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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : (PC) CD-Key in Benutzung [Gebrauchtware vs. EU-Recht]



Undertakecare
01-05-13, 20:22
Hallo zusammen!

Da man hier nicht nach "key" suchen kann und bei "CD-Key" keine Ergebnisse kommen, starte ich das Thema, auch wenn es vielleicht schon mal behandelt wurde.

Ich hatte Far Cry 3 ganz normal als Spiel auf Disc gekauft, installiert, gespielt und wieder deinstalliert. Danach verkauft. Nun meldet sich der Käufer,
er könne den CD-Key nicht nutzen. Ich ging davon aus, mit der aus UPLAY heraus gestarteten Deinstallation wird mein Key automatisch deaktiviert.
Es gibt Gerüchte, daß Spielehersteller versuchen würden, mittels dieser Keys den Weiterverkauf von Spielen zu unterbinden, aber m. E. ist das nicht rechtens.
Schließlich habe ich keinen Key + Download gekauft, sondern ein Spiel auf Disc. Und hätte ich das Spiel für die Konsole statt für den PC gekauft, hätte der Käufer nun keinen Ärger.

Somit muß es möglich sein, ein Spiel weiterzuverkaufen. Problem ist nur, wie deaktiviere ich den Key für mich? In UPLAY gibt es nichts, im Ubisoft-Online-Konto auch nichts.
In den Support-Seiten von Ubisoft steht dazu auch nichts.

mblmg
01-05-13, 23:55
Sehr wichtige Frage. Am besten wendest du dich mal an den Support (http://ubisoft-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/10777/~/haben-sie-fragen-zum-uplay-benutzerkonto%3F-antworten-finden-sie-hier!), die können dir vermutlich schneller weiterhelfen als die Foren-Mods.

Undertakecare
02-05-13, 18:45
Das mache ich natürlich auch, nur dauert das wohl länger. Denn, in so einem Fall darf man nicht anrufen, wie die freundliche Automatenstimme sagt.

Ich dachte mir nur, hier weiß das jemand, weil das ganz sicher nicht nur mich betrifft. Der Käufer wartet auf eine Lösung, denn der hat das Spiel schon und kann's nicht starten.

Undertakecare
02-05-13, 19:06
Update: Jetzt schlägt aber die Bombe ein! Der Käufer hat mir mitgeteilt, daß Ubisoft den Key wohl nicht freigeben könnte und er hat für 15€ einen eigenen kaufen können.
Gut, zum Einen ist 15€ nicht viel, denn dafür hätte er dasa Spiel sonst nicht bekommen. Natürlich kann Ubisoft den Key, der noch an mein Uplay-Konto gebunden ist, nicht einfach so freigeben, aber durch meine Anfrage schon.
Das ist ja wohl der Oberhammer! Theoretisch ist es damit verboten, ein Ubisoft-Spiel gebraucht zu verkaufen, nur steht das nirgends und ich bin mir sicher, es verstößt gegen geltendes EU-Recht.
Dann den ehrlichen Zweikäufer noch abzuzocken, der ja nun eigentlich zwei Keys hat, ist das Dreisteste, was mir je untergekommen ist.

BIG-M0EP
03-05-13, 14:21
Sag mal hast du die letzten Jahre hinter dem Mond gelebt ?!

Account<->Key Bindung ist genau dafür erfunden worden, damit du das spiel so nicht verkaufen kannst! Eigentlich hast du hier den Käufer recht gut verar...! Zwar Unwissentlich aber Unwissenheit schütz vor Strafe nicht! Das der andere so naiv war und noch ein Key gekauft hat ist derbe! Du hättest den kaufpreis erstatten sollen! Und zwar komplett! Nochmal für dich DVD ist nix Wert! Daten kann man auch _alternativ_ beschaffen, KEY= Lizens ist das einzig _kaufbare!_ Ist er entwertet wie bei dir, dürftest du gar nicht WEITERVERKAUFEN!!

Stell dir vor das gleiche gilt für _ALLE_ Platfromen also auch STEAM und origin, und Account verkauf ist illegal, aber halt möglich :)

SiebenGeb
03-05-13, 15:30
Da kann ich BIG-MOEP nur beipflichten!
Interessant für dich wäre hierbei vielleicht folgender Artikel:
Artikel (http://www.pcgameshardware.de/Spiele-Thema-239104/News/Valve-zum-EuGH-Urteil-Kein-Gebrauchthandel-fuer-Steam-Spiele-988857/)

Ich zitiere:"Im Ergebnis würde Account-gebundene Software nach wie vor einem Weiterverkaufsverbot unterliegen"
Nicht nur, dass du den Käufer ein wenig Geld aus der Tasche ziehst, du machst dich zudem noch strafbar bei dem Weiterverkauf von dem Spiel.
Vielleicht lernst du ja daraus?!

Marestic
03-05-13, 16:09
Halt. Im Fall von Steam betrifft das nur den digitalen Vertrieb und die Accountbindung. Ein Weiterverkauf der DVD bleibt davon unberührt. Ziemlich kompliziert und ein wunderschöndes durcheinander das ganze.

Der Verbraucherschutz ist immer noch anderer Meinung und daher beschäftigen sich die Gerichte noch damit. Es gibt schließlich noch genug Grauzonen.

Im Augenblick kann man nur sagen bei Gebrauchtkauf zweimal hinzuschauen.

Gokux
03-05-13, 17:08
Was man mit der DVD macht ist eigentlich recht egal, da nur der CD-Key relevant ist. Der Key verfällt bei der ersten Aktivierung und ist dann unwiderruflich an den Account gebunden, dessen Weiterverkauf nicht erlaubt ist. Das gilt für Uplay, wie auch für Steam und Origin und betrifft damit wohl ein Grossteil aller erhältlichen neueren Spiele.

Undertakecare
03-05-13, 19:06
Sag mal hast du die letzten Jahre hinter dem Mond gelebt ?!

Account<->Key Bindung ist genau dafür erfunden worden, damit du das spiel so nicht verkaufen kannst! Eigentlich hast du hier den Käufer recht gut verar...! Zwar Unwissentlich aber Unwissenheit schütz vor Strafe nicht! Das der andere so naiv war und noch ein Key gekauft hat ist derbe! Du hättest den kaufpreis erstatten sollen! Und zwar komplett! Nochmal für dich DVD ist nix Wert! Daten kann man auch _alternativ_ beschaffen, KEY= Lizens ist das einzig _kaufbare!_ Ist er entwertet wie bei dir, dürftest du gar nicht WEITERVERKAUFEN!!

a) Nein, aber fast ausschleßlich Konsole gespielt, wo es so Scherzchen nicht gibt.
b) Nicht verarscht, wir wußten es beide nicht und er hat sich einen neuen Key gekauft, bevor ich das mit Ubisoft geklärt hatte. Wenn Ubisoft den Key für mich deaktiviert, dann hat der andere zwei. Es werden jeden Menge solcher PC-Spiele gebraucht verkauft. Wenn das nicht legal wäre oder der Key wirklich für immer gebunden wäre, würden alle diese Probleme haben.
c) Der Key ist nicht entwertet. Ich kann auch eine Lizenz von Windows weitergeben, wenn mein System vorher für diesen Key deaktiviert wird. Und, wie gesagt, Konsolenversionen der PC-Spiele kann man auch problemlos weiterverkaufen, also was soll der Quatsch?

Undertakecare
03-05-13, 19:08
Da kann ich BIG-MOEP nur beipflichten!
Interessant für dich wäre hierbei vielleicht folgender Artikel:
Artikel (http://www.pcgameshardware.de/Spiele-Thema-239104/News/Valve-zum-EuGH-Urteil-Kein-Gebrauchthandel-fuer-Steam-Spiele-988857/)

Ich zitiere:"Im Ergebnis würde Account-gebundene Software nach wie vor einem Weiterverkaufsverbot unterliegen"
Nicht nur, dass du den Käufer ein wenig Geld aus der Tasche ziehst, du machst dich zudem noch strafbar bei dem Weiterverkauf von dem Spiel.
Vielleicht lernst du ja daraus?!
Das Problem dabei ist, daß das nirgends auf der Verpackung steht und ich das vor dem Kauf nicht weiß. Daher nix strafbar. Daß das Spiel accountgebunden ist, ist nervig genug. Aber es reicht, wenn es nur so lange gebunden ist, wie ich es nutze.
Der Satzteil "nach wie vor einem Weiterverkaufsverbot" ist paradox. Seit wann gibt es das? Noch nie von gehört, daß man irgendwas nicht weiterverkaufen darf, was auch weiterzuverkaufen geht. Der Key ist auf die Anleitung gedruckt, das Produkt wurde nicht verändert.

Außerdem, in dem Artikel und dem EUGH-Urteil ging es um als Download gekaufte Artikel, die ja grundsätzlich günstiger sind, eben weil man sie nicht weiterverkaufen kann. Ein Key ist kein Gegenstand, der auf dem Spiel gedruckte gehört zur DVD. Das ist wie ein Autoschlüssel zum Auto.

Marestic
03-05-13, 19:57
a) Nein, aber fast ausschleßlich Konsole gespielt, wo es so Scherzchen nicht gibt.

Konsole hat mittlerweile einen Multiplayerpass. Den muss der Gebrauchtkäufer erwerben wenn er online spielen will.

Accountbindung ist in der nächsten Generation möglich.

Gokux
03-05-13, 19:59
Key und DVD gehören nicht zusammen. Die DVDs werden ja millionenfach identisch gepresst. Übrigens steht zumindest auf meiner Spielhülle drauf, dass jeder Key nur einmal aktiviert werden kann (Rückseite beim Kleingedruckten).
Wie und ob ein Key entwertet wird, entscheidet schlussendlich jeder Hersteller selbst. Windows sieht das z.B. weniger streng und bindet auch keine Keys an einen Account, weshalb der Weiterverkauf kein Problem ist.

redapg
03-05-13, 20:12
Ich bin da leider nicht auf dem Laufenden, wie ist denn die aktuelle Rechtslage? Ich persönlich finde diese Methode ziemlich abgewic.... Und mein Rechtsempfinden schreit laut auf. Das ist doch wohl ein schlechter Witz. Ich kaufe doch das Produkt samt Key, da es ja anders nicht zu benutzen ist. Und als Käufer eines Produktes gehen doch üblicherweise sämtliche Besitzrechte an mich oder sehe ich das falsch? Aber Weiterverkaufen kann ich es aus den bekannten Gründen nicht? Hahaha, sehr lustig. Also werde ich mir dann, falls ich in Zukunft nochmal ein Produkt von UbiSoft kaufen sollte was diesen Bedingungen unterliegt, ein neues UPlay-Profil für jedes einzelne Produkt anlegen. Sorry, aber wenn die Hersteller mit solchen Mitteln arbeiten, muß es mir auch erlaubt sein.

