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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Umfrage] Die wichtigsten Features der vergangenen Teile



haep
22-08-18, 21:28
Das neue Die Siedler hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wichtigsten und beliebtesten Features der Vorgänger zusammen zu fassen.
Unter anderem gibt es manuellen Wegebau, Visualisierung aller Ressourcen, das Kampfsystem aus Siedler 7, etc.

An dieser Stelle würde mich interessieren, was für euch die herausragendsten Features der jeweiligen Siedlerteile waren, die ihr gerne im Reboot wiedersehen möchtet.
Wenn möglich stichpunktartig, inkl. Angabe des jeweiligen Teils.


LG
haep

MajorFlavus
23-08-18, 00:30
Mich freuen besonders Features, die aus den Teilen 1 bis 4 stammen, da diese für mich die besten waren. Sinnvolle Verbesserungen davon sind natürlich gerne gesehen :D
Bisher weiß man aber nicht viele Details des neuen Siedlers, aber mir gefallen schon mal: Gebietsgewinnung wie in den alten Teilen, Gute Mischung aus Straßenbau und freiem Bewegen der Siedler, viele alte Warenketten findet man neben neuen wieder, gab es bisher noch nicht, aber es scheint die meisten Warenketten zu haben, also somit den längsten Aufbaupart zu bieten.

Allerdings gefallen mir manche Sachen nicht so: Es wird gezeigt, wie sich zivile Siedler an seltsamen Trainingsgeräten "aufleveln" (z.b. ein Bauarbeiter hämmert wie wild auf ein paar Bretter oder ein anderer zieht Steine wie in einem Fitnessstudio die Gewichte). Ich finde diese Animationen zu abstrakt und stören irgendwie die Immersion. Mir wäre lieber gewesen, man baut eine Schule, wo durchaus Siedler im freien lernen und dort dann von mir aus auch etwas lustige "Lernanimationen" haben, aber nicht gar so komisch. Für mich hat Siedler bis zum 6. Teil auch ausgemacht, dass es zwar nicht ganz realistisch war, aber sich doch noch ernst genommen hat. Auch im neuen Teil sieht das zu einem großen Teil so aus, aber das erwähnte Beispiel ist zu viel finde ich. Ebenfalls gefallen mir diese seltsamen Soldaten nicht, die mit ihren Waffen die Stadtmauern erklimmen können, während die Bogenschützen wiederum völlig in Ordnung sind. Es wäre noch besser, sie würden Leitern "auspacken". Wenngleich überhaupt Leitern und anderes Belagerungsgerät zu bauen cool wäre, statt diesen Komikern.

Das Spiel scheint viel richtig zu machen, aber so Kleinigkeiten zerstören für mich ein bisschen das klassische Siedlergefühl von damals, wo man einfach seit dem 7. Teil vom optischen Design her zu übertrieben inszeniert. Hier wäre eine für das Mittelalter etwas realistischere Präsentation MEINER MEINUNG nach viel schöner, ohne dass man auf lustigere und nicht so ernste Animationen verzichten muss. Etwas dezentere Kuriositäten fände ich halt einfach toller :D
Aber vlt gefällt das Abstrakte vielen Leuten auch mehr. Aber ich würde es anders besser finden und es würde das Speil aufwerten, auch wenn es bereits sehr viel richtig zu machen scheint. Besonders beruhigt mich das Volker Wertich an Bord ist :)

muGGeSTuTz
23-08-18, 19:19
:)

Da ich selber ausgiebeig lediglich die letzteren beiden PC-Titel gespielt habe (Die Siedler-Aufstieg eines Königreiches und Die Siedler 7) möchte ich ledigliche am letzten Die Siedler 7 "anknüpfen":


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1.
- Die Siedler 7

Die Siedler 7 IST für mich eine Referenz (auch zu sämtlichen anderen Strategiespielen, welche ich kenne) für:
- Eine fantatstische "atmosphärisch" wirkende neuzeitliche Grafik (Wetterwechsel, Tag/Nacht)
- Die aus meiner bescheidenen Sicht bislang ALLERBESTE KAMERAFÜHRUNG EVER in einem Strategiespiel (genau DIESE "Freiflugkameraführung" ermöglicht mir eine spektakuläre sowohl Spiel-Übersicht, alsauch den detaillierten Genuss einzelner Geschehnisse ... von der isometrischen "Generalsübersicht" bishin zur durch mich gesteuerten "Verfolgerkamera" eines einzelnen Sielders auf einem Kieselweglein - flüssig wie wenn ich darin eben mit einer (unsichtbaren) frei beweglichen steuerbaren "Kameradrohne" geschmeidig herumfliegen könnte)
- Ein spezieller Punkt war/ist noch die Bauweise: zwar könnte man sie bereits leicht kritisieren, jedoch war/ist sie niemals wirklich "hässlich" - Hauptgebäude_mit_3_angrenzenden vorgegebenen Arbeitsgebäuden. Hier wäre es noch schöner, wenn man wirklich sämtliche Gebäude FREI positionieren könnte. Aber wirklich zer- oder gestört, hat dieses "Baukonzept" das Geamtbild nicht.
-> ALLES, was jedoch zu mathematisch-geometrisch "gehandhabt" würde oder wie man es aus älteren bishin zu Browserspielen kennt, das jedoch PASST einfach dann OPTISCH nicht mehr in diese neue grafisch spektakuläre Welt; also wäre dann rein schon nur durch treppenartigen Wegbau oder "Borg-geometrische" Gebäudeanordnungen ... dies möchte ich in dieser heutigen Siedlergrafik NIE. Es würde dieses wunderbar geschmeidig und lebendig wirkende GESAMTBILD zerstören, weil man dann zu "geometrisch" oder zu "mathematisch" aneinanderbauend, eigentlich einen Siedlungsstil wie er vermutlich zur "Zeit" der Siedler wie man sie so kennt wäre, schlichtweg nicht passt.
- Da ich mir auch Die Siedler Online angeschaut habe, und feststellen musste wie viele andere Gebäude und auch Produktions- oder sonstige Kreisläufe möglich wären, so wünschte ich mir noch so eine etwas komplexere oder grössere "Wirtschaft"; jedoch nicht sooo extrem, wie in den ANNO-Titeln, aber so ein zwei mehr "Kreisläufe" oder "Beschäftigungsfelder" würde es noch vertragen.

- Die Siedler 7
:)
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Ah, und Krieg <- ist nicht das wichtigste. :)
Dort wurde vieles probiert, und einiges könnte man noch ... aber was ich cool am vorletzten Teil

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Aufstieg eines Königreiches fand, ist:

2.
Die Siedler - Aufstieg eines Königreiches

- einen individuellen "Helden" oder persönlichen "Avatar" zu haben ... also soetwas wie ein "mittelalterlicher Jediritter" womit man eventuell gar noch nichtmal den Fokus auf die Notwendigkeit einer grösseren Armee hätte ... und notfalls "schlagkräftig" genug wäre, um ein paar Wölfe oder sonst etwas zu bewältigen. Aber sobald man soetwas NEBEN der sonstigen Bauerei etc. hat, so hat man einfach auch noch mehr das Gefühl, man wäre als der "Herr der Dinge" quasi mitten unter seinem Völklein da, und kann dann auch "persönlicher" eingreifen - das, bin dann quasi "ich da unten mittendrin".
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Alles ANDERE, sollen die noch langjährigeren altehrwürdigen wirklichen Kenner und Fans dieser Gesamtreihe nun auflisten.



Kommt scho gut hier :)

Eigentlich will ich auch noch gar nicht alles zum vornherein schon irgendwie wissen und kennen ... etwas neues zu entdecken macht ja auch unglaublich grossen Spass.
Also hört hier wirklich vorallem auf die Kritikpunkte der altehrwürdigen Siedler. Sie sind es, welche zum einen enttäuscht wurden, aber zum anderen auch sagen können wieso.
:)
´n netten Gruss
muGGe

alterjager
23-08-18, 19:52
Das schöne an den ersten Teilen war, das jedes abgebaute Teil (Bergbau oder auch Holz), jedes produzierte Teil sichtbar war und transportiert wurde.Die Logistik war das wichtigste Teil.
Hat man dort Fehler gemacht, hatte man riesen Probleme.
Wichtig war auch, das wenn man die Produktion grob am Laufen hatte, konnte man sich die Zeit nehmen, um sich mal ruhig umzusehen.
Das optimieren bzw, das Suchen nach neuen Ressourcen machte richtig Spass.

Grüße

krandi
24-08-18, 19:06
Die beste Neuerung von Die Siedler 3 im Vergleich zu Die Siedler 2 war, dass der Wegebau wegfiel und die Wege automatisch entstanden, wenn die Siedler oft genug dort lang gelaufen sind. So konnten Häuser an kompliziertesten Stellen gebaut werden (z.B. mitten im Wald).

krandi
24-08-18, 19:16
- Das Beste an Siedler überhaupt (schon in Siedler 1) ist die indirekte Steuerung der Siedler. Man klickt nur Gebäude und Bauplätze an, keine Siedler. Feind angreifen geht über feindliche Militärgebäude.
- Und Grenzerweiterung durch Wachtürme war schön in Die Siedler 1 - 4. Die Pioniere in Siedler 3 und 4 haben nicht gestört. Die darf es gerne wieder geben (Grenzerweiterung durch Pioniere - Grenze anklicken -> Pionier hinschicken).
- Noch eine Neuerung in Die Siedler 3 war sehr schön: Man hat Gebäude aus einem Menü gewählt, das immer am Rand des Bildschirms war. Erst dann wurde sichtbar, wo das Gebäude hin zu bauen geht und wo nicht. Dadurch gab es keine lästigen gelben Bauplätze, die immer sichtbar sind. Die kann man zwar ausschalten in Siedler 2, aber da man fast immer Gebäude und Wege gebaut hat, hat man die immer an gelassen.

krandi
24-08-18, 19:24
Eine Sache ist mir noch wichtig: Ich habe es mal mit Siedler 7 versucht. Habe ihm eine Chance gegeben. Das Spiel ist nicht schlecht.

Aber das Siegespunkte-System hat dazu geführt, dass immer der Computer-Gegner gewonnen hat, weil er einfach schneller 3 Siegespunkte zusammen hatte als ich. Ich wollte ihn gerne militärisch besiegen, aber er sammelt einfach in ganz anderen Kategorien Siegespunkte. Die Hatz nach Siegespunkten ist für mich Stress pur und hat nichts mehr mit fröhlichem Siedeln zu tun. Es ist sehr schade, wenn das Spiel schon zu Ende ist, bevor man überhaupt Feind-Kontakt gehabt hat.

Falls es wieder Siege in vielen verschiedenen Kategorien geben sollte, sollte man zu Beginn einer Partie auswählen können, auf welche Arten man in dem Spiel siegen kann und auf welche nicht. Das Punktesystem ist nichts für dieses Spiel. Bei Die Siedler von Catan mag das ja hübsch und gut sein, aber nicht für Die Siedler bitte. Danke.

krandi
24-08-18, 19:31
An Die Siedler 7 finde ich die frei einstellbare Kamera gut. Die bitte übernehmen.

krandi
24-08-18, 19:37
Die Verfolger-Kamera von Die Siedler 2 war klasse. Man könnte eine für Siedler und eine für Waren machen. Wenn man mal genau wissen möchte, wo denn nun die Ware hingeht, verfolgt man sie einfach per kleines Extra-Fenster. Oder man bewacht ein Militärgebäude. Oder man schaut Rittern beim Kämpfen zu.

Ein gutes GUI entwerfen wie bei Die Siedler 3. Dort war das Beobachtungsfenster ja bei Bedarf auch mit dabei.

Cool wäre aber, wenn man mehrere Fenster gleichzeitig offen haben kann (evtl. auch minimiert) wie bei Die Siedler 2. Das war sehr hilfreich, um die Ritter aufzuwerten, ohne Goldmünzen zu verschwenden. Das ging leider bei Die Siedler 2 - Die nächste Generation nicht mehr.

krandi
24-08-18, 20:07
Noch was zum automatischen Wegebau: Wo Siedler wenig langlaufen, soll wieder Gras über den Weg wachsen. Ohne manuelle Wege kann man auch besser Felder für den Bauernhof bauen.

