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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Event] Wer will eine Superbox gewinnen?



KGJmyface
27-07-14, 10:08
Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich noch immer einen Code für eine Superbox übrig habe!! Den will ich nicht, deswegen bekommt ihn ihr ;) Nun was ihr dafür tun müsst:

Schreibt mir eine Kurzgeschichte aus dem Alltag der Duel of Champion Helden, wenn sie gerade einmal nicht am Schlachtfeld für euch kämpfen. Schreibt möglichst kreativ und lustig. Antwortet einfach mit eurer Geschichte auf dieses Thema und ihr seid dabei.

Zu Gewinnen gibt es eine Base Set 2 Superbox. Dh. 10 Superpakete = 120 Karten + Extra 5 Jokerkarten (also insgesamt 25 Jokerkarten) im Wert von 1000 Siegeln!

Unter all den Geschichten wählen Mu3d0k, Grorshem und ich (die Jury :P) die beste aus. Der / Die Gewinner/In wird am Donnerstag, 31.7.2014 im Stream bekannt gegeben (Streamstart voraussichtlich 20:30 Uhr).

Ich gebe euch ein Beispiel und ihr zeigt mir, dass ihr es besser könnt:
Crag Hack war gerade mit seinem morgentlichen Work-Out beschäftig, als es draußen heftig wummste. Aprupt sprang er auf um nachzusehen, was denn nun schon wieder los war. "Eigentlich ist es noch viel zu früh für ein Duell am Schlachtfeld", dachte er sich. Der heftige Lärm kam von den angrenzenden Wäldern. Crag eilte in den Stall und holte seine Libelle um in den Wald zu fliegen. Dort angekommen sah er, dass sich Damran und Hikyu schon wieder um ihr Frühstück stritten. "So kann das nicht weitergehen", dachte sich Crag Hack, "das ist schon das dritte Mal diese Woche, wo ich wegen den beiden Säcken bei meinem Workout gestört werde". Hikyu und Damran, die eigentlich Brüder waren, sind nicht gerade beliebt in der Nachbarschaft. Viele Helden wollen abseits der Schlachtfelder nichts von den Kämpfen wissen und sind privat eigentlich ganz friedlich. Bei der wöchentlichen Versammlung der DOC Helden im Altar der Wünsche (so heißt die Dorfkirche), wurde beschlossen Hikyu und Damran für 2 Jahre aus Duel of Championville zu verbannen. Die beiden mussten getrennt diese Zeit in den Wäldern bzw. auf dem Feuerberg verbringen. Danach kamen sie als ausgeglichene, neutrale Wesen in das Dorf zurück. ENDE

Ich freue mich schon auf zahlreiche, spannende, lustige, kreative, .... Geschichten.

Cainium
27-07-14, 16:37
Ich will eine Box gewinnen! Hier meine Geschichte:

Jeden Tag um Mitternacht macht Arianna einen Spaziergang durch die Wälder der Galgenbäume und führt ihre Strichliste für die von ihr gesammelten Seelen, wobei wütende Orks auf der Liste einen kleinen Smilie bekamen. An diesem Abend jedoch vernahm sie seltsame Geräusche vom Rand des Waldes wo sich die Totenacker befinden. Sie beschloss ihren Spaziergang abzubrechen und nachzusehen. Es waren ganze Heerscharen von Orks welche die mühevoll gesammelten Leichen zerstörten. Am Rande hörte Arianna wie Acamas laut rief "Zerstört sie alle! Zerstört die Quelle der Macht der Necropolis!". Arianna trat Acamas entgegen und sprach zu ihm "Dreckiger Ork, im Namen der Toten werde ich euch bestrafen!". Acamas und seine hunderten Orks drehten sich zu Arianna um. Er lachte und sprach "Ihr und welche Armee?". Arianna drehte sich einmal im Kreis und schrie: "INSEEEEKTENSCHWAAARM, FLIEG UND SIIIEG!" und Acamas Orkarmee existierte nicht mehr. Doch als wäre das nicht genug ließ Arianna alle toten Orks als Skelettdiener wieder auferstehen. Acamas sah sich um und war umringt von tausenden wütenden Skeletten. Als die Skelette sich auf ihn stürzten hörte man ein verschüchtertes "Nicht Fair!" und Acamas sank zu Boden. Arianna ging wieder in den Wald und löste ihren untoten Bann. Das Geschepper und Geklapper der zusammenrbechenden Knochen war noch bis in die Unterwassertiefen zu hören, wo Yukiko aus dem Schlaf gerissen wurde und sich aufregte wieso die Untoten nicht einmal eine Nacht Ruhe geben können. Während sie also wieder durch den Wald schlenderte und ihre Strichliste weiterführen wollte bemerkte Arianna: "Verdammt... ich brauch mehr Papier!" ENDE

erinyes72
27-07-14, 17:45
Mal ein Versuch, hoffe es gefällt euch:

Klopf, klopf, klopf, Nahla presst ihr Gesicht an den Monitor: "Hey, hey, Spieler, Lust?"
"Ey, glotz mir nicht auf die Brüste, unten RECHTS, die beiden Schwerter, los, los. draufklicken." Sie blickt in die leeren Augen des Spielers, tiefe Augenringe zeugen von der späten Uhrzeit.
Aus dem HIntergrund ein giftiges Kreischen, Dhamiria meldet sich zu Wort:" Ist der wach? Will der noch?" Mit einem lauten Schrei schubst sie Nahla zur Seite und glotzt mit riesig aufgerissenen Augen durch die Mattscheibe. "Ach komm, der ist ja schon halb verwest. Schau dir den doch mal an. Aber, .... so für ein Match, hmmmmmm."
Nahla packt Dhamiria an ihren grossen Hörnern und reist sie zur Seite: "Weg da, ich sagte der gehört mir!" "Willst du drum kämpfen?" faucht Dhamiria. "Ich würd ja gern, du Hirntote, wie denn ohne Spieler?" "NA, dann ko ....... ohh, ja, stimmt." Dhamiria blickt grübelnd durch den Monitor, ihre Lippen lassen ein leichtes lächeln erkennen.
Sie flüstert leise:"Hey Nahla, kuck mal, der ist schon echt fertig, oder?" Nahla, wieder beruhigt, steht an ihrer Seite und blickt in das emotionslose Gesicht auf der anderen Seite: "Da hilft nicht mal mehr Schminke"
Das feuerrote Gesicht Dhamirias blickt auf die blase Nahal, mustert sie von oben nach unten und wieder zurück: "Naja, bei dir hilft das auch nicht mehr"
Nahla geift sie an: "Du willst es wissen oder, Feuerschlampe?" Beide schauen sich tief in die erzürnten Augen. Ein Kreischen, ein Kampfschrei, in lauten Getösse schlagen die beiden aufeinander ein.
Immer wieder lautes Gekreische, Haarbüschel fliegen, Schmerzensschreie. Plötzlich ein dumpfer Schlag. Beide knien, die Hände in der Gegnerin verkrallt, die Köpfe in Richtung Monitor mit weit aufgerissenen erstaunten Augen.
Beide beginnen lauthals zu lachen als sie den Kopf des Spielers auf dem Keyboard liegen sehen.
Dhamiria ergreift das Wort: "Komm, las gut sein für heute, lass uns was trinken gehen." In klassischer Westernmanier, umarmen sie sich und schreiten davon.

