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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1. Anno Union Schreibwettbewerb



Ubi-O5
07-12-17, 13:23
Hallo Annoholiker,

wie im heutigen Anno Union Post (https://www.anno-union.com/interview-mit-dem-glanzvollen-artur-gasparov/) angekündigt, postet bitte hier eure Geschichten.

Zur Erinnerung:

Wir wollen wie ihr in der Rolle als Gouverneur eurer Insel die erste Anno Union NPC Abstimmung empfunden habt. Ob es ein rollenspielerischer Brief, ein Zeitungsartikel oder eine Kurzgeschichte über den Verlauf und das Ergebnis der Abstimmung ist, eure Kreativität ist gefragt.

Der Wettbewerb beginnt heute und endet am 15. Januar. Danach werde wir bis Anfang Februar die drei besten Einträge auswählen. Dabei sind Form, Länge und ob ihr das Ganze sogar mit Bildmaterial unterstützen wollt rein euch überlassen.

Viel Spaß beim Schreiben, ihr Wortschmiede!

Oldsmobile1963
08-12-17, 16:35
Ich habe für meinen Beitrag eine PDF erstellt. Da ich den Inhalt hier nicht einfach nur posten wollte, habe ich sie hochgeladen.

https://share.pdfsharing.com/625158dd35aacc7b6051bc6da5cf37d5

Ich hoff diese Art der Teilnahme ist genauso in Ordnung.

LG Oldi

Ubi-O5
08-12-17, 16:51
Ich habe für meinen Beitrag eine PDF erstellt. Da ich den Inhalt hier nicht einfach nur posten wollte, habe ich sie hochgeladen.

https://share.pdfsharing.com/625158dd35aacc7b6051bc6da5cf37d5

Ich hoff diese Art der Teilnahme ist genauso in Ordnung.

LG Oldi

Solange wir darauf zugreifen können, gehts in Ordnung. :)

Typ1166512
09-12-17, 01:41
Werter Herr Castelli,

wie ihr sicher ebenso, wie ich wisst, besteht unser Bündnis seit nunmehr 30 Jahren. Es sind 30 Jahre in welchen wir, die beiden mächtigsten Herrscher der Umgebung zusammen schlossen und es geschafft haben, unsere ab da gemeinsame Konkurrenz wirtschaftlich, sowie militärisch auf nahezu allen Ebenen auszustechen. Wir haben uns wahrlich einen stattlichen Ruf erarbeitet, der weit über die Grenzen unserer Ländereien hinaus bekannt ist. Doch trotz all unserer Macht können wir die Zeit und damit den Fortschritt nicht aufhalten; dessen seid ihr euch höchstwahrscheinlich ebenso bewusst, wie ich. Wie ich nun erfuhr, gibt es einen weiteren sehr mächtigen Gouverneur, der sein Einflussgebiet immer weiter ausdehnt und ich vermute, dass es auch nicht mehr allzu lange dauern wird, bis er in unsere Gefilde vordringt. Gasparov ist sein Name. Ich schätze, dass er sehr gut zu uns passen würde, da er zu einem großen Teil unsere Werte vertritt. Jedenfalls wusste er diese Werte bis jetzt immer durchzusetzen. Doch ich stelle euch nun eine Frage: Glaubt ihr, dass es bei uns überhaupt genug Platz und Ressourcen gibt, um einen solch großen Konkurrenten zu dulden? Ich glaube, dass Herr Gasparov sich durchaus zu einem Problem entwickeln kann, welches wir bereits, bevor es zu groß wird mit allen nötigen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen lösen sollten. Ansonsten fürchte ich, dass das Jubiläum, welches unsere beiden Reiche in zwei Jahren zu feiern haben, das letzte sein könnte. Wir sollten auf unser Erbe achten und im kommenden Jahrhundert auf keinen Fall klein beigeben.

Vermutlich ist dieser Brief in diesem Jahr der letzte, den ihr von mir in diesem Jahr bekommt. Deshalb möchte ich euch einen erfolgreichen Start in das neue Jahrhundert und ins Jahr 1800 wünschen.

