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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hunde der Apokalypse 2 - Dunkle Nebel



D4ene
28-02-13, 18:13
Eine zweigeteilte Geschichte von littletiny und Krodon, veröffentlicht am 09.08.2011

"Mein Herr, wir können starten die Truppen stehen bereit"
"Sehr gut, gebt unseren Lords das Signal zum angriff"
Lord Onlytime war zufrieden, die Kundschafter hatten gute arbeit geleistet, im fernen Königreich Immunität
gab es reiche Städte die kaum Schutz vor ihren Streitkräften bargen.


Zwei Tage später
"Mein Herr, die Front vermeldet einzelne Siege, die feindesstädte brennen unter unserem Ansturm"
"Doch Herr, es gibt Gerüchte das sich der Gegner unter der Führung von papaBernd sammelt um einen Gegenschlag zu starten"

"Dann gebt an der Front bescheid sie sollen sich darauf vorbereiten, im Notfall geht das Wohl unsere Armeen vor"

Der Tag danach
"Herr es ist schrecklich, es wurden drei große Armeen gesichtet die sich auf unser Gralsmonument zu bewegen"
Onlytime sprang entsetzt auf, "gebt an der Front bescheid, wir brauchen jeden verfügbaren Kämpfer den wir kriegen können"


Doch es war zu spät, alle Verfügbaren Einheiten waren zum Teil noch beim Angriff, bis die Nachrichten ankommen würden käme der Rückzug bei
vielen noch zu spät.

"Mein Herr", littletiny kam herein, er war Herr über die größte Sylvaner Armee in ihrem Reich "Herr, ich werde versuchen den Gegner so viel Schaden wie möglich zu bereiten, und wenn wir nur ihre Zauberer ausschalten können"
Ja das wäre eine Maßnahme doch es würde nur etwas nützen, wenn die Gegner bis vor die Tore von MachuPikchu kämen, wären sie wohl immer noch stark genug um die Festungsmauern zu erklimmen.
"Also gut" sprach Onlytime "lasst Sie wissen das wir uns nicht kampflos ergeben werden, auch Lord Lotha und Lord Luku können den Gegner schon vorher etwas abfangen, aber wir müssen mit allem rechnen"

Ein Tag später
Im der Abenddämmerung verdichteten sich die Nebel, man konnte Schreie verwundeter Soldaten bis weit über die Hügel und Wälder hören.
Die kämpfe wüteten hart, Littletiny warf sich mutig doch oft vergebens in den Weg, das Schlachtenglück war ihm an diesem Tage nicht hold. Auch kamen wie erwartet die eigenen Armeen zu spät zur Verteidigung.
Daraufhin entschloss sich Onlytime eine Botschaft an seine Treuen Gefolgsleute zu senden.



In dieser Botschaft stand, "Wir haben die Träne Ashas verloren, doch nicht unsren Mut, so lasst uns mit der Gewissheit leben das Sie uns nichts mehr nehmen können, wir ihnen aber alles zurückzahlen können"
Was darauf geschah konnte man unmöglich in Worte fassen, die Gegnerischen Armeen, einst Zahlreich und Mächtig, ja sie schwanden einfach, bei jeder Rast wurden Sie angegriffen, aus allen Teilen des Dunklen Nebel Königreichs kamen die Armeen um blutige Rache zu nehmen, das größte Beispiel kann man sehr gut an dem Lord Rayleigh erahnen, einst stolze sechsundzwanzigtausend Mann stark kehrten weniger als fünftausend zurück. Sie haben die Träne gewonnen, aber auch einen Feind der nunmehr nichts zu verlieren hat, und doch dafür so viel gewinnen kann.

Die Abrückenden, meist sogar fliehenden Truppen wurden aus den Wäldern des DunklenNebels beobachtet, immer wieder konnte man Dämonische Fratzen erkenne und zwischen den Bäumen sah man Rotglühende Augen. Der Feind hatte was er begehrte, doch er bekam einen Hungrigen Feind dazu, und er würde nicht lange alleine bleiben, die Mächtigen aus dem Königreich der Immunität bluten. Doch Sie werden nicht die einzigen sein. Hört das schlagen der Trommeln, das Heulen der Wölfe, das Tosen der Flammen, und das wehklagen der Toten die immer noch nicht genug vom kämpfen haben.