Edit sagt: das Ende musste geändert werden :-)

Lord-Grayskull
27-07-14, 18:49
Hey, ich hoffe es ist rechtens auf eine andere Story aufzubauen :).

Der Listenreiche

Durch ihre unumgängliche Papiernot, wandte sich Ariana notgedrungen an die einzige Person, die ihren Pergamentbedarf decken konnte, Ammar der Listenrreiche. Wie fälschlicherweise angenommen, hatte Ammar diesen Beinamen nicht wegen seiner Schläue, nein, vielmehr durch seine Passion tagein, tagaus Listen anzufertigen. Was genau alles in diesen Listen verzeichnet war, wusste nicht einmal Ammar selbst. Von geschworenen Todfeinden, Armeegestaltungen, Ressourceneinsparungen, Einkaufslisten, Lieblingstänzerinnen war alles dabei was Ammars Herz höher schlagen ließ. Ob dabei eine Liste zum wiederholten Mal angefertigt wurde, war ihm egal, schließlich strotzte sein Reich nur so von Besitz und Gold durch seine guten Handelsbeziehungen mit Hakeem und Masfar.

Während Ammar sich wie jeden Morgen ein Bad voll frischer Eselsmilch von seinen Derwischen einlassen ließ, machte sich Ariana mit ihrem Kumpel Fleischfluch auf den Weg zum Listenkönig. Kaum waren sie an den Mauern von Ammars Palast angekommen, kam es auch schon zum ersten Zwischenfall. Fleischfluch, der von dem weiten Weg sichtlich von Hunger geplagt war, fand Gefallen an den Taweret Kriegern, die am Tor Wache standen. Ehe Ariana, die gerade versuchte im Geiste ein paar diplomatische Worte zurecht zu legen, sich versah, war das Eingangstor auch schon unbewacht. Sichtlich verdutzt sowie sprachlos sah sie den nun wirklich zufrieden wirkenden Fleischfluch an. Jedoch war nun keine Zeit für Diskussionen.

Hasafah, der sicher verborgen im Schatten die Szene beobachtet hatte, platzte in Ammars morgendliches Verwöhnprogramm, um ihm von den Ereignissen zu berichten. Dieser war völlig außer sich und machte sich unverzüglich mit einer Truhe voll Bewacher der Zeitalter Schriftrollen auf den Weg zu den ungebetenen Gästen. Als er am Tor ankam, versuchte Ariana, die Fleischfluch sicherheitshalber mit Spinnfäden den Mund zugebunden hatte, mit all ihrem untoten Charm die Situation zu erklären und ihr Anliegen anzubringen.
Ammar, dem vom Anblick seiner Gäste der Frühstückswein langsam wieder nach oben kroch, hatte das dringende Bedürfnis diese beiden, nach totem Fleisch riechenden Ungetüme schnellstmöglich wieder loszuwerden. Jedoch hätte man Ammar den Listenreichen auch ebenso den Geizigen, Gierigen, Lustvollen nennen können, wewegen es nicht verwunderlich ist, dass er sich von keiner einzigen Rolle unbeschriebenen Pergaments trennen wollte. Also entschied sich Ammar aus der Not heraus ausnahmsweise für eine List.
Er ließ für Ariana aus seinem Archiv eine Truhe voll von Schneesturm Schriftrollen bringen, die er nach wiederholt erfolgten Erkältungen sowieso nicht mehr einsetzen wollte. Die Schriftrollen selbst waren allesamt versiegelt und zur Innenseite beschriftet, so dass der Betrug für Ariana nicht sichtbar war. Als Gegenleistung schlug Ammar, ein Schlitzohr, wie er doch war, die handvoll Geisterdrachen Schriftrollen nicht aus. Als die beiden Gäste am Horizont verschwanden, lachte Ammar sich ins Fäustchen und dachte darüber nach eine Liste für Listen zu erstellen.

Fünf Tagesmärsche entfernt im Norden öffnete Ariana die Truhe und eine der vermeindlich unbeschriebenen Pergamentrollen. Plötzlich legte sich auf den grünen Giftschleier der Totenwelt ein weißer und abertausende Eiskristalle fielen herab. Ariana, die starr vor Kälte und Fassungslosigkeit war, traf es mit einem Mal hart am Kopf. Als sie sich umdrehte, stand einer ihrer Skelettdiener hinter ihr und formte bereits erneut einen Schneeball. Ich sage Euch, wenn Untote wirklich keinen Schmerz spüren können, war dieser Skelettdiener ein verdammt guter Schauspieler.

Vielen Dank fürs Lesen.

KGJmyface
29-07-14, 10:54
Schon 3 sehr schöne Geschichten!! Die Entscheidung wird uns bestimmt schwer fallen :) Noch bis 31.7. 20:00 Uhr könnt ihr mitmachen

Chosen_One1978
29-07-14, 18:33
Wie Shalan seinen Beinamen bekam.

Draußen erstarben die letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Tages und räumten das Feld für das Dunkel der Nacht.
Im der kleinen Stadt kehrte langsam Ruhe ein und der Mehrteil der Bevölkerung pilgerte in Richtung Hafen. Dort hatte der Wirt einen Reisenden angeworben, der Geschichten aus allen Teilen der Welt zu erzählen wußte. Der Innenraum der Taverne war mit Holz und Tierfellen ausgekleidet und in der Ecke prasselte ein Kaminfeuer. Das flackernde Licht malte den passenden Rahmen um Geschichten aus Nah und Fern zuhören.

Der Erzähler hatte eine gebräunte, vom Wetter gegerbte Haut und trug braune Roben, jeder konnte erkennen das er weit herumgereist sein mußte.
Er erhob seine Stimme und langsam kehrte Ruhe im Saal ein, alle lauschten gespannt seiner Stimme um Zerstreuung vom Alltag zu finden.

