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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Eisenbahn



Thaliruth
23-08-17, 08:27
Man ist ja bereits am Spekulieren das man in ANNO 1800 auch Eisenbahn Schienen verlegen kann, um somit Warengüter von A nach B zu Transportieren. DIes schlägt bereits bei einigen sauer auf. Warum auch immer. Wie das ganze Funktioniert ist ja letztendlich noch gar nicht klar. Bisher waren ja immer alle Waren in den Warenhäusern gleich. Und das man z.B. Inseln mit Eisenbahnen Schienen Brücken verbinden kann denke ich nicht.

Wie ist da gründsätzlich eure Meinung zu?

Ich würde dies begrüßen zumindest. Auch wenn dies nur Spekulationen sind. Aber für irgendwass muss diese Eisenbahn ja gut sein :)

Fireseed
23-08-17, 08:55
Hallo Thaliruth,

vom zeitlichen her würde es sehr gut passen, sofern es am Ende nicht zu einer "Railsim" mutiert mit komplexen Signalschaltungen und Weichen, bin ich ganz deiner Meinung.
Fehlen würde mir eine Eisenbahn in Anno 1800 vermutlich nicht, zählt für mich eher zu den "nice to have"-Features :)

Viele Grüße,
Fireseed

CerdoBlanco
23-08-17, 12:51
Ich bin begeistert davon! Ich fand es in 1404 etwas befremdlich, dass die Warenlager auf magische Weise miteinander verbunden waren. Und da die Inseln ja relativ groß sein sollen passt die Eisenbahn perfekt rein.
Die Strecken werden vermutlich eher spärlich verlegt und damit kaum stören.

Annothek
23-08-17, 14:28
sofern es am Ende nicht zu einer "Railsim" mutiert mit komplexen Signalschaltungen und Weichen, bin ich ganz deiner Meinung.

Keine Angst das kommt garantiert nicht.

EumelTroollin
24-08-17, 02:19
Ich bin hierbei ganz der Meinung von CerdoBlanco. Seit Anno 1602 werden Warenhäuser einfach magisch verbunden. Anno 2205 hat es für mich dann auf die Spitze getrieben, weil dann auch noch hinzu kam, dass alles rein nach Statistik lief. Solang ein +x da stand, war alles gut. Sollten jetzt Lager zwangsweise verbunden sein müssen und auch von Lager zu Lager transportiert werden müssen, weil die Produkte zwar am einen Ende der Insel produziert werden, aber am anderen Ende benötigt werden, bringt das eine Gameplay-Mechanik ins Spiel, die mich besonders reizt und einen langen Wunsch erfüllt. Das BlueByte hierzu die Eisenbahn zur Verfügung stellt, finde ich umso interessanter. Meiner Meinung nach fehlte Anno 2205 die Komplexität, welche durch diese Mechanik und die Einführung der Eisenbahn zurück kehrt und für Langzeitmotivation sorgt.

BitteWenden
24-08-17, 09:43
Hallo!

Man hat ja jetzt schon auf einem Screenshot und auf der Gamescom-Präsentation gesehen, dass es im Spiel eine Eisenbahn geben wird. Die Gamestar hat gemutmaßt, dass damit die Lagerhäuser verbunden werden.

Ich glaube aber, man könnte die Eisenbahn auch super für den neuen Tourismusaspekt nutzen. Es wurde ja auch schon dieser Zoo gezeigt, in dem man dann die Tiere durch exotischere austauschen konnte. So etwas könnte ich mir auch für eine Personenbahn (also neben der anderen Bahn) denken, bei der man dann die einzelnen Wagen austauschen kann. Ich glaube es könnte ganz schick aussehen, wenn man so eine Bahn um oder durch eine Stadt fahren lassen kann. Eventuell auch mit verschiedenen exotischen Bahnhofdesigns.

Könnte mir auch vorstellen, dass es bestimmte "große", bzw. schwere Waren wie Waffen gibt, deren Betriebe dann auf jeden Fall eine Eisenbahnverbindung brauchen um zu produzieren. Die könnte man dann in einem Streik zum Beispiel dann nicht mehr fahren lassen.

Fände spannend, was ihr noch so für Eisenbahnideen habt. :D

BitteWenden
24-08-17, 11:31
Gerade gesehen, dass es da auch schon einen Thread zu gibt: http://forums-de.ubi.com/showthread.php/168234-Schienen-Verkehr
Muss ich irgendwie übersehen haben, oder er wurde verschoben.

MOD_Freeway
24-08-17, 11:38
Gerade gesehen, dass es da auch schon einen Thread zu gibt: http://forums-de.ubi.com/showthread.php/168234-Schienen-Verkehr
Muss ich irgendwie übersehen haben, oder er wurde verschoben.

Macht ja nichts, habe die beiden Threads zusammengeführt.

Danke für dein Feedback,

schönen Tag für dich,

Gruß,

MOD_Freeway

DerKaiserII
24-08-17, 15:43
Ich würde auch gerne mal wissen was jetzt gegen die Eisenbahn spricht?

Es bringt ja auch nichts wenn man immer nur die Grafik vom Spiel ändert :-\ Es muss ja auch mal was Neues rein. Die Eisenbahn gehört für mich einfach mit in die Zeit, es kommt aber auf die Umsetzung an. Ich muss dazu auch sagen, dass ich Eisenbahnfan bin.


Was mich stören würde wäre:
-Wenn die Eisenbahn nicht wirklich Sinn macht und es irgendwie unnatürlich rüberkommt. Wenn man irgendwie gezwungen wird da was zu verbinden, egal wie kurz die Strecke ist. Das es zu viel Eisenbahn gibt. Man muss sagen könnten: "ja zur Beförderung von Waren nach A nach B macht hier eine Eisenbahn Sinn".

-Wenn das ganze Verhalten/Bewegung der Eisenbahn unnatürlich ist. (Die auf der Stelle drehen oder durcheinander durchfahren). Was ich aber befürchte ist, dass die Kurven viel zu scharf sind und es da komisch ausschaut. Völlig in Ordnung wenn man keine abgerundeten Kurven hat, sondern halt Kacheln. Es gibt aber Spiele da schlagen die Züge bei solchen Punkten einfach zu sehr aus bzw. drehen sich da ruckartig um 90 Grad. Kacheln finde ich super, da kann man schön mit bauen. Auf der anderen Seite muss man aber auch schauen, dass der Zug dann "ansehnlich" um die Ecke kommt. Da hab ich etwas Angst.

-Wenn die Eisenbahn irgendwie zu niedlich rüberkommt.



Es soll nicht total realistisch sein, aber auf dem Niveau von Sim City 4 ohne irgendwelche "Realitätsfehler" wäre völlig in Ordnung. Ist jetzt schwierig drüber zu reden wenn man nicht weiß wie das ganze System ausschaut. Ich glaube aber, dass es sich auf einzelne Strecken ohne Abzweige und ähnliches beschränkt. Wäre vollkommen in Ordnung, wenn die Eisenbahn keine so große Rolle im Spiel hat. Wenn man aber größere Streckennetze bauen kann und das auch notwendig ist, dann sollte da kein Unfug rauskommen. Da sollte es dann schon ein optisch ordentliches Eisenbahnnetz geben und keine einzelnen Strecken die irgendwie nur nebeneinander/übereinander sind.

Was ist den schon an Eisenbahnbildern bekannt?

Thaliruth
24-08-17, 16:02
Ich denke mal wenn die Eisenbahn waren Transportiert das es evtl. nur Optional ist. So das jeder selbst wählen kann. Evtl. werden die Waren dadurch nur schneller Transportiert von A nach B als mit irgendwelchen Marktkarren. Daher könnte es ja sein das es auch ohne Eisenbahn möglich ist, da es ja noch die Marktkarren gibt die sich alles beschaffen was die halt so brauchen.

So könnte dann jeder für sich entscheiden ob es diese Baut oder wie viele er Baut. Es soll ja auch nicht in Cities Skylines ausarten :D

DerKaiserII
24-08-17, 18:12
Für eine Art besseres Upgrade einer Steinstraße bzw. einer Markthalle scheint mir die Eisenbahn doch etwas zu groß zu sein. Es gibt ja scheinbar längere Strecken mit Haltepunkten? Lange Strecken machen aber auch nicht so wirklich Sinn, weil es ja immer die Markhallen und die "magischen Waren" gab, die auf der ganzen Insel verfügbar waren.

Wenn die Eisenbahn nur eine Option wären, dann fände ich das vollkommen ok. Aber ich denke da steckt schon mehr dahinter. Wie gesagt, bisher waren die Waren sobald sie im Markhaus waren auf der ganzen Insel verfügbar. Evtl. haben die mit der Eisenbahn was dran gedreht oder die Eisenbahn(en) sind jetzt die Markhallen? Die Markhallen fand ich persönlich immer relativ nervig, weil man sie setzen musste. Egal ob es ins Bild passte oder nicht. Es gab keine Alternative. Wenn die Eisenbahn da das System eine Alternative hinzufügt fände ich das super

OneklickLP
24-08-17, 21:29
Ich denke es gibt 2 Möglichkeiten:
Die Eisenbahn transportiert nur schwere Sachen wie Stahl, Eisen etc. Ich meine die armen Pferde. ODER es gibt überall kleine Lagerhallen die durch die Eisenbahn verbunden werden.
Aber ich glaube Optional wird die nicht. Wie schon gesagt die armen Pferde.

banberg
25-08-17, 00:22
1825 wurde die erste öffentliche Eisenbahn auf der Strecke Stockton – Darlington in Betrieb genommen. Diese wurde noch im Mischbetrieb mit Fuhrwerken betrieben. Die erste reine Eisenbahnstrecke (Manchester – Liverpool) wurde 1828 eröffnet. Ab 1830 sprang der „Eisenbahnvirus“ auch auf Kontinentaleuropa und die USA über.

Die Königlich privilegierte Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft mit Sitz in Nürnberg erhielt am 19. Februar 1834 die königlich bayerische Konzession zum Bau einer Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth.

Warum nicht in ANNO 1800 ..?

Das ist aber ein Thema, das für mich eher zweitrangig ist, ist die Eisenbahn in ANNO 1800 drin, okay und wenn nicht, dann eben nicht.
Mal sehen...

Snoap
25-08-17, 02:16
Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass es gewisse Szenarien geben könnte, wo dies auf die Spitze getrieben werden "muss".

beispielsweise eine große inselwelt, die aber für Schiffe nahezu unmöglich zu befahren ist.
(Durch zu enge passagen zwischen den Inseln, keine richtigen möglichkeiten, strömung zu stark oder ähnliches)

Da "muss" man dann ähnlich wie 2205 die brücken zusammenbauen (d.h einige viele materialien) um somit weiter fortschreiten zu können, bzw überhaupt expandieren zu können.

Das man das komplett ändert halte ich für weniger sinnvoll. Seitdem es anno gibt waren sie "magisch" verbunden.

Natürlich würde das weitere Spieltiefe und "logik" beinhalten, aber ob das in diesem ausmaße gewünscht wird um möglichst viele Spieler zu fesseln halte ich für fragwürdig.

(TLDR : Szenarien hiermit gerne gestalten , aber im Sandbox / Kampagne bitte nicht)

Synola
26-08-17, 11:27
Ich denke mir, dass die Eisenbahn als Transportmittel für weit entfernte Produktionen eingesetzt werden soll, z.B. die fertig gestellten Güter der Schwerindustrie nahe an ihren Bestimmungsort zu bringen.
Für nahe gelegene Produktionen gibt es ja nun Pferdekutschen, wie auf den Videos zu sehen ist. Nur kann man mit einer Kutsche ja keine riesigen Stahlblöcke über eine weite Strecke anliefern, dafür braucht man dann eben die Eisenbahn. Ist jedenfalls schon weitaus realistischer, als wenn hunderte von Marktkarren unterwegs sind.

Eine Eisenbahn für Personen kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen. Auf einem Bild habe ich ein Pier am Hafen gesehen, auf dem viele Leute herumgelaufen sind. Da werden dann wohl die Schiffe anlegen, die die Touristen in die Stadt bringen.

Kenji_Kasen
26-08-17, 17:30
Das einzige was meiner Meinung nach GEGEN die Eisenbahn spricht sind die 90" Kurven an denen UbiBB (zumindest bei den Wegen/Strassen) festhalten will.
Sollte es ansehnliche lösungen für das Kurven Problem geben heisse ich eine Eisenbahn sehr willkommen und hoffe das man damit waren vom Lager zum Hafen rollen kann...

Krotchen
28-08-17, 23:05
Bin mir nicht sicher aber ich persönlich denke, dass die Eisenbahn nicht so gut in die Landschaft und ins Gameplay passt. So was hat immer so einen Touch von Roller Coaster... passt nicht wirklich zu Anno. Wenn die Eisenbahn allerdings nur optional zu Dekozwecken gebaut werden kann, wärs ok. So kann jeder selbst entscheiden ob er die bauen will oder nicht.

HerrWagner
28-08-17, 23:12
Also vor dem "Touch von Roller Coaster." hab ich auch etwas Angst, aber die werden schon eine ordentliche Eisenbahn einbauen die nicht zu sehr nach Spielzeug ausschaut. Ich finde es aber eine sehr schöne Neuerung und wenn das mit den 90 Grad Kurven optisch auch halbwegs klappt, dann freie Fahrt vorraus.

Annothek
29-08-17, 06:52
Bin mir nicht sicher aber ich persönlich denke, dass die Eisenbahn nicht so gut in die Landschaft und ins Gameplay passt. So was hat immer so einen Touch von Roller Coaster... passt nicht wirklich zu Anno. Wenn die Eisenbahn allerdings nur optional zu Dekozwecken gebaut werden kann, wärs ok. So kann jeder selbst entscheiden ob er die bauen will oder nicht.

Keine Angst die passt super ins Spiel und wirkt auch nicht als Fremdkörper, da ich es schon anspielen durfte im Juli verrate ich damit glaube aber kein Geheimnis und nein es wird kein Transport Fever oder Railway Empire. dezent aber doch mit kleiner Funktion würde ich es beschreiben.

Thaliruth
29-08-17, 10:08
Es passt ins Spiel, und vor allem ins Jahrhundert. Anno 1800 geht ja so bis ca Mitte des 19 Jahrhunderts und da Passt diese Eisenbahn sehr gut rein. Nur ist das wiederum eine Neuerung in einem ANNO was wir so nicht kennen. Und das wird bei einigen das Problem sein womit die evtl. Probleme haben, da es halt nicht so ANNO Klassisch ist. Aber deswegen muss es ja nicht schlecht sein. Viele sind nur für solche Neuerungen nicht offen :D Einfach mal abwarten bis das Fertige Spiel Live ist, dann Testen und evtl noch mal Feedback geben :D

t_picklock
29-08-17, 10:18
Wenn es erst Live ist, dann ist das aus meiner Sicht zu spät. Das müssen die fleißigen Beta-Tester austesten und den Entwicklern eine entsprechende Rückmeldung geben damit man die Eisenbahn logisch und sinnvoll in das Spiel integrieren kann.

LordPsychoter
30-08-17, 07:26
Guten Morgen,

ich finde die Idee mit den Eisenbahnen großartig und habe die schon einige "Gewaltfantasien"!

Zum Beispiel:
"Mitspieler A" und "Mitspieler B" haben keine Handelsbeziehung. Ich pflege aber mit beiden eine Handelsbeziehung.
Dann fände ich es sehr interessant "Handelsketten" aufzubauen. In denen kann ich meine Bahnstrecke von mir zu "Mitspieler A" bauen.
An dem Bahnhof kann mein Zug Güter aufladen und über eine weitere Strecke zum Bahnhof von "Mitspieler B" fahren und dort wieder verkaufen.


Vermutlich unrealistisch das dieses Feature kommt.
Fände ich aber super :)


Genau so gut kann ich mir vorstellen das ich über Züge viel schneller Waren von A nach B transportieren kann wenn ich das ein oder andere von einem zum anderen Ende der Insel transportieren möchte.
Oder das es evtl. Güter gibt die gar nicht über die normalen Straßen transportiert werden können weil diese viel zu groß sind.

t_picklock
30-08-17, 07:34
Wir wissen zwar noch nicht was es mit der Eisenbahn letztendlich auf sich hat, aber warum sollte Dein geschildertes Szenario mit den beiden Mitspielern nicht möglich sein. Wobei, ich würde auf Dauer nicht 2 Mitspieler auf einer meiner Inseln dulden. ;) Meist benötige ich die Ressourcen auf der Insel selbst und dann sind diese Mitspieler im Weg.

Gxy12
30-08-17, 09:26
Ich denke, da jetzt heder Betrieb selbst Karren losschickt, wird die Komplexität des Warentransportsystems eben dadurch hergestellt, indem die Waren via Schienen von A nach B geschickt werden. 🚂
Aber das ist bis jetzt nur Spekulatius. 🙃

LordPsychoter
30-08-17, 10:08
Wir wissen zwar noch nicht was es mit der Eisenbahn letztendlich auf sich hat, aber warum sollte Dein geschildertes Szenario mit den beiden Mitspielern nicht möglich sein.

Naja das würde eine unglaubliche komplexität erfordern.

Was ich aber auch sehr spannend wäre die Tatsache das ich mit Schiffen Waren in einen Kontor überführe lasse und aus diesem Kontor kann meine Bahn Waren einsammeln und über meine Insel verteilen.
So hätte ich einen Warenfluß aus einer Kombination von Schiffen und Zügen :o

t_picklock
30-08-17, 10:35
Warum würde das eine unglaubliche Komplexität erfordern. Das Ganze konnte man bereits in Anno 1404 mit Schiffen machen. Bei den Schiffen machte man das damal über die Kontore. Bei der Eisenbahn könnte ich mir Vorstellen, das man entsprechende Handelsposten mit Bahnhof einrichten kann und dann die Waren von einem zum anderen Handelsposten transportiert.

Madian_Ovidas
30-08-17, 11:23
ich gehe davon aus das die Markthallen nichtmehr automatisch verbunden sind, und anfangs durch Pferdekarren Waren transportiertwerden, später hat man die möglichekeit durch Eisenbahnen dies zu beschleunigen so das die Waren schneller ans Ziel kommen.

Da jeder Betrieb seine Sachen selber zur Markthalle bringt wäre dies quasi der Ersatz für die alten Fuhrwerke mit denen Waren abgeholt wurden.

LadyH.
30-08-17, 11:35
Heiko Klinge hat hier bei Zeitstempel 2:05 ff eine Theorie zur Eisenbahn


https://www.youtube.com/watch?v=fnhju-o_4bs

yeti1962
30-08-17, 17:50
Mal gespannt, wie groß die Inseln werden. Ich denke, da sollten schon andere Dimensionen ins Spiel kommen, da eine Eisenbahn, selbst wenn sie nicht gerade kilometerlang wird, sicherlich ihren Platz.braucht.

Com-mu-nism
30-08-17, 21:05
Heiko Klinge hat hier bei Zeitstempel 2:05 ff eine Theorie zur Eisenbahn


https://www.youtube.com/watch?v=fnhju-o_4bs

Die Musik die im Hintergrund trillert gefällt mir sehr. Klingt ab einem gewissen Punkt sehr britisch/amerikanisch.

Stichwort Soundtrack, darauf bin ich sehr gespannt. :)

Com-mu-nism
30-08-17, 21:09
Mal gespannt, wie groß die Inseln werden. Ich denke, da sollten schon andere Dimensionen ins Spiel kommen, da eine Eisenbahn, selbst wenn sie nicht gerade kilometerlang wird, sicherlich ihren Platz.braucht.

Definitiv.

Wurde auch in einem Interview schon gesagt, die Inselwelt wird definitiv nicht kleiner ausfallen als in ANNO 1404 / ANNO 1701 / ANNO 2070, wurde zumindest im GameStar Interview gesagt.

Kann mich vielleicht verhört haben, aber so in etwa wurde das gesagt.

Ob die einzelnen Inseln größer werden.. ich hoffe. :)

Annothek
30-08-17, 21:39
Ob die einzelnen Inseln größer werden.. ich hoffe. http://static5.cdn.ubi.com/u/ubiforums/20130918.419/images/smilies/smile.png

Ich denke in etwa doppelt so große Sektoren wie in Anno2205 dürften das schon werden.

t_picklock
30-08-17, 21:47
Das wäre aber für den Haupsektor / die Startkarte meiner Meinung nach zumindest in der größten Ausführung (falls es so etwas gibt) zu klein.

Der3ine
30-08-17, 22:08
Ja, das wäre denke ich auch deutlich zu klein, wenn man richtig schöne Städte bauen will (also eine große Insel beansprucht + Versorgungsinseln). Gerade wenn der CG das selbe auch noch mal so versuchen soll auf der selben Karte.
Ich denke, das Land dass ich so beanspruchen würde wäre in etwa Cape Ambar und Walbruck Basin zusammen. Dass müsste, wenn ich jetzt von verschiedenen Fruchtbarkeiten auf verschiedenen Inseln und meinen Erfahrungen aus anderen Annos ausgehe von der Inselanzahl und dem Platz reichen um gut alles zu schaffen. Blos bliebe da dann kein Raum mehr für einen (oder mehrere) Computergegner, die ja wahrscheinlich ähnlich viel Platz / Inseln brauchen werden.

Com-mu-nism
31-08-17, 13:07
Ich denke in etwa doppelt so große Sektoren wie in Anno2205 dürften das schon werden.

Ich habe Anno 2205 nie angespielt.

Aaaaaber vom Videomaterial was ich gesehen habe, sind die Sektoren in dem Spiel auch schon groß.

Wenn die in ANNO 1800 größer werden, werde ich mich definitiv nicht beschweren. :p

Annothek
31-08-17, 14:23
ich denke sogar das doppelt so groß gar nicht reichen könnte....

Kuemmerling90
02-09-17, 00:21
Ich stelle mir die Züge eher als Alternative zum Schiff vor. Das 19. Jahrhundert dreht sich ja weniger ums entdecken von Inseln, sondern spielt eher auf dem Heimischen Kontinent und das Beanspruchen von Kolonien. Da wäre eine reine Inselwelt eh eher unpassend finde ich.
Gut wäre es doch wenn man aus der Hälfte der Karte einen Kontinent macht, zumindest optisch. Auf diesem Kontinent gibt es dann Täler/Bereiche in den üblichen Größen der bekannten Inseln, umgeben von Gebirgen, Schluchen oder Flüssen (unbebaubares Gelände eben). Wenn man jetzt ein neues Tal, mit einer erforderlichen Fruchtbarkeit besiedeln möchte, belädt man kein Schiff und fährt damit zum nächsten Strand um ein Kontor zu bauen, sondern man belädt einen Zug um im gewünschten Bereich einen Bahnhof zu bauen.

Somit wäre das bekannte und beliebte Spielprinzip erhalten, nur besiedelt man neue Ländereien eben mit einem Zug statt einem Schiff. Für das besiedeln der Kolonien gäbe es dann noch die andere Hälfte der Karte die gewohnt voller Inseln ist:
http://up.picr.de/30245155xa.jpg

Damit wäre auch das Problem der rechtwinkligen Schienen gelöst, das verlegen der Gleise könnte man so nämlich dem Spiel überlassen.

t_picklock
02-09-17, 10:38
Also ich persönlich finde mehrere Inseln besser als einen Kontinent.

Wenn man den Weg des Schnenstrangs dem Spiel überlässt verliert man aber Individualität und Flexibilität. Es kann ja gerne vom Spiel ein Streckenvorschlag gemacht werden, aber ich hätte schon gerne die Möglichkeit manuell einzugreifen.

Gxy12
02-09-17, 13:25
Vielleicht dienen dann die Züge nicht nur dem Warentransport, sondern (verbundene) Bahnhöfe werden auch für das (öffentliche) Bedürfnis nach Beförderung benötigt, dann wäre der Bahnhof das "Stufe-1-Öffentliches-Bedürfnis-Gebäude".

t_picklock
02-09-17, 13:31
Ich denke eher, dass Eisenbahnen zu Beginn des Spiels noch nicht verfügbar sind. Allein schon die Materialien zum Bau und Betrieb stehen üblicherweise in der 1. Bevölkerungsstufe nicht zur Verfügung. Auch kann ich mir Vorstellen, dass der Unterhalt einer Eisenbahnstrecke nicht gerade billig ist, ganz davon abgesehen vom Material (Wasser, Holz oder Kohle) das beim Betrieb verbraucht wird. Das ist zu Begin eines Spieles auch nicht umbedingt ausreichend verfügbar.

Auch verbreiteten sich die Eisenbahnen meines Wissens erst mitte des 19. Jahrhunderts so richtig.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen das im späteren Spielverlauf das von Dir vorgeschlagene Bedürfnis für höhere Bevölkerungsstufen relevant werden könnte.

Gxy12
02-09-17, 13:37
Ich denke eher, dass Eisenbahnen zu Beginn des Spiels noch nicht verfügbar sind. Allein schon die Materialien zum Bau und Betrieb stehen üblicherweise in der 1. Bevölkerungsstufe nicht zur Verfügung. Auch kann ich mir Vorstellen, dass der Unterhalt einer Eisenbahnstrecke nicht gerade billig ist, ganz davon abgesehen vom Material (Wasser, Holz oder Kohle) das beim Betrieb verbraucht wird. Das ist zu Begin eines Spieles auch nicht umbedingt ausreichend verfügbar.

Auch verbreiteten sich die Eisenbahnen meines Wissens erst mitte des 19. Jahrhunderts so richtig.

Zum ersten Absatz: Da hast du durchaus Recht, nur schwierig eine Bahn beispielsweise in der 3. Bevölkungsstufe durch die Stadt zu bauen und zu intrigrien.

Zum zweiten Absatz: Die Anno-Reihe war noch nie ein genaues Geschichtsbuch, deshalb kann man da einmal ein Auge zudrücken. ;-)

t_picklock
02-09-17, 13:43
Zum ersten Absatz: Da hast du durchaus Recht, nur schwierig eine Bahn beispielsweise in der 3. Bevölkungsstufe durch die Stadt zu bauen und zu intrigrien.

...

Da gebe ich Dir durchaus Recht, aber das Problem hatten ja die Städte- und Eisenbahnplaner in wirklichkeit auch. Man kann es ja auch so wie im damaligen Berlin lösen und die Bahnhöfe an den Rand der Siedlung legen oder man plant von Anfang an Platz für eine eventuelle Trasse ein (wir wissen spätestens beim 2. Mal spielen ja was auf uns zukommt. :D )

Heftyyy
02-09-17, 15:49
Nun ich bin der Meinung das die Eisenbahn definitiv eine Interessante Neuerung sein KANN, wenn das ganze auf einer Insel wie "Handelsrouten" zu verwenden ist, kompliziert stelle ich es mir allerdings vor wenn man in die Richtung SImCity abdriftet, der Güterkonsum auf einer Insel sollte nicht ausschließlich von der Eisenbahn abhängig sein, aber vllt. kann er zur schnelleren Versorgung von z.B. Lebensmitteln / Genußmitteln wie Tabak , Weizen etc, dienen.

phoenixkeks
02-09-17, 17:01
- ich denke ein einfaches eisenbahntransport system ganz nach dem handelsroutenprinzip ganz gut.
- dabei könnte man den spieler die möglichkeit geben strecken selbst zu verlegen und für ein höhren schwierigkeitsgrad eine unfallwahrscheinlichkeit einbauen die mit einem wartungshäußchen and der strecke behoben werden könnte (wie die zimmerei in anno 1404)
- warenhäußer sind dabei glaub ich ein extra thema, da es eine komplexere problematik darstellt: rohstoffe sollten nichtmehr magisch über die insel teleportiert werden^^

Tilman72
02-09-17, 19:18
Man könnte die Eisenbahn auch als Mittel zum handeln mit Neutralen oder anderen Parteien auf der Insel benutzen!

Com-mu-nism
02-09-17, 19:39
- ich denke ein einfaches eisenbahntransport system ganz nach dem handelsroutenprinzip ganz gut.
- dabei könnte man den spieler die möglichkeit geben strecken selbst zu verlegen und für ein höhren schwierigkeitsgrad eine unfallwahrscheinlichkeit einbauen die mit einem wartungshäußchen and der strecke behoben werden könnte (wie die zimmerei in anno 1404)
- warenhäußer sind dabei glaub ich ein extra thema, da es eine komplexere problematik darstellt: rohstoffe sollten nichtmehr magisch über die insel teleportiert werden^^

Korrekt.

Aber.. dann wird das sehr Logistik-lastig...

Oder?

Chanyoi
02-09-17, 19:48
Wenn ich es aktuell den Videos richtig entnehme verbindet die Bahn aktuell Warenhäuser und sorgt somit dafür das die Waren von Warenhaus zu Warenhaus transportiert werden. (Im Video wurde ja erwähnt das nun die Betriebe die waren zum Warenhaus fahren und nicht mehr abgeholt werden.) Daher denke ich das die Bahn ein genereller logistischer Bestandteil ab einer bestimmten Warenhausstufe sein wird.

Gxy12
02-09-17, 21:21
Nun, wenn die Materialien per Zug von Warenhaus zu Warenhaus geliefert werden, würde ich mir eine Sonderreglung für Baumaterialien wünschen, unabhäng davon, ob es sinnvoll ist. Ansonsten dürfte man ja ewig warten Bis die Ziegeln, Glas, das Holz oder Werkzeug für die brandneue Manufaktur dann da ist. 💤

Kefirkuhfuss
03-09-17, 10:03
Ich bin gegen eine übertriebene Industrialisierung, wozu für mich bereits eine Eisenbahn zählt. Warum soll man nicht eine Postkutsche und / oder Fuhrbetriebe (Pferdewagen) einführen.

Beste Grüße

Heftyyy
03-09-17, 13:29
Ich glaube eine Gute Idee die ich auch schon des öfteren gelesen habe ich aber dennoch gerne wiederhole ist das Thema "expedition" auch das wäre super mit der Eisenbahn umsetzbar, ähnlich wie in 1404 mit den Schiffen :)

Marmicc
04-09-17, 19:23
Mein Vorschlag wäre, dass es jetzt eben zusätzlich zu den Wegen noch die Eisenbahnlinien bzw. Schienen gibt. Dabei werden Waren auf Handkarren wie bisher transportiert, allerdings nur sehr langsam, was eine effiziente Wirtschaft verhindert und es sehr lang dauert, bis eine Ware endlich ankommt. Deshalb gibt es ab der 2. oder 3. Bevölkerungsstufe noch die Eisenbahn. Diese fährt und transportiert die Waren deutlich schneller, weshalb es wichtig ist, zwischen den Markthäusern Schienen zu legen. Wichtige Fabriken und Farmen können ebenfalls an das Bahnnetz angeschossen werden, um deren Produktivität weiter zu erhöhen.
Außerdem ist das Reisen ein weiteres Bedürfnis der Bewohner. Zu Beginn reicht da noch eine einfache Postkutschenstation und eine Straßenverbindung aus, später wollen die Bürger allerdings einen Bahnhof und fahren mit Personenzügen. Je mehr Orte sie erreichen können, d.h. je mehr Bahnhöfe gebaut wurden und je weiter diese von einander entfernt liegen, desto besser ist dieses Bedürfnis erfüllt.
Der Nachteil der Eisenbahn ist es allerdings, dass sie teuer zu bauen ist, da Holz und Eisen für die Schienen benötigt wird, was eine effiziente und sparsame Schienennetzplanung erfordert. Außerdem benötigt der Bahnhof Kohle, damit überhaupt Züge abfahren können.

Chanyoi
04-09-17, 20:04
@Marmic: Ich Frage mich bei solchen Ideen wie groß die Inseln sein müssten, damit die Umsetzung dessen Sinn macht. Die neuen Inseln sollen ja wenn die Äußerung im Video stimmt wieder größer werden als die vorherigen, das bedeutet, das man bei deiner Idee 2 - max. 3 Bahnhöfe setzen würde. Dann gibt es zu bedenken ob dies so einen hohen Bonus geben würde, der den dadurch verlorenen Platz rechtfertigen würde. Daran vage ich zu zweifeln.

Squ4wk
05-09-17, 12:04
Ich denke, physisch Waren zu transportieren, wäre zu komplex. Es wäre zwar schön realistisch, aber little too much.
Ich gehe persönlich davon aus, dass man die Warenlager mit Schienen verbinden muss und dann sich alle verbundenen Lager das Lager teilen, aber nicht, dass da noch Waren transportiert werden.

Alternativ wären Handelsrouten vorstellbar. Wenn Inseln deutlich größer wären und dafür weniger da sind, dann werden Handelsrouten nicht nur von Schiffen, sondern auch von Zügen befahren.

Und bitte, ja, macht doch die Kurven anders!
Wie haben die es überhaupt in die Pre-Alpha geschafft. Viel zu steil.

Und nochwas:
Wenn das Eisenbahnelement sehr wichtig wird im Spiel, dann kann ich mir eine Art Güterbahnhof vorstellen, der irgendeine große Rolle im Endgame innimmt.

Chanyoi
05-09-17, 12:12
Ich denke, physisch Waren zu transportieren, wäre zu komplex. Es wäre zwar schön realistisch, aber little too much.
Ich gehe persönlich davon aus, dass man die Warenlager mit Schienen verbinden muss und dann sich alle verbundenen Lager das Lager teilen, aber nicht, dass da noch Waren transportiert werden.
Genau das wird aber im Interview erzählt. Und scheint der Stand "Jetzt" zu sein. Ja, er sagt natürlich auch, dass das nicht final ist.

max.k.1990
05-09-17, 14:14
Ich finde auf jeden Fall sollte es auch möglich sein Handelsrouten über Land zu realisieren. Wenn man größere zusammenhängene Landflächen hat wäre es auch gut wenn mehrere Spieler auf einem Festland oder einer großen Insel starten, in der Mite sind Berge, Täler, ein bisschen verträumte Landschaft. Dadurch kann man z.B. auch eine Eisenbahnstrecke bauen um mit dem Nachbarn zu handeln.

Lediglich eine Simulation wie in 2205 der Bahnhof finde ich nicht so toll... wozu dann das ganze? und der ganze Entwicklungsaufwand wenn es nur schön aussieht aber keine wirkliche funktion hat.

Das war ja in 2205 einer der größten Kritikpunkte... alles hübsch aber alles nur simuliert was im hintergrund eigentlich passiert. Wozu marktkarren wenn die Waren wie von Zauberhand direkt im Lager auftauchen?...

Daher die bitte diesen Fehler in 1800 nicht zu wiederholen ;-)

Chanyoi
05-09-17, 14:19
Ich könnte mir auch eine Eisenbahnbrücke als einmaligen Monumentalbau zwischen zwei Inseln vorstellen, aber das ginge nicht in Einklang mit den Randomkarten.

Der3ine
05-09-17, 21:00
Da gab es schon den Vorschlag, dass man dann nicht nur einzelne Inseln, sondern eine Inselgruppe, die vom Editor dann wie eine Insel behandelt wird haben könnte. Solange man auch ohne Brücke alle Inseln problemlos besiedeln kann und diese auch so groß sind, dass man gerne etwas so aufwendiges wie eine kolossale Brücke zwischen ihnen dort errichtet, hätte ich absolut nichts dagegen. Umso besser, wenn diese Inseln dann auch noch verschiedene Fruchtbarkeiten / Rohstoffe hätten, so dass man dann ohne eine richtige Handelsroute erstellen zu müssen trotzdem diese Waren auf der jeweils anderen Insel haben kann.

Squ4wk
06-09-17, 11:16
Genau das wird aber im Interview erzählt. Und scheint der Stand "Jetzt" zu sein. Ja, er sagt natürlich auch, dass das nicht final ist.
Ich habe mich nur auf die Eisenbahn bezogen. Ich bin mir sicher, es wurde noch in keinem Interview gesagt, dass mit der Eisenbahn physisch Waren transportiert werden.
Wenn die Inseln sehr groß sind und ein Sektor vergleichbar mit 2070, dann wäre die Komplexität eigentlich nur so groß, wie normale Handelsrouten (+Schienen bauen), insofern doch gar nicht so komplex, wie ich erst angenommen habe. Die Markthäuser hatten nur früher einen sehr kleinen Einflussradius. In diesem Sinne müsste man zu viele Bahnen bauen. Ich gehe deshalb davon aus, diese Warenhäuser mit ihrem Lager hätten einen beträchtlichen Einflussradius.

Chanyoi
09-09-17, 11:18
Ich habe mich nur auf die Eisenbahn bezogen. Ich bin mir sicher, es wurde noch in keinem Interview gesagt, dass mit der Eisenbahn physisch Waren transportiert werden.

Was für einen Sinn sollten die Eisenbahnen dann haben. Ein paar genaue Blicke in die Videos zeigen folgendes:

Bahnhöfe, die aller in der Nähe von ein und dem selben Gebäudetyp stehen (Warenhaus), was bedeutet (aus meiner Sicht) das die Bahnhöfe ein Modul der Warenhäuser sind. Welchen Zweck sollte die Eisenbahn zwischen Warenhäusern haben, wenn nicht die Waren physisch von A nach B zu transportieren?

Der3ine
09-09-17, 14:02
Bisher habe wir zwar nur diesen einen Zugtyp gesehen, aber es könnte ja auch noch ein Personenzug kommen ;)
Aber nach den derzeitigen Informationen dränt sich der Zusammenhang mit dem Warentransport auf.

t_picklock
09-09-17, 15:33
Das mit den Personenzügen ist eine gute Idee. Man könnte ja damit den Bereich erweitern aus dem die Arbeiter für die Produktionsbetriebe gezählt werden. Damit wird man in der Gestaltung der Insel flexibler.

Drake-1503
09-09-17, 21:13
Also in England gab es schon um 1830-40 die ersten Lokomotiven und sogar Personenzüge, ist halt die Frage, ob man RT nachbauen will ...
Ich fände Kleinbahnen als Alternative zu Karren oder Kutschen ganz gut, gerade für schwere Güter. Die Strecke sollte dann einfach die Kohlegrube mit dem Stahlwerk verbinden oder Eisenerz zum Hafen bringen. Aber selbst das ist für ein Anno schon ungewöhnlich. Dann doch lieber Binnenschiffe auf Flüssen und Kanälen ...

