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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FanFiction, Timeline: 15 Tage im Leben eines SHD Agenten



VanStarkiller
30-01-15, 18:25
Zehn Tage im Leben eines SHD Agenten, vor dem Black Friday.

Die Geschehnisse vor dem Black Friday:

Manhattan New York, im November, 10 Tage vor dem Black Friday.

Der Black Friday wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt.
Er wird in den USA immer am Tag nach Thanksgiving gefeiert und dient oft als Brückentag für ein verlängertes, arbeitsfreies Wochenende. Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Black Friday als Start in ein traditionelles Familienwochenende und als Beginn der Weihnachtseinkauf Season.

Dredd McStar, ist grade von seinem letzten Einsatz im Norden des Iraks zurück gekehrt. Er war zehn Jahre bei den Special Forces, als Ersthelfer und Hacker für IT-Security Systeme. Außerdem hatte er eine Schafschützen Ausbildung während seiner Ausbildung in West Point genossen. Er schloss seine Ausbildung als einer der Jahrgangs besten an der bekannten Militärakademie ab. West Point liegt am Rande New Yorks in den Highland Falls, von Orange County.

Die Einheit von Staff Sergeant Dredd McStar, die Green Berets, wurden nach dem Ende des Kalten Krieges, überwiegend zur Anti Terror Bekämpfung eingesetzt.
Seine Aufgaben waren dabei genau definiert und liefen immer nach dem selben Muster ab. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Erst die Feindlichen IT-Systeme lahm legen oder übernehmen, damit die Jungs vor Ort gefahrlos ihre Arbeit machen konnten. Das heißt er deaktivierte Überwachung und Alarm Systeme, öffnete Türen und Manipulierte Automatisierte Geschütze. Während der Operation war er das Wachende Auge und übermittelte an die Kampfkräfte vor Ort wichtige Informationen über Feind Bewegungen.
Am ende einer Operation, verwischte er die Spuren, in dem er die IT-Systeme zerstörte und wichtige Daten für das Oberkommando sicherte. Danach half Dredd bei der Behandlung verwundeter Kameraden.

10 Jahre war er es gewohnt nach einem genauen Ablauf und genauer Kommandos zu handeln. Aber diese Zeit war jetzt vorbei. Nach 10 Jahren im Dienst, beendete er seine Laufbahn bei der United States Army und Quittierte den Dienst.

Nach 10 harten Jahren Dienst für die Vereinigten Staaten von Amerika, wollte Dredd mit seiner nicht unerheblichen Abfertigung, den Schritt in die Privat Wirtschaft wagen und sich mit einer IT Firma für Sicherheitssysteme selbstständig machen.

Endlich ein normales Leben führen, eine Frau, Kinder und ein Haus am See, das wovon ein jeder Mann träumt. Davon war Dredd noch weit entfernt. Während seiner ständigen Auslands Einsätze und einem Leben in der Anonymität war daran nicht zu denken. Sein Job hatte immer Vorrang!

Er hatte es probiert, beides unter einem Hut zu bringen, aber es war Erfolglos. Seine Alte Collage Liebe, mit der er zwar 4 Jahre verheiratet war, ist während der langen Zeit in der Ferne mit samt seiner kleinen Tochter und dem Hund abgehauen. Sie lebt jetzt mit einem Anwalt zusammen und seine Tochter hat Dredd die letzten 8 Jahre nicht mehr gesehen. Sie jetzt ihren Zwölften Geburtstag.

Dredd trägt noch immer das Letzte Familien Porträt bei sich. Es hat ihm die ganze Zeit begleitet.
Aber jetzt wo er zurück ist, kann er nicht einfach vor der Tür stehen und so tun, als ob nichts wäre.
Seine Tochter würde es nicht verstehen und ihn wahrscheinlich hassen, seine Ex Frau tut es sowieso. Das ist zumindest die Angst, die Dredd hat.

Neunter Tag vor dem Black Friday:

Dredd hat ein kleines 2 Zimmer Apartment in Manhattan gemietet, mitten im Herzen von New York.
Eine Couch, ein Tisch, ein kleiner Fernseher, ein Telefon mit Anrufbeantworter, ein Laptop und sein Seesack. Viel mehr ist Dredd nicht geblieben. Jetzt heißt es von vorne beginnen, dies ist ein völlig neues Leben.
Dredd sitzt auf der Couch und neben ihm liegt eine zerknüllte Decke, am Tisch stehen mehrere leere Bierflaschen. Daneben liegt das Bild auf dem er mit seiner Frau, seiner damals 3 Jährigen Tochter und einem Schäferhund glücklich vor der Kamera Posieren. Vor ihm befindet sich ein Rand voller Aschenbecher und der aufgeklappte Laptop. Es schien eine lange Nacht gewesen zu sein, ganz frisch sieht der ehemals so stolze US-Sergeant nicht mehr aus.
Sie haben Post steht in einer Benachrichtigung seines E-Mail Providers. Dredd reibt sich das Gesicht, rasieren sollte er sich auch mal wieder. Eröffnet das E-Mail Postfach.
SHD steht auf dem Absender, nie davon gehört, denkt sich Dredd. Aber mal sehen was die wollen, bestimmt wieder so ein Aktien Broker, der an sein hart verdientes Geld will.

In der E-Mail steht nur ein kurzer Text, der lautet wie folgt:

Absender: SHD Strategic Homeland Division

An: US-Staff Sergeant Dredd McStar

Dies ist eine streng vertrauliche E-Mail, treffen sie mich heute Mittag um 12:00 Uhr in Central Park. Setzen sie sich auf die Grüne Bank nördlich vom The Reservoir See!
Alles weitere erfahren Sie dann und kommen Sie alleine!

MfG SHD-Direktor Aeagon

Dredd überlegt kurz, aber was hat er schon zu verlieren, „oh Fuck und es ist schon 11 Uhr“!
Dredd schlüpft in die verblichene Jeans und schnappt sich seine alte Leder Jacke. Raus aus dem miefendem Apartment und rein ins nächste Yellow Cab.

Dredd erscheint gerade noch rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt, aber außer den Enten auf dem See und zwei Joggerinnen die an ihm vorbeiziehen, scheint niemand da zu sein. Es ist ein schöner Sonniger Tag, wenigstens kam er mal an die Frische Luft. Dredd setzt sich auf die Bank und zündet sich eine Zigarette an.
Nach der dritten Zigarette sieht er auf die Uhr; „Hm, schon Zwanzig nach Zwölf“. Aber da setzt sich plötzlich wie aus dem Nichts, ein älterer Mann im Trenchcoat, mit Hut und Sonnenbrille neben ihn.

