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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Meer



neven869
23-12-12, 19:03
Das Meer ist ruhig als das marode Bettlerschiff leise und gemächlich über das Wasser gleitet. Es ist eine dunkle und klare Nacht. Die Sterne spiegeln sich im glatten Wasser.
Erik steht an der Reling und blickt in Wasser. Manfred tritt neben ihn. Ein kaltes Gefühl durchströmt ihn, während er Erik ruhig wie ein Stein ins Wasser starren sieht.
"Morgen erreichen wir einen Hafen. Dort gibt es gute Aussichten auf ein besseres Leben."
Erik sieht ihn an. "Für mich vermutlich nicht", antwortet er bitter.
"Komm dennoch mit uns. Du wirst es schon sehen." Manfred merkt, dass er das Thema umlenken sollte. "Übrigens: Hast du schon von Feldherr Neven gehört?"
Erik blickt erneut auf und scheint nachzudenken. "Nein habe ich nicht. Was ist denn geschehen?"
Manfred lehnt sich an die Reling. "Er wurde verurteilt, weil er angeblich einen Lagerbesitzer ermordet haben soll. Aber nun wird es spät. Gute Nacht!"

neven869
08-03-13, 01:28
Träumerisch stehen Neven und Marie auf dem Achterdeck von Maries Schiff. Es ist angeschlagen von vielen Kämpfen in der Vergangenheit, segelt dennoch flink durch das klare Wasser, in dem sich der Mond spiegelt.
"Marie? Erinnerst du dich noch an damals, als ich dir diesen Dolch geschickt habe? Ich schmiedete ihn zeitgleich mit meinem Schwert und sandte dir den Dolch, auf dass er dir guten Nutzen bringen würde."
"Ich erinnere mich. Ich erhielt ihn damals, als Edenreuth noch stand, In den aussichtslosesten Kämpfen konnte ich mich mit dieser Waffe schützen und durch das Andenken stets den Mut bewahren. Doch was ist das für ein schwarzes Band an der Parierstange deines Schwertes?"
"Dort sind unsere Namen eingefasst. Als ich dich tot glaubte habe ich das schwarze Band um sie gebunden, damit sie der Welt verborgen bleiben. Doch nun - ich kann es entfernen."

Die beiden stehen weiterhin an der Reling, als Neven drei schwarze Punkte am Horizont erkennt. "Das sind Schiffe, die auf uns zukommen. Dem traue ich nicht, wir sollten unseren Weg fortsetzen. Gib bitte leise den Befehl, ein paar mehr Segel zu setzen..."

neven869
08-03-13, 20:19
Den ganzen Tag sind die drei Schiffe Maries Schiff gefolgt. Offenbar legen sie Wert darauf, einen gewissen Abstand zu halten, kommen aber dennoch langsam näher. Neven kennt diese Strategie. Piraten verfolgen ihre beute oftmals tagelang um die Besatzung zu beunruhigen. Es wird Befehl gegeben, mehr Segel zu setzen und die Seeleute hoffen, ihre Verfolger abschütteln zu können...

neven869
22-04-13, 20:03
Einige Stunden später befindet sich Maries Schiff noch immer in einem schweren Gefecht. Die Piraten donnern mit ihren Geschützen auf das geschwächte Schiff. Sie umkreisen es und schlagen stets nacheinander zu, sodass der Besatzung keine Erholung bleibt. Doch das Schiff Maries weht sich wacker. Die Matrosen strengen sich aus vollsten Kräften an. Der Steuermann wird niedergeschossen und Neven ergreift das Steuerrad, während Marie ihre Besatzung weiter anspornt und Feuerbefehl auf Feuerbefehl über das Schiff jagt.
Dennoch beginnt Maries Schiff, nachzugeben. Das Holz birst an jeder Stelle und Wasser dringt bereits in das Schiff ein. Neven besinnt sich der Vorkommnisse in der Tränenfeste. Er ergreift ein Gewehr und zielt auf die Mastlaterne eines der Piratenschiffe. Diese fällt nach dem Treffer hinab auf das Deck und entzündet durch das sich verbreitende Lampenöl ein Feuer. Das Piratenschiff fängt schnell Feuer welches die Pulverkammer erreicht, sodass das Piratenschiff explodiert.
Doch in der Zwischenzeit bricht der Fockmast von Maries Schiff. Eines der Piratenschiffe versucht ein Entermanöver durchzuführen, doch Neven reißt das Ruder herum und schleift den Bug des Schiffes einmal entlang der Bordwand des Piratenschiffes, welches dabei schwere Schäden erleidet. Doch der Bug von Maries Schiff hat sich dabei in der Takelage des Piratenschiffes verfangen, sodass es nicht mehr loskommen kann. Wütende Piraten stürmen auf das Schiff, werden allerdings in einem Pfeil- und Kugelhagel besiegt.
Das dritte Schiff nutzt die Lage, um Maries Schiff unter Feuer zu nehmen. Schwere Breitseiten schlagen in das Heck ein. Die Kugeln sausen durch das ganze Schiff und fordern viele Opfer.
Neven erkennt die Lage und befiehlt der Mannschaft, sich ruhig zu verhalten.
Daraufhin stellen die Piraten den Beschuss ein und kommen näher. Sie legen an, um auf dem sinkenden Schiff an Waren zu retten, was zu retten ist. Doch sie geraten in einen Hinterhalt als sie an Deck kommen und werden von allen Seiten beschossen.
Als die Piraten besiegt sind, fragen sich Neven und Marie, wie weiter zu verfahren ist. Ihr Schiff droht zu sinken und scheint nicht repariert werden zu können. Der Kampf ist zwar gewonnen, doch die Piratenschiffe sind allesamt nicht mehr seetauglich. Dann hallt ein Ruf vom unteren Deck nach oben. "Feuer! Es brennt!"
Schnell wird Befehl gegeben, die Beisboote zu Wasser zu lassen. Die Mannschaft ist schon kurz darauf sicher zu Wasser gelassen und Marie und Neven lassen sich mit dem letzten Boot zu Wasser.
Dann jedoch explodiert Maries Schiff und zerfetzt mehrere der Ruderboote der Flüchtenden. Es gelingt, die Matrosen der anderen Boote zu retten, doch Marie und Neven sind verschwunden...

neven869
23-04-13, 21:16
Zwischen Trümmern und völlig durchnässt wacht Neven am Strand auf. Sein Kopf schmerzt und alles sieht verschwommen aus. Als er wieder Herr seiner Sinne ist sieht Neven sich hastig nach Marie um. Die Angst, sie erneut und vielleicht endgültig zu verlieren macht ihn rasend. Er rennt am Strand entlang. Dann sieht er Marie dort in der Brandung liegen. Sie bewegt sich nicht, lebt allerdings noch. Neven nähert sich ihr und sinkt erleichtert neben sie in den Sand. Marie kommt langsam wieder zu sich. "Neven" sagt sie erschöpft, "hast du die Dokumente noch?"
"Keine Sorge Marie, ich trage sie bei mir. Geht es dir gut?"
Marie richtet sich langsam auf und sieht sich um. Sie ist erschöpft und durchnässt. Ebenso wie Neven hat sie mehrere leichte Verletzungen erlitten. Dennoch ist sie in ihrer glänzenden Rüstung eine stattliche Erscheinung. Sie überprüft, ob sie Schwert und Dolch noch bei sich trägt und nickt zufrieden als sie feststellt, dass alles vorhanden ist.
Neven steht neben ihr und mustert sie. Sie hatte sich in den Jahren kaum verändert. Noch immer war sie tapfer und prächtig. "Wir befinden uns auf der Insel, auf der Annoport liegt. Wir müssen durch diesen Wald durch und dann erreichen wir das Nordtor der Stadt."
Marie blickt zur Sonne. "Nun, wir werden wohl im Wald übernachten müssen und erst morgen in die Stadt kommen", antwortet sie daraufhin...

Seawolf99154
17-05-13, 18:56
gutes RPG

Sir_Tom_1
04-02-15, 17:59
Draussen - weit auf dem Meer - fährt ein Schiff, welches sich langsam aber sicher dem Hafen der Insel nähert. Einer der Passagiere ist besonders Dankbar, dass kein schlimmer Seegang herrscht.

Sir_Tom_1
01-09-15, 21:01
Als die Insel am Horizont versunken ist - schliesse ich die Augen und sehe Synola klar vor mir ... gerade denke ich daran, welche Augen sie machen wird, wenn sie das Blumenmehr erblickt ... innerlich wird mir ganz warm bei dem Gedanken an ihre Freude .... plötzlich werde ich von hinten angrempelt --- ein Matrose fragt mich im rauhen Seemannston "Dein Seesack?" und deutet auf den Seesack der in der Ecke steht ... ich nicke und denke so bei mir "der Matrose heute morgen wäre mir lieber" .... nehme den Seesack und gehe nach unten in den Schlafraum ... der, wie erwartet, alles andere als komfortabel und gutriechend, ist.

Sir_Tom_1
14-09-15, 09:06
Bereits kurz nach der Abfahrt mußte Kapitän Hiob sein Schiff über mehrere Tage durch einen verheerenden Sturm
steuern. Obwohl er das Schiff retten konnte sind doch etliche Verluste zu beklagen.

Nun als sich das Wetter und das Meer beruhigt haben sitzt er in der Kapitänskabine und hat die Matrosen- und Passagierliste vor sich.

Er macht hinter drei Matrosen und hinter allen vier Namen auf der Passagierliste schwermütig ein Kreuz.

„Leider muß ich meinen Namen wieder alle Ehre machen und schlechte Kunde überbringen“ seufzte er und lehnt sich zurück und zieht an seiner Pfeife …

Sir_Tom_1
14-09-15, 10:53
Dann nimmt er erneut die Feder in die Hand, taucht diese in das Tintenfaß und sagt:

„Vorname und Nachname“ bitte.

Die Person die mit ihm im Raum ist antwortet, so wie sie es immer tut, wenn diese Frage kommt, mit seinen 2 Vornamen und den richtigen Nachnamen laßt er weg und setzt statt dessen ein gekünsteltes Hüsteln hinterher.

Der Kapitän wiederholt „Vorname: Sirius - Nachname: Tomislav“.

Sir Tom atmet tief durch und ist erfreut, daß es wieder einmal funktioniert hat.

Erleichtert fügt er an: „Ich muß euch noch meinen Dank aussprechen, werter Kapitän, dafür, daß ihr mich so kurzfristig ohne Anmeldung als Passagier noch direkt vom Pier aufgenommen habt.„

„Kein Ursache“ entgegnet der Kapitän, und fährt fort „aber Danken sie lieber Gott, daß es Ihnen nicht wie den anderen armen Seelen ergangen ist, welche unter Deck erschlagen wurden!“

Sir Tom antwortet in sich gekehrt: „Ja, Kapitän, Gott war auf meiner Seite und wollte wohl, daß ich mein Versprechen einhalten kann.“

Mit einem groben Lachen spricht der Kapitän: „Ha … ein Versprechen meint ihr hat euch das Leben gerettet … nun ja … ich denke dazu war eher ein eisernen Wille und ein gutes Auge nötig … aber sei’s d’rum … Ihr könnt gehen, ich muß noch mehr Nachtragen - der verdammte Sturm hat mich bisher daran gehindert!“

Der einzig überlebende Passagier läßt den Kapitän alleine.

Als Sir Tom wieder unter Deck ist, setzt er sich auf seinen Platz und schließt die Augen und sieht seine Liebste vor sich und lächelt …

Sir_Tom_1
14-09-15, 12:04
Stehe an der Reling und kann die Umrisse der Insel am Horizont schon erkennen ... das lädiert Schiff hält direkt auf Annoport zu .... denke so bei mir "Schiff halte die paar Meter noch durch, ich tue es auch", sende ein Stossgebet gen Himmel und schliesse abermals die Augen und Freude steigt in mir auf ...

Dumerian1
16-09-15, 18:49
Zeitgleich der Kogge "Seeruf"

Nun bin ich also hier, auf einem Schiff mitten im Ozean. Zum tausendsten mal frage ich mich ob das eine gute Idee war, den Angebot zu folgen, die Amerius-Militärschule zu verlassen und als Gardist in Annoport zu beginnen. Klar, ich hätte niemals auf dem Festland ein so gutes Angebot bekommen, aber andererseits hätte ich dann nicht diese kleine Kogge besteigen müssen, obwohl der Kapitän mir versicherte es sei ein sehr sicheres Schiff. Trotzdem, seit Tagen haben wir kein Land gesehen, und ich frage mich ob wir noch auf dem richtigen Kurs sind. Meine Zukunftsaussichten, die ich mir ausmale, werden immer düsterer. Ein weißes Skelett in einem Wrack am Grund des Ozeans, weil es in einem Sturm gesunken ist. Oder auch als Leiche auf einem Geisterschiff, an dem alle Vorräte ausgegangen sind und alle Verhungert sind. Da scheinen mir die Piraten noch das geringste Übel zu sein, denn sie sind ein Feind den man bekämpfen kann, und bei Gott, wenn ich etwas kann dann kämpfen. Ich werde aus meinen düsteren Gedanken gerissen, als aus dem Kähennest am Hauptmast der Ruf erschallt: LAAND IN SIIICHT!! ES IST ANNOPORT!! Erleichtert laufe ich zur Reling, um bald den ersten Blick auf meine neue Heimat zu erhaschen.

