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Gxy12
31-08-17, 08:49
Ich würde gerne wissen, welches Militärsystem euch aus den Vorgängern am ehesten in Anno 1800 haben möchtet. Und auch wie dieses dann im Detail aussehen soll.
Anno 1503 und 2070: Einzelne Einheiten, können aber als Verband agieren (eher schlecht).
Anno 1701: Mobile Truppenverbände
Anno 1404: Wenig-mobile Feldlager
Anno 2205: "Vorgefertigte" Truppe und Ausgelagert, sonst wie 1503 und 2070

Sephko
31-08-17, 10:12
Ich habe für eine Kombination aus 1503 und 2070 gestimmt. Wobei das System von 1503 vielleicht ein bisschen überladen war.

max.k.1990
31-08-17, 10:54
Ich bin da zwiegespalten.

Im Prinzip kommt es darauf an wie die Truppen organisiert werden. Ob man noch in Reihen kämpft - wie zu zeiten der amerikanischen Unabhängigkeit oder schon in Schützengräben. Das war nämlich die Zeit wo die Änderung eintrat...

wenn es Truppenverbände sind wäre vermutlich ein System aus 1404, ggf. etwas mobiler durchaus interessant.

1503 und 1701 und 1602 sowieso waren mir zu viele kleine einzelne Einheiten

2070 fällt Flach weil es 1800 keine Flugzeuge gibt.

Das System aus 2205 AUF KEINEN FALL...

selbst rekrutieren, selbst verbessern, selbst forschen, selbst Kasernen bauen, Wachtürme und alles was dazu gehört, selbst Kriegsschiffe aus der Werft heben... daher bitte NICHT das System aus 2205 adaptieren.


-

Anno ist kein RTS Game das ist mir klar aber etwas freiheit bei der Frage was, wann wo und wie sollte man haben. All dies war in 2205 limitiert

Ixam97
31-08-17, 11:28
Hallo,

das ist natürlich keine einfache frage. Dass es wieder in der eigentlichen Spielwelt sein sollte, dass steht denke ich nicht zur Diskussion, wurde ja schon bestätigt.

Ich fände eine Kombination aus 1701 und 1404 sehr interessant. Also dass man die Truppen sowohl frei bewegen kann als auch Stellungen ausheben lassen kann. So ließe sich dann eine effektive Verteidigungslinie aufbauen und beim Angriff hat man die volle Bewegungsfreiheit.
Man könnte dann auch so weit gehen und den frei beweglichen Einheiten einen befristeten Bewegungszeitraum geben, bevor sie zurück in ein Lager müssen oder langsam abgeschwächt werden, wenn sie keinen Proviant erhalten.

LG

Gxy12
31-08-17, 12:09
@Ixam97

Das wäre, würde ich denken, das bestmögliche System - habe ich gar nicht dran gedacht. Aber irgendwie müsste man da Limet machen, sonst würde eine Truppe erst noch so zwanzig Stellungen ausheben.

Com-mu-nism
31-08-17, 12:59
ANNO 1701 war einfach vom Militär her für mich am schönsten.

Hoffe aber das sich Ubisoft Blue Byte nicht an alten ANNO Spielen zu stark orientiert. Vielleicht als Inspiration, gerne.

Krotchen
31-08-17, 13:37
Ich würde mir ein Miltärsystem aus 1701 oder 1404 wünschen, wobei mir das auch 1701 besser gefallen hat. Vielleicht dann mit etwas größeren Truppen....

Annothek
31-08-17, 14:22
Mir fehlt da der Punkt "Militär sollte optional sein" ich bin immer der Meinung Anno ist kein Kriegsspiel, wer Krieg in größerer Form möchte sollte CIV 5 spielen z.B.

Militär sollte Anno nicht als Grundpfeiler haben, gibt es nicht genug Spiele mit Krieg?

Gxy12
31-08-17, 14:29
Mir fehlt da der Punkt "Militär sollte optional sein" ich bin immer der Meinung Anno ist kein Kriegsspiel, wer Krieg in größerer Form möchte sollte CIV 5 spielen z.B.

Militär sollte Anno nicht als Grundpfeiler haben, gibt es nicht genug Spiele mit Krieg?

Ich finde es sollte auch nicht verpflichtend in die Spielmechanik eingebaut werden - war es auch nie (außer zur Einführung in den Kampagnen). Aber es gehört halt auch zu den Annos dazu.
Das Militär kann ja auch optional sein, unabhängig davon, welches System verwendet wird.

Com-mu-nism
31-08-17, 15:51
Mir fehlt da der Punkt "Militär sollte optional sein" ich bin immer der Meinung Anno ist kein Kriegsspiel, wer Krieg in größerer Form möchte sollte CIV 5 spielen z.B.

Militär sollte Anno nicht als Grundpfeiler haben, gibt es nicht genug Spiele mit Krieg?

Stimme voll und ganz zu, Annothek.

Aber...

Krieg, Krieg ist immer gleich.

t_picklock
31-08-17, 16:57
Mir fehlt da der Punkt "Militär sollte optional sein" ich bin immer der Meinung Anno ist kein Kriegsspiel, wer Krieg in größerer Form möchte sollte CIV 5 spielen z.B.

Militär sollte Anno nicht als Grundpfeiler haben, gibt es nicht genug Spiele mit Krieg?

Hat es nicht von Entwicklersite geheissen, dass Militär noch optionaler ist als in 2205?

Ansonsten ist hier Absimmen schwierig. Ich finde wie es bri Anno 1503 war ist es am besten. Das System bei 2070 dagegen hat mir nicht so gefallen.

max.k.1990
31-08-17, 17:33
Mir fehlt da der Punkt "Militär sollte optional sein" ich bin immer der Meinung Anno ist kein Kriegsspiel, wer Krieg in größerer Form möchte sollte CIV 5 spielen z.B.

Militär sollte Anno nicht als Grundpfeiler haben, gibt es nicht genug Spiele mit Krieg?

Krieg war noch nie in Anno essentiell um fortzufahren. Es gab noch nie Ressourcen die du nur durch Kampf erhalten hast und anders nicht weiter kommst. Ein kriegerischer Konflikt war immer entscheidungssache. Auch bei den Piraten konnte man sich entscheiden ob man sehr offensiv gegen diese vorgeht oder nicht.

ABER: Der Militärpart war schon immer da und gehört auch in die Seefahrt dazu. Sich beschießende Schiffe gehören zu Anno. Punkt. Das ist sogar noch wichtiger als die anderen Einheitentypen.

Und damit sollen wir nicht zurück fallen in die Diskussion ob MIlitär eingebaut wird. Anno stellt mir sowieso generell - auch aufgrund des schwachen Storytellings - eh eine viel zu heile Welt dar.

Annothek
31-08-17, 17:48
eh eine viel zu heile Welt dar.

Was ist daran schlimm?
Haben wir nicht im RL genug Elend, Leid und Terror? Klar ein bissel Krieg war immer drin stimmt aber bei manchen liest es sich für mich so das Anno zum Kriegsspiel werden soll und das sollte es doch bestimmt nicht?

Der3ine
31-08-17, 17:59
Klang für mich nicht so, dass man Anno zum kriegsspiel machen will. Sondern einfach so, dass krieg wieder seinen gewohnten Platz im Spiel einnehmen soll, anders als in 2205, mehr wie in den älteren Annos.
Insofern du diese also nicht als Kriegsspiel ansiehst, wünschen wir uns nicht, dass Anno zu einem Kriegsspiel wird ;)

teddy43
31-08-17, 23:08
Was ist daran schlimm?
Haben wir nicht im RL genug Elend, Leid und Terror? Klar ein bissel Krieg war immer drin stimmt aber bei manchen liest es sich für mich so das Anno zum Kriegsspiel werden soll und das sollte es doch bestimmt nicht?

Zum Kriegsspiel wird Anno nie werden (auch, wenn 1701 ja ursprünglich mal als "Anno War" geplant war. Ich gebe max.k.1990 definitv recht: Sich beschießende Schiffe gehören zu Anno wie das Nutella zum Frühstück :D Klar, im RL gibt es definitv genug Elend und Krieg und was nicht alles. Dennoch sollte man nicht das Computerspielen mit dem echten Leben vergleichen. Selbst wenn Anno 1800 ein umfangreiches Militärsystem bekommt, sowohl zu Lande als auch zu Wasser (was ich sehr sehr hoffe), wird es nicht so aussehen, dass man sieht, wie die Kanonenkugeln einschlagen und Männer in den Tod reißen; es wird alles "jugendfrei" sein und damit auch für den etwas empfindlicheren Charakter zu vertragen sein, wenn ich dich mal so umschreiben darf :)

Annothek
31-08-17, 23:32
Klang für mich nicht so, dass man Anno zum kriegsspiel machen will. Sondern einfach so, dass krieg wieder seinen gewohnten Platz im Spiel einnehmen soll, anders als in 2205, mehr wie in den älteren Annos.
Insofern du diese also nicht als Kriegsspiel ansiehst, wünschen wir uns nicht, dass Anno zu einem Kriegsspiel wird ;)

Nee klar Krieg / Kampf gehört dazu aber hier und da konnte man Beiträge lesen was alles an Kriegsmaterial reinkommen sollte, das wäre dann doch bissel zu viel des guten, oder?

Bissel am Rande aber nicht so das Krieg am Ende Spiel entscheidend wird auch im MP kann man z.B. das ganze auf Wirtschaftlicher Basis gewinnen. :)

bambierfurt
01-09-17, 06:48
Krieg, Krieg ist immer gleich.

OT: Ein Fallout-Fan? Cool :o

Militär in Anno sollte immer optional sein, Möglichkeit den Piraten zu schmieren bzw. Schutzgeld oder eben bekämpfen...

Computergegner mit rein, mit denen auch ein friedliches Zusammenleben möglich ist und die man auch durch "Ratssitzkauf" von einer Insel bekommt :rolleyes:

...und für alle Machthungrigen eben auch Computergegner, wie den Kardinal oder Strindberg ;)

Sephko
01-09-17, 08:08
Ich finde nicht, dass das Militär keine wichtige Rolle in einem Anno einnimmt. Klar sollte es jedem freistehen, ob er zu militärischen Mitteln greifen möchte, oder nicht. Und in dem Punkt, das ein Anno unbedingt einen obligaten Militärpart wie in 2205 braucht, können wir sicher alle einig widersprechen. Für mich steht aber seit Anno 1602 fest: Eine Kanonengießerei und ein großes Kriegsschiff sind die Belohnung für die harte Arbeit, die man in die Errichtung seiner Inseltwelt investiert hat.

Was für mich immer schon in ein klassisches Anno hineingehörte, war der Aspekt, dass man den Wohlstand, den man ansammelte, und die Inseln, die man besetzte auch schützen müssen. Ein wirtschaftlicher Vorteil gegenüber einem Kontrahenten birgt Neid und Missgunst. Der eine oder andere wird im Angesicht seiner drohenden wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit natürlich zu den Mitteln greifen, die ihm noch bleiben und seinem Kontrahenten aggressiv zu begegnen, vielleicht eine schöne zu erobern. Nicht jeder Mitspieler, sei es KI oder Mensch, expandiert seiner Attitüde entsprechend nur friedlich. Wo der Platz und die Ressourcen knapp werden, ist Säbelrasseln fast immer an der Tagesordnung.

Mich reizte auch immer der Gedanke, feindliche Mächte könnten meiner schönen Stadt gefährlich werden. Auch wenn ich selten selbst angegriffen habe, so baute ich zumindest immer Mauern in meinem Stadtkonzept ein, errichtete den Hafen so, dass er maximalen Schutz bot, versiegelte freie Küsten auf meiner Insel und unterhielt in kleinem Rahmen ein stehendes Heer und ein paar mächtige Schiffe. Dieses Bild gehört für mich zu einem Spiel, dass sich mit Expansionismus beschäftigt, neben Handel und Produktion, fest dazu.
Ein Narr, der ohne Geleitschutz zu fremden Welten aufbricht und sich dort niederlässt. :p

Ein Krieg in Anno war immer schon kostspielig, die Einheiten und Schiffe unnötig teuer, für jemanden, der nichts mit Militär am Hut hat.
Daher wäre meine Idee folgende:

Wenn man lediglich Kriegsschiffe und Einheiten zu Verteidigungszwecken baut, sollte es die Möglichkeiten geben, seine Flotte "einzumotten", sprich unterhaltsfrei oder unterhaltsarm im Hafen ankern zu lassen. Eine Stadt einer gewissen Größe sollte auch immer einige Landeinheiten unterhaltsfrei versorgen können.
Das würde dafür sorgen, dass ein wirtschaftlich starker Spieler, ohne militärische Ambitionen, praktisch ohne große Nachteile, über ein gewisses Maß an defensiver Kapazität verfügen kann. Manche KI-Gegner, die normalerweise aggressiv agieren, würden das als Abschreckung sehen und sich handzahm geben.

Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die eigene Partie individuell anzupassen, und wenn man selbst darauf keinen Bock hat, aggressive Gegner eben nicht einzustellen, sondern stattdessen eher friedliche.
Aber ich finde, dass es für ein gutes Spiel wichtig ist, über verschiedene Wege zu verfügen, wie man Interaktionen mit Mitspielern meistern und zum Erfolg gelangenen kann. Wirtschaft, Spionage und Militär waren zuletzt die Säulen für diese Diversität.
Gibt es hingegen nur eine Option, wie zB. ein starkes Wirtschaftsystem, würde ein starker Spieler ohne weiteres schnell stärker werden, seine Konkurrenten aufkaufen und dadurch weiter an Macht gewinnen. Das wäre ein Schneeballsystem. Um so differenzierter die Möglichkeiten, umso unwahrscheinlicher der Schneeball.
Vielleicht könnte man für Anno 1800 auch ein Prestige-System einführen. Der Zoo, der bereits gezeigt würde, könnte in diese Richtung Vorteile bringen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Das Militär muss in meinen Augen weiterhin seinen Stellenwert behalten, niemand muss es benutzen, aber es zu haben sollte nicht ganz so schlecht sein, bzw. auch nicht weiter störend auffallen) :)

Der3ine
01-09-17, 08:42
Wenn man die Truppen aber billiger im eigenen Hafen haben kann, sollte es zum Ausgleich etwas dauern, bevor ein solches Kriegsschiff wieder befehle entgegennehmen kann bzw. irgendetwas tun kann.
Es sollte nicht nur Vorteile bringen, wenn man seine Einheiten einfach nicht benutzt sondern nur ausnutzt, dass sie zur Verfügung stehen wenn man sie braucht und sonst weniger Kosten als jemand, der seine Truppen auch nutzt. Wenn es dann etwas dauert, bis sie Bereit sind wenn man den Befehl gibt, wäre das vlcht ein Ausgleich.
Noch besser wäre es vlcht, wenn ein solches Schiff vom Gegner relativ einfach übernommen werden könnte (wenn man es nicht bewacht).

max.k.1990
01-09-17, 09:21
Für mich steht aber seit Anno 1602 fest: Eine Kanonengießerei und ein großes Kriegsschiff sind die Belohnung für die harte Arbeit, die man in die Errichtung seiner Inseltwelt investiert hat.

Was für mich immer schon in ein klassisches Anno hineingehörte, war der Aspekt, dass man den Wohlstand, den man ansammelte, und die Inseln, die man besetzte auch schützen müssen. Ein wirtschaftlicher Vorteil gegenüber einem Kontrahenten birgt Neid und Missgunst.


Gekürzt. Aber du sprichst mir voll aus der Seele. Ich weiß noch wie ich total stolz mein erstes großes Kriegsschiff gebaut habe. Da ist jede Menge Arbeit hineingeflossen - und subjektiv mehr als man es bei den neueren Annos braucht.

Abgesehen davon konnte man Kanonen gut verkaufen wenn man zu viele hatte.

-

Anno ist kein Kriegsspiel nein, aber ein Abbild unserer Vergangenheit und somit gehört auch krieg da hinein. Anno ist nicht Star Trek...

Com-mu-nism
01-09-17, 14:14
OT: Ein Fallout-Fan? Cool :o

Militär in Anno sollte immer optional sein, Möglichkeit den Piraten zu schmieren bzw. Schutzgeld oder eben bekämpfen...

Computergegner mit rein, mit denen auch ein friedliches Zusammenleben möglich ist und die man auch durch "Ratssitzkauf" von einer Insel bekommt :rolleyes:

...und für alle Machthungrigen eben auch Computergegner, wie den Kardinal oder Strindberg ;)

Ohh ja, ich finde das der Kardinal oder Strindberg viel Biss als Charaktere hatten.

Richtig schön verbissen zumindest.

In Anno 1701 war das noch schlimmer, Emilio Castelli, Diego del Torro, Igor Yegorov, Grace Bonnett, Madame Nadasky... die waren krass drauf.

Richtig geil, wenn sowas behalten werden würde.

max.k.1990
01-09-17, 15:20
Ja ich finde auch das kriegerische NPCs dazugehören sollten - man hat ja schließlich die Wahl.

Allerdings finde ich eine "KI" die programmiert ist den Spieler möglichst den Krieg zu erklären und dann 5 Minuten später mit Trupps auf meiner Insel anlanden schon nervig - wenn das quasi einprogrammiert ist mit einem variablen oder festen Zeitpunkt.

In Anno 1404 bspw. macht das Kardinal Lucius so... spätestens nach 1,5 Stunden ist man bei ihm im Krieg und zwar komplett.

Ist ja nicht so das man so früh genug Ressourcen für Kriegsführung hätte.

Da kann man auf jeden Fall dran arbeiten, dass z.B. die KI auch abwegt wie sie militärisch aufgestellt ist zu mir... bin ich zu schwach vllt lieber als wenn ich doch genug Schiffe und Truppen zum wehren habe als fest einprogrammiert

Auch das erneute schließen eines Waffenstillstandes "Frieden" ist durchaus kompliziert und könnte noch mal verfeinert werden

Gxy12
01-09-17, 20:26
@Annothek

Ich wollte gar nicht meinen, dass Anno 1800 ein absolutes Kriegsspiel werden soll. Doch das Militär hatte schon in allen Anno-Teilen einen Part. Es erhöht die Komplexität ungemein. Wenn man es nicht im Spiel spielen mag, dann lässt man es halt.

Optimes39
01-09-17, 21:40
Moin

Ich finde persönlich das Krieg ein wichtiger Teil in ANNO ist. Den es macht Spaß sich im Multi mit Freunden zu messen wer der bessere ist. Mir hat die Idee mit den Stellungen ausheben sehr gefallen. Ich würde auch ein System aus Anno 1701 und aus 1404 vorschlagen.
Das man Infanterie Truppen und Reiter gruppen hat die wie in 1701 eine Einheit sind. Außerdem können die Infanterie Truppen Stellung aus heben um eine Verteidigung zu bauen. Die Reiter können dies nicht weil sie eine reine flankier und Durchbruch Einheit sind. Um 1900 gab es auch Feldgeschütze und Haubitzen. Diese könnte man als ein Lager wie in anno 1404 programmieren. Diese können nur stasoner agieren und man muss sich überlegen wo man sie hin baut weil man sie nicht eben verlegen kann außerdem brauchen sie zeit um sich aufzubauen.

Woba_
01-09-17, 22:19
Das Lagersystem aus 1404 war dessen größte Schwäche, es hat zu lange gedauert um irgendwas zu erreichen. Würde man die ewigen cooldowns runterdrehen wäre es eine mögliche Alternative zum System aus 1701.

max.k.1990
02-09-17, 18:30
Das Lagersystem aus 1404 war dessen größte Schwäche, es hat zu lange gedauert um irgendwas zu erreichen. Würde man die ewigen cooldowns runterdrehen wäre es eine mögliche Alternative zum System aus 1701.

Naja... Anno ist ein langsames Spiel wo das produzieren von Ressourcen, Truppen, Schiffen und Kanonen extrem lange dauert. Da ist ein RTS Element einfach oft zu schnell.

Ich denke Mikromanagement wie in 1602, 1503 und 1701 mit einzelnen Einheiten finde ich nicht so toll.

Ich würde das Lager-System aus 1404 präferieren - dem Realismus wegen - die Einheiten nach verlassen des Lagers aber direkt steuern wollen. Aber Truppenweise


So könnte man aus beiden Systemen das beste nehmen.

H3ndiv4d
03-09-17, 02:58
Zwar war das System aus 1404 sehr langwierig und nahm viel Zeit in anspruch, war allerdings auch zu einem gewissen Maße realistisch, da Soldaten logischerweise auch eine temporäre Unterkunft und Proviant benötigen um über längere Zeit an einer Stelle zu verharren. Dass diese dann jedoch komplett immobil sind und ein neues Lager direkt neben einer gegnerischen Stellung ausheben müssen um diese anzugreifen zerstört vollkommen das Gefühl, dass die Truppen sich tatsächlich in einem Kampf befinden.

Am besten wäre da wohl eine Mischung aus 1404 und 1701 (und ein paar Verbesserungen). Man rekrutiert Truppen in seiner Kaserne und setzt ein Lager in welches diese einziehen und stationiert bleiben. Während sich diese im Lager befinden sind sie im defensiven Modus und können nicht direkt angreifen aber sich auch nicht mit vollem potenzial Verteidigen, regenerieren jedoch, falls sie verletzt sind und haben ein wenig Schutz. Um so ein Lager effektiv anzugreifen, müsste man es mit Kavallerie oder anderen Nahkampfeinheiten stürmen oder bombardieren, da normale Gewehrschützen nicht viel gegen sie ausrichten würden. Dies würde die strategische Komplexität immens erhöhen, da, beispielsweise, eine Invasion vom Angreifer ge*nau*es*tens geplant werden müsste.

Um ein Ziel aktiv angreifen zu können, müssten die Truppen das Lager verlassen, wobei das Lager nicht zerstört wird. Ab dann ist die Einheit vollkommen manövrierfähig und der Spieler kann diese über die ganze Insel bewegen ( vielleicht auch über See und auf andere Inseln jedoch wären dafür Transportschiffe nötig). Allerdings könnten diese nicht unendlich lange auf der Stelle stehen bleiben oder patrouillieren, wie es bei älteren Anno-Teilen war (ja, auch ein Soldat wird mal müde), da ihnen logischerweise irgendwann der Proviant ausgehen würde, wodurch der Spieler gezwungen wäre, sie wieder in ihr Lager zu schicken um wieder "aufzutanken", ähnlich wie bei 2070 mit den Flugzeugen, nur dass sie sich deutlich länger außerhalb des Lagers befinden können.

Meiner Meinung nach wäre dies das perfekte Militärsystem für Anno 1800, weil es dem Spieler im Kampf die absolute Kontrolle über seine Truppen gibt und strategische Manöver ermöglicht, welche eine Schlacht entscheiden können (flankieren, micro-management an der Front), und zugleich auch eine logistische Herausforderung schafft, da die Truppen auch versorgt werden müssen (also Proviant und Zeit zum "Ausruhen"), und damit dem langwierigem und herausfordernden Aufbau-Aspekt Anno's gerecht wird.

Und vor allem letzterer Punkt wird, so denke ich, auch den Schönbauern unter uns sehr gefallen. Denn was ich persönlich an dem System aus 1404 am besten fand war allein der majestätische Anblick des stehenden Heeres auf der eigenen Insel, wenn hunderte Ritter in ihren Lagern auf Befehle warteten und man ihnen in der Postkartenansicht zusah, wie sie im Kreis um ihre Lagerfeuer standen, während Wachen an den Eingängen der Lager patrouillierten. Auch das würde ich mir von Anno 1800 wünschen.

https://imgur.com/stLEsrp

Kefirkuhfuss
03-09-17, 10:07
Was war schlecht am 1503-Militärsystem; es war m.E. völlig angemessen. Einzeleinheiten sollten wieder eingeführt werden, oder Regimenter (Gedanke aus 1404; mit schönen Uniformen), die jedoch mobil sind. Eine Homage an "Napoleon" fände ich schön.

Beste Grüße

Hansol333
03-09-17, 13:37
Hi

Anno 1602 ist mein Lieblingsanno nur das Militärsystem war nicht so gut (vielleicht ist es deswegen nicht in der Umfrage option)

dort konnte man einen Kanonenturm (der relativ günstig war) instant neben Einheiten plazieren, die mal schnell alles beseitigten. Nahkampfeinheiten war schlecht im großen und ganzen nutzen man nur Kanoniere.

Anno 1503 war da schon etwas besser, weil man einheiten in Türme schicken musste. .

Ich würde mich über ein Kampfsystem wie in den ersten 3 Teilen freuen, nur hoffe ich auf etwas weniger micromanagment.

Sprich...
Alle Gebäude die Angreifen können oder Einheiten ausbilden können sollten eine Bauzeit haben sodass nicht der gewinnt wer am schnellsten klicken kann.Ein Kampf gegen einen 3 Sterne Gegner in 1701 empfand ich relativ schwer aber aus den falschen Gründen. Man musste nur seine Schiffswerten kaputt machen und man konnte nicht verlieren. Einziger Nachteil, die Werft konnte instant gebaut werden und man musste perment checken ob der inzwischen eine Werft produzierte. Passt man einmal nicht auf konnte der locker Einheiten auf das Schiff schicken und zu seiner Insel schicken was meistens Verlieren bedeutete.

Vorallem ist es nervig alle Gebäude selbstständig vernichten. Würde mich daher über eine Einheit freuen (gerne eine later game einheite die viel Forschungszeit benötigt), die viel Reichweite hat und Gebäude automatisch angreift.

Nur frage ich mich wie viele Einheite nes wohl in 1800 gibt. Viel auswahl kann es da wohl nicht geben.

erased2019
03-09-17, 14:01
Anno war noch nie ein reines Militärspiel aber für mich gehört der sogenannte Krieg einfach dazu. Ich möchte meine Insel schützen mit einer Mauer, und meine Schiffe eskortieren.
Karten mit Truppen übernehmen gehört einfach dazu und ich habe diesen ausgelagerten Müll in 2205 gehasst, das war mir echt zu weich. Später bei Frontiers hat man ja endlich eingelenkt aber dennoch kein Vergleich. Es ist doch einfach zu cool wenn die Gewürzroute angegriffen wird, die Waren geklaut werden und die Bevölkerung randaliert. DIeses Ressourcen sind überall verfügbar Ding war nie Meins, ich möchte von A nach B tuckern und dabei Geleitschutz geben. Da aber immer mehr Kinder die Reihe spielen, hätte ich aber auch nix dagegen, wenn sie friedlich vor sich hin bauen können oder dass sie angegriffen werden. Bodentruppen sind wie Holz und Fisch einfach ein Musthave im Anno, schon immer. Auf bald :-)

HerrWagner
03-09-17, 14:57
Die Einheiten wie in 1701 haben mir gut gefallen. Da hatte wirklich eine Einheit und nicht einzelne Soldaten wie in 1602 oder diese Heerlager aus 1404. Da konnte man auch sehen wie sich die Einheit dezimiert, das fand ich logischer. Es rennt halt kein einzelner Kanonier wie in Anno 1602 durch die Gegend. Nur in 1701 fand ich die Einheitensymbole etwas sehr groß.

Für die Einheiten sollte es evtl. auch Erfahrung geben. Keine Erfahrungen die im Kampf wirklich wichtig wären, aber so Kleinkram. Nice-To-Have. Zum Beispiel das sich die Einheit ganz ganz langsam selbst generiert. Es nervt einfach in einigen Spielen, dass die Einheiten verletzt sind und man extra einen Arzt braucht wenn man alle 40 Minuten mal von Einheimischen angegriffen wird. Auf der anderen Seite ist es auch unschön, wenn der Spieler "Supereinheiten" hat und die KI nicht, weil sie einfach dumm ist. Einfach das man an den Einheiten hängt, sie ungern verlieren möchte, aber gleichzeitig sollen die Einheiten keine kampfentscheidenden Verbesserungen bekommen. Ich denke da wirklich an sehr sehr langsame Leberregeneration oder Gardeuniformen (Optik) für sehr erfahrene Einheiten, Gebäude automatisch angreifen/Gebiet säubern.

Einheiten sollten in Festungen oder Kasernen ausgebildet werden. Verteidigungsgebäude sollten, wie bereits erwähnt, eine bestimmte Bauzeit haben. Kämpfe sollten risikoreicher sein. Das man wirklich ein Regiment vorschickt und es dann nicht einfach zurückziehen kann. Die KI sollte schlauer sein und nicht in die feindlichen Schiffe rennen oder sich vorher bei Unterzahl sammeln und bei Überzahl angreifen wenn möglich. Vielleicht auch gezielt andere Verteidigungsanlagen zur Unterstützung nutzen.

Man sollte wieder Transportschiffe nutzen müssen und nicht einfach die Einheiten für de Transport ein Schiff aus dem Nichts geben, wie in Anno 1404.


Militär war schon immer ein wichtiger Bestandteil von Anno und sollte nicht fehlen. Ich kann aber auch total verstehen wenn man drauf verzichten will. Wenn man das Militär bzw. Krieg deaktivieren könnte, auch noch im Spiel, dann wäre das schön Mit den schweren Computergegnern war man auch sehr schnell im Krieg

Jakobfelix
03-09-17, 16:14
Also ich denke, dass das System in 1701 schon eine sehr gute Basis bietet. Ich habe es auch sehr gemocht, mich einfach auf die Kriegsschiffe zu fokussieren und so die Gegner ihre Truppen entweder gar nicht auf meinen Inseln abladen zu lassen (wobei man sich dann auch nicht mehr wirklich auf die Wirtschaft konzentrieren kann), oder eben auch mit ihnen die Strände angreifen zu können und bei weitem Vorrücken dann Soldaten zu benötigen.

Abwechslung würde es hier bestimmt bringen, wenn die Artillerie nicht nur aus kleinen Verbänden bestünde, sondern wirklich aus riesigen Geschützen, Kanonen mit enormer Feuerkraft, einer riesigen Gruppe an Leuten, die sie bedienen, mit denen man unglaublich weit schießen kann, um die gegnerischen Inseln einzuebnen.
Natürlich fände ich auch noch effektive Geschütztürme sinnvoll, die sollten dann aber nicht allzuviel Unterhalt kosten.

Eine Idee, die auf der Ideensammlungseite schon aufgetaucht ist, sind Luftschiffe. Also mich würde es schon sehr beeindrucken, wenn man als Höhepunkt der militärischen Entwicklung dann mit Zeppelinen die gegnerischen Inseln bombadieren und abschießen könnte.

Ich bin hier tatsächlich für Vielfalt und viele Möglichkeiten. Denn wenn das Militärsystem Abwechslung bringt, dann kann man sich sehr weit hocharbeiten und am Ende die Gegner alle in ihre Schranken weisen.

