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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kosten und Einnahmen



Drake-1503
26-09-17, 08:44
Hallo Anno-Fans,
ich weiß, dass das Thema schwierig ist, aber ich finde, die Entwickler sollten ein Feedback dazu bekommen.

Wie seht ihr das Thema "Kosten und EInnahmen" ?

Ich finde, die meisten Annos kranken daran, dass man zu einfach Geld verdienen kann und damit kaum ein Anreiz besteht, die Siedlungen und Betriebe wirtschaftlich auszurichten.
Ich weiß natürlich auch, dass nicht alle Spieler sich da immer total anstrengen möchten und manchmal möchte man ja auch einfach nur siedeln ...

Meiner Meinung nach sollte es saubere Einstellungen vor dem Spiel geben, ob man es z.B. "einfach", "ausgewogen", "schwierig", "sehr schwierig" haben möchte.
Da die Entwickler noch nicht verraten haben, wie die Einnahmen generiert werden (Steuern, Handel, Dienstleistungen ?, Verkäufe ?), kann man noch nichts konkretes diskutieren.

Zusätzlich wäre es gut, wenn man solche Einstellungen nicht nur allgemein machen könnte, sondern z.B. getrennt für:
Wirtschaft, Militär, Handel, ...

Damit kann man dann z.B. im Multiplayer sehr unterschiedliche Spielformen erzeugen.

Der3ine
26-09-17, 09:13
Spiel mal Anno 2205 und sie dir dort die Einstellungen an; dort ist genau dass vorhanden (wobei ich sagen muss, dass ich solche Veränderungen im Balancing nicht gerne mag. Die Schwierigkeit sollte nicht durch verändertes Balancing, sondern höhere Komplexität erreicht werden).

Allgemein wäre es schön, wenn man sich tatsächlich etwas anstrengen muss, um eine positive Bilanz zu behalten, aber zugleich sollte es nicht unrealistisch werden (eine Farm, die, nur weil sie auf einer höheren Bevölkerungsstufe freigeschaltet und benötigt wird, direkt ein Vielfaches an Unterhalt kostet, wie eine Farm, die man auf einer niedrigeren Stufe freischaltet ist etwas seltsam).
Folglich wäre es realistischer, wenn man sich Anfangs nur gerade so über Wasser halten kann, vlcht für bestimmte Produktionen sogar längere Zeit Verluste einfährt, bis man dann irgendwann die Kurve kriegt (das wäre dann tatsächlich realistisch, denn es ist nun einmal so: wer schon Geld hat, wird schneller mehr Geld bekommen, als wenn man kein Geld hat). Dies macht das Spiel dann jedoch weniger einsteigerfreundlich, da man längere Zeit und vor allem gerade am Anfang für Fehler dann hart bestraft wird. Am ehesten ließe sich dass vlcht mit dem Spielanfang in 1503 vergleichen und dort gab / gibt es ja viel Kritik, dass es zu schwer sei (mir hat es hingegen gut gefallen :) ).

max.k.1990
26-09-17, 09:25
Also ich weiß nicht... in 1404 hatte ich eigentlich bis zur letzten Stufe immer massive Geldprobleme... irgendwann konnte ich halt alle paar Minuten 45.000 Gold mit überschüssigen Waren beim freien Händler machen.

Aber diesen Effekt hast du in jedem Spiel

Drake-1503
26-09-17, 09:30
2205 kommt bei mir wohl nicht mehr zum Einsatz ... Wirken die Optionen denn da so, wie ich es beschrieben habe ?
"Balancing" ist ja gerade das Problem. Und Begriffe wie "zu leicht" oder "zu schwer" sind immer sehr subjektiv.
Ich finde, die Grundbalance muss im Spiel stimmen, aber ob ich mit 5% oder 25% Gewinn arbeite, sollte ich vor dem Spiel eben einstellen können.
Zumal das ja auch den Spielspaß erhöht, wenn man das selbst bestimmen kann. warum soll sich der eine zu sehr Quälen und die andere zu oft langweilen müssen?

Achtarm124
26-09-17, 09:51
Wieviel mal wollt ihr das Rad neu erfinden bis zum Release?

Diskussion zur Problematik wurde schon hier hinreichend erörtert: http://forums-de.ubi.com/showthread.php/168784-Welche-Gamesettings-m%C3%BCssen-in-1800-sein

Und bis jetzt war es in allen Anno-Teilen ohne Probs in allen Schwierigkeitsstufen möglich, eine positive Bilanz zu bekommen. Das Zauberwort ist "Spielmechanik begreifen und umsetzen".
Und in 2205 bei Veteran war es am anspruchsvollsten. Leider kam in dem Veteransetting das von mir gewünschte (einige wissen, was ich da wollte) nicht zum Zuge = dann wären einige der heut noch möglichen "Verweichlichungen" nicht machbar. BB hatte sich aber im Sinne der Mehrheit der Annoholiker dann anders entschieden, was letztendlich auch richtig war.