Pizzafighter
10-09-17, 12:04
Ich stelle mir die Züge eher als Alternative zum Schiff vor. Das 19. Jahrhundert dreht sich ja weniger ums entdecken von Inseln, sondern spielt eher auf dem Heimischen Kontinent und das Beanspruchen von Kolonien. Da wäre eine reine Inselwelt eh eher unpassend finde ich.
Gut wäre es doch wenn man aus der Hälfte der Karte einen Kontinent macht, zumindest optisch. Auf diesem Kontinent gibt es dann Täler/Bereiche in den üblichen Größen der bekannten Inseln, umgeben von Gebirgen, Schluchen oder Flüssen (unbebaubares Gelände eben). Wenn man jetzt ein neues Tal, mit einer erforderlichen Fruchtbarkeit besiedeln möchte, belädt man kein Schiff und fährt damit zum nächsten Strand um ein Kontor zu bauen, sondern man belädt einen Zug um im gewünschten Bereich einen Bahnhof zu bauen.

Somit wäre das bekannte und beliebte Spielprinzip erhalten, nur besiedelt man neue Ländereien eben mit einem Zug statt einem Schiff. Für das besiedeln der Kolonien gäbe es dann noch die andere Hälfte der Karte die gewohnt voller Inseln ist:
http://up.picr.de/30245155xa.jpg

Damit wäre auch das Problem der rechtwinkligen Schienen gelöst, das verlegen der Gleise könnte man so nämlich dem Spiel überlassen.

Die Idee mit dem großen Land-Kontinent hatte ich auch schon und denke ich, wäre eine der elegantesten Lösungen. Man könnte es ja als Einstellmöglichkeit setzen, sodass Spieler, die die klassische Inselwelt wollen, diese bekommen und Kontinentalspieler eben ihren Kontinent.
Verschiedene Regionen könnten dann vershciedenes Anbauen, so kann man in Flusstälern beispielsweise Wein anbauen etc.
Es wäre sehr nützlich, denn somit könnte man nicht nur Waren mit den anderen Spielern an Land handeln, sondern auch Personen transportieren und von einer Stadt zur nächsten bringen. Als Monument könnte man dann einen großen Bahnhof bauen können.

Für den Bau der Eisenbahn sollte man aber das klassische Raster durchbrechen, denn solche 90° Ecken sind für den Eisenbahnbau einfach murks. Man könnte generell nachdenken, ob man nicht 45° mit einführt, dadurch könnten die Städte etwas aufgelockerter aussehen und nicht so scharf am Raster entlang. Für die Eisenbahn würde ich dann einen bereich von 2-3 Feldern von und hinter der eigentlichen Ecke vorschlagen, wo der Bogen dann beginnt.
Was mich auch stören würde: wenn die Züge durcheinander durch fahren würden. Hierzu sollte es eine Mechanik geben, die das verhindert. Baut man nur ein Gleis von A nach B, dann kann dort auch nur ein Zug drauf fahren.Baut man ausweichstellen, können mehrere Fahren und sich begegnen. Baut man Signale, so kann man die Streckenkapazität noch weiter erhöhen und auf einer Zweigleisigen Strecke mit richtungsbetrieb und Signalen ist die Kapazität dann am höchsten.
Klingt erstmal kompliziert, ist aber genau wie das gesamte Anno-Spiel: Der Einstieg ist leicht (einfache Strecke von A nach B) will man aber wirklich voran kommen, muss man auch ein wenig nachdenken, was man wie macht.

Eine Idee wäre auch, dass die Landschaft ein wneig überarbeitet wird, sodass man nicht eine bestimmte platte Fläche hat, auf der man bauen kann, sondern es auch ein wneig hügeliger wird. Somit müsste man beim Eisenbahnbau auch auf die Landschaft achten und es würden Tunnel und große Viadukte entstehen. (Optional kann man sich aber auch die Norddeutsche Tiefebene im Kartengenerator einstellen :D)

Robbax07
10-09-17, 13:05
https://puu.sh/xw9U9/4b9d84cb42.png


In diesem Bild aus einem PRE-ALPHA Gameplay Trailer, sieht man ja einen Marktkarren.
Es ist (für mich) beruhigend, dass sie zumindest noch existieren. ;)

Ich kann mir auch vorstellen, dass die Marktkarren nur einen begrenzten Radius (dem vom Markthaus) bearbeiten können - hingegen ein Zug eine größere Reichweite hat.

Wenn man in den Trailer Markthäuser und Bahnhöfe sieht und erkennen kann, wie/ob diese zusammenhängen, könnte man evtl. schlussfolgern in welche Richtung die Idee mit den Zügen führen soll.

Chanyoi
10-09-17, 13:18
In diesem Bild aus einem PRE-ALPHA Gameplay Trailer, sieht man ja einen Marktkarren.
Es ist (für mich) beruhigend, dass sie zumindest noch existieren. ;)

Ich kann mir auch vorstellen, dass die Marktkarren nur einen begrenzten Radius (dem vom Markthaus) bearbeiten können - hingegen ein Zug eine größere Reichweite hat.

Wenn man in den Trailer Markthäuser und Bahnhöfe sieht und erkennen kann, wie/ob diese zusammenhängen, könnte man evtl. schlussfolgern in welche Richtung die Idee mit den Zügen führen soll.

Wenn du die vorigen Posts gelesen hättest und das Interview dir angeschaut hättest wüsstest du bereits:
- "Marktkarren" fahren nicht mehr vom Warenhaus zum Betrieb, sondern umgekehrt
- Waren werden wieder physisch transportiert
- Die Eisenbahn noch in der Entwicklung ist und noch viel rumprobiert wird
bereits geschlussfolgert wurde:
- Die "Bahnhöfe" stehen immer in der nähe der Markthäuser (=Module derer?)
- Die Züge fahren aktuell nur von Bahnhof zu Bahnhof (=transportieren Waren physisch von Warenlager zu Warenlager)
- voriger Punkt bedeutet daher auch das Warenlager unterschiedliche Bestände haben können

Chisutra
10-09-17, 14:12
Von welchem Interview sprichst du? Es gibt sicherlich mehr als eins. Meinst du das Video, das LadyHonda ein paar Seiten zuvor gepostet hat? (auch wenn das kein Interview ist)
Ich habe es so mitbekommen dass bisher lediglich vermutet wird dass Züge die Lagerhäuser verbinden. Ebenfalls kann ich mich an keine offizielle Aussage erinnern die explizit besagt dass die Warenabholung nun umgekehrt abläuft.

Generell wäre es nett wenn du bei Vermutungen und Möglichkeiten zum Konjunktiv o.Ä. greifst, sonst könnten Leute anfangen die Aussagen für bare Münze zu nehmen. Was nicht heißen soll dass ein Entwickler nicht tatsächlich etwas in der Richtung gesagt hat und ich es nur nicht mitbekommen habe.

Was die Eisenbahn angeht, ist mir aufgefallen dass in dem Interview der RocketBeans (https://www.youtube.com/watch?v=sQM8HNkvioA&feature=youtu.be&t=11m1s) (Hyperlink) hier Stichwortartig von der "Schwerindustrie" gesprochen wird. Ebenfalls wurde hier gesagt dass die Menge und Positionierung jener eine Rolle spielen wird. Ich halte es für möglich dass die Eisenbahn analog zum Marktkarren genutzt wird, um die Waren der Schwerindustrie zum Markthaus zu schaffen. In dem Fall wäre auch für die Folgerung zu den unterschiedlichen Beständen der Markthäuser keine Basis mehr vorhanden.

Chanyoi
10-09-17, 14:41
Interview (das Einzige per Video): https://www.youtube.com/watch?v=5BtCTmpQlWw

Marktkarren nicht mehr vom Martkhaus aus: im Video ab ca. 15:05

Was aber die Züge angeht, schaue dir obiges Video an. Bei 5:29 siehst du eindeutig, das die Bahnhöfe immer in der Nähe der Warenhäuser stehen. Was natürlich nicht ausschließt, da hier viel Schwerindustrie steht, das diese auch diese verbinden. Aber dagegen würde 7:36 sprechen, wo der Bahnhof beim Bauern steht, der bekanntlich nicht viel mit Schwerindustrie zu tun hat.

Sind dir das genug aufmerksame Beobachtungen? Ich haue bei sowas nie unhaltbare Behauptungen rein, schlimmsten Falls eine Schlussfolgerung, die auch anders sein könnte wie folgendes:

Und da die Bahnhöfe auch mal keine Anbindung ans Straßennetz haben (Video: 7:36) denke ich das es Module sein werden, da die Waren am Bahnhof sonst nicht verteilt werden können.

Und da schreibe ich ganz bewusst sowas wie "denke ich", "kann ich mir vorstellen" usw. .

Und ich erwähne nochmal:
- Die Eisenbahn noch in der Entwicklung ist und noch viel rumprobiert wird

Chisutra
10-09-17, 17:08
Interview (das Einzige per Video): https://www.youtube.com/watch?v=5BtCTmpQlWw

Eben nicht:

Interview der RocketBeans (https://www.youtube.com/watch?v=sQM8HNkvioA&feature=youtu.be&t=11m1s)

Aber danke auf jeden Fall für die Mühe das rauszusuchen.

Es sieht tatsächlich so aus als hätte der Bahnhof an besagter Stelle keine Straßenverbindung, allerdings könnte es auch sein dass der Weg von hinten an das Gebäude ranführt. Ich hab hier einen Screenshot aus dem Gameplay Trailer (https://youtu.be/jrabKcSXih0?t=41s) (Hyperlink), bei dem die beiden Gebäude sichtbar auseinander liegen, weswegen ich nicht glaube dass der Bahnhof ein Modul des Markthauses ist.

http://fs5.directupload.net/images/170910/r7keds96.jpg

Chanyoi
10-09-17, 17:12
Eben nicht:

Ok, Asche auf mein Haupt, das kannte ich tatsächlich noch nicht ;)

Und das mit dem Modul ist ja nur eine Vermutung. Denke auch nicht das ein "Modul" wieder Zwangsläufig direkt an das Gebäude ran muss wie in 2205. Aber ich gebe dir auch recht damit, das es evtl. auch ein einzeln stehendes/baubares Gebäude sein werden könnte.

Nasas
11-09-17, 02:50
Nun man könnte es als transport "Optzion" verwenden oder zur verschönerung der Stadt.
Mann darf nicht vergessen das die Massenproducktzion sich nicht mehr auf Transportkutschen verlassen konnte.

Pixel_Plays_
05-10-17, 12:09
Also der Zug für mich wäre glaube ich nur optisch hätte aber auch die Funktion waren von Warenhäuser zum Kontor oder zum Stadtzentrum zu schicken dies sollte aber eine art Einstellung seine sollen

ExzessZocker
06-10-17, 10:52
Die Dampflokomotive von 1804 ist wohl das Herzstück des 19 Jahrhunderts. Es wäre schade wenn dieses Thema zu klein gehalten würde. Nicht nur der Last-, sondern auch der Personenverkehr sind die Säulen des Eisenbahngeschäftes. Wenn z.B. Tunnel durch am Kartenrand gelegene Berge, Verbindungen zu anderen Karten oder Regionen schlagen würden ginge ein großer Traum in Erfüllung, Waren nicht nur über Seewege von a nach b zu bewegen. Wie einst auch in Amerika die Eisenbahn den Nordamerikanischen Kontinent Verband oder der Orient Express Europa mit Indien. Diese Ideen stammen aus dem 19 Jahrhundert und schlagen auch heute eine Brücke in die Gegenwart und beflügeln unsere Fantasie.

shadowmio
06-10-17, 17:13
Ich finde auch, dass es dem "Realismus" deutlich näher kommt, wenn man die Waren zu ihrem Ziel-Kontor bringen muss und sie nicht einfach z.B. im Norden in den Kontor gebracht werden und vom verbrauchenden Betrieb im Süden einfach aus dem dort befindlichen Kontor wieder herausnehmen kann. Das würde die "Aufbauplanung" wieder deutlich interessanter machen. Alternativ könnte man dieses Feature ja für die "Lightgamer" optional abschalten können. Ich denke das sollte technisch machbar sein^^
Ich fand es schon immer "blöd", einfach überall Kontoren zu bauen und damit auf der gesamten Insel alles zur Verfügung zu haben.
Dieses Feature wäre für mich persönlich sogar das wichtigste!

Com-mu-nism
07-10-17, 18:12
Keine Angst das kommt garantiert nicht.

Wäre wirklich unschön. Aber ein bisschen "Komplexität" wünsche ich mir schon vom Herzen, wenn es um die Eisenbahn geht.

Com-mu-nism
07-10-17, 18:12
Die Dampflokomotive von 1804 ist wohl das Herzstück des 19 Jahrhunderts. Es wäre schade wenn dieses Thema zu klein gehalten würde. Nicht nur der Last-, sondern auch der Personenverkehr sind die Säulen des Eisenbahngeschäftes. Wenn z.B. Tunnel durch am Kartenrand gelegene Berge, Verbindungen zu anderen Karten oder Regionen schlagen würden ginge ein großer Traum in Erfüllung, Waren nicht nur über Seewege von a nach b zu bewegen. Wie einst auch in Amerika die Eisenbahn den Nordamerikanischen Kontinent Verband oder der Orient Express Europa mit Indien. Diese Ideen stammen aus dem 19 Jahrhundert und schlagen auch heute eine Brücke in die Gegenwart und beflügeln unsere Fantasie.

Mit Eisenbahnen Inseln zu verbinden ist soweit wie ich sehe, zumindest möglich. Das wäre ein richtig geiles Feature.

samu327
09-10-17, 15:50
Nun, wenn die Materialien per Zug von Warenhaus zu Warenhaus geliefert werden, würde ich mir eine Sonderreglung für Baumaterialien wünschen, unabhäng davon, ob es sinnvoll ist. Ansonsten dürfte man ja ewig warten Bis die Ziegeln, Glas, das Holz oder Werkzeug für die brandneue Manufaktur dann da ist. ��

Damit hast du auf jeden fall recht ich mag keine ewigkeiten immer warten bis ich etwas auf bauen bzw planen kann
Wenn möglich würde ich es aber begrüßen wenn ihr es so löst das ein gebautes haus nach dem platzieren (sozusagen in der planungsphase ) Transprent ist bis in einem der markthäuser welche das gebäude in ihrem einflußbereich haben (bzw in allen zusammen) genug materialien sind

Mastergamer123
17-10-17, 19:52
Damit hast du auf jeden fall recht ich mag keine ewigkeiten immer warten bis ich etwas auf bauen bzw planen kann
Wenn möglich würde ich es aber begrüßen wenn ihr es so löst das ein gebautes haus nach dem platzieren (sozusagen in der planungsphase ) Transprent ist bis in einem der markthäuser welche das gebäude in ihrem einflußbereich haben (bzw in allen zusammen) genug materialien sind

Ich verstehe da den Sinn nicht ganz? Es war doch bissher so weit ich weiß immer so (zumindest in Anno 1404 und davor), dass man ein Gebäude erst bauen konnte, wenn man genug Materialien dafür auf der Insel hatte. Also wieso sollte etwas Transparent werden etc? Einfach so machen wie in Anno 1404 da hat es ja super funktioniert mit den Waren etc. Da musste man auch warten je nachdem wie viele Marktkarren man hatte. Deswegen finde ich es nur logisch das, wenn man schon jede Ware einzeln Simuliert, was ich gut finde, dass dann auch bei entsprechendem Transportweg WArtezeit entsteht.

samu327
17-10-17, 20:17
Ja das Problem in anno 1800 wird vermutlich nur sein das jedes markthaus sein eigenes Lager bekommt und ich mag nicht immer wenn ich irgendwo ein kleines ziergebäude oder modifizierung bauen will 30sekunden oder mehr warten müssen bis die kutsche das material gebracht hat

Der3ine
17-10-17, 21:11
Dafür gibts dann ja die Bahn, dann musst du nur noch 10 Sekunden Warten :D

Drake-1503
18-10-17, 05:59
Gibt es für getrennte Lager schon eine Bestätigung ? Irgendetwas wird anders, sagt mir mein Bauchgefühl, aber ich habe keine Idee, wie es werden wird.
Aber es wird funktionieren, da bin ich mir ganz sicher.

Chanyoi
18-10-17, 10:13
Ich denke das Baumaterial für den Spieler Inselweit (Instant, nach Anlieferung an ein Warenhaus; Waren in einem Zug müssten abgezogen werden) zur Verfügung stehen sollte/ wird. Aber alle Verbrauchswaren (auch das Baumaterial für die Bevölkerung bei autom. Ausbau) in dem jeweiligen Warenhaus zur Verfügung stehen müssen um sie nutzen zu können.

So bräuchte man auch keine „Geisterhäuser“ bis das Material angekommen ist und würde die Eisenbahn durchaus nutzen für den Warentransport zwischen den Warenhäusern.

Der3ine
18-10-17, 17:34
Also so, dass die gesamten auf der Insel miteinander verbundenen Lagerhäuser eine gemeinsame Anzeige für Baumaterialien haben (in der oberen Leiste wie gewohnt), doch dann wenn tatsächlich etwas gebaut wird, müssen die Waren erst zum nächsten Lagerhaus geschafft werden, bevor tatsächlich gebaut wird?
Oder meinst du das so, dass zwar der erste Punkt gleich ist, aber wenn gebaut wird, dann geschieht das direkt und zur selben Zeit werden aber Züge losgeschickt, um die eigentlich benötigten Waren zum nächsten Lagerhaus bei der Baustelle zu bringen. Wenn sie dort aber ankommen wird die Fracht (das Baumaterial) nicht dem Lagerbestand des Lagerhauses zugerechnet, sondern "verschwinden" bis ein im Grunde im Lagerhaus "negativer" Warenbestand wieder Null ist?

LadyH.
18-10-17, 18:22
Für mich ist Anno immer noch - baue ein Haus und plopp es steht.
Will ich dem Haus bei der Entstehung zuschauen, dann spiele ich Siedler oder anderes.

Chanyoi
19-10-17, 10:24
Nochmal wie ich es meinte :):
Variante 1 "Spieler baut": "Plopp" Haus ist fertig, Material wird von den Bauplatz nächsten Lagerhäusern abgezogen. Baumaterial in der Übersicht bezieht sich auf alles was auf der Insel vorhanden ist.
Variante 2 "autom. Aufwertung der Bevölkerung greift": Haus A will ausbauen, nicht genug Material im nächsten Lagerhaus (A) aber in einem anderen (B) auf der Insel. Baumaterial wird nun per Zug von Lagerhaus A zu B tranportiert. Während das Material transportiert wird, ist es auch für den Spieler nicht nutzbar. Kommt das Material bei Warenhaus A an, kann Haus A sich ausbauen "plopp" - bin nun eine Stufe größer.

Edit:
Variante 3 "manuelle Aufwertung durch den Spieler": Wie Variante 1.

War mein Gedankengang so besser verständlich?

LadyH.
19-10-17, 11:59
....

War mein Gedankengang so besser verständlich?

Für mich war er das vorher auch schon.
Ist nur nicht das, was ich mir unter Anno vorstelle.
In Anno ging bauen immer so "plopp" steht und Baumaterial ist inselweit verfügbar. Das mag ich persönlich und würde dabei auch keine Änderung wollen. :)

Chanyoi
19-10-17, 12:40
Für den Spieler würde sich daran doch nichts ändern, nur für den autom. Ausbau der Bevölkerung, den (besonders kein Schönbauer) kaum einer nutzt (behaupte ich jetzt mal).

samu327
19-10-17, 14:12
Ich versteh auch nicht was das problem sein sollte

von meineer sicht aus bin ich mit dem vorschlag von chanyoi zufrieden hauptsaache ich kann meine gebäude gleich bauen und die eisenbahn hat trotzdem irgendeinen sinn

MattMcCorman
14-12-17, 11:35
Ich habe nach dem gestrigen DevBlog noch einmal eingehend über die Eisenbahn und eine sinnvolle Integration in das bestehende Spielprinzip nachgedacht. Ich denke, über mehrere Faktoren besteht weitgehend Einigkeit:
- das inselweite Warenlager gehört zum Spielprinzip bzw. wie ich es nenne zur ANNO-DNA und sollte beibehalten werden
- die Eisenbahn war für das 19. Jhd. von zu großer Bedeutung, als dass man sie in einem Anno 1800 weglassen könnte
- man kann die Eisenbahn nicht sofort zu Spielbeginn einführen, da das für den Anfang zu komplex wäre, außerdem müsste man dann einen unrealistisch niedrigen Rohstoffbedarf ansetzen

Daraus folgt:
- die Eisenbahn kann nicht grundsätzlich zur Verbindung von Markthäusern notwendig sein (nicht sinnvoll, da inselweites Warenlager; Technologie nicht von Anfang an verfügbar)
- sie muss vielmehr im fortgeschrittenen Spielverlauf eingeführt werden (und dafür ist sie auch hervorragend geeignet).

Neue Spielelemente werden in ANNO klassischerweise eingeführt durch
- Bedürfnisse der Bevölkerung (was ich bei der Eisenbahn eher weniger treffend finde) oder
- Verfügbarkeit neuer Gebäude.

Und als ich dann darüber nachdachte, dass in Anno 1800 die Betriebe für die Abholung ihrer Waren verantwortlich sein werden und nicht mehr die Markthäuser, ging mir ein Licht auf :D

Ich denke, es wird im späteren Verlauf des Spiels einfach Betriebe geben, die keine eigenen Karrenschieber oder Fuhrwerke haben, sprich die man zwingend an ein Schienennetz anschließen muss, damit sie funktionieren. Ebenso könnten Markthäuser ab einer bestimmten Ausbaustufe, die gleichzeitig mit den neuen Betrieben freigeschaltet wird, einen Gleisanschluss haben. So würde das neue Feature der Eisenbahn sinnvoll eingeführt, ohne vom eigentlichen ANNO-Spielprinzip zu weit abweichen zu müssen.

Der3ine
14-12-17, 14:04
Also ich fände es durchaus eine interessante Neuerung des Spielprinzips, wenn es kein inselweites Lager mehr gibt und die Waren dann erst von einem Lagerhaus zum anderen transportiert werden müssen. Das wird nicht nur Realismus bringen und der Eisenbahn einen guten Sinn geben, da sie schneller ist und auch noch deutlich größere Mengen transportieren kann als eine Kutsche oder ein Karren, sondern auch die Komplexität des Spiels allgemein wird deutlich erhöht und zwar auf eine doch eigentlich relativ einfach verständliche Weise.
Und Komplexität ist doch das, wonach der typische Annospieler (zumindest nach 2205) so ziemlich am lautesten schreit ;)

Außerdem könnte ein getrenntes Warenlager eine einfache Möglichkeit sein gänzlich neue Möglichkeiten für andere Features freizuschalten: Ein Warenlager brennt. Da man nun genau weiß, welche Waren dort lagern, könnten diese Bestände durch das Feuer beschädigt werden (evt. sogar Einfluss auf die Löschdauer / Brandgeschwindigkeit oder auch allgemein die Wahrscheinlichkeit eines Brandes haben). Oder: Diebe sind in ein Lagerhaus eingebrochen (keine Polizei in der Nähe stationiert). Zum Glück waren dort keine all zu wertvollen Waren (Gold, Edelsteine) eingelagert. Diese befinden isch dann in einem besser geschütztem Gebiet, wo Diebstähle auch mal schnell scheitern.... (Diebstahl könnte auch gut eine Spionageaktion sein und nicht nur eine "Katastrophe)
Oder falls es so sein wird, dass man nicht die ganze Insel, sondern jeweils nur ein Lagerhaus erobert mit dem Militär (falls denn welches kommt), so hat der Eroberer Zugriff auf die dort gelagerten Waren. usw.

Achtarm124
14-12-17, 14:55
Da redet mir einer aus der Seele - warum das selbe Prinzip (wieso wird es im Blog als Neuerung tituliert? (Ausnahme 2205)) sturr beibehalten?
Eine Spielserie sollte im Laufe ihrer Entwicklung auch neue Wege gehn. Wird Ware A vorrangig im Lager 1 angeliefert, dann ist diese dort in Menge x zu 100% verfügbar. Im nächsten Lager 2 mit Entfernung y nur noch zu 90%, im Lager 3 Entfernung 2 x y 80% usw..
Also ist dann die Strategie, Produktion, die Ware 1 vorrangig brauchen, um dieses Lager 1 zu plazieren. Heisst im Umkehrschluss, das dieselbe Produktion im Einfluss des Lagers 3 nur noch zu 80% effektiv arbeitet. Oder anders herum, benötigt die Produktion lediglich 50 % von Ware 1, dann arbeitet diese bis zum Lager 6 ( 5 x y ) im optimalen Bereich.
Ist die Bahn freigeschaltet, dann wird Lager1 per Depot 1 mit Lager 3 = Depot 3 verbunden und schwupps haben die Betriebe dort 100 % Output. Werden bei der Eisenbahn dann Unterhaltungskosten + Kohle- u. weitere Verbräuche erforderlich, wird die Bilanz den Spieler schon sagen, dass es Sinnfrei ist, alle Warenhäuser per Bahn zu verbinden, sondern man wegen der Kosten sich vorher den Kopf zur Optimalität zerbrechen sollte.

Zu den anderen Vorschlägen betreff Katastrophen etc, halt ich mich mal dezent zurück^^.

MattMcCorman
14-12-17, 15:22
Ich glaube, was die wenigsten Union-Mitglieder bisher verinnerlicht haben - was für die Entwicklung von ANNO aber unerlässlich ist - sind zwei Dinge: Zum einen die ANNO-DNA, und zum anderen der FOKUS.

Der große Erfolg des ANNO-Spielprinzips basiert auf einigen ganz bestimmten Eigenschaften, eben der ANNO-DNA. Hat ein Spiel Teile dieser DNA nicht, kann das massive Erfolgseinbußen zur Folge haben, zuletzt gesehen bei 2205: Dort fehlten zum Beispiel die physikalischen Waren.
Ein ebenso wesentliches Element von ANNO - über alle bisherigen Teile der Serie - ist das „gespiegelte“ inselweite Warenlager: Wird eine Ware am einen Ende der Insel eingelagert, ist sie sofort am anderen Ende der Insel verfügbar. Natürlich ist das nicht realistisch, aber es ist eine von der überwiegenden Anzahl der Spieler akzeptierte Unschärfe zugunsten der Spielbarkeit. Ja, ich wage sogar zu behaupten, dass dieses inselweite Warenlager einer der Grundpfeiler des ANNO-Prinzips ist, an dem man nicht rütteln sollte. (So geschehen in 2205: Da war das Warenlager plötzlich inselWELTweit. Langweilig, weil zu wenig Logistik.)
Das soll nicht heißen, dass man die ANNO-DNA nicht auch mal infrage stellen darf - aber die Grundpfeiler sind eben sensible Geschichten.

Ebenso typisch für das ANNO-Spielprinzip ist ein dem Spiel eigener FOKUS, bzw. Abstand zu den Geschehnissen im Spiel. ANNO ist z.B. kein SIMS oder Cultures - in das persönliche Leben der Bewohner wird nicht eingegriffen, das wäre zu nah am Geschehen. Ebenso sollte ANNO kein SimCity sein - das wäre dann, wie in 2205 erlebt, doch etwas zu wenig Logistik, wenn es keine physikalischen Waren mehr gibt; eben zu fern vom Geschehen.
Die Herausforderung für die Entwickler liegt darin, über das gesamte Spiel mit all seinen Facetten einen etwa gleichen FOKUS, oder Abstand zum Geschehen zu schaffen. Zu viel Mikromanagement, und die Spieler sind überfordert - zu wenig Mikromanagement, und die Spieler langweilen sich.
Sicher, auch hier gilt: Der FOKUS eines ANNO-Spiels muss nicht in Stein gemeißelt sein. Aber die Vorläufer der Serie haben einen gewissen Abstand definiert, und daran kann man nicht rütteln, ohnen einen wesentlichen Teil der Fans vor den Kopf zu stoßen.

Für mich ist daraus resultierend ziemlich klar: Logistik findet ZWISCHEN den Inseln statt (Handelsrouten). Wenn man jetzt zusätzlich noch komplexe Logistik AUF den Inseln hat, wird's einfach zu viel. So schön Detailverliebtheit ist, darf man doch nie das große Ganze aus den Augen verlieren. Das Spiel muss am Ende immer noch spielbar sein... ;)

Annothek
14-12-17, 15:39
Für mich ist daraus resultierend ziemlich klar: Logistik findet ZWISCHEN den Inseln statt (Handelsrouten). Wenn man jetzt zusätzlich noch komplexe Logistik AUF den Inseln hat, wird's einfach zu viel.

Landhandel Anno 1503 "hust hust" gespiegelte Warenhäuser bedeuten für mich im Grunde wozu eine Eisenbahn? Es gibt damit kein Grund Waren zu transportieren.

Ohne gespiegelte Warenhäuser zich Möglichkeiten Eisenbahn zu nutzen. z.B. Transport Waren zum Hafen zwecks Seehandel, in der Form aktuell unnötig da die Waren ja auch im Kontor wären und somit kein Transport per Land nötig.

Weitere Möglichkeit wäre Warenhäuser mit 2 Leveloptionen entweder nur Lagerhaus oder aber Lagerhaus + Laderampe Eisenbahn. Möglichkeit Waren mit diesen dann zum Hafen zu liefern oder untereinander auszutauschen, Warenhäuser ohne Rampe verbinden sich per Kutsche. Da aber gespiegelte Warenhäuser, auch hier wozu Eisenbahn?

Meine Option wäre immer noch endlich mal von diesem "Blockdenken" weg und das nutzen was Möglich wäre. Anno könnte locker Land und Seehandel kombinieren, siehe Anno 1503.

Aber mit Waren die Inselweit jederzeit verfügbar sind ist die Eisenbahn eher nettes Beiwerk, denn ich nehme ja die Grundlage weg sie super ins Spiel zu intergrien. Mit Waren die nicht Inselweit Verfügbar wären grandiose Wege neue Handelswege zu erstellen unendliche Möglichkeiten ein schönen Warensystem zu erstellen und zu erschaffen. Ohne daraus eine Eisenbahnsimulation zu machen.

Der3ine
14-12-17, 15:40
Das Spiel wird maximal langsamer, selbst wenn man nur sehr suboptimal baut, sollten die Lagerbestände der einzelnen Warenhäuser auf der Insel getrennt werden. Und Anno ist eben kein schnelles Spiel, sondern eines, wo man viele viele Stunden selbst für nur eine Insel aufbringen kann, bis man mit dieser dann fertig ist. Es wäre gewöhnungsbedürftig, aber zugleich gäbe es auch so viele Vorteile. Die einzige Bedingung, die man erfüllen müsste, damit überhaupt Waren transportiert werden und man so dann nicht einen großen Stillstand hat, wäre eine konsequente Straßenanbindung. Das (als Bedingung) gab es schon genau so in 2205 und selbst in 2070 gab es schon einen Vorteil, wenn Lagerhäuser mit dem Kontor verbunden wurden.
Von daher wäre diese Bauweise auch nicht so unvertraut.


Das Anno 2205 nicht wie die anderen Annos wirkt hat viele Gründe. Ein "nur" inselweites Warenlager hätte daran nichts geändert, schon aufgrund der Größe der allermeisten Siedlungsflächen (gerade im Grundspiel ohne Frontiers). Dort dann für jede winzige Insel immer das Baumaterial hin zu kutschieren wäre nur nervig gewesen, vermutlich nervig genug, dass man sie gar nicht erst besiedelt, wenn man doch stattdessen mit einer großen Insel schon mindestens 1/4 der gesamten Landfläche auf der Karte bekommt (extremstes Beispiel: Wildwater Bay).

Achtarm124
14-12-17, 16:21
Ist eben dasselbe wie vor dem Kartoffelerlass von Friedrich - ohne dem würden alle ihren Hirsebrei geniessen. Nur nix neues andenken.
Eine Eisenbahn muss irgendwo was kosten und einen logistischen Sinn ergeben.
Und zu Anno gehört eben auch, dass ein Element - hier nun die Eisenbahn - einen Einfluss aufs Spielgeschehen haben muss.
Und gerade eine logistische Herausforderung auf einer Insel bietet hier ungeahnte Möglichkeiten. Denn dann würde die bisherige Annologistik bis 2070 - reiner Seehandel - durch die neue Insellogistik um Längen aufgewertet.
Übrigens entwickelte sich die DNA im Laufe der Evolution = auch diese war also flexibler als das Denken an Einhörner, Edelpalmen oder anderem Schnickschnack, worüber sogenannte aktive Unionmitglieder sich bei Twitter + Co. wochenlang beschäftigten.

Annothek
14-12-17, 16:32
Nehmen wir mal ältere Anno.

1602, 1503, 1701, 1404, 2070 hatten alle Inselweite Warenhäuser. 2205 hatte Sektorweite Warenhäuser.

1800 hat nun wieder Inselweite Lager. Wo sollte nun ein Grund sein dort eine Eisenbahn zu nutzen? Ich stelle einfach ein Lager in die Mitte meiner Produktionen und schon geht es los, wozu soll ich da nun große Mengen transportieren? Sie sind doch Griffbereit vor Ort?

Nun entkoppeln wir die Lager, und siehe da es gibt zich Gründe Waren zu transportieren, mit Karren Kutsche und Eisenbahn. Schon der Transport zum Hafen würde hier eine Eisenbahn erfordern da ich ja große Mengen meist per Schiff versende.

Nehmen wir nun ein Beispiel: Kohle

Diese produziere ich auf einer anderen Insel und muss sie per Schiff zum Verbraucher (Stahlwerk) liefern. Das Schiff kommt am Hafen an löscht seine Fracht und schwups steht sie in allen Lagern zur Verfügung, Transport hinfällig.. Entkoppel ich nun aber die Lager müsste ich diese Kohle irgendwie zum Verbraucher transportieren, hier könnte die Bahn diese Aufgabe übernehmen.

Derzeit sehe ich es so das gespiegelte Warenhäuser der Eisenbahn eine der Hauptgründe entziehen, diese überhaupt zu bauen, denn wozu? Wenn alle Waren überall zugänglich sind?

Klar mag es einfach sein, aber muss immer alles einfach sein? Man hat hier die große Möglichkeit ein Anno zu schaffen das alle Aspekte des Handels abdecken könnte.....zur See und zu Land.

Man könnte hier sogar einen Schritt weiter gehen und Lagerhäuser / Markthäuser noch trennen.....so das man Markthäuser vom Lager aus versorgen muss, damit der Markt die Bevölkerung versorgt......

samu327
14-12-17, 17:13
Hier sind auf jeden Fall viele interessante Beiträge über die ich mir alle erstmal den Kopf zerbrechen muss. Aber zwei Aussagen mag das ich nochmal hervorheben
Erstens
Die DNA muss aüßerst vorsichtig behandelt werden
Zweitens
Mit Inselweiten Kontoren wird der Sinn der Eisenbahn extrem beschnitten

Die einzige Lösung welche der Eisenbahn nicht irgendeine "wichtige Nebenrolle" wie zB Landerschließung sondern einen zentralen Punkt in der Logistik
Sind unabhängige Warenlager jedoch muss der Landhandel größtenteils automatisch ablaufen nachdem alle nötigen Gebäude Straßen und Schienen errichtet werden

crashcids
14-12-17, 22:13
Erstens
Die DNA muss aüßerst vorsichtig behandelt werden
Zweitens
Mit Inselweiten Kontoren wird der Sinn der Eisenbahn extrem beschnitten

Du bringst es genau wie Annothek auf den Punkt. samu327!
Auch MattMcCorman hat recht ... zuviele Veteranen hängen an dem alten Mist.
Ist leider bei jeder Serie und deren Fortsetzungen eine Anomalie ...

Einerseits will man was Neues und dann ... :mad:

Ich denke immer noch gerne an den Landhandel aus Anno 1503 zurück ... eines der Features,
die dann sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden sind, obwohl es ausbaufähig war.
Habe ich bis heute nicht richtig verstanden.

Zur Eisenbahn: ich gehöre ja zu denen, die sich seit beinahe einem Jahrzehnt (lol) ein Anno 1800
gewünscht haben ... unter anderem wegen der Eisenbahn!
Und ich hatte mir das so vorgestellt, das damit nicht nur der Warentransport verbessert würde, der war
zu Zeiten von Anno 1404 und 2070 auch nie das Problem (---> inselweites Warenlager).
Sondern als zusätzliches "Bedürfnis":
- mehr 'Mobilität'
- mehr Zufriedenheit
- schnellere Verlegung von Landmilitär (wobei ich mir Sorgen mache, das dieser Punkt gar nicht mehr zum Tragen kommt)

Schreib das mal zur Anregung, obwohl mein Interesse an Anno 1800 merklich abgeflacht ist.

MfG crashcids

t_picklock
14-12-17, 22:23
Die Eisenbahn scheint bei BB in der aktuellen Planung keine große Rolle mehr zu spielen. Zumindest war im jeutigen Stream nichts davon zu sehen. Und mit den angekündigten inselweit synchronisierten Warenlagern fällt wie hier mehrfach schon zu lesen ein wichtiger Grund für die Eisenbahn weg. Das es auch aktuell keine militärischen Kandeinheiten gibt bleibt für einen sinnvollen Nutzen der Eisenbahn in meinen Augen nicht mehr viel übrig.

Dieb09
15-12-17, 01:25
Ich bin auch eher ein Freund des inselweiten Warenlagers. Bislang wurde die Eisenbahn hier hauptsächlich für den Warentransport diskutiert. Man könnte aber auch, ob zusätzlich oder ausschließlich, Arbeitskraft damit transportieren, wenn diese wieder in Teil von 1800 wird. Mich hat es in 2205 immer gestört, dass ich nun in jedem Sektor eine Siedlung haben musste. Noch dazu mussten die Arbeiter dann eigentlich bei den größten Landmassen teilweise sehr weit reisen. Man könnte dies realistischer machen, indem Bahnhöfe in ihrer Umgebung für Arbeitskraft sorgen, wenn sie mit dem Schienennetz verbunden sind. Der Transport von Arbeitskraft zwischen Inseln könnte über mehrere Schiffstypen erfolgen. Natürlich müsste dann auch das Kontor einen Bahnhof bekommen.

Gruß
Dieb

t_picklock
15-12-17, 08:45
Die Idee finde ich gut. Und Arbeitskräfte wurde ja auch angekündigt und deren Fehlen war ja auch schon im gestrigen Stream zu sehen. :) Damit könnte man der Eisenbahn wieder einen sinnvollen Hintergrund geben.