Der Mann spricht Dredd an: „Sergeant Dredd, wie ich annehme, schön das Sie meiner Einladung gefolgt sind! Entschuldigen Sie die Verspätung, das ist sonst nicht meine Art.“
Dredd sieht ihn an: „Ihre Art ja? Sind Sie von der Regierung?“
Der Mann im Trenchcoat: „ Kann man so sagen.“
Dredd: „Ich arbeite nicht mehr für die Regierung, ich habe vor zwei Tagen meinen Dienst beendet!“
Der Mann im Trenchcoat: „ Darum geht es ja, ich habe ein Angebot für Sie. Ich weiß wie steinig der Weg in ein normales Leben nach dem Militär Dienst ist. Ich will ihnen nur helfen auf die Beine zu kommen!“
Dredd: „ Sind sie so was wie ein Seelsorger? Oder hat sie mein ehemaliger Chief of Staff geschickt?“
Der Mann im Trenchcoat: „Keins von beiden, wir arbeiten unabhängig von der Regierung.
Hören Sie mir jetzt gut zu! Wir haben nicht viel Zeit uns hier zu unterhalten! Wen Sie an einem gut bezahlten Neben Job interessiert sind, in dem sie im Grunde nicht viel zu tun haben. Dann kommen sie heute Nacht um ein Uhr in die alte Reifenfabrik von Brooklyn. Ich und mein Team werden sie dort erwarten. Wir können einen Mann mit ihren Fähigkeiten wirklich gut gebrauchen. Ich kann ihnen jetzt noch nicht mehr da zu sagen, nur noch das es um die Nationale Sicherheit geht!“

Der Mann steht auf und zieht seiner Wege. Dredd überlegt etwas aber in seinem Herzen ist und bleibt er ein Patriot. Also wird er die Einladung annehmen, man kann es sich ja zumindest mal anhören, neugierig ist Dredd jetzt jedenfalls geworden.

Achter Tag vor dem Black Friday:

Ein Uhr Nachts, bei der alten Reifenfabrik in Brooklyn-New York. Die Reifenfabrik hat ihre glanz Zeiten längst hinter sich, halb verfallen und schon lange stillgelegt, sind es nur noch die Ratten und manchmal ein Obdachloser, die Schutz in ihr suchen.
Dredd geht um das Alte Fabrik Gebäude, um einen Eingang zu finden oder irgend einen Gebäude Teil der nicht schon total eingestürzt ist. Es ist dunkel und ein leichte Nebel zieht sich durch die Gebäude Strukturen. „ Und hier soll das Treffen sein?“
Dredd holt eine kleine Taschen Lampe raus, um zumindest ein bisschen was sehen zu können.
„ Hallo?“ Ruft er aber alles was Dredd aufgeschreckt hat sind ein paar Tauben, die aufgeregt davon flattern.
Da fällt Dredd eine Große Halle auf, bei der ein Tor weit offen steht. Die Halle scheint dank ihrer Stahl Konstruktion noch ziemlich intakt und sicher zu sein, also beschließt Dredd sich darin einmal um zu sehen.
Es riecht nach verbraten Gummi und die Fenster an der Hohen Hallen Decke sind fast alle in die Tiefe gefallen und liegen jetzt verstreut am Boden. Wenigstens Scheint so das Mondlicht in das Gebäude, was die suche nach dem Treffpunkt etwas angenehmer gestaltet.
Dredd sieht sich um, aber es scheint schon lange keiner mehr hier gewesen zu sein. Er geht langsam weiter durch die Halle, die Splitter der Scheiben, knirschen unter seinen Schuhen und mit jedem Schritt scheint ein Hall durch das ganze Gebäude zu gehen. „ Na wen das keine Aufmerksamkeit auf sich zieht.“
Nach einigen Metern in mitten der Halle, zwischen einigen tragenden Säulen, sieht Dredd eine Stahltreppe.
Da spricht ihn jemand von oben an: „ Sie sind tatsächlich gekommen, ich wusste das ich mich auf Sie verlassen kann!“

Dredd leuchtet mit der Taschen Lampe nach oben, aber alles was er sieht sind die Umrisse einer Dunklen Gestalt und das glimmen einer Zigarette.
„ Kommen Sie rauf;“ Hallt es nach unten. Auch wen die alte Stahltreppe keinen so sicheren Eindruck mehr macht, geht Dredd nach oben.
„ Folgen Sie mir;“ Sagt der Mann im Trenchcoat und verschwindet durch eine rostige Metalltür.
Dredd findet sich in einem Dunklen Raum wieder und hört wie die Tür hinter ihm verschlossen wird. Dann geht das Licht an, in der Mitte das Raumes steht ein Staubiger Tisch mit noch staubigeren Stühlen und darüber flackert eine alte Neonröhre.
Der Mann im Trenchcoat steht neben dem Tisch und irgendjemand scheint auch hinter Dredd an der Tür zu stehen; Es ist toten stille.
Dredd versucht die Stimmung etwas auf zu heitern: „ So hier bin ich, sehr einladen sieht ihr Büro nicht aus, Sie haben wohl ihren Boss etwas verärgert?“
Der Mann im Trenchcoat reicht Dredd eine Zigarette und zündet sie ihm an.
„ Wir brauchen kein Büro oder sonst irgend einen Komfort. Hören Sie einfach zu was ich ihnen an zu bieten habe, Nein können Sie jetzt sowie so nicht mehr sagen!“
Dredd zieht an der Zigarette; „ Soll das eine Drohung sein?“
Da kommt ein Mann hinter Dredd hervor, der sieht jetzt so gar nicht bedrohlich aus. Eher wie ein Bänker oder ein Börsenmakler, er trägt einen dunklen Anzug, eine Brille und hat blonde Haare.
„ Nein, wir drohen ihnen nicht, es ist nur ein gut gemeinter Rat!“ Sagt der Bänker und stellt sich neben den Mann im Trenchcoat.
So langsam kommt sich Dredd vor wie in einem billigen Mafia Film, ungläubig sieht er die zwei Gestalten an.

