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Chanyoi
05-09-17, 14:17
Ich denke, dass diese auch im 19.jh eine sehr große Rolle gespielt hat. Ich fand die Weltwahlen aus Anno 2070 eine gute Idee.
Bevor nun der Aufschrei kommt, dass man dann ja nur zocken kann wenn man online ist, meine Bedingung für solch ein System: Im Offlinemodus (falls es ihn geben sollte) sind die Wahlen deaktiviert.

Ich stelle es mir zudem vor, dass die Community Einfluss auf die Parteien haben sollte und das es nicht nur positive Effekte haben sollte, sondern auch negative. Beispiel: Die gewählte Partei sorgt für bessere Krankenhäuser (geringere Wahrscheinlichkeit von Krankheiten), dafür steigen aber die Kosten derer.

Bei dem Einfluss auf die Parteien bin ich mir selber noch nicht ganz so sicher. Meine erste Idee war, das die Community selber eine Partei gründen und ihr beitreten können (ähnlich einer Gilde etc.). Die Partei wählt in regelmäßigen Abständen (Vorschlag: einmal im Monat?) aus einer vorgefertigten Auswahl an „Wahlversprechen“, womit sie bei der nächsten Wahl an den Start geht.
Wählen dürfen alle Spieler alle 4 Wochen 1 Woche lang.

Alternativ zu den "Community-Parteien" wäre, das jeder im Spiel vorhandene Character für eine Partei steht und sich mit ihm zuordnenbaren Zufallswahlkampfthemen zur Wahl stellt.

So, nun bitte eure Meinung und konstruktive Kritik :)

Sephko
05-09-17, 20:36
Die Idee, dass die Community sich selbst in Parteien aufdröselt, ist eine klasse Idee. Auch, dass wir in regelmäßigen Abständen Wahlprogramme mit verschiedenen Vor- und Nachteilen ausarbeiten, über die in den Wahlen dann abgestimmt werden, finde ich spannend.

Aber wie soll man verhindern, dass die Wahlprogramme gewinnen, die am attraktivsten sind, weil sie zB. over-powered sind?

"Wenm ihr mihc wält bekommt alle +100prozen steuer doppelte schiffschneligkeit und kein unterhalt für alle die pruduktionsbetriebe die ware für die einwohnern herstelln"

Klar würden viele so einem die eigene Stimme geben ;)

Der3ine
05-09-17, 22:04
Es wurde ja geschrieben, dass jede Partei dann aus einer Auswahl an Boni aussuchen kann, was sie beim Wahlsieg gewähren würde.
Sonst könnte man das noch erweitern, dass jedes Wahlprogramm x Auswahlpunkte hat und verschiedene Boni unterschiedlich viele davon verbrauchen.
Und nur wenn eine Partei eine bestimmte Menge an Stimmen hat, kann sie alle Boni auch verteilen, mit denen sie geworben hat. Das bedeutet, dass bei der Erstellung des Wahlprogrammes auch eine Rangordnung der jeweiligen Boni, in der sie dann freigeschaltet werden, erstellt werden müsste (sollte durch die selben Abstimmungen, durch die die generellen Boni festgelegt werden leicht erstellbar sein).

Was mir, falls das wirklich kommt noch wichtig wäre, wäre dass die Spieler selbst dann einer der Parteien beitreten können und dann vlcht Boni von dieser Partei sie mehr beeinflussen, als wenn sie in keiner oder einer anderen Partei wären. Auch diejenigen, die dann "Parteiführer" wären, müssten ja erst einmal gefunden (oder von den Entwicklern als NPC erstellt werden). Sollten sie Spieler sein, muss es ja wie gesagt einen Weg geben, um zu bestimmen, wer Parteiführer werden darf und wer nicht, diese dann zu ernennen und auch für ihre Anstrengungen zu belohnen.