Gxy12
15-12-17, 09:22
Ich habe nach dem gestrigen DevBlog noch einmal eingehend über die Eisenbahn und eine sinnvolle Integration in das bestehende Spielprinzip nachgedacht. Ich denke, über mehrere Faktoren besteht weitgehend Einigkeit:
- das inselweite Warenlager gehört zum Spielprinzip bzw. wie ich es nenne zur ANNO-DNA und sollte beibehalten werden
- die Eisenbahn war für das 19. Jhd. von zu großer Bedeutung, als dass man sie in einem Anno 1800 weglassen könnte
- man kann die Eisenbahn nicht sofort zu Spielbeginn einführen, da das für den Anfang zu komplex wäre, außerdem müsste man dann einen unrealistisch niedrigen Rohstoffbedarf ansetzen

Ich stimme dir, was die ersten beiden Punkte angeht zu. Beim dritten Punkt stimme ich nur teilweise zu.

Man sollte vielleicht von dem Gedanken Abstand nehmen, dass die Züge zum (nicht rein-optischen) Güterverkehr da sind.

Wie wäre es mit folgendem Vorschlag:
Jedes Markthaus muss mit einem angeschlossenen Markthaus über das Schienennetz verbunden sein ODER sich im Einflussradius eines bereits angeschlossenen Warenhauses befinden. Damit die Waren von Warenhäusern zu den Häfen gelangen können müssen diese dann mit dem entsprechenden Kontor bzw. Hafenmeisterei verbunden sein. Waren werden nur optisch transportiert; das Schienennetz dient in erster Linie zum Anschluss von Markthäusern.

So umgeht man das Problem, dass man eine Sonderreglung für Baumaterialien braucht, um so ein Wartezeiten-Charme zu verhindern. Außerdem bleibt die Komplexität überschaubar.

🚂

Annothek
15-12-17, 09:52
Willkommen in Anno 2205?


Waren werden nur optisch transportiert; das Schienennetz dient in erster Linie zum Anschluss von Markthäusern.

Dann kann man die Eisenbahn auch ganz weglassen.....denn nur zur Optik? Sorry aber das ist ein NoGo.

Gxy12
15-12-17, 09:58
Dann kann man die Eisenbahn auch ganz weglassen.....denn nur zur Optik? Sorry aber das ist ein NoGo.

Ich meine nicht, dass die Waren wie in Anno 2205 nur eine Bilanz darstellen sollten, sondern das Züge diese nur dem Anschein nach transportieren.

MattMcCorman
15-12-17, 11:23
Landhandel Anno 1503 "hust hust"


Ich denke immer noch gerne an den Landhandel aus Anno 1503 zurück ... eines der Features,
die dann sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden sind, obwohl es ausbaufähig war.

Wie wäre das denn bitte ausbaufähig gewesen. Das Konzept würde ich wirklich gerne mal sehen...

Es gibt in 1503 genau zwei Möglichkeiten für Landhandel:
- Handel mit Eingeborenen (eine Ware, geringe Mengen)
- Handel mit Computerspieler (gleiche Waren, die ich auch anbauen kann)
Klar ist das mal ganz nett, aber um das wirklich zu nutzen - auch im späteren Spielverlauf, wenn ich viel von einer Ware brauche - muss es schon einen deutlichen Mehrwert haben. Die Handelsrouten mit den Schiffen haben diesen Mehrwert, weil ich auf anderen Inseln andere Waren produzieren kann, und weil diese anderen Inseln ein Stück weit weg sind. Auf einer Insel ist dieses Konzept nicht sinnvoll zu realisieren. So funktioniert ANNO nunmal... :D


Die Eisenbahn scheint bei BB in der aktuellen Planung keine große Rolle mehr zu spielen. Zumindest war im jeutigen Stream nichts davon zu sehen.

Nein, das untermauert lediglich meine These, dass die Eisenbahn im späteren Spielverlauf kommt, weil man am Anfang zu wenig Ressoucen dafür produziert und weil es zu Spielbeginn zu komplex wäre. Der Stream zeigt die ersten zwei Bevölkerungsstufen; bis zu diesem Punkt muss das Spiel per Definition einfach gehalten sein, um einen lockeren Einstieg zu erlauben.

Annothek
15-12-17, 12:08
Ich meine nicht, dass die Waren wie in Anno 2205 nur eine Bilanz darstellen sollten, sondern das Züge diese nur dem Anschein nach transportieren.

Schon klar, aber wozu dann? Das wäre ja wie in Anno 2205 wo die Transporter auch nur Sinnfrei rumfahren? Dazu so ein gutes Feature verheizen?

LadyH.
15-12-17, 13:24
Schon klar, aber wozu dann? Das wäre ja wie in Anno 2205 wo die Transporter auch nur Sinnfrei rumfahren? Dazu so ein gutes Feature verheizen?

Wozu?
Für das Feeling und zum anschauen.
Ich verstehe deine Ansicht genau so wie die von Gxy12.
Nur, mal realistisch betrachtet, was machen denn die Marktkarren, Fuhrwerke und Schiffe anderes? Die transportieren auch nicht wirklich Waren, oder? Es muss nur gefühlt realistisch der Eindruck entstehen und da finde ich die Idee von Gxy12 gar nicht einmal so schlecht. Alle Markthäuser, Lagerhäuser und das Kontor müssen per Schiene verbunden sein. Das vermittelt mir den Eindruck, dass es logisch ist, in jedem Lagerhaus der Insel jederzeit kurzfristig alle nötigen Waren zur Verfügung zu haben. Damit ist für mich dann das "inselweite Lager" wieder logisch und vertretbar.
Wer sieht das anders?

Der3ine
15-12-17, 14:03
Da bleibt dann aber das Problem, dass diese schnelle Verbindung nicht schon zu Spielbeginn zur Verfügung stehen dürfte, da dieser ja eigentlich noch den Anfang des 19. Jahrhunderts wiederspieget, wo es noch keine Eisenbahn gab. Das bedeutet, dass man am Spielanfang keine solche Verbindung haben wird. Wenn doch, müsste es Einschränkungen geben, die die Eisenbahn dann aufhebt, sonst macht es ja keinen Sinn sie zu bauen.
Und zu Anfang keine Verbindung zu haben, dann, wenn die einfache Einstiegsphase vorbei ist sie aber einzuführen und damit das Spiel zu erleichtern, macht gameplaytechnisch auch keinen Sinn. Je weiter man vorankommt, desto mehr Sachen soll man doch beachten müssen und nicht: "Oh, ich bin bis hier hin gekommen, jetzt ist das auf einmal viel leichter."

Was vlcht noch dabei Sinn machen könnte wäre, dass man erst einen Verzögerten Warentransport hat und mit der Eisenbahn nicht mehr, um das Tempo zu verdeutlichen, das durch die Industrialisierung Einzug erhielt. Aber das hätte dann auch wieder Folgen für die Zeit vor der Eisenbahn...

Ich denke auch nicht, dass die Idee von Gxy12 darauf abzielt das ganze wie in 2205 enden zu lassen. Soweit ich es verstehe, können Warenhäuser nur aktiv sein, wenn sie entweder in der Nähe eines anderen Lagerhauses sind oder aber per Zug mit diesen verbunden wurden. Der erste teil wäre dann in etwa wie der Baubereich in den älteren Annos, nur dass man nicht mehr benötigte Lagerhäuser normal nicht mehr abreisen darf. Die Zuganbindung würde dann aber genau das ermöglichen.
Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ich meine, dass man direkt wieder überall auf der Insel bauen kann, so wie in 2205 auch. Doch Betriebe setzen unbedingt ein Lagerhaus in der Nähe voraus. Diese jedoch haben als Bedingung, dass sie in der Nähe eines anderen Lagerhauses stehen müssen, anders als alle anderen Gebäude. Sonst funktionieren sie nicht. Um also gerade auf großen Inseln später auch in weit von der Siedlung entfernten Gebieten bauen zu können, hilft dann die Eisenbahnanbindung.
Sinn macht das aber nur, wenn die Lagerhäuser entweder einen recht kleinen Radius nur haben (und / ) oder aber hohe Unterhaltskosten haben, so dass man wenn irgend möglich auch als nicht auf maximale Effizienz getrimmter Spieler zu viele Lagerhäuser vermeiden will.
In diesem Fall wären die Züge selbst nur von optischer Natur. Das eigentlich für das Gameplay wichtige wären die Schienen.
Und das wiederum ist dann sehr ähnlich zu 2205, da hat Annothek dann absolut recht. Doch zumindest, soweit ich es eben verstanden habe, würde sich dies nur auf die Lagerhäuser beziehen. Alle anderen Gebäude würden auch so funktionieren. Das bedeutet, wenn man eine Produktionskette mit sehr vielen Stufen langgestreckt aufbauen würde, könnte diese immer noch voll funktionstüchtig sein, auch wenn die ersten Betriebe sich am einen Ende der Insel befänden und ihre Waren aber immer weiter geben an weiterverarbeitende Betriebe, bis hin zum Endbetrieb, der dann schließlich auch an Lagerhaus liefert. In dem Fall könnten aber alle anderen Gebäude der Produktionskette ohne Probleme außerhalb der Reichweite jedes Markthauses stehen.

MattMcCorman
15-12-17, 16:01
Nur, mal realistisch betrachtet, was machen denn die Marktkarren, Fuhrwerke und Schiffe anderes? Die transportieren auch nicht wirklich Waren, oder?

Doch, genau das tun sie, zumindest in den Teilen der ANNO-Reihe, die einigermaßen erfolgreich waren. Der Lagerbestand wird von dem Betrieb abgebucht, wenn der Karren dort steht, und dem Warenlager zugebucht, wenn er am Markthaus angelangt. Durch die Karren ist direkt ersichtlich, ob die Logistik funktioniert.

Mit der Eisenbahn dürfte das nicht wirklich umsetzbar sein...

LadyH.
15-12-17, 16:38
...
Mit der Eisenbahn dürfte das nicht wirklich umsetzbar sein...
Warum nicht?

Wenn ich die Überlegungen von Der3ine betrachte, dann kann durchaus ein Warenbestand im Lagerhaus zugebucht werden, sobald der Zug eingelaufen ist.

Der3ine
15-12-17, 16:46
Dann haben wir aber getrennte Warenbestände, falls die Verbindung zwischen den Lagerhäusern besteht und sonst müssten die industrialisierten Betriebe einen dermaßen höheren Output im Vergleich zu den Vorherigen haben, dass man Letztere gar nicht mehr bauen will. Falls das nämlich nicht der Fall ist würde eine Zugverbindung vom Betrieb zum Lager keinen Sinn machen bzw. sehr gekünstelt wirken.

Annothek
15-12-17, 20:36
Wurde die Eisenbahn nicht als eins der Highlight angekündigt?

Nun soll sie degradiert werden zum ich fahre zum Spaß von A nach B, so das es aussieht als ob. War nicht genau das was alle in Anno 2205 bemängelt hatten? Rein zur Optik die Eisenbahn einbauen, dann wäre ich dafür sie ganz rauszulassen. Dieses Jahrhundert hat mit der Entwicklung der Eisenbahn ein Wende erfahren, sprich sie ist eigentlich zu wichtig um nur eine "Showeinlage" in Anno abzuliefern.

LadyH.
15-12-17, 23:00
Dann klink ich mich hier mal wieder aus, denn ich habe absolut keine Idee, wie die Eisenbahn "sinnvoll" integriert werden kann, ohne gleich in eine Eisenbahnsimulation auszuarten.
Besonders schwierig macht es mir der Fakt, der im AnnoCast 02 confirmed wurde, eben dass der Warenbestand inselweit gespiegelt ist.
Die Info aus dem Cast hat mich beruhigt, denn ich mag dieses alt-bekannte feature aus Anno, dass in jedem Warenhaus der Insel immer alles verfügbar ist.
Bin super gespannt auf eure Ideen und auf das, was am Ende dabei heraus kommen wird.

MattMcCorman
16-12-17, 11:31
Warum nicht?

Wenn ich die Überlegungen von Der3ine betrachte, dann kann durchaus ein Warenbestand im Lagerhaus zugebucht werden, sobald der Zug eingelaufen ist.

Das sicherlich, aber bei den Karren sieht's nicht so schlimm aus, wenn sie mal durcheinander durch fahren (bzw. haben die Straßen in 1800 zwei Fahrspuren, was das weitestgehend vermeidet). Wie das bei Zügen funktionieren könnte... keine Ahnung. Oder müssten von Beginn an alle Strecken zweigleisig sein...?

Für alle, die immer noch von geteilten Lagern träumen: Überlegt euch doch mal ein Konzept, wie ihr als Spieler steuern wollt, WIEVIEL von WAS in WELCHEM Lagerhaus eingelagert sein soll. Denkt dabei vor allem daran, wie viele Lagerhäuser pro Insel ihr bei einem durchschnittlichen ANNO-Spiel gebaut habt.

Im Zusammenhang mit dem Stream, bei dem die Problematik der wartenden Karren an einem Lagerhaus gezeigt, aber nicht gelöst wurde, ist mir noch eine weitere Variante zur Einbindung der Eisenbahn eingefallen: Lagerhäuser erfordern ab einer gewissen Ausbaustufe einen Bahnanschluss, nur dadurch kann ein höheres Umschlagsvolumen an Waren gewährleistet werden. (Das entspricht der Idee, dass Lagerhäuser mit Bahnanschluss mehr Karren entsenden können, nur eben angepasst auf 1800, in dem die Karren von den Betrieben kommen).
Das würde ab einer gewissen Stufe die Eisenbahn erfordern. Wer keine Eisenbahn bauen will, muss eben mehr Lagerhäuser bauen. (Auch diese Variante finde ich nicht rasend innovativ, aber es wäre machbar.)

Gxy12
16-12-17, 11:49
So ich habe jetzt mein genanntes System überdacht und an die Kritiken der Kommentare angepasst:

- Der Warentransport ist rein optisch.

- Ein Schienennetz ist das Hauptschienennetz, wenn es einen Anschluss zum Kontor gibt.

- Waren können nicht direkt vom Betrieb zum Bahnhof gebracht werden, sondern müssen in einem Lagerhaus zwischengelagert werden.

- Waren werden erst zum Bahnhof gebracht, wenn ein Zug dort hält.

- Erst wenn eine Ware von einem Lagerhaus zu einem mit dem Hauptschienennetz angeschlossenen Bahnhof gebracht wurde, befindet sie sich im Inselwarenlager.

- Erst wenn eine Hafenmeisterei mit dem Hauptschienennetz angeschlossen wurde, kann sie auf das Inselwarenlager zugreifen.

- Kontore haben eine Sonderstellung: Zu ihnen können auch direkt Waren gebracht werden. Dies sollte den Spieleinstieg erleichtern.

- Bahnhöfe sind Durchgangsbahnhöfe für ein Gleis, Kontore und Hafenmeistereien sind Kopfbahnhöfe mehrerer Gleise.

- Durch Items und / oder Ausbau kann die Frequenz der Zugfahrten und die Ladekapazität der Lagerhäuser gesteigert werden.

- Waren können von einem Lagerhaus zum nächsten via Straße transportiert werden.

- Kurven haben einen 135°-Winkel.

🚂

Walztraut
16-12-17, 14:50
Es ist sicherlich nicht leicht schöne, stimmige Eisenbahnen zu verlegen.
Mit Kurven, Bahnhöfen, be- und entladen an Lagerhäusern u.s.w.
Besonders wenn man die Kurven auf Kacheln bauen muss statt auf Hexagonen!
Züge die durch andere durchfahren, wäre als Bug ganz lustig, aber nicht wenn das so normal wird, wie unter Wasser stehende Kanonen in 1503.


In der Epoche gehören sie einfach dazu!
Als Hauptverkehrsmittel, mit extrem umfangreichen Micromanagement, sind sie aber genauso schön anzusehen, wie ungeeignet!

Als Bonus, zur Unterstützung des Warentransports, wären sie sicherlich sinnvoll!
Sobald man eine Insel mit 2 Bergen und Eisenbahnverkehr hat, könnten z.B. die Marktkarren/Pferdewagen 10% mehr transportieren.
Die Bewohner werden Glücklicher und Leistungsfähiger.


...Und irgendwann kann man Jim Knopf und Lukas zum Drachenjagen losschicken!

MattMcCorman
16-12-17, 15:31
Erst wenn eine Ware von einem Lagerhaus zu einem mit dem Hauptschienennetz angeschlossenen Bahnhof gebracht wurde, befindet sie sich im Inselwarenlager.

Erst wenn eine Hafenmeisterei mit dem Hauptschienennetz angeschlossen wurde, kann sie auf das Inselwarenlager zugreifen.

Diese Gedanken finde ich nicht schlecht, es löst aber meiner Ansicht nach nicht das Problem, dass man die Eisenbahn sehr früh im Spiel bräuchte. Manchmal besiedelt man eine Insel nur wegen einer bestimmten Mine; die kann unter Umständen sehr weit vom Kontor weg sein, sodass eine direkte Warenanlieferung wiederum nicht sinnvoll möglich wäre...

Ich denke, dass es Sinn machen würde, die Eisenbahn mit dem transportierten Warenvolumen zu koppeln, weil das mit fortschreitendem Spielverlauf mehr wird. Außerdem wäre das eine logische und stimmige Lösung - wo ich viele Betriebe habe und wo viel transportiert wird, brauche ich irgendwann die Eisenbahn. Sprich, Lagerhäuser haben einen erhöhten Durchsatz (gleichzeitige bzw. schnellere Abfertigung mehrerer Fuhrwerke), sobald sie einen Gleisanschluss haben.
Für das Kontor bzw. die Hafenmeistereien könnte dasselbe gelten, und dazu noch eine Erhöhung der Handelsslots, sobald ein Gleisanschluss vorhanden ist.

Gxy12
16-12-17, 16:41
Ich denke, dass es Sinn machen würde, die Eisenbahn mit dem transportierten Warenvolumen zu koppeln, weil das mit fortschreitendem Spielverlauf mehr wird. Außerdem wäre das eine logische und stimmige Lösung - wo ich viele Betriebe habe und wo viel transportiert wird, brauche ich irgendwann die Eisenbahn.

Theoretisch wäre es nach meinem präferierten System möglich, einfach eine Kette von Lagerhäusern (Markthäusern) mit Straßen zum Kontor zu bilden, um so bei Inseln mit wenig Betrieben auf die Eisenbahn verzichten zu können.

Dieb09
16-12-17, 17:37
Hallo!

Zunächst möchte ich noch mal auf meinen Vorschlag verweisen, die Eisenbahn zur Verteilung von Arbeitskraft zu nutzen. Nun aber mal zur Diskussion des Warentransports.
Der Vorschlag, dass inselweite Warenlager durch eine Schienenanbindung zu realisieren, gefällt mir nicht so sonderlich. Wie bereits erwähnt wurde, werden so ausgelagerte Markthäuser, die nur für eine Mine gebaut worden sind, kaum noch anzuschließen sein. Denkt man wieder so, dass mehre Spieler zusammen eine Insel besiedeln und Markthäuser somit wieder das eigenen Hoheitsgebiet definieren, dann müsste eine Eisenbahn immer im eigenen Gebiet stehen. Also würden wieder Markthäuser nebeneinander stehen. Es läuft am Ende entweder auf ein durchgehendes Straßennetz oder Schienennetz hinaus. Im frühen Spielverlauf ist eine Eisenbahn noch nicht sinnvoll baubar, also bleibt nur das Straßennetz. Nun gefällt mir an der Idee noch nicht, dass ich für ausgelagerte Minen den Unterhalt von einigen Markthäusern aufbringen muss, nur um eine externe Mine zu finanzieren. Große Inseln sind somit direkt von Nachteil.

Der rein optische Warentransport war ein Hauptkritikpunkt von 2205, wo Schiffe und Verkehr nur simuliert wurden um den Anschein zu erwecken, als gäbe es soetwas nocht. Eine Eisenbahn auf diesem System aufzubauen, dürfte viele Spieler enttäuschen.

Folgende Ideen habe ich zur Eisenbahn:

1. Eine Eisenbahn wird erst im fortgeschrittenen Spielverlauf freigeschaltet, da erst dann das Material wie Stahl und Holz zur Verfügung stehen.
2. Die Eisenbahn war im 19. Jhd. ein Boost für die Wirtschaft, da sie sowohl viele Waren transportieren konnte, als auch viel Baumaterial brauchte. Solch ein positives Feedback sollte es auch in 1800 geben.
3. Der Wirtschaftsboost sollte im Mittelpunkt stehen. Dazu folgender Vorschlag: Zusätzlich zu dem klassischen Weg der Produktion gibt es nun Schwerindustriegebäude, z.B. ausgebaute Eisenschmelzen oder eigene Gebäudetypen. Deren Produktion und Warenverbrauch ist enorm gesteigert. Dazu passend auch Minen, die so arbeiten. Die Gebäude verfügen über einen regulären Straßenanschluss, doch ein Karren, der Waren zu dem Schwerindustriegebäude liefert, kann niemals genug Waren anliefern, als dass das Gebäude auch nur annähernd ausgelastet wär. Ebenso produziert so eine Mine so viel Kohle/Eisen, dass ein Karren das niemals alles abtransportieren könnte. Die Lösung: Die Eisenbahn. Schwerindustriebetriebe werden zusätzlich mit dem Schienennetz verbunden, sodass Eisenbahnen große Warenmengen auf sofort zu den Betrieben und Lagerhäusern schaffen können. (Bsp: Eisenerz und Kohle zum Schmelzwerk, Eisen zur Werkzeugfabrik und Werkzeuge zum Lager)
4. Die klassische Produktion ohne Eisenbahn bleibt komplett Teil des Spiels und eine Eisenbahn beschränkt sich nur auf einen Teil der Wirtschaft, die dann viel produktiver läuft.

Gruß
Dieb

Der3ine
16-12-17, 17:41
Bei deiner Erläuterung ist mir das jetzt so aufgefallen: Du sagst "der Warentransport findet nur optisch statt", folglich werden die Waren direkt bei der Verladung dann in das Zentrallager kommen.
Später sagst du aber, dass dies nur geschieht, wenn auch Züge im Bahnhof sind. Würde das dann so sein, dass die Züge nur beladen werden ohne jemals leer zu werden und im Grunde nicht die Bahnhöfe, sondern die Züge selbst, die sich auch noch zwischen den Bahnhöfen bewegen, das eigentlich Zentrallager werden?

Und Mikromanagement soll dadurch glaube ich nicht zusätzlich entstehen, dass es Züge gibt. Das wurde soweit ich es hier gelesen habe von niemandem gewünscht.
Hinsichtlich der Frage wie man sagen kann, wo man bestimmte Waren am liebsten Lagern will: Dies könnte man so machen, dass man ein Gebäude (für ausgewählte Waren) zum Zentrallager erklärt, wo Überschüsse hin geliefert werden.

Gxy12
16-12-17, 17:56
@Der3ine

Eigentlich habe ich mir gedacht, dass der Kontor und die Hafenmeistereien als Lager dienen sollen. Aber natürlich könnte man das System auch so gestalteten, dass Lagerhäuser an das Schienennetz angeschlossen werden können.

Was den optischen Warenverkehr angeht, meine ich vor allem, dass es keine verschiedene Warenlager geben solle, zu welchem die Waren transportiert werden müssten. Das würde nämlich dazu führen, dass man mehrere „Inseln“ auf einer Insel hat.

Ich sehe mein System als eine Art Vorstufe zum Mehrere-Warenlager-System an.

crashcids
16-12-17, 18:18
Moin,

ich sehe das so:

1. Landtransport ... hat bisher mit Karrenschieber, Markthäusern und Wegen einwandfrei funktioniert.
Wozu das verkomplizieren? Das bringt doch nix!

2. Transport Militär ala' Total War 'Shogun 2' AddOn? Fehlanzeige, weil kein Landmilitär vorhanden.

3. Transport Arbeitskraft ... auch dazu der Einwurf: Wozu? Bisher hatten in allen Anno.-Teilen
die Betriebe und Farmen auch funktioniert ... Bauern arbeiten und schlafen zuhause auf ihrer Farm,
so daß ein Transport nur lächerlich wäre.

4. Bedürfnis erfüllen ... ja welches denn? Mobilität hatten wir noch nie im Anno und wird's auch nicht
geben, wenn ich mir die bisherigen DevBlogs zu Segel- und Dampfschiffen anschaue.

Bisher ist den Entwicklern nix gescheites eingefallen, wie sie das sehr potentialreiche Setting des
19. Jahrhunderts überhaupt umsetzen könnten.
Versuche wie Dampfschiffe, Erfindungen, technische, medizinische und agrarische Entwicklungen werden
nur halbherzig oder garnicht umgesetzt ... und zu allem Überfluss beschneidet man die Möglichkeiten
durch Weglassen wie Landmilitär, blödsinnige Übernahme Routinen der Inseln, usw. und sofort.
Die Entwickler werden noch merken, das sie unaufhaltsam in eine Sackgasse manövrieren
.
Ich hatte mir ein Anno 1800 auch ganz anders vorgstellt ... ähnlich dem Anno 1503.
Leider wird daraus nix und das was ich bisher sehe sieht eher wie ein Anno 2205 mit 1800er-Feeling aus.
Wie einfallslos ... ich rechne mit noch mehr negativen Überraschungen.

Also Eisenbahn ... auch gestrichen, weil nutzlos. Lol

MattMcCorman
16-12-17, 18:20
Die Ausführung von Dieb09 zum Warentransport gefällt mir sehr gut. Stimmig und sinnvoll. Daumen hoch! :)

Der3ine
16-12-17, 18:24
Die Infos die du immer schon erhältst um das ganze so gut schon einschätzen zu können will ich auch haben Crashcids ;)

Zu den von dir genannten Themen kam bisher noch kaum etwas an Infos für die Allgemeinheit.

Chanyoi
16-12-17, 20:56
Ich hätte einen ganz anderen Ansatz zur Eisenbahn:

Schienen funktionieren als "separate Straßen":

Damit ein Betrieb über Schienen seine Waren ab transportieren kann, muss er mit einem Bahnsteig erweitert werden (Gebäude)

Warenhäuser bekommen auch einen Bahnsteig aber als Modul, damit sie per Zug beliefert werden/liefern können
Über das Gebäude Bahnsteig können max. 2 Betriebe bedient werden, das Warenhaus kann je Bahnsteigmodul nur 1 Zug "erwarten/ abfertigen"
Die Schienen werden zusätzlich zu den Straßen gebaut
Züge können wie Karren zu Warenhäusern oder anderen Betrieben fahren (die an die gleichen Schienen angebunden sind)
Mit Zügen kann weiter transportiert werden als es einem Karren bei besten Straßen möglich ist
Züge können mehr Waren transportieren


Damit man nicht überall einfach Züge/Schienen baut:

Be-/Entladen dauert länger
Bahnsteige kosten Unterhalt
Es werden weiterhin Straßen zur Arbeiterversorgung benötigt
Für wenige Waren kann der Betrieb weiterhin Karren verschicken



Damit hätten Züge einen Sinn, wären nicht "Overpowered" und würden auch eine Step by Step Erweiterung der Produktionsketten darstellen.

Eure Meinung?

MattMcCorman
16-12-17, 21:14
Das widersprich ja zunächst einmal nicht dem Ansatz von Dieb09, außer dass bei deiner Ausführung jeder Betrieb mit einem Bahnsteig an das Schienennetz angebunden werden könnte. Ist vielleicht nicht für jeden Betrieb sinnvoll, das wäre aber egal und würde sich über das Balancing einrenken lassen (wie du geschrieben hast: entsprechende Betriebskosten für Bahnsteige).
Da die meisten Betriebe wohl mindestens drei Felder Seitenlänge haben werden, könnte ich mir den Bahnsteig als 3x1-Gebäude vorstellen, das zwischen Betrieb und Gleis gebaut werden muss.

Für größere Betriebe im späteren Spielverlauf könnte man einen Bahnanschluss quasi zur Pflicht machen, weil die Karren das produzierte / benötigte Volumen gar nicht bewältigen können. Oder die Betriebe haben von Haus aus nen Bahnsteig und ein Gleis. Ohne Gleisverbindung würden sie nur mit einem Teil der Auslastung laufen.

Echt nice die Idee! :)

Chanyoi
17-12-17, 10:59
Das widersprich ja zunächst einmal nicht dem Ansatz von Dieb09, außer dass bei deiner Ausführung jeder Betrieb mit einem Bahnsteig an das Schienennetz angebunden werden könnte. Ist vielleicht nicht für jeden Betrieb sinnvoll, das wäre aber egal und würde sich über das Balancing einrenken lassen (wie du geschrieben hast: entsprechende Betriebskosten für Bahnsteige).
Da die meisten Betriebe wohl mindestens drei Felder Seitenlänge haben werden, könnte ich mir den Bahnsteig als 3x1-Gebäude vorstellen, das zwischen Betrieb und Gleis gebaut werden muss.

Für größere Betriebe im späteren Spielverlauf könnte man einen Bahnanschluss quasi zur Pflicht machen, weil die Karren das produzierte / benötigte Volumen gar nicht bewältigen können. Oder die Betriebe haben von Haus aus nen Bahnsteig und ein Gleis. Ohne Gleisverbindung würden sie nur mit einem Teil der Auslastung laufen.

Echt nice die Idee! :)

Japp so war es Gedacht. Wie lang der Bahnsteig nachher sein würde, müsste man schauen aber 1 Feld Breite dachte ich auch. Auch würde ich beim Warenhaus einen überdachten nehmen und beim Betrieb einen offenen.

Der Gedanke, das bestimmte Betriebe einen Bahnsteig haben müssen fände ich gut, dann sollten sie einfach einen eigenen gleich "mitbringen".

Annothek
17-12-17, 11:07
nur gab es sowas zu der Zeit nicht selbst heute sind eigene Bahnanschlüsse sehr sehr selten. Ferner gab es schon in alten Anno komische "Gewichte" ein ganzes Rind auf einem Karren? Das will ich sehn....

Ferner wenn fast jede Produktion einen Bahnsteig haben soll, jo ne wie soll das denn aussehen am Ende? World of Railroad? Die Idee mag ja nett sei ist aber unlogisch und am Ende sieht Anno dann aus wie........

MattMcCorman
17-12-17, 12:25
Ist richtig; eigene Bahnanschlüsse sind selten, kommen aber genau dort vor, wo viel und Schweres transportiert wird (Stahlwerke, Kraftwerke, Schwermaschinenbau, Bergbau etc.).

Das Rind auf einem Karren find' nicht mal so daneben, da gibt es krassere Beispiele :D ... ist aber einer dieser klassischen Unschärfe-Punkte in ANNO, die man zugunsten der Spielbarkeit akzeptieren muss, denke ich.

Sollte mit einem frei platzierbaren Bahnsteig die Gefahr bestehen, dass die Schienen überhand nehmen, sind die Gegenmaßnahmen ja schon genannt worden:
- Bahnsteig ist teuer im Unterhalt und lohnt daher nur für Betriebe, die sehr viel produzieren
- oder man verzichtet auf einen frei platzierbaren Bahnsteig, und die Großbetriebe haben ihn integriert bzw. können mit einem entsprechenden Modul erweitert werden.

Allmählich wäre ich gespannt, ob wir uns mit unseren Theorien an die momentane Umsetzung im Spiel annähern... ;)

Chisutra
17-12-17, 14:35
Die Eisenbahn scheint bei BB in der aktuellen Planung keine große Rolle mehr zu spielen. Zumindest war im jeutigen Stream nichts davon zu sehen.
Soweit ich das beurteilen kann lag das aber eher daran dass die Inselwelt erst auf der zweiten oder dritten Stufe war. Die Eisenbahn sollte glaube ich eher eine Endgame Sache sein. Davon abgesehen wurde auch erwähnt dass sie noch mit verschiedenen Systemen diesbezüglich experimentieren. Das heißt wohl dass sie bis jetzt noch kein Konzept gefunden haben das absolut überzeugen konnte.

samu327
17-12-17, 17:45
Ist richtig; eigene Bahnanschlüsse sind selten, kommen aber genau dort vor, wo viel und Schweres transportiert wird (Stahlwerke, Kraftwerke, Schwermaschinenbau, Bergbau etc.).

Das Rind auf einem Karren find' nicht mal so daneben, da gibt es krassere Beispiele :D ... ist aber einer dieser klassischen Unschärfe-Punkte in ANNO, die man zugunsten der Spielbarkeit akzeptieren muss, denke ich.

Sollte mit einem frei platzierbaren Bahnsteig die Gefahr bestehen, dass die Schienen überhand nehmen, sind die Gegenmaßnahmen ja schon genannt worden:
- Bahnsteig ist teuer im Unterhalt und lohnt daher nur für Betriebe, die sehr viel produzieren
- oder man verzichtet auf einen frei platzierbaren Bahnsteig, und die Großbetriebe haben ihn integriert bzw. können mit einem entsprechenden Modul erweitert werden.

Allmählich wäre ich gespannt, ob wir uns mit unseren Theorien an die momentane Umsetzung im Spiel annähern... ;)

Als erstes unterstütze ich auch dieb09 's Vorschlag

Für das Problem railroad habe ich noch eine schönere Lösung
Und zwar werden manche Materialien hauptsächlich Metalle als schwer definitiert was dafür sorgt das ein Marktkarren höchstens eine Einheit davon anstatt den üblichen fünf abholen kann

Wenn ich den bisherigen Vorschlag richtig interpretiere erkenne ich dabei ein weiteres Problem dafür habe ich aber auch schon eine Lösung

Es gibt im Moment zwei Bahnhof "Möglichkeiten"

1. Der Normale welcher in ein Markthaus integriert ist und die Abfertigung beschleunigt

Diese Art würde ich durch ein eigenständiges Bahnhofgebäude ersetzen
Erklärung folgt später


2. Der als Modul in die Betriebe integrierte Bahnhof Dieser ist ein Ersatz der Marktkarren

m.M.n JEDOCH KEIN ERSATZ DER PFERDEFUHRWERKE
Erklärung folgt

Falls ich den Bisherigen Vorschlag Richtig interpretiert habe existiert folgendes PROBLEM

Da das gespiegelte Warenlager existiert bringt man mit einem zug und das schwere Material Eisen von dem Bahnhof Modul die drei Kacheln zum Warenlager und hat dann auf der ganzen insel ewig viel von dem egt schwere zu transportieren den Material

Verständlich?🤔

Die Lösung man EntKoppelt die Züge komplett von dem Markthäusern/Warenhäuser ab
Es existieren also 2(bzw3)mehr oder weniger unabhängige Logistik / Transport Möglichkeiten

1.(und 2.) Vom ersten Erzeuger zum Markthaus zum weiterverarbeitenden Betrieb zum Markthaus ...

(2. Der direkte Transport also Erzeuger Betrieb Betrieb ...

3. Und jz wird's interessant
Erzeuger Marktkarren Bahnhofgebäude
(bzw Erzeuger mit integrierten Bahnhofmodul. Aufgrund des genannten Debuff für Schwermaterialien zu empfehlen )

Anschließend schienen Transport zu einem anderen Bahnhof von wo aus die Materialien mit einer unbegrenzten Anzahl an Marktkarren -KEINEN PFERDEFUHRWERKEN -ausgeliefert werden

Verständlich?🤔

Ein weiteres Sahnehäubchen :
Das ganze Empfang und Auslieferung Systeme benötigt minimalen Programmierungswand da es genauso funktioniert wie ein Betrieb Materialien werden angefordert und die "Produkte"( in diesem Fall ist das Produkt gleich wie das Edukt bzw der Ausgangsstoff Ausser der Position) werden an andere Betriebe ausgeliefert

Ich hoffe das ganze war verständlich im Grunde ist es nur eine relativ gering fügige Modifizierung Dieb09 's Vorschlag

Gerne fragen und konstruktive Kritik

Gxy12
17-12-17, 18:27
Wenngleich ich mein zweites Bahnsystem für das bessere halte, habe ich mein erstes System angepasst, so dass es eher den Wünschen der Community entspricht:

- Nur die Waren Kohle, Eisen, Erz und Stahl (keine Baumaterialien!) müssen und können via Zug transportiert werden.

- Die entsprechenden Produktionsgebäude bekommen ein Bahnhofsmodul.

- Diese Waren werden nicht im Inselwarenlager gelistet.

- Diese Waren werden erst vom Bahnhof abtransportiert, wenn ein Zug dort hält.

- Damit Kontore und Hafenmeistereien auf diese Waren zugreifen können, müssen sie an die entsprechenden Schienennetze angeschlossen sein.

- Bahnhöfe sind Durchgangsbahnhöfe eines Gleises, Kontore und Hafenmeistereien sind Kopfbahnhöfe mehrerer Gleise.

- Durch Items und / oder Ausbau kann die Frequenz der Zugfahrten gesteigert werden.

- Es gibt Lagerhäuser, welche an die Gleise für die „Schwerindustrie-Güter“ angeschlossen werden können.

- Kurven haben einen 135°-Winkel.

🚂

Chanyoi
17-12-17, 19:37
Ferner wenn fast jede Produktion einen Bahnsteig haben soll, jo ne wie soll das denn aussehen am Ende? World of Railroad? Die Idee mag ja nett sei ist aber unlogisch und am Ende sieht Anno dann aus wie........

Das denke ich jedoch nicht und warum will ich dir gerne Erläutern. Meine angegebenen Nachteile:

Damit man nicht überall einfach Züge/Schienen baut:


Be-/Entladen dauert länger
Bahnsteige kosten Unterhalt
Es werden weiterhin Straßen zur Arbeiterversorgung benötigt
Für wenige Waren kann der Betrieb weiterhin Karren verschicken


Zu 1.: Das Be-/Entladen sollte länger dauern als die Be-/Entladung eines Marktkarren. Das bedeutet, es lohnen sich für keine Betriebe, die ständig und schnell kleine Mengen verteilen müssen.

Zu 2.: Bahnsteige kosten Unterhalt, was eine Produktionskette wesentlich teurer macht und somit nicht immer lohnend sein wird.
Beispiel: Eine Schweinefarm, die an einen Metzger liefern muss und an das Lagerhaus, würde 2 Bahnhofsgebäude und das Bahnhofsmodul beim Markthaus benötigen. Das steigert die Kosten (bei richtigem Balancing) so stark, das sich das für !1! Schweinefarm und !1! Metzger nicht lohnen wird. Selbst wenn der Bahnsteig (nicht der vom Markthaus) 2 Betriebe bedient (Zitat aus meinen Vorschlag: "Über das Gebäude Bahnsteig können max. 2 Betriebe bedient werden") sollte es max. eine Nullnummer werden.
Beispiel 2: Auch wenn man eine Überproduktion hat, werden sich Züge so kaum lohnen, da der Bahnsteig durchgehend Unterhalt kostet, aber kaum genutzt wird und somit unnötige Kosten verursacht.