Der Mann im Trenchcoat ergreift das Wort:
„ Das ist Remigton Steel, Assistent Agent und ich bin Aragon, Direktor Agent, wir sind von der SHD, Strategic Homeland Division.
Bevor wir noch mehr Zeit verlieren, sag ich ihnen jetzt worum es geht!

Wir sind eine geheime Organisation, die 2007 vom damaligen Präsidenten Geoge W. Busch gegründet wurde. Laut einer Präsidenten Anordnung ist der Präsident unser einziger Vorgesetzter.
Wir sind eine Schläfer Organisation, die völlig verdeckt operiert.Unsere Arbeit beginnt dann, wen alle Staatlichen Strukturen zusammen brechen und alle anderen Behörden, Nachrichten Dienste und Regierungs Angestellte versagen. Die Division ist der letzte Ausweg, aus einer unabwendbaren Katastrophe.

Wir sind nur eine kleine Gruppe und Operieren im Ernstfall in kleinen Teams, völlig unabhängig von einander. Darum brauchen wir die Besten, darum brauchen wir Sie!
Ich habe mir ihren Lebenslauf angesehen; Sie waren am New Yorker College im Ringer Team und sind zweimal Junioren Meister geworden, Sie haben IT in Harvard Studiert und mit Auszeichnung bestanden. Danach 4 Jahre West Point, Abschluss als Jahrgangs Bester,10 Jahre, Special Forces, Scharfschützen Ausbildung mit hohem Erfolg, im Sanitätsdienst haben sie einige Leben gerettet, einer der Besten Hacker, den die US-Armee je hatte. Das sind genau die Fähigkeiten, die ein Agent des SHD besitzen sollte. Wir brauchen Speziallisten, wir brauchen Leute, die, die Besten auf ihrem Gebiet sind!“

Dredd schüttelt den Kopf: „ Ich habe es ihnen doch schon gesagt, ich habe meinen Dienst Quittiert!
Ich bin gerade dabei mein mich selbstständig zu machen und will endlich mein Leben wieder in den Griff bekommen. Ich habe meinen Teil für die Vereinigten Staaten erfüllt, ich habe meine Familie für die USA aufgegeben und habe die USA vor so manchen Terrorakt bewahrt. Jetzt will ich nur noch ein Normales Leben führen! Es tut mir leid, ich bin der falsche Mann für den SHD oder für was auch immer!“

Aragon scheint nicht von Dredds Absage überzeugt zu sein:
„ Sehr gut, machen Sie sich selbstständig! Leben Sie ihr Leben! Was anderes wollen wir ja auch gar nicht.

Dredd, du scheinst mich falsch verstanden zu haben. Wen wir zum Einsatz kommen, gibt es kein Leben mehr! Es gibt keine Wirtschaft mehr, keine Regierung und keine Zukunft, für niemanden!
Dann hast du aber noch die Möglichkeit, die Menschheit zu retten! Du kannst den wenigen Menschen die einen Worst Case überleben noch Hoffnung geben!“

Dredd versteht langsam was Aragon meint, er hat schon von solchen Krisen Szenarios gehört.
Nur bisher war es seine Aufgabe, so etwas zu verhindern.

Der Mann im Anzug, Remigton Steel, zupft sich seine Krawatte zurecht;
„ Wen ich mich kurz vorstellen darf? Remigton Steel, ich bin seit 8 Jahren Assistent Agent beim SHD. Wir Zahlen gut und wir zahlen Pünktlich! Überlege doch mal Dredd! Ich darf doch du sagen?
Aragon und ich, wir haben beide sehr lange für die Regierung gearbeitet und den USA den Großteil unseres Lebens Gedient. Jetzt ist es an der Zeit das die Regierung einmal was für uns tut!

Du bekommst ein Monatliches Gehalt von 2500 Dollar auf ein Schweizer Nummern Konto, keine Fragen, keine Bedingungen. Bis der Ernstfall eintritt! Und wie hoch ist die Chance, das die Regierung handlungsunfähig wird? Du wirst wahrscheinlich den Rest deines Lebens ein stattliches Gehalt genießen und musstest nie einen Finger rühren!

Und zum Anderen, wen wirklich das Direktive 51 Protokoll ausgelöst wird, was würdest du dann machen? Zusehen wie die USA untergehen und es kein Morgen mehr gibt?
Wir bieten dir hier eine einmalige Gelegenheit!

Das ist ist zwar nicht 100 Prozentig überzeugt, aber letztendlich haben die zwei Columbos für arme ja recht! Was würde er wirklich machen wen die Welt oder die USA auf eine unabwendbare Katastrophe zu steuern? Und seine Abfertigung von der Armee würde auch nicht ewig reichen, da wäre eine Monatliche Finanzhilfe, eine fiel bessere Möglichkeit, einen neuen Start ins Leben und die Selbstständigkeit zu beginnen.

Dredd: „ Also gut, wo soll ich unterschreiben?“

Aragon: „ Dein Wort genügt dem SHD!“

Remigton Steel holt einen Rucksack unter dem Staubigen Tisch hervor und stellt ihn auf den Tisch. Dann wühlt er mit seiner Hand in seiner Anzug Jacke und holt eine Armband Uhr heraus.

Remigton Steel: „ Das ist eine Smart Watch, die wirst du von heute an immer bei dir Tragen. Sie ist dein wichtigstes Werkzeug und deine Lebensversicherung im Ernstfall!
Du kannst mit ihr jederzeit auf dein Schweizer Nummern Konto zu greifen und Geld Transferieren. Wen dein Einsatz beginnt, löst der Präsident das Direktive 51 Protokoll aus und zusätzliche Funktionen an der Smart Watch werden freigeschaltet. Du kannst über die Uhr jederzeit die Position der Agenten des SHD in deiner Umgebung ermitteln, genauso wie der SHD jederzeit deinen Standort ermitteln kann. Mit dieser Uhr kannst du im Einsatz auf sämtliche Datenbanken der Regierung zu greifen und nicht nur das, du kannst dich auch in alle Netzwerke in deiner Umgebung Hacken.