Auch sollte es vlcht noch solche Boni geben, die bei Wahlgewinn gezielt eine andere Partei schwächen. Das würde dem Ganzen dann noch sehr viel mehr Leben einhauchen, wenn manche um jeden Preis verhindern wollen, dass eine andere Partei gewinnt.
Damit aber dann auch eine lebendige Politik entsteht, sollte man die Boni, die den verschiedenen Parteien zur Verfügung stehen für ihr Wahlprogramm, beständig anpassen, sobald sich herausstellt, dass eine bestimmte Partei immer mehr Anhänger bekommt. Denn es wäre doch wirklich sehr langweilig und auch traurig, wenn dann später immer die selbe Partei gewinnt, nur weil sie bessere Boni gewährt.

Chanyoi
06-09-17, 07:00
Also ich würde es durchaus so handhaben, das wenn die Community die Parteien erstellen kann, das diese für diese eine Partei die Punkte auswählen kann, mit der sie an den Start gehen bei der Wahl.
Meine Meinung:

- Community-Parteien
- Parteivorsitzender = Gründer, aber über Rechtesystem (wie in einer normalen Gilde auch) auch anderen die Möglichkeit geben Subvorsitzender zu werden
- Wahlthemen separat auswählbar aus vorgegebenen fixen Wahlthemen
- max. Anzahl an Themen (z.B. 3 wie bei 2070)
- während der Wahl kann nicht die Partei gewechselt werden
- Die Parteimitglieder, der gewonnen Partei, erhalten einen einmaligen Bonus.
(- Parteien können nicht mehrfach hintereinander zur Wahl antreten)
- max. Anzahl an Mitgliedern in einer Partei (für Konkurrenz, sonst sind nachher alle in einer Partei) oder
- Partei kann sich nicht selber wählen (für Konkurrenz, sonst sind nachher alle in einer Partei)
- Wahlprogramme müssen sich unterscheiden (will man eins erstellen, was schon eingereicht wurde, geht dies nicht). Es kann also keine Parteien mit exakt den gleichen Wahlprogramm geben.

nachträgliche Ergänzung:
- mind. Anzahl an Mitgliedern je Partei bei Gründung und auch um fort zu bestehen (75% der mind. Gründungsmitglieder).

Felsbroeckchen_
06-09-17, 08:11
Das Politiksystem war ein nettes Feature, kann auch gerne wieder Einzug ins Spiel finden. Allerdings finde ich, dass es nicht zwingend auch Community-Parteien brauch. Einfach das System wie in 2070. Es stehen ein paar zur Auswahl und jeder steht für eine politische Richtung, die Ingame einen kleinen Bonus und Malus geben.

max.k.1990
06-09-17, 09:11
Also die Idee mit den Community Parteien ist zwar ein netter Ansatz aber viel zu kompliziert und viel zu unübersichtlich. Es gewinnt der der die besten Benefits auswählt. Dazu 10.000 andere Parteien...

wenn es sowas geben sollte dann vorausgewählt wie in 2070. Auch wenn es 1800 keinen Weltrat oder etwas vergleichbares gab. Die Länder waren zu der Zeit für sich selbst. Außer Handel und Krieg gabs recht wenig interakton. Ein UN, NATO oder vergleichbares Pendant gab es zu der Zeit einfach nicht

Chanyoi
06-09-17, 09:12
Es war ja nur eine Idee oder Variante, mit den Community-Parteien. Da ich selber es mit der Zeit relativ langweilig fand mich für eine der drei Fraktionen zu entscheiden (2070). Würde mir bei Communityparteien ein wenig mehr Abwechslung erhoffen.

Chanyoi
06-09-17, 09:26
Also die Idee mit den Community Parteien ist zwar ein netter Ansatz aber viel zu kompliziert und viel zu unübersichtlich. Es gewinnt der der die besten Benefits auswählt. Dazu 10.000 andere Parteien...

wenn es sowas geben sollte dann vorausgewählt wie in 2070. Auch wenn es 1800 keinen Weltrat oder etwas vergleichbares gab. Die Länder waren zu der Zeit für sich selbst. Außer Handel und Krieg gabs recht wenig interakton. Ein UN, NATO oder vergleichbares Pendant gab es zu der Zeit einfach nicht

Das ist richtig, aber du willst ja nicht je Land gesonderte Wahlen machen lassen, nur weil es damals dies nicht gab. Denke hier sollte man alle Annospieler "in einen Topf" schmeißen für Wahlen, anstatt diese regional zu begrenzen, daher "Weltwahl".

