, wie sich das noch weiter entwickeln wird.

Gruß
Woodroov

Commander76F
06-04-19, 10:22
Finde diesen Lesertest auch sehr subjektiv. Der Autor sollte vielleicht mehr Ponyhofspiele spielen, wäre angebrachter bei diesem Gemüt. Letztendlich nur ein Mimimi-Beitrag.

Zur Story. Hab ich vor paar Tagen entdeckt, die PC Games hat eine schöne Timeline erstellt. Fand ich äußerst cool, Immersion inklusive.

http://www.pcgames.de/Tom-Clancys-The-Division-2-Spiel-61585/Specials/Was-bisher-geschah-Die-Story-im-Ueberblick-1274846/2/

Viel Spaß allen in D.C.

Kerberos_GoG
06-04-19, 10:43
@ Firderis das ab und an mal sterben dazu gehört is ja auch ok, aber diese lächerlichen mp sniper und sniperpistol träger gehen einem unheimlich auf die nerven. Massiv hat in den Patchnotes geschrieben, das die mps von Gegnern angeblich runtergeschraubt wurde. Hab ich erlich nix von gemerkt. Ein Gelber snipt damit auf 100m mit einer präzi das is lächerlich.

Versuch mal auf 100m einen mit ner mp Schaden zu machen^^

Dann auch dieses bescheuerte Gegner erscheinen direckt neben einem, bestes Beispiel. Mache gestern einen Nachschubkonvoi. Vor mir die Gegner und hintermir, seitlich steht ein Lkw, mache die Gegner vor mir weg und genau hinter mir aus diesem Lkw kommen die nächsten Gegner, alle natürlich gelb. Kann man sich aus denken wie das ausgegangen ist.

Und das is kein Einzelfall, soetwas nervt.

Dann wie er auch oben beschrieben hat ist das Gegner verhalten auch völlig bescheuert, is man zuweit weg, bleiben sie 24std in der Deckung oder laufen rum, da sie dann scheinbar für den nächsten Marathon trainieren und das ganze auch mit einer Bewegungsgeschwindigkeit die ich nur zur Hälfte auch gerne bei meinem Char hätte. Den diese fühlt sich eher wie nen nasser Sack an.

Aber wenn man zu dicht ist, kommen gefühlt 10 Gener auf einmal strunz dumm angerannt und versuchen einen nur zu überrennen, das is für mich in vielen Fällen kein Deckungsshooter, ist meilen weit davon entfernt.

Oder auch der Gegner hat keine Sicht auf mich, aber der Grenni weiß mit einer 100% prezi wo er die Granaten aus gefühlt 200m Entfernung hinwerfen muss.

Das sind einfach Punkte die mich persönlich unglaublich ankotzten in dem Spiel.
Es währe glaube nicht sonderlich schwer, den Gegnern erstmal ein Suchmuster zu verpassen, anstatt einem Wallhack, das die immer genau wissen wo man den nu steht. Das kann man in vielen Situationen in der Welt austesten und es ist einfach lächerlich wie zielgenau die immer genau auf einen zurennen, obwohl die einen nicht gesehen haben und man auch sogar nochmal 100m weiter gerannt is. Ich habe kein Problem damit, wenn die eine direkte Sicht auf mich hatten/haben aber das die durch 10 Wände hindurch sehen können is nunja...

Zudem ganzen, was mich halt auch persönlich sehr stört, sind Sanitäter bei den Gegnern, im ersten Teil ergaben die ja Sinn mit dem Heilposten, war völlig ok. Aber jetzt heben die ihre Leute auf, denen ich grad das Hirn rausgeschossen habe???????? Wow die können zaubern, kann auch nicht jeder. Wegen Realität halte ich mich da jetzt mal fern bei dem Spiel, aber das is halt wirklich Schwachsinn.

