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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Logistik, Lagerhäuser, Transporte, Kosten



Drake-1503
15-12-17, 06:50
Nach dem Dev-Block muss über die Logistik diskutiert werden.
Leider sind sehr viele Argumente und Ideen bereits in diversen Threads verteilt.

Ich möchte das Thema nochmal gebündelt aufgreifen, weil es für Anno 1800 sehr wesentlich ist.

Mit der Industrialisierung beginnt die "Massenproduktion", das ist auch der Beginn echter Logistik.
Wachsende Städte müssen mit Waren versorgt werden, große Betriebe benötigen viel Rohstoffe und die Produkte müssen weiter transportiert werden.

Die Einsparungen durch die Massenproduktion werden teilweise durch die Kosten der Logistik aufgezehrt, trotzdem bleibt unterm Strich ein Gewinn, weil Handwerk durch Maschinen ersetzt wird.

Logistik bedeutet hier aber auch, dass der Transport selbst zum Gewerbe wird. Der "Fuhrunternehmer" ist der erste Spediteur, auch wenn er anfangs vielleicht nur 2 Pferdekutschen besitzt.

Ich finde, das Thema hätte mehr Beachtung verdient und man könnte daraus sehr gute Spielelemente generieren.
Warenbeaming durch gespiegelte Lagerbestände ist natürlich dann mega out und macht Logistik schon im Ansatz zunichte.

Und dass Lagerhaltung und Transport Kosten verursacht, wäre nur logisch. Und zwar nicht nur Fixkosten.

Thaliruth
15-12-17, 11:01
Eines fiel mir besonders ins Auge, da es diese Probelmatik bei sehr vielen ANNO Titeln gibt. Das die Dorfbewohner, Markkaren und co mal gerne abseits des weges laufen. Wie man im Stream auch sehr gut beim Warenhaus sehen konnte, das die Pferdekarren Teils durch die Zäune Glitchen etc. Wie gesagt ist nur ein Schönheitsfehler, der evtl sogar bewusst so eingesetzt wird um Staus zu vermeiden? :) Aber wird UBI das jemals in den Griff bekommen? Sonst aber sehr schöner Inhalt zum Spiel und ich freue mich sehr darauf.

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=0c83ba-1513328659.jpg

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=0c83ba-1513328659.jpg

Der3ine
15-12-17, 14:09
Marktkarren sind bei mir bisher nur übers Gras gelaufen, wenn ich den Weg abgerissen habe, während sie unterwegs waren.
Wenn du das nur spezifisch bei Gebäuden meinst: in 1503 hatten diese ja Eingänge definiert, ich glaube da wurde es dadurch deutlich reduziert, dass die Leute durch Zäune gerannt sind.

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15-12-17, 17:42
Aber wird UBI das jemals in den Griff bekommen?
Ich bin mir sehr sicher, dass das nicht so bleiben wird. ;) Waren die in jedem Lagerhaus einzeln lagern, also nicht "synchronisiert" werden passt meiner Meinung nach nicht zum Spiel. Das wäre zwar realistischer, aber dann wäre das Bauen von Lagerhäusern wesentlich unwichtiger, da die Sachen ja meistens sowieso zum Hafen transportiert werden müssen.

Drake-1503
19-12-17, 15:04
Ich habe im Eisenbahn-Thread mal reingeschrieben, wie ich mir ein ganz simples Logistikkonzept vorstellen könnte, ist dort #147.

Sephko
19-12-17, 15:16
Ich sehe das wie Drake-1503 und manch anderer hier:
Gespiegelte Warenbestände ersticken den Aspekt der Logistik bereits sehr früh und bergen die Gefahr, die Eisenbahn obsolet zu machen. Eine geeignete und wichtige Rolle für sie im Gameplay zu finden, scheint aktuell schwierig für BB Mainz zu sein.