Lange bevor sich Shalan als General auf den Schlachtfeldern verdingte, verdiente er seinen Lebensunterhalt als Attentäter.
Von einem seiner Aufträge handelt nun diese Geschichte.
Shalan hatte einen Auftrag angenommen, den Niemand sonst bereit war auszuführen.
Er sollte den Shogun der rivalisierenden Nachbarprovinz beseitigen, damit ein jahrelanger Krieg endlich beigelegt werden konnte. Doch dieser Shogun hatte nicht weniger als 36 Attentate überlebt, denn er war gut vorbereitet. Er hatte von Kindheit an kleine Mengen Gift zu sich genommen und war somit resistent gegen Gift geworden, außerdem hatte er eine Gruppe von Ronin ausbilden lassen, deren einzige Aufgabe es war den Shogun zu beschützen.

Dennoch hatte Shalan sich einen Plan ausgedacht. Er hatte sich als Barde zu einem Fest des Feindlichen Shoguns anwerben lassen.
Nun saß er also in Mitten des Feldlagers zwischen hunderten von Soldaten und den Ronin die stehts ein Auge auf den Shogun hatten. Eigentlich eine ausweglose Situation, doch Shalan saß lächelnd und völlig Ruhig am Lagerfeuer, betrachtete die Aufführung von Gauklern und Dirnen die Tänze aufführten. So harte er der Dinge, bis er schließlich aufgerufen wurde seine Lieder zum Besten zu geben. Seine Stimme erklang hell und klar. Zunächst sang er ein Loblied auf den Shogun und seine Männer um ihr Vertrauen zu gewinnen. Doch langsam und kaum zu bemerken wurde seine Stimme leiser und monotoner, wurde schließlich zu einem ermüdenden Singsan von fernöstlichen Mantras.
Die Augenlider aller Anwesenden wurde schwer und die ganze Last der Welt schien nun auf den Schultern der Soldaten und Leibwachen zu liegen. Die Anstrengungen der letzten Tage und Wein und Bier taten ihr Übriges. Als Shalan seinen Gesang beendete war er schließlich der einzige der noch munter war, um ihn herum waren alle in tiefen Schlaf versunken und ein Schnarchen erklang rings um ihn. Mit einem Lächeln erhob er sich und schlich in Richtung des Generals. Er hob dessen eigenes Schwert auf und stieß es ihm in die Brust.

Am nächsten Morgen erwachten die Soldaten und fanden ihren General erschlagen vor.
Nur vom Barden Shalan fehlte jede Spur.
Sie nannten den Mörder von da an Shalan Lotusstimme, den Barden der mit Worten eine ganze Armee einschläfern konnte.

Grorshem
29-07-14, 19:57
Sehr nette Beiträge!

*Kudos*

Crafty-GER
30-07-14, 04:46
Etwas anders produziert, daher im Grafikformat. Viel Spaß damit.

http://s7.directupload.net/images/140730/temp/s3uzgk8f.jpg (http://www.directupload.net/file/d/3699/s3uzgk8f_jpg.htm)

Es ist noch ziemlich früh, daher übernehme ich keine Verantwortung für Rechtschreibung und Grammatik. :D

martenus
30-07-14, 11:01
Ganz großes Kino super Event super Geschichten viel Glück allen unseren Geschichtenerzählern !

predalien31
30-07-14, 11:11
Etwas anders produziert, daher im Grafikformat. Viel Spaß damit.

http://s7.directupload.net/images/140730/s3uzgk8f.jpg

Es ist noch ziemlich früh, daher übernehme ich keine Verantwortung für Rechtschreibung und Grammatik. :D

Mit dem "Schleicher in Dunkel" hast du meinen Tag gerettet. :cool:

Sokrates333
30-07-14, 12:22
Ein neuer Tag begann auf Terra. In der Stadt Vertigo geht die Sonne auf.
Ignatius wird von den ersten Sonnenstrahlen des Tages berührt und beginnt zu erwachen.

WAAHHHRRRHHH schrie er und reckte sich. Ignatius schaute auf die Uhr meinte zu sich: „Ahh Zeit für ein kleines Nickerchen.“ Und schlief ein.

Igantius erwachte, weil er deutlich spüren konnte, dass in seiner Nähe dunkle Magie angewandt wurde. Als er leise durch das Schloss schlich, um der Sache auf den Grund zu gehen, vernahm er aus Garants Gemächern unheimliche Geräusche. Durch das Schlüsselloch konnte Ignatz beobachten, wie Garant Beschwörungsformeln aus einem schwarzmagischen Buch murmelte. Vor ihm stieg alsbald ein übler Geist auf, der die Gestalt eines Ritters mit gehörntem Helm hatte. Die beiden sprachen in einer Sprache des Bösen, die Ignatius nicht verstehen konnte.

Unglücklicherweise machte er hinter der Tür wohl ein Geräusch, welches die Aufmerksamkeit Garants erregte. Eine wilde Verfolgungsjagd durch das gesamte Schloss endete mit einem magischen Duell, bei dem die schwarze Magie als Sieger hervorging. Bevor ihn seine Kräfte verließen, musste Ignatz zu seinem Entsetzen feststellen, dass sich unter Garants Gestalt ein Untoter verbarg und auf einem Totenacker stand und er ihn deshalb nicht vernichten konnte. Mit einem grauenerregenden Grinsen schmetterte er Ignatius entgegen: "Nenn' mich Lord von Vertigo! Ich werde schon bald Herrscher über diese Welt sein. König Kieran wird dann tun, was ich ihm befehle. Je eher du ihm keine üblen Ratschläge mehr geben kannst, desto besser!"

