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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie wichtig ist eine kompetente KI in Anno?



Woba_
01-09-17, 22:47
Ich bin daran interessiert für wie wichtig oder nebensächlich ihr eine gute KI haltet. Seit ihr eher nur an eurer eigenen Stadt interessiert oder braucht ihr den Ansporn von zusätzlichen Gegnern?

Als Zusatzfrage, welcher Anno Teil hatte eurer Meinung nach die beste KI?

t_picklock
02-09-17, 08:15
Ich finde eine gut programmierte KI ist sehr wichtig. Leider wird das meist zugunsten von Grafikeffekten vernachlässigt. Wobei die Entwicklung einer komplexen und guten KI sehr zeitaufwendig und komplex wäre. Aber es wäre aus meiner Sicht schon wünschenswert wenn man bei der Entwicklung von Anno 1800 nicht nur Wert auf das optische Aussehen legen würde, sondern auch unter der Haube alles daran setzt um ein gutes Spiel daraus zu machen.

Der3ine
02-09-17, 08:49
Die beste KI gab es meiner Ansicht nach in 1602, 1503 und 1701. Dort hat die KI es geschafft Städte zu bauen, die zumindest auf den ersten Blick kaum von denen zu unterscheiden waren, die ich als Spieler errichtet habe. In 1701 meine ich kam dann sogar noch dazu, dass die KI-Persönlichkeit beeinflusst hat, wie die Stadt aussah (der eine Typ, der viel Wert auf Prunk gelegt hat).
1404 kenne ich zuwenig um sagen zu können wie dort die KI ist.

Für mich ist eine KI sehr interessant im Spiel. Es ist verständlich, wenn viele Leute ohne KI spielen wollen, aber gleichzeitig war gerade ein großer Reiz der ältesten Annos, dass man mit den KIs auf einer Stufe gestartet ist (alle nur mit einem Schiff und dann starten alle auch noch am selben Punkt der Karte. Das führt dann unweigerlich zu einem Rennen um die geeignetesten Inseln und das hat ebenfalls viel Spaß gemacht (und wenn man dann mit einer KI auf einer Insel saß hat sie einem gerne den Krieg erklärt und wenn man Glück hatte war man selbst es, der anschließend noch sein Schiff hatte, während man gleichzeitig beim Stadtaufbau immer auch auf den Gegner aufpassen musste).
Daher würde ich hoffen, dass man zumindest einen Modus "klassischer Spielstart" zur Auswahl hat, durch den man dann wie in 1602 ins Spiel startet.

Was ich mir noch wünschen würde, wäre dass KIs auch große Vorteile geben (ähnlich wie die Abkommen in 2070, aber nicht einfach zeitlich begrenzt, sondern automatisch verfügbar, sobald die Beziehung mit einer KI gut genug ist. (Als bestes Beispiel für das was ich meine fällt mir Sins of a Solar Empire Rebellion ein, dort kann man, insofern die Beziehung gut genug war noch deutlich bessere, enorm vorteilhafte Abkommen abschließen neben Handelsvertrag, geteilter Sicht usw. .)
Wäre so etwas gegeben, dass KIs so große Vorteile bieten, würde man vermutlich auch als jemand, der nicht einfach nur die Herausforderung und auch etwas Kampf sucht, mit ihnen Spielen wollen.

phoenixkeks
02-09-17, 17:20
also eine gute K.I. ist schon sehr wichtig und sie muss auch nachvollziehbar sein.
das war sie in 1404 nicht wirklich. der gegner hatte teilweise ressourcen ohne überhaupt ansatzweise ein gebäude zu haben das diese produziert.
auch fand ich die K.I. nicht sehr anpassbar und flexible > hab ich die geewürz oder hanfinsel platt gemacht, oder die handelschschiffe versenkt war zum beispiel der kardinal überhaupt nichmehr in der lage am spiel teilzunehmen. der tat nichts mehr, auch ohne angegriffen zu werden war er irgendwie afk^^

Ixam97
02-09-17, 18:23
Hallo Allesamt.

Grade wenn man sich im Einzelspieler befindet und keinen menschlichen Gegenspieler hat, dann ist eine ansprechende KI sehr wichtig. Vor allem sollte der Computergegner plausibel sein. In 1404 war es noch so, dass die KI dem Spieler ähnlich gebaut hat. Sie hat die gleichen Betriebe gebaut, die gleichen Bedürfnisgebäude und die gleichen Bevölkerungsstufen. Das hat mir immer das Gefühl gegeben, dass die KI auch wirklich was macht und nicht nur mit ihrem Handelsschiff auf der Karte rumtuckert und Kontore abklappert. Gefehlt hat nur etwas die Einzigartigkeit. Jeder Computergegner hat fast gleich gebaut, nur unterschiedlich schnell.
Das wiederum war eine Stärke von 2070. Da hatte wirklich jeder Computergegener irgend etwas einzigartiges, jeder hatte einen anderen Baustil. Jedoch waren sie da nicht so plausibel. So hat der eine fast ausschließlich Forschungskomplexe gebaut, die er nie hätte finanzieren können, der andere hatte zu viele Einwohner, um sie mit den paar kleinen Ackern zu versorgen.
Hier würde ich mir von 1800 wünschen, dass man beides irgendwie vereint. Gerne auch mit Gebäuden, die nur die KI bauen kann. Aber im Kern sollte die KI den selben Regeln unterworfen sein, wie auch der Spieler.