In dem Rucksack, bei uns heißt es Go-Bag, findest du im Ernstfall alles was du brauchst.
Ein Fernglas, Vakuum verschlossenes Wasser, ein Medi-Pack, eine Handfeuerwaffe Typ Glock, ein Sturmgewehr Typ Vector, dazu je fünf Magazine und ein paar Granaten. Aber keine Angst, das ist nur dein Start Equipment, die Regierung hat in den gesamten USA kleine versteckte Lager eingerichtet, in denen allerhand Hilfsmittel verborgen sind. Die Koordinaten werden dir im Einsatz auf einer Holo-Karte angezeigt. Diese Holo-Karte ist eine besonders beeindruckende Karte von deiner gesamten Umgebung, die Smart Watch wird ständig mit Daten deiner Umgebung gefüttert, also ist die Karte immer Aktuell. Solange es irgendwo ein Netzwerk gibt! Die Technik solltest du eigentlich kennen, du hast sie ja selbst bei den Special Forces eingesetzt. Bei der Smart Watch hast du alles in einem, kompakt in einem Gerät.

Du siehst also der SHD hat für alles vorgesorgt.
Ach ja ich stelle die Smart Watch auf deinen Puls ein, lege sie nicht weiter als Zehn Meter von dir entfernt ab. Dann zerstört sie sich selbst, alles wird gelöscht, auch dein Schweizer Konto!“

Da mischt sich Aragon in Remigtons Vortrag ein:

„ Danke Remi, ich denke das Reicht an Informationen!“

Dredd ist fasziniert von der Uhr und dreht sein Harngelenk hin und her. So etwas hat er noch nie gesehen, sie sieht auf dem ersten Blick aus wie eine ganz Normale Uhr, aber wen er das Display berührt öffnet sich ein Auswahl Menü, das aus der Uhr hinaus Projiziert wird. Warum hatte er bei den Special Forces nicht so eine Technik? Das hätte ihm sicherlich die Arbeit erleichtert, wen er nicht immer ein Riesen Equipment mit sich herumtragen hätte müssen.

Aragon: „ Dredd, dein Codename ist jetzt Starkiller. Verstecke dein Go-Bag, an einem Ort wo du jederzeit ran kommst! Und denke daran das die Smart Watch immer in deiner Nähe bleiben muss!
Geh jetzt und lebe dein Leben! Hoffen wir und das wir uns nie wieder sehen!
Denn bei unserem nächsten auf einander Treffen wird nichts mehr so sein wie Vorher!“

Dann verlassen Aragon und Remigton Steel den Raum. Dredd überlegt noch ob er gerade Wach ist oder träumt, das war einfach eine sehr Schräge Begegnung!

Sieben Tage vor dem Black Friday:

Dredd kommt gerade vom Einkaufen und ist auf dem Weg durch das schäbige Treppenhaus, in sein Apartment. Bis jetzt hat er außer den Hausmeister, der nach billigen Fusel stinkt und scheinbar nur eine Hose und ein Hemd besitzt, noch keinen Menschen im Haus getroffen. Da ist es kein Wunder, das ihm die hübsche Blondine an der Tür, auf seiner Etage gleich auffällt, Sie scheint irgend etwas in ihren Taschen zu suchen.

Dredd: „Kann ich ihnen behilflich sein?“

Der Blonde Engel scheint etwas verwirrt und schaut Dredd erschrocken an; „Oh,ich habe sie gar nicht kommen gehört,ich muss irgendwo meinen Schlüssel verloren haben!“

Dredd: „Haben Sie den Hausmeister schon gefragt, ob er ihnen die Tür öffnen kann?“

Blondi schüttelt den Kopf: „Nein, ich traue dem Typen nicht!“
Dredd: „Verstehe ich, lassen Sie mich das mal Probieren!“

Dredd holt eine Kreditkarte aus seiner Jacken Tasche und Schiebt sie zwischen dem Tür Rahmen und dem Tür Schnapper. Ein klacken und die Tür ist Offen.

Dredd: „Sie sollten die Tür besser auch verschließen und nicht nur zu ziehen!“

Blondi ist begeistert und erschrocken zu gleich, wie einfach das ausgesehen hat;
„Sie machen das doch wohl nicht beruflich? Entschuldigen Sie, wie unhöflich von mir, ich bin Michelle, ich arbeite unten im Kaffee. Kommen Sie doch mal dort vorbei, dann gebe ich ihnen einen aus!“

Dredd nimmt seine Einkaufs Taschen und geht ein paar Schritte zu seiner Apartment Tür, die gleich neben an ist. Dann dreht er sich noch einmal um. „ Dredd!“

Michelle sieht ihn verwundert an; „ Was?“
Dredd: „Dredd, so heiße ich. Ich werde mal im Kaffee vorbei sehen. Und nicht vergessen, Zusperren!“

Dann verschwindet Dredd in seinem Apartment. Michelle ist Verwundert über Dredds verhalten, normaler weise laden die Kerle Sie zum Kaffee ein. Und schon gar nicht hat sich je einer umgedreht und ist einfach gegangen.

Sechster Tage vor dem Black Friday:

Es ist schon späht am Abend und Dredd sitzt an seinem Laptop. Das Bier scheint ihm auch zu schmecken, unzählige leere Flaschen stehen auf dem Tisch. Aber die Geschäfte laufen vom ersten Tag an gut, Internet und Netzwerk Sicherheit ist gefragt und Dredd kann sich vor lauter Anfragen kaum retten. Aber das schönste an diesem Job ist, das man dafür nicht vor die Tür muss. Er kann alles bequem von der Couch aus erledigen.
Da klopft es plötzlich an der Tür, vielleicht ist es ja Michelle, die mal wieder den Schlüssel vergessen hat. Dredd geht zur Tür und öffnet sie, aber da steht nicht Michelle, sondern Aragon in seinem Trenchcoat. Dredd sieht ihn verwundert an, hat er vielleicht die Apokalypse verpasst?

Aragon: „ Willst du mich nicht rein lassen?“

Also bittet Dredd, Aragon höflich herein und schließt die Tür.

Aragon: „ Wie ich sehe hast du dich bereits eingelebt.“

Was wohl eher ironisch gemeint war, weil selbst ein Blinder das durcheinander mit bekommen würde. Dredd geht zum Kühlschrank, wehrend Aragon ein paar Zeitungs Stapel von der Couch schiebt um sich setzen zu können.

Dredd: „Bier? Warum bist du hier? Ich dachte wir sehen uns erst wieder wen die Welt unter geht, oder habe ich den Weltuntergang verpasst?“

Dredd nimmt zwei Bier aus dem Kühlschrank und setzt sich neben Aragon.