… Bewusstlosigkeit…

Ariane, Garant, Ignatius, Kat, Morgan und Hakeem saßen in der Taverne „Zum flinken Luftelementar“ bei ihrer Freitag-Abend-Pokerrunde zusammen.
Ich bin raus meinte Kat und legte die Karten verdeckt auf den Tisch. Ich setze 2 Rohstoffe grinste Hakeem. Und ICH!!! schrie Morgan spiele erst weiter, wenn Ariane von der Decke herunter kommt.
Ariane kletterte über einen Seidenstrang nach unten und nahm neben Kat Platz. Ariane grinste „Hätte ja klappen können ihr Spielverderber“. Sie schaute auf ihr Blatt und dachte... hm 2 Vampirfürsten und 3 Mondscheinskelett Full House, da kann ja nix mehr schief gehen… 3 Rohstoffe entschied sie. Ich gehe mit knurrte Garant. Ich bin draußen seufze Morgan und ich All In meinte Ignatz bestimmt. Ok dann lasst mal sehen meinte Ariane und entblößte ihr Full House, nur 2 Paare offenbarte Hakeem. 4 Joker freute sich Garant und warf seinen 4er bestimmt auf den Tisch der Taverne. Morgan warf Kopf schüttelnd sein Blatt mit den Worten ich habe gar nix ihr Betrüger auf den Tisch.
Als Garant sich gerade den Pott unter den Nagel reißen wollte legte Ignatius „Leerspalte“. Ha freute er sich nun legt ihr alle eine Karte meiner Wahl ab und ich gewinne mit meinen 4 „Mäulern des Chaos“ :D
Ohhrrr stöhnten alle zusammen: „Hoecker Sie sind raus!!!“

---Erwachen---




Als Ignatius wieder zu sich kam, befand er sich in Baroness Arianes Turm, umgeben von besonderen Mauern, die jeden Zauber wirkungslos machten. Vom Fenster aus konnte er jedoch Schloss Grauenstein beobachten und die Gruppe von Abenteurern, die dort auf dem Weg zum nächsten anstehenden Turnier waren.

Ignatius Gedanken stockten.
War das denn alles nur ein böser Traum?

KGJmyface
30-07-14, 20:18
Noch bis morgen 20 Uhr könnt ihr uns allen Geschichten erzählen. Die bisherigen gefallen mir alle sehr gut! Ich werde mit Sicherheit den einen oder anderen Trostpreis vergeben :)

Night7979
31-07-14, 03:25
Myranda und Morgen liefen um ihr Leben. Sie mussten durch den Turm des Schmiedes gelangen an dem kein Weg außen herum führte. Gerade als sie an dem Altar der Zerstörung und dem Saal der Martern vorbei waren erblickten sie Garant auf seinem feurigen Pferd. Aus den Nüstern des Pferdes loderte Feuer wenn es ausatmete, die Mähne stand in Flammen und aus seinen Augen züngelten Flammen. Als Garant Myranda und Morgen erblickte stellte das Pferd sich auf die Hinterbeine und hob die vorderen weit in die Luft so dass man die verbrannten Hufabdrücke des Pferdes im Boden sehen konnte. Gleichzeitig hob Garant der sich an dem eisernen Geschirr seines Pferdes festhielt das Banner des Infernos hoch in die Luft. Der anscheinend nur aus Feuer und Eisenrüstung zu bestehende Garant, Sucher der Zwietracht hatte sie entdeckt.
Entdeckt von dem Sucher. Welche Ironie dachte Myranda während ihr zeitglich die Melodie des Lieds der Verlorenen in den Sinn kam. Kaum waren sie aus dem Turm des Schmiedes getreten, dem inneren Feuer, den Verbrennungen und der riesigen Hitzewelle innerhalb des Turms und all den Qualen, hatte sie draußen ein Sonnenstrahl geblendet als sie in den Hof traten und sie ihn entdeckten. Sie waren näher am Tor als Garant und liefen hindurch hinaus ins Freie. Garant schrie Dhamiria zu, der Ruferin des Wahnsinns die hoch oben auf der Aussichtsplattform des Turms stand und machte sie auf die beiden flüchtigen Aufmerksam. Noch während Dhamiria Phrius den Prinz der Auslöschung beschwor, der sich nach einem Erdbeben aus der aufgerissenen Erde und einem Magma Strom darunter erhob ließ Garant die Hunde von Bellias frei. Bevor sie sich alle gemeinsam auf die Jagd und die Verfolgung der Flüchtigen machten.

Es war ein Wettlauf mit der Zeit. Nur wenige Meter vor ihnen tat sich der Dunkelwald auf. Der Wald in dem die Baumriesen wohnten. An deren Grenze die Macht des Infernos ein Ende fand. Den sie nicht betreten durften.

Wenige Meter hinter ihnen jedoch kamen ihnen ihre Verfolger immer näher. Es würde knapp werden, verdammt knapp. Sie mussten es schaffen oder sie würden ein wahres Armageddon erleben. Sie liefen und stolperten dem rettenden Wald entgegen. Garant sah dass sich ihre Verfolger bis auf wenige Schritte an sie heran gekämpft hatten. Das Galoppieren des Pferdes, das Gekläffe der Hunde und die donnernden Schritte Phrias waren ohrenbetäubend. Garant hätte schwören können ihren Atem schon in seinem Nacken spüren zu können. Den Bruchteil einer Sekunde später flog eine durch Magie gelenkte Klinge über Garants Schulter hinweg und traf einen von Belias Hunden der gerade auf ihn zu gesprungen kam und nach seinem Nacken schnappen wollte. Der Bleiche Garant schaute einige Meter nach vorne zu Myranda die ihm zu zwinkerte und rief: " Vorwärts alter Mann sonst war es das mit uns!"

Der werde ich´s zeigen! Dachte sich Garant und legte nochmal einen Zahn zu. "Alter Mann!" Von wegen. Wenn ich nur diese Schwere Rüstung nicht an hätte. Junges unverschämtes Gör!

Ein kleiner Graben vor dem Düsterwald tat sich auf. Dies war die Grenze zwischen den Reichen. Sollten sie es schaffen darüber einen Satz zu machen wären sie gerettet. Zumindest vorerst. Morgan hatte zu Myranda aufgeschlossen und als sie den Graben erreichten setzten sie beide zum Sprung an. Doch auch ihre Verfolger hatten aufgeholt und im Moment des Absprungs wurden beide getroffen. Durch Morgens Unterschenkel zogen sich die Krallen eines von Bellias Hunden und Myranda wurde von Garants flammendem Speer im Oberarm getroffen.

Morgan der über eine höhere Sprungkraft besaß schaffte es den Graben zu überqueren und rollte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht ab. Myranda jedoch die der Stich aus der Bahn geworfen hatte schaffte es nicht ganz und hielt sich am Abgrund fest. Ihre Beine waren unglaublich schwer und drohten in den Abgrund gezogen zu werden. Noch dazu verließen dem verletzten Arm die Kräfte und schien den halt zu verlieren. Phrias der vor Wut außer sich war hieb mit seinem Schwert und seiner gewaltigen Kraft auf den Boden ein, worauf dieser zu vibrieren begann. Als Myrandas Kräfte schwanden und sie kurz vorm los lassen war packte Morgen sie und zog sie herauf.