Versetzbare Arbeitsgebiete wie in Die Siedler 3 wären toll.

Zauberzeugs sollte nur extra sein, nicht Sieg-entscheidend, nicht notwendig, um Ritter auszubilden oder aufzuleveln.

Wenn man ein Gebäude abreißt, sollten wenigstens die Hälfte aller Rohstoffe und Baumaterialien frei herumliegen zum abholen (Siedler 2 - Die nächste Generation).

Noch gut an Die Siedler 2 - Die nächste Generation: Dass man Wachstuben zu Wachtürmen und diese zu Festungen ausbauen kann und dass die Goldzufuhr in Militärgebäuden standardmäßig blockiert ist.

- Siedler 2: Katapulte sollte es unbedingt wieder geben (stationäre). Diese sollten nicht zu oft daneben schießen, oder es muss Unmengen an Steinen auf jeder Karte geben. Vielleicht könnte es sogar mobile Katapulte geben.

- Es sollte auf jeden Fall Schiffe geben, die Soldaten transportieren (Die Siedler 2 + 3 + 4). Auch ein Katapultschiff sollte es geben.

muf
25-08-18, 10:25
Also dann geb ich mal meinen Senf dazu:
- Siedler 1 kann ich nicht viel beitragen, das war einfach vor meiner Zeit als Zocker

- Siedler 2 empfand ich seinerzeit als "Notnagel" bis Siedler3 endlich rauskommt (ich bin in der Hype Zeit zum baldigen Siedler3 Release ins Zocken eingestiegen, sorry an die Siedler 2 Fans), persönlich empfand ich das Wegesystem immer als zu stressig und den Teil generell zu langatmig, geliebt hingegen hab ich den Splitscreen-Multiplayer mit meinem Bruder. Ansonsten bis auf die Wege und das indirekte Militär war da ja gar nicht soviel, was es im 3. Teil nicht auch gab, insofern finde ich hier auch erstmal nix.

- Siedler 3 war für mich die Referenz damals, den Teil hab ich massiv gezockt, auch online im Multiplayer (und das war damals noch richtig teuer) und offline sowieso. Gemocht hab ich hier die freien Wege, die einfache Militärsteuerung, die Priester die heilen konnten, und generell das Aufwertungssystem mit Wein, Bier oder Reisschnaps. Das sind aber Details, ganz generell hat der Titel aber den Grundstein für Forschung und Geistliche in der Serie gelegt und ich fände es schön das in einer Form wieder zu finden. Die Schiffe waren mir persönlich zu fummelig. Natürlich sind die mehrstufigen Warenketten der ersten 3 Teile für mich fester Bestandteil eines Siedlers, daran zu rütteln macht imho das Spiel kaputt.

- Siedler 4 war für mich gefühlt eher Siedler 3 1/2 ... es gab kaum neues, die Warenketten waren hier und da bissl anders und es gab das dunkle Volk, und jede Menge Bugs, vor allem zu Beginn mit zerschossenen Savegames, etc. Ein sehr dunkles Kapitel zu Beginn der Veröffentlichung und das nicht nur wegen dem dunklen Volk. :D Zum Glück wurde der Titel schnell gut spielbar gepatcht (bis auf die Desyncs und Fatal Errors), was blieb war aber für mich immer noch ein leicht gepimptes Siedler3 ... es hat mir wirklich Spaß gemacht und ich hab es auch ewig gespielt, den Wow Effekt hatte es aber nie zünden können, dennoch war es gut genug um Teil 3 nie mehr anfassen zu wollen. Das dunkle Volk vermisse ich nicht, einzig die bessere Steuerung würde mir hier einfallen, die seh ich aber nicht als wichtiges Feature, das ist eigentlich selbstverständlich. :)

- Siedler 5: Äh ja, also den Teil muss ich gestehen habe ich erst seeeehr laaaange nach Release gespielt, und auch erst als der Sprecher getauscht wurde. Es war okay, gefühlt war es für mich aber eher Age of Empires light als Siedler, die Warenketten waren verhunzt (was schrieb ich oben dazu?) und generell war das irgendwie nix. Auch die Addons konnten das Spiel für mich nicht mehr retten, sorry, ich finde hier nichts dem ich wirklich nach trauere :(

- Siedler 6: Sagen wir es so, es war für mich besser als Teil 5, der Fokus war wieder mehr auf der Wirtschaft, aber die Warenketten waren wieder nur noch 2stufig ... (Again, was schrieb ich oben dazu?) das ganze wurde dadurch viel zu einfach. Daran konnte auch das neue. Bedürdnissystem (Hallo Anno?) nichts mehr ändern. Die Karten waren tot gescriptet, man konnte einfach in Ruhe spielen ohne die Trigger auszulösen. Und man konnte das Spiel im Grunde auch stundenlang allein laufen lassen, es ist schon nix passiert. Siedler 6 hatte für mich den Charme eines interaktiven Bildschirmschoners, again sorry für die ehrlichen Worte. Dennoch hatte es zugegeben was, dass mich mehr daran gefesselt hat, als Teil 5. Vielleicht war es der Grafikstil (den mochte ich wirklich) oder das kreisrunde Städte bauen ...

- Siedler 7: Ab hier bin ich wieder voll dabei. Siedler 7 fand ich richtig klasse! Es hatte wieder korrekte Warenketten, ein sinnvolles Wegesystem das auch nicht gestresst hat und die Träger waren endlich zurück, die Logistik war wieder wichtig. ich liebe die Geistlichen und ich mag die Handelskarte. Die Siegbedingungen fand ich ebenfalls eine erfrischende Neuerung. Was hab ich den Teil mit meiner Freundin stundenlang im Koop Multiplayer gezockt. Nach langer Durststrecke war der Teil für mich wirklich richtig rund. Ich hätte hier gerne auch einen direkten Nachfolger (à la Siedler 4 zu Siedler 3) gesehen, aber ich bin wohl recht allein mit meiner Meinung.


Zusammenfassend wird daraus auch klar, was für mich den Kern der Siedler ausmacht:
Die mehrstufigen Warenketten (und nein 2 ist nicht mehrstufig genug!), die Logistik mit Trägern, das Flair einer kleinen Siedlung die nach und nach wächst .. allerdings keine Metropolen, will ich das, spiele ich Anno.
Die Geistlichen fand ich eine schöne Dreingabe, ebenso Forschung, solange es nicht darauf reduziert wird (*hust* Siedler5 *hust*), ebenso find ich multiple Siegbedingungen schön und einen Multiplayermodus, den man vor allem auch kooperativ zocken kann.

Was ich bisher vom neuen Teil gesehen habe stimmt mich daher sehr positiv, auch von den Berichten der Reporter die es näher gesehen haben, klingt ja alles nach einem eher klassischen Aufbausiedler in modern mit ein paar Neuerungen die halt noch nicht in Gänze zu sehen und einzuschätzen sind, aber es sieht bisher nicht danach aus, als wolle man nochmal alles vollständig auf den Kopf stellen, sondern sich diesmal wirklich auf die Stärken der Serie besinnen. Ich hoffe irgendwer schreit jetzt nicht wieder "back-to-the-roots", das war bisher immer der Dolchstoß der neuen Siedler ;) weil es irgendwie halt nie wirklich so war, also lassen wir den Satz vllt. diesmal einfach weg und machen es einfach. :)

dirkie71
25-08-18, 11:24
Ich klemmmich mal dahinter:
Für mich hatein Siedler mehrere Merkmale Ich nenne jetzt keine expliziten Teile).
Folgendeswünsche ich mir:
MehrereSiegbedingungen (wurde schon bestätigt nur welche genau-unbekannt)
Es mussüberall wuseln (tut es zur genüge)
Animationenan den Gebäuden (Jetzt besser als je zuvor)
UmfangreicherWirtschaftspart (bis jetzt noch nicht soviel bekannt)
Bedürfnissystem(Nahrung bis jetzt bekannt)
Sandboxmode/freiesSiedeln (bis jetzt nicht wirklich bekannt)
Wegesystem(sieht bis jetzt ganz gut aus)
FREIEKAMERA!!! (bis jetzt noch nicht bekannt)


Allgemeines:
Jedes Siedlerhat so seine Vor-und Nachteile.
Ich bin seitSiedler 1 dabei. Habe alle Teile mehr-oder weniger intensiv gespielt. Dergrößte „Zeitfresser“ war und ist Siedler 7! Siedler 4 dürfte da nicht vielweniger Zeit beansprucht haben.
Was ich bisjetzt gesehen habe, wird es ein sehr gutes Spiel mit vielen Stärken, die dieSiedler ausmachen, auch dank Herrn Wertich. Er hat das „Siedelgen“ erfunden undbaut jetzt ein zweites dazu, wenigstens sieht es für mich so aus.
Natürlichmuss man wirklich abwarten, wie die entsprechenden Mechaniken ineinandergreifen und ob es am Schluss wirklich passt.
Ichpersönlich war aber noch nie, mal abgesehen von S7, so optimistisch wie diesesmal.
Es scheintwirklich alles zu passen, dank Volker Wertich!

Ubi-Thorlof
25-08-18, 14:50
Ich darf hier ja auch mal, oder? :P
Ähnlich wie muf bin ich auch erst seit Siedler III richtig dabei, weshalb das dann eben auch DAS Siedler-Spiel für mich ist, entsprechend geprägt vermutlich auch meine Liste der wichtigsten Features:
- Freies Bauen, ohne Einschränkung durch ein "Gitternetz" oder Straßenzwang
- Siedler laufen Trampelpfade in den Boden (einfach optisch richtig cool)
- Vernünftige Produktionsketten, bei der die Herstellung des Endprodukts durchaus mal ein paar Arbeitsschritte beinhaltet
- Für die Kampagne: Wie muGGe fand ich die Helden wie in Teil 6 eigentlich ganz cool. Für die Skirmishes brauchts die nicht, ich hab in der Kampagne aber immer gern ein paar Features, die nicht im "normalen" Spiel (i.e. Skirmishes) auftauchen.
- Träger sind die für die gesamte Logistik zuständig, Waren landen nicht in einem "magischen Resourcen-Pool"
- Keine Sektoren-Expansion sondern Türme/Pioniere (was ja zum Glück im neuen Siedler gegeben ist, juhu!)

krandi
25-08-18, 15:01
Bitte in den Baustellen anzeigen, wie viel Holz und Steine noch benötigt werden, bis alle angeliefert sind (Die Siedler 2).

Ubi-Guddy
25-08-18, 16:06
Oh, da möchte ich meine eigenen Wünsche auch mit in den Pool werfen. :)

Mein persönlicher Erstling war Siedler II. Entsprechend hat es den höchsten nostalgischen Wert für mich. Siedler muss für mich wuseln, optisch recht niedlich und nicht zu abstrakt in der Technik sein.

Diese Punkte sind mir dabei besonders wichtig:
Die einzelnen, abgebauten oder hergestellten Produkte sollten sichtbar sein: Leckere Brote, arme Schweinchen und funkelndes Gold... egal, Hauptsache, man kann die Früchte der Arbeit sehen!
Trampelpfade und eine freie Bebauung der eroberten Welt.
Hübsche Animation der Gebäude
Das Fehlen prominenter Siedler-Individuen. Das würde mich nur stören.
Insgesamt wünsche ich mir ein entspanntes Siedeln mit logischen Produktionsketten und einer liebevollen Grafik.:)

https://i.imgur.com/BGZW2G0.png/Ubi-Guddy

muGGeSTuTz
25-08-18, 16:22
Weil man gerade ziehmlich leicht aus dem Häuschen ist, möchte ich genau dazu noch etwas sagen, und es in die Kombination mit soweit ich es verstanden habe, dem wieder zurückkehrenden Mauer- und Turmbau stellen:

- Häuschen: Wenn ich in die Siedler 7 :rolleyes: 4 vollbesetzte Armeen haben möchte, so habe ich dann einfach immer enorm viele einfache Häuser (aus)gebaut. Das MUSS ich ja auch so exzessiv machen, weil ich bis dahin immer wieder ans Bevölkerungslimit stosse, und dieses nur durch Wohnraumexpansion so hoch bekommen kann.
Dadurch wuchs jedoch mein Dörflein oder Dorf ... immer wie mehr zu einer Grossstadt.
-> Hier wünschte ich mir eine andere Lösung !

