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MaximalesGaming
10-10-17, 21:08
Mann kennt ja aus ANNO 2070 den Tsunami oder den Wirbelsturm.

Zuerst zur Börse:
Man könnte ja eine Börse in ANNO 1800 einrichten (In Stahl investieren oder andere Produkte) und nach festgelegter Zeit das Kapital auszahlen lassen (oder den Zeitpunkt zum auszahlen selbst wählen).
Je nach Angebot und Nachfrage Steigt/sinkt der Kurs und beeinflusst die Bilanz des Spielers (Guter Kurs= Bilanz steigt; Schlechter kurs=Bilanz Sinkt)

Einfach ein kleines Aktiensystem.

Jetzt zum neuen Zufallsevent:
Plötzliche Wirtschaftskrise (z.B. Stahlkurs Sinkt drastisch=Einkommen/Bilanz sinkt).

Markt braucht dementsprechend sich zu erholen.

LG
Maxi

WhitbyWyrm127
10-10-17, 21:58
Naja, ich würde dann die Börse komplett auslassen, wäre mir zu gefährlich. ein falscher Schritt und alles ist Weg, vorallem im Endgame is es dann furchtbar ärgerlich wenn du Pleite wirst und das Spiel nichtmehr Rettbar ist und du etliche Stunden investiert hast.

Habs bei 2205 auch schon komplett ignoriert (die paar Stunden die ich ins Hauptspiel investiert habe).

t_picklock
11-10-17, 07:56
Das Spiel ist ja nicht verloren. Speichere vor der Spekulation und wenn es schief geht, dann lädst Du einfach den alten Spielstand wieder und spielst von da weiter. Ich sehe da kein Problem.

Ich möchte das Feature aber trotzdem nicht in Anno 1800 haben. Das hat aus meiner Sicht nichts mit Anno zu tun. Anno ist schließlich kein Börsenspekulationsspiel.

Der3ine
11-10-17, 08:35
Für mich klingt das auch nicht so, als wenn man das Spiel direkt verlieren würde.
Eher so wie ein diplomatische Aktion die man in 2070 bei Thor Strindberg machen konnte (und in gewisser Weise auch bei Hector, wenn man mit ihm verbündet war):

Man investiert eine bestimmte Summe und erhält dann entweder Gewinne oder Verluste.
Das die Preise von der Spielwelt beeinflusst werden ist dann eine (vlcht problematische) Erweiterung dieses Systems. Was ist, wenn man in Stahl investiert und dann kurz darauf seine Stahlproduktion ausbaut, damit man nicht mehr ständig Baumaterialmangel befürchten muss? Oder sich die Nachfrage erhöht, weil man selbst schnell damit beginnt massiv Waffen zu produzieren oder sonstwie Stahl zu verbrauchen.

Dort müsste man dann vorsichtiger sein, was die Preise beeinflussen kann.

Es klingt auch nicht so, als wenn man direkt Anteile von Konkurrenten kauft und eigene verteidigen muss, wie es in 2205 der Fall war.
Wenn man also nicht den Großteil seines Vermögens an der Börse einsetzt sollte man alles andere als gefährdet sein (in gewisser Weise also eine Orientierung an der Realität).

Chanyoi
11-10-17, 12:21
Also so etwas wie eine Börse finde ich nicht schön in Anno, da ist ein Weltmarkt (ähnlich wie in 2205) wesentlich interessanter.

LadyH.
11-10-17, 14:05
Das Spiel ist ja nicht verloren. Speichere vor der Spekulation und wenn es schief geht, dann lädst Du einfach den alten Spielstand wieder und spielst von da weiter. Ich sehe da kein Problem.

Ich möchte das Feature aber trotzdem nicht in Anno 1800 haben. Das hat aus meiner Sicht nichts mit Anno zu tun. Anno ist schließlich kein Börsenspekulationsspiel.

Sofern manuelles Speichern geht.
Wurde das schon bestätigt? Oder ist das eine Frage für die QNA?
Wer mag kann das dort ja mal platzieren.

Drake-1503
11-10-17, 15:17
wenn manuelles Speichern nicht geht, kaufe ich es nicht.

t_picklock
11-10-17, 15:29
Also auf der Gamescom Präsentation wurde zumidest gesagt das manuelles speichern wieder mnöglich sein soll.

MaximalesGaming
11-10-17, 18:23
Das mit den Firmenaktien und den Inselaktien würde ich auch rausstreichen.