"Alt, hmmm!?"
"Ähhm, schon gut ich sag schon nichts mehr. War nicht so gemeint."
"Also ich hab den Sprung geschafft Myranda trotz meines Alters!"
"Jaja, ist ja schon gut. Du bist nicht alt."
"Schön dass wir das geklärt haben. Und jetzt lass uns von hier Verschwinden."
"In Ordnung."

Nachdem sie ein paar Schritte in den Wald gegangen waren, die Flüche und Schatten der lodernden Flammen der Feuergestalten verstummt und verblasst waren, legten sie eine Pause ein um ihre Wunden zu versorgen. Myranda riss etwas blauen Stoff von ihrem Rock und verband erst Morgans Fuß und dann ihren eigenen Arm.

"Danke. Gehen wir weiter?"
Myranda nickte. Als Morgan ein paar Schritte gegangen war drehte er sich um als er merkte das Myranda ihm nicht folgte.
"Was ist?"
"Danke, Morgan."
"Vergiss es."
"Und es tut mir leid dass ich dich Alt genannt habe. Es war in der Hitze des Gefechts und..."
"Es ist schon gut. Vergiss es. Schauen wir jetzt lieber zu das wir aus diesem verfluchten Wald heraus kommen. Viel besser ist dieser Ort nicht."
"Ok."
"Na dann komm. Ach und Myranda!?"
"Ja?"
"Ich will ja nichts sagen aber der alte Mann hier hat den Sprung geschafft!" sagte Morgan und zwinkerte ihr dabei zu.
Myranda seufzte.
„Das darf ich mir jetzt ewig anhören oder?"
"Darauf kannst du wetten!"
Beide lachten und gingen weiter. Ihre Stimmung verdüsterte sich allerdings schnell wieder als sie den Wald durchquerten. Es dauerte nicht lange bis sie an den ersten Galgenbäumen vorbei gingen. Verweilende Geister zogen durch die Schatten der Bäume und an einigen hingen Mondseiden Skelette. Mich würde es nicht wundern wen hier auch noch Vampire, Zombies und allerlei anderes Zeug hier sein Unwesen treibt. Wer hätte gedacht dass dieser Tag sich so entwickeln würde als sie heute die Akademie über die geborstene Brücke verlassen hatte. Sie hatte eine fahrende Bardin getroffen die ihr in einem Lied von dem Altar der Wünsche berichtete. Als sie später noch einen Plünderer traf der die Geschichte ebenfalls kannte und ihr eine Karte überließ die ihr den Weg dorthin zeigen sollte hatte sie sich kurzerhand auf den Weg gemacht. Unterwegs ist sie dann Morgan begegnet einem alten Freund der ihr anbot sie zu begleiten.

Über die Eis Mauer und durch das Eislabyrinth hatten sie es ohne Probleme geschafft. Gerne erinnerte sie sich auch noch an die gemeinsamen Lagerfeuer auf dem Weg ihrer Reise bevor sie durch den Turm des Schmieds mussten. An den Rückweg wollte sie noch gar nicht denken.
Und hier waren sie nun.

Nach einigen Stunden traf sie das Licht des neuen Tages als sie endlich den Wald verließen Ein Insektenschwarm erhob sich vor ihren Augen und sie waren dankbar den Wald und seine beklemmende, bedrückende und beängstigende Atmosphäre endlich hinter sich zu lassen. Das so viel Zeit vergangen ist war ihnen unter dem Blätterdach des Waldes gar nicht bewusst gewesen. Aber sie waren dankbar für den Trost den die ersten Sonnenstrahlen spendeten.

Als sie den kleinen Berg überquerten stiegen dann die Hoffnung und die Vorfreude in beiden auf. Elrath-Schrein tat sich vor ihnen auf. Ein gewaltiges und imposantes Bauwerk. Gleich würde sie vor dem Altar der Wünsche stehen und ihren Wunsch äußern können.

Einige Wegstunden später hatten sie den Schrein erreicht. Am Tor standen imperiale Wächter welche Garant grüßten. Auf der Burgmauer patrouillierten imperiale Bogenschützen. Direkt unter dem Tor standen ein Gelehrter und natürlich ein Steuereintreiber.

"Es ist jetzt nicht euer ernst das ihr Steuern wollt für einen magischen Altar der wahrscheinlich von der Göttern erschaffen wurde und der schon da war bevor ihr dieses Gebäude Drumherum gebaut habt oder?" sagte Myranda an den Steuereintreiber gerichtet.

Daraufhin drehte sich der Gelehrte zu ihr um und antwortete anstelle des Steuereintreibers:
"Was junge Frau ist den in der heutigen Zeit noch umsonst? Selbst Wünsche kosten einen etwas."

Grimmig bezahlte Myranda woraufhin sich der Steuereintreiber bedankte und ein Lächeln aufsetzte.

Sie stieg die unzähligen Stufen hinauf zum Altar der Wünsche. Auf dem Weg wurde sie immer nervöser und dachte über ihren sehnlichsten Wunsch nach. Wieder und wieder hatte sie es sich vorgestellt, gewünscht, gehofft und gebettet das er in Erfüllung geht. Gleich würde es soweit sein.
Als sie die letzte Stufe erklommen hatte sah sie ihn endlich. Den Altar der Wünsche. Er war wunderschön.
Sie ging auf ihn zu. Stand dann direkt vor ihm. Sie holte tief Luft. Schloss ihre Augen. Atmete aus und sprach:

"Ich wünsche mir..."

Plötzlich schreckte sie hoch und wachte in ihrem Bett auf.
Nein! Das kann nicht sein! War das alles nur ein Traum!? Und ich war so nah dran!
Noch total verwirrt von ihrem Traum hörte sie den Lärm der aus ihrem Esszimmer drang.
Sie stand auf um nachzusehen. Als sie versammelt um ihren Esstisch Hakeem den Sucher der Mysterien, Akane die Ruferin der Erinnerungen und Ammar den Listenreichen vor fand. Sie alle saßen da und ließen sich laut schmatzend ihren Kuchen schmecken den sie am Tag zuvor gebacken hatte.

"Ammar du listiger Hund! Das war deine Idee! Mir mit Hilfe der anderen diesen Traum zu schicken! Gib es zu! Um mich abzulenken oder wieso?"
Ammar und die anderen lachten.
"Sei uns nicht böse Myranda. Du stehst immer so knapp vor dem nächsten Duell auf das wir nie Zeit haben in Ruhe zu frühstücken und uns zu stärken. Wir wollten es einfach mal genießen und da dein Kuchen gestern schon so gut gerochen hat beim Zubereiten haben wir uns für diesen kleinen Trick entschieden."
Wieder lachten alle. Myranda schmollte.

