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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die "Alte Welt"



Synola
19-12-15, 17:03
Viele Seemeilen entfernt liegt die uns noch bekannte „Alte Welt“ aus der etliche von uns einst kamen, um in den neuen Gefilden ihr Glück zu finden.

Die Sehnsucht nach dort noch lebenden nahen Verwandten und lieben Freunden, Heimweh nach der alten Heimat oder schlichtweg Abenteuerlust veranlassen immer wieder einige Einwohner, die mehrtägige Schiffsreise auf sich zu nehmen um in die Länder dieser fernen Welt zu reisen.

Es wird jedoch berichtet, dass so mancher Reisende nie wieder auftauchte, denn das Meer kann ungestüm und tückisch sein.....

Sir_Tom_1
22-12-15, 13:31
http://fs5.directupload.net/images/151222/temp/7i9b75yw.jpg (http://www.directupload.net/file/d/4210/7i9b75yw_jpg.htm)

der russischen Großstadt, welche an der Newa legt, nähert sich ein Schiff und unter den Personen, die auf dessen Ankunft warten befindet sich eine grossgewachsene, kräftige, schwarzhaarige Frau, welche in einem nicht weit entfernten Dorf auf ihrem Anwesen lebt

recke meinen Hals über die Reeling und blicke dann in die Menschenmenge die sich hier am Hafen aufhält und dann ...

Synola .. schau .. da .. ich glaub - das ist Suzanna .. da ... siehst Du sie ...

halte meine Hand vor ihre Augen und zeige mit dem Finger auf die Leute und beginne mit der anderen Hand zu winken ..... und die besagte Frau winkt zurück und dann beginnt Synola zu lächeln und ebenfalls zu winken ...

... ein kleine "rumms" durchfährt das Schiff als es anlegt - die Matrosen werfen die Taue den wartenden Matrosen an Land zu, die diese festmachen um das Schiff ruhig zu halten ... nun erscheint der Kapitän und er verabschiedet die Reisenden mit einem freundlichen Kopfnicken ...

...als wir bei ihm sind reicht er uns nochmals die Hand und wünscht uns schöne Feiertage und einen angenehmen Aufenthalt, damit wir uns im nächsten Jahr zur Rückreise gesund wiedersehen ...

... wir sind die letzten Passagiere die das Schiff verlassen und daher folgen uns die Matrosen mit den Gepäckstücken nach ... mit dem Seesack über der Schulter, dem leichten Koffer an der einen und meine Verlobte an der anderen Hand schreite ich den Pier entlang ... Synola führt Kira an der Leine und der Beo fliegt in sicherem Abstand über uns ....

... da kommt uns schon meine Schwester entgegen ... schnellen Fusses ... fast könnte man sagen ... rennend ... und als sie bei uns ist, wirft sie die Arme um uns und drückt uns beide dabei heftig zusammen ...

Synola
22-12-15, 15:21
Mit großen Augen sieht sie die wunderschöne Stadt im Hintergrund, nachdem sie in den Hafen eingefahren sind......doch dann wird sie von Suzanna abgelenkt, die mit großen Schritten auf sie zukommt......kurz darauf sieht sie gar nichts mehr, denn Suzanna hat die so fest an sich gedrückt, dass ihr jegliche Sicht versperrt wird.

Als der Druck nachlässt und Suzanna ein Stück von ihnen abgerückt ist, lacht sie sie an......"Nun sind wir wieder zusammen, wie schön, dich zu sehen, Suzanna.....ich freu mich so."

Sir_Tom_1
22-12-15, 15:27
mit ihrer uns wohl vertrauten tiefen lauten Stimme begrüsst uns Suzanna

Ach Synola, ich kann gar nicht sagen wie sehr ich mich freue euch Beide wiederzusehen ... wie war die Fahrt ... wie war das Essen ...

und ich bekomme den ersten Knuff

und Bruder wie war der Seegang ...

bevor ich antworten kann fragt meine Schwester aufgeregt weiter

Wo ist euer Gepäck ... ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser eine Koffer und der Seesack alles ist ....

und dan knufft sie leicht die Dame an meiner Seite und fragt sie leise

und ... hat er ... hat er .. zeig mal Deine Hand ...

Synola
22-12-15, 16:51
Lachend und freudig zeigt sie ihr ihre Hand mit dem Ring......

"Ja Suzanna.....er hat....und wie, das muss ich dir nachher alles genau erzählen. Es war sooooo schön," lächelt sie.

Aber...ja, wo sind denn die großen Koffer hin?" Leicht verwirrt schaut sie sich um......

Sir_Tom_1
22-12-15, 17:36
zusammen blicken wir uns um und Suzanna findet die Koffer beziehungsweise die Matrosen die diese gerade abstellen wollen und sie nimmt die Finger in ihren Mund und pfeift laut und ruft ihnen dann zu

HE JUNGS .. NICHT ABSTELLEN ... BITTE GLEICH AUF DIE KUTSCHE .. DA

sie deutet zu ihre Gefährt und die Matrosen schleppen keuchend ihre Last an diese Stelle und laden sie auf

Na dann wollen wir mal los .. kommt .. ein wenig Weg haben wir noch vor uns

ich reiche Synola wieder den Arm und so folgen wir - zu viert - meiner Schwester und verladen dann den Rest unseres Gepäcks auf dem Zweispänner ...

So ... ihr dürft hinten sitzen

sagt meine Schwester als sie den Matrosen noch ein paar Münzen zum Dank zusteckt und ich entgegne während ich Synola beim aufsteigen helfe

Ach .. Du hast ja immer noch die zwei schwarzen Pferde ... hat sich das eine wieder erholt

und meine Schwester antwortet ...

ja es ist wieder gesundet ... aber ....

und dann spüre ich meine Rippen

Tom - das sind RAPPEN ... wie oft soll ich Dir das sagen ... ts ... "schwarze" Pferde ... äh .. Synola willst Du es Dir nicht noch mal überlegen

sagt sie und zwinkert Synola dabei zu bevor sie selbst den Kutschbock besetzt

Hinter euch müsste noch eine Decke liegen

spricht sie und fährt los während ich die Decke über Synolas und meine Beine ausbreite ... der Beo fliegt über uns und Kira läuft im tiefen Schnee neben her und hat ihre helle Freude daran

Synola
22-12-15, 17:58
Eingemummelt unter der Decke und neben Tom ist es kuschelig warm und sie genießt es, sich einfach mal auf die Umgebung konzentrieren zu können.

Sie fahren noch eine Weile durch die Stadt und sie hofft, dass sie die Zeit haben werden, hier nach den Feiertagen alles genauer anzusehen, die Gebäude, die Menschen.....alles sieht fremdländisch aus und sie ahnt, dass es einige Zeit dauern wird, bis ihre Neugier befriedigt ist.

Aber zuerst freut sie sich nun auf das Heim von Suzanna und sehnt sich nach einer heißen Dusche.

Sie lehnt den Kopf an Toms Schulter während Suzanna mit sicherer Hand die Zügel führt.....die Gegend ist nun ländlicher geworden, es ist kaum noch ein Haus in Sicht.