ExzessZocker
03-09-17, 20:13
Mir gefällt das Prinzip aus 1404 mit den Mobilen-Truppen. Gerdae wegen dem Feldlagersystem was man überall aufstellen kann um schnell einzugreifen. Die Idee mit dem Stellungskampf sagt mir sehr zu. Wichtig wäre mir das es auf keinen Fall wieder wie in 2205 wird. Das hatte keinen Nutzen und brachte keinen Langzeitspass.

max.k.1990
04-09-17, 19:34
Ich denke das die Basis der 1404 Lager sehr gut wäre, mit einer direkten Steuerung nach verlassen des Lagers.

Die Armee kann sich im Lager langsam regenerieren, ggf. benötigt es ein Lazarett-Lager in der nähe. Die Truppen können sich unendlich weit vom Lager entfernen, haben jedoch unterwegs keine Möglichkeit die Ressourcen aufzufüllen - Schusswaffen benötigen teuer importierrtes / produziertes Schießpulver und Munition.

Das würde das Problem lösen, dass man die Lager nicht immer mitschleppen muss. Das war ein Realismus Problem in 1404 das die lager immer auf und abgebaut werden mussten. Vor allem häufig wenn es nur wenige Felder zu wenig waren...

Eine nähe zum Lager garantiert jedoch wiederum Nachschub.

Der Nachschub wird simuliert indem von einer ansässigen Trutzburg oder eigenen Markthäuser mit kleinen Karawanen Ressourcen zu den Lagern.

Wenn man die Lager sehr schutzlos zurücklässt oder nicht genug Nachschub bereitstellt, bekommt man Probleme.

Es wäre ein stärker taktisches vorgehen gefragt als bisher.

Haushalten von Ressourcen im Kampf neben dem Unterhalt macht der Kämpfen anspruchsvoller, da mehr planung von nöten ist und zudem auch kostspieliger.

Dem reichen Exarchen ist es egal was das kostet, er stiftet zum Krieg.

Aber ein normaler herrscher muss haushalten und somit gut einschätzen wann er was macht

Ein weiterer Punkt damit es auch spannender als bisher wird, wäre ggf. den Nebel des Krieges einzuführen.

Man sieht was seine Bündnispartner & seine eigenen Inseln so machen, nicht aber Partner, mit denen man keinen Handelsvertrag oder Bündnisvertrag inne hat. Somit muss man mehr acht haben. Auch regelmäßig die Umgebung erkunden was die KI so treibt.

Chanyoi
04-09-17, 20:10
Das würde das Problem bedeuten das man die Lager nicht immer mitschleppen muss. Das war ein realismus Problem in 1404 das die lager immer auf und abgebaut werden mussten.


Genau das hat mich persönlich richtig genervt. Aber warum nicht eine Mischung aus beidem, ähnlich dem was du vorgeschlagen hast:

- Grundsätzlich alle Truppen frei bewegbar (einzeln oder als Verband)
- Es gibt 2 Truppentypen, die Feldlager errichten können: Feldarzt (Lazaret), Versorgungstrupp (Munition)

LdGSPR
04-09-17, 22:32
Ein System wie in 1404 würde sich nach meiner Einschätzung auch besser ins Gesamtgeschehen einfügen, da es wie auch der Aufbau von Städten oder Produktionsketten einen stärkeren Fokus auf Planung als auf Reaktionsgeschwindigkeit hat.
Ich stimme allerdings mehreren Vorrednern zu, dass die Truppen weniger stark ans Feldlager gebunden seien sollte.
Auch die Eroberung von feindlichen Markthäusern könnte verändert werden, da man in 1404 entweder ziemlich lang warten musste, um ein Markthaus zu übernehmen, oder die ganze Insel mittels Artillerie dem Erdboden gleich gemacht hat, um schnellstmöglich die Insel zu übernehmen.
Mir würde es besser gefallen, wenn das Markthaus selbst ein schwache militärische Verteidigung besitzen würde und auch mit normalen Fußsoldaten erstürmt werden kann. Hierbei wird das "besiegte" Markthaus nicht zerstört, sondern dem "Erstürmenden" zugeordnet. Das würde außerdem dazu führen, dass ein größeres Gebiet ohne den Schutz von militärischen Gebäuden trotzdem Angreifern für einen kurzen Zeitraum Widerstand entgegen setzen kann.

max.k.1990
05-09-17, 09:29
Also ich denke wir bekommen da eine ganz interessante Liste an Wünschen zusammen, die ja viele in eine ähnliche Richtung gehen.

Wenn ich das alles so richtig interpretiere was bisher so geschrieben wurde:

- Kombination aus Heerlager aus 1404 und direkter Steuerung der Einheiten selbst (1701)
- Heerlager dient als Ausgangsbasis um die Soldaten zu versorgen, dort kann die Armee "geheilt" werden
- Heilung geht langsam von statten, außer ein Lazarettlager ist in der Nähe
- Heerlager müssen durch eine Nachschublinie mit Gütern versorgt werden. Das wären Karawanen. Diese Karawanen bestehen aus Pferden mit Anhängern/Kutschen, die vom nächstgelegenen Markthaus/Lager/Trutzburg die Güter zum Lager transportieren.
- Die Armee könnte im Lager komplett dargestellt werden

- Markthäuser und ggf. Gebäude können sich zur Wehr setzen und z.B. auf Gegner schießen
- Dahingehend wäre eine Stadtmiliz durchaus sinnvoll, die man kurzfristig rekrutieren kann. Die Einwohner werden zu einem bestimmten Prozenzsatz von den Gebäude-Einwohnerzahlen abgezogen und die Miliz geformt. Die Bewaffnung kostet entsprechend Ressourcen. Das wäre ein Land-Equivalent zur Hilfsflotte.
- Abwehrtürme können nicht in der Nähe von feindlichen Soldaten platziert werden

- ggf. Nebel des Krieges um weniger "in die Zukunft sehen zu können": Man eben nicht alles schon 10 Minuten vorher weiß weil alles so langsam ist.
- Darauf aufbauend wäre die Erkundung - und nicht nur das 1. Mal - viel wichtiger als in den letzten Annos.

- Truppentypen wären Kanonen, Reiter, Musketiere, Pioniere und ggf. Sanitäter/Feldarzt
- Truppen werden in einer Kaserne ausgebildet, da Bergfriede etc. ja zu der Zeit eher nicht so modern sind.


Hinzufügend nach Chanyois Hinweis:

- Lager werden von Pionieren gebaut.
- Lager kann man separat auch vernichten > da sie unabhängig von den Truppen sind, können dann neu errichtet werden
- Truppen benötigen für einen Feldzug außerhalb der eigenen Stadt ein Lager, in dem sie stationiert sind. Ansonsten leiden Kampfkraft, Geschwindigkeit, keine Selbstheilung möglich usw... Moral auch evtl. ein Punkt.



Daraus abgeleitete Vorschläge:

Truppentypen:

1. Pioniere: Bauen Feldlager, Pioniere "verbrauchen" sich wenn sie ein Lager erbaut haben. Bauen Feldlager oder Feldlazarette. Lazarette und Feldlager reparieren sich automatisch. Die Truppen selbst nicht (s.u.)

2. Feldlazarette versorgen in einem bestimmten Umkreis Truppen sodass diese Lebenspunkte regenerieren

3. Feldlager - lagert Ressourcen, sort für Nachschub, gewährt nahen Verbündeten Stärkungseffekte

4. Reiter

5. Musketiere

6. Kanonen/Haubitzen/Mörser

7. Ballon - 1837 gab es z.B. erste große mit Gas gefüllte Ballons, glaube Wasserstoff. Dies würde eine erhöhte Sichtweite sorgen wenn man das System mit dem Nebel des Krieges umsetzt. Sehr stark im Lategame und kostenaufwändig und ggf. gefährlich


Feldlager / Feldlazarett:

- gewähren in einem bestimmten Umkreis +Moral, Geschwindigkeit, Angriffskraft
- Man kann seine Truppen quasi unendlich weit vom Lager entfernt kämpfen, dies reduziert aber die Leistung der Armee (s.o.)
- Feldlager können zerstört werden, um Nachschub abzuschneiden und die Armee zu schwächen
- Feldlager erstellen nach dem Bau eine Versorgungsroute, die automatisch vom nächstgelegenen Markthaus/Lager eine Pferdekarwane startet, wenn Ressourcen benötigt werden
- Die Armee benötigt neben Proviant auch Schießpulver und Munition, das regelmäßig geliefert werden muss. Eine Armee hat auch neben den Kosten eine Form von Unterhalt nötig. Krieg führen gehört damit zusätzlich auch genügend Ressourcen parat zu haben

Chanyoi
05-09-17, 09:53
Ich würde sogar soweit gehen und sagen, das ohne ein Lazarett das Heer keine Selbstheilung hat. Auch würde ich für die Truppen kein grundsätzliches Heerlager haben wollen. Aber evtl. kann man zu meinenm Vorschlag oben:

- Grundsätzlich alle Truppen frei bewegbar (einzeln oder als Verband)
- Es gibt 2 Truppentypen, die Feldlager errichten können: Feldarzt (Lazaret), Versorgungstrupp (Munition)

noch ergänzen:
- Es gibt den Truppentyp "Pionier", der ein Feldlager aufbauen kann (sorgt in gewissen Radius für "keine Erschöpfung")
- Truppen ohne Lager in der Näher erleiden Erschöpfung

H3ndiv4d
05-09-17, 19:39
Ich finde die Liste von max.k.1990 sehr gut zusammengefasst. Wenn es so umgesetzt werden würde wäre dieses Anno wahrscheinlich das erste mit einem wirklich gutem Militärsystem das tatsächlich auch zu Anno passt. Bisher hat derjenige mit den meisten Truppen immer den Kampf gewonnen. Doch dieses System würde den Spieler für taktisches Denken belohnen und die kämpfe würden hoffentlich nicht mehr in Moshpits enden. :D

Außerdem wird die Engine größere Inseln erlauben wodurch die Lager nicht mehr so viel Platz wegnehmen werden. Also würden diese nicht mehr so out-of-place wirken wie in 1404, wo ein Lager so groß war wie eine Weizenfeld, wenn nicht größter)

Manstein97
05-09-17, 23:09
Das Armeesystem sollte einfach und zu gleich variable sein. Ein System aus 3 Größen- und 3 Klassentypen an Ausrüstung: kleiner, mittlere und große Verbände sowie schlechte, gute und herrvorragende Ausrütung. In meinen Augen sollte man sich nicht auf bestimmte Einheiten festlegen, da diese im langen 19. Jahrhundert viele Änderungen miterlebt hat. Ich fände es falsch, wenn man sofort Pioniere/ Grenadiere ausbilden könnte, da diese erstspäter aus den Infanterieeinheiten extrahiert wurden und zu "Eliteeinheiten" wurden. Es solte ein einfachen Waffensystem geben, jedoch dies gab es damals nicht. Eine Möglichkeit dies umzusetzen wäre vielleicht ein kleine Art der Forschung, wie diese funktioniert will und kann ich nicht beschreiben, da es dafür ein anderes Forum gibt. Mögliche Punkte der Forschung wären jedoch für mich, Pioniere, Grenadiere, Hinterlader, Panzerschiffe, Verbesserung der Einsatzdauer (bezüglich des Lagersystems der Einheiten), aber auch besonder Befehle, wie gemeindames Feuer, Feuern und Vorrücken und Sturmangriff. Dies sollte alles für mich jedoch der maximale Umfang sein, denn der Krieg sollte nicht im Vordergrund stehen. Militär war in Annp schon immer eine Möglichkeit etwas zu ändern, denn in großen Runden gab es schnell Platzprobleme. Ich bin auf eure Meinungen und Anregungen sehr gespannt.

teddy43
06-09-17, 00:47
Also ich denke wir bekommen da eine ganz interessante Liste an Wünschen zusammen, die ja viele in eine ähnliche Richtung gehen.
Truppentypen:

1. Pioniere: Bauen Feldlager, Pioniere "verbrauchen" sich wenn sie ein Lager erbaut haben. Bauen Feldlager oder Feldlazarette. Lazarette und Feldlager reparieren sich automatisch. Die Truppen selbst nicht (s.u.)

2. Feldlazarette versorgen in einem bestimmten Umkreis Truppen sodass diese Lebenspunkte regenerieren

3. Feldlager - lagert Ressourcen, sort für Nachschub, gewährt nahen Verbündeten Stärkungseffekte

4. Reiter

5. Musketiere

6. Kanonen/Haubitzen/Mörser

7. Ballon - 1837 gab es z.B. erste große mit Gas gefüllte Ballons, glaube Wasserstoff. Dies würde eine erhöhte Sichtweite sorgen wenn man das System mit dem Nebel des Krieges umsetzt. Sehr stark im Lategame und kostenaufwändig und ggf. gefährlich


Im Großen und Ganzen würde ich das so unterstützen, allerdings halt nicht komplett. Mein kleinster Einwand bezieht sich auf die "Musketiere". Die wurden nämlich damals schon Infanterie genannt, genau wie die Reiter "Kavallerie" hießen :P Außerdem fehlen mir die Jäger (-Bataillone), die sich um Offiziere und Geschützmannschaften "gekümmert" haben.
Äußerst schick fände ich auch die Implementierung eines Moralsystems für die Truppen, wenn sie eben nicht lagergebunden sind. Als Vorbild könnte hier die "Total War"-Reihe dienen. Truppen, die in hoher Folge Verluste erleiden, fliehen irgendwann und können erst nach einer "Motivationsphase" in eigenem Gebiet in den Kampf geschickt werden. Umgehen lässt sich diese Demoralisierung durch z.B. eine Militärkapelle, die die schönen Märscher aus dieser (und dann bitte auch späterer :D ) Zeit schmettert.

Gut, das wäre wohl schon ein enormes Feature für das Militär, das in den Anno-Spielen ja eigentlich immer eine optionale Lösung darstellt. Für mich als versierten Feldherren wäre das jedoch ein Leckerbissen vom Feinsten :D

Der3ine
06-09-17, 09:12
Ich finde, dass hier inzwischen das Militär so umfangreich werden würde, dass es wieder für ein eigenes Spiel schon reichen würde, in dem es nur um Kämpfe geht. In Anno ist das Militär aber immer nur ein Teil eines deutlich größeren Spiels. Wenn es jetzt so umfangreich wird, sehe ich die Gefahr, dass das Spiel darunter leidet, da Militär eine zu große Rolle spielen würde.
Einmal davon abgesehen sollte man doch auch bedenken, dass der Hauptteil des Krieges, wenn es ihn dann gab, immer mit Schiffen ausgetragen wurde und erst anschließend eine Armee auf die so schon länger von jeglicher Verstärkung und Versorgung von Außen abgeschnittenen Inseln losgelassen wurde. Den Gegner so "auszuhungern", schwächte ihn immer schon deutlich mehr, als jede noch so taktisch ausgeführte Landschlacht, wenn man nicht gerade im Anschluss seine Hauptinsel zerstört hat.
Von daher noch einmal: lieber ein einfaches, aber spaßiges Militärsystem mit deutlichem Schere-Stein-Papier-Prinzip, damit man nicht später nur mit 40 Kanonen loszieht und, egal was kommt, alles ausmerzt.
Allein wenn so etwas schon gegeben ist, würde der krieg schon enorm spaßig für mich sein. Eine schöne Erweiterung wären dann noch die gesondert erbaubaren Lager für Heilung und Munition, wobei letztere auch nicht unbedingt nötig sein sollte, damit Einheiten genutzt werden können, sondern sie, ähnlich wie die Heilung eines Feldlazarettes, verstärkt und so weitere Vorteile bringt (Die Schiffe konnten bisher ja auch in jedem Spiel unendlich viele Schüsse abfeuern, ohne dass ihnen jemals die Munition ausgeht, das Selbe galt für andere Einheiten auch (den Flugzeugen in 2070 ging irgendwann der Treibstoff aus, aber dann konnten sie immer noch schießen nur haben sie sich sehr langsam bewegt). Ich finde daran sollte auch nichts geändert werden, denn Krieg war immer nur ein (teures) Mittel zum Zweck und nicht einer der Kerninhalte des Spiels.

max.k.1990
06-09-17, 09:16
Naja @Der3ine

das ist der Militär-Thread. Hier wird das bis ins kleinste Detail konzipiert, vorgeschlagen und diskutiert. Genauso wie in den anderen.

Wenn ich jetzt das 1404 System in ähnlicher Tiefe diskutiere mit all seinen Facetten und optionen, Produktionsketten landen wir auch bei so einem Thread.

Militär ist optional, muss aber nicht heißen das die Qualität dann leidet... das war bisher bei Anno häufig so das Randfeatures eben nicht bis zum letzten durchgedacht war.

Zweitens: wenn man die gesammelten Vorschläge die ich zusammengeführt habe mal auf Kernaussagen begrenzt heißt dies nur das Lager separat vom Heer gebaut werden und das heer direkt steuerbar ist. Das Heer benötigt dauerhaft versorgung durch Waren zusätzlich zum Gold/Geld

... im Kern ist es nicht mehr

Gxy12
06-09-17, 12:23
Das System, welches max.k. 1990 vorgeschlagen hat, finde auch super. Die Ballons so sehr ich sie auch im Spiel haben möchte sind etwas zu drüber und gehöhren eher zu CoC.
Es wäre auch gut, wenn die Pioniere eine leichte Bewaffnung hätten.
Auch die Idee eines Stein-Papier-Schere(-Echse-Spock 😉 ) Militärsystems wäre super. So könnten Kanonen effektiv gegen Fernkämpfer und Kanonen sein. Türme gegen Fernkämpfer und Nahkämpfer. Nahkämpfer gegen Kanonen. Und Fernkämpfer gegen Nahkämpfer.
Zudem sollten das Militär- und Schiffslimit abgeschafft werden - oder wenigstens erhöht.
Und Schiffe sollen wie in Anno 1503 wieder Truppen transportieren statt, dass sie sich wie in Anno 1404 die Truppen in Schiffe verwandeln!

Manstein97
06-09-17, 22:19
Ich fand ,Anno hat immer das Militärsystem vernachlässigt. Dies fand ich sehr schade, da es für einen doch immer dem Spiel einen Makel gegeben hat. Da in der Vergangenheit in regelmäßigen Abstanden Krieg gab. Es sollte eine Art, der erweiterten Diplomatie bleiben, aber wie ein Parasit behandelt werden. Was wüdert ihr euch an Marine wünschen? Wäre eine Entwicklung von Linienschiffen über Dampfschiffen bis hinzu Panzerschiffen mit drehbaren Türmen zuviel verlangt (Bezogen aufs Militär)?

Chisutra
06-09-17, 23:47
- Heerlager müssen durch eine Nachschublinie mit Gütern versorgt werden. Das wären Karawanen. Diese Karawanen bestehen aus Pferden mit Anhängern/Kutschen, die vom nächstgelegenen Markthaus/Lager/Trutzburg die Güter zum Lager transportieren.


Das fände ich tatsächlich richtig interessant. Zumindest wenn man es so ausweitet, dass Armeen auf fremden Inseln mit Schiffen beliefert werden müssen, um die Effektivität des Heeres aufrecht erhalten zu können. Das würde es auf eine komplett andere Ebene heben, einen Krieg zu führen. Man könnte eine Insel nicht mehr einfach überrennen, sondern verwandelt das ganze in einen Prozess, der auch nach dem eintreffen der Armee noch einiges an Aufmerksamkeit erfordert. Davon abgesehen würde man weitere Möglichkeiten liefern sich gegen so einen Übergriff zu wehren. Ebenfalls wäre dann auch für einen Landangriff die Schiffsflotte noch immer von Bedeutung.
Dafür sollte man den Rest des Militärs allerdings nicht zu komplex gestalten. 1404 hatte da denke ich ein richtiges Maß gefunden. Ein kleines und ein großes Heerlager mit 1-2 Spezialeinheiten.

tasHing9r
06-09-17, 23:58
Im Prinzip ist das korrekt, aber auch irgendwo in Ordnung. Anno ist halt nun mal kein Warcraft/C&C/AoE (RTS) oder Siedler (Aufbau-Strategie) sondern eher eine Wirtschaftssimulation.

Dass das Militärsystem - wenn es eines gibt - natürlich Hand und Fuss haben sollte, ist unbestritten ;-)

Ich persönlich fand das System von Anno 1701 bisher das "komfortabelste" für Anno Verhältnisse. Hat auch bei Multiplayerpartien größtenteils gut/brauchbar funktioniert. Bei 1503/2070/2205 habe ich es eigentlich größtenteils ignoriert - höchstens mal ein paar kleine Kabbeleien zu Wasser...

Schön daran fand ich, dass die Truppenverbände quasi fertig gruppiert und in ausreichender Anzahl produziert wurden, womit man sich das "ich produziere mir 20x den Infanteristen, muss darauf ewig warten und gruppiere diese Einheiten dann per STRG + x" sparen konnte.
Ergab dann im Endeffekt relativ fix verhältnismäßig "große" Heere die man aufeinander loslassen konnte und sah auch noch nett aus.

max.k.1990
07-09-17, 09:57
Das System aus 1701 war nett aber nicht sonderlich realistisch noch strategisch. Lag auch daran das 1701 kaum Neuerungen brachte sondern eher eine Art 3D Remake von 1602 war.

1701 war in erster Linie der Schritt in eine 3D Spielwelt. Daher war das Kampfsystem ähnlich zu dem aus den vorherigen Annos.

1404 hat das schon stärker ausgebaut in dem man auch Truppen und Schiffe des Orients nutzen konnte. In 2070 ähnlich.


Ich finde einen RTS Charakter sollte das Kampfsystem bei Anno nicht haben. Anno ist ein zeitfressendes, recht langsames Spiel. Dazu passt eigentlich ein RTS Element nicht.

Anno 2205 hat versucht dies mit den MIlitär-Missionen zu lösen, die abgekoppelt vom Spiel stattfinden. Löst dieses und noch weitere Probleme. Sorgt aber dafür das das Element Krieg eher zum Parasiten wurde...

Gxy12
07-09-17, 13:27
Hier ist ein Militärsystem, welches ich mir ausgedacht habe auf Basis des Systems von max. k. 1990:

- Nebel des Krieges ist vorhanden.
- Kriegsschiffe transportieren die Truppen.
- Während Handelsschiffe Kontore bauen können, bauen Kriegsschiffe Trutzburgen (oder ähnliches), das Flaggschiff kann beides.
- Es werden Truppenverbände ausgebildet.
- Es wird ein Schere-Stein-Papier-System verwendet.
- Es gibt außer Proviant von Lagern KEINE Power-Ups wie in 2205.
- Es gibt ein Level-System der Einheiten (basierend auf Erfolg, Ausbildung und / oder Ausbau).
- Einheiten mit höheren Level kosten mehr.
- Jede Einheit hat einen Einflussradius.
- Die Einheiten:

Pioniere
• Drei Level
• Können "umgebaut" werden zu Mineure, Lazerette (zum Verarzten) oder Lager (zum Versorgen).
• Können Markthäuser einnehmen.
• Können Brände legen.

Artillerie
• Drei Level
• Können Gebäude (inklusive Mauern) zerstören.
• Effektiv gegen Pioniere, Schiffe und Türme.

Infanterie
• Drei Level
• Können Markthäuser einnehmen (wesentlich besser als Pioniere).
• Effektiv gegen Pioniere, Kavallerie.

Kavallerie
• Zwei Level
• Sind schnell.
• Können Brände legen.
• Effektiv gegen Pioniere, Artillerie.

Kriegsschiffe und Türme
• Zwei Level (Türme)
• Können Gebäude zerstören (inklusive Mauern).
• Es gibt einen Turm für den Hafen und einen Turm für das Land.
• Effektiv gegen Pioniere, Infanterie, Kavallerie.

Die Stärkenunterschiede zwischen Infanterie und Artillerie sind Level abhängig - obwohl die Infanterie in der Regel gegen die Artillerie etwas stärker ist (Kräftegleichgewicht).

Chanyoi
07-09-17, 14:41
Denke das wird zu komplex (meine Meinung). Würde das auf folgendes Kürzen:

(- Nebel des Krieges ist vorhanden.)
- Kriegsschiffe transportieren die Truppen.
- Während Handelsschiffe Kontore bauen können, bauen Kriegsschiffe Trutzburgen (oder ähnliches), das Flaggschiff kann beides. ->Baumaterial dafür muss auf dem Schiff vorhanden sein
- Es werden Truppenverbände ausgebildet.
- Es wird ein Schere-Stein-Papier-System verwendet.
- Es gibt nur die Versorgung durch die Lager KEINE Power-Ups
- Es gibt ein Level-System der Einheiten (basierend auf Erfolg, Ausbildung und / oder Ausbau).
- Einheiten mit höheren Level kosten mehr. Das sollte wenn dann nur durch Erfahrung möglich sein.
- Jede Einheit hat einen Einflussradius.
- Die Einheiten:

Pioniere
• Drei Level
• Können errichten: Lazerett (zum Verarzten) oder Lager (zum Versorgen)
• Können nicht kämpfen
• Können Markthäuser einnehmen.
• Können Brände legen.

Artillerie
• Drei Level
• Können Gebäude (inklusive Mauern) zerstören.
• Effektiv gegen Pioniere, Lager, Lazarett, Schiffe und Türme.

Infanterie
• Drei Level
• Können Markthäuser einnehmen (wesentlich besser als Pioniere).
• Effektiv gegen Pioniere, Kavallerie.

Kavallerie
• Zwei Level
• Sind schnell.
• Können Markthäuser einnehmen
• Können Brände legen.
• Effektiv gegen Pioniere, Artillerie.

Kriegsschiffe und Türme
• Zwei Level (Türme) Hier würde ich wenn dann auch eher dem Kriegsschiff zugestehen mehrere Level zu erreichen.
• Können Gebäude zerstören (inklusive Mauern).
• Es gibt einen Turm für den Hafen und einen Turm für das Land.
• Effektiv gegen Pioniere, Infanterie, Kavallerie.

max.k.1990
07-09-17, 15:10
Danke euch beiden für das Aufgreifen.

ich denke mit der reduzierten Liste von Chanyoi, die/der noch mal alles sehr gut zusammerngefasst hat, sind wir ziemlich früh auf einer enorm konstruktiven Ebene, die die Möglichkeiten sehr gut abgewegt hat, unterwegs.

Finde das echt toll wie gut das hier funktioniert. Top!

Chanyoi
07-09-17, 15:13
ich denke mit der reduzierten Liste von Chanyoi, die/der noch mal alles sehr gut zusammerngefasst hat, sind wir ziemlich früh auf einer enorm konstruktiven Ebene, die die Möglichkeiten sehr gut abgewegt hat, unterwegs.

Bitte "Der" :D

Gxy12
07-09-17, 17:21
Ich denke die Schlankheitskur tat meinem System ganz gut trotzem hier noch ein paar Verbesserungen / Erweiterungen, so dass man, um eine Stadt einzunehmen nicht einfach eine große Artillerie-Armee braucht:

- Nebel des Krieges ist vorhanden.
- Kriegsschiffe transportieren die Truppen.
- Alle Truppeneinheiten (außer Elite-Söldner) können in einer Kaserne ausgebildet werden.
- Während Handelsschiffe Kontore bauen können, bauen Kriegsschiffe Trutzburgen (aber anderer Name) (maximal 2 pro Insel), das Flaggschiff kann beides. (Baumaterial dafür muss auf dem Schiff vorhanden sein)
- Es werden Truppenverbände ausgebildet.
- Es gibt kein maximales Schiffs- und Truppenlimit - nur ein relatives zur Bevölkerungsanzahl
- Es wird ein Schere-Stein-Papier-System verwendet. (mit Brunnen 😉 )
- Verpflegung und Medizin wird mit jeder Stufe besser.
- Es gibt nur die Versorgung durch die Lager KEINE Power-Ups!
- Die Einheiten:

Pioniere
• Ab Stufe 2
• Können errichten: Lazerett (zum Verarzten) oder Lager (zum Versorgen)
• Als Lazarett oder Lager sind es Gebäude mit Einflussradien (je näher desto besser).
• Können nicht kämpfen.
• Können Brände legen.

Infanterie
• Ab Stufe 2
• Können Markthäuser einnehmen.
• Haben einen Einflussradius, je näher desto stärker.
• Effektiv gegen Pioniere, Artillerie, Kavallerie.

Artillerie
• Ab Stufe 3
• Sind langsam.
• Können Gebäude aller Art zerstören.
• Haben einen Einflussradius, je näher desto stärker.
• Effektiv gegen Pioniere, Infanterie, Gebäude, Schiffe und Verteidigungsanlagen.

Kavallerie
• Ab Stufe 4
• Sind schnell.
• Können Markthäuser einnehmen.
• Effektiv gegen Pioniere, Artillerie.

Elite
• De facto ab Stufe 3 (aber nur sehr wenige), ab Stufe 4 (mehr möglich, trozdem nicht viele)
• Sind langsam.
• Sind Söldner verbrauchen also viel Geld, Unterhalt und Miltärpunkte.
• Müssen über eine 3. Partei oder eine Neutrale Kraft à la Anno 1404 angeheuert werden.
• Können Brände legen.
• Können KEINE Markthäuser einnehmen!
• Effektiv gegen Pioniere, Artillerie, Infanterie, Kavallerie.

Kriegsschiffe und Verteidigungsanlagen
• Ab Stufe 2: Schwache Verteidigung
• Ab Stufe 3: Mittlere Verteidigung
• Ab Stufe 4: Starke Verteidigung
• Es gibt ab Stufe 2 einen Hafenbefestigung.
• Effektiv gegen Pioniere, Elite, Infanterie, Kavallerie und Gebäude (letzteres gilt für Kriegsschiffe).

Stufe 2 = Ende Stufe 2,
Stufe 3 = Mitte Stufe 3,
Stufe 4 = Anfang Stufe 4.

Manic_Xero
07-09-17, 21:54
Auch auf die Gefahr hin, dass es irgendwo auf den letzten Seiten bereits genannt wurde, würde ich neben der Art des Militärsystems gerne nochmal die Art des militärischen Konflikts an sich thematisieren.

In Anno 1701 war es beispielsweise möglich, durch geschicktes Siedeln bestimmte Rohstoffe für andere Spieler rar zu machen - zum Beispiel Diamanten. Im Multiplayer passieren nach so einem Schachzug in der Regel nur zwei Dinge: Entweder der totale Krieg, der zum Ende der Partie führt, oder ein Spieler verlässt das Spiel, weil er keinen Möglichkeit mehr sieht weiterzukommen.