"Nun sei nicht böse auf uns, setz dich dazu und iss mit uns.“
Myranda konnte sich das Lächeln nicht mehr länger verkneifen.
"Ihr seid mir ja vielleicht eine Bande."
Und so frühstückten sie gemütlich bevor die Zeit doch wieder knapp wurde und irgendwann der Satz fiel:

"Beeilt euch mal langsam das nächste Duell geht schon bald los!"



Und das sind ganz normale Dinge die auch unsere Duel of Champions Helden machen.
Schlafen, träumen und frühstücken!...



Aber mal ganz im Ernst, was hättet ihr euch gewünscht?... ;-)

Rolandonline
31-07-14, 10:17
Ferner Donner kündete von Regen. Die Tränen der Götter. Alia lächelte. Es war ein böses Lächeln, kalt und schnell und schnörkellos, wie ein Soldatendolch. So grenzenlos die Weisheit der Götter auch sein mochte, so unendlich ihre Kenntnis über Vergangenheit, Gegenwart und sogar die Zukunft: von Mitleid wussten sie nichts. Keine Tränen für die Sterblichen.


Die Gestalt des Engels wirkte zwischen den Trümmern des alten Schlachtfeldes wie ein einsames Licht in finsterster Nacht. Ihre Rüstung glänzte, ihr Haar glomm in der Farbe der untergehenden Sonne, und die Federn ihrer Schwingen waren weiß wie frisch gefallener Schnee. Rings um sie herum jedoch gab es nur den Tod. Rost, Moder und Zerfall als stille Zeugen der Vergänglichkeit allen menschlichen Tuns. Selbst der Himmel hatte die Farbe von altem Blei.

Alia ließ ihren Blick langsam umherschweifen. Eine einst herrliche Klinge, von einem sterbenden Ritter mit seinem letzten Atemzug in die Fratze eines Dämons gestoßen, nun stumpf und schartig. Eine ehemals prunkvolle Wehr, nun zerfetzt von den Klauen der fürchterlichsten Kreaturen, die die Hölle je ausgespien hatte. Auf einer Anhöhe die Reste einer Befestigung. Gewaltige Quader aus grauem Fels, zersplittert wie billiges Glas, abgebrochene Zähne im Maul eines Riesen. Verbrannte Bäume reckten sich wie schwarze Skeletthände mit flehenden Fingern in die Höhe. Die Flammen, die sie einst verzehrt hatten, waren schon lange erloschen, und zurückgeblieben waren nur verkohlte Reste. Und der Ruß, der wie ein schmieriges Leichentuch über allem lag. Nicht, dass er die Zeugnisse vergangener Schrecken wirklich zu verdecken vermochte: Überall sah man die Überreste zerstörten Lebens. Obwohl rotes Blut und weißes Fleisch längst wieder zu dem Schlamm geworden waren, aus dem die Götter sie einst geformt hatten, die Knochen waren geblieben. Knochen in winzigen Splittern, zertrümmert von gewaltigen Waffen, zerschmettert von Kriegsgerät oder zermahlen von den Kiefern entsetzlicher Bestien. Knochen in Haufen, in Hügeln, in Bergen, Denkmäler verzweifelten Ringens um jeden Fußbreit des nutzlosen Drecks, auf dem Verteidiger wie Angreifer, Sieger wie Verlierer nun ruhten. Und der Dreck schien nicht einmal den Anstand zu haben, sie bedecken zu wollen. Schattenrisse von Menschen, eingebrannt in Fels und Mauern, die Arme erhoben in dem sinnlosen Versuch, Kräfte abzuwehren, die die Schöpfung selbst erschüttern konnten.

Alia wandte sich ab. Der Engel weinte. Tränen für die Sterblichen. Alle Zeugnisse dieser Schlacht würden langsam vergehen. Die Erinnerungen der Menschen an diesen Ort und die Geschehnisse würden verblassen. Selbst die Lieder der Barden würden irgendwann in Vergessenheit geraten. Doch sie, sie war ein Engel, ihr Geist war so makellos wie ihre Gestalt. Sie würde sich erinnern, bis ans Ende aller Zeiten. An die Schreie von Menschen, die verzweifelt versuchten, ihre Eingeweide in ihre zerfetzten Leiber zurückzuschieben. An den Geruch von brennendem Fleisch. An Angst und Schrecken, die so stark waren, dass sie mächtige Helden in wimmernde Kinder verwandelten. An das Elend, an die Verzweiflung, an den Tod von Barmherzigkeit und Gnade, an die Zerstörung von Seelen.


Ferner Donner kündete von einer neuen Schlacht. Alia lächelte. Es war ein böses Lächeln, schnell und freudlos, wie ein Wolf, der die Zähne bleckt.

Cyeira
31-07-14, 16:05
Gazal saß auf ihrem Thron und überblickte die Halle der Helden. Heute war ein besonderer Tag, so bevölkerten nicht nur neue Kreaturen das Schlachtfeld um von kraftvolleren Zaubern zerschmettert zu werden, auch neue Helden hielten Einzug. Es war schon immer interessant wie die eingelebten Helden auf die Neuzugänge reagierten. Und so lehnte sich Gazal auf ihrem Thron zurück.

Der Raum war in sechs Teile aufgeteilt, jeweils ein Areal für jede der Fraktionen, gekennzeichnet durch ein großes Banner über den Sitzgelegenheiten. Hinter denen der Akademie saß Gazal auf dem Thron – ihr Gebiet wurde durch ein Pappschild mit einem aufgemalten Thron gekennzeichnet. Auch wenn sie sich gerne erhob um Reden zu schwingen, so nahm sie doch niemand wirklich ernst.

Die Tore öffneten sich und die Helden sahen von ihren Aktivitäten auf um die Neuankömmlinge zu begutachten. Sechs Gestalten traten in das Sichtfeld und versuchten sich in der riesigen Halle zurecht zu finden.

Den ersten Schritt machte Jezebeth, selbstbewusst schritt sie zum Lager des Infernos. Dhamiria und Deleb musterten sie von Kopf bis Fuß, es war unverkennbar, dass diese beiden das Sagen hatten. „Du hättest dir ruhig ein bisschen mehr anziehen können“, meinte Deleb abfällig und verschränkte die Arme. „Mir ist halt immer heiß, da wäre mehr Kleidung nur ein Hindernis“, war Jezebeths Antwort die einem männlichen Helden augenscheinlich gefiel. Dies nahmen auch Dhamrias Sinne war und mit einem Kampfschrei holte sie mit ihrer Waffe aus und ließ sie kurz vor Garants Kopf stehen bleiben.

