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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : An den Wünschen vorbei Entwickelt?



MattRoxx
18-11-15, 21:49
Hallo, ich stelle mir gerade die Frage ob Blue Byte an den Wünschen der Community vorbei entwickelt hat.
Anno 2205 soll ja ein reboot sein, ein Neubeginn wo, wie sie schreiben, auf die Wünsche der Nutzer eingegangen sind.
Damit meine ich z.B friedliches Siedeln, ohne von der KI belästigt zu werden, das diese oder eine Katastrophe ihre Stadt zerstört.
Auch war oder ist das Thema Entschlackung, sie sahen keinen Sinn darin Anno noch mehr aufzublähen, noch komplexer zu machen, sondern auf Wunsch der Community Anno schlanker zu gestallten.

Siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=ht2FJkS5bNY

Habe ich das richtig zusammen gefasst?

Worauf beruhte denn die Einschätzung, was die Spieler haben wollen?
Wie kommt es das jetzt anscheinend so viele unzufrieden sind, oder sind es nicht so viele sondern nur wer unzufrieden ist brüllt am lautesten?

Ich kann mir nicht vorstellen, das hier Fans der Serie geärgert werden sollten, wurde zu viel neu gemacht um neue Spieler anzuziehen?
Es ist schon paradox, so berufen sich die Entwickler auf die Meinung der Spieler, alles besser machen zu wollen, doch erzeugt das Ergebnis ,in Kreisen der Fans, anscheinend den genauen gegenteiligen Effekt.

Ich möchte hiermit einen Bogen schlagen zu Egosoft und deren X-Reihe (https://de.wikipedia.org/wiki/X_(Spieleserie)), manche kennen diese Weltraum Handelssimulation, wo Egosoft vor einem Jahr ziemlich das selbe tat wie Bluebyte jetzt, entschlacken, vereinfachen, der Versuch das Gameplay zu verbessern.
Auch dort ging der Schuss nach hinten los, mit miesen Kritiken und Abneigung der Fans.

Wie kommt es jetzt eigentlich, das scheinbar an der Spielerschaft vorbei entwickelt wird, wo doch gesagt wird das man im Dialog steht und die Wünsche berücksichtigt.
Oder sind das Marketing Floskeln und der Entwickler /der Publisher geht seinen eigenen Weg? Warum auch immer?

Verrennen sich große Publisher und sagen was sie denken das die Spieler das wollen, also sagt der Publisher "Du willst es so!", oder beruht es wirklich auf Marktforschung?
Auf Gaming Magazine kann man leider nicht zählen, die sind von Hypes abhängig und fördern diese, natürlich bejubelt sich die Branche selber, aber vergisst sie dabei die Spieler?

Edit: Um es noch krasser auszudrücken, bestimmen die Spieler, die Entwickler noch das Spieleerlebnis oder sind wir Opfer des Marktes geworden, wo Aktionäre, Anteilseigner also Finanzierer den Weg bestimmen?

Tycooner1994
18-11-15, 22:08
Edit: Um es noch krasser auszudrücken, bestimmen die Spieler, die Entwickler noch das Spieleerlebnis oder sind wir Opfer des Marktes geworden, wo Aktionäre, Anteilseigner also Finanzierer den Weg bestimmen?
die frage ist eher seid wann ist das denn nicht so ?
mit anno wird es wie die sims enden oder simcity, entwicklerfirma wird aufgekauft und dann vom käufer gegen die wand gefahren, am ende fragt sich der käufer wieso die verkaufszahlen so schlecht sind und schließt das studio.
dauert zum glück bei anno mind 1 oder 2 annos bis die spieler/Fans so vergrauelt haben das keiner es mehr kauft.

Akulinor
18-11-15, 22:15
@MattRoxx ich fange ja langsam an zu glauben, dass wir 'alten' Anno und X2/3 Spieler einfach zu anspruchsvoll sind. Heutzutage möchten doch leider die meisten alles einfach und vorgekaut haben. Oder kann mir sonst vllt jemand erklären, warum die einfachsten Spiele (klicke hier und klicke da...schon fertig) die erfolgreichsten sind?