Ich würde mir daher Spielmechaniken wünschen, die verschiedene Ausgänge für militärische Konflikte zulassen und nicht immer das Spielende zur Folge haben.
Beispielsweise sollte man konkrete Forderungen mit der Androhung eines Konflikts verknüpfen können. Mechanisch könnte das so funktionieren, dass die Ultimaten-Quests aus ANNO 2070 von Spielern anderen Spielern gestellt werden können. Um beim Diamanten-Vorkommen zu bleiben: Vorkommen freigeben, sonst Krieg. Oder Diamanten als Tribut fordern oder ähnliches. Der Konflikt könnte so auch auf eine diplomatische Ebene verschoben werden. Dazu würden Mechaniken beitragen, die den Spielern untereinander mehr friedliche Interaktion ermöglichen, wie das direkte Anbieten/Fordern/Nachfragen von Schiffen, Waren und Militäreinheiten.
Vielleicht kann man einhergehend mit einer Kriegserklärung auch ein Konfliktziel definieren, bei dessen erreichen der Spieler eine besondere Belohnung erhält, die er beim Abweichen aber nicht bekommt.

Wie auch immer: Anreize schaffen, dass bei kleinen Streitigkeiten nicht immer gleich die Partie vorbei ist und die Welt in Trümmern liegt.

Manstein97
07-09-17, 22:35
Um ehlich zu sein, finde ich Türme zur Verteidigung auf dem Land nicht mehr ganz zeitlich passend, da sie eher den Charakter vom Mittelalter oder Renessance bei mir hervorruft. Da sehe ich ein sehr großes Problem, denn wie kann man diese Lücke schließen? Hätte da an einen Festungsstil gedacht mit Erdwall außen und innen Ziegelsteinwände und Türme als eine Art befestigte Kanonen die, oben drauf positioniert oder Stellung in den Kasematten erhalten.

Gxy12
07-09-17, 22:52
Um ehlich zu sein, finde ich Türme zur Verteidigung auf dem Land nicht mehr ganz zeitlich passend, da sie eher den Charakter vom Mittelalter oder Renessance bei mir hervorruft. Da sehe ich ein sehr großes Problem, denn wie kann man diese Lücke schließen? Hätte da an einen Festungsstil gedacht mit Erdwall außen und innen Ziegelsteinwände und Türme als eine Art befestigte Kanonen die, oben drauf positioniert oder Stellung in den Kasematten erhalten.

Guter Hinweis. Ich habe das Model schon angepasst.

max.k.1990
08-09-17, 10:24
Türme vielleicht nicht aber während des Amerikanischen Unabhänigkeitskrieges + Bürgerkrieges wurden schon Festungen aus Stein gebaut, ebenso dazu Kanonenstellungen in diesen Sternforts. Türme in der Tat weniger aber das Prinzip war schon ähnlich.

Mauern wurden zu der Zeit nicht mehr gebaut. Der Schutz einer Stadt lag dann in den Festungen / Forts außerhalb der Städte.

Gxy12
08-09-17, 10:47
Mauern wurden zu der Zeit nicht mehr gebaut. Der Schutz einer Stadt lag dann in den Festungen / Forts außerhalb der Städte.

Das Problem ist nur: Ohne Mauern und Türme wäre die Stadt komplett schutzlos und das System würde nicht mehr funktionieren. Auch generell würde man in dem Anno kaum Chancen auf Verteidigung haben.

Chanyoi
08-09-17, 10:52
Das Problem ist nur: Ohne Mauern und Türme wäre die Stadt komplett schutzlos und das System würde nicht mehr funktionieren. Auch generell würde man in dem Anno kaum Chancen auf Verteidigung haben.

Das stimmt nicht ganz. Hast du Militär auf der Insel, wie man es früher bei fast jeder Anno-Insel haben musste, kannst du dich auch verteidigen. Baust du natürlich erst dann ein Heer auf, wenn es schon zu spät ist... selber Schuld.

max.k.1990
08-09-17, 11:34
Das stimmt nicht ganz. Hast du Militär auf der Insel, wie man es früher bei fast jeder Anno-Insel haben musste, kannst du dich auch verteidigen. Baust du natürlich erst dann ein Heer auf, wenn es schon zu spät ist... selber Schuld.

Das ist richtig. Mauern und Türme machen 1800 keinen Sinn. In der Zeit wurde keine Stadtmauer mehr gebaut. Zwar schade für die ästhetik aber so war es nun mal. Die einzige Art der Landverteidigung sind die Forts - die ggf. auch am Meer stehen für die Schiff-Abwehr, daher eine Art Hafenturm wird es noch geben müssen.

sowie die Bodentruppen wie Infanterie, Kavallerie und Artillerie

Der3ine
08-09-17, 13:28
da ist aber etwas der Unterschied zwischen Anno und Realität: In der Realität sind die Leute deutlich wichtiger als die Gebäude. bleiben die Leute am Leben, können sie versuchen ihre Stadt (selbst) wieder aufzubauen. In Anno sind die Einwohner an die Gebäude, also die Stadt gekuppelt. Ist die Stadt zerstört, oder auch nur ein wichtiges Gebäude, so zieht dies ohne Verzögerung den Verlust der Bevölkerung nach sich, egal ob man neben der Stadt ein Fort hat oder nicht.
Daher muss es dann auch unbedingt eine einfache Verteidigungsmöglichkeit geben. Vlcht, dass Truppen automatisch patroulieren, wenn man ein Fort erbaut oder es etwas ähnliches wie die schon angesprochenen Kanonenstellungen gibt. Oder Barracken, aus denen aus im Falle eines Angriffes von selbst ein Trupp Soldaten in die Schlacht zieht.

Gxy12
08-09-17, 13:45
Vielleicht muss man sich einfach von den Gedanken verabschieden seine Städte mit eoner schön robusten Mauer zu umzingeln und so zu schützen. Ich habe deshalb in dem Post mit dem System (Seite 6) die Mauern und Türme durch Verteidigungsanlagen ersetzt. Das kann von Gräben, Wällen, Palisaden und Barrikaden alles sein um. Diese Verteidigungsanlagen können sich dann auch aktiv verteidigen und werden nur an einigen Stellen errichtet.
So müsste es dann funktionieren.

AnnoTelekom
08-09-17, 19:34
Mir fehlt da der Punkt "Militär sollte optional sein" ich bin immer der Meinung Anno ist kein Kriegsspiel, wer Krieg in größerer Form möchte sollte CIV 5 spielen z.B.

Militär sollte Anno nicht als Grundpfeiler haben, gibt es nicht genug Spiele mit Krieg?

Bin da ganz seiner Meinung,solange es optional bleibt kann ja eingebaut werden was einige hier sich wünschen.
Man kann Gegner auch wirtschaftlich besiegen.

Manstein97
08-09-17, 19:39
Es war eher selten, dass ganze Städte von einer Mauer umgeben waren, doch gab es sie. Für mich eines der bekanntesten Beispiele ist Magdeburg, dessen Festungsanlage erst 1912 komplett abgebaut waren. Es gab sogar innerhalb der Mauern einen Hauptbahnhof. Diese Festungssystem wurde ab 1870 erneuert und erweitert. Ich finde diese Art von Befestigung realistisch und zu gleich optisch in die Zeit passend.

max.k.1990
08-09-17, 20:15
Bin da ganz seiner Meinung,solange es optional bleibt kann ja eingebaut werden was einige hier sich wünschen.
Man kann Gegner auch wirtschaftlich besiegen.

Niemand hat etwas anderes hier behauptet. Das ist der Militär-Thread. Einer von 200 hier.

Das was wir uns hier wünschen ist das das System so ins Spiel integriert wird das es zum Spielprinzip passt und auch spielerisch eine Herausforderung bietet und so Anno 1800 bereichert und nicht behindert.

Primär nach dem Motto: Wenn man es nutzt muss es Spaß machen!
Und was passiert wenn man so genannte "Randfeatures" aus dem Spiel schmeißt sieht man an 2205 ziemlich gut...

Das was Anno einzigartig macht ist die Kombination an Optionen und Spielelementen, welche für die nahezu unnereichte Spieltiefe und Faszination der Serie sorgt. Und da gehört Militär zu Land und zu Wasser auf jeden Fall dazu.

crashcids
08-09-17, 21:50
max.k.1990: agree:o

Leider kapieren einige hier echt nicht, worum es geht.
Es wird immer welche geben, die kein Militär im Anno haben wollen ... dann sollen sie was anderes spielen.
Schließlich kann man ja das Militär abschalten ... also was soll diese Diskussion?
Ich verstehe das einfach nicht ... da sollte man sich auf ein neues Anno freuen und einige
haben wieder mal nix besseres vor, als das Forum mit son Müll zu belästigen ...
Nicht nur ich fühle mich durch sowas belästigt, da bin ich sicher.
Außerdem sollten diejenigen sich mal durchlesen, was das für ein Thread ist.

Ich sabbel ja auch nicht gegen an, wenn andere sich mehr Zierelemente wünschen.

Zum Thema: ich würde mir ein nicht zu umfangreiches Militär wünschen:
- max. 3-4 Landeinheiten ---> Musketenschützen, Dragoner, Kanoniere
- 2-3 Kampfschiffe ---> Fregatte, Linienschiff
- 2 Befestigungen ---> Abwehrtürme (für Hafen + Land), Festung nebst Tore

Was ich viel interessanter finden würde, in wieweit der technologische Fortschritt auch
bei den Kampfeinheiten ne Rolle spielt. Im Bürgerkrieg (Nord- gegen Südstataten) wurden erste
Panzerschiffe eingesetzt ... die waren allem anderen haushoch überlegen.

Chanyoi
09-09-17, 09:42
Naja Militär "abschalten" halte ich für eine schlechte Lösung (man wäre das in der Realität schön XD). Zudem der Militärpart, obgleich je nach Spielart und Gegnertyp unterschiedlich präsent, immer ein Teil von Anno war. Und was passiert wenn man es "auslagert" und somit quasi nicht mehr auf der normalen Karte Verfügbar macht, hat man an 2205 gesehen.

t_picklock
09-09-17, 10:08
Wenn jemand das Militär abschalten möchte, dann lasst denjenigen doch. Jeder kann doch Anno spielen wie er will.

Ich würde eigenständige Einheiten wie in Anno 1701 und den Vorgängern bevorzugen. Das Lagersystem von Anno 1404 fand ich nicht so gut, habe mich aber damit arrangiert. Ich habe ihc Anno 1701 immer gerne einige Einheiten in einer meine Siedlungen Patruille laufen lassen. So etwas fände ich auch im neuen Anno nicht schlecht. Vielleicht auch gleich mit der Wirkung unmut und Streiks in den Siedlungen zu reduzieren.

Der3ine
09-09-17, 14:06
Stimme dir erst mal zu, abgesehen davon, dass Militär nicht abgeschaltet werden könne sollte. Man sollte nur in der Lage sein, das Spiel so einzustellen, dass man kein Militär braucht.


Ich habe ihc Anno 1701 immer gerne einige Einheiten in einer meine Siedlungen Patruille laufen lassen. So etwas fände ich auch im neuen Anno nicht schlecht. Vielleicht auch gleich mit der Wirkung unmut und Streiks in den Siedlungen zu reduzieren.

Hierzu würde ich dann aber sagen, dass du die Leute ja Unterdrückst. Das wiederum würde zwar offenen Wiederstand verringern, aber im Untergrund sollte der Wiederstand dann eigentlich nur umso stärker wachsen ;)

t_picklock
09-09-17, 15:35
Warum sollte in Anno nicht funktionieren was in der Realität in Diktaturen auch Jahrzehnte lang funktioniert (hat). :D

Aber man wird sehen, ob das Militär auf die eigene Bevölkerung überhaupt einen Einfluss hat.

Chanyoi
09-09-17, 16:16
Warum sollte in Anno nicht funktionieren was in der Realität in Diktaturen auch Jahrzehnte lang funktioniert (hat). :D

Aber man wird sehen, ob das Militär auf die eigene Bevölkerung überhaupt einen Einfluss hat.

Du kannst Streiks wohl mit Gewalt niederdrücken, das wurde gesagt. Aber auch das dies so ziemlich die schlechteste Variante ist. Daher gehe ich mal davon aus, je nachdem welche Lösung man dabei nimmt, bekommst du danach einen Bonus oder Malus.

Annothek
09-09-17, 17:12
Ob du wirklich richtig stehts, sieht du wenn das Licht angeht :)

crashcids
13-09-17, 21:12
Nochmal zu den möglichen Militäreinheiten:

Landeinheiten
- Miliz- Musketenschützen
- Grenadiere
- Dragoner
- Kanoniere
- Haubitzen
- Mineure
- Pioniere

Schiffe
- Sloop
- Fregatte
- Linienschiff

Militäranlagen
- Befestigung
- Kaserne
- Bastion (für Hafen + Land)
- Stadttor
PS: die meißten Militärbefestigungen wie z.B. Stadtmauern wurden im
19. Jahrhundert geschleifft/abgerissen, da man Platz für die explodierende
Bevölkerung und die Eisenbahn nebst Bahnhof brauchte.

Micha0009
15-09-17, 05:13
Also zum Thema Krieg kann ich wenig sagen, weil mein Hauptaugenmerk meist immer im Aufbau stand. Sollte das allerdings (was gerade um 1800) unvermeidbar ist, MUSS DIE KI DEUTLICH angepasst werden !!!!!!!!!! Im Bau und in den Möglichkeiten! Sie bauen viel schneller und brauchen wesentlich (bist nur ganz wenige Ressoucen) wobei der Spieler an sich viel viel mehr Zeit benötigt.

max.k.1990
15-09-17, 10:32
Ich muss da Crashcids zustimmen. leider wurden 18XX keine neuen Stadtmauern gebaut sondern eher abgerissen. Sofern man also nicht mal ein Spiel hat wo man mit einem festen Stadtkern arbeitet bzw. anfängt und dann diese "Platzprobleme" auch hat, machen Mauern und klassische Türme wenig Sinn. Finde das auch extrem schade, da sich eine Stadt in 1404 z.B. durch Mauern immer geschützter gewirkt hat als ohne.

Aber 2070 hat ja gelehrt das man das nicht unbedingt braucht. Wie es 1800 macht bleibt abzuwarten.

Das es Landbefestigungen gibt und auch Kasernen, die ja damals dann oft innerhalb der Stadt gebaut wurden, Festungen mit Kanonen usw. gab es auch noch und wurden sogar z.B. in Amerika noch gebaut.

--

Prinzipiell finde ich beim Thema Kaserne durchaus, das dazu ein Truppenplatz gehört wo die Truppe auch regelmüßig aufmarschiert. Das man quasi auch den Tagesablauf des Militärs sehen kann - Wuselfaktor auch hier. Solange die Armee in der Kaserne ist, wird animiert das sie regelmäßig auf den Platz laufen und sich dort aufstellen, usw.

Das die Rekrutierung z.B. auch so möglich ist und von der Einwohnerzahl ggf. sogar abgezogen wird.


-

Aufgreifende Idee zum Thema Militärstärke:

Interessant wäre es wenn man das Militär anstatt mit Punkten zu berechnen, die man anhand der Einwohnerzahl erhält, sondern direkt von der Einwohnerzahl abhängig macht oder sogar offen lässt.

Soldaten brauchen Sold, bezahlen keine Steuern bzw. man macht keinen Gewinn im vergleich zum normalen Bürger. Somit würden von den Einwohnern gleichmäßig über die Zivilisationsstufen gerechnet:


Einwohner: 10.000
davon Militär: -240
= Steuer zahlende Einwohner von 9.760

Man könnte so quasi sein MIlitärbudget stark ausbauen aber immer mehr Probleme haben genug Steuern zu verdienen.

Wäre die Idee das der Militärpart keinen festen Endpunkt hat, aber es immer schwieriger wird eine große und noch größere Armee zu unterhalten, weil eben die Einnahmen der Bürger wegfallen bzw. man Sold zahlen muss.

mondschuetz
16-09-17, 23:18
Zum Kriegsspiel wird Anno nie werden (auch, wenn 1701 ja ursprünglich mal als "Anno War" geplant war. Ich gebe max.k.1990 definitv recht: Sich beschießende Schiffe gehören zu Anno wie das Nutella zum Frühstück :D Klar, im RL gibt es definitv genug Elend und Krieg und was nicht alles. Dennoch sollte man nicht das Computerspielen mit dem echten Leben vergleichen. Selbst wenn Anno 1800 ein umfangreiches Militärsystem bekommt, sowohl zu Lande als auch zu Wasser (was ich sehr sehr hoffe), wird es nicht so aussehen, dass man sieht, wie die Kanonenkugeln einschlagen und Männer in den Tod reißen; es wird alles "jugendfrei" sein und damit auch für den etwas empfindlicheren Charakter zu vertragen sein, wenn ich dich mal so umschreiben darf :)

wäre aber schon super wenn es ein blood & gore DLC gäbe wie bei Total War :D :D

crashcids
16-09-17, 23:22
Waaasssssss .... :mad:

Das braucht kein Anno !!!!
Never !

t_picklock
16-09-17, 23:40
Da kann ich rashcids nur zustimmen. Das passt zu Total War aber es passt überhaupt nicht zu Anno.

mondschuetz
17-09-17, 00:04
Na gut war ja nur ein Vorschlag. Man kann Blut ja auch vernünftig dosieren... und damit wäre die Altersfreigabe abgehakt.

Ich würde mir noch wünschen, dass sich die Lager, die die Truppen aufschlagen könne um zu rasten nach einiger Zeit ausbauen. Damit hat ein Verteidiger einen Vorteil, wenn er den Truppen Zeit lässt sich einzugraben.

Chanyoi
17-09-17, 08:29
Ein Spiel wird nicht besser, je mehr Blut zu sehen ist, nope wäre da total gegen, passt auch nicht zu anno.

creehawk
17-09-17, 09:32
Moin!

Richtig, Blutfontänen stehen wohl völlig ausser Frage.

Grundsätzlich wäre wie schon mehrfach hier geäussert ein Militärsystem das man nutzen kann oder auch nicht, gesteuert vielleicht über die Charaktere des Spiels - wer Krawall möchte sucht sich dann eben solche Knaben wie Kardinal Lucius (seinerzeit) aus. Mehr aber auch nicht.

Das Problem aus meiner Sicht: Die Militärtechnik an sich wird sich der bespielten Zeitspanne anpassen müssen, irgendwo also dem Beginn der industriellen Revolution im 19.ten Jahrhundert. Siehe dazu vielleicht https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_milit%C3%A4rischen_Taktiken

Und mit Maschinengewehren und weitreichenden Geschützen rumfuhrwerken?

Also mir fällt als militärischer Part ehrlich gesagt nichts ein.

Creehawk

t_picklock
17-09-17, 10:17
Ob man militärische Einheiten baut sollte jedem Soieler selbst überlassen sein.

Sicher bekommt man dann mit der ein oder anderen agressiven KI Probleme, wenn man kein Militär hat. Und wie man ohne Militär den Piraten (die es hoffentlich wieder in das Spiel schaffen) begegnet ist auch eine Frage. Eventuell kann man ja wieder wie schon in Anno 1404 Schutzgeld bezahlen und hat dann vor den Piraten Ruhe.

Bei den militärischen Einheiten möchte ich keine Maschinengewehre haben. Das führt in mkeinen AUgen für ein ANno zu weit.

Der3ine
17-09-17, 10:39
Da Maschinengewehre in der Zeit erfunden wurden, sollte es schon möglich sein, sie auch als Waffen zu benutzen.
Dass sie überhaupt nicht in das Spiel passen würden, kann ich mir nicht vorstellen; da haben die Entwickler schon viel zu oft gezeigt, dass sie so etwas so umsetzen können dass es sich passend anfühlt :)

Aber das Maschinengewehr zeigt noch etwas ganz anderes auf: das Militär muss sich im Laufe des Spieles auch anpassen, an die sich verändernde Technologie. Wie man das jetzt gut machen kann, weiß ich so auch nicht, aber ein Wandel sollte definitiv spürbar sein.

mondschuetz
17-09-17, 12:03
Gut ich glaube ich habe mit dem Blut einen heiklen Punkt angesprochen :rolleyes: Ich möchte ja auch, dass Anno Kämpfe keine Gewaltorgien à la Total War werden. Meine Überlegung war eher, ob man eine zusätzliche Gewaltdarstellung vielleicht über ein entsprechendes 2 € DLC auslagern müsste, wegen des Jugendschutzes.

Wir haben jetzt viel über Einheitentypen geredet, aber man könnte hier ja auch mal länger diskutieren, wie der Kampf aussehen soll. Um hier mal die zwei beliebtesten Anno Militärsysteme vorzubringen.
In Anno 1701 sind Einheiten in Angriffsnähe gelaufen und haben auf einander eingeschossen oder gepikst. Irgendwann wurde der Lebensbalken zu klein und ein Männchen ist umgefallen.

In Anno 1404 marschierten die Einheiten im Tross auf das feindliche Lager und spielten dann einen Kampf-Loop ab, solange das Gefecht gedauert hat. Anschließend brach das unterlegene Heerlager zusammen.

Hier wollte ich einhaken mit dem Vorstoß bezüglich etwas mehr Realismus (der vielleicht auch abgeschaltet werden könnte). Sicherlich sind die Möglichkeiten in der Engine ohnehin begrenzt. (Blutige Zweikämpfe, Ragdolls und Verstümmelung waren auch nicht meine Absicht)
Was ich mir zum Beispiel vorstellen könnte wäre, dass die Männchen während der "tot umfall"-Animation ein blutiges Jackett bekommen und vielleicht noch ein paar Minuten liegen bleiben bis sie despawnen. Außerdem könnte während eines Kampfes die Bodentextur für einige Zeit verändert werden. Man könnte kleine 2D Krater Texturen erscheinen lassen, wo eine Kanonenkugel den Boden trifft, der Boden könnte braun werden unter der Keilerei, weil das Gras nicht heil bleibt und vielleicht (jaja oder auch nicht) könnte noch eine kleine Blutlache um das gefallende Männchen erscheinen. Mein Punkt ist, in den vorherigen Teilen konnte man abgesehen von ramponierten Gebäuden kaum erkennen, ob an einer Stelle gerade ein Kampf statt gefunden hat oder nicht.

Ich weiß, dass fast alle Anno blutfrei haben wollen und ich mag das blutfreie Anno schließlich auch, aber es wäre doch mal gut zu diskutieren, wie genau die Zerstörung und die Toten abgebildet werden sollen. Wären Schlachtspuren am Boden zu viel, oder blutige Vesten? Wo würdet ihr die Grenze ziehen?

crashcids
17-09-17, 12:42
Moin,

im Prinzip finde ich Deine Anregungen nicht schlecht, dadi96.
Ich spiele selber einige Titel aus der Total War -Reihe wie z.b: Shogun 2,
Rome 2 und das Total War Warhammer. Das sind aber auch ganz andere
Spiele mit nur rudimentärem Wirtschaftssystem, fast 0 Aufbau und eher auf
Strategie und Taktik in Sachen Eroberung und Kampf im großen Stil mit bis zu
1.000 und mehr Militäreinheiten gleichzeitig auf dem Schlachtfeld.
Und selbst da interessieren mich nur die taktischen Abläufe und wie ich eine
Schlacht gewinne und nicht, wie blutgetränkt der Boden ist und wie demoliert
die Landschaft ringsum.

Und die Anno-Reihe ist eher Aufbauspiel mit Wirtschaftssimulation ... da ist das Militär
für mich auch nur Mittel zum Zweck. Ich bin nun bestimmt kein Kriegsgeiler, der mit
Hurra in die Schlacht zieht ... wenn ich es vermeiden kann, tue ich das. Dann wird eben
stundenlang geschmeichelt, gefordert oder gehandelt und dann kriegt man oft auch das
was man will. Immer gelingt das nicht (ist im Real-Life auch oft so), ok. dann pack ich
eben die große Keule aus und hau drauf. Aber wenn es ohne Militär ginge würde ich
darauf verzichten, da Anno ein eher friedliches Spiel ist. habe ja selber auch
Schönbau und Rekordbau gemacht ... da sind andere Priotäten gefragt.

Der Punkt ist nur im geschichtlichen Kontext gesehen war grade das 19. Jahrhundert,
in dem Anno 1800 spielen wird, ein sehr blutrünstiges Zeitalter:
- die napoleanischen Kriege (Schlacht von Austerlitz, Trafalgar, Russlandfeldzug)
- die Kriege zwischen Preussen und Frankreich, Österreich, Dänemark
- der Bürgerkrieg zwischen und Union und Konförderierten in den USA
- der Krieg zwischen den Indianern und den Siedlern in den USA
usw. und und und

Aber deswegen Blut in einem Aufbauspiel? Das war in allen bisherigen Anno-Teilen
nie das Anliegen und wird es auch nicht werden.

Drake-1503
17-09-17, 12:49
Für mich ist Krieg in Anno die Fortsetzung von "Aufbau-Strategie" mit anderen Mitteln. Ich finde es gut und richtig, dass kein Blut fließt und zerstörte Gegner einfach vom Bild verschwinden.
Für den strategischen Aspekt gewinnt die Befestigung von Stellungen immer mehr Bedeutung. Durch den Einsatz von Geschützen sind Bodentruppen sehr verwundbar, weshalb sie sich hinter Wällen oder in Gräben schützen. Napoleon hat noih offene Feldschlachten mit riesigen Armeen veranstaltet, aber dafür gibt es eigene Spiele. Für Anno genügen ein paar unterschiedliche Einheiten und vor allem Befestigungsanlagen, ich finde, die Angreifer sollen es schon schwer haben. 1701 kenne ich nicht, 1503 geht so im 19. JH nicht mehr, 1404 fand ich vom Ansatz her ok, aber in der Umsetzung nicht gelungen. Das man Verbände hat, diese bewegt und dann befestigt und wieder abbaut und woanders hin verlegt, ist realistisch, dass dafür Zeit vergeht, natürlich auch. Es wäre aber besser, wenn z.B. eine Pioniereinheit auch ein Lager und Befestigungen errichten könnte (mit Baumaterial), sodass man sich wirklich im Gebiet des Gegners festsetzt und dann Nachschub heranschaffen kann. Wie gesagt, das Konzept in 1404 finde ich garnicht so schlecht.

t_picklock
17-09-17, 13:45
Was die Entwicklung der Militäreinheiten betrifft, dafür gibt es den Forschungsbaum. Hat man eine neue Militärtechnologie enhtwickelt, dann steht einem diese zur Verfügung und kann gebaut werden. ARtverwandte Einheiten könnnen dann in der Kaserne aufgewertet werden. Das dauert n atürlich seine Zeit und erfordert auch entsprechende Materialien.

Der3ine
17-09-17, 17:54
Mir wäre diesmal wichtig, dass man dann aber nicht einfach nur weitere Einheiten freischaltet, sondern sich einige Einheiten auch weiter entwickeln.
Also nicht im Sinne von: Ich habe da doch noch diese Typen, die ich schon ganz am Anfang rekrutieren konnte. Die machen sich bestimmt gut neben meinen modernen Maschinengewehrschützen.
Sondern: So meine Militärfoschung ist so komplett fertig. Meine Musketenschützen sehen mit den Maschinengewehren doch gleich viel besser aus.

mondschuetz
17-09-17, 18:22
Es gab im 19. Jahrhundert keine tragbaren Maschinengewehre. Es gab wassergekühlte Gatlings und die stelle ich mir als Türme der obersten Stufe vor.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gatling-Repetiergesch%C3%BCtz

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2e/Gatling_gun_1865.jpg/1024px-Gatling_gun_1865.jpg

max.k.1990
17-09-17, 18:44
Ich würde in Anno 1800 lieber noch mit Musketen und Kanonen spielen wollen als mit Zwischenlösungen zwischen Maschinengewehr, Panzer und Musketen und Kanonen

t_picklock
17-09-17, 19:32
Musketen passen aber nicht mehr ins 19. Jahrhundert.

Aber ich gebe Dir schon Recht. Die Entwickler müssen aufpassen wie sie das Umsetzen. Wenn man Maschinengewehre ins Spiel bringt müssten diese so teuer sein, das man sich nicht viele Einheiten leisten kann. Und man sollte damit keine oder nur sehr langsam Gebäude erober können.

max.k.1990
17-09-17, 21:14
Musketen passen aber nicht mehr ins 19. Jahrhundert.

Aber ich gebe Dir schon Recht. Die Entwickler müssen aufpassen wie sie das Umsetzen. Wenn man Maschinengewehre ins Spiel bringt müssten diese so teuer sein, das man sich nicht viele Einheiten leisten kann. Und man sollte damit keine oder nur sehr langsam Gebäude erober können.


Anno soll eher anfang bis mitte des 19. Jahrhunderts spielen - soweit ich das mitbekommen habe.

Vorladergewerhe waren bis dato absolut die Norm und nicht die Ausnahme.

Dies zeigt z.B. das folgende Bild

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/56/Battle_of_Paris_1814_by_Villevalde.jpg

Welches anfang des 19. Jahrhunderts folgende Situation zeigt: Kanonen, Infanterie mit Vorderladergewehren, Kavallerie...

die moderne Patrone begann erst ab 1850/60 die Kriegsführung zu verändern. Weg vom Reihenkampf mit aneinanderstehenden Soldaten hin zu Kämpfen aus Schützengräben.

Und ich sehe in Anno 1800 eher Vorderladergewehre zu Zeiten der Napoleonischen Kriege oder der Amerikanischen Unabhängigkeitskriege als moderne Kriegsführung mit Maschinengewehren...

crashcids
17-09-17, 21:27
Einigen wird der Spielfilm "Der mit dem Wolf tanzt" ein Begriff sein. Der beginnt mit ner
ziemlich ausführlichen Scene, in der die Union und die Kondörderierten irgendwo sich
gegenüberstehen ... wenn man sich diese Filmscene anguckt (sie ist originalgetreu
nachgestellt wie fast alles in dem Film und damit eine der besten Historienfilme), der sieht
ziemlich schnell, das es da nicht wahnsinnig viele verschiedene Einheiten gab.
Und ne Gatling-Kanone kann ich da nirgends entdecken ... diese wurde als
Spezialwaffe auf ganz wenigen Kriegsschauplätzen eingesetzt, da schwer zu bauen und
zu beschaffen. Selbst Hinterlader waren damals eher selten ... und Hinterlader-Kanonen
gab es sogut wie garnicht, weil das ein Problem der Produktion war. Die Gießtechnik
war noch garnicht in der Lage, das Verschlußstück einer Kanone stabil genug hinzukriegen.
Wenn man so eine unausgegorene Konstruktion ausprobierte, flog die der Geschützmannschaft
regelmäßig um die Ohren. Bessere Gewehre und Kanonen als Hinterlader kamen erst Ende des
19. Jahrhunderts auf, als Firmen wie Krupp und andere in der Lage waren, bessere Stähle
zu liefern. Und somit dürfte sowas in einem Anno 1800 keine Rolle spielen.