Marestic
03-05-13, 20:46
Accountbindung ist aktuell rechtens. Ein Weiterverkauf einer Lizenz allerdings auch. Beispielsweise darfst du dein Windows weiterverkaufen.
Der Weiterverkauf eines digital erworbenen Spiels ist allerdings untersagt.

Und der Verbraucherschutz sieht das alles etwas anders. Deshalb hat man Steam erneut im Januar 2013 abgemahnt und verklagt.

Eine kurze Zusammenfassung
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-PC-Steam-Abmahnung-AGB-Verbraucherzentrale-7764845.html

Undertakecare
03-05-13, 22:15
Es ist völlig legitim, wenn man Zusatzinhalte extra erwirbt und nur für sich nutzen kann. Aber wenn ich die Konsolenversion habe und den Multiplayer-Pass nicht nutze oder ihn nutze und das Spiel dann ohne verkaufe, ist das Spiel immer noch spielbar, sofern kein reines Multiplayer. Ich werden Ubisoft verklagen, denn das ist m. E. unlauterer Wettbewerb und Benachteiligung der PC-Spieler. Die Klage wird die hundertmal mehr kosten, als die an mir am Spiel verdient haben. Solchen Firmen sollte man das Handwerk legen und sie schließen. Das schreit zum Himmel! Dieser ganze Dreck wie Uplay, Steam und Origin. Leider klagen viel zu wenige User und nehmen das einfach so hin. Wenn ich ein Spiel nicht behalten will, weil es für mich seinen Preis nicht wert war (und 35€ ist Far Cry 3 nicht wert), dann verkaufe ich es mit dem Key und der sche... Key hat deaktiviert zu werden für mein Konto, damit der nächste ihn nutzen kann. Von mir aus gebe ich dem Käufer mein Konto. Ich werde jedenfalls kein Spiel mehr für den PC kaufen, daß so arbeitet.

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Übrigens steht zumindest auf meiner Spielhülle drauf, dass jeder Key nur einmal aktiviert werden kann (Rückseite beim Kleingedruckten).
Wie und ob ein Key entwertet wird, entscheidet schlussendlich jeder Hersteller selbst.
Wirklich? Wer liest sich das durch? Das ist extra so klein geschrieben, damit man reinfällt. Ich, der ich das erste Mal zwei Spiele mit dieser Art Key-Gängelung auf einmal gekauft (Far Cry 3 und Crysis 3), falle also gleich doppelt auf diese Wi... herein. Übrigens, wenn ich das Spiel online bestelle und es irgendwann dann im Briefkasten liegt, habe ich es bereits erworben und "vor dem Kauf darauf hingewiesen werden, daß der Key nur einmal aktiviert werden kann" ist dann vorbei. Das ist für mich Betrug. Eindeutig. Das ist wie wenn dir ein Autohändler ein Auto ohne Reifen verkauft, es liefert und vor's Haus stellt, du die beschwerst und er sagt dann "lies das Kleingedruckte, dort steht 'ohne Räder'". Damit käme kein Autohändler zweimal durch.

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Accountbindung ist aktuell rechtens.
Macht ja nichts. Solange Ubisoft die Accountbindung wieder aufhebt auf meine Anfrage hin, damit ich den Key weitergeben kann. Und natürlich können die das, entgegen allem anderslautenden Geschwafel hier.

Gokux
03-05-13, 23:32
Wenn der Onlinehändler das in sein Shop nicht hinschreibt, dann kannst du ja das orginalverpackte Spiel wieder zurückschicken.
Das man einen Key wider deaktivieren kann, würde ja eine Kontobindung überflüssig machen. Bei einem Spiel kauft man schlussendlich nur ein Lizenznutzungsrecht und wenn das eine unwiderrufliche Accountbindung vorsieht, das auch so auf der Packung geschrieben steht, dann ist das legal und wird auch von den meisten Publishern so auf der PC-Plattform praktiziert.
Wenn man das nicht will, bleibt einem Heutzutage tatsächlich nur noch die Konsole, oder den Verzicht auf entsprechende Produkte.

PS: Bitte keine Doppel und Mehrfachpost.

redapg
05-05-13, 08:56
Dies ist ein sehr Interessantes Thema. Nur schade das die Fronten so verhärtet sind.

Technisch zu machen wäre das ganze schon. Wenn "zb. UBIsoft" quasi zum Treuhänder gemacht wird.

In deinem Uplay Acc musste schlicht ein "Ich möchte das Spiel weitergeben Button" eingebaut werden.

Du gibst jetzt nur noch an zu wie vielen Upoint's das Spiel weitergeben möchtest.

Dein Spiel müsste dann in so etwas wie einem "Uplay Marktplatz" zu finden sein.

Ein "Käufer" legt sich jetzt als erstes einen Uplay Account zu welcher ja benötigt wird.

Er findet dein Angebot in diesem "Uplay Marktplatz" und bestätigt dieses Angebot. http://www.imgbox.de/users/Realpope68/FC3/checkbox01.png

Jetzt wird dieser Antrag von einem UBIsoft "Stayalive" Programm ge'checkt.

Also nachgesehen ob der neue Spieler auch über die besagten Upoints verfügt. END TRANZ.

UBIsoft könnte jetzt noch eine kleine Upoints Gebühr verlangen. :)

Für mich wäre das eine Salomonische Lösung.

Ich habe diesen Beitrag mal als Zitat hier herüber geholt, weil er für hier gedacht war ;)

redapg
05-05-13, 09:09
Ich würde da noch einen Schritt weitergehen. Warum sollte UBISoft am Weiterverkauf beteiligt werden?
Sie haben doch bereits ihr Geld bekommen.
Oder bekommt Opel auch Geld wenn man eines ihrer Fahrzeuge als Gebrauchtwagen weiterverkauft?
Ich glaube nicht :D .
Was für mich auch ein gewichtiges Argument für einen uneingeschränkten Weiterverkauf ist, ist die Tatsache dass man Heutzutage meist die Katze im Sack kaufen muss.
Es gibt keine Demos und auf die Bewertungen von irgendwelchen Zeitschriften oder Online-Portalen kann man keinen Cent geben.
Also kauft man etwas, nehmen wir mal als Beispiel FC3, und ist, weil das hier sehr gut passt, in der Hauptsache am Multiplayer interessiert.
Also gut, Spiel gekauft, mit viel Vorfreude installiert, und..... nichts. Die diversen Probleme einzelner Leute bezüglich des Multiplayer-Modus sind ja hinlänglich bekannt.
Und dann ist man endlich online und muss feststellen, dass das Ganze so garnicht den Vorstellungen entspricht.
Und nun?
Wieder verkaufen wäre eine logische Option.
Tja, und nun?
Also das kann ja wohl nicht sein. Auf der einen Seite bin ich gezwungen mir etwas zu kaufen ohne die Möglichkeit es vorher testen zu können und auf der anderen Seite kann ich es nicht wieder verkaufen wenn ich nicht zufrieden bin.
Eines von beiden wäre ja OK aber beides zusammen in Kombination ist schlichtweg eine Frechheit.
mfG

PS Ich nenne zwar immer UBISoft aber das Ganze gilt natürlich für alle Hersteller die nach demselben Prinzip verfahren!

Realpope68
06-05-13, 01:43
@ redapg : ... Thx ... Ich lasse mir gerade zu diesem Online Teufelsdreieck was einfallen.

Schade das Kommerz vor Innovation und Unterhaltung kommt ...

Tags : Geistiges Eigentum , Online Fun , Account Hacking , PreOrder Beta Vollversionen , Fehlende Patches , Internet Drosselung , Cloud Play

http://www.imgbox.de/users/Realpope68/FC2/DivSection2.png


http://www.youtube.com/watch?v=1Ob73lgvE0M
PS.: ... jemand Bock auf eine Runde Cannon Fodder Offline ... http://www.imgbox.de/users/Realpope68/FC2/smilie_denk_10.gif ... Ich habe es gerade so was von ... [/Facepalm]

SiebenGeb
06-05-13, 09:16
Es ist völlig legitim, wenn man Zusatzinhalte extra erwirbt und nur für sich nutzen kann. Aber wenn ich die Konsolenversion habe und den Multiplayer-Pass nicht nutze oder ihn nutze und das Spiel dann ohne verkaufe, ist das Spiel immer noch spielbar, sofern kein reines Multiplayer. Ich werden Ubisoft verklagen, denn das ist m. E. unlauterer Wettbewerb und Benachteiligung der PC-Spieler. Die Klage wird die hundertmal mehr kosten, als die an mir am Spiel verdient haben. Solchen Firmen sollte man das Handwerk legen und sie schließen. Das schreit zum Himmel! Dieser ganze Dreck wie Uplay, Steam und Origin. Leider klagen viel zu wenige User und nehmen das einfach so hin. Wenn ich ein Spiel nicht behalten will, weil es für mich seinen Preis nicht wert war (und 35€ ist Far Cry 3 nicht wert), dann verkaufe ich es mit dem Key und der sche... Key hat deaktiviert zu werden für mein Konto, damit der nächste ihn nutzen kann. Von mir aus gebe ich dem Käufer mein Konto. Ich werde jedenfalls kein Spiel mehr für den PC kaufen, daß so arbeitet.

Wie daneben ist das denn bitte?! Verklagen!? Suuuuuper! Nehmen wir mal das Beispiel einer Kino-Eintrittskarte. Diese bestelle ich online vor und hole diese dann schön brav im Kino ab. Zahle dann einen Preis, der in keinster Weise angemessen für einen Kinofilm von ca 100 Minuten ist (Mal überlegen wie lange kann man wohl ein PC Spiel nutzen und Spaß daran haben, vorausgesetzt man hat Spaß). Dann gucke ich den Film. Ergebnis: Scheiss Film! Nun gut verkaufe ich die Karte. Aber was ist das! Das hat mir doch keiner gesagt! Die Karte ist ungültig ...woher soll ich das wissen, das hat mir (dem armen armen Burschen) doch niemand gesagt.
Genau so ist das mit Key's diese sind für einen (mich) gemacht, damit ich dieses Produkt nutzen kann. Kinokarten werden auch nicht speziell für einen gemacht aber wenn du erstmal mit dieser Karte den Film guckst ist diese entwertet. Da gehe ich auch nicht hin und sage: entwertet mir die Karte damit die ein anderer nutzen kann.
Die Kinokarte sowie auch die DVD kannst du verkaufen. Jedoch unter den falschen Voraussetzungen zu verkaufen, dass man das Spiel oder den Film voll nutzen kann ist in meinen Augen strafbar!
Und dann auf Unschuldslamm zu machen und mit Klagen um sich zu werfen ist doch nur erbärmlich.

