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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zwei paralelle Anno-Welten



Gxy12
19-11-17, 14:14
Dieser Thread kommt vielleicht etwas verspätet; doch ehrlich gesagt stört mich eine Sache am neuen Multi-Session-System:

Die Hauptspielwelt und die Nebenspielwelten sind voneinander unabhängig. Das soll heißen, dass jede Ware, welche man für die Hauptspielwelt benötigt vollständig durch Handel besorgen kann und nicht selbst herstellen muss. Und das dann dazu führt, dass man letzt endlich zwei parallele Anno-Partien spielt mit verschiedenen Settings und geringerer Komplexität.

Doch genau das hat den großen Reiz von Anno 1404 (mit dem Orient) und von Anno 2070 (mit der Tiefsee) meines Ermessens ausgemacht.

So könnte man zusätzliche oder Endstufen-Waren oder auch bestimmte Spielelemente wie Items um diesen Umstand zu mildern, exklusiv für die Nebeninselwelten machen.
[Vorschlag]

Als letztes noch: das ist eine subjektive Meinung und ich verwende nur das Wissen, was ich aus den Anno-Union-Blogs habe.

WarIord_is_back
19-11-17, 17:47
öhm nö das ist sogar in Anno 2205 nicht möglich. Aber selbst in Anno 1404 könnte ich eine Insel ohne Produktion nur per Handel versorgen, aber man konnte bisher nie die Mengen handeln die man am Ende bräuchte.

Ergo das wird so bestimmt nicht passieren.

Der3ine
19-11-17, 17:58
Der große Nachteil der getrennten Sektorenkarten ist ja, dass das aufbauen von mehrfach verzahnten Produktionslinien (Ware 1345 aus Karte1, 267 aus Karte2) nervig wird, da man entweder schon im voraus alles dazu bauen muss, anstatt schrittweise auf das Endprodukt hinzubauen, oder vielfach zwischen den Karten wechseln muss mit entsprechenden Ladezeiten.

Um das zu verhindern wird es wahrscheinlich wieder so sein, dass die allermeisten Produktionsketten nur Güter aus einer Region brauchen. Das könnte dann zu dem beschriebenen Effekt deutlich beitragen, da man dann zwar noch Waren aus einer Karte in die andere verschiebt, doch die Verzahnung, wie sie in 2070 zwischen Über-und Unterwasser auftrat, bzw. in 1404 zwischen Orient und Okzident, wird es so gefühlt wohl nicht mehr so deutlich geben.
Ein großer Wunsch in 2205 war es ja schon in 2205, dass die verschiedenen Regionen dort nicht einfach nur dazu dienen, die gemäßigte Zone zu versorgen, sondern tatsächlich auch selbst eine vergleichbare Rolle spielen könnten. Ich glaube, dass das dem hier geäußerten Wunsch ziemlich genau entspricht.

Es wäre natürlich sehr gut, wenn man neben den Produktionsketten noch weitere (ohne ständiges Laden verschiedener Karten nutzbare) Verzahnung hätte (verlegen von Militäreinheiten / Schiffen wäre vlcht eine Möglichkeit dafür)

Gxy12
19-11-17, 19:04
@Annothek


... denn es gibt auch Spieler, die sich grundsätzlich nur in einer Inselwelt aufhalten möchten. Selbst das ist in Anno 1800 möglich. Der Aufbruch in eine zweite Session ist rein optional.

Siehe Multsession-Artikel.

samu327
19-11-17, 19:30
eine möglichkeit dieses dilemmas die inselwelten gleichzeitig optional zu gestalten aber dennoch nicht abzuspalten haben boogieman und ich zusammen ausgearbeitet

https://forums-de.ubi.com/showthread.php/178885-Waren-Bed%C3%BCrfnisse-und-vielf%C3%A4ltiges-Angebot?p=2503395#post2503395

max.k.1990
28-11-17, 15:31
Ich finde das auch schade das die Multi-Sessions rein Optional sind.. Klar ist es toll wenn man die Wahl hat Tabak zu handeln / zu erkaufen ggf. teurer als selbst in der Kolonie herzustellen.

Finde das sorgt für eine Verringerung der Spieltiefe und auch das diese anderen Klimazonen die ich in 2070 vermisst habe, in 1800 einfach als optinales Feature weniger Aufmerksamkeit erhalten.