Sir_Tom_1
05-10-15, 10:47
Weit draussen auf dem Meer sitzt ein traurig dreinblickender Mensch unter Deck ... immer wieder schliesst er für längere Zeit die Augen und dann erscheint ein Lächlen auf seinem Gesicht

Sir_Tom_1
09-10-15, 14:40
Am anderen Ende der Welt .... sozusagen in der alten Welt ... geht ein Mann, mit einem Seesack geschultert, von Bord eines Schiffes und wird von einer Frau mit kräftiger Umarmung empfangen .... sie reden sehr angeregt am Hafen und die Dame fuchtelt dabei mit ihren Armen herum ... der Mann steht seelenruhig daneben .... plötzlich eilt der Mann, wie von einer Tarantel gestochen, weg von der Frau ... er sucht einen Brieftaubenbesitzer auf, den er von früher gut kennt ... nach einer kurzen Unterhaltung bringt der Taubenzüchter dem Mann einen klitzekleinen Zettel und einen dünnen Stift und geht weg ... der Mann verfasst folgende Nachricht

Synola - Annoport - xxxxx xxxxx xxxxx xxxxx - S.T.

als der Taubenzüchter mit einem seiner Tiere wiederkommt, gibt ihm der Mann die eingerollte Botschaft und der Züchter befestigt diese an der Taube und entsendet diese ... er meint noch zu dem Mann, dass die Taube in 3-4 Tagen ihr Ziel erreichen müsste ... der Mann bedankt sich bei dem Taubenbesitzer und geht seines Weges zurück zu der Frau am Hafen, welche dort auf ihn wartete ... gemeinsam verlassen die Beiden den Hafen in Richtung Stadtkern ....

Sir_Tom_1
12-10-15, 08:30
Die Taube aus der alten Welt hat fast ihr Ziel erreicht ... sie kann die Insel schon erblicken ...

Sir_Tom_1
13-10-15, 12:17
Auf dem Meer hält ein Schiff geradewegs auf Annoport zu. Durch den starken Rückenwind konnte die Reisezeit stark verkürzt werden. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, müsste morgen die Insel in Sichtweite sein ...

Ein Mann hastet die Treppen nach oben auf das Deck und hält sich an der Reeling ganz fest fest ... der Wind verwirbelt seine kurzen Haare und er sieht ein wenig genervt drein ... doch als er die Augen schliesst ändert sich sein Gesichtsausdruck schlagartig ... er lächelt und wirkt zufrieden ...

Sir_Tom_1
13-10-15, 12:52
Als ich so an der Reeling stehe und die Augen geschlossen halte sehe ich sie vor mir ... mein Herzblatt, mit den goldblonden Locken - mit den glänzenden Smaragd-Augen - mit dem bezaubernden Lächeln ...

morgen werde ich sie endlich wieder in den Armen halten können, ob sie mir die überstürzte Abreise verzeihen wird - ich hatte ihr nicht einmal zum Abschied gesagt, wie sehr ich sie liebe ...

... öffne kurz darauf die Augen und reibe ein wenig die Rippen meiner linken Seite und denke mir, dass es wohl besser ist wieder unter Deck zu gehen ... auch wenn es schmerzhaft werden wird ... drücke ein wenig an die Rippen und begebe mich wieder nach unten ...

Sir_Tom_1
13-10-15, 22:01
liege in einer Hängematte unter Deck und kann nicht schlafen ... 2 Gründe sind dafür verantwortlich .... zum einen das Geschnarche hier unten .... von der Frau mir gegenüber .... und zum anderen ... ein viel lieblicherer Grund ... der Gedanke daran bald mein hübsches Herzblatt wieder zu sehen .... ihren blumigen Duft zu riechen ... ihre weichen Erdbeer-Lippen zu schmecken ... lässt mich nicht in den Schlaf sinken ... und so geniesse ich mit geschlossenen Augen das was ich sehe ....

Sir_Tom_1
14-10-15, 08:30
durch die Schnarcherei, der Person neben mir, werde ich aus den schönsten Träumen gerissen ... verlasse unbemerkt meinen Schlafplatz und gehe nach oben auf das Deck ... und sehe wie der Tag erwacht ... blicke nach achtern und sehe wie die Sonne am Horizont aus dem Wasser aufsteigt ... ein magischer Moment .... den ich jetzt nur zu gerne mit meinem Herzblatt teilen möchte ...

Sir_Tom_1
14-10-15, 08:50
als ich meinen Blick wieder zum Bug wende kann ich die Umrisse der Insel sehen und mein Herz beginnt zu klopfen und eine wohlige Wärme durchfährt meinen Körper ...

Sir_Tom_1
20-10-15, 12:17
Nicht weit weg vom Ufer schippern wir, gesteuert von Jorge, auf dem Meer und lassen uns das 2. Frühstück schmecken ... nun ja eigentlich lassen es sich die Damen schmecken ... mir ist gerade nicht so nach Nahrungsaufnahmen ... im Gegenteil ... ich bin froh, wenn ich das erste Frühstück bei mir behalte, denn das Boot schaukelt selbst bei diesem geringen Seegang schon enorm ... zur Sicherheit und weil ich mich dadurch auch wohl fühle, halte ich mich an Synola "fest", indem ich den Arm um sie gelegt habe ...

Komm Bruder ... dann ess wenigstens etwas trockenes Brot ... das kann doch nicht schaden ...

sagt Suzanna mir, ein Stück Brot reichend und ich nehme es

Na gut Suzanna ... ich denke Du hast recht

und auch Synola nickt mir aufmunternd zu ... so esse ich das Brot mit kleinen Bissen auf ... ein Stückchen werfe ich hoch zum Beo, der es geschickt mit mit dem Schnabel fängt und auch Kira bekommt etwas von Synola - ein Stückchen Wurst ... weil sie so artig mitsegelt

Sir_Tom_1
20-10-15, 13:25
Die Stunden der Fahrt vergehen wie nichts .... und ich bin froh darüber und Synola ist froh darüber, dass ich froh darüber bin und Suzanna ist froh da sie einfach froh ist das Armenviertel zu sehen ... da erblicke ich den Steg und wir nähern uns diesem ...

Synola
21-10-15, 12:14
Als Jorge seine drei Passagiere samt Hund und Vogel ankommen sieht, schickt er ein Stoßgebet zum Himmel......möge der Herr dafür sorgen, dass sein Boot die Überfahrt nochmal heil übersteht.

Nachdem sie sich begrüßt haben, nimmt Jorge zunächst Koffer und Korb in Empfang und verstaut die Gepäckstücke, dann betritt Suzanna das Boot.....es beginnt heftig zu schaukeln und Jorge greift beherzt zu und bugsiert Suzanna zur Bootsmitte....wo sie sich aufatmend auf die Bank setzt.

Kira schaut mit ein wenig schief gelegtem Kopf den Dingen zu, während der Beo seinen Platz auf dem Mast schon gefunden hat. Synola folgt nun Suzanna und balanciert sich bis zum Mast, ergreift diesen und lässt sich auf die Bank am Bug nieder....so ist für Tom die Bank am Heck frei und er kann sich sozusagen direkt nach Betreten des Bootes setzen.....
Was er aber nicht macht, er folgt ihr nach, um sich neben sie zu setzen.....sie muss ein Kichern unterdrücken und dreht den Kopf zur Seite, damit er ihr die Belustigung nicht ansehen kann.....kurze Zeit später sitzt er neben ihr, legt den Arm um ihre Schultern.....
Synola lockt nun Kira ins Boot, die völlig angstfrei zu sein scheint und sich zu ihren Füßen niederlässt.

"Na.....dann mal los, Hchorche," sagt Tom mit bemüht fester Stimme.....und Synola muss nun wirklich lachen, zum Glück ist Tom nicht schnell beleidigt und kann über sich selbst auch gut lachen, was er dann auch macht......

Jorge löst die Leine und bald darauf setzt sich das Boot in Bewegung.....ein leichtes Schaukeln ist nicht zu vermeiden und Synola legt Tom beruhigend eine Hand aufs Knie, mit der anderen Hand streichelt sie Kira über den Kopf, die zu ihnen heraufschaut.

Synola
21-10-15, 12:33
Während sie dahinschippern, unterhalten sie sich über die Eindrücke, die sie im Armenviertel gewonnen haben....das heißt, Suzanna und Synola unterhalten sich und Tom hört erstmal nur zu, seinen Blick sehnsüchtig zum nahen Ufer gerichtet.

Synola lässt ihre Hand ein wenig durchs Wasser gleiten, sie genießt die Fahrt, denn sie liebt dieses leichte Schaukeln und lehnt sich entspannt an Tom.....darauf hoffend, dass ein wenig von ihrer Ruhe auf ihn übergeht.

"Es ist schon erstaunlich, wie man mit einfachen Mitteln auch die ärmere Bevölkerung glücklich machen kann," sagt Suzanna sinnend und Synola pflichtet ihr bei....auch sie ist sehr froh, dass sie sich nun keine Sorgen mehr machen müssen.

"Das Viertel ist auch noch ausbaufähig, sollte es erforderlich werden, ist noch genug Platz vorhanden für weitere Häuser....und wenn erst die Beete angelegt sind, können sich die Bewohner noch besser selbst versorgen," sagt sie und lächelt Tom und Suzanna frohgelaunt zu.

Synola
21-10-15, 16:19
Das Boot schaukelt sanft dahin und Synola ist eingeschlummert, den Kopf an Toms Schultern gelehnt......

(Beitrag war hier falsch platziert, sollte im Hafen stehen);)

Sir_Tom_1
16-12-15, 17:23
schau Synola nach und bin doch sehr neugierig WAS sie mit dem Kapitän besprechen möchte, drehe mich nun nochmal nach achtern und sehe ... nichts ... ausser Wasser ... beuge mich zu Kira und streichle über ihr weiches Fell

Ja, mein Mädchen ... nun sind wir mitten auf dem Meer und noch ... ja noch ... schaukelt es nicht so heftig ...

blicke dann zum Beo der auf einem der Heckpfosten sitzt

und Freund ... nun sind wir wieder da, wo wir beide eigentlich so ungern sind ... aber wird schon werden - oder?

der Vogel nickt sein Köpfchen vor und zurück und krächzt ein paar mal leise

Synola
16-12-15, 17:39
Unter Deck fragt sie einen Matrosen nach der Kapitänskajüte und er beschreibt ihr den Weg dorthin.....kurze Zeit später hat sie die Kajüte erreicht und klopft an die Tür.

Der Bassstimme nach zu urteilen, die ein "Herein" ruft, ist sie hier richtig, sie steckt den Kopf durch die Tür und als Kapitän Hiob sie erkennt, steht er auf und kommt ihr entgegen.

"Na Frau Synola.....nun bin ich aber gespannt....was haben Sie denn Wichtiges für mich?" fragt er mit einem Augenzwinkern. "Aber nehmen Sie erstmal Platz."

"Gern Kapitän Hiob," erwidert sie lächelnd und setzt sich auf den Stuhl, auf den er gedeutet hat....den Koffer stellt sie neben sich ab.

"Also....es ist folgendes....Sir Tom kennen Sie ja schon länger.....und wir sind erst seit einigen Wochen verlobt und wie er schon sagte, auf der Reise zu seiner Schwester, um mit ihr das Weihnachtsfest zu verbringen. Und ich hätte nun einen kleinen Wunsch, da wir doch einige Tage auf See und ihrem schönen Schiff verbringen werden....ich habe mich sehr auf diese Reise gefreut...aber haben sie...

Sie senkt ihre Stimme und redet leise weiter auf den Kapitän ein......endet dann mit dem Satz....

"Kapitän Hiob....mit diesen Leuten die Nacht verbringen, wäre mir ein Greuel.....das verstehen Sie doch sicher....für die Annehmlichkeiten würden wir natürlich auch angemessen zahlen."

Bemüht um einen äußerst verzweifelten Blick steht sie auf, beugt sich zu dem Kapitän über dessen Tisch.....schaut ihm in die Augen und nennt eine vierstellige Summe.....

Synola
16-12-15, 17:51
Der Kapitän zuckt ein wenig zusammen, als sie die Summe genannt hat....kratzt sich dann den dichten Bart und schaut sie an....bricht plötzlich in ein lautes Gelächter aus, dass nun sie wiederum zusammenzucken lässt......

"Meine Liebe.....für diese Summe bekommen Sie den Kaffee an die Koje gebracht, wenn Sie wollen," sagt er dann jedoch leise.....und sie atmet erleichtert auf.

"Ach, das ist mir völlig egal, Hauptsache der Kaffee ist trinkbar".....erwidert sie lächelnd....öffnet den Koffer, holt einen Geldbeutel heraus und stellt ihn auf seinen Tisch.

Er öffnet die Verschnürung und schaut hinein, nickt dann und lächelt sie an......"Also abgemacht.....dann holen Sie mal ihren Verlobten herunter, ich werde dafür sorgen, dass Ihr Gepäck zu Euch gebracht wird."

So verlassen sie die Kajüte und gehen hinauf an Deck.

Synola
16-12-15, 18:00
Oben an Deck ruft Kapitän Hiob sich zwei Schiffsjungen herbei, redet mit ihnen und zeigt dabei in Toms Richtung, während sie geradewegs auf Tom zusteuert.

"So, da bin ich wieder, Schatz.....wir müssen jetzt mal eben kurz unter Deck gehen, uns unsere Kajüte anschauen. Sie wird zwar klein sein, aber wir sind dort wenigstens ungestört," lächelt sie.

Die beiden Schiffsjungen stehen hinter ihr und einer von ihnen sagt, dass sie ihnen bitte folgen sollen.