LG

HerrWagner
02-09-17, 19:03
KI ist in Spielen so eine Sache. Entweder läuft es darauf hinaus, dass du die KI im Griff hast oder die KI dich. Du kannst bestimmen wann und wie du die KI vernichtest, aber die KI vernichtet dich wenn sie kann. Das ist halt ein Entweder-Oder. Das war halt immer mein Problem in Anno. Entweder kämpft man gegen eine total unfähige KI oder einen Blob der im Hintergrund unendlich Rohstoffe hat. Ich hab in Anno immer mit normaler und leichter KI gespielt, weil die schwere KI mich am Anfang nur genervt hat und die schwere KI hat auch immer die anderen Gegner von der Karte gefegt. Das ist mein erstes Problem, man kann nicht so sagen "Halt, bis hierhin und nicht weiter". Ich hab immer sehr gerne richtige Endlosspiele gespielt und da konnte ich nicht Gefahr laufen, dass da irgendwann das Spiel kaputt ist, weil die KI einfach zu sehr spammt. Ich hab am Anfang immer sehr langsam gespielt, alles schön gebaut und bin da nie mit der KI mitgekommen. Mit mittleren und leichten Gegnern war das ok. Es war später keine Herausforderung die zu bekriegen, aber man konnte da halbwegs damit spielen.

Es geht im Grunde immer nur um den Punkt ab wann man dem Gegner überlegen ist und ab da kann man angreifen und hat alles in der Hand. Das wird man nicht verhindern könnten, aber das WIE kann man ändern. Wie phoenixkeks schon sagte, einfach irgendwo auf der Karte irgendwie Kriegsschiffe plazieren und der Gegner fährt einfach rein IMMER! Da hat man die KI zum "Haustier" gemacht und kann selbst bestimmen was die KI darf und was nicht. Das geht halt immer sehr leicht und man muss sich nicht mal wirklich anstrengen oder Risiko eingehen.


Mich nervt dumme KI nicht unbedingt. Mich nervt wenn die KI mich total überrennen kann und ich die KI einfach einmal umhaue und dann ist Schluss. Es gibt für mich kein Savehouse oder so wo man sich zurückziehen kann und die Wunden leckt. Wenn die KI zu stark ist, dann ist man oft aus dem Spiel. Mich nervt auch wenn andere Computergegner einfach von anderen Spielern komplett aus dem Spiel genommen werden und der Grundzustand nicht mehr herstellt werden kann. Wenn die Gegner besiegt wurde und dann einfach nichts mehr machen und sich auch nicht mehr erholen :-\ Es kommen auch keine neuen Herausforderungen nach, man muss die am Leben erhalten.


Dumme KI ist aus meiner Sicht nicht unbedingt ein Problem, es fehlt dann halt einfach die Herausforderung und gleichzeitig möchte ich auch nicht total aus dem Spiel genommen werden. Es fehlt an Einstellmöglichkeiten. Wenn es noch ein paar Welten gäbe wo man auch im späteren Spielverlauf noch selbst bestimmen könnte welche Computergegner sich da ansiedeln und die Gegner da in der Welt bleiben oder mir bestimmte Inseln lassen, dann fände ich das gut.

Com-mu-nism
02-09-17, 19:46
Wenn die K.I. adaptiv ist und einen gewissen Biss, sowie Charakter hat, sollte es hier keine Schwierigkeiten geben.

Habe zumindest etwas Angst bezüglich des austricksen der K.I. über mir gelesen.

ExzessZocker
03-09-17, 20:30
Ich muss HerrWagner einfach zustimmen. Es sind genau diese punke an der KI die mich ebenso gernevt haben.
Sobalt man die KI in die Schranken weist um eine größere Insel zu bekommen obwohl es eine kleinere gab die ich aber nicht wollte,
muss man angst haben das diese sich nicht mehr davon erholt.
Die kleinen Inseln blieben unbenutzt obwohl die KI nur zwei Farmen auf der rießen Insel hatte.
Die KI dümpelt dann nur noch sinlos rum und seine Stadt wurde rückständig.

H3ndiv4d
03-09-17, 21:38
Ich denke das größte Problem welches die KI in 1404 hat ist, dass sie nie verstand wann sie verloren hat. Zu oft ist es schon passiert, dass ich die Insel des Kardinals mit meinen vielen Kriegsschiffen umzingelt und seine Handelsschiffe versenkt habe, er jedoch trotzdem wie aus dem nichts Truppen in seiner Burg aushob und mir Beleidigung an den Kopf warf, er sei doch viel mächtiger als ich.