MattRoxx
18-11-15, 22:17
Das begann anfangs des 21 Jahrhundert, also um 2000 herum.
Plötzlich gab es genormte DVD Packungen und nur noch einen Beipackzettel. Handbücher gibt es gar nicht mehr und die Boxen die damals Standard waren, sind jetzt Collectors Edition.
Der Markt wurde konsolidiert (Lustig das da Konsole drinnen steckt :D), unabhängige Studios, kleine Publisher aufgekauft.
Die Prioritäten der Publisher wanderten weg vom Kunden, hin zu den Finanziers.
Oder liege ich da falsch?

Edit:
@MattRoxx ich fange ja langsam an zu glauben, dass wir 'alten' Anno und X2/3 Spieler einfach zu anspruchsvoll sind.

Das glaube ich nicht, denke Anspruch ist heute genauso willkommen wie damals, nur die Branche hat sich geändert, sie sagt was gehypt werden muss und was nicht.

MattRoxx
18-11-15, 22:29
Oder ist es wirklich so, das Spiele damals für cracks, freaks waren, so wie die ersten PC für cracks und freaks waren?
Trifft man sich auf dem gemeinsamen Nenner, wird dann alles casualisiert?
Ist casual erfolgreicher, lukrativer? Oder sind die alten Zeiten wirklich vorbei und wir haben diese überlebt? Spieler einer vergangenen Epoche quasi?

Edit: Finde das Thema total spannend, so zeigt es doch einen Kulturwandel, wenn man so will.

Spartaner2070
18-11-15, 23:18
Hallo meine meinung ist das es einfaches kostensparen ist

Computergegner , Random Maps , Katastrophen , Szenarien , diese Komische Kampangne oder eher hold das und das warte ... usw

Und wenn sie sich Infos holen dann von so einem Spieler wie Heiko Klinge der ihnen schön in die Hände spielt und keine Ahnung hat wahrscheinlich wird er von ihnen sogar bezahlt ,

Die tolle Grafik engine werden sie das nächste mal auch wieder verwenden was mir recht ist .

Und wenn es wirklich alle haben wollten dann wären die Rezessionen besser

mfg

Kenji_Kasen
19-11-15, 02:02
Meiner bescheidenen Meinung nach,

ist es in den letzten Jahren schlimmer geworden, was?, na die Casualisieren der Spiele.
Sie werden meist immer einfacher und kurzweiliger (meinem Gefühl nach wird die Spielzeit kürzer) manchmal gibts so viele Checkpoints, dass wenn man stirbt quasi keinen verlust hat.... da lob ich mir perma death games wie Don't Starve und Co....

Im allgemeinen kauf ich heutzutage lieber Indytitel von kleinen Entwicklern oder gar Early-Access Titel wenn sie mir zusagen und schon einen gewissen Fortschrit aufweisen können. Oder ich geh hin und kauf mir direckt die älteren guten Spiele die ich noch nicht habe und spiele diese "Retro-Games" :D


MfG

Baumeister_23
19-11-15, 03:23
Ubisoft hat Anno 2205 vereinfacht um mehr neue junge und unerfahrende Spieler ins Boot zu holen.

Und wisst Ihr auch warum ?
Um den Verkauf an zu kurbeln....

Wir alte erfahrene bleiben dabei auf der Strecke....wie im richtigen Leben wirst Du nach einem gewissen Alter auf der Arbeit auch aussortiert.

Ich hab alle Anno Teile langfristig gespielt ..aber diese Unzufriedenheit hier im Forum noch nicht so erlebt wie jetzt.

Schade eigentlich...es kann nur besser werden !!!

Übrigens ..ich bin 58 jahre jung und fühle mich noch nicht zu alt für`s Zocken !
Und die sehr guten Spiele die ich schon alle hinter mir habe muss Ubisoft erst mal backen gehen.

FIuchur
19-11-15, 10:09
Hallo zusammen,

zwar können wir in der obigen Frage letztlich nur Kaffeesatzleserei betreiben, weil es dabei um Interna geht, über die wir keine fundierte Kenntnis haben - aber auch ich habe mir natürlich, wie viele andere, diesbezüglich so meine Gedanken gemacht.