Zu 3.: Es werden zusätzlich zu den Schienen immer Straßenverbindungen benötigt, was Platz kostet und das nicht zu wenig. Daher wird man sich zwei mal überlegen ob man wirklich Schienen legt oder den Platz lieber für Felder etc. nutzt. Stattdessen die Betriebe aber lieber nahe beieinander baut.

Zu 4.: Wenn nur wenige Waren transportiert werden sollen, wird ein Betrieb weiterhin den Marktkarren bevorzugen (schnellere Reaktionszeit).


Zu Gyx-Vorschlägen:

- Nur die Waren Kohle, Eisen, Erz und Stahl (keine Baumaterialien!) müssen und können via Zug transportiert werden.

Das würde ich sehr beklemmend finden und ein wenig Freiheit beim setzen von Bahnanschlüssen fände ich persönlich besser.

- Die entsprechenden Produktionsgebäude bekommen ein Bahnhofsmodul.

Ich würde das lieber über ein Gebäude realisieren, damit ein Bahnsteig mehrere Betriebe abfertigen (könnte) kann. Früher hatte auch nicht jeder Betrieb einen eigenen, sondern man hat sich das bestenfalls geteilt (Außnahme: Stahlbetriebe etc.).


- Diese Waren werden nicht im Inselwarenlager gelistet.

Meinst du die Waren, die im Zug unterwegs sind? Das sollte auch bei den Marktkarren (also allgemein) so sein.

- Diese Waren werden erst vom Bahnhof abtransportiert, wenn ein Zug dort hält.
Frage ist nur, müsste ein Zug vom Markthaus oder vom Betrieb starten? Bin mir da selber noch unsicher, entweder wie die Marktkarren aktuell (Betrieb-Markthaus-Betrieb) oder früher (Markthaus-Betrieb-Markthaus). Ich würde hier die frühere Weise bevorzugen und dann max. 1 Zug je Bahnhofsmodul vom Markthaus.

- Damit Kontore und Hafenmeistereien auf diese Waren zugreifen können, müssen sie an die entsprechenden Schienennetze angeschlossen sein.


Das bezieht sich ja auf deinen ersten Punkt, daher bin ich nicht ganz bei dir. Da ich aber bei bestimmten Waren zustimme, diese nur über die Schienen transportieren zu lassen, würde ich dir dabei zustimmen.

- Bahnhöfe sind Durchgangsbahnhöfe eines Gleis, Kontore und Hafenmeistereien sind Kopfbahnhöfe mehrerer Gleise.
Stimme ich dir zu 100% zu.

- Durch Items und / oder Ausbau kann die Frequenz der Zugfahrten gesteigert werden.
Warum nicht, finde ich eine gute Idee.

- Es gibt Lagerhäuser, welche an die Gleise für die „Schwerindustrie-Güter“ angeschlossen werden können.
Siehe meinen Vorschlag dazu.

- Kurven haben einen 135°-Winkel.
Ich finde 135° definitiv zu viel, dadurch kann man nie eine (weitläufige) 90° Kurve bauen, sondern erhält immer einen Schlenker. 45° jedoch wäre gut (Platzanspruch: 2 lang 1 Breit) damit könnte man Kurven, Schlenker und leichte Versetzungen (S-Kurve) um 1 Feld hin bekommen.

Gxy12
17-12-17, 22:28
Man kann Züge keine 45°-Winkel fahren lassen, der Winkel ist zu spitz, da entgleist wegen der Größe der Loks und Wagons jeder Zug. Höchstens mittels eines platznehmenden Rangiergleises wäre es möglich, den Zug umgekehrt fahren zu lassen. Und kombiniert man zwei 135°-Winkel mit gleichem Drehsinn, so erhält man doch de facto ein 90°-Winkel. Zur Erinnerung: 135° = 90°+ 45°.

Was die Markthäuser angeht, wäre es verständlich auch möglich, einfach einen Bahnhof statt Bahnhofsmodule zu bauen, so verhindert man die ganzen Ministrecken (von Bahnhofsmodul zu Bahnhofsmodul). Wenn ich so darüber nachdenke, gefällt es mir eigentlich auch besser. Züge würde ich von dem Kontor und den Hafenmeistereien starten lassen - ist aber eigentlich irrellevant, da sobald der Zug rollt, rollt er eben.

Mit „Diese Waren“ meinte ich die Schwerindustrie-Güter: Kohle, Eisen, Erz und Stahl, welche keine Baumaterialien sind, deshalb sollte Holz und Ziegel (sind natürlich keine Schwerindustrie-Güter) nicht durch Züge transportiert werden. Die restlichen Waren werden ja eh im Inselwarenlager gelistet, da ergibt ein Zugtransport kaum Sinn, diese via Gleise zu befördern - außerdem wäre das auch sonst zu viel Logistik.

Chanyoi
18-12-17, 08:02
Gyx, du hast meinen text nicht ganz gelesen: Zitat: "(weitläufige) 45°" Damit ist nicht gemeint, das die 45° in einem Feld (oder 90° in einem Feld) stattfinden wie es jetzt der Fall ist. Aber immer Schlenker zu haben ist nicht schön, daher bietet sich 45° an, da damit alles abgedeckt werden kann (von einer langen 90° Kurve bis zur einfachen S-Kurve um das Gleis 1 Feld zu versetzen). Die 45° beziehen sich ja nur auf Start- und Endpunkt des Gleisstücks und nicht darauf, in welcher Größenordnung sich dies abspielt. Du denkst dabei an scharfe Kurven, wenn du 45° oder 90° hörst, wenn man diese aber Streckt (auf z.B. übertriebenerweise 5*5 Felder) sind es keine scharfen kurven mehr aber weiterhin 90°.

samu327
18-12-17, 15:39
@chanyoi gxy

Ihr meint doch beide das selbe der eine nennt es halt 45 grad kurve der andere 135 grad

samu327
18-12-17, 16:53
Das Modifiezierte Bahnsysteme

(chanyoi Gxy12 und dieb09 s Vorschläge zusammen)

Kurze grund Zusammenfassung
Gespiegelte markthäuser und ungespiegelte/dezentrale Warenlager ,auch genannt Bahnhöfe existieren parralel und beide besitzen ihre vorzüge

Vorteil markthäuser

unkompliziert
du stellst ein markthaus hin und fertig es idt in betrieb

waren sind gespiegelt

Nachteil

sehr langssame abfertigung (die bereits angekündigten staus vor dem markthaus)
sprich ein markthaus kann (extrembeispiel) nur 2,5 tonnen pro Minute in das zentrallager einspeisen das bedeuten 2min für einen vollen marktkarren für ein paar mostfarmen reicht das vllt aber um die zigtonnen an Stahl, Werkzeug ,Kohle ,Eisen ,Eisenerz zu transportieren bräuchte man mindestens 10 markthäuser was platz und Geld kostet

hier kommt der Bahnhof ins Spiel:

Nachteile:

Aufwendig
schienen müssen verlegt werden

teuer
ein bahnhofsgebäude kostet das zb dreifache im unterhalt wie ein markthaus

keine gespiegelten/gebeamten waren
waren werden physisch in den Bahnhof geladen anschlißend´auf den zug...

Vorteil

Extreme schnelle Abfertigung (besonders für große Massen )
zb 50t pro Minute das heißt 10 volle marktkarren bzw das 20-fache wie ein markthaus dafür MÜSSEN alle waren physisch transportiert werden und KÖNNEN NICHT GEBEAMT WERDEN


ausser sie werden in ein spezialgebäude im hafenbereich mit dem zug transportiert oder
ein Pferdefuhrwerk holt die waren ab allerdings entsteht hierbei natürlich wieder der stau am markthaus wodurch es egt wenig sinn macht










dieb 09

Folgende Ideen habe ich zur Eisenbahn:

1. Eine Eisenbahn wird erst im fortgeschrittenen Spielverlauf freigeschaltet, da erst dann das Material wie Stahl und Holz zur Verfügung stehen.
2. Die Eisenbahn war im 19. Jhd. ein Boost für die Wirtschaft, da sie sowohl viele Waren transportieren konnte, als auch viel Baumaterial brauchte. Solch ein positives Feedback sollte es auch in 1800 geben.
3. Der Wirtschaftsboost sollte im Mittelpunkt stehen. Dazu folgender Vorschlag: Zusätzlich zu dem klassischen Weg der Produktion gibt es nun Schwerindustriegebäude, z.B. ausgebaute Eisenschmelzen oder eigene Gebäudetypen. Deren Produktion und Warenverbrauch ist enorm gesteigert(stadtdessen wäre auch der vorschlag von gyx und mir möglich mit schweren Materialien nachhinein gesehen verursacht dieb 09 s Systeme weniger Probleme und ist deshalb besser geeignet). Dazu passend auch Minen, die so arbeiten. Die Gebäude verfügen über einen regulären Straßenanschluss, doch ein Karren, der Waren zu dem Schwerindustriegebäude liefert, kann niemals genug Waren anliefern, als dass das Gebäude auch nur annähernd ausgelastet wär. Ebenso produziert so eine Mine so viel Kohle/Eisen, dass ein Karren das niemals alles abtransportieren könnte. Die Lösung: Die Eisenbahn. Schwerindustriebetriebe werden zusätzlich mit dem Schienennetz verbunden, sodass Eisenbahnen große Warenmengen auf sofort zu den Betrieben und Lagerhäusern schaffen können. (Bsp: Eisenerz und Kohle zum Schmelzwerk, Eisen zur Werkzeugfabrik und Werkzeuge zum Lager)
4. Die klassische Produktion ohne Eisenbahn bleibt komplett Teil des Spiels und eine Eisenbahn beschränkt sich nur auf einen Teil der Wirtschaft, die dann viel produktiver läuft.

Gruß
Dieb

abgesehen von ein paar Erweiterungen ist das genau das was ich unterstützen werde



Die entsprechenden Produktionsgebäude bekommen ein Bahnhofsmodul.

- Diese Waren werden nicht im Inselwarenlager gelistet.

- Diese Waren werden erst vom Bahnhof abtransportiert, wenn ein Zug dort hält.

- Damit Kontore und Hafenmeistereien auf diese Waren zugreifen können, müssen sie an die entsprechenden Schienennetze angeschlossen sein.

zu 1 ja stimme ich dir zu ware können entweder im (gespiegelten) inselager gelagert werden ODER in einem bestimmten Bahnhof wao sie solange verbleiben bis ein zug oder marktkarren alles abtransportiert oder ein Pferdefuhrwerk das zeug abholt

zu 2 der zug fungiert wie ein marktkarren sprich solange waren im Bahnhof liegen liegen sie im Bahnhof und solange sie im zug sind sind se im zug und nirgendwo anders

der dritte punkt ist ein bisschen heikle denn eine kombinatiuon von Bahnhöfen und markhäusern führt zwangsläufig zu cheats und Bugs
Denn wenn ein zug nach meinem Systeme ware in ein markthaus fahren könnte könnten große mengen an waren über große Distanzen gebeamt werden was den zug wiederum unnötig macht
Aber zum wohle des schiffahrts verkehrs stimme ich dir zu und genehmige die oben genannten ausnahmen


Es gibt Lagerhäuser, welche an die Gleise für die „Schwerindustrie-Güter“ angeschlossen werden können.
den punkt habe ich nicht ganz verstanden meinst du jz Spezial Lagerhäuser oder KA?
aber grundsätlich bin ich wegen oben genannten Problem dagegen

die restlichen punkte finde ich alle nicht schlecht und richtig allerding sind es eher fragen der genauen Umsetzung und das überlasse ich mal BB


Damit man nicht überall einfach Züge/Schienen baut:

1.Be-/Entladen dauert länger
2.Bahnsteige kosten Unterhalt
3.Es werden weiterhin Straßen zur Arbeiterversorgung benötigt
4.Für wenige Waren kann der Betrieb weiterhin Karren verschicken


Zu 1.: Das Be-/Entladen sollte länger dauern als die Be-/Entladung eines Marktkarren. Das bedeutet, es lohnen sich für keine Betriebe, die ständig und schnell kleine Mengen verteilen müssen.

Zu 2.: Bahnsteige kosten Unterhalt, was eine Produktionskette wesentlich teurer macht und somit nicht immer lohnend sein wird.
Beispiel: Eine Schweinefarm, die an einen Metzger liefern muss und an das Lagerhaus, würde 2 Bahnhofsgebäude und das Bahnhofsmodul beim Markthaus benötigen. Das steigert die Kosten (bei richtigem Balancing) so stark, das sich das für !1! Schweinefarm und !1! Metzger nicht lohnen wird. Selbst wenn der Bahnsteig (nicht der vom Markthaus) 2 Betriebe bedient (Zitat aus meinen Vorschlag: "Über das Gebäude Bahnsteig können max. 2 Betriebe bedient werden") sollte es max. eine Nullnummer werden.
Beispiel 2: Auch wenn man eine Überproduktion hat, werden sich Züge so kaum lohnen, da der Bahnsteig durchgehend Unterhalt kostet, aber kaum genutzt wird und somit unnötige Kosten verursacht.

Zu 3.: Es werden zusätzlich zu den Schienen immer Straßenverbindungen benötigt, was Platz kostet und das nicht zu wenig. Daher wird man sich zwei mal überlegen ob man wirklich Schienen legt oder den Platz lieber für Felder etc. nutzt. Stattdessen die Betriebe aber lieber nahe beieinander baut.

Zu 4.: Wenn nur wenige Waren transportiert werden sollen, wird ein Betrieb weiterhin den Marktkarren bevorzugen (schnellere Reaktionszeit). das ganze habe ich mit den zwei Nachteilen der Eisenbahn zusammengefasst natürlich stimme ich dir also in jedem Punkt zu

Chanyoi
18-12-17, 18:52
@chanyoi gxy

Ihr meint doch beide das selbe der eine nennt es halt 45 grad kurve der andere 135 grad

Das macht aber beim Verlegen einen himmelweiten Unterschied. Bei einem 45° Kurvenelement bekommst du leichte Kurven, S-Kurve und jede Kurve im 45°-Schritt hin (90°,135°, 180°, 225°, 270°, 315°). bei einer 135° Kurve sind keine S-Kurven möglich, eine 90° Kurve hat mehr was von einem "?" als von einer 90° Kurve und man bekommt nur einen Bruchteil der Kurvenvariationen hin.

Gxy12
18-12-17, 19:03
@samu327
Über die Lagerhäuser: Ich meinte es sollen Lagerhäuser möglich sein, wo die Waren, welche nicht im Inselwarenlager gelistet sind (also die Schwerindustrie-Güter), zwischen gespeichert werden. Diese sollen dann auch einen Anschluss zu den Gleisen haben - sie haben allerdings keine Bahnhofsfunktion (es werden also nur Materialien zwischengespeichert).

@Chanyoi
Ich habe ein paar Skizzen gezeichnet, um zu zeigen, welche Streckenformen mit 135°-Winkel möglich sind: („schwarz“ sind Gleise, „rot“ sind 135°-Winkel):

https://www.img-load.de/images/2017/12/18/1D2BEC17-5A92-4AA9-8C80-19FFB94E2054.jpg

Wie man oben rechts sieht, sind auch im Prinzip 90°-Winkel so möglich und wie man unten links sieht, sind auch de facto 45°-Winkel möglich.

Annothek
18-12-17, 20:37
Es wurde aber schon bestätigt das das Raster System beibehalten wird und es keine diagonalen geben wird, daher wird es das auch nicht bei der Bahn geben denke ich, es wäre ja ein Bruch des Raster System weil Diagonale dann unheimlich Platz verschwenden

crashcids
18-12-17, 22:21
Das Rastersystem hat einen praktischen Vorteil: einfache Programmierung!
Man versuche mal, hexagonale (wie in Civilazation) oder 45°-Winkel darzustellen,
dann gäbe es theoretisch zwei Möglichkeiten:
1. man schraubt die Komplexität und Mapgröße zurück ... wollen wir das?
2. man bräuchte einen Super-PC mit 8 - 12 Kernen ... wieviele Annoholiker haben sowas?

Also ist das alles Quatsch! Und deswegen sind die letzten Beiträge hier wenig konstruktiv.
Man darf zwar träumen, aber ...

Desweiteren werden hier ausführliche Anweisungen gepostet, wie die Entwickler die
Eisenbahn umzusetzen haben ... auch das ist wenig zielführend.
Ich würde an Eurer Stelle erstmal darüber spekulieren, wie und wozu man eine
Eisenbahn im Anno 1800 brauchen könnte ... ist ja immerhin das erste Mal,
das es sowas in einem Anno geben soll.

In dem Zusammenhang finde ich das Vorhandensein einer Schule ab der
zweiten Bevölkerungsstufe interessant ... sollte es etwa sowas wie eine Forschung
geben? Dann könnte die Eisenbahn einer der zu erforschenden Errungenschaften
sein ... mit Ausbaupotential? Das wäre echt mal was, was mich vom Hocker hauen würde !!!

MfG crashcids

samu327
18-12-17, 22:56
schräge strecken wären auch trotzrastersysteme möglich dann verbrauuchen sie halt mehr platz

Der3ine
18-12-17, 23:10
@Crashcids:
Forschung selbst wäre sicherlich sehr schön, auch wenn ich Forschung an einer normalen Schule als eher unpassend empfinde.
Auch weiß ich nicht, ob es bei der Eisenbahn stimmiger wäre wenn sie wie sonst normal freigeschaltet wird, so wie sonst ja auch mit neuen Bevölkerungsschichten neue Sachen freigeschaltet wurden, oder ob man sie, wie von dir vorgeschlagen, lieber erforschen sollte.

Aber egal wie man an die Eisenbahn kommt, ob durch Forschung oder normales Freischalten wie neue Produktionsbetriebe, was soll man mit ihr denn tun?
Die Lösung, die viele hier als die nützlichste angesehen haben, wird höchstwahrscheinlich ja nicht mehr kommen, da die Warenhäuser keine getrennten Lager haben werden (nach derzeitigem Informationsstand).
Und dann bleiben nur noch die Vorschläge, in denen man nur einzelne Waren transportieren wird, was wahrscheinlich zu mehreren (sehr) kleinen Bahnlinien anstatt einem schönen großem Netz auf der Insel führen wird oder aber, dass man damit Boni erhält, die in meinen Augen nur schwer ausgleichen werden, wie viel Platz man durch die Bahnlinien verlieren wird und was diese an Kosten verursachen werden und die letzte Idee die ich gelesen habe ist, dass man die Arbeitskraft völlig anders als in 2205 haben wird, nämlich nur noch lokal um die Wohnhäuser herum, und man dieses Gebiet durch den Bau von Bahnlinien erweitern kann. Das ist eine ganz gute Idee, doch hier bezweifel ich, dass das Arbeitskraftsystem entsprechend sein wird, wodurch auch diese Idee vermutlich keine Lösung für das Problem ist, was man denn mit der Eisenbahn machen könnte.

edit: Eine Passage wurde leicht verändert, da sie nicht ganz der Wahrheit entspricht. Nicht jeder sah / sieht die Dinge genauso wie es dort jedoch behauptet wurde.

Gxy12
18-12-17, 23:10
Da sowohl 45° als 135° Winkelhalbierende der Felder sind, ist es doch möglich schräg zu bauen. Die Gleise sind dann halt wie normale Gebäude auf dem Raster nur verläuft ihre Bauart schief.

crashcids
19-12-17, 00:49
Hhhmmmm ... Gxy12, reden wir beide aneinander vorbei?
Irgendwie verstehst Du mich nicht? Das wäre für eine weitere Diskusssion
aber unerläßlich!

Gxy12
19-12-17, 10:40
Hhhmmmm ... Gxy12, reden wir beide aneinander vorbei?
Irgendwie verstehst Du mich nicht? Das wäre für eine weitere Diskusssion
aber unerläßlich!

Doch ich verstehe sehr wohl. Nur brauch man meines Erachtens, um diagonal zu bauen, kein hexagonales bzw. tetra-octagonales Rastersystem, sondern man kann das tetragonale Rastersystem beibehalten, indem man bzw. einen Gleisabschnitt ganz normal auf das Standardrastersystem baut, nur das Gleis eben schräg gebaut. Ich denke ich mach vielleicht noch eine Skizze, um zu verdeutlichen, was ich meine.

MattMcCorman
19-12-17, 11:01
Das Rastersystem hat einen praktischen Vorteil: einfache Programmierung!
Man versuche mal, hexagonale (wie in Civilazation) oder 45°-Winkel darzustellen,
dann gäbe es theoretisch zwei Möglichkeiten:
1. man schraubt die Komplexität und Mapgröße zurück ... wollen wir das?
2. man bräuchte einen Super-PC mit 8 - 12 Kernen ... wieviele Annoholiker haben sowas?

Meines Wissens ist der Hauptgrund, warum man bei ANNO an der Rasterbauweise festhält, die Spielbarkeit. Es wäre deutlich fizzeliger, wenn man frei bauen könnte (trotzdem würde ich das gerne mal spielen, einfach aus Neugierde).

Von der Darstellung her dürfte es dem Prozessor wurscht sein, welchen Winkel die Gebäude haben, weil eh jedes berechnet werden muss... siehe die Inseln von Northburgh oder dem Wesir in 1404, dort sind die Gebäude nicht nach Raster angeordnet. Der Inseleditor (oder was immer die da verwenden) kennt kein Raster.
Spannender würde da eher, dass Wegsuch- und Bauroutinen, Straßenanschluss-Überprüfung usw. anders aussehen müssten.
In 1701 gab es in seltenen Fällen einen Bug, der die Rasterbauweise aufgehoben hat... ich erinnere mich da noch an einen Screenshot mit einem "schrägstehenden" Schloss :D

Was Gxy12 meint, ist, dass man die Schienen nicht nur im 90°- Raster bauen kann, sondern auch diagonal dazu - wie das übrigens z.B. mit den Stadtmauern in 1404 möglich ist.


@Crashcids:
Die Lösung, die alle hier als die nützlichste angesehen haben, wird höchstwahrscheinlich ja nicht mehr kommen, da die Warenhäuser keine getrennten Lager haben werden (nach derzeitigem Informationsstand).

Ich wehre mich vehement dagegen, dass ich das als nützlich ansehe. Nochmal meine Bitte: Ich würde gerne ein machbares, spielbares Konzept sehen, wie man als Spieler festlegt, WIEVIEL WELCHER Waren in WELCHEM Warenhaus einer Insel eingelagert werden sollen, für eine Insel mit 20+ Warenhäusern.

Wenn mir das jemand zeigt, können wir in der Richtung weiterdiskutieren.

Drake-1503
19-12-17, 14:58
Also: Konzept für Lagerhäuser mit getrennten Beständen, mal ein ganz simples ...

Grundsätzlich ist das Zentrallager am Hafen, alle anderen Lagerhäuser sind "regionale Versorger".
Alle Waren werden ins nächstgelegene Lagerhaus gebracht und jeweils aus dem nächstgelegenen geholt, egal, ob diese Ware vorhanden ist oder nicht (siehe unten!).

Und dann gibt es einen automatischen Warenverkehr zwischen dem Hafen und den Lagerhäusern, der dafür sorgt, dass die Lagerhäuser nicht überfüllt sind und dass benötigte Waren besorgt werden.
Die Waren sind also inselweit verfügbar, aber es kann ein wenig dauern, bis das abholende Fuhrwerk beladen werden kann, weil die Ware erst von woanders geholt werden muss.
Wenn ein Lagerhaus mit einer Ware voll beladen ist, kann es ein wenig dauern, bis das anliefernde Fuhrwerk entladen wird, weil die Ware erst weitertransportiert werden muss.

Die Verbindung zwischen den Lagerhäusern wird durch spezielle Fuhrwerke und später durch die Eisenbahn hergestellt, wobei die "Wartezeiten" bei einer Bahnverbindung deutlich zurückgehen, das ist dann die Belohnung für den Bau einer Bahnstrecke.

Ich würde übrigend darauf verzichten, die Transporte zwischen den Lagern physisch korrekt auf einzelne Beladungseinheiten umzulegen oder optisch korrekt auf die Ankunft eines Transportes zu warten. Das kann man rechnerisch viel einfacher machen und die Visualisierung dient nur der Veranschaulichung. Dann wird das auch nicht so aufwändig.

Der Spieler kann natürlich durch die Anordnung der Lagerhäuser, der Straßen und Bahnlinien sowie der Betriebe großen Einfluss auf die Effizienz dieses Systems nehmen, zumal die direkte Belieferung eines Betriebes durch einen anderen ja auch noch dazu kommt und die ganze Lagerei erspart.

Wenn die Bewegung von Waren zeischen Lagerhäusern dann noch etwas kostet, wird es richtig interessant, das System zu optimieren ...

Der3ine
19-12-17, 22:11
Das ist in etwa so, wie ich mir ein System mit getrennten Lagern auch vorgestellt hätte.

Die Frage von MattMcCorman war ja aber, wie man es dabei ohne großen Aufwand (für den Spieler) machen könnte, wenn man als Spieler dennoch beeinflussen will, wo eine bestimmte Ware gelagert werden soll. Zum Beispiel, wenn eine Kanonenproduktion in Küstennähe stattfindet, da dort die nötigen Ressourcen sind und man die Kanonen aber lieber nicht in Küstennähe lagern will, damit sie nicht bei der Zerstörung des Lagerhauses durch Schiffe dann alle verloren gehen.

crashcids
19-12-17, 22:15
Und das nennt Ihr einsteigerfreundlich? lol ... :confused:

Der3ine
19-12-17, 22:46
Da die Waren auch automatisch weiter transportiert werden ist es sehr wohl einsteigerfreundlich.
Denn das System würde auch dann funktionieren, wenn man nur die Verbindung der Lagerhäuser mit einer Straße und später einer Bahnlinie herstellt.

Und wenn das nicht einsteigerfreundlich ist, so ist es auch nicht einsteigerfreundlich, das Betriebe eine Straßenanbindung benötigen ;)

Gxy12
19-12-17, 23:31
- Die Anzahl der Waren, welche von einem Zug transportiert werden können, hängt von der Anzahl der Wagons ab.

- Nur die Waren Kohle, Stahl, Eisen und Erze (keine Baumaterialien!) müssen und können via Zug transportiert werden. Ich nenne diese, um Missverständnisse zu vermeiden, „Zug-Waren“.

- „Zug-Waren“ werden nicht im Inselwarenlager gelistet, ansonsten aber wie üblich behandelt. Mögliche Story-Begründung: Zu schwer.

- Es gibt einen Bahnhof, von wo aus „Zug-Waren“ aufgeladen und abgeholt werden können, sobald eine Lokomotive dort hält.

- Bahhöfe sowie Kontor und Hafenmeistereien müssen mittels Schienen verbunden werden, damit ein Güter-Transfer stattfinden kann.

- Kontor und Hafenmeistereien können eine gewisse Warenmenge an „Zug-Waren“ lagern.

- Es gibt spezielle Lagerhäuser, welche (nur) „Zug-Waren“ zwischenlagern können. Diese müssen dann direkt neben den Gleisen gebaut werden.

- Bahnhöfe sind Durchgangsbahnhöfe eines Gleises, Kontore und Hafenmeistereien sind Kopfbahnhöfe mehrerer Gleise.

- Durch Items und / oder Ausbau kann die Frequenz der Zugfahrten, Anzahl der Wagons, Kapazität von Lagerhäusern, Kontor und Hafenmeistereien gesteigert werden.

- Bahnhöfe erweitern den Einflussbereich, sofern vorhanden.

- Kurven haben einen 135°-Winkel.

- Es gibt keine Kreuzungen.

🚂

Vorteile:

- Da dieses System recht spät und nur wenig verwendet werden muss (weil nur für wenige Waren wichtig) werden muss, ist es entsprechend anfängerfreundlich.

- Man erhält schöne lange Strecken und keine Netze, was bei Bahnhofsmodulen oder einen kompletten System nicht möglich wäre.

- Der Warentransport via Gleise ist nicht rein optisch.

Da das System recht kompakt gehalten ist, kann man die Unterhaltskosten (im Game) relativ gut balancieren.

Der3ine
19-12-17, 23:39
Eisen wird aber sicherlich schon vergleichsweise früh verwendet ;)

Ich würde vorschlagen, dass es deutlich mehr als nur diese Waren gibt, aber sie dafür alle auch mit Kutschen transportiert werden können, jedoch deutlich schlechter als mit dem Zug.

Gxy12
19-12-17, 23:45
Eisen wird aber sicherlich schon vergleichsweise früh verwendet ;)
In dem Falle würde ich es wie in Anno 1404 handhaben: Betriebe können Waren anderer im Einflussradius liegende Betriebe direkt abholen.

Der3ine
19-12-17, 23:52
Das schränkt dann aber schon sehr ein.
Und was macht man, wenn dort wo das Eisen abgebaut wird keine Möglichkeit besteht andere Teile der Kette zu errichten (Kohle dürfte am schwierigsten sein).

Drake-1503
20-12-17, 15:19
@Gxy: Dein System 2.1 finde ich viel zu kompliziert. Die Eisenbahn sollte in jedem Fall optional bleiben (also eine Alternative zu Straßentransporten). Sie wird sich auch nicht immer lohnen. Wenn z.B. das Kohlevorkommen in der Nähe des Hafens ist (kleine Insel) und die Kohle einfach nur verschifft werden soll, braucht man dafür keine Eisenbahn. Auch die Nachbildung echter Kapazitäten oder echter Waren auf den Zügen erfordert zuviele manuelle Eingriffe des Spielers. Das sind eher Elemente in einem Eisenbahnsimulator.

Gxy12
20-12-17, 17:14
@Drake-1503
Ob ein Feature wie die Eisenbahn optional oder verpflichtend sein sollte, da scheiden sich die Geister.
Das Problem ist allerdings, dass wenn es optional sein soll, muss es also die Eisenbahn irgendeine Art Verbesserung darstellen; als Dekoration möchten sicherlich die wenigsten dieses Feature verpulvert sehen. Da es eine Verbesserung für irgendetwas sein soll, muss man sich fragen: Wofür? Die intuitivste Antwort ist wohl die Transportzeit. Doch da kommt der Haken. Es wird ein Insel-weites Warenlager (wie von den Entwicklern bestätigt und ich sehr begrüße) geben, was bedeutet, das es kaum einen großen Unterschied machen wird, ob die Waren via Gleis oder Karren transportiert werden.
Genau um diesen Umstand zu umgehen, verwende ich bei meinem System nur einige wenige Waren, welche nach (möglicher) Storybegründung zu schwer für den normalen Transport sind und verfrachte ausschließlich diese via Zug.
Und ich denke in Anbetracht dieser Herausforderungen stellt mein System eine gute Lösung dar, weil es auch vom Aufbau und der Anzahl der verwendeten Strukturelementen recht simpel gehalten ist.

Der3ine
20-12-17, 17:43
Dann wirkt die Eisenbahn aber immer noch sehr gekünstelt, da man früher ja schon das Selbe ohne sie tun konnte (in besser, weil kostenlos).
Da die Eisenbahn ja auch nicht schon am Anfang des 19. Jahrhunderts erfunden wurde kann man auch nicht sagen, dass sie unbedingt Pflicht sein muss, denn was ist denn, wenn jemand alle Möglichkeiten ausreizen will, bevor er auch nur die Eisenbahn frei schaltet? Das wäre eine enorme Einschränkung und würde auch von (einer) der eigentlichen Stärke(n) von Anno, den unzähligen Möglichkeiten, einiges wegnehmen.

Dass die Eisenbahn eine Verbesserung geben muss im Vergleich zu möglichen Alternativen ist etwas, wo wir uns alle einig sind. Die Eisenbahn muss isch aber auch an der Realität orientieren und dort wurde sie zum Warentransport über weite Strecken eingesetzt. Dies nun anders zu machen würde die Eisenbahn dann folglich entweder sehr erzwungen wirken lassen oder aber ihr eine nur kleine Bedeutung geben.

Nur wenige Waren damit zu transportieren ergibt auch keinen Sinn, wenn man diese doch normalerweise auch in geringeren Mengen dann einfach transportieren könnte anstatt nur wegen ihnen extra eine Bahnlinie zu errichten.

Daher fand ich noch die Idee ganz gut, dass viele fortschrittliche Betriebe so viel produzieren, dass man mit normalen Karren dem Transport gar nicht hinterher kommen würde. Wenn eine direkte Verbindung durch die Bahn dann noch weitere Boni geben könnte im Vergleich von zwei kürzeren Bahnlinien zu einem Lagerhaus und vom nächsten Lagerhaus zu einem weiterverarbeitenden Betrieb, dann könnte man die Eisenbahn vlcht dafür sinnvoll nutzen. Man könnte immer noch ohne sie spielen, doch mit ihr gibt es viele Vorteile.
Der Nachteil ist, dass das Balancing dadurch deutlich erschwert wird.
Vlcht könnte man dies aber auch geschickt nutzen, um den enormen Vortschritt zu verdeutlichen: wo die Städte vorher nur vergleichsweise wenige Einwohner hatten könnten sie nach der Einführung der fortschrittlichen Technologien (Betriebe, Eisenbahn usw.) auf der selben Fläche ein vielfaches (deutlich mehr als bei anderen Stufenaufstiegen sonst) an Einwohnern haben. Das würde eine Explosion des Warenbedarfs zur Folge haben, was den neuen Betrieben mit ihrem großen Warenoutput eine Daseinsberechtigung gäbe. Doch dafür müsste man dann auch effektivere Betriebe für schon bestehende Produktionsketten erstellen oder gänzlich alternative Produktionsketten, die die selben Waren in größeren Mengen produzieren, einfügen.
Öffentliche Gebäude , müssten dann auch entweder ersetzt oder upgegradet werden oder aber die höheren Bevölkerungsstufen müssen von den öffentlichen Bedürfnissen deutlich weniger verbrauchen. Denn sonst muss man wo vorher ein Gebäude auf sagen wir 30 Häuser gereicht hatte auf einmal eines auf jedes 5. Haus errichten und das sähe schlichtweg scheußlich aus.
Vorteil wäre, dass man nicht nur der Bahn einen Sinn geben würde sondern zugleich noch deutlicher macht, wie groß der Fortschritt war (schon etwas übertrieben, aber trotzdem gut) :)

Chanyoi
20-12-17, 21:17
@GXY: Wo ich deine Zeichnungen sehe, wir haben beide vom gleichen geredet... nur bist du beim Winkel von einem anderen Ausgangspunkt ausgegangen (Schiene = Radius) ich bin vom Mittelpunkt des Kreises (Schiene = Kreisumfang) ausgegangen (siehe Bild), da ich es logischer fand davon auszugehen.

http://www.bilder-upload.eu/thumb/718775-1513797627.jpg

samu327
20-12-17, 22:42
@der3ine
genau das was du dir hier wünscht

Dass die Eisenbahn eine Verbesserung geben muss im Vergleich zu möglichen Alternativen ist etwas, wo wir uns alle einig sind. Die Eisenbahn muss isch aber auch an der Realität orientieren und dort wurde sie zum Warentransport über weite Strecken eingesetzt. Dies nun anders zu machen würde die Eisenbahn dann folglich entweder sehr erzwungen wirken lassen oder aber ihr eine nur kleine Bedeutung geben.

Nur wenige Waren damit zu transportieren ergibt auch keinen Sinn, wenn man diese doch normalerweise auch in geringeren Mengen dann einfach transportieren könnte anstatt nur wegen ihnen extra eine Bahnlinie zu errichten.

habe ich egt schon vorgeschlagen
und zwar hier: https://forums-de.ubi.com/showthread.php/168263-Die-Eisenbahn/page14 #136 und 2 seiten davor auch nochmal


dabei will ich die bahn mit dem neuen im devblock zur Logistik vorgestellten Feature Stau anknüpfen

Der Clou meines vorschlags sind staus an den markthäusern

in der Theorie kann das markthaus schneller und billiger verteilen es kann jedoch nur sehr wenig verteilen im geghensatz zum Bahnhof welcher extrem viel verteilen kann

und damit der zug nicht als Kurzstrecken Transporteur vom betrieb zum markthaus und vom markthaus auf der anderen seite der Insel zum betrieb würde ich den Transport per zug ins markthaus deaktivieren

also parallel und optional zum (langsamen)markthaus Systeme anbieten

samu327
20-12-17, 22:46
um den bahnverkehr für bestimmte Industrie zweige noch atraktivier wichtiger zu machen wie gxy sagt wüede ich die vorgeschlagenen ware wie zum Beispiel kohle und eisen als schwer definieren was bedeutet das ein marktkarren nur jeweil eins davon als die üblichen fünf transportieren kann


Daher fand ich noch die Idee ganz gut, dass viele fortschrittliche Betriebe so viel produzieren, dass man mit normalen Karren dem Transport gar nicht hinterher kommen würde.
der vorschlag läuft aber egt aufs gleiche raus und ist einfacher umzusetzen

Der3ine
20-12-17, 23:46
Ja, ich habe ja auch nicht gesagt, dass es meine Idee wäre, sondern nur, dass sie mir gefällt ;)
Und dann halt noch etwas hinzugefügt, damit es auch eine Alternative zum inselweiten Lager sein kann.
Die Staus mit der Bahn umgehen zu wollen ist glaube ich nicht die beste Idee. Dafür sollen die Markthäuser doch schon upgegradet werden und 2 Lagersysteme (worauf es ja hinauslaufen würde) braucht es dann doch nicht oder?
Und das Problem mit den schweren Waren ist ja allgemein: warum sollte man sie nicht wie alle anderen auch im Inselweiten Lager sondern auf einmal in einem getrennten Lager haben, falls sie über die ganze Insel per Bahn gebracht werden müssen. Und wenn nicht, dann wird man lauter kurze Bahnstrecken haben, was ja nicht der Funktion der Bahn in der Realität entsprechen würde.

samu327
21-12-17, 00:14
und 2 Lagersysteme (worauf es ja hinauslaufen würde) braucht es dann doch nicht oder?