Und ob das Balancing am Ende stimmig ist in allen Schwierigkeitsgraden, liegt an BB und Testern, die Testen als Arbeit auffassen und in der Lage sind, die Spielmechanik zu begreifen.

Drake-1503
26-09-17, 11:12
@Achtarm: danke für den Hinweis, ich habe das übersehen.
Wobei für mich ohne Kenntnis von 2205 die Meinung "macht es einfach so wie in 2205" wenig aussagt ...

mal was zu "Spielmechanik begreifen und umsetzen" - im Prinzip stimme ich da zu (1503 ist nicht schwer, nur anders). Wenn dann aber soetwas dabei rauskommt wie in 1404 (erzeuge sinnlos Waren und verkaufe die an die Händler; oder baue einfach eine Insel mit Bauern voll, dann verbessert sich auch die Bilanz) frage ich mich schon, ob das sein muss.

Warum soll ein Spieler gezwungen werden (vor allem im Single Player), seine Zeit mit solchem Unfug zu vertrödeln, wenn er das nicht will ? Das muss doch auch anders gehen.

LadyH.
26-09-17, 11:47
Hauptsache das Anno-Prinzip bleibt erhalten, das da lautet:
"Hast du zu wenig Geld, dann baue mehr Häuser."

Achtarm124
26-09-17, 14:54
Rischtisch - unsere LadyH (grüsse nach OF) hats auf den Punkt gebracht.

Und wo ist nun der Unterschied, in Einstellung Easy zum Bleistift besagte 25% bzw. in Veteran (oder Ultra oder wie das nun heissen mag) diese 5 % Bilanz-Plus zu erreichen? Man sollte sich einfach an die Worte von Dirk erinnern = aus allen Annos das beste mit in 1800 zu integrieren.
Hoffe nur, dass in 1800 die Schlupflöcher wesentlich kleiner sind, aus einem Expert-Modus von 2205 wieder fast ein Easy-Game zu machen.

Annothek
26-09-17, 14:58
Und in 2205 bei Veteran war es am anspruchsvollsten. Leider kam in dem Veteransetting das von mir gewünschte (einige wissen, was ich da wollte) nicht zum Zuge = dann wären einige der heut noch möglichen "Verweichlichungen" nicht machbar. BB hatte sich aber im Sinne der Mehrheit der Annoholiker dann anders entschieden, was letztendlich auch richtig war.
Kommt vielleicht daher da sie angeblich den Veteran Modus von einem Mod kopiert haben ....ohne zu fragen.


Hauptsache das Anno-Prinzip bleibt erhalten, das da lautet:
"Hast du zu wenig Geld, dann baue mehr Häuser."
So sieht es aus, ich denke da an Anno 1503 zurück wie viele haben das Spiel in die Ecke gefeuert weil es unmöglich war eine postive Bilanz zu haben zu Beginn? Leute das ist ein Spiel, wenn ich Wirtschaftsexperte werden will dann mache ich einen Lehrgang/Ausbildung dazu, aber ein Spiel soll entspannen gerade so eins wie Anno. Bissel knackig ist ja schön und gut aber ich möchte auch vorwärts kommen.

Drake-1503
26-09-17, 15:05
ich würde es mir aussuchen wollen, wie knackig es ist ...
Schließlich lernen ja die Spieler im Laufe der Zeit dazu - und dann ist das, was anfangs knackig war, irgendwann zu einfach. Außerdem will man ja vielleicht auch mal an Grenzen kommen und dann wieder nicht. Aber wenn es in 2205 solche Einstellungen gab, bin ich guter Dinge, dass 1800 sie auch bekommt..

crashcids
26-09-17, 15:50
Das ist ja eine richtige Im-Kreis-Dreher-Diskussion ... :(

Also ich sehe das so, das es
1. einsteigerfreundlich sein sollte (sonst schreckt es zuviele Newbies ab)
2. es eine faire "Lernkurve" geben sollte und der Anspruch + Komplexität sich steigern
3. der Schwierigkeitsgrad gegen Lategame knackig sein sollte ... wer Experte sein will sollte sich anstrengen
4. bisher immer die Möglichkeit zur Anpassung gab ... z.B. Start mit wenig Startkapital
5. last but not least gibt es Katastrophen ... mach die alle an und dann ist es schwer genug?