Zunächst einmal darf man natürlich diesen Aspekt nicht unterschätzen:


Wie kommt es das jetzt anscheinend so viele unzufrieden sind, oder sind es nicht so viele sondern nur wer unzufrieden ist brüllt am lautesten?

Üblicherweise tummeln sich zwar sehr viele Spieler in den Foren und ebenso viele Käufer auf Amazon; doch gepostet wird seit jeher vorrangig von denjenigen, die sich - aus welchen Gründen auch immer - besonders dazu motiviert sehen. Und massive Verärgerung über ein Produkt ist nun mal ein ganz erheblicher Motivator, denn wer im Grunde recht zufrieden ist, nimmt diese Tatsache als selbstverständlich und unterstreicht sie nicht gesondert durch Kommentare. Es gibt in den Postings und Rezensionen also naturgemäß ein Ungleichgewicht mit einer Tendenz hin zu Extrempositionen - im Guten wie auch im Schlechten.

Dennoch fällt im hier von uns diskutierten Falle von 2205 die Schärfe des Ärgers auf, und auch wenn es bei den anderen Anno-Teilen regelmäßig ähnliche Kommentare gab, die den qualitativen Untergang der Serie befürchteten, scheint diesmal eine neue Dimension von Frust erreicht zu sein. Woran liegt das?

Nun, meiner Meinung nach ist bereits die öffentliche Vorbereitung des Release denkbar schlecht gelaufen; insbesondere der Hammer mit dem Beta-Köder, der dann plötzlich kurzerhand gecancelt wurde, hat offenbar viele Vorbesteller enorm verärgert. Es ging dann weiter mit einer - ich möchte es mal vorsichtig formulieren - etwas kreativen Auslegung der Wahrheit hinsichtlich der Spielfeatures in der Promotion für das Game: Es sei "komplett offline spielbar"; die Strategiekarte diene "zur Vermeidung von Ladezeiten" (diese Aussage kam besonders grandios, weil sie getätigt wurde, während das Laden einer Region zu sehen war); man habe das Spiel keinesfalls "weniger komplex" gestaltet; das Militär sei "komplett optional" und der Spieler werde nicht genötigt, sich militärisch zu betätigen...

Klar, dass ein Produkt seitens des Herstellers hochgelobt wird, um es zu bewerben - doch wenn dabei zunehmend der Eindruck entsteht, dass schlichtweg die Unwahrheit gesagt wird, kommt sich der Kunde nicht mehr ernst genommen vor. Das wirkt sich natürlich dramatisch auf die Akzeptanz des Endprodukts aus; die potentiell verheerenden Auswirkungen dieses Effekts hat man bei Ubi/BB wohl entweder ziemlich unterschätzt oder schlicht für hinnehmbar gehalten. Für diese Leichtfertigkeit (kritischere Spieler würden sagen: Ignoranz) folgt nun die Quittung in Form ungewöhnlich vieler extrem negativer Rezensionen.

Ein weiterer Punkt liegt in der von Euch bereits angesprochenen Richtungsentscheidung, die Spielereihe generell zu "casualisieren".
Ganz grundsätzlich ist es nicht nur sinnvoll, sondern sogar dringend notwendig, dass eine Spielereihe sich weiterentwickelt. Die Frage ist allerdings, welchen Weg man dabei einschlägt, sodass die Entwicklung von einer Mehrheit der Spieler tatsächlich als eine solche hin zum Positiven, also als ein Verbesserungsprozess, betrachtet wird.

2205 richtet sich nun klar erkennbar an jene Spieler, die gerne Browsergames à la "FarmVille" gezockt haben, und von denen man entwicklerseitig offenbar meint, sie verfügten lediglich über eine deutlich reduzierte Aufmerksamkeitsspanne und bräuchten alle paar Minuten Erfolgsgefühle, um überhaupt bei der Stange gehalten zu werden. Also ist der langwierige und kleinschrittige Aufbau der Vorgänger-Teile passé; das Spiel prescht voran und überschüttet den Spieler nach einiger Zeit selbst in den höheren Schwierigkeitsgraden mit Rohstoffen und Erfolgen.

