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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Skalierbare Plantagen und unterschiedliche Felder



Drake-1503
15-09-17, 09:16
Hallo,
mir gehen viele Gedanken zum Thema "Plantagen" und "Felder" durch den Kopf. Gemeint sind nicht nur die klassischen Tabak- oder Gewürzplantagen sondern alle die Betriebe, die in ihrer Umgebung Felder, Weiden, Bäume oder ähnliches benötigen.

Wir hatten in Anno 1503 einen kreisförmigen Einzugsbereich und die Möglichkeit, jedes Teilfeld (1x1) einzeln zu setzen.
In 1404 gab es blockförmige Grundfelder und man musste eine vorgegebene Anzahl dieser Felder im EZB des Gebäudes unterbringen. Finde ich eigentlich nicht schlecht, wenn die Feldergröße praktikabel ist und der EZB nicht zu eng gehalten wird.

Was mir durch den Kopf geht, ist folgendes:
Warum hat ein Betrieb immer eine feste Zahl an Feldern, feste Kosten und Erträge entspechend der Produktivität ?

Wenn man den EZB des Betriebes erhöht und die Kosten aus Fixkosten + Kosten je Feld berechnet, könnte man problemlos auch etwas größere Plantagen betreiben. Das wäre nicht nur optisch gut, sondern ermöglicht auch eine bessere Anpassung an die Nachfrage. Außerdem entlastet es die CPU, da weniger Betriebe auch weniger Verwaltung bedeuten.
Ich kann mir vorstellen, dass ein Betrieb bis zu 10 oder 12 Felder hat, ohne dass das unrealistisch wirkt. Die Felder müssen ja nicht riesig sein.

Wenn man dann noch hingeht und in einem Betrieb unterschiedliche Produkte oder zumindest unterschiedliche Felder anbietet, wird es noch lebendiger.
Beispiel: Bauernhof könnte Kartoffeln, Obstbäume, Gemüse als "Nahrung" anpflanzen. Viehzucht könnte Schweine, Rinder und Schafe halten.

t_picklock
15-09-17, 09:52
Das mit den erweitern der Felder könnte man mit Modulen durchführen. War ja schon in 2205 so.

Die Idee mit dem Anbauen mehrerer Produkte auf einer Farm finde ich gut. Man könnte das ja als Teil der Forsachung integrieren und so eine Art 3 Felder Wirtschaft realisieren bei der der Ertrag eines einzelnen Feldes höher wäre als wenn immer dasselbe angebaut würde.

Drake-1503
15-09-17, 10:25
was mir wichtig ist -. nur um es nochmal herauszustellen - ist, dass die Kosten mit der Anzahl der Felder zusammenhängen, also Fixkosten + n-mal Kosten pro Feld, damit sich sowohl kleinere als auch größere Plantagen wirtschaftlich sinnvoll verhalten. Je größer dann die Plantage, desto weniger fallen die Fixkosten ins Gewicht.

Chanyoi
15-09-17, 10:43
was mir wichtig ist -. nur um es nochmal herauszustellen - ist, dass die Kosten mit der Anzahl der Felder zusammenhängen, also Fixkosten + n-mal Kosten pro Feld, damit sich sowohl kleinere als auch größere Plantagen wirtschaftlich sinnvoll verhalten. Je größer dann die Plantage, desto weniger fallen die Fixkosten ins Gewicht.

Die Idee finde ich gut.

Aber den Vorschlag je Farm unterschiedliche Felder maachen könnte, da bin ich zwiegespalten. Weil man anhand der Farm (optisch) immer wusste was dort produziert/angebaut wird und welches Feld zu welcher Farm gehört. Besonderes bei letzterem könntest du sonst Probleme haben.


Grundsätzlich geistert mir schon länger im Kopf der Gedanke, ob man einer Farm nicht grundsärtzlich einen Einzugsbereich gibt (wie früher) und dieser beim Bau automatisch komplett gefüllt wird mit den passenden Feldern (nur bei der Größe 1*1). Baut man eine Straße über solch ein Feld, wird es abgerissen. Hierbei müsste aber dann ab Felderanzahl X = 100'% Ertrag und jedes weitere Feld dann +1% oder so festgelegt sein.
Dadurch könnten große und interessante (fast lückenlose) Felderlandschaften entstehen, was ich sehr begrüßen würde und im Trailer beim Weizen auch sehr schön zu sehen ist.