- Den von Ubi-Thorlof bestätigten Mauer-/Turmbau auf den freue ich mich enorm. Ich nenne es den "Carcassonne-Faktor". Ich liebe es, (m)ein Dorf oder sagen wir mal bishin zu Städtchen, dann wirklich rundum einzumauern, mit genügend Wachtürmen und "Snipern" oder jenachdem was es dann alles so geben wird auch Kanonen oder Katapulten zu bestücken, und mich ringsum "sicher" fühlen zu können.
Also jetzt oute ich mich halt mal als faules altes Campersäulein, aber ich liebe es, wenn ich mich dadurch regelrecht rundum einigeln kann, und mit der Gewissheit dass heranbrandende Horden von Gegnern meinem Städtlein nicht gross was anhaben können, und ich vielleicht noch ´paar mehr Bogenschützen auf die Mauern stellen muss ... hja Freunde, so kann ich nämlich dann innendrin immernoch gemütlich weitersiedeln und "die Bösen" sollen vor den Toren meines kleinen "Carcassonnes" ausbluten. :p
:rolleyes:
:)

HonorRaider
25-08-18, 20:14
Ich persönlich wünsche mir schon seit langem die Rückkehr von Morbus und des Dunklen Volks (Siedler IV) in einem der Neuen Siedler Teile.

Irgenwie war das nochmal ne ganz andere Herausforderung, damals. :)

Nur mein Wunsch.

skillesskilles
25-08-18, 23:31
Siedler 1,2 und 7 nicht gespielt

Siedler 3:
-Pioniere
-Verteidigungsbonus Gold auch gerne in Abwandlung. Es wurde ja betont, dass man auch friedlich gewinnen kann. Also irgendein Verteidigungsbonus durch zum Beispiel gute Nahrungsversorgung oder ähnlichem
-Geologen anstatt feste Abbaustellen wie in anderen Teilen
-kein Siedlerlimit
-Setzen der An-/Abbaugebiete
-Begehen von Feldern führte zu Ernteverlust
-kein zentrales Lager sondern nur Ablagebereiche
-Diebe um Waren direkt aus dem Warenkreislauf zu stehlen
-Spähtürme
-Förster hat immer Spaß gemacht an den Grenzen Wälder anzulegen und dann mit der Armee durchzugehen :d
-Schiffe
-Kolonien durch Pioniere und Handelsschiffe/Esel
-überschneidende Warenkreisläufe Die Mühle braucht Stroh aber auch die ägyptische Brauerei, die Esels- und die Schweinezucht
-Todesanimation das Zerplatzen war ganz nett
-Mikromanagment via Regler für Rohstoffverteilung wer bekommt das Stroh zuerst usw.

Siedler 4:
nicht so gerne gespielt

Siedler 5:
-Jahreszeiten als strategisches Mittel(Gewässer sind zugefroren und wurden so begehbar) ich glaube im Gamestarstream wurde gesagt, dass man darin keinen Sinn sieht :S total unterbewertet

Siedler 6:
-Jahreszeiten als Einfluss auf die Produktion Es gab verschiedene Terrains und Jahreszeiten (auch eine Regenzeit in tropischen Gebieten), die die Produktion entweder einschränkten oder komplett stilllegten. Entweder vorsorgen oder man musste mit neutralen Einheiten Handel führen.
-Bedürfnisse der Bürger wie Essen, Kleidung, Unterhaltung usw.
-Banditencamps als Verbündete oder Feinde

haep
25-08-18, 23:41
Dann hier auch mal noch die für mich herausragendsten Features der letzten Teile:

– Das Laufwegesystem aus Teil 2
– Die Wirtschaftskreisläufe aus Teil 3/4. Die waren hier mit Abstand am ausgekügeltsten
– Der Wuselfaktor aus Teil 3/4. Insbesondere die Optik dieser beiden Teile hat Die Siedler geprägt
– Das Heldensystem aus Teil 5. Die Helden und auch ihre Geschichten dahinter haben im 5. Teil einfach super ins Spiel gepasst.
– Das Stadtbild aus Teil 6. Die Idee, eine Stadt um das Zentrum herum aufzubauen war super.
– Das Feature des Monsun und der dadurch veränderten Karten aus dem Addon zu Siedler 6.
– Das Einheitensystem aus Teil 7. Steuerung von Armeen über Helden passt einfach am Besten zu Die Siedler.
– Eroberungsstrategien neuer Sektoren/Bereiche aus Teil 7. Gerade die alternativen Wege zum Kämpfen haben mir gut gefallen und waren ausgekügelt.
– Das Siegpunktsystem aus Siedler 7 hat mir generell gut gefallen, da es eine Annäherung an das Brettspiel Siedler von Catan war. Das könnte ich mir zumindest als zusätzlichen Spielmodus gut vorstellen.

MajorFlavus
26-08-18, 16:57
Ich schließe mich hier Haeps Meinung an, dass die Grafik und der Wuselfaktor aus Teil 3 und 4 maßgeblich die Siedler geprägt haben. Wobei auch Teil 1 und 2 trotz der sehr einfachen Grafik ein eigenes tolles Flair haben. :) Toll fand ich auch den Comic zu Siedler 4 :D

Generell waren mir Siedler 2 bis 4 zusätzlich noch am liebsten, weil ich hier verschiedene Völker hatte. Wenngleich die Unterschiede in 3 und 4 außer der Optik nur in kleineren Ausmaßen vorhanden waren (jedoch ausreichend und einfacher für eine gute Balance) und in Siedler 2 lediglich im Erscheinungsbild, so reichten mir die Unterschiede, um das Spiel wesentlich abwechslungsreicher zu machen. Das fehlt mir seit dem 5. Teil. Auch wenn es seit da an wieder im Mittelalter angesiedelt ist :D Man könnte ja trotzdem drei verschiedene Völker machen. Es würden sich hier ebenfalls viele Settings anbieten: zb. europäisch, afrikanisch, nahöstlich, asiatisch. Man könnte selbst Europa nochmals unterteilen oder Asien. Potentielle Völker gäbe es also zur Genüge! :)

Ubi-Barbalatu
27-08-18, 09:44
Sehr coole Vorschläge, Ideen und verweise auf die "alten" Die Siedler Teile.

Zu einigen Dinge haben wir natürlich schon Informationen und ich hoffe, ich kann diese in ein paar Tagen / Wochen / Monaten beantworten.

Gruß,
Barbalatu

max.k.1990
27-08-18, 15:54
Da geb ich doch auch mal meine Senf dazu.

ich gehöre zu den Siedler-Spielern der ersten Stunde. Damals war mein erstes Siedler, die Siedler 2 Veni Vidi Vici. Eines der tollsten Spiele meiner früheren Jahre als angehender PC zocker.
Siedler da war damals für mich Multiplayer, Kampf, Eroberung, Gebäude bauen, Gold schürfen.

Das für mich prägnanteste Feature von Siedler 2 war das Flaggen sowie Wege setzen, gleich neben den Bauplatz-Kategorien, welche das Bauland kostbar und so das Spiel auch schwerer gemacht hat. Das 3. Feature was ich unheimlich wichtig finde sind die versch. Völker.

Bei Siedler 3 und 4 ebenfalls die Völker und die freie Kontrolle über die Soldaten.

Das Suchen von Ressource mit den Geologen und das erweitern von Land mit den Pionieren fand ich gut. Das reale sehen aller Waren im Spiel durch Träger. Wenn irgendwo Waren herumliegen sah man das sofort.

Siedler 5 nehme ich als einziges gutes Feature das Heldensystem mit.

Siedler 6 kaum gespielt - war mir zu viel Anno ohne Anno zu sein

Siedler 7 kaum gespielt - Spielprinzip zu "fremd"... kp wurde damit wirklich nicht warm

wat55
28-08-18, 20:12
alles was nach Siedler 4 kam war kein Siedler mehr.
ich will keine Wege bauen meine Soldaten selbst steuern und die waren die ich brauche, produzieren,sehen und transportieren

muf
29-08-18, 07:56
Nunja, wenn man danach geht, in Siedler 1 und 2 musstest Du auch Wege bauen und konntest deine Soldaten nicht selbst steuern.
Was Siedler ausmacht beantwortet halt jeder für sich etwas anders, gerade auch weil die Serie vielen Veränderungen durch gemacht hat. :)

alterjager
29-08-18, 18:28
Der Straßenbau in Siedler 2 war doch mit die größte Herausforderung. Die Bauplätze wurden bei falschem Straßenbau sehr schnell rar oder was noch schlimmer war, man hatte einen Warenstau.

Auch die indirekte Steuerung der Soldaten war eine Herausforderung. Man mußte seine Türme bzw, Festungen geschickt setzen.

Grüße

andybown
30-08-18, 10:58
Ganz wichtig: Riesige Zufallskarten (Map Generator) analog Siedler 1, oder Siedler 3. Wobei in S3 die Karten für mich zu klein waren.

DerAstrophysike
31-08-18, 10:57
Ich habe fast ausschließlich Siedler 4 gespielt, ein wenig Siedler 1, 2 DNG und 7. Bei 7 hat mir der Online-Zwang gar nicht gefallen, da ich in einer ländlichen Region wohne, wo das Internet auch mal ausfallen kann.

