PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schade Schade Schokolade



der Metatron
14-02-17, 09:49
Nachdem mich der Gunporn Teil von MGS und die KI in den Leveln total geflasht hat, habe ich mich auf Wildlands echt gefreut. Kartelle die einem Tagesablauf folgen den man als Spieler stören kann und so für "Personalfluktuation" in der Führungsebene sorgen kann. Taktisches Gameplay, und AUgenmerk auf Realismus.

Doch was wurde geliefert? Eine KI, die mit höherem Level nicht besser wird, sondern nur mehr Schaden verursacht. Dann hat offenbar jeder Ghost einen Tracker implantiert bekommen, denn die Gegner laufen trotz fehlende Sichtlinie direkt auf den Spieler zu. Tarnkleidung ist nur kosmetischer Natur und Gegner brauchen nicht nachzuladen. Konvois fahren im Kreis und in hoher Frequenz. Feindhubschrauber können innerhalb von 1 Sekunde abheben, während der eigene Heli deutlich länger braucht. Aus dem Heli kann man sich nicht abseilen und überall in Bolivien stehen Radios rum, aus denen ein und derselbe Sender plärrt. Im Singleplay kann man der KI keine Wegpunkte vorgeben und keine differenzierten Befehle geben.

Dennoch macht das Game auf Ghost Spaß, schön rumballern, Wie bei Mercenaries, nur mit vier Leuten im Coop. Warum aber "Ghost Recon" drauf stehen muss, obwohl es nichts mit den Vorgängern zu tun hat weiß ich nicht so recht.

Alles in Allem kein Griff ins Klo und ein richtiges Game für den Gebrauchtkauf oder die Grabbelkiste. Ich denke in 3 Monaten, wenn der Preis auf 35 gesunken ist werde ich zuschlagen.

MARO.DE
14-02-17, 11:24
Dann hat offenbar jeder Ghost einen Tracker implantiert bekommen, denn die Gegner laufen trotz fehlende Sichtlinie direkt auf den Spieler zu.

Nicht ganz! Man kann auf Ghost auch ohne Schalldämpfer spielen. Die sehen einen nicht, der Gegner hört den Schuss(max. 100m) und und sucht erst den Spieler. Man hat aber genug Reaktionszeit um die Position zu ändern. Sei es ein taktischer Rückzug oder ein direkter Angriff. Die Position des Spielers war in meiner Sitzung stets unklar. Der Gegner sucht immer die letzte Position ab , wie gesagt wechselt man diese bleibt man unentdeckt! Würde man beim Positionswechsel entdeckt blieben einem noch gute 2-3 Sekunden zu verschwinden. Mir ist es nicht einmal passiert das der Gegner hinterher gerannt ist.

Wie gesagt die KI ist dumm! Man kann diese ganz einfach ausspielen! Selbst der Schalldämpfer wird hier überbewertet. Braucht man nicht. Zumindest in der Closed Beta nicht. Ich kannst beurteilen. Mir war der Kompensator lieber. So hab ich die Beta gezockt.

Anderes Beispiel.

Scharfschütze, ich lag auf einem Berg. Etwa 200m hinter mir war ein kleines Lager auf diesem Berg! Ich konnte aber beruhigt auf das Lager ~700m vor mir mit dem M40A5 ohne Schalldämpfer schießen. Kein Plan woran das liegt?!

Die Gegner sind taub oder so. Ich stand etwa 200 m weg von diesen Idioten und habe C4, Granaten gezündet. DAS JUCKT DIE NICHT. Die sind irgendwie begrenzt. :D

BlackmoonX1980
14-02-17, 11:45
Ja da musste ich auch das erste mal schmunzeln ^^
Ich lande den Heli gerademal 30 Meter vom Feindcamp wo ich unbemerkt eindringen will und die Gegner kriegen das nicht mit ^^