Aragon: „Nein, ich bin wegen etwas anderem hier. Hör mir einfach zu!
Ich mache diesen Job jetzt schon seit die Busch Regierung unsere Organisation 2007 gegründet hat. Als ich dich zum ersten mal sah, wusste ich, das ich mich auf dich verlassen kann. Ich weiß in dir steckt mehr, als du nach außen vorgibst zu sein!“

Dredd versteht nicht ganz, worauf Aragon hinaus will; „Worauf willst du hinaus? Wir kennen uns jetzt zwei Tage und du sagst du weißt wer ich bin und was ich denke?“

Aragon: „Ich kenne deine gesamte Akte und ich habe Menschenkenntnis, die hast du auch, sonst währst du nicht bei den Special Forces gewesen.
Ich bin nicht mehr der Jüngste, ich mache diesen Job bereits zu lange. Vor dem SHD war ich 15 Jahre bei der CIA und habe mit sehr vielen Menschen zu tun gehabt, ich habe geheime Operationen auf der ganzen Welt durchgeführt und geleitet, ich weiß wann ich jemanden trauen kann!

Dredd, ich möchte das du meinen Direktor Posten beim SHD übernimmst! Ich habe dich nicht zufällig als Agenten des SHD angeworben. Ich brauch jemanden, der in meine Fußstapfen tritt und die Rekrutierung neuer Agenten weiter führt. Ich brauche jemanden, der im Ernstfall Entscheidungen treffen kann, egal was für Konsequenzen sie haben. Ich habe mit Remigton Steel darüber geredet, wir werden dir als Aufsichtsrat Agenten zur Seite stehen, so lange wir Leben. Einmal SHD, immer SHD. Die Regierung würde nicht zulassen, das jemand die Organisation verlässt, wen er einmal von ihrer Existenz weiß. Aber wir brauchen jemanden der noch frisch dabei ist und von der Regierung und seinem Umfeld unabhängige Entscheidungen treffen kann.“

Dredd trinkt sein Bier auf Ex, das ganze scheint viel größere Ausmaße an zu nehmen, als er erwartet hat.

Dredd: „Wie viel Zeit habe ich, um mich zu entscheiden?“
Aragon: „Es tut mir leid, ich brauche deine Entscheidung sofort! Wir haben nicht viel Zeit, eigentlich dürfte ich gar nicht hier sein. Ich weiß nicht wie lange Remi meine Ortung beim SHD stören kann. Die meisten Agenten des SHD gehören zu einem Team und das hat wiederum einen Teamleiter. Es gibt außer dem Aufsichtsrat keine offiziellen Ränge. Unter den SHD Agenten sind in der Regel alle Gleich. Wie in den meisten Spezial Einheiten läuft auch beim SHD vieles über den Ruf und die Taten, sowie bestimmter Beziehungen untereinander ab. So entsteht unser Hierarchie System.Aber da ich der Direktor und Mitbegründer der Organisation bin kann ich meinen Posten auch jederzeit weiter geben. Als nimmst du meinen Posten an?“

Dredd überlegt noch kurz, aber was hat er schon für eine Wahl? Er steckt jetzt mitten drin und ein Zurück gibt es auch nicht mehr, er weiß wie die Regierung mit Fahnenflüchtigen und Mitwissern umgeht.

Dredd: „Ich nehme an. Was sind meine Aufgaben?“
Aragon: „Remi hat sämtliche Regierungs Kanäle in deiner Smart Watch freigeschaltet. Halte Ausschau nach möglichen Kandidaten für den SHD. Wen du glaubst einer entspricht dem Profil und ist vertrauenswürdig, schicke mir seine Daten. Remigton und ich werden dann ein Treffen arrangieren. Lass dir Zeit und geh bedacht vor und lass nie deine Tarnung auffliegen! Wir wissen nicht wann oder ob wir jemals gebraucht werden, aber wen es soweit ist, müssen wir vorbereitet sein!“

Aragon steht auf und geht zur Tür; „Pass auf dich auf!“

Das war das letzte was Dredd von Aragon hören sollte, wen es vielleicht nie zu einem Einsatz kommt.

Fünfter Tag vor dem Black Friday:

Dredd betritt das Kaffee unten an der Straße, schließlich schuldet Michelle ihm noch eine Kaffee.
Er setzt sich auf einen der freien Plätze am Tresen und beobachtet die Menschen. Wie Sie alle hektisch ihren Kaffee bestellen, mit dem Handy am Ohr oder nervös in ihren Notebooks tippen. Keiner scheint seine Umwelt so richtig wahr zu nehmen.

Da spricht ihn Michelle an; „Schön das du dir Zeit genommen hast, was darf es sein?“

Michelle lächelt und reicht Dredd eine Karte.

Dredd: „Das ist eigentlich Egal, empfehle mir was. Das hier ist aber nicht die Haupt Job oder? Ich meine eine Hübsche Frau wie du, in so einem Laden, den ganzen Tag mit so schlecht gelaunten Kunden?“

Michelle dreht sich um und lässt einen Kaffee am Automaten ab, da brüllt sie auch schon der nächste übellaunige Kunde im schicken Designer Zwirn an.

Kunde: „Hey, geht das nicht etwas schneller? Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!“
Michelle reicht dem Kunden einen Kaffee im Pappbecher und wendet sich wider Dredd zu.

Michelle: „Nein, ich mache das nur um mir etwas Geld fürs Studium dazu zu verdienen. Eigentlich bin ich angehende Ärztin. Aber die Schichten im Krankenhaus werfen nicht genügend ab und so helfe ich hier einer Freundin drei mal in der Woche aus. Also, einmal die Empfehlung des Hauses!“

Dredd: „Dann habe ich ja Glück, das du gerade heute hier bist!“

Dredd und Michelle unterhalten sich noch etwas, Sie scheint gar nicht so naiv zu sein, wie Sie aussieht.

Vierter Tag vor dem Black Friday:

Dredd sitzt gerade mal wider über einem Kunden Auftrag an seinem Laptop, als er von Schreien und hämmern aus dem Treppen Haus unterbrochen wird. Es hört sich an, als ob Michelle sich mit einem Mann ziemlich heftig streiten würde. Dredd stürmt darauf aus der Wohnung und sieht wie ein Tätowierter Muskel Protz, mit den Fäusten gegen Michelles Tür hämmert und wüste Beschimpfungen von sich lässt.
Dredd packt den Mann am Nacken, der darauf wild mit den Armen fuchtelt. Der Mann schafft es sich aus Dredds Griff zu befreien und holt zu Schlag aus. Es fällt Dredd aber nicht schwer dem behäbigen Gorilla auszuweichen. Er fängt die Faust beim zweiten versuch ab und dreht den Arm einmal herum. Der Gorilla sieht Dredd entsetzt an und schreit.