LadyH.
15-09-17, 11:03
Die Idee finde ich gut.

Aber den Vorschlag je Farm unterschiedliche Felder maachen könnte, da bin ich zwiegespalten. Weil man anhand der Farm (optisch) immer wusste was dort produziert/angebaut wird und welches Feld zu welcher Farm gehört. Besonderes bei letzterem könntest du sonst Probleme haben.[...]

Der Gedanke an unterschiedliche Felder erzeugt bei mir im Kopf das Bild einer Gemüsefarm.
Da sind dann Parzellen mit Kartoffeln, Kohlköpfen, Möhren, Rüben, Kürbise und anderem Gemüse auf einer Farm, schön bunt.
https://ssl.c.photoshelter.com/img-get/I0000epDn9mvOG58/s/650/650/Buchs-09-4439-adw.jpg

Chanyoi
15-09-17, 11:13
Wie gesagt grundsätzlich hätte ich keine Probleme damit und fände es gut und abwechslungsreich, nur wenn du wissen willst welches Feld nun zu welcher Farm gehört, bekommst du dann Probleme. Wenn Farm A anders aussieht als Farm B und beide etwas anderes anbauen, ist es einfacher die Felder zuzuordnen als wenn Farm A 5 verschiedene Sachen anbaut und Farm B die gleichen. Wenn man das immer nach einem Schema setzt, kann man das natürlich schon.

Achtarm124
15-09-17, 11:18
Dreifelderwirtschaft war damals ein muss, aber....

Irgendwo in den Videos war zu hören, keine Jahreszeiten und mit dem Vorschlag oben würde sich Anno nur noch an Landwirtschaftssimulatorspielen angleichen und das wichtigste, was Anno ausmacht, wieder aus den Augen verlieren. Wer eine Dreifelderwirtschaft mag, möge Banished o.ä. spielen.

Und dazu gehörte auch eine unterschiedliche Grösse der einzelnen Felder, wobei auch bezüglich des Baubereiches was im Video angesprochen wurde. Damit dürfte das Plazieren der unterschiedlichen Grössen = max. Platzausnutzung wieder seinen Annoreiz haben.
K.A., warum man in einem Thread was von obtimaler Vorausplanung redet und dann bei der Strassenplanung sich eine automatische "Feldverlegung" wünscht.

crashcids
15-09-17, 11:22
Wenn man dann noch hingeht und in einem Betrieb unterschiedliche Produkte oder zumindest unterschiedliche Felder anbietet, wird es noch lebendiger.
Beispiel: Bauernhof könnte Kartoffeln, Obstbäume, Gemüse als "Nahrung" anpflanzen. Viehzucht könnte Schweine, Rinder und Schafe halten.

Drake-1503 ... das hats schon mal gegeben. In Anno 1503 gabs die kleine Farm, da liefen entweder Schweine rum (Nahrung) oder man baute Kartoffeln (Alkohol).
Man konnte auch beides zu 50% gleichzeitig machen ... wie würde Annothek sagen: eierlegende Wollmilchsau.

Die Idee finde ich nicht schlecht ... das wär was für Schönbauer. Ne richtig modulare Farm mit Schafen (Stoffe),
Schweine (Nahrung), Rinder (Leder) undKartoffeln (Alkohol) ... ;)

Chanyoi
15-09-17, 11:28
Und dazu gehörte auch eine unterschiedliche Grösse der einzelnen Felder, wobei auch bezüglich des Baubereiches was im Video angesprochen wurde. Damit dürfte das Plazieren der unterschiedlichen Grössen = max. Platzausnutzung wieder seinen Annoreiz haben.
K.A., warum man in einem Thread was von obtimaler Vorausplanung redet und dann bei der Strassenplanung sich eine automatische "Feldverlegung" wünscht.

Die "automatische Feldverlegung" gab es schon mal, wobei die Anordnung der Felder für den Eimer war um das mal gelinde auszudrücken. Ich verstehe auch deine Argumentation nicht, denn von Straßenplanung war hier nicht die Rede. Und bei jeder Feldgröße, die >1 Feld ist (1*1) muss man im Vorfeld sich überlegen wie man seine Farmen und Felder Platziert um vom Platzverbrauch Ideal hin zu kommen.