Sir_Tom_1
22-12-15, 18:05
während der Fahrt reden wir nicht, sondern bewundern die weisse Pracht die uns ausserhalb der Stadt erwartet ... wende mich dann an Synola

und wie gefällt es Dir ... ja äh .. ein wenig Öd vielleicht ... aber irgendwie auch friedlich und ... schau mal

lasse kurz ihre Hand unter der Decke los und deute auf ein paar Häuser die links unseres Weges stehen und nachdem Synola ihren Kopf dorthin dreht führe ich meine Hand wieder unter die Decke auf ihre ...

dort bin ich zur Schule gegangen ...

von vorne tönt es

ICH AUCH - ist nicht mehr weit dann sind wir ... Zuhause

küsse Synola kurz auf die Wange und dann kann man es schon sehen

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Synola
22-12-15, 20:14
"Ich finde es überhaupt nicht öde....nur ein wenig einsam hier. Aber das Land ist auch so groß und weit, da ist es ja kein Wunder, dass die Farmen so weit auseinander liegen.

Das Anwesen sieht aber eher nach einem Gutshof aus und nicht wie eine Farm. Und ich finde es schön, wenn ich sehe, wo du aufgewachsen bist."

Sie stellt sich Tom vor, wie er als kleiner Bub auf seinem Schulweg unterwegs war, in Begleitung seiner großen Schwester und lächelt ihm liebevoll zu.

Wenige Minuten später sind sie am Haupthaus angekommen und Suzanna kommandiert gleich darauf einige Stallburschen herbei, die sich um die Pferde und um ihr Gepäck kümmern sollen. Kira zerrt an der Leine und Synola muss sie energisch zur Räson rufen, damit sie ruhiger wird.....der Vogel dreht krächzend einige Runden über ihnen und lässt sich dann auf einem Fenstersims neben der Haustür nieder.

Endlich sind sie im Haus angekommen und die Knechte stellen die Koffer im Flur ab

"Ich werde ich euch erstmal euer Zimmer zeigen, es hat ein angrenzendes Bad.....und wir haben hier auch fließend warmes Wasser, ihr werdet sicher erstmal duschen wollen. Kommt erstmal richtig an, wir haben noch viele Tage Zeit zum Erzählen.
Hier im Haus habe ich leider nur dieses Gästezimmer, mit dem Doppelbett....weitere Gästezimmer sind im Nebenhaus, das aber nicht geheizt wird zur Zeit. Ihr seid ja nun verlobt, da können wir...ähh....mal ein Auge zudrücken," zwinkert sie ihnen zu.

Nach diesen Worten geht sie ihnen voraus, eine geschwungene Treppe hoch, während sie ihr folgen lässt Synola ihren Blick über den großzügig geschnittenen Wohnraum schweifen und was sie sieht, gefällt ihr. Der Raum ist nicht mit Möbeln zugestellt, wenig Deko und nur einige ausgewählte Bilder an den Wänden.

Der einzige Nachteil besteht darin, dass es ein sehr altes Haus ist, die Fenster sind nicht sehr groß und lassen wenig Licht herein. Dann sind sie schon oben angekommen und biegen an der Treppe nach links ab, Suzanna öffnet eine Tür und sagt lachend:

"Hier also ist euer Reich für die nächsten....ähhmm.....Wochen.....ich hoffe, ihr fühlt euch recht wohl. Die Tür dort vorn führt ins Bad. Ich erwarte euch dann später zum Abendessen, ihr könnt euch aber noch Zeit lassen.....bis nachher ihr zwei."

Bevor sie aber die Tür schließen kann, kommt Tom ihr zuvor......

"Warte mal Schwesterherz, Synola will zuerst duschen und das wird sicher einige Zeit dauern.....ich komme mit dir hinunter," sagt Tom und zwinkert Synola zu, die ihm daraufhin eine Kußhand zuwirft, sie ist tatsächlich froh, nun eine Weile allein zu sein.

Synola
22-12-15, 21:11
Als sie allein ist, schaut sie aus dem Fenster und sieht.....Schnee......so weit das Auge reicht, riesige mit Schnee bedeckte Felder und erst ganz weit hinten kann sie die ersten Bäume erkennen.

Das Zimmer ist gemütlich und geräumig und verfügt sogar über einen Kamin mit einer kleinen Sitzgruppe davor, einen großen Kleiderschrank und eine Spiegelkommode mit einem edel ausssehenden Stuhl davor, daran kann sie sich in Ruhe zurechtmachen, wenn Tom morgens unter der Dusche ist. Vorausgesetzt natürlich, dass sie zuerst wach wird.

Der kleine Koffer ist schnell ausgepackt, danach entkleidet sie sich und geht ins Bad.....hier duscht sie ausgiebig und wäscht sich die Haare, nun weiß sie erst wieder den Luxus des warmen Wassers aus den Leitungen zu schätzen. Da ihre restlichen Kleidungsstücke noch unten im Koffer sind, zieht sie noch einmal das grüne Reisekostüm an, für einen Abend geht es noch, sie hatte es ja nur am Abreisetag angezogen.

Ihre Haare sind nun schon fast trocken und sie steckt nur die Seitenpartien zurück.....nun fühlt sie sich wieder rundherum wohl und macht sich auf den Weg nach unten.

Sie findet das Geschwisterpaar im Wohnzimmer angeregt plaudern und setzt sich zu ihnen, kurze Zeit später verkündet Tom, dass er nun unter die Dusche will.....und so hat sie die Gelegenheit, Suzanna von dem Tag ihrer Verlobung zu erzählen, was diese sehr erfreut, will sie doch genau wissen, was ihr Bruder sich für seinen Antrag hat einfallen lassen.

Sir_Tom_1
23-12-15, 02:40
die Zeit verfliegt an diesem Abend - soviel gibt es zu erzählen, selbst während des reichlichen Abendessens sind unsere Münder nicht still. Und als wir eine weitere Flasche Rotwein öffnen, denke ich wieder an meinen Kopf, der sich morgen wieder an diesen erinnern wird ...

.... unsere letzte Tat an diesem Tag besteht darin uns in die weichen Kissen des Betts fallen zu lassen ... die Matrazen sind erfreulicherweise sehr bequem und weich und somit das Gegenstück zu unseren Kojen auf dem Schiff .... wenig später befinden wir uns bereits im Tiefschlaf ...

Sir_Tom_1
23-12-15, 17:27
am ersten Tag lies uns meines Schwester laaaange schlafen bevor sie uns dann doch (auf ihre Art) sanft weckte ... das Frühstück wurde zu einem frühen MIttagessen, welches sich bis zum frühen Nachmittag zog ... dabei erläuterte Suzanna wie sie in den letzten Jahren aus dem doch einfachen Bauernhaus ein nun prachtvolles Gehöft erschaffen hat ... später am Mittag begutachten wir das Gebäude und das drumherum von aussen - dazu haben wir uns alle warm eingepackt und geniessen nun die letzten Sonnenstrahlen des Tages ...