Wegesystem: Hier scheiden sich ja schon mal die Geister der Fans. Ich persönlich habe das automatische Wegesystem aus 4 geliebt, kann aber dem manuellen etwas abgewinnen, insbesondere hinsichtlich der strategischen Tiefe, die so beim Bau entsteht. Daher wäre es doch eventuell eine Option, das zu kombinieren: Wege können manuell angelegt werden, aber sich befestigen und/oder ausgebaut/verbreitert werden, wenn sie viel benutzt werden. Wäre jetzt mal eine ganz grobe Idee meinerseits, keine Ahnung, wie machbar das ganze ist.
Mehrere Völker, die sich optisch signifikant voneinander unterscheiden und moderate Gameplay- und damit signifikante Strategie-Unterschiede aufweisen (eben so, wie es bei den Völkern in den Siedler-Teilen 2 (?), 3 und 4 war).
Soundtrack: Ich fand den Soundtrack in Siedler 4, der ja sogar auf die Völker und die Situation z.T. abgestimmt war (bei Kämpfen lief bspw. andere Musik), unglaublich gut. So etwas sollte es wieder geben, finde ich.
Warenkreislauf: Ein ausgeklügelter Warenkreislauf wie in den Siedler-Spielen bis Teil 4, mit Transportprioritäten, Überlappungen und genauen notwendigen Überlegungen hinsichtlich der Effizienz und Platzierung.
Bausystem: Ich fand das Bausystem in S4 großartig. Viel mehr gibt es da auch nicht zu sagen - freies Bauen, Indikatoren, wie gut der Bauplatz ist, man sieht beim Schaufeln und Bauen zu - das ist schon schön. Eventuell mit Drehen, aber da bin ich mir unsicher. Ob Lager eher wie in S2 oder wie in S3/4 sein sollten, kann ich nicht so ganz beurteilen; vermutlich eher wie S2, aber ohne Soldatenausbildung und -lagerung, das sollten die Kasernen und Türme übernehmen. (Trotzdem sollte man Soldaten manuell steuern können.)
Siedlerlimit: Deutlich erhöhen (im Vergleich zu S4 mindestens 10x so hoch) oder, falls möglich, abschaffen.
Kartengröße: DEUTLICH größer machen. Als Ansatzpunkt: In Siedler 4 konnte man zufällige Karten mit bis zu 8 Computern erstellen. Die maximale Kartengröße war ganz gut, aber sollte noch mal verdoppelt, besser noch verdreifacht werden.
Ausbreitung: Türme und Pioniere (mit Schaufeln). Wäre cool, wenn es eine Option gäbe, Türme auszubauen, so wie in S2 DNG. Außerdem wäre es gut, Anreize dafür zu geben, Türme stehen zu lassen, anstatt sie für ihre Rohstoffe abzureißen, wenn sie im Inneren der Siedlung stehen. Das ließe sich mit einem Ausbildungssystem wie in S2 umsetzen.
Militär: Hier habe ich S7 nicht genug gespielt, um den Einfluss der neuen Einheitentypen und der Mauern abzuschätzen. Als Setting würde ich aber bevorzugen, wenn es Bogenschützen statt Musketieren gibt; das einzige, was Kugeln schießen darf, sind Belagerungswaffen. Jedes Volk sollte auch wieder eine Spezial-Einheit haben. Wie bereits erwähnt, wäre es mir lieber, wenn Mauern nicht von Schwertkämpfern eingerissen werden könnten, sondern von Belagerungswaffen oder Spezial-Einheiten wie damals der Axtkämpfer der Wikinger. Damit würde man auch die Signifikanz der Belagerungswaffen erhöhen. Genauso wie beim Hochklettern der Mauern muss man aber auf die Implementierung und die Balance achten, damit weder eine bloße, undurchdachte Einheiten-Flut noch stumpfes Einigeln den Sieg in einer Schlacht garantieren. Hier könnte auf Konzepte wie das Ausbildungssystem von S2 zurückgegriffen werden, damit eine wirklich schlagkräftige Armee Zeit braucht, um ausgebildet zu werden. Dies könnte auch mit dem Kampfkraft-System aus S3 und S4 kombiniert werden; damit kann man zu Beginn gut verteidigen, aber auf Dauer wird es besser, anzugreifen, solange die eigene Armee besser ausgebildet ist. Das wäre ein relativ komplexes und, wie ich finde, interessantes System, da man balancieren müsste, ob man sein Gold jetzt lieber in den Ausbau der Siedlung oder die Ausbildung der Soldaten steckt - bei einer kleinen Menge an Soldaten ist die Ausbildung erst mal effizienter, aber ab einer gewissen Größe der Armee wäre der Ausbau effizienter. Dadurch wird man vor die Entscheidung gestellt, ob man langfristig aufbauen oder schon früh im Spiel offensiv agieren will. Militärische und Spezial-Einheiten wie Geologen oder Diebe sollten außerdem meiner Meinung nach manuell kontrolliert werden können.
Grafik: Die Liebe zum Detail hat bei mir immer die Siedler-Reihe ausgemacht. Die Texturen, die Animationen, den Siedlern bei der Arbeit zuzuschauen, das schafft Atmosphäre. Den Stil aus S3 und S4 fand ich auch am ansprechendsten. Nicht zu Comic-haft, aber auch nicht zu realistisch, mit eben jenem schon oft genannten "Wusel-Faktor".

krandi
31-08-18, 16:26
Mal was zur Goldverwendung: Ich hoffe, dass Ubisoft hier eine gute Lösung findet.

Entweder zum 2-stufigen Aufwerten der Soldaten (ähnlich Siedler 2) oder als Angriffsbonus, indem es in den Militärgebäuden gelagert wird (Siedler 1). Durch das Gold treffen die Soldaten den Gegner öfter als ohne Gold. Diese Lösung finde ich am besten. Und Auflevelung der Soldaten per Training in der Kaserne. Aber so, dass beim Auswechseln der Soldaten in den Militärgebäuden erst die Soldaten zum Training gehen, wenn die aufgelevelten Soldaten an dem Militärgebäude angekommen sind.

krandi
31-08-18, 22:33
Siedler hatte bis Teil 4 nie eine große Vielfalt an Soldaten und das soll auch so bleiben bitte. Siedler ist nicht in erster Linie ein Kampf-Spiel wie Age of Empires oder Command and Conquer, sondern ein Siedel-Spiel, ein Aufbau-Strategiespiel, eine Wirtschaftssimulation. Der Schwerpunkt liegt auf einer ausgeklügelten Wirtschaft, um sich Soldaten rekrutieren zu können. Es sollte gerade beim Reboot, welches ja das neue Siedler 1 werden soll, nicht mehr als 3 verschiedene Einheitentypen geben. Diese sollten aufgelevelt werden können. Bitte immer an Siedler 1 orientieren.

Jezuz5000
01-09-18, 13:21
Siedler 4 war perfekt. Eine 4k Version von Siedler 4 würde mir genügen

krandi
01-09-18, 15:43
Bei Siedler 3 und besonders bei Siedler 4 gab es das Problem, dass der Computergegner so zeitig wie es ging (ziemlich am Anfang des Spiels, wo ich noch meine Wirtschaft aufbaue) von sonstewo (von seinem Startpunkt aus) mit voll upgegradeten Soldaten angerannt kam, und mich platt gemacht hat. Das hatte nichts mehr mit fröhlichem Siedeln zu tun. In S3 gings noch, aber in S4 wars wirklich sinnlos. Immer das Selbe. Der muss enorme Vorteile (Cheats) gehabt haben.

Deshalb: Nur indirekte Soldatensteuerung. Sonst kann man gleich am Anfang mit ner Armee beim Gegner vorbei schauen, wenn der noch am anderen Ende der Karte ist.

Frodosam1
02-09-18, 09:29
- Prioritätsliste für den Warentransport
- Diebe, Pioniere, Geologen und Gärtner
- Statistiken zu Wirtschaft, Landflächen und Militär
- Möglichkeit für freies Siedeln, auch mit sehr vielen Rohstoffen, um den Aufbau einer paradiesischen Siedlung zu ermöglichen

krandi
02-09-18, 17:00
Siedler 3 trifft Siedler 1! Das erhoffe ich mir zumindest vom Reboot.

Wegebau und Gebäude setzen wie in Siedler 3, Goldverwendung und Ritteraufwertung wie in Siedler 1.

krandi
02-09-18, 17:10
Noch was zu den Mauern: Wenn dort jeder Hans hochklettern kann und die jeder Gustav kaputt machen kann, wozu soll ich dann Mauern bauen? Mauern sollen mich langfristig schützen und auch Armeen standhalten. Dazu sind Mauern da! Normalerweise sind vor Mauern auch Burggräben, die die Stadt umgeben. Da kommt keiner an die Mauer heran. Das vielleicht mit einbauen. Und Mauern müssen glatt sein. Da darf keiner hochklettern können!

sunny-u7
04-09-18, 21:26
Für mich war bei Siedler immer sehr wichtig der Wuselfaktor.Gut hat mir auch die Möglichkeit zum Upgrade bei den Einheiten gefallen, wenn ich dran denke wie oft man gebangt hat, dass doch die Münze noch rechtzeitig in der Wachstube angekommen ist.
Die Auswahl zwischen verschiedenen Völkern war schon auch immer sehr schön.
Sonst natürlich wie hier schon mehrfach aufgeführt der Wegebau, viele Träger, der Wirtschaftsaufbau mit klassischem Start per Holzfäller usw.
Schiffe als Transportmittel haben mir auch gut gefallen, das mit den Anlegestellen hat mir sehr gefallen und die Möglichkeit der Einstellung was transportiert werden soll, auch wenn's nicht immer so geklappt hat, wie man es sich vorgestellt hat.
Siegpunkte bei Siedler 7 waren ansich gar nicht so übel, nur die Hektik, die dardurch oft entstanden ist, hat mir nicht gefallen.
Auf jeden Fall fand ich es immer gut, verschiedene Speicherstände zu haben.
Irgendwas mit Priestern und Opfergaben, darf auch gerne wieder dabei sein.

kaibioinfo
05-09-18, 12:13
Wenn man sich die Antworten hier durchliest fällt schnell auf: Jeder hat andere Vorstellungen vom perfekten Siedler. Das wird es schwer machen ein Siedler für jedermann zu entwickeln, aber ich lasse mich überraschen. Halten wir zumindest fest das es sehr schön ist, dass endlich wieder ein richtiges Siedler kommt!

Für mich sind die beiden besten Teile der Siedler-Reihe: Siedler 7 und Siedler - Aufbruch der Kulturen. Das schlechteste Siedler ist Siedler 5 (vermutlich stimmen da fast alle überein). Aber ich fand auch Siedler 3 & 4 deutlich schlechter als die Vorgänger (während viele User hier diese Teile am besten fanden).

Warum Siedler - Aufbruch der Kulturen?
Es vereint alle positiven Aspekte von Siedler 1&2 und Siedler 3&4: Man hat verschiedene Kulturen die sich unterschiedlich spielen. Man hat komplexe Warenkreisläufe und das Logistik-System von Siedler 1&2. Ein Militär, dass zumindest zwischen Nah- und Fernkämpfer unterscheidet (wobei etwas mehr diversität noch schön gewesen wäre). Gleichzeitig aber ein Militär das indirekt gesteuert wird (Siedler sollte nicht versuchen ein RTS zu sein. Das klappt einfach nicht!)

Warum Siedler 7?

Ganz ehrlich: das Spiel ist wegen des Onlinezwangs gefloppt. Hätte es den nicht gegeben, würden heute wohl viel mehr Spieler von Siedler 7 schwärmen. Es macht einfach fast alles richtig. Erstmal hat man das gute Logistiksystem von Siedler 1&2 mit Straßen und Warentransport. Wohnhäuser sind sinnvoll ins Spiel integriert (anders als in Siedler 3&4 wo Wohnhäuser einfach mal einen Blob von Siedlern freisetzen). Die Wirtschaft ist nicht nur auf Militär ausgerichtet und man kann das Spiel auch nicht-militärisch gewinnen. Forschung, Handel etc. sind richtig gut gemacht und tatsächlich Spielentscheidend. Gleichzeitig erlaubt das Spielsystem viele Wege zum Ziel, so dass sich nicht jede Runde gleich spielt.

Was machen die anderen Siedler Teile richtig?

Hier muss man Siedler 6 erwähnen. Das coolste Feature in Siedler 6 sind die Klimazonen. Es hat einfach Spaß gemacht, im Laufe der Kampagne unterschiedliche Klima-Zonen zu besuchen und dadurch unterschiedliche Herausforderungen zu erleben. In der Wüste gab es wenig Holz und wenig Land für Landwirtschaft. Im Norden war die fruchtbare Jahreszeit nur sehr kurz etc. Generell mag ich die Idee, dass die eigene Spielweise stärker von der Map beeinflusst wird, damit sich nicht jede Runde exakt gleich spielt.

Was machen die anderen Siedler Teile falsch?

Siedler 1&2 kranken vor allem am Militärsystem. Wer nicht früh im Spiel die Goldvorkommen ausfindig macht, hat bereits verloren. Das Ganze hat schon etwas von einem Glücksspiel. In Siedler 3&4 stören mich vor allem die automatischen Straßen (nimmt einfach einen wichtigen Aspekt des Spiels weg) und die direkte Steuerung der Militäreinheiten (funktioniert einfach nicht gut).

Was kann man verbessern?

An oberste Stelle: die Story. Siedler sollte auch eine Kampagne haben und im Single-Player Spaß machen. Aber die Story von Siedler Aufbruch der Kulturen war so ziemlich die hirnrissigste Story die ich je gesehen habe. Klar, sie versucht etwas den Charme von Siedler 3 einzufangen, aber das ging meiner Meinung nach voll in die Hose. Siedler 7 hat eine mittelmäßige Story. Aber auch hier sind die Charaktere viel zu überzeichnet und nervig. Von allen Siedlern hatte meiner Meinung nach Siedler 6 die beste und interessanteste Story.

Dann wurde an Siedler 7 immer wieder kritisiert, dass das Spiel zu hektisch ist. Da ist sicherlich was dran: Siedler ist eben ein Aufbau-Spiel und sollte den Fokus auf längere Spielrunden setzen. Prinzipiell finde ich aber das Spiel und Siegpunkte-System von Siedler 7 sehr sinnvoll. Man müsste das Spiel eben nur "in die Länge strecken".

haep
06-09-18, 08:41
@kaibioinfo: Eine sehr tolle Zusammenfassung! Teile deine Meinung, insb. was Siedler 7 angeht. :)

dirkie71
06-09-18, 13:19
Sehe ich auch so. Siedler 7 ist für mich schon einer der besten Teile.
Wetter fand ich in S6 auch richtig klasse.