Um eben nicht das zu haben, was du schreibst "Es gewinnt der der die besten Benefits auswählt. Dazu 10.000 andere Parteien...", habe ich den Punkt "(- Parteien können nicht mehrfach hintereinander zur Wahl antreten)"mit drin. Das sorgt dafür, das mind. eine zweite Partei oft oben mit dabei ist. Zusätzlich funktionieren auch woanders "Gildensysteme" ohne diesen Effekt von 10.000 Parteien zu haben. Ich würde dem nun noch einen Punkt hinzufügen:

- mind. Anzahl an Mitgliedern je Partei bei Gründung und auch um fort zu bestehen (75% der mind. Gründungsmitglieder).

Auch möchte man durch den Punkt "- Die Parteimitglieder, der gewonnen Partei, erhalten einen einmaligen Bonus." erreichen, das man in der "Siegerpartei sich befindet, was aber durch den Punkt "- Partei kann sich nicht selber wählen (für Konkurrenz, sonst sind nachher alle in einer Partei)" erschwert wird. Letzterer würde den Punkt "- max. Anzahl an Mitgliedern in einer Partei" überflüssig machen, denn wer will zwar in einer megagroßen Partei sein, die keiner wählen kann, weil alle in ihr drin sind?

Durch den Punkt "- Wahlprogramme müssen sich unterscheiden (will man eins erstellen, was schon eingereicht wurde, geht dies nicht). Es kann also keine Parteien mit exakt den gleichen Wahlprogramm geben." kann es nur eine maximale Anzahl an Parteien geben. Auch sollten keine "Überboni" vergeben werden, sondern nur leichte Gimmicks wie das mit dem Krankenhaus oben oder z.B. geringere Streikwahrscheinlichkeit usw.

Jemand der eine 100% zufriedene Bevölkerung hat, wird sich nicht für "geringere Streikwahrscheinlichkeit" interessieren, aber jemand der noch am Anfang ist und damit zu kämpfen hat schon. Das wäre sonst die gleiche Behauptung wie "Die SPD wird keiner wählen, weil die Vorteile der CDU zu stark sind.", was nicht stimmen muss und niemals auf alle zutreffen wird.

Aus meiner Sicht wäre sowas besonders prädestiniert für eine Testphase um zu sehen wie sich soetwas verhält und wenn es irgendwann nur als ein DLC kommen würde.

Der3ine
06-09-17, 10:20
Ich wäre deshalb auch für eine Mischung dieser Systeme:
Die Parteien sind vorgegeben und man kann ihnen aber diesmal auch beitreten, anders als in 2070, wo man nur gewählt hat.
Dann werden vor jeder Wahl random ausgewählt, welche Vorteile diese Partei (aus ihrem großen Pool an Möglichkeiten) in Erwägung zieht für ihr Wahlprogramm. Die Parteimitglieder stimmen dann ab, welche sie persönlich am besten davon finden und die meistgewünschten 5 (oder eine andere Zahl) werden dann in das Wahlprogramm aufgenommen.
Erst dann wird von allen gewählt, wer "an die Macht" kommt. Und je nach dem wie viele Stimmen eine Partei dann erhalten hat, kann sie (ähnlich wie die Firmen in 2205 bei höheren Wahlanteilen mehr Boni geben) eine bestimmte Anzahl an Punkten aus ihrem Wahlprogramm umsetzen.

Zu diesen würde ich es dann so sagen, dass jeder Punkt eine Mindestvoraussetzung an Stimmanteilen hat (also insgesamt alle Punkte im Wahlprogramm 100%)
Steht nun zur Wahl: 1. wir machen dieses und jenes, dafür brauchen wir 25% der Stimmen.
2. wir machen das, dafür brauchen wir 5% der Stimmen.