Ich finde nicht, dass gespiegelte Bestände unabdingbar sind. Man muss deswegen ja nicht gleich auf ein inselweites zentrales Lager verzichten.
Vielmehr könnte es so machen, dass ein ein Zentrallager gibt, zu diesem die Waren ersteinmal geschickt werden müssen, um als Baumaterial verfügbar zu sein, oder am Kontor verkauft zu werden.
Auch Markt-/Dorfplätze könnten dann von diesem Zentrallager, zB. dem Kontor, beliefert werden.

Der Transport von Waren zu diesem ZL könnte dann iterativ entlang einer Logistikkette geschehen, in die auch die Eisenbahn integriert werden kann.

crashcids
19-12-17, 22:23
Hhmmm ... da bin ich anderer Meinung:

1. Anno soll einsteigerfreundlich sein ... und da verlangt Ihr von Neulingen, das die sowas
kompliziertes und für sie nicht offensichtliches peilen?
2. Lasst doch einfach das inselweite einheitliche Inventar ... das hat sich quasi durchgehend bewährt!
Warum wollt Ihr das abschaffen?
3. Meiner Meinung nach sollte man woanders nach eine sinnvolle Darseinsberechtigung für eine
Eisenbahn in einem Anno suchen ...
---> Bedürfnisse
---> größere Einflußradien der Markthäuser (???)
---> zusätzliche Optionen wie mehr Marktkarren, Lagerkapazität, Warenumschlag (siehe Kohleverbrauch
in einem Anno 1404)
---> mehr Einnahmen / Bewohner durch mehr Mobilität/Produktivität/Zufriedenheit/Optimismus ... ?

Nunja, ich habe noch mehr Vorschläge.

Der3ine
19-12-17, 23:15
1. Mit einem Tutorial wäre das immer noch einsteigerfreundlicher als es die ersten Annoteile waren und Anno ist generell ein Spiel, in dem man auch einmal nachdenken sollte. Tut man dies, sollte es eigentlich nicht so schwer zu verstehen sein. Wenn das Spiel zu einfach wieder wird, dann werden garantiert so einige der Fans anschließend enorm meckern...

2. Weil eine Abänderung auf getrennte Warenlager das Spielgefühl deutlich erweitern würde und andere Sachen ermöglicht bzw. nicht unnötig aussehen lässt. Deshalb. Aber freu dich, es wird ja falls die Entwickler es sich nicht noch anders überlegen, nicht so im Spiel sein.

3.1 Hier dann ein Schienennetz aufzubauen, obwohl öffentliche Bedürfnisse normalerweise durch ein Gebäude gestillt werden ist unverhältnismäßig. Ich glaube auch nicht, dass es irgendjemand gut finden würde, wenn er ab einer bestimmten Stufe auf einmal nicht nur einen Bahnhof, sondern auch eine Bahnlinie in einer Stadt errichten muss. Dazu kommt dann noch, dass Züge eher Städte miteinander verbinden anstatt innerhalb einer Stadt Transporte anzubieten.
3.2 Dieser Bonus müsste schon sehr enorm sein, wenn man dafür dann ein annähernd mit dem Straßennetz auf einer Insel vergleichbares System zusätzlich errichten muss. Und dann kommt ja auch noch Unterhalt für die Züge dazu...
3.3 Siehe 3.2
3.4 Das könnte eine Möglichkeit sein, aber die Bahn müsste dann eigentlich Städte miteinander verbinden und meist errichtet man doch nur eine Stadt pro Insel.

Da die Eisenbahn zu dieser Zeit Transport über weite Strecken (egal ob Güter-oder Personentransport) genutzt wurde ergibt sich schlichtweg für mich kein Sinn, dass sie wirklich dann noch einen Daseinsgrund bekommt, wenn doch Personentransport nie eine Rolle gespielt hat (außer beim Militär) und der Warentransport nur über kurze Strecken benötigt wird (Betrieb zum nächsten Lagerhaus und von dort, oder aber gleich direkt zum nächsten Betrieb). Da ein Transport über lange Strecken schon durch das inselweite Lager geschieht, fällt dieser als Mögliche Funktion für die Bahn weg, denn wie könnte sie denn bitte mit ihrem Platzverbauch und den Bau-sowie Unterhaltskosten effizienter sein als es das inselweite Lager ist, für das man nur an verschiedenen Stellen je ein Gebäude errichtet haben muss (im Vergleich zu zwar ebenfalls nur einem Bahnhof, aber zusätzlich noch einer Schienenverbindung)?