Gorilla: „Du verdammtes Arschloch, hast mit den Arm gebrochen! Was mischt du dich hier ein?“

Da geht die Tür auf und Michelle streckt den Kopf heraus; „Dredd, was hast du getan?“

Dredd: „Es sah aus, als ob du Hilfe benötigt hättest! Was will der Typ von dir?“

Michelle atmet durch: „Das ist mein Ex Axel, ich hatte eigentlich gehofft, das er mich hier nicht findet. Er verkraftet es nicht, das ich mit ihm Schluss gemacht habe.“

Dredd: „Ich glaube er hat es verstanden; Stimmt doch Axel oder?“

Axel scheint sauer zu sein und hält sich den Arm; „Hast du dir also schon einen neuen gesucht, du Flittchen. Ist mir doch egal! Aber komm nie wieder bei mir an gekrochen!“

Dann trottet Axel schnaufend das Treppenhaus herunter.

Michelle: „Und schon wieder bin ich dir was schuldig!“

Dritter Tag vor dem Black Friday:

Heute fällt der erste Schnee, in die Geschäfte sind bereits weihnachtlich geschmückt und in den Kaufhäusern duftet es nach Weihnachtsstollen und gebraten Mandeln. Dredd hat sich auf den Weg gemacht noch ein paar Besorgungen zu machen. Weihnachtliche Musik in den großen Einkaufstempeln von New York soll die Menschen zu einkaufen animieren.

Dredd ist zum ersten mal nach 10 Jahren wieder an Weihnachten in New York, alles scheint lauter, heller und pompöser geworden zu sein. Aber eine richtige Weihnacht Stimmung will sich bei Dredd nicht einstellen. Er wird auch dieses Jahr wieder Weihnachten allein verbringen. Ohne Familie oder das Lachen und strahlen von glücklichen Kinder Augen. Dredds Eltern sind beide vor zwei Jahren bei einem Autounfall verstorben. Seine Tochter kennt ihn nicht mehr und seine Ex Frau will ihn nicht sehen.

Dredd sieht an der Ecke einen Obdachlosen mit einem Schäferhund sitzen, der ein Schild hoch hält.
Gesegnete Weihnachten, ich bitte um ein paar Münzen für mich und meinen Hund!
Genau so einen Hund hatte Dredd auch, der alte Mann sieht aus, als ob er schon so einiges in seinem Leben mitgemacht hat. Die Menschen laufen aber achtlos an ihm vorbei. Sie sind alle zu sehr in Eile, in zwei Tagen ist Thanksgiving, ein großes Familien Fest und es sind noch so viele Besorgungen zu machen.

Dredd geht zu den alten Mann und seinen Hund, er holt ein paar Dollar Scheine aus seine Hose und reicht sie dem Mann.

Der alte Mann ist hoch erfreut und spricht; „Gott segne Sie mein Herr! Siehst du Bobby, es gibt doch noch gute Menschen!“

Noch zwei Tage bis zum Black Friday:

Dredd sitzt mal wieder über seine Arbeit vertieft auf der Couch vor seinem Laptop, als es an der Tür klopft. Es ist Michelle, die vor ihm steht, als er die Tür öffnet.

Michelle: „Hallo Dredd, ich hoffe ich störe nicht?“
Dredd: „Nein, was kann ich für dich tun?“
Michelle: „Na ja, ich denke nach all dem, was du für mich getan hast, sollte die Frage eher lauten, was ich für dich tun kann?
Morgen ist Thanksgiving und habe den ganzen Tag frei. Da dachte ich mir, das ich dich zu mir auf ein Essen einlade. Natürlich nur wen du nichts vor hast, vielleicht bist du ja auch bei deiner Familie?“

Dredd kratzt sich sichtlich beschämt am Kopf; „Ich komme gerne, habe eh nicht vorgehabt.“

Michelle lächelt Dredd an; „Gut, dann Morgen Abend um 18 Uhr bei mir und bring Hunger mit!“


Thanksgiving, der Tag vor dem Black Friday:

Pünktlich um 18 Uhr klopft Dredd bei Michelle an der Tür, die gleich darauf öffnet.
Sie scheint sich besonders hübsch gemacht zu haben. Was Dredd etwas verlegen macht, da er nur seine ausgewaschene Jeans, ein weißes zerknittertes Hemd und seine geliebte alte Lederjacke trägt. Aber das scheint Michelle nicht zu stören, gut gelaunt bittet Sie Dredd in die Wohnung.

Dredd: „Schön hast du es hier!“
Michelle: „Danke, ich habe versucht das Beste aus diesem Loch zu machen. Gib mir doch deine Jacke und setz dich!“

Michelle nimmt Dredd die Jacke ab und verschwindet damit in einem neben Raum. Dredd setzt sich an den gedeckten Tisch. Drauf stehen zwei Teller, glänzendes Besteck, sorgfältig gefaltete Servietten und zwei leuchtende Kerzen drauf. Michelle hat sich wirklich Mühe gegeben. Sie flitzt derweil an Dredd vorbei in die Küche, daraus duftet es nach Süßkartoffeln, Fleisch und Speck.

Michelle: „Ich hoffe du magst auch ein Rindersteak, ich kann diese Süßen Truthähne einfach nicht essen. Die tun mir einfach nur leid und ein ganzer Truthahn wäre für uns zwei auch zu viel gewesen. Aber wen du brav auf ist, gibt es zum Nachtisch Apple Pie!“

Die beiden verbringen einen schönen Abend und kommen sich beim Essen, bissen für bissen näher.
Sie vergessen völlig die Zeit und unterhalten sich ausgiebig über ihre Vergangenheit und Zukunfts-Pläne. Über den SHD verliert Dredd aber kein Wort, irgendwie hat er das in diesem schönen Moment aber auch völlig vergessen!

