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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was haltet ihr von folgendem Gebäudevorschlag?



Gxy12
30-09-17, 12:28
Ich denke an ein großes Kaufhaus (oder Bank oder Börse), dass
- recht viel Platz einnimmt,
- Geld generiert,
- Logistik oder Arbeitskräfte verbraucht,
- von der Wohnhausanzahl im Umkreis abhängig ist (wie das Blockheizkraftwerk der Ecos aus Anno 2070 allerdings mit größerem Radius) ist,
- ein kleines Monument (wie die Speicherstadt aus Anno 1404) ist,
- die allgemeine Zufriedenheit im Umkreis erhöht,
- zusätzliche Möglichkeiten bietet mit den KIs zu agieren.

Und ja Kaufhäuser gab es schon im 19. Jahrhundert.

Com-mu-nism
30-09-17, 12:44
Also, als Bedürfnis ein Kaufhaus für die obere Konsumgesellschaft kann ich mir das schon gut vorstellen.

Ich finde als Idee die "Bank" als verlockenderes Gebäude das "Geld" generiert, basierend auf den Gebäuden im Umkreis.

Aber ein Kaufhaus wäre auch schon schön.

Sephko
30-09-17, 15:50
Kaufhaus und Bank als einmalige Gebäude, finde ich, wie ihr es beschrieben habt, sehr schön. Zumal das 19.Jahrhundert auch die Zeit ist, in der Börsen erstmals wie Pilze aus dem Boden schossen, Aktiengeschäfte im großen Stil abgewickelt und erstmalig auch gesetzlich geregelt worden sind.
Viele Eisenbahngesellschaften entstanden damals, die größtenteils über Aktien ihr Startkapital generierten. Das 19. Jahrhundert war die Zeit der großen Ideen und die Zeit, in der Aktien noch einen sinnvollen Zweck erfüllten und nicht aus reinem Selbstzweck existierten.

Drake-1503
30-09-17, 16:05
Warum soll ein Kaufhaus ein Einzelgebäude sein ? Es sollte groß und teuer sein und viele "Kunden" und "Angestellte" haben, aber wenn die Stadt groß genug ist, kann man da doch ruhig mehrere von haben ... Die Idee finde ich aber gut, zumal man das Kaufhaus auch dazu nutzen könnte, um seltene oder exotische Waren zu verkaufen. Man muss also nicht nur das Gebäude errichten, sondern auch Waren dafür haben. Ich stelle mir vor, dass es unterschiedliche Waren gibt, von denen mindestens eine immer vorhanden sein muss, damit das Kaufhaus arbeitet ...

max.k.1990
30-09-17, 22:54
Ein Kaufhaus wie Supermärkte gab es 18XX einfach noch nicht... weil eben die Massenproduktion da eben erst aufkam. Damals herrschten immer noch Fachgeschäfte vor.

Eine Börse oder ähnliches Gebäude könnte ich mir dagegen schon eher vorstellen. Das dieses ein weiteres Monument wäre, welches die Einkünfte und Produktion beeinflusst. Große Fabriken (z.B. die der letzten Bevölkerungsstufe) können so ggf. gefördert werden oder so.

Auch könnte dieses Monument eine Art Instrument wie in 2070 der Weltrat sein. Und zwar das dort Handelspreise durch Communityaktionen beeinflusst werden können.

Dadurch wäre man u.A. auch gezwunen auf Veränderungen in der Wirtschaft zu reagieren - was ein Element wäre um den Langzeit-Spielspaß weiter zu fördern. Wenn eben alles nicht 100% stabil ist sondern auch nach Vollendung noch Korrekturen notwendig sind.

Der Weltpreis für Kohle würde laut Community steigen - was für im Spiel benötigte Importe durchaus Folgen haben kann.

Im Bezug darauf das in 1800 der Handel wieder deutlich wichtiger werden wird (u.a. da ja die Sektoren auch optional sein sollen) wird man Bedürfnisse auch durch Handel stillen können - und zwar in vollem Umfang. So wäre ein Spieler der nur auf seiner Heimatkarte bleibt der Handel (mit der interaktiven Online-Variante) durchaus ein großes Thema und würde dieses Randfeature auf eine ganz andere Stufe stellen.

Expandierende Spieler wären davon nicht so betroffen, da sie Ihre Nachfrage größtenteils selbst decken werden.

LadyH.
30-09-17, 23:08
Ein Kaufhaus wie Supermärkte gab es 18XX einfach noch nicht... weil eben die Massenproduktion da eben erst aufkam. Damals herrschten immer noch Fachgeschäfte vor.[...].
Harrods wurde 1834 gegründet...

max.k.1990
30-09-17, 23:31
Das kann man aber mit einem Supermarkt wie er dann in den USA in den 1950er Jahren entstand einfach nicht vergleichen. Zudem wäre ein Vorteil durch dieses Gebäude nicht ganz klar...

mondschuetz
30-09-17, 23:51
Ich finde das eine tolle Idee. Es gibt ja praktisch in jeder europäischen Metropole ein bekanntes großes Kaufhaus aus dieser Zeit. Ich kann mir das gut als inselweites Bedürfnis der obersten Bevölkerungsschicht vorstellen.
Bezüglich der Argumentation, warum nicht lieber eine Börse als Monument oder sonst etwas, würde ich einwerfen wollen, das ich eine beliebige Anzahl Monumente für begrüßen würde.