Ich habe eigentlich nichts gegen ein inselweites Lager wie es eigentlich ja schon immer war, aber für mich ergibt sich dann einfach keine Möglichkeit, wie die Bahn sinnvoll eingesetzt werden könnte, da es genau die Funktion übernimmt, die die Bahn in der Realität hatte (zu dieser Zeit).

Ich würde gerne auch deine weiteren Vorschläge hören und diese diskutieren.
Vielleicht können sie die Lösung für die Rolle der Züge sein, die wir suchen oder wir finden dadurch eine gute Lösung :)
Dann aber vlcht im Thema zur Eisenbahn, auch wenn es hier auch nicht ganz unpassend ist....

Annothek
20-12-17, 00:42
Ich habe eigentlich nichts gegen ein inselweites Lager wie es eigentlich ja schon immer war, aber für mich ergibt sich dann einfach keine Möglichkeit, wie die Bahn sinnvoll eingesetzt werden könnte, da es genau die Funktion übernimmt, die die Bahn in der Realität hatte (zu dieser Zeit).

Spiel Satz und Sieg.

Genau so empfinde ich es auch, mit dem Lagersystem wird eine Eisenbahn quasi unnötig, denn es gibt nichts was transportiert werden müsste? Einzelne Betriebe Zwanghaft an Eisenbahnen zu koppeln war zu der Zeit auch nicht üblich. Personen wurden nur sehr sehr spärlich transportiert.

Mag jetzt hart klingen aber zur Zeit sehe ich auch keine logische Funktion die die Bahn übernehmen könnte......mit gespiegelten Warenhäusern.

Achtarm124
20-12-17, 01:25
Mal nen Querverweis auf den Thread Strategiebuch - warum kann die Hilfe für Anfänger nicht aus Beiträgen der Tester inkl. Bilder, die ständig hier im Forum verfügbar sein müssen, bestehen?

Aus solchen Gründen Neuerungen abzulehnen oder was der Bauer net kennt, kommt nicht auf den Tisch wird viel mögliches Potential von 1800 vernichten (wobei jedem, der sich mit der Spieleentwicklung befasst, klar sein dürfte, was alpha bedeutet).

Annothek
20-12-17, 04:41
Achja hab da noch was :)

Ich lese hier immer: Für Neulinge zu schwer wenn man auch noch Waren transportieren muss....euch ist aber schon klar das das Hauseigene Spiel von BlueByte "Siedler" dies schon seid Siedler 1 so bereit stellt? Dort müssen Waren dorthin transportiert werden wo man sie braucht :)

Weitere Beispiele?
Forest Village, dies hat sogar getrennte Lagerhäuser für Nahrung und Baumaterial, Waren werden hier per Esel transportiert über weiter Strecken (Stichwort Eisenbahn" Ostriv ein Spiel von einem 1 Man Team kennt den Transport ebenfalls von Waren.

Ich glaube eher das diese "alten" Annoholicer eher nur stur an altem festhalten wollen.

Ich würde so ein Verhalten in einem Aufbaustrategie Spiel sogar fast erwarten.

Bei Anno würde ab dem Zeitpunkt wo Lagerhäuser nicht mehr spiegelt die Eisenbahn eine große Rollen spielen "können" Beispiel Kohle diese kommt per Schiff und muss nun zur Verarbeitung ins Hinterland, aber hier muss ja nur im Hinterland ein Warenlager bauen und schon steht die Kohle dort bereit, hier hätte man sie schön vom Hafen zum Lager dort per Bahn fahren können. Dies würde auf viele Waren zutreffen.....

Bei Siedler konnte man sogar festlegen was in welchem Lager gelagert wird.....alles Sachen die schon lange umgesetzt wurden.....aber eben in anderen Spielen, nur da wo man es erwartet, soll es nun nicht möglich sein weil es ja nie so war?