Synola
24-12-15, 11:48
Nachdem sie gestern die verschiedenen Gebäude, die Stallungen und die nähere Gegend kennengelernt haben, saßen sie im Haus eine Weile bei einem heißen Punsch zusammen.....dann wurde der Tannenbaum aufgestellt und festlich geschmückt.

Heute nun kommen im Laufe des Tages noch einige gute Freunde von Suzanna vorbei, für diese hat sie bereits die Geschenke an und unter den Baum gelegt.

http://fs5.directupload.net/images/151224/temp/knuw9mw3.jpg (http://www.directupload.net/file/d/4212/knuw9mw3_jpg.htm)

In ihrem Land ist es Tradition, die Geschenke erst am Morgen des ersten Weihnachtstages zu öffnen und so wollen sie es dieses Jahr auch halten.

Sir_Tom_1
24-12-15, 17:42
stehle mich kurz von der feierlichen Gesellschaft und gehe nach oben ... dort hole ich zwei Sachen heraus und mache mich auf leisen Sohlen wieder auf den Weg nach unten ... husche unbemerkt ins Wohnzimmer und lege diese roten Päckchen mit goldener Schleife unter den Baum, hänge noch schnell die kleinen von Hand geschriebenen Zettelchen daran, so dass man erkennen kann, dass diese für Synola bestimmt sind ....

so passt ... alles für morgen früh vorbereitet ... na dann wieder zurück zu den anderen

als ich zurück bin, setze ich mich, nehme wieder die Hand meiner Liebsten, blicke kurz verliebt in ihre Smaragdaugen und wende mich dann wieder dem laufenden Gespräch zu

Synola
24-12-15, 22:53
Die Stunden dieses geselligen Abends gehen schnell herum und nach und nach verabschieden sich die Besucher.....fast alle stehen morgen Früh zeitig auf, da sie noch selbst Besuch erwarten.

Bei einem letzten Glas Wein lassen Tom, Suzanna und Synola den Abend ausklingen....Suzanna löscht die Lichter am Tannenbaum und auch alle anderen, Tom ist bereits oben im Bad und Synola öffnet den kleinen Koffer und holt dort drei Geschenkpakete heraus.

Sie schleicht sich noch einmal die Treppe hinunter ins Wohnzimmer und legt die drei hübsch verpackten Geschenke unter den Baum, dort sieht sie noch einige Päckchen liegen und schaut kurz auf die Kärtchen, die daran befestigt sind.....lächelt in sich hinein und geht fast lautlos wieder die Treppe hinauf.

Im Gästezimmer liegt Tom bereits im Bett und lächelt ihr zu, er hat das Licht gelöscht bis auf eine Kerze, die nur noch einen kleinen Lichtschein verbreitet.

Schnell entkleidet sie sich, zieht den seidenen Morgenmantel über und geht ins Bad......nach kurzer Zeit ist sie fertig, kriecht unter die Bettdecke und kuschelt sich an ihren Verlobten.

Leise unterhalten sie sich noch eine Weile, dann wird es still im Raum und bald ist auch die Kerze erloschen.

Sir_Tom_1
25-12-15, 12:19
nachdem Frühstück versammeln wir uns um den Weihnachtsbaum und jeder nimmt sich die Päckchen mit seinem Namen ... die Damen meinen ich dürfe beginnen und so löse ich mit einer riesigen Vorfreude die Schleife vom ersten Geschenk ... blicke dabei zu Synola die erwartungsvoll lächelt und als ich das Papier entfernt habe erblicke ich ...


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Oh ... ein Fernrohr ... das ist ja schön

drehe und wende es und blicke dann hindurch Richtung meiner Verlobten

das kann ich sehr gut im Wald gebrauchen um die scheuen Tier zu beobachten

lege das Geschenk beiseite und küsse Synola zum Dank bevor ich mich dem zweiten Päckchen widme ... auch dieses öffne ich langsam und bedächtig und zum Vorschein kommt ...


http://fs5.directupload.net/images/151224/temp/uc5qpz7j.jpg (http://www.directupload.net/file/d/4212/uc5qpz7j_jpg.htm)


Herzblatt die Uhr ist wunderschön ..


halte sie an mein Ohr

und sie tickt so beruhigend ... Danke schön

lege meinen Arm um meine Liebste und führe meine Lippen erneut auf ihre ... bedecke sie aber diesesmal länger ...


so ... und nun bist Du dran ...

Synola
25-12-15, 19:21
Sie lächelt ihn an und freut sich, dass ihm die Geschenke gefallen.....greift dann zu dem ersten Päckchen und löst die Schleife und das Papier.

Zum Vorschein kommt eine Haarspange, die ihr sehr gut gefällt und mit der sie die wilden Locken bändigen kann.

Sie dankt ihrem Verlobten und gibt ihm nun ihrerseits einen liebevollen Kuss und widmet sich dann dem zweiten Päckchen, dass sehr leicht ist.....


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und erblickt einen feinen Seidenschal, an einem Ende ist ein "S" gestickt und an dem anderen ein "T"


http://fs5.directupload.net/images/151223/temp/jjb4z7ko.jpg (http://www.directupload.net/file/d/4211/jjb4z7ko_jpg.htm)

"Das ist ja ganz entzückend mit dieser Stickerei Tom....danke," lächelt sie und gibt ihm nochmals einen Kuss.


"Jetzt bin ich aber dran," dröhnt Suzanna dazwischen......

Synola
25-12-15, 19:51
Die Päckchen ihrer Freunde hat Suzanna schon geöffnet und sitzt in einem Sammelsurium unterschiedlichster Dinge auf dem Boden.....Gläser, Besteck, eine Tischdecke, Bettwäsche und vieles mehr hat sie ausgepackt.

Ins Auge sticht Synola allerdings ein goldener Armreifen, den Suzanna gleich angelegt hat und dabei rosige Wangen bekommen hat......

"Da scheint ja eine besondere Verbindung zu bestehen," denkt sich Synola und dann hält Suzanna das Päckchen von Tom und Synola in Händen und befreit es von Schleife und Papier
und findet ein Paar Rubinohrringe......

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freut sich sehr darüber und steckt sie gleich an.

"Weil du doch die Smaragdohrringe an mir so schön findest," sagt Synola lachend und zwinkert Tom zu.

Sir_Tom_1
27-12-15, 15:48
Die Feiertage, welche von Essen und Erholung geprägt waren, liegen nun hinter uns und da wir uns ein wenig bewegen wollen, beschliessen wir den heutigen schönen Tag dazu zu nutzen uns die Stadt anzusehen ... bald schon sitzen wir auf der Kutsche und Suzanna lenkt die zwei Rappen sicher über den verschneiten Weg ...

... dort angekommen, erkunden wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt ... desöfteren verlassen wir die Kutsche um die Gebäude aus der Nähe zu betrachten ... dabei erläutert uns meine Schwester einiges über diese und auch über den Namensgeber dieser Metropole erfahren wir an diesem Tag eine menge ...

Synola
28-12-15, 11:08
Auch beim Frühstück am nächsten Morgen reden sie noch viel über die Prunkbauten, die sie gestern gesehen haben.....Synola ist tief beeindruckt, denn eine solche Masse an Reichtum hat sie bisher noch in keiner Stadt gesehen.

