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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Handel, Import, 3. Parteien



BoooooogieMan
16-09-17, 15:03
Hallo meine lieben Annoholiker!

Ich hab mir mal Gedanken zum Handel gemacht, auch in Hinsicht auf den Blog-Eintrag.

Erstmal, ich würde mich über einen stärkeren Fokus auf den Handel mit anderen Parteien freuen! In den letzten Anno-Teilen hat sich für mich der Handel mit anderen Parteien nicht wirklich besonders angefühlt. Ich habe halt meine Waren die ich übrig hatte verkauft für Profit, oder hab Baumaterialien u.Ä. gekauft, wenn ich sie noch nicht (ausreichend) produziert habe. Aber ich habe nie eine Handelsroute erstellt, um dauerhaft irgendeine Ware für meine Bürger einzukaufen*. Es war einfach nicht notwenig, oder auch praktisch umsetzbar, da ich die Sachen einfach selbst produzieren konnte, oder sie nicht in ausreichenden Mengen in Kontoren verfügbar waren, was ich aber schade finde.

Doch mit den Informationen aus dem Blogeintrag über Sessions glaube und hoffe ich, dass es sich ändern wird! Da es hieß, man könne in einer Session bleiben, wenn man sich auf Handel konzentriert, würde ich folgendes erwarten:
Auf der Map befinden sich Kontore von 3. Parteien, mit Namen wie "Ost-Indien-Kompanie" oder ähnliches, die große Mengen an Handelswaren verkaufen, die in der Hauptsession schlicht nicht angebaut werden können.
Alternativ könnte man auch Schiffe zu Kontoren "ausserhalb der Karte" schicken, wo sie, wie bei Expeditionen, für einen Zeitraum verschwinden und mit Ressourcen zurück kommen.
Wichtig wäre nur ob dieser Prozess automatisiert werden sollte.
Ob diese Mengen eine harte Grenzen haben sollten, oder ob sie mit wachsender Menge im Preis steigen sollen, wäre eine andere Frage, ich wäre aber stark für die zweite Variante um den Spieler so nicht auf eine bestimmte Anzahl fortgeschrittener Bürger zu beschränken.

Dieses Prinzip würde dem Spieler ermöglichen sich auf eine Session zu fokussieren, dessen Städte durch ein starkes Handelsnetz versorgt werden, und würden Bet auch Anreize für Expansionisten geben, die ihre Ressourcen direkt vor Ort produzieren.

Das Konzept des Weltmarktes aus 2205 würde ich aber nicht so übernehmen wollen. Wenn es alle Ressourcen an einem Punkt in unbegrenzten Mengen zu festen Preisen gibt, würde das den Handel zu sehr vereinfachen.

Eine weitere Idee mit verschiedenen Kontoren wäre auch, das diese unterschiedliche Dinge kaufen wollen, statt einem Typen, der dir tausende Tonnen Kohle abkauft, nur weil dein Lager gerade voll ist.
Man sollte diese zwar immer noch loswerden können, aber ab beatimmenten Mengen, könnte der Preis für die waren sinken.

Was denkt ihr dazu, was glaubt ihr, wie der Handel in 1800 implementiert und verbessert werden könnte.

Mit Grüßen,
BoogieMan

(* so, also ich habe anno 1701 am wenigsten gespielt -ist halt so passiert- aber ich glaube, dass es dort auch das Konzept von Kolonialwaren gab, die man kaufen musste/konnte, aber das es dort Probleme durch die verfügbaren Mengen gab. Freue mich, wenn man mich aufklärt und was für Probleme es noch gab, da es das Konzept ja nicht mehr in die nachfolgenden Titel geschafft hat.

Drake-1503
16-09-17, 16:02
So wie es aussieht, soll Handel ja wichtig (und zwingend) werden, zumindest solange man nicht alle Waren selber produzieren kann. Finde ich auch gut, allerdings ...
- gab es schon Annos, wo der Handel sehr beschränkt war, weil das Angebot nicht ausreichte, wenn man größere Städte versorgen wollte
- war es in 1404 zwar möglich, über den Einkauf am Kontor viele Waren auch in größeren Mengen zu bekommen, aber man musste dazu ganz schön viele Inseln haben und so ziemlich an jeder Insel einkaufen, auch solche Sachen, die man da überhaupt nicht brauchte.
- war die Versorgung über oftmals Einkauf intransparent und wenig berechenbar

Ich finde, man sollte zu allererst eine Option haben, ob man Ware unbegrenzt einkaufen kann oder nicht. Der eine wiill es so, die andere anders, je nachdem, was man mit der Partie vorhat, kann das ja auch beim gleichen Spieler hin- und hergehen. Also bitte eine Option.

Preise: ganz wichtig. Mitspieler oder die KI sollten die Verkaufspreise selbst festlegen, die können sich natürlich ändern (Angebot und Nachfrage). KI soll nur verkaufen, was sie auch produziert und nur kaufen, was sie auch verbrauchen kann.
Handelsposten (wie die NPCs in 1404) sollten die Ware nur zu Höchstpreisen abgeben und am besten auch keine Endprodukte, sondern nur Rohstoffe.