Jezebeth musste auflachen. „Mir gefällt eure Umgehensweise mit diesen Gestalten“, merkte sie grinsend an. „Deine flammenden Haare treffen ebenfalls meinen Geschmack“, Deleb schlug nun eine freundlichere Art ein. Dhamiria legte dem Neuzuwachs eine Hand auf die Schulter und grinste verschmitzt. „Ich glaube du passt zu uns.“ Zur Feier des Tages blieb das Blut das aus Ignatius‘ Nase tropfte unkommentiert.

Nahla hatte diese Geschehnisse beobachtet und war leicht verstört und machte sich auf den Weg zum großen Akademiebanner begab. Asalah gab mit ihren Tänzen und Zauberkünsten eine Vorstellung für die männlichen Akademie-Helden. Die rothaarige Frau begab sich lieber zu Myranda und Akane die zusammen mit Gazal, der Dame der Geheimnisse etwas abseits saßen. „Willkommen“, meinten die Frauen und boten Nahla lächelnd einen Platz an, welche diesen auch annahm. „Und was ist ein Spezialgebiet?“, fragte Myranda und betrachtete sie eingehend. „Tiermenschen, zusammen mit der Feuer- und Primär-Magie“, antworte Nahla und sah sich ihre Gesprächspartnerinnen genauer an.

„Tiermenschen sind die Freunde von uns allen“, merkte Myranda an, „aber die Kombination deiner Magie könnte für sie durchaus nützlich sein.“ Eine Frau aus der hinteren Ecke des Raumes räusperte sich. Akane sah sich nicht einmal um. „Das ist Gazal, sie wurde von der Leere konvertiert…man könnte auch sagen, sie befindet sich in einer Art permanenten Drogenrausch.“ Nahla sah verwirrt von der Gazal, die auf ihrem Thron saß und das Geschehen argwöhnisch beobachtete und dann zu der Gazal, die neben ihr saß. „Man könnte sagen, ich bin sie ohne den…“Drogenrausch““, meinte Gazal und lächelte schulterzuckend.

„Nimm die da hinten nicht so ernst“, merkte Myranda an, „die ist nicht ganz dicht und niemand hört auf sie. Nur das hat sie noch nicht ganz verstanden.“ Nahla nickte nur und fragte sich, wo sie gelandet sei.

Als nächstes löste sich Slava von der Gruppe und ging zum prachtvollen Bereich der Zufluchtsfraktion. Die Armlehnen der Sessel wurden von Blattgold gesäumt und manche der Helden waren damit beschäftigt ihre Goldstücke zu zählen. Morgan erhob sich und drückte dem Neuen ein Klemmbrett in die Hand auf dem ein einzelnes Blatt eingeklemmt war. „Ein Steuerbescheid?“, fragte Slava sichtlich verwirrt. „Natürlich“, antwortete Morgan, „wir müssen doch wissen, mit wem wir es zu tun haben. Schließlich sind wir hier alle wohlhabend, und da wir nicht zu den Helden gehören die viele Einsätze am Tag haben, verbringen wir unsere Zeit am liebsten damit unser Vermögen zu verwalten.“

Slava zuckte resigniert mit den Schultern und fühlte den Zettel mit dem vergoldeten Kugelschreiber aus, den er ebenfalls von Morgan bekommen hatte. Da ihm eine ganze Armee unterstand und er so aus Eroberungen und Feldzügen einige Schätze gesammelt hatte, sollten die Angaben wohl zufriedenstellend sein. Und tatsächlich nickte Morgan das Papier lächelnd ab und bot Slava mit einer einladenden Handbewegung an sich zu setzen. „Reich uns den Zettel auch mal rüber“, ertönte eine Stimme von oben. Slava folgte dem Geräusch und sah den Kopf eines Mannes über ein in der Luft hängendes Gespann ragen. Morgan schnaufte und hielt das Klemmbrett hoch, woraufhin sich eine kleine Wolke unter ihm bildete und hinaufschwebte. Diese wurde anscheinend von der zierlichen Hand gesteuert die nun ebenfalls über den Rand hinausschaute.

„Kümmer dich nicht um die“, meinte Morgan, „die drei Engelchen da oben halten sich halt für was besonderes.“ Bevor Slava etwas sagen konnte, fiel ein Glas Wein auf Morgans Kopf und bedeckte ihn mit der roten Flüssigkeit.

Toghrul schritt schnellen Schrittes zum Bereich der Bastion. Dort saßen die Helden neben einer Art Stall in einer Runden und schienen gerade eine Runde Poker zu beginnen. „Kannst du Poker spielen?“, fragte einer der Helden, als Toghrul nickte wurde ihm angedeutet wo er sich hinsetzen konnte. „Was ist deine Spezialität“, fragte Acamas während er die Karten austeilte. „Blutdurst“, war Toghruls Antwort. „Interessant“, kam die Antwort doch die meisten waren zu sehr darin vertieft sich ihre Karten anzusehen um eine wirkliche Unterhaltung über dieses Thema anzufangen. Toghrul zuckte nur mit dem Schultern, er war sowieso kein Freund von langatmigen Gesprächen.

Mutter Namtaru, Ashas Albtraum war bereits auf dem Weg zum Nekropolis-Banner als ein entsetzter Aufschrei aus dieser Richtung kam. „Die sieht ja aus wie ich!“, schrie Mutter Namtaru, Ruferin des Todes. Die anderen Helden brachte diese Begebenheit nur zum Lachen, lediglich Fleischfluch schaute verwirrt zwischen den beiden Frauen hin und her, das war zu hoch für seinen Verstand. Nun standen sich die beiden Namtarus gegenüber und beäugten sich misstrauisch. „Jetzt ist nicht nur Akademie mit einem Doppelgänger-Pärchen versorgt“, meinte Seria grinsend. „Sei doch still, du dummes Stück“, schrie die „alte“ Namtaru sie an.

„Die Unterschiede sind wirklich gering, ich glaube wir werden hier einiges an Spaß haben“, freute sich Ariana die sich an der höchsten Position des burgartigen Aufbaus aus Skeletten, Grabsteinen und Erde befand. Während die alteingesessene Mutter Namtaru vor Wut schäumte und ihre Ebenbild am liebsten auf der Stelle umgebracht hatte, war die Neue lediglich verwirrt und wusste nicht so recht was sie tun sollte. Dies brachte erneut Gelächter. Fleischfluch hatte mittlerweile aufgegeben diese Informationen zu verarbeiten und hatte sich in seine Ecke begeben, die ähnlich aufgebaut war wie die eines Kleinkindes. Die Bauklötze mochte er am liebsten.