Synola
16-12-15, 19:19
Langsam gehen sie hinter den Matrosen her, die mühsam die schweren Koffer schleppen.....

Einen langen Gang entlang und sie sind an der letzten Tür angekommen, der Junge schließt die Tür auf und sie betreten den kleinen Raum.

Nachdem die Koffer drin stehen, bleibt zwar ziemlich wenig an Platz übrig....es gibt zwei Kojen in der Kajüte, einen kleinen Tisch mit einer Öllampe und davor steht ein wackliger Stuhl.

Den Schiffsjungen gibt Synola je 50 Silberlinge für die Schlepperei und diese entfernen sich....nachdem einer von ihnen erklärt hat, dass eine Kanne Kaffee um Punkt 8.00 Uhr vor ihrer Tür stehen wird.

"Immerhin.....eine Kajüte für uns allein und das beste ist, dass man sie verschließen kann," lächelt Synola ihren Verlobten an und umarmt ihn. "Dann müssen wir den kleinen Koffer nicht immer mitschleppen.

Und nun lass uns noch etwas an Deck gehen, damit dir nicht schlecht wird.....wenn es zu kalt wird, müssen wir eh wieder hinein."

Tom stellt den kleinen Koffer unter den Tisch und sie machen sich wieder auf den Weg nach oben.....am anderen Ende des Schiffs sehen sie die übrigen Passagiere auf ihren Pritschen sitzend oder liegend.....dann sind sie an der Stiege, die zum Deck führt und gehen hinauf.

Sir_Tom_1
17-12-15, 01:14
etliche Zeit verbringen wir, eng aneinander sitzend und mit einer Decke über unsere Beine gelegt, an Deck. Als uns die Kälte und der Hunger nach unten treiben, fällt mir auf, dass mich Synolas pure Anwesenheit von der "Schiffsrejse" ablenkt und ich kein Unwohlsein verspüre.

Das ändert sich auch nicht, als wir das Essen zu uns nehmen ... da uns die Schiffskost nicht überzeugt und sättigt, verzehren wir danach ein wenig von unserem Proviant. Kurz darauf spazieren wir noch ein wenig Arm in Arm im Mondlicht auf dem Deck herum ....

Der Anblick des sich spiegelnden Mondlichts auf dem Meer ist atemberaubend, doch der Wind ist eisig und so begeben wir uns bald wieder nach unten und liegen ein wenig später beim Licht einer Kerze in unseren Kojen und wechseln noch ein paar liebliche Worte bevor ich die Kerze auspuste ...

Sir_Tom_1
17-12-15, 12:02
Gefühlt mitten in der Nacht werde ich durch ein Klopfen geweckt. Ich öffne die Augen und brauche ein paar Sekunden um mich einzufinden ... nachdem ich realisiert habe wo ich mich befinde frage ich leise

Synola ... bist Du wach ... hast Du das gehört?

Synola
17-12-15, 12:15
"Hmmm......hat es eben geklopft".....murmelt sie noch halb im Schlaf......

"Kannst du die Kerze entzünden.....es ist ja stockfinster hier.....sie steht auf dem Tisch, daneben müssten die Streichhölzer liegen."

Sir_Tom_1
17-12-15, 12:23
bin schon dabei ... warte einen Moment .... aber wer klopft uns denn da aus dem Schlaf

ich taste mich im Raum umher und *bong*

aua ... das war mein Zeh ... aber hier muss dann auch der Tisch sein ... äh ... oder war es nur der Stuhl ...

taste weiter und kann das Möbelstück nun identifizieren

Mist ... war nur der Stuhl ... äh ... warte noch .. der Tisch kann ja nicht weit weg sein ... *doing* .. aaaah... mein Knie hat den Tisch gefunden ... gleich hab ichs

taste nun den Tisch ab und ....

HAB SIE ... äh und wo ist nun die Kerze ... äh ... ja viellicht sollte ich zuerst ein Streichholz entzünden, dann sehe ich sie ja ...

nestle im dunklen an der Schachtel herum und nach einem "zsch" erstrahlt ein wenig Licht im Raum und ich sehe Synola kichernd in ihrer Koje liegen

so so ... Du findest das wohl lustig ... tststs

entzünde nun die Öllampe die neben der Kerze auf dem Tisch steht

also ich finde das irgendwie ... auch lustig

sage ich lachend, als ich mich zu Synola beuge um ihr einen Kuss zu geben

Synola
17-12-15, 12:32
Endlich kann sie etwas sehen und schaut auf ihre Armbanduhr.....

"Ohhh.....es ist schon 8.00 Uhr.....dann wird es sicher der Kaffee sein, den Kapitän Hiob mir versprochen hat."

Sie wirft die Decken von sich, steht auf und öffnet die Tür....und tatsächlich, da steht ein Tablett mit einer Kanne, 2 Bechern und eine kleine Schale Zucker.

Sie nimmt das Tablett auf und stellt es auf den Tisch.....

"Hmmm, eigentlich hätten sie gleich ein wenig Brot dazulegen können," grummelt sie.

Sir_Tom_1
17-12-15, 12:46
schau erstaunt auf das Tablett und dann zu meiner Verlobten

äh ... Herzblatt ... WAS genau hast Du denn gestern mit dem Kapitän besprochen

frage ich verwirrt und hole derweil unseren Korb hervor und nehme das Brot daraus

Synola
17-12-15, 13:04
Sie schenkt den Kaffee in die beiden Becher und nimmt einen Schluck...."Hmmm, geht so," murmelt sie und gibt etwas Zucker hinein.
Probiert dann nochmal....schon besser.

"Messer müssten auch in dem Korb sein und die Marmelade.....wir haben aber keine Butter, soweit ich weiß.

Ja, also das war so mit Kapitän Hiob"......erzählt ihm nun von dem Gespräch....

Sir_Tom_1
17-12-15, 13:12
als ich die Summe höre die Synola für unsere Annehmlichkeiten an Schiff bezahlt hat, werde ich unruhig

Aber Herzblatt .... soviel ... puh ... na der Kapitän wird nun seeeeeeehr freundlich zu uns sein

rücke den Tisch ein wenig näher an meine Koje und decke dann diesen mit den Sachen aus dem Korb

.... noch mehr als er eigentlich eh schon ist ... so meine Liebe ... setz Dich

sage ich als alles auf dem Tisch vorbereitet ist und rücke ihr den Stuhl ... als Synola Platz genommen hat, küss ich sie einmal lieblich und setze mich dann auf meine Koje

Na dann - Guten Appetit ... ach und hast Du schon bemerkt ... die See muss immer noch sehr ruhig sein ... Gott sei Dank

Synola
17-12-15, 13:16
"Kurzum...der Kapitän ist schon ganz in Ordnung, auch wenn er nun gut an unserer Reise verdient, das soll ihm gegönnt sein.

Einige Dinge fehlen mir aber trotzdem noch....mit meiner Ration Trinkwasser werde ich mir gleich die Zähne putzen....

Dann fehlt mir nur noch Wasser zum Waschen.....und wenn es Meerwasser wäre....wie komme ich da ran?"

Ja, das Meer ist sehr ruhig zur Zeit, das liegt vielleicht an der Jahreszeit? Aber Hauptsache, es geht dir einigermaßen gut," lächelt sie und verteilt die Marmelade auf ihrem Brot.

Sir_Tom_1
17-12-15, 13:26
als ich in das Marmeladenbrot beiße verteilt sich der süssliche Geschmack in meinem Mund und ich schliesse die Augen dabei und kosten den Moment aus und antworte dann

Das mit dem Wasser erledige ich gleich ... vielleicht ist der Smutje auch noch so nett und kocht uns ein wenig Salzwasser ab ... ich könnte mir gut vorstellen, dass der Kapitän seinen Leuten gesagt hat, dass alle unsere Wünsche zu erfüllen sind ...

nehme erneut einen Bissen vom Brot und wieder stellt sich dieses Glücksgefühl ein

Du ... findets Du nicht auch, dass bei der salzigen Luft die süssen Sachen noch mehr an Geschmack entwickeln ... ach ja ...

trinke eine Schluck vom Becher

wir müssen uns noch in die Passagierliste eintragen ... das wird wieder ... äh ... schwer werden ... mit meinem Nachnamen

zwinkere Synola dabei zu

Synola
17-12-15, 13:48
"Ach Liebster....das wäre nett von dir, wenn du dich um das Wasser kümmern könntest. In dem kleinen Koffer habe ich etwas Seife, Waschlappen und Handtücher.....das wird zwar eine umständliche Wascherei, aber besser als nix.

Wie hast du es denn bisher immer gemacht mit dem Nachnamen? Ich an deiner Stelle würde da nicht viel drum geben....was kannst du denn für die Verfehlungen deines Vaters"....

Sie schenkt ihnen nochmal Kaffee nach und nun ist die Kanne auch schon leer.

Sir_Tom_1
17-12-15, 13:53
trinke den Becher aus und lehne mich zurück

so ... mehr kann ich dann doch nicht essen, nicht dass es .. naja .. du weisst schon ...

schaue leicht bedröppelt zu meiner Liebsten

ach ja ... meinen Nachnamen ... nun ja ... es geht ja nicht um dass was er alles getan hat, sondern ...

führe meine Hand an ihre Smaragdanhänger und mache dabei große Augen

.... deswegen habe ich meinen Nachnamen bisher immer weggeräuspert ... so in etwa ...

und so spiele ich Synola vor wie ich mich bei solchen Sachen anmeldete

ich gehe dann mal Wasser holen

und so verlasse ich den Raum

Synola
17-12-15, 14:07
"Ohhh entschuldige, daran habe ich im Moment nicht gedacht.....aber dann mache es doch wieder so, wie du es mir gerade gezeigt hast.

Ja gut, wenn das Wasser hier ist, musst du mal für eine halbe Stunde raus hier," lächelt sie verschmitzt.

"Ich bin mit Kira mal an Deck," ruft sie ihm noch hinterher.....zieht sich den warmen Mantel an, nimmt noch eine Decke mit und verlässt die Kajüte, die sie sorgfältig verschließt.

Sir_Tom_1
17-12-15, 14:34
komme mit einem Eimer Wasser zurück und stelle diesen vor die Tür - danach begebe ich mich wieder nach oben und suche Synola, die ich auch bald finde ... sie steht am Bug und Kira und der Beo sind in ihrer Nähe ... als ich bei ihr bin, lege ich meine Arm um sie und sage

Ein wunderbarer Anblick nicht war ...

küsse sie hinter ihr Ohr und sage

das abgekochte Wasser steht vor unserer Tür.... und der Smutja war äusserst nett

setze ich lächelnd nach

Synola
17-12-15, 15:15
"Ohhh, das freut mich Schatz.....dann gehe ich jetzt mal runter in unser kleines Nest," lächelt sie zurück und gibt ihm Kiras Leine.

"Nimmst du sie solange? Flüstert dann....."sie hat gerade ein Häufchen gemacht.....ich hab ja genug Papier dabei und hab ein Blatt mitgenommen davon, es damit aufgenommen und über Bord geworfen....hinten am Heck war gerade niemand, ich hoffe, das hat niemand gesehen."

Sie lacht glucksend....."Ich will ja nicht das Deck schrubben müssen....aber was soll man sonst damit machen".....

"Ach ja.....und es ist wirklich wunderschön hier auf dem Meer....könnte nur etwas wärmer sein," zwinkert sie ihm zu und macht sich dann auf den Weg zur Kajüte.

Synola
17-12-15, 16:49
Die Waschprozedur hat sie hinter sich gebracht, zum Glück war das Wasser noch warm vom Abkochen....aber in der Kajüte ist es kalt und sie zieht sich nun bibbernd schnell wieder an.

Nachdem sie mit dem Ankleiden fertig ist, nimmt sie den Eimer mit dem gebrauchten Wasser mit und geht wieder nach oben, kippt das Wasser über die Reling und macht sich auf die Suche nach Tom, den sie kurze Zeit darauf findet.....da der Wind stärker geworden ist, sieht er ziemlich durchgefroren aus und sie beschließen daher, erstmal eine Weile unter Deck zu bleiben, zumal er noch kein Unwohlsein verspürt.

"Eine heiße Suppe wäre jetzt nicht schlecht," denkt sie sich auf dem Weg zurück nach unten......und fragt Tom nach dem Weg zur Kombüse, den er ihr daraufhin beschreibt, er war ja vorhin bereits bei dem Schiffskoch.

"Gut, ich denke, die sollte ich finden können," antwortet sie und ist schon dabei, sich einen kleinen Plan zurechtzulegen.

Sir_Tom_1
17-12-15, 17:51
während Synola's Abwesenheit möchte ich die Zeit nutzen auch mich ein wenig frisch zu machen, blicke mich suchend um, doch ich finde den Eimer nicht ...

Hmmm .... tja .... kann man(n) nichts machen .... Kira bleib mal schön alleine hier .. ja

streichle die Hündin und verlasse dann das Zimmerlein und schliesse ab .... kurz darauf komme ich mit einem Eimer Wasser wieder und begrüsse Kira

und ... war jemand da oder hat jemand geklopft ...

Kira schaut mich an und gibt mir dann ihr Pfötchen, welches ich kurz schüttle

ja braves Mädchen ... und schön die Häufchen draussen machen, das machst du sehr gut ...

so vollziehe ich nun, etwas verspätet, den Waschvorgang - mit Salzwasser .... wobei es mich beim gurgeln mit diesem ein wenig würgt ...

so Kira ... bin fertig ... warte bitte nochmal ....

und so begebe ich mich mit dem Eimer schnell nach oben, leere diesen und bin sofort wieder unten ... und spüre, dass das Salzwasser auf der Haut doch ein wenig spannt ... den salzigen Geschmack im Mund vertreibe ich nun mit einem Schluck des kalten Kaffee's

Urgh ... ja Kira ... das ist auch ein Grund, warum ich Schiffsreisen nicht mag ...