Fazit von mir, am Ende war der erste Teil wirklich in vielen Dingen bei weitem besser als der zweite Teil. Und man hat das Gefühl das die alles davon irgendwie vergessen haben.

rhcMcH
06-04-19, 13:45
Zunächst einmal: Es ist ein Leser/Spieler-Review. Natürlich ist das subjektiv. Er schildert ja SEINE Erfahrungen mit dem Game, bzw. was ihm gefallen oder eben nicht gefallen hat. Daraus einen "Vorwurf" zu generieren, ist schlicht Blödsinn.

Ich mag ihm auch nicht in allen Belangen zustimmen, verstehe aber die Problematiken auf die er stellenweise getroffen ist. Jeder geht damit anders um.

So sehr mich The Division 2 auch manchmal ankotzt, weil es stellenweise wirklich blöd programmiert und designed wurde, hier muss ich dann doch eine Lanze für das Spiel brechen.

Was den ganzen Text am ehesten für mich entwertet, ist der Vergleich zu Anthem. Die einzigen Gemeinsamkeiten sind wohl das Genre, der Ingameshop und das beide Spiele vor der eigentlichen Finalisierung auf den Markt geworfen wurden. Die nicht vorhandene Story von The Division 2 anzukreiden, dann aber Anthem ins Spiel zu bringen ist kein logisch durchdachter Gedankengang. Das Anthem ihn nicht dazu verleitet Alt+F4 zu drücken, mag auch daran liegen, dass bei Anthem ja quasi (noch) gar nichts ist, wo man wirklich vor eine "Herausforderung" gestellt wird.

Die "Technik" anzuführen, ist bei dem Vergleich (TD2/Anthem) wohl das schwächste Argument. Seit Release hat EA/Bioware mit massiven technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Von anfänglichen Problemen beim Login, bis hin zu Konsolen, die nur knapp am Schrottplatz vorbei geschrabbt sind. Level 1 Waffen die stärker sind als "High-End Gear", welches soweiso schon kaum droppt, und wenn dann immer das Gleiche.

Wie gesagt, ich kann seinen Unmut stellenweise wirklich nachvollziehen. Ja, TD2 ist weit davon entfernt perfekt zu sein. Mit dem Vergleich zu Anthem entzieht er aber seiner eigenen Argumentationkette die Grundlage.

NN9999
06-04-19, 15:42
Bislang konnte hier im Forum der Vergleich mit Anthem gut vermieden werden - was sollte das auch bringen? Ich spiele kein Anthem, selbst wenn Anthem Sachen besser machen sollte, hilft mir das hier im Spiel nicht weiter. Auf sämtlichen Spieleseiten lese ich diese sinnfreien Vergleiche, und frage mich jedesmal: "Ja, und jetzt?! Erkenntnisgewinn?!"

Komzentrieren wir uns doch auf TD 2 und was da im Argen liegt, sollte eigentlich ausreichend Stoff bieten... ^^

Soldiersmurf
06-04-19, 16:50
Oder auch der Gegner hat keine Sicht auf mich, aber der Grenni weiß mit einer 100% prezi wo er die Granaten aus gefühlt 200m Entfernung hinwerfen muss.
....
Es währe glaube nicht sonderlich schwer, den Gegnern erstmal ein Suchmuster zu verpassen, anstatt einem Wallhack, das die immer genau wissen wo man den nu steht. .

Das stimmt doch gar nicht. Die Gegner agieren auf Sicht und/oder auf das Mündungsfeuer und das weiß ich sehr genau, da ich gerne diesen Umstand taktisch nutze.
Wenn sich mir die Möglichkeit bietet und mit richtigem Timming ungesehen die Stellung wechsel, ballern die NPCs weiterhin auf die verlassene Stellung. Sie flankieren sie sogar weiterhin.
Gerade die Sichtweise der KI finde ich in TD2 toll, auch bei schlecht Wetter oder in der Nacht können sie genau so gut oder schlecht sehen wie man selbst.
Daher funktioniert das mit dem Stellungswechsel besonders dann gut.
Allerdings ist es korrekt, weiß ein Gegner wo man steckt wissen es die anderen auch, aber einen Wallhack nutzen sie definitiv nicht.