Und von eine rDreifelderwirtschaft im eigentlichen Sinne war auch nicht die Rede, nur davon, dass eine Farm z.B. Weizenfelder, Gemüsefelder und/oder Kartoffelfelder platzieren kann.

Drake-1503
15-09-17, 11:38
@crashcids: erzähl du mir was von 1503 :D

weiss ich natürlich, 2 Produkte ist schon wieder kompliziert, muss nicht sein. Mehrere unterschiedliche Felder für das gleiche Produkt finde ich dagegen optisch interessant.
Automatisch Felder setzen, ja natürlich, wenn man den entsprechenden Button drückt. Manuell aber auch - und bloß keine 1x1-Felder, so wie in 1404 war schon nicht schlecht, dann hat die Weide auch einen Zaun und der Acker einen Rand. Was Getreide betrifft: im 19.JH gab es noch keine Mähdrescher und wenig Traktoren, da waren die Felder noch von Hecken gesäumt und nicht riesengroße Monokulturen. Also bitte unterschiedliche Getreidefelder (Roggen, Hafer, Weizen, Gerste, Dinkel, ...) und ruhig mal ne Hecke oder Büsche dazwischen. Und Brachland nach der Ernte. In 1503 gabe es eine einfache Fruchtfolge, in der die Plantagen stufenweise wachsen und dann kommt jemand und erntet ab und dann geht es wieder von vorne los. Eine hübsche Idee und eine relativ einfache Animation, vielleicht geht ja soetwas ohne große Systembelastung.

MattMcCorman
15-09-17, 15:47
Ich finde, beide Varianten haben ihren Reiz - 1-Kachel-Felder und die in gewisser Anzahl beliebig um die Farm anordnen à la 1602 / 1503, oder eine gewisse Anzahl mehrkacheliger Felder wie in 1404 ff. Letztere Variante ist von der Platzierung der Elemente her klar deutlich anspruchsvoller.

Egal welchen Weg man wählt, größere Felder und weniger Farmen sind schon allein deswegen realistisch, weil mit dem Einzug der Industrialisierung auch größere Flächen beackert werden konnten. Trecker haben wir ja schon in den Videos gesehen. Und dass weniger zu simulierende Einheiten weniger Rechenpower brauchen, ist ein sehr schwerwiegendes Argument!

Zwei Produkte in einer Farm zu produzieren mag zwar optisch toll aussehen, aber ich denke, dass das dann zu unübersichtlich wird. Dann lieber Mikromanagement mit Modulen wie in 2205, dass ich z.B. durch den Anbau eines Getreidesilos Einzugsbereich oder Output einer Weizenfarm vergrößern kann.

Drake-1503
15-09-17, 16:01
Ich kann mich mit dem Wort "Modul" nicht so anfreunden, verstehe aber, was gemeint ist. Allerdings muss man da ein wenig aufpassen, dass man es nicht übertreibt mit dem sog. Mikromanagement.
Mein Vorschlag zielt ja darauf ab, es ohne großen Aufwand einfacher und trotzdem reizvoller zu machen. In dem Moment, in dem die Anzahl der Felder auch auf der Kostenseite berücksichtigt wird, brauche ich keine "Module" dazuzubauen, sondern einfach nur weitere Felder. Ob der EZB von vornherein groß ist oder durch eine weitere Aktion erst vergrößert wird - ich weiß selbst nicht genau, wo man da besser aufhört.

MattMcCorman
15-09-17, 19:29
Ja, "Modul" passt eher zu 2070 und 2205 als zu 1800 ;)

Anno hat seit jeher eine gewisse Distanz zu den Vorgängen auf seinen Inseln; das definiert es ja auch ein Stück weit und grenzt es von anderen Spielen wie "Banished" oder "Forest Village" ab, die deutlich näher an den Bewohnern dran sind. Das ist gut und richtig so und sollte auch beibehalten werden.

In 2205 waren die Inselwelten kleiner, da war es in Ordnung, sich mit Modulbauweise zu beschäftigen - wenn in 1800 die Inselwelten eine vergleichbare Größe haben wie in 1404, dann wäre es meiner Ansicht nach auch zu viel des Guten, sich noch mit dem Mikromanagement von Farmen zu beschäftigen. Da wird es genug andere Dinge zu tun geben, denke ich.

