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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Ausdauer- und Nahrungssystem - Eure Meinung



haep
19-10-18, 10:10
Im neuesten Dev-Blog wurde das neue Ausdauer- und Nahrungssystem vorgestellt:

https://www.thesettlers-alliance.com/dev-ausdauer-und-nahrungssystem/


Mich würde dazu mal eure Meinung interessieren.
Wie findet ihr das neue Nahrungssystem? Habt ihr Vorschläge, was man noch einbauen könnte?

Interessant ist auf jeden Fall, dass es wieder eine Unterteilung in einfache und wertigere Nahrung gibt und dass die Nahrungsproduzenten auch selbst essen müssen.


Gibt es von eurer Seite noch Fragen zu dem System?
Ich selbst habe bereits in den Kommentaren zu dem Blog Post angeregt, uns doch noch mehr über das Rezeptesystem zu erzählen.
Welche Rezepte gibt es? Wie funktioniert das beim Upgrade eines Hauses - gibt es eine Art Skill-Tree für die Rezepte, oder werden sie automatisch freigeschalten?

muf
20-10-18, 12:00
Ich bin sehr gespannt wie es dann wirklich funktioniert, ich hoffe man kann Nahrung wieder auf Vorrat produzieren? Oder zumindest zwischenlagern (Marktplatz?) ... das mit den Rezepten und Zutaten kenn ich so noch nicht. Gut umgesetzt kann das das Spiel sicher bereichern. :)
Was mir noch nicht ganz klar ist: Geht der Schmied dann zwischenzeitlich selbst immer wieder nach Hause zum essen (und kochen?) oder bringt seine Frau ihm das Essen zur Werkstätte? Letzteres fände ich cooler, weil dann die Frauen mehr integriert wären (ja ich weiß, Klischee und so ^^), und nicht nur schmückendes Beiwerk.

Games_for_you
20-10-18, 16:08
Die Idee dazu find ich sehr geil, mal sehn ob es auch am Ende so wird. Obwohl ich da weniger Bedenken habe.....

haep
20-10-18, 21:02
Was mir noch nicht ganz klar ist: Geht der Schmied dann zwischenzeitlich selbst immer wieder nach Hause zum essen (und kochen?) oder bringt seine Frau ihm das Essen zur Werkstätte? Letzteres fände ich cooler, weil dann die Frauen mehr integriert wären (ja ich weiß, Klischee und so ^^), und nicht nur schmückendes Beiwerk.
Barbalatu hat in einem Kommentar darauf geantwortet: Der Koch (oder die Köchin) bringt das Essen zum Arbeiter.

Aus den Antworten zu den Kommentaren kann man noch ein paar weitere Infos herausziehen:

- Hat man noch keinen Marktstand (zu Beginn des Spiels) gehen die Siedler direkt zu den Erezugern um sich ihr Essen zu holen.
- Aktuell erfolgt die Rezeptfreischaltung beim Häuserupgrade automatisch - ich hatte angeregt, dass es evtl. spannend wäre, wenn man da die Rezeptarten, die freigeschalten werden, ein wenig mitbestimmen könnte.
- Die Anzahl an Anwohnern, die von einem Haus versorgt werden hängt von der Marktstandversorgung und davon wie weit die Produktionsstätten ausgebaut sind ab.
- Ein Siedler kann nur eine Mahlzeit gleichzeitig tragen. Beim Ausbau der Häuser erhält man mehr Bewohner.

sunny-u7
21-10-18, 08:59
Kann man selbst bestimmen wieviele Bewohner für die Essenszubereitung zuständig sind? Oder sind in einem Wohnhaus keine anderen Berufe untergebracht?

Ubi-Barbalatu
24-10-18, 08:26
Hallo Sunny-u7,

in den Häusern sind nur Anwohner vorzufinden die für die Zubereitung der Mahlzeiten und die Versorgung der Arbeit zuständig sind. Je höher du das Haus ausbaust, desto mehr Anwohner sind mit der Versorgung beschäftigt und desto bessere Rezepte werden freigeschalten.

Grüße,
Barbalatu

krandi
26-10-18, 21:41
Das klingt interessant und auch gut.

ANN0nym2012
28-10-18, 17:50
Ich fasse das Ganze mal kurz zusammen und weiter unten dann meine Fragen =)


Meines Erachtens ähnelt dies ein wenig der menschlichen Entstehungsgeschichte vom "Jäger und Sammler", wobei wir den Jäger streichen können, hin zum Mittelalterkonzept und florierenden, kleinen Erzeugerketten, wie wir sie schon kennen aus anderen Teilen. Häuser nehmen jetzt die Funktion eines Gasthofes/"Restaurant" ein und stellen Essen her - klingt gut und Marktstände sind die einfachere Version vom Marktplatz leuchtet auch ein.

Frage 1:
Arbeiter in diesem Fall Holzfäller brauchen "bessere Nahrung" (soll heißen laut Entwickler-Log gekochtes Essen) soweit ist alles klar - jetzt kommt der Punkt, wo meine Frage ansetzt. Am Beginn einer jeden Runde habe ich nur nichts und meine Startgebäude zumindest in älteren Versionen waren Steinmetz, Holzfäller und Sägewerk, um die grundlegende Produktion zu sichern und Baumaterial zu erwirtschaften. Soll ich meinem Holzfäller dann warme Beeren und eventuell Fischsuppe servieren? Sofern ich in meinem Startgebiet kein See/Meer habe würde Fisch ebenfalls wegfallen. Ansonsten arbeitet der Holzfäller ab dort schon gar nicht mehr und Spiel ist an dieser Stelle aus meiner Sicht vorbei?!?