Würde doch gerne dort mit anderen Völkern arbeiten und auch in deren Architektur bauen.

Tee, Gewürze usw aus Asien... würde liebend gerne dann klassische asiatische Gebäude und Produktionsanlagen bauen... das würde bestimmt am Ende auch durch die Handelsrouten ein stimmiges Bild abgeben. Asiatische Landschaften mit spitzen runden bewachsenen Bergen und einem stimmigen Soundtrack... da bekomme ich Gänsehaut. Würde mir das auf jeden Fall wünschen.

Auch das man dort Technologien freischalten kann und Aufträge erhält, Missionen und ganz eigene Gefahren.

Oder auch interessant wäre wenn es für z.B. Asien 2 Zonen gäbe aus denen man wählen kann. Eine Zone ist eher friedlich und groß für Extrembauer und friedlichere Spieler, eine weitere wäre z.B. mit einer bereits bestehenden Asiatischen Stadt, in die man "hineinbauen" muss.

Dort gäbe es auch versch. Aktionen die man tun kann, Quest, Mini-Kampangen... um den Kaiser/Statthalter gewogen zu stimmen sodass man ggf, auf einem begehrten Platz bauen kann wo es besondere Rohstoffe gibt. Dort kann man auch mit versch. Methoden agieren... die Wünsche erfüllen und den Kaiser schmeicheln, die Stadt mit Truppen (wenn es die denn dann geben könnte) unterjochen und so an sein Recht kommen.

Dies würde auch das Konzept der Aufstände wieder mit aufgreifen das wir aus dem Heimatsektor kennen.

LadyHahaa
28-11-17, 15:40
Was wissen wir denn bisher über die Sessions?
Bisher nur, dass es sie geben wird.
Wie sie aufgebaut sein sollen, dazu wurde noch nichts gesagt.
Wäre schön, wenn es dazu irgendwann mal einen Union Blog geben würde.
Darin dann die Antworten zur Frage nach Klimazonen etc. klären.
Das würde ich mir wünschen.

Gxy12
28-11-17, 18:49
Finde das sorgt für eine Verringerung der Spieltiefe und auch das diese anderen Klimazonen die ich in 2070 vermisst habe, in 1800 einfach als optinales Feature weniger Aufmerksamkeit erhalten.

Finde ich genauso. Ich befürchte mittlerweile auch wegen der Umsetzung des Militärs, dass das neue Anno eine Komplexität ähnlich seinem Vorgänger haben wird.


Was wissen wir denn bisher über die Sessions?
Bisher nur, dass es sie geben wird.
Wie sie aufgebaut sein sollen, dazu wurde noch nichts gesagt.

Nein, wir wissen mittlerweile mehr. Es gab sogar bereits einen Blogeintrag zu den Sessions in der Union. Und ich habe mehrfach gelesen, dass das Besiedeln neuer Sektoren von der ersten bis zur letzten Bevölkerungsstufe rein optional sein soll. Und man auch nicht mehr so früh Exportwaren braucht.

LadyHahaa
29-11-17, 17:41
Nein, wir wissen mittlerweile mehr. Es gab sogar bereits einen Blogeintrag zu den Sessions in der Union. Und ich habe mehrfach gelesen, dass das Besiedeln neuer Sektoren von der ersten bis zur letzten Bevölkerungsstufe rein optional sein soll. Und man auch nicht mehr so früh Exportwaren braucht.

:) den Blog habe ich auch gelesen, nur ist mein Empfinden, dass damit viele Fragen offen sind.

sezieren wir das mal
https://www.anno-union.com/multisession-bei-anno-1800/


Es steht den Spielern ab einem gewissen Punkt frei, wann sie eine weitere Session in Angriff nehmen möchten.
[...]
Der Aufbruch in eine zweite Session ist rein optional.
Damit hat der Spieler mehr Freiheit, als es in Anno 2205 der Fall war. Gut soweit.

Dann wird per Grafik dargestellt, dass die Session doppelt so groß ausfällt, wie die in 2205 war.
Die "Welt" fällt also größer aus.

Weiter im Session-Blog wird auf die Inselgröße und die Menge der Inseln pro Karte eingegangen.
Da entsteht ein Mix aus 1404-2070-2205, um das mal knapp zusammen zu fassen.