Nun war nur noch Mukao übrig, der sich auf den Weg zu der kleinen Oase machte, über der das Sanktuariums-Banner hing. Er begab sich zu der größeren Gruppe an Personen, die ihn neugierig ansahen. „Mein Name ist Mukao“, stellte er sich vor und nachdem keine unmittelbare Reaktion kam, fuhr er fort, „ich habe mich der Dunkel- und Wassermagie bemächtigt.“ Yukiko sah auf, „Dunkelmagie? Das ist ja interessant!“ „Ja, außergewöhnlich“, stimmte Kaiko zu.

Noboru erhob wütend die Stimme, „Ich verfüge auch über Dunkelmagie und bei mir findet ihr das etwa nicht so interessant?“ Kaiko schnaubte nur verächtlich. „Du verschmähst unser Element, das Wasser“, meinte Yukiko und manifestierte in ihrer Hand eine kleine Wasserkugel. Die anderen Helden machten es ihr nach – außer natürlich Noboru. „Ihr seid doch verrückt!“, meinte er empört und wollte sich gerade von der Gruppe entfernen, als ihm seine besondere Fähigkeit wieder einfiel.

Er versetzte das Sofa, auf dem die Mehrzahl der Sanktuariumshelden saß nach hinten, so dass sie auf ihre vier Buchstaben fielen. Kaiko, die am Rand gesessen hatte, verschlug es sogar in die Oase. Jedoch gab es nicht die gewünschte Reaktion Noborus – denn anstand das sie sich aufregten und er so seine gewünschte Aufmerksamkeit bekam fingen sie nur an zu lachen. Noboru hatte nun endgültig genug und ging. Mukao fand dieses Benehmen zwar auch belustigend, war sich jedoch nicht sicher was er davon halten sollte.

Akane und Ishuma saßen etwas abseits der Gruppe, am anderen der Oase. „Die sind schon ein seltsames Völkchen“, merkte sie an, musste jedoch auch lächeln. „Sie sind auf jeden Fall unterhaltsam“, gab Ishuma zurück und konnte sich das Grinsen ebenfalls nicht verkneifen.

Gazal hatte das Treiben beobachtet und wollte diesen Witzeleien und Albernheiten ein Ende setzten, so stand sie von ihrem Thron auf, schlug ihren Stab auf der Erde auf und erhob die Stimme für ihre Ansprache. „Meine Helden, meiner Meinung nach - “ Doch das Wort wurde ihr jäh von einer Lautsprecherdurchsage abgeschnitten, die die Helden daran erinnerte, dass nun eine wichtige Besprechung erfolgte. Die Helden atmeten erleichtert aus – so wenig sie Gazal ernst nahmen, so wenig konnte man sie leider ignorieren und so waren sie froh dieser Ansprache zu entgehen. Diese musste diesen Rückschlag zwar hinnehmen – aber ewig würde diese Besprechung ja auch nicht dauern.

Night7979
31-07-14, 23:59
Weiß man eigentlich wer gewonnen hat? Ich hab´s leider nicht rechtzeitig nach hause geschafft zum stream. =(

KGJmyface
01-08-14, 00:52
Vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen!! Mir ist heute leider kurzfristig etwas dazwischen gekommen. Ich möchte mir jede Geschichte noch einmal durchlesen und dann auch noch Grorshems und Mu3d0ks Meinung hören. Dazu benötige ich allerdings noch etwas Zeit. Daher verschiebt sich die Bekanntgabe des Gewinners auf Sonntag, 3.8.2014.

Sry für das länger Warten. Mitmachen ist trotzdem ab jetzt nicht mehr möglich. Die Deadline von Donnerstag, 31.7.2014, 20:00 Uhr möchte ich einhalten ;)

Liebe Grüße und bis bald!

KGJmyface
03-08-14, 15:33
Heute 20:15 im Stream verkünde ich den Sieger!! CU there :)

Malagisz
04-08-14, 07:47
Eine wirklich tolle Event-Idee, auch wenn ich krankheitsbedingt leider keinen Beitrag abgeben konnte. Es würde mich freuen, wenn so ein Event wieder einmal stattfindet.

DirtyOld
04-08-14, 08:56
Ja wer hat denn nun gewonnen? :)

Mu3d0K
04-08-14, 17:20
Hallo !

Jeweils eine Box bekommen Cyeira und M.K. Seahawk, wir konnten uns da nicht einigen da haben wir den Preis 2 mal raus gekloppt.:D Trostpreise wurden auch noch "genehmigt" bin mir aber gerade nicht mehr sicher an wen die gingen bzw. gehen.
Muss sich KGJ mal zu aüßern.

Glückwunsch an die Gewinner ! Aber auch riesen Dank an alle Teilnehmer , waren wirklich sehr unterhaltsame Geschichten dabei. :o

Gruß

KGJmyface
04-08-14, 17:25
Hi!
Herzlichen Glückwunsch auch von meiner Seite an die Gewinner!! Es war wirklich eine sehr schwierige Entscheidung. Eine starke Leistung von allen Teilnehmern :)

Die Trostpreise (jeweils 1 HoN Superpack) gehen an Night 7979 und Lord Grayskull
Preise verschicke ich gleich

Lord-Grayskull
04-08-14, 19:42
Vielen Dank an KGJmyface und die Jury :).
Es war ein echt spaßiges und interessantes Event (bitte mehr davon^^). Die Geschichten waren bzw. sind meiner Meinung nach allesamt kreativ, spannend zu lesen und eine Bereicherung für das Forum im Allgemeinen. Damit auch einen Glückwunsch an die beiden Hauptpreisgewinner :).

Viele Grüße

Sokrates333
04-08-14, 19:58
Sehr gute Wahl
Seahawk war auch mein Favorit
Glückwunsch an alle Gewinner.
P.S.: Lord-Grayskull verdient allein für den Nickname schon einen Sonderpreis :cool:

Cyeira
04-08-14, 20:16
Dankeschön *o* Habs leider gestern nicht zum Stream geschafft.

Ich hab mir die anderen Geschichten ja auch durchgelesen und die waren auch toll zum lesen :3 Glückwunsch an die anderen Gewinner, tolles Event!