Das ist grad der grund wieso ich mir das Systeme so aufgebaut habe und nicht wie viele andere hier stur auf ein Systeme bestanden habe

ich finde beide haben recht
ohne gespiegelte Warenlager wird's kompliziert selbst wenn der komputer dir die ganze arbeit abnimmt und autonom waren verschickt und die lagerbestände synchroniesiert wird das ganze manchmal ganz schön nervig sein wenn das Baumaterial nicht an ort und stelle ist... oder deine Bevölkerung hungert weil der komputer einen fehler gemacht hat... oder dein schiff nur sehr ineffizient unterwegs ist da nur ein Bruchteil aller waren im kontor ist

andererseits scheint ein gespiegeltes Warenlager transporte über lange strecken unnötig zu machen nicht jedoch bei meinem vorschlag

jz aber erstmal zu deinen aussagen



Dafür sollen die Markthäuser doch schon upgegradet werden

nein in meinem Systeme sind die abfertigungszeiten begrenzt das symbolisiert die zeit welche die arbeiter (in 1404 hat man schon immer leute von einem zum nächsten Lagerhaus laufen sehen) zum Transport der waren brauchen mit Upgrades kann man daran vllt minimale Änderungen vornehmen aber nicht genug um wirklich große Industrien zu versorgen


Und das Problem mit den schweren Waren ist ja allgemein: warum sollte man sie nicht wie alle anderen auch im Inselweiten Lager sondern auf einmal in einem getrennten Lager haben, falls sie über die ganze Insel per Bahn gebracht werden müssen

Du hast die Wahl entweder zwanzig markthäuser auf beiden seiten oder zwei bahnhöfe mit schienenstrecke dazwischen


Und wenn nicht, dann wird man lauter kurze Bahnstrecken haben, was ja nicht der Funktion der Bahn in der Realität entsprechen würde

Auch kurze strecken sind natürlich möglich aber
für ganz kurze strecken gibt's ja immer noch die direkt abhol Funktion
heißt man baut seine Industrie entweder an das eisen oder kohle vorkommen dort greift die direkt abhol Funktion zum jeweils anderen vorkommen wird man wahrscheinlich eine längere Bahnstrecke verlegen

habe ich irgendetwas falsch aufgefasst oder unzureichend beantwortet?

Der3ine
21-12-17, 12:58
Was mir jetzt noch aufgefallen ist: Wenn du absichtlich einen Stau im Spiel haben willst um die Leute zum 2. Lagersystem (mit Eisenbahnen und getrennten Lagern) zu bringen, müssten dann nicht viele Betriebe unnatürlich viele Arbeiter nur zum Warenholen /-wegbringen haben?
In der Realität würde mann bei größeren Betrieben dann nicht 5 statt einem Handkarren losschicken, sondern eine oder zwei große Kutschen. Und diese wiederum ließen sich dank geringerer Zahl auch schneller abfertigen als fünf Handkarren (wenn man das nicht auch programmiertechnisch unterscheidet ob da eine Kutsche kommt oder ein Handkarren).
Aber vor Allem hätte das Ganze dann wieder etwas von einem Zwang, dass man dann auf die Eisenbahn umsteigt, da sonst alles zusammenbricht später.

Auch kommt es mir nicht wie eine Lösung für die Eisenbahn vor, sondern wie ein krampfhafter Versuch doch getrennte Warenlager ins Spiel zu bringen, was dann als Folge eine Einsatzmöglichkeit für die Eisenbahn bringt (welche in diesem Fall dann auch die einzige Transportmöglichkeit zwischen den Lagern (dann den Bahnhöfen) ist).
Es ist schwer zwei Lagersysteme auf einmal einzuführen, wenn sonst auch eines gereicht hat. Ein anderer Punkt, der dagegen spricht, wäre, dass dann die Staus vor den Markthäusern sehr gekünstelt wirken. Sie wirken dann nicht mehr wie ein neues Spielfeature (? früher war das Problem stattdessen einfach nur, dass dann die Waren in den Betrieben warteten anstatt vor dem Lagerhaus), sondern wie ein einfach nur wegen der Eisenbahn eingeführter Teil des Spiels, damit man eben auf diese umspringt.
Es wäre also nicht nur auf einmal zwanghaft dann die Eisenbahn zu nutzen, da sonst unweigerlich große Staus entstehen werden, diese Staus selbst wären dann, da man sie nicht anders verhindern kann, kein guter Teil des Spiels mehr.
Einmal von der Verwirrung durch zwei parallele Lagersysteme abgesehen, welche man dann später unweigerlich beide haben wird. Wenn man Waren auf ein Schiff verlädt, aus welchem Lagersystem kommen sie? Kann man Waren von einem ins andere Lagersystem bringen? Und wenn ja wie? Nach welchen Regeln würde das ablaufen?
Tendenziell wird man ja lieber das inselweite Lager nutzen, damit man nicht auf die Waren warten muss. Das bedeutet auch, dass garantiert jede Menge Leute Wege suchen werden, wie man die Waren am besten von den Eisenbahnen in die Lagerhäuser bringt. Der einzige Grund für die Eisenbahn wäre also ein künstlich erschaffenes Problem und damit hätte die Eisenbahn auch längst nicht die Rolle, die man sich von ihr erwünscht (für mich zumindest).

Was mir jetzt noch als eine neue Idee eingefallen ist: Man könnte die Eisenbahn mit den Lagerhäusern verknüpfen und zwar so, dass diese mehrmals upgegradet werden können (schon bekannt). Nun gibt es aber auch einige sehr starke Upgrades, die einen Anschluss des Lagerhauses an das Bahnnetz erfordern, damit man sie machen kann.
Da die Eisenbahn dann wieder einen großen Vorteil bietet lohnt es sich auch sie zu bauen und da es nur ein Bahnnetz geben würde (vom Kontor ausgehen, ähnlich dem Zwang mit den Straßen bei 2205), würde sich auch ein großes Bahnnetz ergeben, anstatt vielen kleineren Bahnstrecken. Trotzdem bliebe die Bahn optional, da man das Spiel auch ohne Probleme ohne diese Upgrades der Warenhäuser spielen könnte.
Die Züge selbst währen in diesem Fall jedoch rein optischer Natur, denn es käme nur auf die Schienenanbindung an.
Wie die Upgrades aussehen könnten weiß ich aber nicht, da kann ich nur sagen, dass sie dann auch etwas mit der Bahn zu tun haben müssten und nicht einfach: "Wir haben einen Bahnanschluss und können deshalb 15 Leute mehr gleichzeitig abfertigen". Das Eine hat da mit dem Anderen nichts zu tun.

Gxy12
21-12-17, 14:31
Ich denke vollständig getrennte Warenlager wird es in Anno niemals geben. Der Grund dafür wird wohl auch die unglaubliche Komplexität sein. Jeder der sich mit Graphentheorie ein wenig beschäftigt hat und einmal versucht hat, mittels einer Adjazenzmatrix das Kleine-Welt-Problem zu lösen, weiß, dass das nicht gerade einfach ist. Versucht man nun untereinander kommunizierende Warenlager, welche vielleicht sogar noch unterschiedliche Warenkapazitäten haben, zu intigrieren, merkt man schnell, dass das bei Anno-Dimensionen (Siedler ist dagegen ein Witz) schnell ein programmier- und rechentechnischer Overkill wird.

Bei meinem System habe ich mehrfach gelesen, dass die zwei Lagersystem sehr daher konstruiert seien, was zu einem gewissen Teil auch stimmt. Ich wollte damit den Stimmen, welche nach getrennten Warenlagern verlangern etwas Beschwichtigung geben. Wegen des ersten Absatzes, wisst ihr nun, dass dies nicht im vollen Maße möglich ist.

Ich habe außerdem noch ein bisschen zur Eisenbahn des 19. Jahrhunderts nachgeforscht. Diese wurde hauptsächlich für die Schwerindustrie, also Kohle und Stahl, verwendet. So kann man sich eigentlich auch vorstellen, dass damit jetzt auch nicht unbedingt Seife (die wird es laut GameStar geben) oder Brillen (falls vorhanden) verfrachtet werden. Ein paar Quellen, wo das mehr oder weniger (implizit) erwähnt wird, möchte ich kurz angeben:
https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geschichte/artikel/entwicklung-des-eisenbahnwesens
http://universal_lexikon.deacademic.com/232872/Eisenbahn%3A_Eisenbahnbau_im_19._Jahrhundert
http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/geschichte/industrielle-revolution-stahl-kohle-dampfmaschine100.html
(Das waren allerdings nicht alle von mir durchforsteten Quellen.)
Unter diesem Gesichtspunkt erscheint mein System doch ein wenig realistisch. 😎

Eine weitere Kritik an meinem System ist, die Problematik der kleinen Betriebe. Soll heißen, wenn ich auf einer Insel bspw. nur zwei Kohleminen errichte, muss ich dafür gleich einen kostenintensiven Schienenverkehr auf die Beine stellen. Diesem Punkt kann man durch geschickte Positionierung des Kontors und Bahnhofs und folgendem Punkt Abhilfe schaffen:
• Die Unterhaltskosten der Eisenbahn richten sich nach Länge der Gleise.

Als letztes möchte ich eine Lösung für die Punkte aus dem zweiten Absatz angeben:
• Der Warentransport mittels Zug ist wieder rein optisch.
• Es gibt nur ein Lagersystem
• Nur die Waren Eisen, Kohle, Stahl und Erze sind für Züge von Belangen.
• Diese Waren müssen statt zu einem Markthaus wie die anderen Waren zu einem Bahnhof gebracht.
• Es gibt wieder ein Hauptschienennetz, welches sich dadurch auszeichnet, dass es einen Gleisanschluss mit dem Kontor hat.
• Damit die Hafenmeistereien auf die Eisenbahn-Waren zu greifen können, müssen sie mit dem Hauptschienennetz verbunden sein.
• Sobald eine beliebige (!) Ware zu einem Bahnhof gebracht wurde, befindet sie sich im Insel-weiten Warenlager.

Ich sehe es schon kommen, bald wird es das Gxy‘ Bahnsystem 2.2 bzw. 3.0 geben. 😉

@Chanyoi
Schön, dass sich das noch geklärt hat. Ich denke wir hätten sonst ewig weiter diskutiert. 😅

Zum Schluss noch:
Frohe Weihnachtszeit euch allen! 🎄☃️❄️

Der3ine
21-12-17, 14:48
Wie gesagt klingt das für mich trotzdem nicht so überzeugend, einfach wegen dem Zwang zur Eisenbahn. Sie macht nur das Selbe, was Warenlager auch tun und früher auch schon für alle Waren tun konnten nur für exklusive Waren. Blos halt in schlechter, weil sie durch die Schienen das Bauen allgemein erschwert und potenziell höhere Unterhaltskosten hat.

Und was machst du, wenn, wie es bei der im Stream gezeigten Insel auch aussah, es keine Möglichkeit gibt das Kontor nah beim Rohstoffvorkommen zu setzen?

Was für mich halt bei einem gelungenem System für die Eisenbahn wichtig wäre ist:
1. Sie muss einen deutlichen Vorteil bringen um die Kosten an Baumaterialien, Unterhalt und den Platzverbrauch aufzuwiegen.
2. Sie muss optional sein.
3. Wenn möglich sollte das System längere Strecken ermöglichen / begünstigen um nicht später viele kleine Bahnlinien zu haben, die nichts mit einander zu tun haben. Dies muss aber auch einen akzeptablen logischen Grund haben.

Gxy12
21-12-17, 15:56
Ehrlich gesagt finde ich es mehr als fragwürdig, dass man fordert, dass ein so wichtiger Aspekt wie die Züge optional und spät vorhanden sein soll. Wobei doch die Industrialisierung essentiell auf Erfindungen mit Dampfkraft-Basis insbesondere die Eisenbahn beruhte, sodass man sich von der Leistung von Mensch und Tier lösen konnte. Auch haben die Entwickler (scheinbar) nicht vor in einer Prä-Industrialisierungszeit das Spiel beginnen zu lassen, sondern man startet direkt in der Industrialisierung. Realisiert man nun diese Punkte, so merkt man, dass (meines Erachtens nach) mein System eine ziemlich gute und einfache Lösung darstellt. Einzig und allein der Aspekt von wenigen Betrieben auf einer Insel stellt dann noch einen Knackpunkt dar. Denn bei allem anderen Aspekten wird so oder so gemeckert: Die einen sagen ein so wichtiges Feauture darf nicht rein optisch sein (z. B. Annothek), andere meinen es sollte so wenig möglich zwingend in die Spielmechanik verknüpft sein (z. B. Der3ine). Diese Aussagen sind zwar nicht gegenteilig, doch zieht man ein paar Aspekt wie die Umsetzbarkeit, Realismus oder Komplexität hinzu, sind sie es dann doch. Ähnlich verhält es sich dann auch mit den Lagersystemen: Es wird in Anno höchstwahrscheinlich nie einzelne Warenlager geben. Findet euch damit ab. 😜 . Eine konstruktivere Zusammenarbeit, bei der man auch über einzelne Aspekte diskutiert statt ein ganzes System abwertet wäre wünschenswert.

Mit freundlichen Grüßen
Gxy12

samu327
24-12-17, 11:18
@der3ine


Was mir jetzt noch aufgefallen ist: Wenn du absichtlich einen Stau im Spiel haben willst um die Leute zum 2. Lagersystem (mit Eisenbahnen und getrennten Lagern) zu bringen, müssten dann nicht viele Betriebe unnatürlich viele Arbeiter nur zum Warenholen /-wegbringen haben?

-der betrieb braucht nur so unnatürlich viele arbeiter wenn die Logistik nicht funktioniert

-wenn so viele handkarren warten sieht man auf den ersten blick das die Logistik überlastet ist es hilft also auch die übersicht zu waren wo man die dichte markthäuser erhöhen sollte



In der Realität würde mann bei größeren Betrieben dann nicht 5 statt einem Handkarren losschicken, sondern eine oder zwei große Kutschen. Und diese wiederum ließen sich dank geringerer Zahl auch schneller abfertigen als fünf Handkarren (wenn man das nicht auch programmiertechnisch unterscheidet ob da eine Kutsche kommt oder ein Handkarren).

der Hintergrund hinter den langen abfertigungszeiten war egt das die markthäuser sich "autonom synchroniesieren "indem arbeiter waren von einem zum anderen tragen um die Komplexität aber für einsteiger niedrig zu halten ist der Transport rein optisch
(möglicherweise könnte mann noch einführen das jedes markthaus welches mit dem kontor via straße ;) verbunden ist um 50% schneller abfertigt)

folglich spielt es keine rolle ob fünf kleine oder zwei große (die arbeiter brauchen immer gleichlang zum verteilen)



Aber vor Allem hätte das Ganze dann wieder etwas von einem Zwang, dass man dann auf die Eisenbahn umsteigt, da sonst alles zusammenbricht später.

des is jz ein kleins bisschen übertrieben
alle "Normalen" betriebe kann man auch leicht ohne bahn beliefern für viele geballte betriebe ist sie vllt ganz gut wenn man sie hat aber egt ist sie auf die paar industrialiesierten betriebe spezialiesiert zb

- eine stahlfabrik statt der stahlschmelze
-oder der textilienfabrik statt einem weber
-und allg Industrie betriebe wie kohle-, eisenminen, werkzeug-, waffenherteller, etc...


Auch kommt es mir nicht wie eine Lösung für die Eisenbahn vor, sondern wie ein krampfhafter Versuch doch getrennte Warenlager ins Spiel zu bringen, was dann als Folge eine Einsatzmöglichkeit für die Eisenbahn bringt (welche in diesem Fall dann auch die einzige Transportmöglichkeit zwischen den Lagern (dann den Bahnhöfen) ist).

Ja es ist ein versuch getrennte Warenlager m.M.n sinnvoll ins spiel zu bringen aber das gespiegelte nicht zu verdrängen

denn
das gespiegelte ist sehr einfach und somit gut geeignet für einsteiger aber oftmals könnte das lategame ein bisschen komplexer sein
und du sagst ja selbst mit komplett gespiegelten Warenlagern hat der zug keine einzatzmöglichkeit (zumindest keine einigermaßen realistische)


Es ist schwer zwei Lagersysteme auf einmal einzuführen, wenn sonst auch eines gereicht hat. Ein anderer Punkt, der dagegen spricht, wäre, dass dann die Staus vor den Markthäusern sehr gekünstelt wirken. Sie wirken dann nicht mehr wie ein neues Spielfeature (? früher war das Problem stattdessen einfach nur, dass dann die Waren in den Betrieben warteten anstatt vor dem Lagerhaus), sondern wie ein einfach nur wegen der Eisenbahn eingeführter Teil des Spiels, damit man eben auf diese umspringt.

1. stimmt es ist nicht einfach aber ich geb mein bestes um der Eisenbahn nicht ihre Lebensgrundlage zu entziehen:D

2. du sagst ja selbst "früher war das Problem stattdessen einfach nur, dass dann die Waren in den Betrieben warteten anstatt vor dem Lagerhaus" stimmt es läuft aufs gleiche hinaus aber ich persöhnlich finde einen stau vor dem markthaus anschaulich als ein Icon über dem haus als zeichen dafür das das markthaus überfordert ist

- Sprich dieser teil des spiel war schon immer vorhanden jz würde ich diesen Teil bedeutender machen - indem neu erfundene Industriebetriebe viel größere massen verarbeiten können - und in die enstandene lücke der Möglichkeiten des massentransports des spiels die Eisenbahn einfügen



Es wäre also nicht nur auf einmal zwanghaft dann die Eisenbahn zu nutzen, da sonst unweigerlich große Staus entstehen werden, diese Staus selbst wären dann, da man sie nicht anders verhindern kann, kein guter Teil des Spiels mehr.
mein Beispiel mit den 20 markthäussern war nur ein extrembeispiel und ist eine frage des balancing wie wichtig die Eisenbahn sein soll
den meisten staus für normale betriebe sollte man mit 2 aufgelevelten markthäusern leicht beikommen

und selbst bei Industrie betrieben sollten 5 meistens ausreichen aber das ist nur eine frage des balancing und eine aufgabe für BB


Wenn man Waren auf ein Schiff verlädt, aus welchem Lagersystem kommen sie? Kann man Waren von einem ins andere Lagersystem bringen? Und wenn ja wie? Nach welchen Regeln würde das ablaufen?
Tendenziell wird man ja lieber das inselweite Lager nutzen, damit man nicht auf die Waren warten muss. Das bedeutet auch, dass garantiert jede Menge Leute Wege suchen werden, wie man die Waren am besten von den Eisenbahnen in die Lagerhäuser bringt.

überspringen wir mal die erste frage

Also Grundsätzlich nein
Es ist nicht möglich waren von einem ins andere Systeme zu transportieren mit zwei ausnahmen

-der ganz normale marktkarren
dieser kann natürlich waren vom Bahnhof zu einem markthaus bringen jedoch macht das keinen sinn bzw man kann nicht cheaten da die marktkarren ja vor dem markthaus wieder von dem stau betroffen wären

-Ein Gebäude im hafenbereich/vllt einfach gleich der kontor welches nur ein mal pro Insel gebaut werden darf
das Gebäude ist die einzige direkte Verbindung beider Systeme heist ein zug kann dort waren ins inselweite lager einlagern oder herausholen

egt ist dieses Gebäude natürlich unlogisch und kann(auch wenn mir bisher noch nichts eingefallen ist) zu ungewollten cheats führen. aber es ist aus zwei gründen notwendig

1. Um den handelsrouten Planung auf einem annehmbar komplexen Niveau zu halten (ansonsten müste man immer noch zwischen kontor 1, bahnhofmodul2.bahnhofmodul 3.Bahn ... Unterscheiden )

2. Wegen den konsumwaren
die textil Industrie produziert massenhaft konsumwaren und die müssen damit die Bevölkerung darauf zugreifen kann ins inselweiten lager kommen.


"Wenn man Waren auf ein Schiff verlädt, aus welchem Lagersystem kommen sie ?

Folglich kommen die waren aus dem inselweiten und werden ganz normal über ein kontor verladen


Der einzige Grund für die Eisenbahn wäre also ein künstlich erschaffenes Problem und damit hätte die Eisenbahn auch längst nicht die Rolle, die man sich von ihr erwünscht (für mich zumindest).

habe ich dich überzeugen können das diese Problem gelöst ist




bei deinem vorschlag könnte es wieder zu einem sehr unnatürlichen Bahnnetz kommen das mann zb von einer kohle mine zb kontor eine schiene verlegt obwohl direkt daneben die Stahlproduktion steht

und ähnliche Probleme werden bei den meisten vorschlägen auftauche bei denen der zug
rein optischer Natur ist.:(

Chanyoi
24-12-17, 12:27
Also von den getrennten Warenlagern halte ich selber z.B. gar nichts. Entweder man macht (wie aktuell angekündigt) es so, dass in jedem Warenlager alle Waren zur Verfügung stehen oder jedes Warenlager für sich (ausgenommen Baumaterialien für den Spieler) fungiert, wo dann Züge Waren hin und her fahren zwischen den Warenlagern je nach Bedarf (zusätzlich sollte die KI probieren, die Waren im Kontor zu lagern, für eine evtl. Verschiffung, falls angebunden).

Was für mich auch gegen getrennte Warenlager spricht, ist die Verwendung von Stahl als Baumaterial. Woher ich weiß das es so kommen wird: das Monument der Weltausstellung! Wenn also Stahl(-träger) per Karren/ Huckepack zum Bau des Monuments transportiert werden kann, warum dann vom Betrieb zum Warenlager nur per Zug!?
Das wäre ziemlich unsinnig... daher weiterhin der Vorschlag mit den Bahnhöfen, wo 1-4 Betriebe (Anzahl müsste man Balancen) einen Bahnsteig nutzen könnten um mehr Waren auf einmal abtransportieren zu können.

Ein Zug könnte Waren aller Betriebe, die an den Abfahrtsbahnhof grenzen geladen haben, bis zur maximalen Lademenge des Zuges. Dadurch würde man die Staus am Warenhaus verringern, da der Bahnsteig des Warenhauses gesondert entlädt und gleichzeitig weniger Marktkarren zum Warenhaus fahren müssen. Die Waren werden dann, sobald im Warenhaus angekommen und entladen, Inselweit zur Verfügung stehen. Damit hätte die Eisenbahnauch den Effekt, den sie in der Realität hatte: Man konnte viel mehr Waren auf einmal transportieren (und über weitere Strecken).

OT: Das die Waren nicht Inselweit zur Verfügung stehen, wäre sonst auch eine Möglichkeit für eine Einstellung des Schwierigkeitsgrades.

Der3ine
24-12-17, 17:15
@Canyoi: Ich glaube die Programmierung eines weiteren Logistiksystems, wie die getrennten Warenlager es ja erfordern werden, wäre ein zu großer Aufwand für eine zusätzliche Schwierigkeitseinstellung.

@Gxy12: Die Eisenbahn sollte auch deshalb optional bleiben, damit man nicht auf jeder kleinen Insel gezwungen wird sie zu errichten. Sie brachte ja große Vorteile für den Transport, doch ohne sie war es eben nicht so, dass Transport nicht möglich war. Daher kommt eben meine Meinung, dass die Eisenbahn Vorteile bringen muss (groß genug, damit man sie bereitwillig baut), aber trotzdem optional bleibt.

@samu327: Du hattest glaube ich bei deiner Idee nicht die Unterscheidung zwischen normalen und industrialisierten Betrieben erwähnt. Auch ist die Anzahl der Warenhäuser ja schon deutlich reduziert in deiner jetzigen Erläuterung (statt 20 auf einmal nur 2 Markthäuser, bei industrialisierten Betrieben in der Nähe vlcht 5). Das macht dann schon wieder einen ganz anderen Eindruck, wenn man die Idee so durchließt. Das waren erstmal die wichtigsten Punkte die mir jetzt aufgefallen waren und die ich hervorheben wollte. Jetzt gehe ich nochmal alles der Reihe nach durch ;)

Wenn ein Betrieb unnatürlich viele Arbeiter dann braucht, wenn ein bestimmter Fall eingetreten ist, würde das dann nicht bedeuten, dass sich die Arbeitskraftverbräuche von Betrieben ändern müssten bei einer schlechten Logistik? Wenn nicht, so wäre es doch deutlich einfacher stattdessen zu sagen, dass ein Betrieb immer eine fixe Anzahl an Transportern hat und sich dann ein internes Lager gefüllt wird, wie bisher auch. Dann wird ein Betrieb aber keine so großen Zahlen an Transportern haben, wonach es in deinem Vorschlag klang.

Dass der Stau eine schlechte Logistik aufzeigt ist klar ;) Dafür müssen Betriebe aber nicht extra mehr Karren hinschicken, damit er eher zustande kommt.

Du gehst jetzt davon aus, dass die Abfertigung nicht von der Karrenanzahl, sondern von der jeweils geladenen Warenmenge abhängt, oder? Also 3 Transporter mit je 1t Waren sind genauso schnell abgefertigt wie 1 Transporter mit 3t Waren. Das ist dann wieder etwas anderes als dass was du zuerst geschrieben hast bzw verdeutlicht deinen Vorschlag besser und macht ihn auch etwas logischer für mich :) Der Transport ist dann aber immer noch nicht rein optisch, wie du jetzt schreibst ;) (zum Glück! Das war schließlich eines der großen Probleme in 2205)

Bei deinem nächsten Punkt wäre es vlcht wichtig Relationen noch mehr zu haben: Wenn die normalen Betriebe in einem ähnlichem Verhältnis zu den gebauten Lagerhäusern wie bisher auch immer stehen, so macht dies das etwas deutlicher ;) Was dann noch fehlt wäre, wie viele Lagerhäuser man für einen industrialisierten Betrieb laut dir ungefähr bauen sollte (wenn sonst keine anderen Waren angeliefert werden an das Lagerhaus).

Das Problem mit den getrennten Warenlagern ist ja nun aber, dass BB sie mit der Äußerung, dass Warenlager gespiegelte Warenbestände haben werden, quasi ausgeschlossen haben. Sie dann, wenn sie ja scheinbar nicht von Anfang an eingeplant wurden, doch noch zusätzlich einzuführen, würde enorm Zeitaufwendig werden, auch da man diversen, schon eigentlich fertigen Code noch einmal überarbeiten müsste. Daher habe ich meine Zweifel, dass getrennte Warenlager (abseits der verschiedenen Inseln) überhaupt ins Spiel gelangen werden und schließe es damit schon kategorisch aus meinen Ideen aus, da diese dann einfach unrealistisch für das Spiel sind, wären sie auch noch so gut :(
Daher sollten wir uns vlcht besser darauf fokusieren Ideen zu liefern, welche die Eisenbahn auch sinnvoll erscheinen lassen, wenn ohne dass man getrennte Warenlager im Spiel hat.
Zwei parallele Warensysteme, wie du es ja haben möchtest, würden das Spiel finde ich eher aufblähen als es komplexer zu machen. Sicher, wenn man dann am Ende nur eines nutzt, so könnte es zu mehr Komplexität führen, doch beide gleichzeitig ist einfach unpraktisch aus den Gründen die ich ja schon genannt habe.

Ein Warentransport von Bahnhof zu Lagerhäusern per Marktkarren ist schon etwas anderes, da man so zum Beispiel dort, wo man den Platz hat, unsinnig viele Warenhäuser un Bahnhöfe einfach zu diesem Zwack zusammenstellen könnte. Dies löst aber nicht das grundsätzliche Problem der zwei Lagersysteme sondern wäre nur eine Lösung seiner unbequemen Folgen.
Du beantwortest auch nicht die Punkte, dass man alle Waren lieber in einem Lagersystem als in beiden verteilt haben will und wonach das Spiel entscheidet, wann Waren aus welchem Lagersystem in das andere gebracht werden oder aus welchem der beiden Lagersysteme bei bedarf Waren entnommen werden. Da war das Schiff über die Handelsroute ja nur ein Beispiel.
Was ist wenn ein beliebiger Betrieb sowohl aus einem normalen Lagerhaus als auch von einem Bahnhof aus mit Waren beliefert werden könnte? Wird er dann lieber zum Lagerhaus gehen oder werden Züge extra wegen diesem Betrieb dann Waren in den Bahnhof einlagern auf das Risiko hin, dass der Betrieb sich doch lieber beim Lagerhaus bedient anstatt beim Bahnhof und die Waren dann dort sinnlos rumliegen, im schlimmsten Fall woanders fehlen?
Oder beim Entladen von Schiffen am Hafen? Entladen sie dann in das inselweite Warenlager oder in einen Bahnhof / Zug?
Du sagst selbst, dass die Bevölkerung bei deinem System nur auf Waren im inselweiten Warenlager zugreifen kann (dies könnte man durch Warenverteilergebäude (die Marktplätze) versuchen zu beheben, aber davon gehe ich jetzt nicht aus). Die bedeutet, dass dann endgültig das inselweite Warenlager das Ziel aller Waren sein sollte, was der Idee von 2 parallelen Warenlagern den Boden entzieht. Denn dann kann man die Züge gleich nur als Transporter nutzen, wo viele Waren gleichzeitig abtransportiert werden müssen, anstatt darüber ein weiteres Lagersystem ins Spiel einzubauen, welches dann nur Nachteile bringt.

Du hast mich davon überzeugen können, dass der Grund für die Nutzung der Eisenbahn in deinem System kein künstlich geschaffenes Problem wäre, ja, doch damit auch der Eisenbahn (als Warenlager mit getrennten Warenbeständen) den Sinn noch mehr entzogen, dann nach deiner derzeitigen Ausführung eigentlich nur das andere Warenlager nutzen will, für das die Eisenbahn bei dir nicht relevant ist.
Logischer wäre es daher, wenn die Eisenbahn nicht ein weiteres Lagersystem mit ins spiel bringt, sondern nur Waren transportiert und den Vorteil hat, dass sie die normale Abfertigung bei Warenhäusern nicht beeinflusst. Dann kann sie gut große Warenmengen irgendwo aufnehmen,wo viele (industrialisierte) Betriebe sind und diese dann zum Warenhaus bringen, ohne dort die Abfertigung zu stören. Gut wäre es aber, wenn man dann noch einen Weg findet, um zu verhindern, dass die Bahnlinie nur sehr kurz ist und nicht für den Warentransport, sondern als "zusätzlicher Ausbau des Lagerhauses, um mehr Karren abzufertigen" dient. Das könnte man vlcht so machen, dass Lagerhäuser einen deutlich größern Unterhalt haben (gerade an Arbeitskraft), als es die Eisenbahn hat. Dass hätte dann nämlich zur Folge, dass man sie auch öfter an als eine Art Ersatz für ein Lagerhaus baut und dann die Waren lieber weiter transportiert über Schienen, als große Mengen an Arbeitskraft für ein weiteres Lagerhaus zu verbrauchen.
Um dann auch eine Verbindung nicht nur zum nächsten Lagerhaus zu haben, sondern auch ein schönes Bahnnetz, bin ich weiterhin dafür, dass eine Schienenanbindung von Lagerhäusern an das Kontor einen spürbaren Buff geben sollte.

Inwiefern mein Vorschlag dort ein solches Problem hervorrufen, wie du es beschreibst, verstehe ich nicht ganz. In meinem letzten Vorschlag war die Eisenbahn von den Betrieben vollkommen entkoppelt und bietet nur Verbesserungen für Lagerhäuser an. Und wenn du von einer rein auf den Warentransport ausgelegten Bahn ausgehst, dann wird diese doch dann Stahl laden anstatt Kohle, die doch schon vor Ort verbraucht wird und nicht zum Bahnhof gebracht wird.

Krapfn91
30-12-17, 18:57
Grüße! Ich bin nur ein kleiner Anno-fan seit 1602 (alle ausser 2070 x: sorry, gespielt).
Finde die Beitrage sehr interessant zu lesen und viele Wege die mir im Traum nicht eingefallen wären, danke für für die "Kreativschulung" mal so nebnbei :P
Habe allerdings jetzt nur etwa eine Stunde gelesen, also ned alles^^ Entschuldigt, falls ich bereits vorgeschlagenes und gesagtes wiederhole :X

Die Idee zu verfolgen, die Eisenbahn optional bauen zu können, aber dadurch einen großen Sprung in der Entwicklung spüren zu müssen, finde ich am passensten.

Ich fand bei 1404 immer Schade logistisch, einfach haufenweise kleine Lagerhäuser zu bauen um anständig lagern zu können. Als ich dann das erste mal das Große gelesen habe war ich voller Freude am freischalten. Das dies allerdings nur die 2-fache Menge einlagert fand ich bissl "enttäuschend" bei gleichen kosten auf die Menge gerechnet glaube ich sogar ?

Ich würde es toll finden, ab einem bestimmten Punkt das Warenlager ausbauen zu können auf Warenlager mit kleinem Schienensystem & kleinem Bahnhof und später ein größerer. Es muss ein Hauptbahnhof betrieben werden, der etwas erhöhte Kosten hat um ein Schienen legen zu dürfen. Verbindet man einen Kontor und/oder Markthäuser via Schienen mit diesem "Hauptbahnhof" so profitieren diese von den Vorzügen und Boni dieses Bahnhofes. Die Züge fahren nur optisch.

Die Boni würde ich mir grob in einer Richtung wie folgt vorstellen:

Die maximal mögliche erreichbare Lagerkapizität wird erhöht.
Kosten für Lagerhäuser und Marktplätze werden gesenkt.
Warentransporte werden x % schneller abgefertigt.

Soll heißen, man kann weiter Lagerhäuser bauen, um die Kapizität zu erhöhen, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt ( zb 150 Tonnen bis zum 1. Bahnhof, dann 250 und 500 beim letzten oder so, tut mir Leid meine Zahlen sind Gefühlssache und kein fundiertes Wissen hehe ) Oder überhaupt nur "Bahnlager" nach 150t weiter erhöhen können und an einer Schiene errichtet werden müssen. Würde mir auch optisch besonders gut gefallen, wenn man sieht, dass eine Stadt, die den Sprung zur Bahnrevolution geschafft hat mit großen Eisbahnwarenlager prunkt :D

Man sollte diese optisch auch an den Kohle/eisenlager halten und paar "kleine normale Lagerhallen" am Grundstück dazu. Somit passt es optisch in die Zeit, sieht gut aus, die normalen "rechtfertigen" sinnesgemäß ein einlagern "normaler" Ware. Beste Kompromiss für mich im Sinne der "getrennte Lager und Geschichte der Bahn - Diskussion"

Um der Kohle-Eisen-Sache etwas besser entgegenkommen zu können könnte man ja auch noch die Möglichkeit bieten, dass Minen, die mit Schienen verbunden werden, x % schneller fördern. Selbiges für die Stahlfabrik. Und dafür diese gezielt ohne gefühlt "lahm" arbeiten lässt, damit sichs dann auch schön revolutionär anfühlt :P

Es eröffnet auch die möglichkeit Upgrades oder Items in Form von speziellen Zügen oder Techniken für die Bahn diese Boni zu erhöhen.

Das wär zumindest das was ich im Sinne von Aufwand gegenüber Profit im Sinne von Spielgenuss am Besten gefällt.

Spielt Aufwand nicht so eine große Rolle finde ich die Idee der Gebietserweiterung nur via Bahn einfach Traumhaft. Allerdings bräuchte es dann eine Art "billige Lager" fürs early game, um diese Funktion zu überbrücken, wo man sich dann natürlich einen guten Überlauf und Spielflüss überlegen muss, was ich für äusserst Anfällig und Aufwändig halte =/

Hoffe ich hab niemanden die Zeit gestolen weils zu sinnlos oder falsch is, bin nie sicher ob i bei sowas ned die Klappe halten sollt x)

Maxitown_der_3.
03-01-18, 07:01
Meiner Meinung nach müssen die Züge rein, allerdings bitte nicht so Kompliziert wie das einige hier wollen, das ist ja wirklich schon ein eigenes spiel mit manchen Ideen.

Hier mal meine Grund Gedanken und einige Entgleiste Ideen. Das es Bestimmte betreibe gibt die nur vom Zug angefahren werden können,.Das wehren zum beispiel Grosen Fabriken die man später bauen kann auch würde ich den Zug Waggons geben zb ein Wagon fast 5 wahren der selben art bessere Dan 10 (Forchun)und zwei Loks an dem enden damit der Zug realistich hin und her zwilchen Betrieben und Wahren haus fahren kann und sich nicht mitten auf den Gleisen denkt "scheis drauf ich dreh mich einfach um ist ja ein Videospiel", das würde das Feeling Entgleisen lassen.

Die Züge solten meiner Meinung nach so gut wie nur Auf graden als Pendelbahnen Zwichen Lagerhaus und Betrieben, Die an den Gleisen Ligen eingesetzt werden.Weil sie so am nützlichsten zu Integrieren wehren.In Kombi mit dem neuen Karen Staus werden sie zu dem escht Atracktief wen eine hefte des Warenhauses nur für den zug ist der ratz fatz alle wahren zusammen tromelt und so die karren entlastet so arbeiten beide Hand in Hand der Zug macht die Grosen mengen die Karren holen die abgelegenen Betriebe ab.

andere Ideen die ich habe sind einfach nicht "Anno mäßig"

1: zb wie ein echtes gleis sistem das um die Insel läuft und so einen Kreis bildet.(das macht einfach null sin hier in anno, ausehr man lest alles zum Kontor fahren was viel zuviel gleise verbraucht aber noch am sinnvollsten wehre, fällt aber eh flach da es gespiegelte wahren gibt, schade eigentlich)

2: Man erschlichst die einzelnen Warenhäuser mit gleisen.(das wehre auch wieder zuviel gleis überall und zudem sehr umständlich)was aber gerne sein darf ist das ein wahren haus erst gespiegelt ist, wenn generell eine Verkehrs Möglichkeit angeschlossen ist ,ob Zug oder ganz banal ne Strasse das würde den Realismus erhöhen und sieht auch optisch gut aus.

3:Abeiter Transporte zu den Betrieben und nach hause.(klingt zunächst gut,passt aber nicht ins anno Prinzip und wehre der Gleis technische Over Kill)

So Fazit ist meine Idee von oben ist sehr simpel,passt aber gut ins Spiel. Oder bin ich mit meiner Idee auf dem Abstell gleis?Was würdet ihr sagen der Zug ist bisher das Worüber ich mit am meisten den Kopf Zerbreche noch eher als das weg fallen von land Militär. Oder der see Kampf Zwichen Segelschiffen und Dampf schiffen.