... gebe Kira ein kleines Leckerlie, da sie so brav wartete

Sir_Tom_1
18-12-15, 01:17
Synola kam spät mit der Suppe zurück aber sie wärmte uns nicht nur, sie schmeckte sogar ein wenig .... den Rest des Reisetags verbrachten wir an Deck, gehend oder nebeneinander sitzend in eine Decke eingehüllt ...

.... mit dem Untergang der Sonne gehen wir ebenfalls wieder hinunter in unser kleines Reich, nehmen unser Abendessen zu uns und nach ein wenig Unterhaltung liegen wir wieder in unseren Kojen und heute drehe ich die Öllampe nicht ganz aus, sondern lasse sie auf Sparflamme über die Nacht brennen ...

Sir_Tom_1
18-12-15, 14:11
der heutige Morgen verlief wesentlich runder als der gestrige, da allles schon bekannt war .... und so sitzen wir beide gewaschen und gesättigt bei volll aufgedrehter Öllampe am Tisch und trinken den zweiten Becher Kaffee

Du, Snyola ich denke wir sollten uns heute dann doch mal aufmachen uns bei Kapitän als Passagiere einzuschreiben ... äh ... nicht das es uns so ergeht wie mir bei der letzten Fahrt

verziehe eine traurige Miene als ich an die Vorkommnisse der damaligen Reise denke

Synola
18-12-15, 14:44
"Ja sicher, das können wir gleich machen Schatz. Danach muss ich noch in die Kombüse.....ich hatte ja dem Schiffskoch versprochen, ihm wieder ein wenig zu helfen, er ist da wirklich etwas überfordert.....vielleicht habe ich Glück und darf uns heute 2 Fische braten und bekomme einige Kartoffeln ab," zwinkert sie ihm zu.

Sir_Tom_1
18-12-15, 14:49
küsse Synola auf die Wange und lege meine Hand auf ihre

das ist sehr gut ... sind dann wohl SALZ-Kartoffeln

lache nun und sage dann

äh ... aber das Du dafür arbeiten musst, nunja ... äh ... das muss aber nicht sein ... wenn das normale Essen nicht schmeckt, dann haben wir ja immer noch unseren Korb

deute auf diesen und sage dann

und nicht das der Smutje ein Problem mit dem Kapitän bekommt, wenn wir dessen Essen vertilgen

lache nun wieder und streichle Synolas Handrücken

Synola
18-12-15, 14:59
"Ach Schatz, für eine warme Mahlzeit arbeite ich gern mal zwei Stündchen, wir haben ja soviel Zeit auf dem Schiff," lächelt sie.

"Sollen wir dann jetzt losgehen und uns eintragen lassen?"

Sir_Tom_1
18-12-15, 15:05
stehe auf und reiche Synola die Hand

Ja, machen wir das .... Kira nehmen wir auch gleich mit ... ich weiß nämlich nicht, ob man Hunde auch eintragen muss ... bei Vögeln ist das nicht nötig

lache während ich Synola die Hundeleine reiche und als sie es Kira angelegt hat, verlassen wir die Kajüte und Synola versperrte die Tür ...

na dann ... gehen wir ....

reiche meiner Verlobten den Arm und sind dann auf dem Weg

Sir_Tom_1
18-12-15, 16:08
an der Kapitänskabine angekommen klopfe ich leise an und es ertönt ein tiefes "herein" ... und so öffne ich die Tür und lasse Synola den Vortritt, ich folge Kira nach ... der Kapitän erhebt sich und kommt uns entgegen und reicht zuerst Synola mit einer kleinen Verbeugung die Hand und anschliessend mir

Äh ... Kapitän Hiob ... hätten sie ein wenig Zeit für uns ... denn wir wollten uns in die Liste der Reisenden eintragen, er antwortet das er für uns immer Zeit hätte und blickt dabei zu Synola ... er deutet uns an uns auf die Stühle zu setzen, welche vor seinem Arbeitstisch stehen ... als wir sitzen geht er auf seinen Platz und schlägt das Passagierbuch auf ...

... ich nehme Synolas Hand und blicke zu ihr als der Kapitän kurz inne hält und dann sagt, dass er mich bereits eingetragen hat, da er mich ja kennt und er spricht meinen Namen dabei aus "Sirius Tomislav Tew" .... ich bin daraufhin mehr als verstört und er redet ohne den Kopf zu heben weiter "... euren Nachnamen werte Dame bräuchte ich dann noch ..." währenddessen schreibt er den Vornamen meiner Verlobten in die passende Spalte und blickt dann fragend zu Synola und sie blickt fragend zu mir und ich blicke verwirrt vom Kapitän zu Synola und zurück

Synola
18-12-15, 16:53
Sieht Toms verwirrten Blick und denkt sich, dass der Kapitän ein sehr gutes Namensgedächtnis haben muss.....

"Büttner ist mein Nachname," erwidert sie dann schnell.....was Kapitän Hiob umgehend einträgt.

Dann schaut sie wieder zu Tom.....der immer noch etwas verwirrt ausschaut...

Sir_Tom_1
18-12-15, 16:59
nachdem Synola ihren Namen gesagt hat, hole ich tief Luft und frage zögerlich

Äh ... werter Kapitän ... äh .. woher wissen sie meinen richtigen Nachnamen?

greife dabei nach Synolas Hand und der Kapitän blickt mich an und sagt mit einem brummigen lachen "... ach ... Ihr seht Eurem Vater zu ähnlich ... ich dachte mir das schon beim letzten mal ... aber ich weiß auch was aus ihrem Vater geworden ist ... ich kannte ihn von früher ... vor seiner Zeit als ... " ... er spricht nicht weiter sondern zwinkert mir nur kurz zu .... und redet dann weiter "... aber ihr müsste euch nicht Sorgen ... ich kann Geheimnisse auch geheim halten ..." und dabei lehnt er sich zurück und zieht kräftig an seiner Pfeife ...

Äh .. ja .. dann ... ist ja alles in Ordnung ... oder was meinst Du ... Herzblatt ...

Synola
18-12-15, 17:03
"Ja....alles in Ordung," lächelt sie erleichtert......

"Sie sind ein feiner Mensch, Kapitän Hiob.....vielen Dank nochmal für alles," lächelt sie dem Mann ihr gegenüber zu.

"Sollten Sie mal etwas benötigen, wenn Sie in Annoport anlegen, lassen Sie nach uns fragen," setzt sie noch hinzu.

Sir_Tom_1
18-12-15, 17:14
der Kapitän erhebt sich und verabschiedet uns mit den Worten "... vielen Dank für das Angebot werte Frau Büttner ... oder sollte ich besser sagen zukünftige Frau Tew ..." blickt dabei auf den Ring an Synolas Hand und ich sehe ein lächeln durch seinen dichten Bart hindurch ...

Ach da fällt mir noch eine Frage ein ... müssen wir Kira auch eintragen?

streichle dabei über das Fell der Hündin und der Kapitän sagt "... nein Tiere müssen nicht aufgenommen werden..." und er öffnet uns dabei die Tür

Synola
18-12-15, 18:51
"Der zweite Name gefällt mir besser," flüstert sie dem Kapitän noch zu, so dass Tom sie nicht hören kann.....

Dann gehen sie zur Tür hinaus, nun muss sie sich aber sputen, um in die Kombüse zu kommen.

"Na, siehst du Tom.....Kapitän Hiob ist ok, da hättest du dir gar keine Gedanken machen müssen, wegen des Namens. Du musst aber einen guten Eindruck bei ihm hinterlassen haben, dass er sich noch so gut an dich erinnern kann.

Sie lächelt ihn liebevoll an....

"Nimmst du Kira dann mit Liebling......zwei Stunden werde ich sicher bei dem Smutje verbringen," zwinkert sie.

Sir_Tom_1
18-12-15, 18:55
nehme die Leine entgegen und küsse Synola noch kurz auf die Wange bevor sie geht

Ja, Herzblatt ... anscheinend gefällt ihm die Art und Weise, wie ich Schiffsreisen ....äh ... geniesse

sage ich lachend bevor ich mich Kira widme

So ... und wir gehen mal kurz zum Heck ... und schauen mal nach dem Vogel und hier ....kuck

ziehe ein Blatt Papier aus der Hosentasche und halte es vor Kiras Augen

ich bin vorbereitet ... alles gut

Synola
18-12-15, 19:00
Sie lacht hell auf, als sie das Blatt Papier sieht und winkt ihm dann noch einmal zu.

Dann macht sie sich auf den Weg zur Kombüse, sicher wird sie schon erwartet und sie hofft, dass sie ein wenig von einer warmen Speise abstauben kann.

Sir_Tom_1
18-12-15, 19:14
die Stiege zum Deck ist erklommen und mir weht eine steife Brise entgegen ... von weitem sehe ich schon den Beo der sich wacker gegen den Wind, auf seinem Pfosten sitzend, gestemmt hat

sie mal Kira da vorne ist unser Freund und sonst keiner ... diese Gelgenheit solltest Du nutzen

beim Vogel angekommen stelle ich mich vor Kira und sie macht .... ihr Geschäft ... als sie damit fertig ist schaut sie mich treuherzig an

Gut gemacht mein Mädchen ...

und dann sehe ich das Häufchen ... nunja ... es ist eher ein Haufen

Aber Hallo .... soviel hast Du ja gar nicht gefressen ....

der Beo dreht sich von Kira's Hinterlassenschaft ab und ich entferne dieses mit dem Papier und lasse es unauffällig über Bord gehen

Kannst dich wieder umdrehen mein Freund ... alles gut ... wir bleiben noch ein wenig bei dir - wenn's recht ist

schnell hat sich der Vogel umgedreht und legt sein Köpfchen zur Seite und so setze ich mich auf einen Pfosten neben den Beo und Kira nimmt dazwischen ihren Platz ein ... ich blicke hinaus aufs Meer und denke über den Kapitän nach und beschliesse ihn bald nach meinem Vater zu befragen ...

Sir_Tom_1
18-12-15, 23:02
etas später gehe ich mit Kira wieder zurück zu unserem kleinen Reich und nach kurzer Zeit erscheint Synola mit einem Tablett in ihren Händen und ich begrüsse sie lieblich

Ah gut ... etwas warmes zur richtigen Zeit ...

und schon sitzen wir am Tisch und lassen uns die Mahlzeit schmecken - während dessen erläutert mir Synola wie sie dem Koch helfen konnte und ich höre interessiert zu, da sie das wieder in ihrer einzigartigen Art durchführt ...

... ich verlasse nach dem Essen kurz die Kabine um das Tablett mit dem schmutzigen Geschirr zurück zur Kombüse zu bringen und komme mit warmen Wasser zurück ... Synola lässt mich kurz alleine und als ich mich gewaschen habe, schickt sie mich mit Kira nochmals kurz nach oben ...

spreche an Deck noch ein paar Worte mit meinem Freund, verweile dort aber nicht lange, da es doch sehr kalt ist ... und als ich unsere Tür öffne finde ich meine Verlobte bereits in ihrer Koje liegend vor und muss lachen

das ging aber wesentlich schneller als heute morgen

zwinkere ihr zu und ziehe mich nun ebenfalls um und drehe die Öllampe auf die kleinste Flamme bevor ich Synola einen lieblichen Gute-Nacht-Kuss gebe und mich selber in meinen Bettenersatz lege ....

Gute Nacht

sind meine letzten Worte die ich heute von mir gebe und auch die letzten die ich von Synola zu hören bekomme

Synola
19-12-15, 16:54
Die Tage der Schiffsreise gehen dahin und sie haben mittlerweile zu einem geregelten Tagesrhythmus gefunden......

Früh morgens geht einer von beiden mit Kira an Deck, damit die Hündin in Ruhe ihr Geschäft erledigen kann, noch bevor die ersten Passagiere auf Deck sind und die Mannschaft mit ihren Aufgaben beschäftigt ist. Auch der Beo wird dann mit Brotkrumen versorgt....sobald Tom oder Synola auf Deck erscheinen, kommt er herbei geflogen und sie können nicht sagen, wo er sich bei der Kälte an Deck einen Unterschlupf gesucht hat....er macht jedenfalls einen gesunden Eindruck, es scheint ihm also gut zu gehen und das ist die Hauptsache.

Die Hilfe in der Kombüse leistet Synola gerne.....der Smutje ist freundlich, in der Kombüse ist es wärmer als anderswo und heute hat er ihr zwei große Knochen für Kira gegeben.....viele Fleischreste hat er daran gelassen, der Gute und Kira hat sich die außergewöhnliche Fleischration schmecken lassen.
Außerdem hat er ihr für morgen zwei Fische mit Kartoffeln versprochen, die sie nur selbst zubereiten muss.....sie solle bloß nichts darüber verlauten lassen, was sie ihm hoch und heilig verspricht.

Heute gab es eine Kartoffelsuppe, die einigermaßen sättigend war.....sie hatte aber gesehen, dass er die aus einem kleineren Topf geschöpft hat....in den drei anderen, größeren Töpfen war die Suppe weitaus wässriger, doch wird es sicher die anderen Passagiere freuen, überhaupt etwas Warmes in den Magen zu bekommen.

