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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Siedler 4 als rts ?



NastyyChicken
07-03-19, 16:14
08009863



Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einiger Zeit spiele ich nun wieder Spiele aus „Die Siedler“ meistens „Die Siedler 4“ und dachte mir, das gute Spiele mehr Potenzial haben, als man denkt.
Mir ist bewusst, das Sie als Unternehmen eher gewillt sind neue Spiele zu kreieren, jedoch stelle ich Ihnen nun die Ideen zu Die Siedler 4 vor, die man vielleicht zu einem neuen Siedler Spiel verwenden könnte. Der Hauptgrund dafür ist eigentlich, das man egal mit wem man spricht, sagt, das Die Siedler 4 das beste Spiel aus der Reihe Die Siedler ist. Der selben Meinung bin ich auch. Somit könnte man das vorhandene Potenzial nutzen, um wieder was neues zu erschaffen.

1. Positive Elemente übernehmen:

Das Wirtschaftssystem und der Aufbau der eigenen Basis ist einer der Kernpunkte diese Spiels, welches im Grundsystem eigentlich so bleiben sollte.
Jedoch sind zwei Grundproblematiken im Spiel. Zum einen sind die Römer deutlich im Voreilt da sie als Volk durch die perfekte Verteilung von Holz und Stein immer deutlich schneller sind, als die anderen beiden Völker.
Zum anderen fehlt jedem Volk die eindeutige Identifikation, da man immer genau das gleich baut. Nur das Verhältnis ist immer unterschiedlich.
Ich würde dafür einfach einen weiteren Rohstoff einführen, die jede Klasse braucht für die weiteren Gebäude. Bei den Maya könnte man ZB Granit einführen, den man auch abbauen muss. Entweder über weitere Minen in den Bergen oder zusätzliche Granitfelder zu denen man sich bauen muss. Den Wikingern würde ich hierbei einfach Baustämme als zusätzliches Baumaterial geben, da sie über die schwierige Holzproduktion eh schon genug Nachteile haben und somit zu Beginn des Spiels einen Vorteil erhalten sollten. Die Römer sollten Ziegel als dritten Rohstoff bekommen, wodurch sie noch eine zusätzliche Produktion aufbauen müssen, was den frühen Spielverlauf schwächen würde und die Römer als Volk etwas schwieriger machen würde. Ich denke das dadurch die Völker besser auf ein Niveau gebracht werden könnten. Außerdem würde ich die Nahrungsproduktion verändern, auf die Gegebenheiten der Völker, um sie besser zu Personifizieren.
Den Römer würde ich dabei die Olivenproduktion oder Weinproduktion einführen und die Fleischproduktion raus nehmen. Oder man könnte beides Einführen und dafür die Fleisch und die Fische raus nehmen.
Den Wikingern würde ich mehr den Fokus auf die Fleischproduktion geben und dafür die Getreidefarmen raus nehmen. Fische könnte man hierbei drin lasse.
Bei den Mayas könnte man die Variation so lassen. Man muss ja nicht immer alles komplett ändern.
Jedoch sollten die Getreidefarmen der Maya nur 8 Stein kosten anstatt 9, da sonst das bauen der Farmen zu lange dauert, da sie noch mal neu von den Bauarbeiter angelaufen werden müssen.
Wie ich später erwähne könnte man in der Waffenproduktion etwas verändern, indem man einen Bogenmacher als Gebäude einführt, eine Manufaktur für Katapulte oder ähnliches und einen Rüstungsschmied.


2. Veränderungen am Kampfsystem:

In P vs P Spiele ist eigentlich das große Problem, das Bogenschützen zu stark sind. Dafür bietet das Spiel keine Möglichkeit drum herum zu spielen.
Somit würde ich, anstatt der Spezialeinheiten der Völker, den Schwertkämpfer Fähigkeiten geben. Die Schwertkämpfer der Römer könnte zb die Schildkrötenformation ausführen. Die Wikinger könnten den Sturmangriff haben und die Maya könnten mehr Lebenspunkte haben.
Diese Fähigkeiten muss man dann über spezielle Gebäude erwerben, indem man diese Gebäude baut. Ich finde, dass die Priester hier eine größere Rolle einnehmen könnten. Zb könnte man was opfern, wie bei der Mana Produktion, um diese Fähigkeiten frei zuschalten. Bei den Römern könnte man zB eine Art Militär Akademie bauen Arnstadt einen Tempel, um wieder eine gewisser universellen Bauart der Völker zu erschaffen.
Als nächstes würde ich die Katapulte mit der Schwefelproduktion komplett entfernen.
Dafür würde ich jeder Rasse seine universellen Militärischen Option geben. Hierbei könnte man den Römer Katapulte geben, den Wikingern könnte man als einziges Volk schiffe geben und die Maya könnte zB mehr über Zauber gehen, die positive Eigenschaften auf seine Armee haben. Hierbei könnte man auch negative Zauber einfügen wie zB ein Gewitter mit Blitzen, die die andren Armeen in dem Gebiert negativ beeinflussen, indem die Kampfkraft zum Beispiel sinkt, da Sie angst haben.