Frage 2:
Es gibt Rezepte, die mit fortschreitendem Spielverlauf und Ausbauhöhe der Gebäude komplexer werden, heißt für mich im Umkehreffekt - steigert Arbeitseffizienz (Quantität wird erhöht) der Siedler bzw. erhöht es die Ausdauer (Arbeitszeit am Arbeitsplatz)?



Frage 3:
Tierzucht und Fleischerzeugnisse gibt es im Nahrungskreislauf gar keine mehr? Zumindest ist in diesem Thema nichts davon zu sehen oder zu lesen oder brauchen diese dann so viele andere zugehörige Gebäude höherer Stufe dass zum aktuellen Zeitpunkt dies nicht mitgeteilt werden möchte bzw. veröffentlicht wird? Ansonsten stelle ich mir eine üppige und ausgewogene Mahlzeit etwas anders vor als nur Brot, Mais, Beeren und Fisch :D



Frage 4:
Marktstände: Wie bereits erwähnt, sehe ich diese als kleinere Version des Marktplatzes aus früheren Siedler-Teilen an. Bietet dieser auch weitere Ausbaustufen, wie es bei Wohnhäusern der Punkt ist oder bleiben diese "klein"? Ausbau und somit eine Vergrößerung des Angebotes wäre hier nicht schlecht - ansonsten Grundgedanke hier dahinter meinerseits ist in den Trailern sieht man Maisstand, Beerenstand/Obststand, Brotstand und vom Fischstand ist die Rede eventuell kommen noch 2-4 dazu macht viele Gebäude, die aber auch Platz einnehmen und zugleich Anlaufstelle für die Siedler sind um Nahrung zu holen, die zubereitet wird, was wiederum heißt umso größer meine Siedlung umso mehr Stände? Sonst rennen sie vom einen Ende meiner Siedlung zum anderen, weil dort ein Fischstand ist bzw. bekommt halt die halbe Siedlung dann kein Fisch? Das Konzept ähnelt sehr stark dem aus einem Spiel namens Pharao (zumindest mein erster Eindruck) und dort war dasselbe Problem, das einige Bereiche der Siedlung nicht ausreichend versorgt wurden bzw. zeitnah beliefert werden konnten.



Frage 5:
Letzte Frage: Aus dem Entwickler-Log schließe ich, dass mein Startgebiet zwanghaft Beeren, Wasserzugang oder ähnliches haben muss. Ansonsten kann ich mit meiner Grundversorgung der Siedler gar nicht starten und daraus resultierend eventuell warme Mahlzeiten generieren, welche wiederum meine Wirtschaft weiter ankurbeln? Dies würde bedeuten, das Wüsten, Sümpfe oder Ähnliches, wie es aus älteren Teilen bekannt ist im Startgebiet gar nichts existieren dürfen, da ich dort schlecht Beeren oder ähnliches "abbauen" kann - mal von Kakteenfrüchten abgesehen, welche mir spontan noch einfallen :rolleyes:




Gut ich hoffe meine Fragen kommen verständlich rüber und eventuell kann man mir auch einige oder alle beantworten, bin zumindest sehr gespannt. ;)



Grüße DariosFalke | KeepCalmCarry92

Nolen2010
13-01-19, 16:10
Also erstmal finde ich ich die Idee sehr schön, da es die Aufbautiefe erhöht und ich den Teil an Siedler schon immer mochte.
Dass nun jeder Siedler Nahrung benötigt und nicht mehr nur die Bergwerke ist schon ein gewagter Schritt weil es das Wirtschaftsprinzip von Siedler (II+III) ordentlich auf den Kopf stellt.
Daher nehme ich an dass es wichtig sein wird, dass ihr darauf achtet das man bei der Versorgungsverbesserung wirklich den Fortschritt spürt und die Skalierung auch angenehm ist.
(Wenn man mit jedem neu erschlossenen kleinem Gebiet gleich eine komplette neue Nahrungsversorgungskette hochziehen muss ist das auf die Dauer ganz schön nervig.

Bei Siedler II gab es außer unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit oft keinen Grund alle Nahrungsarten zu produzieren, es sei denn logistische Überlegungen verlangten es.
Bei Siedler III war man dann an ein festes Verhältnis der Nahrungsmittelarten gebunden, was für jedes Volk (vor Allem die Amazonen) leicht schwankte aber im wesentlichen hatte man oft viel unnützen Schinken.

Die zusätzlich erforderliche Logistik die mit dem Problem der optimalen Verteilung aller Nahrungsgüter überall hin erforderlich sein wird begrüße ich sehr!

Als ich den Blog zum ersten Mal gelesen habe kamen mir ganz starke Erinnerungen an "Cultures -Aufbruch der Kulturen".
Da wurde ein ähnliches System benutzt und man hat im Wesentlichen immer gleich Bewohnerhütten mit jeder kleinen Produktionskette hochgezogen.

Ich denke wer das Spiel zufällig gespielt hat weiß das es ein wenig zu entschleunigt war, ich denke hier muss man durch Feintuning ein wenig aufpassen dass die Ausdauerleiste nicht zu schnell fällt etc.

Soldaten konnte man damals zwar mit Proviant ausrüsten, trotzdem war es einfach nur SAU NERVIG wenn die plötzlich mitten im Feldzug (unvermeidlicherweise) Hunger bekamen und nach Hause abgewandert oder sogar gestorben sind!

Deswegen sollte man das irgendwie ausbalancieren, ständiger Kontrollverlust kann spieler frustrieren.