Euer treuer Verbündeter

file:///C:/Users/chrisi/Desktop/ngcncncn.png

Typ1166512
09-12-17, 01:42
Falscher Link am Ende xD
naja das war eh nur ne unterschrift

cookiecoker
09-12-17, 21:38
Mein Freund und Kollege Master Northburg
Seit Jahrhunderten nun sind wir zusammen des Städtebauens Meister geworden, und sind stets bestrebt sowohl das Moderne zu prägen als auch das Alte zu bewahren.
Doch nun gibt es einen neuen Spieler der behauptet der bessere zu sein. Gasparov heißt er und nennt sich selbst der Visionär.
Artur. Gasparov.
Wie dir auffallen mag ist sein Name einer der im Zarenreich nicht unüblich ist Er will utopische Städte bauen wo hingegen das einfache Volk bei ihm in sklavenähnlichen Zuständen schmachten muss. Abscheulich. Mich überkam schon die kalte Wut bei den Geschichten unserer Urgroßväter über Forcas und den Kinderhandel oder die Planungen des verruchten und niederträchtigen Kardinals eines Kreuzzuges. Allein wenn ich die von unseren Familien betreuten Städte sah wusste ich dass alle für die Stadt verantwortlich sind und alle, ja alle, teilhaben müssen am Volk und sich an der Pracht ihres Werkes ergötzen sollten.
Er will dies nicht. Kein zusammenspiel von Industrie und Stadt. Kein Zuckerbrot für das Volk, nur das nötigste für die einfachen Leute.
Die Arroganz ist selbst für unsererzeit ein Phänomen, aber deswegen dürfen wir ihn nicht unterschätzen dürfen.
Sein Stammbaum ist gefüllte mit geradezu elitärer Verwandschaft und Vorfahren auf die er, wenn ich sagen darf, zu recht stolz ist.
Doch ich weiß wie wir dieses Individuum dazu bringen selbst uns seinen gebührenden Respekt zu zollen.
Eine Ausstellung. Über die Wunder der orientalischen Baukunst und Kultur. Die Riesigen Norien werden am Eingang wachen und alles wird die Exotik dieser Welt den Menschen näher bringen und dann, ja dann, werden die Menschen sehen wer der wahre Visionär ist. Sie werden sehen wie wir die Menschen behandeln und in scharen in unsere Städte strömen.
Wir werden es mit diesem Plan schaffen. Der Name deiner und meiner Familie werden wieder erstrahlen und unser gerechter Lohn uns zuteil.
Gott auf deinen Wegen
N

Fusselfluse
11-12-17, 13:12
Werter Herr Gasparov,

nun haben Sie die Wahl also tatsächlich gewonnen... Zu meinem großen Bedauern wie ich sagen muss. Sehen Sie, ich freue mich natürlich darüber endlich einen würdigen Gegner gefunden zu haben. Doch wie Sie sicherlich verstehen können, kann es nur einen Visionär geben. Besser noch: nur eine Visionärin!
Ja, sie lesen richtig. Ich darf mich vorstellen, meine Name ist Lady Sarina. Sie werden mitnichten von mir gehört haben, da Sie dem gemeinen Volk ja keine Beachtung, oder gar Bedeutung schenken. Ein großer Fehler wie Sie bald erfahren werden, denn gerade das gemeine Volk kann oft der Schlüssel zum Ruhm sein.

Ihr Interview war wirklich sehr erhellend für mich, insbesondere Ihre wage Andeutung zum architektonischen Eklektizismus. Ich vermute Sie werden den leichtsinnig-oberflächlichen Eklektizismus bevorzugen. Ich dagegen ziehe die gewissenhaft-wissenschaftliche Richtung vor. Oder womöglich folgen Sie dem Weg des Eklektizismus´der Bequemlichkeit; in dieser Hinsicht gebe ich dem Eklektizismus der Überzeugung den Vorzug. Selbstverständlich werden Sie, werter Herr Gasparov, sehr viel Verstand einsetzten. Jedoch sollte man auch das Gefühl nicht außer acht lassen.

Welchen Weg auch immer Sie einschlagen mögen, seien Sie sich sicher, dass Sie mit ihrer Aussage vollkommen ins schwarze getroffen haben. Ich hoffe es spricht nicht gegen das Dekorum, wenn ich es so offen ausdrücke: Ich muss wohl völlig übergeschnappt sein! Doch vom gemeinen Volk kann man es eben nicht anders erwarten.

Ich freue mich sehr darauf, Sie bald persönlich kennen zu lernen, werter Herr Gasparov. Auf dass es ein ebenbürtiger Wettstreit werden möge, bei welchem Sie Ihr wundervolles Exempel statuieren können und merken werden, dass noch jeder seinen Meister (oder eben seine Meisterin) gefunden hat.