Ein Dunkler Nebel zieht auf.......
(littletiny, 9 August 2011)


"papaBernd, wir dürfen die fortwährenden Angriffe gegen unsere östlichen Grenzmarken nicht hinnehmen. Die Lords des Dunklen Nebels werden mit jedem Tag dreister. Ihr habt geschworen, uns zu schützen!" zustimmendes Gemurmel folgt den eilig gesprochenen Worten des jungen Edlen NewRisk. Erst beim letzten Thing wurde beschlossen, ihn in den Bund der Immunität aufzunehmen, da er trotz seiner Jugend Hervorragendes bei der Verteidigung der Grenzgebiete geleistet hat.
Der graubärtige papaBernd - erfahrender Recke und gewählter Anführer des stolzen Bundes der Immunität - schaut nachdenklich in die Runde seiner Lords. "Vergelten wir Gleiches mit Gleichem!" der mächtige Lord Rayleigh, sonst eher ein bedächtiger Mann, kann seinen Zorn kaum unterdrücken. Doch Lord Mike wiederspricht: „Auch die Diplomatie sollten wir als Mittel, unsere Position zu sichern nicht außer Acht lassen. Zudem müssen wir unsere Gralsmonumente schützen, das hat unbedingte Priorität“ Plötzlicher Hufschlag lässt die anwesenden Aufblicken. Ein Reiter stürmt auf seinem Silbereinhorn auf den Thingplatz, springt behände von dessen Rücken und eilt zur großen Eiche um seine Nachricht zu verkünden: „Lord Xythaaar hat ein Gralsmonument errichtet!“

Trotz einer schlaflosen Nacht, in der das für und wider von den Lords diskutiert wird findet das Bündnis keine Einigkeit. Als der Morgen bereits graut, ziehen sich die Lords in ihre Zelte zurück in der Hoffnung wenigstens für ein paar Stunden Ruhe und Erholung zu finden. papaBernd sitzt wach auf seiner Bettstadt und grübelt. „Es hat keinen Sinn. Ein Angriff auf die Gralsstadt von Lord Xythaaar wäre reiner Selbstmord. Die Truppen von littletiny und onlytime würden jeden noch so gut geplanten Angriff zunichtemachen. Vielleicht hat Lord Mike Recht und wir sollten verhandeln…“ neben seinem Bett sitzt Lord Rayleigh mit einem Becher heißen Mets und schaut papaBernd mit blutunterlaufenden Augen an. „Du kennst meine Meinung, aber inzwischen bin auch ich nicht mehr sicher, was wir tun sollen.“ Die Zeltplane wird zurückgeschlagen und Lord Howie betritt das Zelt mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht. Er holt sich einen Becher Met und nimmt einen tüchtigen Schluck, dann schaut er zu den beiden Wartenden herüber und sagt: „Dunkler Nebel hat gerade eine Großoffensive auf die östlichen Grenzmarken gestartet – ihr Gralsmonument liegt praktisch ungeschützt – wenn wir schnell handeln, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir stoppen die Offensive und holen uns ihre Träne. Sie werden nicht rechtzeitig zurück sein um das zu verhindern, aber der Rückweg wird blutig…“