So habe fertig......wie gesagt einfach mal weg von "das war schon immer so" ergo bleibt es so. Anno 1800 hat so viel Potenzial das man 3 Addons machen könnte.

MOD_Freeway
20-12-17, 09:04
Mal nen Querverweis auf den Thread Strategiebuch - warum kann die Hilfe für Anfänger nicht aus Beiträgen der Tester inkl. Bilder, die ständig hier im Forum verfügbar sein müssen, bestehen?.

Querverweis zurück. Kannst du ja gerne mit aufbauen. Denke nicht, dass dies Verlage daran hindern wird dennoch ein Buch rauszubringen :)

Gruß,

MOD_Freeway

MatthiasE93
20-12-17, 12:09
Wie wäre es, wenn man mit der Eisenbahn verschiedene Inseln verbinden kann?
Das wäre zumindest eine sinnvolles Einsatzgebiet der Eisenbahn.

Dabei wäre die Verbindung deutlich schneller und mit mehr kapazität, als mit schiffen, allerdings auch teurer.
Die bauplätze für die Eisenbahnbrücken könnten bereits bei Spielstart definiert seein, so wie es auch bei 2205 mit den Brücken war. Es muss dann auf beiden Inseln ein Bahnhof gebaut, die Bahnhöfe mit der Brücke verbunden, und dann die Brücke errichtet werden.

Als zusätzliches Element könnte man noch hinzufügen, dass nach dem Brückenbau nur noch kleine Schiffe darunter durchfahren können -> man muss sich gut überlegen, wie man die Routen anlegt, und ob es sinn macht die Brücke genau da zu bauen.

Die Bauplätze könnten ungefähr so angeordnet sein:

Imgur (https://imgur.com/a/NJTzu)

LadyH.
20-12-17, 12:12
[...]
Nunja, ich habe noch mehr Vorschläge.

Ja? dann mal her damit, jetzt haste mich neugierig gemacht.

Achtarm124
20-12-17, 14:19
@ Alpenländer - ist nur meine Erfahrung aus den Aktionen zu 2205 und wie da heute trotz Google + Co. sich etliche die Zähne ausbeissen bzw. die Flinte ins Korn schmeissen. Und wie ich mich vor der Arbeit drücke, hast du ja live erleben dürfen.
Geht net ums Buch, sondern um die User hier, die sich an Anno versuchen wollen.

Sephko
20-12-17, 15:11
@MatthiasE93

Eisenbahnbrücken, die ganze Inseln überspannen und vorgefertigte Bauplätze besitzen? War das nicht auch ein großer Kritikpunkt aus 2205? Von der Idee bin ich kein großer Freund.
Das hat mehrere Gründe:

1. Vorgeschriebene Bauplätze schmecken mir aus Prinzip nicht.

2. Ich stelle mir vor, dass die Landflächen Inseln sind, die sich in einem großen Meer befinden. Die Immersion bröckelt doch stark, wenn jemand 18XX in der Lage gewesen wäre, kilometerlange Brücken über kilometertiefe Meeresgräben zu bauen. Oder gar schwimmende Pylone, welch abenteuerliches Konstrukt. :D

3. Gameplay: Der Seehandel wird dadurch beschnitten. Der Fokus auf das Meer wird dadurch abgeschwächt. Folgende Fragen würden sich auftun: Sind Brücken immun gegen feindlichen Beschuss? Dann könnte man eine Handelroute auf die Beine stellen, die durch niemanden gestört werden kann, zumal es kein Landmilitär gibt, um jeweils auf den Insel zu stören, zwischen denen die Brücke spannt.
Wenn die Brücke hingegen verwundbar gegen Beschuss wäre, wäre sie durch ihre schiere Länge und ihre Immobilität ein nur allzu leichtes Ziel und könnte in Kriegszeiten praktisch kaum geschützt werden.