Aber man kann sich schon gut mit der KI auch spielen... nördlich an der Grenze hab ich diese von Osten nach Westen so zu sagen "gesäubert"!
Ich hatte M40A5 mit SD, Pistole mit SD und P416 mit Kompensator! Vom hohen Feld aus hab ich kniend die Gegner auf der anderen Straßenseite ausgeschaltet also Wachtürme und Patroulien!
Leider einmal daneben beschossen und schon haben mich gut 10 Mann gesucht! Immer wenn ich mich im Acker hingelegt habe haben sie mich verloren. Nahe kommen lassen und mit der Pistole ausgeschaltet. War sogar recht lustig ^^ sobald ich übersichtshalber in die Hocke gegangen bin haben sie mich gesehen... also gleich wieder hinlegen, bisschen Position wechseln und Pistole zücken... war cool finde ich ^^

MARO.DE
14-02-17, 18:58
Ja da musste ich auch das erste mal schmunzeln ^^
Ich lande den Heli gerademal 30 Meter vom Feindcamp wo ich unbemerkt eindringen will und die Gegner kriegen das nicht mit ^^

Aber man kann sich schon gut mit der KI auch spielen... nördlich an der Grenze hab ich diese von Osten nach Westen so zu sagen "gesäubert"!
Ich hatte M40A5 mit SD, Pistole mit SD und P416 mit Kompensator! Vom hohen Feld aus hab ich kniend die Gegner auf der anderen Straßenseite ausgeschaltet also Wachtürme und Patroulien!
Leider einmal daneben beschossen und schon haben mich gut 10 Mann gesucht! Immer wenn ich mich im Acker hingelegt habe haben sie mich verloren. Nahe kommen lassen und mit der Pistole ausgeschaltet. War sogar recht lustig ^^ sobald ich übersichtshalber in die Hocke gegangen bin haben sie mich gesehen... also gleich wieder hinlegen, bisschen Position wechseln und Pistole zücken... war cool finde ich ^^

Genau das meinte ich! Spassig hin oder her. Wenn man Recrut spielt, OK! Aber auf Ghost? Das muss ja nicht sein. Egal wie schwer die KI bleibt dumm. Schade.

Das gleiche kannst du auch ohne Schalldämpfer machen. Eigentlich sollten sie einen hören. Selbst mit Schalldämpfer sollten sie einen hören. Kein Plan warum das so simpel war oder ist. Eine ungedämpfte Waffe hört man präzise gut auf 1km heraus. Eine gedämpfe hört man auch. Der Verschluss , der Knall in der Kammer ... Sagen wir Mal auf gut 100m . Keine Ahnung warum diese Gegnerische Ignoranz da ist? Sind wir Spieler wirklich nicht mehr in der Lage ein Spiel zu spielen ? Würde es uns sonst überfordern? Sind wir wirklich alle solche Noobs ?

Ist das diese realistische schiesserfahrung von der Ubisoft spricht?

paddy-soni
14-02-17, 19:45
Das war mal die "gute alte Zeit...:(
Hab mal auf Wikipedia die "Biographie" der Ghost`s reingetan... - SO sollte es auch bei "Wildlands" sein!!:confused:

Tom Clancy’s Ghost Recon:
Tom Clancy’s Ghost Recon ist das erste Spiel der Ghost-Recon-Reihe, das für Windows, Mac OS, die Xbox, die PlayStation 2 und den GameCube im erschienen ist. Entwickelt wurde das Spiel von Red Storm Entertainment. Enthalten sind viele Elemente aus der älteren und vergleichbaren Rainbow-Six-Reihe, dennoch galt Tom Clancy’s Ghost Recon von Anfang an nicht als Nachfolger, sondern als ein ganz neues Spiel. So wurde zum Beispiel mehr Wert auf Action gelegt, was schon an der fehlenden Einsatzplanung vor einer Mission zu erkennen ist, wie sie bei Rainbow-Six-Reihe in den meisten Spielen üblich ist.
Spielprinzip:
Da Tom Clancy’s Ghost Recon ein Taktik-Shooter ist, wird die Spielfigur aus der First-person Ansicht gesteuert. Vor einer Mission wird vom Spieler sein Team zusammengestellt, wobei auch die Möglichkeit einer automatischen Zuweisung besteht. Dabei sind die Teams in drei Teilteams; Alpha, Bravo, Charlie (Team Charlie ist in der PS2- und Xbox-Version nicht enthalten); eingeteilt. In ein Teilteam passen maximal drei Personen, wobei zu beachten ist, dass man nicht mehr als sechs Personen auf eine Mission mitnehmen kann.