In respektvoller Ehrerbietung,

Lady Sarina

Marc_The_Miner
13-12-17, 21:56
Zutiefst geehrter Herr Gasparov,

ich möchte mich Ihnen bekannt machen. Ich bin der Gouverneur Ihrer Majestät, unserer Königin und Ihr neuer Nachbar. Ich freue mich sehr, dass Sie, der glanzvolle Artur Gasparov, die Abstimmung gewonnen haben - auch wenn dies nicht anders zu erwarten war. Was hätte ich nur gemacht, wenn einer der anderen, Hafsa Sultan, Jacob “Jake” Turner, Florence Morel, Silas Grendel oder Dr. Hugo Mercier gewählt worden wäre? Sie sind der einzige, der genügend Können und Glanz besitzt, um die Ehre erwiesen zu bekommen, in Anno 1800 integriert zu werden. Sie sind der einzige, der die Fähigkeiten und architektonisches Wissen aufweist, um in der wundervollen Welt von Anno 1800 - anstatt sie zu ruinieren - den letzten Schliff gibt und sie perfekt mit architektonischen Meisterwerken abrundet. Die anderen Teilnehmer bei der Abstimmung würden diese brillante Welt nur zerstören, indem sie hässliche Fabriken bauen würden, die nur Ruß und Schmutz in die Welt schleudern würden, Sie hingegen nicht. Außerdem würden Einige die Welt auch noch mit Krieg und Metzeleien verschandeln und dadurch den Fortschritt und den Bau von großartigen Monumenten nur verzögern. Sie sind ein friedvoller, kultureller und intellektueller Herrscher, der Ihrer Majestät gewachsen und ehrenwert ist. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, da ich wirtschaftlich sehr stark bin und Sie mit Ressourcen versorgen kann, während Sie ungestört weiter arbeiten können und neue Baupläne anfertigen können. Für Notfälle steht mir außerdem die Flotte Ihrer Majestät zur Verfügung und so können wir uns gemeinsam gegen diese Banausen verteidigen und Ihre architektonischen Meisterwerke beschützen! Ihre Städte werden so so schnell wie noch nie aus dem Boden sprießen und Ihre bisherigen an Schönheit, Größe und Glanz bei weitem übertrumpfen!

Und bis dahin würde ich Ihnen gerne einen Auftrag mit entsprechender Bezahlung von Ihrer Majestät überreichen: Ihre Majestät, die Königin, würde gerne einen neuen Sommerpalast bauen lassen, aber sie hat noch keinen Architekten mit einem Blick für das Ästhetische gefunden. Der Einzige, der sich bisher beworben hat, ist dieser abscheuliche Jorgensen. Und so jemanden darf man nicht die Ehre erweisen, einen Palast für Ihre Majestät zu konstruieren, sonst wird der Palast so ästhetisch wie ein Hühnerstall.

Ich hoffe, dass Sie dieses Angebot annehmen. Sie sind unsere letzte Hoffnung!

Ich betone noch einmal, dass ich sehr froh bin, dass Sie Artur Gasparov, in der Epoche des architektonischen Eklektizismus unter uns weihen, und dass ich mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen sehr Freue.

Mit ehrenwerten Grüßen

der Gouverneur Ihrer Majestät

julcek111
14-12-17, 17:47
Hier meine Idee für die Teilnahme am Schreibwettbewerb. Ich hoffe es gefällt :)
http://fs5.directupload.net/images/171214/na7e7odl.jpg

BitteWenden
16-12-17, 17:42
Unerwartete Wendungen im Leben des Gustav Jørgensen

Gustav Jørgensen hasste Überraschungen. Ganz besonders wenn sie morgens in Form seines wild gestikulierenden Sekretärs kamen.
„Ein wichtiger Brief“. Pah. Wichtige Briefe bekam er schon lange nicht mehr. Warum auch, niemanden interessiert ein Familienmitglied das so hoch oben im Norden haust. „Von wem ist der?“. „Von ihrem Halbbruder Norbert“. Norbert? Von dem hatte er ewig nichts mehr gehört.

Das letzte Mal, als sie sich getroffen hatten, hatte er mit dem Bau einer enormen Statue geprahlt. Er selber hatte nur müde gelächelt, für Prunk und Gloria war auf seiner Insel kein Platz. Für die Maschinen der neuen Zeitrechnung war es hier viel zu kalt und so musste man sich mit Fischfang, Waljagt und Pelzen begnügen. Niemand sprach es je aus, aber Gustav hatte in diesem ganzen Gebilde aus Arbeit, Frost und Plackerei ein sehr einfaches Leben. Er musste hier und da mal einen Streit klären oder einen besonders großen Fisch loben. Ansonsten saß er in seiner warmen Residenz und genoss das Nichtstun. Sein Großvater war der Eiskönig, der Mann der diese Gefilde einst erschloss. Er hatte mit diesem Mann rein gar nichts gemeinsam. Unermüdlich trotze er dem Wetter, Legenden sagen er hätte die gesamte Stadt alleine errichtet. Nun ja, Stadt. So nannten es der überwiegende Teil der Menschen hier, die noch nie über den Rand dieser Insel hinausschauen konnten. Und wer es tut kommt meist nicht zurück. Warum auch?