Das mit den Aktien soll Optional sein.

Ich meine damit, dass sich der negative Bilanzeinfluss nach einem Börsencrash nach einer kurzen Zeit wieder ins Plus bewegt.

Beispiel:
Bilanz vor Börsencrash: +250 (davon +500 aus Aktien)
Nach Börsencrash: -250 (Nach einem Crash erholt sie der Kurs der Aktien wieder. z.B 5 Minuten Warten, danach Kursbewegung um +40 pro Minute).

Ich meine Ja nur, dass sich die Aktien auf die Bilanz auswirkt und nicht stark auf das Vermögen.

WhitbyWyrm127
11-10-17, 18:39
Kann mich aber nur t_picklock nur zustimmen, möchte das auch nicht für Anno, selbst wenns nur optional wäre und nur so nebenher betrieben werden könnte. Anno is kein Börsenspiel.

Der3ine
11-10-17, 18:58
Wenn man danach geht, darf es auch keine Eisenbahn und auch keinen Zoo geben.
Denn in Anno geht es um Schiffe und nicht um Eisenbahn und es kann doch wohl nicht angehen, dass einfach so was neues in Spiel eingebaut wird mit dem Zoo. Also was denken sich diese Entwickler bitte, wissen die nicht, was man in ein Anno passt und was nicht?

Sarkasmus off :mad:

samu327
11-10-17, 20:12
Ich bin auf jedenfall für eine Börse sie soll aber nicht zu wichtig sein (auch nicht zu kompliziert) du baust zb eine börse in die Stadt und alle bewohner Adligen ausenrum Zahlen mehr steuern und du bekommst freien zugriff auf den weltmarkt

Börsencrash:
Alle waren die du im Weltmarkt zum Verkauf angeboten hast verschwinden einfach

crashcids
11-10-17, 20:24
Ich bin total gegen eine Börse ... ob optional oder nicht!
Das macht das ganze Gameplay kaputt.
Eisenbahn ist quasi ein Ersatz für den Landhandel mit Scouts ... das ist ok.
Wurde auch schon seit Urzeiten von der Community gewünscht und passt hervorragend ins Setting.
Aber hier wieder Äpfel mit Birnen vergleichen ... lol

Wo bitte haben Börsen im 19 Jahrhundert ne Rolle gespielt.
Der schwarze Freitag war irgendwo nach dem 1. Weltkrieg und auch sonst hat das doch
gar keine Relevanz.

Und als Todesstoß: Eine Börse würde das ganze zu einem Roulett machen ...
und dafür pfriemle ich stundenlang an den Produktionsketten und dem Aufbau ... nur
damit Gegner mir das in Sekunden kaputt machen können? Das ist großer Mist.

Ich möchte, das Anno 1800 ein echtes Anno-Feeling bietet ... und das wird mir durch
eine Börse zerstört.

@Der3ine: Ich verstehe ja, das du Anno 2205 permanent verteidigst.
Ich hatte das nie gespielt und kann deswegen nix dazu sagen.
Aber wenn dann bitte mit Argumenten und nicht immer so pauschal.
So kann man nicht miteinander diskutieren. Ich finde Jeder kann ja seine
Meinung haben ... dann sollte sie auch begründet sein und nicht so einfach
in den Raum geworfen werden nach dem Motto: Immer diese Annoveteranen
mit ihren ewig gestrigen Argumenten ... das ist wenig konstruktiv.
Ich kann meine Meinung begründen ... wie wäre es mal, wenn Du das auch tätest?

t_picklock
11-10-17, 20:31
Und was bitte hat meine Bilanz mit irgendwelchen Börsen zu tun? Das eine hat mit dem anderen aber so uberhaupt nichts zu tun. Und ich möchte keine Börsensimulation spielen sondern wieder einrichtiges Anno. Und darin hat eine Börsenfunktion nichts zu suchen!

samu327
11-10-17, 20:47
@crashcids

Ok da kann ich dir Zustimmen ich wil auch kein Roulett in einem anno auch nicht als nebenfunktion aber deine meinung als eher konservativer anno Spieler zu meinem vorschlag würde mich interiesieren dan wär die Börse nämlich kein Roulett sondern einfach nur Ein bedürfnissgebäude

Geschtlich das stimmt nur zum teil:

Ja soweit ich weis gab es damals noch nicht die Börse und mir is auch grad eingefallen das ein Börsencrash deswegen egt völigger schwachsinn ist