Wäre auch nicht wünschenswert, da vom Balancing sehr schwer hinzukriegen ... und wieso
soll man sich zusätzliche Probleme schaffen? Die Ki sollte ja mit solchen Dingen auch umkönnen,
also das sehe ich nicht ... oder wenn nur mit zu großem Aufwand!

t_picklock
17-09-17, 21:27
Dann wäre das ja eine Entwicklungsmöglichkeit. Vom Vorderlader zu Gewehren mit Patronen.

crashcids
17-09-17, 21:31
Ich würde das Thema erstmal kleinhalten ... andere Dinge sind mir in dem Spiel wichtiger.
Und vielleicht äußert sich mal ein Entwickler dazu, was so angedacht ist in Sachen KI und
Militär.

max.k.1990
17-09-17, 21:58
Ich würde da auch erst mal vorsicht walten lassen.

Laut entwickler ist der Fokus auf Anfang bis mitte des 19. Jahrhunderts und nicht auf das Ende weil man eben nicht in das Elektrische Zeitalter möchte, auch keine Automobile, Panzer, Flugzeuge usw.

Im Zweifel das was besser zu diesem Anno-Teil passt und das ist eher "analog" als "digital" um das mal so auszudrücken.

Alfadas92
17-09-17, 22:31
Hallo

Ich denke eine Mischung aus 1404 und 1701 würde sich gut machen.

Mehrere Truppenverbände die aber von und nur im Umkreis eines Lagers agieren können, die Verbände könnten dabei z.b. auch zwischen Lagern verschoben werden.
Das würde nicht nur ermöglichen die Stärke der Lager festzulegen und Angeschlagenen Truppen bessere Rückztugsmöglichkeiten zu geben sondern auch die zahl der eingesetzten Truppen besser regulieren und dem Militärsystem mehr Realismus zu geben.

PS:Auf der eigenen insel währen auch Kasernen als "festere" Lager eine Möglichkeit, diese könnten auch Vorteile für den Verteidiger mit sich bringen aber das ist eine frage des Balancing


MfG Alfadas

Der3ine
18-09-17, 11:09
Wir sollen also diskutieren und uns so langsam ein unglaublich detailliertes Militärsystem wünschen, aber wenn es dann um modernere Einheiten geht, heißt es dass man lieber nicht so viel Spekulieren soll? ;)

crashcids
18-09-17, 11:42
Wer sagt denn sowas :mad:?

Der3ine
18-09-17, 11:45
Deine letzten Posts hier in dem Thread etwas ;)

crashcids
18-09-17, 11:55
Na, dann erklär doch mal, wie du eine Gatling-Kanone ins Spiel integrieren willst ...
also dann kann man alle anderen Einheiten gleich abschaffen. Wie soll das gehen?
Wenn du ne gute Erklärung dafür hast, ich bin ganz Ohr ... :o

Der3ine
18-09-17, 12:43
Wenn du mich so fragst:
Da eine Gattlingkanone so stark ist, sollte es nicht möglich sein sie auf normalen Weg zu erhalten. Also entweder in enorm geringen Stückzahlen am Ende einer absurd komplizierten produktionsline (wenn man sie als Ware will), oder aber als Item, dass man an bestimmten Plätzen (Türmen) sockeln kann. In dem Fall dann, wenn man Items herstellen kann, als mit eines der teuersten Items, die man haben kann, bzw. durch sehr schwere Questreihen.
Da eine Gattlingkanone dann fest platziert ist, wäre sie natürlich stark gegen Infanterie und alle Einheiten, die ihr zu nahe kommen, aber in Konsequenz schwach gegen Waffen mit hoher Reichweite (Artillerie, Kanonen).
Man könnte sie vlcht auch auf einem Schiff platzieren, aber wenn es so etwas wie leicht und stark gepanzerte Schiffe gibt, so wäre die Gattlingkanone nur gegen leicht gepanzerte Schiffe stark, während der Schaden gegen schwer gepanzerte Schiffe vergleichsweise gering wäre. Auf einem Schiff würde ich mir die Gattlingkanone auch eher als ein aktivierbares anstatt als ein passives Item vorstellen, da sie ja die Bewaffnung dann ergänzt und nicht ersetzt.

UberJaeger1337
18-09-17, 15:22
Am ehesten so wie bei Anno 1404, aber ALLES ist besser als bei 2205, das war ja absoluter Müll mit diesen stupiden Missionen.

gondorkrieger
21-09-17, 10:53
Ich habe das Militätsystem von Anno 1701 geliebt.
Es hat einfach Spaß gemacht mit meinen Truppen einfach so irgendwo hin zu gehen, sie neu zu formieren wenn Ihre Anzahl dezimiert wurde etc.

Bitte baut das wieder ein.

Und noch ein Dank an das Anno-Team:
Ich möchte mich für diese Einbindung der Community bedanken. Ich habe wirklich das Gefühl mit zu entwickeln.

Weiter so!

Tomegatherion1
21-09-17, 14:46
In Anno 1701 konnte man etwas flexibler vorgehen und sich sein eigenes Heer nach belieben zusammenstellen. Insgesamt fand ich das Militärsystem in 1404 und 1701 aber gleich gut.
Weil man nur eine Stimme hat, stimme ich für 1701. (Bonuspunkt für die flexibilität) ;).

Alles, nur nicht das Militärsystem aus 2205. Landeinheiten sind aber ein Muss!

LG,

Phil

Pixel_Plays_
05-10-17, 13:13
Hallo ich hätte eine zeimlich verrückte idee für das Militärsystem un zwar eine Mischung aus 1404 und 1701 und zwar das man einen Trupp ausbildet der dann sein lager palziert doch der trupp kann sich auf einer Insel ohne Heerlager bewegen kann abr so nur patrolien gehen statt jedesmal das Lager aufbauen zu müssen das macht das Kampfsystem mehr interessanter weil man wieder kämpfe auf offenen Feld hat stat nur Truppen zu sehen die auf mauern hauen und Gegner im lager töten.

Es gibt wie immer verschiedene Arten
kleines Truppen lager
Großes Truppen lager
Artillerie Lager
und Spezial Truppen die man durch neutrale Kräfte auf der karte bekommt
oder so ich weis ja nicht was sich die Entwickler vorgestellt haben welche Truppen arten es gibt.

Meine Idee ist einfach wieder ein anno wo man kämpfe auf offenen Flächen hat aber auch defensive Spielen kann. Ihr könnt Ruich Eure Meinungen sagen oder Sogar Verbesserungs Vorschläge sagen dafür ist ja ein Forum da.

max.k.1990
05-10-17, 14:01
Hey,

bitte nutze doch diesen Thread hier für das MIlitärsystem :-)

http://forums-de.ubi.com/showthread.php/168398-Das-Milit%C3%A4rsystem

Themen wurden zusammengeführt

Pixel_Plays_
05-10-17, 14:05
Hallo ich hätte eine zeimlich verrückte idee für das Militärsystem un zwar eine Mischung aus 1404 und 1701 und zwar das man einen Trupp ausbildet der dann sein lager palziert doch der trupp kann sich auf einer Insel ohne Heerlager bewegen kann abr so nur patrolien gehen statt jedesmal das Lager aufbauen zu müssen das macht das Kampfsystem mehr interessanter weil man wieder kämpfe auf offenen Feld hat stat nur Truppen zu sehen die auf mauern hauen und Gegner im lager töten.

Es gibt wie immer verschiedene Arten
kleines Truppen lager
Großes Truppen lager
Artillerie Lager
und Spezial Truppen die man durch neutrale Kräfte auf der karte bekommt
oder so ich weis ja nicht was sich die Entwickler vorgestellt haben welche Truppen arten es gibt.

Meine Idee ist einfach wieder ein anno wo man kämpfe auf offenen Flächen hat aber auch defensive Spielen kann. Ihr könnt Ruich Eure Meinungen sagen oder Sogar Verbesserungs Vorschläge sagen dafür ist ja ein Forum da.

Wie ich auch bei einem schönen bild gesehen habe da im 1800 Jahrhundert Musketen und so sollte es einen Musketen lager bei meine bespiel geben das sich 2 Lager gegeüberstellen und eine schöne Linien schlacht am Offenen Feld machen.

Mir kam die Idee da ich das Kampf System in 1701 und 1404 Liebe Und man sich dadurch ewig große Armeen bauen kann.

max.k.1990
05-10-17, 14:08
Hallo Rutra12321

du greift im Prinzip noch mal das auf was wir hier im Thread schon auch so diskutiert hatten.

Das System wäre eine Kombination aus 1404, den Lagern, und 1701 den frei bewegbaren Truppen.

Hinzu haben wir uns gedacht das ggf. das Lager positive Effekte hat wenn man in dessen Nähe kämpft... möglicherweise Regeneration, Moral

Zu lesen auf den letzten 11 Seiten :-)


Das du ebenfalls auf so eine Kombination gekommen bist zeugt das die Idee gar nicht so schlecht wäre und sich diese so viele vorstellen könnten.

Vor- und Nachteile haben wir ja ebenfalls schon irgendwo vorher aufgepickt

Pixel_Plays_
05-10-17, 14:23
Ja blos ich habe jetzt nicht so viel zeit alle 11 Seiten zu Lessen darum hab ich meine Idee jetzt so reingeschrieben es ist auch ne gute des mit der Moral ich hab mir gerade gedacht in der nähe vom lager erhöt sich der schaden da bei den lager immer kleine Wachtürme sind diese sollen auch eine kleine range haben die bei kämpfen vor oder neber dem lager unterstützen. oder wie gesagt eine arterielle Stellung die aussieht wie ein kleiner Hügel da ja Kanonen von erhörter Stellung besser schiesen.

Tomegatherion1
05-10-17, 14:51
Was die Uniformen der Soldaten / des Militärs angeht... Ich könnte mir diese ungefähr so vorstellen.

http://www.ansichtskarten-center.de/webshop/shop/ProdukteBilder/20221/AK_20068575_gr_1.jpg

Das sind Soldaten der Preußischen Armee im Jahre 1870

Pixel_Plays_
05-10-17, 14:53
tolle Idee ja dieses Outfit und wie immer man kann seine Farbe aussuchen und so sind entsprechend die Truppen gefärbt und das Wappen ist oben auf der Mütze drauf weil ich glaube mann kann wieder die Wappen Farbe und ein Symbol aussuchen.

ich wäre dafür das man noch eine Umfarge macht un eine neue Option hinzufügt und zwar 1701 und 1404 gemischt.

Tomegatherion1
05-10-17, 14:59
Das mit den Farben wäre eine gute Idee. Die Wappen auf der Mütze könnte allerdings etwas schwierig werden, da man es kaum erkennen würde (So kleinl wie die Menschen immer sind). Ich könnte mir eher vorstellen, dass einige Soldaten eine Truppenfahne tragen auf der dann das Wappen abgebildet ist ;)

Pixel_Plays_
05-10-17, 15:03
ja Fahnen sind ne super Idee ja meistens wenn ich Schlachten machen gehe ich in Postkarten Modus und schaue zu wie sie Truppen in Zeitlupe kämpfen.

Aber grose Feldschlachten wäre eben cool und dafür wäre der mix von 1701 und 1404 Praktisch oder Die Kaserne seiht aus wie ein Großes Zeltlager da früher ja keine Festungen als Armee lager benutzt wurden.

max.k.1990
06-10-17, 11:00
Das Wappen auf der Mütze wird man in Anno aber nicht erkennen können :D *lach*

So nah ranzoomen geht vermutlich nicht und weiter weg sieht man vermutlich nicht mal einen farbigen Fleck ^^




ja Fahnen sind ne super Idee ja meistens wenn ich Schlachten machen gehe ich in Postkarten Modus und schaue zu wie sie Truppen in Zeitlupe kämpfen.

Aber grose Feldschlachten wäre eben cool und dafür wäre der mix von 1701 und 1404 Praktisch oder Die Kaserne seiht aus wie ein Großes Zeltlager da früher ja keine Festungen als Armee lager benutzt wurden.


Nun ja kommt drauf an wohin man schaut. Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges wurden schon viele Steinfestungen gebaut, so genannte "Forts", die gabs auch mit Holzpalisaden.

In Europa - da gebe ich dir recht - brauchte man keinen neuen Burgen da es die ja schon zu genüge gab.


Eine klassische Burg nein aber Festungen und Kasernen aus Stein gab es damals doch noch als Neubauten

Der3ine
06-10-17, 11:03
So nah ranzoomen geht vermutlich nicht und weiter weg sieht man vermutlich nicht mal einen farbigen Fleck ^^

Es wurde ja aber gesagt, dass man diesmal sehr nah heranzoomen können soll, glaube ich.

max.k.1990
06-10-17, 11:22
Ja. Das wird sich zeigen müssen wie nah. Aber glaube kaum das man die Gesichter der Protagonisten wird sehen können. In 1404 waren die z.B. nur eine Fläche mit einem Winkel für die beiden Gescichtshälften. Alle Details waren nur angedeutet.

Wir werden abwarten müssen wie weit wirklich

Pixel_Plays_
06-10-17, 14:48
Ich Finde aber ein Zeltlager passt eben besser und Forts waren nichts auser sagen wir mal 4 Häuer und ne mauer mann kann ja als stufe 1 Kaserne ein Zelt lager das kleine türme hat und mit einen kleinen Holz Palisade umringt ist. Stufe 2 ein kleines Holz Fort und Stufe 3 eine Bastion was nichts ist auser n Fort mit Kanonen man benötigt dann auch zum bau Kanonen Stein Holz Werkzeug und Waffen da um die Festung oder auf der mauer kleine Soldaten herum laufen um etwas Verteidigung darzustellen.

Weis jemand einen guten gratis 3d model Gestalter dann könnte ich mal beispiele machen. wenn natürlich die idee sich gut anhört

Gxy12
06-10-17, 22:14
Da wir zu dem Schluss gekommen sind (auf Seite 6: http://forums-de.ubi.com/showthread.php/168398-Das-Milit%E4rsystem/page6), dass Befestigungstürme nicht in das Anno des 19. Jahrhunderts gehören, habe ich mich nach einer Alternative umgesehen für Gründe, noch die ikonische Türme zu bauen. Und nach ein wenig Recherche wurde ich fündig:
„Der Schrotturm“ - https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schrotturm
Solche wurden im 19. Jahrhundert dafür verwendet, um aus Blei Bleikugel-Monition herzustellen.

Der3ine
06-10-17, 22:19
Die sind dann mehr ein Betrieb, den man errichten muss, wenn man Munition (für die Ausbildung von Einheiten) herstellen will?

Gxy12
06-10-17, 22:32
Die sind dann mehr ein Betrieb, den man errichten muss, wenn man Munition (für die Ausbildung von Einheiten) herstellen will?
Ja genau. (Ich dachte mir, hier wäre mein Beitrag wohl am besten aufgehoben.)

Sephko
07-10-17, 19:51
Ich habe zwar vor einigen Wochen für System wie in 1503/2070 oder 1701 plädiert, habe aber jetzt beim Spielen von 1404 feststellen müssen, dass ich diese Lagermechanik schon ziemlich gut gefunden habe.
Da das System die Kämpfe enorm entschleunigt, hat es die Taktik dem Mikromanagement vorgezogen. Was ich überhaupt nicht gut an der Umsetzung in 1404 finde, ist die fehlende Abwechslung bei den Truppen. Klein, Groß und Trebuchet ist mir eindeutig zu wenig gewesen.

Wenn man dieses System mit mehr Diversität in 1800 einbauen würde, wäre ich wesentlich wohlgesinnter. :)
Zum Beispiel:


Füsiliere (Standardtrupp)
Grenadiere (Bonus in Städten und gegen Gebäude)
Kavallerieregimenter (Gut gegen Infanteristen/Artillerie, gute Manövrierbarkeit, kurze Abklingzeit)
Mörser/Haubitzen (Exzellent gegen Gebäude)
Kanonenstellungen (Schwach gegen Kavallerie und Infanterie im Nahkampf aber hohe Reichweite. Kann zB. hinter Infanteristen geparkt werden und gibt Feuerunterstützung)



Sowas, basierend auf der Mechanik aus 1404, wäre eine Option, die mir sehr gut gefallen würde.
Ich weiß, dass diese Idee bereits im Kern hier diskutiert worden ist und auch schon viele Ideen für Einheiten genannt worden sind. Ich will hier nochmal eine abgespecktere Variante vorstellen, die auch die Kriegsmuffel unter uns vielleicht zufriedenstimmen könnte.

Vielleicht nimmt man noch eine sechste Einheit dazu. Meiner Meinung nach sind 5-6 Landeinheiten eine gute Mischung zwischen Einfachheit und Komplexität.

crashcids
08-10-17, 18:38
Hmmm ... die Lagerlösung hat aber einen gravierenden Nachteil: sieht optisch bescheiden aus.

Und die Übernahme feindlicher Markthäuser dauert mir viel zu lange ...
Vielleicht kann man da etwas mit Forschung machen?
Z.B. "Fortschrittliche Granaten" beschleunigen die Übernahme um 50 %?

Der3ine
08-10-17, 18:45
Woher willst du eigentlich wissen, wie lange es in Anno 1800 dauern wird etwas zu erobern?
Es könnte doch auch einfach sein, dass es direkt auch für dich schnell genug geht.

Anno 1800 ist ein neues Spiel, dort kann alles anders sein als in den Vorgängern (auch wenn man sich an ihnen orientieren will für das Annofeeling).
Da Anno 1800 nicht einmal die selbe Engine wie 1404 nutzt macht es einfach keinen Sinn anzunehmen, dass die Sachen eins zu eins genauso sein werden wie dort (oder in 1701 oder 2070).
Das einzige andere Spiel der Serie, welches auch diese Engine schon nutzt ist 2205. Also wenn könntest du Vergleiche mit 2205 und 1800 anstellen (wobei 1800 um längen weiter entwickelt sein muss als 2205 um die angekündigten Features auch bieten zu können, gefühlt schon fast so als wenn 2205 nur eine Demo der Engine wäre und sie jetzt das erste mal in richtig nutzbarer Form präsentiert wird).

mondschuetz
08-10-17, 21:41
Hmmm ... die Lagerlösung hat aber einen gravierenden Nachteil: sieht optisch bescheiden aus.

Und die Übernahme feindlicher Markthäuser dauert mir viel zu lange ...
Vielleicht kann man da etwas mit Forschung machen?
Z.B. "Fortschrittliche Granaten" beschleunigen die Übernahme um 50 %?

Mir wäre lieber, wenn man die Übernahme der Markthäuser durch eine Goldzahlung pro Markthaus beschleunigen könnte. Die Angestellten sozusagen zu bestechen, statt nur zu bedrohen.

Tomegatherion1
09-10-17, 12:20
@crashcids

Ich persönlich finde, dass die Übernahmen in 1404 eine perfekte Dauer hatten. Wenn es immer nur 2-3 Minuten sind, dann hat man nicht dieses Kriegsfeeling. Ist ja dann alles zu schnell, wie ein Blitzkrieg... Zack, Zack alles übernommen, alles besiegt. Wo ist da der Reiz?

Sephko
09-10-17, 13:17
Ich persönlich finde, dass die Übernahmen in 1404 eine perfekte Dauer hatten. Wenn es immer nur 2-3 Minuten sind, dann hat man nicht dieses Kriegsfeeling. Ist ja dann alles zu schnell, wie ein Blitzkrieg... Zack, Zack alles übernommen, alles besiegt. Wo ist da der Reiz?

Das sehe ich ganz genauso, Das_ist_Phil. Ein Krieg ist selten eine Sache von wenigen Augenblicken. Ich erinnere nur an "Auf zum Frühstück nach Paris".
Der darf sich schon ein paar Momente nehmen.

Vor allem, da man, ob nun im Multiplayer oder gegen eine fähige KI, auch vielleicht mal in der Situation sein wird, nicht die Oberhand zu haben. Dann ist man doch froh, wenn der Gegner einen nicht blitzschnell per Überraschungsangriff aus dem Spiel fegt, sondern man einige Minuten hat, die Verteidigung entsprechend aufzustellen.

Pixel_Plays_
09-10-17, 18:04
Verschiedene Truppen sind immer eine Gute Idee und Kanonentürme gab es auch im 18-19 Jahrhundert um Häfen und so zu verteidigen wieso dann nicht. Ich würde eine coole Idee finden wenn es wieder verschiedene Stufen der Kaserne gäbe. Und Multiplayer und die neue KI macht natürlich das Spiel Schwieriger und kämpfe wieder Spanender da man einen Spieler nicht vorhersehen kann und wenn die KI komplexer wird ist es das gleiche.

LegatderKrone
11-10-17, 22:21
Danke für die Frage. Ich fand es ihn 1701 echt toll, Truppen einzeln sehen zu können und sie auf jede Insel überall hinschicken zu können, ohne BEschränkung durch Einflussradien von Markthäusern und dergleichen (wie bei 1404). Ist auch realistischer, auch wenn Anno kein Simulator ist... ;)
Aber ein Mix mit 1404 wäre auch super, das ein kleines Basislager gebaut wird, was vielleicht dann zeitweilig die UNterhaltskosten senkt. Vielleicht kann man so mehrere Truppen zu einer großen Basis zusammenschließen...
Mal so rumgesponnen.
Aber Seeschlachten sind ein Muss! Das ist Krieg bei Anno: Zu Wasser und zu Lande...

LegatderKrone
11-10-17, 22:24
Das finde ich auch eine gute Idee. Vor allem lässt sich historisch richtig etwas daraus machen. Bedenkt man die späteren Kriege im 19. Jahrhundert (Deutsch-Französischer Krieg) kann man tolle Kriegsreihen bilden, mit den lange Gewehren. Alle in einer einheitlichen Uniform... usw.

max.k.1990
12-10-17, 09:26
Beim Thema Wasser wäre mir wichtig:... das die Schiffe sinnvolle Kampfanimationen haben und nicht wie in 1404 anhalten, sich drehen, feuern, sich drehen weiter fahren weil das andere Schiff außer Reichweite ist.

Auch die Interaktion das sich Schiffe beim setzen eines Kurses nicht an gleicher Stelle um 180-360° drehen wäre auch nice.

Auch fände ich es mal an der Zeit das es auch Besatzung gibt. Hat gleich mehrere Vorteile: wuselfaktor auch auf den Schiffen, dann wäre eine sinnvolle Be- und Entladung der Schiffe möglich. Wuselfaktor nochmals und im Kampf ggf. auch reizvoller.

Das Argument Leistung oder FSK 12 statt 6 seitens der Entwickler finde ich etwas ausgelutscht nach 10 Jahren...

Pixel_Plays_
12-10-17, 16:24
Für Wasserschlachten hab ich mir jetzt gedacht das schiff fährt neben dem ziel her und Schießt wie es auch schon immer war das Heist wenn man zerstöre ein schiff Auftrag hat, dein Kriegsschiff versucht neben das feindliche schiff zu kommen und während der fahrt feuert. Es würde richtig cool dann aussehen wenn die schiffe im kreis fahren und sich ständig beschießen wenn sie beschädigt werden wie immer sie fangen langsam feuer das auch schaden machen sollte sie fahren langsamer wie immer und mann sollte so stück für stück Einschüsse an den schiffen erkennbar machen.

Und die Idee das Truppen ein Basislager auf einer Insel bauen und die Unterhaltskosten senken ist ne tolle Idee. Ich hätte noch was dazu und zwar wenn das lager steht das es die Truppen langsam heilt und wenn man viele aneinander stellt das zum beispiel aus 4 wird ein stärkeres Basislager diese trennen sich natürlich auch wieder ich finde es ist ne richtig tolle Idee. ich weis nicht wie ihr das findet aber wie ich schon gehört habe haben viele die idee eine mischung aus 1701 und 1404 weil es die 2 besten teile sind für mich jedenfalls.

max.k.1990
12-10-17, 16:54
Nein... das verhalten für Segelschiffe mit Kanonen war in 1404 das Sie in dei nähe fahren und sich dann drehen weil das andere Schiff ggf. weg fährt... wie oben beschrieben

das sieht total dämlich aus.

Wenn die Schiffe stehen passiert das natürlich nicht.

In 2070 und 2205 gibt es gerichtete Kanonen und Waffen sodass dieser Effekt nicht auftritt

Da wir aber weiterhin Kanonen haben werden soll es nicht zum Verhalten wie es in 1404 war, führen.

Pixel_Plays_
12-10-17, 17:00
Wie gesagt sie sollen während der fahrt feuern nicht im stehen das heist sie fahren im kreis und beschießen sich bis eines der schiffe untergeht sonst das verhalten wie gewohnt die schiffe fangen langsam feuer und rauchen werden langsamer aber als Neuerung soll man vll Kanonen Einschüsse sehen und wenn sie ein schiff verfolgen, fährt das Schiff links oder rechts vom Gegner hin und feuert und bleibt NICHT stehen.

Aatrio
12-10-17, 19:27
Hallo zusammen,

Eine Idee bezüglich einer Mischung der Methoden das Inselkampfes von Anno 1404 und 1701...

Zuerst: Ich finde die Idee hervorragend.
Um das ganze etwas dynamischer zu machen und um selbst kleinere Streitkräften eine Chance gegen große Armeen zu geben, wäre ein Supply-System
sehr interessant.

Hierbei würde z. B. an der Landezone der Streitmacht ein provisorisches Hafengebiet angelegt (1 pro Heer), über das Nachschub geliefert per eigenem Schiff werden muss.
Der Nachschub selber könnte aus Munition und Rationen bestehen die als eine Ware zusammengefasst sind.



"Ohne Nachschub ist keine Armee tapfer." Friedrich II der Große
Ein Heer ohne Nachschub würde eine Malus bezüglich Feuerrate, Schaden bekommen (Nahkampfeinheiten ausgeschlossen) und über Zeit schaden erleiden.

Dies würde Dies würde neue taktische Möglichkeiten ermöglichen, da man Nachschublinien blockieren und so einen Vorteil bekommen kann.
Sollte ein Hafen, oder die Nachschublinie zum Heerlager blockiert werden bestände die Möglichkeit diese über ein anderes Heerlager auf der Insel wieder zu eröffnen, allerdings nur wenn die beiden Heerlager im eigenen Territorium/Einflussbereich liegen

max.k.1990
13-10-17, 10:40
Das Thema mit dem Nachschub kam hier schon auf, fasse das noch mal zusammen was bisher so an Ideen dazu kam :-)
Aber danke für deinen Input und auch das Zitat passt komplett!


Hier die Idee noch mal ausgefeilt:

Ein Krieg muss geplant werden und kann nicht spontan geführt werden.

Das Heer muss aufgestellt werden, Schiffe gebaut, Waffen hergestellt werden. Ein Krieg läuft nicht von selbst - also benötigt man Proviant, das kann gerne in einem entsprechenden Gebäude hergestellt werden müssen


Sobald ein Heer aufgebaut ist benötigt es für volle Leistung Proviant.

Fällt dieser aus reduziert sich die Schlagkraft der Einheiten um X

Proviant-Versorgung wird gewährleistet indem man eine Trutzburg (Equivalent in 1800) auf feindlichem Land errichtet oder auf seinem eigenen Land durch eine Karawane vom nächstgelegenen Versorgungsdepot (ggf. neues Gebäude)

Dies versorgt automatisch die Truppen mit Proviant

Truppen sind weiterhin in Lagern organisiert und erhalten in der Nähe ihres Lagers einen Boni, ggf. Einflussradius für Boni

Truppen sind allerdings nicht an ihr lager gebunden sondern können quasi unendlich weit davon entfernt kämpfen, verlieren aber ihren Boni bei verlassen einer bestimmten Zone.

Dies gibt dem Verteidiger immer einen leichten Vorteil, was somit einfacher macht sich zu verteidigen als anzugreifen.

Im Lager könnten die Truppen langsam regenerieren, was ggf. durch ein Feldlazarett unterstützt wird.

Gxy12
13-10-17, 18:59
Ich war ja schon länger dafür, dass Einheiten per Schiff transportiert werden. Ich stelle mir das so vor, dass wenn eine Truppe auf ein Schiff geladen wird diese ein Item-Sockel belegt; die Einheit kann ruhig als eine Art „Spezial-Item“ (zum Beispiel andere Farbgebung) dargestellt werden. Dabei ist unabhängig, ob es sich um ein Kriegs- oder Handelsschiff handelt (nur haben Kriegsschiffe Kanonen, höhere Trefferpunktanzahl und mehr Itemsockel. Wenn das Schiff versenkt wird, sind auch alle Items samt Truppe ebenfalls weg. Wird ein Einheitenitem dann wieder auf Land abgesetzt wird wieder die Truppe erscheinen, statt als Item im Kontor gelistet zu werden. Das ganze funktioniert natürlich nur mit dem Truppensystem aus Anno 1701.

t_picklock
13-10-17, 19:13
Ich würde es eher so machen, dass die Truppen einen Laderaumslot belegen. Und je nach Kapazität des Schiffes können Einheiten zugeladen werden. Wird das Schiff versenkt können die Truppen eine Zeitlang als Treibgut im Meer schwimmen und wieder aufgenommen werden.

mondschuetz
13-10-17, 19:16
Ich war ja schon länger dafür, dass Einheiten per Schiff transportiert werden. Ich stelle mir das so vor, dass wenn eine Truppe auf ein Schiff geladen wird diese ein Item-Sockel belegt; die Einheit kann ruhig als eine Art „Spezial-Item“ (zum Beispiel andere Farbgebung) dargestellt werden. Dabei ist unabhängig, ob es sich um ein Kriegs- oder Handelsschiff handelt (nur haben Kriegsschiffe Kanonen, höhere Trefferpunktanzahl und mehr Itemsockel. Wenn das Schiff versenkt wird, sind auch alle Items samt Truppe ebenfalls weg. Wird ein Einheitenitem dann wieder auf Land abgesetzt wird wieder die Truppe erscheinen, statt als Item im Kontor gelistet zu werden. Das ganze funktioniert natürlich nur mit dem Truppensystem aus Anno 1701.

Ich fand das System aus 1701 besser, dass die Einheiten dann schiffbrüchig werden und man sie einsammeln kann.

Chanyoi
13-10-17, 19:29
Truppen sind weiterhin in Lagern organisiert und erhalten in der Nähe ihres Lagers einen Boni, ggf. Einflussradius für Boni

Mein letzter Stand "unserer aller gemeinsamer" Idee hier war, dass man mit Pionieren Lager oder Lazarette bauen kann, mit einem Einflussbereich für die Versorgung.Und somit die Truppen unabhängig gebaut und gesteuert werden können. Wenn man sie halt nicht versorgt sinkt ihre Effektivität halt (wie von dir ja schon angesprochen). (Evtl. wäre bei einer kompletten nicht Versorgung von Truppen auch Fahnenflucht möglich?)