Daneben ist der Zar das Gesprächsthema am Frühstückstisch.....Suzanna hat über ihn einiges zu erzählen und vieles davon gefällt Synola ganz und gar nicht, sie wusste zwar, dass Demokratie hier ein Fremdwort zu sein scheint, aber das es so schlimm wäre, hätte sie nun doch nicht gedacht.

Trotzdem möchte sie in dieser Woche noch einmal die Hauptstadt besuchen, gestern am Sonntag waren alle Geschäfte geschlossen, doch hat sie in den Schaufenstern bereits einige Dinge gesehen, die sie nur allzu gern näher betrachtet hätte....darauf will sie nun doch nicht verzichten, nur weil das Gebaren des Zaren ihr nicht zusagt.

Sir_Tom_1
29-12-15, 11:58
Am heutigen Tag ist es soweit und Synola freut sich schon sehr darauf, denn heute wagen wir uns ins Getümmel der städtischen Geschäfte. Zeitig nach dem Frühstück sitzen wir warm eingepackt hinten in Suzannas Kutsche und befinden uns auf dem Weg ... meinem Freund habe ich gebeten am Haus zu bleiben, ebenso ist Kira nicht dabei, Suzannas Angestellte haben sich angeboten auf die Hündin acht zu geben ...

... je näher wir uns dem Zentrum der Zarenstadt nähern um so mehr nimmt der Trubel zu, doch Suzanna ist dieses Gewusel gewohnt und steuert uns sicher hindurch ... an einem der Ställe lassen wir die Kutsche zurück und so gehen wir zu Fuß weiter ... Arm in Arm mit meiner Verlobten folgen wir meiner Schwester, der zu vielen Gebäuden an denen wir vorbei schlendern, noch eine Geschichte einfällt, welche sie uns während des Wegs erzählt ...

Synola
30-12-15, 10:31
Suzanna schleppt sie von einem exclusiven Geschäft zum nächsten und nach einiger Zeit schwirrt Synola der Kopf vom vielen Anprobieren und ihr fällt es zunehmend schwerer, sich zu entscheiden.

So verlässt sie sich irgendwann auf die Meinungen von Suzanna und Tom, die sich jedoch auch nicht immer einig sind, was dann die Entscheidung wiederum hinauszögert und sie einige Kleider öfter anziehen muss, bis der Kauf endlich feststeht.

Am Nachmittag hat sie vier Kleider erstanden, mit dazu passenden Schuhen und Hüten und die drei beschließen, nun eine Pause einzulegen.....alle sind hungrig und durstig und müssen sich erst einmal stärken. Dazu besuchen sie ein edles Restaurant im Herzen der Stadt, wo sie den Trubel draußen von ihren Plätzen aus beobachten können.

Während sie das erlesene Menü genießen, beschließen sie, heute noch die Eremitage zu besuchen, Synola will unbedingt noch die Kunstschätze sehen, die es dort geben soll......die Einkäufe werden sie dann an Suzannas Haus liefern lassen.

Sir_Tom_1
30-12-15, 13:13
Die Pause endet und Synola deutet an, dass wir uns nun ein wenig sputen müssen, um das Museum noch rechtzeitig zu erreichen ... kurz darauf ist die Rechnung beglichen und ich erhebe mich schwer, als ich stehe spüre ich den Ellenbogen meiner Schwester, welche mir andeutet mich nicht hängen zu lassen, und so begehe ich frohen Mutes die zweite Etappe ...

Synola
31-12-15, 18:33
Nach dem Einkaufsmarathon und anschließendem Museumsbesuch gestern war heute Ruhe angesagt.

Synola hat die Zeit für ein längeres Pflegeprogramm im Bad genutzt, im Anschluss daran ist aufhübschen angesagt.....die Haare bleiben offen, nur die vorderen Partien steckt sie hinten mit der neuen Haarspange zusammen.

Den Jahreswechsel werden sie bei Freunden von Suzanna verbringen, die zu einem großen Silvesterfest eingeladen haben, um die 50 Gäste werden erwartet und es verspricht ein anregender Abend zu werden.

Zu der Feier wird Synola das rote Kleid anziehen, dass Tom so gut gefällt....es hängt bereits gebügelt im Schlafzimmer, da muss sie nachher nur noch hineinschlüpfen.

Zunächst gönnt sie sich nun ein Glas Wein in der Badewanne und lässt das alte Jahr ein wenig Revue passieren.....dann gehts gleich weiter, aber sie hat noch jede Menge Zeit, bevor sie sich auf den Weg machen müssen.

Sir_Tom_1
03-01-16, 13:05
so schnell wie der schöne Sylvesterabend, vergingen auch die ersten Tage des neuen Jahres ... da die Abreise naht beginnen wir früh am Tag mit dem packen der Koffer um den letzten Tag dann nochmals in der Natur auskosten zu können ...

Sir_Tom_1
04-01-16, 16:39
der Tag der Abreise ist gekommen und so fährt uns meine Schwester samt dem schweren Gepäck in die Stadt direkt an den Hafen ... hier treffen wir auf Kapitän Hiob, der uns freundlich begrüsst und uns aber gleichzeitig mitteilt, dass eine heutige Abfahrt nicht möglich ist, da etliche Eisschollen die Hafenmündung versperren .... er vertröstet uns auf morgen und so ziehen wir von dannen ...

... die Damen können der ganzen Sache aber auch etwas gutes abgewinnen .... denn kurzerhand beschliessen sie abermals durch die Geschäfte zu schlendern ....

Synola
04-01-16, 19:13
"Immerhin....einen Tag länger die Annehmlichkeiten des guten Lebens genießen und nochmal ein wenig einkaufen, das hat doch was," denkt sich Synola und ersteht noch ein Paar warm gefütterte Winterstiefel und eine Pelzjacke mit Kapuze.

Kapitän Hiob lässt die großen Koffer schonmal auf das Schiff in ihre Kajüte bringen, die sie auch auf der Rückfahrt wieder beziehen werden, nur den mittelgroßen Koffer nehmen sie noch einmal mit, da in diesem einige Dinge sind, die sie morgen Früh noch benötigt.

Den Schlüssel für die Kajüte hat sie schon in ihrer Handtasche, bleibt nur zu hoffen, dass sie morgen nun auslaufen können.

Sir_Tom_1
04-01-16, 20:52
... nach ein paar Stunden in der Stadt kehren wir alle wieder auf Suzannas Gehöft zurück und meine Schwester verwöhnt uns, nun bereits zum zweiten mal, mit einem wohlschmeckenden Abschiedsessen ... ich denke mir dabei mehrmals... "ja ... so gesehen ist die verspätete Abreise gut zu verdauen" ... und wir verbringen erneut einen lustigen Abend zusammen, der mich die bevorstehende unbehagliche Reise vergessen lässt ...