Da sie immer weiter in östliche Richtung segeln, wird es noch kälter als es ohnehin schon war....an Deck halten sich Tom und Synola nur noch kurz auf, zum Glück verträgt Tom die Schiffsreise dieses Mal immer noch fast ohne Probleme und sie können sich häufiger in der wärmeren Kajüte aufhalten.

Synola
20-12-15, 15:09
Am heutigen frühen Morgen wurden die Segel gerefft, so dass das Schiff nur noch mit halber Kraft unterwegs ist......der Grund dafür sind Eisberge, die gesichtet wurden.

Synola trifft Kapitän Hiob an Deck an, seine Pfeife im Mundwinkel beobachtet er genau, ob alle Anordnungen auch gewissenhaft ausgeführt werden.

"Wir wollen ja nicht als Fischfutter enden, nicht wahr," lacht er brummig und sagt ihr dann, dass sie wohl trotzdem ihre Ankunft am Zielhafen einhalten können, sie hätten ja die Tage vorher immer gute Fahrt gemacht und liegen gut in der Zeit.

"Gehen Sie mal schnell wieder runter, sonst verkühlen Sie sich noch und müssen die Feiertage im Bett verbringen," rät er ihr und sie will sich schon verabschieden, als er sie noch kurz am Arm zurückhält......

"Morgen Abend wird wahrscheinlich Euer letzter auf diesem Schiff sein, daher möchte ich Sie und Ihren Verlobten gerne einladen, mit mir gemeinsam zu speisen, sozusagen ein kleines Käptn's Dinner," sagt er und lässt wieder sein brummendes Lachen hören....."Leute wie Euch treffe ich nicht allzu oft, es wäre mir eine Freude," lächelt er dann und sie hat den Eindruck, als wäre er nun tatsächlich ein wenig verlegen.

Überrascht schaut sie ihn an....."Aber sicher," erwidert sie dann...."ich freue mich und Sir Tom sicherlich auch," lächelt sie zurück und verabschiedet sich dann schnell.....eben sind sie einen halben Meter an einem Eisberg vorbei gesegelt und es ist sicher besser, wenn Hiob sich wieder voll auf die Fahrt konzentrieren kann.

Außerdem warten die Fische in der Kombüse auf die Zubereitung und bei dem Gedanken daran läuft ihr schon das Wasser im Mund zusammen.

Sir_Tom_1
21-12-15, 00:21
verbringe mit der Hündin die Zeit am Heck des Schiffes beim meinem Freund, während Synola in der Kombüse ist und sehe den Eisschollen und -bergen nach, welche an uns vorbeiziehen und wir nun hinter uns lassen ... als es mir zu kalt wird ziehe ich mich, zusammen mit Kira, wieder unter Deck zurück, wo wir auf meine Verlobte warten ...

... ein wenig später öffnet sie die Tür mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck, welcher durch ein zauberhaftes Lächlen gekrönt ist ... sie stellt ein Tablett auf den Tisch und als ich die Tür geschlossen habe, hebt meine Liebste ohne Worte den Deckel und lässt dann ein "tadaa" verlauten ... ich blicke zuerst auf die Fische, die umramt werden von dampfenden Kartoffeln, und dann sehe ich Synola mit einem breiten Grinsen an

Du bist und bleibst einfach die Beste

sage ich bevor ich meine Lippen auf ihre lege ... im Anschluß lassen wir uns das Abendessen schmecken und Synola erläutert mir dabei ihr Treffen mit dem Kapitän und dessen Einladung für den morgigen Abend, welche mich sehr erfreut ...

bevor wir uns in die Kojen begeben bringen wir das schmutzige Geschirr zurück,drehen mit Kira noch eine Runde an Deck und besuchen natürlich dabei den Beo

Sir_Tom_1
21-12-15, 14:08
die eisigen Gefilde liegen hinter uns und obwohl uns heute Abend eine feines Essen erwartet lässt es sich Synola nicht nehmen dem Smutje bei seiner Arbeit zu unterstützen ... da ich nichts besseres zu tun habe, denke ich mir, dass es dem Kapitän bei dieser Wetterlage ähnlich ergeht und mache mich nun auf den Weg zu seiner Kabine ...

... nach meinem Klopfen öffnet er die Tür und ohne die Pfeife aus dem Mund zu nehmen, fordert er mich freundlich mit den Worten " .... ich dachte mir schon, dass Ihr noch einmal zu mir kommen würdet ..." auf einzutreten ...

... obwohl ich zu Beginn sehr verlegen nach meinen Vater frage, stellt sich durch die Antworten von Kapitän Hiob ein entspanntes Gespräch ein ... er erläutert mir einiges von früher ..... als er noch Schiffsjunge war ... und meint, wenn es recht wäre, könne er ein paar Anekdoten davon heute Abend zum Besten geben .... ich gebe ihm die Erlaubnis und bitte sogar darum ein paar lustige Geschichten zu erzählen, da ich weiß wie gerne Synola doch lacht ...

.... kurz darauf verabschiede ich mich von ihm, da ich dem Kapitän nicht noch mehr seiner kostbaren Zeit stehlen möchten und wir dann ja eh heute Abend ab und an auf meinen Vater zu sprechen kommen werden ...

Sir_Tom_1
22-12-15, 01:34
für das Dinner beim Kapitän hat sich Synola heute sehr hübsch gemacht, sie hat sich ein Figurbetontes Kleid ausgewählt, hat ihre Haare zu einem Zopf hochgesteckt und sich einen passenden Hut dazu gewählt. Auch ich habe mich dem Anlass entsprechend gekleideet und so trage ich eine Anzug und Fliege an diesem Abend. Auf dem Weg zur Kajüte des Kapitäns erntet Synola etliche bewundernde Blicke der Matrosen und der männlichen Mitreisenden und ich vergehe dabei fast vor Stolz, da ich auch ein paar Blicke des Neids erkennen kann ....

Der Kapitän erwartet uns schon und er lässt nur die feinsten Speisen auftischen ... während des Menüs führen wir angeregt unsere Unterhaltung und je länger der Abend dauert, desto öfter füllen wir die Weingläser nach und so finden die Anekdoten des Kapitäns immer mit einem Gelächter ihr Ende ...

... weit nach Mitternacht verabschiedne wir uns vom Kapitän Nemo und bedanken uns für den wundervollen Abend ... und auf dem Rückweg kommt es mir so vor, als würde das Schiff schwanken, aber ein Blick auf das ruhige Meer zeigt mir, dass nicht das Schiff sich hin und her bewegt und deshalb hake ich mich noch fester an Synolas Arm ein, damit meiner Liebsten mein Seegang nicht auffällt ...

.... bald darauf liegen meine Verlobte und ich in unseren Kojen und wir lassen die ein und andere Geschichte des Kapitäns nochmals Revue passieren, bis uns der Schlaf einfängt ....

Sir_Tom_1
22-12-15, 12:13
ich hätte gerne noch ein wenig länger geschlafen, aber der Kaffee wird pünktlich, wie an allen Tagen zuvor, gebracht. Diesen habe ich auch nötig, da der Wein in meinem Kopf leicht klopft ....

... da das Schiff den Zielhafen in der "alten Welt" bald erreichen wird, beginnen wir rasch nach dem Frühstück unser Gepäck für die Ankunft fertig zu machen ... gerade als wir unsere Unterkunft verlassen wollen, klopft es - zwei Matrosen stehen vor der Tür und fragen uns, ob sie die Koffer bereits nach oben bringen können. Wir drücken ihnen die schweren Dinger in die Hand und behalten den Seesack und Synolas leichten Koffer bei uns, und folgen den Männern an Deck, nachdem meine Verlobte unsere Kabine auf eventuell vergessene Sachen abgesucht hat ...

... nun stehe ich mit Synola, die wieder ihr grünes Kleid vom Abreisetag trägt, Arm in Arm, am Bug des Schiffs. Kira hat sich zwischen und gesetzt und der Beo hat seinen Platz neben mir auf dem Reeling eingenommen ... und dann ist es soweit - am Horizont taucht Land auf - das Ziel unserer Reise ist nah und ich drücke meine Liebste fest an mich und blicke kurz zu ihr und sie zu mir und wir beide spüren das Glück des anderen ...

Synola
22-12-15, 12:24
Erwartungsvoll schaut sie in die Ferne....noch ist das Festland zu weit entfernt, um die Einzelheiten oder gar Gebäude erkennen zu können.

"Ach Tom, ich freu mich so.....auf all das Neue, auf Suzanna und.....endlich wieder fließendes heißes Wasser," lacht sie ihn an und streichelt Kira über den Kopf.

Synola
22-12-15, 12:36
Der Kapitän gesellt sich zu ihnen und entzündet ein wenig umständlich seine Pfeife, pafft einige Male und erinnert sie dann daran, dass sie den Rückweg gern wieder mit ihm hier auf dem Schiff unternehmen können.

"Am 4. Januar, wenn alles nach Plan läuft......würde mich freuen, euch wiederzusehen," teilt er ihnen mit.

"Was meinst du Tom.....wollten wir nicht um den Dreh herum abreisen?" Fragend schaut Synola ihren Verlobten an......

Sir_Tom_1
22-12-15, 13:19
Ja .. Herzblatt .. das Datum würde passen ... mal sehen, ob uns meine Schwester auch so lange .. äh .. ja ... aushält ...

lache auf und knuffe Synola leicht in die Seite

oder unsere Rippen

zwinkere meiner LIebsten dabei zu und wende mich dann an Kapitän Hiob

es wäre uns eine große Ehre mit Euch auch die Rückfahrt begehen zu dürfen ...

der Kapitän zieht kurz an seine Pfeife, stößt den Rauch aus und reicht uns nacheinander die Hand .. zuerst Synola und danach mir

also dann wäre da ja nun auch alles in trockenen Tüchern

sage ich und der Kapitän verabschiedet sich daraufhin eiligst, da er nun das Schiff in den Hafen steuern muss - als er weg ist lege ich wieder den Arm um Synola

Herzblatt ... gleich sind wir da ... und das Meer war die ganze Fahrt über ganz ruhig ... so wie ich neben Dir

küsse sie nun auf die Wange ...

Synola
24-02-16, 17:36
Ein Tag nach dem anderen verrinnt an Bord des Schiffes auf ihrer Heimreise und die einzigen Lichtblicke bestehen darin, dass Kapitän Hiob öfter einen kleineren Hafen anfahren lässt, bei dem auch immer ein kurzer Landgang möglich ist.
Synola nutzt dann die Zeit, um mit Kira einen längeren Spaziergang zu unternehmen und einige Lebensmittel einzukaufen, sobald sie ein Geschäft findet.

Insgesamt dauert die Reise zwar nun ein wenig länger, aber so konnten sie kleineren Unwettern und Stürmen entgehen und mussten keinerlei Risiko eingehen, dass das Schiff Schaden nehmen würde.

Überhaupt tut Kapitän Hiob alles, um ihr die Reise so angenehm wie nur möglich zu machen...dafür ist sie ihm sehr dankbar und hofft, dass sich irgendwann die Möglichkeit ergeben wird, sich dafür zu revanchieren.
Die Mahlzeiten muss sie auch nicht allein in ihrer kleinen Kajüte einnehmen, sie hat einen Platz am Tisch des Kapitäns und seines ersten Steuermanns, was auch weitaus angenehmer ist, als allein zu essen, mögen die Mahlzeiten auch nicht gerade üppig sein, so sind sie doch wenigstens ein wenig zu genießen bei einer netten Unterhaltung.

Natürlich weilen ihre Gedanken unablässig bei ihrem Verlobten, vor allem fragt sie sich ständig, ob es ihm gut geht...nicht die Trennung an sich, sondern die Ungewissheit ist noch viel schlimmer, als sie gedacht hatte.

Mittlerweile ist die Luft deutlich milder geworden und die Eisberge haben sie längst hinter sich gelassen. So ist sie auch nicht sehr überrascht, als der Kapitän ihr heute bei einer Tasse Kaffee mitteilt, dass er damit rechnet, morgen den Hafen von Annoport zu erreichen.

Trotz ihrer Lage stellt sich bei Synola eine leise Freude auf das Heimkommen ein, sehnt sie sich doch nach ihrer vertrauten Umgebung und auch auf Bella und Lisa freut sie sich.

An diesem letzten Abend auf See möchte Kapitän Hiob gern mit ihr die gut verlaufene Reise ein wenig feiern, was sie gerne annimmt, damit sollten dann auch die letzten Stunden schneller vergehen.

Synola
05-03-16, 15:04
Die letzten Dinge sind in einen der Koffer gepackt, den Synola nun verschließt, als der Ruf „Land in Sicht“ bis in ihre Kabine dringt.....sie hält einen kurzen Moment inne, hastet dann durch die Tür und hinauf an Deck.

An der Reling stehend kann sie nur schemenhaft die Umrisse des Landstrichs erkennen, doch diese Aussicht reicht ihr schon.....sie erkennt die Insel an ihrer Form und weiß, dass sie in einigen Minuten daheim sein wird.
Sich an Deck umschauend sieht sie Kapitän Hiob, der durch sein Fernrohr auf Annoport schaut, sie geht zu ihm und er reicht ihr wortlos lächelnd das Rohr, welches sie entgegennimmt um ihre Heimatinsel zu betrachten.....die Hafengebäude sind nun klar zu erkennen und auch die Speicherstadt mit ihrer imposanten Größe.