Black Friday:

Über Nacht ist sehr viel Schnee gefallen und die großen Handelsketten öffnen Heute schon sehr in den frühen Morgenstunden ihre Geschäfte. Sie locken die Kunden mit Sonderangeboten, Rabatten und Werbegenschänken. Deshalb bilden sich auch schon in der Nacht, lange Schlangen vor den Geschäften, jeder will eines der Begehrten Schnäppchen ergattern.

Dredd und Michelle bekommen von dem ganzen Trubel nichts mit, sie haben die Nacht und auch den Morgen gemeinsam im Bett verbracht.

Sie ahnen nicht, wie dieser Tag ihr Leben und das der gesamten Vereinigten Staaten von Amerika verändern und auf den Kopf stellen wird!

Terroristen haben einen Perfiden Plan ausgeheckt, Sie bringen im ganzen Land Geldscheine, die mit einem extrem tödlichen Virus verseucht sind im Umlauf. Der Black Friday wird als schwärzester Tag der Vereinigten Staaten in die Geschichte ein gehen.

Erster Tag nach dem Black Friday:

Nichts ahnend von der unvermeidbaren Katastrophe gehen Dredd und Michelle ihren alltäglichen Aufgaben nach. Dredd sitzt wie immer über seine Arbeit am Laptop und Michelle hat eine 18 Stunden Schicht im Presbyterian Hospital, dem größten Krankenhaus von New York.

Heute scheint dort besonders viel los zu sein, ständig werden stark hustende Menschen eingeliefert.
Die Krankenwagen kommen im Minutentakt und die Menschen stapeln sich auf den Gängen. Michelle ist zwar noch in der Ausbildung, muss aber bereits voll mit anpacken. Die Ärzte wissen nicht mehr wo ihnen der Kopf steht, das würde ein langer, anstrengender Tag werden!

Am Abend ruft Dredd Michelle auf ihrem Handy an, er hat es schon mehrmals probiert und es ist schon späht am Abend, als er sie endlich erreicht.

Dredd: „Michelle,was ist den los? Ich habe mir Sorgen gemacht, warum gehst du nicht ans Telefon?“

Michelle wirkt erschöpft am Telefon; „Es tut mir leid Dredd, hier ist die Hölle los. Ich muss eine Doppelschicht machen und werde nicht vor Morgen Abend zuhause sein. Irgend wie scheint sich halb New York mit einer Grippe angesteckt zu haben. Wir verlieren hier völlig den Überblick und die anderen Krankenhäuser berichten von Ähnlichen Fällen. Sorry, ich muss auflegen, wir hören uns Morgen!“

Dann legt Michelle auf. Dredd ist beunruhigt, eine Grippe? Das ist zu dieser Jahreszeit ja normal, das es eine Grippe welle gibt, aber so viele Menschen an einem Tag?

Zweiter Tag nach dem Black Friday:

Es ist schon Nachmittag und Dredd hat noch nichts von Michelle gehört. Ständig hört er Sirenen von Einsatz Fahrzeugen auf der Straße und das Blaulicht blitzt durch das Fenster in sein Apartment.

Das ist sehr ungewöhnlich, sonst hört Dredd nur vereinzelt mal die Sirene eines Krankenwagen oder Polizei Fahrzeuges. Aber seit gestern scheint ganz New York im Ausnahme Zustand zu sein.

Dredd schaltet den Fernseher ein, vielleicht ist ja ein Krieg ausgebrochen, oder sonst irgendwas, das er verpasst hat. Zumindest muss es eine Erklärung dafür geben!

Gleich auf dem ersten Sender eine News Sondersendung und eine Schrift läuft über den unteren Bildschirm Rand. Eilmeldung: Der Präsident hat den Notstand ausgerufen, verlassen Sie nicht ihre Wohnung und gehen Sie nicht auf die Straße. Vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Menschen!

Dredd lauscht den Berichten der Nachrichten: „Ein noch nicht identifizierter Virus hat sich ausgebreitet. Die Einsatzkräfte versuchen noch sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen.
Es häufen sich Berichte von Toten, es soll sich meist um Kinder und Alte Menschen handeln. Es gibt dazu aber noch keine bestätigten Meldungen. Der Präsident hat den Notstand über New York und andere große Metropolen von Amerika verhängt, Amerika befindet sich im Ausnahme Zustand! Bleiben Sie an ihren Empfangsgeräten und verlassen Sie auf keinen Fall ihre Wohnung oder das Haus!“

Diese Meldung wiederholt sich den ganzen Tag. Auf allen Sendern, im Fernsehen und im Radio, scheint es kein anderes Thema mehr zu geben. Dredd ist fassungslos, versucht aber einen kühlen Kopf zu bewahren. Er hat ja seine Smart Watch und Aragon meinte, er könne damit auf sämtliche Daten der Regierung zugreifen.

Also mal sehen, was dort so zu finden ist. Dredd öffnet das Menü seiner Smart Watch und sucht durch die Regierungs-Kanäle:

Der Präsident hat die National Garde in Bereitschaft versetzt.
Es gibt Anweisungen sämtliche ein und Ausfahrten in die großen Städte zu blockieren, kein Zivilist darf ohne gültigen Passierschein rein oder raus!
Die Nachrichten Dienste berichten von Terrorangriffen mit Biologischen Waffen.
Stündlich wird die Zahl der Todesopfer nach oben Korrigiert.
Keiner weiß scheinbar womit wir es genau zu tun haben.

Dredd verfolgt die Meldungen die ganze Nacht.

Dritter Tag nach dem Black Friday:

Dredd hat die ganze Nacht nicht vor Sorge um Michelle und seine Tochter schlafen können. Michelle ging nicht einmal ans Telefon. Als probiert er es bei ihr zu hause, vielleicht ist Sie ja zu erschöpft von dem langen Dienst und schläft. Aber als er bei ihr klopft, öffnet niemand die Tür.

Dredd verfolgt weiter alle eingehenden Meldungen. Aber es scheint ein völliges Chaos ausgebrochen zu sein. Die National Garde und die Polizei berichten, von Gewalttätigen übergriffen
auf Straßen sperren und die Einsatzkräfte. Es wird von Schusswaffen Gebrauch berichtet und von Plünderungen.