Synola
06-01-16, 14:55
Die Wetterverhältnisse sind immer noch dermaßen schlecht, dass an eine Abreise nicht zu denken ist....die Hafenmündung ist immer noch durch Eisschollen versperrt und zusätzlich braust heute ein Sturmtief über das Festland hinweg.
Nach Rücksprache mit Kapitän Hiob bleibt ihnen nichts weiter übrig als abzuwarten, bis das Wetter sich beruhigt hat und es könnte durchaus sein, dass sie erst in einigen Tagen die Rückreise antreten können.
Synola hat es sich mit einem Buch am Kamin gemütlich gemacht und auch Kira zieht es nicht mehr nach draußen, nachdem sie mit der Hündin eine Viertelstunde draußen war hat es auch ihr gereicht und sie liegt nun in der warmen Stube auf ihrer Decke und spitzt nur die Ohren, wenn der Wind ums Haus heult.

Sir_Tom_1
07-01-16, 17:43
... auch die heutige Fahrt zum Hafen war vergebens ... die Wetterlage hat sich sogar noch um einiges verschlechtert und Kapitän Hiob bangt um den Zustand seines Schiffs. Denn nun treiben schon ein paar Eisschollen in den Hafenbereiche, deren Größe schon enormen Schaden anrichten könnte, falls diese zu vehement an die Schiffe krachen würden ...

Sir_Tom_1
09-01-16, 00:48
... der Weg zum Hafen war wieder einmal umsonst. Unser Kapitän teilte uns mit, dass keine Besserung vor Anfang nächster Woche in Sicht ist, und da das Schiff doch ein wenig ramponiert ist, muss es zuerst gründlich auf Seetauglichkeit geprüft werden - als neuen Termin zur Abfahrt stellt er uns den Mittwoch in Aussicht ...

... auf dem Rückweg macht uns meine Schwester ein paar Vorschläge, was wir in den kommenden Tagen noch alles unternehmen können .... wir müssen uns somit keine Gedanken über eventuell aufkommende Langeweile machen ...

Sir_Tom_1
29-01-16, 13:20
Ein paar Wochen sind vergangen. Die Witterungsverhältnisse sind fast unverändert, nur in den letzten Tagen ist eine leichte Besserung zu verspüren.

Bei unseren Ausflügen in die Stadt sind die Kurzbesuche bei Kapitän Hiob mittlerweile zu längeren Kaffee-Plausch-Stunden geworden.

Auch unser heutiger Aufenthalt dauert an, so entscheide ich mich die Damen kurz mit dem Kapitän alleine zu lassen und mache mich auf den Weg zu den Brieftauben. Wie desöfteren in der letzten Zeit senden wir eine Nachricht nach Annoport. Um genau zu sein, senden wir immer zwei - eine an Bella und eine an Lisa - in der Hoffnung, das wenigstens eine Taube die Reise übersteht.

Als ich mich auf den Rückweg machen will, tippt mich der Taubenmeister an und hält eine alte Nachrichtenrolle in Händen. Ich sehe in verdutzt an. Und er lächelt verschämt zurück.

Was ist das?

frage ich ihn als ich es nehme. Und er erzählt mir die Geschichte über diese Nachricht - sie sei schon sehr viele Jahre in seinem Besitz und er verwahrte sie so gut, dass er vergaß diese zu haben ...

Gestern ist ihm die Rolle wieder in die Hände gefallen, erläutert er mir, und es tut ihm sehr Leid. Bei diesen Worten legt er mir eine Hand auf die Schulter und lächelt mich freundlich an.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, verlasse ich den Taubenschlag und kehre zurück zu der geselligen Runde. Die Nachricht habe ich noch nicht gelesen, da ich ein wenig Furcht vor dessen Inhalt habe. Und so verstaue ich die kleine Papierrolle in meiner Hosentasche. Beim gemeinsamen Mittagessen lasse ich mir nicht anmerken, ebenso wenig bei der Fahrt zurück.

Nach der Heimkehr bitte ich Synola und Suzanna mit ruhiger aber sorgenvoller Stimme an den Tisch. Beide folgen meinen Worten und sehen mich mit großen Augen an. Diese werde noch größer als ich die Nachricht auf den Tisch lege und deren Geschichte erzähle.

Am Ende angekommen, nehme ich Synolas Hand und drücke diese fest und blicke dabei in ihre wundervollen grünen Augen und entrolle dann mit einer Hand die Nachricht. Wir stecken unsere Köpfe ein wenig zusammen, so dass wir alle diese sehen können - die Buchstaben sind zwar schon etwas verblasst, aber ich kann die Worte lesen und an der Schrift erkenne ich den Absender ... ich wende den Blick von der Nachricht zu meiner Schwester und dann zu Synola und in Beiden ist Entsetzen zu erkennen ... meine Schwester fragt

Wer schreibt Dir denn solche Zeilen ... vor allem - vor soooo langer Zeit - und .... Shanghai - das ist ja ewig weit weg ...

Ich lasse Synola's Hand los und gehe zum Fenster und blicke hinaus in die Schneelandschaft und sage mit ernstem Ton

Synola weiß wer ... und sie weiß auch was ich nun tun muss ... und sofort tun werde ...

als ich mich zu den Damen drehe sehe ich Synola nicken und wie sich ihr Haupt dabei immer tiefer senkt - als ich an Synola vorbei gehe, streichle ich mit einer Hand über ihre Schulterpartie hinweg.

Suzanna ... ein Knecht soll nochmal die Kutsche fertig machen ... sofort bitte ... Danke ...

Oben angekommen packe ich meinen Seesack mit den nötigsten Sachen. Zu oberst lege ich das Fernrohr und verschliesse danach den Sack. Wieder unten stehen die Damen bereits im Flur und Beiden ist große Traurigkeit ins Gesicht geschrieben. Ziehe mir nun die warmen Schuhe an und bevor ich in die Jacke schlüpfe, blicke ich auf die Taschenuhr ...

Es ist noch nicht zu spät ... in der Stadt finde ich heute gewiß noch eine Kutsche die mich ein Stück Richtung Osten bringt - jeder Tag zählt ...

streichle kurz Kira, umarme danach meine Schwester und dann meine Verlobte ...

Herzblatt - du verstehst mich doch ... du musst mich verstehen, auch wenn es ein langer und gefährlich Weg sein wird, ich muss das klären ... für uns ...

Synola nickt ... und ich blicke nochmals in ihre Smaragdaugen, die sich langsam mit Wasser füllen und lege nun beide Arme um Sie, drücke Sie fest an mich und bedecke ihre Lippen mit einem langen Kuss. Ich geniesse diesen, als wäre es der letzte - und dies ein Abschied für immer ...

Als wir die Lippen und Umarmung lösen, gehe ich langsam zur Kutsche, lege den Seesack darauf und steige auf diese. Rufe nun den Beo, der zuerst den Kopf verdreht und sich danach in die kalten Lüfte erhebt. Bevor das Gefährt sich mit einem Ruck in Bewegung setzt, sage ich mit trauriger Stimme

Synola, meine Liebe, Du weißt ... ich liebe Dich ... und ich bin immer bei Dir

Synola
13-02-16, 10:01
Die Tage nach Tom’s überstürzter Abreise ziehen sich endlos dahin......Suzanna ist redlich darum bemüht, Synola abzulenken und aufzuheitern, aber die will nur noch eines.....nach Hause, heim nach Annoport, dort hat sie wenigstens ihre Arbeit, die ihr diese lange Trennung etwas einfacher machen könnte.