Die Spielcharaktere sind in zwei Züge (Platoons) unterteilt: Standard-Soldaten und Spezialisten. Zwölf der Ersteren stehen bei Beginn der Kampagne zur Verfügung, die zwölf Spezialisten lassen sich durch die Erfüllung von optionalen Zielen (zum Beispiel der Abschluss einer Mission ohne eigene Verluste) in den Missionen freischalten. Für jede abgeschlossene Mission erhalten die teilnehmenden Soldaten je einen Talentpunkt, mit dem die Zielgenauigkeit, Tarnung, Ausdauer und Führungsqualität verbessert werden können. Die Soldaten beider Züge sind in vier Klassen unterteilt:

Schütze: Der Schütze stellt den Standardsoldaten und damit das Rückgrat des Teams dar. Üblicherweise ist er mit einem Sturmgewehr bewaffnet, wobei auch ein Granatwerfer mitgeführt werden kann.
MG-Schütze: Der MG-Schütze ist auf den Einsatz schwerer Waffen spezialisiert und mit einem leichten Maschinengewehr bewaffnet.
Scharfschütze: Der Scharfschütze ist auf den Kampf über große Entfernungen spezialisiert und mit einem Scharfschützengewehr mit Zielfernrohr ausgerüstet. Zudem trägt er einen „Ghillie-Anzug“, der eine perfekte Tarnung ermöglicht.
Sprengstoffexperte: Der Sprengmeister ist für das Anbringen von Sprengladungen zuständig, zudem kann er mit einem Panzerabwehr-Raketenwerfer ausgerüstet werden. Seine Hauptwaffe ist ein Karabiner, wodurch er besser für den Nahkampf geeignet ist als der Schütze.

Spezialisten: Die freischaltbaren Spezialisten sind nicht nur besser ausgebildet als die Standard-Soldaten, sie verfügen auch über bessere Waffen, beispielsweise das experimentelle XM-29-OICW-Sturmgewehr. Zudem gibt es auch Spezialisten aus mit den USA verbündeten NATO-Staaten, zum Beispiel britische SAS-Soldaten und deutsche Fallschirmjäger, die das Waffenangebot noch erweitern.

Eine Mission besteht aus einer ausgedehnten, frei begehbaren Karte. Je nach Spielmodus muss man gegebene Aufgaben auf dieser Karte erledigen (Kampagne/Mission), alle Gegner töten (Gefecht) oder sich von einem Punkt zum anderen Punkt durchkämpfen (Aufklärung). Man führt mit seinem Team Missionen zu Fuß durch, vereinzelt erhält man jedoch auch Hilfestellung von Panzertruppen, Hubschraubern und unterstützenden Luftangriffen.

Im laufenden Spiel besitzt der Spieler eine gewisse Kontrollmöglichkeit über die Mitstreiter mit Hilfe einer Einsatzkarte (oder Tastaturbefehlen) und beeinflusst so die Regeln für den Kampfeinsatz, d. h. man kann bestimmen, wohin und wie sich die Einheiten bewegen und im Kampf verhalten sollen (vorsichtig bis aggressiv). Zudem hat man natürlich die Möglichkeit jedes Team-Mitglied selbst zu steuern, was zumeist auch notwendig ist um die Missionen erfolgreich zu meistern – aber auch das Delegieren bestimmter Aufgaben an die KI ist manchmal notwendig, was den Taktik-Charakter des Spiels unterstreicht.

OK,nicht ALLES würde nun Sinn ergeben,aber VIELES würde ich mir echt wünschen...
"Wildlands"...
Und JETZT?!
LG
Paddy