Ich würde es eher so machen, dass die Truppen einen Laderaumslot belegen. Und je nach Kapazität des Schiffes können Einheiten zugeladen werden. Wird das Schiff versenkt können die Truppen eine Zeitlang als Treibgut im Meer schwimmen und wieder aufgenommen werden.

So sehe ich es auch.

max.k.1990
13-10-17, 20:25
Hier mal das Konzept basierend auf den Beiträgen und Wünschen diverser Forennutzer:

http://www.bilder-upload.eu/thumb/208e93-1507924125.png (http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=208e93-1507924125.png)

Aatrio
14-10-17, 11:05
Ein taktisches Problem

Würde man das Militär so umsetze wie in oben im Schaubild beschrieben, wäre das Modell eines Heerlagers obsolet.
Das liegt zu gleichen Teilen an dem Zusammenspiel Kompanien/ Heerlager sowie dem Nutzen von Proviant.

Das Einheiten nicht auf ein Heerlager sowie Proviant angewiesen sind sorgt dafür, dass (neben mittelalterlichen Zuständen aka. Plünderung) man denn Gegner mit einer großen Armee immer noch Überrennen kann, da dieser eine Armee, bei guter Angriffsplanung, nicht schnell genug ausheben und ins Feld werfen kann.

= Würden Proviant und Heerlager nur einen Bonus auf die Angriffsattribute geben, sind Heerlager und Proviant nutzlos!
->Man würde im Endeffekt nur eine riesige Armee ausheben und den Gegner überrennen

Darum bitte ich einmal über folgende Ideen nachzudenken:
1.Kompanien sind an ein Heerlager gebunden
2.Ein Heerlager hat ein max. Versorgungsgebiet
3. Ein Stehendes Heer benötigt ständig Proviant (unterschiede pro Einheitentyp), sowie Unmengen an finanziellen Mitteln
4.Ohne ein versorgendes Heerlager/ ausreichende finanzielle Mittel bekommen die Einheiten eines Kampfmalus (=keine Moral) und erleiden sehr langsam Schaden ( desertierende Soldaten)
5.Im eigenem Gebiet können sich die Einheiten Notfalls mit zivilen Nahrungsmitteln versorgen (benötigt ein Heerlager, Unzufriedenheit bei der Bevölkerung)

2.Zum Nebel des Krieges
Meiner Meinung nach passt der Nebel des Krieges nicht zu Anno.
Vielmehr würden nur Militäreinheiten vom Nebel des Krieges beeinflusst.
Das würde Spione um so wichtiger machen.

3 Unterhaltsverringerungen
1 z.B. Aktivierung einer zeitlichen Verringerung der Rekrutierungskosten, Unterhaltskosten bei Kriegserklärung (Patriotismus)
2.Reservisten: Einheiten können in die Reserve geschickt werden dort kosten sie deutlich weniger, brauchen aber Zeit um mobilisiert zu werden (brauchen Proviant, weniger Mobilisierungszeit als neue Einheiten.

Chanyoi
14-10-17, 11:19
Deswegen ja:

Lager + Lazarette sollten einem Einflussbereich für die Versorgung haben. Wenn man die Truppen halt nicht versorgt sinkt ihre Effektivität halt (wie von dir ja schon angesprochen). (Evtl. wäre bei einer kompletten nicht Versorgung von Truppen auch Fahnenflucht möglich?)

Der3ine
14-10-17, 11:55
Was mir beim Militär wichtig ist, ist dass sich die Landeinheiten frei bewegen können. Lager in der Nähe können entscheidende Vorteile (bei längeren Kämpfen und Kampfeinsätzen) bieten, sollen aber für kurze Gefechte von keinerlei Bedeutung sein.

Ich würde es schon so wie im obigen Bild dargestellt machen, doch den Zweck des Heerlageres etwas ändern (oder eher erweitern).
Statt dass man dort Proviant für seine Truppen braucht, könnte man es so machen, dass gerade die Fernkampfeinheiten große Vorteile gegenüber den allermeisten Nahkämpfern haben. Diese benötigen dann aber Munition, welche sie mit jedem Schuss verbrauchen und ohne Munition sind sie dann nur noch im Nahkampf unterwegs, wo sie spezialisierten Nahkämpfern unterlegen wären. Bis das soweit ist, sollten sie aber auch eine Weile feuern können.
Neue Munition würden sie nur erhalten, wenn in der Nähe ein Lager wäre, welches eine bestimmte Menge Munition einlagern kann und von den Pionieren wie dargestellt errichtet werden muss.
Alternativ könnte man auch Lagerhäuser, ob eigene oder frisch erobert, als Alternativen für Heerlagern nutzen (wenn die entsprechenden Waren dort vorhanden sind).
Bei den Trutzburgen wäre mir wichtig, dass sie nicht so wie in 1404 wären, also ein sich selbst verteidigendes Gebäude, sondern dass man einfach nur eine Landungsstelle hat, und wenn dort Schiffe in der Nähe liegen, könnten diese die Landungsstellen verteidigen und falls die Schiffe die Waren geladen haben Landungsstellen Munition (und Medikamente+Proviant) verteilen an Heerlager oder direkt an in der Nähe befindliche Truppen.

Proviant könnte man immer noch im Spiel haben, um damit die Moral zu verbessern, doch dass sollte weniger die Kampfkraft beeinflussen, als viel mehr solche Geheimaktionen verhindern, wo der Gegner die eigenen Truppen zu seinen machen will oder sie schwächen will.
Der Proviant wäre dann wieder eine andere Produktionskette wie die Munition, würde aber sowohl über Lazarett, als auch normale Lager verteilt werden.
In dem Zusammenhang hoffe ich dann auch, dass Spionage usw. einen deutlich größeren Einfluss auf den Krieg haben als in den bisherigen Annos (wenn Spionage da überhaupt vorkam). Dass man ohne Spione gar nicht weiß, was der Gegner an Militär hat (und wo), finde ich z.B. eine schöne Idee.

Mit den Spionen würde ich es aber gerne so haben, dass man nicht für jede Aktion einzeln einen Spion losschickt, sondern welche anwirbt, die dann ständig bei einem bestimmten Gegner zur Verfügung stehen und versuchen einem ständig Informationen zukommen zu lassen (wenn man diese Anweisung erteilt hat). Sie sollen nicht unbedingt alles erfassen, so dass es Sinn macht auch mehrere Spione zu haben und wenn sie aktiv sind, besteht das Risiko, dass sie geschnappt werden. Von der grundsätzlichen Idee (nicht so sehr der Umsetzung) dahinter, wäre es in etwa wie in 2205 anstatt wie in 1701 (das einzige von mir gespielte Anno, in dem es noch Spionage gab).
Dann könnte z.B. der Auftrag an Spione, dass sie feindliche Truppen zum Überlaufen überreden sollen, dazu führen, dass man nicht nur eine Truppe übernimmt, sondern (wenn die Moral niedrig ist) einen bedeutenden Teil der feindlichen Streitkräfte.

max.k.1990
14-10-17, 12:15
Ich weise darauf hin das die Grafik oben keinesfalls jegliche Details beinhaltet ^^

Man muss bei manchem Tiefgang doch mal die Kirche im Dorf lassen

Klar - nur mit dem bild oben machen die Heerlager keinen Sinn.

Natürlich bieten die Heerlager einen Bonus der die nicht obsolet machen soll...

Aktualisiere die Grafik demnächst

IppoSenshu
14-10-17, 13:38
Ich fand das Militärsystem aus 1701 eigentlich ganz gut, durch das direkte steuern einzelner Einheiten hatte man viele taktische Möglichkeiten. Trotzdem sollte es aber auch wie in anderen Teilen Truppen und Heerlager geben. Auch sollte es wieder "mobiles Kampfgerät" wie das Trebuchet geben, nur eben in meiner modernen Form.

Anscheinend ist das Militärsystem ja ein kleiner Brennpunkt, im Twitch Chat wurde gestern auch ständig "genervt" und nach dem Militär gefragt... für mich persönlich völlig unverständlich. Das Militär ist zwar ein Bestandteil von Anno, aber von allen Elementen meiner Meinung nach am unwichtigsten. Anno ist kein Kriegsspiel in meinen Augen. :D

max.k.1990
15-10-17, 14:22
Ich fand das Militärsystem aus 1701 eigentlich ganz gut, durch das direkte steuern einzelner Einheiten hatte man viele taktische Möglichkeiten. Trotzdem sollte es aber auch wie in anderen Teilen Truppen und Heerlager geben. Auch sollte es wieder "mobiles Kampfgerät" wie das Trebuchet geben, nur eben in meiner modernen Form.

Anscheinend ist das Militärsystem ja ein kleiner Brennpunkt, im Twitch Chat wurde gestern auch ständig "genervt" und nach dem Militär gefragt... für mich persönlich völlig unverständlich. Das Militär ist zwar ein Bestandteil von Anno, aber von allen Elementen meiner Meinung nach am unwichtigsten. Anno ist kein Kriegsspiel in meinen Augen. :D

Das mag sein. Aber bisher waren die Randfeatures wie Diplomatie, Handel, Krieg eher mau umgesetzt und bei weitem nicht optimal. Das man sich hier ein System wünscht was in Umfang und Tiefgang mit dem restlichen Spiel mithalten kann, darf man ja befürworten.

Der3ine
15-10-17, 14:53
Solange eben der Rest des Spiels darunter nicht leidet ja.

Drake-1503
15-10-17, 15:25
Ich sehe das so: Krieg ist häufig der Grund, zu lernen, effektiv aufzubauen und nicht nur einfach so zu spielen. Das finde ich übrigens schlecht und schade, und ich wünsche mir, dass es auch zivile Herausforderungen gibt (z.B. als Szenarien), die das beinhalten.
Aber natürlich: wenn man gegen andere oder gegen die KI arbeitet, versucht man sicherlich mit mehr Ehrgeiz, so gut wie möglich dazustehen als wenn man einfach nur irgendeine Stadt aufbauen möchte. Und Ehrgeiz ist natürlich ein guter Langzeitmotivator, besser geht es ja bekanntlich fast immer noch und mit verschiedenen Gegnern lassen sich die eigenen Fähigkeiten besser messen als wenn man in den Spiegel schaut.

Das Militärsystem sollte natürlich auch Spaß bringen, und da sind einzelne Einheiten oder kleine, handgesteuerte Gruppen eben einfach interessanter als zwei sich gegenseitig beschießende Türme,die parallel dazu auch noch permanent repariert werden ...

Ich will meine Stärke eben auch sehen können und hören, also spüren. Deshalb macht Seekrieg ja auch soviel Spaß.

Macht was draus ...

Pixel_Plays_
16-10-17, 11:23
Also die Idee mit Proviant hört sich interessant an Proviant gab es ja schon 1404 aber nur um Truppen zu heilen Ich hätte es jetzt so gedacht und zwar so wie oben die Grafik doch sagen wir mal die trutzburg qird wie von einem handel schiff gebaut blos das man diese mit einem Kriegsschiff baut und dadurch auf Inseln landen kann. Es soll auch eine neuen Schiffstypen geben so ne art Transport schiff dieses kann viele Truppen fassen aber nicht viele waren und es hat einen ganz kleinen Angriffswert um sich ein bisschen zu verteidigen es soll 2 Typen geben ein kleines und großes sagen wir mal ein kleines kann ein großes herlager aufnehmen ein Großes gleich drei die Angriffswerte und tp sind natürlich auch unterschiedlich es soll auch ein neues Item geben entermannschaft für spieler ich wies nicht ob dieses schon gab aber wäre toll wenn man zum beispiel ein gegnerisches schiff kapern kann für sich nutzen und so die Handelsroute vom gegner lahm legen. Mit der Trutzburg sollte noch die Möglichkeit geben ein kleines Fort oder derartiges zu bauen wenn man die benötigten Rohstoffe zusammen hat dieses Fort bringt einen Moral und Angriffsbonus da dieses sagen wir mal mit Kanonen ausgetastet ist und Proviant lagern kann.

Der3ine
16-10-17, 18:48
Entermanschaften gab es schon als Items, aber soweit ich weiß musste man sie dann kaufen oder finden.
herstellen ging leider nicht.

Pixel_Plays_
18-10-17, 10:43
Entermanschaften gab es schon als Items, aber soweit ich weiß musste man sie dann kaufen oder finden.
herstellen ging leider nicht.

Ja ich weis es nicht hab zwar letztens gespielt hab aber kein item gesehen ja aber das es eben auch wieder in 1800 ist weil wenn es wieder Routen und so gibt soll es mit dabei sein und ne coole Neuerung die Schiffskrige schwiriger macht wenn ein Handelsschiff attackiert wird verliert es Waren wenn es Stark beschädigt wird was eigentlich sehr logisch ist

Walztraut
05-11-17, 15:28
Ein Anno ohne Militär wird es sicherlich nicht geben und das ist auch gut so!
Dann dürfte es auch konsequenter Weise keine Piraten und Kriegsschiffe geben.
Dabei sieht man doch schon in den Vorschaubildern, so schöne Kanonengiessereien!

Wenn ich mir all die Posts ansehe, denke ich, daß die meisten User das gleiche wollen.
Wenn man sich den zeitlichen Rahmen des Scenarios ansieht, sollte auch klar sein, daß es nicht so viele verschiedene Einheiten wie in Anno 1503 gibt.
War eh überflüssig, da reichte es Sanis und Kanonen zu bauen.

Die Ideen von max.k.1990 sind schon sehr vernünftig!

- Infantire mit den Gewehren des jeweiligen Foschungsstandes Vorderlader, Minié Patronen, Cahssepotgewehr, K98
- Schnelle mobile Kavellerie
- Artellerie aufwertbar durch Kaliber, Schussweite, Beweglichkeit (Gewicht/Bedienung)
- Pioniere bauen Lager, Stellungen Gräben, Brücken
- Lager stellen die Versorgung sicher, haben aber nur unterstüzende Funktionen wie Heilung, Moral, Reparatur, Verpflegung.
Man sollte aber auch ohne Lager auskommen, z.B. für Kommandoeinsätze.

Dazu natürlich schwimmende Einheiten.

Im Allgemeinen sollte dieser Bereich nicht zu Umfangreich werden.
Natürlich ist es realistischer die Truppen zu versorgen, aber es ist in erster Linie ein Aufbauspiel, eine Handelssimulation mit liebevoller Grafik, Wuselfaktor, Speicherbutton und Pausentaste.

Hotchkiss Kanonen und Maschinengewehre sind etwas übertrieben. Die passen eher zu Cheats im Gottmodus.

Anno_2070_
06-11-17, 01:11
@Walztraut

Wenn ich mir deine Posting anschaue, dann hast du jetzt mindesten 4 Einheiten Typen auf den Land + schwimmende Einheiten.

Brauchte eine Handelssimulation wirklich so viele Militäreinheiten?

Der3ine
06-11-17, 12:48
Anno ist ja eben nicht nur Handelssimulation. Wenn wir das wollten würden wir bestimmt genug anderes finden, anstatt nur Anno.

Anno ist Aufbaustrategiespiel. Das schließt eben auch das Militär / Kriegsführung mit ein. Genauso wie Stadtbau, Wirtschaft, Handel, Erkundung und Diplomatie (und garantiert noch viel mehr)

Anno_2070_
06-11-17, 14:22
Das Ziel ist ja auch nicht der vollständige Ausschluss des Militärsystems aber eine Umsetzung die nicht auswuchert.

Annothek
06-11-17, 14:59
Daher fand ich das Anno 2205 System super, gut die Umsetzung war noch dürftig, aber Militär zu haben nur eben ausgegliedert.

Anno_2070_
06-11-17, 15:14
Das System in 2205 war nicht schlecht. Wurde aber wohl nicht von allen angenommen.

Walztraut
06-11-17, 16:20
Ja!
4 verschiedene Einheiten sind nicht wirklich viel!
Ausgliedern ist nutzlos , dann kann man gleich darauf verzichten!
Und ich kann gleich auf 1800 verzichten! Aber es wird sicher kein Pazifistenanno geben!

@Anno_2070_ :
wenn dir vier verschiedene Landeinheiten schon zu viel sind, wie viele würdest du gerne im Spiel sehen?

Der3ine
06-11-17, 19:01
Ich hoffe, dass es sowohl auf dem Land als auch auf dem Meer eine Anspruchsvolle Kriegsführung geben wird.
Und das schließt auch verschiedene Einheitentypen mit bestimmten Zweck und optimalerweise einem Schere-Stein-Papier-Prinzip, damit am Ende nicht nur Horden der selben Einheiten rumlaufen, mit ein.
Wie gesagt auch auf dem Meer. Da könnte man es ja so machen, dass manche Schiffe gut sind während der Fahrt zu schießen und andere eher große Breitseiten abfeuern, dafür aber langsamer sind und anfällig für Verfolgungen. Schiffe mit hoher und niedriger Reichweite usw. könnte da alles reinspielen.
Der Militärpart muss nicht sehr groß sein, damit er komplex wird! Und das sollte aus meiner Sicht das Ziel sein, denn so wird es auch viel Spaß machen ihn zu nutzen.

Anno_2070_
06-11-17, 23:10
@Walztraut

2*3 militärische Einheiten wäre mein Vorschlag. Wobei sich die Frage ja evtl. bald klären wird.

Für mich zählt eher das diplomatische und taktische Vorgehen bei Anno. An einer Militärsimulation besteht von meiner Seite kein Interesse. In der Richtung dürften eher AoE4 gehen.

Optionen die Wirtschaft der NPCs durch Saboteure negativ zu beeinflussen bzw. das Volk zur einer Demonstration anzustiften oder ähnliches finde ich reizvoller.
Oder eine Option den NPC A ein Angebot zu unterbreiten den Handel mit NPC B einzustellen.

samu327
08-11-17, 00:25
ja des systeme is echt gut

Die Ideen von max.k.1990 sind schon sehr vernünftig!

- Infantire mit den Gewehren des jeweiligen Foschungsstandes Vorderlader, Minié Patronen, Cahssepotgewehr, K98
- Schnelle mobile Kavellerie
- Artellerie aufwertbar durch Kaliber, Schussweite, Beweglichkeit (Gewicht/Bedienung)
- Pioniere bauen Lager, Stellungen Gräben, Brücken
- Lager stellen die Versorgung sicher, haben aber nur unterstüzende Funktionen wie Heilung, Moral, Reparatur, Verpflegung.
Man sollte aber auch ohne Lager auskommen, z.B. für Kommandoeinsätze.


die pioniere müssen auch noch allesmögliche abfackeln bzw zerstören können
hat zwei vorteile:
1.man hat noch mal eine andere art der kriegsführung bzw krieg wird in mehrere ebenen unterteilt bzw kein hirnloses erobern der inseln mann kann auch ein bisschen taktischer vorgehen in dem man pioniere auf die insel losslässt welche dann( rohstoffe stehlen und) markthäusern oder wichtige brücken im voraus zerstört
2.der wichtigste grund mann kann mal ein bisschen aufräumen auf dem schlachtfeld einige von euch wissen bestimmt noch wie nervig es war wenn nur eins deiner zehn herlager die gegnerischen truppen angreifen konnte weil irgendwelche hanfplantragen im weg standen

@anno 2070

ZWEI ODER DREI EINHEITEN!?!:eek::confused::eek:
?????????????????????????????????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????? ????????????????????????
DANN WIRD DER MILITÄRBEREICH AUF LAND JA SO EINTÖNIG das man ihn auch einfach gleich weglassen kann
und ohne militär kannst du das ganze spiel vergessen den wie willst du zum beispiel einen mitspieler dazu zwingen die einzige insel mit goldvorkommen freizugeben diplomatie macht auch keinen sinn weil du kannst ja keine druckmittel aufbauen
bsp der npc bietet dir zehntausennd goldmünzen dafür das ich die einzigste insel mit ka zb kohle zu verlassen wieso sollte ich jz zustimmen wenn er eh keine chance hat mich anzugreifen

samu327
08-11-17, 00:28
also zehn bis zwölf landeinheiten sollten es alles in allem schon sein

zum Vergleich selbst clash ocf clans hat schon über zwanzig einheiten und das ist mit sicherheit nicht das aufwendigste spiel
und anno 1503 hat soweit ich mich erinnere auch an die zehn oder mehr einheiten und des spiel wurde gefühlt im neunzehnten Jahrhundert entwickelt

samu327
08-11-17, 00:39
apropo 1503
mir wäre es auch wichtig das mir im Krieg die arbeit nicht abgenommen wird Krieg soll auch ein bisschen stress bedeuten (Ihr habt ja auch gesagt das ihr Krieg so einbaut das er dir nicht wie in 1404 zb aufgezwungen wird was ich auch ganz gut finde) da könnt ihr euch ruhig auch an dem belagerungszenario aus 1503 orientieren.so sollen fehler und unachtsankeit schon mal dafür sorgen das die feindliche kavallerie mal schnell deine komplette artillerie auslöscht weil du gerade eben deine infanteri beim kämpfen zugeschaut hast

Der3ine
08-11-17, 01:37
Bei Clash of Clans geht es aber glaube ich auch nur darum eine Basis aufzubauen, die möglichst viele Einheiten Produziert bzw. sich gut verteidigt und es einem ermöglicht höherwertige Gebäude und Einheiten frei zu schalten (ich habe das Spiel nie gespielt, also korrigiert mich wenn ich falsch liege). bei Anno muss es keine 12 Landeinheitentypen geben, ich denke 4-6 wären mehr als ausreichen, wenn diese sich denn dann aber auch im laufe des Spiels verbessern lassen.

Dass das Spiel durch die hiesigen Vorschläge zu einem Kriegsspiel wie Battlefield oder um im Strategiebereich wenigstens zu bleiben Command&Conquer oder Starcraft wird bezweifel ich stark.
Es wird nur gewünscht, dass Krieg eine weitere Möglichkeit wird, wie man im Spiel zum Sieg kommt gegen Mitbewerber (und vermutlich wie es in Anno schon eigentlich immer war auch die primäre Möglichkeit). Wer keinen Krieg will kann auch ohne KIs im Singleplayer spielen oder Diplomatische Möglichkeiten nutzen um seine Gegner auf friedlichem Weg loszuwerden.

Was eben nicht mehr sein soll ist, dass es ähnlich wie in 2205 wird, wo Krieg eigentlich nicht vorkam sondern man einfach mit einer Flotte sozusagen auf Raubzug los ist, um wichtige Rohstoffe zu sammeln, und der Kampf sonst eigentlich nichts mehr mit dem Rest des Spiels zu tun hatte. Krieg war auch immer ein (wichtiger, wenn auch trotzdem optionaler) Teil der Annoreihe und ich zumindest wünsche mir, dass er auch wieder dabei sein wird.

Je mehr Möglichkeiten das Spiel bietet, wie man es spielen kann, desto eher werden mehr Leute damit glücklich sein und auch der Wiederspielwert dürfte deutlich höher sein bei vielen gut ausgearbeiteten Möglichkeiten zu spielen, weil man eben nicht immer das Selbe macht, sondern mal so und mal so spielen kann.

max.k.1990
08-11-17, 11:03
Anno World of War........

Anno ist ein Spiel das entspannen soll wenn ich Krieg will spiel ich lieber Battelfield & Co. warum will eigentlich jeder aus Anno ein Kriegsspiel machen?

Bissel Militär reicht da locker man sollte auch mal versuchen zu lernen Konflikte ohne Waffen zu lösen? Haben wir nicht real genug Ärger mit Gewalt & Tod muss da jedes Game auch so werden?

Ich wiederhole abermals das hier ist der Militär-Thread. Hier sprechen wir im Detail über die versch. Konzepte die hier vorgeschlagen werden. Das bedeutet nicht das Anno ein Anno War wird... hier ist der Militär-Thread also spricht man hier auch nur über Militär. Weiß nicht warum das dann immer wieder den Eindruck erweckt man wolle hier ein Kriegsspiel haben.

Man kann aus einer Mücke einen Elefanten machen.

In ein Militärkonzept liegen diverse Strategische Entscheidungen die man im Konzept beachten muss, zudem die Verzahnung mit den anderen Spielprinzipien... bauen, Ressourcen abbauen, Produktionsketten usw...

-

Ja das Leben ist genügend mit Krieg und Zerstörung übersät. Allerdings ist das auch ein Spiel, was in einem realistischen Kontext spielt. Krieg gehört zur Menschheit. Seit ewiger Zeit.

Wenn wir ein Anno-Utopie haben, wo es Krieg nicht mehr gibt, gibt es andere Konflikte. Ungleichheit liegt in der Natur der Menschen ergo wird es auch immer Konflikte geben...

Und da Anno 1800 zu einer der kriegerischsten Zeiten spielt, hat Krieg eben seine Daseinsberechtigung.

Drake-1503
08-11-17, 17:03
Wirklich beeindruckend, wie schnell es in diesem Forum zu persönlichen Anfeindungen mit Hilfe sinnloser Argumente kommt - kein Wunder, dass hier kaum noch jemand was schreibt.

Für mich könnte ein Anno auf Militär komplett verzichten, obwohl Schiffe versenken mir immer auch Spaß gemacht hat. Ich platziere es aber in meiner Liste der interessanten Features eher im unteren Bereich. Mir ist auch klar, dass ein wenig Militär dazugehört. Aber dann genügen ein paar Schiffstypen, ein paar Schiffsitems und einige Landeinheiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten.

Am besten macht man Krieg auch schön teuer, dann muss der Spieler zwangsläufig eine Wirtschaft aufbauen, die das hergibt (und die CGs können wieder schamlos cheaten).
Und bitte gebt der KI nur bescheidene Fähigkeiten, da sie sonst jeden mittelmäßigen Annospieler problemlos von allen wichtigen Rohstoffen abschneidet und seine hübsche Wirtschaft zielgenau zerlegt.
Aber lasst es so aussehen, als wenn jeder ein großer Feldherr ist, auch wenn er für den Sieg Tarnitems und andere Schummeleien einsetzt.

So - da ich keine Gänsefüßchen oder Smilies gesetzt habe, muss jetzt jeder selbst bestimmen, was er für meine Meinung und was er für Satire hält ...

max.k.1990
08-11-17, 17:31
Ahja es ist der Militär Thread... und da haben andere natürlich nicht das Recht ihr Gründe gegen zu viel Militär zu äußern?

Soso, dachte das wäre der Sinn bei Diskussionen, wieder was gelernt, wenn die Meinung nicht die des TE deckt ist es keine.......

Dann wünsche ich mir unbedingt und ganz klar das Anno 2070 System, damit in den Foren wieder ordentlich geheult wird, wenn es wieder einen Trick gibt Gegner anzugreifen und zu vernichten wie in Anno 2070 mit den Fliegern und dem Item, ohne das es zur Kriegserklärung kommt und der Gegner etwas machen kann.

Falsch. Dein Beitrag ging in die Richtung die Behauptung aufzustellen hier geht es allen darum aus Anno ein blutrünstiges Anno War oder Anno World of War... zu machen. Das ist schlichtweg falsch und keine wirkliche Diskussion.

Ja - abermals: Das ist der Militär Thread. Nur weil wir hier bis ins letzte Detail mögliche Inhalte besprechen heißt es nicht das daraus schlussfolgernd ein Militärisch Präsenteres Anno als sonst wird.

Und zweitens: Fehler, Balancing Probleme und Bugs haben in der Entscheidung pro und kontra Militär in Anno eher wenig Relevanz... weil das nicht die Grundlage einer Entscheidung dazu sein kann.

Jeder hat seine eigene Meinung. Wer jedoch so die Meinung von anderen in ein Licht rückt welches absolut nicht stichhaltig ist dem gehört das auch gesagt. Sorry!

Walztraut
08-11-17, 17:50
Ja, das ist der MilitärThread!

Ich denke die Epoche gibt ganz einfach nicht so viel verschiedene Einheiten her, wie in Anno 1503.
2-3 wäre zu wenig. Da könnte man genausogut eine Grp Soldaten mit Artellerie Infantrie u.s.w. zusammenfassen.
Das nennt man dann Militäreinheit und dann zählt nur noch die Anzahl wieviel man davon hat.
Spieltiefe, Taktik gibts damit nicht.

Aber das wird es nicht geben. Genauso wenig wie Anno 1800 ein reines Pazifisten Spiel wird.

Es geht hier auch nicht darum was Spieler xy will, oder was nicht. Auch nicht was alles doof ist.
ES geht um ein stimmiges Spiel.
Militär gehört zu Anno wie schönbauerei und Schiffe!

Wäre schon cool, wenn die Pioniere Gebäude übernehmen, oder Sprenegn können.
Aber Pioniere sollten nicht extrem OP sein und dadurch, alle andern Einheiten überflüssig machen.

Mal sehen was von der Entwicklerseite kommt, der November sollte doch der Militärmonat werden.

crashcids
08-11-17, 18:07
Dann wünsche ich mir unbedingt und ganz klar das Anno 2070 System, damit in den Foren wieder ordentlich geheult wird, wenn es wieder einen Trick gibt Gegner anzugreifen und zu vernichten wie in Anno 2070 mit den Fliegern und dem Item, ohne das es zur Kriegserklärung kommt und der Gegner etwas machen kann.

Ich spiele eigentlich alle Anno-Teile zu 90-95% friedlich, weil der eigentliche Schwerpunkt
für mich persönlich im Bereich Aufbau, Wirtschaft und Optimierung derselben besteht. Gerne betreibe ich auch
Schönbau ... aber es ist doch auch gut, die Option zu haben, gewisse Ziele anders erreichen zu können.

Wenns diese Option nicht gebe dann hätte es auch nicht das schwere Scenario Imperator im Anno 1404 gegeben.
Oder die Kampagne in Anno 1404 mit der über 8 Akte, in denen Guy Forcas und Kardinal Lucius besiegt werden müssen.
Das alles wäre ohne Militär nicht möglich und somit würde man das Spiel von den Möglichkeiten beschneiden.

Der3ine
08-11-17, 18:56
Soweit ich weiß ist der aktuelle Diskussionsstand beim Wunschmilitär (auf dem Land) der, dass es ein paar verschiedene Einheiten gibt, die man so ähnlich schon in den älteren Annos gesehen hat + Pioniere, welche Lager errichten können, welche verschiedene Boni für die anderen Einheiten bringen und die Pioniere sind noch in der Lage sind Gebäude zu übernehmen bzw. können Gebäude besonders schnell angreifen.
Das klingt für mich jetzt nicht nach einem so großen Militärteil im Spiel.
Sicherlich lässt sich das noch enorm ausschmücken und da könnten die Meinungen auch noch auseinander gehen, was da möglich sein könnte, doch es besteht ja nun schon ein Grundgerüst von dem eigentlich alle inzwischen ausgehen bei ihren Vermutungen.