Lg Maxitown

Der3ine
03-01-18, 13:26
Ich wiederhole nochmal meine 3 wichtigsten Ansprüche, die ich an ein Bahnsystem in Anno hätte:

1. Sie muss einen deutlichen Vorteil bringen um die Kosten an Baumaterialien, Unterhalt und den Platzverbrauch aufzuwiegen.
2. Sie muss optional sein.
3. Wenn möglich sollte das System längere Strecken ermöglichen / begünstigen um nicht später viele kleine Bahnlinien zu haben, die nichts mit einander zu tun haben. Dies muss aber auch einen akzeptablen logischen Grund haben.

Der erste Punkt ist mir wichtig, weil die Bahngleise auf der Insel ja wertvollen Platz wegnehmen und den Bau von anderen Gebäuden beeinträchtigen. Neben eigentlich für die Glaubwürdigkeit nötigen Unterhaltskosten ist das dann ein großer Nachteil. Damit man die Bahn dann überhaupt noch gerne baut, muss sie also auch Vorteile bringen, die diese Nachteile ausgleichen, wenn nicht sogar nur als einen kleinen Preis dastehen lassen.
Der zweite Punkt ist wichtig, da Optionalität einfach notwendig ist. Wenn man die Bahn zwingend macht, um zum Beispiel bestimmte Waren transportieren zu können, oder weil manche Gebäude gar nicht mehr funktionieren ohne Bahnanschluss (weil sie sonst keinerlei Waren produzieren / ausliefern), so ergeben sich dadurch nicht nur Probleme, wie dass man auf jeder noch so kleinen Insel, die auch nur ein solches Gebäude dann hat, auf einmal eine Bahnlinie über eine möglicherweise lachhaft kurze Strecke bauen muss, weil das Spiel es so vorschreibt. Es ergibt auch keinen Sinn, da diese Waren auch bisher in jedem zeitlich vorher spielendem Anno transportiert werden konnten, ohne dass man dort eine Bahn brauchte bzw. die Menschheit auch schon vor der Erfindung der Eisenbahn in der Lage war Erze und Kohle zu transportieren.
Der dritte Punkt nun ist etwas, was ein unrealistisches Schienennetz verhindern soll. Denn zumindest wenn ich an Eisenbahn denke, so denke ich an Transporte über lange Strecken und nicht an dutzende 4-20m lange Gleisstücke (etwas übertrieben gesagt, aber in etwa darauf würde es dann hinauslaufen, weil man eher selten unnötige Gleise bauen wird), die jeweils 2 Gebäude verbinden. Der Warentransport über lange Strecken wird nun ja aber schon durch die Warenhäuser mit ihrem inselweiten Lager übernommen. Dennoch sollte ein Eisenbahnsystem im Spiel dann zumindest dem Anschein nach einen Warentransport über weite Strecken ermöglichen.

Wenn ich nun deinen Vorschlag durchgehe, so komme ich schnell dazu, dass der dritte mir wichtige Punkt darin zum Problem wird, aber von dir ja sogar ausgeschlossen wurde, da du meinst, dass ein quasi inselweites Schienennetz nicht gut wäre, da es zu viel Nachteile mit sich brächte.
Auch wissen wir ja noch nicht. ob bestimmte Betriebe diese Voraussetzung haben würden. In meinen Augen wäre das schlecht umgesetzt (siehe Punkt 2) von den Entwicklern. Was man hingegen gut machen könnte und was ich auch schon mal geschrieben hatte wäre, dass fortschrittlichere Betriebe eine so enorme Produktionskapazität haben, dass das normale Logistiksystem mit Kutschen und Karren sie nicht ausreichend versorgen kann, sie also ohne eine Bahn nicht auf voller Kapazität laufen, sondern vlcht nur auf 75% oder noch weniger.
Früher hatten die Eisenbahnen nur an einem Ende Lock(s), da es sonst glaube ich einfach zu kostspielig war. Ich gehe auch nicht davon aus, dass die Züge auf offener Strecke halten und dann rückwärts fahren. Wenn Betriebe angeschlossen sind an das Bahnnetz, dann werden sie vermutlich eine Art Bahnhof haben. Wenn nur Lagerhäuser angeschlossen werden, so fahren die Züge bis dorthin. Und dann werden sie entweder im Bahnhofsgebäude oder im Lagerhaus verschwinden und darin wenden (wenn Bahnhöfe die Gleise überdachen geht das gut, wenn ein Bahnhof nur aus einem Bahnsteig besteht nicht so gut).
Wenn man nun nur gerade Zugstrecken baut, so ergibt sich ein sternförmiges Muster ausgehen von den Lagerhäusern und hin zu den Betrieben. Das würde entweder die Rasterbauweise von Anno durchbrechen und dann in der Nähe des Lagerhauses unnötig sehr sehr viel Platz verbauen oder aber jedes Lagerhaus könnte maximal in 4 Richtungen Bahnstrecken haben. Was dann nicht direkt daran anliegt und auch nur vlcht ein Quadrat zu weit unten ist, hat dann Pech...
Deshalb sollte es schon auch Kurven geben (aber dann auch richtige Kurven und nicht so enge wie bei den Straßen).
Und ich wiederhole: Züge, gerade die Dampflocks, sind eigentlich etwas sehr kompliziert zu Bauendes und damit auch sehr kostspielig. Deshalb wird man nicht für jede Bahnlinie (zu evt nur einer einzigen Fabrik) auf einmal eine bzw. nach deinem Vorschlag zwei Locks einsetzen.

Zu deinen Ideen:
1. Es muss ja nicht ein Kreis sein, sondern kann auch einfach eine Verbindung zwischen Kontor und Lagerhäusern erstellen welche dann aber auch entsprechende Vorteile bringt.
Ich hatte dazu ja schon mal eine Idee am Ende einer Antwort zu einem anderen Kommentar gepostet. Da war die Möglichkeit für den Vorteil dann, dass ein Bahnanschluss neue, sehr starke Ausbaumöglichkeiten für Lagerhäuser bietet. Die Wichtigsten Lagerhäuser würde man dann später damit upgraden wollen und sie damit mit dem Gleissystem verbinden, während weniger wichtige Lagerhäuser mit nur wenig Betrieben um sie herum auch weiterhin ohne Bahnanschluss auskommen würden.

2. Siehe meine Antwort zu deiner ersten Idee. Aber wenn eine Straßenanbindung schon den selben Vorteil bringt, warum sollte man dann später eine Schienenanbindung bauen und nicht weiterhin einfach nur Straßen?

3. Darüber wurde auch schon mal spekuliert, aber wie du selbst es ja auch schon gesagt hast ist es unwahrscheinlich. Wenn man es richtig umsetzen würde, so würde es jedoch durchaus eine schöne Erweiterung sein. Nur zu sagen, dass es nicht zu Anno passt, ist dann aber nicht wirklich ein gutes Argument dagegen, denn dann könnte man auch sagen,dass die Arbeitskraft selbst ja auch erst mit 2205 kam und deshalb eigentlich nicht in Anno passt.

Zu deinem Fazit: Die größte Neuerung bei dir wäre, dass du gezielt gerade Bahnstrecken von den Lagerhäusern zu den Betrieben möchtest, sowie der Gedanke an das Problem mit der Rückfahrt und fehlenden Wendemöglichkeit schon bedacht hast. Ansonsten ähnelt es sehr dem, was Gxy12 schon vorgeschlagen hat ;)

SnakeHunter84
03-01-18, 15:01
Hallo zusammen,

also ich habe alle Teile von 1602 bis 2070 mit allen addons "durchgespielt" und habe hunderte Stunden im Endlosgame verbracht, ich war begeistert. Nur 2205 war leider kein echtes Anno...
Somit ist für mich ein Anno ohne gespiegelte Warenlager sehr schwer vorstellbar.
Wie soll das funktionieren?
Wieviele Züge werden benötigt, um von den veschiedenen Warenlagern z.B. Baumaterial zum Bauplatz zu bringen?

Beispiel:
Ich will an um Lager17 auf der Insel einen Bauernhof, Mühle und Bäckerei bauen.
Holz produziere ich an Lager1 und Lager4,
Stein an Lager3 und Lager15,
Werkzeug an Lager9,
Stahl an Lager12.

Jetzt brauche ich doch min. 4 Züge, die von den jeweiligen Lagern die Baumaterialien zum Bauplatz zu bringen.
Natürlich brauche ich dafür Gleise auf direktem Weg in beide Richtungen, denn die Züge sollen nicht durcheinander fahren und schnell am Ziel sein.
Baue ich jetzt erst mal vier Loks und Wagons oder "erscheinen" die einfach so??

Gleiches gilt natürlich für jede Produktionslinie:
Wein aus Anno 1404:
Ich brauche Erz und Kohle für Eisen, dann Eisen und Holz für Fässer.
Ich brauche Trauben und Fässer für Wein(Fässer).
==> Jetzt habe ich dies aber an vielen verschiedenen Lagern verteilt und das Eisen wird zudem von einer anderen Insel geliefert.
Also muss alles auf der anderen Insel per Zug dort zum Kontor, dann per Schiff zur WeinInsel, dann wieder per Zug zur Weinproduktion. Danach wieder zurück zum Kontor und per Schiff zur Haupinsel, dort wieder per Zug zu den Marktplätzen der Stadt.

Das könnte man jetzt noch beliebig komplexer beschreiben und zwar für über hundert Waren und Rohstoffe, die es in Anno 1800 geben wird.

Bei aller Liebe, aber so kann das nie funktionieren und macht "unser" Anno kaputt.
Rein logisch ist dies nie und nimmer abzubilden.
So schön der Gedanke im ersten Moment auch sein mag, dass die Dampflok wie ein Schiff alles zum Bestimmungsort bringt.


Einzige Möglichkeit meiner Meinung nach für Züge:
Ab z.B. Ziv. Stufe 3 werden Züge freigeschaltet. Sind die Gleise mit allen Lägern verbunden werden diese gespiegelt, vorher nicht.
Der Zug fährt nur für die Optik, ich muss keine Routen planen und alles punktgenau liefern bevor ich bauen und produzieren kann.
Vorher ist es kaum möglich sich über die ganze Insel auszubreiten, da keine gespiegelten Läger.
Werden nun vor Stufe 3 Waren an anderen Lägern benötigt muss man eine "Extra Kutsche" von Lager1 zu Lager2 schicken.
Dies ist aber langsam und umständlich, so dass man gezwungen ist, erstmal kleine Dörfchen und Prod-Ketten zu bauen.
Diese entstehen dann natürlich da, wo das Baumaterial gewonnen wird.
Entsprechend wird ein Holzfäller in der Nähe der Ziegelproduktion errichtet, darum herrum entsteht das Dorf.
Fische werden per Extra-Karren vom Kontor zum Marktplatz gebracht.
Auch die Schweineställe und Schafsgehege werden Nahe des Dorfes platziert.
Alles im Sinne von kurzen Wegen.

Das wäre aus meiner Sicht geschichtlich sehr real, da Züge den Transport über große Strecken erst ermöglichten.
Es gäbe zu Beginn also kleine Dörfchen mit angrenzenden Produktionsstätten.
Alles würde im nahen Umfeld Produziert, egal ob Baumaterial oder Waren.
Erst mit Stufe drei und den Zügen könnte man sich über die ganze Insel ausbreiten und z.B. an einem Ende Erze aus dem Berg holen und am anderen Ende Stahl, Werkzeug, Waffen etc. produzieren.

Dies gilt natürlich für alle Inseln, will man gespiegelte Läger, so muss man sie mit dem Zug verbinden.


Was haltet ihr davon?
Wäre das nicht eine gute Lösung, um Züge ins Spiel zu holen, ohne es zu komplex werden zu lassen?

Oder glaubt ihr ich habe einen Denkfehler?
Würde mich über Feedback freuen, danke.


Viele Grüße
SnakeHunter84

Der3ine
03-01-18, 15:16
Ja du hast einen kleinen Denkfehler:
Und zwar wurden die getrennten Warenlager ja schon verneint. Daher werden sie wohl auch nicht auf niedrigen Zivilisationstufen noch im Spiel sein. Die Idee, dass die Züge genau das machen könnten (oder auch einfach nur als schnellere Transporteinheiten als Karren und Kutschen funktionieren, ohne dass die getrennten Warenlager dadurch aufgehoben werden), wurde schon genannt, bevor das mit den gespiegelten Warenlagern überhaupt bekannt war.
Die Idee selbst ist sehr gut, aber eben leider nicht mehr aktuell.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass BB das getrennte Warenlager jetzt noch ins Spiel nachträglich einbaut, nur um der Eisenbahn einen Sinn zu geben. Es wäre einfach ein absurd hoher Aufwand jetzt noch nachträglich das gesamte Logistiksystem so umzuschreiben, dass man Anfangs getrennte Lagerbestände hat und wie die Waren dann automatisch von einem Ort auf der Insel zum anderen gelangen könnten.

SnakeHunter84
03-01-18, 17:43
ok, mir war nicht bewusst, dass die gespiegelten Warenlager schon fix in Stein gemeiselt sind.

Aber dann verstehe ich die Diskussion über Züge auch nicht mehr, denn dann machen Sie definitiv keinen Sinn.
Züge anstelle von Karren, weil diese schneller sind?
Das ist so als würde ich zu meinem Arbeitgeber statt mit dem Auto mit dem Flugzeug fliegen, incl. Flughafen und Flugzeuge bauen.
Mal im Ernst, die Züge machen nur Sinn, wenn es um Warentransport über weite Strecken geht.
Ein Lager hat ein Einzugsgebiet von 20-40 Kacheln, dafür bau ich doch keinen Zug, wie unreal wäre das denn?

Und Züge nur für "schwere" Waren?
Was ist denn "schwer"?
Sind 100 Tonnen Stahl denn schwerer als 100 Tonnen Fisch oder Weizen?
Brauche ich nicht gerade auch für "leichte" Waren den Zug, weil diese ein rießiges Volumen haben?
Den Zug braucht man für alle Waren, egal ob hohe Dichte oder hohes Volumen!

Ganz ehrlich:
Mit gespiegelten Waren möchte ich keinen Zug im Spiel, das macht einfach keinen Sinn mehr.
Entweder gespiegelte Läger, oder Zug
Weder ist es glaubwürdig noch geschichtlich nachvollziehbar.
Mir fällt nichts mehr ein, wie man sonst einen Zug rechtfertigen kann, bzw. Sinnvoll in das Game einbauen könnte.

Noch jemand eine Idee wie das mit gespiegelten Lägern gehen soll?

Der3ine
03-01-18, 18:59
Eben das ist ja auch das Problem und der Grund aus dem wir hier alle schon diverse Ideen gepostet haben (über die dann aber leider recht wenig diskutiert wurde zum Teil).

Das geht auf Seite 9 schon los ab dem Beitrag von MattMcCorman.

Unter anderem kamen folgende Vorschläge:

Von Achtarm:
Wird Ware A vorrangig im Lager 1 angeliefert, dann ist diese dort in Menge x zu 100% verfügbar. Im nächsten Lager 2 mit Entfernung y nur noch zu 90%, im Lager 3 Entfernung 2 x y 80% usw..
Also ist dann die Strategie, Produktion, die Ware 1 vorrangig brauchen, um dieses Lager 1 zu plazieren. Heisst im Umkehrschluss, das dieselbe Produktion im Einfluss des Lagers 3 nur noch zu 80% effektiv arbeitet. Oder anders herum, benötigt die Produktion lediglich 50 % von Ware 1, dann arbeitet diese bis zum Lager 6 ( 5 x y ) im optimalen Bereich.
Ist die Bahn freigeschaltet, dann wird Lager1 per Depot 1 mit Lager 3 = Depot 3 verbunden und schwupps haben die Betriebe dort 100 % Output. Werden bei der Eisenbahn dann Unterhaltungskosten + Kohle- u. weitere Verbräuche erforderlich, wird die Bilanz den Spieler schon sagen, dass es Sinnfrei ist, alle Warenhäuser per Bahn zu verbinden, sondern man wegen der Kosten sich vorher den Kopf zur Optimalität zerbrechen sollte.


Von Dieb09:
Man könnte aber auch, ob zusätzlich oder ausschließlich, Arbeitskraft damit transportieren, wenn diese wieder in Teil von 1800 wird. Mich hat es in 2205 immer gestört, dass ich nun in jedem Sektor eine Siedlung haben musste. Noch dazu mussten die Arbeiter dann eigentlich bei den größten Landmassen teilweise sehr weit reisen. Man könnte dies realistischer machen, indem Bahnhöfe in ihrer Umgebung für Arbeitskraft sorgen, wenn sie mit dem Schienennetz verbunden sind. Der Transport von Arbeitskraft zwischen Inseln könnte über mehrere Schiffstypen erfolgen. Natürlich müsste dann auch das Kontor einen Bahnhof bekommen.

und ein weitere Vorschlag von ihm:
Folgende Ideen habe ich zur Eisenbahn:

1. Eine Eisenbahn wird erst im fortgeschrittenen Spielverlauf freigeschaltet, da erst dann das Material wie Stahl und Holz zur Verfügung stehen.
2. Die Eisenbahn war im 19. Jhd. ein Boost für die Wirtschaft, da sie sowohl viele Waren transportieren konnte, als auch viel Baumaterial brauchte. Solch ein positives Feedback sollte es auch in 1800 geben.
3. Der Wirtschaftsboost sollte im Mittelpunkt stehen. Dazu folgender Vorschlag: Zusätzlich zu dem klassischen Weg der Produktion gibt es nun Schwerindustriegebäude, z.B. ausgebaute Eisenschmelzen oder eigene Gebäudetypen. Deren Produktion und Warenverbrauch ist enorm gesteigert. Dazu passend auch Minen, die so arbeiten. Die Gebäude verfügen über einen regulären Straßenanschluss, doch ein Karren, der Waren zu dem Schwerindustriegebäude liefert, kann niemals genug Waren anliefern, als dass das Gebäude auch nur annähernd ausgelastet wär. Ebenso produziert so eine Mine so viel Kohle/Eisen, dass ein Karren das niemals alles abtransportieren könnte. Die Lösung: Die Eisenbahn. Schwerindustriebetriebe werden zusätzlich mit dem Schienennetz verbunden, sodass Eisenbahnen große Warenmengen auf sofort zu den Betrieben und Lagerhäusern schaffen können. (Bsp: Eisenerz und Kohle zum Schmelzwerk, Eisen zur Werkzeugfabrik und Werkzeuge zum Lager)
4. Die klassische Produktion ohne Eisenbahn bleibt komplett Teil des Spiels und eine Eisenbahn beschränkt sich nur auf einen Teil der Wirtschaft, die dann viel produktiver läuft.


Von Gxy12:
Jedes Markthaus muss mit einem angeschlossenen Markthaus über das Schienennetz verbunden sein ODER sich im Einflussradius eines bereits angeschlossenen Warenhauses befinden. Damit die Waren von Warenhäusern zu den Häfen gelangen können müssen diese dann mit dem entsprechenden Kontor bzw. Hafenmeisterei verbunden sein. Waren werden nur optisch transportiert; das Schienennetz dient in erster Linie zum Anschluss von Markthäusern.

und dazu später:
So ich habe jetzt mein genanntes System überdacht und an die Kritiken der Kommentare angepasst:

- Der Warentransport ist rein optisch.

- Ein Schienennetz ist das Hauptschienennetz, wenn es einen Anschluss zum Kontor gibt.

- Waren können nicht direkt vom Betrieb zum Bahnhof gebracht werden, sondern müssen in einem Lagerhaus zwischengelagert werden.

- Waren werden erst zum Bahnhof gebracht, wenn ein Zug dort hält.

- Erst wenn eine Ware von einem Lagerhaus zu einem mit dem Hauptschienennetz angeschlossenen Bahnhof gebracht wurde, befindet sie sich im Inselwarenlager.

- Erst wenn eine Hafenmeisterei mit dem Hauptschienennetz angeschlossen wurde, kann sie auf das Inselwarenlager zugreifen.

- Kontore haben eine Sonderstellung: Zu ihnen können auch direkt Waren gebracht werden. Dies sollte den Spieleinstieg erleichtern.

- Bahnhöfe sind Durchgangsbahnhöfe für ein Gleis, Kontore und Hafenmeistereien sind Kopfbahnhöfe mehrerer Gleise.

- Durch Items und / oder Ausbau kann die Frequenz der Zugfahrten und die Ladekapazität der Lagerhäuser gesteigert werden.

- Waren können von einem Lagerhaus zum nächsten via Straße transportiert werden.

- Kurven haben einen 135°-Winkel.

Dazu dann noch das hier:
Wenngleich ich mein zweites Bahnsystem für das bessere halte, habe ich mein erstes System angepasst, so dass es eher den Wünschen der Community entspricht:

- Nur die Waren Kohle, Eisen, Erz und Stahl (keine Baumaterialien!) müssen und können via Zug transportiert werden.

- Die entsprechenden Produktionsgebäude bekommen ein Bahnhofsmodul.

- Diese Waren werden nicht im Inselwarenlager gelistet.

- Diese Waren werden erst vom Bahnhof abtransportiert, wenn ein Zug dort hält.

- Damit Kontore und Hafenmeistereien auf diese Waren zugreifen können, müssen sie an die entsprechenden Schienennetze angeschlossen sein.

- Bahnhöfe sind Durchgangsbahnhöfe eines Gleises, Kontore und Hafenmeistereien sind Kopfbahnhöfe mehrerer Gleise.

- Durch Items und / oder Ausbau kann die Frequenz der Zugfahrten gesteigert werden.

- Es gibt Lagerhäuser, welche an die Gleise für die „Schwerindustrie-Güter“ angeschlossen werden können.

- Kurven haben einen 135°-Winkel.

Und das hier:
Gxy‘ Bahnsystem 2.1
- Die Anzahl der Waren, welche von einem Zug transportiert werden können, hängt von der Anzahl der Wagons ab.

- Nur die Waren Kohle, Stahl, Eisen und Erze (keine Baumaterialien!) müssen und können via Zug transportiert werden. Ich nenne diese, um Missverständnisse zu vermeiden, „Zug-Waren“.

- „Zug-Waren“ werden nicht im Inselwarenlager gelistet, ansonsten aber wie üblich behandelt. Mögliche Story-Begründung: Zu schwer.

- Es gibt einen Bahnhof, von wo aus „Zug-Waren“ aufgeladen und abgeholt werden können, sobald eine Lokomotive dort hält.

- Bahhöfe sowie Kontor und Hafenmeistereien müssen mittels Schienen verbunden werden, damit ein Güter-Transfer stattfinden kann.

- Kontor und Hafenmeistereien können eine gewisse Warenmenge an „Zug-Waren“ lagern.

- Es gibt spezielle Lagerhäuser, welche (nur) „Zug-Waren“ zwischenlagern können. Diese müssen dann direkt neben den Gleisen gebaut werden.

- Bahnhöfe sind Durchgangsbahnhöfe eines Gleises, Kontore und Hafenmeistereien sind Kopfbahnhöfe mehrerer Gleise.

- Durch Items und / oder Ausbau kann die Frequenz der Zugfahrten, Anzahl der Wagons, Kapazität von Lagerhäusern, Kontor und Hafenmeistereien gesteigert werden.

- Bahnhöfe erweitern den Einflussbereich, sofern vorhanden.

- Kurven haben einen 135°-Winkel.

- Es gibt keine Kreuzungen.

🚂

Vorteile:

- Da dieses System recht spät und nur wenig verwendet werden muss (weil nur für wenige Waren wichtig) werden muss, ist es entsprechend anfängerfreundlich.

- Man erhält schöne lange Strecken und keine Netze, was bei Bahnhofsmodulen oder einen kompletten System nicht möglich wäre.

- Der Warentransport via Gleise ist nicht rein optisch.

Da das System recht kompakt gehalten ist, kann man die Unterhaltskosten (im Game) relativ gut balancieren.


von MattMcCorman:
Ich denke, dass es Sinn machen würde, die Eisenbahn mit dem transportierten Warenvolumen zu koppeln, weil das mit fortschreitendem Spielverlauf mehr wird. Außerdem wäre das eine logische und stimmige Lösung - wo ich viele Betriebe habe und wo viel transportiert wird, brauche ich irgendwann die Eisenbahn. Sprich, Lagerhäuser haben einen erhöhten Durchsatz (gleichzeitige bzw. schnellere Abfertigung mehrerer Fuhrwerke), sobald sie einen Gleisanschluss haben.
Für das Kontor bzw. die Hafenmeistereien könnte dasselbe gelten, und dazu noch eine Erhöhung der Handelsslots, sobald ein Gleisanschluss vorhanden ist.


Von Chanyoi ein Vorschlag:
Schienen funktionieren als "separate Straßen":
Damit ein Betrieb über Schienen seine Waren ab transportieren kann, muss er mit einem Bahnsteig erweitert werden (Gebäude)
Warenhäuser bekommen auch einen Bahnsteig aber als Modul, damit sie per Zug beliefert werden/liefern können
Über das Gebäude Bahnsteig können max. 2 Betriebe bedient werden, das Warenhaus kann je Bahnsteigmodul nur 1 Zug "erwarten/ abfertigen"
Die Schienen werden zusätzlich zu den Straßen gebaut
Züge können wie Karren zu Warenhäusern oder anderen Betrieben fahren (die an die gleichen Schienen angebunden sind)
Mit Zügen kann weiter transportiert werden als es einem Karren bei besten Straßen möglich ist
Züge können mehr Waren transportieren

Damit man nicht überall einfach Züge/Schienen baut:
Be-/Entladen dauert länger
Bahnsteige kosten Unterhalt
Es werden weiterhin Straßen zur Arbeiterversorgung benötigt
Für wenige Waren kann der Betrieb weiterhin Karren verschicken


Damit hätten Züge einen Sinn, wären nicht "Overpowered" und würden auch eine Step by Step Erweiterung der Produktionsketten darstellen.


Und:
Damit man nicht überall einfach Züge/Schienen baut:

Be-/Entladen dauert länger
Bahnsteige kosten Unterhalt
Es werden weiterhin Straßen zur Arbeiterversorgung benötigt
Für wenige Waren kann der Betrieb weiterhin Karren verschicken


Zu 1.: Das Be-/Entladen sollte länger dauern als die Be-/Entladung eines Marktkarren. Das bedeutet, es lohnen sich für keine Betriebe, die ständig und schnell kleine Mengen verteilen müssen.

Zu 2.: Bahnsteige kosten Unterhalt, was eine Produktionskette wesentlich teurer macht und somit nicht immer lohnend sein wird.
Beispiel: Eine Schweinefarm, die an einen Metzger liefern muss und an das Lagerhaus, würde 2 Bahnhofsgebäude und das Bahnhofsmodul beim Markthaus benötigen. Das steigert die Kosten (bei richtigem Balancing) so stark, das sich das für !1! Schweinefarm und !1! Metzger nicht lohnen wird. Selbst wenn der Bahnsteig (nicht der vom Markthaus) 2 Betriebe bedient (Zitat aus meinen Vorschlag: "Über das Gebäude Bahnsteig können max. 2 Betriebe bedient werden") sollte es max. eine Nullnummer werden.
Beispiel 2: Auch wenn man eine Überproduktion hat, werden sich Züge so kaum lohnen, da der Bahnsteig durchgehend Unterhalt kostet, aber kaum genutzt wird und somit unnötige Kosten verursacht.

Zu 3.: Es werden zusätzlich zu den Schienen immer Straßenverbindungen benötigt, was Platz kostet und das nicht zu wenig. Daher wird man sich zwei mal überlegen ob man wirklich Schienen legt oder den Platz lieber für Felder etc. nutzt. Stattdessen die Betriebe aber lieber nahe beieinander baut.

Zu 4.: Wenn nur wenige Waren transportiert werden sollen, wird ein Betrieb weiterhin den Marktkarren bevorzugen (schnellere Reaktionszeit).



Von Samu327:
Und zwar werden manche Materialien hauptsächlich Metalle als schwer definitiert was dafür sorgt das ein Marktkarren höchstens eine Einheit davon anstatt den üblichen fünf abholen kann

Wenn ich den bisherigen Vorschlag richtig interpretiere erkenne ich dabei ein weiteres Problem dafür habe ich aber auch schon eine Lösung

Es gibt im Moment zwei Bahnhof "Möglichkeiten"

1. Der Normale welcher in ein Markthaus integriert ist und die Abfertigung beschleunigt

Diese Art würde ich durch ein eigenständiges Bahnhofgebäude ersetzen
Erklärung folgt später


2. Der als Modul in die Betriebe integrierte Bahnhof Dieser ist ein Ersatz der Marktkarren

m.M.n JEDOCH KEIN ERSATZ DER PFERDEFUHRWERKE
Erklärung folgt

Falls ich den Bisherigen Vorschlag Richtig interpretiert habe existiert folgendes PROBLEM

Da das gespiegelte Warenlager existiert bringt man mit einem zug und das schwere Material Eisen von dem Bahnhof Modul die drei Kacheln zum Warenlager und hat dann auf der ganzen insel ewig viel von dem egt schwere zu transportieren den Material

Verständlich?🤔

Die Lösung man EntKoppelt die Züge komplett von dem Markthäusern/Warenhäuser ab
Es existieren also 2(bzw3)mehr oder weniger unabhängige Logistik / Transport Möglichkeiten

1.(und 2.) Vom ersten Erzeuger zum Markthaus zum weiterverarbeitenden Betrieb zum Markthaus ...

(2. Der direkte Transport also Erzeuger Betrieb Betrieb ...

3. Und jz wird's interessant
Erzeuger Marktkarren Bahnhofgebäude
(bzw Erzeuger mit integrierten Bahnhofmodul. Aufgrund des genannten Debuff für Schwermaterialien zu empfehlen )

Anschließend schienen Transport zu einem anderen Bahnhof von wo aus die Materialien mit einer unbegrenzten Anzahl an Marktkarren -KEINEN PFERDEFUHRWERKEN -ausgeliefert werden

Verständlich?🤔

Ein weiteres Sahnehäubchen :
Das ganze Empfang und Auslieferung Systeme benötigt minimalen Programmierungswand da es genauso funktioniert wie ein Betrieb Materialien werden angefordert und die "Produkte"( in diesem Fall ist das Produkt gleich wie das Edukt bzw der Ausgangsstoff Ausser der Position) werden an andere Betriebe ausgeliefert

Ich hoffe das ganze war verständlich im Grunde ist es nur eine relativ gering fügige Modifizierung Dieb09 's Vorschlag

Und:
Kurze grund Zusammenfassung
Gespiegelte markthäuser und ungespiegelte/dezentrale Warenlager ,auch genannt Bahnhöfe existieren parralel und beide besitzen ihre vorzüge

Vorteil markthäuser

unkompliziert
du stellst ein markthaus hin und fertig es idt in betrieb

waren sind gespiegelt

Nachteil

sehr langssame abfertigung (die bereits angekündigten staus vor dem markthaus)
sprich ein markthaus kann (extrembeispiel) nur 2,5 tonnen pro Minute in das zentrallager einspeisen das bedeuten 2min für einen vollen marktkarren für ein paar mostfarmen reicht das vllt aber um die zigtonnen an Stahl, Werkzeug ,Kohle ,Eisen ,Eisenerz zu transportieren bräuchte man mindestens 10 markthäuser was platz und Geld kostet

hier kommt der Bahnhof ins Spiel:

Nachteile:

Aufwendig
schienen müssen verlegt werden

teuer
ein bahnhofsgebäude kostet das zb dreifache im unterhalt wie ein markthaus

keine gespiegelten/gebeamten waren
waren werden physisch in den Bahnhof geladen anschlißend´auf den zug...

Vorteil

Extreme schnelle Abfertigung (besonders für große Massen )
zb 50t pro Minute das heißt 10 volle marktkarren bzw das 20-fache wie ein markthaus dafür MÜSSEN alle waren physisch transportiert werden und KÖNNEN NICHT GEBEAMT WERDEN


ausser sie werden in ein spezialgebäude im hafenbereich mit dem zug transportiert oder
ein Pferdefuhrwerk holt die waren ab allerdings entsteht hierbei natürlich wieder der stau am markthaus wodurch es egt wenig sinn macht

dann auch mal ein erster vollkommen selbst entwickelter Vorschlag von mir:
Was mir jetzt noch als eine neue Idee eingefallen ist: Man könnte die Eisenbahn mit den Lagerhäusern verknüpfen und zwar so, dass diese mehrmals upgegradet werden können (schon bekannt). Nun gibt es aber auch einige sehr starke Upgrades, die einen Anschluss des Lagerhauses an das Bahnnetz erfordern, damit man sie machen kann.
Da die Eisenbahn dann wieder einen großen Vorteil bietet lohnt es sich auch sie zu bauen und da es nur ein Bahnnetz geben würde (vom Kontor ausgehen, ähnlich dem Zwang mit den Straßen bei 2205), würde sich auch ein großes Bahnnetz ergeben, anstatt vielen kleineren Bahnstrecken. Trotzdem bliebe die Bahn optional, da man das Spiel auch ohne Probleme ohne diese Upgrades der Warenhäuser spielen könnte.
Die Züge selbst währen in diesem Fall jedoch rein optischer Natur, denn es käme nur auf die Schienenanbindung an.
Wie die Upgrades aussehen könnten weiß ich aber nicht, da kann ich nur sagen, dass sie dann auch etwas mit der Bahn zu tun haben müssten und nicht einfach: "Wir haben einen Bahnanschluss und können deshalb 15 Leute mehr gleichzeitig abfertigen". Das Eine hat da mit dem Anderen nichts zu tun.

Von Krapfn91:
Die Idee zu verfolgen, die Eisenbahn optional bauen zu können, aber dadurch einen großen Sprung in der Entwicklung spüren zu müssen, finde ich am passensten.

Ich fand bei 1404 immer Schade logistisch, einfach haufenweise kleine Lagerhäuser zu bauen um anständig lagern zu können. Als ich dann das erste mal das Große gelesen habe war ich voller Freude am freischalten. Das dies allerdings nur die 2-fache Menge einlagert fand ich bissl "enttäuschend" bei gleichen kosten auf die Menge gerechnet glaube ich sogar ?

Ich würde es toll finden, ab einem bestimmten Punkt das Warenlager ausbauen zu können auf Warenlager mit kleinem Schienensystem & kleinem Bahnhof und später ein größerer. Es muss ein Hauptbahnhof betrieben werden, der etwas erhöhte Kosten hat um ein Schienen legen zu dürfen. Verbindet man einen Kontor und/oder Markthäuser via Schienen mit diesem "Hauptbahnhof" so profitieren diese von den Vorzügen und Boni dieses Bahnhofes. Die Züge fahren nur optisch.

Die Boni würde ich mir grob in einer Richtung wie folgt vorstellen:

Die maximal mögliche erreichbare Lagerkapizität wird erhöht.
Kosten für Lagerhäuser und Marktplätze werden gesenkt.
Warentransporte werden x % schneller abgefertigt.

Soll heißen, man kann weiter Lagerhäuser bauen, um die Kapizität zu erhöhen, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt ( zb 150 Tonnen bis zum 1. Bahnhof, dann 250 und 500 beim letzten oder so, tut mir Leid meine Zahlen sind Gefühlssache und kein fundiertes Wissen hehe ) Oder überhaupt nur "Bahnlager" nach 150t weiter erhöhen können und an einer Schiene errichtet werden müssen. Würde mir auch optisch besonders gut gefallen, wenn man sieht, dass eine Stadt, die den Sprung zur Bahnrevolution geschafft hat mit großen Eisbahnwarenlager prunkt

Man sollte diese optisch auch an den Kohle/eisenlager halten und paar "kleine normale Lagerhallen" am Grundstück dazu. Somit passt es optisch in die Zeit, sieht gut aus, die normalen "rechtfertigen" sinnesgemäß ein einlagern "normaler" Ware. Beste Kompromiss für mich im Sinne der "getrennte Lager und Geschichte der Bahn - Diskussion"

Um der Kohle-Eisen-Sache etwas besser entgegenkommen zu können könnte man ja auch noch die Möglichkeit bieten, dass Minen, die mit Schienen verbunden werden, x % schneller fördern. Selbiges für die Stahlfabrik. Und dafür diese gezielt ohne gefühlt "lahm" arbeiten lässt, damit sichs dann auch schön revolutionär anfühlt :P

Es eröffnet auch die möglichkeit Upgrades oder Items in Form von speziellen Zügen oder Techniken für die Bahn diese Boni zu erhöhen.

Das wär zumindest das was ich im Sinne von Aufwand gegenüber Profit im Sinne von Spielgenuss am Besten gefällt.

Spielt Aufwand nicht so eine große Rolle finde ich die Idee der Gebietserweiterung nur via Bahn einfach Traumhaft. Allerdings bräuchte es dann eine Art "billige Lager" fürs early game, um diese Funktion zu überbrücken, wo man sich dann natürlich einen guten Überlauf und Spielflüss überlegen muss, was ich für äusserst Anfällig und Aufwändig halte =/


Hoffe das waren jetzt so alle Ideen, die die gespiegelten Warenbestände beachten und auch, dass ich nicht die Posts zum Teil den falschen Leuten zugeordnet habe beim Rüberkopieren.