Gut bei einer Sache muss ich dir Recht geben. Dass man 35 € für ein Spiel raus wirf oder sogar noch mehr um festzustellen, dass es scheiße ist, ist ärgerlich und habe ich auch am eigenen Leib erfahren. ABER man kann sich auch schlau über ein Spiel machen. Dann passiert sowas nicht. Und die 50 €, die ich für Far Cry 3 ausgegeben habe, waren alle male das Geld wert (über 100 Stunden Spielspaß für 50 Euro..Pro Stunde nicht mal 50 Cent...nenne ich Fair wenn ich daneben einen Kinobesuch betrachte).

Realpope68
06-05-13, 10:14
06.05.2013 09:22

Acht Stunden später, Bremen der Kaffee läuft noch ... Mir ist zu diesem Thema leider noch nichts eingefallen .
Eventuell eine RFID Kennzeichnungspflicht für Videospiele auf physikalischen Datenträgern ...
Damit die nette Dame an der Kasse einen Aufklären kann ob und wie kompliziert es ist diesen Datenträger
weiter zu veräußern. Über einen RFID, EAN oder „QR Code“ werden dazu Daten aus der Cloud geladen.

Mal schauen ob in den comments von diversen Let's Playern darüber was zu finden ist.
Nicht das wir uns noch Piraten mit ins Boot holen müssen (hehe) ...

Wie sagte der Klingonische Dahar-Meister Koloth noch : " I'll ask somebody (http://de.memory-alpha.org/wiki/Der_Blutschwur) "
... aus Star Trek DS9 Staffel 2 Folge 19 "Der Blutschwur" also Qapla'

Naja, So nach dem Motto : " Wenn ich nicht mehr weiter weiß ... " ( kauf ich mir ein Erdbeereis )
... gehe Ich mal fragen ... :) ... @Realpope68 hat jemand meinen Twitter Ausweis gesehen ? ...
http://www.imgbox.de/users/Realpope68/FC2/DivSection2.png

06.05.2013 10:54
Ich werfe noch mal mit ein paar Quellenangaben um mich ...

Quelle : Rechtsprechung EuGH, 03.07.2012 - C-128/11 (http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuGH&Datum=31.12.2222&Aktenzeichen=C-128/11)

Quelle : EuGH-Urteil: Gebrauchte Software darf weiterverkauft werden (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/eugh-zu-oracle-vs-usedsoft-gebrauchte-software-darf-verkauft-werden-a-842260.html) (spiegel.de)

Auszug :
Hamburg - Gebrauchte Software-Lizenzen dürfen generell weiterverkauft werden.
Dies gilt auch, wenn die Software im Internet gekauft und heruntergeladen wurde,
wie am Dienstag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied.

BIG-M0EP
06-05-13, 12:30
Wie daneben ist das denn bitte?! Verklagen!? Suuuuuper! Nehmen wir mal das Beispiel einer Kino-Eintrittskarte. Diese bestelle ich online vor und hole diese dann schön brav im Kino ab. Zahle dann einen Preis, der in keinster Weise angemessen für einen Kinofilm von ca 100 Minuten ist (Mal überlegen wie lange kann man wohl ein PC Spiel nutzen und Spaß daran haben, vorausgesetzt man hat Spaß). Dann gucke ich den Film. Ergebnis: Scheiss Film! Nun gut verkaufe ich die Karte. Aber was ist das! Das hat mir doch keiner gesagt! Die Karte ist ungültig ...woher soll ich das wissen, das hat mir (dem armen armen Burschen) doch niemand gesagt.
Genau so ist das mit Key's diese sind für einen (mich) gemacht, damit ich dieses Produkt nutzen kann. Kinokarten werden auch nicht speziell für einen gemacht aber wenn du erstmal mit dieser Karte den Film guckst ist diese entwertet. Da gehe ich auch nicht hin und sage: entwertet mir die Karte damit die ein anderer nutzen kann.
Die Kinokarte sowie auch die DVD kannst du verkaufen. Jedoch unter den falschen Voraussetzungen zu verkaufen, dass man das Spiel oder den Film voll nutzen kann ist in meinen Augen strafbar!
Und dann auf Unschuldslamm zu machen und mit Klagen um sich zu werfen ist doch nur erbärmlich.

Gut bei einer Sache muss ich dir Recht geben. Dass man 35 € für ein Spiel raus wirf oder sogar noch mehr um festzustellen, dass es scheiße ist, ist ärgerlich und habe ich auch am eigenen Leib erfahren. ABER man kann sich auch schlau über ein Spiel machen. Dann passiert sowas nicht. Und die 50 €, die ich für Far Cry 3 ausgegeben habe, waren alle male das Geld wert (über 100 Stunden Spielspaß für 50 Euro..Pro Stunde nicht mal 50 Cent...nenne ich Fair wenn ich daneben einen Kinobesuch betrachte).

Sehr sehr geil und verständlich für den TE geschreiben.

@undertakercare: noch mal UNWISSENHEIT SCHÜTZ VOR STRAFE NICHT!

Dass du nicht lesen willst oder kannst, interessiert das Gericht kaum!
Und definitiv steht auf der Verpackung dass der KEY nach der Bindung 'verbraucht' ist, genauer er kann nicht auf anderen account gebunden werden! Und soweit ich weiss kann UBISOFT den auch nicht freigeben! Die können maximal einen Neuen geben oder bestehnden Sperren/Bannen!

Du hast einfach falsch gehandelt, und sucht jetzt nach komischen Ausreden, THAT's all :P

@REalpope: zuviel Offtopic Bullshit du erzählen junger Jedi, und welche Drogen du nehmen?! :-)

Realpope68
06-05-13, 14:36
Somit muß es möglich sein, ein Spiel weiterzuverkaufen. Problem ist nur, wie deaktiviere ich den Key für mich?


Gebrauchte Software-Lizenzen dürfen generell weiterverkauft werden.
Dies gilt auch, wenn die Software im Internet gekauft und heruntergeladen wurde,
wie am Dienstag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied.

So weit bin Ich auch nicht weg. Wer würde nicht gerne das ein oder andere Spiel wieder verkaufen ?
Nur wenn diese Online einmal Key Geschichte nicht umgesetzt wird sehe Ich da ein Problem.
Entweder Hardcore Technisch etwas einklagen was eigentlich keinen Spaß macht,
Oder weiterhin Alternativen anbieten um die Sache für den Kunden einfacher zu gestalten.
... in this case ...UBIsoft do your thing. Für mich Case Closed.

christiandorau
07-05-13, 05:56
Dass der Käufer das Recht hat, seine gebrauchte Software weiter zu verkaufen, bedeutet noch lange nicht, dass der Hersteller auch dazu verpflichtet wäre, ihm dies technisch zu ermöglichen, oder mit anderen Worten: Nur weil es für mich juristisch legal ist, meine Software weiter zu verkaufen, ist es für den Hersteller noch lange nicht illegal, wenn er mir diesen Weiterverkauf - etwa durch Individualisierung und Accountbindung - technisch unmöglich macht. Folgt man einfach nur seinem gesunden Menschenverstand, ist das natürlich einigermaßen paradox, aber wie jeder von uns sicher schon einmal erfahren hat, haben "geltendes Recht" und "gesunder Menschenverstand" eben nur bedingt etwas miteinander zu tun.

Insgesamt sollte man nicht allzu große Hoffnungen in dieses Urteil setzen, das bislang nur von rein theoretischer Bedeutung ist. Ob der Prozess des vzbv gegen Valve da irgendeine Veränderung bringt, wird man ebenfalls sehen müssen. Hier noch mal ausführlicher (Quelle: http://blog.zdf.de/hyperland/2012/07/verkauf-gebrauchter-software-bleibt-schwierig/)

"... Urteil eher von theoretischer Bedeutung

Denn auch wenn der EuGH ein prinzipielles Wiederverkaufsrecht erkennt – davon, dass ein Hersteller seinen Kunden dieses Recht technisch auch ermöglichen muss, ist nicht die Rede. Beim Kauf von Software im Internet setzt sich immer stärker die Individualisierung der heruntergeladenen Programme durch. Nur noch selten bekommt man als Käufer einen einfachen Code, immer häufiger schaltet erst die Kombination von E-Mail-Adresse und Lizenzschlüssel eine Software frei. Diese kann der Anwender zwar nun nach dem EuGH-Urteil problemlos weiterverkaufen, aber damit gibt er automatisch auch seine E-Mail-Adresse weiter. Ein Löschen der Lizenz und erneute Lizenzierung einer Software auf eine andere Adresse ist von den Anbietern überhaupt nicht vorgesehen.

Und das ist erst der Anfang. Apple, Amazon, Google und Microsoft machen aktuell vor, wie der Verkauf von Software in Zukunft für die meisten von uns laufen soll, wenn es nach den Vorstellungen der Anbieter geht. Gekauft wird in den jeweiligen Stores, dort wird die Datei – ob es sich dabei um ein Programm, E-Book, Video oder um Musik handelt, spielt für die Anbieter keine Rolle – vor dem Download untrennbar mit den Accountdaten des Käufers und unter Umständen auch mit seiner Hardware verknüpft. Selbst wenn man es darf und wollte – eine so vernagelte Datei lässt sich schlechterdings nicht mehr weiterverkaufen.

Daran wird zumindest in naher Zukunft auch das EuGH-Urteil nichts ändern. Von der Softwarefirma Valve, die mit Steam eine populäre Vertriebsplattform für Computerspiele betreibt, die den Softwarekauf an den Account des Kunden bindet, gibt es hier bereits ein eindeutiges Statement: “We don’t have any plans to change“. Man kann getrost davon ausgehen, dass Apple & Co. das genau so sehen.

Ob diese Individualisierung eines Produktes und damit die technische Umgehung des Rechts auf Weiterverkauf überhaupt rechtens ist, werden wohl erst noch die Gerichte klären müssen. Und nicht nur das. Auch Oracle hat anscheinend nicht vor, den Richterspruch des EuGH zu akzeptieren. Das Urteil sei “nicht das Ende der Rechtsentwicklung“ orakelte Truiken Heydn von der Kanzlei TCI Rechtsanwälte, Oracle-Vertreterin vor dem EuGH.

Wenn Peter Schneider, Geschäftsführer von Usedsoft, sich also im Vorfeld des Richterspruchs freut, dass sich der Markt für Gebrauchtsoftware nicht aufhalten lasse, dann könnte er sich durchaus zu früh gefreut haben. Nicht nur, dass der Streit noch nicht vorüber oder gar entschieden zu sein scheint. Es ist auch gut möglich, dass es diesen Markt in allzu ferner Zukunft gar nicht mehr geben und das Urteil des EuGH Geschichte sein wird."

christiandorau
07-05-13, 06:44
Das man einen Key wider deaktivieren kann, würde ja eine Kontobindung überflüssig machen.