Ubi-O5
08-11-17, 19:20
Der Thread ging gerade ins Off-Topic und persönliche.
Wollen wir hier nicht. Habe einmal die Schere angesetzt und hiermit soll die Diskussion auch wieder ihren konstruktiven Verlauf nehmen.


Grüße
Ubi-O5

Der3ine
08-11-17, 22:37
Was mir noch eingefallen ist: Kanonen und schwere Geschütze sind ja oft die beliebtesten Einheiten wegen ihrer großen Angriffskraft und Reichweite, durch die sie in größeren Zahlen fast jede Bedrohung aus dem Weg räumen, bevor sie zu nahe kommt.
Was wäre, wenn sie bevor sie so stark werden erst in eine von Pionieren angelegte Stellung gebracht werden müssen und sonst gar nicht wirklich feuern können (Munition, zu langsame Zielerfassung oder so als Begründung)?

Gxy12
08-11-17, 22:57
Was mir noch eingefallen ist: Kanonen und schwere Geschütze sind ja oft die beliebtesten Einheiten wegen ihrer großen Angriffskraft und Reichweite, durch die sie in größeren Zahlen fast jede Bedrohung aus dem Weg räumen, bevor sie zu nahe kommt.

Man könnte außer mittels der Reglung mit den Pionieren die Stärke der Kanoniere mittels einer geringeren Geschwindigkeit etwas ausbalancieren.

Man möchte eben nicht den Umstand aus Anno 2070 wiederhaben, dass man mit 36 der kleinen Flieger und kleineren Flotte eine ganze Inselwelt kontrollieren kann.

PS: Mir ist klar, dass es keine Flugzeuge in Anno 1800 geben wird. Ich wollte nur das Balancing-Problem zeigen.

Der3ine
08-11-17, 23:37
Ja, das soll auch noch dazu kommen. Was ich gerne hätte wäre dass man verschiedene Einheitentypen braucht um etwas Bewirken zu können anstatt nur Horden der selben Einheit loszulassen.

Auf dem Meer kann das ja wieder etwas anders aussehen (was ich da mit verschieden spezialisierten Schiffen geschrieben habe), aber zumindest an Land sollte es leicht umsetzbar sein, dass verschiedene Truppentypen jeweils stark gegen bestimmte andere und schwach gegen wieder andere Truppen sind und diejenigen, die trotzdem das Potential haben alles niederzumähen in Gruppen ohne Unterstützung durch andere Einheiten deutlich schwächer sind und es dann eben nichts bringt nur sie massenhaft zu haben.

M-17.1
09-11-17, 21:33
Ich denke es würde auch noch gut in die Zeit passen wenn man Truppen mit der Eisenbahn verlegen könnte. Truppen z.B. Infaterie, Artillerie, etc. läufen zum Bahnhof, werden dort in den Zug geladen und zu einem anderen Bahnhof gefahren und dort wieder Ausgeladen. Die Inseln müssten natürlich groß genug sein und die Truppen langsam genug, das es sich lohnt, die Truppen mit der Bahn zu verlegen. Es muss natürlich auch eine intakte Bahnstrecke geben, die vielleicht auch von Pionieren gesprengt werden kann. In der Eisenbahn können die Truppen allerdings nicht kämpfen und müssen erst wieder am Bahnhof entladen werden.

Gxy12
09-11-17, 22:30
Der Strike wurde gebrochen. 😭
Jemand hat sich für das Militärsystem aus Anno 2205 entschieden!

M-17.1
10-11-17, 07:52
Hier liegt ein Missverständnis vor. Ich wollte nicht das Militärsystem von Anno 2205 mit ausgelagerten kämpfen. Sondern nur die möglichkeit Truppen mit der Eisenbahn innerhalb einer Insel zu verlegen.

Walztraut
10-11-17, 15:41
Moin, alles gut!
Es ging nicht um die Truppenverlegung sondern um die Umfrage!!
Der Ansatz der Truppenverlegung ist vieleicht gar nicht mal so verkehrt.
Jedenfalls für größere Strecken.
Das setzt natürlich voraus , daß Militäreinheiten einen Slot belegen.
Was ich natürlich schon mal sehr gut finde.

Zum Balancing:

Bisher hätten wir :
Pioniere
Infanterie
Artellerie
Kavellerie

Irgendwer schrieb mal was von Spionen/Demagogen.
Mag ich nicht so gerne, aber wenn es so etwas gibt, dann sollte es auch ein Polizei geben, die Spione enttarnen kann.
Es könnte standartmäßig eine 50/50 Chance bestehen Spione zu enttarnen.
Bei Glücklichen Einwohnern ist die Erfolgsausicht mit Spionen eher bei10%.
Dafür sind unglückliche Einwohner dafür empfänglicher, oder verteigen ihr Land gar nicht erst!
Denn Einwohner müssen keine Opferlämmer sein.
Sie können durchaus Militante Gruppen bilden und sich verteidigen.
Mit Forken, Knüppeln, Dreschflegeln Steinen und Jagdflinten.

Gibts noch weitere Ideen für Landeinheiten?
Wie weit ist das Entwicklerteam?

Noch was zum be und entladen von Schiffen, Gebäuden, Eisenbahnen.
Damit man nicht nur übermächtige Artellerieverbände per Knopfdruck aus den Schiffen zaubert und bei Feindkontackt sofort wieder einlädt, sollten die Schweren Einheiten Zeit dafür brauchen. Alternativ können nur Infanteristen und Pioniere überall "von Bord springen"!
Artellerie/Kavellerie muss in Häfen, oder an Landungsbrücken be-und entladen werden.
Wo gibts denn Diskusionen und Themen zu den Seeeinheiten?

Annothek
10-11-17, 16:48
Rechts im Bild sieht man wohl eine Art PAK Geschütz für Landeinheiten links dafür Geschütztürme für Schiffe.


https://www.annothek.net/wbb4/gallery/userImages/bb/6156-bb404a5b.jpg (https://www.annothek.net/wbb4/gallery/index.php/Image/6156-5979-4c92f8e1/)

KingForcemode
10-11-17, 21:51
Die Geschützen sehen so aus, als kämen die aus späten 1880-1900. Vielleicht ist das eine Erweiterung zu der üblichen Kanonengießerei.

H3ndiv4d
10-11-17, 23:50
Da muss ich KingForcemode zustimmen. Die Geschütze sehen wirklich so aus als kämen sie aus dem sehr späten 19. Jahrhundert. Vor allem die PAK Geschütze (die es im 19. Jahrhundert ja eigentlich noch garnicht gab). Auch die Geschütztürme sehen sehr "modern" für diese Ära aus. Generell würden diese Geschütze eher in die Zeit des 2. Weltkriegs passen.

Also ich denke eine normale Gießerei Mitte des 19. Jahrhunderts kann das nicht sein. Das könnte viel eher eine art "End-Game" Gießerei sein, die man erst mit der letzten Bevölkerungsstufe erhält und benötigt um riesige Stahl-Kreuzer zu bauen, vergleichbar mit der Kanonengießerei in Anno 1404. Das würde auch zum Industrialisierungs-Szenario passen, welches ja im Fokus des Spiels liegt.

Also hat man zu Anfang des Spiels nur Segelschiffe und kleine Dampfer, welche jedoch während des Spielens, also sozusagen während der Industrialisierung, von moderneren Stahlschiffen ersetzt werden.

Karsten_1962
12-11-17, 13:12
Am Besten wäre wenn man das marine System von anno 2070 aber auch land Einheiten von 1404 integriert

FinalFantasy87
12-11-17, 13:52
Bitte bloß nicht wie 1503 das Militär, den Teil hab ich eh nicht lange gespielt, war mir zu kleinlich, zu viel Mikrobausystem...
1404 war anders mit den Lagern, aber im Prinzip zu langsam. In den höheren Szenarien wurde man oft von den NPCs grundlos in einen Krieg gestürzt und egal wie ich da begonnen habe und wie schnell ich auch baute(obwohl ich eigentlich gemütlich aufbauen will), waren die Gegner immer schneller, hatten eher Militär und daher kaum ne Chance.
Ich hoffe daher nicht, dass man einfach so wieder nach ner bestimmten Zeit überrannt werden kann, obwohl man zwar Einheiten besitzt aber sonst nix angestellt hat um die NPCs zu ärgern. Lucius war da ja echt extrem als Bsp.

Schlagt mich aber ich fand 2205 auch mal einen anderen Ansatz das ganze Kriegszeug auszulagern oder wie in Frontiers. Aber das passt auch nicht in die Zeit um 1800^^

TTM_93
12-11-17, 20:06
Wen ich entscheiden könne würde ich die Militärgebäude wie folgt strukturieren:

- Das Militärgebäude, was man errichten kann, ist die Militärarchitektur:
In der Militärarchitektur kann man dann Militärbaumeister ausheben die sämtliche Militärgebäude bauen, sowie kann man dort alle Blueprints von selbst angepasst Militärgebäude verwalten.
Umso weiter man die Militärarchitektur ausbaut umso komplexere Militärgebäude können direkt gebaut werden.

- Am Anfang kann man nur ein provisorische Kaserne, umso weiter man den Forschungsbaum bzw. Zivilisationsstufen aufstieg umso mehr Gebäude stehen ein zu Verfügung.
In die provisorische Kaserne kann man dann die ersten einfachen Soldaten ausheben.
-Umso weiter man die provisorische Kaserne ausbaut umso mehr Soldaten (später auch ganze Einheiten oder sogar ganze Verbände) Parallel ausheben.

- Eine provisorische Kaserne kann man dann später zu eine einfache Kaserne gefolgt von einer kleine- mittlere- große- Kaserne und danach noch die kleine- mittlere- große-Festung und dem Festung-komplex ausbauen.

- Neben der Kaserne/Festung gibt es dann noch weitere Spezialgebäude wie zum Beispiel das Feldlager, das Proviant Lager, das Munitionsdepot, sowie weitere Verteidigungsanlagen.

- Das Feldlager ist die Unterbringung während einer Invasion.
-Im Feldlager kann Proviant ausgegeben, die Moral aufbauen sowie die Soldaten geheilt werden.

- Das Proviant Lager kann je nach Spezialisierung mithilfe von verschiedene Nahrungsmittel Proviant herstellen welches nur 1/4 vom platz benötigt als wen man die Nahrung lose verschifft, im Gegenzug braucht man aber die doppelte menge Proviant pro Einheit, als wen die Nahrung lose auf dem Soldaten-Teller landet.

- Das Munitionsdepot kann je nach Spezialisierung Munition Herstellen sowie Lager und an die angrenzenden Militärgebäude Ausliefern.

- Solang keine Garnison Einheit oder andere Einheiten sich im Gebäude befinden, kann das Gebäude sich nicht wehren. (Irgendwer muss ja die Kanonen und Co Abfeuern.)
Je nachdem wie gut die Moral der Bevölkerung und wie Stark der Spieler die Reservisten Ausbildung ausgebaut hat, kann es sein das sich Reservisten bzw. Zivillisten sich eine Waffe schnappen und selbständig eine Garnisonmilizen aufstellen die Angreifer attackieren, bei einer Sehr guter Vorbereitung kann es sein das aus jede Kontor, Markthäuser, Herstellungsbetriebe, sowie bei jede Wohnhaus, solange sie noch Munition oder selbst bleihaltige Kopfschmerzen haben, die nicht ganz präzise Kugeln raus feuern, woraus resultieren kann, dass der Angreifer zwar, dass stehende Heer besiegen konnte aber am nächsten Wohnhaus eine akute Bleivergiftung erliegt.
(Standardmäßig ist eingestellt, dass Garnison Einheit automatisch mit Fertigstellung des Gebäudes ausgehoben wird.)

- Man kann fast jedes Militärgebäude nach eigene Geschmack angepassten.
Wobei man in Zwischen 4 verschiedene Arten unterscheidet.
-1. Man kann das Gebäude Ausbauen was fast alle Werte erhöht: Wie zum Beispiel eine kleine- Kaserne zu einer mittlere- Kaserne ausbauen,
(wobei sich auch der benötigte Bauplatz mitwächst: provisorische- kleine- Kaserne 2x2, mittlere- Kaserne 3x3, großen- Kaserne 4x4, kleine- Festung 5x5, mitlern- Festung 6x6, großen- Festung 8x8).
-2. Man kann dass Gebäude erweitern: Wie zum Beispiel zusätzliche Kanonenstellung auf dem Gebäude
(Der benötige Bauplatz bleibt gleich).
-3.Man kann am Gebäude Anbauen: Wie zum Beispiel zusätzliche Quartiere um die Unterbringungskapazitäten zu erhöhen oder ein zusätzliches Lager für Munition/Proviant oder Medizin, ein angeschlossenes Lazarett und Co.
(Der benötige Bauplatz wird dementsprechend größer).
-4.Man kann mehrere Militärgebäude zusammenfassen: Wie zum Beispiel Links und Rechts vom Strand eine Festung und in der Mitte ein Verteidigung Wall mit Tor und Geschützstellungen,
(Der benötige Bauplatz wird dementsprechend größer, aber haben eine gemeinsamem Garnison Einheit wird den gesamten Festung-komplex verteidigt).
- die einzelnen Gebäudeteile Haben eigenen Gesundheitsbalken.

- Ähnlich flexibel Würde ich es mit den Land- sowie Schiffseinheiten machen.
Der große Vorteil ist, dass Spieler die eine geringe Tiefe Bevorzugen und einfach die Standarte Kaserne mit den Standard Einheiten und den Standard Schiffen nehmen können und der Teil die möglichst hohe Tiefe Bevorzugungen, die Militärarchitektur nach persönlichen Vorlieben Anpassen können.

Ubi-O5
16-11-17, 17:40
Glaube das ist hierfür relevant (https://www.anno-union.com/devblog-die-kunst-des-krieges-i/).

max.k.1990
16-11-17, 18:23
Interessant bei Anno diese 2 Welten... absolute Kriegsgegner mit zum Teil... interessanten Argumenten und Vorwürfen und dann die Beführworter die zum Teil zu viel wollen und das wieder rum den Eindruck erweckt Anno solle Anno War werden ;-)

H3ndiv4d
18-11-17, 00:48
Interessant bei Anno diese 2 Welten... absolute Kriegsgegner mit zum Teil... interessanten Argumenten und Vorwürfen und dann die Beführworter die zum Teil zu viel wollen und das wieder rum den Eindruck erweckt Anno solle Anno War werden ;-)

Ja, und der Thread zu der Warenproduktion, wo die Leute sich komplexere Produktionsketten wünschen, will, dass Anno zu einem Anno Factorio wird, wo NUR noch Industrie gebaut wird.

Das ist natürlich Quatsch. Dies ist nur einer der vielen Threads in diesem Forum der sich eine Verbesserung der Spielelemente wünscht. Und dies hier ist der EINZIGE Thread, in dem über das Militär diskutiert wird. Da kommt schon mal viel zusammen. Vor allem wegen des Desasters aus Anno 2205, das will keiner nochmal haben (oder zumindest die Mehrheit nicht).

Klar kommen da Vorschläge, die niemals im Spiel umgesetzt werden, weil sie zu komplex sind, aber es gab ja auch schon den Vorschlag, dass es in Anno keine Inseln mehr gibt, sondern nur noch Land. Das finde ich da etwas extremer als ein Element von dem selbst die Befürworter wollen, dass es vollkommen optional ist.

max.k.1990
18-11-17, 22:32
Leider abermals... ich glaube in diesem Thread hat niemand "kein Inseln" gefordert... da bin ich mir ganz sicher.

Aber so diskutiert es sich leichter wenn man anderer Leute aussagen überspitzt und somit ins unrealistische wenn nicht gar lächerliche zieht.

Ja, das ist der Militär-Thread - wie du sagst der Einzige... und wen wunderts hier gehts nur um Militär..

H3ndiv4d
19-11-17, 14:46
Leider abermals... ich glaube in diesem Thread hat niemand "kein Inseln" gefordert... da bin ich mir ganz sicher.

Hier hat das niemand gewollt. Ich meinte damit einen anderen Thread, in dem es um dieses Thema ging.

Und mit dem "Anno Factorio" wollte ich lediglich darstellen, wie absurd (meiner Meinung nach) "Anno War" klingt. Klar ist das übertrieben (da muss ich dir zustimmen), und es hat nie jemand behauptet, dass Anno ein reiner Industrie Tycoon werden soll. Ebenso hat allerdings auch niemand behauptet, das Militär solle die Hauptrolle im Spiel übernehmen.

So meinte ich nur, dass die hohe Anzahl an Beiträgen durch den, von vielen Leuten so empfundenen, Misserfolg des Vorgängers, gerechtfertigt ist. Das ist auch der Grund, wieso es jetzt zwei Anno Union Blog-Einträge allein dem Militär gewidmet geben wird.

Der Aufschrei nach einem "back-to-the-roots" Militärsystem ist groß. Allein ca. 188 Beiträge in diesem Thread, und auf der Anno Union lese ich die Nachfrage unter fast jedem Eintrag. Und das hat das Anno-Team auch gemerkt.

Manic_Xero
19-11-17, 22:50
Von der Anno-Union-Website

Manic_Xero:

Die im Artikel angesprochenen „kleineren Scharmützel“ mögen vielleicht zwischen Mensch und PC Spieler stattfinden, aber zwischen Spielern kommt es in der Regel zu einer totalen Vernichtung, sobald einmal Krieg ausgebrochen ist. Alternativ verlassen Spieler das Spiel, weil ihre Flotte zerstört wurde und keinen Sinn mehr im Weiterspielen sehen.
Ich würde daher insbesondere mit dem Krieg in Zusammenhang stehende diplomatische Features sehr begrüßen. Die Bündnishilfe aus Anno 1701 zum Beispiel, bei der Spieler sich gegenseitig – auch geheim – Schiffe und Einheiten geben konnten.
Möglichkeiten:
1) Bündnishilfe mit Leihsystem: Einheiten und Schiffe können anderen Spielern (wie es in der Geschichte auch immer wieder vorkam) verliehen werden, vllt. auch gegen Geld vermietet. Der andere Spieler kann sie dann Steuern, aber nicht verkaufen oder selbstzerstören und wird mit Strafzahlungen belegt, falls die Einheiten im Kampf verloren gehen.
2) Ein paar wenige EXTREM knappe Ressourcen, die entweder a) sehr lukrativ oder b) für den Spielfortschritt unabdinglich sind. Gleichzeitig müsste die Förderung (oder alleine der Besitz des Ressourcenvorkommens) sehr teuer sein. Folge: Spieler sind gezwungen, entweder die hohen Kosten zu kompensieren oder einen Teil der Produktion auf dem Markt anzubieten. Spieler, die keinen Zugang zu dem knappen Gut haben, können so entweder im friedlichen Handel dran gelangen oder gezielt um diese Ressource kämpfen (was vllt. den Aspekt des Kriegs bis zur Vernichtung ausbremst.
3) Inseln besetzen. Warum eigentlich immer „mein oder dein“ in den bisherigen Anno-Teilen? Truppen könnten genau so gut – wie eine Kolonialmacht – Inseln besetzen und dabei Waren oder Geld abzweigen, aber eben nicht zu 100%. Vorteil: es entsteht ein lokaler Konflikt, der diplomatisch oder militärisch gelöst werden kann, mit dem sich der unterdrückte Spieler durch Produktionskompensation aber auch arrangieren kann.
4) Quests. In Anno 1701 hat es enormen Spaß gebracht, die Piraten von der Insel zu fegen. Nur waren sie danach für immer weg. Warum nicht Quest-Inseln (z.B. die vielen Riffe in 1404, die nicht von Spielern besiedelt werden konnten) nutzen, um kleinere anspruchsvolle Landmilitäreinsätze zu erzeugen. Eine spannende und optionale Sache für die, die Militär nutzen wollen, aber nicht gleich einen anderen Spieler bekämpfen möchten.

Es gibt da sicherlich noch viele andere Mechanismen, die Militäreinsätze ermöglichen und einen Totalkonflikt zwischen Spielern oder Computerspielern auszulösen.

max.k.1990
23-11-17, 17:43
Es gibt einen neuen Dev-Blog zum Thema Militär:

https://www.anno-union.com/devblog-die-kunst-des-krieges-ii/


==

Spoiler-Alarm:

Ich bin mit dem verzicht auf Landeinheiten wie auc schon in einem Kommentar auf dem Blog angemerkt nicht einverstanden. Das Limitiert das Spiel und erweitert es nicht. Die Option Spieler zu unterjochen und Abgaben zu verlangen wurde scheinheilig eingeführt weil es ohne Landeinheiten nicht möglich ist Inseln von Gegnern zu befreien ohne stundenlang diesen Aushungern zu müssen.

Das Thema mit dem Wind im Video zeigt auch das Problem. Ohne die Anzeige woher der Wind weht versteht ein Spieler ggf. nicht wie er gerade fahren muss um einen Vorteil zu erhalten.
Auch wenn es noch Alpha ist: die Schiffe gefallen mit absolut nicht...

Als Ausgleich hätte ich gerne Besatzung auf den Schiffen... die sehen leider immer noch tot aus. Und das im Jahr 2017!

-

Nächster Grund... der wegfall von diversen Produktionsketten... wird das zumindest für den Schiffsbau aufgefangen? Sodass dieser umfangreich wird?

Segelherstellung? Der Schiffsbau animiert oder so?... Stapellauf?... wird da wenigstens in den Militär-Part investiert wenn er schon kastriert wird?

Azrael5111
23-11-17, 19:09
Da Krieg für mich in Anno nie wirklich wichtig war - ich besiedle lieber in aller Ruhe meine Inselwelt, schaffe ein großes und wohlhabendes Reich und prächtige Städte - ist die Konzentration auf den Seekampf und der Wegfall von Landeinheiten in meinen Augen ehr optimal. Wie Annothek schon sagte, der Grundpfeiler von Anno ist nicht der Krieg, da gibt es andere Spiele.

Chisutra
23-11-17, 19:57
Ich bin mit dem verzicht auf Landeinheiten wie auc schon in einem Kommentar auf dem Blog angemerkt nicht einverstanden. Das Limitiert das Spiel und erweitert es nicht. Die Option Spieler zu unterjochen und Abgaben zu verlangen wurde scheinheilig eingeführt weil es ohne Landeinheiten nicht möglich ist Inseln von Gegnern zu befreien ohne stundenlang diesen Aushungern zu müssen.

Du gehst hierbei davon aus dass das Ganze immernoch genauso funktioniert wie in 1404 oÄ, was allerdings garantiert nicht mehr der Fall sein wird. Da ich noch nicht weiß wie genau sich die Entwickler das gedacht haben, wüsste ich zumindest noch absolut nicht ob mir diese Änderung gefällt. Dennoch halte ich es für möglich dass es so gestaltet wird dass sowohl die Bedrohung für die Insel gegeben ist, als auch der Schutz für die, in mühsamer Kleinstarbeit, aufgebaute Stadt.


Das Thema mit dem Wind im Video zeigt auch das Problem. Ohne die Anzeige woher der Wind weht versteht ein Spieler ggf. nicht wie er gerade fahren muss um einen Vorteil zu erhalten.

Auch hier weißt du noch garnicht wie das im Spiel kenntlich gemacht wird. Ich bin mir zu 100% sicher dass es eine GUI Version der massigen Pfeilen geben wird.


Auch wenn es noch Alpha ist: die Schiffe gefallen mit absolut nicht...

Als Ausgleich hätte ich gerne Besatzung auf den Schiffen... die sehen leider immer noch tot aus. Und das im Jahr 2017!

Dass die Schiffe im Blog als 'Dummys' bezeichnet wurden sagt denke ich schon was. Wie erwähnt fehlen Texturen und ich bezweifle dass die Animation oder auch nur das Modell final sind. Es kann sich also am Design noch einiges ändern.


Nächster Grund... der wegfall von diversen Produktionsketten... wird das zumindest für den Schiffsbau aufgefangen? Sodass dieser umfangreich wird?

Segelherstellung? Der Schiffsbau animiert oder so?... Stapellauf?... wird da wenigstens in den Militär-Part investiert wenn er schon kastriert wird?
Von welchen Produktionsketten sprichst du? Waffen, Kanonen oder was auch immer alles für Land-/ Lufteinheiten anfiel wurde doch bisher auch immer für den Schiffsbau, die Verteidigungsgebäude oder an sonst irgendeiner Stelle verwendet.

crashcids
23-11-17, 20:16
Moin,

was ich im aktuellen Dev-Blog von Dirk Riegert das Militär betreffend zur Kenntnis nehmen muß,
ist für mich persönlich absolut deprimierend. Vor allem die Begründung dazu.
Ich kann mir nicht vorstellen, das die überwiegende Fanbase absulut gar kein Militär mehr haben
will ... naja, dann schafft doch gleich die Schiffe und Handelsrouten auch ganz ab.

Ich will hier nun nicht weiter rumlamentieren: Der Drops ist gelutscht und damit werde ich mich
bis auf weiteres hier abmelden. Ein Anno 1800 ala' Anno 2205 interessiert mich die Bohne!

Krusti1998
23-11-17, 20:51
Definitv 2070 + Bodentruppen (wie in 1701 transportieren)
leichtes Handling von Verbänden, dazu sehr Übersichtlich.

Dazu sollte es einen "Militärmodus" geben, bei dem der normale Spielmodus + extrem Militärische Gegner sind (für die kleinen Imperatoren unter uns).
Ebenso sollte es ne Art Piraten + Keto im Jahre 1800 geben. Eben großes, schwer bewaffnetes Schiff und definitiv eine Piratenbucht dazu.

t_picklock
23-11-17, 21:12
Ich sehe das wie crashcids. Das was da in dem Blog vorgestellt wurde ist für mich sehr negativ. Und die Argumentation dafür im Blog halte nicht für Stichhaltig.

Auch das Argument von Annothek ist für mich nicht güötig. Man konnte ja in den alten Annos die Spieleinstellungen auch so wählen das man als Schönbauer oder Rekordbauer keine Angst vor militärischen Konflikten haben musste.

Für mich gehören neben den Seegefechten auch die Landgefechte und das Stück für Stück erobern eine Insel zu Anno dazu. Das man eine Insel erobert indem man seinen Haupthafen beherrscht geht für mich gar nicht. Das ist absolut unlogisch und unrealistisch.

Der3ine
23-11-17, 22:32
Für mich ist der Wegfall von Landgefechten auch eine schlechte Nachricht.

Aber immerhin wurde ja schon angesprochen, dass im Ausgleich dazu die marine Kriegsführung deutlich umfangreicher werden soll.

Hier der Absatz aus dem Beitrag dazu:

"Im Augenblick experimentieren wir mit zahlreichen Details zum Wechsel von Segel- auf Dampfschifffahrt, wie besondere Waffengattungen und neue Angriffsarten, spezielle Panzerungen und den Einfluss des Windes. Unser Ziel ist es, neben der einfachen Zugänglichkeit Möglichkeiten für erfahrene Strategen zu schaffen, ihr Vorgehen in Seegefechten zu optimieren."

Und dazu dann noch der Wind, der ja noch mehr als nur den Seekrieg mit beeinflusst.


All das ändert aber nichts am Wegfall eines der ältesten Bestandteile der Annoserie (ich lasse hier Anno 2205 mal außen vor, da hat es ja auch schon gefehlt), der auch immer viel Spielspaß gebracht hat.

Der3ine
26-11-17, 11:13
Wir wissen ja jetzt, das Landmilitär nicht (in der klassischen Form mit einzeln bewegbaren Landeinheiten und auch die Form mit den Lagern aus 1404) ins Spiel kommen werden.
Dies liegt scheinbar an Problemen mit der Engine. Von dem was man hört wohl, weil die Einheiten immer wieder an den Flaschen Stellen sein würden (unebene Karte) oder durch Gebäude laufen könnten. Vlcht gibt es auch Probleme mit der Unterscheidung von Land und Wassereinheiten oder was welches Terrain ist.
Was könnte es also für Lösungen geben, durch die die Entwickler diese Probleme möglichst umgehen können und sich das Landmilitär trotzdem gut anfühlt?

Die Engine von Anno1800 basiert ja auf der von Anno2205, deshalb können wir ausgehen, das Sachen, die dort vorhanden waren, auf jeden Fall auch in Anno1800 genutzt werden können.

Meine erste Idee wäre, dass man das Landmilitär vlcht über Fähigkeiten befehligen. Dann produziert man in den Kasernen Landeinheiten, die vom Spiel als Waren angesehen werden. Und diese werden dann beim Einsatz von Fähigkeiten verbraucht.
Auf der Karte würden sich diese Einheiten nur auf Straßen / Plätzen und unbebauten Gebieten bewegen können, wodurch sich keine Probleme mit unpassierbaren Gelände und Objekten ergeben sollten.
Im Grunde gehe ich davon aus, dass die schon gezeigten Polizeieinheiten bei den Aufständen eine ähnliche Mechanik nutzen, wie sie Militäreinheiten bräuchten.
Ein weiterer Punkt wäre, dass jegliches Gebäude HP bräuchte und zerstört werden kann. Da es ja wohl auch Hafenverteidigungsanlagen geben wird, die auch zerstörbar sein müssen, dürfte die Mechanik hierfür auch schon im Spiel vorhanden sein, gerade weil ja auch Feuer in den Gebäuden angekündigt wurden.


Eine weitere Idee wäre, dass bei der Inseleroberung, sobald ein Landungspunkt gesichert wurde von dort aus eine Invasion startet, die nach dem selben Muster wie die Aufstände ablaufen wird aber evt. größere Schäden an der Stadt anrichtet (nicht nur Möbel aus den Fenstern schmeißen, sondern Gebäude anzünden z.T. oder gleich einreisen, so dass dort Trümmerhaufen und Ruinen zurückbleiben). Diese Invasoren werden dann nicht nur von Polizei, sondern auch von richtigen Truppen bekämpft, sind aber auch selbst natürlich richtige Soldaten (evt. kommen auch noch ein paar Unzufriedene Stadtbewohner dazu). Die Stärke der Invasoren würde sich dann danach richten, wie viele Truppen man am Landungspunkt bereitstellen kann und die der Verteidiger würde sich nach den auf der Insel stationierten Truppen (in Verteidigungsgebäuden vlcht) und der kampfwilligen Bevölkerung richten.
Auch hier wäre es aber gut, wenn man den Truppen ein bestimmtes Ziel geben könnte, anstatt dass sie sich einfach automatisch auf den Weg machen, um alles zu erobern oder zu zerstören.
Weiter sollte man überall landen können, anstatt nur am Haupthafen (was auch immer das jetzt genau heißt, vermutlich der Hafen, wo auch das Kontor steht und nicht nur eine Hafenmeisterei).
Und man sollte festlegen können, wie die Truppen vorgehen sollen: Erobern der Insel (mit möglichst wenig Schäden), einfach ein oder mehrere Ziele zerstören und alles andere soweit wie möglich ignorieren, möglichst großen Schaden anrichten und alles plündern, was nicht niet-und nagelfest ist...