Jetzt erhält der erste Punkt in der Abstimmung für das Wahlprogramm die meisten Stimmen und wird an erster Stelle im Wahlprogramm geführt.
Erhält die Partei 25% der Stimmen aller Spieler, so kann sie diesen umsetzen.
Erhält sie nur 30% aller Stimmen, so kann beide Punkte umsetzen.
Erhält sie nur 15%, wird sie keinerlei Bonus gewähren.
Wird Punkt 2 im Wahlprogramm als am wichtigsten empfunden, dann werden weiterhin 30% benötigt, um beide Punkte umzusetzen, aber schon ab 5% wird der erste Punkt des Wahlprogrammes ("wir machen das.") umgesetzt.

Oder anders: Ab 25% der Stimmen gewähren wir dieses und jenes. Ab 30% machen wir auch noch das.
Bzw.: Ab 5% der Stimmen machen wir das, ab 30% auch noch dieses und jenes.


Dadurch würde der Spieler sich stärker als noch nur mit den Karrierepunkten in 2070 mit einer Partei identifizieren können (man kann dann auch nur in einer Partei zur selben Zeit sein, verlässt man sie, startet man woanders von ganz neu, kehrt man dann zurück, startet man auch dort wieder von ganz unten). Auch hätte man im Vorfeld Einfluss darauf, womit die eigene Partei die Wahl gewinnen will und was sie dafür bietet.

Chanyoi
06-09-17, 10:46
Ich finde deinen Ansatz sehr gut. Was hälst du davon, einfach zusagen:
- Jede Partei kann 3 Wahlpunkte auswählen (von mir aus wie du es oben genannt hast, innerhalb der PArtei hätten die Mitglieder dafür ja immerhin 3 Wochen für Zeit)
- Nach der Wahl werden alle Parteien (nach Stimmzahl sortiert), die benötigt werden um mind. 51% aller abgegebener Stimmen zu erreichen, zusammen genommen incl. der Wahlpunkte.
- Die Wahlpunkte davon erhalten jeweils pro Partei in der sie Vorkommen 1 Punkt.
- Bei Punktgleichstand wird das höher bewertet wo es in einer Partei mit mehr Stimmen vorkommt.
- Die daraus resultierenden Top 5 Wahlpunkte zählen dann.

Swimming-Paul
06-09-17, 13:36
Das ist so eine tolle Idee Chanyoi. Wenn ich es richtig verstehe, wäre es wie der Anno 2070 Rat aber viel komplexer? Ich denke, es wäre ein brillanter Weg für die Community zu interagieren und ich persönlich wünsche, dass dies von den Entwicklern viel mehr Aufmerksamkeit erhalten würde als der geforderte "Multiplayer".

In Anno-Spiele kann sehr lange dauern und ich denke, es ist einfach am besten, Einzelspieler zu spielen, aber ein politisches System wie dieses ist kompatibel mit der Natur des Spiels und einer interessanten Art, Community-Features zu nutzen.

t_picklock
06-09-17, 14:15
Solange man es abschalten kann und in seinem eigenen Endlosspiel nicht davon betroffen ist kann ich damit leben. Ich mochte diese Beeinflussung meines Endlosspiels durch die Community schon in Anno 2070 nicht. Und ich möchte deswegen nicht in den Offline-Modus schalten müssen mit der Gefahr das die letzten Maipulationen duch die Community dann bestand haben.

G.v.d.Bell2017
07-09-17, 09:03
Wenn die Community mein Spiel beeinflussen kann, wenn es sogar politische Parteien geben sollte (die in Natura reichen mir schon) und ich nur Online spielen kann, dann ist 1800 für mich gestorben. :mad: Jetzt fehlt nur noch, dass FB, Twitter & Co ins Spiel eingebaut werden sollen.

Zum Glück sind das hier ja alles nur Wünsche. Ich warte einfach mal ab, was tatsächlich kommen wird.

Chanyoi
07-09-17, 09:37
Wenn die Community mein Spiel beeinflussen kann, wenn es sogar politische Parteien geben sollte (die in Natura reichen mir schon) und ich nur Online spielen kann, dann ist 1800 für mich gestorben. :mad: Jetzt fehlt nur noch, dass FB, Twitter & Co ins Spiel eingebaut werden sollen.