Als nächstes würde ich auch Gebäude einführen, die Rüstungen herstellen, die von den Einheiten getragen werden können. Diese bewirken dann, das die Einheiten mehr Rüstung erhalten (zb 20% genommener Schaden wird reduziert). Dabei könnte man überlegen ein extra Gebäude einzuführen, das die Bögen herstellt und nicht in der Schmiede. Dann könnte man auch die Rüstungen in der Schmiede herstellen.

Als nächstes müssten die Hauptmänner mehr Funktion bekommen, sodass man die Einheiten die man hat besser Steuer kann.
Sie müssten am besten die Funktion bekommen:
1. Zurück rufen (das Ruft alle Einheiten, die man dem Hauptmann zugewiesen hat direkt zu ihm)
2. Als nächstes könnte man ihm die Funktion der Formation geben. Hierbei könnte man die Standardaufstellungen der Soldaten nehmen. ZB im Quadrat aufgestellt, längs aufgestellt etc.
3. Ein Moralbonus sollte der Hauptmann geben, sodass man schauen muss das dieser nicht zu früh im Kampf sterben darf, da er in sonst den Bonus nicht mehr an seine Einheiten gibt.


3. Mehr Völker einführen.

Ich denke das man zB wie in Die Siedler 3 die Ägypter einführen könnte, die Hunnen und die Inder.
Das sind nur Beispiel, jedoch lassen diese sich sehr gut integrieren.

Die Ägypter könnten in die Richtung der Maya gehen. Das heißt, sie könnten eine große Stein Orientierung besitzen. Mit Pyramiden und Bier könnte man die Mana Produktion erstellen. (In Anlehnung an Siedler 3. Hierbei könnten die Ägypter Streitwagen bauen, wodurch sie natürlich einen Vorteil hätten, wodurch ihre Soldaten keine Fähigkeiten besitzen. Man könnte als dritten Rohstoffen Religion oder Glaube einführen, wodurch sie einen Geschwindigkeitsbonus erhalten im Bauen von Gebäuden, der jedoch durch Templer und eine Pyramide erst gebaut werden musst.
Man kann auch diese als Pflichtgebäude einführen, um das frühe Spiel nicht zu stark zu machen. Diese Gebäude könnten dann zum Beispiel Bier verbrauchen, das man erst wieder konstant herstellen muss, um den Bonus weiter zu erhalten.

Die Hunnen könnte man so erstellen, das sie große Flächen brauchen für Ihre Tierproduktion. Sie hätten dadurch keine Weizenfarmen und Bäckereinen, dafür unterschiedliche Schlachter und Tierproduktion, da die Minen nur Fleisch verbrauchen.
Als Spezialeinheiten könnte man ihnen Pferde geben, die sie „herstellen“ können. Diese müsste man auf größeren Farmen produzieren. Dadurch, dass das Volk viel platz und viele Holzfäller braucht, sollte der Fokus auf Holz liegen. Als dritten Rohstoff sollte man Fälle einführen, die für alle späteren Gebäude gebraucht werden und vielleicht auch für die Aufwertung der Soldaten. Wodurch man mit diesem Volk ein gut Wirtschaft haben muss. Die Mana Produktion könnte man auch über Tieropfer machen, dann diese nur sehr spät im Spielverlauf nutzbar wäre. Dadurch könnte man über ein einfaches System dieses Volk an Anfang des Spiels schwächen, sodass sie nicht zu viel Soldaten mit Pferden produzieren könnten. Jedoch muss der Aufbau der Basis gut durchdacht sein, wie bei allen andren Völkern.

Die Inder könnte man an die Römer anlehnen vom Ausgleich der Rohstoffe. Dadurch hätte man zu jedem Volk noch ein ähnliches Volk, das jedoch wieder etwas individueller gespielt werden muss. Den Indern könnten dann als Spezialeinheiten Elefanten geben, die nur halb so schnell wie die Pferde der Hunnen sind aber die doppelte so viel Lebenspunkte haben. Natürlich dürfen die Einheiten dann keine Fähigkeiten haben, genauso wenig wie die Hunnen.
Die Inder könnten dabei als dritten Rohstoff Farben bekommen, die erst in zusätzlichen Gebäuden hergestellt werden könnten. Beim Design könnte man dadurch die Gebäude nach den Startgebäuden stärker verzieren und Bunter gestalten.
Die Mana Produktion kann man bei diesem Volk über Glaube steuern, indem man Religiöse Gebäude baut, die nicht sehr groß sind, da man eventuell viele Bauen muss.