„Nun haben wir es also geschafft und ich bin heil wieder daheim, wenn auch leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte“, sagt sie leise, während sie ihm das Fernrohr zurückreicht.
Nach einer kleinen Pause spricht sie weiter, nun wieder mit fester Stimme......
„Sie werden doch sicher einen kleinen Landgang hier einlegen, es wäre mir eine große Freude, Eure Vorräte ein wenig aufzustocken“, zwinkert sie ihm zu.

„Das ist eine gute Idee, Frau Synola.....wir könnten wirklich ein wenig was an Proviant gebrauchen,“ nickt er ihr erfreut zu. „Ich werde denn mal einige Matrosen anweisen, Ihre Koffer an Deck zu holen.“

Während der Kapitän sich entfernt, beugt sie sich zu Kira hinab, die bereits neben ihr steht und streichelt der Hündin über den Kopf.
„Gleich hast du wieder festen Boden unter den Pfoten, sicher bist du darüber noch glücklicher als ich“, sagt sie lächelnd, als das Schiff bereits die Hafeneinfahrt erreicht hat und nun langsam auf den Hafen zusteuert.

Sir_Tom_1
07-06-16, 12:36
Am Bug eines Schiffes steht ein Mann nahe der Reling und blickt durch ein glänzendes Fernrohr zum Festland. Neben im auf der Leine sitzt sein schwarzer Vogel und dieser lauscht den leisen Worten die er durch den Bart seines Freundes verstehen kann ...

"Das ist es also ... das Kap der guten Hoffnung ... ja ... ich bin ebenfalls voller guter Hoffnung, .... dass ich bald da bin ...... wo ich hingehöre ... bei meiner Liebsten ... "

... dann nimmt er die Seehilfe herunter und schliesst nun beide Augen. Ein zufriedenes Lächeln zeichnet sich nun in seinem Gesicht ab und der Vogel gibt ein leichtes Krächzen der Zustimmung von sich, während er leicht mit dem Kopf nickt.

Sir_Tom_1
13-06-16, 14:04
Gezeichnet von der Rasur, die der Mann heute morgen auf dem doch recht wackeligen Schiff durchgeführt hat, steht er nun am Bug des Schiffes. Mit dem Fernrohr blickt er auf eine ihm wohlbekante Insel, die sich am Horizont abzeichnet und immer größer erscheint je näher sie ihr kommen. Der gefiederte Partner des Mannes fliegt aufgeregt vor dem Schiff seine Runden.

Als die Insel bereits mit blossem Auge gut zu erkennen ist, spricht der Mann zum Beo:

Na gut Vogel, ich sehe schon, Du kannst es kaum erwarten - na dann ... flieg los

Kaum haben die Worte seine Lippen verlassen, breitet sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus und er führt das Fernrohr wieder vor ein Auge und sieht, wie sich der schwarze Vogel rasch der Insel nähert.

Sir_Tom_1
18-01-17, 11:58
Weit draußen auf dem Meer gleitet ein Schiff durch das ruhige Gewässer. Ein Mann sitzt mit gesenktem Haupt auf einem Hocker ganz nah am Bug. Er wendet seinen Blick nicht von der goldenen Uhr in seinen Händen, die er wieder und wieder öffnet und schliesst. Seine Gedanken weilen bei der Person die ihm dieses wundervolle Geschenk machte und er hofft inständig, dass sie heute einen schönen Tag verbringt, abseits von Sorgen und Trauer über seine notwendige Abreise ...

Sir_Tom_1
06-04-17, 22:40
Nach mehreren Reiseetappen, und kurzen Aufenthalten in verschiedenen Hafenstädten, steht der Mann mit seinem gefiederten Freund nun am Strand einer entlegenen Insel.

Der Vogel fliegt auf einen Hügel und lässt sich dort auf einer großen kopfähnlichen Statue nieder, während der Neuankömmling sein Fernglas in seinen Seesack steckt, als er durch dieses das Schiff, welches ihn hier her brachte, nicht mehr sehen kann.

In der Hoffnung hier in Sicherheit zu sein, lenkt er seinen Blick ins Landesinnere und sieht ... nichts ... nur diese seltsamen Steine .... die, in Reihe sorgfältig aufgestellt, an ihm vorbei, aufs Meer hinaus blicken ...

Nach einem lauten Seufzer macht er sich auf den Weg die Anhöhe zu erklimmen...

Sir_Tom_1
21-04-17, 22:35
In seinem notdürftigen Unterschlupf sitzt der Mann in völliger Dunkelheit. Ganz still und ohne Bewegung hält er seinen gefiederten Freund in Händen, welcher ebenfalls keinen Ton von sich gibt, da er die brenzlige Lage gut einzuschätzen weiß, in der sie sich seit ein paar Stunden befinden ... was war geschehen ...

Am späten Nachmittag war er seinem Freund auf die Anhöhe, auf der die Statuen stehen, wie die Tage zuvor gefolgt. wie immer überprüfte dieser durch sein Fernrohr den Ozean.

Doch diesesmal erblickte er ein Schiff. Als er die Flagge ausmachen konnte, lies er erschrocken das Fernrohr sinken und legte sich flach zu Boden. Er flüsterte vor sich hin ... "Suzanna hatte Recht - die Ost-Indien-Kompanie sucht nach mir ..."

Er robbte langsam zurück ins innere der Insel und als er weit genug von der Kuppe entfernt war, stand er auf und lief, als wäre der Teufel hinter ihm her, zu seinem Versteck.

Dort angekommen verbarrikadierte er den Eingang nachdem auch der Beo ins innere geflogen war ...

Um gegen die Dunkelheit anzukämpfen, hält der Mann die Augen fest geschlossen und er denkt an die schönen Momente in seinem Leben und an die Person der er diese verdankt - so kann er seine Ruhe bewahren und weiter ausharren ...

Sir_Tom_1
06-05-17, 00:38
In den letzten Tagen verlies der Mann nur selten seinen sicheren Unterschlupf. Und auch nur wenn er keine Stimmen oder sonstige Geräusche hören konnte, die auf Menschen hindeuteten. Er war dann auch nicht lange unterwegs, denn sobald er merkte, dass die nach ihm Suchenden noch auf der Insel sind, kehrte er so schnell als möglich zu seinem Versteck zurück.

Da seine gehorteten Vorräte langsam zur Neige gehen, betet er oft am Tag darum, dass die Besucher bald wieder die Anker lichten um weiter zu segeln. Sein gefiederter Freund bleibt immer in seiner Nähe, und so fühlt er sich nicht so einsam wie er doch eigentlich ist.

Sir_Tom_1
03-06-17, 22:34
Die Tage des Bangens fanden schliesslich ihr Ende. Und als der Mann mit seinem Freund wieder sicher war, machte er sich sofort daran seine Vorräte wieder aufzufüllen, für den Fall, dass das Schiff wieder kehren könnte.

So vergingen die Tage und Wochen und immer öfter fühlte er einen stechenden Schmerz in seiner Brust - es war sein Herz, welches im anzeigte, dass ihm seine große Liebe fehlte ...

Doch er konnte nicht zurück kehren - noch nicht, noch war es zu gefährlich für ... ja ... für ... alle ...

Seine Gedanken wanderten zu Kapitän Hiob, welcher ihn hier auf der Insel absetzte und hoch und heilig versprach keiner Menschenseele - Synola mit eingschlossen - etwas über diesen Aufenthaltsort zu berichten. Wie mag es ihm ergehen, wurde er befragt, konnte er sein Vesprechen halten, und brachte er es über Herz auch Synola, welche er sehr verehrte und schätzte, nichts zu verraten ...

Fragen über Fragen kamen immer wieder in dem Mann auf und nur sein Freund schaffte es ab und an ihn aus seinen Grübeleien zu reissen.

Sir_Tom_1
18-07-17, 20:56
Weit draussen auf dem Ozean sitzt Kapitän Hiob mit angestregtem Gesicht in der Kapitänskajüte seines Schiffes.

Lange Zeit war vergangen als er einen Passagier, den er sehr gut kannte, auf einer entlegenen Insel abgesetzt hatte. Auch das versprechen das er dem Mann gab, war ihm stets präsent in seinen Gedanken. Doch nun, als er nach langer Zeit mal wieder Kurs auf Annoport setzte, kam es ihm immer häufiger in den Sinn.

Wie soll er sich in ein paar Wochen verhalten wenn er den Anker im Hafen des Reiseziels setzen wird. Soll er das Versprechen halten oder dann doch der Verlobten des Mannes, die er nicht nur gut kannte, sondern auch enorm schätze, sein Wissen über den Verbleib ihres Geliebten mitteilen.

Er zieht kräftig an seiner Pfeife und fährt sich mit ein paar Fingern durch seinen Rauschebart, der ein wenig angegraut war. Er nickt zufrieden, denn er hat nun einen Entschluß gefasst ... und nimmt daraufhin nochmals einen tiefen Zug und danach verlassen kleine Rauchkringel seine Lippen als er sich gelassen in seinen Stuhl zurück lehnt ...

Sir_Tom_1
05-08-17, 15:41
Kapitän Hiob sitzt in seiner Kajüte und trägt in das Logbuch die aktuellen Vorkommnisse an Bord ein. Da nichts Besonderes vorfiel, schreibt er schon einmal das morgige Datum vor und da wird ihm bewusst, dass die Ankunft in Annoport nicht mehr fern ist.

Als er das Buch zugeklappt hat lehnt er sich in seinen Stuhl zurück und entzündet seine Pfeife. Ein Lächeln zeichnet sich unter seinem grauen Bart ab, denn er ist sich sicher sein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen.Zufrieden mit sich und der Welt zaubert er, wie immer, wenn er in dieser Gefühlslage ist, kleine weiße Kringel in die Luft ...

Sir_Tom_1
06-08-17, 23:52
Ein paar Wochen sind nun vergangen seit die Insel von dem Schiff der Ost-Indien-Company verlassen wurde. Und der Mann fühlte sich nun wieder sicher ... aber sein Gemütszustand wurde dennoch von Tag zu Tag schlechter ... er redete nur noch selten mit seinem gefiederten Freund.

Heute saß er wieder einmal still schweigend am Ufer, an dem er vor einigen Monaten hier an Land ging. Er drehte den Ring an seinem Finger ... dann zog er ihn ab und hielt ihn sich ganz nah vor sein Auge und blickte hindurch zum Horizont des Meeres.

Dann wandte er den Blick zum Beo der nicht weit von ihm auf einer Baumstamm nahe des Strandes sass,.

Na mein Freund, was meinst Du?

fragte der Mann den Vogel und hielt ihm dabei den Ring entgegen ... dieser wiederrum antworte ihm nicht, sondern nickte nur heftig

Gut ... dann ist es entschieden

mit diesen Worten stand der Mann auf, schob den Ring langsam, mit viel Gefühl, wieder an seinen angestammten Platz und ging zielstrebig auf sein Versteck zu.

Sir_Tom_1
12-08-17, 14:32
Mit seinem mitgebrachten Werkzeug - das nur aus einer kleinen Säge und einem Hammer bestand ... hat der Mann, unter Aufsicht des Beos, die letzte Zeit emsig an einem Floss gearbeitet. Die Fertigstellung näherst sich dem Ende und er ist gerade dabei sich ein Palmensegel zu erstellen, als er zum Beo sieht, der seine Kopf seltsam verdreht

Was schaust Du denn so skeptisch ... das wird .... nein, das MUSS halten ... Du weißt doch, hier kommt eigentlich kein Schiff vorbei ... also müssen wir diesen entgegen kommen

als er einen weiteren Palmzweig in die vorhandenen an dem Stock, der das Segel darstellen soll, flechtet, murmelt er leise in seinen - nun doch schon erheblichen - Bart hinein

und ich hoffe da fahren auch welche ...

Sir_Tom_1
14-08-17, 10:34
Am Bug seines Schiffes steht Kapitän Hiob und spät durch sein Fernrohr ... er kann Annoport schon sehen .. und die Insel gewinnt rasch an Größe.

Als die Insel den ganzen Umfang des eingeschränkten Blickes durch das Fernrohr bedeckt, nimmt er es ab und befiehlt dem Steuermann das Schiff in den Hafen zu lenken.

Kurze Zeit später wird das Schiff am Pier vertäut und Planken werden vom Schiff aus ausgelegt, damit man dieses verlassen kann. Kapitän Hiob beobachten, wie zuerst die Passagiere von Bord gehen und danac werden die Güter abgeladen ... zufrieden gibt er seinen Matrosen im Anschluß den Tag frei und steht nun alleine an Bord seines Schiffes.

Er zündeit sich seine Pfeife an und prüft kurz den Inhalt seiner Jackentasche bevor er sich auf den Weg macht ... Nach einem kurzen Schwätzchen mit dem Hafenmeister und der dortigen Erledigung der Bürokratie verläast er den Hafen mit strammen Schritt ..

Sir_Tom_1
17-08-17, 17:12
Der Beo staunt nicht schlecht, was sein Freund dort aus den paar Palmen und Büschen die hier wachsen gebaut hat und so plustert er vor Stolz sein Gefieder ein wenig auf - dies sieht der Mann in seinem Augenwinkel und spricht

Na - alter Freund .... dass hättest Du wohl nicht gedacht, dass das was wird .....

mit einem zufrieden Grinsen rüttelt der Mann am Mast des Flosses und ... es ... hält ...

und schau wie stabil es ist ... den normalen Seegang sollte es auf alle Fälle standhalten ...

seine Stimme wird leiser und sein Gesicht nachdenklicher

... und hoffentlich den starken Seegang auch ...

er trinkt kurz einen Schluck aus einer Kokosnuss und spricht dann mit lauter Stimme

... es MUSS einfach halten ... es MUSS ... und es WIRD ...

nun blickt er wieder zum Beo

... nur noch ein paar Feinheiten und dann kann es in ein paar Tagen schon losgehen ... äh ... losfahren ... äh ... ach - egal ...

und so werkelt der Mann weiter an seinem schwimmbaren Untersatz, denn recht viel mehr ist es nicht ....