KI's sollten einen (so weit wie möglich) real simulierten Warenfluss und eine Goldbilanz haben, welche es ihnen nicht erlaubt unendlich viele Schiffe zu bauen und Truppen auszubilden, nur um sie dann einzeln zu meiner unwichtigsten Insel zu schicken wo ich mit einer Armada an Kriegsschiffen schon auf sie warte.

Die KI sollte ein Ziel verfolgen, welches nicht zwingend NUR die Vernichtung des Spielers ist, sondern ein Ziel welches zu ihrem Charakter passt. In 2070 fand ich das zu teilen sehr gut umgesetzt. Da gab es einmal Leon Moreau der -man könnte schon sagen- Öko-Terrorist, welcher nur kleine Teile der Inseln besiedelte um dessen Ökobilanz zu verbessern. Und dann gab es da noch den Ölbaron Vadim Sokow, welcher versuchte so viele Inseln wie möglich für sich zu beanspruchen um sein Handelsimperium zu verstärken. Das hat die KI sehr einzigartig gemacht und man konnte mit ihnen sogar zusammenarbeiten.

Chanyoi
04-09-17, 11:58
Ich würde Antwort 1, 3 und 4 kombinieren. Manchmal suche ich die Herausforderung, dann ist es 1. Aber oftmals möchte ich einfach meine Stadt so groß und prächtig bauen wie möglich und dabei mich mit den Warentransportwegen und Schiffsrouten etc. beschäftigen, dann wähle ich bewusst einen leichten Gegner zum Handeln (und ab und zu Piesacken).

Ixam97
04-09-17, 13:12
Hallo,

dem Oben geschriebenem kann ich voll und ganz zustimmen. Die KI sollte Ziele verfolgen, dabei aber nicht "cheaten" können.

Das habe ich gestern bei 2070 erst wieder gemerkt: Im Lategame habe ich einen Krieg mit Tilda begonnen. An sich keine große Sache. Was ich da aber gemerkt habe war folgendes: Tilda hatte bisher nur ein paar Cargoliner und kleine Frachtschiffe. Begonnen habe ich den Krieg mit einer Atomrakete auf eine ihrer Sidlungen. Sekunden später, wie aus dem Nichts, waren über die ganze Karte Kriegsschiffe verteilt. die natürlich sofort meine Handelsrouten angegriffen haben. Die hatten zwar alle eine Eskorte (jeweils eine Viper), aber wenn da zwei Hovercraft ankommen, dann hat man in dem Moment auch keine große Chance, bis man entsprechend gegen gerüstet hat.

Nach dieser Erfahrung wünsche ich mir um so mehr, dass die KI nicht einfach Schiffe herbeizaubern kann, sondern auch erst mal in den Werften mit den Materialien, die ihr zur Verfügung stehen, Einheiten ausheben muss und solange nur die bereits existierenden Schiffe nutzen kann.

Das ist jetzt mal eines der Beispiele. Genauso sollte es natürlich auch abseits des Militärs sein. Die Bevölkerung der KI sollte sich nur soweit entwickeln können, wie es die Wirtschaftslage auch zulässt. Mit einer Hand voll Teeplantagen lässt sich keine ganze Zivilisation versorgen.

LG

Swimming-Paul
04-09-17, 13:32
Ich interessiere mich nicht sehr für die KI. Für mich ist Anno ein Stadtgebäude-Spiel, kein Militär-Strategiespiel, also wähle ich normalerweise nur neutrale KI in meinen endlosen Spielen. Ich denke, wenn du Kriegsspiele spielen willst, gibt es bessere Möglichkeiten da draußen.

Ixam97
04-09-17, 13:43
Hallo,

natürlich sollte es Optional sein, ob man KI-Gegner haben möchte oder nicht. Aber für mich war Anno nie ein reines Städtebau-Spiel (das wäre für mich eher Cities: Skylines) noch ein Kriegsspiel, sondern eine Wirtschaftssimulation. Und zu Wirtschaft gehört auch Wettstreit. Es muss ja nicht Militärisch sein. In den letzten Annos gab es auch immer gewaltlose Möglichkeiten, an die dringend benötigten Ressourcen zu kommen. Ohne KI würde mir auf jeden Fall die Herausforderung fehlen, obgleich ich auch gerne mal friedlich an meiner Stadt bastle. Irgendwer, an dem man sich messen kann, muss imho dabei sein.