Vier Tage nach dem Black Friday:

Dredd ist erschöpft auf der Couch eingeschlafen. Als er am frühen Nachmittag auf wacht scheint es draußen langsam ruhig geworden zu sein. Man hört nur noch vereinzelt eine Sirene oder einen Schuss.
Der Fernseher ist aus, als Dredd ihn wieder einschalten will, bemerkt er, das es keinen Empfang mehr gibt. Er will Michelle anrufen, aber das Handy scheint auch Tot zu sein.
Dredd schaut auf seine Smart Watch, er hat keinen Alarm darauf. Es gibt keinen Einsatzbefehl.

Die Regierungs-Kanäle scheinen nicht viele Meldungen in den letzten Stunden bekommen zu haben.

Nur eine Meldung vom Weißen Haus: Der Präsident und wichtige Regierungsmitglieder wurden an einen unbekannten Ort Evakuiert.
Alle Verfügbaren Einheiten sollen auf weitere Anweisungen warten.
Niemand soll seinen sicheren Unterschlupf ohne die nötige Schutzausrüstung verlassen.


Dredd rennt aus der aus sein Apartment zu Michelles Wohnung. Er hämmert gegen die Tür und ruft ihren Namen, aber sie macht nicht auf.

Ohne lange zu überlegen, tritt er ihre Tür ein. Es brennt Licht, also muss jemand hier sein. Auf dem Boden liegt ihr Krankenhauskittel, der völlig Blut verschmiert ist. Die Tür zum Schlafzimmer steht weit offen. Dredd stürmt in den Raum und kann nicht glauben was er dort sieht.

Michelle liegt regungslos auf dem Bett, das Blut läuft ihr aus der Nase, dem Mund und den Augen.
Dredd fällt vor ihrem Bett auf die Knie und versucht ihren Puls zu ertasten, aber er kommt zu späht, Michelle ist bereits seit einigen Stunden tot!

Einige Zeit bleibt er kniend vor ihrem Bett und kämpft mit den Tränen, er kann nicht glauben, das, dass wirklich passiert ist. Es waren doch nur wenige Tage, als die Welt noch völlig in Ordnung war!

Nach einer Weile erhebt sich Dredd und deckt Michelles töten Körper mit einer Decke zu, dann verlässt er ihre Wohnung und geht zurück in sein Apartment.

Draußen wird es immer Ruhiger, bis zur Totenstille. Dredd starrt auf die Smart Watch und rechnet jeden Moment mit dem Einsatzbefehl. Langsam wird es Nacht und wieder neigt sich ein Tag dem Ende zu, an dem nichts mehr so ist, wie es mal war!

Tag fünf nach dem Black Friday:

Dredd hat kaum geschlafen und da kommt endlich eine Neue Meldung über die Smart Watch, aber es ist nicht der Einsatzbefehl, es ist eine Meldung des Geheimdienstes CIA: Die Versorgung der Zivilbevölkerung der Vereinigten Staaten ist völlig zusammen gebrochen. Überall im Land ist Chaos und Anarchie ausgebrochen. Die Wirtschaft und die Infrastruktur sind zusammen gebrochen.

Dredd will etwas unternehmen, es war doch alles so gut geplant. Die USA wurden so gut überwacht, wie kein anderes Land auf der Welt, wie konnte so etwas nur passieren? Warum mussten so viele Menschen sterben? Aber die Antwort darauf kann ihn jetzt wohl keiner mehr geben.

Doch dann kommt endlich der erlösende Einsatzbefehl, die Smart Watch blinkt und Vibriert, eine Holo-Nachricht wird geöffnet. Zusehen ist der Präsident:

„ Ich, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, aktiviere hiermit das Direktive 51 Protokoll. Alle Schläfer Agenten des SHD sind hiermit aufgerufen, den Absturz der Gesellschaft zu verhindern. Tut was ihr tun müsst, um Recht und Ordnung im Land wieder her zu stellen!
Lang lebe Amerika, möge Gott mit uns sein!“

Welch bewegende Worte, am Rande des Abgrunds. Viel Zeit um über diese Worte nach zu denken bleiben Dredd aber nicht, denn da kommt auch schon eine Nachricht von Aragon rein.

„Starkiller, Schön das du noch am Leben bist. Jetzt ist es doch tatsächlich passiert. Nimm dein Go-Bag und treffe uns am markierten Sammelpunkt auf der Holo-Map. Die Show beginnt!“

Dredd holt sein Go-Gag aus einem Wandschrank und lädt die Waffen durch. Die Glock befestigt er mit dem beiliegendem Halfter an der Hose und die Vector hängt er sich um. Dann öffnet er die Holo-Map über die Smart-Watch. Eine große dreidimensionale Karte von New York, öffnet sie um seine Beine herum. Das sind einige Häuserblöcke, bis zum maskierten Treffpunkt. Dredd weiß noch nicht, was für eine Welt ihn da draußen erwarten wird. Er ist von seinen Gefühlen hin und her gerissen. Leben seine Tochter und seine Ex-Frau noch und kann man überhaupt noch etwas retten?

Aber Dredd ist nicht alleine, sein Team und die SHD Agenten stehen hinter ihm. Jetzt liegt es an einer kleinen Gruppe von Männern und Frauen, New York und vielleicht die gesamte USA, vor dem totalen Chaos zu bewahren.

Agent Starkiller (Direktor der Hurtless Agency)

PunkteStibitzer
30-01-15, 19:41
huhu :)

hab es jetzt bis "fünfter tag vor dem black friday" gelesen und finde es schon echt gut :)

das bush the division gegründet hat, ein skandal :D das passt überhaupt nicht in mein weltbild und ich muss meine meinung über ihn wohl noch mal überdenken ;)

mal gespannt, ob da noch ein hallo kitty pflaster vorkommt :D ... :)

lese morgen auf jeden fall weiter, daumen hoch und bis dann :)

PunkteStibitzer
04-02-15, 07:36
nochmals huhu :)

ich bleib dabei, insgesamt fand ich die geschichte sehr gut :) es gab zwar ein paar stellen die mir etwas zu schnell gingen :o , macht aber die geschichte deswegen nicht weniger gut :)

auch finde ich es toll, dass du dir die mühe für uns machst. ich würde mich an so ein projekt nicht rantrauen. hut ab :)

VanStarkiller
04-02-15, 15:44
Danke @PunkteStibizer, ich bin ein großer Freund von RP, weiß aber, das es in der Shooter Szene eher unüblich ist.
Ich hoffe es wird in The Division trotzdem ein paar Möglichkeiten geben. Z.b. Emotes und andere kleine Spielereien. ;)