Synola
18-08-17, 16:11
Das Wetter ist hervorragend, es weht eine steife Brise und die Esperanza hat schon etliche Seemeilen zurückgelegt auf ihrem Weg nach Neapel.

Synola hat es sich an Deck gemütlich gemacht, sie sitzt mit einem Buch in der Sonne und genießt die ruhige Fahrt. Sie freut sich auch über die Einladung des Kapitäns zum Abendessen, Rostron ist ein charmanter Mann, mit dem es sich gut plaudern lässt.

Sie hat sich vorgenommen, mit ihm beim Essen über die Fahrt nach Messina zu sprechen, so müsste sie sich nicht noch ein anderes Schiff suchen.

Synola
24-08-17, 10:02
Kapitän Rostron hatte ihr beim Abendessen versichert, dass nichts gegen einen kleinen Umweg nach Messina einzuwenden sei, er erfüllt ihr gern diesen Wunsch und so hat die Esperanza nach einer weiteren Tagesfahrt den Hafen von Messina erreicht.

Synola verabschiedet sich herzlich dankend von dem Kapitän und verlässt das Schiff mit seinem Versprechen, sie hier in zwei Wochen wieder abzuholen. Er wird es so einrichten, dass er zu diesem Zeitpunkt wieder die Tour nach Neapel fährt.

Während das Schiff wieder ablegt, schaut Synola sich um......und überlegt, wo sie wohl eine Kutsche
finden kann, die sie nach Pistunina bringt.

„Erstmal zur Stadt und dann sehen wir weiter“, denkt sie sich, greift zu ihrem Koffer und macht sich auf den Weg.

Sir_Tom_1
08-09-17, 15:10
Der Mann hat alles wichtige auf sein Floss gepackt und spricht sich Mut zu indem er zu seinem Freund sagt

Das sieht doch ganz gut aus .... endlich fertig ... und nun kann die Reise los gehen ...

Der Vogel krächzt ein paar mal und fliegt auf die Spitze das Mastes

ah ... so wie ich sehe bist Du auch bereit zur Abreise ... und die Ebbe setzt ein, das erleichtert uns die Abfahrt

spricht der Mann und beginnt das schwimmende "Etwas" ins Wasser zu schieben .... als er bis zur Brust im Wasser ist, klettert er auf das Floss und setzt das Palmensegel ... er blickt sich nochmals zur Insel um und ganz almählich entfernen sie sich von dieser ...

Vogel ... flieg mal ein wenig umher, vielleicht siehst Du ja irgendwo ein Schiff ...

der Beo erhebt sich und der Mann setzt sich nieder und nimmt das Steuerruder in die Hand ... immer wieder blickt er zurück ... solange bis er die Insel nicht mehr sehen kann ...

Sir_Tom_1
12-09-17, 22:51
Ein paar Tage treibt der Mann auf seinem Floss nun schon auf dem Ozean. Das Segel hängt schlaff durch, da sich kein Lüftchen regt.

Aber so langsam beginnt das Floss an Stabilität zu verlieren. Daher hat der Mann gut damit zu tun, sein Floss notdürftig zu reparieren, damit es nicht auseinander fällt.

Der Beo fliegt indes ständig seine Runden und hält Ausschau nach einem Schiff - bisher erfolglos ...

Synola
14-09-17, 00:44
Aus der frischen Brise am frühen Abend ist ein starker Wind geworden, welcher der Esperanza eine unruhige Nachtfahrt beschert.

So wird auch Synola von den ungewohnt heftigen Schaukelbewegungen geweckt. Zuerst denkt sie daran, sich etwas anzuziehen und an Deck zu gehen. Da sie aber keine lauten Rufe der Mannschaft vernehmen kann, bleibt sie auf der Koje liegen.....so lange alles ruhig ist, besteht auch keine Gefahr.

Wie so oft, kommt ihr das letzte Gespräch mit Kapitän Hiob in den Sinn und wieder denkt sie darüber nach, wie sie Tom empfangen soll, wenn er denn nach Hiob’s Plan zurückkehren sollte. Wie soll sie bloß reagieren, wenn er voller Besorgnis für sie vor ihr steht? So sehr sie auch darüber nachgrübelt, kommt sie doch zu keinem Entschluss. Vielleicht sollte sie einfach gar nicht daran denken und alles dem Zufall überlassen. Zumal sie ja noch gar nicht weiß, ob und wann es zu diesem Treffen kommen wird.

Sie dreht sich auf die Seite und zieht die Decken fest um ihren Körper und fällt bald darauf wieder in einen unruhigen Schlaf, von wirren Träumen begleitet die nichts Gutes verheißen.

Synola
15-09-17, 10:26
Der starke Wind hatte in den frühen Morgenstunden nachgelassen und so wurde es wieder eine ruhigere Reise.
Solange sie in den wärmeren Gefilden unterwegs waren, ging Synola so oft wie möglich an Deck. Ein Matrose hatte irgendwo her einen hölzernen Liegestuhl herangeschafft und mit einigen Decken als Polster ließ es sich dort herrlich faulenzen.

Die Mahlzeiten nahm sie mit Kapitän Rostron am Offizierstisch ein, nur beim Frühstück war sie allein, da sie ein wenig länger schlief als alle anderen, die bereits vor Sonnenaufgang ihren Tätigkeiten nachgingen. Die Abende waren dafür umso geselliger denn jeder hatte von meist lustigen Begebenheiten zu erzählen, die er in den letzten Jahren erlebt hatte.
Synola revenchierte sich mit Erzählungen aus dem Markthaus, hier hatte sie einiges zu berichten, was die Männer bestenfalls vom Hörensagen ihrer Familien kannten. Während dieser Abende floss denn auch jede Menge Wein und Bier bis endlich einer von ihnen den Anfang machte und alle ihre Kabinen aufsuchten, um in die Koje zu fallen.

Doch trotz dieser Ablenkungen lag Synola meist noch lange wach und dachte an die ungewisse Zukunft. Dabei wurde ihr immer klarer, dass es mit Tom und ihr so nicht weitergehen konnte, sie war einfach nicht mehr gewillt, diese immer wiederkehrenden Trennungen hinzunehmen. Ihrer Meinung nach wäre es um ein Vielfaches besser, auch Gefahren gemeinsam zu bestehen und sollte Tom hier anders denken, müsste sie ihn eben vom Gegenteil überzeugen. Blieb einzig und allein die Frage, wie und mit welchen Mitteln sie dies schaffen könnte.

Während sie im Liegestuhl ein Buch in den Händen hält ohne zu lesen, denkt sie lange darüber nach und kommt nach etlichen Stunden endlich zu einem Entschluss.
Nun kommt es nur noch darauf an, wann sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann. So sehr er auch eine gewisse Gefahr in sich birgt......ihr bleibt nur dieser Weg, das ist ihr nun mit aller Deutlichkeit klar geworden.

Synola
24-09-17, 09:46
Zwei Tage lang waren sie bei besten Bedingungen unterwegs gewesen, dann schlug das Wetter erneut um.
Nachdem Synola sich gewaschen und angezogen hat, geht sie an Deck und sieht......nichts, außer einer grauen Suppe, die sie gerade noch das Steuerrad und einige andere Dinge an Deck erkennen lässt.
Nebel.....na, das hat ihr noch gefehlt, eigentlich sollten sie nach den Berechnungen morgen die Heimatinsel erreicht haben, was nun unmöglich scheint.

Die Segel sind eingeholt und Kapitän Rostron erzählt ihr, dass man mit diesem Nebel in diesen Breiten gerade zu dieser Jahreszeit immer rechnen muss. Er hat das bereits öfter erlebt und man müsse eben Geduld haben und abwarten.

„Meistens vergeht es wieder, so schnell wie es gekommen ist“, tröstet er sie, während beide an der Reling stehen und Synola ihren Umhang fester um sich zieht, in dieser feuchten und kalten Luft.

„Nehmen wir erst einmal ein kräftiges Frühstück und einen guten Kaffee“, lächelt der Kaptiän und erteilt noch einige Anweisungen, bevor sie sich unter Deck begeben.

„Das hört sich gut an“, lächelt Synola zurück, „von diesem bisschen Nebel lassen wir uns doch die Laune nicht verderben“, setzt sie hinzu.

So schlimm ist es nun auch nicht, wenn ich zwei Tage später wieder daheim bin, denkt sie sich.....insgeheim aber doch hoffend, dass sich das Wetter bald bessern möge. Die Sehnsucht nach ihrem Heim und Kira wird von Tag zu Tag größer und sie freut sich jetzt schon, wenn sie an all die Annehmlichkeiten denkt, die sie dort wieder haben wird.
Und vielleicht gibt es endlich eine Nachricht für mich, denkt sie wieder, wie so oft in diesen Tagen, seit sie unterwegs ist.

Die Gespräche am Tisch des Kapitäns vertreiben zum Glück die trüben Gedanken, der frisch aufgebrühte Kaffee weckt ihre Lebensgeister und lässt sie die kommenden Tage wieder positiver sehen.

Sir_Tom_1
24-09-17, 14:05
Die Tage auf hoher See vergehen und der Mann ist froh darüber, dass das Meer seit seiner Abfahrt ruhig liegt, denn bei stärkerem Seegang wäre sein Floss sicherlich schon in seine Einzelteile zerfallen.

Sein Freund kehrt von seinem Erkundungsflug zurück und krächzt aufgeregt und pickt den Mann immer wieder in die Hand ... bis dieser nach seinem Fernrohr greift ... dann hebt der Vogel wieder ab und fliegt zielgerichtet davon ... der Mann blickt ihm durch das Fernrohr nach und erkennt die Umrisse eines Schiffes am Horizont ...

Hastig packt er die Seehilfe in seinen Seesack und nimmt einen Stock zur Hand, an dessen Ende er ein rotes Tuch angebunden hat ... er beginnt den Stock hin und her zu bewegen und hofft darauf, dass das Schiff ihn bemerkt ...

Immer wieder tauscht er den Stock mit dem Fernrohr um zu sehen, ob das Schiff auf ihn zu hält ... als er feststellt, dass dies der Fall ist ... greift er wieder zum Stock und winkt und winkt und winkt - sodass er nicht erkennt welches Schiff sich ihm da nähert ...

Synola
26-09-17, 19:00
Kapitän Rostron sollte mit seiner Prognose Recht behalten. Am nächsten Morgen scheint die Sonne von einem blauen Himmel, kaum eine Wolke ist zu sehen und es weht zudem eine steife Brise, welche die Esperanza gut Fahrt machen lässt.

„Wenn es so bleibt, werden wir morgen Nachmittag, spätestens aber am frühen Abend Annoport erreichen“, gibt Rostron beim Frühstück bekannt und nimmt sich zwei Spiegeleier von einem großen Holzbrett, die er auf seine beiden Schinkenbrote verteilt.

Auch Synola isst mit gutem Appetit und atmet insgeheim auf. Fürs Erste hat sie genug von der Schiffsreise und ist froh, wenn sie erst wieder festen Boden unter den Füßen hat.
Trotz allem stellt sie jedoch fest, dass diese Reise die richtige Entscheidung war. Sie hat zu ihrer inneren Ruhe zurück gefunden und fühlt sich sehr viel wohler als zu Beginn ihres Urlaubs.

Gleich nach dem Frühstück wird sie mit dem Packen ihres Koffers beginnen und nur noch die Dinge und Kleidung auslassen, die sie für den morgigen Tag noch dringend benötigt. Umso weniger bleibt dann morgen zu tun, schließlich will sie auch noch einige Männer der Mannschaft aufsuchen, die sie besonders mit allem Nötigen versorgt haben und dafür sollen sie noch mit einigen Silberlingen belohnt werden.

Synola
27-09-17, 16:05
„Land in Sicht“.....schallt es laut über das Schiff und Synola läuft zum Bug, den ersten Blick auf den Heimathafen möchte sie auf keinen Fall versäumen.

Fast den ganzen Vormittag war sie damit beschäftigt, den Matrosen und Schiffsjungen ihren Dank auszusprechen und sie mit einem kleinen Geldbetrag zu erfreuen, was ihr auch gelungen war, denn damit hatten diese nicht gerechnet. Von den meisten Damen und Herren der Obrigkeiten sind sie ein solches Verhalten nicht gewohnt. Doch Synola kann sich nun sicher sein, dass sie bei diesen Männern jederzeit mit Hilfe rechnen kann und wer weiß schon, ob dies nicht einmal nötig sein wird.

Mit einem Lächeln hat sich Kapitän Rostron zu ihr gesellt und überreicht ihr sein Fernrohr.
„Die Umrisse unserer Heimat sind schon gut zu erkennen, schauen Sie einmal“, sagt er zu ihr.
„Ohh, vielen Dank“, antwortet sie, nimmt das Fernrohr zur Hand und schaut damit in die angegebene Richtung.

Kurz darauf erkennt sie die Heimatinsel, noch sehr vage zwar aber unverkennbar Annoport und sie lächelt dem Kapitän zu.

„Wie schön ist es doch, nach einer langen Reise wieder heimzukommen“, spricht sie aus, was sie gerade empfindet und Rostron stimmt ihr lachend zu.