Nach Wochen bangen Wartens schlägt endlich das Wetter um und mildere Temperaturen sind deutlich zu spüren. Und so steht eines Morgens ein Bote vor der Türe und verkündet, dass das Schiff nun auslaufen kann, in einer Stunde soll es ablegen.

Hastig packen die beiden Damen das restliche Gepäck in die Koffer und Suzanna beordert einige Knechte, die Koffer in die Kutsche zu schaffen.....bald darauf sind sie auf dem Weg zum Hafen und sehen Kapitän Hiob an Deck des Schiffes, der sie bereits erwartet. Ein paar Matrosen kümmern sich um das Gepäck und bringen es in die kleine Kajüte, während Suzanna und Synola sich verabschieden.

„Sobald ich etwas von Tom höre, werde ich eine Nachricht schicken und wenn er wieder daheim ist, musst du uns besuchen meine Liebe,“ sagt Synola abschließend mit erstickter Stimme und umarmt Suzanna ein letztes Mal, bevor sie mit Kira an Deck geht.

„Wenn du daheim angekommen bist, schicke bitte auch eine Nachricht, ich möchte doch auch wissen, dass du heil wieder daheim bist,“ antwortet Suzanna noch ungewohnt leise, während sie die Tränen wegwischt, die auch ihr über die Wangen rollen.

Dann geht alles sehr schnell.....die Leinen werden gelöst und das Schiff setzt sich in Bewegung, nimmt langsam Fahrt auf und verlässt den Hafen.

Lange noch steht Synola an Deck und winkt Suzanna zu.......sie erinnert sich an die freudige Erwartung, als sie hier ankamen und an die frohe Stimmung, in der sie alle gemeinsam am Hafen ihr Wiedersehen gefeiert haben. Nun aber fehlt Tom und alles ist trostlos und niemand von ihnen weiß, wann und ob er heimkehren wird......

Erst als das Schiff die Hafenausfahrt erreicht hat und Suzanna kaum noch zu erkennen ist, beugt sich Synola zu Kira hinunter, drückt ihr Gesicht kurz in deren weiches Fell und macht sich dann auf den Weg in ihre kleine Kajüte.

Sir_Tom_1
11-03-16, 16:35
Tief im verschneiten Osten der "alten Welt" sitzt ein schwarzer Vogel auf dem Dach einer Hütte. Darin sitzt ein Mann, der mit geschlossenen Augen und in Gedanken versunken, seine Hände an dem offenen Kaminfeuer wärmt.

Sir_Tom_1
25-03-16, 00:24
Ein Mann folgt seit Tagen, einen Schlitten hinter sich herziehend, einem Sherpa über das noch verschneite tibetanische Hochland. Der freundliche Einheimische hatte sich, gegen Bezahlung, bereit erklärt, ihn und seine gefiederten Freund durch dieses Gebirge zu führen. Jeden Abend bauen sie ein Zelt auf und jede Nacht liegt der Mann lange wach. Mit geschlossen Augen, und einer Taschenuhr nahe an seinem Ohr, lauscht er deren Ticken bis er mit einem Lächeln auf den Lippen einschläft ...

Sir_Tom_1
13-04-16, 12:41
Etliche Tage, man könnte auch sagen Wochen, später erreichte der Mann samt Vogel und seinem Führer die chinesische Stadt Chengdu. Hier verlies der Sherpa das ungleiche Paar. Und auch wenn dieser Ort, durch die die Schlachten der letzten Jahre gezeichnet, nicht gerade zum verweilen einlädt, so entschliessen sich die Zwei ein paar Tage hier zu rasten um sich von den Strapazen der langen, bereits zurück gelegten, Wegstrecke zu erholen.

Sir_Tom_1
22-04-16, 10:10
Ein Mann verlässt, gut erholt durch ein paar Tage Rast die er hier verbrachte, die Stadt Chengdu. Seinen Seesack hat er über der Schulter und sein gefiederter Freund kreist über ihm. Er holt eine goldene Taschenuhr hervor blickt darauf und ein Lächeln breitet sich auf seinen Gesicht aus. Als er die Uhr wieder sicher verstaut hat, nutzt er ein Fernrohr und dreht sich ein wenig hin und her - den Bliick dabei immer grob gen Osten gerichtet. Letztlich packt er auch dieses Hilfsmittel zurück in den Seesack und deutet dem Vogel mit gestrecktem Arm an, in welche Richtung es gehen wird. Und so macht er sich auf den Weg ... weiter nach Shanghai ...

Sir_Tom_1
25-04-16, 14:52
Seit Tagen zieht der Mann, mit dem Beo nicht weit von ihm entfernt, durch die steppenartige Landschaft ... Bisher hat er, dank des Fernrohrs, immer den richtigen Weg eingeschlagen, um vor Sonnenuntergang ein Dorf oder gar eine Stadt zu erreichen ...

Die Gastfreundschaft lies zwar desöfteren zu wünschen übrig, aber zumindest hatte er immer ein Dach über den Kopf und seine Hungergefühle waren ebenfalls gestillt als er sich zur Nachtruhe begab ...

Und da der Mond in den letzten Tagen in voller Größe am Himmelszelt tronte, war sein Gastzimmer stets leicht erhellt. So konnte man gut erkennen, dass er immer ein glücklichen Gesichtsausdruck bekam als er die Augen schloß - so als stelle er sich etwas schönes vor, welches ihm diese Gefühlslage verlieh ...

Sir_Tom_1
04-05-16, 13:48
Nach einer gefühlten Ewigkeit scheint der Mann mit dem schwarzen Vogel bei sich, sein Ziel erreicht zu haben ... Auf einer Anhöhe stehend blickt er auf eine bekannte chinesische Hafenstadt hinab - er sinkt auf die Knie und reckt, als Zeichen des Danks, die Hände gen Himmel. Wenn man genau in seine blauen Augen blicken würde, dann würde man erkennen, dass je eine Träne aus diesen entspringt und sich über die Wange einen Weg bahnt ...

Als er sich wieder gesammelt und augerappelt hat, nimmt er die Taschenuhr aus seiner Jacke und nach einem kurzen Blick darauf ruft er erschöpft aber mit entschlossener Stimme nach oben

Komm Vogel ... es ist spät ... wir sind zwar nun in Shanghai angekommen, aber noch lange nicht am Ende unserer Mission ...

Sir_Tom_1
09-05-16, 12:34
Die letzten Tagen waren für den Mann sehr ernüchternd, denn auf seiner Suche in Shanghai kommt er nicht voran. Immer wenn er sich die gesuchte Frau in Erinnerung rufen wollte, damit er die Einwohner nach ihr befragen könnte, sah er nur seine große Liebe vor sich ... deren wallendes lockiges goldenes Haar, die funkelnden grünen Smaragdaugen und ihr bezauberndes Lächeln, welches die weichen Züge ihres hübschen Gesichts perfekt vollenden ...