4. Der Mapgenerator:

Um das Spiel nicht zu viel vom Glück abhängig zu machen, sollten die zufällige erstellen Karten ein paar Änderungen erhalten. Die Flüsse am Start sollten nie mit Steinen oder mit Bäumen blockiert werden. Das große Problem daran ist, das die Steinmetze oder die Holzfäller zu lange brauchen, um den Fluss nutzbar zu machen für Fischer oder Wasserwerke. Zudem sollte es keine Wüste geben, wodurch die Mana-Produktion der Maya über Zuckerrohr geregelt werden könnte. Dadurch ergeben sich aber keine Flächen, die von den anderen Völkern nicht genutzt werden können. Somit entstehen keine Nachteile in einigen Situationen.
Wie schon weiter oben angesprochen würde ich die Schwefel in den Bergen entfernen.
Eine generelle Änderung würde ich noch einführen und zwar sollte es mehr Flüsse geben, die man auch in späteren Spielverlauf nutzen kann, gerade für Spieler, die in der Mitte der erstellten Karte ihren Startpunkt haben.
Das wäre die wichtigsten Punkte, die man für die zufällig erstellten Karten vornehmen könnte.
Generell wäre es schön, wenn man alle Faktoren einstellen könnte.
Beispiel, wie viel Steinfelder es gibt, wie gut die Berge bestückt sind mit Rohstoffen usw. Dies wäre aber optional, da es nicht wirklich für viele Spieler relevant sein wird, da die zufälligen Karten den Schwierigkeitsgrad erhöhen.

5. Design:

Das generelle Design der Völker finde ich immer noch sehr gut und passt sehr gut zum Spiel. Natürlich müsste man die Graphik einmal auf den Stand von 2019 bringen, jedoch sollte der Comic Charakter beibehalten werden.
Wo man dran arbeiten könnte, ist die Größe der einzelnen Gebäude. Ein gutes Beispiel sind hierbei die Fischerhütten der einzelnen Völker, die teilweise große Vorteile bringen. Die Römer haben sehr kleine Fischerhütten, die man fast in jede Ecke bekommt. Die Wikinger haben hingegen sehr große Fischerhütten, wodurch man sie teilweise nie zwischen Meer und Berg bekommt, wodurch teilweise sehr große Transportwege entstehen.
Es kann natürlich sein, das es dort ein gewisses Spielsystem gibt, jedoch sollte man im einzelnen schauen, das wichtige Gebäude, wie Fischerhütte, die gleiche Größe haben, da sie im frühen Spielverlauf eine tragende Rolle spielen. Bei den Minen ist es zB das selbe Problem.
Dieser Fakt trägt einen wichtigen Anteil dazu bei, wie der frühe Start im Spiel verläuft und somit einen großen Einfluss auf die Soldatenanzahl im späten Spiel hat.
Jedoch sind dies einzelne Punkte, in dem man individuell schauen muss. Alle Punkte anzusprechen würde hier deutlich den Rahmen sprengen.


6. Bugs:

Natürlich ist das Spiel von 2001, wodurch ich nicht erwarte, das es Perfekt ist. Aber es gibt Bugs die das Spiel beeinflussen, denn man kann in der Animation der Werkzeugschmiede den Schied auf Pause setzten, wodurch er die Rohstoffe zurücklegt, das Werkzeug aber trotzdem herstellt. Dadurch kann man sich Werkzeuge, ohne Rohstoffe, zu verbrauchen, herstellen, da es bei jedem einzelnen Auftrag geht.

7. Das Kampfkraft System:

Das Kampfkraftsystem ist sinnvoll um allen die Möglichkeiten zu geben eine Basis aufzubauen. Hierbei würde ich die Zierobjekte allerdings raus nehmen, da man eigentlich nie genügend Gold besitzt um diese zu bauen. Eine Verbindung über die Mana Produktion würde hierbei ein neues Element in das Spiel einbauen, da man in einem normalen P vs P Spiel Mana nie produziert.
Die Kosten-und Leistungsrechnung ist hierbei nicht effizient für den Spieler.
Jedoch finde ich die Idee mit dem Mana durchaus reizvoll. Hierbei ist der Grundgedanke von Siedler 3 nicht schlecht. Jedoch würde ich diese Idee nicht für die Aufwertung der Soldaten verwenden, sondern für die Kampfkraft.
Rein vom Spielverlauf würde dies auch sehr gut passen. Somit könnte man über das produzierte Mana und die Gebäude extra Kampfkraft bekommen die bis auf 200% Angriff und 150% Verteidigung hoch skaliert, damit auch sehr gute Spieler einen Vorteil erhalten und man ausgeglichene Spiele für sich entscheiden kann.