Die aus den anderen Anno-Teilen bekannte notwendige geduldige Strategie bei der Feinjustierung von Warenproduktion und -verteilung, deren filigrane Mechanismen durch unterschiedlichste Faktoren gehörig durcheinander gebracht werden konnten, wurde durch ein beliebig potenzierbares, recht simples Ranklotzen ersetzt: Mehr Wohnhäuser, dadurch mehr Warenbedarf, also mehr Produktionsstätten bzw. Module. Fertig. Auch die Missionen muten dem Spieler keine Herausforderungen mehr zu, sondern plätschern in recht überschaubarer Vielfalt vor sich hin.
Diese radikale Vereinfachung führt insgesamt dazu, dass man 2205 über Stunden hinweg völlig unbeobachtet laufen lassen kann, weil es garaniert zu keinerlei Komplikationen kommt - exakt wie bei vielen Browsergames, in denen Pflanzen, Tiere oder was auch immer über Stunden hinweg einfach vor sich hingedeihen und heranwachsen.

Zu dieser Abflachungsproblematik und dem oben erwähnten kommunikativen Fiasko kommt zudem noch ein offenbar beträchtliches Zeitproblem bei der Entwicklung des Spiels.
In den vorangegangenen Jahren hatte der Intervall zwischen den Releases neuer Teile bei ca. zweieinhalb Jahren gelegen; nun ließ man sich ein ganzes Jahr mehr Zeit.
Das klingt nach viel, hat für eine fundierte, abgerundete Entwicklung des aktuellen Projekts aber offenbar nicht ausgereicht - vermutlich vor allem wegen dem Aufwand für die neue Grafik-Engine. Ubi wollte an dem öffentlich gemachten Releasetermin allem Anschein nach nicht rütteln, daher musste 2205 um jeden Preis pünktlich erscheinen. Das führte im Ergebnis zum Canceln der Beta und blieb auch ansonsten leider nicht ohne Folgen, die nun hier in den Foren und unter den Amazon-Rezensionen heiß diskutiert werden.

Schließlich handelt es sich bei dem Großteil der angeprangerten Defizite auffälligerweise um exakt solche, die erst im Zuge einer längeren Vorkontroll-Phase so richtig zutage getreten wären - etwa das weitgehende Fehlen von Handlungstiefe oder jedweder Langzeitmotivation infolge nicht vorhandenen Endgames. Auch Entwickler brauchen Zeit, um ein eigenes Gespür für ihr Produkt zu bekommen; nur, wer sich intensiv damit auseinandersetzt, steht irgendwann vor der "Und jetzt?"-Frage, die sich auch hier viele stellen, denen das Spiel viel zu schnell ging und die nun nicht wissen, was sie noch zum Weiterzocken animieren soll.

Ubi hätte es - spätestens seit dem Debakel mit dem Release von Assassin's Creed Unity - besser wissen müssen; echte Qualität braucht nun mal ihre Zeit. Wer stattdessen lieber Druck aufbaut, um möglichst zeitnah weitere Produkte auf den Markt zu pressen, der nimmt auch billigend das Risiko eines Image-Fiaskos in Kauf.

Bleibt zu hoffen, dass man bezüglich 2205 noch die Kurve kriegt.
Schade, dass dies unterm Strich bedeutet, dass substantielle Verbesserungen vermutlich nur in Form der bereits angekündigten kostenpflichtigen DLCs umgesetzt werden - was das Produkt unterm Strich erheblich verteuert, bis es denn mal einen akzeptablen Umfang hat (Die Sims und Simcity von EA lassen schön grüßen).
Aber andere haben's ja auch hinbekommen. Man denke nur an Diablo 3: Trotz aberwitzig langer Produktionsphase bei Release eine vollkommene Katastrophe, weil einzig darauf angelegt, die Spieler ins Echtgeld-Auktionshaus zu treiben. Scharfe Zungen behaupteten sogar, es handele sich dabei allenfalls noch um ein Ingame-Kaufhaus, verschleiert durch die bloße Simulation eines Hack'n'Slay. Der Aufschrei in der Community war gewaltig - und das Spiel wurde in der Folge derart vollständig umgekrempelt, dass es heute nichts mehr mit jenem unsäglichen Machwerk gemein hat, das seinerzeit veröffentlicht wurde.