Um aber besser Ideen entwickeln zu können, wie Landmilitär oder gute Alternativen dazu im Spiel doch möglich sein könnte, müsste besser bekannt sein, welche erforderlichen Mechaniken dabei problematisch sind bzw. den genauen Grund, warum es kein Landmilitär geben soll.

Chanyoi
26-11-17, 12:31
Ich denke nicht das die Engine das Problem ist. Landeinheiten sind ebenso "solide" wie die Schiffe. Als definierten Bewegungsraum müssten die Landflächen genauso definierbar sein wie die Wasserflächen für die Schiffe. Und jegliche Gebäude können sicherlich auch als "solide" definiert werden, so das Einheiten darum herum laufen müssen. Animationen und Einheitengestaltung dürften auch ähnlich (ggf. sogar einfacher?) als die der Schiffe sein.

Das Einzige, wo ich einen wirklichen Unterschied sehe, ist die Wegfindungs-KI (wegen der Gebäude etc.). Aber das kann doch nicht der Einzige Grund sein, warum sie das gekippt haben und so einen Aufschrei aus der Community zu riskieren.

Am allerschlimmsten finde ich aber immer noch die Relation von "bestes Anno aller Zeiten" und dann keine Bodentruppen mit rein nehmen zu wollen.

Gxy12
27-11-17, 21:12
Ich denke, dass ein Ein-Einheiten-Militärsystem in Bezug auf Bodentruppen besser wäre als gar nichts.

Jede Einheit lässt sich dann mittels Items und / oder Ausbildung verbessern: Schneller, mehr Trefferpunkte, höhere Angriffsstärke, etc.

Der3ine
27-11-17, 21:37
Ich glaube, das könnte schnell sehr unübersichtlich werden, wenn man dann mit größeren Truppenzahlen hantiert.

max.k.1990
28-11-17, 10:31
Ich glaube, dass in der Skalierung die in Anno 1800 vorherrscht eine einzelne Einheit keinen Sinn macht...

In 1701 hat das funktioniert weil die Gbeäude und die Menschen keine Reletion zueinander hatten. Seit 1404 sind Gebäude und Menschen in einem realistischen Verhältnis.

In 1404 war es schon schwierig einzelne "Diebe" oder gesuchte Personen zu finden... so klein sind die Leute

Daher macht in meinen Augen eine 1-Personen-Einheit keinen Sinn.

Gxy12
28-11-17, 10:45
Ich glaube, das könnte schnell sehr unübersichtlich werden, wenn man dann mit größeren Truppenzahlen hantiert.


Ich glaube, dass in der Skalierung die in Anno 1800 vorherrscht eine einzelne Einheit keinen Sinn macht...

In 1701 hat das funktioniert weil die Gbeäude und die Menschen keine Reletion zueinander hatten. Seit 1404 sind Gebäude und Menschen in einem realistischen Verhältnis.

In 1404 war es schon schwierig einzelne "Diebe" oder gesuchte Personen zu finden... so klein sind die Leute

Daher macht in meinen Augen eine 1-Personen-Einheit keinen Sinn.

Eigentlich meinte ich mit einer Einheit nicht einzelne Personen wie in Anno 1503, sondern nur einen Truppentyp für die Landeinheiten. 😅

Tomegatherion1
28-11-17, 12:56
Ich glaube, dass in der Skalierung die in Anno 1800 vorherrscht eine einzelne Einheit keinen Sinn macht...

In 1701 hat das funktioniert weil die Gbeäude und die Menschen keine Reletion zueinander hatten. Seit 1404 sind Gebäude und Menschen in einem realistischen Verhältnis.

In 1404 war es schon schwierig einzelne "Diebe" oder gesuchte Personen zu finden... so klein sind die Leute

Daher macht in meinen Augen eine 1-Personen-Einheit keinen Sinn.

Das sehe ich genauso. Ein ähnliches System wie in 1404 würde meiner Meinung nach schon reichen.

Ich frage mich bloß wie die Kriege ablaufen sollen? Angenommen man hat zwei solcher Lager, ein gegnerisches und ein eigenes. Da die Truppen ja warscheinlich Musketen haben werden, kann man die Lager ja logischerweise nicht direkt nebeneinander stellen, da diese ja eine gewisse Entfernung brauchen um zu schiessen.

Wie soll das ganze dann aussehen?

Sollen sich die Truppen da minutenlang anschiessen bis bei einem der beiden der Lebensbalken auf 0 ist? Ich frage mich halt wie man das umsetzen könnte, so dass es relativ realistisch aussieht. Da müssen ja Truppen fallen. Wenn das Heerlager z.B nur noch 15% Trefferpunkte hat, müssten theoretisch auch weniger Soldaten zu sehen sein.
Ich mache mir da ein wenig sorgen, da es ja schäbig aussieht, wenn die Truppen sich minutenlang beschiessen und man hat das Gefühl, dass die aneinander vorbei schiessen bis eines der Lager halt irgendwann mal zusammenbricht, da keine Treffepunkte mehr übrig sind. :confused:

Der3ine
28-11-17, 15:25
Ich glaube in der Hinsicht, dass die Schäden durch Kämpfe sichtbar sein werden, muss man sich kaum sorgen machen. Das wurde bisher eigentlich immer anschaulich umgesetzt (bei Fahrzeugen zumindest und ich meine auch schon bei den Heerlagern in 1404) und warum sollte es dann jetzt anders sein?

Aber woher weißt du denn, dass es Lager geben wird? Oder meinst du Lager jetzt nicht als Heerlager sondern als Seite im Kampf?

Selbst wenn nach den Beratungen Landmilitär ins Spiel kommen wird, wird das nichts daran ändern, dass es eigentlich nicht geplant war. Entsprechend wird auch die Umsetzung wohl eher die Mechaniken von fest geplanten Sachen im Spiel nutzen als dass man etwas völlig neues programmieren wird. Deshalb halte ich es für unwahrscheinlich, dass das Landmilitär dann große Ähnlichkeit mit dem haben wird, was man aus anderen Teilen der Serie kennt.

Daher auch meine Idee, dass man sich für das Landmilitär bei den Aufständen bedienen könnte. Solange es möglich ist den Ausgangspunkt der Invasion auf die Insel frei zu wählen sowie auch sagen zu können, dass man nur bestimmte Ziele attackieren soll, bzw. ein Areal erobern / zerstören will, wird dies schon relativ viele der Dinge abdecken, die ich auch mit normalen Truppen versuchen würde zu tun.
Verteidigung wäre wohl auch möglich durch Gebäude und lossenden von Einheiten nach dem selben Muster, wie man ja auch schon Polizeitrupps gegen Demonstranten einsetzen soll.
Der große Unterschied zum üblichen Militärsystem wäre, dass man seine Truppen nicht direkt befehligt, sondern nur sagt, was das Ziel ist und nur sehr eingeschränkt (durch Festlegen der Vorgehensweise), wie es erreicht werden soll.
Es wäre zwar natürlich eine große Einschränkung gegenüber normalen, einzeln steuerbaren Einheiten, aber man hat immer noch etwas Kontrolle und abhängig davon, wie sehr das System ausgebaut wird, könnte es vergleichbare taktische Tiefe durch Einheitenauswahl geben, wie es auch schon früher in Anno der Fall war.
Verteidigungsgebäude sollten wohl auch kein Problem sein und die Truppen für die Invasionen der Inseln gelangen auf eben diese, indem man sie mit Schiffen anliefert (nebst vlcht Munition und Proviant, um die Kampfstärke zu erhalten).
Die Truppen würde man dann in Kasernen Ausbilden, doch solange man sie auch besitzt, würden sie die Arbeitskraft verringern in der Stadt aus der sie stammen. Neben hoffentlich hohen Unterhaltskosten (Sold, Verpflegung, Ausrüstungspflege) würde dies dann dazu beitragen, dass man wie in den ersten Annos nur dann ein starkes Militär besitzen kann ohne Bankrott zu gehen, wenn man auch eine starke Wirtschaft hat.

samu327
29-11-17, 14:18
eine diskussion darüber zu führen wie das militär kämpfen wird ist m.M.n sinnlos man hat einfach zu wenig informartionen hat und es noch nicht ein mal sicher ist ob es überhaupt kommt. aber ein reines lager systeme kann ich mir umso länger ich darüber Nachdenke nur noch schwer vorstellen ganz einfach weil krieg zu dieser zeit so geführt wurde das die feind ein zwei linien aufeinander zu marschiert sind und anschließend aufeinander geschossen haben

Der3ine
29-11-17, 19:28
Was wir inzwischen wissen ist, dass die Entwickler kein Militär eingeplant hatten und jetzt gerade wegen dem Feedback nochmal diskutieren ob und wie sie das vlcht doch machen.
Und dann können wir doch wohl Vorschläge machen, wie wie das Militär gerne hätten bzw. was uns vlcht reichen würde schon, damit die Entwickler eine gute Vorstellung erhalten, was wir wollen und somit nicht mit einem System um die Ecke kommen, dass dann trotzdem jeder so doof findet, dass man es aus Spielersicht auch gleich hätte weglassen können. Denn dann hätte die Zeit eindeutig besser für andere Sachen genutzt werden können.

Es dürfte (hoffentlich) jedem bewusst sein, dass es nicht heißt wir wünschen uns das jetzt so und dürfen dann erwarten, dass es auch im Spiel so sein wird. Sondern dass wir den Entwicklern unsere Wünsche mitteilen und sie dann wenn sie eine Idee gut finden diese nutzen können oder es wenigstens als Inspiration dienen könnte, wie man es machen könnte bzw. man einen Überblick über unsere Wünsche einfach erhält, was auch schon deutlich helfen dürfte das Spiel besser an diese anzupassen, so dass man, selbst wenn es am Ende ganz anders als gedacht kommt, trotzdem denkt, wie toll es doch gemacht ist.

max.k.1990
01-12-17, 16:01
Ich bin froh darüber das die Entwickler da noch mal diskutieren und die Wünsche der offensichtlichen Mehrheit berücksichtigen. Wenn es MIlitäreinheiten geben sollte erwarte ich zumindest ein System was dem 1404-Level gleichkommt.

Das wir jetzt nicht ein super ausgefeiltes Militärsystem erwarten dürfen wo es bis jetzt nicht mal als Konzept existiert brauche ich wohl keinem zu sagen.

Aber ein ordentliches Basiskonzept sollte dann schon drin sein.

Tomegatherion1
02-12-17, 15:53
*hype*

Gxy12
02-12-17, 17:38
Vielleicht wird im Zuge der verstärkten Zusammenarbeit mit der Community auch eines von der Community (mehrheitlich) vorgeschlagenen Systeme verwendet. *Traum*

Dieb09
02-12-17, 18:15
eines von der Community (mehrheitlich) vorgeschlagenen Systeme

Aktuell sieht es so aus, dass wir uns zumindest mehrheitlich einig darin sind, dass wir das System aus 2205 nicht haben wollen. 1701 und 1404 werden beide stark favorisiert. Aber mehr als 1/5 finden das System aus 1503/2070 gut. Insgesamt stehen die Entwickler damit vor einer schweren Entscheidung. Allen kann man nicht gerecht werden. Soll man sich nun aus allen Teilen bedienen und daraus das neue Kampfsystem bauen oder etwas komplett neues erfinden?


Gruß
Dieb

max.k.1990
05-12-17, 16:52
Allen kann man nicht gerecht werden. Das Stimmt. Aber es sollte keine Entscheidung sein ob überhaupt nicht oder ja.

Wenn wir von dem Fall ausgehen, dass es das Landmilitär dennoch ins Spiel schafft finde ich zumindest ein System was an ein bisheriges System der Reihe angelehnt ist und dieses als Basis nutzt wesentlich angenehmer als gar keins.

Die Fragen die sich die Entwickler in diversen Konzept-Meetings und danach Sprints stellen müssen sind:

- Wie kann man Landeinheiten in dicht bebautem Gebiet postieren/platzieren
- Wie interagieren die MOBS mit anderen Objekten wie Berge, Gebäude und Wälder?
- Wie ist die Steuerung? Direkt, indirekt?
- Wie stellt man Fernkampf / Nahakmpf dar? Auch ggf. unter Jugendschutzaspekten
- Wie integriert man die Produktionsketten möglichst nahtlos in bestehende Produktionsketten bzw. lässt diese gut überschneiden?
- Wie interagiert der Spieler mit den Truppen in Sachen Bewegung, Produktion, Versorgung usw.


Das sind eine Latte von versch. Fragen, welche geklärt werden müssen. Und dabei steht eher im Vordergrund die Problematik mit der Kollisionsabfrage, der Steuerung und der Art und Weise wie die Bodentruppen mit der Umgebung interagieren.

Die 3D Models, die Animationen, die Icons, die Gebäude und Produktionsketten sind eine viel leichtere Aufgabe.

Die Kernfrage wird wohl sein was kann die Engine und was muss man der Engine erst beibringen. Das kann auch ein (versteckter) Grund sein, dass die Entwickler das Landmilitär nicht unbedingt wollen. Wenn die Engine das nicht so hergibt und dafür nicht ausgelegt ist - auch in Form von Zerstörungsschäden usw. kann das ebenfalls ein Grund sein.

======

Das letzte Land-Militär-System aus Anno 1404 hat versucht die Probleme des Landmilitärs zu lösen. Feststeckende Soldaten, Probleme bei der Steuerung wurde mit den 1404 Lagersystem signifikant verbessert. Viele mochten das 1404 System nicht. Aber wenn man konsequent weiter denkt was der Grund für den abermaligen Verzicht auf Landmilitär-Einheiten war in 2070, 2205 und bisher in 1800 dann fällt einem eine Reihe von Gründen auf die mit der Situation auf den Landflächen im Allgemeinen zu tun hat.

Daher wird wohl für 1800 - sollte es dazu kommen - das 1404 System die Basis bilden. Nicht das beliebteste System aber eines was mit der Anno Gebäude Logik besser zurecht kommt als direkt steuerbare Truppen oder Einzeleinheiten.

Gxy12
06-12-17, 19:41
@max.k. 1990
Da kann ich wieder einmal nur voll und ganz zustimmen.

@Dieb09
Mit mehrheitlich meinte ich zum einen das System, welches nach Abstimmung derzeit vorne liegt und zum anderen die speifischen Systeme wie, dass Pioniere zu Lager und Lazeratten ausgebaut werden, dass es keine Mauern und Türme (außer Schrot-Turm zur Herstellung von Munition) mehr gibt, dass die Einheiten im Groben in Pioniere, Infanterie, Artillerie, Kavallerie und eventuell Elite eingeteilt werden sollen. Ab Seite 5 dieses Threads standen schon einige Konzepte.

Topsen08
17-12-17, 17:25
Devenetiv Anno 1701
Einheiiten einzeln zu steuern auf gar keinen Fall die Militärlager das war garnix total kompliziert habe jedes mal abgebrochen wenn das damit losging.
mfg

max.k.1990
20-12-17, 10:50
Devenetiv Anno 1701
Einheiiten einzeln zu steuern auf gar keinen Fall die Militärlager das war garnix total kompliziert habe jedes mal abgebrochen wenn das damit losging.
mfg

Naja dann bist du aber auch extrem zimperlich was Änderungen generell angeht. Das System war gut nutzbar und für Anno 1404 angemessen, auch wenn das Aufstellen und Umsetzen der Lager nicht jedem gefiel.

Da gleich zu sagen "bäh sowas mag ich nicht und wenn jemand so anfängt verlasse ich das spiel" klingt für mich eher nach kindlichem Trotz als konstruktiver Begründung eines Erwachsenen :D

Vecarion
23-12-17, 15:27
Mich hat immer das Kampfsystem von Anno 1503 immer sehr begeistert, fand es immer cool eine große Armee aus zu heben und den Gegner damit zu besiegen.
Hab das in den letzten Teilen immer sehr vermisst. Da 1503 mir in der Kindheit ziemlich großen spaß gemacht hat,

Für Anno 1800 würde ich mir wünschen, das es wieder so ein ähnliches Kampfsystem gibt. Aber in einer veränderten Form.
D.h. statt einzelne Einheiten, Gruppenverbände in verschiedenen größen z.B.

Das man z.B. in verschiedenen größen Truppen rekrutiert, 5 10 20. Die Größe des Trupps bestimmt, die Kosten und die Zeit der Rekrutierung.
Die Kosten, sollte sich auf Zeit, Material und Bewohner beziehen. Ich fände es wichtig das man nur Soldaten rekrutieren kann, wenn man genug Einwohner
zur Verfügung hat, die nicht beschäftigt sind. (Geschlecht und Alter spielen keine rolle, da es einfach sonst zu umfangreich wäre!)

Es sollte außerdem wieder mehre Bauwerke wo man Einheiten rekrutieren kann geben.

Fußvolk: Feldlager, Kaserne, Burg
Kavallerie: Stallungen

Dann noch Fabriken für Mörser/Kanonen oder ähnliche Belagerungstruppen.

Außerdem verschiedene Verteidigungsanlagen.
Wie Türme und Mauern. Was auch cool wäre, wenn man kleine Forts aus Holz zur Belagerung oder zur Verteidigung bauen könnte mit Kanonierstellungen und Gräben.

Das sind jetzt so ein paar Vorstellungen meiner seits. Ich weiß das dieser Beitrag nicht perfekt ist, es ist jetzt mein erster Beitrag den ich bisher je geteilt hab, Hab das noch nicht so die erfahrung,
hoffe mal das meine Ideen jetzt nicht so verkehrt waren. Das erklären fällt mir nicht sehr leicht.

Das_Brot11
31-12-17, 17:36
Hallo zusammen,

ich wollte einen vorschlag zum landarmee roster machen wenn das Landmilitär es ins Spiel schaffen sollte.
Das System aus Anno 1701 würde für Anno 1800 am besten passen.

Zur bewaffnung in Anno 1800 gab es keine reine nahkampf infantrie mehr alle Infantristen sei es Linieninfantrie,Grenadiere oder Gardeinfantrie waren mit Musketen ausgerüstet im Nahkampf haben sie Bayonette benutzt die vor dem kampf auf die Gewehre gesetzt wurden.Pikeniere gab es ungefähr seit 1700 nicht mehr. Also sollten Pikeniere nicht mehr in Anno 1800 vorkommen.

Infantrie:
Miliz: Bewaffnete Bürger
Linieninfantrie: Reguläre Infantrie
Gardeinfantrie : Elite Infantrie

Kavallerie:
Dragoner: Berittene Schützen
Reguläre Kavallerie Reguläre Kavallerie
Kürassiere. Schwere Kavallerie

Artillerie:
Feldkanone
Mörser

Machinen Gewehr:
Gatling
Maxim

Maschinengewehre sollten erst spät im spiel kommen. Das Maxim ist ein sehr spätes Maschinengewehr was die Gatling abgelöst hat.


Das ist ein relative einfaches roster.Aber es gab sehr viele Einheitentypen zu dieser zeit bsp(Husaren,Uhlanen,Grenadiere,Füsiliere,Haubitzen ,Pioniere,Jäger,Leichte Infantrie)

Entwicklung.Es sollte möglich sein seine Truppen mit Forschung weiter zu entwickeln als beispiel die Feuerwaffen, man fängt mit den Musketen an und endet mit Repetiergewehren.


Hoffe dieser beitrag ist einigermaßen hilfreich.Sorry für meine schlechte Rechtschreibung:)

Mit freundlichen Grüßen

Das Brot11

SnakeHunter84
03-01-18, 17:07
Hallo zusammen,

auch ich bin für Landeinheiten in Anno.
Bestes Konzept war in Anno 1404 anzufinden, dieses sollte ausgebaut werden.
Militär in Anno muss „langsam“ bzw. strategisch einsetzbar sein.
Kein „Tankrush“! Wir haben hier kein RTS! Bitte zieht dies in Betracht.
Wer möchte schon innerhalb von wenigen Minuten überrannt werden, ohne reagieren zu können?
Verteidigung muss deutlich günstiger sein als Angriff. Niedriger Unterhalt für Hafenwehrtürme / Kanonen etc.

Es muss die Bedrohung da sein, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch.
Wer dies nicht möchte kann gegen schwache oder militärisch defensive KI-Gegner spielen.
Aber ich brauche die Herausforderung und spiele nur gegen starke KI-Gegner, einfaches aufbauen ohne Konkurrenz ist nicht mein Ding und langweilt mich.

Sehr positiv sehe ich die Weiterentwicklung der Ökonomischen Domination.
Diese ist mir und sicher vielen anderen ebenso wichtig.
Die Gegner müssen auf viele diverse Aktionen des Spielers reagieren!
Spionage und Diplomatie sind ebenso wichtig.
„Einschmeicheln“, Tribute und Aufträge etc.
Dies sollte ebenfalls ausgebaut werden.

Wie seht ihr das?
Wollt ihr, dass es eher strategisch läuft, oder muss eine schnelle Eroberung der Gegnerischen Insel möglich sein?

Viele Grüße
SnakeHunter84

Der3ine
03-01-18, 19:17
Ich habe nichts dagegen, wenn man durch ein übermächtiges Militär eine Insel einnehmen kann, ohne das der Gegner eine Chance auf wirkliche Gegenwehr hat. Doch diese Armee soll dann zum einen sehr schwer aufzubauen und vor allem extrem kostenintensiv im Unterhalt sein. Und das kam in den letzten Annos in meinen Augen leider immer weniger zum tragen.

Hinsichtlich einer direkten sehr schnellen Inselübernahme: So etwas fände ich eher angemessen als eine diplomatische Aktion ("Wenn du keinen Krieg willst, dann verkauf mir lieber mal diese Insel für (hier Wert der Insel - Bedrohungswert des Militärs einfügen) Goldmünzen!)

Oder auch neue Möglichkeiten für Bündnisse wären sehr interessant, wie dass man jemanden eine Insel schenken kann, um extrem in dessen Gunst zu steigen.


Ich stimme dir jedenfalls absolut zu, dass eine Bedrohung da sein muss, wenn man denn mit einer Bedrohung spielen will. Und wenn nicht, dann spielt man eben wie du schon sagtest gegen leichte oder pazifistische KIs.

windyy0
06-01-18, 03:32
Hey,
ich würde mir wünschen, dass es mehr Typen an Kriegsschiffen geben wird. Schiffe mit unterschiedlichen Eigenschaften könnten ganz neue Strategische Möglichkeiten eröffnen.

LG

SnakeHunter84
09-01-18, 15:15
Ich habe nichts dagegen, wenn man durch ein übermächtiges Militär eine Insel einnehmen kann, ohne das der Gegner eine Chance auf wirkliche Gegenwehr hat. Doch diese Armee soll dann zum einen sehr schwer aufzubauen und vor allem extrem kostenintensiv im Unterhalt sein. Und das kam in den letzten Annos in meinen Augen leider immer weniger zum tragen.

Hinsichtlich einer direkten sehr schnellen Inselübernahme: So etwas fände ich eher angemessen als eine diplomatische Aktion ("Wenn du keinen Krieg willst, dann verkauf mir lieber mal diese Insel für (hier Wert der Insel - Bedrohungswert des Militärs einfügen) Goldmünzen!)

Oder auch neue Möglichkeiten für Bündnisse wären sehr interessant, wie dass man jemanden eine Insel schenken kann, um extrem in dessen Gunst zu steigen.


Ich stimme dir jedenfalls absolut zu, dass eine Bedrohung da sein muss, wenn man denn mit einer Bedrohung spielen will. Und wenn nicht, dann spielt man eben wie du schon sagtest gegen leichte oder pazifistische KIs.

OK, kann dich zwar verstehen, aber würdest du es auch toll finden, wenn du innerhalb von paar Min. platt gemacht wirst, ohne irgendwas tun zu können?
Nachdem du zuvor eine blühende Wirtschaft innerhalb von 20 Spielstunden aufgebaut hast.
Nur leider hast du nur die nötigste Inselverteidigung gebaut... pech, alles umsonst... wäre das auch ok?

Also ich denke, es sollte nicht möglich sein, dass einer aus dem nichts kommt, und alles platt macht.
Sowas muss absehbar sein (bsp. Info: Spieler X gibt mehr als 20 % seiner Einnahmen für Militär aus etc.) und Verteidigung muss effektiver und günstiger sein als Angriff.
Hat einer alles stark gesichert, muss man den diplomatischen Weg nehmen oder ihm Nadelstiche verpassen die ihn schwächen, das darf nicht einfach per "Tankrush" funktionieren.

Ich spiele eher "langsam" sprich strategisch, das erwarte ich von einem 90% Aufbauspiel mit Miltär-Komponente.
Deshalb mag ich die Anno 1404 Heerlager bzw. dieses System. Sehr wichtig war hier auch das ausgebaute Diplomatie-System bzw. das Geheimkabinett!

Aber ich denke jetzt auch schon, wir haben zu wenige Infos in diesem Bereich, so dass ich gerne mehr über das Militäsystem wüsste.
Vielleicht wären fehlende Landeinheiten gar nicht soooo schlimm, kommt drauf an, wie die Militärische Domination bzw. die Wirtschaftliche geplant sind.

Auch denke ich mir, wir haben in vielen Bereichen zuwenige Infos, um konkrete Vorschläge liefern zu können.
Egal ob Multisession, Eisenbahn, Diplomatie, Militär, Prodketten, es fehlt einfach noch mehr Info, damit wir nicht Dinge vorschlagen und uns den Kopf zerbrechen, mit Punkten, die nicht mehr machbar sind, längst entschieden, zu aufwändig etc.

Es wäre schön, in naher Zukunft zu einzelnen Bereichen detailierte Infos zu erhalten.

VG
SnakeHunter84

(Annosüchtig seit 1602 ;-))

max.k.1990
09-01-18, 17:15
Daher fand ich das 1404 System von der Idee her ziemlich passend. Es hat das Spiel militärisch entschleunigt und passt so zum sehr aufwändigen Aufbaupart. Da passt es nicht das alles so schnell kaputt geht.

Ich finde einen Kompromiss dass Verteidigung günstiger in Bau und Unterhalt als Angriff wäre, ziemlich gut. Wer kriegerisch agieren will kann dies tun aber benötigt gegen einen gut geschützten Gegner eher ein 5:3 verhältnis um zu siegen als 1:1 z.B.

Unter der Tatsache das die von der Community gewünschten Bodentruppen noch kommen (das hoffe ich mal stark..)

Der3ine
09-01-18, 20:56
Ich finde, wenn man denn da so wenig in die Verteidigung investiert hat, dann ist es gerechtfertigt, dass man dann schnell eine Insel verliert.
Da man aber nach so langer Zeit ja auch mehrere Inseln schon haben dürfte, sollte man dadurch aber ja auch nur einen Teil des gebauten verlieren, den man (mit etwas Anstrengung) auch wieder auf einer anderen Insel aufbauen könnte.
Dadurch, dass man dann ja eine viel stärkere Wirtschaft hat, dürfte man ja im Ausgleich außerdem in der neuen "wirtschaftlichen Kriegsführung" die Nase vorne haben, eben weil man weniger für das Militär ausgeben musste / muss.
Dass eine Verteidigung kostengünstiger als die Angriffsarmee sein soll finde ich gut, auch darf sie ruhig effektiver sein, um die Verteidigung zu erleichtern. Dafür sollte man aber dann auf keinen Fall "die feindliche Armee schnell mit Kanonentürmen einmauern" können ;)

Was auch noch eine Schwäche der "Riesendampfwalzenarmee" ist, ist deren Transport. Denn da könnte man ja auch noch relativ leicht große Teile der Armee vernichten können (ich hoffe aber, dass die Truppen dann wie z.B. in Anno 1503 per Schiff transportiert werden und nicht Flöße oder was auch immer herbeizaubern um mal eben das Meer zu überqueren).

Ich persönlich mochte die direkt steuerbaren Truppen uas den anderen Annos deutlich lieber als die Lager in 1404 (vlcht auch wegen deren geringen Komplexität: großes Lager schlägt kleines wegen mehr Leute, gegen großes Heerlager hilft nur noch mehr Heerlager zu haben, so meine grobe zusammenfassung des dortigen Militärsystems (unter Missachtung von "Artillerie").

Falls denn ein Ersatz für das Landmilitär geplant war schon, ist dieser Wegfall vermutlich auch nicht so schlimm (abhängig davon, wie dieser Ersatz aussieht), da sprichst du mir direkt aus der Seele Snakehunter!
Aber nur Seekampf klingt einfach nach sehr wenig für ein Anno.

SnakeHunter84
10-01-18, 12:17
Ich finde, wenn man denn da so wenig in die Verteidigung investiert hat, dann ist es gerechtfertigt, dass man dann schnell eine Insel verliert.
Da man aber nach so langer Zeit ja auch mehrere Inseln schon haben dürfte, sollte man dadurch aber ja auch nur einen Teil des gebauten verlieren, den man (mit etwas Anstrengung) auch wieder auf einer anderen Insel aufbauen könnte.


Hmm... ja, kann man so stehen lassen.
Nur leider wird ja nicht nur die kleine Insel mit der bsp. Bier-Produktion eingenommen, sondern eher alles.

Deshalb auch der Vorschlag, Verteidigung deutlich stärker (Preis-Leistung) als der Angriff.
Oben genanntes Verhältnis (war sicher nur ein Beispiel) von 5:3 geht bei näherer Betrachtung in meinen Augen nicht weit genug.

Beispiel Anno 1404:
Die Hafenwehrtürme wurde später stärker und günstiger gepatched.
Um zwei dieser Türme zu killen und ans Kontor und Lager zu kommen braucht man schon mehr als ein-zwei Kriegsschiffe.
Diese Kosten aber nicht nur in der Anschaffung deutlich mehr, sondern auch im Unterhalt (Schiff 60 statt Turm 5 !)
Das würde ich noch deutlich auslegen.

Erläuterung:
Starre Türme kann man schnell umgehen, kommt man eben von der anderen Seite, fertig.
Also müsste man alle Küsten mit x Türmen bebauen, da stehen schnell 20-30 Hafenwehrtürme auf der Hauptinsel. Das braucht man an allen Inseln.
Die Kosten haste immer, auch wenn nie einer angreift.
Also muss Verteidigung eher im Verhältnis 1:10 günstiger sein.
Hier sollte man einige Zeit mit Balancing verbringen.
AngriffsKrieg muss sehr teuer sein!

Aber ja, wenn es so umgesetzt wird, dass man mal eine kleine Prod-Insel schnell übernehmen kann, dann ist das ok.
Aber die "normal" gesicherte Hauptinsel, das sollte schon ein Militärischer GroßAkt sein, die zu übernehmen.