„Wollen sie den Brief jetzt öffnen?“. Er zuckt zusammen. Irgendwie musste er in Gedanken versunken sein. „Sicherlich“. Er öffnet den Brief und beginnt zu lesen…
(Auf "Show" drücken, um den Brief anzuzeigen!)
https://i.imgur.com/2X3IxXC.png
Gasparov.
Selbst hier hatte man von diesem Mann gehört. Ein Visonär ohnegleichen.
Und auch wenn sein Volk aufgrund der Abgeschiedenheit nicht an der NPC-Wahl der Union teilgenommen hatte, so hätte er wahrscheinlich auch hier die ein oder andere Stimme gesammelt.

Erst will er den Brief in das eisige Nass der hiesigen Ödniss entlassen, doch er hält inne. Sein Leben ist eine Farce. Tagein, tagaus friert er sich hier zu Tode. Sein Name wird in keinem Geschichtsbuch erscheinen. Doch wenn er am Sturz Gasparovs beteiligt wäre, nun das würde eine ungeahnte Wendung in seinen Lebenslauf bringen. „Man bringe mir meinen Schreiber“. Schreiben hatte er nie gelernt, sein Vater hatte es für unwichtig befunden. Er ließ zwei Briefe schreiben. Einen an Norbert, um ihm seine Unterstützung zuzusichern und einen an Gasparov in dem er seine Begeisterung für seine Werke ausdrückt, und um ihn zu bitten ihm…ja was eigentlich zu bauen? „Somit bitte ich sie, mir einen mächtigen Barsch zu errichten“. „Einen mächtigen Barsch?“. „Genau“. Sein Schreiber wirkte kurz irritiert, doch hinterfragte er den Inhalt seines Briefes nicht weiter. Zufrieden lehnte er sich in seinen Sessel zurück. Jetzt kommt seine Zeit.

Er erwacht durch einen Knall, einer seiner Männer stürmt in seine Schafzimmer. „Wir werden angegriffen!“. Angegriffen? War sein Bruder schon da? Handelte es sich um ein Missverständnis? Er rennt zu seinem Fenster. Die erbärmliche Hafenanlage steht komplett in Flammen, riesige eiserne Schiffe sind im Begriff Anker zu legen. Menschenmassen stürmen in die entgegengesetzte Richtung. „Wie kommen wir hier am besten raus?“. „Garnicht. sie haben uns schon umstellt" antwortet der resignierte Fischer. „Aber wer wür…“. In diesem Moment öffnen sich die Türen, mehrere Unbekannte stürmen herein und er wird zu Boden gedrückt. Dahinter tritt ein Mann ins Licht. Er kommt ihm seltsam bekannt vor. „Gasparov? Aber...“. „Du Wicht, du hast doch nicht ernsthaft geglaubt, irgendjemand würde dich um Unterstützung bitten? Dein Bruder hat schon viel früher versucht mich anzugreifen. Natürlich ist er kläglich gescheitert. Doch ich wollte wissen, wer von seinen respektlosen Familienmitgliedern noch auf seiner Seite steht, und praktischerweise fand ich diesen Brief bei seiner Festnahme in seiner Tasche. Offenbar entschied er sich, doch auf deine Hilfe zu verzichten. Jedenfalls scheinst du einer dieser hinterlistigen Verräter zu sein. Deswegen sehe ich mich jetzt leider gezwungen hier die Kontrolle zu übernehmen. Unter dem Eis dieses dreckigen Eilands winken nämlich ungeahnte Schätze, Resourcen ohnegleichen. Du Tölpel hast es natürlich nie herausgefunden. Wo wir gerade bei dir sind…Du wirst den Rest deines Lebens in den Tiefen meiner Verliese fristen. Schafft ihn aus meinen Augen!“.