So schlimm steht's um 2205 - bei aller berechtigten Sachkritik - ja nun wirklich nicht.

Um es also mal mit Gandalf zu sagen: Noch ist Hoffnung.

;)

TohKlidan
19-11-15, 13:15
Hi,

möchte zu diesem interessanten Thema auch mal mein Senf dazugeben.

Es gab ja wo Anno 2070 aktuell war auch schon eine Ubisoft Umfrage wie sie vor ein paar per Mail in Haus geflattert ist.
Leider werden ja die Ergebnisse dieser Umfragen nie veröffentlicht, zumindest wäre es mal interessant zu wissen wieviel Prozent der Befragten für das Western Setting gestimmt haben ;)

Naja egal, zum Thema wurde an den Wünschen vorbei Entwickelt?

Jein. Wenn man keine Kriegsführung, Piraten und Katastrophen mag, dann ist das für diese Spieler kein schlechtes Spiel.
Vereinfachung und Entschlackung des Gameplays ist grundsätzlich nichts schlechtes, allerdings fühl ich unterfordert, weil im augenblick nichts unberechenbares passieren kann.
Dadurch kann ich mich zwar jetzt komplett aufs Schönbauen konzentrieren, da fehlen mir dann allerdings wieder Zierobjekte zum verbauen.

Und man muss fairerweise sagen das auch 1404 und 2070 erst mit den Addons sich komplett angefühlt haben.
Wo vieles was sich die Spielerschaft gewünscht hat nachgereicht wurde.

Ich denke Chamb0rd hat recht mit der Aussage:
Das mal wieder der Termindruck zum Release schuld war.

Spartaner2070
19-11-15, 18:47
Hallo nunja das Spiel für Leute die gerne ohne Ki und Katastrophen spielen attraktiv zu machen wäre ja leicht gewesen indem man es optional gemacht hätte hat man aber nicht ,
Die Aussage das Anno 2205 noch gut wird bezweifle ich den nach ca 30 Stunden interresiert mich Anno nicht mehr da ich schon alles gemacht habe ,

2070 zb habe ich sicher 100-300 Stunden gespielt ohne Addon migt dem Addon kamen sicher noch mal 100 Stunden dazu . außerdem muss man ja sagen das 1404 oder 2070 das Grundspiel alleine schon nicht schlecht war .

Und meiner Meinung nach waren die Videos die man gesehen hat auch irreführend wie zb mit den Monumentalen Brücken xd 2 Klicks und fertig , oder die Aussage die Intgeraktion mit der Ki wird anders , meiner Meinung ist sie nicht vorhanden ,
Und die Aussage das das Spiel komplexer ist zum schluss und mindestens so wird wie 2070 ist auch eine Lüge

Das war meiner meinung nach eine verarsche ich habe noch nie ein Anno so wenig gespielt wie 2205 obwohl ich ein rießen fan bin der Serie

Ich glaub auch nicht das noch ein Addon kommt das sind wahrscheinlich die Dlc die schon im Season Pass sind ,

Das ganze wir noch bestätigt mit der Umfrage was würdest du dir wünschen für ein neues Anno

mfg

FIuchur
19-11-15, 19:07
[...] Und meiner Meinung nach waren die Videos die man gesehen hat auch irreführend wie zb mit den Monumentalen Brücken xd 2 Klicks und fertig

Da hast Du leider recht; "monumental" ist im Spielgeschehen - zumindest in seinem aktuellen Zustand - nicht wirklich viel. Zumindest, wenn man 2205 an seinen Vorgängern misst, wo man teilweise mehrere Stunden an echten Großprojekten werkelte, die bei Fertigstellung sogar eine individuelle, wertvolle Funktion erfüllten (man denke nur an die Kathedrale aus 1404 oder die Konzernzentralen aus 2070).