So sitzt er nun ein wenig niedergeschlagen in der Nähe des Hafens am Straßenrand - auf die Nachricht starrend, die ihn hierher geführt hat. Doch plötzlich hellts sich seine Miene auf ... und er erhebt sich rasch und ruft voller Tatendrang seinem gefiederten Freund zu:

Komm Vogel .... ich habe eine Idee

Sir_Tom_1
12-05-16, 10:38
Ein Schiff auf dem Meer, welches Richtung Kalkutta segelt, hat einen uns wohlbekannten Passagier inklusive dessen Freund an Bord. Der Seegang meint es recht gut mit ihm und doch steht er an der Rehlung und hält sich verkrampft daran fest, während er die Augen geschlossen hat.

Folgendes Ereignis hat ihn hierhin geführt:

Als er in Shanghai einem Brieftaubenzüchter aufsuchte, um eine Nachricht nach Annoport zu seiner Liebsten zu senden, erläutert er auch diesem seine Mission. Und als er die alte Nachricht in Händen hielt, erkannte dieser Züchter, durch die 3 (mittlerweile sehr ausgeblasste) rote Linien an linken Rand das Papier dieser Nachricht, und schickte den Suchenden zu einem anderen Taubenmann. Dieser wiederrum konnte sich ein wenig an die Dame erinnern und meinte das sie vorhatte nach Indien zu Reisen. Der Mann nahm noch schnell den Dienst der Tauben in Anspruch und versandte so eine Nachricht an seine Synola und erläuterte darin, dass er sie sehr vermisse es ihm aber gut gehe und er nun nach Indien müsse ...

Sir_Tom_1
18-05-16, 11:43
"Die Erde hat mich wieder" murmelt der Mann leise in seinen leichten Bartansatz als er das Schiff verlässt und indischen Boden unter sich spürt. Dann wandert sein Blick nach oben und er sieht seinen Freund und folgt ihm, nachdem er seinen Seesack richtig geschultert hat. Der Vogel fliegt auf einen Turm zu, in dem ein paar seiner entfernten Verwandten sitzen.

"Hast Recht Vogel - zuerst sollte ich Synola über meinen Aufenthaltsort berichten, bevor ich mich hier auf die ... naja .. nicht sehr erfolgversprechende Suche begeben werde ..."

Kurze Zeit später verschwindet der Mann in dem Turm - ein paar Minuten darauf verlässt zuerst eine Taube das Gebäude bevor der Mann wieder zum Vorschein kommt und sich nun eine Bleibe sucht ...

Sir_Tom_1
03-06-16, 15:53
Nach ein paar Tagen macht sich abermals eine Taube auf die Reise und kurz danach sieht man einen Mann das Turmtor durchschreiten. Als er einen kurzen Blick auf seine goldenen Taschenuhr geworfen hat spricht er zu einem Beo der neben ihm auf einem großen Stein sitzt ...

Ich hatte es mir schon gedacht, dass ohne Anhaltspunkte die Suche hier enden wird ... nun ist es bestätigt .... komm Vogel .... lass uns das Schiff betreten und nach Hause fahren.

Der Mann steckt die Uhr behutsam zurück und schultert dann gekonnt seinen Seesack und macht sich auf den Weg zum Hafen, wo er ein Schiff - mit wackeligen Beinen - vorsichtig betritt ...

Synola
24-08-17, 10:08
Von weitem schon hört sie das Geschrei der Händler und kurz darauf hat sie den großen Marktplatz erreicht. Hier reiht sich ein Marktstand an an den anderen und es wimmelt nur so von Menschen, die mit großen Körben unterwegs sind, um ihre Einkäufe zu tätigen.

Sie steuert den ihr am nächsten gelegenen Marktstand an und erkundigt sich nach dem Rathaus, mit den paar Brocken der ihr noch geläufigen italienischen Sprache.......der freundliche Händler weist ihr gestenreich den Weg und deutet dabei mit der Hand auf die gegenüber liegende Seite des Platzes.
Synola schaut in die angewiesene Richtung und sieht das Gebäude, sie dankt dem Mann und macht sich auf den Weg.

Am Rathaus angekommen, stellt sie den Koffer ab, wischt sich über die Stirn und rückt ihren Hut zurecht. Dann ergreift sie wieder den Koffer und geht auf einen der Gardisten zu, um ihm ihr Ansinnen zu erklären.

Kurze Zeit später steht sie endlich in dem etwas kühleren Gebäude und hat nach einer kurzen Suche das Büro des Bürgermeisters gefunden. Der Sekretär im Vorzimmer bittet sie herein und bietet ihr ein Glas Wasser an, was sie dankend annimmt und fast in einem Zug leert.
Bei dem Gespräch erfährt sie, dass eine Postkutsche von hier aus die umliegenden Dörfer jeden Tag anfährt und sie hat Glück, denn die Kutsche wird in einer Stunde wieder unterwegs sein und für einen guten Preis wird der Bote sie sicher mitnehmen können.

Da die Briefe und Pakete hier im Rathaus abgeholt werden, könne sie hier gerne warten, sagt er ihr und die Zeit bis zum Eintreffen der Kutsche würde er gern ein wenig mit ihr plaudern, es ginge doch recht gut mit ihren Sprachkenntnissen und er würde doch recht gern ein wenig mehr über sie und ihre Heimat erfahren.

Synola
24-08-17, 10:32
Das angenehme Plauderstündchen mit dem Sekretär vergeht wie im Flug, in dieser Zeit hat Synola noch einen Espresso getrunken und auch ein wenig von dem ihr angebotenen Gebäck verspeist.

Nachdem der Bote mit der Postkutsche eingetroffen ist, kümmert sich der Sekretär persönlich darum, dass sie für einen relativ kleinen Obulus nach Pistunina mitreisen kann, sie würde das Dorf am frühen Abend erreicht haben.

Synola verabschiedet sich sehr herzlich von dem Sekretär und bedankt sich für seine vorzügliche Gastfreundschaft und Hilfe. Wäre der Weg nicht so weit, würde sie gerne noch einmal im Laufe ihres Urlaubs hier in Messina vorbeischauen.

„Eine Tagestour.....mal sehen, ob es sich ergibt“, denkt sie, während ihr der Sekretär galant die Hand reicht und ihr beim Einstieg in die Kutsche behilflich ist.

„Versprechen Sie mir, mich vor Ihrer Rückreise noch einmal zu besuchen, denn Sie müssen ja zum Hafen“, sagt er, ihr zuzwinkernd und Synola gibt ihm dieses Versprechen lachend....während die Kutsche bereits anfährt und er schnell die Türe schließt.

Aufatmend lehnt sich Synola zurück, hat sie doch nun endlich die letzte Etappe ihrer Reise erreicht und ist bald am Ziel.