Mehr Felder => höhere Kosten ist zwar eine nette Idee, wirft jedoch in der Planung gewisse Komplikationen auf. Wie viele Farmen brauche ich für eine bestimmte Bevölkerungszahl? Kommt auf die Größe an. Und was kostet mich das? Ja, kommt auf die Größe an!
Ich glaube, das wird dann doch etwas unübersichtlich... ;)

Drake-1503
15-09-17, 20:29
hmm - "unübersichtlich", nur weil der Warenrechner nicht mehr so einfach funktioniert ? Könnte man ja fast als Herausforderung verstehen. Sehe ich ein wenig entspannter. Man baut mal nach Erfahrung und Bauchgefühl - und wenn es nicht ganz reicht, baut man einfach hier und da noch ein Feld mehr, oder eben eine neue Plantage. Die Kosten sind übrigens hier kein Problem, solange ich keine grobe Überproduktion betreibe, weil ich die Waren ja verbrauche - und das bringt immer Gewinn ...
Aber wenn du unbedingt immer Farmen mit je 4 Feldern bauen willst, hindert dich ja keiner dran ...

MattMcCorman
15-09-17, 21:01
Nein, ich meine da nicht nur die Rechnung, wenn ich Siedlungen plane, sondern auch den Überblick über meine eigenen Inseln im Spiel. Weil ich anhand der Anzahl der Farmen keine Rückschlüsse mehr ziehen kann, wie viel ich produziere, und was mich das kostet. Und das Thema geht ja weiter, weil die Farmen im seltensten Fall das Endprodukt herstellen. Wenn ich bei meiner Getreidefarm drei Felder dazubaue, was mache ich dann mit meiner Mühle? Und mit der Bäckerei? ;)

Luzifron_
15-09-17, 21:26
Hey MattMcCorman,

ich unterstütze deine Einwände in Bezug auf die fehlende Skalierbarkeit der nachfolgenden Produktionsbetriebe wie der Mühle und der Bäckerei. Im Spiel hat es mir zudem ein gutes Gefühl gegeben zu wissen was ich in welchem Umfang als nächstes bauen muss. Ich wusste, dass wenn ich zu wenig Brot habe ich zwei Bauern, eine Mühle und eine Bäckerei bauen muss. Im System von Drake-1503 muss ich ja zuerst wissen wie viele 1x1 Felder meine Mühle komplett auslasten würde. Diese Anzahl von 1x1 Feldern muss ich dann auch noch präzise abzählen und platzieren. Das stelle ich mir dann doch sehr fummelig vor. Als Kompromiss könnten doch einfach die Felder größer werden. So entsteht der Eindruck einer großen Plantage mit vielen Feldern.

Das bestehende System aus den Vorgängern ist schon ziemlich gut und hat sich über eine lange Zeit bewährt. Mir persönlich hat es schon immer viel Spaß gemacht herauszufinden wie ich alle meine Felder platzieren muss um die optimale Anordnung zu bekommen. Wie du, MattMcCorman, fürchte ich, dass die Übersicht über die produzierten Mengen verloren gehen könnte wenn die Plantagen übermäßig groß werden. Bisher ließ sich dies, zumindest überschlagsmäßig, anhand der Anzahl der Betriebe gut ablesen.

Die Idee die visuelle Abwechslung auf den Feldern zu erhöhen unterstütze ich dagegen voll. Wie wäre es hin und wieder mit einer Vogelscheuche, ein paar spielenden Bauernkindern, oder Tieren wie Fasanen und Hasen auf den Feldern? Schön wären auch Vogelschwärme die über die Karte fliegen und dann irgendwo auf Häusern, oder Feldern landen. Auch unterschiedliche Feldfrüchte auf den Feldern wären nett, solange es sich nur um kosmetische Unterschiede beschränkt.

Gruß
Luzifron

HerrWagner
16-09-17, 18:46
Ich Stimme Luzifron_ Voll und Ganz zu.

Ich fände es nicht gut wenn man die Produktivität der Gebäude erhöht wird. Das ging in einigen Annos auch und hat aus meiner Sicht immer für Unordnung bei Produktionsketten gesorgt. Es kam halt entweder permanent zu viel oder zu wenig rein. Ich sehe auch den Sinn nicht so wirklich.

Was ich aber sagen muss, dass ich in Anno 1404 einige Felder/Module ziemlich groß fand. Gerade die Ziegen- und Schweinefarm. Da hatte man glaube nur 3 bis 4 Module? und damit konnte man nicht wirklich basteln/variieren und bei dem Kräutergarten hatte ich auch Probleme was symetrisches zu finden.