Sorry, Gokux, aber das ist ja nun völliger Humbug. Eine Kontobindung bindet - wie der Name es sagt - einfach nur eine Produktinstanz (d.h. einen Produktschlüssel) an ein Konto, um beispielsweise kontrollieren zu können, dass jede Instanz nur mit einem Konto, und nicht mit beliebig vielen, genutzt werden kann. Dass das eine denkbare Möglichkeit ist, um gegen Schwarzkopien vorzugehen, leuchtet ein und ist prinzipiell auch erst mal gar nichts Schlechtes, zumal geräteunabhängige Accounts auch noch den Vorteil haben, dass man seine Software prinzipiell überall dort verfügbar haben kann, wo man seinen Account verfügbar hat. Inwiefern die Möglichkeit, eine Produktinstanz zu verkaufen, diesen Key für einen Account zu deaktivieren und für einen zweiten zu aktivieren, die Kontobindung überflüssig machen soll, ist mir allerdings schleierhaft. Richtig ist: Eine Kontobindung, die einzig und alleine dem Zweck dient, den Gebrauchtspielehandel zu verhindern (und nur eine solche), macht die Notwendigkeit zur Deaktivierung von Keys überflüssig - was allerdings eine völlig andere Aussage ist.



Bei einem Spiel kauft man schlussendlich nur ein Lizenznutzungsrecht und wenn das eine unwiderrufliche Accountbindung vorsieht, das auch so auf der Packung geschrieben steht, dann ist das legal.

Naja, langsam, die Legalität eines Lizenznutzungsrechts in Kombination mit einer nicht-übertragbaren Accountbindung, ist alles andere als geklärt und beschäftigt nach wie vor die Gerichte. Dass Softwarekonzerne wie EA, Ubisoft und Valve derzeit massiv von ungeklärten Rechtsfragen im Zusammenhang mit digitalen Produkten zum einen, uninformierten und gleichgültigen Konsumenten zum zweiten, und industriefreundlichen Regierungen (mitsamt entsprechenden Legislativen) zum dritten profitieren, darüber müssen wir hier ja wohl nicht diskutieren, oder siehst Du das anders?

christiandorau
07-05-13, 07:22
Nehmen wir mal das Beispiel einer Kino-Eintrittskarte.

War ja nur eine Frage der Zeit, bis der erste Äpfel-mit-Birnen-Vergleich in diesen Thread hereinspaziert ...


Genau so ist das mit Key's diese sind für einen (mich) gemacht, damit ich dieses Produkt nutzen kann.

Mit dem Argument kannst Du den Weiterverkauf von ALLEM verbieten. Wenn die Autohersteller plötzlich eine Accountbindung für Deinen Autoschlüssel einführen und Du jedes Mal, wenn Du den Wagen startest, automatisch mit Deinem Account verbunden wirst, um sicher zu stellen, dass da auch der richtige im Auto sitzt, kannst Du Dein Auto plötzlich auch nicht mehr verkaufen - zumindest nicht ohne Account. Und wenn Du dann zum Autohändler gehst, um Dich darüber zu beschweren, und der Dir entgegnet "Hey, wir haben diesen Schlüssel eben extra für SIE gemacht, damit SIE dieses Auto nutzen können!", dann merkst Du hoffentlich, wie sinnlos Dein Vergleich ist. Ein Computerspiel ist genausowenig eine Kinokarte wie es ein Auto ist.

Im übrigen wäre ja wohl der Vergleich einer Computerspiel-DVD mit einer Film-DVD (statt einer Kinokarte) ein viel naheliegenderer gewesen. Bei letzterer kann ich mir den Film auch beliebig oft anschauen und die DVD dann trotzdem problemlos verkaufen und es hat auch noch niemand nach einer Accountbindung für Film-DVDs geschrien ...

BIG-M0EP
07-05-13, 16:29
@christian: sehr gut aufgeklärt :) Frage ist nun wann werden kor.... Politiker mal aktiv ;) warscheinlich brauchen sie eine Gamer-Lobby die gegen solche Machenschaften der Hersteller ist :-)

SiebenGeb
08-05-13, 10:25
Wenn die Autohersteller plötzlich eine Accountbindung für Deinen Autoschlüssel einführen

Genau du sagst es..."WENN die Autohersteller..." bei einer Kinokarte IST es aber so. Sonst gebe ich dir Recht, dass man dies auf alles zurückführen kann.


Ein Computerspiel ist genausowenig eine Kinokarte wie es ein Auto ist

Sage ich das irgendwo.. ich ziehe einen Vergleich, dass es bei einer Kinokarte genauso abläuft. Dagegen wehrt sich auch keiner weil es jeder weiß, dass diese entwertet werden. Steht auch nirgendwo drauf. Dass jetzt PC Spiele Accountgebunden sind, ist nun mal so und wenn man sich über Themen wie Weiterverkauf von Accounts nicht schlau genug macht und unter falschem Vorwand ein angeblich voll funktionsfähiges Spiel verkauft ist das nicht erlaubt. Mehr habe ich auch nie behauptet.

PublicEnemie
11-05-13, 03:22
Ihr vergesst aber eins, im Kino hängen die AGB's vor Ort aus und man kauft die Karte ja für einen bestimmten Tag bzw Uhrzeit, bei einen Spiel siehst du jenes in Form der Eula erst nach dem Kauf und bei einen Online Erwerb wird man sogar erpresst (vorrausgesetzt man hat bereits 1 Spiel bei der selben Plattform)


Ach ja....
"Und definitiv steht auf der Verpackung dass der KEY nach der Bindung 'verbraucht' ist, genauer er kann nicht auf anderen account gebunden werden! Und soweit ich weiss kann UBISOFT den auch nicht freigeben!"

Weil es nicht möglich ist, war es ja bzw ist es bei Far Cry 1 möglich?


PS: Key Bindung an den Datenträger bzw auf den Inhalt wie bei zb Win XP oder Win7 war ja mal bei PC Spielen alltag, nur haben sich ja die Verbraucher über den massiven eingriff aufgeregt:cool:

redapg
11-05-13, 08:12
Also die Aussage, dass UBISoft einen einmal an einen Account gebundenen Key nicht wieder freigeben kann, halte ich, wenn diese Aussage von UBISoft kommt, für Humbug.
Denn es ist doch so, dass ich diese Account-Bindung erst herstelle, wenn ich das Spiel installiere.
Und wahrscheinlich wird diese Bindung ganz einfach in einer Datenbank gespeichert werden.
Und alles was man irgendwo speichert kann auch wieder gelöscht bzw. geändert werden.
Falls ich mit dieser Meinung falsch liege, bitte ich um Korrektur.
Aber wenn es so sein sollte versucht man den Kunden ganz schlicht und einfach zu täuschen.
Und zu dem Beispiel mit der Kinokarte möchte ich mich nicht äußern :)
mfG

chris22vip
11-05-13, 10:51
Einen Account einrichten der nicht verkauft werden darf,an dem das Spiel gebunden ist und schon hat sich die gebrauchtwaren verkauf aktion für Ubi erledigt.
So würd ich es nun sehen...
Dafür gibts aber RU keys für nen Appel und ein Ei (ich kauf keine).

christiandorau
11-05-13, 17:48
Also die Aussage, dass UBISoft einen einmal an einen Account gebundenen Key nicht wieder freigeben kann, halte ich, wenn diese Aussage von UBISoft kommt, für Humbug.
Denn es ist doch so, dass ich diese Account-Bindung erst herstelle, wenn ich das Spiel installiere.
Und wahrscheinlich wird diese Bindung ganz einfach in einer Datenbank gespeichert werden.
Und alles was man irgendwo speichert kann auch wieder gelöscht bzw. geändert werden.
Falls ich mit dieser Meinung falsch liege, bitte ich um Korrektur.

Natürlich wäre das technisch kein Problem; was aktiviert werden kann, kann auch wieder deaktiviert werden, zumal dann, wenn es sich lediglich um ein paar Einträge in irgendeiner Datenbank handelt. Dass das derzeit nicht funktioniert, liegt schlicht daran, dass man nicht will, dass es funktioniert, weil es nicht im Interesse von Ubisoft und Co. liegt. Microsoft musste beispielsweise auch erst per Gericht dazu verdonnert werden, Windows so auszuliefern, dass man andere Browser mit derselben Selbstverständlichkeit wie den IE nutzen kann.

Bei den Medien Musik und Film gibt es eine ganz klare Trennung zwischen einem Live-Konzert (mit Eintrittskarte) und einer Musik-CD bzw. einem Kinobesuch (mit Eintrittskarte) und einer Film-DVD. Offenbar gibt es im Bereich der Computerspiele diese klare Trennung nicht, auch wenn vielleicht Multiplayer-Online-Titel eher mit Live-Konzerten und Singleplayer-Offline-Titel eher mit Musik-CDs zu vergleichen sind. Für die Softwarekonzerne ist es in jedem Falle der lukrativere Weg, Computerspiele in die Nähe von Einmal-Events (wie Konzerten und Filmbesuchen) zu rücken, damit für dieses Spielerlebnis möglichst viele Leute möglichst häufig bezahlen müssen - und eine unumkehrbare Accountbindung ist die hauptsächliche Möglichkeit, genau das zu erreichen.



Aber wenn es so sein sollte versucht man den Kunden ganz schlicht und einfach zu täuschen.


So weit würde ich gar nicht mal gehen. Valve, EA und Ubisoft haben mit ihrer Online-Registrierung und ihrer Accountbindung zunächst einmal nichts anderes getan als Fakten zu schaffen, die nicht - zumindest nicht in offensichtlicher Weise - gegen geltendes Recht verstoßen. Wenn Verbraucher und Politik nun merken, dass die geltenden Gesetze die derzeitige Situation nur unbefriedigend regeln (und das gilt ja nicht nur für Spiele, sondern für digitale Produkte generell), ist es zunächst mal an der Politik, zu entscheiden, inwiefern hier tatsächlich Handlungsbedarf besteht, und wie hierbei die Interessen von Industrie und Verbrauchern gleichermaßen und in angemessener Weise berücksichtigt werden können. Erschwert wird dies natürlich zusätzlich dadurch, dass sich das auf nationaler Ebene kaum sinnvoll regeln lässt und nicht anzunehmen ist, dass beispielweise die USA die Interessen ihrer Verbraucher und ihrer Industrie in der gleichen Weise beurteilen wie es etwa Deutschland tut. Und sollten in diesem Prozess die Interessen der Verbraucher nur unzureichend berücksichtigt werden, so wird sich das auch erst in dem Augenblick ändern, in dem eben jene Verbraucher sich informieren, engagieren und lautstark Gehör verschaffen - und durch ihr Konsumverhalten auch ihre Marktmacht ausnutzen. Da das aber viel zu selten der Fall ist, wäre meine Prognose, dass es in einigen Jahren schlicht keinen Gebrauchtspielemarkt mehr geben wird und irreversible Accountbindung zu einer völlig unumstrittenen Normalität geworden sein wird.

redapg
12-05-13, 08:24
.....wäre meine Prognose, dass es in einigen Jahren schlicht keinen
Gebrauchtspielemarkt mehr geben wird und irreversible Accountbindung zu einer völlig unumstrittenen Normalität
geworden sein wird.