Zum Glück sind das hier ja alles nur Wünsche. Ich warte einfach mal ab, was tatsächlich kommen wird.

Ich verstehe nicht wie man dabei so aggro reagieren kann!? Auch redet keiner (nie nicht) davon das FB, Twitter oder sonst sowas ins Spiel integriert werden, warum auch? Das hätte null spielerischen Mehrwert. Da könnte ich mir eher eine Anbindung an Twitch vorstellen (zum direkt vom Server streamen).

Das die Community dein Spiel beeinflussen konnte, gab es schon bei 2070, mit den Weltwahlen. Und so lange es keine gravierenden Änderungen sind, die damit einhergehen verstehe ich deinen Aufruhr nicht. Den "Onlinezwang" hatten wir auch seit 2070. Ich persönlich fände es auch schade wenn es keinen "Offlinemodus" geben würde aber realistisch betrachtet: Kaum ein großes Spiel heutzutage hat das noch.

t_picklock
07-09-17, 10:01
Es gibt aber etliche Spieler die diese Beeinflussung nicht mochten. Ich gehöre auch dazu. Ich möchte nicht, das irgendwelche Leute monatlich darüber entscheiden was sich in meinem Endlosspiel ändert. Ich möchte in Ruhe vor mich hindaddeln.
Wer diese Manipulationen gerne möchte kann das gerne haben. Aber wenn so etwas in Anno 1800 integriert werden sollte (was ich übrigens leider befürchte) möchte ich zumindest, das man diese Funktion abschalten kann.

Der3ine
07-09-17, 10:07
Das Spiel sollte auch auf jeden Fall offline zu spielen sein. Was wäre zum Beispiel, wenn man das Spiel auf einem Laptop unterwegs spielen will und dabei kein Internet hat?
Weitere Features können (wenn das sinnvoll ist) ja ruhig nur aktiv sein, wenn man online ist, bzw. gibt es ja auch dort den Wunsch, sie abschalten zu können wenn man sie nicht mag.

Die Arche in 2070 hätte z.B: gut ein Offlinefeature sein können, ist es aber nicht. Die Wahlen dort, die Weltereignisse und in Teilen vlcht auch das Spielerprofil (welches normalerweise immer auch offline kein Problem darstellen sollte) hatten nachvollziehbare Onlinepflicht. In 2205 dann gab es ja auch die Wahlen und den Weltmarkt. Diese spielten aber dort eine sehr untergeordnete Rolle, gerade im Vergleich zu 2070, wo der Einfluss der Community z.T. deutlich spürbar war (Wahlen konnten für zusätzliche Aufstiegsrechte bei den Fraktionen führen, globale Ökobilanzverbesserung usw.).
Ich persönlich würde mir da wieder vergleichbaren Einfluss der Community wünschen.

Ivaan172
07-09-17, 10:52
Also die Idee mit den Wahlen find ich klasse. Klar man sollte es nicht übertreiben mit den boni aber so Wirkungsgrade von Krankenhäusern,Feuerwehren etc. ist ja schon ein sehr guter Ansatz. Vielleicht auch eine Wirtschaftspartei die mehr Leistung erzeugt dafür die Arbeiter schlecht behandelt

Chanyoi
07-09-17, 11:43
Also ich bin ja auch ein Befürworter des "Offlinemodus", eben wegen des von Der3ine genannten Beispiels. Am schönsten wäre dies, wenn man einen Spielstand erstellt, bei diesem entscheiden kann "Onlinefunktionen nutzen (X)". Dieser würde bei deaktivieren dann auch die Wahlen und deren Effekte abschalten. Oder es wäre ein optionaler DLC, was sich nur die holen brauchen, die es nutzen wollen.

t_picklock
07-09-17, 12:08
Die Lösungsansätze von Chanyoi finde ich gut. So könnte man es umsetzen.