Vielleicht bekommen wir ja einen Mix aus dem Besten, schauen wir mal.

CurtainsTV
06-09-18, 14:07
Die Siedler 2: - aus Nostalgiegründen (gerne auch als EasterEgg per Cheat): Geologen die "Jippi" schreien, wenn sie was entdecken
- Geologen, die tatsächlich nach Rohstoffen suchen müssen (keine fertigen "stillgelegten" Mienen)
- Geologen die nach Wasser suchen
- "Kampfmoral" mit Bier stärken (auch wenn das bei S2 etwas anders war)
- Hauptquartier (mit der Abänderung späterer Teile darum den Stadtkern zu bauen)
- Katapultanlagen (die evtl. hinter die neuen "Stadtmauern" gesetzt werden können?)
Die Siedler 4: - Fischen an beliebigen Stellen (Flüsse/Meere), keine vorgefertigten "Plätze"
- Kampfsystem: "mit riesigen Armeen" den Gegner "überfallen", Gebäude einnehmen usw.
- Schiffsystem (Fähren zum Transport von Soldaten), Kriegsschiffe usw.
- Saboteure
- Zierobjekte
- Möglichkeit eine Siedlung an einer ganz anderen Stelle zu gründen (per Gründungskarren)

Bitte kein Annoabklatsch aus Siedler machen. Hab die Teile 5-7 nur mal bei Kollegen angespielt, weil mich kein Spiel wie Teil 2 und 4 überzeugen konnte

CurtainsTV
06-09-18, 14:23
Vergessen habe ich den Kriegsnebel. Meine Erinnerungen von S7 sagen mir, dass man da fast die vollständige Map einsehen konnte. Bei S2 gab es Späher die man losschicken konnte, bei S4 Diebe die man zu solchen "missbrauchen" konnte.

krandi
06-09-18, 17:01
Hier mal die Nachteile des manuellen Wegesystems bei Siedler 1 & 2:

- Bei sehr großen Karten mit vielen Lagerhäusern dauert es ewig, bis mal an einem Ende der Karte die Waren (Goldmünzen, Steine) oder Siedler (Soldaten, andere Berufe) vom anderen Ende der Karte bekommt.
- Man muss immer aufpassen, dass man dem Bauern nicht die Grünflächen für die Felder mit den Wegen wegnimmt.
- Ein Gebäude mitten im Wald bleibt ohne Weganschluss, weil man keine Wege dort hinmachen kann, wo Bäume sind.
- Ein Bergwerk hoch oben auf dem Berg bleibt ohne Anschluss, weil dort hoch keine Wege führen.
- Ein Gebäude ohne Weganschluss wird nicht bedient.
- Gebäude, die von gegnerischen Grenzen umringt sind, bekommen keine Waren oder Soldaten.

Das sind mir zu viele Nachteile im Vergleich zum automatischen Wegebau von Siedler 3 & 4.

muGGeSTuTz
06-09-18, 18:39
*Röböbö_Plöm* :)

Wenn man sich die Antworten hier durchliest fällt schnell auf: Jeder hat andere Vorstellungen vom perfekten Siedler.
Wie wahr !
Und jenachdem, wurde "dies´" dann für jedes von uns im einen Teil besser und in einem anderen gar nicht erfüllt.
Dies' bringt eigentlich soetwas wie eine "Kernfrage" in die Diskussion und all die Wünsche: Was ist der Sinn des Siedelns ?
Ich glaube, das kann man nur "getrennt" beantworten, indem man sich gewisser "Grundvoraussetzungen" bewusst wird, und sie miteinbindet.

Vielleicht ist ja die Siedler-Reihe sogar diejenige welche, wo weltweit und über so einen langen Zeitraum ohne gross aufzufallen, die meisten schonmal in irgend einer Weise angesprochen hat/hatte/und wird ... nun, mir geht es dabei gar nicht darum ob ich damit recht habe, aber irgendwie ist für mich Die Sielder soetwas wie Doom für ein anderes Genre, jedoch eben sicher eines der ersten überhaupt existenten AUFBAU-Spiele.

Und genau dieses AUFBAUEN, das IST ganz sicher der Hauptgrund eines beliebigen Siedlerspiels - behaupte ich jetzt einfach mal. :)

Ok ich seh´schon ich langweile Euch, und das wusstet Ihr ja bereits, weil Ihr eure ersten Strässlein noch ab Floppydisk in Stufen gehauen habt.
Aber, es ging in erster Linie NUR ums AUFBAUEN -also umliegende Ressourcen sammeln, weiterverwerten und so etwas einfach formuliert, aus einer Lehmhütte zum Dorf sich oder sein Völklein quasi rein "wirtschaftlich" weiterzuentwickeln.
Ich behaupte, dass dies der zentrale Faktor am Siedeln ist. :)
Eben eigentlich noch OHNE ein "eroberungs- bishin zu vernichtungsorientiertes Ziel/Sinn" in (s)einer (Um)Welt.

Niemand greift mich und mein Völklein an, ergo brauche ich mir eigentlich auch noch keine "Sorgen" zu machen, und kann einfach friedlich weiterwirtschaften.

He-Heh ;)
... aber, wie man halt so ehm manchmal auch überraschend merken musste ... ist es durchaus kein reiner Landwirtschafts-Simulator hier, he ? :rolleyes:

Nungut, so haben Die Siedler halt auch irgendwann "den Krieg gelernt" oder lernen müssen, ABER:
-> DIESER FAKTOR möge NICHT zum "ENDZIEL" und "SINN" des gesamten AUFBAUVERGNÜGENS werden, sondern lediglich auch eine strategisch mögliche Ausrichtung (m)eines Volkes !
Das heisst im Klartext: Eine Deffensive Aufbaustrategie sollte hier stärker gewertet werden, als eine militärisch aggressive Ausrichtung.
Ist sicher schwer, vorallem dann für Multiplayer-Partieen und um diesen eine Art "Sinn" zu geben, aber gerade Die Siedler möge es schaffen, aufdass eine Partie nicht in rein militärischer Machtdemonstration gipfle
:)

Denn sonst, wäre es nur ein weiteres Spiel, wobei es letzendlich darum geht, eine möglichst ... und dann ... *Röböbö_Plöm"_bis_zur_totalen_Vorherrschaft ;)
(ist zwar auch spassig wie im Die Siedler 7 , aber irgendwie vermute ich, da wäre "mehr Spielraum" ...)
:)

Nur (m)eine kleine Anregung ... kommt scho gut hier :)
´n netten Gruss
muGGe

DerLirrex
07-09-18, 13:21
MMn sind die besten Eigenschaften der vergangenen Siedler folgende:
- Das Wegesystem wie in Siedler II
- Das Kampfsystem aus Siedler IV (Schiffe, Katapulte, Desateure, Armeen, Priester)
- den Erkundungsaspekt aus Siedler II (Späher etc.)
- das Hauptgebäude aus Siedler II
- die Struktur der Siedlung und des Gebäudeausbaus aus Siedler V ...
- Geologen wie in Siedler II - IV

Mir wäre es wichtig, dass der alte Spielcharme erhalten bleibt und in einer neuen Hülle erscheint :D

BrainFooLong
09-09-18, 10:29
Für mich ist die Siedler Referenz alles bis Teil 3. Wobei Teil 3 der beste war. Die letzten Teile sollte man einfach als Fehlschlag abstempeln.

- Freiheit beim Bauen, überall und von allem soviel man wollte. Einschränkungen egal welcher Art zerstören den Spielspass. Wenn ich 20 Kasernen nebeneinander bauen will, dann sollte man das auch dürfen
- Online Rangliste - Bei Siedler 3 habe ich das erste mal Online gespielt. Die Online Ranglisten waren sehr cool, das "Clansystem" war auch gut. Einfach aber passend.
- Map Editor - Es gab ein paar sehr gute Community Maps die für Online zum Standard wurden (Quick3 :)

Mein Wunsch ist im Prinzip: Ein Siedler 3 in neuem Gewand mit Multiplayer wie damals. Auch wieder mit unlimitierten Einheiten und Gebäuden. Paar neue Ideen sind sicher nicht verkehrt wenn es vom Original Siedler 3 Schöpfer gemacht wird.

IppoSenshu
09-09-18, 10:36
Ich freue mich auch wieder besonders auf eine spannende Kampagne - wird diese ins normale Endlosspiel intregiert sein (wie in Anno 2205) oder wird es wieder extra Kampagnen Maps geben (wie z.B. in Siedler 6)?
Und ein Map Editor darf auf keinen Fall fehlen! Ich denke da nur an die tollen Maps der Community zu Siedler 6 und 5. :)

krandi
09-09-18, 17:44
Und ein Map Editor darf auf keinen Fall fehlen! Ich denke da nur an die tollen Maps der Community zu Siedler 6 und 5. :)

Ich hätte kein Problem damit, wenn der Map Editor erst im ersten DLC (Mission Pack) mit drin wäre.

Erist0ffer
12-09-18, 11:39
Bitte nehmt unbedingt das Kampfsystem aus Siedler 3&4!!

Eine riesen Arme selbst zu befehligen war eins der besten Dinge in Die Siedler!
Bitte lasst uns das nicht missen =,( </3

Das von Siedler 7 sieht einfach so langweilig und überhaupt gar nicht nach dem klassischen Siedler-Kampf aus.

Bitte Volker Wertich & BlueByte.. für eure alten Siedler-Fans <3

S3area
12-09-18, 14:09
Was ich an Siedler außergewöhnlich fand war der Multiplayer.

Alle anderen RTS-Spiele (Warcraft, AoE etc.) sind auf eine schnelle Clickrate aus und darum fand ich ist nie eine gemütliche Community entstanden.

Bei S3 war es so, dass man tausende von Stunden in Mehrspieler Matches verbringen konnte ohne sich zu langweilen, da es super gebalanct war (insbesondere die Kampfkraft war hierfür wichtig) viele interessante Karten hatte und einen super Support für Clans und Lobby hatte, der seiner Zeit voraus war.
Nach 20 Jahren wird das Spiel immernoch gemütlich in einer Communityorganisierten Lobby gespielt - das ist schon etwas Besonderes.

Sprich was ich mir wünsche wär im neuen Siedler ein Spiel, das ebenso liebevoll die alten Multiplayer Stärken in Form von Clan Support, Ranglisten, liebevollen Karten, sinnvollem MP Balancing mit neuen Features wie einem Spectator Mode, Turnieren und anderen schönen Ideen wie der Coop-Kampagne aufbaut.

Man startet meist mit dem Singleplayer, aber wenn man ein Spiel wirklich mag, führt kaum ein weg um den Multiplayer herum.

Erist0ffer
13-09-18, 11:14
- es soll richtig richtig wuseln wie bei siedler 3&4
- Truppen einzeln steuerbar
- Mapeditor
- Zierobjekte
- VERSCHIEDENE VÖLKER!!
- Kriegerstufen
- Große Armen (100+)
- Opfergaben wie zb. Wein

ANN0nym2012
15-09-18, 14:53
Siedler III / IV
- 3 Kampfeinheiten (Speer, Bogen, Schwert) + in Teil IV +1 Völker individuelle Einheit (Blasrohr, Rucksack, Heiler, Axt)
- verschiedene Völker
- Wuselfaktor der durch Wohnhausbau und größere Armeen aufkam
- größere Karten für mehr Entfaltung
- Statuen/ Gärten/ Obelisken...
- Opfergaben

Siedler V
- Wettereinführung und Jahreszeiten
- Multiplayer in S4 lief der weitestgehend nur über Heimnetzwerk (auch gerne auf online Servern, um Spielspaß mit Freunden gemeinsam genießen zu können)

Siedler VI / VII
- Ornamente/ Ziergebäude
- Kameraperspektive
- drehbare Gebäude für bessere Anpassung an Wege / enge Stellen ...