Ich glaube dass Du damit leider recht haben wirst.


.....so wird sich das auch erst in dem Augenblick ändern, in dem eben jene
Verbraucher sich informieren, engagieren und lautstark Gehör verschaffen - und durch ihr Konsumverhalten auch
ihre Marktmacht ausnutzen. Da das aber viel zu selten der Fall ist,......

Und hiermit sprichst Du einen, nach meiner Meinung ganz entscheidenden, Punkt an.
Es wird bestimmt Einzelne geben, die Produkte mit solchen "Begleiterscheinungen" nicht mehr kaufen werden aber
die meisten werden wohl weiterhin kaufen.
Es zeigt sich ja in vielen Bereichen des Lebens, dass der Bürger, aus welchen Gründen auch immer, bereit ist
Dinge hinzunehmen die eigentlich, vom gesunden Rechtsempfinden und auch Menschenverstand, nicht hinnehmbar sind.
Und ganz ehrlich, ich persönlich zähle mich in vielen Bereichen zu diesen Bürgern.
Denn wenn man gegen diese diversen Machenschaften ernsthaft etwas unternehmen wollte, ist das mit einem nicht
unerheblichen Aufwand an Zeit und Geld verbunden, von denen ich weder über das Eine noch das Andere in benötigtem
Umfang verfüge.
Also bleibt es bei mir dabei mich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu "wehren", und z.B. die
Accountbindung zu unterlaufen indem ich eben, wie bereits geschrieben, für jedes Produkt eines Anbieters mit
Accountbindung, einen neuen Account anlege.
Aber ich denke das wird auch irgendwann keine Möglichkeit mehr sein, denn die Hersteller entwickeln ja auch
weiter.
Na, schauen wir mal wohin das noch führt.
mfG

chris22vip
12-05-13, 12:57
@redapg
Es wird wohl immer Mittel und Wege geben wie du schon schreibst sich zu wehren,aber man sollte auch in dem Punkt Account "weitergeben" damit rechnen über die rechtlichen Schritte hinauszuragen.
Was ich wohl nicht ganz verstehe sind dinge wie das Thema hier,muss ich immer alles loswerden ? nur weil Gebrauchtwagen gibt muss nicht gleich die Unterhose darunter fallen...
Mir wäre es auch gut gelegen alte oder nicht interessante Spiele verkaufen zu können/dürfen,aber ist es ein Skandal das der Entwickler sich vor hohe Verluste bewahren will ?
Im grunde verlangst du doch eine teilweise Geld zurück Garantie (auf weniger halber Basis) wenn man das mal von der Seite sieht.Dann könnte der Entwickler doch dir die Spiele gleich für die hälfte verticken,oder denkst du beim Gebrauchtwaren verkauf an die armen Schlucker ? wenn ja gute Einstellung.

christiandorau
12-05-13, 17:54
Was ich wohl nicht ganz verstehe sind dinge wie das Thema hier,muss ich immer alles loswerden ? nur weil Gebrauchtwagen gibt muss nicht gleich die Unterhose darunter fallen...

Computerspiele sind keine Kinokarten ... und nein, auch keine Unterhosen. Was Du mal so eben ganz geschmeidig übersiehst, ist, dass Computerspiele nicht erst gestern vom Himmel gefallen sind, sondern bereits seit Jahrzehnten gekauft, gespielt und auch wieder verkauft werden - und zwar ohne, dass dadurch jemals eine Softwareschmiede in den Ruin getrieben worden wäre. Wenn Unternehmen dieser Branche Pleite gehen, dann liegt das in erster Linie an schlechten, ideenlosen oder verbuggten Produkten und von mir aus teilweise auch an Schwarzkopierern, aber ganz sicher nicht am Gebrauchtspielemarkt - zumal ein Großteil des durch den Verkauf von gebrauchten Spielen erlösten Geldes vermutlich direkt wieder für neue Spiele ausgegeben wird. Würdest Du mir bitte mal erklären, warum der Verkauf gebrauchter Spiele plötzlich der Vergangenheit angehören soll, nur weil jemand zwischendurch mal das Internet erfunden und dadurch Accountbindung ermöglicht hat?


Mir wäre es auch gut gelegen alte oder nicht interessante Spiele verkaufen zu können/dürfen,aber ist es ein Skandal das der Entwickler sich vor hohe Verluste bewahren will?

Das ist doch Unsinn; noch nicht einmal die Spielehersteller selber behaupten ernsthaft, dass durch den Gebrauchtspielemarkt irgendein Verlust - und schon gar kein hoher - ensteht, also wie kommst Du darauf? Die Unterbindung des Gebrauchtspielehandels ist zunächst mal eine rein präventive Maßnahme, weil die Spieleindustrie zuhauf von irrationalen Ängsten einerseits und Kundenbindungs- und Kontrollwahn andererseits geplagt wird, fußt aber wohl kaum auf seriösen Zahlen und Studien zu diesem Thema.


Dann könnte der Entwickler doch dir die Spiele gleich für die hälfte verticken,oder denkst du beim Gebrauchtwaren verkauf an die armen Schlucker ? wenn ja gute Einstellung.

Ich habe wirklich keine Ahnung, wer die armen Schlucker sein sollen, von denen Du hier redest, aber Tatsache ist doch, dass praktisch alles auf dieser Welt - Autos, Klamotten, CDs, Tennisschläger, Handrührgeräte und ungefähr eine Million weiterer Dinge - tagtäglich gebraucht gekauft und verkauft werden, und noch niemals hat sich eine Firma deshalb über gigantische Verluste beschwert oder wäre gar Pleite gegangen (zumindest ist niemals Derartiges bekannt geworden). Aber für die Softwareindustrie, für die soll das, was auch hier früher überhaupt kein Thema und gang und gäbe war, plötzlich ein Riesenproblem darstellen, schon klar!

Wer - wie im Falle des letzten Bioshock - meint, 100 Millionen Dollar in die Entwicklung eines Spiels stecken zu müssen, und noch einmal ungefähr dieselbe Summe in Marketing und Werbung, der hat definitiv ganz andere Probleme als den Gebrauchtspielemarkt, nämlich schlicht ein Ausgabenproblem. Ich warte nur auf das erste Spiel, dessen Investitionskosten die Milliardengrenze sprengen werden - und auf die sicher überaus kreativen Methoden, mit denen man dieses Geld beim Kunden wieder hereinzubekommen versuchen wird ...

chris22vip
13-05-13, 11:43
@ christiandorau
Die Spekulationen über deren verluste können wir gleich weg lassen,da wohlbemerkt der Gebrauchtwarenhandel der Spiele nicht einzuschätzen ist,aber jedes weiterverkaufte Spiel (gebraucht) ist ein verlust für den Entwickler das muss dir schon klar sein.Sollte man jetzt mal für sich durch eigene recherchen abschätzen wieviele Spiele weiterverkauft werden (z.b. ohne retailkey) liegt meine vermutung bei starken verlusten,aber das muss ich nicht weiter ergänzen.
Spiele werden tatsächlich seit jahrzehnten auf dem Gebrauchtwarenhandel verhökert,nur warum soll ich erklären das der Gebrauchtwaren verkauf von Spielen der vergangenheit angehören soll ? Deine erklärung ist doch viel unlogischer,zitat: seit Jahrzehnten gekauft, gespielt und auch wieder verkauft werden ....das soll bedeuten wir dürfen uns der vergangenheit nicht abwenden ?

Zum letzen,
du kannst keine Argumente bringen wie : ist woanders auch so !
das gibt es nicht oder kann schlecht übertragen werden so wie dem bsp. der Kinokarte oder den Autos usw. und sofort...
Es gibt viele wege nach Rom.

Thema mit Bioshock und Investitionen,
das lassen wir lieber denn sonst kommt noch die Vergangenheit auf Bioshock zu ;-)

lg chris.

LFino
13-05-13, 11:54
Ihr müsst Probleme haben... :rolleyes:

Realpope68
13-05-13, 14:24
Also nochmal,

Wenn z.b. UBIsoft nach einem Spiel nie wieder ein Spiel auf den Markt gebracht hätte dann
könnte jeder Dussel behaupten das Private Weiterverkäufe diesem Unternehmen schaden würden.

Die Realität sieht doch aber anders aus. FarCry2 ist bei Amazon für unter 10€ Euro zu bekommen.
Sekunde macht UBIsoft da jetzt nicht Verlust ? Nein es geht nicht um den Kaufpreis,
Sondern schlicht um die Anzahl der Kunden.

Würde Ich FarCry3 jetzt verkaufen macht UBIsoft keinen Verlust. Ich sorge nur dafür das die
Anzahl ihrer der Kunden bei UBIsoft konstant bleibt.
Mit der Option das dieser Kunde(Gebrauchtkauf) weitere Produkte bei UBIsoft erwirbt.

Wenn es um Sponsoren für weitere Video Spiele Produktionen geht sind sowohl die
Verkaufszahlen so wie auch die aktuellen oder dynamischen Kunden Zahlen sehr Relevant.

Wenn Ich ein Spiel erwerbe dann doch in der Hoffnung das dieses Spiel so gut ist
das ich es nicht Weiterverkaufe. Ist das Spiel aber so richtiger Mist
würde Ich es lieber in die Tonne drücken als es weiter zu Verkaufen.
Eben um schlechte Spiele nicht auch noch zu featuren.

Ergo bleibt nur der dünne Streifen der Kausal Gamer welche Ihren "Verlust" in Grenzen
halten möchten wenn sie ein Spiel weiterverkaufen.

Natürlich wird dem Kunden recht schnell klar das Konsolen Spiele dort (noch) einen
anderen Status haben. Mit den Werbeslogan "Wir sind doch nicht Blöd" Kaufen wir uns
nebst Konsole auch die dazugehörigen Spiele. Ja ... Trolllollol
Anzunehmen ist doch das UBIsoft zb. von Sony oder Microsoft Gelder bekommt um Spiele
für gerade diese Hardware zu erstellen.

Stelle man sich vor in der eigenen Firma würde jemand behaupten das der Gebrauchtverkauf
eines Produktes meiner Firma schadet so das man schon von Verlusten sprechen kann.
Dieser Herr/Dame hätte in meiner Firma sehr schnell seine/ihre Papiere in der Hand.
Da es exakt diese Aussagen sind welche meiner Firma schaden würden.