LG

Chisutra
05-09-17, 11:42
also eine gute K.I. ist schon sehr wichtig und sie muss auch nachvollziehbar sein.
das war sie in 1404 nicht wirklich. der gegner hatte teilweise ressourcen ohne überhaupt ansatzweise ein gebäude zu haben das diese produziert.
auch fand ich die K.I. nicht sehr anpassbar und flexible > hab ich die geewürz oder hanfinsel platt gemacht, oder die handelschschiffe versenkt war zum beispiel der kardinal überhaupt nichmehr in der lage am spiel teilzunehmen. der tat nichts mehr, auch ohne angegriffen zu werden war er irgendwie afk^^
Tatsächlich ist das in einem gewissen Sinne der Grund dafür, dass ich mir eine gute KI wünsche. Die Städte einer KI sollten nicht nur aussehen wie von Menschenhand gebaut, sie sollten auch den gleichen Regeln unterliegen! In 1404 war es soweit ich mich erinnern kann möglich eine Zivilisation zu stürzen, indem man die Hauptinsel von den anderen Inseln abschneidet. So können keine Waren mehr auf die Insel gelangen und die Bevölkerung wird zwangsweise absteigen und randalieren. Dass die KI dabei in eine Schockstarre fällt ist natürlich nicht was ich mir wünsche.

max.k.1990
06-09-17, 09:57
Die KI in Anno war schon immer ein Problem. Umso mehr man in Anno machen konnte (1602 bis 2070) desto offensichtlicher wurden die Unzulänglichkeiten.

Drake-1503
08-09-17, 11:28
Wie wäre es, wenn eine KI nur als Handelspartner dienen würde und grundsätzlich keine Kriege gegen die KI möglich sind.
Wer kämpfen will, soll sich menschliche Gegner suchen.

Ich weiß, das klingt radikal, aber die große schwäche aller bisherigen KIs war ihr völlig irrationales Kampfverhalten ...
Und bedenkt, das frisst viel Entwicklungszeit und Geld ...

t_picklock
08-09-17, 11:37
Ich sehe das anders. Auch wenn die KIs was das Militär betrifft in der Vergangenheit alles andere als gut waren und das wahrscheinlich auch in Anno 1800 so sein wird gehört die Möglichkeit das auch eine KI militärisch operieren kann mit dazu.
Und ich möchte auch im Single Player Endlosspiel die militärische Option nicht missen. Kämpfen nur auf menschliche Gegner zu beschränken schräkt einem im Spielvergnügen doch sehr ein. Oft haben Freunde keine Zeit wenn man Anno zocken möchte. Es ist auch unrentabel sich zu einem Multiplayer zu verabreden wenn man nur mal schnell eine halbe Stunde zocken möchte.

Chisutra
08-09-17, 13:44
Ich halte das ebenfalls für keine gute Idee. Natürlich könnte BB dadurch einige Ressourcen sparen, allerdings würden NPCs dadurch zu unwichtigen Nebencharakteren verkommen, die niemand mehr ernst nimmt.

Wenn du keinen Krieg mit ihnen führen willst, dann gab es in 1404 eine einfache Möglichkeit das zu verhindern. Du nimmst leichte NPCs und schmeichelst alles Stündchen mal ein bisschen. Ich sehe an dem Ansatz wirklich kein Problem, da er sowohl für die Pazifisten, als auch für die Kriegstreiber unter den Anno-Spielern etwas bereithält.

Davon abgesehen hab ich es tatsächlich immer genossen (vor Allem im MP, da ich SP nur selten gespielt habe) wenn Marie ihre göttlichen Einsichten hatte, nur um mir den Krieg zu erklären. Ich kannte meine Halunken und wusste worauf ich mit ihnen eingelassen habe. Entsprechend hatte ich das Spiel über Zeit mich darauf vorzubereiten.

LordTechnopapst
09-09-17, 22:22
Das wiederum war eine Stärke von 2070. Da hatte wirklich jeder Computergegener irgend etwas einzigartiges, jeder hatte einen anderen Baustil. Jedoch waren sie da nicht so plausibel. So hat der eine fast ausschließlich Forschungskomplexe gebaut, die er nie hätte finanzieren können, der andere hatte zu viele Einwohner, um sie mit den paar kleinen Ackern zu versorgen.
Hier würde ich mir von 1800 wünschen, dass man beides irgendwie vereint. Gerne auch mit Gebäuden, die nur die KI bauen kann. Aber im Kern sollte die KI den selben Regeln unterworfen sein, wie auch der Spieler.

LG

Wäre cool könnte man diese Gebäude durch einen Erfolg freischalten, der mit der betreffenden KI zusammenhängt. Ich wollte in Anno2070 immer gerne den Kontor von Vadim Sokov oder Tilda Jorgenson bauen, konnte es aber nie. Man könnte die Gebäude wie die Skins der Archen handhaben, die man im Profil geändert hat oder einfach extra Gebäude, wie die DLC Versionen des Weltgeschehencontents.

Zudem kann ich mich nur der Meinung anschließen, dass die KIs unterschiedliche Ziele haben sollten und sich auch deshalb anders verhalten und anders bauen. In 1404 sahen mir die Städte der KIs viel zu gleich aus, aber in 2070 vermisste ich bei Tori oder Leon richtige (wenn auch kleine) Siedlungen und Produktionen.