ANN0nym2012
15-09-18, 15:06
Hier mal die Nachteile des manuellen Wegesystems bei Siedler 1 & 2:

- Bei sehr großen Karten mit vielen Lagerhäusern dauert es ewig, bis mal an einem Ende der Karte die Waren (Goldmünzen, Steine) oder Siedler (Soldaten, andere Berufe) vom anderen Ende der Karte bekommt.
- Man muss immer aufpassen, dass man dem Bauern nicht die Grünflächen für die Felder mit den Wegen wegnimmt.
- Ein Gebäude mitten im Wald bleibt ohne Weganschluss, weil man keine Wege dort hinmachen kann, wo Bäume sind.
- Ein Bergwerk hoch oben auf dem Berg bleibt ohne Anschluss, weil dort hoch keine Wege führen.
- Ein Gebäude ohne Weganschluss wird nicht bedient.
- Gebäude, die von gegnerischen Grenzen umringt sind, bekommen keine Waren oder Soldaten.

Das sind mir zu viele Nachteile im Vergleich zum automatischen Wegebau von Siedler 3 & 4.


Dem kann ich mich persönlich nur anschließen fande das Wegesystem von TS3-4 auch wirklich am Besten - ich könnte mich damit anfreunden, dass "Trampelpfade" entstehen und man anschließend selbst entscheiden kann ob dieser zu einer Straße verfestigt werden sollte und wenn man sich dagegen entscheidet und nicht mehr benutzt wird ähnlich in S3-4 in Grasland allmählich weicht

krandi
16-09-18, 17:54
Mal was zu den Kämpfen.

Sehr wichtig in Die Siedler ist, dass kein Blut zu sehen ist. Auch schreckliche Schreie sind tabu. Es darf natürlich auch kein Siedler brennen. Kampfschreie sollten gedämpft sein.

Theeho
17-09-18, 18:04
Als großer Fan von Siedler 3 und Siedler 4 finde ich es schade, dass das neue Siedler eher als Aufbauspiel entworfen wurde (ähnlich wie Anno, SimCity, Tropico). Für mich zählte die Siedler immer zum RTS-Genre (siehe Warcraft, Starcraft, Die Völker, Age of Empires, Cultures).

Bei den alten Siedler-Spielen gefällt mir am mesten die Einheitensteuerung, z.B. von Geologen und Pionieren, aber auch das Befehligen der Armeen.
Gleichwohl ist die Siedler im Gegensatz zu anderen RTS-Spielen deutlich auf Casual-Spieler ausgelegt. So sind die KI-Gegner niemals so schwer, dass es nötig wäre, eine optimale Siedlung aufzubauen. Oftmals blockiert ein Stein, ein Fluss oder Wüste oder Sumpf den Bauplatz für ein Gebäude, sodass man längere Laufwege in Kauf nehmen muss. Aber auch kleine Features, wie z.B. dass Träger erst zu einem Haus laufen, wenn der Rohstoff abholbereit ist, und vorher nur rumstehen, oder auch dass man nicht kontrollieren kann, wohin der Rohstoff geliefert wird, ist es gar nicht möglich, einen optimalen Wirtschaftskreislauf aufzubauen.
Das Interface ist sehr leicht zu verstehen, bis auf ein paar fortgeschrittene Features (Aufwertung von Soldaten, Einstellung von Lager/Handel), die aber für einen Sieg nie notwendig sind.

Im Gegensatz dazu bin ich vom neuen Siedler enttäuscht. Nach dem, was ich bisher vom Gameplay online und auf der Gamescom gesehen habe, weiß ich schon jetzt, dass mir das neue Siedler nicht gefallen wird.
So kann man nicht mehr einzelne Siedler steuern, sondern nur Gebäude bauen und evtl. deren Abbaubereich festlegen. Armeen kann man nur als Ganzes befehligen, und nicht die einzelnen Soldaten.
Für die Platzierung der Gebäude hat man nur wenige Möglichkeiten. Es scheint, als wäre die Karte von vornherein in Sechsecke aufgeteilt, wo man Gebäude aufstellen kann. Eine freie Platzwahl wie in den alten Siedler-Teilen vermisse ich.
Die frei schwenkbare Kamera und das Heranzoomen auf einzelne Siedler finde ich unnötig; das habe ich in den alten Siedler-Teilen auch nicht gebraucht.
Das Interface und die damit verbundenen Spielmechaniken wirken mir viel zu komplex. In anderen Spielen beschäftige ich mich gerne ausführlich damit, aber in die Siedler will ich mich entspannen.
Dass die Community-Manager nicht darüber sprechen wollen, ob es einen Map-Editor geben wird oder nicht, finde ich ein ganz schlechtes Zeichen.

Daher meine Frage: Wieso hat man sich entschieden, ein Aufbauspiel zu entwickeln und kein RTS?

Für mich käme eher die History-Edition von Siedler 3 und 4 in Frage, allerdings bin ich mit der Gog-Version aktuell sehr zufrieden und möchte nicht Uplay installieren.
Den Online-Zwang finde ich sehr schade. Der Grund, wieso es nach 25 Jahren immer noch Menschen gibt, die Siedler aktiv spielen, ist gerade dass man es komplett offline spielen kann. Ob es Uplay hingegen in 25 Jahren noch geben wird, kann uns Keiner versprechen.
Ein Kaufgrund wären für mich z.B. dass die Pathfinding-Bugs behoben werden, oder eine Remastered-Version vom Soundtrack. Eine höhere Auflösung und ein besseres Multiplayer brauche ich nicht unbedingt.

Ubi-Thorlof
18-09-18, 00:39
Gleich mal vorweg: Einen Online-Zwang wird es nicht geben.

Einige Dinge sind leider auch schlicht noch nicht ganz final bzw. über das ob und wie einer Umsetzung wird noch diskutiert, Dinge ausprobiert etc. Deswegen können wir zu einigen Punkten schlicht noch keine definitiven Antworten geben, auch wenn wirs gerne tun würden.
Wieder andere Themenkomplexe (beispielsweise Militär) sind schon fest als eigener Artikel für die Allianz-Website eingeplant, da gibts dann gesammelt Informationen dazu.

Persönlich stimme ich dir zu, dass ich Die Siedler eher im RTS Genre sehe, aber wenn du mal schaust, wie viele Kommentare wir hier, auf der Die Siedler Allianz Website und auf Facebook bekommen haben, die alle sagen, dass sie sich einen friedlichen Modus wünschen, dass sie am Liebsten nur siedeln und dass für sie Die Siedler primär ein Aufbauspiel ist, wirst du sehen, dass die Erwartungen und Erfahrungen mit der Reihe stark variieren. Das hängt in der Regel auch damit zusammen, mit welchem Spiel man selbst begonnen hat, welcher Teil der eigene Lieblingsteil ist etc. Du hast gerne direkte Kontrolle, Fans von Siedler 1+2 sind es hingegen gewohnt, ihre Siedlung nur indirekt steuern zu können.
Man muss auch sagen, dass Die Siedler schon immer "langsamer" war, als beispielsweise ein Age of Empires. Ähnlich wie auch das von dir genannte Cultures läufts zwar durchaus am Ende aufs Miltärische hinaus, der Siedel-, Aufbau- und Wirtschaftsaspekt hat schon immer eine größere Rolle gespielt.

Uns ist absolut klar, dass es in einigen Bereichen noch schwer ist, sich ein vollständiges Bild vom neuen Die Siedler zu machen.
Das wollen wir mit zukünftigen Blog-Artikeln, mehr Screenshots und Videos sowie natürlich Play-Tests in den kommenden Wochen und Monaten bis zum Release ändern.

Ich will deine Meinung auf keinen Fall entwerten, versteh mich nicht falsch. Ich denke nur, dass es wichtig ist (was ich selbst, der ebenfalls mit Siedler 3 angefangen hat und es zu meinem Lieblingsspiel der Reihe erklären würde, über die letzten Wochen sehr stark gemerkt hab), anzuerkennen, dass die Siedler-Reihe eine Community mit Spielern mit sehr unterschiedlichen Präferenzen ist.

Frodosam1
18-09-18, 06:58
Ich will deine Meinung auf keinen Fall entwerten, versteh mich nicht falsch. Ich denke nur, dass es wichtig ist (was ich selbst, der ebenfalls mit Siedler 3 angefangen hat und es zu meinem Lieblingsspiel der Reihe erklären würde, über die letzten Wochen sehr stark gemerkt hab), anzuerkennen, dass die Siedler-Reihe eine Community mit Spielern mit sehr unterschiedlichen Präferenzen ist.

Und die unterschiedlichen Präferenzen liegen daran, dass mit den Siedlern in so viele Richtungen herumexperimentiert wurde. Daher werden immer Spieler zumindest leicht enttäuscht sein. Ich hoffe, dass mit dem neuen Siedler ein gemeinsamer Nenner aller Fans gefunden wird.

ANN0nym2012
18-09-18, 17:32
Und die unterschiedlichen Präferenzen liegen daran, dass mit den Siedlern in so viele Richtungen herumexperimentiert wurde. Daher werden immer Spieler zumindest leicht enttäuscht sein. Ich hoffe, dass mit dem neuen Siedler ein gemeinsamer Nenner aller Fans gefunden wird.

Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Das ist und bleibt der springende Punkt, wenn wir das "nicht veröffentlichte" Siedler oder heute besser bekannt als Champions of Anteria hinzuzählen, weiß glaube ich jeder wozu diese Experimente geführt haben. Ich kann jedoch auch die Entwicklerseite verstehen, denen es dann schwer fällt ein Siedler für ALLE zu konstruieren.

Theeho
18-09-18, 19:23
Gleich mal vorweg: Einen Online-Zwang wird es nicht geben.

Einige Dinge sind leider auch schlicht noch nicht ganz final bzw. über das ob und wie einer Umsetzung wird noch diskutiert, Dinge ausprobiert etc. Deswegen können wir zu einigen Punkten schlicht noch keine definitiven Antworten geben, auch wenn wirs gerne tun würden.
Wieder andere Themenkomplexe (beispielsweise Militär) sind schon fest als eigener Artikel für die Allianz-Website eingeplant, da gibts dann gesammelt Informationen dazu.

Persönlich stimme ich dir zu, dass ich Die Siedler eher im RTS Genre sehe, aber wenn du mal schaust, wie viele Kommentare wir hier, auf der Die Siedler Allianz Website und auf Facebook bekommen haben, die alle sagen, dass sie sich einen friedlichen Modus wünschen, dass sie am Liebsten nur siedeln und dass für sie Die Siedler primär ein Aufbauspiel ist, wirst du sehen, dass die Erwartungen und Erfahrungen mit der Reihe stark variieren. Das hängt in der Regel auch damit zusammen, mit welchem Spiel man selbst begonnen hat, welcher Teil der eigene Lieblingsteil ist etc. Du hast gerne direkte Kontrolle, Fans von Siedler 1+2 sind es hingegen gewohnt, ihre Siedlung nur indirekt steuern zu können.
Man muss auch sagen, dass Die Siedler schon immer "langsamer" war, als beispielsweise ein Age of Empires. Ähnlich wie auch das von dir genannte Cultures läufts zwar durchaus am Ende aufs Miltärische hinaus, der Siedel-, Aufbau- und Wirtschaftsaspekt hat schon immer eine größere Rolle gespielt.

Uns ist absolut klar, dass es in einigen Bereichen noch schwer ist, sich ein vollständiges Bild vom neuen Die Siedler zu machen.
Das wollen wir mit zukünftigen Blog-Artikeln, mehr Screenshots und Videos sowie natürlich Play-Tests in den kommenden Wochen und Monaten bis zum Release ändern.

Ich will deine Meinung auf keinen Fall entwerten, versteh mich nicht falsch. Ich denke nur, dass es wichtig ist (was ich selbst, der ebenfalls mit Siedler 3 angefangen hat und es zu meinem Lieblingsspiel der Reihe erklären würde, über die letzten Wochen sehr stark gemerkt hab), anzuerkennen, dass die Siedler-Reihe eine Community mit Spielern mit sehr unterschiedlichen Präferenzen ist.