Sir_Tom_1
07-11-17, 22:50
Nicht mehr weit von Annoport entfernt steuert Kapitän Hiob sein Schiff sicher durch das ruhige Gewässer.

Sir_Tom_1
18-01-18, 23:07
Im schwachen Lichtschein einer Kerze sitze ich, mit Schmerzen an den Hand- und Fussgelenken, unter Deck eines Schiffes und der Seegang macht mir zu schaffen.

Seit dem mich das Schiff aufgenommen hat, denke ich an meine Liebste und wie es ihr, in ihrer Unwissenheit um mich, geht. Doch gerade am heutigen Tag bin ich um so trauriger, diesen besonderen Tag nicht mit ihr gemeinsam verbringen zu können.

Die Trauer in mir wandelt sich zu Wut - Wut über mein handeln und deren Folgen, welche ich, und vor allem Synola, nun ertragen muss.

Synola
03-02-18, 15:31
Schon in kurzer Zeit haben sie das offene Meer erreicht, jetzt wird es spürbar kälter an Deck und Synola verabschiedet sich von Rostron, sie wird nun ihre Kabine aufsuchen und eine kleine Weile ruhen.

Rostron erinnert sie noch einmal daran, in 2 Stunden zu ihm zu kommen, damit sie gemeinsam eine gemütliche Kaffeepause genießen können.

Synola lacht ihm zu, wie könnte sie das vergessen, den Aufenthalt hier und die Reise wollen sie so angenehm wie nur möglich gestalten.

Sir_Tom_1
07-02-18, 16:24
Kapitän Hiob steht am Bug und erblickt durch sein Fernrohr ein anderes Schiff, welches sich von seinem fortbewegt. Er erkennt es und wird durch dessen Namen, der mit großen Lettern am Heck angebracht ist, in seiner Annahme bestätigt.

Ah ... die Esperanza ist also wieder auf Fahrt ...

Sir_Tom_1
14-06-18, 11:39
In mitten des Atlantiks gleitet das Schiff von Kapitän Hiob durch die ruhige See gen Westen. Der Mann im Ausguck berichtet, dass sich ein Schiff von Osten her nähert.

Der Kapitän nimmt einen tiefen Zug aus seiner Pfeife und setzt dann das Fernrohr ans Auge und kann so die Flagge des Schiffs erkennen.

"Das auch noch ..." fährt es ihm leise, aber dennoch hörbar, über die Lippen "... ein Schiff der East-India-Company, die haben mir gerade noch gefehlt." flüstert er in seinen Bart hinein und macht sich auf den Weg in seine Kabine.

Als er die Tür hinter sich geschlossen hat, kratzt er sich an seinem von Barthaaren besetztem Kinn und brummelt
"Was zum Henker machen die hier in diesen Gefilden, die sollten doch eher die südliche Route nehmen, damit sie nach Indien kommmen - sehr sehr seltsam."

Da klopft es an seiner Tür und eine Stimme sagt: "Kapitän, ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass das Schiff an uns verbeigesegelt ist"

"Danke..." erwidert Hiob kurz und sagt dann leise zu sich "... das ist ja noch seltsamer, dass Sie uns keine beachten schenken, sie scheinen es sehr eilig zu haben, um ihr Ziel zu erreichen .... aber ... WAS IST IHR ZIEL?"

Die Stirn in Falten gelegt, lässt er sich auf seinen Stuhl nieder und denkt nach ... doch auch er hat ein Ziel, und diese Mission hat Vorrang ...

Sir_Tom_1
17-07-18, 10:43
Das Schiff der East-India-Company scheint kurz vor der Ankunft auf Annoport zu sein, da ein gewisser blonder Mann in einer Zelle im Schiffsrumpf den Ruf des Ausgucks vernahm, welcher sich nach

LAND IN SICHT

anhörte.

Der Gefangene reibt nun seine Handgelenke, genauer gesagt die tiefen Wunden die sich daran befinden und von dem Strick stammen, welcher über längere Zeit straff darum gebunden war.

Der Mann senkt seinen Kopf in Richtung Boden, schliesst dann die Augen und sieht eine weibliche Gestalt vor sich und flüstert leise vor sich hin

... ich hoffe Du wirst mir das jemals verzeihen können ...

Sir_Tom_1
23-07-18, 13:32
... vernehme wie der Anker zu Wasser gelassen wird.

Anscheinend haben wir die Stelle etwas neben dem Hafen von Annoport erreicht, die ich Kapitän Huntington als Zielort genannt habe. Und schon kann ich in der Dunkelheit, in der ich in einer Zelle untergebracht bin, Schritt hören, welche sich nähern...

Kurze Zeit später sitze ich mit gefesselten Händen in einem Ruderboot ... zusammen mit dem Kapitän des East-India-Company-Schiffes und zwei Matrosen, der eine sitzt an den Riemen und der andere zielt mit einer Flinte auf mich.

Huntington fragt mich forsch

Wohin nun?

in meinen Gedanken wirbeln die Worte meines Vaters umher

großer Greb - kurzer Schatten - unter dem Weee....

und so deute ich mit beiden zusammengebunden Händen in eine Richtung und sage leise

immer am Ufer entlang ... ich teile dann mit, wann wir an Land gehen müssen

Der Kapitän schaut mich ernst an und lässt mich wissen

Ich rate euch, führt mich ja nicht an der Nase lang ...

ich schüttle langsam den Kopf und neige diesen dann zum Boden des Ruderboots während wir uns vom Schiff entfernen ...

Sir_Tom_1
30-07-18, 10:50
Als wir mit dem kleinen Boot unweit der Stelle ankommen, an der der Wald in das Gebirge übergeht, gebe ich Kapitän Huntington das Zeichen an Land zu rudern.

Sir_Tom_1
30-08-18, 11:41
Etliche Zeit vor den Geschehnissen um Sir Tom auf Annoport...

Kapitän Hiob verfolgte in der alten Welt die Esperanza von Hafen zu Hafen um das schwere Gespräch mit Synola führen zu können ... jedoch ohne Erfolg

Doch nun, da er beim letzten Landgang erfahren hatte, das sich die Esperanza auf den Rückweg nach Annoport befindet, macht er sich Hoffnung auf diesem langen Seeweg, begünstigt durch gute Winde, den Abstand zu verringern ...

In seiner Kapitänskabine sitzt er tief über einer Landkarte gebeugt ... in einer Hand die Pfeife in der anderen den Zirkel haltend ... und murmelt in seinen dichten Bart

Ja ... das könnte sich ausgehen ...

legt den Zirkel auf die Karte, nimmt dann zufrieden einen Zug aus der Pfeife und lehnt sich dabei gelassen in seinen Stuhl zurück.

Sir_Tom_1
10-09-18, 09:12
Nur einige Tage vor den Geschehnissen um Sir Tom auf Annoport...

Kapitän Hiob steht an Deck seines Schiffes und der Wind weht kräftig, so dass sich sein Bart bewegt. Er nimmt zufrieden einen Zug aus seiner Pfeife und geht dann in seine Räumlichkeiten, beugt sich über die Karte des Tisches und begutachtet diese - zieht nochmals eine Dosis Tabak in sich hinein und sagt dann mit überzeugter Stimme

Der Wind steht äusserst günstig, ich denke wir holen auf die Esperanza auf ...

plötzlich ändert sich sein Gesichtsausdruck hin zu einer besorgten Miene und er denkt dabei an das Schiff, welchers ihm kurz vor der alten Welt entgegenkam - leise flüstert er zu sich selbst

Was, wenn das Schiff der East-India-Company auch dort ist ...

nach einem weiteren Zug setzt er sich und fährt sich - wiedereinmal - mit einer Hand durch seinen grauen Rauschebart

... aber selbst wenn, sie wissen doch nichts über Frau Synola - oder doch?

von weiteren Fragen dieser Art eingeholt, lehnt er sich, mit seiner Stirn in Falten gelegt, besorgt in seinen Stuhl zurück ...

Sir_Tom_1
20-10-18, 00:12
Die Winde veränderten sich von günstig zu nicht beherrschbar und so blieb Kapitän Hiob keine andere Wahl als den geplanten Kurs zu ändern.

Ausserhalb der Sturmzone befand er sich nun in ihm umbekannten fremden Gewässeern und so geschah es, dass das Schiff auf ein Riff auflief und enormen Schaden davon trug.

Trotz des großen Lecks gelang es dem Kapitän und seinen Mannen ein unbewohnte Insel zu erreichen ...

Sir_Tom_1
30-01-19, 15:59
… nach der Strandung entfachten die Matrosen schnell ein Leuchtfeuer und machten sich dann an die Arbeit das Schiff zu reparieren. Da die Matrosen hart arbeiteten war das Schiff bald wieder seetüchtig und der Kapitän und seine Crew waren bereit ihre Reise fortzusetzen.

Als Kapitän Hiob lossegeln wollte entdeckte er ein anderes Schiff, welches wohl das Feuer sah und nun direkt auf die Insel zusteuerte. In diesem Moment erhob sich der schwarze Vogel und flog zum ankommenden Schiff.

Kurze Zeit später stand der Besitzer des Beos vor dem Kapitän und dieser traute seinen Augen kaum. Nach der freundschaftlichen Begrüßung erläuterte Hiob dem, von der Ost-Indien-Kompanie, Gesuchten, das er ihn suchte und zurück zu Synola bringen wollte.

Als der Kapitän fortfuhr, wurden die Augen von Sir Tom immer größer, als Hiob erläuterte dass er nur kurz hinter der Esperanza segelte, als er den Kurs wegen des Unwetters ändern musste und hier strandete.

Auch Tom erzählte nun seine Erlebnisse, ohne ins Detail zu gehen. Beide waren sich danach schnell einig die Fahrt gen Annoport aufzunehmen auch wenn dies hieß, sich in die Gefahr des Unwetters zu begeben...

Sir_Tom_1
01-03-19, 15:58
Die Abenddämmerung begann, als Kapitän Hiob mit ernsten Falten auf der Strin sein Schiff in Richtung Unwetter steuerte, doch seine Miene hellte sich auf, als er das Fernrohr von seinem Auge entfernte und er rief lt. nach seinem befreundeten Passagier.

Dieser verweilte zu dieser Zeit unter Deck und versuchte dort ein wenig Ruhe zu finden, was ihm aber nicht gelang, da er immer nur eine Gedanekn im Kopf hatte. Als er den Ruf hörte eilte er sofort nach oben und stand bald dem lächelnden Kapitän gegenüber der ihm das Fernrohr übergab und dann ohne Worte in die Fahrtrichtung wies.

Durch das Fernrohr sah er nur einen hellgrauen Horizont am Zenit und er wusste was das bedeutete .... das Unwetter hatte sich aufgelöst. Freudig gab er das Sehutensil zurück und rief seinen gefiederten Freund zu sich - nach einer kurzen Ansprache an diesen, erhob der Vogel sich und flog davon ....

Sir_Tom_1
01-03-19, 17:33
Die Nacht vergeht - der Tag kommt und ich stehe mit meinem Fernrohr am Bug des Schiffs und halte Ausschau... und meine einen schwarzen Fleck erkennen zu können .. mein Herz beginnt zu rasen und ich renne dann zum Kapitän.

Dort angekommen deute ich nun wortlos in die Richtung in der ich die Umrisse eines Schiffes meine erkannt zu haben ... Hiob nickt mehr zustimmend zu und dreht das Steuerrad so, dass wir auf das Schiff zu halten.

Meine Gedanken sind nur bei IHR und in meiner Brust pocht es gwaltig als ich mich auf schnell zurück zur Spitze des Schiffs bewege ...

Sir_Tom_1
01-03-19, 17:57
.... dann vernehme ich einen Ruf, den der Mann am Steuer los lässt:

DIE ESPERANZA

... und ich bebe innerlich und meine Hände, an deren Handgelenken man immer noch die Wunden der harten Zeit deutlich sehen kan, umgreifen die Reeling noch fester ...

Sir_Tom_1
01-03-19, 18:23
... löse dann die Hände und führe das goldene Fernrohr an mein Auge und sehe nun eine Person auf der Esperanze, die in unsere Richtung, ebenfalls mit einem Fernrohr, blickt und dieses dann weiterreicht ... und denke:

das ist doch eine Frau - das ist doch meine ....

dann entfährt es mir laut aus meinem Mund

SYNOLA

Sir_Tom_1
11-03-19, 15:36
... die Schiffe nähern sich immer mehr an und ich werde hibbelig ... sowohl nach aussen, was sich darin zeigt, dass ich von einem Fuss auf den anderen tipple und meine Blick immer wieder von Kapitän Hiob zur Esperanza wechsle ... als auch innerlich, da mein Herz wie wild schlägt und meine Gedanken nur um eines Kreisen - und so rufe ich es laut aus, ohne zu Wissen, ob es von meiner Liebsten gehört werden kann

SYNOLA

Sir_Tom_1
11-03-19, 16:07
durch das Fernrohr sehe ich Synola winken ... "Ob sie mich wohl gehört hat" frage ich mich selbst ...

... als wir uns immer weiter nähern überkommt es mich ... ich ziehe meine Schuhe aus und ... sehe, dass jeweils der dicke Zeh aus den Socken ragt ... doch das ist mir nun vollkommen egal ... lege nun mein Hab und Gut neben die Schuhe ...

... ich blicke noch kurz zum Kapitän, der ahnt was ich vorhabe und als er nickt, steige ich über die Reeling und springe in das kühle Nass ... mit einem großen Platscher lande ich im Meer und bemerke, dass es nicht kühl, sondern extrem kalt ist ... so schwimme ich um so schneller ...