Nun gibt es etappenweise Bauvorhaben nur noch sehr vereinzelt - und an deren Ende steht zumeist ein Effekt, der eher an ein nettes Gimmick erinnert als an brauchbare Unterstützung, die all den Aufwand wert gewesen wäre. Das Feuerwerk der Statue ist chic, ohne Zweifel - aber halt nun mal nichts außer chic. Und die Staudämme... Deren Stromgewinnung ist schön und gut, lässt sich aber auf einfachstem Wege mittels Fusionsreaktoren um ein Zigfaches übertreffen.


[...] oder die Aussage die Intgeraktion mit der Ki wird anders , meiner Meinung ist sie nicht vorhanden

Nun ja, auch ein weitgehendes Weglassen der KI-Interaktion ist eine Änderung. *bitter-lächel*
Ich vermisse die konkurrierenden und intensiver handelnden NPCs auch schmerzlich. Da es zudem keinen MP und damit keinerlei Chance auf anderweitige kooperative oder kompetitive Elemente gibt, fühlt man sich nach einer gewissen Zeit recht verloren in dieser Welt. :(

Spartaner2070
19-11-15, 19:22
Hallo ja leider so ist es und das hat man vorher nicht gewusst sie haben alles schön geredet und an der wahrheit vorbei ,
Darum bin ich ja so enttäuscht es hat fast nichts mehr mit den alten spielen gemein , und dann heißt es die Spieler haben das so gewollt ,

Und es kann ja nicht sein das man 100 Euro zahlen muss damit man das kriegt was man normalerweiße schon in der Grundversion hätte bekommen sollen ,

mfg

TohKlidan
20-11-15, 12:32
Und die Staudämme... Deren Stromgewinnung ist schön und gut, lässt sich aber auf einfachstem Wege mittels Fusionsreaktoren um ein Zigfaches übertreffen.
Stimmt aber dennoch sind die Staudämme das nützlichste Sektoren Projekt.

Die Sektoren Projekte bei denen man dann immer wieder mal "nicht-so-seltene" Resource abholen kann, braucht man kaum und bei der Statue schaltet man immer hin auch die Brunnen frei, die in
Der Stadt auch schön aussehen.

Deepsoul82
20-11-15, 22:07
Naja die frage ist meiner Meinung nach echt schwer zu beantworten. Ich habe viele Spiele gespielt, die sich veränderten und weiterentwickelten ...... aber sie blieben dem Grundspiel nun doch irgendwo ähnlich. Ob es nun ständig neue Fallout oder Final Fantasy skillsystheme gab es blieben Rpgs .. Hir wurde meiner meinung nach irgend ein Verstaubter Sim City Clon aus nem Mülleinmer oder ner ganz dunklen Ecke gekramt und einfach Anno auf die Verpackung geschrieben. Es sind sooooooooooo massiver Spieländerungen und abweichungen vom orginalem Anno, dass dieses Spiel nun schon seit tagen in der Ecke herumliegt. X spielte ich auch gerne und viel aber dort gab es genau wie bei der Tes Reihe ( und nun auch Fallout 4) von den Entwicklern ein sehr mächtigen Editor .. was jemandem nicht passte kann und konnte er mit einiger zeit am spiel ändern.Der X trend mod oder aber die ganzen fannprojeckte bei Moorowind und Oblivion haben die Spiele um 100 derte Spielstunden erweitert. Die Nutzer hatten die möglichkeit sich ihr individuelles Spiel (durch mods) zu gestalten. Anno spielte ich immer ohne mods die spiele waren fordernt. Nun naja wie gesagt erkenne ich zu wenig spielinhalt um 2205 auch als einen Annoteil anzusehen.

