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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Internalisierung von Kosten



Costaguana
03-03-18, 18:39
Hallo

bitte seht die Idee als Vorschlag für eine Mod aber ich möchte sie gerne hier vorstellen.

im Abschnitt zu den Minen habe ich eingeworfen, dass unendliche Minen der damaligen Denkweise gerecht werden aber eben nicht der Realität entsprechen. Ich wollte mit dem Einwand aber Niemandem ein schlechtes Gewissen machen und ich möchte auch nicht, dass Anno 1800 die Anno 2070 Keule schwingt und sagt du bist böse weil du deine Fabrik mit Kohle betreibst. Das Zeitalter der Industrialisierung ist von einer positiven Grundhaltung und dem Aufbruch geprägt. Die rußspendenden Schlote wurden damals einfach hingenommen. (großteils) außerdem gab es kaum eine Alternative.

Wie ich bei den Minen anegmerkt hatte, wurden die Weichen unseres heutigen Verständnisses von Resourcen gestellt. Eine Frage die ich mir stelle ist, wie könnte man Spieler eine Industrialisierung erleben lassen, so dass der Grund Müll zu vermeiden nicht ist, dass dieser Wasser und Boden verseucht und den Spieler dazu bringt sich immer schlechter zu fühlen je weiter der Fortschritt voraneilt. Im Gegenteil sollte die Stadt Stück für Stück einfach durch seine Vermeidung besser erblühen.

Beim Ausbau der Wohngebäude in die nächste Stufe verschwanden bisher die alten Häuser einfach. Wenn aber die alten Häuser abgerissen werden, entsteht Schutt der eingelagert werden muss, anders wäre der Ausbau nicht möglich. Wenn man diese leidliche Resource hinzufügen würde, wäre dem Spieler klar, dass der Ausbau nur bis zu einer bestimmten Kapazität machbar ist. Der Grund ist, dass der Schutt erstmal nicht zum Bau neuer Häuser taugt, genau dies könnte aber durch Forschung in Schule/Universität ermöglicht werden (Schuttaufbereitung). Wenn der Spieler sogar Rückbauverfahren erforscht, nimmt die Bevölkerung zu indem günstigere Bedingungen für den Aufstieg geschaffen werden-> Positiver Effekt.

Wenn der Spieler sich der Forschung verweigert, wird er genauso weit kommen können wie jeder andere Spieler. Der Unterschied läge in der Verteilung der Bevölkerung und zwar wird er mehr von den niedrigen Teilen beheimaten, denn er kann sich den Schutt für die Aufstiege nur aufgrund vieler Haupthäuser sprich Lagerstätten leisten. Um diese betreiben zu können, muss er trotzdem eine große Bevölkerung besitzen. Der Spieler muss sich nicht schlecht fühlen weil er Schutt einlagert, warum auch? Dagegen der positive Ansatz für die Forschnung wäre, dass der Spieler einem großen Prozentsatz seiner Untertanen ein Maximum an Lebensqualität ermöglicht.