SethSteiner
04-01-18, 01:14
Erst mal, denke ich muss sie einfach im Spiel sein. Sie gehört in diese Zeit, so wie ein Fernsehen und Raumfahrt ins 20. Jahrhundert gehören. Wie soll es nun aussehen? Nun ich denke persönlich möglichst einfach und inuitiv. Es sollte nicht das gewohnte Anno-System in seinen Grundfesten verändert werden, es sollte eine Technologie sein, die man irgendwann im Spiel freischaltet und die einem einen wirklich ganz gehörigen Boost verschafft, so wie es sich tatsächlich im 19. Jahrhundert darstellte. Wie würde das im Spiel aussehen? Ich denke ein Bahnhof sollte das Lager ersetzen bzw. an einem Lager gebaut werden und im Umkreis dieses Bahnhofs würden bestimmte Betriebe, allen voran natürlich Erzminen einen deutlich spürbaren Schub erfahren. Die Produktion sollte sich vielleicht verdoppeln oder verdreifachen, dafür müssen diese Waren dann aber eben mit dem Zug zum Hauptlager transportiert werden. Der Bahnhof schaltet für bestimmte Rohstoffe die Spiegelung aus aber nicht das ganze System. Je nach dem wie man den Umkreis setzt und welche Rohstoffe man definiert, können die Entwickler denke ich auch ganz gut steuern wie das Schienensystem am Ende beim Spieler aussieht, da mal mehr, mal weniger Schienen gebraucht werden und es sich ja nach Faktor mehr oder weniger lohnt zu bauen. Gleichzeitig ist es einfach verständlich für jeden Spieler. Der sieht "Ich baue hier einen Bahnhof, kriege +200 Prozent Kohle/Stahl/Gold, muss auf XY Tonnen dann aber XY Zeit warten bis der Zug an Standort sowieso ist" und mit der Zeit kann er sich dann vielleicht noch ein paar andere Züge freischalten. Das Schienensystem sollte dann auch möglichst unkompliziert sein, am besten wird direkt beim Bau des Bahnhofs ein möglichst effektiver Weg angezeigt, dazu die Kosten und die Zeit die der Zug benötigt, mit der Option die Schienenlinie vor Freigabe noch etwas anzupassen. Es sollte aber nicht zu einer Railsim werden, wo der Spieler sich entweder völlig drin verliert oder aber aufgibt, weil das ganze viel zu kompliziert und umfangreich ist. Das einzige was denke ich tatsächlich etwas problematisch ist, sind Schienen im Stadtgebiet.

Nicht, dass es keine Schienen und Zugstrecken im Stadtgebiet geben sollte, ich denke der Zug bis zum Hafen wäre recht sinnig aber man sollte nicht davor stehen, nun sein gesamtes Stadtgebietin mühsamer Kleinarbeit abreissen/verlegen zu müssen, damit nun die Schienen Platz haben. Hier sollte man sich denke ich etwas einfallen lassen, ein System mit dem Straßen/Gebäude automatisch angepasst werden beispielsweise oder eine Kombination, so dass vielleicht ein bisschen angepasst werden muss aber im Gegenzug Gebäude in der Nähe der Schienen/des Hauptbahnhofs eine Kompensation bieten. Ich mein, man kennt das ja auch aus verschiedenen Geschichten, wie die damaligen Firmen versucht haben Gebiete für ihre Schienen aufzukaufen also vielleicht verschwindet dann eben wirklich das ein oder andere Gebäude aber es führt nicht dazu, dass man nun an anderer Stelle die ganze abgerissene Straße neubauen muss.

Annothek
04-01-18, 01:29
ok, mir war nicht bewusst, dass die gespiegelten Warenlager schon fix in Stein gemeiselt sind.

Aber dann verstehe ich die Diskussion über Züge auch nicht mehr, denn dann machen Sie definitiv keinen Sinn.
Züge anstelle von Karren, weil diese schneller sind?
Das ist so als würde ich zu meinem Arbeitgeber statt mit dem Auto mit dem Flugzeug fliegen, incl. Flughafen und Flugzeuge bauen.
Mal im Ernst, die Züge machen nur Sinn, wenn es um Warentransport über weite Strecken geht.
Ein Lager hat ein Einzugsgebiet von 20-40 Kacheln, dafür bau ich doch keinen Zug, wie unreal wäre das denn?

Und Züge nur für "schwere" Waren?
Was ist denn "schwer"?
Sind 100 Tonnen Stahl denn schwerer als 100 Tonnen Fisch oder Weizen?
Brauche ich nicht gerade auch für "leichte" Waren den Zug, weil diese ein rießiges Volumen haben?
Den Zug braucht man für alle Waren, egal ob hohe Dichte oder hohes Volumen!

Ganz ehrlich:
Mit gespiegelten Waren möchte ich keinen Zug im Spiel, das macht einfach keinen Sinn mehr.
Entweder gespiegelte Läger, oder Zug
Weder ist es glaubwürdig noch geschichtlich nachvollziehbar.
Mir fällt nichts mehr ein, wie man sonst einen Zug rechtfertigen kann, bzw. Sinnvoll in das Game einbauen könnte.

Noch jemand eine Idee wie das mit gespiegelten Lägern gehen soll?

Spiel Satz und Sieg.

Genau mein reden, habe genau das gleiche schon irgendwo geschrieben. Wenn in jedem Warenlager die Ware vorhanden ist (gespiegelt) wozu dann noch die Bahn wenn der Karrenschieber nur über die Straße muss?

crashcids
04-01-18, 05:36
Spiel Satz und Sieg.

Genau mein reden, habe genau das gleiche schon irgendwo geschrieben. Wenn in jedem Warenlager die Ware vorhanden ist (gespiegelt) wozu dann noch die Bahn wenn der Karrenschieber nur über die Straße muss?

Naja, liesst sich so wie wenn einer kein Anno 1800 haben will.

Nun, Butter bei die Fische:

1. Es bleibt festzuhalten: das inselweite Lagersystem bleibt.
a) Von den Entwicklern bestätigt.
b) War in den ersten 5 Annos (1602, 1503, 1701, 1404 und 2070) auch so.
Mag man gut oder schlecht finden ... ist Geschmackssache!

2. Ich finde den letztens genannten Ansatz interessant:
- Eisenbahn sollte einen deutlichen Boost bringen (entspricht auch der Realität)
- Eisenbahn sollte mit neuen und produktionsstärkeren Industrien interagieren
- Es sollte den Bahnhof als Markthausersatz geben ( größere Reichweite und Lagerkapazität)

3. Die Eisenbahn sollte ein wirkliches neues Feature sein und kein aufgesetztes Gimmick!

MfG crashcids

LadyH.
04-01-18, 12:41
...

3. Die Eisenbahn sollte ein wirkliches neues Feature sein und kein aufgesetztes Gimmick!

MfG crashcids

Ich hätte gern einmal gewusst, was du unter "aufgesetztes Gimmick" genau verstehst.

MatthiasE93
04-01-18, 17:02
Erstmal möchte ich noch sagen, dass ich die Eisenbahn auf jeden Fall obligatorisch für den Fortschritt der Insel/Bevölkerung sehen möchte.
Es macht einfach keinen Sinn im 19. Jhd eine so große erfindung nur optional einzubauen, denn sie hat den Fortschritt auf jeden fall stark beflügelt.

Bisher ging die Diskussion um die Eisenbahn ja hauptsächlich um den Warentransport. Deshalb möchte ich noch eine ganz andere Idee aufbringen:

Was wäre, wenn auch die Bürger der Stadt die Eisenbahn benutzen, als Verkehrsmittel. Ich finde die Diskussionen über möglichen nutzen der Eisenbahn als warentransportmittel hat sich ziemlich festgefahren, deshalb bin ich auf die Idee gekommen:
Die letzte Bevölkerungsstufe hat den bau einer Eisenbahn verpflichtend. Damit verbunden ist der Bau eines Großen Hauptnahnhofs als öffentliches Gebäude.
Zusätzlich können dann kleinere Bahnhöfe gebaut werden und mit den Gleisen Verbunden werden.
Alle Bürger können dann "mit dem Zug zu öffentlichen Gebäuden fahren". d.h. einwohner im Einflussradius eines Bahnhofs haben alle öffentlichen Bedürfnisse erfüllt für Gebäude, die an einen anderen Bahnhof angrenzen. So könnte man die Anzahl der benötigten Öfentlichen Gebäuden auf großen Inseln reduzieren auf kosten der Bahnstrecke.

WhitbyWyrm127
04-01-18, 17:24
Hört sich auf jedenfall genial an und wäre ein Hingucker auf so einer Insel.

Das andere wäre, das sie viel Platz braucht, man muss Platz lassen für die Schienen etc, was auch wieder aufwendig ist (auch das im nachhinein platzieren ist sehr schwierig dann) und mann müsste übergänge zum Straßennetz einbauen (falls sowas noch nicht vorgesehen war).

Aber, wäre auf jedenfall sehr nice to have

SnakeHunter84
04-01-18, 17:27
OK, Ursprünglich dachte ich auch mal: "Züge müssen da rein, komme was wolle!".

Aber umso mehr ich mir den Kopf zerbreche, besonders aus Sicht der Game-Designer, umso mehr komme ich zu dem Schluss: "Ohne Zug wird es besser".
Dank an "Der3ine", der hier nochmal einige Vorschläge zusammengefasst hat.

Hier machen sich viele Gedanken, wie die Bahn da irgendwie zu integrieren ist.
Aber oft wird dies zu komplex und schwer erklärbar.
Ich spiel jetzt schon 18 Jahre lang Anno, und musste noch nie irgendwas nachlesen, weil alles selbsterklärend war, bzw. im Tutorial in einer Minute erläutert war.
Aber bei manchem Vorschlag hier, wäre da schon mehr nötig, denke ich.

Aus meiner Sicht ist unter anderem wichtig:
- Der Zug sollte wenig Platz verbrauchen.
- Er sollte auf so gut wie jeder stark bebauten Insel fahren, ab dem Mid-Game.
- Es darf nicht komplexer werden als die Schiffsrouten.
- Irgendwie muss der Sinn dem Spieler klar werden, also egal wie man es macht, es muss einigermaßen Sinn ergeben.

Es sind natürlich noch viele andere Punkte wichtig.
Aber allein an diesen scheitern fast alle Vorschläge.

Aus meiner Sicht bräuchte man min. zwei Gleise parallel nebeneinander. (Züge sollten nicht wie in den ersten PC-Games durcheinander fahren, kein Zug-Crash bitte)
Dann bräuchte man auch noch etliche Abstellgleiße in den Bahnhofen. Je nach Gleißnetz 4 bis 8 in jedem Bahnhof ??
Will man nun noch Prod-Gebäude anfahren wirds noch extremer.
Das kostet Platz wie Sau.
Und wir müssten etliche Routen anlegen um die Waren zum Bestimmungsort zu bringen etc.

Angenommen der Zug ist nur für ausgewählte Waren zu gebrauchen, dann fährt er auch nur noch auf wenigen Inseln.
Stahl wird eher auf ein bis zwei Inseln produziert etc.

Braucht man den Zug für alles, so wird es komplexer als die Schiffsrouten und wir haben die Rail-Sim.
Braucht man ihn nur für "schwere" Waren, dann zweifel ich an der Sinnhaftigkeit.
Denkt bitte an das Volumen!
Und bei Anno wird schon immer in Tonnen gerechnet, nicht in Einheiten.
Wir haben 100 Tonnen Stahl, Fisch oder Weizen, wir machen aus dem Weizen dann 50 oder 100 Tonnen Brot.
Das Gewicht ist das gleiche, das Volumen ein vielfaches!
Wie soll man da jemandem erklären, dass Brot, welches etliche Wagons füllen würde per Zauberhand transportiert wird, aber die 100to Stahlträger, die in einen Wagon passen, brauchen einen Zug?

Nach den ganzen in Kern eigentlich guten Überlegungen, die aber auch alle Ihre Schwächen haben, zweifel ich stark an dem Zug in Anno.
Solange an dem gespiegelten Lager festgehalten wird, kann das nicht glaubhaft und realistisch umgesetzt werden.
Und selbst wenn das Lager anfangs nicht gespiegelt wird, und wie in meinem Vorschlag erst mit dem Zug alles gespiegelt wird, selbst dann kann es nie mehr sein als:
Ein Zug fährt im Kreis, liefert optisch zwar Waren ab, aber keiner plant einzelne Routen.
Der Zug würde nur die angeschlossenen Läger spiegeln und z.B. einen Boost für die Industrie-Gebäude in dessen Umgebung bringen, 150% Produktivität etc.
Könnte man sich alles vorstellen, aber nicht mit selbst geplanten Routen auf Schiene, das wird nix.
Vielleicht auch ohne die anfangs getrennten Läger... aber dann hätte man nur noch Prod-Boost als einzige Verbesserung, alles andere wäre Optik.
Dann sind wir wieder bei: "Ich bau den nur die 20 Meter, die ich unbedingt brauche, für Stahl und co."

Entweder der Zug wird so komplex, dass unser eigentliches Aufbau-Spiel zur Rail-Sim wird.
Oder man hat ein Problem mit dem Sinn, also wieso Ware X gebeamt wird und Ware Y per Zug?
Dann gibt es Abstufungen: Wieso muss die nur zum Kontor, dann wird sie wieder gebeamt?
Dann muss man sich erst mal mit der Funktion der Züge zurechtfinden, also auch der blutige Anfänger.
Da ist bei den hier genannten Vorschlägen nix mehr mit schnell verstehen: Nix Fisch kommt vom Fischer, da braucht man erst ein umpfangreichen Tutorial für den Zug.

Wenn dann die Züge da sind, dann meckert hier 80 % über die Umsetzung, weil diese einfach nur ein Kompromiss werden kann.
Es wird teilweise sinnlos, zu komplex oder einfach zu viel Platz benötigen.

Wieso nicht gleich sagen: Züge sind raus, wir kümmern uns um andere, teils wichtigere Probleme:
Diplomatie, Militär, komplexe Warenketten, Multisession, Zoo, Weltausstellung etc.

Ohne Züge sind im ersten Moment viele enttäuscht, aber wenn alles andere passt, dann ist das schnell vergessen und wir freuen uns über ein großartiges Game.
Ich brauche keine Züge, nur der Züge willen.
Ich wollte sie anfangs, aber jetzt löse ich mich langsam von dem Gedanken, und hey, es tut gar nicht weh.
Käme hier denn noch einer ohne Züge aus, oder ist das ein no-Go für euch?

Ich freue mich auf den Rest des wahrscheinlich besten Aufbau-Games was es für Geld zu kaufen gibt.


VG
SnakeHunter84

MatthiasE93
04-01-18, 17:35
Hört sich auf jedenfall genial an und wäre ein Hingucker auf so einer Insel.

Das andere wäre, das sie viel Platz braucht, man muss Platz lassen für die Schienen etc, was auch wieder aufwendig ist (auch das im nachhinein platzieren ist sehr schwierig dann) und mann müsste übergänge zum Straßennetz einbauen (falls sowas noch nicht vorgesehen war).

Aber, wäre auf jedenfall sehr nice to have

Genau, man müsste die schienen bauen (z.B. zwei felder breit). Dafür Spart man aber Platz, weil man weniger Öffentliche Gebäude braucht. Der Zoo z.B. sieht sehr groß aus, damit braucht man nur einen Zoo auf der Insel und mithilfe der Eisenbahn kann man das Bedürfnis trotzdem für alle Bürger stillen

TheTycoon21
04-01-18, 17:54
@MathiasE93
Natürlich ist die Eisenbahn recht wichtig im 19. Jahrhundert aber unsere Welt besteht nun mal nicht aus lauter "kleinen" Insel :-) Brücken zwischen den Inseln macht keinen Sinn und sähe sicherlich grausig aus.
Der Personenverkehr wäre natürlich interessant aber der Platz auf den Inseln wird dafür wohl kaum reichen. Ich spiele auch Transport Fever und wenn man da eine vernünfitge Strecke bauen möchte dann wirkt das nur mit dem entsprechenden Platz.Nebenbei spart man dazu nichts. Im Gegenteil man erzwingt einen Mehraufwand, der einem gar nichts bringt. Klar sieht dann schön aus aber macht die Eisenbahn wirklich Sinn in einem Inselsystem? Bin mal gespannt was BB da raushaut.

TheTycoon21
04-01-18, 18:31
@Snakehunter84
Ist schwer zu sagen. Was erwarten die Anno´ler hier? Ich habe hier teilweise Posts gelesen, die das ganze doch extrem kompliziert machen. BB wird es nie jedem Recht machen können aber man sollte sich schon nach dem Sinn fragen. Warum soll ich mit einem Zug auf einer Insel rumhantieren, wenn ein Strassentransportmittel simpler und wahrscheinlich günsitger ist. Als Alternative zur Eisenbahn als Personentransportmittel könnte man einen ÖPNV einführen. Den es in Form des Pferdeomnibus auch tatsächlich gab. Später auch motorisiert. Statt händisch eine Route festzulegen mit setzen von Haltestellen sagt man ihm einfach wohin der fahren soll. Sprich Zoo, Schule, Taverne, Kirche usw.
Alternativ wäre auch eine Tram denkbar aber dann sollte die Strasse breiter werden.

Mir persönlich wäre es wichtiger die Spiegelung der Kontore rauszunehmen, sodaß man mit Straßenfahfrzeugen alles verbinden müsste.
Natürlich wäre es schade um die Eisenbahn aber dafür habe ich genug andere Spiele, die es auf jeden Fall besser umsetzen können ;-)

Ob es wirklich DAS beste Aufbau-Sim wird...Warten wir´s mal ab :-)

Annothek
04-01-18, 19:48
Naja, liesst sich so wie wenn einer kein Anno 1800 haben will.

MfG crashcids


[pers. Beleidigung entfernt] Wo schreibe ich ich will kein Anno 1800? Sorry ich kreide lediglich etwas an das derzeit KEINERLEI Eisenbahn benötigt, nur für einen blöden Boost für 1-3 Betriebe? Sorry aber dafür baut man so etwas nicht. Die Bahn hat derzeit null zu transportieren, ergo wozu bauen oder überhaupt ins Spiel bringen? Richtig nicht nötig wie schon viele hier geschrieben haben.

SethSteiner
04-01-18, 20:06
Ohne Züge sind im ersten Moment viele enttäuscht, aber wenn alles andere passt, dann ist das schnell vergessen und wir freuen uns über ein großartiges Game.
Ich brauche keine Züge, nur der Züge willen.
Ich wollte sie anfangs, aber jetzt löse ich mich langsam von dem Gedanken, und hey, es tut gar nicht weh.
Käme hier denn noch einer ohne Züge aus, oder ist das ein no-Go für euch?

Ganz klares No-Go.Wie schon gesagt, der Zug gehört in diese Zeit, die Dampkraft wird durch nichts so sehr symbolisiert wie durch den Zug. Er ist das Aushängeschild dieser Ära, so wie jeder beim Anblick weißer Perücken an das 18. Jahrhundert denkt. Man stelle sich vor, 1800 kommt ohne Zug, das würde nicht nur zu Enttäuschungin der Community führen, es würde auch für die Fachpresse ein gefundenes Fressensein. "Anno fehlt der Dampf", sehe ich sie da schon Titeln. Ohne Frage, Züge sind ein diffiziles Thema aber ich denke man kann sie in das Spiel integrieren, solange man sich bemüht es möglichst inuitiv und unkompliziert zu machen - solang es eben nicht nur reine Optik ist, sondern auch im Spiel einen Zweck erfüllt.

HolidayFromReal
04-01-18, 21:34
@SethSteiner

Aber dann doch lieber ein funktionierendes Spiel ohne Eisenbahn als eines in dem notdürftig ein Feature eingebaut wurde, dass nicht in's Spiel hineinpasst oder ?
Ich denke die Fachpresse sieht es genau so. Jedenfalls urteilt die GameStar eher nach dem Prinzip was im Spiel enthalten ist und nicht was alles fehlt.
Vorrausgesetzt das Spiel fühlt sich fertig an und spielt sich rund versteht sich.
Am Ende des Tages wird die Eisenbahn - wenn sie denn intigriert wird - nur eines von vielen Features sein und meiner Meinung nach kein spielentscheidentes.

Wir haben bisher übrigens auch zwei verschiedene "Logistig-Zentren" gesehen.
Einmal ein normales Markthaus und dann noch eine sehr ähnliche Variante durch die ein Schienensystem gelegt wurde.
Das normale Markthaus wird sich wohl wie in den bisherigen Anno's verhalten - sprich wieder mit inselweiten Warenbeständen (die wurden ja schon bestätigt).

Ich lasse mich gerne überraschen, was sie sich für das Bahnhofsmarkthaus überlegt haben.
Doch ich denke es hat eher mit etwas simplerem zu tun wie z.B. größere Einflussradien oder Erschließung neuer Gebiete, die ein Schienensystem voraussetzen.

SethSteiner
04-01-18, 21:52
Ich sehe jetzt aber keinen Grund, wieso das Feature nur notdürftig sein und nicht in das Spiel hineinpassen sollte. Ich bin offen dafür, wie man es einbaut, es geht nur um den Punkt, dass es überhaupt drin ist und dafür gibt es denke ich mehr als genug Möglichkeiten. Wie die GameStar am Ende urteilt ist denke ich zweitrangig (ich jedenfalls traue gerade der GameStar soweit wie ich meinen Tower werfen kann, was nicht sehr weit ist), wichtiger ist die Publicity und die sollte bei diesem Anno 1800 nicht damit beginnen, dass man ein Feature streicht, dass man schon in Videos gesehen hat und eben mit dem 19. Jahrhundert so sehr verbindet wie kaum etwas anderes. Letztendlich gibt es da draußen ja noch viel mehr Spieler und die werden sich sicherlich am Kopf kratzen, wenn man ihnen sagt, dass es keine Eisenbahnen gibt, weil einem nicht eingefallen ist, wie man sie in das Spiel sinnvoll integrieren kann. Im schlimmstenfall unterstellt man, dass Feature absichtlich für DLCs rauszulassen.

HolidayFromReal
04-01-18, 22:07
Mir ist übrigens noch etwas aus dem Stream eingefallen, das dafür sprechen könnte, dass sich mit der Eisenbahn weitere Gebiete erschließen lassen.

https://img2.picload.org/image/ddodlpdr/unbenannt.png

Mich hat es gewundert, warum auf der Anhöhe oben links im Eck ein Gebäude steht, zu dem eine Art Schienensystem führt.
Zugegeben, wäre das etwas holprig um mit einer Eisenbahn dort hochzufahren.
Aber vielleicht gibt es im fertigen Spiel ähnliche Orte mit seltenen Rohstoffen die nur mithilfe einer Zugverbindung in's Tal geschafft werden können.
Designtechnisch würde das auch gut in's Bild der neuen Bergwerke passen, die mit Loren an eine Talstation angebunden sind.

Somit hätte man die inselweiten Warenbestände an Bord und eine gute Verwendung für die Eisenbahn die für den Fortschritt (= seltene - schwer abbaubare Rohstoffe) steht.

LadyH.
05-01-18, 00:24
Vielleicht sollte man sich mal die Geschichte der Eisenbahn bewusst machen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Eisenbahn

Der Begriff Eisenbahn ist erstmals 1801 in einem Artikel „Über den Gebrauch der Eisenbahn oder
eisernen Wege zur Fortschaffung der Mineralien und Kohlen“ zu finden,[...]
Es geht hier um die absoluten Anfänge der Eisenbahn.
Also ich für meinen Teil erwarte nicht viel davon, aber es muss da sein, da es in die Epoche gehört.

plp_vgt
05-01-18, 00:29
was ist das?

Annothek
05-01-18, 00:55
Zugegeben, wäre das etwas holprig um mit einer Eisenbahn dort hochzufahren.
Aber vielleicht gibt es im fertigen Spiel ähnliche Orte mit seltenen Rohstoffen die nur mithilfe einer Zugverbindung in's Tal geschafft werden können.

Zu der Zeit war für Züge Berge schon wie eine Steilwand, und wurden meist nur auf ebenen Strecken eingesetzt, daher mhhh ich denke eher nein und seltene Rohstoffe würden da eher aus fernen Ländern Sinn machen, aber die hatten wir auch erst bei 2205.....das sie nun schon wieder drin wären?
Aber warten wir mal ab.

Lennnnyyyyyy
05-01-18, 13:06
Ich muss sagen für mich gibt es nur zwei Arten der Umsetzung.

1. Die Markthäuser müssen mit der Eisenbahn verbunden werden, damit ihr Lager gespiegelt wird, so entsteht ein durchgängiges Eisenbahnnetz

2. Die Eisenbahn transportiert Waren zwischen Markthäusern hin und her, die Lager der Markthäuser werden nicht gespiegelt. Dabei muss es nicht durchgängig sein. Produziere ich bei Markthaus A Hanf und bei Markthaus B Stoffe und bei Markthaus C Kräuter, so muss ich dann nur A und B verbinden, damit es funktioniert. Die Eisenbahn soll mehrere Warentypen auf einmal mitnehmen können und verbraucht mit jeder Fahrt Kohle.

Anders wird es nur abstrakt und ergibt keinen Sinn. Ich würde auch Möglichkeit 2 bevorzugen.

Krapfn91
05-01-18, 17:30
Also ich finde nach wie vor das die Eisenbahn mehr oder weniger eine optische "Buff-Station" sein sollte.

Ich mein man kanns auch übertreiben wenn ich das hier lese ... mit Sinnvoll oder nicht. Wenn wir so anfangen eklär mir mal wie man 20 Schiffe auf einer Insel bauen
kann mit den eigens geförderten Rohstoffen wenn man für ein kleines Schiff minimum 3000 Lerchen braucht, wo kommen die hier? ;) Sicher ned von der Insel ^^
Wie kann die Seilerei ohne Fette Seile herstellen? uuuuund so weiter ....

Was ich damit sagen will, wenn man etwas zerlegen möchte in so einem Spiel, schafft man das auch, egal an welchem Eck.
Also sollte man sich hinsetzten, drüber nachdenken, dass Anno ein SPIEL und kein Simulator ist.

Wir wollen hübsche Züge richtig? Wo is das Problem das diese nur optisch wären, aber einen Mega-Buff im Bezug auf Lager und Transport liefern.
Ich bins nochmal durchgegangen und find meinen Ansatz noch immer passend, allerdings lesen sich "meine" Buffs zu langweilig, da muss man
sich halt was besseres überlegen.

Jedenfalls finde ich -

- Ja, muss ins Spiel
- Kann durchaus optisch sein mit Hintergrundeffekt -> ist finde auch die einzige Lösung das hier Sinnvoll reinzupacken.

Und wegen Kommentaren wie "Dann bau ich mal die 20 Meter und gut is - unrealistisch " - Ja, warum denn nicht? Schönbauer können TROTZDEM schön bauen ;)
Oder ist ein Marktplatz im nichts mit 4 Obstplantagen rundherrum realistisch genaugenommen .... ? ^^

Fokus sollte ein gutes (annogemäß eher positiv angehauchtes) Spielerlebnis sein. Wenn eine funktionale Bahn zu kompliziert is und diesem Fokus schadet, dann weg damit
und optisch. Find da nichts zum nachweinen.

Wenn sie das Aushängeschild ist, dann wärs ebenso das perfekte "Monument" um seine wirtschaftliche Macht und Errungenschaften zur Schau stellen zu können.
Oder gleich den Hauptbahnhof zum Monument machen mit Schönbauschienen wodurch man Zugang zu besonderen Wirtschaftsmissioenn bekommt weil sich dadurch die eigene
Company "rumspricht" in der Welt. So wie die Kaisermissionen + Kaiserdom ;)

SnakeHunter84
05-01-18, 18:17
1. Die Markthäuser müssen mit der Eisenbahn verbunden werden, damit ihr Lager gespiegelt wird, so entsteht ein durchgängiges Eisenbahnnetz


Sehe ich ganz genau so. Von mir aus auch noch ein Boost für ausgewählte Industriegebäude, aber das wars dann auch.
Keep it simple!

Aber man müsste sich eben zu Beginn von den gespiegelten Lägern verabschieden und alles hin und herkarren.
Das ist aus meiner Sicht aber die einzige Möglichkeit, damit die Eisenbahn nicht zur Farce wird!

Auf biegen und brechen aber eine Bahn im Spiel zu haben, wird aber gewaltig nach hinten los gehen!
Entweder Bahn ODER grundsätzlich gespiegelte Warenläger!

ZUDEM:
Ich wünsche mir, dass man in Anno 1800 jedes Gebäude mit dem Kontor verbinden muss.
So wie es bis jetzt auch in jedem Video der Fall war. Keine Markthäuser mit vier Kacheln Weg und 4 Plantagen Most drum rum mehr!
Es ist einfach schrecklich, wenn auf der einen Seite Ware X produziert wird, auf der anderen Ware Y und dazwischen liegen zig km Wildnis, wenn schon die Waren gebeamt werden, dann sollte es zumindest zwingend sein, dass auch entfernte Warenläger mit dem Kontor verknüpft werden!
Das würde es schon wesentlich realer machen.

VG
SnakeHunter84

WhitbyWyrm127
05-01-18, 19:42
Aber man müsste sich eben zu Beginn von den gespiegelten Lägern verabschieden und alles hin und herkarren.
Das ist aus meiner Sicht aber die einzige Möglichkeit, damit die Eisenbahn nicht zur Farce wird!

Auf biegen und brechen aber eine Bahn im Spiel zu haben, wird aber gewaltig nach hinten los gehen!
Entweder Bahn ODER grundsätzlich gespiegelte Warenläger!

Wäre ich auch dafür, sonst ist die Eisenbahn wirklich nur ein optisches Gimmick ohne jeglichen nutzen, was auch schade wäre.

crashcids
05-01-18, 20:06
@krapfn91: agree ... ich kann jeden Deiner Punkte unterschreiben!





Also ich finde nach wie vor das die Eisenbahn mehr oder weniger eine optische "Buff-Station" sein sollte.

Ich mein man kanns auch übertreiben wenn ich das hier lese ... mit Sinnvoll oder nicht. Wenn wir so anfangen eklär mir mal wie man 20 Schiffe auf einer Insel bauen
kann mit den eigens geförderten Rohstoffen wenn man für ein kleines Schiff minimum 3000 Lerchen braucht, wo kommen die hier? https://static5.cdn.ubi.com/u/ubiforums/20130918.419/images/smilies/wink.png Sicher ned von der Insel ^^
Wie kann die Seilerei ohne Fette Seile herstellen? uuuuund so weiter ....

Was ich damit sagen will, wenn man etwas zerlegen möchte in so einem Spiel, schafft man das auch, egal an welchem Eck.
Also sollte man sich hinsetzten, drüber nachdenken, dass Anno ein SPIEL und kein Simulator ist.





Genau, das vergessen irgendwie viel hier ... es soll SPASS machen ... und ich will nochmal daran
daran erinnern, das es Anno im Allgemeinen noch nie so genau mit der Realität genommen hat.
Beste Beispiele hierfür:
- Schiffe fuhren bisher immer irgendwie ohne Besatzung ... und das wird wahrscheinlich auch so bleiben!
- Die Einwohner/Karrenschieber/Arbeiter waren im Verhältnis zur Hausgröße aus Übersichtsgründen

immer verhältnismäßig groß ... und irgendwie hatte mich das bisher noch nie aufgeregt.
Zwei Beispiele dafür, was Anno-DNA ist (zitiere damit einen bekannten Anno-Veteranen).



Wir wollen hübsche Züge richtig? Wo is das Problem das diese nur optisch wären, aber einen Mega-Buff im Bezug auf Lager und Transport liefern.
Ich bins nochmal durchgegangen und find meinen Ansatz noch immer passend, allerdings lesen sich "meine" Buffs zu langweilig, da muss man
sich halt was besseres überlegen.

Tja, bei einigen Fans hier frag ich mich, ob sie dann die Monumente auch überflüssig gefunden hatten ...
was sollte denn ein Kaiserdom (Anno 1404) oder eine Firmenzentrale (Anno 2070) noch leisten?
Irgendwie wünschen sich viele einfach zuviel.

Genauso wie mit den Kurven im Gleis ... dann will ich auch
- kurvige Straßen (wünsche ich mir schon lange ... )
- freies Brückenbauen über Täler, Insel zu Insel ... und und und
- freies Bauen des Hafens ins Wasser
usw. und so fort ... ich glaube es ist klar was ich damit sagen will.



Jedenfalls finde ich -

- Ja, muss ins Spiel
- Kann durchaus optisch sein mit Hintergrundeffekt -> ist finde auch die einzige Lösung das hier Sinnvoll reinzupacken.

...

Oder gleich den Hauptbahnhof zum Monument machen mit Schönbauschienen wodurch man Zugang zu besonderen Wirtschaftsmissioenn bekommt weil sich dadurch die eigene
Company "rumspricht" in der Welt. So wie die Kaisermissionen + Kaiserdom https://static5.cdn.ubi.com/u/ubiforums/20130918.419/images/smilies/wink.png



Sehe ich genauso. Die Vorschläge mit dem gespiegelten oder nicht gespiegelten Warenlager
interessieren mich die Bohne. Ich möchte
- die Eisenbahn als sinnvoll integriertes Feature anlaog den Monumenten aus Anno 1404 und 2070 mit dem
Hauptbahnhof als Monument und/oder Upgrade
- das die Eisenbahn eine Bedingung für bestimmte Produktionen ist (es sollte allerdings auch möglich sein,
alle Spielziele ohne Eisenbahn zu erreichen, nur das es dann halt schwerer wird und länger dauert)
- die Eisenbahngleis-Verlegung kein Problem darstellt, da sonst ein nachträgliches Platzieren des Bahnhofs
mitten in der fertigen Stadt unsinnig ist, entweder müßte man dafür Platz freihalten (einsteigerunfreundlich ...
woher sollte der das wissen!) oder die ganzen Häuser/Straßen wieder abreissen. Eventuell wären
Kopfbahnhöfe eine Option, die sind nur von einer Seite erreichbar und wurden damals viel gebaut, um eine Stadt
zu erschliessen ... oder es wurden Bahnhöfe an eine Stadt drangebaut, weil es anders nicht ging. Dann wurde der
Bahnhof damals schnell von neuen Stadtteilen umzingelt.

So, ich habe mich mal etwas ausführlicher zu Wort gemeldet.

MfG crashcids

crashcids
05-01-18, 20:26
Und die Eisenbahn muß auf jeden Fall und relativ spät im Spiel auftauchen. Warum?

1. Das 19. Jahrhundert war ein Zeitalter der Erfindungen, Entwicklungen, industrieller Revolution und
eben der Überwindung großer Transportdistanzen
--> Eisenbahn
--> Automobile
--> Transatlantik-Liner, Teeklipper, 4-5 Mastbarken
Lastkraftwagen wurden erst später entwickelt. Luftfahrzeuge ebenso.
Sollte da die Eisenbahn als elementarer Bestandteil des "Fortschrittes" fehlen, würde in einem
Anno 1800 etwas wichtiges fehlen! Das ist ein absolutes No-Go!

2. Die Eisenbahn spielte erst ab etwa 1870 eine Rolle ... daher sollte die Eisenbahn ingame auch
verhältnismäßig spät eine Rolle spielen ... und da bieten sich viele Möglichkeiten:
- die Rolle des Hauptbahnhofes als Monument (Hamburg und Köln habe da schöne Vorlagen)
- inselweites Transport- und/oder Lager-Upgrade (analog der Speicherstadt aus Anno 1404)
- bestimmte "Schwerindustrien" sind am Vorhandensein der Eisenbahn gebunden: z.B. fortschrittliche
Stahlwerke und Hochöfen (ich fand die Eisenschmelze II aus Anno 1503 immer sehr toll, allerdings sollte man
da eher Vorlagen aus dem Ruhrgebiet (Krupp ?) nehmen) sollten nur mit einer Eisenbahnlinie die nötigen
Warenmengen bekommen (eine realitätsnahe und sinnvolle Bedingung, denn die Eisenbahn wurde damals
(wenn wir mal den Personentransport weglassen) im Transportwesen primär zum Heranschaffen der großen
Mengen Steinkohle, Eisenerz und Zuschlagsstoffe zur Hochofenproduktion genutzt und zur Versorgung großer
Werften mit Stahl... das war eben wirtschaftlicher als mit tausenden Fuhrwerken!

MfG crashcids

SethSteiner
05-01-18, 21:20
Wieso soll die Eisenbahn erst so spät eine Rolle gespielt haben? Die Geschichte begann in Indien schon 1832 und auch in Europa schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, hier auch ein schönes Bild dass verdeutlicht dass es mit der Eisenbahn bereits lange vor 1870 losging: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/33/Eisenbahnen-Telegrafen-Mitteleuropa-um1850.jpg
Ich denke, wenn man jetzt rein von der Historie ausgeht, passt die Eisenbahn eher in die Mitte als ans Ende des Spiels.

crashcids
05-01-18, 21:30
Ups ... Du hast Recht. Lern ich mal was dazu.Vom Gefühl her dachte ich das das später gewesen wäre.
Habs auch nicht gegoogelt bevor ich das schrieb.

Gxy12
05-01-18, 21:57
So ich habe jetzt mein System an die Hinweise noch einmal angepasst. Generell ist das System so gestaltet, dass dieses obligatorisch ist. Der Transport ist rein optisch, da die Waren alle (!) gespiegelt sind.

Gleise
- Es wird immer ein Hin- und ein Rückgleis nebeneinander gebaut.
- Ein Gebäude gilt an das Hauptschienennetz angeschlossen, wenn es einen (mit Umwege über andere Gebäude) Anschluss an den Kontor gibt.
- Kurven haben einen 135°-Winkel.
- Es gibt keine Weichen (außer bei Lagerhäusern) und Kreuzungen.

Eisenbahn-Waren
- Eisen, Stahl, Ziegel, Kohle und Erze
- Müssen zu einem Bahnhof oder Hafenmeisterei, welche an das Hauptschienennetz angeschlossen ist, statt zu einem Markthaus gebracht werden - oder direkt zum Kontor.
- Werden wie Nicht-Eisenbahn-Waren im gepiegelten Warenlager gelistet.
- Können direkt von weiterverarbeitenden Betrieben abgeholt werden, sofern in Reichweite des Betriebes.

Bahnhöfe
- Müssen damit sie in Betrieb gehen können, an das Hauptschienennetz angeschlossen sein.
- Können alles, was Markthäuser können.
- Haben höhere Reichweite als Markthäuser.
- Innerhalb des Einflussradius benötigen Betriebe, welche Nicht-Eisenbahn-Waren produzieren, weniger Arbeitskraft.
- Sind Durchgangsbahnhöfe mit 2 Anschlüssen.

Kontore
- Können alles, was Markthäuser können.
- Innerhalb des Einflussradius benötigen Betriebe, welche Nicht-Eisenbahn-Waren produzieren, weniger Arbeitskraft, sofern eine Verbindung zu einem Bahnhof besteht.
- Sind Kopfbahnhöfe mit 3 Anschlüssen.

Hafenmeisterei
- Müssen wie Kontore an das Hauptschienennetz angeschlossen werden, um mit Eisenbahn-Waren handeln zu können.
- Innerhalb des Einflussradius benötigen Betriebe, welche Nicht-Eisenbahn-Waren produzieren, weniger Arbeitskraft, sofern sie an das Hauptschienennetz angeschlossen sind.
- Sind Kopfbahnhöfe mit 2 Anschlüssen.