Danke für die freundliche Antwort! Siedler 1 und 2 habe ich nie gespielt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dort ein größerer Fokus auf Wirtschaft und nicht auf RTS liegt. Ich selbst habe nach Siedler 3/4 weitere RTS-Spiele und später RPGs gespielt; das Aufbau-Genre hat mich nie interessiert.
Mir ist vollkommen bewusst, dass jeder Spieler andere Vorstellungen hat, und dass meine Wünsche nicht alle erfüllt werden können. Die Entwickler sollen sich lieber auf eine bestimmte Zielgruppe beschränken, anstatt es versuchen, Allen recht zu machen und am Ende Keinen zufrieden zu stellen.
Deswegen freue ich mich, dass es die History-Edition gibt für Spieler, die mit einer alten Siedler-Version zufrieden sind. Ich selbst spiele Siedler sehr gerne, aber sehr gelegentlich, habe noch nicht einmal alle Kampagnen-Missionen fertig und brauche gar kein neues Siedler-Spiel.

Ich werde aber definitiv die weitere Entwicklung beobachten, und falls noch mehr RTS-Elemente eingebaut werden, werde ich es mir überlegen, ob ich das neue Siedler kaufe.

Online-Zwang war der falsche Begriff, eigentlich meinte ich damit den Uplay-Zwang, also dass man das Spiel ohne Online-Store nicht installieren kann. Für Spieler wie mich ist Gog die perfekte Alternative; notfalls würde ich mir das Spiel noch bei Steam kaufen, aber Uplay werde ich auf keinen Fall installieren, egal wie gut das Spiel ist.

sunny-u7
18-09-18, 22:41
Es wird immer unterschiedliche Meinungen geben was die Siedler betriff, aber das ist wohl bei allen Spielen so, man kann es auch nie allen Recht machen. Mir persönlich war der Aufbaupart immer besonders wichtig. Ich habe gerade die Anfänge einer kleinen Siedlung immer geliebt, wie diese dann langsam gewachsen ist und wie dann immer mehr Siedler rumwuseln und ihre Aufgaben erledigen.

krandi
19-09-18, 17:00
... aber Uplay werde ich auf keinen Fall installieren, egal wie gut das Spiel ist.

Mal ein Hinweis an Ubisoft: Ich war auf allen möglichen Ubisoftseiten und habe mich dumm und dämlich gesucht nach dem UPlay-Spiele-Manager, bis ich ihn endlich ganz unten ganz klein auf irgend einer Seite gefunden habe, um ihn mir downloaden zu können. Es wäre gut, wenn der irgendwie direkter auf einer Seite angeboten werden würde.

Ubi-Thorlof
19-09-18, 19:07
Um den Uplay-Zwang, wie du es nennst, wirst du wohl nicht herumkommen, das ist mittlerweile Standard bei allen Ubisoft-Spielen.
Die aktuellste Version von Uplay findet ihr übrigens immer auf uplay.com (https://uplay.com/)

CaesarIII
20-09-18, 15:12
Gleich mal vorweg: Einen Online-Zwang wird es nicht geben.

Einige Dinge sind leider auch schlicht noch nicht ganz final bzw. über das ob und wie einer Umsetzung wird noch diskutiert, Dinge ausprobiert etc. Deswegen können wir zu einigen Punkten schlicht noch keine definitiven Antworten geben, auch wenn wirs gerne tun würden.
Wieder andere Themenkomplexe (beispielsweise Militär) sind schon fest als eigener Artikel für die Allianz-Website eingeplant, da gibts dann gesammelt Informationen dazu.

Persönlich stimme ich dir zu, dass ich Die Siedler eher im RTS Genre sehe, aber wenn du mal schaust, wie viele Kommentare wir hier, auf der Die Siedler Allianz Website und auf Facebook bekommen haben, die alle sagen, dass sie sich einen friedlichen Modus wünschen, dass sie am Liebsten nur siedeln und dass für sie Die Siedler primär ein Aufbauspiel ist, wirst du sehen, dass die Erwartungen und Erfahrungen mit der Reihe stark variieren. Das hängt in der Regel auch damit zusammen, mit welchem Spiel man selbst begonnen hat, welcher Teil der eigene Lieblingsteil ist etc. Du hast gerne direkte Kontrolle, Fans von Siedler 1+2 sind es hingegen gewohnt, ihre Siedlung nur indirekt steuern zu können.
Man muss auch sagen, dass Die Siedler schon immer "langsamer" war, als beispielsweise ein Age of Empires. Ähnlich wie auch das von dir genannte Cultures läufts zwar durchaus am Ende aufs Miltärische hinaus, der Siedel-, Aufbau- und Wirtschaftsaspekt hat schon immer eine größere Rolle gespielt.

Uns ist absolut klar, dass es in einigen Bereichen noch schwer ist, sich ein vollständiges Bild vom neuen Die Siedler zu machen.
Das wollen wir mit zukünftigen Blog-Artikeln, mehr Screenshots und Videos sowie natürlich Play-Tests in den kommenden Wochen und Monaten bis zum Release ändern.

Ich will deine Meinung auf keinen Fall entwerten, versteh mich nicht falsch. Ich denke nur, dass es wichtig ist (was ich selbst, der ebenfalls mit Siedler 3 angefangen hat und es zu meinem Lieblingsspiel der Reihe erklären würde, über die letzten Wochen sehr stark gemerkt hab), anzuerkennen, dass die Siedler-Reihe eine Community mit Spielern mit sehr unterschiedlichen Präferenzen ist.
Amen! :) Danke für diese tolle Antwort

JHNP727
20-09-18, 15:19
Als großer Fan von Siedler 3 und Siedler 4 finde ich es schade, dass das neue Siedler eher als Aufbauspiel entworfen wurde (ähnlich wie Anno, SimCity, Tropico). Für mich zählte die Siedler immer zum RTS-Genre (siehe Warcraft, Starcraft, Die Völker, Age of Empires, Cultures).

Bei den alten Siedler-Spielen gefällt mir am mesten die Einheitensteuerung, z.B. von Geologen und Pionieren, aber auch das Befehligen der Armeen.
Gleichwohl ist die Siedler im Gegensatz zu anderen RTS-Spielen deutlich auf Casual-Spieler ausgelegt. So sind die KI-Gegner niemals so schwer, dass es nötig wäre, eine optimale Siedlung aufzubauen. Oftmals blockiert ein Stein, ein Fluss oder Wüste oder Sumpf den Bauplatz für ein Gebäude, sodass man längere Laufwege in Kauf nehmen muss. Aber auch kleine Features, wie z.B. dass Träger erst zu einem Haus laufen, wenn der Rohstoff abholbereit ist, und vorher nur rumstehen, oder auch dass man nicht kontrollieren kann, wohin der Rohstoff geliefert wird, ist es gar nicht möglich, einen optimalen Wirtschaftskreislauf aufzubauen.
Das Interface ist sehr leicht zu verstehen, bis auf ein paar fortgeschrittene Features (Aufwertung von Soldaten, Einstellung von Lager/Handel), die aber für einen Sieg nie notwendig sind.

Im Gegensatz dazu bin ich vom neuen Siedler enttäuscht. Nach dem, was ich bisher vom Gameplay online und auf der Gamescom gesehen habe, weiß ich schon jetzt, dass mir das neue Siedler nicht gefallen wird.
So kann man nicht mehr einzelne Siedler steuern, sondern nur Gebäude bauen und evtl. deren Abbaubereich festlegen. Armeen kann man nur als Ganzes befehligen, und nicht die einzelnen Soldaten.
Für die Platzierung der Gebäude hat man nur wenige Möglichkeiten. Es scheint, als wäre die Karte von vornherein in Sechsecke aufgeteilt, wo man Gebäude aufstellen kann. Eine freie Platzwahl wie in den alten Siedler-Teilen vermisse ich.
Die frei schwenkbare Kamera und das Heranzoomen auf einzelne Siedler finde ich unnötig; das habe ich in den alten Siedler-Teilen auch nicht gebraucht.
Das Interface und die damit verbundenen Spielmechaniken wirken mir viel zu komplex. In anderen Spielen beschäftige ich mich gerne ausführlich damit, aber in die Siedler will ich mich entspannen.
Dass die Community-Manager nicht darüber sprechen wollen, ob es einen Map-Editor geben wird oder nicht, finde ich ein ganz schlechtes Zeichen.

Daher meine Frage: Wieso hat man sich entschieden, ein Aufbauspiel zu entwickeln und kein RTS?

Für mich käme eher die History-Edition von Siedler 3 und 4 in Frage, allerdings bin ich mit der Gog-Version aktuell sehr zufrieden und möchte nicht Uplay installieren.
Den Online-Zwang finde ich sehr schade. Der Grund, wieso es nach 25 Jahren immer noch Menschen gibt, die Siedler aktiv spielen, ist gerade dass man es komplett offline spielen kann. Ob es Uplay hingegen in 25 Jahren noch geben wird, kann uns Keiner versprechen.
Ein Kaufgrund wären für mich z.B. dass die Pathfinding-Bugs behoben werden, oder eine Remastered-Version vom Soundtrack. Eine höhere Auflösung und ein besseres Multiplayer brauche ich nicht unbedingt.

+1

Habe mit Siedler 2 angefangen, finde aber die direkte Steuerung der Soldaten aus Siedler 3 ebenfalls besser. Auch die Möglichkeit Häuser wie in Siedler 3 zu platzieren, finde ich am besten. Hoffe, dass es hier noch Anpassungen geben kann, wie z.B. die Gruppierung von Soldaten nur optional zu machen. Ähnlich wie das Bauen von Wegen ja auch optional sein soll.

FlatScreeN90
20-09-18, 15:57
Persönlich stimme ich dir zu, dass ich Die Siedler eher im RTS Genre sehe, aber wenn du mal schaust, wie viele Kommentare wir hier, auf der Die Siedler Allianz Website und auf Facebook bekommen haben, die alle sagen, dass sie sich einen friedlichen Modus wünschen, dass sie am Liebsten nur siedeln und dass für sie Die Siedler primär ein Aufbauspiel ist, wirst du sehen, dass die Erwartungen und Erfahrungen mit der Reihe stark variieren. Das hängt in der Regel auch damit zusammen, mit welchem Spiel man selbst begonnen hat, welcher Teil der eigene Lieblingsteil ist etc. Du hast gerne direkte Kontrolle, Fans von Siedler 1+2 sind es hingegen gewohnt, ihre Siedlung nur indirekt steuern zu können.
Man muss auch sagen, dass Die Siedler schon immer "langsamer" war, als beispielsweise ein Age of Empires. Ähnlich wie auch das von dir genannte Cultures läufts zwar durchaus am Ende aufs Miltärische hinaus, der Siedel-, Aufbau- und Wirtschaftsaspekt hat schon immer eine größere Rolle gespielt.

[...]

Ich will deine Meinung auf keinen Fall entwerten, versteh mich nicht falsch. Ich denke nur, dass es wichtig ist (was ich selbst, der ebenfalls mit Siedler 3 angefangen hat und es zu meinem Lieblingsspiel der Reihe erklären würde, über die letzten Wochen sehr stark gemerkt hab), anzuerkennen, dass die Siedler-Reihe eine Community mit Spielern mit sehr unterschiedlichen Präferenzen ist.

Hier gilt es halt genau den schmalen Grad zu treffen um sowohl alle Begeisterten des Aufbauspiels und die eher friedlichen Mikromanager mitzunehmen, als auch einen ausreichenden RTS-Teil mit dem Militär zu bieten, sowie insgesamt den Charme der "Wuselei" beizubehalten.
Es muss sich halt alles genannte und die damit zusammenhängenden Siegbedingungen insgesamt die Wage halten.
Vielleicht wäre es hier auch eine gute Option (besonders im Multiplayer) die Siegbedingungen manuell festlegen zu können?
Dann könnten sowohl die friedlichen Aufbaustrategen, als auch die Siedlerliebhaber mit Hang zum Militär und der Steuerung ihrer Einheiten glücklich werden ;)

krandi
27-09-18, 16:46
Vielleicht kann man es tatsächlich möglich machen, dass man die Soldaten wieder übergeordnet steuern kann durch anklicken der Militärgebäude des Gegners und im sich öffnenden Fenster die Anzahl der Einheiten wählen kann, wie viele man zum Angriff schicken möchte und ob schwache oder starke Einheiten angreifen sollen.