Die Preise für Crysis3 von Electronic Arts (PC) sind vor Tagen um ca 20% gedroppt.
Als Grund würde Ich jetzt eine DX11-Lastigkeit dieses Games nennen und die Engstirnigkeit für
dieses Spiel einen DX10 Patch zu entwickeln. (Der aber noch kommen wird ... :) )
Naja, Firmen wie Nvidia wird das sehr wahrscheinlich freuen.
Kurze Frage : Was für ein DX sitzt eigentlich in einer XboX360 bzw. in einer PS3 ? ...

Es ist traurig genug mit ansehen zu müssen wie der Kunde von Heute gegängelt werden kann.
Dies ist um so trauriger wenn ein Kunde eine positive Zukunft für ein Spiel oder deren Engine sieht
sich aber im klaren ist das Firmen mit Ihren eingestellten Verlustrechnern jede Form von guter
Unterhaltung in welcher Form auch immer runter rechnen können.
Dies schadet eigentlich allen. Vom Kunden bis hin zum Staat welcher die Mehrwertsteuer kassiert.

http://www.imgbox.de/users/Realpope68/FC3/PfV5.png Jeden Tag wird ein Kausal Gamer geboren. Hardcore Gamer leben länger ... http://www.imgbox.de/users/Realpope68/FC3/checkbox01.png
in diesem Sinne,
http://www.imgbox.de/users/Realpope68/FC3/Realpope_145x32.png

redapg
13-05-13, 17:08
.....Im grunde verlangst du doch eine teilweise Geld zurück Garantie ......
Nein.
Ich verlange ganz schlicht und einfach das, was ich auch beim Kauf zigtausend anderer Produkte ebenfalls habe.
Nämlich das uneingeschränkte Nutzungsrecht dieses von mir gekauften Produktes.
Nicht mehr aber auch nicht weniger!
Und dazu gehört eben auch der Widerverkauf!!
mfG

chris22vip
13-05-13, 18:58
Nein.
Ich verlange ganz schlicht und einfach das, was ich auch beim Kauf zigtausend anderer Produkte ebenfalls habe.
Nämlich das uneingeschränkte Nutzungsrecht dieses von mir gekauften Produktes.
Nicht mehr aber auch nicht weniger!
Und dazu gehört eben auch der Widerverkauf!!
mfG

Zigtausend andere Produkte können/sind auch mit einer Acc-bindung versehen.
Solltest du keinen Pc haben dann schau dir das mal in der Fraktion an,da bekommste heute wohl kein Game mehr das man weiterverkaufen kann.
Bei den Konsolen siehts dagegen noch relativ munter aus.


Realpope68
Vergess mal nicht das jeder Käufer eines gebrauchten spiels ein potentieller Käufer auch für Neuware ist.Und woher mit dem etwas wenns nicht gebraucht gibt ?
So rechnet man heute einen Verlust,an dem Ubisoft nunmal wirklich nichts verdient (die sache mit dem Retailkey ist klar).
Der Preisnachlass/Angebote haben nun wirklich nix im zusammenhang mit gebrauchte Spiele bzw. Gewinn/Verlust des Publisher (sofern es so sich nennt ?) zu tun.
Sollte der gebrauchtwaren Verkauf derer Spiele für solch ein Anlass sein wie du schon geschrieben hast (weitere interessenten für Ubisoft Produkte) versteh ich nicht warum dies dann unterbinden wollen,oder versteh ich diese Spiele acc. bindung falsch ? wobei man hat bei der anschaffung eines acc. für Spiele wohl was andere gesagt.
Wie es die Entwickler selber sehen ist wohl hier nicht erwähnt,daher sind weitere willkür wohl fehl am Platz.

muGGeSTuTz
13-05-13, 19:45
Hi Leute
Es geht ja prinzipiell um den Weiterverkauf eines Spiels . Also genaugenommen eine Ware : ein Computerprogramm .
Der springende Punkt nun aber ist der dass man das schon kann , nur muss man halt den nächsten Käufer darauf aufmerksam machen , dass er den Onlinegbundenen Teil nicht nutzen können wird ; aber man kann es als Occasion durchaus also weiterverscherbeln .

Was den Account angeht , so weiss ich da rechtlich auch viel zuwenig gut Bescheid ... aber irgendwie finde ich es auch gut , dass man es nicht können oder sollen kann . Ich meine das ist eine Entscheidungsfrage ; Dafür gehen einem die Spiele nie mehr wirklich verloren .
(M)ein digitales "Schliessfach" für Gamers , oderso . :)
Also ich bin mir da jetzt über die Gezeiten immer schön 2 Accounts am aufpeppeln und mit Titeln verbandeln ...
-> Ich habe nicht vor , diese Accounts loszuwerden . Never .
Nur über meine verfaulende Gamerleiche . Und die Passwörter habe ich mit Zitrone aufn Bildschirm geschrieben ; d.h. sichtbar nur mit Flammenwerfer :D
So , kann man es auch sehen .
:)

Eine Plattform , Sie zu finden
Ins Dunkel zu treiben
Und ewig zu binden

Ju_Blei :p

Nur zur Info :
Ich wollte nicht etwa Spammen , das meine ich schon etwa so .
Aber eben : Was will man machen ...
... nach Plattforming für noch ausgelieferte Programme , folgt vielleicht schon bald das totale Cloudgaming .

´n netten Gruss
muGGe

redapg
14-05-13, 09:03
Zigtausend andere Produkte können/sind auch mit einer Acc-bindung versehen.
Solltest du keinen Pc haben dann schau dir das mal in der Fraktion an,da bekommste heute wohl kein Game mehr das man weiterverkaufen kann.
Bei den Konsolen siehts dagegen noch relativ munter aus......................
Sorry aber bin ich wirklich so schlecht zu verstehen???????
Es ist natürlich so, dass es immer mehr Produkte auf dem PC- und auch anderen Sektoren gibt, die z.B. Account-Bindung haben.
Aber genau das ist ja der springende Punkt!!!!!
Nochmal:
Ich verlange ganz einfach, dass ich mit einem von mir käuflich erworbenem Produkt machen kann was ich will!!
Punkt aus!
War das jetzt verständlich genug? Ich hoffe ja, denn deutlicher kann ich es nicht mehr sagen.

mfG

chris22vip
14-05-13, 10:33
redapg
Dann schreib denen doch einfach,das du machen willst was du eben tust.
Und ja vielleicht versteh nur ich nicht was du willst...:rolleyes:

muGGeSTuTz
14-05-13, 20:10
Ich verlange ganz einfach, dass ich mit einem von mir käuflich erworbenem Produkt machen kann was ich will!!
Punkt aus!


Das mag auf einfachere gegenständliche Produkte schon zutreffen , jedoch bei Multimediaprodukten , sieht es glaube ich schon relativ kompliziert aus .
- Musik
- Filme
- Spiele
Damit kann man NICHT einfach machen was man will . Es ist ja auch gar nichts unnatürliches was Du redapg damit vorhättest (ein SecondhandWeiterverkauf) ... aber hier handelt es sich um soetwas wie geistiges Eigentum / Kunst etc.
Eben wie z.B. bei Musik .
Damit kann man auch nicht einfach alles machen , was man will ... oder es benötigt eine Abgabe . Als Hobbydrummer , habe ich auch schon z.B. in Bands gespielt wo wir enorm bekanntes Material gecovert hatten , und damit für eine kleine Gage gespielt haben . Wir haben uns quasi am geistigen Eigentum der Urheber "illegal" bereichert , indem wir nicht eigenes Material gespielt haben .
Aber eben , an solchen "Hundsverlochungen" kommt ja auch selten mal die Gewerbepolizei vorbeischauen ; ergo : Wo kein Kläger , da kein Richter .

Aber um jetzt mal wieder auf ein Uplay-Produkt zu schwenken : Da sieht es eben gerade DURCH die Key<->Account-Bindung schon defintiv nach For One Player only aus .
Oder mit dem Kinoticket verglichen : Das Ticket ist für eine Person gültig , jedoch diese kann den Film unbegrenzt oft anschauen oderso .

Es gibt keine "Hintertür" , wodurch man das Filmticket zu Beginn einer nächsten Vorstellung , einfach zum halben Preis vor dem Kino weiterverkaufen kann , und jemand dadurch "in eine nächste Vorstellung" gehen kann .

Es ist deren Antwort , auf die illegalen Kanäle .
:)
Jedenfalls bis zum nächsten Uplay-Account-Loch

Gruss
muGGe

Nachtrag :
Spontan erwähnt , gäbe es übrigens eine relativ elegante Lösung , für das Kernproblem so vom Weiterverkauf .

-> Durch eine Funktion in Uplay , wodurch man gültige Keys , an einen anderen Uplayer "schicken" könnte . Natürlich nach 47 ob man sicher sei Fenstern , und evtl. auf diesen Key limitiert . ( 1-2 Mal an einen anderen Uplayer schicken / höhö weiterverkaufen , ist ok , aber danach ist Feierabend)
Wie bei Windows .
Du kannst (d)ein Windows (1 Key) , durchaus auf mehreren PCs haben , und alle funkrionieren uneigeschränkt .

redapg
15-05-13, 07:28
Wir können hier wohl noch Jahrzehnte weiter diskutieren.
Letztendlich bringt es sowieso nichts, da es sich hier um reinen Meinungsaustausch handelt.
Dies wird daher auch mein letzter Beitrag zu diesem Thema hier sein.
Aber eins noch:

.........Das mag auf einfachere gegenständliche Produkte schon zutreffen , jedoch bei Multimediaprodukten , sieht es glaube ich schon relativ kompliziert aus .
- Musik
- Filme
- Spiele
Damit kann man NICHT einfach machen was man will . Es ist ja auch gar nichts unnatürliches was Du redapg damit vorhättest (ein SecondhandWeiterverkauf) ... aber hier handelt es sich um soetwas wie geistiges Eigentum / Kunst etc.
Eben wie z.B. bei Musik .
Damit kann man auch nicht einfach alles machen , was man will ... oder es benötigt eine Abgabe ....
Hier ist es wohl eher so, dass man, wenn man z.B. die Musik benutzt um eine Diskothek damit zu beschallen, eine Abgabe leisten muss. Also wenn man quasi mit dem Produkt wiederum Geld verdient. Aber ich kann eine Musik-CD jederzeit ungestraft weiterverkaufen.
Oder nimm z.B. mal ein Auto. Das ist vollgepackt von Komponenten die patentrechtlich geschützt sind (geistiges Eigentum) aber trotzdem kann ich das Auto weiterverkaufen. Usw. usw.
Wie gesagt, die Diskussion können wir endlos führen aber sie führt zu nichts. Deshalb bin ich jetzt raus.:)
Ich hoffe nur, dass sich auf diesem Sektor möglichst bald ein solch heftiger Widerstand bildet, dass die Hersteller zur Umkehr gezwungen werden.
Ich fürchte aber dass das nicht passieren wird.
mfG

muGGeSTuTz
15-05-13, 19:47
Ich hoffe nur, dass sich auf diesem Sektor möglichst bald ein solch heftiger Widerstand bildet, dass die Hersteller zur Umkehr gezwungen werden.
Ich fürchte aber dass das nicht passieren wird.
mfG

Wenn diese Branche eines nicht kennt , dann Umkehren .
Na gut , als Aussenstehender kann man das zwar schlecht beurteilen , dessen bin ich mir schon bewusst ... aber die Fakten über all die Jahre wo ich jetzt schon PCler bin (oder ich müsste sagen Wir) , die sprechen halt eine deutliche Sprache .
Die Leitungskapazitäten sind mittlerweilen für krassen Traffic parat , und auch die Drahtlosnetzabdeckung sowie deren Power , nimmt ständig zu .
Die Menschen motzen heute schon gewaltig , wenn ihre Leitungen mal für ´paar Stunden ausfallen ... ergo 24/7 ist längstens Realität .