Aber es gab durchaus anfänge eines weltmarktes für zb Tee oder Kaffee Und es gab die Aktienmärkte welche doch von entscheidender bedeutung waren

Der3ine
11-10-17, 21:42
@crashcids:
Permanent verteidigen tue ich nicht (in letzter Zeit vlcht schon??), Anno 2205 hat definitiv viele Misstände, aber eben auch einiges (manches) Gutes.
Und eine Börsenfunktion, wo man dann etwas von seinem Geld spekuliert sollte das Gameplay eigentlich nicht so enorm beeinflussen (wenn man sich nicht komplett darauf verlässt).
Es wäre im Grunde nur eine weitere Funktion. Man investiert in eine Ware und macht Gewinn oder Verlust (z.B. könnte man ein Teeschiff finanzieren und abhängig davon, ob das Schiff vor anderen Schiffen wieder da ist, erhält man dann einen Gewinnanteil. Dabei wird dann mehr oder weniger dem Zufall überlassen, welches Schiff als erstes mit dem Tee kommt).

Man wird in keinster Weise gezwungen sein Geld so anzulegen und hat auch keine Nachteile, wenn man es nicht tut. Tut man es, hat man ein gewisses Risiko, kann aber gut Gewinne einfahren, oder eben das investierte Geld verlieren. Ich verweise nochmal auf die diplomatischen Aktionen, die man bei Thor Strindberg oder Hector machen konnte. Diese sind ziemlich genau so gelaufen, wie ich mir das hier vorgeschlagene System vorstellen würde, nur dass es hier einfacher wäre, sein Geld zu investieren.

Ein einzelnes Gebäude, welches nur die Einnahmen in der Umgebung erhöht würde ich hingegen nicht so schön finden. Zumindest wenn man es nicht extra versorgen müsste mit speziellen Waren (z.B. ein Restaurant mit hochwertigen Nahrungsmitteln versorgen und das Restaurant ist dann sozusagen ein optionales Bedürfnisgebäude, welches die Zufriedenheit und damit die Einnahmen erhöht -hat nichts mit der Börse zu tun, ist aber vlcht ein gutes Beispiel).

crashcids
11-10-17, 21:59
Naja, das Anno 2205 nun schlecht gewesen sein sollte, kann ich ja nix zu sagen, da keine Ahnung.
Aber wenn man sowas einbauen sollte, dann sollte das auch was bringen, und nicht nur um es
"dabei" zu haben. Und somit schließt sich wieder der Kreis.

Also dann lieber Gimmicks oder Ideen, die gameplaytechnisch auch hinhauen, vom Setting her passen
(historisch muß das ja net ganz hinhauen) und das ganze "aufwerten" ... tja, und dann fallen mir
persönlich ne ganze Mage andere Dinge ein, die wichtiger wären (ohne die Börse als unwichtig
abtun zu wollen).

Ein Beispiel dazu (passt auch zum Thread hier):
In Anno 1701 gabs ja die besonderen Gäste auf dem Marktplatz (ich fand den Marktplatz
in Anno 1701 einfach nur grauenhaft!!!) wie z.B. den Schmied.
Nunn könnte dieses Feature ja als Eventgedanke auf der Weltausstellung wieder aufleben ...
da sehe ich von den Gesichtspunkten Langzeitmotivation und Wiederspielwert großes Potential.

Z.B. fällt mir dazu ein:
- Erfindermesse
- Technikmesse
- großer Basar (mit gesteigerten Preisen und Prestigegewinn gegenüber anderen Parteien)
- Stadtfest

Annothek
12-10-17, 00:30
Zudem hatten wir in Anno 2205 erst eine Börse zwar nicht so ausgeprägt. Dazu 1800 rum gab es da überhaupt schon Börsen?

Achtarm124
12-10-17, 01:05
Börsengeschäfte gabs seit dem 16. Jh.
Gerade das Spekulieren auf Waren, von Der3ine oben am Beispel Tee war verbreitet. Deshalb wurde grad im Schiffbau Wert auf schnelle Klipper gelegt, die Tee, Gewürze und anderes in kürzester Zeit transportierten und damit gute Gewinne versprachen.
Ergo wäre eine wie auch immer genannte "Börse" geschichtlich machbar, aber eben mehr in Richtung Spekulation = zeitliche Bilanzverbesserung, nicht wie in 2205 als Produktionsboost denkbar.