Der3ine
09-09-17, 23:09
Wenn du diese Gebäude selbst bauen willst, solltest du dir eine Mod für 2070 installieren. Dort haben einige sehr gute Arbeit geleistet und neben vielen anderen Sachen, auch den Bau von KI-Gebäuden ermöglicht.
Solche Gebäudeskins durch Erfolge verfügbar zu machen wäre in der Tat eine sehr schöne Option.

MattMcCorman
13-09-17, 19:09
Die KI in Anno war schon immer ein Problem. Umso mehr man in Anno machen konnte (1602 bis 2070) desto offensichtlicher wurden die Unzulänglichkeiten.
Ja, das sehe ich genauso. Natürlich ist der Aufwand, eine nachvollziehbar und erfolgreich agierende KI zu programmieren desto aufwändiger, je komplexer ein Spiel ist. Deshalb hat die KI in 1404 gecheatet, in 2070 hatte sie eine Sonderrolle, und in 2205 hat man sie gleich ganz weggelassen.

Ich denke aber, dass man sowohl den Entwicklungsaufwand, als auch die Rechenleistung investieren muss, um eine glaubwürdige KI in ein Spiel zu integrieren. Was mich an 1404 sehr gestört hat, war z.B., dass ich der KI sämtliche Waren verkaufen konnte - und selbst, wenn ich ihr die verkauft hab, die sie nachgefragt hat, hat das für sie nichts geändert. Einen Mitspieler wirtschaftlich zu unterstützen, wie in 1602, war damit eigentlich nicht möglich (auch wenn die Quests das suggeriert haben).

Der Hund liegt wahrscheinlich in der Rechenleistung begraben - angesichts meiner Erfahrungen würde ich vermuten, dass die KI in 1404 (und danach sowieso) keine eigene Warensimulation mehr hat (liebe Entwickler, korrigiert mich, falls ich falsch liege). Sie baut einfach nach einem Schema die Inseln voll, sodass Betriebe und Stadtgröße grob zueinander passen, und fertig. Insofern "merkt" sie auch nicht, wenn eine Versorgungsinsel fehlt - die Siedlung bleibt auf dem Level, evtl. entwickeln sich die Häuser zurück, aber das war's. Initiative: Fehlanzeige. Was habe ich Inseln freigeräumt in 1404, in der Hoffnung, dass mein Konkurrent sie nimmt. Nix da!

Eine gute KI, mit der es Spaß macht zu spielen, muss warenorientiert programmiert sein. Sie braucht eine vollständige, eigene Warensimulation und muss danach streben, die Bedarfe ihrer Bevölkerung zu decken. Entsprechend muss sie handeln: Inseln besiedeln, Betriebe bauen, Waren verschiffen. Wenn eine Insel fehlt, weil sie übernommen wurde, muss sie eine neue besiedeln und die Produktion dort von Neuem aufbauen. Wenn sie merkt, dass ihr Waren fehlen, soll sie diese gezielt aktiv einkaufen oder sie passiv bei sich am Kontor zum Einkauf einstellen. Wenn sie diese Waren bekommt, soll sie sie verwenden. (Wenn ich in 1602 einer KI zu Spielbeginn Holz verkauft habe, hat sie sofort Häuser gebaut. So etwas will ich sehen!).

Anno will eine Wirtschaftssimulation sein, da reicht es nicht, wenn die KI gescriptet ist und cheatet. Sie muss genau den gleichen Gesetzmäßigkeiten unterliegen wie der menschliche Spieler; nur dann wird sie langanhaltenden Spielspaß bereiten. Ich weiß, dass das aufwändig ist; ich weiß, dass das schwierig ist; aber ihr, liebe Entwickler, macht hier ANNO und nicht irgendwas, und ihr seid BlueByte und nicht irgendwer! ;)

Drake-1503
13-09-17, 19:53
Die KI in Anno1503 war so, wie man sich das wünscht, zumindest was den wirtschaftlichen Teil angeht. Sie hat sich sogar in den Mods den veränderten Baumöglichkeiten und Warenketten angepasst (und dabei auch manch skuriles gebaut), aber das zeigt, dass es eine richtige Logik gab und nicht alles vordefiniert war.
Trotzdem glaube ich, dass eine KI, die "mithalten" soll, sehr schwierig zu implementieren ist. Sie soll ja auch nicht zu gut arbeiten, immerhin kann sie vieles, was der Mensch nicht kann (blitzschnell alles checken, mehrere Inseln gleichzeitig bearbeiten, in die Karte schauen, wo es was gibt, ein wenig cheaten (merkt man ja so schnell nicht) ...
Ich denke, es geht nur so, dass man den Aufwand für die KI-Entwicklung begrenzt und einfach schaut, wie gut man es hinbekommt. Man kann es ja dann später (AddOn) vielleicht noch verbessern.