Was du oben im Startpost beschreibst - @Gxy12 - ist das Spielprinzip von 2205. Dort gibt es viele Sektoren, jeder dieser Sektoren kann für sich allein besiedelt werden und (sofern genug Geld vorhanden) kann auch rein per Handel versorgt werden. Sei es jetzt ein Handel mit anderen Sektoren oder dem Weltmarkt. Faktisch hat aber niemand so viel Einkommen, um das wirklich umzusetzen. Wie Annothek oben schon bemerkte.

Ergo das wird so bestimmt nicht passieren.

Weiter im Blog

[...]Zeit ist beim Transport wieder eine wichtiger Faktor. Und das nicht nur beim Verschieben von Waren von Insel zu Insel innerhalb einer Inselwelt, sondern auch beim Transfer von Handelsgütern zwischen verschiedenen Inselwelten.[...]
Es wird also einen Handel zwischen den Sektoren geben, gut.

Damit ist Ende. Mehr ist zu den Sektoren nicht gesagt worden.
Kein Wort über Exportwaren.
Keine Info über Klimazonen.

Im Blog kommt dann die obligatorische Frage nach unserer Meinung zu dem Thema, unseren Wünschen und Vorstellungen.
Da gibt es immerhin 388 Kommentare, die ausgewertet und analysiert werden, wo geschaut wird was ins Spiel passt.

Ich möchte deine Besorgnis nicht klein reden.
Ich frage mich nur, weshalb du dir überhaupt Sorgen machst.
Wäre es nicht hilfreicher, deine Vorstellungen und Wünsche zu formulieren?
Für mich wäre es zu diesem Zeitpunkt wichtig, erst einmal mehr über die Sektoren an sich zu erfahren, um mir danach ein Bild machen zu können.

- werden die Sektoren verschiedene Klimazonen haben?
- werden in den Sektoren verschiedene Waren hergestellt werden können?
- wie werden die Erkenntnisse aus den Sektoren verknüpft werden können?

Meine persönliche Befürchtung liegt darin, dass es zu sehr wie 2205 wird. Andererseits weiß ich, dass den Entwicklern das auch bewusst ist. Also, besser ich formuliere das Thema, sobald ein neuer Blog dazu kommt. Bis dahin habe ich Zeit, mir zu überlegen und zu notieren, was genau mich da gestört hat.
Alternativ können wir das auch hier sammeln.
Ich spiele extra deshalb wieder 2205, das hilft sehr dabei.

Achtarm124
29-11-17, 19:34
In welchem Blog der Union steht, das die "Nebenspielwelten" vollkommen unabhängig existieren werden?
Schon Kolumbus wusste, dass man neue Welten nur erobern/übernehmen kann, wenn man einige Waren von der Heimat investieren muss. In seinem Fall waren es Spiegel, Glasperlen und anderes.
Auch noch im 19. Jh. wurden mit gleichen Waren in Afrika Gebiete kolonalisiert.
Meine Glaskugel sagt, dass ich durchaus diverse Waren in die Kolonien oder wie immer es genannt wird schippern muss, um dann dortige Waren mit Segelschiffen in die Heimat zu bringen. Von der Komplexilität wäre es wünschenswert, das man 100%igen Output eine Ware nur erreichen kann, wenn man sowohl Zwischenwaren aus der Heimat + Waren aus dem 2. Zusatzsektor benötigt.
Und dann nicht einheitlichen Warenbedarf, sondern von einer z.B. das 1,5 fache, eine andere mit 0,1 usw., damit der Logistikpart richtig rauchen muss zuzüglich einer richtig differenzierten Produktion, die bei nur optimierter Auslastung dann sich in einer positiven Gesamtbilanz bemerkbar macht.

Der3ine
29-11-17, 19:45
Hinsichtlich der Produktionslinien stimme ich dir zu, dass diese gerne derartige Verhältnisse haben dürfen.