L4zy
07-09-17, 14:32
Politik als erheblichen Bestandteil finde ich eine äußerst gute und wichtige Sache - Lobbyismus, Intrigen, den Spiel-Verlauf verändernde Entscheidungen, Monarchie/Oligarchie vs. Demokratie, Tradition vs. Fortschritt, Arm vs. Reich, Parlamentsentscheidungen (das Parlament wählt z.B. welches Monument errichtet werden soll) - das könnte maßgeblich dazu beitragen, dass kein Spiel wie das andere verläuft und man nur einen bestimmen Pfad folgen muss, um schnell in Geld und Gütern zu schwimmen. Denkbar wäre als extremes Politik-Feature auch, dass die ganze Stadt sich gegen den Spieler wendet und ihn sozusagen "rauswählt" oder verbannt - GAME OVER. Cool fände ich wirklich, wenn die KI einen selbst als Teil des Ganzen betrachtet (Stadtplaner) und wenn die Wirtschaft den Bach runter geht, dann gibt's wirkliche Konsequenzen.

Worin ich persönlich wenig Reiz sehe ist die hier im Thread bereits besprochene Einbindung der Community: Gründung von Parteien oder Einflussnahme von Community in meinen Spielverlauf (siehe Welt-Wahlen in ANNO2070). Solche Features kann man gerne exklusiv für den Multiplayer entwickeln, aber für Single-Player-only-Spieler wie mich sollten Community-Entscheidungen keine Rolle spielen. Gegen Online-Zwang habe ich jedoch persönlich nichts.

Chanyoi
07-09-17, 15:21
Politik als erheblichen Bestandteil finde ich eine äußerst gute und wichtige Sache - Lobbyismus, Intrigen, den Spiel-Verlauf verändernde Entscheidungen, Monarchie/Oligarchie vs. Demokratie, Tradition vs. Fortschritt, Arm vs. Reich, Parlamentsentscheidungen (das Parlament wählt z.B. welches Monument errichtet werden soll) - das könnte maßgeblich dazu beitragen, dass kein Spiel wie das andere verläuft und man nur einen bestimmen Pfad folgen muss, um schnell in Geld und Gütern zu schwimmen. Denkbar wäre als extremes Politik-Feature auch, dass die ganze Stadt sich gegen den Spieler wendet und ihn sozusagen "rauswählt" oder verbannt - GAME OVER. Cool fände ich wirklich, wenn die KI einen selbst als Teil des Ganzen betrachtet (Stadtplaner) und wenn die Wirtschaft den Bach runter geht, dann gibt's wirkliche Konsequenzen.

Das ginge mir perönlich zu weit nd würde einen im Spielgeschehen zu sehr einschränken.

Gerade wenn reale Menschen (Community) Einfluss nehmen, sehe ich eine Abwechslung im Spiel. Man hat immer und überall mit Faktoren zu tun, die man selber nicht beeinflussen kann. Wenn du dir die Naturkatastrophen mit ins Spiel nimmst ist es das Gleiche, nur das du diese nciht vorab schon beeinflussen konntest und die KI anstatt der Community sie steuert.

Vorab: Klar jedem seine Meinung!

Ich stelle mir bei solch einer Argumentation nur immer die Frage: Wovor habt ihr Angst? Die Leute werden doch nciht hin gehen und die (aus eurer Sicht) schlimmsten Sachen auswählen bei der Wahl und noch gewinnen? Jeder möchte doch das Beste für seine Inseln...

Aber naja, daher ja mein Vorschlag dies auch ab-/zuschaltbar zu machen oder als DLC zur 'Verfügung zu stellen.

L4zy
07-09-17, 15:41
Das ginge mir perönlich zu weit nd würde einen im Spielgeschehen zu sehr einschränken.

Gerade wenn reale Menschen (Community) Einfluss nehmen, sehe ich eine Abwechslung im Spiel. Man hat immer und überall mit Faktoren zu tun, die man selber nicht beeinflussen kann. Wenn du dir die Naturkatastrophen mit ins Spiel nimmst ist es das Gleiche, nur das du diese nciht vorab schon beeinflussen konntest und die KI anstatt der Community sie steuert.

Vorab: Klar jedem seine Meinung!