Hauptbahnhof
- Können alles, was Bahnhöfe können.
- Zweistufiges Monument.
- Nur einer pro Insel möglich.
- Erhöht nach Fertigstellung die Frequenz der Zugfahrten der jeweiligen Insel.
- Kostet im Unterhalt und Bau mehr als ein gewöhnlicher Bahnhof.
- Erhöht die Warenkapazität von Eisenbahn-Waren der jeweiligen Insel.
- Sind Durchgangsbahnhöfe mit 4 Anschlüssen.

Lagerhäuser (für Eisenbahn-Waren)
- Werden an die Gleise gebaut.
- Erhöhen die Lagerkapazität von Eisenbahn-Waren der jeweiligen Insel.



Ich habe noch ein paar mögliche Hauptschienennetze, welche nach diesem System möglich sind, skizziert:
K (grün) = Kontor
L (blau) = Lagerhaus
H (rot) = Hafenmeisterei
B (gelb) = Bahnhof
Schwarze Linie = Gleis bzw. Küstenlinie

https://www.img-load.de/images/2018/01/05/820422F5-2218-4F40-B52E-8BE7324981B1.jpg
https://www.img-load.de/images/2018/01/05/52B3F4CD-CAC7-4867-8BF6-0A4FE08686EF.jpg
https://www.img-load.de/images/2018/01/05/583A8507-5F08-48DF-9372-21282276A39D.jpg

Annothek
05-01-18, 23:16
So ich habe jetzt mein System an die Hinweise noch einmal angepasst. Generell ist das System so gestaltet, dass dieses obligatorisch ist. Der Transport ist rein optisch, da die Waren alle (!) gespiegelt sind.

Willkommen in Anno 2205.....sorry aber dann kann man auch gleich die Bahn weg lassen, wenn sie nur Zierwerk darstellt und wie in Anno 2205 nur zum schein hin und her fährt. Nur um Krampfhaft irgend welche Boni zu erreichen? Da kann man auch Forschung z.B. nutzen.

Solange Warenhäuser spiegeln ist und bleibt die Bahn nur nettes Zierwerk ohne auch nur Ansatzweise die Entwicklung der selben wiederzugeben.


- Eisen, Stahl, Ziegel, Kohle und Erze
- Müsse zu einem Bahnhof oder Hafenmeisterei, welche an das Hauptschienennetz angeschlossen ist, statt zu einem Markthaus gebracht werden - oder direkt zum Kontor.
- Werden wie Nicht-Eisenbahn-Waren im gepiegelten Warenlager gelistet.


und dann holt der Karrenschieber es wieder da ab um es in die Produktion zu bringen......

ferner rechnet, wie schon geschrieben, Anno immer in Tonnen, sprich 10 Tonnen Fisch und 10 Tonnen Stahl sind das gleiche, nur das 10 Tonnen Fisch vom Volumen her sogar mehr sein kann, daher würde hier eher der Fisch Sinn machen per Bahn.....

Ich bleibe dabei die Bahn wird wohl eher keine Rolle spielen beim Warentransport wie es aussieht.

Nachtrag:
Damit wären wir dann quasi hier:

aktuell keine Landeinheiten
kein KOOP Modus
nur optischer Warentransport mit Eisenbahn?

mhh sollte doch das beste Anno werden, oder :) damit wären aber schon 3 Highlights dann weg.

crashcids
06-01-18, 00:05
Na ... dann sind wir beide mal einer Meinung, Annothek?

:o

Wirklich sehr schade ... irgendwas muß da beim Wissenstransfer Annoholiker versus Entwickler
schief gegangen sein! Wobeo ich mal die Annoholiker ausnehme.
Erinnere nur mal an die Episoden Speicherbug oder Probleme über 50,.000 Einwohner
(übrigens es gibt ne goldene Medallie im Anno 1404 dafür) ...
Tja ... liebe Entwickler, vielleicht holt Ihr Uns mal an Bord?

Dieb09
06-01-18, 00:46
Hallo!

Vorab, ich habe nicht alle Beiträge mehr gelesen, seitdem ich hier zuletzt etwas gepostet hatte. Ich bitte also um Entschuldigung, wenn ich etwas nicht mitbekommen haben sollte.

Zurück zum Thema: Ich bin auf jeden Fall gegen eine Eisenbahn, die nur optisch existiert. Damit reduziert sich das System auf einen zweiten Straßentyp (Schienen), mit dem bestimmte Gebäude angeschlossen werden müssen. Da der Warentransport dann auch nur optisch simuliert wird, aber eben nicht mit physikalischen Waren modelliert, landen wir wieder bei den Transporteinheiten von 2205, mit denen ich auch nicht richtig warm geworden bin.
Die Eisenbahn sollte aufgrund ihrer Bedeutung in der wirtschaftlichen Entwicklung im 19. Jhd. schon auch einen wirtschaftlich spürbaren Einfluss auf das Spiel haben, der über inselweites Warenlager hinaus geht. Im Übrigen finde ich die Idee, physikalisch transportierter Waren per Zug zwischen den Warenlagern auch nicht gut, damit dadurch ein inselweites Warenlager entsteht. Dann kommen wir bei der Siedler-Reihe an.
In diesem Zug möchte ich noch mal auf meinen Vorschlag verweisen. Was ist daraus geworden?


Und bezüglich der Aussichten auf Anno 1800:
Ich bin da auch ein wenig ernüchtert in der letzten Zeit. Am meisten macht es mir Sorgen, dass Anno 1800 schon in diesem Jahr erscheinen soll. Bei dem aktuellen Stand, vor allem bei den fehlenden Spielelementen, bekomme ich die Befürchtung, dass auch dieser Annoteil am Ende enttäuschen wird. Vor allem wegen der Ankündigung das beste Anno aller Zeiten zu erschaffen.
Ein Punkt der mir noch immer Unbehagen bereitet: Man möchte sich wieder mehr auf die Geschichten konzentrieren, die Anno in den Szenarien und der Kampagne erzählt hat. Und die Kampagne ist wieder Teil des Endlosspiels. Da steckt für mich ein Widerspruch drin.

Ich hoffe, man gibt Anno 1800 von heute an noch mal 1 - 2 Jahre zum Release und fängt dann mal wirklich an mit viel Zeit alles zu ändern, was uns Spielern noch fehlt.


Gruß
Dieb

crashcids
06-01-18, 01:09
@Dieb09:

Das hängt davon ab wie weit die Entwickler sind ... und da ich einige davon persönlich kenne habe ich eigentlich hohe Erwartungen!
Was mir Sorgen macht ist die fehlende Informationsversorgung bzw. Interaktion ... in der AnnoUnion ist auch nix los.
Vielleicht hatten sie damals zuviele Schwenks und unverständliche Entscheidungen getroffen ... dann wäre es alledings
mal angebracht auf uns zuzugehen. Ist ja nich so das wir nicht helfen wollen.

So bleibt mein Blick auf einen Release des Anno 1800 (wenn er den Ende 2018 erfolgen sollte) eher getrübt.

HolidayFromReal
06-01-18, 01:27
Sorry für OffTopic nur möchte ich das schnell loswerden:



Tja ... liebe Entwickler, vielleicht holt Ihr Uns mal an Bord?



Ich hoffe, man gibt Anno 1800 von heute an noch mal 1 - 2 Jahre zum Release und fängt dann mal wirklich an mit viel Zeit alles zu ändern, was uns Spielern noch fehlt.


Ohne jetzt jemanden zu nahe treten zu wollen, aber am Ende ist Anno 1800 ein Produkt das irgendwann Geld einfahren muss.
Für BlueByte sind sicherlich die langjährigen Fans und besonders deren Feedback wichtig. Aber auch diese werden das Spiel am Ende nur maximal einmal kaufen, wobei man das bei manchen Kommentaren hier schon anzweifeln muss. Hier sind wohl einige langjährige Fans die jetzt schon ein Jahr vor Release Anno 1800 aufgrund der wenigen Informationen abschreiben.
Am Ende muss BlueByte halt auch für Spieler entwickeln, die nicht so tief in der Materie drin sind, denn auch diese bilden eine wichtige Käuferschaft.

Das Spiel scheint jetzt schon in weit fortgeschrittenem Zustand zu sein und alles nochmal umzuschmeißen wäre sicherlich nicht wirtschaftlich. Besonders da sie es jetzt schon angekündig haben. So viel Zeit zwischen Ankündung und Release ist in einem so schnelllebigen Geschäft wie der Computerspielbranche sehr unüblich. Da haben viele schon das Spielen komplett aufgeben. Des Weiteren habe ich die Anno Union auch nie so verstanden, dass sich Entwickler und Fans auf Augenhöhe befinden, was die Entwicklung angeht. Mit der Meinung schein ich allerdings in der Minderheit zu sein, wenn man sich mal anschaut wie viele hier beleidigt sind, weil BlueByte ihre Vorschläge und Beschwerden nicht sofort umsetzt.
Sicherlich waren die Verkaufszahlen von 2205 weit hinter denen der Vorgänger, sprich nicht auf die Wünsche der Community einzugehen ist auch der falsche Weg.
Doch werden Entscheidungen wie des Wegfallen der Infantrie sicherlich auch wirtschaftliche Gründe haben und werden nicht nur getroffen um die Fans zu ärgern.




Ein Punkt der mir noch immer Unbehagen bereitet: Man möchte sich wieder mehr auf die Geschichten konzentrieren, die Anno in den Szenarien und der Kampagne erzählt hat. Und die Kampagne ist wieder Teil des Endlosspiels. Da steckt für mich ein Widerspruch drin.


Ich fande es ehrlich gesagt im Endlosspiel von z.B. Anno 1404 immer etwas fad, dass die Computergegner mit mir bzw. untereinander so wenig agiert haben.
Helena Flores und Gavin Langton kündigen ihren Handelsvertrag
Ja warum denn ? Vielleicht bietet hier Anno 1800 etwas mehr. Kleine Geschichten, die einen durchs Endlosspiel tragen.
Dazu könnten noch fest gescriptete Ereignisse kommen, auf denen die verschiedenen KI's unterschiedlich reagieren.

crashcids
06-01-18, 01:46
Ohne jetzt jemanden zu nahe treten zu wollen, aber am Ende ist Anno 1800 ein Produkt das irgendwann Geld einfahren muss.
Für BlueByte sind sicherlich die langjährigen Fans und besonders deren Feedback wichtig. Aber auch diese werden das Spiel am Ende nur maximal einmal kaufen, wobei man das bei manchen Kommentaren hier schon anzweifeln muss. Hier sind wohl einige langjährige Fans die jetzt schon ein Jahr
vor Release Anno 1800 aufgrund der wenigen Informationen abschreiben.
Am Ende muss BlueByte halt auch für Spieler entwickeln, die nicht so tief in der Materie drin sind, denn auch diese bilden eine wichtige Käuferschaft.


Dagegen verwahre ich mich ... ich mu0 mich nicht von links anpupsen lassen!
Denn wenn Dein Gesichtspunkt gilt kann man das Öffi gleich ganz schliessen. Und das lass Dir mal von einem
sehr lange im Geschäftsleben stehenden mal sagen: Belehrungen brauche ich nicht!

Wir sind hier um wertvolle Anregungen zu geben ( das hoffe ich tue ich reichlich) und konstruktiv auszutauschen!
Blaming und andere niederzumachen gehört da bestimmt nicht zu!

MfG crashcids

Dieb09
06-01-18, 10:36
Hallo!

Zunächst einmal ist hier wohl jedem klar, dass Ubisoft mit Anno 1800 Geld verdienen muss. Jedoch muss man auch langfristiger denken und sich fragen, ob man die Veteranen noch einmal enttäuschen möchte, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das Spiel gekauft hätten. So etwas wirkt sich auf alle weiteren Teile aus. Und eben auch auf das Image von Ubisoft. Pauschal zu sagen längere Entwicklungszeit = weniger Geld oder umgekehrt, ist wohl beides falsch. Mir persönlich sind Produktbindung der Veteranen und ein positives Image wichtiger um langfristig zu verdienen als ein vorübergehendes Plus.
Nicht vergessen sollten wir auch, dass die Entwickler selbst bestimmt viel Herzblut investieren. Wenn dann am Ende Anno 1800 enttäuscht, dürfte das auch deren Gemüt einen Dämpfer verpassen.
Deswegen meine Bitte uns Spieler weiter aufzuklären und vorab alles mal anzusprechen, da es sonst noch eine Überraschung wie fehlende Landeinheiten gibt. Schlimmstenfalls nach Release.


Ich fande es ehrlich gesagt im Endlosspiel von z.B. Anno 1404 immer etwas fad, dass die Computergegner mit mir bzw. untereinander so wenig agiert haben.

Kleine Geschichten, die einen durchs Endlosspiel tragen.

Gerade da fand ich 1404 nicht schlecht, weil alle kleinen Nebenaufträge eine Missionsbeschreibung hatten, die man sich zwar erst aufrufen und durchlesen musste, dafür aber der Tiefe des Endlosspiels sehr zuträglich waren. Solch ein System ließe sich für 1800 bestimmt ein wenig ausbauen. Aber eine Kampagne im Endlosspiel macht mir eher die Kampagne madig.


Wenn ich den richtigen Eindruck bekommen habe, dann möchten wir im Spiel eher eine Eisenbahn, die einen spürbaren Effekt auf unsere Wirtschaft oder Bevölkerung hat. Ich fänd's ganz gut, wenn die Eisenbahn die Wirtschaftsleistung verbessern kann, indem ressourcenhungrige Fabriken damit vernünftig versorgt werden können. Dann kommen auf einen Schlag 100 t Kohle aus dem Bergwerk im Schmelzwerk an und die 100 t Eisen erreichen die Waffenfabriken und werden z.B. für Kanonen verwendet.

Gruß
Dieb

Gxy12
06-01-18, 14:04
@Annothek
Der Hinweis mit dem Hinbringen und sofortigen Abholen vom Bahnhof ist ein guter Einwand. Ich habe das ein bisschen ausgebessert, so dass Betriebe zur Weiterverarbeitung die Eisenbahn-Waren direkt abholen können, wenn sie in Reichweite des Betriebes sind.

Ich kein Anhänger davon, die Warenlager wie in Siedler komplett ungespiegelt zu implementieren. Trotzdem finde ich die derzeitige Lage suboptimal. Deshalb habe ich in meinem Vorschlag / Denkanstoß noch den Arbeitskraft-Bonus mitintrigriet, so dass Produktionsgebäude (von Nicht-Eisenbahn-Waren) weniger Arbeitskraft benötigen. Außerdem können nach meinem System normale Waren auch zu einem Bahnhof statt zu einem Markthaus gebracht werden. Da die Bahnhöfe auch Baubereich erschließen sind in der Nähe der Zugstationen also keine Markthäuser von Nöten.

crashcids
06-01-18, 17:16
Es kristallisiert sich heraus, das es zum Thema Eisenbahn zwei Lager gibt:

1. Die konservativen Anno-Veteranen, die die Eisenbahn nach bewährter Art der Monumente ala' Anno 1404 und
Anno 2070 mit dem Bahnhof als Aushängeschild implementiert sehen wollen. Hauptsache sie ist an Bord und
macht den technologischen Fortschritt vom Setting her glaubhafter. Zu dieser Fraktion gehöre ich und ich wäre
damit auch soweit zufrieden, wenn es dann noch gelingt, die Schienenverlegung sehr einfach und einsteiger-
freundlich zu gestalten.

2. Die andere Fraktion wünscht sich ein ausgeklügelteres System, das den Warentransport, das Lagersystem der
Waren und auch die Schienenverlegung bis ins kleinste regelt und einige Neuerungen gegenüber allen Anno-
Vorgängern beinhalten würde. Warum auch nicht?
Solange es zu keinem Tycoon Railmaster ausartet und die Hauptgesichtspunkte Anno bleibt Anno (Anno-DNA !!!)
und das Anno ein klassisches Aufbauspiel bleibt erhalten werden ... kein Problem.

Deine Ausführungen sind allerdings etwas über das ziel hinausgeschossen, Gxy12. Gibst Dir ja redlich Mühe, aber
ist das noch einsteigerfreundlich oder einem Anno-Veteranen wie mir plausibel zu vermitteln?

MfG crashcids

Gxy12
10-01-18, 18:42
@crashcids
Ich dachte mir schon beim Tippen, dass das System schwierig sich vorzustellen ist. Auch wenn nicht sagen wollte das muss (oder wohl eher soll) am Ende ganz genau so aussehen, sondern so könnte es zum Beispiel aussehen. Auch wenn ich denke das Prinzip des Systems ist relativ simpel -> Hauptsache alles ist mit dem Hauptschienennetz verbunden.

Ein komplett anderer Zugang die Bahn in Anno 1800 einzubauen, wäre das man (die Entwickler) jede Insel in bestimmte Sektoren einteilt und jeder Sektor über die Bahn erschlossen werden muss, um bestimmte Aktionen durchzuführen - ähnlich wie die Tundra mit Pumpen in Anno 2205 (nur eben dauerhaft). Für die ebengenannten Aktionen könnte bspw. (!) das Bauen von Schwerindustrie-Gebäude möglich sein. Eine Insel bestünde nun zum Beispiel aus fünf Sektoren: zwei in Küstennähe, zwei in Bergnähe (wegen der Minen und einer umfasst das Landesinnere.

crashcids
10-01-18, 19:27
Hhmmmm ... mein Einwand bleibt die Einsteigerfreundlichlkeit.

Mir persönlich wird es nicht schwerfallen, Dein System zu praktizieren, Gxy12.
Aber davon kann man in der Mehrheit der zukünftigen Anno 1800-Spieler wohl eher nicht
ausgehen. Und damit beschränken sich unsere Möglichkeiten leider etwas.
Dazu kommt der besondere Umstand, das man wieder perspektivisch auf ein "älteres"
Setting setzt und somit einen weiteren Bruch vollzieht (wie aktuell grade Call of Duty, da
hatte ich mich vor 8 Jahren auch abgesetzt, weil ich diesen Hich-Hack satt hatte).
Somit stellt sich den Entwicklern das Problem, dieses neue Feature besonders 'glaubhaft'
in Scene zu setzen.
Und wie gesagt: Es gibt meiner Meinung nach die konservative Lösung
... und die etwas kompliziertere Lösung.

Wobei ich immer noch sage: wenn es gelingt sie vom spielerischen und intuitiv so zu
integrieren, das es auch für 90 % der Newbies zu keinen Unfällen kommt, dann ist der
Drops gelutscht.

MfG crashcids

Sephko
10-01-18, 20:32
Mir persönlich wird es nicht schwerfallen, Dein System zu praktizieren, Gxy12.
Aber davon kann man in der Mehrheit der zukünftigen Anno 1800-Spieler wohl eher nicht
ausgehen.

Du scheinst aber nicht soviel von den zukünftigen ANNO-Spieler zu halten, was? :D
Ich persönlich sehe das nicht so. Manchmal kann der Einstieg einfacher sein, gerade wenn man die alten Teile nicht gespielt oder noch etwas jünger ist. Dann ist man noch offen und frei, um neue Mechaniken zu begreifen. Beim Veteranen hingegen fehlen dann plötzlich wichtige alte Features oder Änderungen werden gehen weniger schnell in Fleisch und Blut über, weil sie sich mit dem Wissensballast aus früheren Titeln beißen.
Mal Hand aufs Herz: Habt ihr damals bei euren ersten Spielen gedacht, dass ihr die größten Volln00bs auf Erden seid? Oder ein Spiel übertrieben undurchschaubar und komplex gewesen ist?
Außerdem sind jüngere Menschen häufig pfiffiger, wenn es um das Begreifen geht. :rolleyes:

Letztendlich ist es ja auch immer noch ein ANNO und kein Kerbal Space Program, Hearts of Iron, Dominions oder X3, Spiele, in die man sich wochenlang einlesen muss, bevor man die erste erfolgreiche Partie spielen kann.

Mir ist es letztendlich egal, ob sie die gespiegelten Warenbestände aus früheren Ablegern beibehalten oder zu einer komplexeren Logistikstruktur greifen, wo einige oder alle Lagerhäuser mit eigenen Beständen aufwarten. Kann mir keiner sagen, dass ein Patrizier II oder ein Siedler zu komplex für den Spieler gewesen ist.
Ich würde mich so oder so freuen, solange die Eisenbahn eine Rolle bekommt, in der sie dem Spiel auf wichtige Weise dienen kann. Sei es nun in der Erschließung ferner Warenkreisläufe oder der tatsächliche Transport einiger oder aller Güter.

Ich bin weder besonders jung noch besonders alt, habe ein gutes Bildungssystem genießen dürfen und spiele seit gut 20 Jahren elektronische Spiele. Ich bin auf jede Eventualität gefasst.
Hoffentlich... ;)

max.k.1990
11-01-18, 00:43
Ich meine es kann ja ein kombiniertes System sein aus gespiegelten und nicht gespiegelten Lagerhäusern...

das habe ich mir wie folgt vorgestellt, wie man beide Systeme miteinander kombinieren kann.


Die nicht gespiegelten Lagerhäuser hätten das Problem, dass man ständig nur damit beschäftigt ist die Waren von A nach B und von B nach X zu transportieren um dort zu bauen. Ziemlich schnell würde man sich ärgern / auch wenn Frust durchaus mal zu einem Spiel dazu gehört!

Alternativ könnte man diese Waren-Wechseldich aktion automatisiert ablaufen lassen. Benötigt z.B die Werkzeug-Fabrik Kohle, diese ist aber nicht im Lagerhaus in der Nähe vorhanden wird ein Karren los geschickt zum nächsten Lagerhaus mit Kohle. Das kann schon im frühen Spielverlauf so sein. Gleich ab Start.

Dies resultiert in einer Verzögerung zwischen Bau der Produktionsstätte und der Produktion von Gütern. Passend zum langsamen Spielprinzip von Anno.

Jetzt kommt der Clou mit der Eisenbahn: Diese kann viel mehr güter und viel schneller transportieren als es ein Marktkarren kann.

Der Zug muss im hafen starten als Zentraldepot. Dort wird in Reichweite ein Bahnhof gebaut. Von dort aus gibt es vom Spieler gebaute Schienen zu Schlüsselpositionen, welche der Spieler selbst entsscheiden kann zu setzen. Und dort fährt der Zug hin sobald etwas benötigt wird. An jedem Lagerhaus kann man ein kleines Depot bauen für den Zug.

Der Zug kann somit Warenbestände über eine weite Strecke liefern.


Vorteil dieses Systems: der Spieler ist nicht permanent und ohne Pause mit Mikro-Lagerung beschäftigt sondern entscheidet durch Platzierung der Depots und Weg der Schienen über Effizienz.
Da das System platz braucht und ggf. kostenintensiv ist kann man nicht jedes Lagerhaus verbinden. So hat man mehrere interessante Aspekte die man auch später noch optimieren kann. Wo lohnen sich quasi "Industriegebiete" wo kann man Produktionen zusammenketten?

Hier zu sehen in dieser schnellen Illustration:

https://img3.picload.org/image/ddlogoaw/anno_zug.png
https://picload.org/view/ddlogoaw/anno_zug.png.html

Orange: Langsame Route über viele Lagerhäuser
Grün: Schnelle Route mit Schienenverbindung, die auch gemischt werden kann mit langsamem Karren oder Kutsche


Was haltet ihr von diesem Vorschlag für die Eisenbahn?

Der3ine
11-01-18, 19:13
Das ist doch so ziemlich das, was vor der Ankündigung der gespiegelten Warenlager hier der allgemeine Diskussionsstand war oder?
Und damit leider ja auch genauso obsolet, da unwahrscheinlich, dass es jetzt doch noch so kommt.

Annothek
11-01-18, 19:35
Gestern Nacht auf der Arbeit kam mir eine Idee wie man die Bahn mit gespiegelten Waren sogar nutzen kann. Muss das ganze nur mal zu Papier bringen.

max.k.1990
12-01-18, 11:26
Das ist doch so ziemlich das, was vor der Ankündigung der gespiegelten Warenlager hier der allgemeine Diskussionsstand war oder?
Und damit leider ja auch genauso obsolet, da unwahrscheinlich, dass es jetzt doch noch so kommt.

Leider habe ich es nicht gescafft die 200 Posts durchzulesen, sorry falls ich da was wiederholt habe.


Es wäre die Frage @Der3ine was die Option "Züge" dann wirklich bringen sollen? Optisches Beiwerk. Allerdings schließt das System von oben "gespiegelte Warenlager" nicht aus. Sie sind gespiegelt allerdings automatisiert und zeitverzögert Das Ergebnis ist immer noch das gleiche


Für mich sah das zwar auch so aus das BlueByte gesagt hat Warenhäuser sind gespiegelt um eben Mikro-Lager-Management nicht herbeizuführen.

Gleichzeitig sind sie mit dem Konzept für die Eisenbahn nicht soweit das man die uns zeigen kann und die haben uns zum Teil sehr früh unfertiges gezeigt. Heißt für mich, dass die Entscheidung gespiegelte Warenlager steht allerdings das Konzept zur Eisenbahn noch nicht fertig ist.

Zeigt mir eigentlich zwei mögliche Szenarien: 1) Eisenbahn fällt weg oder 2) Eisenbahn wird in das System der gespiegelten Warenlager sinnvoll integriert.

Dieb09
12-01-18, 21:23
Möglichkeit 3) Es kommt eine Eisenbahn, die absolut nichts mit den gespiegelten Warenlagern zu tun hat.

DiruKamachi
13-01-18, 00:33
Ich kann's mir einfach nicht vorstellen.
Wo macht die Eisenbahn denn Sinn, wenn die Markthäuser wie immer gespiegelt funktionieren?
Ist doch egal wo auf meiner Insel ich die Kohle für die Eisenschmelze abbaue, solange beide einen Anschluss zum Markthaus haben. Wozu dann noch ein aufwendiges Schienennetz implementieren? Das Ding nimmt nur Platz weg und laut Aussage im Dev Blog heißt es: Der Spieler hat die Aufgabe den vorhandenen Bauplatz so effektiv zu nutzen wie nur möglich.
Folglich kostet mich die Eisenbahn nur wertvolle Rohstoffe und logischerweise auch Bilanz und damit entfällt der ganze Spass auch schon wieder.
Bisher erschließt sich mir der Sinn hinter der Eisenbahn nicht. Für's Schönbauen vielleicht, aber solange hier kein Transportzwang über dieses Modul entsteht ist es einfach nur eine optische Spielerei.

Maxitown_der_3.
13-01-18, 01:46
Nur wenn man sie auf zwingt,also zb ab eine gewissen civ stufe nur noch mit Eisenbahn bei bestimmen Gebäuden,oder man sagt die Eisenbahn kann 5 wahren abholen die karren nur noch 2-3 mit einmal fahren. Jedenfalls wird es Mit gespiegelten wahren Häusern schwerer einen sin zu finden.Mir hätte es ja schon gereicht, wenn die bahn einfach die Möglichkeit zum spiegeln ist sie muss ja nicht mahl wahren für betrieb transportieren was zwar schade ist aber besser als nichts.Was ich zur Spieglung aber sagen muss, ist Warenhäuser sollten erst gespiegelt sein wenn eine Straße bis zum Kontor geht,egal ob schiene oder normaler weg.Das wahr etwas was ich mir in anno schon immer gewünscht habe.

Schalker112
14-01-18, 18:06
Gestern Nacht auf der Arbeit kam mir eine Idee wie man die Bahn mit gespiegelten Waren sogar nutzen kann. Muss das ganze nur mal zu Papier bringen.

Haus raus Annothek, auf dir ruhen meine Hoffnungen! Für Hessen :D ...Spaß bei Seite.... Bin gespannt was du entwickelt hast! :)

Dieb09
17-01-18, 20:34
Hallo!

Meine Idee zur Eisenbahn ist, dass sie parallel zum Straßensystem und den Marktkarren existiert. Der Warentransport erfolgt dabei auch mit physikalischen Waren, wie es als Standard für 1800 auch wieder angekündigt wurde. Da die Eisenbahn der Wirtschaft in der Zeit zu einem Sprung verholfen hat, würde ich dieses System auch übernehmen, sodass ab z.B. der dritten Zivilisationsstufe die Eisenbahn gebaut werden kann. Sie benötigt jedoch große Mengen an Rohstoffen, sodass ihr Bau ein kostenintensives Projekt ist.
Man braucht die Eisenbahn um stark produzierende Gebäude and das Warennetz anbinden zu können. So existieren für alle Minen die gewohnten Standardversionen und die Schwerindustrievariante. Hauptunterschied: Die Produktionsgeschwindigkeit.
Kann ein Marktkarren die konventionellen Minen problemlos bedienen, produzieren Schwerindustrieminen so viel Waren, dass bei fehlender Eisenbahn die Lager voll bleiben. Somit geht ohne Eisenbahn der Produktionsbonus verloren.
Ähnlich wie bei den Minen gibt es solche Schwerindustriegebäude z.B. auch für Schmelzen und Schmieden. Durch deren gesteigerten Output lassen sich große Mengen an Baustoffen produzieren, die z.B. für die Eisenbahn selbst erforderlich sind.

Alternativ könnte man mit der Eisenbahn Arbeitskraft verteilen, sodass von der Hauptstadt aus mehrere Bahnhöfe angefahren werden, in deren Umkreis Arbeitskraft für die Industrie zur Verfügung steht. Das System gefällt mir aber nicht sehr, dass ohne Eisenbahn dann erst einmal keine Möglichkeit zum Transport von Arbeitskraft besteht.


Die zwingende Verbindung von Kontor und Markthaus für das gespiegelte Warenlager erscheint logisch. Jedoch bedeutet das, dass für eine entlegene Mine eine Straße quer über die Insel gezogen werden muss, damit ich z.B. Kohle abbauen kann. Dazu muss die komplette Straße innerhalb des eigenen Territoriums liegen, was noch mehr Markthäuser benötigt (wenn wir beim alten System bleiben, von dem ich hoffe, dass es zurück kommt). Das verursacht unnötige Kosten und die Straßen quer über die Inseln sehen auch nicht schön aus. Das hat mich bei 2205 immer sehr gestört.


Gruß
Dieb

Drake-1503
10-04-18, 14:10
Mal eine ganz vereinfachte Eisenbahn:

Kutschen bringen Waren ins Lagerhaus und holen dort Waren ab.
Wenn es eine Eisenbahn gibt, könnte jeder "Bahnhof" die Funktion eines Lagerhauses haben.
Führt die Bahnlinie direkt bis zum Betrieb, verwendet dieser Betrieb einen Zug und keine Kutsche für seine Warentransporte.
Züge zwischen den Bahnhöfen wären dann reine Optik ...
Bleibt die Frage, ob alle Bahnhöfe zwingend mit dem (oder einem) Hafenkontor verbunden sein müssen, sonst könnte man ja lauter Kleinbahnstrecken bauen ...

hornblower1935
10-04-18, 16:48
1800 ohne Eisenbahn ist für mich undenkbar.
Ich bin einfach gespannt mit welchen Funktionen sie ausgestattet ist..
Als Transportmittel, auch für Personen, realistisch.

Bitte um Antwort auf eine andere Frage. Wo finde ich , ob mein Computer für das Spiel die Anforderungen erfüllt.
Bin ein wenig in Sorge und würde eventuell aufrüsten.
Hilfe eventuell an **Entfernt**
Danke

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~ Ubi-O5

Ubi-O5
10-04-18, 17:25
1800 ohne Eisenbahn ist für mich undenkbar.
Ich bin einfach gespannt mit welchen Funktionen sie ausgestattet ist..
Als Transportmittel, auch für Personen, realistisch.

Bitte um Antwort auf eine andere Frage. Wo finde ich , ob mein Computer für das Spiel die Anforderungen erfüllt.
Bin ein wenig in Sorge und würde eventuell aufrüsten.
Hilfe eventuell an **Entfernt**
Danke
Die Anforderungen für das Spiel haben wir noch nicht bekannt gegeben, daher können wir die auch noch nicht nennen.
Wir werden dazu aber sicher einen Blog auf der Anno Union machen sobald die Anforderungen festgelegt sind.

Der3ine
10-04-18, 19:45
Wenn die Eisenbahn aber das bisher immer vorhandene Lagerhaus ersetzt, müsste man sie ja schon vom frühesten Beginn an bauen und es passt auch nicht, dass man sie dann auf jeder noch so kleinen Insel bauen müsste, wenn man dort auch nur ein einziges Lagerhaus errichtet neben dem Kontor. Nicht nur weil man die Eisenbahn dann von Spielbeginn an schon bräuchte, sondern auch weil eine Eisenbahnlinie nicht so billig zu bauen und zu unterhalten ist, wie es dann nötig wäre oder den Anschein erweckt.

Die Eisenbahn wurde und wird als Transportmittel über lange Strecken (über Land) eingesetzt, nicht zum Warentransport über kurze Strecken.

Falls man die Eiesnbahn nicht schon zu Anfang bauen muss / kann, muss es einen triftigen Grund geben, dass man es später im Spiel dann auf einmal tun will.
Dazu gibt es ja schon einige Ideen in diesem Thread.

Drake-1503
11-04-18, 14:14
Falls das auf meinen Post bezogen war, hast du mich falsch verstanden. Bahnhöfe wären wie Lagerhäuser zu sehen, aber es gibt weiterhin natürlich Lagerhäuser. Wenn man einfach Schienen zwischen Lagerhäusern verlegt, kommt es auf das gleiche raus.
Aber ich hatte noch etwas vergessen:
Die Anbindung an die Eisenbahn muss irgendwelche Vorteile bieten, das ist klar, sonst lohnt sich das ja nicht. man könnte z.B. allen Betrieben, die an die Bahn angeschlossen sind, unmittelbaren Zugriff auf alle (gespiegelten) Waren geben. Das bedeutet, die Rohstoffe für den Betrieb können sofort aus dem Bestand entnommen werden und die produzierten Waren werden sofort dem Bestand gut geschrieben. Damit entfallen dann die Kutschentransporte und mögliche Transportengpässe. Gerade für große Betriebe, die ggf. noch aufgerüstet werden, wäre das eine sehr gute Option, um besser mit der vergrößerten Warenmenge klar zu kommen.

Lennnnyyyyyy
11-04-18, 21:39
Wie wäre es, statt einer dritten Ausbaustufe für Markthäuser einfach welche mit Eisenbahn-Anbindungspflicht freizuschalten?

Sie müssen dazu an ein durchgängiges Eisenbahnnetz von einem Hauptbahnhof angebunden werden (Alternativ einfach an die dritte Ausbaustufe des Kontors). Dann erst funktionieren sie. Sie bieten deutlich mehr Marktkarren, ein größeres Lager und haben größere Einflussradien (vorrausgesetzt das System kommt wieder)

TetraSource
23-04-18, 13:42
Genau solch ein System würde ich auch favorisieren, denn
1) es erlaubt eine gespiegeltes Warenlager
2) es gibt der Bahn einen Sinn.
3) es zwingt zum Bau längerer Stecken, so dass man sich keine unfairen Vorteil verschaft.
4) größere Warenmengen, wie sie solch ein Gebäude bewegt, lassen sich auch nur durch Eisenbahnen im großen Stil bewegen. Wenn sie immer noch durch Kutschen zwischen den Warenhäusern transportiert werden sollen, dann kann man immer noch mehrere Warenhäuser einer niedrigeren Stufe bauen, kostete dann halt mehr, nimmt mehr Platz weg oder hat einen kleineren Einflussbereich.

Jedoch würde ich aber auch sagen, dass dann jedes dieser Markthäuser, sei es die dritte oder vielleicht noch eine Stufe darüber, an den Hafen angebunden werden muss, sei es durch ein Kontor, eine Hafenmeisterei, ein Hafenlager oder ein anderes Hafengebäude. Dafür würde sprechen:

1) Die meisten Waren gehen sowieso zum Hafen um weiter verschift zu werden oder um dort eingelagert zu werden - schließlich gab es bis dato immer nur Hafen-und keine Landlager.
2) Da das Kampfsystem seegebunden sein soll würde sich so ein interessanter Schwachpunkt ergeben - ist das entsprechende Hafengebäude weg, so bricht auch die Logistik-Versorgung durch die angebundenen Warenhäuser zusammen.

Sauerbraten95
25-04-18, 10:08
Genau solch ein System würde ich auch favorisieren, denn
1) es erlaubt eine gespiegeltes Warenlager
2) es gibt der Bahn einen Sinn.
3) es zwingt zum Bau längerer Stecken, so dass man sich keine unfairen Vorteil verschaft.
4) größere Warenmengen, wie sie solch ein Gebäude bewegt, lassen sich auch nur durch Eisenbahnen im großen Stil bewegen. Wenn sie immer noch durch Kutschen zwischen den Warenhäusern transportiert werden sollen, dann kann man immer noch mehrere Warenhäuser einer niedrigeren Stufe bauen, kostete dann halt mehr, nimmt mehr Platz weg oder hat einen kleineren Einflussbereich.

Jedoch würde ich aber auch sagen, dass dann jedes dieser Markthäuser, sei es die dritte oder vielleicht noch eine Stufe darüber, an den Hafen angebunden werden muss, sei es durch ein Kontor, eine Hafenmeisterei, ein Hafenlager oder ein anderes Hafengebäude. Dafür würde sprechen:

1) Die meisten Waren gehen sowieso zum Hafen um weiter verschift zu werden oder um dort eingelagert zu werden - schließlich gab es bis dato immer nur Hafen-und keine Landlager.
2) Da das Kampfsystem seegebunden sein soll würde sich so ein interessanter Schwachpunkt ergeben - ist das entsprechende Hafengebäude weg, so bricht auch die Logistik-Versorgung durch die angebundenen Warenhäuser zusammen.

Statt zusammenzubrechen, sollte sich die Logistikversorgung auf das Niveau von Markthäusern reduzieren (was bei fehlendem Gegensteuern zu Warenstaus führt), wenn ein Gebäude vom Hafenlager abgeschnitten ist.
Einflussradien (im Sinne der bebaubaren Fläche) sollten so gewählt werden, dass sie den Flächenverbrauch durch Schienen kompensieren.
Ich würde eher für ein eigenes Gebäude plädieren, das etwas mehr Platz als ein Markthaus benötigt, um so auch einen deutlichen, visuellen Größenunterschied zwischen traditioneller und moderner Logistik zu erzeugen.