Nach wie vor gilt aber:
Die Bedrohung muss da sein, ich will, dass mich die KI herausfordert, bitte kein harmloses Sandbox-Game, das ist einfach nur langweilig.
Bei 1404, was ich aktuell wieder zocke, höre ich regelmäßig auf, wenn die KI meint: "Du bist mächtiger".
Obwohl ich da erst wenige Adlige habe, kein Dom steht, es wird da einfach langweilig.
Nur noch bauen, keine Bedrohung, nicht mein Ding!

VG
SnakeHunter84

Krapfn91
10-01-18, 14:19
Das Angriffskrieg teuer sein sollte kann ich unterschreiben.

Wie wäre es wenn man das gesamte "Abwehrsystem" einer Insel auf 2-3 Stufen im Kontor einstellbar wäre? (oda nur ein,aus und ab einer gewissen Stufe (zwecks Hauptinsel) eine mittlere)

- Maximale Besatzung und Schusskraft = maximale Unterhaltskosten
- Mittlere Besatzung = normale Kosten ( hier sollte man sich dann im "alten Verhältnis" befinden )
- Besatzung abziehen = keine Kosten

Damit das nicht zum "OP"-Werkzeug ist sollten, wenn man die Besatzung ruft die Glocken auf der Insel läuten und die Leute müssen erst ausrücken zu den Türmen und Burgen und sich Kampfbereit machen ( 30-45 Sekunden? ..)

Keine Ahnung wie aufwendig das ist, aber das is mir eben eingefallen und musste mir das Bildlich vorstellen wie man überall hört wie die Alarmglocken klingeln und am Hafen und Co ein gewusel stattfindet und alle auf ihre Posten laufen :P


Bringt taktisch noch mit sich, das man natürlich entsprechend beobachten muss, ob jemand was vorhat. Der, der rechtzeitig checkt was abgeht hat dann einen Vorteil und ist berreit wenn er kommt. Anders rum kann man wenn man im richtigen Zeitpunkt einen abgelenkten Gegner angreift einen "kleinen" (sind ja nur 45sec ca) Vorteil wo er vll 2-3 Sachen wegräumen kann oder so bevor die Gegenwehr kommt.

Nachdem die Defensive wie bereits von Snakehunter toll beschrieben vom Verhältnis weniger kosten sollte kann ich mir da ein gutes Balancing dadurch vorstellen.

Kann natürlich auch n Schuss in den Wind sein weil ich da jetz was komplett vergess ich noob haha :D Aba i wollts mal teiln, will die Glockn hörn :D

EDIT: Das Beispiel von anno 1404 von Snakehunter find ich extrem gut. Nur der Kardinal ist ne Bedrohung find ich und der is mir zum Beispiel zu stressig
:D Es fehlten bei jedem Anno KriegsKI in Schwach und Mittel. Gab immer nur einen bei den schweren ( hoffe i red jetz kein Blödsinn? ) glaub...

Wär schonmal nett wenns nen Kriegstreibenden gibt der ned umbedingt erfordert auf Maximum und Stress zu bauen hehe und halt öfters mal Krieg erklärt und angreift sowie Hafenblockaden angeht damits militärisch was zu tun gibt ohne das es im Ultrastress ausartet :D

Oder Einstelloption im Endlosspiel das neutrale Kräfte auch "Krieger" dabei sind die Insel plündern... wär auch mal geil :P

SnakeHunter84
12-01-18, 16:40
Das Angriffskrieg teuer sein sollte kann ich unterschreiben.

Wie wäre es wenn man das gesamte "Abwehrsystem" einer Insel auf 2-3 Stufen im Kontor einstellbar wäre? (oda nur ein,aus und ab einer gewissen Stufe (zwecks Hauptinsel) eine mittlere)

- Maximale Besatzung und Schusskraft = maximale Unterhaltskosten
- Mittlere Besatzung = normale Kosten ( hier sollte man sich dann im "alten Verhältnis" befinden )
- Besatzung abziehen = keine Kosten

Damit das nicht zum "OP"-Werkzeug ist sollten, wenn man die Besatzung ruft die Glocken auf der Insel läuten und die Leute müssen erst ausrücken zu den Türmen und Burgen und sich Kampfbereit machen ( 30-45 Sekunden? ..)


Kann man drüber nachdenken.
Grundsätzlich eine Überlegung wert.

Nur stelle ich es mir schwierig vor, denn:
Angenommen ich schaue nicht alle zwei Minuten auf die StrategieKarte und befinde ich zudem in der anderen Session.
Jetzt greift mich einer mit 5 KriegsSchiffen in meinem Hafen an, selbst wenn ich direkt reagiere, muss ich erst die Session wechseln und das Glöckchen läuten.
Bis dahin ist meine Hafenverteidigung schon teilw. erledigt.
Vielleicht wäre es denkbar, wenn man auf die Variante Keine Besatzung verzichtet und zudem bei einem Angriff automatisch die volle Besatzung gerufen wird etc.

Grundsätzlich finde ich es gut, wenn meine Verteidigung automatisch funktioniert, sonst kommt ein Pirat und versenkt im Hafen ein Schiff und haut wieder ab, ohne dass ich eine Chance hätte.

VG :)
SnakeHunter84

Achtarm124
12-01-18, 17:12
Warum immer wieder auf das Thema "Multisessions" rumgeritten wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

Vermute mal stark, dass BB durchaus aus 2205 gelernt hat = da war Interaktion bei Invasionen erst möglich, nachdem der Feind im Sektor war und nach dem Wechsel in x Sekunden die eigene Flotte einsatzfähig war.
Wo bitte ist das Problem, wenn ala in 2205 - Start einer Börsenaktion - nun in 1800 ein Fenster aufgeht "Begebe dich in Sektor y, da Feind gesichtet" und man nun einen bestimmten Zeitraum zur Vorbereitung hat?

LadyH.
12-01-18, 22:24
Multisession und Angriff, das passt irgendwie nicht zusammen.

Beruhigend, im Multiplayer wird das nicht passieren, denn


„Für den klassischen Multiplayer Modus von Anno 1800 beschränken wir uns aus praktischen Gründen
im übrigen auch auf eine (große) Hauptsession für 2-4 Spieler.“

https://www.anno-union.com/multisession-bei-anno-1800/

und im nächsten Blog wurde dann gesagt:


Basti: Jeder von uns kennt das Gefühl, Anno mal für eine Weile alleine zu lassen, zu vergessen
und dann danach aufräumen zu müssen. Damit die Sessions Möglichkeiten und Komplexität
erweitern, aber nicht in zu viel Stress ausarten, haben wir Mechanismen implementiert, um zu
gewährleisten, dass während Eurer Abwesenheit in einer Session keine Ereignisse Eure
Siedlung verwüsten. Militärische Auseinandersetzungen werden in den anderen Sessions
ebenfalls möglich sein. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt dieses System etwas
genauer beleuchten.

https://www.anno-union.com/union-update-voting-spotlight-und-qna/

Klingt für mich alles beruhigend.

Ben2906
13-01-18, 02:43
Ich finde der Spieler muss selbst entscheiden ob er Militärisch spielen möchte oder nicht. In dem er es bestimmen kann bevor das Spiel startet oder sich innerhalb des Spiels in Form von Diplomatischen abkommen davor schützen kann, den Krieg beginnt nicht immer sofort mit kämpfen sondern schon mit den ersten Defiziten. Man könnte aber auch friedlich spielen in Form einer Neutralität wo man gewisse Punkte erfüllen muss damit der Status erhalten bleibt, was natürlich zu einer zusätzlichen Spiel Schwierigkeit führt. Dies könnte man mit Questen, einer Bestimmten Anzahl max Truppen und Kriegsschiffen oder einer gewissen Wirtschaftlichen stärke. Ich finde auch das es ein Punktesystem geben könnte das die Militärischemacht und Wirtschaftlichekraft anzeigt und so als Abschreckung dienen könnte.
Was natürlich auch noch genial wäre eine Art Anführer System wo man Land- und Seestreitkräften einen General oder Admiral zuweisen kann der eine Art Moralboost ist und einige Coole freatuers bereit hält, die auch nicht unbedingt Spielerisch einen Vorteil bringen aber Lustig mit an zusehen ist, ein Beispiel wäre militärische Paraden oder wenn eine Admiralsflotte ausläuft das es vom Schiff des Admirals aus Kanonenschüsse gibt und sich vom Hafen verabschiedet und sich dann auf eine Reise begibt.

Zu denn Landstreitkräfte System würde ich das ähnlich wie von 1701 vorschlagen, wo es Kampfverbände gibt und keine einzelnen Einheiten, außer bei der Artillerie vielleicht, das es verschiedene Formationen wieder gibt (Line, Dreieck etc), wo Soldaten Schützengräben ausheben können und sich dort verschanzen können und wo natürlich auch die ballistischen Truppenverbände angeschlossen sind und dort entweder zu Deko zusammen stehen oder zusammen für das Vaterland Kämpfen. Militärische Gebäude und Einheiten sind ja nicht immer nur für den Kampf bestimmt sondern auch Dekorativ, ich als imperialer Herrscher würde schon gerne eine etwas größere Armee unterhalten die ich ein wenig herum scheuche oder Paraden abhalte um meine Bevölkerung zu unterhalten und zu motivieren. Die Lehre des Krieges sollte natürlich erforscht werden können um natürlich mehr Schwierigkeit rein zu bringen.

Und zu dem Multisessionsystem man könnte den Krieg überall hin bringen, man müsste es nur Steuern können in form von Reglern und das man in den Sessions Soldaten Stationieren kann oder Granision ausheben könnte, in dem man ein bestimmte Geld menge über einen Regler festlegt .

Was mich aber freuen würde wenn es bestimmte Events gäbe die irgendwelche Ereignisse Hervorrufen und bestimmte Effekte mit sich bringen und das immer zu Gleichen zeit und einmalig, ZB eintritt der Pest oder andere Krankheiten, ein Meteoriteneinschlag oder eine Piraten Flotte die einen Schatz oder Bauplan mit sich trägt die Absolut selten und einmalig sind, das es sowas in der Art geben könnt, wäre was richtig geniales :3

Gxy12
27-03-18, 22:22
Was ich mir wirklich von den Entwicklern erhoffe ist, dass es Einheiten gibt, um gegen die Blockade / Inselbelagerungstaktik vorzugehen.

Die Blockadetaktik
- Wirkungsvoll gegen richtige Spieler
- Zuerst werden kleinere Insel des Gegners unter Kontrolle gebracht
- Die Flotte des Gegners wird weitestgehend dezimiert
- (Neue) Werften werden zerstört
- Die Hauptinseln werden belagert
- Schiffe werden auf Patrouille geschickt

Meine Idee ist, dass man für diese Einheit (als Blockadebrecher) die Ausfallkorvette oder schlichtweg Korvette nimmt. Diese war für ein Kriegsschiffe realtiv klein (also wenig Laderaum), gut gepanzert (sehr viele Trefferpunkte), hatte einen geringen Tiefgang und war ziemlich schnell, die Angriffsstärke war dafür allerdings bescheiden. Diese Korvetten wären dann natürlich motorisiert.

Wrander
05-04-18, 12:48
Ich finde das Militärsystem sollte bzw muss nicht allzu kompliziert sein. Aber finde Krieg in Aufbauspielen wohl einer der besten Katastrophen um ungewissheit, Probleme und damit neue Herausforderungen und Tiefe einzubauen.

Naturkatastrophen sind immer son random Faktor bei dem man oft einfach viel neu bauen muss und Krankheiten etc kann man für gewöhnlich einfach kontrollieren. Krieg dagegen fühlt sich als zusätzliche Herausforderung einfach perfekt an. Es ist ziemlich dynamisch, je nachdem viel viel man investiert ist man sicherer, Je nachdem wie schnell man Angriffen entgegenwirkt ist der Schaden unterschiedlich groß usw usw.

In nem Aufbauspiel sollte die Priorität für Krieg auf zusätzlichem Ressourcenmanagement liegen und nicht zu viel Micromanagement und Taktik wie in einem RTS. Fand daher in 1404 das System ziemlich gut da es langsam und durch den Proviant die Versorgung der Truppen weiter im Vordergrund war.

Tomegatherion1
10-04-18, 10:18
Meiner Meinung nach könnte man das System aus Anno 1404 zum Großteil übernehmen und einpaar extra Features mit einbauen.

Kanonen / Artillerie

Kanonen: Mittlere Reichweite, normale Nachladezeit, langsame Geschwindigkeit (außer mit Pferden)

Artillerie: Hohe Reichweite, lange Nachladezeit, langsame Fortbewegung (außer mit Pferden)

Soldatencamps in verschiedenen Größen:

Klein: 3×3 Soldaten (Musketiere oder Grenadiere)
Info: Kleines Camp mit 9 Soldaten. Einfach.

Mittel: 5×5 Soldaten (Musketiere oder Grenadiere)
Info: Mittleres Camp mit 25 Soldaten. Ein Kommandant an der Spitze.

Groß: 7×7 Soldaten (Musketiere oder Grenadiere)
Info: Großes Camp mit 49 Soldaten. Ein Kommandant an der Spitze. Trommler an den Seiten.

Die Truppen bewegen sich insgesammt im Marsch langsam, außer die Trommler sind aktiv. Diese verleihen einen besonderen Effekt:

Trommler Aktiv = Ragemode: Verleiht für kurze Zeit einen Geschwindigkeitsboost (auch im Kampf).

Die Landeinheiten benötigen KEIN Proviant, sondern Lebensmittel wie Brot, Fleisch, Schnapps usw (Es sind halt Menschen aus allen Schichten). Wenn die Truppen verwundet sind, werden dementsprechend mehr Lebensmittel auf einer Insel verbaucht. Zusätzlich sollen auch Waffen verbraucht werden, das ist meiner Meinung nach realistisch.

Deejooo
10-04-18, 12:38
Eine Frage dürfte auch sein, auch wenn ich nicht alle Details zu Anno 1800 kenne (z.B. die Reichweite der Schiffe), ich lese mich hier gerade erst mal durch die Threads, dass ich, wenn es Landeinheiten gibt, auch entsprechende Verteidigungsgebäude bauen möchte. Die Hafenanlagen werden sicher gut mit Kanonen zu schützen sein und es wird verlustreiche Schlachten geben.

Mich persönlich stört es nicht, das es ohne Landeinheiten ablaufen würde. Wenn aber welche kommen, dann bitte auch mit entspr., Verteidigungsmaßnahmen, die über in der Stadt "geparkte" Landeinheiten hinausgehen.

Ubi-O5
12-04-18, 17:57
Hallo zusammen,

im heutigen Anno Union Blog gibts ein Update zum Militärsystem. Den Blog findet ihr hier (https://www.anno-union.com/devblog-update-zum-militaer-in-anno-1800/).

AnnoZone
12-04-18, 18:55
Im Blog ist der Login Chapott *nur so nebenbei*

LadyH.
12-04-18, 19:51
wissen wir, AnnoZone
https://forums-de.ubi.com/showthread.php/170277-Anno-union-login?p=2535441&viewfull=1#post2535441
da wird bereits dran gearbeitet

t_picklock
13-04-18, 07:09
Tja, mit dem bekanntgeben der Entscheidung im letzten Blog, das es keine Landeinheiten geben wird wars das für mich mit dem besten Anno aller Zeiten. Mit dem wegfallen der Landeinheiten gehen für mich strategische Möglichkeiten und damit etliches an Spieltiefe verloren.

Tomegatherion1
13-04-18, 09:25
Lol, ein harter Schlag ins Gesicht, aber dermaßen. Erst habe ich mich gefreut, dass endlich ein Update zu den Landeinheiten kommt…
dann folgte der große Schock.

Wirklich sehr enttäuschende und frustrierende Neuigkeiten. Ich von meiner Seite aus, kann sagen, dass ich weg vom Fenster bin, denn
das „Beste Anno allerzeiten“ wird es jetzt definitiv nicht mehr werden.
Scheinbar hat die Union nur die Berechtigung um an oberflächlichen Abstimmungen, die das Gameplay nicht wirklich verändern können, teilzunehmen.
Leider genügt das kratzen an der Oberfläche schon, um die meisten zufrieden zu stellen.
Ihr hättet es euch echt sparen können uns 5 Monate auf die Folter zu spannen und es am Ende mit nem kurzen & knappen Text abzuhaken.
Aber Hauptsache es kommen ständig irgendwelche langweiligen Erinnerungen an die Gamescom & alten Anno Spiele und 2 Tage später noch einmal eine
unnötige Zusammenfassung um kurz vor dem Sturm so viele Sympathiepunkte wie möglich bei den Union Mitgliedern zu gewinnen. 🙂

Ich will nochmal betonen, dass ich ziemlich enttäusch bin.

Eure „schweren Herzens“ getroffene Entscheidung ist ein fataler Fehler.

In dem Sinne, Deabbo auf Youtube, Facebook entliked und FETTER Daumen Runter für diesen Post. :mad::mad::mad:

Viel Erfolg

Drake-1503
13-04-18, 13:21
Man kann hier nicht mehr von Militärsystem sprechen, sondern muss sich nun verstärkt Gedanken über Marine und Diplomatie machen.
Ich hätte mindestens erwartet, dass zusammen mit der Absage eine neue Info zu den Seegefechten und dem Angebot an Seekampf-Einheiten kommt.
Bisher waren alle Seekriege in Anno reine Vernichtungskriege, weil ansonsten der KI-Gegner in kürzester Zeit seine Flotte wieder zurecht-cheatet.
Ein "kleiner" Seekrieg mit begrenztem Ziel wäre ja mal was Neues, anscheinend ist ja vorgesehen, eine einzelne Insel irgendwie durch "Seekrieg" einzunehmen. Sei es durch eine Hafenblockade oder wie auch immer - da sollte baldmöglichst mehr an Infos kommen ...

Taubenangriff
13-04-18, 17:44
Ehrlichgesagt, ich finde es ziemlich lustig, wenn Leute behaupten, Militär wäre ein Grundpfeiler von Anno. Klar, Landeinheiten haben Spaß gemacht, aber gehören sie wirklich zu 100% in ein Anno? Landeinheiten sind realistischer, aber ist Anno realistisch? Nein, auf beide Fragen. Auch wenn ich mich über Landeinheiten gefreut hätte - mich juckt es wenig dass sie nicht kommen, da der Kern des Spieles ein anderer als Stadtaufbau - Aufrüstung - Krieg ist. Wer sowas haben möchte soll meinetwegen Starcraft spielen oder sowas.

Und wer von Anfang an dachte man dürfte an Anno 1800 wirklich mitentwickeln, und selber Systeme entwerfen, dazu gibt es nicht umsonst ausgebildete Gamedeveloper. Und wer auf das Versprechen "Größtes Anno aller Zeiten" reinfällt, selber Schuld, wer da nicht durchblickt dass das reines Marketing ist.

Wie Drake schon geschrieben hat, es ist ein reiner Seekampf. Und sicherlich keiner wie in 2205, stumpf ballern, ich denke eher das geht in Richtung Anno 2070 mit Schiffsgebundenen Spezialfähigkeiten wie Torpedos oder dem starten eines Erkundungsballons. Und obwohl die Idee total unrealistisch ist, ich freue mich darauf, zu sehen, wie das Erobern des Haupthafens funktioniert. Auch kollidierende Schiffe wären dabei mal was schönes, da muss man aufpassen dass man nirgendwo reinfährt oder aber man macht mit Absicht Kamikaze.
Ich hoffe auch nicht auf Vernichtungskriege, sondern Taktikkriege. Mit wenigen Schiffen möglichst gut zu hantieren wird mir mehr Spaß machen als mit 32 Choppern eine Insel von Markthäusern freizubauen, auch sorgt ein reduziertes Militärsystem dafür, dass die Anno-Grundsätze mehr in den Vordergrund treten können.

An alle, die meinen, dass BlueByte dass doch von Anfang an so geplant hatte - Nein, hatten sie nicht. Es wurde wirklich geschaut, wie man Landeinheiten einbauen könnte, wie sie funktionieren können, aber kein Konzept wurde gefunden. Genau das wurde gesagt und mehr gibts da auch nicht zu sagen, würden sie rumsülzen würden die "Annofans der ersten Stunde" sich darüber beschweren.

@Das_ist_Phil wenn du ein ausgeklügeltes Militärsystem haben möchtest mit vielen Einheiten und so, da kann ich dir Civ empfehlen.

In diesem Sinne hoffe ich auf baldige Infos zu den Seekriegen.

LG Nale

Dieb09
13-04-18, 21:45
Hallo!

Die Neuigkeiten zum Landmilitär haben mich nun auch erreicht und auch wenn ich damit schon gerechnet hatte, bin ich dennoch enttäuscht. Ja, Krieg war nie das Kernelement der Anno-Reihe. Es war eines der Kernelemente. Schon in Anno 1602 gab es Landeinheiten und das nicht nur als schmückendes Beiwerk, wozu sie trotzdem von einigen Spielern benutzt worden sind. Viel mehr stellten sie eine Bedrohung dar, ein diplomatisches Mittel und vor allem auch ein Weg zum Sieg. Wie sollte man sich z.B. gegen den Feind verteidigen, der auf der selben Insel siedelte wie man selbst? Ich denke, das wird in 1800 nun nicht mehr möglich sein. Im Blog heißt es, dass man Spieltiefe und Wiederspielbarkeit der Marke Anno bieten möchte, die man seit 20 Jahren von der Reihe erwartet. Im Punkt Landmilitär und im Bereich Diplomatie bricht nun einiges weg.
Ich kann verstehen, dass man die Spieltiefe des Wirtschaftssystem nicht wieder zerstören möchte, nur um Landeinheiten zu ermöglichen. Nur warum sollte das überhaupt passieren? Als erste plausible Antwort kommt mir da nur in den Sinn, dass man nicht genug Zeit hat, um Landmilitär und Wirtschaftssystem gleichermaßen detailliert einzubauen. Wenn das der Grund ist, dann vergrößert sich meine Enttäuschung nur noch mehr. Ich möchte kein gut gemeintes Anno 1800 im Jahr 2018 spielen können, sondern eben das beste Anno bislang, das innerhalb der nächsten 3 Jahre erscheinen kann.
Natürlich ist mir klar, dass die Aussage bezüglich des besten Annos nur Marketing war. Gleichzeitig darf man sich jetzt aber auch nicht beschweren, wenn man ein Spiel veröffentlich, dass diesen Anspruch nicht einhält und sich die Spieler dann darüber beschweren.

Was ich mir wünsche, ist, dass man Landeinheiten einbaut und dafür die Zeit nimmt, die man braucht, damit auch die anderen Aspekte des Spiels nicht darunter leiden. Wenn aktuell die Wirtschaft gut läuft und das Landmilitär Änderungen notwendig macht, die sich nachteilig auf das aktuelle System auswirken, dann müsste man überlegen das Wirtschaftssystem zu ändern. Nur weil es jetzt gut ist, heißt das nicht, dass es die einzig gute Möglichkeit ist.

Natürlich bin ich in keinster Weise über die internen Vorgänge informiert und kenne damit auch alle Probleme nicht, die nun auftraten. Insofern kann ich keine konstruktiven detaillierten Vorschläge äußern und somit auch nicht weiter helfen. Somit bleibt nur noch mich bei den Entwicklern zu bedanken, dass sie es zumindest versucht haben, auch wenn es nicht geklappt hat. Für mich steht nun fest, dass ich Anno 1800 erst einmal nicht kaufen werde, damit ich mir erst einmal selbst ein Bild von dem Spiel machen kann. Dankbar wäre ich für eine Demoversion, die einem diese Möglichkeit erleichtert.

Gruß
Dieb

MattMcCorman
17-04-18, 15:19
An alle, die meinen, dass BlueByte dass doch von Anfang an so geplant hatte - Nein, hatten sie nicht. Es wurde wirklich geschaut, wie man Landeinheiten einbauen könnte, wie sie funktionieren können, aber kein Konzept wurde gefunden.

Da würde mich jetzt aber mal interessieren, woher du diese Info hast ;)

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Landeinheiten technisch sehr aufwändig sind - allein Testing und Balancing verschlingen Unsummen an Zeit, was immens zu Lasten anderer Spielefeatures bzw. der Gesamtqualität gegangen wäre, hätte man das noch in den Projektplan dazugequetscht. Ich denke, dass dieser Umstand letztendlich den Ausschlag für die Entscheidung gegeben hat.

Schade ist es trotzdem. Auch wenn ich nur selten kriegerisch spiele in ANNO, fehlt bei 1800 dann irgendwie das Salz in der Suppe.

max.k.1990
17-04-18, 22:07
Klar ist das jede Menge Aufwand... Texutren, Animationen, neue Gebäude, Items, Icons, Sprach und Soundeffekte... Transport zwischen Inseln und Sektoren, Kollision mit der Umgebung. Ja klar. Aber nichts was sich nicht lösen lässt. Allerdings wenn das vorher nicht im Konzept und Plan drin war bekommt man das gegen den Publisher auch nachträglich nicht mehr rein. Wenn der Funktionsumfang erweitert werden soll und dafür X-Tausend Euro und Wochen mehr benötigt werden wird normalerweise kein Publisher zustimmen. Daher war es absolut abzusehen das daraus nichts wird. Allein wegen der Firmenpolitik.

Die Spieltechnischen Probleme lassen sich bestimmt lösen. So negativ wie das im Blog dargestellt wird das es das ganze Spiel beeinflussen würde wage ich mal zu bezweifeln. Problematisch ist es oftmals wenn etwas nicht easy peasy umsetzbar ist aber so?

Ich bitte dann zumindest zu bedenken für ein nächstes Anno... ihr wisst genau was die Spieler wollen. Also denkt dran wenn das Thema im Konzept schon aufkommt.

MattMcCorman
18-04-18, 11:28
Die Spieltechnischen Probleme lassen sich bestimmt lösen. So negativ wie das im Blog dargestellt wird das es das ganze Spiel beeinflussen würde wage ich mal zu bezweifeln.
Jein... beim Balancing des Spiels wird ja auch immer drauf geschaut, dass der Spieler in einem ganz bestimmten Maße gefordert wird, damit eben genau das "ANNO-Gefühl" eintritt. Ist der Spieler unter- oder überfordert, kommt es nicht zum "Flow", in dem man alles um sich herum vergisst... "nur noch diese eine Plantage" und zack ist es wieder halb zwei in der Früh ;)

Gerade bei einer hohen Komplexität, wie wir sie uns alle von Anno 1800 erhoffen, kann es bei zu vielen Spielelementen, um die wir uns kümmern müssen, zu einer Überforderung kommen. Es wäre also tatsächlich denkbar, dass eine Verteidigung der Städte und Siedlungen zu Land schon vom Game Design und vom Balancing her einfach nicht passt.
(Und dann gibt es noch die Wünsche eines nicht unerheblichen Teils der Spielerschaft, dass die eigenen Städte sicher sind, und die Tatsache, dass die meisten Spieler eh am liebsten friedlich vor sich hin siedeln...)

Freilich, dass die wirtschaftlichen Überlegungen bei dieser Entscheidung im Vordergrund standen, ist der weitaus wahrscheinlichste Fall.

Dieb09
18-04-18, 22:50
Hallo!

Ich finde es sehr gut, dass es noch einmal einen etwas detaillierteren Blogeintrag gab, der die Entscheidung nachvollziehbarer erklärt hat. Danke dafür an die Entwickler.
Offenbar waren die Hauptgründe nun Zeit und Geld, was ich sehr enttäuschend finde, auch wenn sich schon im Vorfeld die Einführung des Landmilitärs als schwierig dargestellt hat. Nach wie vor stellt diese Entscheidung für mich einen Fehler da. Für das klassische Anno-Gefühl sollten die Kernelemente, die Anno 1602 eingeführt hat, alle enthalten sein. Das Landmilitär fehlt nun schon einmal.
Ob es eine zweite Klimazone gibt, ob es diplomatische Interaktionen mit den Mitspielern gibt, ob die Computergegner wieder echte Städte errichten steht leider alles auch noch nicht fest, soweit ich weiß. Wird es wieder die Detailliebe geben, die 1602 hatte? Kurze Zwischensequenzen wenn ein Schiff fertig gestellt wurde oder das Volk einem erlaubt ein Monument zu errichten, wodurch diese Ereignisse wirklich eine kleine Besonderheit wurden? Ein Intro, das für Anno-Stimmung sorgt? Ich weiß es leider noch nicht, bin nun aber sehr vorsichtig geworden, inwieweit ich mir hier noch Hoffnung machen kann.

Somit bleibt meine Entscheidung bestehen, dass ich mir Anno 1800 erst einmal nicht kaufen werde.

Gruß
Dieb

Tomegatherion1
20-04-18, 10:15
Sers,

uns bleibt jetzt nichts anderes übrig als auf ein Addon zu hoffen und zu warten. Die Seegefechte sind ja auch schön und gut, jedoch fühlt sich das Militärsystem einfach unvollständig an.
Da fehlt sozusagen einfach das Salz in der Suppe, vor allem wenn wir jetzt riesige Inseln bekommen.

Da stellt sich mir gleich die Frage: Was, wenn sich ein anderer Mitspieler auf die gleiche Insel wie ich ansiedelt? Wie vertreibt man den Mitspieler? Mit den Schiffen einen großen Bogen um die Insel fahren
und das Kontor zerstören? Ziemlich langweilig und dämlich, wenn ihr mich fragt.

Annothek
20-04-18, 13:55
Nur wird nie ein Mitspieler auf der gleichen Insel siedeln :) da das Inselsystem von 2205 kommt und man in den Videos es auch schon erkennen konnte gehört einem die ganze Insel sowie das Kontor steht. Ergo nixs anderer auf Insel, wie auch?

Das System der Einzugsgebiete durch Kreise ist Geschichte das ganze läuft über Straßen, wie will man da sein Gebiet abgrenzen?

Ferner wie kann man etwas langweilig betiteln was man nicht kennt?

Tomegatherion1
20-04-18, 14:30
Das kannst du allerdings auch nicht zu 100% wissen. ;)

Ich muss etwas auch nicht kennen, um es langweilig betiteln zu können. Ich kann mir sehr wohl ein Bild von den Informationen, die wir aktuell haben, erstellen.

Drake-1503
20-04-18, 16:11
Inselbesiedelung: Ich habe nichts anderes erwartet und ich bin fast sicher, dass man pro Insel auch nur einen Hafen bauen kann. Wobei ich das noch relativ realistisch finde, auch wenn es für die Handelsrouten vielleicht nicht optimal ist. Evtl. kommen ja noch Verladestellen dazu, die man anlaufen kann. Aber auch darüber müssen wir nicht mehr spekulieren, weil ja alles längst feststeht und fertig ist und nicht geändert werden kann. Also einfach warten, bis es rauskommt.