8. Zauber der Priester:

Ich würde die Zauber der Priester nur für Auswertungszauber oder Boni verwenden. Zb könnten dadurch Level 4 Soldaten entstehen oder bessere Erträge auf den Feldern. In den Kämpfen ist es aufgrund der Anzahl der Soldaten zu unübersichtlich, um mit den Zaubern einen großen Einfluss zu haben (zu den Baukosten und der Produktionszeit). Außerdem blocken sich die Einheiten (was sehr gut ist, damit man die Einheiten nicht mir mit rechts klick in die Basis der Gegner zu schicken kann).
Ich würde somit dem Spieler die Möglichkeit geben seine Kampfkraft zu erhöhen mit Zaubern und den entsprechenden Animation. Dabei sollten diese etwas Zeit in Anspruch nehmen und am besten an eine Opferstätte ausgeführt werden, die man bauen muss.
Als nächste könnte man nun Baubonusse, Minenbonus, Siedlerbonus oder ähnliches dem Spieler geben um vielleicht Fehler in seiner Baureihenfolge auszugleichen.
Dadurch hätte man auch nicht die Problematik das die Zauber sich unausgeglichen anfühlen.
Die Wikinger könnten auch ein Holzzauber haben oder einer der Bäume wachsen lässt. Die Maya könnten dabei vielleicht Steine erschaffen, wodurch dem Spieler die Möglichkeit gegeben wird auf Mana zu spielen und seine Wirtschaft aufzuwerten bevor er seine Waffenindustrie baut.
Dadurch lassen sich neue Strategien entwickeln, die zur Zeit nicht gegeben sind.


9. Generelles:

Ich denke das ein Upgrade für Siedler 4 die Möglichkeit für ein neues RTS sein könnte und das auch in den Sprung in den E-sport schaffen könnte. Da es aktuell wenige Spiele gibt, die wirklich große Zuschauerzahlen in den Bereichen generieren.
Natürlich werden die großen Turniere von vielen Personen geschaut, jedoch werden fast alle Turniere von vielen geschaut, das es immer ein gewissen Spannungsfaktor beinhaltet.



10. Kleine Veränderungen:

Saboteure sollten aus dem Spiel entfernt werden, da sie keinen nutzen aufweisen. Dafür könnte man andere Spezialeinheiten hinzufügen.
Zum Beispiel könnte man „Blockiere“ herstellen, mit einem Hammer, die die Baustellen blockieren und somit verhindern, das wichtige Gebäude fertig gestellt werden. Diese Einheiten dürften dafür dann einen sehr geringen Radius haben, den sie aufdecken. Somit würden sie nicht gleichzeitig als Späher genutzt. Das wäre nämlich meine nächste Einheit, die man einführen müsste anstatt Diebe. Als letzte Einheit könnte man Spione einführen, die Unruhe in dem gegnerischen Land schaffen und zum Beispiel einen negativ Bonus auf die umliegenden Gebäude haben könnten, wodurch sie 10% weniger effizient sind.

Das würde dazu führen, das man auch seine Grenzen schützen muss und immer ein Auge darauf haben muss, ob es keine Stellen im Land gibt, die von den Spezialeinheiten beeinflusst werden.
Dafür könnte man den Aussichtstürmen einen Bonus geben, das sie einen großen Radius haben, in denen diese Aufgedeckt werden. Somit hätten diese Gebäude auch eine größere Bedeutung.

11. Hotkey-System:

Um ein besseres und schnelleres Bauen/Spielen möglich zu machen, sollte ein System eingeführt werden. Mir ist bewusst, das es Hotkeys gibt, jedoch ist es sehr unübersichtlich.
Das könnte man einführen, indem man einfach ein Tabellensystem erstellt.
Die Kategorien werden dabei mit 1-6 angewählt und dann kommen die entsprechenden Gebäude,
die dann mir q, w, e, r, a, s, d, f angewählt werden können.
Das ist natürlich kein neues System, jedoch soll es ja für jeden Spieler einfach sein, die Gebäude schnell zu finden.

Die Fähigkeiten der Einheiten sollten Dabei auf q, w , e, und r liegen. Die Hauptmänner könnte man auf STRG und einer Nummer zwischen ein und neun legen, wodurch man einen besseren Überblicke erhält.


Schönen Tag