Der3ine
13-09-17, 20:30
Wenn man es schafft, dass die KI ohne zu Cheaten und auch unter Beachtung der selben Regeln wie Spieler besser als diese ist, dann hat man seinen Job gut gemacht!
Diese KIs würde man dann problemlos für die schwereren Computergegner verwenden können und bei einfacheren könnte man ihnen zusätzliche Regeln auferlegen, durch welche sie behindert werden, in ihrem Versuch, besser als der Spieler zu sein, so dass dieser sie als einfache Gegner ansieht.
Also von mir aus kann man da gar nicht genug Zeit in die KI-Entwicklung stecken :)

crashcids
13-09-17, 20:48
Hmmm ... also zur KI fällt mir folgendes ein:

Anno 1503:

- Handel gut
- Aufbau Stadt auch gut und verschieden
- Militär gut, aber berechenbar


Anno 1701:

- Handel befriedigend
- Aufbau Stadt auch gut und verschieden
- Militär gut bis sehr gut und teilweise unberechenbar


Anno 1404:

- Handel befriedigend
- Aufbau Stadt/Wirtschaft befriedigend (gescriptet)
- Militär gut, aber berechenbar und teilweise einfach auszuhebeln (gescriptet)


Anno 2070:

- Handel fand nicht statt
- Aufbau Stadt/Wirtschaft unbefriedigend (gescriptet und total unlogisch)
- Militär schlecht (ich fands ne Katastrophe)

Zu Anno 2205 kann ich nix sagen, da nicht gespielt.

Man sieht aber. das es im Verlaufe der Anno-Serie ziemlich bergab ging mit der KI.
Die KI in Anno 1404 war auch schon nicht mehr so gut wie die aus Anno 1701.
Deshalb ist Anno 1701 mein Maßstab ... die KI konnte vernünftig bauen und alles
hatte Hand und Fuß und wirkte nicht gescriptet,

Der3ine
13-09-17, 21:25
2205:
Stadtbau: Die KI hat nichts gebaut, in ihrem Besitz befanden sich aber fast alle Sektoren, so dass man, bis auf einen in jeder Region, alle von den Computergegner abkaufen musste (sie waren wie gesagt unbebaut).
Handel gibt es mehr oder weniger so, dass man einen NPC Händler in der Region hat, der zufällig 8 Waren im Angebot und 8 in der Nachfrage hat (wechselt nach mehreren Minuten). Gehandelt wir durch einfaches draufklicken auf die Ware (ohne Schiffsverkehr) und schon war das Lager voller / leerer. Sonst gab es zum Handel noch den Weltmarkt, dessen Warenpreise schwanken und zu dem man nur eine bestimmte Anzahl an Handelsrouten haben kann.
Kriegsführung: Gab es nur über den "Piraten" (und maximal Missionen, die aggressive Fahrzeuge gespawnt haben). Sämtliche Schiffe fahren auf festgelegt Routen oder warten an festen Positionen auf die Flotte des Spielers (zum Teil abgetauchte U-Boote, die einen überraschen sollen, aber auch das an immer den selben Stellen). Schiffe greifen niemals Städte des Spielers an.
Börse / Sabotage: Jede Aktion kostet Einfluss, der abhängig von der Größe der Firma generiert wird (Firmenlevel). Sabotageaktionen werden soweit ich weiß zwar auch von den "KIs" verwendet, aber nicht auf den Spielr, sondern nur auf andere "KIs". Anders bei den Aktien. Hier hat jede Firma 10 Anteile, bei je einem Anteilen erhält man 10% des Gewinns (Verlusts) der Firma. Außerdem verbessern Anteile der Computergegner jeweils einen bestimmten Teil der eigenen Produktion. Hier konnte es schon mal passieren, dass man ins Hintertreffen kam und beständig Anteile verlor (ich meine gehört zu haben, dass man aber nicht alle Anteile verlieren kann, egal was kommt).

Abgesehen von der Börse gibt es also keinerlei KI-Aktivität. Alles was sonst passiert ist fest gescriptet (Aufträge, "Kriegsführung").


Bei 2070 gab es noch Handel. Die neutralen NPCs sind regelmäßig über die Karte gefahren und haben Waren gekauft, genauso zumindest ein paar der Computergegner.
Verkaufstechnsich dürfte es genauso wie bei 1404 abgelaufen sein.

Bei den anderen Annos ist es entweder zu lange her, dass ich sie gespielt habe oder ich habve sie zu wenig gespielt, um die KI so gut wie du bewerten zu können.
Bei 1503 war mir öfters aufgefallen, dass eine KI von mir wirtschaftlich schon lange ruiniert war und trotzdem ewig überlebte, obwohl sie eindeutig Verlust machte. Ich an ihrer Stelle wäre dort schon lange wegen Bankrotts aus dem Spiel geflogen. Entweder gab es für die KIs also schlichtweg nicht die Option Bankrott zu gehen, oder sie konnten sich vlcht Geld cheaten.

aswed2015
22-09-17, 14:18
Eine gute KI wäre eine große Verbesserung zu 1404. "KI XY hat entschieden das Spiel zu verlassen." hat schon öfter den Spielspaß einer Mehrspielerrunde getrübt.
Mir wäre es wichtig, dass die besseren Gegner sehr unterschiedlich bauen, handeln und Krieg führen. Es muss natürlich "normale" Computergegner in allen Schwierigkeitsstufen geben.