„Wendung im Lebenslauf…“ war das letzte was man ihn murmeln hörte, als er hinausgetragen wurde.

werderpower2002
16-12-17, 23:03
Hallo, hier findet ihr nun auch meinen Beitrag.

http://share.pdfsharing.com/3a8a720237e47371d0afc46c3662f477

chris.666
19-12-17, 20:48
Hallo Anno Union,

Hier folgt mein Beitrag zum Schreibwettbewerb, viel Spaß damit.
(Ich hoffe diese Form als Beitrag ist zulässig)
Mit diesem Link könnt Ihr darauf zugreifen:

https://1drv.ms/f/s!ApxndAwVRJjt0zkYOmASIhKPyPJc

Mit freundlichen Grüßen,
Chris

LadyHahaa
20-12-17, 14:52
http://ladygames.de/1800/brief.jpg

hier noch die PDF Version, etwas besser lesbar.
http://ladygames.de/1800/Roschenheim.pdf


Edith sagt:
ich verzichte im Gewinnfall freiwillig auf den Gewinn und bitte entsprechen um Weitergabe an den nächsten Gewinner.
Möchte nicht gewinnen, möchte nur meine Geschichte erzählen :)

MissHucklebuck
09-01-18, 00:10
Ahoi. Hier mein Teilnahmeschein. Einmal in schön, einmal in lesbar ;-)
Grüße aus dem Norden,
Miss Hucklebuck

https://share.pdfsharing.com/efa6d64a4ecf4b0dac8fdfae104bb888
https://share.pdfsharing.com/88329e218c246546cbdbacdbb9f73874

Ben2906
09-01-18, 01:48
Mein Beitrag zum Wettbewerb, eigt. wollte ich früher angefangen haben wie das so ist über Weihnachten kann sich ja jeder mal so denken ;D Aber erst Hey und Willkommen im Neues Jahr :)

Ben2906
09-01-18, 12:46
Musste die Zeitung noch mal neu machen ich hab ein Paarfehler gefunden^^

Edit Altes gelöscht höher bekomme ich das leider nicht hin, liegt wohl an Schrift selbst mit.
https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t31.0-8/26685965_1742476205775904_1218396710170749494_o.jp g?oh=a6739afcc851a5310be2503fbbf0c87b&oe=5AFA4E33
https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t31.0-8/26840675_1742476199109238_8116475970137883367_o.jp g?oh=4699790f12c293ecde8d24c8163550d5&oe=5AE15B4C
https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/26904604_1679439858781683_8869990592842236378_n.jp g?oh=a41998fe573ae388430da4472d494aa0&oe=5AF39340

Sollte es hier im Forum noch nicht Optimal zu lesen sein habe ich noch Facebook als 1.Alternative:
1.http://bit.ly/2AVOTyp

2.http://bit.ly/2DpVUKW

3.http://bit.ly/2mlZayX

Link zum Video

https://www.youtube.com/watch?v=YgcMmgIT0g4&feature=youtu.be

BB_Volty
10-01-18, 18:19
@Ben2906 hast du die Seite evtl. in etwas höherer Auflösung? Ist leider in dem Format durch Artefakte etwas schwer zu lessen.

Bellasinya
11-01-18, 21:45
Hallo zusammen, hier mein Beitrag als kleine Kurzgeschichte. :)


Die Rose in Nachbars Garten

Eine lärmende Lawine ebnete sich ihren Weg durch die Straßen. Schilder wurden in die Höhe gereckt und ein Mob von Arbeitern schrie laut seine Forderungen heraus. An diesem Tag war das Ergebnis der Wahl auf Schönhafen bekannt gegeben worden, und obwohl Artur Gasparov von vielen gewählt wurde, so gab es doch Unmut unter jenen, die in Zukunft die aberwitzigen Forderungen für seine Projekte würden umsetzen müssen. So hatten etwa 200 Arbeiter sich versammelt um ins Zentrum zu seinem Stadthaus zu ziehen und dabei ihrem Unmut Lautstark eine Stimme zu geben.
Niemand beachtete den zierlichen Jungen, der mit seiner Baskenmütze und dreckigen Wangen dem Strom folgte und dann zum Hafenviertel abbog. Mit leichtfüßigen Schritten näherte er sich dem Dock, wo die Handelsschiffe ausliefen. Zielstrebig steuerte er auf ein Segelschiff aus Rosengrund zu, dass sich an der Rosenblüte mit Dornen auf der Flagge erkennen ließ. Einige Matrosen machten es startklar, während die anderen Rohstoffe und Nahrungsmittel verluden. Der Kapitän stand am Rand und betrachtete das Treiben kritisch, bereit mit lauter Stimme einzugreifen, sollte etwas nicht nach seinem Willen gehen. Sein Haar wurde bereits weiß und seine Haut war im Kontrast dazu braun von der Sonne und faltig von der rauen See.