Daher betrachte ich die Diskussion hier als ... sagen wir mal wenig zielführend ;)!

samu327
26-09-17, 16:56
Man könnt ja einfach das Spiel ganz normal Entwickeln und fügt dann noch hinzu das man das einkommen aller häuser und des kompletten handels auf 95% 90% bzw 85% Senkt.Das is zwar im Normalfall und für ein gut gebalanced´es Spiel nicht zu empfehlen gibt jedoch den Spielern die auch mal gerne in einem Spiel ein paar mal abkratzen bevor sie es schaffen (wie mir) die möglichkeit die economische schwierigkeit anzupassen

Der3ine
27-09-17, 13:16
@crashcids:

1. Ja, stimme dir zu (kam vlcht schon in meinem vorherigem Post etwas so rüber), aber wünschen tue ich mir doch ein Wartungskostenbalancing am Anfang wie in 1503.
2. Auf jeden Fall!
3. Im Grunde eine Folge, wenn 2. gut umgesetzt wurde. Ich finde, die Schwierigkeit sollte durch hohe Komplexität und nicht durch seltsam hohe Wartungskosten entstehen.
4. Ja, das stimmt, hier wird ja nun noch gefordert, dass man die Menge der Einnahmen verändern kann. Das wiederum finde ich als eine unschöne Variante, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, denn: Es ist logisch, dass nicht jeder gleich reich ist, wenn er auszieht, um eine neue Welt zu besiedeln. Dass könnte man vlcht auch wirklich sehr knackig machen, so dass man mit geradezu lächerlichen kleinen Geldmengen starten kann. Es ist aber nicht nachvollziehbar, dass Waren, die zu einem bestimmten Preis verkauft werden können auf einmal weniger Geld einbringen und zugleich beim Einkauf mehr kosten usw.
5. Dass es mit allen Katastrophen schwer genug wird, damit auch die größten Sadisten zufrieden sind, können wir nur hoffen :D

Annothek
27-09-17, 13:48
ich würde es mir aussuchen wollen, wie knackig es ist ...
Schließlich lernen ja die Spieler im Laufe der Zeit dazu - und dann ist das, was anfangs knackig war, irgendwann zu einfach. Außerdem will man ja vielleicht auch mal an Grenzen kommen und dann wieder nicht. Aber wenn es in 2205 solche Einstellungen gab, bin ich guter Dinge, dass 1800 sie auch bekommt..

Hier sind ein paar Bilder von den vielen Einstellmöglichkeiten in Anno 2205https://www.annothek.net/wbb4/gallery/index.php/AlbumExtended/311/?pageNo=1

und das ist nur unter Standard gibt ja insgesamt 4 Schwierigkeitsstufen wie man oben an den Reitern sieht, damit kann sich im Grunde jeder sein Anno einstellen wie er es mag.

crashcids
27-09-17, 14:45
@Annothek ... danke für die Bilder. Hab diese Optionen noch nie
zu Gesicht bekommen, da ich Anno 2205 nicht habe.

Also ich finde die Einstellmöglichkeiten sogar schon zu verwirrend, vor allem
wenn ich mir vorstelle, das man rechts noch weiter runterscrollen kann.

Vorschlag von mir:
Die Einstellmöglichkeiten sollten mit Wahl der Stufe oben
(Anfänger - Fortgeschritten - Experte - Veteran) sich steigern, damit Anfänger
(ich nenn diesen Punkt so ... finde den besser als Standard) einen leichteren
Einstieg haben ...
Bei Fortgeschritten usw. ploppen dann weitere Einstellmöglichkeiten auf, da deren
Bedienung eine gewisse Erfahrung voraussetzt.

So hätte man Einsteigerfreundlichkeit, Komplexität und Variabilität ... alles unter
einem Hut :cool:!

Drake-1503
27-09-17, 14:55
auch danke dafür.
Einiges davon kennt man aus den Einstellungen für ein Endlosspiel in 1404, die Ergänzungen finde ich sinnvoll. Ob man lieber jede Einstellung einzeln machen kann oder einfach zwischen einigen "Paketen" wählt, ist sicher wieder Ansichtssache. Mir würde das in dieser Art genügen.

samu327
27-09-17, 17:53
3. Im Grunde eine Folge, wenn 2. gut umgesetzt wurde. Ich finde, die Schwierigkeit sollte durch hohe Komplexität und nicht durch seltsam hohe Wartungskosten entstehen.
4. Ja, das stimmt, hier wird ja nun noch gefordert, dass man die Menge der Einnahmen verändern kann. Das wiederum finde ich als eine unschöne Variante, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, denn...
. Es ist aber nicht nachvollziehbar, dass Waren, die zu einem bestimmten Preis verkauft werden können auf einmal weniger Geld einbringen und zugleich beim Einkauf mehr kosten usw.
5. Dass es mit allen Katastrophen schwer genug wird, damit auch die größten Sadisten zufrieden sind, können wir nur hoffen :D

Stimmt das Ist nicht logisch und ich werde es auch nicht oft nutzen da das spiel mit all den Katastrophen und verzwickten Produktionen schon schwierig genug sein wird einen Fortschritt zu erreichen aber ab und zu ist es bestimmt witzig mal so ein schweres spiel zu spielen
Agesehen davon muss man es nicht nutzen und es wäre wirklich einfach für die entwickler zu Programmieren