Meine Ideen und Anregungen.
Der Solidarische
Eine KI die mittelmäßig spielt. Diese KI ist grundsätzlich friedlich. Es gibt jedoch eine Ausnahme, sollte ein anderer Mitspieler oder eine andere KI einem den Krieg erklären ist diese KI solidarisch und hilft dir. Andersherum wird einem von dieser KI direkt der Krieg erklärt falls man selbst einen anderen Mitspieler angreift.

Der Spieler
Eine starke KI, die grundsätzlich mit dem Piraten verbündet ist, ständig Geheimaktionen durchführt und willkürlich aberwitzige Wetten um große Summen Geld anbietet, die man annehmen muss ansonsten sinkt man rapide in der Gunst.

Die Wetten könnten sehr verschieden sein. "Baue als Erster 4 verschiedene Schiffe", "Versenke als Erster 4 verschiedene Schiffe", "Lege als erster erfolgreich ein Feuer bei einem anderen Mitspieler", "Werfe als Erster 50t Glas über Bord".

Der Anarchist
Er siedelt grundsätzlich auf Inseln seiner Gegner stört sich aber auch nicht daran, wenn man auf seinen Inseln siedelt. Er kauft kontinuierlich Ratssitze/Firmenanteile, sobald auch er auf der gleichen Insel siedelt. Außerdem sinkt die Gunst, bis hin zum Krieg, sobald man Bettler ablehnt, Sklaven handelt oder die eignen Arbeiter streiken.

Der Händler
Im Gegensatz zu allen anderen Mitspielern kann man bei ihm wie gewohnt alle seine überschüssigen Waren verkaufen. Er breitet sich nur sehr langsam aus, hat aber sehr viel Schiffe.
Er stellt immer größere Anforderungen an die Handelsbeziehungen, so muss man den Händler kontinuierlich mit immer mehr Waren versorgen.
Wenn man das nicht kann fängt der Händler an die eigenen Handelsruten anzugreifen.

Drake-1503
22-09-17, 15:40
was ist bei den bisherigen KIs eigentlich aus Sicht der menschlichen Spieler am schelchtesten gelöst worden?

Ich kenne nur 1503 wirklich gut und bei 1404 habe ich schnell gemerkt, dass ich keine Lust habe, gegen schwere Gegner zu spielen (also sind die wohl ganz gut programmiert).
Bei 1503 ist es vor allem der Faktor, dass die KI viel zu lange zusieht, wie man selber in aller Ruhe seine , aber ausbaut und den Krieg vorbereitet. Es ist also kein Problem, alle gegnerischen Schiffe zu vernichten, bevor man mit dem eigentlichen Landkrieg anfängt. Ich finde, das ist in 1404 wesentlich besser gelöst.
Bei 1404 finde ich den Landkrieg langweilig, was aber an der Umsetzung der Militäreinheiten liegt und nicht an schlechter KI-Programmierung. Gut finde ich, dass die KI variable Angriffe versucht und auch Nebeninseln angreift, aber wie gesagt, die große Erfahrung habe ich hier noch nicht gesammelt. Bitte ergänzt das, wenn ihr es wichtig findet.

Chanyoi
22-09-17, 15:54
Eine gute KI macht eigentlich besonders aus, dass sie nicht "berechenbar" ist. Auch wenn sich das im Zusammenhang mit Programmierungen, welche ja auch nur berechnungen darstellen, sich immer etwas seltsam anhört :)

Mir ist wichtig, das eine KI somit auch merkt, wenn etwas nicht funktioniert und nicht, obwohl es offensichtlich ist das es nicht funktionieren kann, ein Himmelfahrtskommando durchführt und das immer wieder.

crashcids
22-09-17, 16:17
Der Solidarische
Eine KI die mittelmäßig spielt. Diese KI ist grundsätzlich friedlich. Es gibt jedoch eine Ausnahme, sollte ein anderer Mitspieler oder eine andere KI einem den Krieg erklären ist diese KI solidarisch und hilft dir. Andersherum wird einem von dieser KI direkt der Krieg erklärt falls man selbst einen anderen Mitspieler angreift.


... das wäre eone Carmen Marquez aus Anno 1701 ... die war auch immer treu und ehrlich
und hielt Bündnisse auch ein. Man durfte nur die Piraten nicht belästigen ...


Der Händler
Im Gegensatz zu allen anderen Mitspielern kann man bei ihm wie gewohnt alle seine überschüssigen Waren verkaufen. Er breitet sich nur sehr langsam aus, hat aber sehr viel Schiffe.
Er stellt immer größere Anforderungen an die Handelsbeziehungen, so muss man den Händler kontinuierlich mit immer mehr Waren versorgen.