So - das wird auch wieder nicht jedem gefallen, daher sind wahrscheinlich neben der Menge auch andere Einstellungen für den Handel notwendig.

mondschuetz
16-09-17, 16:12
Ich verstehe nicht ganz, warum Handelsrouten mit der KI und dem freien Händler komplex genug sind aber Handelsrouten zu einem fiktiven Ort "Weltmarkt" außerhalb der Karte nicht. Man könnte den Weltmarkt als Ort in die Routenplanung eingeben, dann segelt das Schiff aus der Session heraus und kommt nach einer Zeit mit den Waren zurück. Oder es fährt gegen einen Eisberg und sinkt :)

BoooooogieMan
16-09-17, 18:42
Ich verstehe nicht ganz, warum Handelsrouten mit der KI und dem freien Händler komplex genug sind aber Handelsrouten zu einem fiktiven Ort "Weltmarkt" außerhalb der Karte nicht.

Jetzt wo du es sagst, hast du irgendwie Recht :D
Aber ich fände es gäbe schon Unterschiede, vor allem was die Immersion angeht. Kontore auf der Map, wo du deine Schiffe siehst, ist einfach viel cooler ^^
Aber es wäre auch gut, da sie so besser individualisiert werden können. Man könnte ein Indien-Kontor haben, und ein Nord-Amerika-Kontor als Beispiel. Das Indien Kontor exportiert dann Tee und Gewürze, während es Nahrungsmittel zu guten Preisen annimmt, während das NA-Kontor Baumwolle und Tabak exportiert und z.B. werkezuge verlangt. Man könnte so den einzelnen Kontore auch mehr "Persönlichkeit" zuordnen, und auch besondere Ereignisse oder Aufträge einbauen. Generell würde es die Spielewelt realistischer und spannender machen ^^



Jetzt wo ich hier auch wieder so am denken bin, Piraterie könnte man so auch einbauen! Nicht nur die Piraten die deine Handelsschiffe überfallen, wo man dann entscheiden kann, ob man sie militärisch besiegt oder sich freikauft (klassische Entscheidung ob Militär oder Wirtschaft).
Diese Piraten könnten dann auch die Schiffe der kontore bedrohen, die natürlich waren vom anderen Ende der Welt holen müssen ^^
Embargos oder Piraten die beauftragt werden Konvois zu überfallen, könnten so auch interessante Möglichkeiten für den multiplayer werden und ermöglichen neue Wege um den Gegner zu stören ohne ihn direkt anzugreifen.

BoooooogieMan
16-09-17, 18:46
So wie es aussieht, soll Handel ja wichtig (und zwingend) werden, zumindest solange man nicht alle Waren selber produzieren kann. Finde ich auch gut, allerdings ...
- gab es schon Annos, wo der Handel sehr beschränkt war, weil das Angebot nicht ausreichte, wenn man größere Städte versorgen wollte
- war es in 1404 zwar möglich, über den Einkauf am Kontor viele Waren auch in größeren Mengen zu bekommen, aber man musste dazu ganz schön viele Inseln haben und so ziemlich an jeder Insel einkaufen, auch solche Sachen, die man da überhaupt nicht brauchte.
- war die Versorgung über oftmals Einkauf intransparent und wenig berechenbar

Ich finde, man sollte zu allererst eine Option haben, ob man Ware unbegrenzt einkaufen kann oder nicht. Der eine wiill es so, die andere anders, je nachdem, was man mit der Partie vorhat, kann das ja auch beim gleichen Spieler hin- und hergehen. Also bitte eine Option.

Preise: ganz wichtig. Mitspieler oder die KI sollten die Verkaufspreise selbst festlegen, die können sich natürlich ändern (Angebot und Nachfrage). KI soll nur verkaufen, was sie auch produziert und nur kaufen, was sie auch verbrauchen kann.
Handelsposten (wie die NPCs in 1404) sollten die Ware nur zu Höchstpreisen abgeben und am besten auch keine Endprodukte, sondern nur Rohstoffe.

So - das wird auch wieder nicht jedem gefallen, daher sind wahrscheinlich neben der Menge auch andere Einstellungen für den Handel notwendig.

Und Stimme dir da zu, gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der das so empfindet. Ich hoffe, dass das in 1800 gut umgesetzt wird.

Zum Preis und warenmenge, ich würde dort einfach eine "Soft Cap" vorschlagen. Man kann zwar unendliche viele Tonnen kaufen (theoretisch), aber der Preis pro Tonne steigt womit es praktisch irgendwann zu teuer ist. Das verhindert Frustration, wenn du eigentlich genau 161 Tonnen (pro zeiteinheit) brauchst, aber bei 160 Tonnen leider die Grenze ist

mondschuetz
16-09-17, 19:14
Jetzt wo du es sagst, hast du irgendwie Recht :D
Aber ich fände es gäbe schon Unterschiede, vor allem was die Immersion angeht. Kontore auf der Map, wo du deine Schiffe siehst, ist einfach viel cooler ^^
Aber es wäre auch gut, da sie so besser individualisiert werden können. Man könnte ein Indien-Kontor haben, und ein Nord-Amerika-Kontor als Beispiel. Das Indien Kontor exportiert dann Tee und Gewürze, während es Nahrungsmittel zu guten Preisen annimmt, während das NA-Kontor Baumwolle und Tabak exportiert und z.B. werkezuge verlangt. Man könnte so den einzelnen Kontore auch mehr "Persönlichkeit" zuordnen, und auch besondere Ereignisse oder Aufträge einbauen. Generell würde es die Spielewelt realistischer und spannender machen ^^

Du siehst deine Schiffe ja immer noch kommen, verladen und wegfahren auf deiner Seite der Handelsroute.
Man könnte zudem den Welthandel in (z.B. 3) Handelsplätze unterteilen, die unterschiedliche Reisezeiten erfordern.