Und genau da , liegt für mich auch einwenig Ironie im Thema :
Auf der einen Seite kann´s nicht Internet genug sein , jedoch wenn darauf bestanden wird , dann ist es Zwang oder sagen wir Bevormundung .
Es spielt eigentlich keine Rolle wie man es nennt , es geht einfach ein weiteres kleines Stücklein Freiheit verloren .
Geh´und kaufe dir morgen ein neues Laptop , und du wirst zu Windows 8 genötigt , und kannst nichtmal auslesen , ob du noch ´s 7 gewollt hättest ; Das , finde ich krass !

Aber eben : du hast schon Recht redapg , solche Diskussionen in einem Forum sind reiner Meinungsaustausch , mehr nicht .
:)
Gruss
muGGe

Realpope68
15-05-13, 20:01
Wenn diese Branche eines nicht kennt , dann Umkehren.

/sign :(

muGGeSTuTz
16-05-13, 20:34
Aber ich kann eine Musik-CD jederzeit ungestraft weiterverkaufen.
Ja , Farcry 3 auch ... jeden solchen Titel ... den Singleplayer Secondhand ab DVD ... ohne Uplay , weil Key schon in Gebrauch .
:)

Hm , ich finde das nicht übel :)

Es ist sehr Fair , vom Hairstyler :o

redapg
17-05-13, 07:59
OK, dann also doch noch ein wirklich allerletzter Beitrag meinerseits zu diesem Thema.
Denn irgendwie habe ich das Gefühl dass hier aneinander vorbei geschrieben wird.

@muGGeSTuTz:
Es gibt da einen kleinen aber entscheidenden Unterschied zwischen einer Musik-CD und einer, nehmen wir mal als Besipiel FarCry 3, Spiele-CD/(DVD) mit Key-Accountbindung.
Die Musik-CD kann ich UNEINGESCHRÄNKT nutzen. ich kann sie überall abspielen wo die technischen Möglichkeiten vorhanden sind, ich kann sie verleihen damit sich auch mein Kumpel an der Musik erfreuen kann UND ich kann sie, wenn ich sie mir übergehört habe wieder verkaufen. UND, man mag es kaum glauben :D, der Käufer kann sie ebenfalls in vollem Umfang nutzen und auch wieder weiterverkaufen usw. usf.
Nun die Spiele-CD/(DVD) mit Key-Accountbindung.
Ich kann sie ebenfalls überall nutzen wo die technischen Voraussetzungen vorhanden sind. Ich könnte sie (das ist nur eine Vermutung, sollte aber funktionieren) sogar einem Freund leihen der sie dann ebenfalls nutzen könnte, WENN, ja wenn ich ihm ebenfalls die Zugangsdaten für meinen Account mitgebe.
Und ich kann sie natürlich auch weiterverkaufen, wenn ich einen Dummen finde, der mir dafür Geld gibt.
DENN die Spiele-CD/(DVD) mit Key-Accountbindung ist ohne ungebundenen/unbenutzten Key nichts wert (wie natürlich auch sämtliche andere Spiele die einen Key benötigen).
Bzw. kann ich mir sie heutzutage überall im Netz kostenlos herunterladen.
Das Entscheidende an der Geschichte ist, dass das Produkt aus CD/DVD + Key besteht. Also muss ich es auch als Einheit betrachten.
Und da sind wir bei meinem Kritikpunkt.
Es ist ja OK wenn die Hersteller es so einrichten dass ein Key nur einmal zur Zeit benutzt werden kann.
Ansonsten wären sie wohl auch recht bald Pleite.
ABER es kann in meinen Augen nicht sein, dass wenn ich das Produkt wieder verkaufen möchte, dies nicht möglich ist, weil der Key, der, wie bereits erwähnt das Spiel erst spielbar und damit wertvoll macht, lebenslänglich an meinen Account gebunden ist.
Es sei denn, ich übergebe den entsprechenden Account ebenfalls an den Käufer.
Das funktioniert aber nur, wenn ich nur dieses eine Spiel mit diesem Account verknüpft habe.
Habe ich aber alle meine Spiele eines Herstellers mit demselben Account verknüpft, werde ich einen Teufel tun diesen Account herauszugeben.
Technisch ist das sehr einfach umsetzbar einen gebundenen Key wieder freizugeben.
Es liegt also ganz allein im Ermessen des Herstellers ob er es ermöglicht oder nicht.
Und die Art und Weise wie das mit diesen "unwiderufbaren" Accountbindungen gehandhabt wird, ist für mein Empfinden eine ganz klare Einschränkung zu Lasten des Käufers.

mfG

LFino
17-05-13, 08:29
Die Musik-CD kann ich UNEINGESCHRÄNKT nutzen.

Falsch....
Die Vervielfältigung einer Musik-CD ist untersagt, das einzige was Du machen darfst eine Sicherungskopie des besagten Datenträgers, falls Dein erworbenes Produkt defekt ist und Du somit noch immer weiterhin diesen nutzen kannst. Also kannst Du die Musik-CD nicht uneingeschränkt nutzen..

Das Selbe gilt dem entsprechend für die Accountbindung des Spiels - hier jetzt in diesem Falle FarCry3.
Du kannst hier nun diese Accountbindung ebenfalls als Sicherungskopie sehen, somit kann UBIsoft sicher gehen, dass Du nun das Spiel nicht vervielfältigst und so weiter verhökerst. Falls Dein Datenträger nun defekt ist, kannst Du Dein erworbenes Spiel nun als Sicherungskopie runterladen und Du kannst dieses weiter verwenden.


Das Ganze wird von allen Seiten her so unterstützt und ist genehmigt. Eine reine Schutzmassnahme seitens des Publishers, damit sein Produkt -sagen wir mal - nicht einer Massenproduktion von illegalen Händlern zum Opfer wird.

Mit dem Kauf des Spiels, akzeptierst Du die Lizenzbedingung, dass Du das besagte Produkt benutzen darfst. Es heisst darin nicht, dass dieses uneingeschränkt Dir gehört und Du damit machen kannst was Du willst.


Gruss Fino

chris22vip
17-05-13, 12:06
redapg
Es geht doch einfach nur darum das der Entwickler deinem vorhaben ein Strich durch die Rechnung gemacht hat (wenn man es so sieht),damit bist du nicht einverstanden.
Nach deinem Zitat :

"Es ist ja OK wenn die Hersteller es so einrichten dass ein Key nur einmal zur Zeit benutzt werden kann.
Ansonsten wären sie wohl auch recht bald Pleite."

Ist es dann auch völlig nachvollziehbar das der erwähnte sich vor einer Firmeninsolvenz schützt (laut deinem Zitat).

Nimm es doch so hin,das es so gut wie überall eine ACC-bindung gibt,aus welchem Grund auch immer.Das du es nicht verstehst oder akzeptierst wissen wir schon,daher tuh einfach was du nicht lassen kannst,nur halte dich besser an die Regeln bzw. Gesetz sonst darfst du am ende noch in die Tasche greifen :-)

redapg
18-05-13, 08:36
Ich geb's auf. Niemand versteht michhttp://skstest.sk.funpic.de/gif/krz7.gif.......................................... ................:D:D:D

muGGeSTuTz
18-05-13, 14:02
Doch ; Wir ... nur die Branche nicht :D

Übrigens muss ich mich noch korrigieren für eine mögliche Falschaussagen meinerseits (etwas weiter zurück) :
Ich habe es weder probiert , noch dass ich es selber im Sinn hätte loszuwerden aber : Ich glaube mit der Accountbindung , verliert Farcry 3 sogar die Variante , dass man den reinen Singleplayer noch weiterverkaufen könnte , weil ja die Keyabfrage bereits vor dem ersten Aufstarten erfolgt war .
Sonst (bei anderen Spielen) , könnte ein Secondhandkäufer meist noch den Singleplayer nutzen , jedoch der Onlinekey der bleibt "verheizt" .
Aber mit Uplay und auch Steam , da bliebe nur noch der Verkauf des gesamten Accounts ... und das ist glaube ich nicht gestattet .
-> 's Kleingedruckte

Realpope68
19-05-13, 06:06
Also ... redapg ick versteh dir ...

Diese neue Internet Welt mit Ihren retroaktiven Zensoren des verschlimmbesserns ist das schon ein Kreuz ...

... und Spiele Sammler wie Metal Jesus Rocks (http://www.google.de) werden wohl bald aussterben.

Macht aber nix ... zu überlegen wäre aber um diesen Digitalen Klimawandel einen evaluationsbogen zu machen.