Synola
30-08-17, 10:11
Seit einigen Tagen genießt Synola nun schon ihren Urlaub bei ihrer Freundin Francesca und ihrer Familie. Eigentlich wollte sie sich in einer kleinen Pension einmieten, aber davon wollte Francesca nichts wissen. Sie hätten doch genug Platz im Haus und sie wolle gern jede freie Minute mit ihrer Freundin verbringen, wo sie sich doch so lange nicht gesehen hatten.
Es gab Augenblicke, in denen sie ihre Freundin um ihre Familie beneidete.....Francesca hatte einen überaus ansehnlichen und herzensguten Ehegatten und dazu drei liebreizende Kinder, wovon eines noch fast ein Baby war. Der Kleine fing gerade erst an zu krabbeln.
Aber wenn sie dann sah, wieviel Arbeit solch eine Familie verursachte, war sie oftmals doch froh, frei und ungebunden zu sein. Schließlich war sie erst verlobt, wenn überhaupt, das wäre noch abzuwarten.
Und es gab keine Hausangestellten wie ihre Bella.....soviel Geld warf die Farm nicht ab. Nur einige Hilfskräfte, die Bellas Mann bei der Arbeit auf Feld und Hof unterstützten. Um die Hausarbeit und die Kinder kümmerte sich Francesca allein.

So blieb Synola also auf Bitte ihrer Freundin auf der Farm und versuchte ihr einige Arbeiten abzunehmen, so gut sie konnte. Francesca ließ aber nicht gerade viel zu und so hatte Synola es sich angewöhnt, morgens noch vor dem Frühstück zu der kleinen Badebucht zu spazieren und dort zu schwimmen. Danach legte sie sich auf ihre mitgebrachte Decke, ließ sich von der Sonne trocknen und döste noch ein Weilchen vor sich hin, wobei sie dem Geräusch der Wellen lauschte, die sich am Ufer brachen.

In diesen Momenten dachte sie an Kapitän Hiob und seinen Plan....war sie doch gespannt, ob sich alles so entwickeln würde wie gedacht. Jedenfalls nahm sie sich vor, dass – wenn Tom erst wieder in Annoport wäre – dieser eine Überraschung erleben würde. Aber so weit war es noch lange nicht, zuerst einmal würde sie die Tage hier auf Sizilien voll auskosten und dann würde man weitersehen.

Synola
07-09-17, 16:40
Die wundervollen Tage auf Sizilien sind so schnell vergangen und langsam neigt sich der Urlaub seinem Ende zu.
Synola hat viel mit Francesca und ihren Kindern unternommen, vor allem hat sie viel eingekauft, viel mehr als sie eigentlich wollte. Aber auf den Märkten in der Umgebung, die sie besucht haben, gab es eine solch reichhaltige Fülle an Waren, dass sie einfach so manch schönes Teil kaufen musste. Auch die Kinder sind an diesen Einkaufstagen nicht zu kurz gekommen und werden sie sicher nicht so schnell vergessen.

Das Wetter ist immer noch herrlich mit Sonnenschein bis zur Abenddämmerung und Synola denkt mit etwas Wehmut daran, dass es in Annoport sicher bereits herbstlich geworden ist, wenn sie wieder heimkommt.

Diese letzten Urlaubstage will sie darum noch voll auskosten......auch heute hatte sie beschlossen, sich am Strand aufzuhalten und es sich mit einem Buch gemütlich zu machen.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang war sie schläfrig geworden und eingedöst, nun reckt sie sich und setzt sich auf. Mit einem Blick auf die Uhr stellt sie fest, dass es bereits später Nachmittag ist und so packt sie ihre Sachen zusammen, um mit Francesca noch einen Kaffee zu trinken, bevor es Zeit für das Abendessen wird.

Morgen wird sie gemeinsam mit ihrer Freundin und den Kindern wieder hierher kommen, dann können sie auch das kleine Paddelboot mitnehmen.

So freut sie sich schon auf den morgigen Tag, während sie langsam den schmalen Feldweg entlanggeht, der zur Farm führt.

Synola
12-09-17, 09:25
Der Tag ihrer Abreise ist gekommen......Synola und Francesca sind sehr früh aufgestanden, um noch eine Stunde in Ruhe zu frühstücken, bevor die Kinder erwachen. Von den dreien hat Synola sich gestern Abend bereits ausgiebig verabschiedet.

Nun drängt Matteo, Francesca’s Ehemann, zum Aufbruch......soll sie doch am frühen Abend in Messina am Hafen sein, wo die Esperanza mit Kapitän Rostron sie wie verabredet in Empfang nehmen soll. Ihren Koffer hat er bereits auf die Kutsche gepackt und wartet nun ein wenig ungeduldig darauf, dass sich die Freundinnen voneinander verabschieden.

Nach einer letzten innigen Umarmung geleitet Francesca ihre Freundin zur Haustür, wo Synola ihr das Versprechen abnimmt, sie im kommenden Frühjahr in Annoport zu besuchen......dann steigt sie in die Kutsche und kurz danach lässt Matteo das Pferd antraben. Das Gefährt setzt sich langsam in Bewegung und Synola winkt ihrer Freundin noch einmal zu......bis die Fahrt schneller wird und Francesca ihrem Blick entschwunden ist.

Synola lehnt sich zurück und lächelt in sich hinein.....etwas später wird Francesca sicher den kleinen Lederbeutel mit den Silberlingen unter dem Kopfkissen finden, denn sie wollte partout kein Geld annehmen. Die Farm reicht zwar zu einem guten Leben, doch weiß Synola, dass für Sonderausgaben kein Geld mehr übrig ist und hat so zu dieser kleinen List gegriffen. Neben dem Geld wird sie noch einen Flakon mit ihrem Lieblingsparfüm finden, worüber sie sich sicher auch freuen wird.

Während die Landschaft an ihr vorüber zieht, denkt Synola an die vergangenen schönen Tage und auch schon ein wenig an die zukünftigen......in einigen Tagen wird sie wieder in Annoport sein und ein wenig flau wird ihr bei diesem Gedanken. Sie freut sich zwar schon auf ihre Heimat, doch was Kapitän Hiob’s Plan angeht, ist die Zukunft mehr als ungewiss.

Synola
13-09-17, 09:59
Am frühen Abend haben Synola und Matteo die Hafenstadt Messina erreicht. Die Fahrt war ohne besondere Vorkommnisse verlaufen und sie haben nur zwei Mal eine kurze Rast eingelegt um etwas zu essen und zu trinken. Francesca hatte ihnen reichlich Proviant in einen Korb gepackt, damit wären sie wohl mehrere Tage ausgekommen.

Geschickt lenkt Matteo nun die Kutsche durch die Stadt, was bei der Menge an Leuten gar nicht so einfach ist. Wie schon bei ihrer Ankunft sind sehr viele Menschen hier unterwegs, auf dem Marktplatz reiht sich ein Stand an den nächsten und Synola bedauert es ein wenig, keine Zeit mehr zu haben.

Sie umrunden den Marktplatz und Matteo lenkt die Kutsche zum Hafengelände. Hier angekommen, übergibt er die Pferde an einen Burschen, mit der Bitte, die Pferde abzuschirren und zu tränken, danach sollen sie in einem Stall untergebracht werden, denn er wird erst morgen wieder heimwärts fahren.

Bald darauf sind sie unterwegs zum Hafen, es ist nur noch ein kleiner Fußweg und als der Hafen in Sichtweite kommt, hält Synola bereits Ausschau nach der Esperanza.