„Entschuld’gen Sie Käpt‘n, dürft ich für die Überfahrt bei ihnen anheuern?“, fragte der Junge eifrig. Der Kapitän musterte ihn und analysierte, ob er jemanden, wie ihn gebrauchen konnte. „Ich kann das Deck schrubben, härter anpack’n als ich ausseh, und ich komm auch leicht hoch ins Krähennest, wenn’s denn erforderlich sein sollte Käpt’n.“ Das schien den Ausschlag zu geben.
„Nun gut Jungchen. Rauf mit dir. Die Überfahrt dauert bei gutem Wind vier, vielleicht fünf Stunden. Wenn du in der Zeit einschläfst gibt’s von mir einen Satz heiße Ohren!“ Der Junge strahlte regelrecht und begann bereits zum Schiff zu laufen. „Vielen Dank Käpt’n . Ich versprech‘s euch, ihr werdet’s nicht bereun!“

Wendig und geschickt war er in kaum ein paar Sekunden hinaufgeklettert. Kurz darauf war alle Ladung gesichert und das große Segelschiff konnte ablegen.
Während der Kapitän seinen ganzen Stolz durch das Hafenbecken vorbei an riesigen trägen Dampfern navigierte, schrie der Junge bereits die ersten Statusmeldungen. Er schien es nicht zum ersten Mal zu machen, denn die Informationen waren fundiert und präzise. Schon bald waren sie auf dem offenen Meer. Der Lärm der Stadt war verstummt und wurde von dem Wind in den Segeln und dem Ächzen von Holz in salzigen Wellen abgelöst. Die Häuser der Stadt und der Qualm der Industrieanlagen wurden immer kleiner bis sie schließlich hinter dem Horizont verschwanden. Der Junge atmete tief ein. Er liebte die Ruhe, die klare Luft und das Meer, das Kreischen der Möwen, die sich dem Boot angeschlossen hatten. Hier hatte die Hektik des Aufbruchs noch keinen Einzug gehalten.
Der Wind stand günstig und so schoss das Schiff pfeilschnell dahin und erreichte Rosengrund beinahe in einer neuen Bestzeit. Die Stadt war noch im Aufbau begriffen, machte in letzter Zeit aber große Fortschritte.

Die junge Gouverneurin wirkte zwar noch nicht sehr erfahren, aber das machte sie durch Verhandlungsgeschick und die uneingeschränkte Liebe zu ihren Bürgern wett. Sie sprach sich entschieden gegen jede Art von kriegerischen Handlungen aus, und hatte mit ihrer lieblichen Art auch die größten Aggressoren besänftigen können. Der Handel mit anderen Inseln florierte und spülte so Wohlstand in das Hafenstätdchen, das seinem Namen alle Ehre machte und in den Wohnvierteln von wunderschönen duftenden Rosen nahezu überwuchert wurde.

Bei der Ankunft verabschiedete der Junge sich vom Kapitän und dankte ihm für die Überfahrt. Hier war die Stimmung friedlich und gesetzt. Es wurde hart gearbeitet, aber den Menschen ging es gut. Gemütlich schlenderte der Junge über das Kopfsteinpflaster in Richtung Stadtmitte. Beim Markplatz hielt er kurz inne und erwarb eine Mohnschnecke mit Zuckerguss frisch aus dem Ofen. Zum Essen setzte er sich auf den Mauervorsprung eines Blumenbeetes, beobachtete das geschäftige Treiben und lauschte den Gesprächen der Menschen. Die Neuigkeit der Wahl auf der Nachbarinsel würde wohl erst am nächsten Morgen eintreffen. Gesättigt machte der Junge sich wieder auf den Weg, wich geschickt den Karren aus und kam schließlich am Rathaus an, in dem die Gouverneurin residierte. Ohne auf ein Hindernis zu treffen betrat er das Gebäude durch den Dienstboten-Eingang und begab sich in den Flügel der privaten Gemächer. Im Badezimmer angekommen wartete bereits eine dampfende Badewanne mit Rosenduft. Als der Junge die Mütze abnahm kam darunter langes blondes Haar zum Vorschein. Nach dem Bad war aus dem unscheinbaren dreckigen Jungen die Gouverneurin geworden. In zarte Farben, die an Rosenblüten erinnerten, gekleidet betrat sie schließlich das Besprechungszimmer, vor dessen Fenster bereits der Sonnenuntergang dieses wunderschönen Tages einsetzte.

„Was wird nur passieren, wenn sie euch einmal erkennen Mylady Rosa?“, fragte ihr Berater. Ein erfahrener junger Mann, der sich aus armen Verhältnissen hochgearbeitet hatte. Sein Stirnrunzeln ließ ihn erheblich älter wirken als er war.

„Dann wird man mich für ein naives Gör halten, rügen und mit dem nächsten Schiff heimschicken, falls es jemals dazu kommen sollte.“, verschmitzt lächelte sie Luca an. Unter seiner steinernen Maske zeichnete sich auch langsam ein Lächeln ab und er schüttelte ergeben den Kopf. "Ich könnte dich ja doch nicht aufhalten. Also gut ich gebe mich geschlagen, welche brisanten Neuigkeiten über die Wahl bringst du heim?"