... ein Giovanni de Mercante aus Anno 1404 funktionierte so ähnlich, allerdings war der immer
auch sehr expansiv.

Was ich mir vor allem wünsche von der KI im allgemeinen:
- realistische Baupläne der Versorgungen und der Städte
- variantenreiche Schiffsrouten und Interaktionen der Kriegsschiffe/Armeen
- mehr "Durchhaltevermögen" der KI (like Anno 1503 ... die bauten sich ne Hauptstadt woanders wieder auf)

Anno_2070_
22-09-17, 16:47
Der Hund liegt wahrscheinlich in der Rechenleistung begraben - angesichts meiner Erfahrungen würde ich vermuten, dass die KI in 1404 (und danach sowieso) keine eigene Warensimulation mehr hat (liebe Entwickler, korrigiert mich, falls ich falsch liege). Sie baut einfach nach einem Schema die Inseln voll, sodass Betriebe und Stadtgröße grob zueinander passen, und fertig. Insofern "merkt" sie auch nicht, wenn eine Versorgungsinsel fehlt - die Siedlung bleibt auf dem Level, evtl. entwickeln sich die Häuser zurück, aber das war's. Initiative: Fehlanzeige. Was habe ich Inseln freigeräumt in 1404, in der Hoffnung, dass mein Konkurrent sie nimmt. Nix da!

In den RDAs von Anno sind Skripte zu finden, wie die KI sich verhält. Nach diesen Skripten hat die KI ein Warenwirtschaftssystem und stoppt sogar die Produktion, wenn die Lager relativ voll sind um die Ausgaben zu reduzieren.

Im Prinzip müsste man sich einmal durch Skripte arbeiten und die KI evtl. einfach einmal debuggen bzw. optimieren.

Eine KI zu schaffen, die dynamisch auf alle Spielertypen passend reagiert, dürfte aktuell so gut wie unmöglich sein. Das Problem dürfte sowohl die notwendige Rechenleistung als auch das Training der KI sein. Spannend wäre es natürlich die KI durch die Spieler in der Cloud zu trainieren.

crashcids
22-09-17, 17:39
Hhmmm ... war es nicht diese -Öl-Knalltüte in Anno 2070 der keinerlei Stadt/Einwohner hatte,
aber alles mit Ölbohrern vollplasterte?

Hab man sowas probiert ... ich war denn nach einer Stunde sowas von pleite!

Also sowas will ich nicht nochmal sehen. Das war echt Müll.
In Anno 2070 gab es glaube ich keine einzige KI, die ein glaubhaften Spielstil hatte.
Ich bin der Meinung, dem Anno-Entwickler-Team ist irgendwie die Puste oder die Zeit
ausgegangen, da waren andere Sachen als ne blöde KI wichtiger.

Ich weiß auch nicht, wieso man nicht die funktionierende KI aus Anno 1701 einfach an den
neuen Programmcode anpassen kann ... was ist daran so schwierig? Ich kenne mich da nicht
aus mit Spiele programmieren, aber mir kommt es immer so vor als ob es eine beliebte
Ausrede der Entwickler ist ... vielleicht werden sie von den Marketingfritzen so unter Druck
gesetzt, das sie vielleicht das können, aber nicht dürfen.

Leider ist das in anderen Spielen und Genres schon länger zu beobachten ... da gibt es teilweise
nur noch gescriptete Sequenzen oder man läßt die KI so unfair spawnen, das es nach was aussieht.
Tut es leider nicht, weil man das als halbwegs intelligenter PC-Spieler rasch merkt ... das da immer
derselbe Scheiss läuft. Warum sonst landen viele Titel nach einer Woche in der Ecke?

samu327
23-09-17, 23:40
Für mich ist eine KI sehr interessant im Spiel. Es ist verständlich, wenn viele Leute ohne KI spielen wollen, aber gleichzeitig war gerade ein großer Reiz der ältesten Annos, dass man mit den KIs auf einer Stufe gestartet ist (alle nur mit einem Schiff und dann starten alle auch noch am selben Punkt der Karte. Das führt dann unweigerlich zu einem Rennen um die geeignetesten Inseln und das hat ebenfalls viel Spaß gemacht (und wenn man dann mit einer KI auf einer Insel saß hat sie einem gerne den Krieg erklärt und wenn man Glück hatte war man selbst es, der anschließend noch sein Schiff hatte, während man gleichzeitig beim Stadtaufbau immer auch auf den Gegner aufpassen musste).
Daher würde ich hoffen, dass man zumindest einen Modus "klassischer Spielstart" zur Auswahl hat, durch den man dann wie in 1602 ins Spiel startet..

Einen Klassischen spielstart fäande ich auch sehr sinnvoll da er wie du schon beschreibst mehr des gefühl von einem wettkampf zwischen dir und der ki erzeugt