Gxy12
01-10-17, 09:08
Ein Kaufhaus wie Supermärkte gab es 18XX einfach noch nicht... weil eben die Massenproduktion da eben erst aufkam. Damals herrschten immer noch Fachgeschäfte vor.

Dem darf ich höflich widersprechen:

In Abteilungen gegliederte Großläden gab es bereits im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, allerdings in eher schmuckloser Form, in den angelsächsischen Ländern. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitete sich aber, von Paris ausgehend, das zentral geführte, in Abteilungen gegliederte, moderne innerstädtische Großwarenhaus, gekennzeichnet durch beeindruckende, offen dargebotene Warenfülle, Fixpreise, freien Eintritt, großzügiges Umtauschrecht, intensive Reklame und dadurch großen Umsatz bei relativ kleinem Aufschlag.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Warenhaus

Die erste Fließbandarbeit wurde 1833 verrichtet und Manufakturen (Vorläufer der Fabrik) gab es schon im 18. Jahrhundert.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fließbandfertigung
https://de.wikipedia.org/wiki/Manufaktur

PS: Ein Kauf-/Warenhaus und ein Supermarkt sind NICHT ein und dasselbe.

Der3ine
03-10-17, 12:38
Eine meiner Ideen dazu, wie in Anno 1800 die Einwohner mit Waren versorgt werden ist das Marktstandprinzip aus 1503. Eine andere, dass es zwar einen Marktplatz gibt, zu dem alle Waren geschafft werden, doch die Waren spieltechnisch dann wie in bisherigen Annos verteilt werden. Das wäre dann von der Funktion des Gebäudes her wie das Wirtshaus in 1503 aber die Spieler haben dann die Möglichkeit die Einnahmen über eine Steuerschraube zu regulieren->anstatt Verkaufspreise hat man Steuereinnahmen.

Bei beiden Ideen wäre ein Kaufhaus einfach zu implementieren als ein Gebäude, welches sämtliche Warenbedürfnisse in weitem Umkreis erfüllen kann.
Ich kann mir ein großes Kaufhaus gut als ein Monument vorstellen, durch welches man dann in einem weiten Umkreis keine (platzeinnehmenden) normalen Märkte mehr benötigt.

LadyH.
03-10-17, 16:10
Der Wochenmarkt muss aber bleiben, ja?
Täglich frisches Gemüse, Kartoffeln, etc. pp. Das gehört dazu, finde ich.

Gxy12
06-10-17, 19:43
Da Arbeitskraft sich de facto bestätigt wurde, funktioniert auch das Prinzip des Gebäudes.
Nachträglich würde ich eine kleine Änderung vorschlagen, nämlich:
Die Menge des generierten Geldes hängt von der Anzahl der EINWOHNER im Einflussradius ab; außerdem gilt je höher die Bevölkerungsstufe, desto zahlungskräftiger.

Malcom70
08-10-17, 12:02
Hi,

als Speicherstadt könnte man gut Hamburg als Vorbild nehmen.
Die Speicherstadt könnte eine Extention zum Hafen errichtet werden und ermöglicht verbesserte Lageerbindungen/Mengen für unterschiedliche Waren zum Beispiel, Kaffee, Teee, Zucker, Felle, Wolle etc.

Man könnte diese Speicherstadt auf kleine Inselteile vor dem Hafen erweitern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Speicherstadt

Gruß
Malocm

Sephko
09-10-17, 13:30
Eine Speicherstadt, wie in 1404, würde ich auch begrüßen, Gxy12. Zumal DIE Speicherstadt in Hamburg, deren Rolle als Vorbild, wie es Malcom vorgeschlagen hat und ich sehr gut finde, auch erst 1883 gebaut wurde und damit wesentlich besser ins 19. Jahrhundert passt, als in das 15. Jahrhundert.

Natürlich gab es ähnliche Gebäude wie das in 1404 bereits vorher, aber der Begriff Speicherstadt ist hingegen eng mit der aus dem 19.Jahrhundert in Hamburg verzahnt.

LegatderKrone
11-10-17, 22:35
Als kleines Monument finde es super. Wenn man es wie die Speicherstadt fertigstellen muss und es dann Vorteile im Spiel biete... Echt toll. Auch top, dass ihr recherchiert, ob es die Gebäude damals schon gab. Vielleicht sollte man dort speziell handeln können oder Monopole festlegen oder Speziealaufträge (Missionen) von den KI`s erhalten können.