Auf einem Rastplatz kurz vor MachuPikchu:
„Es ist wie Lord Howie es gesagt hat, kaum Gegenwehr auf dem Weg bis hierher.“ Lord Rayleigh blickt über die weite Ebene in Richtung der Festung MachuPikchu deren hohe Türme sich am Horizont abzeichnen. „Lord krodon hat irgendwie einen Spion in die Stadt geschmuggelt, weiß Asha, wie er das wieder geschafft hat. Er sendet uns Informationen über die Truppenstärke von Lord Xythaaar, leider sind die Berichte schon ein paar Stunden alt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er nicht mehr Leute zur Verteidigung zusammengezogen hat. Aber es ist das Beste was wir haben.“ Er wendet sich dem in voller Rüstung neben ihm stehenden papaBernd zu und reicht ihm den Pergamentfetzen, den er gerade intensiv studiert hat: „Wie es wohl um Lord Howie steht? Er ist vor uns aufgebrochen, aber sein Weg ist mühseliger als der unsrige und er muss ihn alleine gehen.“ Ein lauter Schrei ertönt aus dem Wäldchen im Westen der langgestreckten Ebene. Dann folgt Kampflärm und weitere Schreie ertönen. Im Lager wird Alarm gegeben. papaBernd schaut Lord Rayleigh an: „Übernimmst du das? Deine Bogenschützen haben sich doch bei der letzten Rast auch ganz passabel geschlagen.“ Lord Rayleigh mustert papaBernd einen Augenblick, dann zeigt sich der Anflug eines Lächelns auf seinem Gesicht: „Du willst nur als erster bei der Stadt ankommen und den Sturm auf die Festung beginnen. Aber wir werden sehen. Derjenige, der als erster bei der Stadt ankommt, darf die Träne nach Hause tragen, einverstanden?“ Er reicht papaBernd seine Rechte, der nach kurzem Zögern einschlägt. „Einverstanden, aber Lord Howie muss von unserer Abmachung ja nichts wissen, oder?“ Daraufhin ruft Lord Rayleigh mit befehlgewohnter Stimme einem Hauptmann zu, er solle zwei Abteilungen der leichten Bogenschützen in das nahe Gelegene Wäldchen führen und die restlichen Einheiten sollen sich marschbereit machen. Man wolle noch heute mit dem Angriff auf MachuPikchu beginnen und das wenn möglich, bevor die untoten Horden von papaBernd die Stadt erreichen.

Irgendwo in den Wäldern nahe der Grenzmarken:
„Ein Späher berichten, dass Nebel aufzieht. Dunkler Nebel.“ Blutüberströhmt und sich auf seinen eibenhölzernen Zauberstab stützend blickt Lord Howie seinem Hauptmann resignierend entgegen. „Gebt Befehl zur Rast, die Truppen sind am Ende ihrer Kräfte.“ „Aber die Grenze ist nicht mehr fern.“ begehrt der angesprochene auf. „Wir können es schaffen, dann hat diese Qual endlich ein Ende.“ Lord Howie strafft sich: „Nein, die Lords des Dunklen Nebels sind dort draußen. Wenn wir orientierungslos umherirren, werden sie uns abschlachten wie Vieh. Gebt Befehl zur Rast, dann sichert das Lager so gut es geht. Stellt doppelte, besser gleich dreifache Wachen auf. Der nächste Angriff wird nicht lange auf sich warten lassen.“ „Wie ihr befehlt, mein Lord.“ Der Hauptmann entfernt sich mit langsamen Schritten. ‚Er ist genauso erschöpft wie der Rest des Heeres.’ geht es Lord Howie durch den Kopf ‚Welches Heeres überhaupt – die versprengten Truppen, deren anfangs geordneter Rückzug inzwischen eher einer panischen Flucht gleicht, kann man wohl kaum noch als Heer bezeichnen. Und wofür das alles? ’ Plötzlich schlagen wie aus dem nichts, Feuerbälle im Lager ein. Dann erhebt sich ein ohrenbetäubender Lärm. Lord Howie versetzt sich ein letztes Mal in Trance – noch sind die Streiter der Immunität nicht am Ende…

„Da seit ihr ja endlich, wir hatten euch beinahe Verloren geglaubt! Bei Asha, ihr seht furchtbar aus.“ Lord Vaner und einige weitere Lords der Immunität springen von ihren Stühlen auf und eilen zum Ende der Halle wo ein Häuflein ermatteter Gestalten durch die schwere Eichentür in die große Halle der Erleuchtung wanken. „Wart ihr erfolgreich?“ Lord Rayleigh fasst unter sein blutverschmiertes Wams und zieht einen faustgroßen Kristall hervor, der die Form einer Träne hat. Unbeschreiblicher Jubel brandet auf: „Bei Asha, die Barden werden Lieder über euch singen und in allen Ländern von Ashan wird euer Name für immer lebendig bleiben! Lasst uns feiern!“

(Krodon, 9 August 2011)