Die junge Frau stützte sich auf dem Konferenztisch auf und beugte sich zu Luca. Ihre Augen leuchteten wie die eines Raubtiers. "Artur Gasparov, der Visionär, er ist der neue Gouverneur." Jetzt konnte Luca sein Lächeln nicht mehr verbergen. "Und warum genau freust du dich so diebisch darüber? Hast du ihn nicht unlängst noch als überheblich und narzisstisch beschrieben? Natürlich, habt ihr es mit wesentlich blumigeren Worten bedacht."
Rosa ließ sich gänzlich undamenhaft auf einen der gepolsterten Stühle im Raum fallen.
"Ihr habt es noch immer nicht verstanden, oder? Dieser Mann ist unsere Chance. Er wird uns maßlos unterschätzen, mit seiner grenzenlosen Überheblichkeit seine Arbeiter gegen sich aufbringen. Er wird den Fortschritt voranbringen, denn Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, und dann werde ich dort sein und ihn umschwärmen, als wäre er mein großer Held. Im Hintergrund müssen wir nur ein paar Rädchen drehen und er wird vollkommen überschnappen. Aber ich werde für die Bürger die rettende Hand sein, die Hoffnung für eine bessere Zukunft. Das wird der Moment sein in dem seine Arbeiter ihn stürzen und sich mir zuwenden. Ich sage dir Rosa von Rosengrund wird diesen Mann ohne den einzigen Einsatz einer Waffe in die Knie zwingen, und ihn erkennen lassen, dass sie zu unterschätzen sein größter Fehler war."


Luca lachte leise. "Da soll mir einer sagen Pazifisten gewinnen keine Kriege. Meine Unterstützung ist dir sicher. Also los, schmieden wir einen Plan, es kommen aufregende Zeiten auf uns zu!"

Ben2906
12-01-18, 18:08
Ich mach mich sofort dran es Hochauflösender zu machen sollte ja nicht dauern ^^

Hexagon19
13-01-18, 14:26
Hallo zusammen hier kommt mein kreativer Beitrag zu diesem Wettbewerb, ich habe diese unter folgenden Link hochgeladen:

https://share.pdfsharing.com/050834ab83558a7988e4e73805a33f55

Ich wünsche noch ein schönes Rest-Wochenende

Gruß Hexagon

HarroLP
13-01-18, 21:16
So Hallo Zusammen!
Auch in dem guten Annoverse hat man sich Gedanken zu dem Wettbewerb gemacht.
Einige Zeit nach der Ankündigung bekam ich eine PM vom lieben Jinkha, ob ich nicht Lust hätte, ein Projekt in Partnerarbeit zu verfassen.
Ich hatte nichts dagegen und stieg ein^^.

Nach einigem Brainstormen, was man denn machen könne, machten wir uns an die Arbeit. Wir haben uns gesagt, wir fangen beide erstmal mit einem kleinen Artikel an. Gesagt, Getan.
Ich fing an zu schreiben und zu überlegen und hatte in mittlerer Schriftgröße einen nachher einseitigen Artikel fertig, Jinkha und ich hatten einen Termin festgelegt, an dem wir uns gegenseitig unsere Texte präsentieren wollten, ich also meinen Artikel gepostet und Jinkha seinen, ich rechnete mit maximal zwei Seiten als ich dann fünf zu Gesicht bekam, war ich etwas baff..... Wir kamen beide überein, dass das aber nicht so das war, was wir uns vorgestellt haben, also machten wir uns nochmal daran, etwas neues zu verfassen, diesmal wirklich zusammen. Also schrieben und schrieben und editierten wir. Bis am Schluss Achteinhalb Seiten dabei raus kamen, wir waren zufrieden soweit und korrigierten noch die letzten Fehler (Danke an LadyH fürs Korrekturlesen! ;) ).
Und dabei ist dieses Werk bei raus gekommen;

http://share.pdfsharing.com/beb4005e98965002b120f30a400f4394

Und merkwürdiger Weise ist letztens noch eine Holzkiste bei uns eingetrudelt, ich war etwas verwundert, denn ich hatte nichts bestellt, dass in einer Holzkiste transportiert werden würde.... Sie war auch sehr leicht.... Ich öffnete sie und es waren nur diese Zettel in ihr..... Teile einer alten Zeitung...... merkwürdigerweise hieß der Reporter auch Jinkha.

http://share.pdfsharing.com/a31778a892f7c24eff3f644d1a349f7b

Naja wie dem auch sei.
Wir hoffen es gefällt euch und wir wünschen euch viel Glück für eure Einsendung!