Und gleichzeitig so, dass man, wenn man im Fenster auf Angriff geklickt hat, die aus den eigenen Militärgebäuden kommenden Soldaten auch Markieren und einzeln steuern kann, falls man das möchte. Sie werden zwar nur das eine gegnerische Militärgebäude angreifen, aber welche wartenden Soldaten sie zuerst angreifen, kann sich der Spieler selbst aussuchen.

Das wäre vielleicht ein guter Kompromiss, mit dem mehr Siedler einverstanden wären.

Wie auch immer das gelöst wird, finde ich auf jeden Fall sehr wichtig, dass man zu jeder Zeit die HP der eigenen Soldaten und die des Gegners sehen kann. Also die Lebens- / Gesundheitsanzeige. Einen Balken über dem Kopf.

fiihno
28-09-18, 12:48
Als aller erstes, wow! Kann es kaum erwarten die Beta / Final zu spielen!

Ich selber habe vor allem Die Siedler IV gespielt (und die vorherigen teile, jedoch am meisten wohl IV). Da ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht von den nachfolgenden Teilen war, nicht unbedingt weil sie in sich ein schlechteres Spiel waren, sondern ich das Gefühl von "Siedler" etwas verloren habe.

Mittlerweile gibt es eine Menge verschiedener Aufbau- / Strategiespiele ob RTS, oder doch eher ruhiger und ich muss sagen die Grenzen verschwimmen teilweise immer mehr. Vor allem durch "große" Titel wie Anno oder Starcraft wird mittlerweile vieles immer damit verglichen bzw. schnell gesagt "das ist ja wie Anno / Starcraft" und ja, zielt ein Spiel mehr auf den wirtschaftlichen Aspekt ab, ist es nun einmal mehr wie Starcraft oder auf den Strategie / RTS, ähnelt es mehr Starcraft. Das trifft nicht nur auf Aufbau / Strategiespiele zu, sondern dieses Phänomen findet man in jedem Genre.

Aus diesem Grund finde ich, man sollte nicht sagen "hoffentlich geht es nicht zu sehr Richtung Anno" oder dergleichen, sondern sich wir sollten uns eher daran erinnern, was die Siedler ausgemacht hat.

Also was ist Siedler für uns? Es war schon immer ein ruhigeres Spiel, ein Spiel wo es nicht darauf ankam jedes mal Perfekt zu starten um "gewinnen" zu können. Selbst das wort "gewinnen" finde ich ist in Siedler nicht unbedingt angebracht. Gewinnen tust du in dem Spiel, wenn du Spaß an deiner Runde hast. Man hatte zumeist die Freiheit immer selbst entscheiden zu können, was diesmal das Ziel deiner Runde ist, so schnell wie man kann den Gegner eliminieren oder doch eine riesige Wirtschaft aufbauen? Man konnte immer etwas neues machen und war nicht zu etwas gezwungen.

Das ist es, was ich mir vor allem wieder Wünsche. Ein niedliches, ruhiges Spiel, dass ich jedes Mal so gestallten kann wie ich es will. Ich finde es gut, wenn die grenzen der eigenen Siedlung dynamisch sind (Ausbau durch Türme z.B). Auch finde ich einen wachsenden Wirtschaftskreislauf gut. Auf der anderen Seite fände ich Limitierungen in form von "Anzahl von Siedlern oder Gebäuden" als kontraproduktiv, da es gegen einen freien Spielstil geht.
Da es ruhig sein sollte, finde ich das der Fokus nicht auf dem Militär liegen sollte. Ob man nun jede Unit einzeln steuern kann oder das via einen Helden veranlasst finde ich beides OK, wenn es dementsprechend angepasst ist. Kann man viele Units einzeln steuern, muss das Spiel dementsprechend einfach gestaltet sein (die Herausforderungen sollte woanders liegen, u.A. im Aufbau der Wirtschaft / Logistik), sollte man nur einen Helden steuern könnte man einen größeren Fokus auf die "Produktion" von Militäreinheiten legen.

Die Idee das es wieder Pioniere / Spione gibt fände ich gut und passt einfach in das Setting von Siedler. Auch bestimme "Bewohnerklassen" kann ich mir gut Vorstellen, wie u.A Heiler oder Priester die für das Allgemeinwohl der Bevölkerung zuständig sind. Generell könnte man darüber nachdenken das Wohlbefinden der Bevölkerung als wichtiges Spielelement zu etablieren in Form von "Sind sie nicht glücklich, sinkt die Produktion".

Auch wenn ich denke, Die Siedler sollte eher ein ruhiges Spiel sein, fände ich es schön wenn es gewisse Herausforderung gibt entweder in Form von Spieler gegen Spieler (leicht umzusetzen) oder das man selbst sein eigener Herausforderer ist. Dies könnte man mit komplexeren Wirtschafssystemen realisiere (hier an der Stelle finde ich den Bau von eigenen Wegen einen sehr guten Ansatz). Auch fände ich Wetterelemente eine interessante Sache (eventuell auch spezielle, teure Häuser, die die Produktion von bestimmten Gütern auch zu kalten / warmen Zeiten immer garantieren würden.

Die Möglichkeit den "Gegner" auf vielen Arten zu "besiegen" finde ich gut, auch dass man entweder rauben oder übernehmen kann. An der Stelle könnte man auch viele Systeme einbauen, die das Spiel interessanter gestalten könnte, wie z.B. Waren von höhere Qualität (impliziert das es so etas gibt) an "befeindete" Siedlungen zu "schicken" und somit Unruhen zu generieren (Aufzeigen von unterschiedlichen Lebensstandards).


Aber im Allgemeinen, ob wirtschaftlicher oder doch eher militärisch, es muss gemütlich bleiben =) Ich könnte noch ewig weiter schreiben, aber ich denke das gibt jetzt schon eine recht gute Übersicht über meine Meinung =)

Cheers!

kaibioinfo
28-09-18, 19:30
weiß glaube ich jeder wozu diese Experimente geführt haben.
Warum? Ich finde es gut, dass die Siedler Reihe viel experimentiert. Für die Fans der alten Spiele gibt es die Remakes. Aber es ist doch positiv, wenn sich die Spieleserie weiterentwickelt.

ANN0nym2012
02-10-18, 16:44
"...schnell gesagt "das ist ja wie Anno / Starcraft" und ja, zielt ein Spiel mehr auf den wirtschaftlichen Aspekt ab, ist es nun einmal mehr wie Starcraft oder auf den Strategie / RTS, ähnelt es mehr Starcraft. "

Ich gehe davon aus meinst ANNO beim 1. Punkt ;)



"Ob man nun jede Unit einzeln steuern kann oder das via einen Helden veranlasst finde ich beides OK, wenn es dementsprechend angepasst ist. Kann man viele Units einzeln steuern,..."

Den Widerspruch erkläre mir mal bitte. Du kannst eben nicht viele Einheiten steuern, wenn es Helden/Generäle oder was auch immer gibt. Dann hast du halt wie in S5 1 Anführer und z.B. 8 Hansel die hinterher rennen und lass es mal 40 Generäle sein dann bist bei 8 je Trupp = 320 Soldaten, aber wirklich FREI steuern kannst du sie eben nicht !!
Deshalb gab es diese Diskussion und bin ich der Meinung sollte man von S3 oder S4 das System nutzen mit der Verbesserung, das man Soldaten auch aus Kampfgeschehen ziehen kann, was in S3/4 nicht ging - einmal Aggro waren die am Kämpfen bis sie tot sind oder du sie zwangsversetzt in einen Turm hast.



Warum? Ich finde es gut, dass die Siedler Reihe viel experimentiert. Für die Fans der alten Spiele gibt es die Remakes. Aber es ist doch positiv, wenn sich die Spieleserie weiterentwickelt.

Dann weißt du es scheinbar nicht, aber ich kläre dich gerne auf =)
Ich möchte mich jetzt nicht festlegen, aber glaub 2008/09 wurde Siedler 8 angekündigt, welches jedoch "nie erschienen" ist, da Ubisoft herum experimentierte und etwas schuf, dass im Ansatz den Namen Siedler verdient hatte, aber meilenweit am eigentlichen Siedeln vorbei schrammte. Fall du es dir ansehen möchtest: Youtube und Siedler - Königreich von Anteria suchen. Mittlerweile ist dies ein eigenes Spiel und wurde nicht als Siedler 8 veröffentlicht, da es herbe Kritik aus den Reihen der Community gab.
Das ist der Grund weshalb ich persönlich Experimenten mit DieSiedler skeptisch gegenüber stehe. Ich lasse mich trotzdem gerne positiv von Neuerungen überraschen und begeistern, aber es soll halt kein Schindluder mehr getrieben werden, wie es damals der Fall war. :rolleyes:

Grokdan
03-10-18, 10:15
Etwas was ich bisher leider gar nicht im Trailer gesehen habe, waren verschiedene Völker.

Siedler 2, 3 und 4 waren meiner Meinung nach mit Abstand die Besten.
Das rührt für mich im speziellen auch daher, da es wahnsinnig coole "Völker" gab. Wo sonst konnten sich schon Ägypter und Asiaten bekriegen? Wo die Maya und die Römer?

Der unterschiedliche Look and Feel der Völker hatte einfach immens viel Charme und die kleinen inhaltlichen Unterschieden verschiedener Völker gehört einfach zu einem guten Siedler.
Der Wiederspielwert ist einfach um ein vielfaches höher, wenn es nicht bloss 1 "Volk" gibt wie in Siedler 1.

Ich freue mich wirklich riesig auf das neue Siedler, aber ohne Völker fehlt einfach etwas...

haep
03-10-18, 11:33
Etwas was ich bisher leider gar nicht im Trailer gesehen habe, waren verschiedene Völker.
Hi Grokdan, ob es verschiedene Völker geben wird wurde noch nicht bekannt gegeben. Ich hoffe auch ganz fest darauf. Unterschiedliche Völker waren das, was mir in den letzten Teilen am meisten gefehlt hat.
Gleichzeitig muss man natürlich sagen, dass die Entwicklung hochauflösender Texturen heutzutage enorm aufwendig ist und sich daher immer die Frage stellt, ob die Ressourcen vorhanden sind, mehrere Völker zu erstellen.

Frodosam1
03-10-18, 19:55
Mehrere Völker sind auch für mich sehr wichtig. Sollte es jedoch zeitlich nicht möglich sein, diese zu entwickeln, könnte ich mir auch Addons nach Veröffentlichung des Hauptspiels vorstellen. Wenn sich das wirklich lohnt und das Hauptspiel nicht schon zu teuer war, würde ich das auch bezahlen.

krandi
03-10-18, 22:42
Nicht zu vergessen das Balancing. Braucht auch einiges an Zeit.

Erist0ffer
04-10-18, 10:25
Den Widerspruch erkläre mir mal bitte. Du kannst eben nicht viele Einheiten steuern, wenn es Helden/Generäle oder was auch immer gibt. Dann hast du halt wie in S5 1 Anführer und z.B. 8 Hansel die hinterher rennen und lass es mal 40 Generäle sein dann bist bei 8 je Trupp = 320 Soldaten, aber wirklich FREI steuern kannst du sie eben nicht !!
Deshalb gab es diese Diskussion und bin ich der Meinung sollte man von S3 oder S4 das System nutzen mit der Verbesserung, das man Soldaten auch aus Kampfgeschehen ziehen kann, was in S3/4 nicht ging - einmal Aggro waren die am Kämpfen bis sie tot sind oder du sie zwangsversetzt in einen Turm hast.


Mit der richtigen Tastenkombie geht das :)
Einfach Truppen makieren und mit [Alt] + Rechtsklick befehligen (;