MattMcCorman
20-12-17, 17:07
euch ist aber schon klar das das Hauseigene Spiel von BlueByte "Siedler" dies schon seid Siedler 1 so bereit stellt? Dort müssen Waren dorthin transportiert werden wo man sie braucht
Dir ist schon klar, dass diese Warenlogistik bei SIEDLER den unterschiedlichen Inseln und den Handelsrouten bei ANNO entspricht, weil es in SIEDLER nunmal keine Inseln und keine Schiffe gibt? ;)


Forest Village, dies hat sogar getrennte Lagerhäuser für Nahrung und Baumaterial, Waren werden hier per Esel transportiert über weiter Strecken (Stichwort Eisenbahn" Ostriv ein Spiel von einem 1 Man Team kennt den Transport ebenfalls von Waren.
Ich wiederhole mich gerne: Forest Village hat einen völlig anderen FOKUS als ANNO. Bei Forest Village managst du ein Dorf. Bei ANNO managst du eine komplette Inselwelt. Was Forest Village die unterschiedlichen Lagerhäuser sind, sind in ANNO wiederum die Inseln, Schiffe und Handelsrouten.
Stell' dir einfach mal vor, du hättest in ANNO fünf Inseln, die du alle so hegen und pflegen müsstest wie deine Dörfer in Forest Village. Das würdest du doch gar nicht hinkriegen...


Ich glaube eher das diese "alten" Annoholicer eher nur stur an altem festhalten wollen.
Ersetze "alt" durch "bewährt", und der Satz klingt gleich ganz anders. Und JA, ich bin der Ansicht, dass die Komplexität der Logistik ZWISCHEN den Inseln für ANNO ausreichend ist. Da braucht es nicht noch komplexe Logistik AUF den Inseln.

Der3ine
20-12-17, 18:07
Ich fand die Idee mit den Brücken interessant. doch wenn man nicht direkt Inselgruppen dafür einfügt, wird sich das schwer umsetzen lassen mit den Zufallskarten.
Bei 2205 war meiner Meinung nach das Problem mit den Brücken, dass ihr Bau nicht optional war und dann einen deutlichen Vorteil brachte, sondern dass er Pflicht war, um mehr Bauland freizuschalten. Wenn man aber damit 2 vorher unabhängige Inseln (einer Inselgruppe) technisch zu einer Insel macht (Vereinigtes Warenlager, Arbeitskraft usw.), dann würde der Bau einen enormen Vorteil bringen, was der Brücke auch wirklich einen Status als Monumentalbau gut geben würde (im Unterschied zu denen bei 2205, die ja im Grunde die selbe Funktion erfüllten wie vorher der Bau von Markthäusern). Voraussetzung wäre dann, dass der Spieler beide Inseln besitzt und natürlich die Resourcen herankarren kann für den Bau.
Eine Diskussion hinsichtlich der Angreifbarkeit gab es auch schon einmal irgendwo. Eine Lösung wäre, dass die Brücke sehr sehr hohe HP hat und ab einem bestimmten HP-Verlust ihre Funktion einstellt (80%?), aber ihr wirkliche Zerstörung dann noch immer sehr lange dauert. Dadurch hätte der Erbauer genug Zeit zu reagieren und sein Monument zu retten und anschließen (mit Resourcenverbrauch?) zu reparieren.
Wie gesagt könnte man eine Brücke aus meiner Sicht aber nur einfügen auf einer schon vordefinierten Inselgruppe, die bei der Welterstellung wie eine besonders große Insel dann in die Karte eingefügt werden würde. Da Inseln (und damit auch solche Inselgruppen) von den Entwicklern und nicht von einem Programm erstellt werden, dürfte es dabei dann gut möglich sein auch die Abstände geringer zu halten, damit die Brücken immer noch realistisch wären. Zwar absurd aufwendig zu bauen, aber nicht unmöglich.
Ob sie dann feste Slots haben sollten oder man sich die Brückenenden an eine (relativ) beliebige Stelle dann setzen könnte, weiß ich nicht, was einfacher einzufügen wäre.