Doch nicht so gerne zwischen verschiedenen Regionen dermaßen viele verknüpfte Handelsrouten aus dem von mir schon oben genanntem Grund, dass die Ladezeiten nur noch nervig wären, man aber ja für jedes nachjustieren den Sektor wechseln müsste.
Weiter ist es finde ich im 19. Jahrhundert noch nicht so realistisch, dass man eine Ware 5 mal woanders hin sendet, um sie jedesmal etwas weiter zu verarbeiten. Derartiger Wahnsinn kam eigentlich erst mit der Globalisierung auf.
Zu der Zeit aber wurden eher Bodenschätze nach Europa verschifft und dort weiterverarbeitet und verbraucht bzw. etwas auch wieder exportiert oder aber man hat gleich fertige Waren geholt.
Dass Zwischenwaren in die Kolonien geschafft werden kann ich mir deshalb nicht so sehr vorstellen. Zumindest nicht, wenn diese auf Waren basieren, die erst (aus der selben Region) importiert werden mussten.

Chanyoi
30-11-17, 20:13
Im Blog kommt dann die obligatorische Frage nach unserer Meinung zu dem Thema, unseren Wünschen und Vorstellungen.
Da gibt es immerhin 388 Kommentare, die ausgewertet und analysiert werden, wo geschaut wird was ins Spiel passt.

Ich möchte deine Besorgnis nicht klein reden.
Ich frage mich nur, weshalb du dir überhaupt Sorgen machst.
Wäre es nicht hilfreicher, deine Vorstellungen und Wünsche zu formulieren?
Für mich wäre es zu diesem Zeitpunkt wichtig, erst einmal mehr über die Sektoren an sich zu erfahren, um mir danach ein Bild machen zu können.

- werden die Sektoren verschiedene Klimazonen haben?
- werden in den Sektoren verschiedene Waren hergestellt werden können?
- wie werden die Erkenntnisse aus den Sektoren verknüpft werden können?

Meine persönliche Befürchtung liegt darin, dass es zu sehr wie 2205 wird. Andererseits weiß ich, dass den Entwicklern das auch bewusst ist. Also, besser ich formuliere das Thema, sobald ein neuer Blog dazu kommt. Bis dahin habe ich Zeit, mir zu überlegen und zu notieren, was genau mich da gestört hat.
Alternativ können wir das auch hier sammeln.
Ich spiele extra deshalb wieder 2205, das hilft sehr dabei.

Ich hoffe doch, das nicht nur die Kommentare, sondern auch Vorschläge wie folgender: https://forums-de.ubi.com/showthread.php/168407-Erkundung-Welterweiterung-2-0?p=2489541&viewfull=1#post2489541 dabei bedacht werden und Diskutiert werden. Denn dort ging es um genau das Thema.

Gxy12
22-12-17, 21:40
Hinsichtlich der Produktionslinien stimme ich dir zu, dass diese gerne derartige Verhältnisse haben dürfen.

Doch nicht so gerne zwischen verschiedenen Regionen dermaßen viele verknüpfte Handelsrouten aus dem von mir schon oben genanntem Grund, dass die Ladezeiten nur noch nervig wären, man aber ja für jedes nachjustieren den Sektor wechseln müsste.
Weiter ist es finde ich im 19. Jahrhundert noch nicht so realistisch, dass man eine Ware 5 mal woanders hin sendet, um sie jedesmal etwas weiter zu verarbeiten. Derartiger Wahnsinn kam eigentlich erst mit der Globalisierung auf.
Zu der Zeit aber wurden eher Bodenschätze nach Europa verschifft und dort weiterverarbeitet und verbraucht bzw. etwas auch wieder exportiert oder aber man hat gleich fertige Waren geholt.

Wenn ich die Videos und Blogs richtig interpretiere wird es pro Region genau einen vollwertigen Sektor geben. Daher wird sich automatisch das Ladezeiten-Problem lösen.
Mich stört es mehr, dass diese Sektoren wirklich bis zur letzten Bevölkerungsstufe komplett voneinander unabhängig sein sollen. Man könnte wenigstens ab der letzten Bevölkerungsstufe auf dem Hauptsektor die Besiedlung anderer Sektor notwendig machen. Da lassen sich bestimmt einige Luxus-Importwaren finden. Und umgekehrt könnte man die Nebensektoren stark untereinander verknüfen, so dass man zwar nicht alle Nebensektoren besiedeln muss aber wenigstens zwei oder drei. Als alternative Lösung zu dieser Problematik wäre es möglich Boni zu ermöglichen durch Eigenanbau-exklusive Güter.