Mfg Deepsoul


Edit: mein Season pass würde ich nur als nützlich ansehen, wenn ich nen ganz neues Spiel dafür bekommen würde.. am momentanen 2205 kann mich mit der Spielmechanik aktuel einfach nichts wirklich ansprechen was auch daran liegen mag, dass mir grafik völlig egal ist und ich auch gerne noch spiele aus den 90igern spiele die inhalt hatten .... der ist und war für mich immer vordergründig

MattRoxx
20-11-15, 22:25
Finde es gut, das ihr euch mit an der Diskussion beteiligt.
Es soll aber auch bitte kein allgemeiner mecker Thread werden, ich finde es nur spannend mit euch zu ergründen, weshalb diese Schere zwischen Erwartung und Ergebnis, anscheinend immer weiter auseinander klafft. Das ist kein Ubisoft spezielles Problem, sondern betrifft die gesamte Branche.
Leider berichten Gamingmagazine viel zu selten über solche und andere Themen, vermutlich um die "heile Welt", "wir hypen uns" aufrecht zu erhalten.
Habe aber auch das Gefühl, das Magazine und Artikel, lieber gelesen/ gekauft werden, wenn über das jeweilige Spiel positive berichtet wird, wodurch eine gewisse Abhängigkeit eintrifft.
Der große AAA Titel, der Aufbringer der Zeitschrift, im den im Vorfeld viel gehypte wurde, soll ja auch das Magazin verkaufen.

@Deepsoul ja X, hab da gerade voll bock drauf bekommen! :)

Deepsoul82
20-11-15, 22:40
Ich wollte wirklich nicht nur meckern weswegen ich auch andere Spiele zum vergleich wählte .. mir fällt einfach nur zuwenig positives ein *lacht* . Ich habe bis vor 4 oder 5 Jahren auch noch regelmässig spielmagaziene Gekauft aber glaube ehrlich das weden nurnoch wenige tun. Online sind ja auch viele beiträge und Tests wie bei Pc Games zu lesen. Aber jap auch ich habe mich durch die geschönten berichte ua auch dort zum vorbestellen der Ce ermutigen lassen. Also bei anderen neuerscheinungen war ich ev nicht immer glücklich aber ich bekamm etwa was ich erwartette ... dieser monat ist echt schlimm zb bei mir :/ da gehen alein für 3 spiele 200 euro ras (nächste vorbstellung 29.11) . Ich habe auch kein prob damit die CEs zu kaufen ist ja mein selbst verdientes geld ...... aber wie soll nen mit 2205 angesprochenes Kundenprofiel mit altersschnitt 5-8 geld für spiele aufbringen können ..... ich bin aus ner offensichtlich zualeten spielergeneration also mein wunschzettel wurd nid angeschaut.


@ MattRoxx jap naja der dortige editor ist wie erwähnt so mächtig, dass diese spiele sehr langlebig sein können.. ich war fast immer outlaw mit viel rot auf den maps *G*

MattRoxx
21-11-15, 00:01
Edit: Deepsoul, nein das mit den Meckern war nicht auf Dich bezogen, wollte ich noch schreiben, habs dann vergessen, tut mir leid.
War nur so allgemein hin...
Ja X, X², X³ + Addons kenne ich mit Mods, Rebirth muss ich mal wieder schauen, aber zu release war es noch schlimm! :D *Hotas auspack entstaub**lach*
Outlaw Yeah! War eher immer der liebe dafür böser zu den Bösen.... :D

FIuchur
22-11-15, 00:04
Leider berichten Gamingmagazine viel zu selten über solche und andere Themen, vermutlich um die "heile Welt", "wir hypen uns" aufrecht zu erhalten.
Habe aber auch das Gefühl, das Magazine und Artikel, lieber gelesen/ gekauft werden, wenn über das jeweilige Spiel positive berichtet wird, wodurch eine gewisse Abhängigkeit eintrifft.
Der große AAA Titel, der Aufbringer der Zeitschrift, im den im Vorfeld viel gehypte wurde, soll ja auch das Magazin verkaufen.

Yep, so sieht's wohl aus.