In diesem Sinne ... press play on tape.

redapg
19-05-13, 08:30
Ich warte nur auf den Tag, der wohl nicht mehr so weit entfernt ist, an dem man als PCler nur noch ein "Terminal" ohne eigene Speichermöglichkeit bekommt und alles weitere NUR noch im Cyberspace stattfindet. Bzw. es keine downloadbaren, auf CD/DVD gepressten oder sonstwie auf physikalischen Datenträgern erhältliche Produkte mehr gibt/angeboten werden.
SPÄTESTENS dann, was auch Heute schon mal vorkommt um mich abzureagieren :D, hole ich mein gutes altes Redneck Rampage wieder raus, ballere was das Zeugs hält und habe dabei meinen Spaß. http://skstest.sk.funpic.de/gif/ggu1.gif
In diesem Sinne...schöne Pfingsten
mfG
.

chris22vip
19-05-13, 11:39
Da bin ich aber froh das genau dieser digitale Wandel genau mein ding ist,vorallem wird der ganze Müll (DVD,Hülle,...) dann wohl nicht mehr geben,hoffe ich.

muGGeSTuTz
19-05-13, 13:49
Ich warte nur auf den Tag, der wohl nicht mehr so weit entfernt ist,
Es schleicht sich an , wie das Morgengrauen :D

an dem man als PCler nur noch ein "Terminal" ohne eigene Speichermöglichkeit bekommt und alles weitere NUR noch im Cyberspace stattfindet. Bzw. es keine downloadbaren, auf CD/DVD gepressten oder sonstwie auf physikalischen Datenträgern erhältliche Produkte mehr gibt/angeboten werden.
Das mit dem Terminal sein , klingt jetzt nach Borgwürfel . Mit dem kleinen aber feinen Unterschied , dass die dann wirklich ziehmlich in der Scheisse hocken ; die haben nämlich 1 Uberperson , die Borgkönigin . Und alle anderen Mufties sind Sklaven dieser einen "Quelle" . Das gleicht mehr einem Ameisenhaufen - nix höhere Lebensform .
Aber Moment schnell : Wir doch auch .
Wir haben schon heute Onkel Billy für´s Grobe , und Onkel Yves für´s Kleingedruckte .
:D
Was will man mehr - es gibt kein Zurück Freunde .

Sie lasen das Wort zum Sonntag , von Pr. muGGe
Schöne Pfingsten Allen
:)

Farcry 4 bestelle ich auf VHS über USB aus der DDR :o
Und OCP kontaktiert mich dann über CNN oder WLAN .
Och LMAA :D

muGGeSTuTz
22-05-13, 19:44
Ehm , ich hätte da noch eine Frage an Justicia :

Wie ist das denn mit LAN-Parties eigentlich ?
Also ich kenne das ja eher nur im privaten kleinen Rahmen (so max. mit 7 Leuten) , aber wie ist das denn auf grösseren LANs wo z.B. Eintritt verlangt wird , und damit dann Umsatz erzeugt wird ?
Also angenommen , ich miete für ein Wochenende eine grössere Lokalität mit Internetleitung , und veranstalte etwas für gegen 16 - 32 Gamers .
Reicht es , wenn jeder einen eigenen Uplay oder Steam etc. Account mitbringen würde , oder brauchen solche Anlässe noch eine zusätliche "Gebühr" ?
Ich möchte ja z.B. zumindest schonmal meine Fixkosten (Stromverbrauch + Hardware) gedeckt haben , oder mich sogar "geschäftlich" dadurch bereichern , und verlange ein Eintrittsgeld .

Es geht mir nicht um genaue Summen , oder ob ich das gleich nächstes Wochenende vom Zaun brechen werde ... sondern es geht mir um die Kernfrage :
Kann ich so , mit einem Uplay-Titel ungestraft oder ohne die Bestimmungen eines Herstellers wie Ubisoft zu verletzen , selber damit Geld verdienen ?
:)

Mich würde der juristische Sachverhalt interressieren .

Gruss
muGGe

PS: Sorry für den Doppelpost :rolleyes:

Ph.D.Prost
04-03-15, 12:13
Es ist eine Absolute Frechheit. Ich habe grade ein altes Siedler 7 aus dem Schrank gefischt. Damals habe ich es wohl mal auf dem Flohmarkt gekauft, weil ich nur Teil 1&2 gespielt und im Laden gekauft habe...

Nach 1 Monat warten auf den Ubisoft-Support, warum ich dasSpiel nicht spielen kann (ich hab auch den Eingescannten Code gesendet) lass ich nochmal auf der Supportseite heute nach.

Ergebnis:

Frage



"Schlüsselbindung fehlgeschlagen / Dieser Schlüssel wurde bereits verwendet."

Produktschlüssel eingeben - Schlüsselbindung fehlgeschlagen! Dieser Schlüssel wurde bereits verwendet.

Image
Antwort



Diese Fehlermeldung kann verschiedene Ursachen haben. Grundsätzlich erhalten Sie diese Meldung jedoch in zwei Fällen:



1) Ihr Install Keycode wurde gesperrt (lesen Sie HIER weiter). ,

2) Ihr Install Keycode ist bereits unwiderruflich an einen anderen Uplay-Account geknüpft.



Was bedeutet "unwiderruflich an einen anderen Uplay-Account geknüpft"?

Nach der ersten (!) Installation und Aktivierung, d.h. nach dem erstmaligen (!) Eingeben des Install Keycodes, wird dieser mit dem zuvor eingetragenen (oder erstellten) Ubisoft-Account verbunden. Damit wird jeder aktivierte Key an genau einen Uplay-Account gebunden und kann kein zweites Mal eingesetzt werden.

Diese Verknüpfung kann rückwirkend nicht mehr aufgehoben werden. Auch Ubisoft hat keine Möglichkeit diese Verbindung aufzuheben. Bitte sehen Sie von Anfragen diesbezüglich ab.

Sollten Sie Ihren Uplay-Account löschen, so wird Ihr eingetragener Install Keycode automatisch gesperrt, auch in diesem Fall ist ein weiterer Gebrauch des Codes vollkommen ausgeschlossen. Nach der Aktivierung ist der Install Keycode vollständig und endgültig entwertet und kann kein weiteres Mal verwendet werden.



Nach EA Spielen werde ich wohl nun auch niemerh ein Ubisoft Spiel kaufen. Zumindest nichtmehr auf PC. Sollen sie doch alle Pleite gehen mir egal.....

Ich habe hunderte...tausende Spiele gekauft und wenn man den was auf dem Flohmarkt kauft ziehen sie mit Uplay das gleiche ab wie mit diesem Steamkram.

Ich bin so sauer!!!!!

BIG-M0EP
06-03-15, 17:42
Ist doch normal heute zu tage, SINGLE-USE KEY wird an aktiven ACCOUNT gebunden.
Wieso bist du sauer ? :) Das du auf dem Flohmarkt ein DATENTRÄGER und eine ENTWERTETE also KEINE LIZENS gekauft hab? Das ist persönliches Pech, UNWISSEN etc.

Kannst aber trotzdem spielen, nur halt nicht 'offiziell' :]

tomjones88
16-04-15, 17:38
Ich weiß nicht woher hier einige Weisheiten kommen (neben solch lächerlichen unlogischen Vergleichen mit einer Kinokarte die für eine Vorführung gilt).

man hat als Erwerber volles RECHT! das Spiel weiterzuveräußern! Somit auch den dazugehörigen Lizenzcode! Was manche hier schreiben ist reiner Blödsinn.

Was für ein Quark hier mit Key und Accountbindung. Wenn es technisch nicht anders geht muss ein key deaktiviert und ein neuer erstellt werden. Als wenn das ein Problem wäre.

Wenn sich dieser Verein hier nicht regt, gibt ne schöne Klage...Leiturteil eben. Selbst wenn es um 5€ geht. Unrecht ist Unrecht...besonders bei Abzocke und Betrug! ganz einfach

Zitat Urteil EU


Laut dieser Richtlinie erschöpft sich das Recht zur Verbreitung einer Programmkopie in der Union mit dem Erstverkauf dieser Kopie durch den Urheberrechtsinhaber oder mit seiner Zustimmung. Soll heißen: Der Rechtsinhaber, der die Programmkopie in einem Mitgliedstaat der Union verkauft hat, hat keine Möglichkeit, sich gegen den Weiterverkauf dieser Kopie zu wehren. Oracle legte die Richtlinie allerdings so aus, dass dieser Erschöpfungsgrundsatz sich nicht auf Nutzungslizenzen für aus dem Internet herunterzuladene Computerprogramme bezieht.
Das sieht der Europäische Gerichtshof aber anders und stellte nun fest, dass der Grundsatz eben nicht nur gilt, wenn die Kopien der Software auf einem Datenträger (CD-ROM oder DVD) vermarktet, sondern auch, wenn er sie per Download verbreitet werden. Stellt der Urheberrechtsinhaber seinem Kunden nämlich eine – körperliche oder nichtkörperliche – Kopie zur Verfügung, und schließt er gleichzeitig gegen Zahlung eines Entgelts einen Lizenzvertrag, durch den der Kunde das unbefristete Nutzungsrecht an dieser Kopie erhält, so verkauft er diese Kopie an den Kunden und erschöpft damit sein ausschließliches Verbreitungsrecht, heißt es in der Mitteilung des Gerichts.

Durch ein solches Geschäft werde das Eigentum an dieser Kopie übertragen. Somit kann sich der Rechtsinhaber dem Weiterverkauf dieser Kopie nicht mehr widersetzen. Das gilt selbst dann, wenn der Lizenzvertrag eine spätere Veräußerung eigentlich untersagt.

Außerdem stellte das Gericht fest, dass sich die Erschöpfung des Verbreitungsrechts auch auf die verbesserten und aktualisierten Fassungen bezieht. Denn selbst wenn der Wartungsvertrag befristet ist, seien die aufgrund eines solchen Vertrags verbesserten, veränderten oder ergänzten Funktionen noch Bestandteil der ursprünglich heruntergeladenen Kopie und dürften vom Nutzer ohne zeitliche Begrenzung genutzt werden.

Unzulässig ist es laut Gericht aber, die Software für den Weiterverkauf zu kopieren. Der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen, die vom ursprünglichen Käufer nicht mehr gebraucht werden, ist in Zukunft aber erlaubt. Der Käufer darf sich die Programmkopie inklusive aller Updates und Patches dann von der Seite des Herstellers holen.

BauaMomo
30-04-18, 21:05
Und jetzt sitz ich hier, fünf Jahre nach der Diskussion, lese mir das durch und stelle fest: Es hat sich NICHTS GEÄNDERT! Ich weiß nicht, ob das noch jemand lesen wird, vielleicht gibt es ja inzwischen eine Mäglichkeit, Keys weiterzuverkaufen und ich hab sie noch nicht gefunden, aber falls das jemand lesen sollte: Gibt es irgendwas was ich machen kann?

Gokux
30-04-18, 22:14
Hallo

Nein ein Key verliert weiterhin seine Gültigkeit sobald er in einem Account eingelöst wurde.

Simsler.GKBears
01-05-18, 11:14
Meine Empfehlung an Ubisoft zu diesem Thema ist die Lizenzbedingungen zu überarbeiten und darin deutlich zu machen, dass es sich um BEFRISTETE Lizenzverträge handelt. Damit schafft Ubisoft für sich Rechtssicherheit innerhalb der EU und wir wären nicht gezwungen solch unnötige Kommentare zu lesen, wie manche Leute sie hier abgeben.
Wen es interessiert, der siehe dazu "Gerichtshof der Europäischen Union Pressemitteilung Nr.110/16 vom 12. Oktober 2016" bzw. "Urteil in der Rechtssache C-166/15".