Ich fände auch gut wenn man mehr Felder setzen als die Farm braucht und auch außerhalb des Einzugsbereiches. Die Felder wären dann nur für die Optik und die Produktivität des Betriebes geht eh nicht über 100%. Damit könnte man unsymetrische Formen etwas verhindern, es wären mehr optische Möglichkeiten möglich. Das hat mir in 1602 gefallen. Da konnte man auch über die Grenzen hinaus Felder bauen.. Das ging in 1404 nicht mehr, da wollte man an die Ecke noch was setzen aber das Spiel hat gesagt "Nein".

mondschuetz
16-09-17, 19:20
Der Gedanke an unterschiedliche Felder erzeugt bei mir im Kopf das Bild einer Gemüsefarm.
Da sind dann Parzellen mit Kartoffeln, Kohlköpfen, Möhren, Rüben, Kürbise und anderem Gemüse auf einer Farm, schön bunt.
https://ssl.c.photoshelter.com/img-get/I0000epDn9mvOG58/s/650/650/Buchs-09-4439-adw.jpg

Aber müsste man dafür wirklich unterschiedliche Waren machen? Man könnte auch einfach eine Ware Gemüse machen und die Felder spielen einen zufälligen Gemüse-Wachstumszyklus ab.

crashcids
16-09-17, 19:36
Trecker kamen in der Landwirtschaft erst anfang 20. Jahrhundert auf.
Ganz einfach weil es den Maschinen an Zugkraft fehlte. Vernünftige Trecker
gab es erst ab 1917 (und dann nur in den USA) von Ford.

Aber der Dampfpflug hielt schon in dem 19.Jahrhundert Einzug auf großen Gütern.
Er wurde bis 1970 in Deutschlanfd eingesetzt, vorzugsweise zur Kultivierung von Moorflächen,
da die Maschien bis zu 2 x 500 PS leisten konnten und damit recht tief pflügen konnten
(bis zu 1,0 m).

Ich kenne mich da aus, komme aus einer Großfamilie mit 5 aktiven Landwirten.

G.v.d.Bell2017
16-09-17, 20:23
Ich möchte die Felder so bauen, dass es nicht wie heute die "Agrarfabriken" gibt. In den ANNOs gab es solche "Massenfabriken" bei den Rekordbauern zu Hauf.

Bereits 2012 habe ich mich mi dem Thema beschäftig und dazu in 1404 folgendes Bild gemacht:

Vorindustrielle vs ökölogische Farm- und Viehwirtschaft oder Monokultur vs Fruchtwechselwirtschaft:

https://i.imgur.com/RQexThD.jpg

LadyH.
17-09-17, 13:39
Aber müsste man dafür wirklich unterschiedliche Waren machen? Man könnte auch einfach eine Ware Gemüse machen und die Felder spielen einen zufälligen Gemüse-Wachstumszyklus ab.

unterschiedliche Waren? Nein.
Der Betrieb produziert Nahrung (Sammelbegriff) und wie das am Ende genannt wird, das ist ein anderes Thema.
Mir geht es nur um das Aussehen und das Feeling im Game. Ich wünsche mir den Eindruck, dass die Ernährung vielfältiger wirkt als in den bisherigen Annos.

u_berazan
17-09-17, 20:32
Grundsätzlich fand ich die Art von 1404 einzelne Felder zu pflanzen deutlich besser als von 1503!

Darüber hinaus könnte ich mir gut vorstellen dass man zu jeder Farm standardmäßig zB 4 Felder pflanzen kann und erst wenn man zusätzliche produktionsmodule gebaut hat (oder zb etwas wie Arbeiterunterkünfte), dann kann man pro Modul noch einmal 2 Felder bauen.

Bei verschiedenen waren pro Gebäude wäre ich vorsichtig... Ich glaube das wird sehr unübersichtlich...

Der3ine
17-09-17, 21:03
Ich wiederum fand das Feldersystem bei 1503 viel angenehmer. Nicht nur hatte man nicht immer die Probleme, wenn jetzt ein Feld zuviel belegt war auf einmal 20% weniger Produktion zu haben, die Felder ließen sich auch wunderbar zweckentfremden und als Ziergebäude verwenden (Heilkräuter und Weintrauben in den Garten eines Schlosses oder neben eine Kirche packen? Null Problem :) )