Hinzu kommt, dass Spielemagazine - sowohl in Print- wie Onlineversionen - generell am Tropf der Gaming-Industrie hängen; man finanziert sich ja zu einem wesentlichen Teil über die Werbung der Publisher. Und wenn einer davon durch allzu strenge Kritik an seinem Produkt verärgert wurde, dann schaltet er eben keine Anzeigen oder Werbeclips mehr, was die Herausgeber der Magazine finanziell bluten lässt. Die Redaktionen sind also einerseits extrem abhängig von der Gunst der Spielehersteller, über deren Produkte sie andererseits jedoch in ihren Reviews berichten; dieser paradoxe Interessenskonflikt sorgt zwangsläufig dafür, dass Neutralität und Objektivität in der Berichterstattung nur allzu häufig enge Grenzen finden.

Ähnlich läuft es mit dem Zugang zu exklusiven News über nahende Spiele: Nur wer überwiegend wohlwollend berichtet, kann sich privilegierten Zugang zu einschlägigen Events erhoffen und Hintergrund-Interviews führen, womit man bei den Magazinkäufern und -abonnenten punkten kann. Was Apple tut (http://meedia.de/2015/09/23/testgeraete-keynotes-und-kumpanei-wie-apple-journalisten-zu-komplizen-macht/), machen zweifellos auch andere - eben beispielsweise in der Spielebranche. Zu einem ersten Probespielen wird auch nicht jeder geladen.

Wintermod
22-11-15, 22:05
Ich kann dazu nur sagen, ein spiel kann man immer einfacher machen, schwerer wird wieder was anderes. In alten anno teilen hast du so viele Möglichkeiten gehabt einen Schwierigkeitsgrad zu wählen, der genau zu dir gepasst hat (will ich Piraten/KI/resourcen/mulitplayer etc.) aber diese Entscheidung wurde uns einfach weggenommen.

Warum werden spiele, die zu 99% aus einem multiplayer und vll einer Liga bestehen, so extrem gespielt? ich mein ist ja schön wenn man 200h anno gespielt hat, da hab ich allein das 10x fach in CSS gespielt. Aber warum haben solche spiele ein so höhere suchtpotenzial? Ganz einfach, weil man eben nicht alles vorgekaut bekommt, weil man einfach nicht nur in einer Linie durchlaufen kann. Weil du irgendwann an einen Punkt kommst wo du einfach nur scheitern kannst. Warum spiel ich gegen einen Menschlichen Gegner anstatt einer KI weil er einfach schwerer ist und das ist der reiz einen spiels, etwas zu schaffen, was nicht jeder schafft.
Warum soll ich ein spiel spielen, wo du doch nicht verlieren kannst. da kann ich genau so ein letsplay auf youtube über dieses spiel anfangen, mehr als ein interaktiver film wird es eh nicht!

Was will ich mit einem spiel, des eine super Grafik hat aber überhaupt tiefe/möglichkeiten von einen spiel hat?

Ich bin mittlerweile ein fan von "kleinen Projekten".
Das beste Beispiel ist hier immer noch Minecraft, Grafik anfangs einfach nur ein Witz und man kam sich 10 Jahr in die Vergangenheit zurückversetzt. Spielprinzip aber super und in den letzten Jahren so gut wie nicht übertroffen wurden. So langsam sollten sich doch die Publisher bewusst werden, dass Grafik nicht alles ist.

oder auch Wolkenstein: enemy territory, wo es einfach nur um den spielspaß und spielprinzip ging und auf die Grafik geschissen wurde.

In anno ist es genau so wie in Assasins Creed reihe, früher noch rumgetüftelt, wie löse ich eine mission? welche Kombos muss ich machen? heute wird so ein wert auf Grafik gelegt, das ein spielprinzip von "renn ich einfach durch und drück die att-taste -> mission beendet" rauskommt.

Die frage wo sich die Entwickler oder auch Spieltester stellen sollten, "warum sollt ich überhaupt noch ein singleplayer spiel gespielt, wo es doch keine Herausforderung mehr ist?"

edit: hab grad den testbericht von PC-Games gelesen (http://www.pcgames.de/Anno-2205-Spiel-55714/Tests/Review-zur-gelungenen-Aufbau-Strategie-mit-toller-Grafik-1176760/2/) Und Pro/Contra bei Pro: anspruchsvolles Endgame. darf mir gern mal jemand zeigen, habs bis jetzt noch nicht gefunden... ;D