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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufwärtskompatibles Upgrade von Häusern



Teldaril
19-11-15, 15:54
Aufwärtskompatibles Upgrade von Häusern. Was ist damit gemeint und warum wünsche ich es mir?

Traditionell benötigt man zum Upgrade von Häusern 2 Dinge. Genug andere Häuser und gestillte Bedürfnisse. Mich stört zwar der erste Punkt, da man nur durch Slummen die Upgradezahl erhöhen kann, aber das ist aktuell eben so und darum geht es hier.

Das Ziel beim Slummen ist es, dass man die ganze Karte mit Häusern zubaut und diese anschließend aufsteigen lässt. Anschließend reißt man die Häuser, die nicht aufgestiegen sind wieder ab. Das ganze Prozedere macht man dann bis zur maximalen Stufe , in ANNO 2205 Investoren(~15% der Fläche) (bzw. auch Manager(~25% der Fläche) sollte man nicht unbedingt abreißen). So hat man am Ende viele Investoren und die ganze Fläche, die von Admins(~30%) und Arbeiter(~30%) verbraucht wurde, ist wieder frei um Produktion anzusiedeln.

Will man auf dieser Karte nun wieder Admins ansiedeln, dann muss man erst mindestens 30% der Fläche mit Arbeitern befüllen. Denn es muss immer das Verhältnis
~(0,3 Arbeiter : 0,3 Admin : 0,25 Manager : 0,15 Investor) von Arbeiter an bis zum Investor hoch erfüllt sein. Erst dann generieren weitere Arbeiterhäuser Rechte für Admins. Sie benötigen die 30% Arbeiter um aufzusteigen. Die Admins sind also quasi nur "Abwärtskompatibel".

Wäre es nicht genauso sinnvoll, wenn man den Spieß so umdreht, dass ebenso 25% Manager als Ausgang möglich wären? Schließlich stehen die ja schon auf der Karte. Warum kann ich ein Arbeiter Haus nicht gleich aufsteigen lassen, bis die 30% Admins erreicht sind (die entsprechende Häuserzahl lässt sich ja schließlich über die Zahl der Managerhäuser berechnen, quasi "Aufwärtskompatibel")? Und Anschließend kann man die 30% Arbeiter auffüllen.

Der Wunsch danach ist entstanden, als ich das erste Mal ausversehen ein Managerhaus abgerissen habe - nachdem ich mit dem ganzen Slum Prozedere durch war. Das bedeutet alle Arbeiter und Admins waren schon weg. Produktion stand. Um genau dieses eine Managerhaus wieder aufbauen zu können müsste ich jetzt wieder die ganze Produktion abreißen, die Karte so umbauen wie es beim Slummen war und das Ganze von vorne starten. Schließlich brauche ich zuerst die 30% Arbeiter, dann die 30% Admins, dann erst steigt das nächste Admin Haus auf Manager auf. Da ich aber die 15% Investoren habe, könnte ich doch genauso gut ihre Häuserzahl als Referenz nehmen. So müsste ich nicht alles von vorne starten für ein popeliges Haus. (Bei den ganzen Wolkenkratzern hab ich mittlerweile echt Angst was zwischendrin abzureißen und stattdessen ein Haus mitzunehmen).

Kenji_Kasen
19-11-15, 21:04
Wie wärs wenn man das sogenannte "Slummen" einfach weglässt und vernünftig spielt?

Zumal hab ich diese Spielweise noch nie gehört ......

Akulinor
19-11-15, 21:15
Das Problem ist, dass seine Spielweise eine der wenigen vernünftigen ist. Aber das ist ein 'Feature' das sich bereits durch alle ANNO-Teile durchzieht.

Teldaril
19-11-15, 22:17
Wie wärs wenn man das sogenannte "Slummen" einfach weglässt und vernünftig spielt? [...].

Abgesehen davon, dass "vernünftig" wohl subjektiv ist, muss es auch gar nicht am Slummen festgemacht werden. Das angegebene Verhältnis gilt immer, egal wieviele Häuser es in absoluten Zahlen sind. Meinetwegen baut man eben genug Einwohner für 15 Investorenhäuser (macht 100 Häuser gesamt, davon 30 Arbeiter, 30 Admins und 25 Manager) und reißt den Rest wieder ab (zB als Schönbauer oder um viel Arbeitskraft für Lagerhäuser in einem reinen Produktionssektor zu erzeugen). Um nun auch nur ein Managerhaus bauen zu können muss man wieder alle anderen Häuser bauen und aufsteigen lassen. Obwohl man Investoren hat. Hier hätte man wahrscheinlich weniger das Platzproblem, aber es ist das gleiche Prinzip.