Ich stelle mir bei solch einer Argumentation nur immer die Frage: Wovor habt ihr Angst? Die Leute werden doch nciht hin gehen und die (aus eurer Sicht) schlimmsten Sachen auswählen bei der Wahl und noch gewinnen? Jeder möchte doch das Beste für seine Inseln...

Aber naja, daher ja mein Vorschlag dies auch ab-/zuschaltbar zu machen oder als DLC zur 'Verfügung zu stellen.

Ich mag es eben, wenn die Stakes high sind ;-)
Auch bin ich ein Freund davon Features wie Politik - sollte diese viele und große Einflüsse im Spiel haben - homogen an das Setting anzupassen. Im 19. Jahrhundert haben beim Städtebau wesentlich mehr Leute mitgeredet, als in den Jahrhunderten davor. Und da Politik ein weitreichendes und komplexes Thema ist, wäre es doch cool, verschiedene Entscheidungen treffen zu können - die dem Volk aber nicht gefallen müssen. Eben nicht wie die Naturkatastrophen, die kommen oder auch nicht. Dynamischer.

Angst vor Community-Einfluss habe ich keineswegs. Nur sollte das - finde ich - in Multiplayer und Singleplayer getrennt ablaufen. Und ich frage wie viel es bringt, Online-Community-Einflüsse in mein lokales Endlos-Spiel zu integrieren (in ANNO2070 mit den Wahlen... mei... 5% mehr Produktivität wenn der oder der gewählt ist, war nicht wirklich der Rede wert. Und nun? Spielen es kaum noch Leute, die sich beteiligen). Von daher, wie du schon richtig vorschlägst: ab-/zuschaltbar zu machen.

Der3ine
07-09-17, 16:37
Gerade bei 2070 gab es aber auch deutlicher spürbare Sachen (habe ich schon aufgelistet), die gerade bei Spielstart (zumindest vermeintlich) sehr großen Einfluss haben können (wenn z.B. die Ökobilanz auf frühen Stufen längst nicht so sehr in den Keller geht wie normal, weil die Ecos überall +20 an die Inselbilanz schreiben ;)
Oder, gerade für Rekordbauer interessant, wenn man auf einmal einen Prozentsatz mehr Aufstiegsrechte erhält).
Solche Einflüsse möchte ich schon sehr gerne haben.
Ich verstehe zwar nicht, wieso du sie so nicht magst, da es ja trotz allem immer Vorteile bringen würde (wenn auch nicht unbedingt diejenigen, die du dir mehr gewünscht hättest) und dass diese sich mit der Zeit ändern, bringt auch noch eine schöne Dynamik ins Spiel. Wenn man sie dann noch beeinflussen kann macht das Ganze noch viel mehr Spaß.
Bei 2070 gibt es vlcht nicht mehr so viele Spieler, aber da darf man nicht vergessen, dass das Spiel auch schon einige Jahre alt ist. Ich denke bei 1404 wird es auch nicht mehr so viele Spieler geben, wie zu dem Zeitpunkt, als es noch das neueste Anno war. Aber trotzdem gibt es immer noch einige aktive Spieler, die auch noch an den Wahlen und Weltereignissen teilnehmen und sich mit Sicherheit auch freuen, wenn die Partei, die sie gewählt haben, gewinnt und sie den Bonus nutzen können, den sie wollten.

WarIord_is_back
07-09-17, 16:50
so sieht es aus, gut erklärt und beschrieben

Der3ine
07-09-17, 16:55
Was ich noch vergessen habe rein zu schreiben: Wenn man diese Beeinflussung deaktivieren kann, wenn man sie nicht mag, wäre das natürlich nicht schlimm, solange es optional ist. Das könnte man ja zum Beispiel so erklären, dass diese Inselwelt nichts mit der Welt zu tun haben will und deshalb sich nicht von Wahlen beeinflussen lässt ;) :D

Chanyoi
10-09-17, 01:33
Man müsste es nicht mal begründen. Man würde diesen Spielstand einfach als "Offline-Spielstand" deklarieren, der somit von solchen Funktionen ausgeschlossen ist und fertig :)