Ich habe Siedler nicht so ausführlich gespielt aber ich bin ziemlich sicher, dass es dort zumindest in einem Teil auch Schiffe und Inseln gab. Weiter waren Annotheks Beispiele ja auch nicht dazu gedacht zu sagen, dass es genau so auch bei Anno sein muss, sondern dazu zu zeigen, dass getrennte Warenlager durchaus möglich sind.
Und ja es hat sich bewährt, aber das heißt nicht, dass man deshalb so sehr gegen alternativen sein muss, wenn diese vlcht besser ins Spiel passen könnten, als das Altbewährte. Ich bin jetzt mal extrem, aber ich bin mir sicher früher hat man das Schlagen von Kindern auch als eine altbewährte Methode angesehen um diese zu erziehen. Oder Raubzüge auf jeden, der sich irgendwie anbot, um schnell reich zu werden. Da bin ich ganz froh, dass man da nicht am "altbewährten" festgehalten hat ;)

Annothek
20-12-17, 18:07
Ich sag ja "stur" und was der "Bauer nicht kennt" jedes meiner erwähnten Beispiele lässt sich in null komma nichts auf Anno umsetzen.......
bin dann mal raus wir sehen uns in 2018 wenn genau die gleichen dann hier meckern wie einfach doch alles ist.... "komplexe Logistik" nur weil man ein paar Warenhäuser statt Pferdewagen mit Bahn verbindet? Naja wenn das schon zu viel des guten ist Anno FSK 0 hurra machen wir doch gleich ein Anno 1404 mit neuer Grafik "gähn"

Sephko
20-12-17, 21:10
Ich schließe mich nur ungern der Meinung der Annothek an, weil ich ihn für einen Rüpel par excellence halte :D , aber wo er Recht hat, hat er Recht. Er spricht mir aus der Seele. ;)

Ich sehe kein Problem in der Umsetzbarkeit getrennter Lagerbestände, sofern der Hin- und Rücktransport zentralisiert wird. Wenn die ganzen Lagerhäuser untereinander kommunizieren würden, wäre es vermutlich ein reines Tohuwabohu. Die genaue Mechanik auszuarbeiten, ist natürlich etwas, was Zeit, Arbeit und ne Menge Hirnschmalz benötigt. Auch hat niemand gesagt, dass es leicht oder total easy umzusetzen sei. Einiges wird man sicher ausprobieren müssen. Aber im Vorfeld direkt Dinge auszuschließen, halte ich für unproduktiv, zumal in der Tat schon viele Spiele gezeigt haben, dass es nicht nur möglich, sondern auch für den Spieler gut zu adaptieren ist.
In der Cultures-Reihe war es, wie auch in Siedler, auch nie ein großes Problem, wobei es dort kein Zentrallager als solches gab und die Waren mehr oder weniger vogelfrei waren. Wenn man alle Warenströme in Anno auf konkrete Knotenpunkte lenkt, hat man sicher sogar mehr Überblick als in Cultures oder Siedler.

Wenn wir uns vor Neuerungen im Vorfeld verwehren, kann ich auch gleich die Forderung stellen, ANNO 1800 sofort einzustampfen und ein stattdessen HD-Remake von 1602 zu basteln.

samu327
20-12-17, 23:37
das wär echt mal ne Idee für den nächsten (vlltletzten, die reihe ist eh schon ziemlich lang und alle interessanten jahre sind bereits vergeben);)


Ein anno 1602 UHD Remake mit den mehr oder weniger gleichen Gebäuden mechaniken und schiffen mit einigen coolen extras addons oder Multi session und Features sowie einen fokus auf eine letzte Kampagne :cool:

is jz hier ein bisschen off Topic aber ich post einfach mal:confused:

Rekchen
21-12-17, 16:44
Moin
Habe gerade was interessantes über die zeit gesehn in Schottland. Dort gab es in dieser Zeitepoche an der Westküste "Eishäuser" . Dort wurde im Winter Eis eingelagert um im Fühjahr und Sommer, gefangenen Lachs zu verarbeiten und Transport fertig zu machen, Richtung Glasgow . Könnte ma damit nicht die Fischerrei effizenter machen im fertigen Spiel?