MfG

Harro und Jinkha

Sermo2010
14-01-18, 16:01
Moin Union,
Hallo liebes Anno-Team,

Kurz vor knapp ist dann auch mein Beitrag noch fertig geworden, ich habe meinen Text eingesprochen und zu einem kleinen Mini-Hörspiel zusammen geschnitten, ich hoffe das fällt noch unter "Form egal" ^^

Meine Idee war, da unser guter Herr Gasparov momentan ja doch etwas von sich selbst eingenommen ist, jemanden zu Wort kommen zu lassen, der ihn noch von früher aus Uni-Zeiten kennt. Jemanden, der immer noch den alten Artur in ihm sieht, mit dem er damals die Insel aus dem Boden gestampft hat, über die er jetzt als Gouverneur wacht.

Ich hoffe ihr habt Spaß damit :) https://soundcloud.com/user-598556290/anno-schreibwettbewerb-ein-alter-freund

Aleera_Gorvan
14-01-18, 19:20
Liebe Anno-Community,

hier am Sonntag vor Einsendeschluss noch ein Beitrag zum Wettbewerb. Da haben sich wirklich originelle Beiträge gefunden - einmal mehr wird sichtbar, dass man sich Computerspiele auch zur Herzensangelegenheit machen kann.

Nur wundert es mich, dass die meisten Beiträge sich mit Gasparovs Wahl als unerfreulichem Ereignis befassen, was durchaus bemerkenswert für eine Spielfigur ist, die ihren Eintritt in die Endversion gerade der Wahl derselben Zielgruppe wie der dieses Wettbewerbs zu verdanken hat.

Mein persönlicher Favorit war der Anarchist, weil ich mir bei ihm einfach nicht vorstellen konnte, wie man ihn in ein bisher aufbautechnisch doch recht lineares Spiel integriert hätte und entsprechend neugierig war. Etwa aus Verachtung der Aristokratie hätte man z.B. in Anno 1701 auch nicht auf sie verzichten und dennoch Theater bauen können. Man darf gespannt sein, wie alles am Ende aussieht.

Es handelt sich bei meinem Beitrag um eine Stellungnahme der Anno-Charaktere der "alten Schule" zum Ausgang der Wahl. Ich hoffe, Ihr habt mit diesem nostalgischen Streifzug viel Freude. Da Zeitungsartikel explizit genannt wurden und diese auch keine 'individuelle Perspektive' einnehmen, hoffe ich, dass mein Protokoll-Format ebenfalls zulässig ist. :)

https://share.pdfsharing.com/a36f21ae9a96123d4713a3e323b568b6

DiruKamachi
14-01-18, 21:01
Huhu Leute,

hier ist mein Beitrag zum Schreibwettbewerb. Ich wünsche viel Spass beim lesen und vielleicht sogar beim umsetzen!?!
Neugierig geworden? Hier ein kleiner Vorgeschmack:

https://www1.xup.in/exec/ximg.php?fid=74963896 (https://www.xup.in/dl,74963896/Ende_des_Friedens_Flyer.jpeg/)

Und hier das kleine Theaterstück:

https://share.pdfsharing.com/b9e8c3b9a07a0c58996bacf9e6735ad6

Akt 5 lässt Spielraum für weitere Teile, gebt mir mehr solcher Events, mal gucken was passt xD
Liebe Grüße

de Diru

DiruKamachi
14-01-18, 21:15
Der PDF-Link im ersten Beitrag, scheint nicht zu funktionieren, dieser hier schon:

http://docdro.id/FkIfnj9

Viel Spass :)

MOD_Freeway
15-01-18, 16:48
Hallo fleißige Annoholiker,

vielen Danke für die zahlreichen und kreativen Einsendungen.
Wie von Ubi-O5 im Eingangspost geschrieben ist heute der 1. Anno Union Schreibwettbewerb beendet.

Das Anno-Team wird sich nun in den nächsten Tagen zusammensetzen und die drei besten Beiträge auswählen.
Anfang Februar erfolgt dann die Bekanntgabe der Mitspieler mit den, unsere Meinung nach, kreativsten Beiträgen.

Schaut bis dahin für weitere Informationen rund um Anno und Anno 1800 auf Twitter (https://twitter.com/anno_de) , Facebook (https://www.facebook.com/annoDE/) und natürlich auf der Anno Union (https://www.anno-union.com/).

Das nächste Update erfolgt bereits heute.

Schöne neue Woche noch,

i.V MOD_Freeway