Der3ine
21-12-17, 17:55
Die waren relativ weit verbreitet glaube ich. In Bremen die Bierbrauereien haben auch Eis rangekarrt und damit ihre Gebäude gekühlt.

crashcids
21-12-17, 21:17
Moin,

ich hätte noch zwei weitere Ideen zum Thema Eisenbahn:

1. Einige kennen ja aus Anno 1503 die 2 Produktionen, die man mittels Forschung aufwerten
konnte:
Eisenschmelze --> Hochofen und Webstube --> Weberei
Selbiges könnte man in Anno 1800 mit denselben oder anderen Produktionen dem Setting
entsprechend implantieren mit der Maßgabe, das zur Versorgung dieser fortschrittlicheren
Produktionsbetriebe eine Eisenbahn erforderlich ist.
Dabei könnte man verschiedene Ansätze verknüpfen:
- Es sind zusätzliche Rohstoffe aus dem Hafen erforderlich --> weite Transportwege
- Es sind für Karrenschieber/Kutschen zu große Rohstoffmengen erforderlich um das ganze
auf eine wirtschaftliche 100 % Auslastung zu bringen

2. Mit der Erforschung der Eisenbahn könnte man die Eisenbahn generell und dazu als
Monument den Bahnhof freischalten, der der prosperierenden Stadt weitere Features spendiert:
- mehr Lagerkapazität analog der Speicherstadt aus Anno 1404
- 1 Extrakarrenschieber/Kutsche für alle Produktionsbetriebe
- im (großen) Einflussradius mehr Forschungsfortschritte (falls es Forschung überhaupt gibt)

So, nu habt Ihr wat zum nachdenken ...

MfG crashcids

Der3ine
21-12-17, 22:23
Ich würde jetzt nicht jeden Bahnhof als Monumentalbau haben wollen, aber vlcht einen großen Hauptbahnhof, wie in viele Städte ja heute noch (mit Ausbauten) nutzen finde ich eine gute Idee!
Die waren ja auch immer ein wenig mit ein Prestigeobjekt und das passt ja auch zu den Monumentalbauten in Anno :)

Achtarm124
21-12-17, 22:47
Bedenkt bei euren Vorschlägen, dass die Rede von Rampen war und deren Zahl begrenzt ist. Ergo muss das dann auch erweitert werden, sonst sind zusätzliche Karren etc. nur durch mehr Lagerhäuser kompensierbar oder es gibt Stau bei der Entladung.

M-17.1
23-12-17, 16:49
Bedenkt bei euren Vorschlägen, dass die Rede von Rampen war und deren Zahl begrenzt ist. Ergo muss das dann auch erweitert werden, sonst sind zusätzliche Karren etc. nur durch mehr Lagerhäuser kompensierbar oder es gibt Stau bei der Entladung.
Hier könnte man meiner Meinung nach die Eisenbahn so integrieren, dass sie Sinn macht und doch nicht Zwingend ist.
Die Lagerhäuser können nur eine kleinere Zahl an Karren gleichzeitig an ihren Rampen abfertigen. Und hier kommt die Eisenbahn ins Spiel:
Ein Bahnhof fungiert hier als Zwischenlager, der Bahnhof kann viel Karren gleichzeitig abfertigen, aber die Waren stehen noch nicht im gespiegelten Hauptlager der Insel zur Verfügung. Damit diese ins Hauptlager kommen muss der Bahnhof, durch Schienen, mit einem Markthaus, welches durch ein Gleismodul erweitert worden ist, verbunden werden. Ein Zug bringt nun die Waren ins Markthaus, wo diese ins Hauptlager der Insel gelangen.
Jeder Bahnhof lagert die Waren für sich alleine.
Ich hoffe mein Vorschlag ist soweit verständlich.

Der3ine
23-12-17, 19:55
Aber das führt dann wieder zu vielen kleinen Zugstrecken von einem Bahnhof zum vermutlich direkt daneben stehendem Lagerhaus. Wäre die Eisenbahn dann stimmig? Ich glaube es würde sich dann eher wie ein über das Baumenü anzufügendes Modul des Lagerhauses anfühlen, dass zusätzliche Laderampen bringt, als wie eine Eisenbahn.